Nr. 61. Abonnement& preis: in Gießen, abgeholt monatlich 60% ia, in's Haus gebracht 60 Bfg., durch die Bost bezogen viertel: fährlich Mt. 1.50, Gratiebellagen: Oberbeffische Familienzeitung( täglich) Oberhoffische Beitfärift für Landwirtschaft, Obst- und Gartenbau, sowie die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittage. Freitag, den 18. März 1908. Gießener 12. Jahrgang. Insertionsprei 8: Die einfpaltige Petitzeile für Gießen wi ganz Oberbessen, die Kreise Wezlar und Marburg 10 fg foun 15 Big.: Reklamen die Petitzeile 30 refp. 40 Bfg. Postzeitungsliste No. 3269. Redaktion und Expedition: Gießen Neuenweg 28. Fernsprechanschluk Mr, 362. Nenelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Seifung) für Oberhessen und die Kreise Marburg und Weylar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberheffen. Hus der Reichshauptstadt. Wandelbilder von Spectator. ( Nachdruck verboten.) Ein bekannter Gelehrter schrieb den Saz nieder: ,, Europa verdankt seine hohe Kultur seinem schlechten Wetter." Philosophen und Nationalökonomen mögen sich in diesem Sinne über die fräftigsten und dauerhaftesten Regengüsse trösten können. Wir gewöhnlichen Sterblichen aber ge nießen unsere hohe Kultur am liebsten, wenn sie von freundlichen Sonnenstrahlen beschienen wird. Wir beob. achten daher auch mit unverhohlener Freude und der selbstbewußte Berliner sogar mit einem gewissen Wohlvollen, wie die Sonne in Kampf mit einem falten Ostwind bemüht ist, die Dekorationen für das neue Aus stattungsstüd, Sommer" aufzurichten, Kulisse auf Kulisse wird zurechtgelegt, die verschiedensten Arten von Versaz stüden werden hervorgeholt( und das tun ja jetzt auch viele von uns Menschen), um das prächtige Schauspiel wieder neu erstehen zu lassen, das Schauspiel, das une immer wieder erfreut, so ist wir es auch schon gesehen haben und wie wenig wir auch hier davon sehen. Das Frühlingsahnen, das schon seit Wochen durch die Schaufenster der Modemagazine zieht, jucht sich all mählich die Straße zu erlämpfen, und wenn auch, wie in dieser Woche der alte, falte Winter noch einmal grɔb Dazwischenfährt, so hat man doch das sichere Gefühl, daß er nicht mehr fern ist, der langersehnte Lenz. Und wie bie Natur, fangen auch die Menschen an, sich neu, bunter and freundlicher einzukleiden, wenn sie auch einen Schnupfen dabei mit in den Rauf nehmen müssen. So wird das Straßenbild immer farbiger und eine beson dere Art von Frühlingsblüten hat sich bereits in einer ppigen Fülle und Mannigfaltigkeit hier eingestellt. Größe und fleine, blaue, rɔte, weiße und braune- Automobile find es, die in den Berliner Straßen als Vorboten des Lenzes figurieren, wenn auch der Duft dieser Blüten mit dem der Veilchen wenig Aehnlichkeit besitzt. Diese Schnaufert, die ja gleichzeitig die Vorboten einer kom menden Kulturepoche darstellen, haben sich aus Anlaß der Automobilausstellung in der Charlottenburger Flora in solcher Zahl in Berlin ein Rendezvous gegeben, daß man garnicht übermäßig talentiert zu sein braucht, um es zu erreichen, daß man jede zwei Minuten von einem biefer über das Pflaster hintutenden Ungetüme tɔtgefahren wird vorausgesetzt, daß man das auf die Dauer aushält. Das Berliner Frühjahr wurde denn auch feierlichst durch eine Huldigungsfahrt der Automobilisten vor dem staiser eröffnet. Um einen Begriff von dieser Benzinpromenade" zu bekommen, dente man sich dreihundert, sum teil reich bekränzte und elektrisch beleuchtete, Fahreuge, die, mit Magnesiumfackeln bewaffnet, einen FackelSchnellzug über die Charlottenburger Chaussee und die Linden zwischen den üblichen dichten Menschenmauern darbringen. Taß neben dem bewundernden Auge auch die Nase dabei auf die Kosten kam, kann man sich bei dem mit dem Geruch der Fackeln zu einer überwältigenden Symphonie gemischten Benzinmassendust leicht vorstellen. Man sieht, daß also nicht nur die Natur, sonderr auch die Menschen ihre Vorbereitungen für die schöne Jahreszeit treffen. Auch die Stadtbahn, die unter d Ronkurrenz der elektrischen Straßenbahn mit ihrem Zehnpfennig- Tarif zu leiden hatte, macht Anstalten, sich für ben Kampf ums Dasein besser zu rüsten. Sie wird künftighin die Vorortzüge, die bisher auf den Ferngeleisen durch die Stadt liesen und daher für den Stadtverkehr nicht in Betracht tamen, über die Stadtbahngeleise leiten, so daß die Anzahl der zwischen den Stadtbahnstationen verkehrenden Züge erheblich vermehrt wird. Da die Wagen der Vorortzüge jedoch höher als die Stadtbahnwagen sind, mußten nicht nur die letzteren, sondern auch die Bahnsteige um ungefähr einen halben Meter erhöht werden. Diese Erhöhung der Bahnsteige geschah bei jedem Bahnhof in einer einzigen Nacht. Die Stadtbahnleitung sucht durch diese schnelle Hebung der Bahnsteige eine schnelle Hebung des Verkehrs herbeizuführen und wir wollen ihr wünschen, daß sich diese früher so beliebte Bahn mit den elektrischen vieder in die Gunst des Publikums teilen möge. Die Eisenbahn spielt überhaupt bei den Sommer- Gebanken des Berliners eine große Rolle; denn den größten Genuß bietet der Großstadtsommer demjenigen, der die Stadt nicht nur am Sonntag auf einige Stunden verläßt, um die frische Luft überfüllter Stadtbahnkupees zu genießen, sondern auf mehrere Wochen den Straßenstaub von den Füßen schüttelt und die Welt genießt, wo sie am schönsten, die Luft, wo sie am flarsten, und das Essen, wo es ant schlechtesten ist. An diese schöne Reisezeit erinnerte der Kongreß der Badeärzte, der jüngst hier abgehalten wurde. Manch liebendem Familienvater wurde durch die Verhandlungen der Balneologen die Morgenröte einer ellenlangen Badereiserechnung vor die entsatzten Angen geführt. Sie Notwendigkeit einer wochenlangen Erholungsreise bei dem nervenzerrüttenden Berliner Leben macht sich immer mehr und in allen Kreisen der Bevölkerung geltend. Um den weniger Bemittelten eine solche Auffrischung ihres Leibes und ihrer Seele zu erleichtern, tonſtituierte sich hier eine Bäderverkehrsanstalt, eine Art BadereiſenSparkasse. Daß diese Einrichtung ebenso, wie die der Ferienkolonien, nicht überflüssig ist, und am wenigsten für die aufwachsende Generation, beweist der Bericht der hiesigen Schulärzte, der ein erschreckendes Bild von dem Gesundheitszustand oder man muß fast sagen: Strant heitszustand unferer Jugend gibt. Da wird nämlich festgestellt, daß nur 44 Prozent der Schulkinder gesund und 56 Prozent schwächlich, blutarm und skrophulös sind Die Politik. Kaiser Wilhelm und das Haus Cumberland. Tie früher aufgetauchte Nachricht, Kaiser Wilhelm werde gelegentlich seines Besuches am dänischen Königs hof mit der Familie Cumberland zusammentreffen und dadurch möglicherweise eine Aussöhnung mit diesem Hause angebahnt werden, wird sich nicht bestätigen. Wie nämlich das Kopenhagener Telegraphenbureau Ribau erfähri, haben der Herzog und die Herzogin von Cumberlanb infolge ungünstiger Nachrichten über das Befinden ihres Sohnes, des Prinzen Ernst August, be schlossen, in den nächsten Tagen die Heimreise nach ih rem Wohnsiz Gmunden anzutreten. Da der Kaiser erst am 2. April in Kopenhagen eintrifft, ist somit jede Begegnung mit der herzoglichen Familie ausgeschlossen. Es ist allerdings sehr auffällig, daß sich das Befinden des Prinzen Ernst August turz vor der Kopenhagener Reise des deutschen Kaisers in so bedauerlicher Weise verschlimmert hat. In teẞter Zeit hatte man nicht das geringste davon gehört, daß es dent Prinzen nicht gut gehe. Das neue Reichsmarineamt abgelehnt. )-In der Budgetkommission des Reichstages fam der Antrag der Regierung zur Verhandlung, ein neues Gebäude für das Reichsmarineamt in der Bellevuestraße zu Berlin zu errichten. Die Kosten dafür sind auf 10 Mil lionen Mark veranschlagt. Die Grundstückserwerbungstosten allein belaufen sich auf 6 Millionen Mark. Staatssekretär v. Tirpig trat lebhaft für das Projekt ein, indem er nachzuweisen suchte, daß der Kaufpreis fein zu hoher sei. Seitens der Kommission wurde dagegen die Forde rung fast allseitig bekämpft. Die Abgeordneten Hasse und Semler empfahlen, daß die Stadt Berlin, die ein großes Interesse daran habe, daß das Reichsmarineamt in ihren Mauern bleibe, zu den sten herangezogen werde, was die Abgeordneten Richter und Singer entschieben zurückwiesen. Schließlich wurde die Forderung mit allen gegen zwei Stimmen abgelehnt. Ein Manifest des Zaren. 1 Aus Anlaß des Geburtstages des Kaisers Alexander III. erließ Kaiser Nitolaus ein von dem Petersburger ,, Regierungsboten" veröffentlichtes Manisest, welches g- wisse Reformen im Geiste des verstorbenen zaren vertündet. Nach einer sehr feierlich gehaltenen Einlitung spricht der Zar sein Bedauern darüber aus, daß Wirren, welche teils durch staatsfeindliche Absichten gesät, teils durch dem russischen Leben fremde Lehren erzeugt seien, die allgemeine Arbeit an der Ausbesserung des Volkswohlstandes hinderten. Tann int dec Bar seine Willensmeinung fund: die Beobachtung der Toleranzgebote gegenüber Andersgläubigen zu sichern, die Tätigkeit der Institutionen für den Staatstredit, besonders der Adelund Bauernbanken, auf die Festigung und Entwickelung des Wohlstandes der Grundpfeiler des russischen Torslebens, des lokalen Adels und der Bauern, zu richten, die Couvernements- und Kreisverwaltung zu reformieren durch Arbeiten der lokalen Vertreter, turz die Selbstverwaltungsorgane bis zu einem gewissen Gate auszudehnen und zu stärten. Obwohl die in dem fai erlichen Manifest vorgezeichneten Reformen im G une sehr be. scheiden sind, werden sie von der russischen Pre se toch aufe freudigste begrüßt. Das Manifest fündigt eine neu Selbstverwaltungsära an und eröffnete Ausblicke jü die Zukunft. Im Auslande wird man an die von den Zaren gewährten Reformen weniger große Evar unger fnüpfen. Delcasse über die Abrüstungsfrage. Der französische Minister des Auswärtigen, Delcassé hat bei der Verhandlung der Teputiertenkammer über di auswärtige Bolitit einen großen Sieg errungen: die Nam mer erteilte ihm mit Einstimmigkeit ein Vertrauensvotum. Man war einigermaßen gespannt darauf, ob und wie jich Herr Delcajé zu dem Kapitel ,, Deutschland und Eisaß Lothringen" äußern würde, nun, Delcassé als zwar fines. wegs genialer, aber gewandter und umsichtiger Diplomat vermied es sorgfältig, darauf einzugehen, machte indessen einige Bemerkungen über die Abrüstungsfrage, welche im merhin bemerkenswert sind. Der Minister sagte: es jei nicht Frankreichs Sache, in der Abrüstungsfrage eine Initiative zu ergreifen, jedenfalls werde er sie nicht ergreifen. Weiter: man könne zwar aus Gründen der Menschlichkeit Anhänger einer gleichzeitigen Abrüstung der Staaten sein, doch halte er eine gleichzeitige Abrüstung nicht für mög lich, so lange die Völker nur zu ihrer eigenen Macht Ver trauen hätten. Gegen diesen Standpunkt ist in dieser Zeit des bewaffneten Friedens und der beständigen Rüstungen füglich nichts einzuwenden. Die Deputiertenfanimer schenfte ihnen vollen Beifalt, wie denn überhaupt die französischen Parteien in dem Streben, die Armee start und schlagfertig zu erhalten, einig sind. Damit aber dem nüchternen Ernst der ministeriellen Erklärung der chauvinistische Senf nicht fehle, tat noc) Ribot, der ehemalige Ministerpräsident, ein kräftiges Sprüchlein dazu. Er meinte bieder: er sei damit einverstanden, daß Frankreich) auch mit Deutschland herzliche Beziehungen unterhalte, aber ohne Verzicht auf die Hoffnungen Frankreichs. Man weiß, wohin diese Hoffnungen zielen nach den Türmen des Straßburger Münsters. * Die letzten Stunden eines zum Tode Verurteilten Ju Olmüy wurde der Doppelmörder Franz Sentencik, der das Ehepaar Chudarek ermordet und beraubt hatte, hin gerichtet. Als Sentencik in die Armensünderzelle gebrachi und ihm mitgeteilt wurde, daß er am darauf folgenden Morgen um 7 Uhr hingerichtet werden würde, blieb er völlig ruhig und gleichgiltig. Er ließ sich zum Frühſtüd zivei Paar Würstchen, ein Glas Bier und einige Zigar ren bringen und aß mit gutem Appetit und rauchte mit sichtlichem Vergnügen. Dann besuchten ihn seine greise Mutter und seine Tante, die er brieflich gebeten hatte, ihn zu besuchen, und ihm etwas zum Essen zu bringen. Der Zufall fügte es, daß dieser Besuch gerade am Tage vor seiner Hinrichtung gemacht wurde, da die Mutter feine Ahnung hatte, daß das Urteil bestätigt sei. Zum Mittagessen bekam der zum Tode Verurteilte seinem Wunsche gemäß Schweinebraten und Sauerkraut, ein Glas Bier und Zigaretten. Dann schlief er ruhig die ganze Nacht hindurch und trat festen Schrittes seinen lezten Gang an. Der Mann muß eiserne Nerven ge habt haben. Kurze politische Nachrichten. Dem preußischen Abgeordnetenhause ist ein Gesetz entwurf betr. die Vertretung des Staatsfiskus auf den Kreistagen und bei den Provinziallandtagswahlen in der Provinz Posen zugegangen. Der Entwurf be zweckt eine Verstärkung des deutschen Einflusses in den ändlichen Kommunalvertretungen der Provinz Posen. * In Berlin fand eine von dem Evangelischen Bunde einberufene, von etwa 2000 Personen besuchte Versammlung gegen die in Aussicht gestellte wiederzulass sung der Jesuiten statt. Die Ver ammlung schloß mit Der Annahme einer scharfen Protestresolution. * Der amerikanische Admiral Evans, der sich gegenwärtig mit seinen Geschwader in den ostasiatischen Gewässern befindet, soll sich mit seinem Flaggschiff ,, Ken tucky" auf dem Wege über Yokohama nach Deutschland begeben. Die freundschaftlichen Beziehungen i 3 Admirals zu dem Prinzen Heinrich von Preußen sind bekannt. 280. Sigung. Deutscher Reichstag. - Die Krefelder Husaren.- Eigener Bericht. Che das Haus in die Weiterberatung des Militäretats eintritt, wird über eine häusliche Prinzipienfrage verhandelt. Zur Erledigung steht die Angelegenheit bes Abg. Hegelmaier, der von dem Amtsgericht in Stuttgart zu einer Zeit, wo derselbe sich dort aufhielt, behufs Zeugenvernehmung vorgeladen wurde unter Anbrohung der geseßlichen Zwangsmaßregeln. Die Geschäftsordnungskommission beantragt eine Resolution des Inhalts, daß es zulässig sei, ein außerhalb Berlins weilen. bes Mitglied des Reichstags an seinem jeweiligen Aufenthaltsorte als Zeuge zu vernehmen. Diesem Antrage treten entschieden die Abgg. Lenzmann( freis. Vgg.), 3 amp( Rp.) und Bassermann( natl.) entgegen, die in dem Hegelmaier gegenüber versuchten Zwange eine Beeinträchtigung der Rechte des Reichstags erblicken. Abg. Venzmann beantragt daher Rückverweisung an die Kommission, was denn auch geschieht. Dann wurbe die Beratung des Militäreia's fortgesezt. Major v. Gallviz äußerte sich auf eine Anfrage des Abg. Jacobs. toetter dahin, daß man mit Zivilhandwertern bei Truppenausrüstungen im allgemeinen gute Erfahrungen ge macht habe, boch bewiesen manchmal die Jnnungen nicht bas nötige Entgegentommen. Nach weiteren furzen öfonomischen Fragen brachte dann der Abg. Kirsch( 3tr.) Die Verlegung der Düsseldorfer Husaren nach strefeld zur Sprache. Redner glaubte die Maßregel auf einen plößlichen Entschluß des Kaisers zurückführen zu sollen, dem beim Empfange in strefeld die schönste Dame vorgeführt worden sei, der der taifer gern durch Lieferung flotter Tänzer einen Gefallen erweisen wollte. Um zu zeigen, wie schön die Dame und wie groß daher ihr bindung stehen. gig bin, muß benn während ich von dem Chef der Gendarmerie abhänlegenheit furz dar, während angespannt wird, und mit ich dieses Echriftstück nach er wohl oder übel mit Schelm in BerStellen Sie gefälligst 3hre ganze Ange Petersburg Scherbe dem nächsten Ich danke Ihnen, Herr Oberst," sagte Wladimir, indem er ihm di arficte Srafin" Worte ,, bexfigl Berstanden?" wir uns auf den Weg machen." Nahida hüllte sich in einen kostbaren Beli Der Beamte machte eine tiefe Berbeugung. ,, Und nun, gnädige Frau, wird es wohl Zeit sein, daß der Oberst betonte diese Ansiedler Wladimir vollständig frei über seine Beth flommen Sie ich beach der Sitte ingeborenen Sibiriens gemäß, reich ge schmüdi mit der wenn die Tüchie und anhel nach dem Norden ſich perweithin. Er führte ein Nomadenleben, und im Sommer, der Tungusenfürst selber, einer der berühmtesten Jäger traf, war mit Goldstücken geschmückt. Es war in der Tat Bogen, mit dessen Geschossen er das Wild so geschickt bem Kopfe trug er einen hübschen Zobelfolpat, und der Glasperlen un bunten Tuchstückchen. Auf meinem Baterlande, gibt es viele nichtswürdige Leute s bon dort werden Berrätereien und Gemeinheiten beganellung abt. Genugtuung leisten muß." benen ihr Kinder der Natur nicht einmal eine dort einen Verbrecher bestrafen und für ein Verbrechen Dorthin muß ich durchaus zurückkehren, weil i aufch habe dir bereits wiederholt gesagt, verfaß dich Giffe" influß gewesen sei, fest der Stedner eine Anzahl Photographten von ihr in Umlauf. Er warnt aber das Haus, fich von ihrem Konterfei berücken zu lassen und zu be denten, wie schwere finanzielle Bedenken der Berlegung der Husaren nach Krefeld entgegenständen. Demgegenüber weist Major v. Gallwig nach, daß die Verlegung we. der plößlich noch auf Krefelder Wünsche gekommen, sondern daß lediglich praktische Fragen, vor allem die Exerzierplagfrage, maßgebend gewesen seien. Diese Gründe schienen dem Hause durchschlaggebend und die Berlegung des Regiments wurde genehmigt. Die Angelegenheit des Ankaufs des Truppenübungsblazes bei Neuhammer vom Burggrafen zu Dohna, bie ber Abg. Sattler( natl.) als unerhörte Etatsüberschrei tung bezeichnet, wird auf die nächste Sigung vertagt, pa der Kriegsminister wegen vorgesezter Stunde seine Brividerung verschieben muß. 42 Sipung Preussischer Landtag. Haus der Abgeordneten. Eigener Bericht nicht mehr angenommen werden. Dafür leiste auch ber Staat einen Bushuß von 10 Prozent zu den Besoldungen der Schuhmannschaft Die Versammlung ist mit den Bestimmung n einverstanden. - Schaltsaufbefferung für die Bolksschullehrer verhandelt, die Beschlußfassung darüber jedoch ausgefest ( wir hören, daß wenig Hoffnung vorhanden ist, daß dem Antrag der Lehrer stattgegeben wird, da dies ohne Erhöhung der Steuer nicht ausführbar ist), ferner genehmigte die Ber sammlung eine wurbe bie B prochen und wird fich liber figer zu befaff Bus b partei bat fil Enale des Ga eine öffentliche wird Reichsta Die Mufterun 3. April im G Grumbach, Rönigsberg, ** In etwa 155 9 Frühl neue auf 1 Million bemessene Anleihe zu 3. Der Betrag soll zur Deckung von Bedürfnissen der Stadt pro 1902 und 1903 Verwendung finden, und zwar meistens für der Stadt gewinnbringende Anlagen als Gaswert, Kanalisation, Grunderwerb 2c. Der Termin zur Einreichung der Offerten wegen Uebernahme der Stadtanleihe ist auf Donnerstag den 19. März d. J., Mittags 12 Uhr spätestens festgelegt. Am Freitag, also am 20. März wird die Stadt verordneten- Versammlung zu beschließen haben, wem die An lehe übertragen wird. Das Vermögen der Stadt ist übrigens jüngst neu geschäßt worden uud beläuft sich dana auf etwas mehr wie 14 Millionen Mart, denen etwas mehr als 9 Millionen Schulden gegenüber stehen, so daß hiernach der Ueberschuß ca. 5 Millionen Mark beträgt. Hierzu fomat, daß die Stadt außerordent lich hohe Abschreibungen vornimmt auf ihre industriellen An lagen wie Gas- und Elektrizitätswerk. Das Gaswal wurde u A. feither nur mit seinen Schulden an die Stadt aufgeführt, ist aber bei der Neuschätzung mit 145 000 Mt. bewertet, welcher Betrag fich pro Anno mit ca. 8% vete zinst. Der städtische Waldbesis, welcher von der staatlichen Forstbehörde bewertet wurde, erreicht eine Höhe von 3 120 000 Mt. Die Regenwasser- Kanäle unserer Kanalisation sollen bereits im Monat Mai zur Aufnahme der Meteorwässer in Benugung genommen werden ( Brünbergerstr. 2c.) Bur Reinigung derselben sind erforderlich 2 Krahnwagen à 475 M., 2 Handfarren à 200 Mt., 4 Stanalanzüge à 25 Mt., Stiefel 4 Baar à 30 MI, 4 Wett rmäntel à 37.50 Mt. u. A. m. Die Versammlung genehmigte diese Anschaffungen und bewilligt die geforderten Mittel. Stadtv. Loeber frägt erstaunt ob diese Lieferung nicht durch Submission vergeben wird. Oberbürgermeister Mecum erklärt, daß alle diese Gegenstände von Spezialfabriken hergestellt werden und daher eine freihändige Bergebung derselben dadurch bedingt werde. Die Versamm lung stimmt ebenso den vom Sielbauamt festgesetzten Ein heitspreisen für unvorhergesehene Arbeiten die sich bei Ausführung der Kanalisation ergeben zu. Ebenso ist man damit einverstanden, daß dem Kommerzienrat Gail zur Auffüllung von Gartenland Müll der Cub.- Meter für 2 Pfg. und im zubereiteten Zustande für 12 Bfg. abgelaffen werden kann. Stadtv. Jann rügt bei dieser Gelegen heit die Reinigung der Straßen am Sonntag während der Kirchzeit. Der Oberbürgermeister bemerkt, daß Vorforge getroffen, daß in der Nähe der Kirchen die Reinigung vor Beginn derselben vorgenommen werde. Wolle man aber am Sonntag die Stadt sauber haben dann sei die Arbeit während des Gottesdienstes nicht zu vermeiden denn die Stunden des Gottesdienstes seien bei den Katholiken und in der evangelischen Kirche verschieden und wenn man diese Rücksicht üben wolle, fäme man am ganzen Bormittag nicht zum Reinigen der Straßen. Stadtv. Jann weist darauf hin, daß am Sonntag an der Ecke der Anlage und der Bleichstraße also ganz nahe bei der Johanniskirche von der Rehrmannstaft gearbeitet wurde. Der Oberbürger meister hält dies aus nicht für schlimm und bemerkt, daß sich dies auch nicht ändern ließe. Für die Aufstellung eines Wassermessers auf dem neuen Friedhof werden 250 Mt. gefordert und bewilligt. Ferner ist die Versammlung damit einverstanden, daß dem Wagnermeister Faber als den Mindestfordernden bei stattgehabter beschränkter Submission, die Lieferung von 2 Leichenwagen nach Darmstädter Modell zur Lieferung übertragen wird. Eine neue Polizei- Verordnung betr. Strafandrohung für Uebertretung der Friedhofs- und Begräbnisordnung, welche ber Bau- Deputation vorgelegen, wird auf Antrag des Stadtv. Seichelheim erst zur Brüssinen Standpunkt dar. Abg. v. Brentano spricht sich für fung an die juristische Kommission zurück verwiesen. Die Verwaltung des Provinzial- Siechenhauses teilt mit, daß, da die Anstalt Anfang Mai in Benugung genommen werden soll, es sich empfehle, in der Licherstraße die Straßenbeleuch tung weiter zu führen und zwar um 1-2 Laternen. Es wird beschlossen Höhere Lehranstalten. Lie Fortsegung der Beratung des Stultusetats führte nach den Universitäten zu dem Kapitel ,, Höhere Lehran stalten". Dem Abg. Reren, welcher sich darüber beschwerte, daß es den katholischen Schülern noch immer verboten sei, katholischen religiösen Vereinen für die heranwachsende Jugend beizutreten, erwiderte der Kultusminister Dr. Studt: Die Regierung ist mit der Prüfung des Wunsches beschäftigt. Mittlerweile ist eine Eingabe des prenßischen Epistopats über bie Frage an das Miutrium gelangt; demzusvige sind die Brovinzialfollegien zur Meinungsäußerung aufgefordert. Der Abg. Goebel trat für die Gleichstellung der Lehrer an den höheren Lehranstalten mit den Richtern ein, während die Abgg. Vorfter und Schall die Gleichberechtigung aller höheren Lehranstalten verlangten. Gegenüber dem Zentrumsabg. v. Strombed erklärte der Kultusminister: die vertragsmäßige Festlegung des konfessionellen Charakters einer höheren Lehranstalt wird die Regierung nicht zulassen. Ebenso ist es ausgeschlossen, daß an den paritä tischen höheren Anstalten nicht nur der Religionsunterricht, sondern auch der Geschichts- und Literaturunterricht von katholischen Lehrern, die die missio canonica haben müßten, erteilt werde.„ Schimpfereien auf den Bapst" beim Geschichtsunterricht widersprächen den strikten Weisungen der Unterrichtsverwaltung. Der Abg. Gothein mies auf die Ueberlastung der Schüler der höheren Lehranstalten hin. Nach den jezigen Geschäftsdispositionen soll die gegenwärtige Tagung des preußischen Landtages vor den Bfingstfeiertagen geschlossen werden. Die Wahlen sowohl zum Abgeordnetenhause wie zum Reichstage werden rasch hintereinander Anfang Juni stattfinden. Da nun die Ta gung des Landtages eigentlich erst im November ihr Ende erreicht, so ist, wie wir erfahren, beabsichtigt, das Abgeordnetenhaus nach Erledigung seiner Arbeiten aufzulösen. Sihung der Stadtverordneten. W. Gießen, 13. März. Oberbürgermeister Mecum eröffnete gestern Nachmittag mm 4 Uhr die Sigung und machte folgende Mitteilungen: Im Monat Februar hat unser städtisches Elektrizitätswert über das im Voranschlag angenommene Quantum Strom mehr abgegeben für Licht an Private 59%, für Straft 24%, an die Eisenbahn 9%, burchschnittlich 160%, bei zu Grunde legung von Rilowattstunden oder in Geldwert umgerechnet 9%. Die Berabreichung von warmem Frühstück an bedürftige Kinder der Volksschule hätte schon wegen Mangel an Mitteln eingestellt werden müsser, wenn der Verein Contentia nicht noch für diesen Zwed einen kleinen Betrag zur Verfügung stellen konnte, der allerdings nur noch wenige Tage langt, sodaß dann bedauerlicherweise den Rin dern die Wohlthat entzogen werden muß. Die Univerfitäts- Bibliothek hat den städtischen Archib eine ganze Reihe von Schriftstücken aus dem 17. und 18. Jahrhundert ( betr. verschiedene Gießener Zünfte) überwiesen, wofür der Oberbürgermeister bereits namens der Stadt den Dank ausgesprochen hat. Ludwig Schneider beabsichtigt einen Neubau Ecke Nenstadt - eine elektrische Laterne mit einem Kostenaufwand von 170 Mt. aufzustellen. - Hessischer Landtag. Darmstadt, 12. März. Präsident Haas leitet die Sigung. Der M Folgendes: Gafferob würdigkeit, mei wovon ich be geididt erbiel Anerkennung fagen, daß nod nibt be nuß." Wir of Die Spezialberatung des Staatsvoranschlags wird fort gefegt bei Neubau eines Gymnasiums zu Worms. Gemäß dem Ausschußantrag wird eine zweite Rate hiefile in Be trage von 260 800 Mt. bewilligt. Eine längere Debatte entsteht über die Forderung erster Bauraten für Amtsge richte in Lampertheim und Dieburg. Justizminister Dr. Dittin ar bittet, beiden Forderungen zuzustimmen und be gründet ihre Notwendigkeit in längeren Ausführungen. Abg. Saud spricht sich gegen die Errichtung des Amtsgerichts Dieburg aus, während die Abgg. Schönberger und Dr. Schmitt aus prinzipiellen Gründen für die Errichtung beider Gerichte eintreten. Abg. Dr. Gutfleisch erwidert auf die von den Vorrednern an dem Ausschußbericht gemachten Ausstellungen. Justizminister Dr. Dittmar fegt nochmals Errichtung beider Amtsgerichte aus, ebenso die Abgg. See linger und Schlenger, Abg. Bähr polemistert gegen den Juftizminister und will für Lampertheim und gegen Dieburg stimmen. Justizminister Dr. Dittmar erklärt, auf die Ausführungen des Abg. Bähr nicht eingehen zu wollen. Abg. Weidner spricht für Errichtung eines Amtsgerichts in Freien steinau und will gegen Dieburg stimmen. Abg. Häusel fragt, wie es mit den vorgesehenen Dienstwohnungen stehe Hierauf erwidern Justizminister Dr. Dittmar und Finan minister Gnauth und meinen, man solle diese Frage mit der vorliegenden nicht verquicken. Abg. Ulrich will für beide Amtsgerichte stimmen, Abg. Senßfelder gegen beibe. Abg. Dr. Gutfleisch legt nochmals den Standpunkt des Ausschusses dar. Piäsident Haas ruft den Abg. Bähr für die gegen über dem Justizminister gemachten Aeußerungen nachträglich zur Ordnung. Hierauf wird die Errichtung des Amtsge richts in Dieburg mit Majorität genehmigt, ebenso die eine solchen in Lampertheim gegen 5 Stimmen. Das Haus ver tagt sich auf Freitag Vormittag 9 Uhr. Lokales. Berfand nur Geb ** Privattelegramm. Bei der heute Bormittag erfolgten 7. Biehung der letzten( Haupt)-Klasse der effisd. Thüringischen Staatslotterie wurden folgende Gewinne gezogen: 10 000 f. auf: 23 512, 28 248, 37 147, 4037, 47 207, 65 846, 86 694, je 5000 Mt. auf: 28 404, 55 787, 5 831, 7831, 89 843.( Ohne Gewähr.) Der Voranschlag des Gaswerks für 1903/04 welcher der Versammlung vorgelegt wird, schließt in Einund Ausgabe mit 577 400 Mt. ab. Der Oberbürgermeister trägt die einzelnen Positionen vor, davon interessiert aus Einnahme aus dem Betrieb für erzeugtes Gas 222 121 Mt. ( 219 715 M.), Rots 7340 Mt.( 76 600 Mt.), Teer 6625 Mt.( 6 924 Mt.), Ammoniatwasser und Retortengraphit 1 660 mt.( 2 106 f.), Gaseiniichtungen 32 000 Mt. ( 39 000 Mt.), Gasmessermiete 6000 Mt.( 6000 Mt.), Rest aus früheren Jahren 125 899 Mt.(-). Vorhandene und übergehende Magazinbestände 25 000 f.( 24'000 m.), vorhandene und übergehende Gasbereitungs- Materialten und Erzeugnisse 20 000 Mt.( 14000 Mt.), Werkzeuge, Bureaugeräte 2c. 5 600 Mt.( 6000 Mt.), Gazmesserwert 39 400 Rt.( 36 000 Mt.), Kapitalaufnahme für die Bermögensrechnung 17 000 Mt.( 13 320 Mt.). Bon den Ausgaben interessieren: Anschaffung von Gastohlen 98 080 Mt. ( 94 000 Mt.), Kots für die Retortenfeuerung 19610 Mr. ( 20 637 Mt), Arbeitslöhne für die Gazerzeugung 23 360 W.( 24 940 Mr.), Unterhaltung der Gebäude 2c. 7000 mt. ( 7 500 Mt.), Unterhaltung der Retortenöfen 3 200 Mt. ( 2 630 M.), Unterhaltung der Rohrleitung, der Apparate, der Gasbehälter, des Dampfkessels ic. im Werte 1500 Mt. ( 1800), Unterhaltung des Straßenrohrnezes 1500 Mt. ( 1500 Mt.), Unterhaltung der Betriebswerkzeuge und Ge räte 2000 r.( 2700 Mt.). Bestände des Vorjahres: Betriebswerkzeuge c. 5000 Mt.( 6000 Mt.), Werth der Gasmesser 36 400 mt.( 33 000 Mt.), Reparaturen an Gasmesser 450 Mt.( 400 M.), aus Miete zurück erhaltene Gasmesser 6 350 Mt( 6 800 Mt.), Löhne an die Laternenwärter 9830 Mt.( 9792 M.), für Straßenbeleuchtung Untosten für Herstellung 1400 r.( 1176 Mt.), Gaseinrichtungen 23 600 Mt.( 22 000 Mf.), Gehälter 17000 Mt. ( 16 460 Mt.), Steuern 6800 Mt.( 6 440 Mr.), Binfen für die Schuld an der Stadtkasse 22 100 t( 21 970 Mt.), Schuldentilgung 30 000 mt.( 30 000 mt.), Anschaffung für das Magazin 25 000 mt.( 24 000 Mt.), baarer Bes triebsfond 37 468 Mt.(-). Voraussichtsliche Vermehrung des Inventars aus 1902/03 87 831 Mt.( 3000 Mt.), Betriebsüberschuß 58 700 Mt.( 56 700 Mt.). Die Versamm lung genehmigte den Voranschlag. Ebenso erfolgt die Genehmigung der Voranschläge für das Wasserwerk und das städtische Elektrizitätswerk. zu errichten. Für die Abtretung einer allerdings großen jegt bebauten Fläche des nieder zu legenden alten Hauses an die Stadt und zwar zur Verbreiterung der Straße soll Schneider 16 000 Mt. aus der Stadtkasse erhalten. Der Gesuchsteller erbittet Dispens von den Bestimmungen der Bauordnung und zwar weil er den freizulassenden Hofraum in sehr_ver= Heinertem Maßstabe anlegen will. Der Vorschlag der BauDeputation geht dahin, den Dispens nicht zu befür worten weil nach den vorliegenden Bauplänen dies Stück bebaute Fläche, welches Schneider an die Stadt vorn abtritt und hoch bezahlt erhält durch eine unzulässige bauliche Ausnußung des Hofgeländes dann wieder erhalten würde. Die Versammlung beschließt demgemäß.- Betreffend die militärische Organisation der Schuhmannschaft hat das Ministerium nachdem die Versammlung diese für Gießen beschlossen hat, die nötigen Bestimmungen erlassen. Danach müssen zwei Drittel aller anzustellenden Schuß leute den Civil- Versorgungs- Schein haben, und mindestens während ihrer aktiven Dienstzeit als Unteroffizier Dienst gethan haben, mit Ausnahme der Nachtschußleute. Die 3. 8t. in Dienst befindlichen Schußleute bleiben als solche in Dienst, wenn auch diese Bedingungen nicht bei Ihnen zutreff n. Die Finanz- Deputation hat betreffs der ministeriellen Bestimmungen teine Beanstandung gefunden. Stadtv. Pirr fragte an, wie es denn später mit den Leuten gehalten werden wird, welche zwar als Unteroffiziere vom Heere entlassen werden, als solche aber während ihrer aktiven Dienstzeit nicht gedient haben. Der Oberbürgermeister er: flärt, ein solcher Mann tönne eben dann als Schuhmann - Gesuche um Wirtschaftserlaubnis lagen vor von Karl Kobel für Liebigstraße 9( Hotel Riegel mann), für Ludwig Feldhaus für Frankfurterstraße 23 ( Russischer Hof), für welche die Bedürfnisfrage bejaht wurden. * * Der Großherzog hat am 11. März, als am Geburtstage der Prinzessin Elisabeth, folgende Ehrenzeichn für langjährige treue Dienste in ein und derselben Familie 1. A. an folgende Dienstboten verliehen: gi Hau Alle Nummers 151 98 903[ 400] 1 819 45 950 85 685 749 S 39 44 97 46 4070 81 400 93 718 30 80 5068 3 97 85 400] 9 31( 400) 58 778 830 904 587 058 63 96 98 254( 400) 748 875 83 86 A. das Goldene Kreuz mit Brillanten: Veronika Friedrich aus Laubach, 53 Jahre im Diente bei dem Grafen zu Solms- Rödelheim in Assenheim. B das goldene Kreuz: Katharina Kruppert aus Schlig 25 Jahre bei Herrn Direktionsrat Ludwig Winter in Dan stadt. Sophie Jacobi aus Frankfurt a. M., 26 Jahre in Dienste bei dem Fürsten zu Ysenburg und Bübingen; Anse Käs aus Allendorf a. d. L., 34 Jahre bei Herrn Heinrid Wagner VI in Allendorf a. d. L.; Maria Kurz aus R bertenrod, 27 Jahre bei Herrn Fabrikant Enft Tippel in Alsfeld; Margareta Möller aus Stockhausen, 25 Jahre te der Familie des verst. Obersten a. D. Herrn Giesebert Fr Riedesel zu Eisenbach in Lauterbach. Kaspar Müller hat den Laden von Gerhard, Lindenplatz 12 übernommen und wünscht den Ausschank bon Branntwein in demselben weiter zu betreiben. Für dies Gesuch wird die Bedürfnisfrage verneint wegen unzuläng. 10005 7 30[ 400] 97 S 401 3 40( 1000 83( 400) 454 13014 126[ 4 Da hört aber doch der Gemüsehandel auf! Eine in Gießen bekannte Persönlichkeit, Inhaber eine offenen Ladengeschäftes, welche auch unseren Omnibust schern ein täglicher Fahrgast war, ist gestern Abend wege Verdachts, an einem 12 jährigen Mädchen sich vergangen haben, verhaftet worden. Die Untersuchung wird das Nähr ergeben. 76 91 896( 10 14058 78( 10 [ 400] 25 72 15030 13000) 65( 10 58 73 401 42 700 400 835 408[ 2000] 6 915 30 39 1 Aus Hessen und Nachbargebieten. *** Lollar, 12 März. Die Bahnverwaltung hat die Erweiterung der hiesigen Gleisanlage einiges Geländ welches den Herren Rohrbach 4., Megger Moos, Gerhar 826[ 400] 041 $ 11 63 61 4 20012 1 21043 94( 200 400 22036 51 80 11000) 400 67 986 00 04 808 923 3000) 90( 4 23010 746 830 83 63 163( 400) 50 254 808 22 72 18 29 41 50 48 75[ 400] 1000 51 84 30130 1000 83 94 841 84 427 60 75 128 30 310 78 33051 189 92 81 100019 518 678 888 33082 1000 780 91 708 22 27 28 48 202 15 22 85 83 803 53 280 87 367 87 99102 11 40088 965 41080 1 36 47 51 56 9 38 209 35 36 73 99 237 988 ( 8 91 826 33 1000 568 62 45031 6 858 911 29 62 17 64 225 400 19035 161 679 licher Raumverhältnisse des Ladens. Damit ist die Tages. Schwalm und Fuchs gehört, nötig. Die Besizer sträubte 10 28 463 531 ordnung der öffentlichen Sizung erschöpft. In ber nicht öffentlichen Sigung wird wegen eines Gesuchs um sich, dasselbe abzutreten, weshalb vorgestern vor dem Provin ztalausschuß Gießen Verhandlung stattfand. In derselle V58 78 714 schullehrer r jedoch ausgele nben ist, daß den cies ohne Erhöhun genehmigte die Be großen Sofraiten an Landwirt Karl Balter baselbst zum Preise von 170 000 Dt. verkauft. wurde die Notwendigkeit der Bahnhofsvergrößerung ausgewei sprochen und bie nächste Sigung bes Provinzialausschusses wird sich über die Entschädigungsansprüche der etazelnen Befiger zu befaffen haben. r. Aus dem Bieberthal. Die deutsch- soziale Reform partei hat fii: Samstag 14. März, abends 7 Uhr im Saale des Gastwirtes Karl Schlierbach 4. zu Rodheim eine öffentliche Bolfsversammlung einberufen. In derselben wird Reichstagefandidat Dr. W. Giese- Berlin sprechen. Die Musterung für die Militärpflichtigen findet Freitag den 3. April im Schulhause zu Rodheim statt für die Gemeinden Crumbach, Fellingshausen, Frankenbach, Hermannſtein, Königsberg, Naunheim, Nodheim( Bieber) und Waldgirmes. ** In Offenheim hat Defonom Heinrich Keller sein etwa 155 Normalmorgen großes Gut nebst Inventar und the zu 3%%. rfniffen der Stad und zwar meisten Jen als Baswell main aur Einreidung Stadtanleihe ift 8 12 Use spätestens acz wird die Stadt haben, wem die gen der Stadt i 6 beläuft sich bana en Mart, den hulden gegenübe B ca. 5 Milliona Stadt außerorden re induftriellen Das Gasmer fden an die Sta mit 145 000 mil ca. 8% bet von der staatliga eine Höhe von ag. stadt, 12. März anflags wird fo Au Worms. Gemi Rate hiefile in B Fine längere Debat Frühkartoffeln weiße Edelstein! Das b fte Geschäft für jeden Gärtner und Landwirt liegt im Anbau dieser Neuzüchtung. Ebelftein ist unstreitbar die wider: standsfähigfte gegen Näffe c und dadurch im Wuchse nicht gestört, die frühefte aller er sti renden Frühkartoffeln, der be fannten Kaiserfrone und anderen guten Sorten noch bei Weitem borzuziehen. Die Knollen, von sehr ge fälliger länglichrunder Form, flachliegenden Augen und gelb lichweißem Fleisb, liegen sch nabe beisammen dicht beim Stod. und find schon Mitte Juni, wenn gute Kartoffeln auf deutschen Mäiften noch sehr teuer find, mehlig und sehr schmackhaft. Der Ertrag ist ein für Fühfartoffeln faft unglau licher, von 6 Bfb. Aussaat wu den 2 Ctr. geerntet. Hafferode a. Harz schreibt uns auraten für Amt Justizminister D zuzufſtimmen und is würbigkeit, meinem Bater etwas Saat von Ihrer Ebelst in zu ſenben Ausführungen. A wovon ich vor acht Tagen ein Probequantum des reichen Ertrages gefchickt erbielt. 35 fann nicht umhin, Ihnen den Dank und die Anerkennung me nes Vaters zu übermitteln, aber auch Ihnen au Herr Max Schulze aus Folgendes: Basserode, den 5. August 1902„ Sie hatten die Liebensr. Aus dem Kreise Wezlar. In der Generalversamm lung des landwirtschaftlichen Vereins warde an Stelle des bisherigen Borstandsmitgliedes Herrn Sparkassendirektor Schlabach, Herr Winterschuldirektor Courtin in die Kommis fion der Herdbuchgesellschaft gewählt. ** Groß- Felda, 12. März.( Asiatische Käufer in GroßFelda.) Ein großes Handelshaus in Syrien bestellte bei der Groß- Feldaer Kummet und Geschirr- Fabrit 800 Stück englische Kummete für arabische Pferderasse, der Kostenbetrag ist bei einem Bankhause deponiert. Der erste Abschluß wurde bereits in Arbeit genomm.n, und ist gesicherte Ausficht vorhanden, jährlich dasselbe Quantum nach Syrien liefern zu fönnen. Diese erfreuliche Thatsache ist dem Fire g des Amtsgeric Schönberger und Dagen, baß sowohl meiner Frau ale mir eine großartigere Kartoffel die Errichtung beide moc nibt vorgekommen ist. Es ist eine Freude und ein wahrer Geeisch erwidert a muß. Wir offerieren: 1 Ctr. M. 15.- ½ Ctr. M. 8.-, ½ Str. des chuzbericht gemacht Bersand nur bei frostfreiem Wetter. Bestellung in schon icht erbeten Gebrüder Ziegler, Erfurt ttmar legt nochmal ntano spricht fich für benso die Abgg. S olemistert gegen da m und gegen Diebur erklärt, auf die Aut en zu wollen. b ntsgerichts in Freien men. Abg. Haufe enstwohnungen steh Dittmar und Finan e diese Frage mit d Ulrich will für be er gegen beide. dpunkt des Ausschuss Bähr für die gege ußerungen nachträgli richtung des Amis migt, ebenso die ris men. Das Haus b T. i der heute Bormitt Klasse der effisd rie wurden folger 248, 37 147, 403 Mr. auf: 2840 ne Gewähr.) am 11. März, also folgende Ehrenze und derselben Fami t Brillanten: en: Lieferanten Sr. Maj des deutschen Kaisers. Hauptkatalog auf Verlangen grat 6 und franco. 1. Bessisch- Thüringische Staatsfotterie ( Mitteldeutsche Staatslotterie) Biehung VL. Klaffe( 7. Tag) 12. März 1903. Casar Minka Cäsar und Minka Racehundezüchterei nebst Handlung ZAHNA( Preussen) Lieferant Sr. Maj. d. Deutsch. Kaisers, Sr. Maj. des Kaisers v. Russland, des Grosssultans d. Türkei u. vieler Kaiserl., Königl. u. Fürstl. Höfe etc., prämiirt mit goldenen und silbernen Staatsund Vereinsmedaillen, empfiehlt: Edelste Racehunde 1 den Genres( Wach-, Renommir-, Begleit-, Jagd- und Damen- Hunde) vom grossen Ulmerdogg u. Borghund bis zum kleinen Salon- u. Schosshändchen. Der grosse illustrirte Prei: scourant franco und gratis. Aufzucht, Dressur u. Behandlung sein. m. vielen Illustrationen, Des edlen Hundes Pflege, Krankheiten, mide, Vollständiges sauber gebunden, Handbuch für jeden Jäger, hund liebhaber und-Zuchter Mark 6.-. 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( Ohue Gewähr.) 151 93 205 35 68 325 83 480 522 52 98 620 25 52[ 1000] 800 79 908[ 400] 1066 83[ 400] 93 99 254 97 379[ 400] 467 518 92 629 52 89 819 45 950 2061[ 1000] 169 84[ 400] 282 811[ 400] 71 413 20 57 62 85 685 749 824 33 51 75[ 400] 935 49 64 3007 14 35 89 97 238 812 16 39 44 97 460 559 71 627 99 715 60 825 32 41[ 400] 50 56 04[ 400] 4070 S1 1400, 120 59 63 239 59 873 80 405 20 33 02[ 400] 511 001 41 93 718 30 80 881 44 997 5066 399( 400) 458 83[ 1000] 91 584 809 990 6060 82 98 100 58[ 1000] 7 85 400] 99 228[ 3000] 308 27 80 419 557 676[ 400] 794( 400) 7008 31( 400) 58 237 333 421 28 559 62 75 83 89 620[ 400] 45 46 69[ 400] 778 830 904 40 70 86 8006[ 400] 25 74 102 23 71 249 92 855 62 414 64 587 058 63 96( 1000] 98 817 931 87 55[ 400] 68 9074[ 1000] 158[ 400] 98 254[ 400] 355 437 89 75 512[ 1000] 21[ 2000] 142 650 60 73[ 400] 748 875 83 86 925 32 90[ 1000] 10005 78 205[ 400] 13[ 400] 42 44 93 339 400 48 522 45 643 718 30[ 400] 97 861 95 915 11018 17 63 84 128 230 81 92 305 72 94[ 2000] 401 3 40[ 1000] 627[ 1000] 64 83 783[ 400] 841 949[ 400] 12017 81 135 53[ 400] 454 580[ 1000] 612[ 400] 17 37 770 71 831 50 98 924 43 69 85 13014 126[ 400] 37 270( 3000] 88 824[ 400] 29 457 502[ 400] 52[ 400] 76 91 636( 1000] 716[ 1000] 27 32[ 400] 51 72[ 400] 809 36 58 64 932 14058 78[ 10000] 154 70 87[ 2000] 360 92 467 515[ 3000] 35 36 620 [ 400] 25 72[ 400] 96 723[ 400] 807 10 59 72 919[ 400] 42 70 15030 51 102 66 225 39[ 400] 41 42 65 304[ 400] 60 81 425 48 13000] 65[ 1000 515 25 72 678 700 30 828 943 80 16004 218[ 1000] 50 58 78 401 42[ 400] 60[ 400] 71[ 400] 527 85 613 24 38 67 73[ 400] 77 700( 400) 835 55 77 91 951 58 70 17005[ 400] 24 163 79 245 62 367 81 408[ 2000] 67 92[ 400] 502 48 619 44 50[ 1000] 54[ 2000] 710 831 88 915 30 39 18068 101[ 3000] 227[ 400] 353 513 44 70 647 751 55 63 92 826[ 400] 941[ 2000] 93 19148 72 206[ 400] 43 50 55[ 400] 64[ 490] 75 95$ 11 63 61 435[ 2000] 75 544 55 607 23 52( 1000] 715 57 812 70 926 59 20012 118 95 222 83[ 3000] 79 355 455 544 743 61 62 76 84[ 400] 21043 94[ 2000] 134 45 78 400] 98 211 81 327 508[ 3000] 941 45 80 [ 400] 22006[ 1000 92 101 44 98 236 58 77 83 92 316[ 1000] 48 478 547 51 80 1000] 90 625[ 400] 36[ 400] 41 750[ 400] 71 83[ 400] 813 31 [ 400] 67 986 23060 136 44 86[ 1000] 304[ 1000] 508 58 654 770 83[ 400] 00 94 809 923 88[ 400] 24024 85 89[ 400] 91 104 29 57 67 90 233 [ 3000] 90[ 400] 353 465 578 731 809 25 945 73 76[ 400] 96[ 2000] 23010 68 116 281 310[ 400] 17 40 77 484[ 400] 88 562 639 83 na Kruppert aus Sa 746 830 33 65 66 85 929 53 60 66 78 26052 80 184 346[ 3000] 88[ 400] 53 Jahre im Dim eim in Affenheim dwig Winter in Da ta. M, 26 Jahre i und Bübingen; e bei Herrn Heiri Marta Kurz aus Re fant& nft Tippl thausen, 25 Jahnb Herrn Giefebert er Gemüsehand önlichkeit, Inhaber ris unferen Omnibuit 163[ 400] 505 69 690 722 54[ 1000] 72 917 84 88 27020 28 101 53 86 254 808 22 72 492[ 2000] 504[ 400] 22[ 400] 61 63 626 782 801 98 907 18 29 41 50 28020 76[ 1000] 91 151 95 216 42 330 53[ 1000] 427 40 46 48 75[ 400] 645 81 727 29 944 29049 105 19 217 339 51 89 491 503 1000 51 84[ 1000] 691 728[ 2000] 29 810[ 400] 27 98 30130 45 207 19 52 58 59 307[ 1000] 25 70 459 515 22 72 627 745 [ 1000 83 94[ 1000 877 952 78 86 31057 64[ 5000] 192[ 400] 262 841 84 427 602 23 69 758 828 71 908[ 400] 33[ 1000] 32024[ 10000] 75 126 30 310 32 401 77[ 2000] 87 572 89 735 38 802 47 65 92 924 51 78 33051 139 74 208[ 400] 59 375[ 1000] 415 47[ 2000] 78 575 622 89 32 81[ 1000] 94 799 807 58 900 34 65 34076 99 112 217 20 47 834 409 518 678 888[ 400] 959 76[ 400] 98 35082[ 400] 124 51 203[ 400] 384 66 70 72 434[ 400] 595 605 66 1000 780 911 36099[ 400] 113 34 220 55[ 3000] 350 469 570 615[ 400] 708 22 27 28 79[ 2000] 806 14[ 400] 76 944[ 1000] 91 37008 54 62 119 49 202 15 22( 2000) 48 70 71[ 1000] 83 817 79[ 400] 452 575 78 87 726 280 87 367 418 20 54 94[ 400] 569 96 612 87[ 1000] 723 820 24 967[ 400] 87 89102 11 75 389 515 29 801 5 16 71 73 93 958 59 7 gestern Abend g 85 83 803 53 71[ 10000] 911[ 1000] 38023[ 400] 68 1000] 177 79[ 400] dchen fich vergangen uchung wird das Rih hbargebieten. Jahnverwaltung hat anlage einiges Gelin 40038 49 110 389 420 63 500[ 400] 36 99 603 35 718 49 66 874 965 41080 144[ 400] 224 89 300 15 38 72 80[ 400] 481 559[ 400] 714 36 47 51 56 909( 1000] 42001[ 2000] 61[ 2000] 89[ 1000] 134[ 2000] 68 200 35 36 847[ 400] 505[ 400] 59 88 970[ 400] 88 43039 101[ 400] 73 99 237 98 345( 1000] 407 8 10 14 24 34 44 56 84 502[ 400] 611 743 16 91 826 33 49 63[ 10 000] 966 44015 54 55 108 63 298 835[ 400] 404 1000] 563 625 711 75 886[ 400] 952 61 45031 68 138 88 208 36 93 800 7 40 58 54 462 537 618[ 1000] 774 858 911 29 62 46155 68 86[ 400] 484 48 546[ 400] 763 817 917 47100 Gießen, den 12. März 1903. Großherzogi. Polizeiamt Gießen. Hechler. | meninhaber Herrn Sattlermeister Souis Bölzing hierfelbft umsomehr zu wünschen, da er ideal genug ver inlagt war, durch Ubernahme des von Großh. Centralstelle eingerichteten Sattlerkursus, seine Kenntnisse dem gesamten Sattlergewerbe zur Verfügung zu stellen, welches dann auch von den KursusTeilnehmern, wie von Großherzogl. Centralstelle für die Gewerbe wiederholt mit Dank anerkannt worden ist. Frankfurt a. M, 11. März. Der alle 4 Jahre am 10. März zur Vergebung gelangende Tiedemann- Preis der Senkenbergischen Naturforschenden Gesellschaft wurde heuer einstimmig b.m Privatdozenten an der Universität Berlin Dr. Standinn für seine Arbeit:„ Untersuchungen über den Generationswechsel bei Coccidien" zuerkannt. Dr. Staudinn ist gegenwärtig vom Reichsgesundheitsamt mit der Malariaforschung an der Adria( Rovigno) beauftragt. Drud und Verlag der Gießener Verlagsdruderet, ifr bir Rebaftion berantwortlich: Ibin Klein. Gieken. Schön'sche Bau- und Möbel. Schreinerei Gießen, Liebigstraße 65 hat Särge jeder Art stets am Lager. & in Mi tel zum Sparen ist MAGGI Würze. Angelegentlichst emFreundlich möbl. Zimmer zup verin. 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In beel 1-9035 161 67 300 6 64 74 446[( 1000) 48 51[ 3000] 58 64 74[ 400] 96 100 58 78 714[ 400] 00 816[ 2000] 43 45[ 400] 908[ 1000] 46 [ 400] 821 52 94 432 48[ 400] 61 90 526[ 400] 78 97 656 725 62 844 48 98 99044 59 124[ 400] 80 89 62[ 1000] 214 61[ 100] 353 806 34 98 745£ 400) 903 71 987 Cigarren- Geschäft. Baatl. tonz. Kollekteur der Hessisch- Thüringisches( Mitteldeutschen) Staats- Lotterie. Neuen Bäue 11, Richard Buchacker, Giessen. Einladung. Montag, den 23. März, Abends 8 Uhr findet zu Rodbeim a. d. Bieber in der Bechthold'schen Wirtschaft eine öffentliche Wahlversammlung der nationalliberalen Partei statt, in welcher der bisherige Netchstagsabgeordnete Kraemer und Dr. Johannes aus Köln sprechen werden Um recht zahlreichen Besuch, auch aus den benachbarten Ortschaften des Wahlbezirks, wird gebeten. Theater Verein. 8. Vorstellung: Freitag, den 13. März. Gastspiel von Adolf Jürgensen aus Cassel. Anjang 8 Uhr. 1. Hans Jürge oder die Perlenschnur, Schauspiel in 1 Akt von E. Holtei. 2. Der Geizige, Luftspiel in 5 Aufzügen von Molière. Eude 10% Uhr. Billets von Mt. 5, 4, 3, 2( Mitglieder 50 Pfg. Gemäßigung) bei E. Challier und an der Kasse. Studentenkarten bei E. Challier Mt. 1.50, an der Kasse Mt. 2. Wirtschafts- Uebernahme u.-Empfehlung. Prima Betonkies Lahnsand und Gartenties gefiebt und gewaschen empfehlen Gebr. Kahl, Dampfbaggerei. Lagerplay: Amtliche Bekanntmachungen. Aufnahme eines Anlehens. Die Provinzialhauptstadt Gießen beabsichtigt die Aufnahme eines 3proz. Anlehens von 1 500 000 Mt. zur Beftreitung außerordentlicher Ausgaben. Nähere Auskunft über die dafür in Aussicht ge nommenen Bedingungen, sowie über die Verhältnisse der Stadt Gießen wird von dem Unterzeichneten erteilt. Angebote für llebernahme dieses Anlehens find bis ſpätestens 19. März 1. Je., Mittags 12 Uhr hierher einzureichen. Gießen, 12. März 1903. Der Oberbürgermeister. Mecum. Bekanntmachung. Die Gewährung von Beihilfen an ehemalige Striegs teilnehmer betr.: die Zahl der am 1 Januar 1903 vorhanden gewefenen Zwecks Aufstellung einer Zusammenstellung über dem Mannschaftsstand angehörigen Teilnehmer an dem Feldzuge von 1870/71 und den von deutschen Staaten a. d. Margarethenhütte. vor 1870 geführten Kriegen fordere ich alle diejenigen Kontor: Frankfurterstraße 151. Feldzugsteilnehmer, welche einem der hiesigen Krieger Telephon 308. bereine nicht angehören, hiermit aus, sich binnen 5 Tagen auf dem Bürgermeistereibureau Zimmer Nr. 15 zu melden. Gallenstein. auf Nierensteinfranfen erteilt akadem. gebild. Fachmann unentgeltlich Auskunft zur Beseitigung des Leidens ohne März, von 10/ 2-4 Uhr im Hotel Prinz Karl", Giessen. Den geehrten Bewohnern von Klein- Linden, Gießen und Umgebung gebe ich hierdurch höflichst Operation, Montag, d. 16. bekannt, daß ich die Restauration vormals Wilhelm Rinn in Klein- Linden übernommen habe Jb empfehle mein Unternehmen beste s und bitte um geneigten Zuspruch. Es wird mein eifriges Streben sein, den geehrten Besuchern den Aufenthalt in meinen Lokalen so angenehm als möglich zu gestalten. Klein- Linden. Hochachtungsvoll Georg Herrmann. Ausschaut naturreiner Weine, fowie prima Biere der Aktien Brauerei( Hof- Brauhaus) Gießen. Gate Küche. Aufmerksame Bedienung. Separate Zimmer. Robert Tzschich Gießen Kirchenplatz 9 Schneidermeister beehrt sich das Kirchenplatz 9 Eintreffen sämtlicher Neuheiten - der bevorstehenden Saison anzuzeigen. Reidhje Auswahl in fertiger Herren- und Knabengarderobe M Paletots, Havelocks = Gummi- Valefots und Mänteln. Fantasie- und Piqué- Westen. Konfirmanden- Anzüge. Außer den von mir seither geführten Bieren bringe fezt auch| Wegen Inventur bis 31. 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Anmeldung n zur Prüfung sind unter Benutzung des vorge schriebenen Formulars( bei Unterzeichnetem erhältlich) bis zum 20. März an denselben zu richten. Die Prüfungsgebühr beträgt 3 M. und ist mit der Anmeldung einzusenden. Wir machen insbesondere darauf aufmerksam, daß die Ablegung der Gesellenprüfung u. a als Vorbedingung für die Anleitung von Lehrlingen und die Führung des Meistertitels erforderlich ist, ihre Versäumnis daher später empfindliche Nachteile im Gefolge hat. Groß- Felda, den 27. Februar 1903. Sattlermeister Völzing, Vorsitzender. Ecke Moltkestraße und Gr. Der Prüfungsausschuß für den Bezirk Groß- Felda. Steinweg sind per 1. April 2 5- Zimmerwohnungen mit allem Zubehör zu berm. Beide Stockwerke können zusammen oder getrennt abgegeben werden. Näheres bei Nikolaus, Grünbergerstraße 36. 7 prachtvolle große 2- u. 3- Bimmerwohnung Patent- Instrumentalmit Zubehör, Neustadt, neben Piano- Orchester, Herrn Mezgermstr. Kreuder, sowie kleine und große Musikautomaten. zu bermieten. 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