9. 292. Erstes Blatt. mementopreis: in Gießen, abgeholt monatli 30 Bfg., Saus gebracht 60 fg., burch die Poft bezogen stertel fährlich Mr. 1.50. Unabellagen: Oberhefftsche Familienzeitung( täglich) Chrbeffische Beitschrift für Landwirtschaft, bft- und Butenban, fotote bie Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Des Blatt erscheint an allen Werffagen na mitags. Samstag, den 12. Dezember 1903. Gießener 12. Rabraang. Insertionsyret sie einfaltige Besitzelle für Gießen wie gang Oberheffen, die Kreise Wegler und Warburg 10 Bfg. forlift 15 Big.: Reklamen bie Betttzelle 30 relv. 40 Big. Boftzeitungslie No. 3900. Rebaktion und Expedition: Gießen Neuenweg 28. Fernisrehenfin Ar, 368. Neuelle Nachrichten 291603 ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Sishener Peifung für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und lingebung Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberheffen. Quittungen. [ Politische Wochenschau.] Der in dieser Woche eröffnete Reichstag hat bereits am weiten Tage der Etatberatung einen großen Tag" zu Tberzeichnen gehabt. Bebel hatte seine übliche Programmrede gehalten und der Reihe nach von oben bis unten alle Instilution en unseres Staatswesens, alle Zwischenfälle im öffentlichen Leben dieses Jahres mit der Lauge seines Spottes übergossen. Eine Antwort des Reichskanzlers war also zu er= warten und folgte denn auch auf dem Fuße. Hatte Graf Bülowo einen besonders guten Tag oder war es die Materie, idie ihn reizte, nach langen Monaten unpolitischer Zwischenpause endlich einmal die Quittung ausstellen zu können über die Wahlen am 16. Juni furz, diese Rede des Kanzlers war din oratorisches Meisterwerk und eine politische Leistung. Ob er nun Bebel als Manöverbummler ironisierte, ob er die These von den„, räudigen Schafen" in die Weit warf, die es auch unter den Sozialdemokraten gäbe, immer war er auf der höhe überlegenen Humors, dem auch warnender Ernst nicht fern lag. Bebels Sucht, zu verallgemeinern, und die Bülowsche Kritik dieses Gebarens führte von selbst über den Forbacher Fall zu dem Worte, daß kein Heer der Welt auf feinen Lorbeeren ausruhen solle, und dem der satirischen Rebenbemerkung, daß ja nicht einmal die Sozialdemokratie ganz ohne Sünde zu sein scheine. Recht ergötzlich waren die Spaziergänge auf dem Gebiete der auswärtigen Politik, in denen wiederum die Figur Bebels als politisches enfant terrible behandelt wurde.„ Wenn es einen Punkt in der Welt gibt, wo wir nichts zu tun haben, so ist es die Mandschure i. Will Herr Bebel für die Mongolen als neuer Peter Don Amiens einen neuen Kreuzzug unternehmen, so lasse ich in allein vorgehen." Sehr scharf sprach sich der Kanzler über die zügelfoie Art der Kritik gegen Rußland aus, wie sie 800n deen Sozialdemokraten geübt werde, uni dann wieder aufs ironijoche Gebiet überzuspringen und sozialdemokratische Phantastercien und Utopien auf das Maß nackter Wirklichkeit zurückzuführen.„ Wenn ich, wie Herr Vebel wünscht, cin Millerand sein wollte, so würden mir von niemand mehr nippel zwischen die Beine geworfen werden, als von Ihnen, Herr Bebel." Und der Kanzler ließ sich über den Dresdener Parteitag aus und den Traum von einer Republik, mit welcher allein noch gar nichts getan sei. Auch in Republiken werde mit Wasser gekocht, und es sei ein großer Irrtum, an ein großzers Universalierum zu glauben, das alle menschliche irantfbeiten heilen fönnte. So folgt ein Aperçu dem anderen. Die Geschichte der römischen Weltherrschaft muß dazu dienen, Beitsblitze zu beleuchten, die unbedacht von Bebels Lippen famem. Und jedesmal hatte der Kanzler die Lacher aus iner Seite: wenn er versichert, daß dieses hohe Haus ganz nders aussehe, wie der Senat zur Zeit des Titius; oder wenn mueint, daß Herrn Bebel seine Etatrede unter Caligula redt schlecht bekommen wäre; wenn er Kautskys Broschüre : 00n der sozialen Revolution" einen„ grünen Bädefer für die leise nach Utopien" nennt und die Republik Bebels als die Republik Platos bezeichnet, die nur möglich wäre mit Engeln and Engelssöhnen(... bilden Sie sich denn ein, ein solcher gel zu sein, Herr Bebel? Sie sind ein netter Engel!..."); Ner wenn er ironisch fragt, wen denn Herr Bebel als Minister Muswärtigen ins Auge gefaßt habe, ein Akademiker werde nach dem Dresdener Parteitage wohl kaum sein. Jedes ort, das der Kanzler da gesprochen, hat ins Schwarze ge: ffen. Es sollte eine Quittung sein auf Herausforderungen er Art und besonders auf jene schwere, welche das Resultat dr Reichstagswahlen in sich schloß. Aehnlich, wie Graf Bülow im Norden hielt Graf Crailshim in banerischen Reichsrate seine Abrechnung mit denen, die damals feinen Sturz herbeigeführt. Aus seinen Worten lang tiefe Bitterfeit, und es lag wohl besondere Absicht in der torten Bemerkung, daß er seine Meinung niemals vertweigen werde. Herzerquickend berührte die Frische, mit aucher der ehemalige bayerische Ministerpräsident auf die guten Beziehungen zum Reich und zu Preußen hinwies, Sie er gepflegt habe und von denen man niemals lassen olte. Wenn aber auch im bayerischen Reichsrat der Ton die Rusif macht, so kann doch nicht verschwiegen werden, daß urch Crailsheims Worte eine Nebenstimmung hindurchklang, rem Adresse ziemlich deutlich war. Auch hier also gab einer die Quittung über Erhaltenes; aber es war offenbar, daß mter der Note die gebräuchliche Phrase fehlte:„ Dankend mpliangen." Auch die österreichisch- ungarischen Staatsmänner beriten sich vor, den obstruktionistischen Parteien ihrer Parla mente die Quittung zu überreichen. In Wiener politischen freinsen spricht man bereits mit avodiftischer Gewißheit von ainerr nahe bevorstehenden Auflösung des österreichischen Abgeorrdnetenhauses und in Ungarn springt der neue Herr mit der starken Faust, Graf Tisza, mit den widerspenstigen Altffossuthianern recht unsanft um. Wie im Innern der habsburgischen Monarchie, so zeig! fich auch nach außen dieser tatkräftige Zug. Im Verein mit i dem russischen Gesandten hat der österreichische in Konstanlinopel dem Sultan die Quittung auf sein ewiges Hinziehen in der mazedonischen Reformirage überreicht.„ Sofort," hief Marin,„ fängst du mit dem Reformwerk an, sonst nehmen wir die Sache in eigene Hand und dir die Zügel der Reaie rung in Wazedonien ab!" Dieser deutlichen Sprache gegen über lenfte der Sultan schleunigst ein. Seinem Beispiel scheinen die Japaner in ihrem Streit mit Rußland nicht folgen zu wollen. Sie scheinen entschlossen zu sein, ihre Rechnung für Korea und die Mandschurei mit dem Zarenreiche durch Waffengewalt zum Ausgleich zu bringen und den russischen Uebergriffen eine blutige Quittung zu erteilen. Die Mehrheit der Volksvertretung ist mit dem friedlichen Inhalt der Tronrede durchaus nicht einverstanden und es wird auch in Tokio aller Wahrscheinlichkeit nach dazu kommen, daß die Regierung, um ihrer augenblicklichen Notlage zu steuern, auf das gegen sie gerichtete Votum des Hauses die Quittung präsentieren wird. Im geheimen sympathisiert sie allerdings völlig mit der Volksvertretung. Sie hat nach Washingtoner Meldungen bereits vor einigen Wochen die Anfrage an die Regierung der Vereinigten Staaten gerichtet, ob diese ihr im Falle eines Krieges materielle Unterſtüßung gewähren würde. Die Regierung in Washington hat aber geantwortet, sie sei nicht in der Lage, Japan zu helfen. Ohne Unterstützung von außen her aber fühlt sich Japan doch im Moment noch zu schwach, um mit dem mächtigen russischen Bären anzubinden. Aber die günstige Zeit wird kommen und die alte Rechnung quittieri verden. ( 5. Sigung.) Deutfcher Reichstag. CB. Berlin, 11. Dezember. Mit altem Brauch wird auch im neuen Reichstag nicht ge brochen. Bei der Etatberatung treten die Parteien in der Debatte nach ihrer Stärke auf. Heute ist die viertſtärkste Partei, die nationalliberale, an der Reihe. In ihrem Auftrage spricht Abg. Dr. Sattler. Wie vorgestern der Sentrumsredner, so beginnt auch er mit den Worten der Teilnahme für den erkrankten Kaiser und wendet sich als dann der Finanz- Reform- Vorlage 311. Er bezeichnet es als erfreulich, daß fortan die Ueberschüsse eines Jahres nicht mehr in die laufenden Einnahmen des zweitfolgenden Jahres eingestellt, sondern zur Schuldentilgung verwendet werden sollen. Das sei jedenfalls ein richtigeres Verfahren, als das gegenwärtige. Für sehr notwendig hielten seine Freunde eine energische selbständige Organisation der Reichs- Finanzverwaltung. Auf die allgemeine Politik übergehend, bemerkt Redner, daß auch seine Freunde die Mißstände im Heere beflagen, wie sie durch die Gerichtsverhandlungen publik geworden seien. Wenn, wie es scheine, bei den Unteroffizieren Ueberanspannung als Ursache der vielen Mißhandlungen Untergebener vorliege, so frage er, was die Heeresverwaltung zu tun gedenfe, um diese Mißstände abzuhelfen? Im Gegensaße zu Schädler halten er und seine Freunde die Ostmarken 3ulagen für etwas sehr Nötiges. Es sei nötig, den grozpolnischen Bestrebungen entschieden entgegenzutreten. Dieselbe Stellung nehme er zu den welfischen Bestrebungen.( Unruhe.) Ja, davon sollten Sie doch überzeugt sein, ein preutischer König gibt, was et im Kampfe errungen, nicht wieder heraus.( Erneute Unruhe.) Sie sollten sich doch sagen, daß Sie ein selbständiges Königreich Hannover nicht gutwillig wiedererlangen können, sondern daß jeder Versuch dazu blutigen Kampf entfesseln muß. Zum Schluß wandte sich Redner in scharfer Weise gegen die Sozialdemokratie. Die äußerste Linke unterbrack ihn von Zeit zu Zeit durch lebhaftes Murren. Allein lange hielten sich beide Teile nicht auf. Denn man wußte: die „ Sensation des Tages" sollte erst kommen. Der Kriegsminister über Forbach u. a. Und die Sensation fam. Unmittelbar nach dem Abg. Sattler betrat der preußische Kriegsminister v. Einem die Rednertribüne. Man hörte ihm die innerc Bewegung an: Der äußerst gewandte Redner sprach langsam, stockend, als wäge er jedes Wort, ehe er es wage. Herr v. Einem beginnt mit dem Ausdruck des Bedauerns, sich gleich bei seinem ersten Auftreten als Minister mit solchen Tingen beschäftigen zu müssen, wie sie in Forbach geschehen seien. Man fragt sich, wie solche Dinge überhaupt möglich werden konnten! Er gebe zu, daß es vielleicht ein Fehler sei, eine so kleine Gruppe von Offizieren so ganz abgesondert von einer großen Garnison zu lassen. Wäre dort ein Kommandeur gewesen, der seine Stellung ausgefüllt hätte, wären solche Dinge nicht vorgekommen. Der Kommandeur hat dort nicht hingepaßt. Der Mann war ein Schwächling, der ruhig zu sah, wie die Dinge sich entwickelten. Auch die Offiziersfrauen, die sich dort in Forbach vergangen haben, darf man nicht ver gleichen mit all den anderen Offiziersdamen im Heere. Id erinnere mich noch sehr wohl der Zeit, wo wir jüngeren Offiziere von den Damen der älteren Kameraden gelernt haben. Sie waren uns wie die Mütter zu Hause. Beifall rechts.) Der Minister geht dann auf die Miß hand. I ungen ein und legt ziffernmäßig dar, daß sie in den letzten Jahren abgenommen hätten. Und zwar seien 68 Prozent dieser Mißhandlungen durch Meldungen bekannt geworden. und nur 32 Prozent auf anderem Wege. Das beweist, das das Beschwerderecht gut funktioniere. Wo so brutale Mishandlungen vorfämen, wie im Falle Breidenbach, da sei fein Zweifel, da der Vorgesetzte, der Hauptmann, bei der Ueberwachung ni seine Schuldigkeit getan habe. Auch der Kaiser habe über solche Vorkommnisse seine ernste Mißbilligung ausgesprochen. Daß einmal ein Unteroffizier sich zu cinem Stoß oder Schlag verleitet sehe, jei begreiflich. Aber eine Statistik der Schläge, die es auf Werkstätten, in Fabri fen gebe, würde zeigen, daß das Heer in dieser Hinsicht noch glänzend dastehe.( Unruhe bei den Soz.- Dem.) Es sei auch nicht so ganz falsch, wenn von einer Seite entschuldigend gesagt sei, es gebe Soldaten, die den Vorgesezten absichtlich reizten.( Lachen links.) Für die Anträge, die Abg. Schäd ler angekündigt, um nach Möglichkeit dem Mißstande der Mißhandlungen vorzubeugen, sei er jedenfalls dankbar. Aber er könne überall da, wo Kritik geübt werde, nur bitten, die Kritik an der Armee nicht überhand nehmen zu lassen, da mit man nicht die Freude am Soldatenlebe töte. Auch solle man nicht dem Offizier die Autorität nehmen! Es fönne doch leicht eine Zeit kommen, wo sich wieder Geschrei erhebe nach dem„ preußischen Leutnant". Der Abg. Bebel fragte wegen des Quinquennats an. Ich halte das Gefüge des Heeres für so fest, daß wir mit einem neuen Quinquennat sehr gut noch ein Jahr warten können. Einstweilen ist das Militär- Versorgungs- Gesetz das Dringendere, weil es die moralische Kraft der Armee stärken wird. Aber allerdings meine ich, daß grundsätzlich an einer längeren vertragsmäßigen Frist, also einem Quinquennat, festzuhalten ist.( Beifall rechts.) Abg. Richter über den Etat. Obwohl er nach den bedeutsamen Ausführungen des Kriegsministers das Wort erhielt, erzwang sich Abg. Richter die Aufmerksamkeit des Hauses. Nicht allein die Abgeord netensite, sondern auch die Bundesratstische blieben voll be setzt, als Richter die Tribime beſtieg. Denn ob man sich zu seinen Parteianschauungen bekennt oder nicht- Richter ist in der Tat der beste Etatredner des Hauses. Und darum hören alle aufmerksam zu: der Reichskanzler, der Reichs schatsekretär und alle anwesenden Minister und Bundesräte. Redner beginnt mit der Erklärung, daß, wie der Kriegsminister, auch er den Fall Forbach nicht für typisch halte. Jedoch müsse er die Abschließung des Offiziersstandes als un heilvoll bezeichnen. Die Abschließung des Offiziers von der bürgerlichen Welt wirkt um so schlimmer, als sie ohnehin die Kreise so sehr verengern, aus der Sie die Offiziere rekru tieren! Uns empört da hauptsächlich, daß sie Qualifizierte ausschließen lediglich wegen des Berufes ihrer Eltern, oder auch nur wegen der politischen Gesinnung der Eltern! Nun zu dem neun Schapsekretär, der so plötzlich gekommen ist, wie sein Vorgänger aus Amerika kam und wieder verschwunden ist: die Herren sind wie die Lilien auf dem Felde. Wenn ein Wind weht, sind sie dahin und man findet ihre Spur nicht mehr.( Heiterkeit.) Der neue Herr Schatzsekretär zeigt sich uns als Miquel redivivus, er will uns das Recht zur Bewilligung ungedeckter Matrikularbeiträge nehmen. Herr Miquel im Himmel müßte seine Freude daran haben.( Heiter feit.) Ist denn unser konstitutionelles Geldbewilligungsrecht wirklich„ nur“ eine Kleinigkeit? Redner geht dann auf die Geschichte der Claufula Frankenstein ein und kann nicht zu geben, daß die Unklarheit und Dunkelheiten des Etats durch diese lex Stengel abgeschwächt würden. Im Gegenteil: nur noch gesteigert! Richter geht dann den Etat im einzelnen durch, den er als den Vorboten neuer Steuern bezeichnet. Er spricht sich darum gegen den Etat aus. Reichsschatsekretär b. Stengel sucht die Ausführungen Richters zu widerlegn. Wie die Rede des Abgeordneten, so bewegt sich auch die Erwiderung des Ministers auf rein finanz- technischem Gebiete. Sie findet darum wenig auf merksame Zuhörer. Abg. v. Kardorff befürwortete sofortige Kündigung der Handelsverträge, namentlich der außereuropäischen, und tritt für eine Wehrsteuer ein. Dann vertagt sich das Haus auf morgen mittag 1 Uhr. Die Politik. Der Reichskanzler Graf Bülow wird am Sonntag eine Arbeiterdeputation empfangen, die von dem- nichtsozialdemokratischen deutschen Arbeiterkongrep zu Frankfurt a. M. gewählt ist und dem Kanzler die auf das Koalitionsrecht, die Anerkennung der Berufsvereine und die Arbeitskammern bezüglichen Erklärungen des Kongresses überreichen soll. Zwei Tage hintereinander hat es in der Kammer der bayerischen Reichsräte Sensationen gegeben. Ami erſten Tage stand, wie schon mitgeteilt, der bisherige Ministerpräsident v. Crailsheim auf, um seinem Nachfolger, dem Frhrn. v. Poderils, gute Ratschläge über die Politit Bayerns im Bundesrat, insbesondere gegenüber Preußen, zugeben. Sein Rat Klang wie eine Warnung und wurde auch so aufgefaßt. So tam es denn, daß am Freitag der jebige Ministerpräsident zu einer Erwiderung gegen jeinen Vorgänger das Wort nahm. Er bermabrte sich entschieden dagegen, daß seine Politik etwa darauf ausginge, Preußen im Bundesrat zu majorisieren. Das liege ihm ebenso fern, wie es seinem Vorgänger fern gelegen habe. Er schloß: Wir werden in freundschaftlichem Zusammengehen mit der Bräfidialmacht und den übrigen Bundesstaaten unter unserem blauweißen Banner treu zur nationalen Sabne fteben." Diese bitte om fell in Die Augen. atmete aufch glaube Ihnen, unb," fiigte er beich Ihnen keine Veranlaffung gegeben," entBeidmen binau Дази gegnete fie herbe. Berbieten Sie es mir?" Baffen Sie doch diese Gespräche im Ballfaal, Vetter; sie Bluet bentide verboten.) als das englische tion übertragen worden war, Cunha melche im atlantiſchen Daean. Es war im Oktober des Jahres 1878, Kriegsschiff Challenger", dem eine wissenschaftliche ErpediSkizze von Alfred Meißner. der Injel BOGx. ( Nachdruck bor etma in der Mitte Tristan da zeigten. rande recht häufig und dem Regen reinen mußte eine a Sflanzen angeſtrengt bessere gebaut werden. iberstand au Tei, eing mochter beim Bauen arbeiteten, berzehne die mitgebrachten Vorräte raich, ohne ie erneuern 3 d fie ab in der sie ausschließlich auf selbsterzeugte Lebensmittel anDann und wann benutzten sie ihr und sahen die Zeit herankommen, gewiesen sein würden. bem frischen acaen Fleisch. Weihnachten und schossen in dieser Beit sechs Der Kapitän mar von ihrer traurigen Lage so glumet Brudern, von dem sie einige Rebengänger zu Auf diese Weise lebten sie dann bis erhielten. glaubten, daß der Kapitän per er in sie drang, die Insel mit ihm zu verlassen. das Anerbieten des Amerikaners aber aus, indem fie feft gegenseitige Abkanzelung der beiden Minister war nicht die leste Sensation dieses Tages: Kaum hatte Herr v. Podewils geendet, da erhob sich Graf Crailsheim, um zu erklären: Seine Erklärung habe keine Spite gegen die jetzige Regierung enthalten, ebenso sei es mit dem zweiten Punkt bezüglich der Stellung Bayerns im Bundesrat. Er habe nicht gesagt, daß die gegenwärtige Regierung auf eine Majoristerung Preußens hinarbeite, sondern habe nur ironisch darauf hingewiesen, wie wenig Verständnis jene zeigen, die der bayerischen Regierung den Rat geben, ihre Politik auf die Majorisierung Preußens zu richten. Der Ausschuß des deutschen Handelstages hat mit 17 gegen 16 Stimmen den Antrag auf völlige Abschaffung der Gerichtsferien abgelehnt, beschloß aber, zu beantragen, daß die Forderungsklagen aus Warenlieferungen zu Feriensachen erklärt werden. Diesem Antrage wird wahrscheinlich entsprochen werden. Der Crimmitschauer Weberstreik wird allmählich das Schulbeispiel eines großen Ausstandes mit allen seinen Konsequenzen. Mehr als 2,5 Millionen Mark betragen die Streifkosten für die Arbeiter! Sechzehn Wochen dauert der Ausstand bisher, die wöchentliche Lohnsumme der betroffenen 80 Betriebe mit über 7500 Arbeitern beträgt 100 000 Mark. Während des Streits hat also die Crimmitschauer Arbeiterschaft einen Lohnausfall von 1 600 000 Marf zu verze: hnen gchabt. Nimmt man hinzu, daß das Streiffomitee vierzehn Wochen hindurch je 60 000 Mart und zwei Wochen je 75 000 Mart, also zusammen 990 000 Mark Unterstüßungsgelder gezahlt hat, so hat der Crimmitschauer Streit bis jetzt rund 2590 000 Mark gekostet. Die Unternehmer erhalten von dem Fabrikantenverein jetzt wöchentlich im ganzen nur 10 000 Mark Unterſtüßung, es wird aber die Erhöhung derselben auf das Doppelte angestrebt. Auch wird die Organisation der Textilindustrie Deutschlands zu einem großen Verbande beabsichtigt, dessen Hauptzweck die Schaffung eines gemeinsamen Streitfonds für die Arbeitgeber sein soll. An Unterstützung soll den Mitgliedern 30-40 Prozent ihrer Lohnsumme gewährt werden. Beide streitenden Teile sollten sich des Wortes erinnern, daß allzu scharf schartig macht. Nach dem Vorgang von Köln hat sich in Leipzig ein Arbeitslosenversicherungsverein gebildet. Der Verein hatte sich an den Leipziger Rat mit der Bitte um eine Unterstüßung gewandt, Die Leipziger Stadtverordneten haben indessen die Vorlage des Rates, dem Verein auf drei Jahre eine Unterstügung von jährlich 5000 Mark zu bewilligen, gegen 20 Stimmen abgelehnt und beschlossen, dem Verein lediglich die Geschäftsräume auf drei Jahre unentgeltlich zu überlassen. Ein Teil der Stadtverordneten vertrat die Anschauung, daß man den Arbeiter nicht vor dem Handwerker bevorzugen dürfe, ein anderer, daß der Versuch zu einem greifbaren Resultat nicht führen und Stückwerf bleiben werde, daß man vielmehr auf die obligatorische Versicherung durch das Reich hinarbeiten müsse. Rufeland. Es gährt bedenklich auf den russischen Universitäten. In Kiew, das der Herd der russischen Studentenunruhen zu sein scheint, ist es schon wieder zu Ruheſtörungen gekommen. Die Mehrzahl der Studenten veranstaltete eine stürmische Kundgebung gegen den Rektor der Universität, dessen Rücktritt sie forderten. Zwischen ihnen und der Minderheit, die für Aufrechterhaltung der Ordnung eintritt, fommt es täglich zu blutigen Prügeleien. Aehnliche Szenen werden aus der Stadt des Zaren selbst, aus Petersburg, gemeldet. Schön ist dies Treiben der Studenten ja nicht; einen praktischen Zweck hat es auch nicht. Aber es ist angesichts der russischen Mißwirtschaft auf allen Gebieten begreiflich. Aften. Gestern stand das ostasiatische Barometer auf Krieg, heute zeigt's wieder mehr auf Frieden. Ueber Paris kommt von gewöhnlich gut unterrichteter Seite die Nachricht, der Zar habe Vorschläge des Admirals Alexejew angenommen, von denen eine friedliche Beilegung des russisch- japanischen Konflikts erwartet werde. Die englische Expedition nach Tibet und Lord Curzons Reise im Persischen Meerbusen erregen die öffentfiche Meinung Rußlands in hohem Maße, und überall wird die Befürchtung laut, diese Ereignisse würden Englands gesunkenes Ansehen nicht nur wiederherstellen, sondern, dermaßen vergrößern, daß Rußland allen Grund erhalte, um seine Stellung in Asien besorgt zu sein. Inzwischen scheint die russische Regierung nicht müßig gewesen zu sein. Der chinesische Ministerresident in Tibet meldet, daß die Russen awei Forts in einer nicht genannten Gegend bauen und Vorbereitungen treffen, um der britischen Erpedition, die nach Tibet unterwegs ist, Widerstand zu bieten. Spanien. König Alfons hat seine erste Auslandsreise angetreten: Er ist bereits in Lissabon angekommen und mit großem Bomp empfangen worden. Politisch ist diese Reise bedeutungslos. Infolge des gerichtlichen Zeugenverhörs über den angeblichen Jagdunfall in Casa de Campo ist ein Haftbefehl gegen den des Mordes an dem Hirten verdächtigen Waldheger erlassen worden. Nah und fern. † Das deutsche Haus auf der Weltausstellung von St. Louis wurde feierlich eingeweiht. An dem Feste nahmen der deutsche Konsul Dr. Rieloff, der Vizekonsul v. Reden, die amerikanischen Ausstellungsbehörden, die fremden Ausstellungskommissare, sotnie die Bertreter der Presse und zahlreiche hervorragende Bürger aus St. Louis teil. Die Königin von England in Lebensgefahr. Die englische Königin wäre im Schlosse zu Sandringham um ein Haar das Opfer eines Brandunglücks geworden. Das Feuer brach in dem über dem Schlafzimmer der Königin gelegenen Gemache aus, in welchem eine Hofdame schlief. Diese, durch den Rauch erweckt, eilte zur Königin, welche sofort das Zimmer verließ, dessen Decke furze Zeit später einstürzte. Als Ursache des Ausbruches des Feuers wird das Schmelzen des elktrischen Drahtes angesehen, durch welches ein Balken in Brand geriet. Der Pariser Baron Adelsward, dessen Prozeß wegen Sittlichkeitsvergehen neulich mit seiner Verurteilung zu sechs Monaten Gefängnis geendet, hat jetzt aus Liebesgram seinem Leben ein Ende zu machen versucht und sich schwer berlegt. Er war nach der Verurteilung auf freien Fuß ge setzt worden und hatte sich nach Mülhausen begeben, um mit der Familie seiner früheren Braut wieder anzuknüpfen. Da seine Annäherungsversuche energisch zurückgewiesen wurden, griff er aus Verzweiflung zum Revolver. Hessischer Landtag. Darmstadt, 11. Dezember 1903. Zum dringlichen Antrag der Abgg. Molthan und Genossen, die Verordnung, das Verbot des Selbstdispensierrechts der homöopathischen Aerzte betreffend, giebt Staatsminister Rothe eine Erklärung ab, in der die Gründe der Verzögerung der Regierungsantwort flargelegt werden und die Bereitwilligkeit erklärt wird, die fragliche Verordnung erst am 1. April statt am 1. Januar in Kraft treten zu lassen. Der Antrag wird an den Petitionsausschuß verwiesen. Die Anfrage des Abg. Köhler, die den Studierenden an der Universität Gießen zustehenden Stipendien und etwaige anderen Wohlfahrtseinrichtungen betreffend, wird von Staatsminister Rothe dahin beantwortet, daß die Neuordnung des Stipendien wesens zur Zeit in Arbeit sei. In der Besprechung erklärt sich Abg. Köhler von der Antwort befriedigt. Den Initiativantrag der Abgq. Möllinger und Genossen den Gesezentwurf, die Gewährleistung der Verzinsung der Schuldverschreibungen der Hessischen Landeshypothekenbank betreffend, beantragt der Berichterstatter, Abg. Reinhart, anzunehmen. Die Abgg. Dr. Buff, Noad, Seelinger, Haas und Schönberger sprechen sich für den Entwurf aus, der dann gegen die Stimme des Abg. Sensfelder Annahme findet. Die Anfrage des Abg. Molthan, betreffend Feuersicherheit der Warenhäuser, beantwortet Staatsminister Rothe dahin, daß gegenwärtig eine Verordnung über die Erzielung einer größeren Feuersicherheit in Bearbeitung sei. In der Besprechung erklären sich die Abgg. Molthan, Müller, Wolf, Ulrich und Häusel im wesentlichen von der Antwort befriedigt. Der Initiativantrag der Abgg. Möllinger und Genossen, betreffend Gewährleistung der Verzinsung der Schuldverschreibungen der hessischen Landeshypothekenbank, wird in zweiter Lesung debattelos angenommen. Nach kurzer Geschäftsordnungsdebatte wird die nächste Sigung auf Samstag vormittags 9 Uhr anberaumt. 10. Sigung der Großh. Handelskammer Gießen für die Kreise Gießen, Alsfeld und Lauterbach. ( Schluß.) 5. Jahresberichte der Hessischen Handels. tammern. Die Kammer erklärte sich mit den von der Kommission hessischer Handelskammer aufgestellten Grundsäßen für die einheitliche Ausgestaltung der Jahresberichte der Hessischen Handelstammern einverstanden und wird diese Einteilung ihres Jahresberichtes für 1903 in Anwendung bringen. 6. Gewährung eines Reichszuschusses an die Deutsche Handelskammer in Brüssel. Die deutsche Handelskammer in Brüssel hat der Kammer mitgeteilt, daß sie nach fast 10 jährigem B stehen am 1. Januar 1904 ihre Tätigkeit einstellen müsse, wenn ihr nicht die mehrfach erbetene Reichsunterstüßung von jährlich 4-5000 Mart gewährt würde. Die Kammer beschloß, in Anbebracht der erfolgreichen Tätigkeit der deutschen Handelskammer in Brüssel auch ihrerseits dafür einzutreten, daß ihr die erbetene Reichsunterstüßung gewährt wird. 7. Verkehr mit Geheim mitteln. Nach einem Beschlusse des Bundesrats ist der Verkehr mit gewissen Geheimmitteln und Arzneimitteln vom 1. Januar 1904 ab weitgehenden Beschränkungen unterworfen. Die Handelsammer zu Rudolstadt hat den Bundesrat gebeten, die Infraftsegung dieses Beschlusses bis zum 1. Januar zu verschieben und die Verordnung dahin zu mildern, daß eine maßvolle Ankündigung und Empfehlung des in Frage fommenden Heilmittel auch fernerhin gestattet sein möge. Die Kammer beschloß, von der erbetenen Unterstüßung der Anträge der Handelskammer zu Rudolstadt abzusehen. 8. Fernsprech verbindung Gießen Frantfurt a. M. Von mehreren Firmen aus Gißen und Alsfeld wurde darüber Klage geführt, daß die Fernsprechleitung zwischen Gießen und Frankfurt a. M. an manchen Stunden des Tages, namentlich während der Frankfurter Börsenzeit so überlastet sei, daß die Vermittelung von Gesprächen zwischen beiden Orten nur mit großen Verzögerungen erfolgen fönne. Die Kammer erkannte die Berechtigung der Beschwerden an und wird die Kaiserliche Ober- Postdirektion in Darmstadt um Abhilfe ersuchen. g. Eingabe des Verbandes Deutscher Teigwaren Fabr an den Reichskanzler, betr. die Rechtsanlage und di zeiaufsicht im Verkehr mit Teigwaren; h. Von zuver Seite sind der Handelskammer Mitteilungen zug über die Bedeutung der Dampffähre Gedsor- Warm für die deutsche Land- und Forstwirtschaft, den Ge verfehr mit Ungarn, Gelegenheit zum Absah landwir licher Geräte in Rußland, die Hausfebewegung enischen Börsen, den amerikanischen Tabaktrust, den deutscher Waren nach Cuba, den Ausbau der Nordka Guatemala, den Eisenbahnbau auf Formosa, sowi zweifelhafte Firmen in Deutschland, Budapest, La 8 London, Kardoff. an da Die Eingänge fönnen während der üblichen Geldi zeit im Sekretariate der Handelstammer eingesehen w * Lokales. Am Ottilie 2 Auguft Raroline Bhilipp in Braun 29. Sillgärtne Ronrad. Bimmer motibheize d. Buchdr d. Küfern Hermine, Karoline T. d. B d. Drehe Am 6. Linter Schreiner Kellner d dah. 9. des Maf geb. Aub Raroline Heinr. L des Tag I Stets Gießen, 12. Dezember 1903 * Der Präsident des Großherzoglichen Oberlan richts Wirfl. Geheimrat Conradi ist von Großherzog Lebenszeit zum Mitglied der Ersten Kammer worden. ** Nach einer Mitteilung des Reichstagsabgeothe Rommerzienrat Heyligenstaedt- Gießen ist das seit lange vielfach unterstüßte Projekt zur Errichtung eines Uebuy plazes bei Rüddingshausen seitens der Militäre waltung fallen gelassen worden und zwar wegen der zu b Kosten." 2. Rel ** Die Anlagen musit in Gießen findet S Mittag 12 Uhr statt mit folgendem Programm: 1. Dute ture 3. Optte." Frau Luna" ven Linde. cêlêbre von Rubinstein. 3. Maritana- Walzer von Dellinge 4. Finale a. d. Op.„ Der Nordstern" von Meyerbeer. ** Die Vorschußtasse Grünberg ist im Mo Dezember an allen Wochentagen von 8-12 und 2-4 geöffnet. Am 31. Dezember ist die Kasse von mittags 1 Uhr ab geschlossen. Friedberg, 9. Dez. Der Umbau unseres Rathau ist in der Hauptsache beendet. Im Dachstock sind recht ge räumige Zimmer eingerichtet worden, es werden darin ba Bolizeikommissariat und das Stadtbauamt untergebracht. Der Vorschuß- und Kreditverein erzielte im November ein Geschäftsüberschuß von 42 230 Mart, die Einnahmen& trugen 562 580 Mark die Ausgaben 522 250 Mart. ** Eine originelle Uhr hat Uhrmacher Juli Philipp, Bahnhofstr. 50( im Hause des Bankier Grün wald) ausgestellt, welche derselbe während seiner Gehilfen selbst anfertigte. Dieselbe mit einer Zauberkünstler- f bringt unter dessen Bauberglocke jede Viertelstunde ande Gegenstände hervor. Dem Anfertiger giebt die Uhr N 8eugnis eines tüchtigen Fachmannes. Geilshausen. Der Voranschlag unserer Gemein für das Jahr 1904/05 liegt vom 16. Dezember 1903 schließlich auf hiesiger Bürgermeisterei offen. § Romrod, 10. Dez. Schon seit Jahren bestand babie Abnutzung der Bücher sehr zurückgegangen war. Evid im Pfarrhause eine Leih- Bibliothek, welche aber durch de deshalb beabsichtigt, die Bibliothek wieder zu heben by einen Lefeverein zu gründen. Zu dem erwähnten Ba haben und wird dessen Konstitution in ersten Tagen stattfinden bis iegt ca. 301 Personen ihren Beitritt e Herbststürme haben in unseren Waldungen bedeute ▲ Aus dem Vogelsberg. 10. Dez. Die fürzl Schaden angerichtet. So wurden z. B. in der Gemat Die Wasserleitung der Gemeinde Stumpertenrod soll bis Schotten 7000 Festmeter Windfallholz dieser Tage verkauft Januar von dem Unternehmer Schmidt- Dueckborn vol sein und übergeben werden. Die Kosten belaufen sis Schulz erbaute Dampfmolterei ihren Betrieb begonnen. In Ilbeshausen hat die von m etwa 38000 art. - Odershausen, 11. Dez. Gestern ereignete fich in ein bedauerlicher Unfall. Die in der Scheune befchati Ehefrau eines hiesigen Einwohners glitt aus uno fiel hibe so unglücklich gegen eine dort stehende Bütte, daß sie m Anspruch genommen werden mußte. blutende Verlegungen davontrug, sodaß ärztliche Hil = Postagentur sind auf die Beiten vom 9-12 Uhr vorm Wißmar. Die Schalterdienststunden der hi von 4-6 nachm. festgesetzt. Außerhalb dieser Stunden nur gewöhnliche Bafete und Einschreibebriefe gegen ein sondere Gebühr von 20 Pfg. angenommen. Boftanweis müssen innerhalb der Schalterdienstſtunden einge werden. dieser Stelle auf die beiden Sonntagsvorstellungen ** Stadttheater Gießen. Nochmals sei au wiesen. Nachmittags 3 Uhr als Fremdenvorstellung legten Male Maria von Magdala", abends 8 Pension Schöller" und" Flitterwochen". Während Nachmittagsvorstellung mit dem Heyse'schen Stück stimm vollen Gehalt und sehenswerte Ausstattung bietet, Gelegenheit gegeben herzlich zu lachen. der Abendvorstellung allen Freunden übermütigen Hu 9. Personenwagen III. Klasse in D- Zügen. Von den Reisenden wird es sehr oft als eine Belästigung des Verkehrs empfunden, daß auf der Strecke Frankfurt a. M. bis Bebra- Halle- Berlin nur D.Züge 1.- 2. Klasse vertehren. Dieser Mißstand macht sich besonders bei den D- Zügen 41 Frankfurt a. M.- Berlin und 42 Berlin- Frantfurt a. M. fühlbar, da diese Züge nicht nur für den Durchgangsverkehr, sondern auch mangels passend laufender Schnellzüge für Einzelstrecken große Bedeutung haben. Die Kammer beschloß daher, bei der Kgl. Eisenbahndirektion Frankfurt a. M. zu beantragen, daß die D- Züge 41 und 42 Personenwagen 3. Klasse erhalten, ferner sollen die in Betracht fommenden übrigen Handelskammern zur Unterstützung ihres Standesamt- Nachrichten der Stadt Gieße Antrages ersucht werden. 10. Eingänge: a. Statistik der deutschen ReichsPost- und Telegraphenverwaltung für das Kalenderjahr 1902. b. Vorschläge zur Reform des gewerblichen Rechtsschußes, hsg. vom Deutschen Berein für den gewerblichen Rechtsschutz; c. Ratalog der Bibliotet der Korporation der Kaufmannschaft von Berlin; d Jahresbericht des Verbandes Rheinhessischer Weinhändler für das 3. Vereinsjahr 1902/03; e. Denkschrift betr. die Wirkungen des Börsengefeßes und der durch das Reichsstempelgesetz vom 14. Juni 1900 eing führten Börsensteuererhöhung, hrsg. vom Zentralverband des deutschen Bant- und Bantiergewerbes; f. Denkschrift, betr. den Entwurf eines Gesetzes über den Versicherungsvertrag, hrsg. vom Berband der deutschen Hagelversicherungs- Aktiengesellschaften; * Raummangels mußten wir einige Lofala zurückstellen. Aufgebotene. 3. Dez. Geschäftsführer Peter Aug. Dat in an furt a. M. mit Georgine Charlotte Christine Bill dab. 4. Dez. Lagerarbeit. Kaspar Baiz mit Karoline Droma hausen, beide dah. 5. Dez. Schreiber Hrch. Haas dah. Katharine Diehl, Frankfurt a. M.- 7. Dez. Schneider Hrch. Jat. Frey dah. mit Em lie Luise Liebegott, Offenbach. 7. Dez. Schußmann Joh. Sauer in Bielefeld mit Min Schramm dah. Sergeant Adam Becker dah. mit Kathar Vollhardt in Egelsbach. 8. Dez. Taglöhner F Sebastian Pauli in Nieder- Mörlen mit Anna Kling do 10. Dez. Sanitäts- Unteroffizier Heinrich Christoph Bues dah. mit Sophie Kling hierselbst. Stets aus Во Ein allbet bat's bollb („ Eureka" find fich a bie na die Na ermitte fchlage 1903 Sa Betr. 3% Gener statt, fchloffe gebenf 1 3. 4. den de im J find Oblig 200 100 66 ha berpad Mot in der die Pa bieriel S ger Leigu echtsanlage ren; h. Boy Mitteilungen Fähre Gedfor pirtschaft, den& zum Abjah lands ujiebewegung in) en Labattruft Ausbau der o auf Formoja, f nd, Budapest,& nb der üblichen ammer eingele S. 7, 12. Dezemb herzoglichen D ift von Groß Erten Kamme es Reichstag en ist das feit crichtung eines en seitens der zwar wegen d in Gießen finde em Brogramm pon Linde. tana- Balzer bo tern" von Me Grünberg ift bon 8-12 um bie Raffe von Umbau unfere m Dachstod fin pen, es werden tbauamt unterg erzielte im Nove Nart, die Gind ben 522 250 Me r hat Uhrma Sause des Bantin während seiner G einer Bauberfinfl jede Viertelfunde rtiger giebt die h nes. canfolag unjerer 16. Dezember 19 erei offen. feit Jahren bes welche aber egangen war. t wieder zu hi dem erwähnta en ihren Beitrit ften Tagen ftatif 0. Dez. Die Waldungen bebe B. in der Ben diefer Lage vertaul Stumpertenrob foll bi hmidt- Duedborn bo Roften belaufen f aufen hat die vor n Betrieb begon Seftern ereignete der Scheune glitt aus und de Bütte, daß fobag ärztli enftftunden 9-12 U lb diefer Sh reibebriefe gege mmen. Bofor dienftstunden 1. Rochmal tagsvorstellung Fremdendorfiel ala", abende! poden". Wab ' chen Stud fi eftattung bitt n übermütigen 1. wir einige L er Stadt G Aug. Day in Chriftine Bil it Raroline ber Orch. Sa 7. Dep. ebegott, Offi Bielefeld mit fer bab, mit Rath Eaglobner mit Anna Aling rich Chriftoph Chefchließungen. Um 5. Dez. Wilh. Meisel, Bizefeldwebel dahier mit Ottilie Anna Elisabethe Lina Lang hierselbst. 5. Dez August Ernst Valentin, Steinbrecher dahier mit Margarete faroline Pfannmüller hierselbst. 10. Dez. Dr. Franz Philipp Karl Heinrich Ludwig Friedrich Stuhl, praft. Arzt in Braunfels mit Marie Ottilie Vigelius dahier. Geborene.' 29. Nov. Ludwig Eduard, S. d. Schreiners Jakob billgärtner. 30. Nov. Ein S. d. Weißbinder Heinr. 3. Dez. Katharine Anna, T. d. Bahnarb. Gg. 4. Dez. Marie Martha Alwine, T. d. Loko4. Dez. Paul Christian, S. Ronrad. Bimmer. - notitoheizers Johs. Möller. - Buchdruckereibesizers Albin Klein. - 6. Dez. Eine T. - 7. Dez. d. Rüfermeisters und Wirt Pet. Minte. 6. Dez. Katharine Hermine, T. d. Fuhrmanns Adam Horny. Karoline, T. d. Schneiders Heinr. Klee. T. do. Bureaugehilfen Herm. Strobel. 8. Dreher Rudolf Wolf. Gestorbene. - 8. Dez. Pauline, 9. Dez. Ein S. Um 4. Dez. Heinrich Schreiber, 60 J. alt, Rentner dahier. 6. S. Linfer, geb. Hofmann, 71 J. alt, Witwe des Schlossers 6. Binker dah. 6. G. Plattner, 8 Mte. alt, Tochter des Schreiners A. J. Plattner dah. 8. Joh. Heinl, 35 J. alt, Kellner dah. Karl Mayer, 27 Jahre alt, Schneidergeselle, dab. 9. Dez. Lina Baum, geb. Klein, 65 J. alt, Ehefrau des Maschinisten H. Baum dah. 10. Dez. Elisabethe Michel, geb. Auhl. 75 J. alt, Ww. 11. Dez. Frieda Elisabethe Raroline Christine Launspach, Tochter des Hilfsbremsers, Heimr. Launspach. 3 Jahre alt. Helene Maria Lenz, Tochter des Taglöhners Heinr. Lenz, 1 Jahr alt. Ich hatt' einen Kameraden, Mit feinster Wäsche hat ihn Das war schon stadtbekannt. Stets fefch und elegant, Stets ausstaffiert die Gattin, Womit die kluge Gattin- Die Wäsche fein gemacht? „ Eureka" ist sein Titel, Eureka" Gin allbekanntes Mittel, bat' bollbracht! ( Eureka" Waschpulver macht feinste Wäsche! In diesem Punkte find fich alle Hausfrauen einig. Ueberall zu haben, Packet 15 Bfg. Bekanntmachung. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß die nach§ 6 des Reichsgeseßes vom 21. Juni 1887 über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden ermittelten Durchschnittsmarktpreise, einschließlich eines Aufflages von Fünf von Hundert, pro Monat November 1903 für den Lieferungsverband Gießen pro 100 g. betragen: Safer Mt. 15.10, Heu Mt. 7.35, Stroh Mt. 5.00. Gießen, den 7. Dezember 1903. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Breidert. Bekanntmachung. Wetterbericht. ( Wetterdienst zu Gießen: Peppler.) Verlauf der Witterung von Mittwoch bis Freitag. Die Wetterlage weist nur wenig Aenderung auf: das nordöstliche HOCH nimmt langsam und beständig an Stärke zu, das nordwestliche TIEF zieht allmählich ab. Infolgedessen ist bei südlichem Winde ziemlich mild, die Niederschläge haben nachgelassen und zeitweise klart es auf. Für Samstag und Sonntag: Trotnes, fälteres und teilweise heiteres Wetter in Aussicht. Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Gartenstraße 2. Es tönnen eingestellt werden: 1 landwirtsch. Magd, 10 Erdarbeiter nach ausw., 1 Schneider, 1 Schuhmacher, 1 Friseur, 1 Auslaufer nach ausw., mehrere Postaushelfer für den 19.- 24. Dezember 1903 und 1. und 2. Januar 1904, 1 Stallbursche, 1 Köchin nach ausw., 9 Dienstmädchen gegen hohen Lohn für hier | und ausw. Lehrlinge: 1 Küfer, 1 Schreiner, 1 Friseur. Es suchen Arbeit: 2 Schloffer, 1 Buchbinder, 1 Schmied, 1 Mälzer, 1 Meßaer, 1 Wasch- oder Putzfrau, 1 Portier oder Diener, 1 Einfassierer, 1 Fahrbursche, 1 Kutscher, 1 Kellner, 8 Haus: burschen, 2 Laufmädchen, 3 Lauffrauen, 2 Bureaugehilfen. Marktberichte. Gieben 12 Dezbr. Auf dem beutiger Wochenmartt fosteten Butter Der Bid 1.15-1.20 kr, hnereier 2 Stüd 16-20 Pig., Enteneter St. 8 Lira Käse ver St. 6-8 Pfg.. Käsematte 2 St. 5-6 Bfg.. Erbsen ver Liter 21 Big, men Lite 32 Bra. Tauben ver Paar 2. 0.80-1.00, Hübner per Stüd Mt. 1.30-1.40 Hahnen, ver Stüd Mt. 0.80-1.70 Entex per stud 1.70-2.20 Game p. Bit. 50-65 Pfg., Ochsenfleisch der Pfd. 68-78 Bfa., Rindfleisd per Brd. 62-66 Bfg. Schw medeifh ver Bfo 66-76 a Schweinefleisch gesalzen per Bfund 0.80 Bia., Aalbfleisch per Bfd. 70-76 Bfa., Hammelfleisch ver Bfd. 56-74 Bfg., Kartoffeln per 100 Kilo 550-6.00 f., Zwiebeln ver St. Mf 4.50-5.00 Aepfel ver Braut- und HochzeitSeidenstoffe in großartiger Auswahl. 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Der Direktor des Kreiszuchtvereins Gießen für Vogelsberger Vieh. Dr. Kranz bübler, Kreisamtmann. Bekanntmachung. Von dem zur Deckung der Geländeerwerbskosten für den Bahnbau Grünberg- Londorf durch den Kreis Gießen im Jahre 1895 aufgenommenen Rapital von 80 000 Mf. Find per 1. März 1904 zur Rückzahlung ausgelost die Obligation Lit. B Nr. 15 über 500 Mt., Lit. C Nr. 16 2:00 Mt. und Lit. D Nr. 1, 28, 53, 54 und 55 über je 100 Mt. Gießen, 7. Dezember 1902. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Breidert. Bekanntmachung. Die Gemeindejagd von Vetberg umfassend 66 ha Feld soll im Wege des Meistgebotes öffentlich berpachtet werden. Hierzu habe ich Termin auf Montag, den 11. Januar 1904, Vorm. 11 Uhr in der Beckerschen zu Vezberg anberaumt und können die Pachtbedingungen Wirtschaft auf der Bürgermeisterei hiierselbst eingesehen werden. Krofdorf, den 9. Dezember 1903. Der Bürgermeister Lichtenthäler. werden im Diftritt Fernewald versteigert: 3 Rmtr. buchen Scheitholz 29 eichen 11 " 18 nadel " " 1 birken " 62 buchen Knüppel " 67 " eichen " 11 birken " 17 If buchen Stockholz 4 eichen 32 nadel 6000 Wellen buchen Reisig 2250 330 2400 " " 1 eichen " nadel Weichholz Die Zusammenkunft ist auf dem Oppenröder Weg an der Hauptschneise im Dachsbau. Die Brennholzversteigerungen finden für die Folge immer an Ort und Stelle statt. Gießen, 12. Dezember 1903. Gr. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. ( Schweiz). Städt. Wohnungsnachweis Gießen. von 3-6 Uhr Gentner 16-20 Mr. Milch pet Lite: 18 Vfa. Dauer der Marktzeit von 8 1hr morgens bis 2 1hr Nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Ums herziehen feilgeboten werden. *** Fruchtpreise am Grünberger Fruchtbis- markt, vom 12. Dez. Weizen 16,00-00,00, torn 13,50 17,00, Samen 00,00, Kartoffeln 6,00-00,00, Linsen 24 00 Gerste 13, Hafer 12,50-13,00, Erbsen Mark. Alles per Doppelzentner. Berantwortlich: für den politischen und Inseratenteil: Albin Klein; für das Lokale, den„ Gerichts-" und" Oeffentlichen Sprechjaal": Fr. Oppermann Königl. Preuss. Staats- Medaille Seidenstoffe jeder Art, in jeder Farbe, zu jedem Preise, der Meter von 75 Pr. an. Muster portofrei. Fertige seidene Kostüm- Röcke, Jupons, Blusen, halbfert. Raben. Deutschlands grösstes Spezial- Seiden- Geschäft Mr Seldenhaus Michels& Gle., Berlin SW. 19 43 Leipziger St asse 43 Ecke Markgrafen- Strasse. Mechanische Seidenstoffwebarai in Krefeld ,, Jugendfrisches Aussehen". Wir versäumen nicht, unsere verehrten Leser und Leserinnen mit Beginn der rauhen Jahreszeit auf die Vorzüge von Byrolin und Byrolin- Seife aufmerksam zu machen. 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Die Verbindlichkeit zur Entrichtung der Hundeabgaben dauert sonst auch im folgenden Jahre und zwar folange fort, als diese Anzeige versäumt wird. Gießen, den 10. Dezember 1903. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Cursmann. Bekanntmachung. Das der Gemeinde Krofdorf Gleiberg gehörige, Gartenstraße 2, Zimmer Nr 14. am Gießener- Wege hierselbst gelegene Grundstück Flur VIII Geschäftsstunden von 8-1 und Paz. Nr. 436, groß 7 Ar 50 qm, soll als Bauplatz Es sind zu vermiet.: 53 Wohnung öffentlich versteigert werden. Desgleichen soll zu demvon 1 bis 9 3im., 5 möbl. 3im selben Zwecke ein Abschnitt von dem der Gemeinde O unmöbl. Zimmer, Zimmer zur Krofdorf- Gleiberg gehörigen, am Kinzenbacherwege hierAufbewahrung Mobiliar selbst gelegenen Grundstück„ die Stiehl" öffentlich derZu mieten gesucht: 22 Wohnsteigert werden. ungen von 1 bis 7 Zimmern. 0 möbl. Zimmer. bon Die Vermieter haben eine Ein. schreibgebühr zu entrichten und awar für eine Wohnung mit einem jährlichen Mietwert bis 300 mt. einschließlich 0.20 Mt., von mehr als 300 Mt. bis 500 mf. einschließlich 0.50 Mt., und von mehr als 500 Mr. 1.00 Mt.; außerdem ist für jede Wohnungsanmeldung 1.00 mt. zu hinterlegen. Städtisches Schlachthaus Heute. Der Versteigerungstermin findet am Montag, den 25. Januar 1904, vormittags 9 Uhr, im Bürgermeisterei- Sizungssaale statt. Krofdorf, 4. Dezember 1903. Der Bürgermeister. Lichtenthäler. Bekanntmachung. Die Gemeindejagd von Garbenheim, umfassend 782 ha, darunter 65 ha Wald, soll im Wege des Meistgebotes öffentlich verpachtet werden. Die Jagd hat einen guten Wildbestand, namentlich Rehbestand und Itegt an der Bahnlinie Weylar- Gießen. Termin zur Berpachtung habe ich auf Samstag, den 9. Januar 1904, Nachmittags 4 Uhr in dem Gasthof Genopp in Garbenheim anberaumt. Die Pachtbedingungen Mädchen, ajelochsfleisch 48 P. tegen auf der Bürgermeiſterei hierſelbſt zur Einſicht offen. welche das Kleidermachen und Zuschneiden gründlich eilernen wollen, fönnen vom Januar ab eintreten bei Frau Anna Röder, Grünberg, Neustadt 65. Deutsch. u. franz. Cognak Aerztlich empfohlen. Zu haben bei: F. Schott, Bahnhofstr. Gießen. Schäfers Patent- Kleiderschränke Kein Suchen. sind hervorragend praktisch. Kein Aerger mehr, da beim Oeffnen der Türen sofort alle Kleidungsstücke übersichtlich geordnet sind und ein Zerdrücken vollständig vermieden wird. Lieferung in jeder Grösse und Bauart von 35 Mk. an, sowie alle anderen Möbel zu billigsten Preisen. Fr. Schäfer, Möbelfabrik, Gross- Felda. Selbstverschuldete Schwäche der Männer, Bollut. sämtl. Geschlechtskrankh. behand. ficher nach 30jähriger vraft. Erfahrung. Mentze, Hamburg, Seilerstr. 27. Auswärtige brieflich Krofdorf, den 9. Dezember 1903. Der Bürgermeister. Lichtenthäler. 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Universitäts- Musikdirektor G. Trautmann. Solisten: Frl. M. Bussjäger( Sopr.), Herr Willy Schmidt( Ten.), Herr Aug. Leimer( Bar.), Herr Dr, H. Weilhammer( Bass). Chor: Der Akademische Gesangverein. Orchester: Das Vereinsorchester( Kapelle des Inf.- Regts. Nr. 116,, Kaiser Wilhelm II", verstärkt durch andere geehrte Künstler). PROGRAMM. 1. Die heiligen drei Könige. Marsch aus ,, Christus" 2. Chor der Magier 3. Des Hellands Kindheit. Geistliche Triologie F. Liszt. H. Berlioz. H. Berlioz, Eintrittskarten sind in der Musikalienhandlung des Herrn Ernst Challier( Rudolphs Nachf.), für Studierende auch bei Herrn Hausverwalter Stork und abends an der Kasse zu haben. Zum Konzert: Sperrsitz Mk. 4., Eintrittskarte Mk. 3.-, Studentenkarten Mk. 1.50. Zur Hauptprobe: Eintrittskarte Mk. 1.50, Schülerkarte Mk. 0.50. ORIGINAL SINGER * MAHMASCHINE Die Ohne Fleiss keinen Preis AURORA Patentkummet der Deuzeit. Dreifacher Schutz. 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