Nr. 214. Erstes Blatt. Abonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 30 rig., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen viertels fährlich Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) Oberbeffische Beitschrift für Landwirtschaft, Obst- und Gartenbau, sowie die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmitage. Samstag, den 12. September 1903. Gießener 12. Jahrgang. Jusertionsprei 8: Die einspaltige Petitzeile für Gießen wie ganz berbeffen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Pfg. soni 15 Vfg.: Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfo. Postzeitungsliste No. 3269. Redaktion und Expedition: Gießen Neuenweg 28. Ferusprechanschluß Mr, 362. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weylar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Manöver- Briefe. ( Von unserem Spezialberichterstatter.) fnn. Halle, 11. September 1903. 1V. Ein wechselvoller Tag. Auch die Weisesten der Weisen wurden anfangs nicht gecheit aus dem, was während der gestrigen Kämpfe eigentlich orging. Jeder der beiden Gegner schien nach zwei Fronten in zu fechten. Artillerie fuhr auf und schoß nach Norden in. Dann fuhr sie anderswo auf und schoß nach Süden in. Es war nicht nur ein Kuddel, sondern auch ein Muddel!" agt Wippchen. Schließlich haben die Parteien gewissernaßen sich gegenseitig besiegt. Denn wenn auch der Tag offiiell als Echec der Sachsen registriert werden wird, wenn ruch nach menschlicher Erwägung von deren 24. Division m Ernstfalle kaum eine Kaze übrig geblieben wäre, so haben och auch sie Vorteile errungen, indem ihr 12. Korps die Division 7 der Gegenseite zurückwarf. Die Gefechtsidee gab den Roten die Möglichkeit einer WieDeraufnahme der Offensive; sie basierte auf der Annahme, aß das als nördlich operierend vorausgesezte rote Hauptorps die Unstrutlinie gehalten habe. Die preußischen Korps gingen demgemäß frühntorgens gemeinsam aus der Stelung Schulpforta- Altenburg- Roßbach heraus zum Angriff iber. Nur eine Division, die siebente, blieb bei Kösen als Sicherung der Straße nach Eisenach und als Flankendeckung jurüd. Die 38. Division( 11. Korps) zog sich nördlich um Raumburg herum und ging dann südwestlich gegen die Straße Naumburg- Wethau vor. Die 22. Division( 11. Korps) und die 8. Division( 4. Korps) blieben westlich Naumjurg und marschierten nach Südosten über Alt- Flemmingen. Das wurde des rechten Flügels der blauen Partei Verderben. Denn auch die Sachsen hatten beabsichtigt, anzugreifen und o war General v. Treitschke mit seinem Gros südwärts in die Linie Janisroda- Aue eingerückt; bei Naumburg hatte er nur die 24. Division zurückgelassen, die zwischen Buchholz, dem schon gestern erwähnten Wäldchen südlich der Hussitentadt, und dem benachbarten Ererzierplatz stand. Die Division trat der aus Nordosten anrüdenden 38. preußischen Division entgegen, konnte sich nicht halten, ging südwestlich zurück und stieß hier auf die südöstlich vorgegangenen preuischen Divisionen 22 und 8. Sie befand sich so im Kampf gegen drei Divisionen, zwischen denen sie eingeschlossen war. Südwärts aber standen gleichzeitig das gesamte 12. säch sische Korps, sowie die 40. sächsische Division, gegen die 7. preußische, bei Kösen zurückgebliebene und dann in der Richung auf Janisroda vorgerückte Division, sowie gegen Teile der 3. Division im Feuer. Beide Gegner bedrängten somit den rechten Flügel des andern mit überlegener Macht; bei beiden Gegnern war der eigne rechte Flügel in prefärer Lage; nur daß die Bedrängnis des sächsischen rechten Flügels veit bedenklicher war als die entsprechende des preußischen. Es entstanden im Laufe des Kampfes die wunderbarsten Frontveränderungen und die oben erwähnten merkwürdigen Gefechtsbilder. Kurz vor 10 Uhr wurde„ Halt!" geblasen und das unblutige Gemetzel so geendet. Von den Kavalleriedivisionen der beiden Parteien war während der ganzen Dauer des Gefechts nichts zu merken. Der Kaiser ernannte den Grafen Schlieffen und den General Wittich zu General obersten. Uebrigens: So merkwürdig das eine oder das andere Gefechtsbild den Soldaten erschienen sein mag, so reizvoll Laren sie alle mit den Augen des Landschafters oder des Schlachtenmalers gesehen! Zu dunklen Schnüren gereiht reiten tief drunten winzige Männlein schnellen Schrittes onwärts. Es sind die Tirailleure der Division. Uns näher, Bom Walde gedeckt, marschieren geschlossen größere Infanleriefolonnen. Eine Schwadron Dragoner und eine Husaren leichen sich, sorgfältig jede Bodenwelle als Deckung begend, vorwärts auf der Ausschau nach einer Gelegenheit zur Attacke. Dicht an den Rändern des Waldes verstohlene Pewegung: Batterie um Batterie rollt dort, vom Dunkel des Tannichts kaum zu unterscheiden, unauffällig dahin. Eine Batterie vom 19. Feldartillerie- Regiment treffe ich, leider erst, nachdem Halt!" geblasen ist. Die Geschüße ſehen beiremdlich aus: siehe da, es sind die neuen Rückläufer Krupps. Die Lafette scheint etwas schwächer als bei nserem Feldgeschüß; das Rohr ist dasselbe. Es ruht in einem Lager, ähnlich dem von Pistolen älteren Modells; nach dem Schusse bewegt es sich in diesem Lager geschmeidig und ohne Ruck, sowie ohne seine Lage zu verändern rückwärts und wieder vorwärts. Hinter dem Rohr unten zwei sattel urtige Vorrichtungen als Plaz für die beiden mit Laden und Plichten betrauten Kanoniere. Sie tun ihre Arbeit, während das Rohr nach dem Schuß die erwähnte Bewegung ausführt. Gin niedriges Schußschild mit einem Guckloch für jeden darin deckt sie nach vorn. Auf das Ganze lacht trok des falten, feuchten Windes, der sehnendes Erinnern an den Winterpaletot wedt, trot gelegentlicher schwerer Regenwolfen hier und da am Himmel freundlich die Sonne. Gott sei Dank dringen die Schlachtenbummler nicht bis hierher vor. Sie sind das Kreuz der Manövertage, die sich in der Nähe von Städten abspielen. Das Gewimmel und Gekribbel aus den Straßen NaumBuras beraus hat sich von der Höhe aus nett angesehen. In der Nähe macht sich die Menge weniger gut; mit lauter Fröhlichkeit, lärmend und schwabend, drängt sie sich auf der Chaussee, quetscht sie sich zwischen den dort marschierenden Truppenteilen umher, und nur mit Mühe vermögen die Gen darmen sie zu bewegen, nicht unmittelbar vor den Geschützer feuernder Batterien Aufstellung zu nehmen, wenn diese in ihrer Nähe in Position gehen. Wo der Kaiser sichtbar wird hängt sich ein nach Hunderten zählender Schwarm an sein Jersen. Doch scheint der Kaiser die Neugierde der Thüringe nicht als Belästigung zu empfinden. Er grüßt freundlic nach allen Seiten. Ueber den gestrigen Manövertag wird uns aus Brittwizz berichtet, daß der Kaiser, nachdem schon gemeldeten Plan, die blaue Armee, bestehend aus dem 4., 9. und 12. Korps und dem Kavallerie- Korps, gegen das rote 19. Korps unter General v. Treitschke führte. Letztere batte bei Groebig und Stößen eine Verteidigungsstellung eingenommen. Die blaue Partei führte eine vollständig limzingelung durch und schloß mit einer Kavallerie- Attade Diese machte den Sieg der kaiserlichen Korps vollständig Das Wetter war fühl und stürmisch. Außer dem Kaiser wobuten der König von Sachsen, sowie die übrigen Fürstlich. feiten dem Manöver bei. Der Kaiser lehrte nachmittags 14 Uhr nach Merseburg zurüd. Manöver. [ Politische Wochenschau.1. Auf den Höhen, in den Tälern und Schluchten jenes Fleckchens deutscher Erde, das des Hohenzollernhauses größten Sohn vor anderthalb Jahrhunderten eine der glänzendsten Waffentaten der Geschichte verrichten sah, haben unter dem Donner der Geschüße preußische und sächsische Krieger in unblutigem Kriegsspiel dem Hohenzollernsprossen, der Deutschlands Kaiserkrone trägt, den Beweis erbracht, daß das deutsche Volksheer den Heldenscharen des großen Friedrich an Schlagfertigkeit, Energie und Elan nichts nachzugeben gewillt ist. Der Ahnen, die in der Roßbacher Schlacht gegen dreifache Uebermacht Preußens Dasein gesichert, die damit den Grundstein gelegt haben zu dem ragenden Bau, auf den begeisterte deutsche Männer aus Süd und Nord als herrlichen Schlußstein die deutsche Kaiserkrone mit ihrem Blut gefittet der Helden Friedrichs des Einzigen werden deß ist das Vaterland gewiß, auch die Lebenden sich wert zeigen, wenn des Kaisers Ruf an sie ergeht. Das Kaisermanöver auf den Stätten, auf denen Preußens Fahnen sich mit unvergänglichen Ruhmeskränzen bedeckten, hat nach aller Sachkundigen Urteil unwiderleglich dargetan, daß unser Heer, was friegsmäßige Tüchtigkeit, Ausdauer und moralische Energie anlangt, sich getrost dem todesmutigen Häuflein an die Seite stellen darf, mit dem Friedrich der Unerschütterliche Reichsarmee und Franzosen bei Roßbach in wilde Flucht scheuchte. Welch unermeßlicher Unterschied zwischen jener kaiserlich deutschen Reichsarmee, die vor Seydlitz Reiterscharen in alle Winde stob, und der Reichsarmee, deren centrale Korps auf den Roßbacher Höhen vor den Augen eines Hohenzollernkaisers ihre Kräfte maßen! Und Friedrichs Geist lebt auch in dem anderen Gebilde deutscher Wehrtüchtigkeit, zu dem der große König den Grund zu legen gedachte und das er doch nicht am Leben erhalten konnte, in der Kriegsmarine. Auf den Wogen der Nordsee besehden sich mächtige Panzer, schnelle Kreuzer und unheimliche kleine schwarze Gesellen, die Torpedoboote, an deren Heckgaffel die deutsche Reichskriegsflagge im Nordseesturm sich strafft. Was sich heute im Manöver zeigt in fernhafter Tüchtigkeit der Mannschaften, an Umficht, Geistesgegenwart und gediegener Schulung der Offiziere, das wird in Landheer und Kriegsflotte auch offenbart werden, wenn es nicht mehr die friedliche Erprobung der kriegerischen Kraft, sondern den Ernst des Krieges gilt. Wer kann's sagen, ob nicht bald dazu die von uns Deutschen gewiß nicht gewünschte Gelegenheit sich bietet? Im europäischen Wetterwinkel sieht's bedenklich genug aus; und die Gefahr liegt nahe, daß die diplomatischen Manöver nicht nur der beiden Hauptbeteiligten, der Türkei und Bulgariens, sondern auch die zu einem Teile hinterlistigen Manöver der internationalen Diplomatie einen Balkankrieg heraufbeschwören, der aller Voraussicht nach den Europakrieg und damit den Weltkrieg im Gefolge haben würde. Um der Balkaninteressen willen würden wir nach Bismarcks bewährter Marime nicht eines einzigen pommerschen Grenadiers Knochen aufs Spiel segen. Wenn aber ein Balkankrieg die Fackel wird, die in ganz Europa einen Brand entzündet, dann hat auch für uns die Stunde geschlagen, wo wir nicht mehr Gewehr bei Fuß den ruhigen Zuschauer spielen können. Nirgends wird man aufrichtiger wünschen, als bei uns, Europa, das immer noch Ruhe braucht, möge von einem selchen Kriege verschont bleiben. Aber die Geschichte richtet sich nicht nach Wünschen, sondern nach den Ereignissen. Gerade für unsere nächsten Nachbarn und Verbündeten, für unsere Brüder an der Donau, fönnte ein solcher Krieg in diesem Augenblick verhängnisvoll werden. Die angesichts der ganzen internationalen Lage nahezu hochberräterischen Manöver der ungarischen Obstruktion haben nicht nur zu einer schweren Beeinträchtigung des Korpsgeistes in der österreichisch- ungarischen Armee, nicht nur zu einer Untergrabung der Disziplin im ungarischen Heereskontingent, sondern auch zu einer bedenklichen Verstärkung der Antipathie gegen Ungarn in der cisleithanischen Reichshälfte geführt, einer Antipathie, die von ungarischer Seite fräftig erwidert wird und deren Ziel die völlige staatliche und militärische Trennung der beiden Reiche ist. Käme jetzt ein Krieg über Desterreich, man weiß nicht, was da noch werden fönnte. Rußland, Desterreichs alter Nebenbuhler auf dem Balkan, würde sich diese Situation zweifellos gern zu nutze machen. Aber ihm sind und das ist hocherfreulich die Hände gebunden durch sein Engagement in Ostasien. Mag die russische Diplomatie in den letzten Monaten dort auch außerordentliche Erfolge mit friedlichen Mitteln erzielt haben, mag es ihrer Manöverierkunst auch gelungen sein, die nächste und größte Gefahr, den Konflikt mit Japan, durch eine friedliche Vereinbarung aus der Welt zu schaffen: das Eine ist zweifellos, daß in dem Augenblicke, wo Rußland sich genötigt sähe, mit bewaffneter Hand in die Balkanhändel einzugreifen, England, dessen diplomatische Manöver in Ostasien ganz und gar nicht vom Glück begünstigt waren, für eine Aufrollung der Ostasiatischen Frage sorgen würde. Ist das Abkommen zwischen Rußland und Japan lediglich ein Manöver Japans, das es im Augenblicke der Entscheidung verleugnet, so wird Japan auf Englands Betreiben ohne Gewissensbisse die Russen in ihrer asiatischen Flanke fassen. Und China, das arme, geduldige Opferlamm? Auch seine ganze politische Kunst Rußland gegenüber war ein ewiges Manöverieren und Lavieren. Würde es den günstig scheinenden Augenblick nicht ergreifen, um mit Japan und England im Bunde sich wider den weißen Zaren zu erheben? Darin, in der Gefahr eines Zusammenstoßes in Ostasien, liegt die einzige, aber auch nicht sehr sichere Bürgschaft dafür, daß es gelingen wird, einen Balkankrieg und europäische Wirren zu vermeiden. Die diplomatischen Freunde und Gegner des Weltfriedens manöverieren eifrig gegeneinander, hoffen wir, daß, da bei jedem Manöver ja schließlich ein Teil der unterliegende ist, die Gegner der friedlichen Weiterentwickelung unserer Kultur die Besiegten sein werden! Die Politik. In Mannheim, der Stadt, die den zweitgrößten deutschen Binnenschiffahrtsverkehr aufzuweisen hat, tagt gegenwärtig der deutsch- österreichisch- ungarische Verband für Binnenschiffahrt. Der im Jahre 1896 gegründete Verband hat sich die Aufgabe gestellt, die Verbesserung und den Ausbau der wichtigsten Wasserstraßen für den mitteleuropäischen Güterverkehr zu fördern. Von besonderem Interesse ist aus den Verhandlungen eine Erklärung des preußischen Unterstaatssekretärs v. Schulz über die Kanalpläne der preußischen Regierung. Er sprach die Hoffnung aus, daß die Verhandlungen des Kongresses ,, der preußischen Regierung ein gutes Rüstzeug geben würden, um die Widerstände gegen ihre Kanalpläne zu überwinden." Also:„ Gebaut wird er doch!" Fragt sich nur: Wann?" Zum Nachfolger des in den Ruhestand tretenden Präsidenten des Reichsgerichts, Dehlschläger, ist, wie unser Berliner CB.- Korrespondent uns mitteilt, der Vortragende Rat und Direktor im Reichsjustizamt, Geheimrat Gutbrod, in sichere Aussicht genommen. Als Nachfolger des verstorbenen Präsidenten des evangelischen Oberkirchenrats Barkhausen werden der Ministerialdirektor im Kultusministerium Dr. Schwarztopf und der Regierungspräsident von Gumbinnen, Hegel genannt. Hegel ist ein Jugendfreund des Kaisers. Gegen die Soldatenmißhandlungen gedenkt die Regierung, wie von einer ihr nahestehenden Seite versichert wird, ,, mit Feuer und Schwert", das heißt wohl mit allem denfbaren Nachdruck, vorzugehen. Zwar denkt man in Regierungsfreisen nicht an eine Abänderung des Militärstrafgesetzbuchs, wohl aber soll an die Truppenteile die Weisung ergehen, die Bestimmungen des Gesetzes in aller Schärfe zu handhaben und bei der Bewilligung mildernder Umstände für die Schuldigen sehr kritisch zu verfahren. Die Meldung eines Frankfurter sozialdemokratischen Blattes, der preußische Justizminister habe die Staatsanwalt schaften angewiesen, gegen sozialdemokratische Redakteure bei Majestätsbeleidigungen besonders scharf vorzugehen, wird jetzt offiziös in aller Form für falsch erklärt. A Das geplante neue Reichsgesetz über den Automobilverkehr verdankt der persönlichen Anregung des Reichskanzlers seine Entstehung. Einstweilen werden noch die Erhebungen über die Zahl der durch Automobile herbeigeführten Unfälle fortgesezt; Anfang 1904 soll mit der Ausarbeitung der Vorlage begonnen werden. Die Brüsseler Zuderkonvention, die schon durch die auf ihr vereinbarten Bestimmungen über den Fortfall der Ausfuhrprämien für Zucker und über die Ermäßigung der Zuckersteuer zu einer Verbilligung des Zuckers geführt hat, wirft auch noch in anderer Weise, nämlich durch die Ermöglichung der Zuckereinfuhr, preisermäßigend. Was feit Jahren nicht dagewesen, hat sich in den jüngsten Tagen lehen muk Empfehlen Sie mich bitte, Wire in n saß er fich aber dennoch nach einem anderen Vertreter um Redewendungen mit, daß ich ihm zwar sehr verbunden bin, und teilen Sie dem Präsidenten in den üblichen offiziellen Dort und meinem Geschäft abkommen. Seien Sie so gütig Betersburg zu gehen, jo fann ich doch unmöglich von NewBuller". Das war doch schon ein fleiner Fortschritt. Uni legte drei Briefe auf seinen Schreibtisch. Am vierten Tage indessen erschien fie tionen gehörte es, die oft zu öffnen und die Brivatbrief fälteren und hochmütigeren Ausdrucke als je vorher uni darüber freute sich Mr. Buller nicht mehr ihm mit einen Bu ihren Funk. Pammten in borne, die brette Bru Fraul enfte fich ungestüm. drohenben Chre meines Namens- wird die Gräfin Brede meine auch das noch! Nie ich schröre es dir bei der blanten In der Stimme eines tief gereizten Tieres von seinen Bippen, Ich liebe sie nicht, ich achte sie nicht einnrall Auch das noch!" brach es wie das unbeimliche Green und bon bat kichen mere irer Dage in de k lein pjerte aur Bewunderungen. wie, lore bie Gelbstleitgratturas Cobre fie raren, derici Gefle fanb fie gar tein oder nur nachtig verDie recarrige undanfare a fiel Dairi Bebrowed 8. wäre e bon Burenin ger und billig dentend geDer ereignet: Es sind an 80 000 Doppelzentner zucker durch eine belgische Gesellschaft an den deutschen Markt gebracht worden. Erweitert sich diese Einfuhr, so muß sie zur Sprengung der Zuckerkartellverbände führen. o Auch Norwegen will seine Schutzollrüstung verstärken. Die vom norwegischen Finanzminister eingesetzte Zollkommission soll den Uebergang zu einer strengeren Schußpolitik Norwegens vorbereiten, die als Unterlage für Handelsverträge, zunächst für einen solchen mit Schweden, dienen soll. Die britischen Trade- Unions( Gewerkvereine) haben auf ihrem in Leicester abgehaltenen Kongreß fast einstimmig eine Erklärung angenommen, die Chamberlains Zollpläne in den schärfsten Worten mißbilligte. Diese Erklärung haben sie dem Minister zugeschickt. Er hatte Humor genug, an den Rongreß einen Brief zu schicken, in dem er sich für die Uebersendung der Resolution höflich bedankt. Die Verlesung des Briefes erregte auf dem Kongreß große Heiterfeit. Uebrigens hat der Kongreß auch eine Resolution zu Gunsten des Acht- stundentages für alle Gewerbe angenommen. Dafür stimmten die Vertreter von 824 000, dagegen die Vertreter bon 228 000 Arbeitern. * Für die politischen Knutenhiebe, die ihnen von Rußland berabfolgt werden, füssen die russischen Polen dem Zaren dankbar die Hand. Das Zarenpaar hat sich zu den russischen Manövern nach Warschau begeben, und die dortigen Polen haben beschlossen, dem Zaren eine Dantadresse für die Geftattung des Religionsunterrichts in polnischer Sprache und außerdem eine Spende von 200 000 Rubeln für die von der Ueberschwemmung heimgesuchte Landbevölkerung zu überreichen. Auch auf seinem Schloß Eurinograd fühlt Fürst Ferdinand von Bulgarien sich seines Lebens nicht sicher. Alle Zugänge zum Schloß werden streng bewacht; die Küchenlieferanten werden einer strengen Durchsuchung unterworfen, ehe man ihnen den Eintritt gestattet. Wie es heißt, fürchtet der Fürst einen Anschlag der ihm feindlich gesinnten Zankowpartei. 3. Preis: Peter Semmer in Zell. 5. Preis: Wilh. Müller 3. in Oberhörgern. 2. Arbeitsschlag. Ehrenpreis( 100 Mt.): Fr. Koch auf Hof Hasselbach. 2. Preis( 60 M.): Ich. Rahn 2er in Engelrod. 3. Preis( 40 Mt.): Bürgermeister Kasper in NiederVor Stambul nichts Neues!" Höchstens die wahrscheinlich erfundene Nachricht, daß im Bezirk Kirkilisse türtische Truppen im Dorfe Tscheglait 50 Einwohner niedergemacht hätten, und daß im Dorfe Rafne bei Salonifi eine Bulgarische Bande sechs Häuser mit Dynamit in die Luft gesprengt, den Ortsvorsteher ermordet und einen christlichen Gendarm verwundet habe. Breidenbach. C. Schweine. 1. Reinrassige weiße Edelschweine. Sieger Ehrenpreise der Großh. Hess. Staatsregierung( 150 Mt.) 1. Preis: Schweinezuchtverein Lang- Göns; ferner Kon. Johs. Frey in Lang- Göns und K. Weiß auf Hof Graß. 1. Preise: Johs. Henrich 13er in Langgöns( Ehrenpreis der Fleischerinnung Gießen) 3 Stück; 2. Preise: Wilh. Weil, Johs. Henrich 13. beide in LangGöns, Weiß auf Hof Graß, With. Faber in Kirch- Göns, Schweinezuchtverein Strebendorf und Schweine zuchtverein Lang- Göns. 3. Preise: Konrad Joh Frey 2. in Lang- Göns, Wilh. Faber in Kirch- Göns, August Schmidt und Hch List in Strebendorf und Weiß auf HofGraß. Den Gegnern der ferbischen Königsmörder ist unerwartet Suffurs gekommen: Kaiser Franz Josef und Zar Nikolaus haben dem König Peter mitgeteilt, sie würden ihn an ihren Höfen nur empfangen, wenn er zuvor die Königsmörder bestraft habe. Auch die serbische Bevölkerung stellt sich auf die Seite der Gegner der Königsmörder. Großes Aufsehen erregt eine Erklärung des Generals Michael Magdale. nitsch in einem Blatte, in der es heißt, die Offiziere be sudelten ihre Uniform durch die Ermordung des Königs Merander. Der Nachlaß des ermordeten Königspaares, ihre Möbel und kostbarkeiten tamen, soweit sie nicht schon ge stohlen waren, neulich in Belgrad unter den Hammer. Sie wurden fast ausschließlich von Pariser und Londoner Händ. lern erstanden. Der größte Teil wanderte nach Amerika, wo er als Bimmerschmuck für die Wohnhäuser der Milliar bäre bienen wird. ** Groß folgen, welche errungen wurd Gattler Lou ( Silberne Me ausgestellte Au Marb tommandierende Lindequift ferne aus dem Gener Teil mit Extra 168 und eine 116er beziehen in Kaldern un Standesa Wenn mer in der Lodderie gewinne, temmb e Dreschmaschin nach Schdangerod! Dann sedzde mer unsern Rundgang, nochdem de Hannes erschd so em schene Waffelmädche zu Befalle, fufzehn Waffele verdrickt hedd, ford un fame in de Ochse und Kihsch däll. Feine Diern werklich großardige Kerle. Mitte drin schdanne dem Hannes sei zwaa Ochse, so schdolz als wißde se, daß se sich fir uns rausreise mißde. Awwer ach sonst woarn feine Ecksemblare drunner. Mer guckde uns alles fei a un fame in de Ferde schdall. Da verschdeh ich net viel davoh, das will ich Ihne mir ar weide dehaam noch mit Kih! gleich sah Beswege hielte mer uns aach da net zu lang uff un machbe daß mer in die Schweinesch däll kame. Ach, doas ist e Bracht! Wahrhafdig es Herz gehd am uff, wann mersche da in ihrm Dreck lieje siehd, so dick daß se bald blaße, womöglich noch so Schdicker 9 Junge debei, mer kann sich net satt seh annen. Ich fonnd mich nu schwehr von en drenne, mer ginge awwer dann noch e mal rasch bei die Schaafe un besuch de dadruff die aasdeschbäll Doas is nu mei Schdeckeferd! Ich hab selbsd e paar Beck, die ich erschd herschicke wolld, ich hab awwer gedochd, wenn de faan Breis frisd, nachher ärjerschde dich, un da haw ichs geloasse. Es wear awwer aach werklich e fei Auswoahl da. Schdaadsterle, von Gaasdebeck sag ich Ihne! All von de richtige Raß- doas tonnd mer schon am Geruch merke. Wie mer dam't ferdig woarn, ham mer Dauwe, aach dem Geflügel en Besuch gemachd. Hindel, Gäns un Ende von jeder Nadsjonaledäd sin ca. Un das Geschnadder hädde Se hern solle narrich woar das Vieh! Fir Biene haw ich ned viel iwrig! Wisse Se, mir foche dehoam nur Quetschehonig, großardige Kwaledäd, un wenn ich nach Schdangerod komme, will ich Ihne mah e Dippe voll schicke. 2. Kreuzungen vom Edelschwein mit dem Landschwein. 1. Preis: Fürstl. Gutsverwaltung Lich und einen 3. Preis. 2. Preis: J. Schuch auf Hof- Schleifeld und einen 3. Breis. F. Nutzgeflügel. 1. Großgeflügel. a) Gänse. Ehrenpreise: Geflügel und Vogelzuchtverein Gießen 1. Preis: Joh. Mirte in Strebendorf. b) Enten. Die Landwirtschaftliche Provinzial- und Verbands- Ausstellung zu Gießen. 3. Tag: 12. September.- Ehrenpreis: Herm. Fiedler in Niedergemünden. 1. Preis: Julius Zimmer, Bingmühle b. Grünberg. 2. Preise: Bürgermeister Heller in Lich und Stadtrechner Zimmer in Lich. 3. Preise: Th. Stein in Grünberg und Gastwirt Engel in Birklar. c. Trut- und Perlhühner. 2. Preis: Jul. Zimmer in der Bingmühle bei Grünberg. 2. Wirtschafts hühner. Ehrenpreise: Joh. Schäfer 3er in Gießen, „ Na, es regnet heut' wenigstens nicht mehr, der Himmel macht ein etwas freundlicheres Gesicht und dann fann's noch gut werden", so und ähnlich vernahm man heute Vormittag auf dem Weg nach der Ausstellung. Es war mehr Publikum und besonders waren alle Aussteller auf den Beinen, um der auf 11 Uhr angefeßten Preisverteilung beizuwohnen. Es erhielten bei dem außerordentlich großen Wettbewerb folgende in unserem Verbreitungsbezirk wohnende Aussteller Preise: Abteilung 1: Tiere: A.: Rindvich: 1. Vogelsberger. Die Preise fehlen uns bis zur Stunde noch. 2. Simmentaler. Bullen. Ehrenpreise: Gemeinde Burg- Gräfenrode( Ehrenpreis Jul. 3mmer in der Bingmühle bei Grünberg, Lehrer Dörr in Lehnheim, Müller Christ in der Neumühle bei Grünberg( 2 Stück), Joh. Merte in Strebendorf, Gastwirt Felsing in Gießen, Kaufmann L. Hanau in Gießen, Karl Merte in Oberbreidenbach, Dr. Pinto in Kirtorf( 2 Stück). 1. Preise: Hch. Euler in Oberbreitenbach, Lehrer Dörr in Lehnheim, Hch. Maus 2er in Ruppertenrob, Geflügel- und Vogelzuchtverein in Gießen. des Landw. Vereins Lauterbach 120 Mt.), Gemeinde Dfarben( Ehrenpreis der Fleischerinnung Gießen, 120 Mt.) 1. Preis: Gemeinde Altenburg( Ehrenpreis der Stadt Gießen, 100 Mt.) 2. Preis: Gemeinde Gettenau. -- gang Am 7. und Louise B Georg Mädler Berninger bahi dahier und An Albert Hau Jung dahier. Inzwische woarsch dunkel geworde, mer ginge deshalb zum Franz Wigandt, den ich von friher her tenne un tranfe e poar Schoppe! Um 8 Uhr, machte mer uns widder e nunner in die Schadd, um nach em Loschie zu seh mer hawwe aach hier noch e ganz schee Schdubb mit zwaa Bedder gekridd. De Hannes un ich schloafe awwer zusamme, wenn ich mich e loa in e Bett lege, falls ich e raus NO wie mersch gewehnd is!- 2. Preise: Meßger Ulrich in Wölfersheim, Lehrer Dörr in Lehnheim und Joh. Schäfer 3er in Gießen. 3. Preise: Louis Christ, Neumühle b. Grünberg, Wirt Felsing in Gießen, H. Maus 2. in Ruppertenrod, Stadtrechner Zimmer in Lich, Lehrer Fint in Zell, Hch. Euler in Oberbreitenbach. ( Die 4. Preise und lobenden Anerkennungen lassen wir wegen Raummangel weg.) 3. Preis: Gemeinde Rodheim v. d. H., Georg Bert- HofLondorf. Felda. Kühe. Die Lahntalt und Marmor- Industrie, Aug. Gabriel ir. in Gießen hat in einem AusstellungsBavillon ausgestellt und sind darin die Produkte des Werkes und daraus hergestellte Gegenstände veranschaulicht. 3. Preise: With. Holler u. Wilh. Feuchel von Ober- Hörgern. 4. Preise: Fürstl. Gutsverwaltung Lich, Johs. Scharch 3r., Windhausen und Gg. Sch. Keil in Strebendorf. Kalbin nen. Meuje schreiw ich Ihne de Resd. Inzwische beste Grieße. Euer Krischdoff Schomber boh Schdangerod. NB. Ich bin blos neugierig, ob unser Dhse widder brehmird worde sin! Lokales. Gießen, 12. September. Brau ** Privattelegramm. Bei der heutigen Ziehung der 6. Klasse der Hessisch- Thüringischen Staatslotterie 21 639( Offenbach), 10 000 Mt. auf 90 930( Mainz), 5000 wurden folgende Gewinne gezogen: 20 000 Mt. auf Nr. Mart auf 9464, 21 190, 46 688, 3000 Mt auf 7541 7861, 19 130, 23 178, 32 350, 44 262, 47 934, 48 882, 50 709, 53 361, 60 813, 64 457, 67 608, 74 903, 75 685. Gießen ist morgen Sonntag durch kreisamtliche Verfügung ** Der Ladenschluß für offene Verkaufsstellen in anläßlich der Ausstellung auf 7 Uhr nachmittags verlängert worden. Vielen Landbewohnern, welche morgen nach Gießen kommen, wird das sehr angenehm sein. Diese Ausstellung bietet viel Sehenswertes und ist es interessant aus den ausgestellten Produkten zu sehen, in welch' mannigfacher Weise Kaltsteine und Kalk in der Landwirtschaft die verschiedenste Verwendung finden. Ein Steinholzfußboden von Schmidt& Brenner in Hanau bildet den Boden des Zeltes und außerdem sind sehr schöne andere Steinholzarbeiten ausgestellt. Se. Königl. Hoheit bezeugte großes Interesse für die Gesamtausstellung und ließ sich in eingehender Weise die verschiedenen Fabrikationen während seines über 10 Minuten dauernden Aufenthaltes von den Ausstellern erklären. - ( Rest der Prämiierunasliste in nächster Nr.) Die Ausschdällung. ( Forts Bung.) Liewe Redaktsjon! - ** Gin orfanartiger Sturm mit heftigem Regen und empfindlicher Kälte herrschte gestern. Der Sturm hat enormen Schaden angerichtet und zwar in erster Linie am Obst, welches mehr als zur Hälfte ab geschüttelt wurde. In Körben und Säcken brachte man das Obst nach Haus. Schwerbehangene Aeste be sonders an Zwetschenbäumen- wurden abgerissen; Aeste von Armdicke lagen auf den Aeckern und Straßen. Mitunter sind starke Baumstämme abgebrochen. Bei Großen- Linden, Lang- Göns Wezlar, Oppenrod und Gambach sind ebenfalls viele Obstbäume zugrunde gegangen und die Obsternte stellenweise vernichtet. In den ausgedehnten Waldungen bei Lich, Hatten rod, Ettingshausen hat der Sturm bedeutenden Schaden verursacht, viele Bäume entwurzelt oder abgebrochen. Am schlimmsten wütete der Sturm zwischen 12 und 3 Uhr. Die Grummetkegel wurden vielfach durcheinander geweht. Große Verwüstungen hat der Sturm auf dem Ausstellungsplag in Gießen angerichtet. Dabei herrscht eine empfindliche Kälte. Ich will net lang hinnerm Berg hahle un es Wichdigsde de erschd sage: Ich hab aach de Papso geseh wahrhafdig de ahle un de neue. Wie mer nehmlich e ruff uff de Ausschtällung fame, da boge mer gleich links e rin, wo de 1. Preise: Wilhelm Feuchel Ober- Hörgern und Aug. meisde Krach woar un da schdann aach e Bud iwwer der Schmidt- Strebendorf. woar geschriewwe:„ Kinnemadograf"." Du" sag ich zum 2. Preise: Wilh. Holler- Ober- Hörgern, Joh. Hrch. Müller Hannes da geh mer e nin fir die Kunsd hab ich mich II. Ober- Hörgern und Otto Völzing- Großuff de ersch de Blaz un warde bis die Vorstellung a gehd. immer inderessirt." Mer sezde uns nadirlich als Agrarjer Zu erschd tame so allerlei Bilder un zum Schluß hieß es: de Papsd kemmd. Es war awwer aach wirklich rihrend e Zimmer mit em Bett un dadrinn fag der arme Bapsd im Schderwe. Ich bin ja kaan Kadolik mir Schdangeröder sin alle Brodesdande-awwer ich sags ganz offe: es is mir doch nah gange. In unserm Drf sinn se iwwerhaubt gar net so wie in Giesse zum Beischbiel neulich die Kerchhofsgeschischd die hat uns allemiden anner net gefallena, das war net schee.- Wie die Vierschdellung ze End war, ginge mer grad aus un ich muß sage, die Maschine die doa schdanne, woarn großardig: Mehmaschine( Korn- und Grasmeher), Heuwender Gawwel- und Drommelsistem Plig, Dickworts quetsche, forz alles was mer braache kann. Ach, wenn mer da so Geld hätt! So hab ich mer nur vom M. Rosenthal aus Giesse en feine 3 weischaarplug gefaaft un mei Better, de Hannes, had e paar eisene Schupptärne erschdanne awwer doas ham mer uns hoch un heilig geschwohrn: 2. Preis: Peter Gemmer in Zell. 3. Preis: Karl Simon u. Andreas Lepper in Bell. Anerkennungen: Aug. Schmidt in Strebendorf und Joh. Scharch 3r. in Windhausen. B. Pferde. 1. Wagenschlag. Ehrenpreise: Wilh. Aug. Dieß in Niederweisel( 2 Ehrenpreise des Landw. Berdezuchtvereins à 160 Mt.), Heinrich Brückmann auf dem Nonnenhof( den Ehrenpreis des Freiherrn Riedesel zu Eisenbach, 160 Mt. und den der Stadt Gießen 100 Mt.) * Gestiftet wurde aus Anlaß des 50jährigen Be stehens der Grünberger Stadtkirche von einer Familie in Grünberg drei aus Eichenholz gefertigte schöne Nummertafeln zum Anhängen der Liedernummern. Seibenft Genres meter- u Wunder bei Ang der Sch Adolf KalkAugu Massenfa Werk †† Am oberen Teiche im Brunnental bei Grünberg ist eine der stärksten Quellen versiegt. Man ist jetzt damit beschäftigt, die außerhalb liegenden Zuflüsse oder Quellen in den Teich einzuleiten. > Lumda, 12. Sept. Versetzt wurde der hiesige Haltestellen- Aufscher Aug. Sachweh nach Weichartshain, um daselbst die Verwalterstelle des neuen Bahnhofs zu übernehmen. Laubach, 12. Sept. Am Donnerstag wurde zum ersten Mal die neue Esenbahnstrecke offiziell befahren. Mit einem Extrazug trafen Beamte der Betriebsinspektion Gießen und der Eisenbahndirektion in Laubach ein, um die Verleg ung der Eisenbahngeleise zu besichtigen. Die Abnahme der Bahnstrecke vom Staat erfolgt Ende nächster Woche. Gröffnung der Nebenbahn Mücke- Laubach erfolgt am 1. Ditober. Die I Alle Nummer 85[ 40 86 600 76 77 403 52 61 58 111[ 400] 2 3081 93 139 71[ 400] 514 73 4002[ 40 578 613 23 3 5001 99,400 631 90 422 32 46 98 99 198 21 90 8082 120 58 617 718 8 )( Röthges b. Laubach, 11. Sept. Ein seltenes„ Jagdglück" wurde einem hiesigen N mrod zu teil, als er sich fürzlich auf der Has njagd befand. Der Hund stöberte cinen Hasen auf und lief hinter ihm her. Der Jäger legte im erwachenden Jagdeifer an und brennt statt dem Hasen, dem Hund eins auf, während Weister Lampe sich in heller Freude aus dem Staube machte. 632 725 91 9 10018 57 639 90 85 69 99 400 235( 1000) 63 807 59 6 559( 1000] 501 96 679 15018 [ 400] 99 710 25[ 1000] 69 52 67 68 20 824 55 180 648 837 659 90 410[ 400] 20061 [ 2000] 75 95 482 537 771 [ 400] 436 6 97 522 70 6 200 1 400 12 70 819 3 25039 58 26006 9 378 456 66 969 27038 811 13 30 44 82 400] 83 32[ 5000] 3 709 13 876 30018 90 95 717 44 39[ 400] 46 1000] 63[ 40 [ 400] 725 90 839 81 932 87 392 479 400) 939 35112 57 607 23 4 72 83( 400 718 822 38 52 72 97 71 234 55 323 8:33 51 64 8 65 427 550 4000 58[ 400] 82 41003 20 10 18 29 31 67 400 55 81 91 97 943 55 767 915 36 79 89 667 98 722 68 86 46027 45111 02 647 755 70 4727( 2000) e Dreschma fern Rundga Saffel mädche un fame in ern - wert dem Hannes ſe fich fir un feine Geffemb ame in de Das will ich och mit& g uff un ma 2. Ach, doa ff, wann me fe bald bl ei, mer fann hebr mal rasch bei d asbeschbäl elbide pa awwer gebod e dich, un werflich eh & lag ich Ihne d mer schon at Doarn, ham m hd. Daube tabsjonaledis folle- ga w ich ned b uetsgehoni hbangerod fomm r ginge desh fenne un tra er uns with ie zu fehjdubb mit з awwer zusamm ich e raus er Inzwische bej Schomber angerob. fer Dhse midde 12. September heutigen Biehung Staatslotter 0 Mt. auf N ( Mainz), 500 Mt auf 754 47934, 48 882 74 903, 75 68 Verkaufsstellen mtliche Verfügun mittags verlänge orgen nach Gieß mit heftign te gestern. D et und zwar i zur Hälfte al en brachte ma e Aeste- b den abgeriffen ern und Straßen bgebrochen. B 3, Wezlar nfalls viele Obf Obiternte stelle ten Waldunge ht, viele Bäum aufen hat de limmften wüte fe Grummetteg Große Ver Ausstellungspla eine empfindlic 50jährigen einer Familie schöne Numme tal bei Grü erfiegt. M liegenden Zuflü urde der hiesig Weidartshai Jahnhofs zu über rstag wurde zu ell befahren. M sinfpeftion Gieß n, um die Verleg Die Abnahme d fter Woche. Di ach erfolgt am in feltenes Jag tel, als er fid Der Hund stöber Der Jäger leg t stalt dem Hafen ter Lampe fich ** Groß- Felda und seine Bewohner mag mit den Erfolgen, welche auf der landwirtschaftlichen Ausstellung Gießen errungen wurden, sehr zufrieden sein. Die Molkerei und Sattler Louis Völzing erhielten je einen 1. Preis ( Silberne Medaille) und Landwirt Otto Völzing für seine ausgestellte Ruh einen 2. Preis. Marburg, 11. Sept. Gestern Abend trafen der tommandierende General des 18. Armeekorps Exzellenz v. Lindequist ferner Oberst v. Werder und Hauptmann Thiele aus dem Generalstab hier ein. Gestern passierten zum Teil mit Extrazug die Infanterie- Regimenter Kr. 116 und 168 und eine Abteilung Pioniere die hiesige Station. Die 116er beziehen in Michelbach Quartier, während die 168er in Kaldern und Buchenau einqautiert werden. Eheschließungen. Am 5. Sept. Johann Evangelist Tritscheler, prakt. Johanna Hoffmann gen. Hellenbrecht, Verkäuferin dahter. Tierarzt zu Asbach, Kreis Neuwied mit Hermine Marie 7. Jakob Simon, Viehhändler zu Gladenbach und Emma Meyer, Haushälterin zu Hungen. 10. Johann Friedrich Lotz, Friseur dahier mit Elisabethe Schmandt, Tochter des verstorbenen Wirts Johann Karl Schmandt dahier. Geborene. - Am 31. Aug. Dem Schneider Johann Wilhelm Balzer eine Tochter. 1. Sept. Dem Kaufmann Georg Karl Hüttenberger eine Tochter Margarete, Marie. 2. Dem Regierungsassessor Johann Justus Reimherr eine Tochter Annita, Luise, Elisabethe, Amalie. 3. Dem Dach - - - Standesamt- Nachrichten der Stadt Gießen. deckermeister Heinrich Ruckstuhl 2. ein Sohn.- Dem - Aufgebotene. Am 7. Sept. Karl Wilhelm Vogel, Mechaniker dahier und Louise Bonrad zu Malstadt- Burbach. 8. Curt Georg Mädler, Mechaniker zu Wezlar und Friederike Berninger dahier. 10. Theodor Rohrbach, Dachdecker dahier und Anna Elisabethe Wahl, Köchin zu Lauterbach. Albert Haubrich, Kaufmann zu Weidenau und Elisabethe Jung dahier. - - Meggermeister Ludwig Martin Weber eine Tochter Elisabethe, Susanne, Marie.- Dem Hausburschen Karl Mandler eine Tochter Anna, Berta. 4. Dem Former Friedrich Peter Selzer ein Sohn Friedrich, Peter. Dem Zuschneider Karl Meixner eine Tochter Hedwig, Marie, Mathilde, Anna. Dem Metzger Konrad Semmler eine Tochter Anna. Dem Schuhmacher Heinrich Wiegand eine Tochter Henriette Luise. 5. Dem Taglöhner Wilhelm Karasch ein Sohn Wilhelm. Dem Stationsgehilfen Karl Emil Ru- Braut- und Hochzeit- u vermieten: Seibenstoffe in großartiger Auswahl. Hochmoderne Genres in weiß, schwarz und farbig zu billigsten Preisen meter- und robenweise, porto- und zollfrei an Jedermann. Wundervolle Foulards schon von 95 Pf. an. Muster bei Angabe des Gewünschten franko. Briefporto nach der Schweiz 20 Pfg. Seidenstoff- Fabrik- Union Adolf Grieder& Cie, Zürich G. 22 Kgl. Hoflieferanten ( Schweiz). Kalk- und Marmor werke, Dampfziegelei, August Gabriel jr., Giessen Massenfabrikation. Bahnanschlüsse. Werke Abendstern. Telephon Nr. 84. II. Sefftsch- Thüringische Staatsiotterie ( Mitteldeutsche Staatslotterie) Biehung VI. Blaffe. 11. September( 3. Tag) 1903. Landgrafenstraße 3. Mansarde, 3 stöne Zimmer: wohnung mit Küche und Zubehör Rodheimerstraße 29 ist eine fleine Wohnung, zwei Zimmer und Küche, zu vermieten Sine zwei- und eine 3-3immerwohnung mit Zubehör zu bermieten. Giefen, Riegelpfad 30. Parterre Wohnung, Bleichstraße 11, 5 Zimmer mit allem Zubehör, Gartenanteil. sowie Trockenboden, zu vermieten. sag eine Tochter.- 9. Dem Straßenkehrer Nitolaus Rausch eine Tochter. - Gestorbene. - Am 7. Friedrich Konrad, 70 Jahre alt, Lumpensammler dahier. Philipp Glas 3., 85 Jahre alt, Pfegling, führer Christine Fischer geb. Köhler, Taglöhner dahier.- 9. 59 Jahre alt, Witwe von Landwirt Friedrich Fischer dahier. Gertrude Elisabethe Eller, 7 Monate alt, Tochter des Taglöhners Konrad Eller dabier. Markt. Gießen, 12. Sept. Auf dem heutigen Wochenmarkt lofteten Butter per Bfb. 1.00-1.20 M., Hühnereier 2 Stüd 14-00 Pfg., Enteneter St. 8 Pfg., Käse per St. 5-8 Pfg.. Käsematte 2 St. 5-6 Bfg., Erbsen ver Liter 21 Pfg., Linsen per Liter 32 Bfg.. Tauben per Paar Y. 0.70-1.00, Hühner per Stüd Mt. 1.30-180 Hahnen, per Stid Mr. C.70-1.50, Enten per Stüd 1.80-2.40, Gänie p. Bid 54-60 Pfg., Ochsenfleisch per Pfd. 68-78 Bfg., Rindfleisch per Bfb. 60-66 Pfg. Schweinefleisch per Pfd. 66-76 Bia. Schweinefleisch gesalzen per Pfund 0.80 Pfa., Kalbfleisch per Pfd. 68-74 Pfg., Hammelfleisch per Pfd. 56-74 Bfg., Kartoffeln per 100 kilo 5.50-7.50 m., Zwiebeln per 3t. t. 5.50-6 50, Kirschen per Pfund 00-00 Pfg. Milch per Liter 18 Vfg. Frankfurter Hen- und Strohmarkt vom 11. Sept. ( Amtliche Notierungen.) Heu per Zentner Mt. 3.40. bis 300, Stroh per Zentner Mt. 2.10-1.80. 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400] 712[ 400] 859 81 88 59038[ 1000] 46 165 89[ 400] 300 2[ 10 000] 53[ 400] 407 17 511 14 54[ 5000] 82 649 729 50 928 62 60010 60[ 400] 66 144 309[ 400] 19 35[ 1000] 75 434 45 66 71 501 24[ 400] 68 607 72 73 703 838 931 84 95[ 1000] 96[ 400] 61073 201 49 60 325 95 409 51[ 400] 73 86[ 400] 551 609 35 37 65 700 3 24[ 1000 817 74 78 901 58[ 2000] 62018 51[ 1000] 159 201 15[ 400] 28 98 312 62 72 88 420 571 665 728 60 963 63008 36 233[ 2000] 73 322 70 71 87 430 61 511 85 612 28[ 1000] 37 62[ 400] 77 94 738 807 67 74 75 963 64006 84 98 106 29 224 36 40 57 321 37 94 439 61 97 550 659 720 54 854 57 59 67[ 400] 98 917 78 82 65008 15 83 109 60[ 400] 219 31 40 53 413 524[ 1000] 630 37[ 400] 59 63 99 756[ 400] 800 11[ 400] 906 68 66011 19[ 400] 69[ 3000] 127 39 76 270 72 365 466 75 666 82[ 2000] 801 913[ 400] 25 34 39 87 67149 60 70 89 237 50 396[ 100 000] 437[ 400] 510 20 94[ 1000] 607 44 58 [ 400] 63 834 41 68013 19 175 96 204[ 1000] 15 24[ 400] 348 49 60[ 400] 94 431[ 400] 55 515 37[ 400] 613 63 788 880 87 69064 93 185 249 71 [ 1000 361 411 86[ 400] 512 46 87 606 53 68 714 19 58 840 55 82 903 27 46 66 87[ 1000] 70023 42 171 96 361 483 86 500 684 755[ 1000] 71 813 935 87 [ 400] 71013 67 83 93[ 1000] 102[ 400] 13 260 86 357[ 400] 448[ 400] 86 96 568 633 40 52 89[ 400] 737[ 400] 803 10 52 906 72101 65 71 79 340 442 61[ 400] 528 623 33 729[ 1000] 56 63 853[ 400] 95 908 14 49 73008[ 2000] 180 224 334 67 410 16 34[ 1000] 37[ 400] 505 89 636 717 39 68[ 1000] 79[ 1000] 817 25 915 48[ 400] 74149[ 400] 85 87[ 400] 240 44 55 82 376 406 61 80 91 92 97 518 31 58 631 718 64[ 400] 876 75051 154 65 224 32 69[ 400] 78 96 346 65[ 400] 93 96 409[ 3000] 46[ 400] 540[ 400] 606 718 15[ 1000] 801 34[ 400] 51 58 920 76053 81 187 241 1400] 62 98[ 400] 364 66 73[ 400] 413[ 400] 28 99[ 400] 516 48 627 48 92 722 84 993 77139 321 33 400 90 505 659 67 82 717 60 833 934 46 63 78051 139[ 400] 48 70 374 482 587[ 1000] 641 733 75[ 400] 806 50 930 40 62 64 79050 55 89[ 1000] 95 133 39 75[ 400] 80 88 270 444 1400 80 535 53 685 751 978 80077[ 400] 87[ 1000] 113 38[ 400] 257 330 77 409 85[ 400] 90 519 22 50 65 73 84 612[ 400] 13 753 885 903 81013 25 33[ 400] 45[ 400] 59[ 2000] 88 125[ 400] 54 265 85 302 47 76[ 400] 412[ 400] 559 603 400] 13[ 1000 719 36 400 885 958 82015[ 400] 122 38 92 203 325 70 446 60 61 519 605 65 757 93[ 400] 827 61 97 909 15[ 1000] 80 93 83012 [ 2000] 95 106 36 60[ 1000] 210 83 318 29 73 472 581 601 24 711[ 400] 13 38 58 78 1400] 835 909[ 400] 45 78 84044 143 201 91 473[ 400] 93 558 652 60 722[ 1000] 95 872[ 400] 988 85018[ 400] 59[ 1000] 210 17 61 442 509 10[ 400] 55 73 653 59 71 81 732 42001 86[ 1000] 942 86092[ 400] 112 22 72[ 400] 219 334 453 527 71[ 400] 606[ 400] 33 711 896 906 28 87052 147 80[ 400] 245 63[ 1000] 65 325 50 61 448[ 2000] 53 88 94 543 73 614 27 39 41 97 714 825 66 88118 71 243 66[ 400] 343 408 12[ 5000] 75 513 625 49[ 400] 711[ 1000] 26[ 400] 38 802[ 400] 61[ 1000] 97 935 64[ 3000] 88 89008 [ 400] 22 151 69 260[ 400] 303 17[ 1000] 82 92 548 711 27 28 74 830 97 919 61 75[ 400] 90007 85 116 265 301 16 30[ 400] 50 74[ 1000] 404 46 57 526 43 612[ 1000] 19 40 73 82[ 2000] 835 58 97 993 91101 235 340 98 418 73 87[ 1000] 542[ 1000] 98 602[ 400] 27 43[ 400] 78[ 400] 90 94 702 34 80 870 904 92 92009 12 192 221 304 56[ 400] 408 20 30 66 80[ 400] 86 513[ 1000] 25 649 50 738[ 400] 74 863[ 1000] 907 37 67 69 93089 186 222 91[ 400] 99 336 37 405 62[ 1000] 66 72[ 400] 93 521 82 608 72 716 805 19 901[ 2000] 8[ 1000] 18 94029[ 400] 76 250 73 84 370[ 400] 99 417 59[ 2000] 79 92[ 400] 95 97[ 400] 537[ 400] 672 91 705 15 942 55 60 83[ 400] 95015 104 59 60 237 55[ 400] 83 91 383 419 58[ 400] 71 516 71 606[ 400] 767[ 400] 81 98 96045 92[ 400] 125 43 70 80 229 78 83 98 302 96 449 54[ 400] 76 507 23 678[ 400] 915[ 2000] 22 29 37 97011 30[ 400] 54 118 22 43 324 54 604 32 805 920 98109 49 313 43[ 400] 422 30 572[ 400] 620 28 79[ 400] 736 70 817 47 84 908 82 89 99008 82 107 23 35 44 62 84 246 60 62 302 533 90 625[ 400] 43 71 75[ 400] 97 756 827 47 956 57 Neuen Bäue 11. staatl. konz. Kollekteur der Hessisch- Thüringischen( Mitteldeutschen) Staats- Lotterie. Richard Buchacker, Giessen. Ermenrod. Brotpreise bom 15. Septbr. bis 30. Septbr Kg. 2 2 Der hiesigen Bäcker. 1 Weißbrot 1 Schwarzbrot " 3 Kornbrot 2 Pfg. 26 52 24 48 72 22 44 Der auswärtigen Bäcker: 1 Weißbrot bei Georg Dern II. Gr. Linden 23 2 " 26 46 W. Steinmüller Witwe( Langgöns.) 24 Heinrich Weber( Heuchelh.) W. Fabel Wiesec W. Weigel Langgöns u. 2. Steinmüller Gr.- Lind. 25 Karl Post, Wieseck W. Leir: KleinLinden Dern II., Gr. Lind. u. Louis Süßmuth Steinberg W. Steinmüller Ww e. Langaöns) 48 W. Fabel( Wieseck W. Weitzel, Lang2. Göns JakobAppel, Krofdorf, Heinrich Weber Heuchelheim Steinmüller ( Gr. Lind.) Karl Post, Wieseck u. W. Lein KleinLinden Schwarzbrot bei Georg Dern " 50 52 II. Gr. Linden 21 W. Steinmüller We W. Weizel, Lang Göng, Steinmüller Gr. Linden Heinrich Weber, Heuchelheim 22 W. Lein KleinLinden 24 " J. Kd. Velte, Kirch Gpns 40 Dern II. Gr.- Lind. 42 u. Louis Süßmuth, Steinberg bei L. Steinmüller ( Gr.- Linden) W. Steinmüller Wwe. Langgöns, Heinrich Weber, Heuchelheim, W, Weißel, Lang- Göns, Karl Post, Karl Trautmann u. E. Christ Wieseck u. Gustav Jakoby Alt. Buseck44 Jakob Appel, Krofdorf 46 W. Lein, KleinLinden 48 212 bei Louis Süßmuth Steinberg 52 3 W. Fabel und 11 Karl Post, Karl Trautmann Wieseck 66 1 Kornbrot bei Ferd. Weiß, Grüningen 2 Kornbrot Jakob Appel, Krofdorf 22 42 W. Lein, KleinLinden, Wilh. Schimmel, Kinzenb. Mühle und Ferd. Weiß, Grüningen. 44 Der Brodverkäufer. Dieselben Preise, wie bet den hiesigen Bäckern. Gießen, den 11. Septbr. 1903. Großh. Polizeiamt Gießen, J. V.: Roth. Landwirtschaftliche Provinzial- und Verbands Ausstellung auf dem Trieb zu Gießen. Programm für Sonntag, den 13. September. Vormittags 8 Uhr: Eröffnung der Ausstellung. - Vormittags 10 Uhr Vorführung der prämiierten Rinder, Pferde und Ziegen. Gemeinsamer Frühschoppen in der Festhalle. Von Nachmittags 4 Uhr an: Konzart, Volksbelustigung und Tanz. Nach Eintritt der Dunkelheit: Bengalische Beleuchtung des Ausstellungsplatzes und Feuerwerk. Einer bewegten Zeit gehen wir in unserem volitischen Leben zweifellos ent= gegen. Ein stets treues Spiegelbild desselben findet man in den täglich 2 mal als Morgen und A'end blatt erscheinenden, über ganz Deutschland und auch im Auslande verbreiteten Berliner Cageblatt und Handels- Zeitung nebst seinen 6 wertvo Men Beiblättern, welche kostenfret jeder Abonnent erhält: Jeden Montag. Zeitgeist wissenschaftliche und feuilletonistische Zeitschrift Jeden Mittwoch Technische Rundschan illustr. polytechn. Fachzeitschrift Jeden Donnerstag Der Weltspiegel illustrierte Halbwochen- Chronit Jeden Freitag. ULK farbig illustr. satirisch politi sch: 8 Witzblatt Jeden Sonnabend Hans Hof Garten illustr. Wochenschrift für Garten und Hauswirtschaft Jeden Sonntag Der Weltspiegel illustrierte Halbwochen- Chronik Ausführliche Parlamentsberichte in einer besonderen, sogenannten Parlamentsansgabe, die, noch mit den Nachtzügen versandt, am Morgen des nächstfolgenden Tages den Abonnenten des ,, Berliner Tageblatt" zugeht. Im Feuilleton erscheint u. a. der spannende, interessante Roman: ,, Jenseits v Glück u. Unglück" v. Marie Stahl. Abonnementspreis für alle 7 Blätter zusammen bei allen Postanstalten des Deutschen Reiches WF 75 Pf. für das Quartal( 1 M. 92 Pf. für den Monat), im Verhältnis zu dem überaus reichen Inhalt des Blattes und der obengenannten gediegenen 6 Wochenschriften ein sehr mäßiger Betrag. Gegenwärtig ca. 81000 Abonnenten. Annoncen stets von großer Wirkung. 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Zirkus Lorch beehrt sich. g stützt auf das gütige Wohlwollen, welches ihm überall in reichem Maße entgegengebracht wird, die ergebene Mitteilung zu machen, daß de selbe in kurzer Zeit mit einem ganz neuen Zirkus, der mit dem leßtmodernsten und elegantesten Komfort ausgestattet ist, mittels Extrazuges( 46 Achsen) in ießen cintreffen wird, um daselbst einen Zyklus von sensationellen Vorstellungen zu eröffnens. Die Gesellschaft, welche aus über 100 Personen be= steht, darunter die großartigsten Kunst- Spezial täten in fämtlichen Branchen des Zikusfaches, ist ganz neu für Gießen. der Marstall enthält eine große Anzahl von nur edlen Raffepferden, und konn ich das Unternehmen in diesem Genre als einzig dastehend bezeichnen. Alles Nähere durch spätere Annoncen und Plakate. Gesucht für die Administration des Z ikus möbl. Zimmer, möglichst in der Nähe des Zirkusplatzes. Ebenso verlangt Fuhr= nnternehmer mit wenigstens 18-20 Pferden, sowie Fourage Lie e art. Offerten mit Preisa gabe a. 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Jnsertionspret 8: Die einspaltige Petitzeile für Gießen wie ganz Oberheffen, die Kreise Weglar und Marburg 10 Pfg. fonist 15 Pfg.; Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg. Boftzeitungsliste No. 3269. Redaktion und Ervedition: teßen Neuenweg 88. Fetusprechanschluß Nr, 362. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. 0000000000 Abonnements KOG IV. für das IV. Quartal KOOX werden zum Abonnements Preis von Mt. 1,80, frei ins Haus, von unserer Expedition, sowie von unseren Trägern schon jetzt entgegengenommen. Die Expedition. 0000000000 Bekanntmachung. Ich bringe hiermit zur öffentlichen Kenntnis, daß in Abänderung meiner Bekanntmachung vom 24. v. Mts. der nächste Viehmarkt nicht am 14. und 15. Septbr.. sondern am 29. und 30. September und zwar auf dem Viehmarktplatz an der Rodheimerpraße stattfindet. Gießen, den 5. September 1903. Der Oberbürgermeister Mecum. sule zparsame Küche AGG Jederman 2Portionen vorzüglicher Suppe ERBSWURST für 10Pfg MAGGI's Lokales. nicht nur in den verschiedensten Bevölkerungsschichten einer Landgemeinde Verstimmung, Mißtrauen und Unsicherheit zu erregen, sondern auch besonders hemmend und bedrückend auf die übrige Geschäftswelt zu wirken, welche durch schroffe Konkurrenz der Konsumgenossenschaften ohnehin schwer zu leiden hat. Unter diesen Gesichtspunkten erhofft man in dem oben angedeuteten Spezialfalle allen Ernstes vom zuständigen Kreisamte gelegentlich der Bestätigungsfrage ein. schlägige Erwägungen. Es ist indessen sonnenklar, daß seitens der Verwaltungsbehörden Entschließungen über Bestätigung oder Verwerfung einer Bürgermeisterwahl von derartigen Verhältnissen auf Grund der bislang zu Recht bestehenden Geschäftsvorschriften nicht abhängig gemacht werden können. Dazu bedürfe es einer einschlägigen Gießen, 12. September. ** Landbürgermeister und Nebengeschäft- Nah den für die h ssischen Landgemeinden bestehenden Gefeßesbestimmungen ist das Amt eines Landbürgermeisters ein unb soldetes Ehrenamt und darum auch mit Neben geschäften ohne weiteres vereinbar. Ein allenfalsiger Wirtsaftsbetrieb erfordert indessen die Zustimmung des Kreisausschusses. In den Städten dagegen muß der Bürgermeister besoldet und pensionsberechtigt sein, weshalb er auch zur Versehung eines Nebenamtes oder Geschäftes unter teinen Umständen befugt ist. N uerdings nun macht sich, veranlaßt durch einen Spezialfall in einer linksmainischen meinde, auf dem platten Lande eine Bewegung bemerkbar, welche sich gegen den Betrieb rffener Ladengeschäfte seitens eines Bürgermeisters richtet. Solche Geschäftsbetriebe ſcheinen zu schweren Bedenken Anlaß zu geben. Man sagt: Wer das Leben in kleineren Gemeinden fennt, der weiß, daß es nicht einmal nötig ist, daß etwa der Bürgermeister selbst Mißbrauch mit seinem amtlichen Einflusse zu Gunsten seiner Brivatgeschäfte treibe, schon d'e Tatsache, daß er als Konkurrent resp. Int ressent im geschäftlichen Leben auftritt, düfte genügen, um einen mitunter recht fühlbaren Druck auf alle diejenigen Kreise auszuüben, die irgend wie in die Lage kommen können, einmal auch ernstlich mit dem Bürgermeister verkehren zu müssen. Es dürften sich wohl allenthalben Leute finden, die geneigt sind, ihre Eigenschaft als gute Kunden des bürgermeisterlichen Geschäftsbetriebs bei geeigneten Gelegenheiten hervorzukehren; andererseits sehen sich zahlreiche dienstliche abhängige Bersonen oder solche, die das Wohlwollen des Gemeindeoberhauptes anzustreben für gut finden, zu allerlei oft sehr unlieb empfundene Rücksichtnahmen, bei ihren Einkäufen veranlaßt. Der Bürgermeister selber kann überdies gar leicht in die Lage tommen, Geschäftsleuten gegenüber einmal Maßregeln ergreifen zu müssen, die, falls er selbst ein Interessent oder gar Konkurrent ist, zu den peinlichsten und unangenehmsten Deutungen führen können. Dies alles dürfte geeignet sein, für das Lokale, den„ Gerichts." und„ Deffentlichen Sprechsoa": Fr. Oppermann. Schutzmarke Suppen Kreuzstern Man verlange ausdrücklich ,, Maggi's Suppen" mit der Schuhmarte KREUZ STERN 000000000000000 Bingen a. Rh. Grosser 40000 Räumungs- Ausverkauf. 25 Pfg. empl. assburg i. Els rkaufsstellen. Weiler. brik iteme. Vedaille Anfang Oktober berlege ich mein Uhren-, Gold- und Silberwarengeschäft nach Neustadt 19( Neubau) neben Herrn Metzgermeister Kreuder. Bis dahin verkaufe sämtliche Waren- Vorräte zu bedeutend herabgesetzten Preiscu. D. Kaminka, Uhrmacher. Gießen. Marktplay. Rhein. Technikum für Maschinenbau und Elektrotechnik. Progr. frei. Gesetzesänderung durch die gefeßgebenden Faktoren. Soll aber und es scheint tatsächlich wünschenswert zu sein- der Bürgermeister sich aller Nebenbeschäftigung enthalten, dann müßten auch folgerichtig die Gemeinden für ein ausreichendes Dienfteinkommen sorgen; denn es kann doch einem Bürgermeister schlechterdings nicht zugemutet werden, daß er sein Privatvermögen den Gemeindeinteressen zum Opfer bringt. Sind einmal die Bürgermeister auch auf dem Lande standesgemäß befoldet und pensionsberechtigt, was ja in neuerer Zeit von den Oberhäuptern selbst angestrebt wird, dann kann ihnen auch der Betrieb eines Nebengeschäftes untersagt werden und alle Einwände und BeDenken sind mit einem Schlage beseitigt. Möge diese Beit nicht allzufern liegen! Das ist der Wunsch vieler Wählertreise und der Bürgermeister. Besizer gewechselt und zwar ging sie in die Hände des Merlau. Die Herrenmühle hat wiederum ihren Herrn Deter aus Schotten über, der neben der Müllerei eine Wollspinnerei zu betreiben gedenkt. Mit dem Beginn des neuen Schuljahres 1904 soll hier eine zweite Lehrerstelle geschaffen werden. Voraussichtlich wird man dem neuen Lehrer eine Wohnung in dem Schulgebäude einräumen, während das Unterrichtslofal anderweitig untergebracht wird. Berantwortlich: für den politischen und Inseratenteil: Albin Klein; KREUZ + STERN geben in kürzester Zeit, nur mit Wasser, wohlschmeckende, nahrhafte Suppen. Ein Würfel für 2 gute Teller ausreichend kostet nur und weise andere Marten zurüd. ◆ Kohlen✰ 10 Pfg. Herbst- Pferde- Markt zu Gießen. Am Montag, den 14. September 1903 bon ben beften Bechen, findet im Anschluß an die landwirtschaftliche Ausstellung Bukkohlen, Anthracit, auf dem Trieb an der Grünbergerstraße Pferdemarkt prima rheinische Briketts statt. Die für die Ausstellung errichteten Stallungen Ausstehen auch für den Pferdemarkt zu Verfügung. funft hierüber erteilt Herr Hoflohnkutscher Huhn, über sonstige Marktangelegenheiten Herr Weinhändler Auguft Schwan, dahier. und Boks Prima Tannen- Brennholz zu ben billigsten Breifen. pro Centner geschnitten M. 1.20 gehackt DO " 1.80 febes Quantum frei and Saue 60000000: 0000000 And." Euler. Mark. Zöpfe, Scheitel, Frisets, Toupe werden naturgetreu an Kaffee gefertigt und aufgear- wöchentlich frisch gebrannt in bebeitet. fannten und beften Qualitäten Damen Kopfwaschen à Pfd. 100-180 Pfg. Spezial tät: Grane tad weiße Haar: Arbeiten. Tiay Gießen Seltersweg 43, Ecke Göthestrasse empfiehlt Robert Stuhl Neustadt 23, Gießen. Brima Mit dem Pferdemarkt ist ein Zuchtvichmarkt, sowie eine Prämiierung verbunden: a) für Pferde von Händlern, b) für Pferde von Landwirten, die auf der Ausstellung nicht bereits Prämien erhalten haben. Der Prämiierungsplan ist von Herrn Oekonomies An- und Verkauf rat Schlenke Hardihof bei Gießen zu beziehen. von gebrauchten Möbeln. Betten, Kartoffelold- und Silberfachen, antiquitäten, teilung Metallen, Eisen, Lumpen und nochen. EinSpeise- u. Salatkartoffel sowie levernahme ganzer zu den billigsten Tages- richtungen, preisen empfiehlt LorisRothenbergerWtw. Hoher Nebenverdienst J. Hankel Schloßgasse Gießen. J. Müller, versgehofen- Erfurt. - Nachmittags 3 Uhr findet Stonzert, Prämienverund Vorführung der prämiierten Pferde statt. Gießen, 25. Juli 1903. Die städtische Pferdemarkt- Kommission. Jean Kirch, Stadtverordneter Für Bäder! 5. Vertrieb leicht verk. Artitet, Brotpreis- Formulare hält stets am Bager bie Expedition. Was ist Wahrheit? Mit bewundernswerter Standhaftigkeit fehrt in verschiedenen landwirtschaftlichen Fachblättern die Lehre von dem hohen Wert des phosphorsauren Stalfes wieder. In endlosen Tiraden singen die Anzeigen und der gert das hohe Lied vom Futterfalf; in den meisten Fällen mag man ja im guten Glauben handeln; aber sollte sich denn wirklich kein Fachmann finden, der den Konsumenten Aufschluß giebt über die horenden llebertreib ungen, die bei dieser Reklame unterlaufen? Fürwahr, das wäre ein Armutszeugnis, wie man es im Interesse unserer Landwirtschaft nicht annehmen darf. Es ist eine altbekannte Sache, daß Stalf- und Phosphorsäure in einigen Futtermitteln, wie Hackfcüchten, Getreidestroh, Heu von saur n oder sandigen Wiesen, nicht in so genügender Menge vertreten ist, daß daraus der gesamte Bedarf des tierischen Organismus gedeckt werden könnte. Eine Ernährung des Milchvichs ausschließlich mit solchem Futter ist darum unrentabel; ebenso wird bei der Aufzucht mit derartiger Nahrung niemals ein befriedigendes Resultat zu erzielen sein. Dies liegt aber nicht allein an dem Fehlen der Mineralstoffe, sondern es lommt dabei auch das Manto organischer Nährstoffe in Betracht. Wollen wir diesem leßteren Mangel ab Helfen, so werden wir in den weitaus meisten Fällen auch den Gehalt des Futters an Kalf und Phosphorsäure aufbessern, denn diese genannten Kraftfuttermittel Restaurant zum Tannhäuser Frankfurterstr. 81. Gießen Frankfurterstr. 81. nächster Nähe der nenen Kliniken empfiehlt seine geräumigen Lokatitäten, nebst Gartenwirtschaft zur gelegentlichsten Benutzung. Guten bürgerlichen Mittagstisch. Zum Ausschank kommt das berühmte Göbels- Bier. Flaschenbter auf BestellSchönste Aussicht ins Lahnthal. nng frei ins Haus." Im gütigen Zuspruch ladet ein Georg Kraft, Wirt. Giessener Ausstellungs- u. Pferdemarkt Lotterie. Lotterie Ziehung 15. September 1903. Hauptgewinn: Ein vierspänniger Erutewagen mit kompletten Geschirren, Wert ca. 5000 k., ferner Hauptgewinne im Werte von 2000 Mt., 2 à 1000 Mt. usw. Zusammen 2000 Gewinne im Werte von ca. Mr 40 000. Lose à 1 Mk. in allen burch Blafate tenntlichen Geschäften und bei der Haupt- Agentur Rich. Buchacker, Gießen, Neuenbäue 11. Dafelbst 11 Lose für 10 Mt. Für Liſte und Borto 25 Pig mehr verfügen über Phosphorsäure; Kleeheu, Hülsenfrucht| bunden durch Kraftfuttermittel und durch gutes Wiesen. stroh 2c bietet reichliche Mengen Kalf. Eine sachge mäß zusammengefeßte Ration wird darum durchgehends alle Min ralbestandt ile in größtenteils genügender Menge darbieten. Was speziell die Ausbildung eines sta fen Stnochengerüsts beim Jungvich anbetrifft, so ist von einem richtig ausgewählten Futter alles, von dem Futterfalk aber so gut wie nichts zu erhoffen. Man verstehe uns recht Der Futterfalt fann unter günstigen Umständen verdaut, in das Blut übergeführt werden, auch ist es möglich, daß er zur Neubildung von Knochen masse Verwendung finden fan; aber wo ist der übe. zeugende Beweis dafür? Die Urteile aus der Praxis gehen in dieser Beziehung weit auseinander; nur wenige Landwirte wollen, wenn es sich um die Her ausbildung starker Knochen und nicht um Knochenfrantheiten handelte, einen Vorteil in der Verabfolgung von Futterfalk gefunden haben, während die Mehrzahl einen zweckentsprechenden Nutzen in Abrede stellt. Letzteres ist auch sehe wahrscheinlich, wenn man bedeuft, daß der Kalk in den Futtermitteln a organische Stoffe gebunden ist und erst mit diesen, besonders mit den Eiweißkörpern zusammen zu tierischer Substanz verarbetet wird Wir können uns voll und ganz dem Urteile anschließen, das Dr. Gräfe in seiner Fütter ungslehre fällt:„ Wollen wir leistungsfähige Tiere mit einem gefunden, fräftigen Knochenbau heranziehen, so müssen wir, meiner Ueberzeugung nach, den phosphorsauren Stalk mit den übrigen Nährstoffen chemisch vernächste Ziebung am 15. Septbr. cr. Frison GEWAGT ist halb GEWONNEN! Laut reichsgerichtl. Entscheid. vom 8. April 1895 für ganz Deutschland incl. aller Bundesstaaten gesetzl. erlaubte Serienlosgesellschaften besteh. aus je 100 Anteilen comb. in 24Ziehungen mit abwechs. Haupttreffer in Mark: 300000, 240000, 180000, 120000, 105000, 102000, 90000, etc. etc. Gesamtbetrag der kleinsten Treffer ca. 20 Prozent des Einsatzes. Keine Nieten. Jedes Loos ein Treffer! Gewinnlisten n jeder Ziehung. Monatlicher Beitrag nur 5 Mk. Bei Nichtconvenienz 3 Tage Reklamationsfrist. Umgehende Anmeldungen zu richten an: J. SCHMIDT& Co. in Arnheim a. Rhein. Niederland No. 95. Brennholz ( Tannen Abfallholz) liefert für 1.15 Mr. pro 3tr. frei ans Haus. B. Nuhn, Lollar. Hilfe. Blutſtod. Timermann Hamburg, Fichtestr. 33. Selbstverschuldete Schwäche der Männer, Pollut. fämtl. Geschlechtskrankh. behand. sicher nach 30jähriger prakt. Erfahrung. Auswärtige brieflich Mentze, Hamburg, Seilerstr. 27. Wer Stelle fucht, verl. die Deutsche Vakanzenpost glingen heu verabreichen. Dasselbe gilt auch für die Ernähr ung tragender Mühe, um eine gute Entwickelung des Embryos im Mutterleibe herbeizuführen." Dabei braucht die Fütterung feineswegs fostspielig zu sein, namentlich wenn man darauf bedacht ist, den Lieren eine derart leistungsfähige Verdauungskraft zu schaffen und zu erhalten, daß eine bis an die Grenze der Mög. lichkeit gesteigerte Ausnutzung der Nährstoffe stattfinden kann. Zu diesem Zwecke bedient man sich heute in vielen tausenden landwirtschaftlichen Betrieben mit dem größten Vorteil des altbekannten Milch- und Mastpulvers ,, Bauernfreude". Dieses Diätetikum ist vermöge seiner meisterhaften Zusammensetzung als unübertrefflich zu bezeichnen, es hebt den Appetit der Tiere, stärkt die Verdauung und erhöht die Ausnugung des Futters; ebenso sorgt es für regelmäßige und leichte Ausscheidung der Erkremente. Daß" Bauernfreude" die Rentabilität der Viehhaltung erhöht, ist aus der gesteigerten Leistungsfähigkeit der Tiere und der Hebung des Ges ſundheitszustandes derselben tausendfach praktisch erwiesen. Kein vernünftiger Landwirt wird daher die geringe Ausgabe für Bauernfreude" scheuen. Er wird sich im Gegenteil von der Chemischen Fabrik Th. Lauser in Regensburg sogleich eine Probe kommen lassen, und wir sind sicher: Der Versuch führt bestimmt zu Nachbestellungen, da der Nußen, den Bauernfreude" bietet, sehr rasch und klar zu Tage tritt. Verreist [ 2043] bis 15. September einschliesslich. Schwalm, Zahn- Arzt. Glessen, Bahnhofstrasse 63. Meiner werten Kundschaft zur gefl. Nachricht, daß ich mein Geschäft in Uhren- Gold- u. Silberwaren von Kirchplatz 6 nach Seltersweg 10 verlegt habe. Hochachtungsvoll C. Stöver, vorm. F. Scbarmann. Uhrmacher. Gießen. Prämiert auf der Landwirtschaftl. Ausstellung Giessen 1903 mit der höchsten Auszeichnung: Silberne Medaille. Deutsche Steinholz- Industrie Schmidt& Brenner, Hanau a. M. Spezialität: Fugenlose Steinholz- Fussböden in verschied. Farben. Verste CHUTE UND VEHRUTUNG PROTECTORIN Silberne Medaille Frankfurt a. Main 1901. System tes URTA ANITAIS UN RETTUNGSWES Die Steinholz- Fussböden sind fusswarm, vollständig feuersicher, wasserundurchlässig, schalldämpfend, frostbeständig, schwammsicher, verhindern das Einnisten von Bakterien und begehen sich geräuschlos. Steinholz ist daher der beste Fussbodenbelag für Kirchen, Schulen, Krankenhäuser Kasernen, Theater, Restaurationen, Verkaufslåden, Fabriken, Küchen, Badezimmer, Korridore, Terrassen, Kegelbahnen etc.. In sämtlichen Verkaufsläden im Erdgeschoss, Korridoren der I. Etage, sowie 40 Büreauräumen des Hansahauses ist unser Steinholz- Fussboden gelegt worden. Feinste Referenzen über ausgeführte Arbeiten von Staats-, städtischen Behörden, Architekten und Privaten. Alte, ausgetretene Zement-, Terrazo-, Platten- und Bretterböden, sowie Stein- und Holztreppen lassen sich durch Aufbringung von Steinholzmasse in kurzer Zeit in Steinholz- Fussböden bezw. Steinholztreppen umwandeln, ohne dass der alte Belag entfernt zu werden braucht. Hansa- Haus in Frankfurt a. M. Muster, Prospekte und Zeugnisse prompt auf Verlan, en Unsere Steinbolz- Fussböden können in verschiedenen Ausführungen aut der Landwirtschaftlichen Ausstellung in Giessen in dem Zelt des Herrn August Gabriel jr. angesehen werden. Vertreter für Giessen und Umgebung: Herren Sack& Jughardt in Giessen- Heuchelheim. der Stimme, Gehen Sie, Reliew, welchen Sie an ihr tennen, gesagt:" flicht ist, Aufträge, die Kaiſerin hat mir mit jenem Ausdruchen mit denen ich Sie zu betrauen geruhe, ohne Murren ausund vergessen Sie nicht, daß es Ihre FELD Nr. 214 Samstag, den 11. September he Famil 1903.