291. nementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50- Bfs., bius gebracht 60 fg., durch die Boft bejogen stertel fahrlich Mr. 1.50. bellagen: Oberheffifche Familienzeitung( täglich) Cubeffifche Beitschrift für Landwirtschaft, Obst- und terbas, sowie bie Gießener Getfenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmitags. Freitag, den 11. Dezember 1903. Gießener 12. Jahrgang. Infertionen Die einfaltige Betisgeile für Gießen wie sanz Oberheffen, bie reife estar und Barburg 16 Pfc. forift 16 Big. Mewaren die Bettzelle 30 resp. 40 is. Postzeitungsliste No. 3900. Rebaltion und Expedition: Gießen Nenenee 98. Berreault Rr. 368. Neueste Nachrichten ( Gießener Tageblatt). Anabhängige Tageszeitung ( Sishener Peitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gieffen und Umgebung Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberheffen. Deutfcher Reichstag. 14. Situng.) CB. Berlin, 10. Dezember. 3ei politische Antipoden stießen heute im hohen Hause aru Kinigsplaß aufeinander: Ein oratorischer Zweifampi vischen dem leidenschaftlichen Führer der roten Partei, ebel, und dem Kanzler des Reiches, dem Grafen BernHard Bülow, war das Ereignis des Tages. Abg. Bebel begann seine dreistündige Rede mit einer peffimistischen Beurteilung der Reichsfinanzen. Er tadelte The Anleihepolitik des Reiches, die„ Pumpwirtschaft", und rimachte die Marine und die Kolonien, insbesondere das„ ungludselige" Siautschou, für das Anwachsen der Reichsschuld emntwortlich. Den Finanzreformentwurf lehnte er namens kiner Partei rundweg ab. Beim eigentlichen Etat hielt sich Ser sozialdemokratische Sprecher jedoch nicht lange auf, er ging sehr bald zu einer breit angelegten Kritik der Reichspolitik über. Er prophezeite für 1904 oder 1905 eine neue Militärorlage und rügte die großen Ausgaben für das Heer, in dem ilbrigens Gärung und Unzufriedenheit immer mehr Omert lich machten. Auch die Manöver und Paraden will ear beseitigt sehen. Die Kosten der Heeresunterhaltung umüßten die besitzenden Klassen tragen, denn die Beſizenden cullein hätten ein Interesse am Vorhandensein der Armec. Aber das wollten die besitzenden Klassen nicht. Das sei eine 3 Schande.( Große Unruhe.) Der Redner wandte sich weiter gegen den Wehr steuerhorschbag des Zentrums und kam dann auf die Handelserträge zu sprechen, deren Aussichten er für minimal ält. Eine Beschwerde über den angeblichen Schiffahrtsbgabenplan und das preußische Landtagswahlrecht folgte. Dieses widerspreche der vom Kaiser proklamierten Gleich 1erechtigung der Arbeiter, denen auch das Koalitionsrecht von den Arbeitgebern in brutaler, gemeiner, niederträchtiger Geise geraubt werde. Sehr ausführlich ging Bebel auf den Streit in Crimmitschau ein und verlangte die gesetzliche Einhrung des Zehnstundentages. Der Kaiser habe gesagt: Barum haben wir keinen Millerand?" Nun, Graf Bülow önnte ja ein Millerand werden, wenn er den Zehnstundentag einführte! Bebel schloß:„ Die heutigen Zustände erinnern an den Berfall des römischen Reiches: Hundedemut und Servilismus nch oben, Hochmut nach unten. Man spreche so viel von der Birdie Deutschlands. Säbelrasseln gehört jedenfalls dazu naicht. Aber man soll auch nicht anderen Leuten nachlaufen. auch nicht den Vereinigten Staaten, mit Geschenken, für die man dort nicht einmal Erkenntlichkeit habe. Und was liegt für Würde in der Aufnahme, die man einem jungen Menjaden, wie dem Sohn von Cornelius Vanderbilt, hat zu toel werden lassen? Das hat allgemeines Kopfschütteln erpregt. Und nun unsere Würde gegenüber Rußland! Bismarck sagte einmal, wir wollen nicht wettkriechen vor Rußland. her was jetzt geschieht, ist schon mehr Bauch rutschen." Die Rede wurde von den Parteigenossen Bebels mit lebhafter Bravorufen aufgenommen. Unmittelbar nach dem Führer der„ Genossen" erhob sich Graf Bülow. Die Antwort des Reichskanzlers. Graf Bülow trat zunächst der Kritik Bebels an der mee entgegen. Er verteidigte den Drill als Erziehungsmittel der Truppe, die Reiterei als unentbehrlich für den Beldienst und erklärte, Soldatenmißhandlungen, die eine jamie seien, würden von der Regierung aufs energischste Bahndet werden. Weiter sagte der Kanzler: Kritik ist an sich berechtigt. Aber es gibt eine Stritit, die bessern will, und eine Kritik, die mur Agitationsstoff sucht. ( Sei fall rechts.) Und so verhält es sich auch mit der sozialComo fratischen Kritik. Sie suchen stets, wo Sie Mißstände finden, zu verallgemeinern, als wenn es nicht auch bei Ihnen audige Schafe gäbe.( Lebh. Beifall.) Mun zur Auswärtigen Politik. Meinem tiefen Bedauern muß ich Ausdruck geben über die Art, wie Bebel iiiber Rußland geäußert hat. Durch diese zügelLos a Art und Weise( große Unruhe links) werde ich mich jederufalls nicht abhalten lassen, unsere Interessen auch in Bezug auf Rußland so zu vertreten, wie ich es im Interesse Deutschlands für richtig halte. Was Amerika anlangt, So gibt es ja natürlich drüben so gut wie hier Leute, die unser gutes Verhältnis zu den Vereinigten Staaten zu trüben judhent. Herr Vanderbilt ist nicht unterwürfig aufgenommen worden, sondern hat nur eine höfliche Aufnahme gefunden. Was Herr Bebel über die Handelsverträge sagte, war nur geeignet, das Zustandekommen derjelben zu erschweren." Der Kanzler stellte dann das Vorhandensein von Schiffjahritsabgaben- Plänen strikt in Abrede, und fuhr dann fort: berar Bebel will, ich soll mich zu einem Millerand entwickeln oder mir einen Millerand zulegen. Aber täte ich das wirtlich, so glaube ich, daß diesem Millerand von keiner Seite mehur Knüppel zwischen die Beine geworfen werden würden, als idurch Herrn Bebel selber. Darüber können wir nicht im we sifel sein angesichts der Vorgänge auf Ihrem Dres= demer Parteitage. Die Regierung wird an der Fortführung der Sozialreformen withalten, und nach wie vor bestrebt sein. Leben und Gesundheit der Arbeiter zu schützen und die großen Fragen der Arbeitszeit zu lösen, unter Aufrechterhal tung der Konkurrenzfähigkeit Deutschlands auf dem Weltmarkte. Wir hoffen auch nach und nach andere wichtige Aufgaben im nächsten Jahrzehnt zu lösen: die Witwenand Waisen- Versicherung und später einmal eine Arbeitslosen- Versicherung. Wir können aber nur Schritt für Schritt vorwärts gehen!" In satirischer Weise beleuchtete der Kanzler hierauf den Byzantinismus der Sozialdemokratie nach unten hin, und den Terrorismus der Arbeitnehmer auf den Baupläßen und Werkstätten. Der Kanzler kommt dann auf den Zukunftsstaat" zu sprechen, dessen Verschwommenheit er ironisch) lossiert. Er beleuchtete die Freiheit" in der Sozialdemoratie, für die als Motto gelten müſſe: „ Und willst du nicht mein Bruder sein, So schlag' ich dir den Schädel ein.". Wenn er der Sozialdemokratie als Partei eine Zensur usstellen solle, so fönne er nur sagen: Disziplin und Opfer freudigkeit 1a, Klarheit des Programms: 5b.( Große ŏeiterkeit.) Graf Bülow schloß seine wirkungsvollen Ausführungen mit dem Ausdruck der Zuversicht, daß das deutsche Bolk den Lockungen der Sozialdemokratie nicht folgen werde. Graf Bülow hatte einen besonders glücklichen Tag; seine mehr als einstündige Rede war mit Geist und Humor gewürzt, so daß er die Lacher regelmäßig auf seiner Seite hatte. Aber auch tiefen patriotischen Ernst ließ die Rede nicht vermissen. Am Schlusse antwortete das Haus, von der Linken abgesehen, dem Kanzler mit lautem Beifall und dröhnendem Händeflatschen. So war gleich der zweite eigentliche Verhandlungstag des neuen Reichstages, was man im parlamentarischen Leben einen großen Tag" nennt. Nach dem Kanzler sprachen noch der sächsische Bundesratsbevollmächtigte v. Fischer und der konservative Etats redner Graf Stolberg. Beide Reden fanden jedoch nicht die verdiente Aufmerksamkeit des Hauses, dessen Mitglieder unter dem Eindruck der Rede des Kanzlers lebhafte Zwie sprach pflogen. Dann vertagte sich das Haus auf morgen. Die Politik. Gegenüber den Versicherungen amtlicher Kreise, die deutsch- russischen Handelsvertragsverhandlungen machten di besten Fortschritte, teilt ein ostpreußisches Blatt mit, die Aussichten für das Zustandekommen des Handelsvertrages seien zurzeit alles andere als günstig. Die Verhandlungen seien wieder einmal auf einen toten Strang geraten, so daf die russischen Unterhändler unverrichteter Dinge vorzeitig nach Hause zurückgekehrt seien. Der russische Gewährsmann des Blattes hat sich mit dieser Meldung von der russischen Presse, aus der sie stammt, einen gehörigen Bären aufbinden lassen. In der Tat ist über den schwierigsten Punkt der Ver handlungen, die Getreidezölle, eine Einigung bereits erzielt, und die noch zu vereinbarenden Punkte sind verhältnismäßig so geringfügig, daß der baldige Abschluß der Verhandlungen mit mathematischer Gewißheit zu erwarten steht. Wahrschein lich wird dem Reichstage der Handelsvertragsentwurf nod vor Ostern zugehen. Auch die Verhandlungen mit Italien und der Schweiz sind auf gutem Wege; mit Belgien werden sie im Januar begonnen werden. Der Rücktritt des bayerischen Finanzministers v. Riedel steht nach seiner eigenen Mitteilung an verschiedene Landtagsabgeordnete am Schlusse der Kammersession bevor. Minister v. Riedel will der Politik gänzlich entsagen und sich ins Privatleben zurückziehen. Er hat sich in München angekauft. Eine bemerkenswerte Erklärung gab der frühere bayecische Ministerpräsident Graf Crailsheim im Münchener Reichsrat ab. Er sagte, es sei sein eifriges Bestreben gewesen, die Beziehungen zum Reich unter Wahrung des föde rativen Charakters zu pflegen und die bayerischen Reservat rechte zu wahren. Er habe dies erreicht, insbesondere durch eine sorgfältige Pflege guter Beziehungen zu Preußen. Er fönne es der bayerischen Politik nur dringend widerraten jemals andere Bahnen zu beschreiten und seine Tendenz au die Majorisierung Preußens im Bundesrat zu richten. A Ueber die Wahlrechtsänderung in Baden wird jetzt Authentisches bekannt. Die dem badischen Landtage in dieser Angelegenheit zugegangenen Gesetzentwürfe besogen: Die Erste Kammer soll in Zukunft zusammengesetzt sein aus den Vertretern der drei Hochschulen, aus sechs von den Be rufsförperschaften gewählten Vertretern und den von dem Großherzog ernannten Mitgliedern, deren Zahl von 8 auf 10 erhöht wird. Die Landtagsperiode soll 4 Jahre betragen. Die 3 weite Kammer soll fünftig aus 70 in direkter, geheimer und allgemeiner Wahl gewählten Mitgliedern be stehen. Das Großherzogtum soll in 70 Wahlkreise geteilt werden, unter Zugrundelegung einer Einwohnerzahl von 30 000 für jeden Wahlkreis. Das Gesetz soll 1904 in Kraft treten. Vor einiger Zeit gaben wir eine Mitteilung unseres Berliner CB- Mitarbeiter wieder, der auf Grund von Informationen an zuständiger Stelle die Meldung ins Reich der Sabel vermies. Breuken beabsichtige die Einführung von Schiffahrtsabgaben auf den Stromläufen. Jetzt, nachdem die preußische Regierung ausdrücklich dem Präsidenten des Handelstags versid jert hat, sie dente nicht an derartige Strom zollpläne, nachdem auch der badische Minister v. Schenkel diefe Gerüchte als Märchen gekennzeichnet hat, kommt ein angesehenes westdeutsches Blatt mit der Behauptung: Aus Regierungsfreisen habe er erfahren, das preußische Ministe riunt sei in nicht geringen Sorgen über die Gestalt, die der Kanalvorlage gegeben werden soll, um einerseits den Wün schen des Kaijers gerecht zu werden, andererseits der Vorlage nicht sofort die Aussicht auf Annahme abzuschneiden. Die Frage der Schiffahrtsabgaben auf den freien Strömen bilde tatsächlich ein Kompensationsobjekt für die Kanalgegner bei der Beratung der Kenalvorlage. Unser CB. Mitarbeiter stellt dentgegenüber nocy.mals fest, daß die preußische Regierung von Schiffahrtsabrgaben auf den Strömen weder im Zu saminenhang mit der Kanalvorlage noch sonstwie denkt. Uebrigens haben sich in den letzten Tagen wieder mehrere wirtschaftliche Vereinigungen, wie der Ausschuß des deutschen Handelstages und der Zentralverein zur Hebung der deutschen Fluß- und Kanalschiffahrt, gegen jegliche Erhebung von Schiffahrtsabgaben auf den regulierten Stromläufen aus gesprochen. Zwischen dem württembergischen Minister des Innern v. Wischek und dem Bunde der Landwirte ist eine Fehde aus gebrochen, die von beiden Seiten mit großer Schärfe ge führt wird. Auf der württembergischen Landesversamm lung des Bundes wurde der Minister schwer angegriffen, weil er einige tadelnde Bemerkungen über das Vorgehen de Bundes gemacyt hatte. Als Antwort auf diese Angriffe bringt jetzt der württembergische Staatsanzeiger" eine längere Auslassung, in der erklärt wird, daß die Regierung ganz außerordentlich viel für die Landwirtschaft getan habe jeviel, daß darunter die anderen Bevölkerungsschichten, für die die Regierung doch auch zu sorgen habe, teilweise be trächtlich gelitten. haben. In mehreren Blättern werden Klagen darüber laut. daß der preußische Staatsrat auf den Aussterbeetat gesetzt scheine. Es wird darauf hingewiesen, daß der Staatsrat zur Zeit weder einen Präsidenten, noch einen Vizepräsidenten habe; auch die Stellen des Staatsratsjetretärs und seines Stellvertreters seien unbesetzt. Nur die Mitgliederliste werde weitergeführt; Neuberufungen seien aber seit Jahr und Tag nicht mehr erfolgt. Aus dieser Erscheinung den Schluß zu ziehen, daß der Staatsrat aus der Reihe der staatlichen Einrichtungen gestrichen werden solle, scheint denn doch zu gewagt. Neuerungen sind einfach deshalb nicht erfolgt, weil geeignete Männer in entsprechender Stellung 3. 3t. nicht vorhanden sind. Im Falle des Bedarfs können sie selbstver ständlich ebenso unverzüglich erfolgen wie die Ernennung des Präsidenten und des Vizepräsidenten. Oesterreich- Ungarn. Endlich ermannen sich die deutschen Parteien des Wiener Abgeordnetenhauses, um die tschechisch- polnische Obstruktion lahmzulegen. Sie haben eine gemeinsame Kundgebung erlassen, die es als eine unabweisliche und unaufschiebbare Pflicht der Regierung und des Parlaments bezeichnet, ernste Anstrengungen zu machen, damit das Parlament in die Lage versetzt werde, seine Aufgabe zu erfüllen. Die deutschen Parteien würden ihre Mitwirkung nicht versagen. Wenn die deutschen Parteien einig bleiben wird es ihnen ein Leich tes werden, die Ordnung in der österreichischen Volksvertretung wiederherzustellen. Balkan- Staaten. Eine Meldung aus Belgrad zeigt, daß die Partei der Königsmörder nach wie vor das Heft in der Hand hat: Sämtliche Belgrader Polizeioffiziere sind durch Offiziere des stehenden Heeres aus der Gruppe der Verschwörer ersetzt worden. Bulgarien steht neuerdings im Zeichen der politischen Enthüllungen. Ein Sofioter Blatt bringt jetzt die Meldung, daß ein Teftament des Fürsten Alexander von Battenberg an Bulgarien vorhanden sei. Es berichtet: Vor zehn Jahren, als Fürst Alexander von Battenberg in Graz aus dem Sterbebette lag, übergab er seiner Umgebung zwei versiegelte Briefe, die sein politisches Testament an Bulgarien enthielten, mit der Bitte, sie erst nach zehn Jahren zu öffnen. Bulgarien werde dann wissen, wie sehr er es geliebt habe. Diese beiden Briefe wurden nach Sofia gebracht und im Nationalarchiv aufbewahrt. Beide Briefe sollen die wahrheitsgetreue Schilderung der Regierungstätigkeit des Fürsten und der Vertreibung desselben enthalten. Das zitierte Blatt fragt nun, wo diese Briefe jett sind und ob sie der jetzige Besizer öffnen wolle, da zehn Jahre jeit dem Tode des Fürsten verflossen sind. Das wird wohl ein frommer Bunsch bleiben. Am Ende ist es auch unerheblich, ob die Bulgaren erfahren, wie sich Fürst Alexander ihre Zukunft gedacht hat, oder nicht Handeln werden sie nach seinen Ratschlägen doch nicht. Amerika. do Das Kriegsdepartement der Bereinigten Staaien hält fich bereit, Truppen nach dem Isthmus vor Panama zu jenden, sobald folumbische Truppen sich dem Jithmus nähern. Unter diesen Umständen wird Kolumbien wohl darauf verbten, mit Basama ataubinden. uns father, bier genoffen, einen Teltene da Blibftrahl fchlug dieſes ort in bangen u Heinen gie Die jungen Mädchen erbleichten, in Elfriedens ben Bornes auriidhielt. medjfelte und mühsam den Ausbruch des in ihm aufsteigenamter dem Tisch zufammen, während Seelen ugen traten Tränen, Julias Hände aber framten fich Die arbe nadi. reben ben Grund und find Dietrich biß sich auf die Lippen preußischen Ministeraber er hielt es doch verlassen, auch für geboten, hier im Hause Plätze von Seelen und Julia einzunehmen aber andere traten hinzu, die residenten sich zurückzuhalten. Am liebsten hätte er den Tisch leergewordenen nähere BeNun, Per Novellette von. Rhader ich begreife dich Abdenjelben ablehne." Erika, was soll ich dem Hauptmann antworten?" ich die Ehre seines Antrages zu würdigen wisse, ( Nachdruck verboten.) Was hast du an doch Daß nicht, Kind! du, was ich fuche." ineinander. Dann war er verschwunden. ,, Laß uns nicht die afried: Reb' wohl, Erika, wir uns rust, doch zeige mir dein antib, mit denen die Welt Tief tauchten ein blaues und ein bronnes Augenpcar Antlig, Waldli: dl" Bergans juditen huil Dalalithalb im Scherz führten sie das Best räc Blicke no Is wiede: 1 Aften. Wie das Wetter im April, ändert sich die Lage in Ostafien von einem Tag zum anderen. Sie wird jetzt wieder als äußerst gespannt bezeichnet, weil Rußland mrit acht Schiffen vor Tichemulpe vor Anker gegangen ist und die Abficht ausgesprochen hat, 3000 Mann zu landen, um nach Soul zu marschieren, falls Korea nicht Rußlands Wünsche berücksichtige. Aus Port Arthur melden Telegramme, der Statthalter Admiral Alexejew habe seine Reise nach Petersburg aufgegeben, und zwar infolge des Ernstes der Lage in Ostasien. Die Bereinigten Staaten haben Japan deutlich zu verstehen gegeben, daß dieses Land im Falle eines Krieges mit Rußland von den Vereinigten Staaten keine UnterFitzung zu erwarten hat. Hof und Gesellschaft. Das Kaiserpa ar unternimmt täglich Spaziergänge in Begleitung seiner Kinder durch die Orangerie und durch Sanssouci. Des Kaisers Genesung schreitet, wie aus befter Quelle verlautet, vortrefflich vorwärts. Der Großherzog von MecklenburgSchwerin hat sich in Gmunden mit der zweiten Tochter des Herzogs von Cumberland, Prinzessin Alexandra, verlobt. Die offizielle Bekanntmachung soll am 21. Dez. uber, dem Silberhochzeitstage des Herzogspaares, erfolgen. Deer und flotte. Eine nene Maschinengewehr- Abteilung soll am 1. Oftober beim 16. Armeekorps in Metz aufgestellt werden. Ebenso ist ein einmaliger Betrag von 150 000 Mark in den Etat zur Unterbringung dieser Abteilung in Metz eingestellt. Es handelt sich dabei um Ausstellung von Wohnbaracken aus Wellblech aus vorhandenen Beständen und um die Ausführung von Fachwerkbauten für Familienwohnungen und Wirtschaftsgebäude. In Elsaß- Lothringen werden alsdann fünf Maschinengewehr- Abteilungen stehen und zwar je eine in Kolmar, Schlettstadt und Metz, sowie zwei in Bitsch. Unser ostasiatisches Expeditionskorps zählt jezt nach der Verringerung noch) 110 Offiziere, 19 Sanitätsoffiziere, 47 obere Beamte, 12 untere Beainte, 2374 Mannschaften und 1105 Pferde. Im September 1904 wird ein großer Teil der Mannschaften, deren Dienstverpflichtung zu Ende geht, abgelöst. Die der Besatzungsbrigade beigegebenen beiden Postsekretäre kehren nach vierjähriger Dienstzeit in die Heimat zurück, und es werden deshalb zwei Ersatzbeamte aus Deutschland entfendet. Ein neues Gewehr soll nach Wiener Meldungen Aussicht haben, in die deutsche Armee eingeführt zu werden. Mannlicher, der Erfinder des gegenwärtigen österreichischen Armeegewehres weile in Berlin, um mit der deutschen Heeresverwaltung wegen der Annahme eines neuen automatischen Repetiergewehres zu verhandeln. Befestigtes Lager. Wie zuverlässig verlautet, wird beabsichtigt, Mainz nach Niederlegung der jetzigen Festungswälle zu einem großen befestigten Lager umzugestalten, welches eine Außenbefestigung erhalten soll. Für diese Befestigung sind auf dem linken Rheinufer zwei neue Forts bei Zornheim und je ein Fort bei Elsheim und Bodenheim und auf dem rechten Ufer je ein Fort bei Wiesbaden und auf dem Petersberg bei Erbenheim vorgesehen. Das schnellste Linienschiff der Welt ist, wie sich jetzt herausstellt, das neuerbaute chilenische Schlachtschiff„ Libertad", das in der letzten Woche von der englischen Admiralität aufgekauft worden ist. Der Panzer erreichte bei den Probefahrten eine Geschwindigkeit von 20,17 Knoten. Außerdem sollen die Schießversuche des Schiffes außerordentlich günstige Resultate ergeben haben, so daß die englische Regierung einen vorzüglichen Kauf getan hat. Nah und fern. A Die europäische Fahrplankonferenz wurde gestern geschlossen. Aberds vorher fard ein Festmahl statt, bei dem die Staatsoberhäupter der Teilnehmer an der Konferenz als Beschüßer des Friedens gefeiert wurden. Der Haupterfolg der Konferenz ist die erhebliche Verbesserung der Verbindungen von ganz Deutschland mit dem Engadin. Italienisches Räuberstückchen. Ein reicher Mailänder namens Beretta hatte ein ebenso gefährliches wie eigenartiges Abenteuer zu bestehen. Er befand sich an einer der letzten Abende in der Villa des Sportsmans Vecchio. Plötzlich wurde er von Vecchio und dessen Diener Mapelli gefesselt, gefnebelt und unter Bedrohung mit dem Revolver gezwungen, Briefe an Verwandte zu schreiben, worin er mitteilt, daß er sich infolge eines amerikanischen Duells dos Leben nehme. Ferner mußte er drei Wechsel auf 10 000 Lire zu Gunsten Vecchios unterschreiben und ein Testament aufsetzen, worin er Vecchio ein Drittel seines Vermögens vermachte. Vecchio verließ dann seine Villa, nachdem er Mapelli befohlen hatte, Beretta in der Badewanne zu ertränken und die Leiche zu verbergen. Mapelli ließ aber aus Mitleid Beretta frei. Mapelli wurde berhaftet, Vecchio soll über Genua nach Amerika entflohen sein. - Zwei Eisenbahnunfälle auf deutschen Strecken werden gemeldet. Bei Büchenbeuren entgleisten infolge Schienen. bruches die Maschine und zwei Wagen eines Personenzuges. Zwei Passagiere wurden leicht verlegt, ein Postschaffner erlitt einen Armbruch. Zwischen Stolno und Kulm wurde auf einem Chausseeübergang ein Fuhrwerk vom Zuge über fahren. Von den Insassen wurde der Besizer Frankiewicz aus Papau( Kreis Culm) und dessen Vater leicht, die Mutter des Frankiewicz dagegen schwer verletzt. Die Verletzten sind im Krankenhause au Culm untergebracht worden. Flüchtiger Erpresser. Der Führer der Sozialdemo traten in Schleswig, Blumstock, der die letzten Reichs- und Landtagswahlen leitete, ist nach Verübung zahlreicher Schwin deleien aus Kiel verschwunden. Schon vor einigen Jahren trat ein Vorkommnis ein, das die Stellung Blumstods erschütterte: bei einem in seiner Wohnung ausgebrochenen Feuer sollen nach seiner Angabe 600 Mark, die dem Lederarbeiterverband gehörten, verbrannt sein. Er erwarb sich indes bald das Vertrauen der Genossen wieder und die Parteileitung stügte ihn. Der Verschwundene hot seine Vertrauensstellung arg mißbraucht. Unter dem Vorgeben, daß die Parteifasse der Sozialdemokraten fein Geld habe, brandschazte er bürgerliche Geschäftsleute, die eine ſtarfe Arbeiterfundschaft hatten, und erpreẞte ihnen ansehnliche Summen. Kurz vor seiner Flucht verschaffte sich Blumstod im Namen der Partei 800 Mart; seine geringen Habjeligkeiten wurden beschlagnahmt. † Ein Rabenvater. In Prizwalk wurde eine grausige Tal entdeckt. Der Arbeiter Brümmer wurde unter dem dringen den Verdacht verhaftet, seine beiden Kinder ermordet zu haben, und legte auch nach kurzem Leugnen ein Geständnis ab. Die zerstückelten Leichname wurden im Walde ver graben aufgefunden. Brümmer, der mit seiner Frau ein Vagabondenleben führt, gab als Beweggrund für die Tat an, daß die Kinder ihnen auf ihren Wanderfahrten lästig gewesen wären. Bunte Chronik. Gelegentlich der Gewerbegerichtswahlen tam es in Köln- Deuß zu großen Tumulten. Die Menge stürmte das Wahlbureau und mußte durch die Polizei ge= waltsam zurüdgetrieben werden. -In Berlin stürzte sich die 23jährige Frau des Briefträgers Lauenburg mit ihrem kleinen Kinde in einem Anfall von Geistesstörung aus dem Fenster. Mutter und Kind waren sofort tot. Der langgesuchte Wilderer Trempler wurde bei Norvawes- Neuendorf verhaftet. - Der Logger Clara" der Emdener Neptun FischereiGesellschaft ist mit 14 Mann Besatzung in der Nordsee unteraeaangen. Hessischer Landtag. Darmstadt, 10. Dezember 1903. Erster Präsident Haas eröffnet die Sißung um 9 Uhr 25 Minuten. Die Wahl der Abg. Dr. Buff und Müller wird debattelos für gültig erklärt. Eine Anzahl zur vorläufigen Beratung in Gemäßheit des Artikels 33 und 35 der Geschäftsordnung stehender Gegenstände wird zumeist an die zuständigen Ausschüsse verwiesen. Die Regierungsvorlage, betreffend Gefeßentwurf über die Ruhegehaltsverhältnisse und die Versorgung der Hinterbliebenen der im Hessisch Preußischen Gemeinschaftsdienst vom 26. März 1897 betreffend, wird angenommen. Der Antrag der Abg. Korell und Brauer, betr. Diäten und Gebühren der Staatsbeamten, der nur Baraus lagen ersetzt haben will, ruft eine längere Erörterung hervor, in der außer den Antragstellern Abg. Weidner für den Antrag eintritt. Staatsminister Rothe, Geh. Staatsrat Krug von Nidda und Abg. Dr. Gutfleisch halten die angestrebte Regelung nicht für angängig. Schließlich wird auf Antrag des Abg. Ulrich Rückverweisung an den Ausschuß beschlossen. Der Antrag der Abg. Korell und Genossen, Einrichtung genossenschaftlicher Hengsthaltungen betreffend, ruft eine längere Erörterung hervor. Der Ausschußantrag, nach dem die Großh. Regierung der Sache näher zu treten ersucht werden soll, findet gegen eine Stimme Annahme. Der Antrag des Abg. Ripper, wonach bei Pferdemärkten, wo Staatsgelder verwendet werden, nur Pferde von Züchtern prämiiert werden sollen, wird für erledigt erklärt, nachdem Abg. Ripper sich von der Regierungsantwort befriedigt erklärt hat. Der Antrag des Abg. Leun, betreffend die Gebühren für die Fortführung der bisherigen Grundbücher, wird nach längerer Erörterung an den Ausschuß zurückgewiesen, damit derselbe in Verbindung mit dem Antrag Möllinger, betreffend das Institut der Kreisgeometer, nochmals beraten werden kann. Hierauf tritt Vertagung auf Freitag vormittag 9 Uhr ein, nachdem der Präsident einen dringlichen Antrag von Abg. Molthan und 39 Genossen verlesen hat, die Großh. Regierung zu ersuchen, die Einführung des Verbots des Selbstdispensierrechts der homöopathischen Aerzte so lange zu verschieben bis die diesbezügliche Eingabe der homöopathischen Aerzte zur Verhandlung gekommen sei. 10. Sigung der Großh. Handelskammer Gießen für die Kreise Gießen, Alsfeld und Lauterbach. Protokoll Auszug. Gießen, den 9. Dezember 1903. Anwesend die Herren: Kommerzienrat Koch, Vorsißender, Kommerzienrat Heichelheim, Balser, Grünewald, Hoos, Ihring, Kaz, Moll, Röhr, Schirmer, Schmall, Steinecke, Wallach, Zurbuch, sowie der Syndifus Dr. Knipper und Assessor Dr. Köppe. 1. Vor Eintritt in die Tagesordnung gedachte der Vorsißende des D ah inscheidens des Herrn Fabrikanten C. Klingspor Gießen und hob in warmen, anerkennenden Worten die großen Verdienste hervor, die sich der Verstorbene während seiner langjährigen Mitgliedschaft zur Handelskammer um die Förderung von Handel und Industrie erworben hat. Die Handelskammer hat dem Hinterbliebenen ihre Teilnahme ausgesprochen und durch ihren Vorsißenden an dem Grabe des Verblichenen einen Kranz niederlegen laffen. 2. Aus dem Geschäftsbericht ist Folgendes mitzuteilen: a. der Deutsche Handelstag hatte die Kammer um Mitteilung der in ihrem Bezirke etwa erlassenen polizeilichen Bestimmungen ersucht, die für Waren und Kaufhäuser die Ausnußung der Gebäude für Verkaufsräume auf gewisse Stockwerte beschränken. Auf Grund der angestellten Ermittelungen wurde dem Deutschen Handelstage mitgeteilt, daß bis jeßt derartige Anordnungen im hiesiger Bezirk nicht ergangen sind. b. Das Großh. Bolizeiamt zu Gießen wurde ersucht, im Interesse des taufenden Publikums und des Detailhandels im Jahre 1904 vor Weihnachten wieder 14 Ausnahmetage zu gewähren und ihm anheimgestellt, soweit es nötig erscheine, vor Ostern und Pfingsten je einen Ausnahmetag weniger als im laufenden Jahre zu bewilligen. c. Mehrere Besitzer von Acetylengas- Anlagen hatten die Kammer ersucht, dafür einzutreten, daß der im neuen deutschen Zolltarif vorgesehene Zoll von 4 Mf. pro Dz. für Kalfiumkarbid bei den Handelsvertragsverhandlungen mit der Schweiz fallen gelassen werde. Die Handelskammer hat diesem Ersuchen entsprochen, nachdem sie sich überzeugt hatte, daß die hiesigen Acetylenanlagen auf den Bezug schweizerischen Karbids angewiesen sind und daß die Beibehaltung des vorgesehenen Bollsages die Acetylengasbeleuchtung zu Gunsten ander Beleuchtungsmittel verdrängen wird, und somit auch die Teutsole Karb dindustrie von dem Bolle feinen Vorteil haben dürf d) Bei dem Kaiserlichen Patentamt hat die Komm beantragt, der Patentschriften auslegestelle bei br Universitätsbibliothek in Gießen noch einige weite Klassen aus dem Gebiete der chemischen Industrie, di Gesundheitspflege und verwandten Gebieten zu überweise lehraverein fegt, welche ibre Tätigkei führen, wel Intreffe die werden. De wehren h Bum Stord Berfammlung Friedberg ber Bedingung be eines gewiffer trifft die Ein anderer I wird. ДИН 3. Berichterstattung über die Sigung des Bezirks Eisenbahnrats Frankfurt a. M. vod 25. Nov. 1903: Der Vertreter der Kammer im Bezirk Eisenbahnrat, Herr Kommerztenrat Koch, berichtete, daß die beantragten Ermäßigungen von Steinsalzfrachten von mittel deutschen Versandstationen, einschließlich Freden und Bolpri hausen nach Belgien, sowie die Ausdehnung der ermäßigten 25 jähriger Steinsalzfrachten von mitteldeutschen Versandstationen now Süd- und Westdeutschland auf die Werke in Freden und Volpriehausen befürwortet worden. Ferner habe sich der Bezirkseisenbahnrat dahin ausgesprochen, das für Tier sendungen im Bereich der ehemaligen Hessischen Ludwigsbah und des Preußisch- Hessischen Teiles der Main- Neckar- Bahn die allgemein geltenden preußischen Abfertigungsgebühren eingeführt werden sollen. Ein weiterer Antrag auf Neueinstellung von Behntonnenwagen an Stelle der durch Abnußung unbrauchbar gewordenen alten Zehntonnenwagen wurde mit Stimmengleichheit abgelehnt. 4. Entwurf eines Reichsgefeßes betr. ben Versicherungsvertrag: die zur Vorbereitung des Entwurfs eingesetzte Kommission der Handelskammer hatte eine Reihe von Abänderungen vorgeschlagen, die auch die Zustimmung der Vollversammlung fanden. Es wurde be schlossen, die Abänderungsanträge dem deutschen Handelstage zu übermitteln. ( Schluß folat.) " * * * Lokales. Gießen 11. Dezember 1903. " Der Großherzog wird, entgegen einer früheren Mitteilung, die Weihnachtstage nicht in Kiel beim Prinzen Heinrich von Preußen, sondern in Darmstadt zubringen. Die Erste Kammer der Stände wird an Freitag, 18. Dezember, zu einer Sigung zusammen treten. ** Eine Schülervorstellung von Goethe's Geschwister" und Schillers Wallensteins Lager fand am Mittwoch im Gießener Stadttheater statt. Dai ganze 1. und 2. Parket, die Gallerie und die oberen Logen waren von Schülern und Schülerinnen der oberen Klassen der Gießener Volksschulen beseßt, denen ein Kinder freund die ca. 350 Enlaßkarten gestiftet hatte. Dar Sperrsit war von Schülern der höheren Lehranstalten und einzelnen Erwachsenen eingenommen. Die Aufmerksamkeil mit der das jugendliche Auditorium der Vorstellung folgte, ist der Direktion wohl ein Sporn zur baldigen Veranstaltung einer weiteren Schülervorstellung. RP Wechsel auf Brukhausen und Maryloh werden von jeßt ab von der Reichsbank angekauft. Dieselben sind an die Reichsbanknebenstelle zu girieren. Hamborn zu beiten für d burg bego + Lidh zu den Anfa der Prinzeff Prinzen von Samstag fir Ebe * Schmidt Sher Burschen ein bem Meffer () Qu Gemeinde da Dieses Gelär Streb fog, b Die Strebel Der hiesige i Unsere Gem ** Universität Gießen. Die Zahl der Str dierenden beträgt in diesem Sem ster 1071, davon sind 662 Hessen, 261 Preußen, 47 Bayern, 26 Russ n und 17 Badenser. Es studieren: 69 Theologie, 178 Rechtswisse schaft, 173 Medizin, 156 Tierheilkunde, 8 Zahnheilkunde, 36 Philosophie, 3 Pädagogif, 101 Mathematik, 62 Natur wissenschaft, 70 Chemie, 18 Pharmazie, 54 Forstwissenschaft 6 Geschichte, 48 Klass. Philogie, 89 Neuere Philologie. X Die Stelle des Bezirks kassiers der Bezirk fasse Gießen II ist durch Todesfall erledigt. * Der neugegründete Verein ehemaliger Jägt und Schüßen von Gießen und Umgebung erläßt alle ehemaligen Jäger und Schüßen die kameradschaftlig Aufforderung, sich dem Verein anzuschließen. Die Zusamme fünfte finden jeden Samstag abend 9 Uhr im Hotel Resta rant Buschmann statt. **" 8apfenstreich", das neue Drama von Beyz= lein, das am Dienstag, den 15. Dezember im Thaterverein zur Aufführung gelangt, ist nun auch vo Hoftheater in Darmstadt angenommen worden und wird dom am 28. Dezember gegeben werden. * * Stadtheater Gießen. Für die 3. Fremdenbo stellung am Sonntag d. 13. Dez. Nachmittag 3% in b Heyses Maria von Magdala" zu lezten Aufführung, gelar macht sich lebhafter Interesse geltend. Alle Interessenta sind daher nochmals auf diese interessante Aufführung au merksam gemacht. Sonntag Abend gelangt auf vielseitig Verlangen Pension Schöller" nochmals zur Aufführu Die Poffe erregte bei der Aufführung neulich geraden Heiterfeits- Stürme. Vorauf geht der Euvater Flitterwocher von Direktor Hermann Steingoetter, der bei der Premic ebensfalls allgemein angesprochen hat. " * Verkehrsverein Gießen. Der engere Aussch welcher die Geschäfte des Vereins zu führen hat, bericht in der Sizung, welche am Mittwoch Abend im Hotel V toria" stattgefunden, über die anfänglich in Aussicht se nommene Herstellung eines Reklame- Plakates mit Ansichten schöner Partien von Gießen und Umgebung. Die Kosten einer kunstvollendeten, wirkenden Plakatreklame und deren Verbreitung belaufen sich nach den vorliegenden Berechnungen auf 3-4000 Mt. und da die Mittel des Vereins dazu ni hinreichen, hat der Vorstand beschlossen, die Herstellung eines Plakates vorerst zu unterlassen, dagegen aber, einen Führer durch Gießen mit künstlerisch ausgeführten Fäustrati onen herauszugeben. Um die Mittel des Vereins für ein spätere umfassendere Propaganda im Interesse der Hebun des Fremdenverkehrs in unserer Stadt zu sparen, wurde le schlossen, den Führer, welcher in Form und Ausstattung d vornehmes Album gedacht ist, mit Inserate zu versehen, dadurch den größten Teil der Herstellungskosten zu decken Der Text des Führers ist bereits vom Dr. Eoel in bishe noch nicht vorhandener Uebersichtlichkeit verfaßt. Der Ber weiter berpad Raufsumme Weise getilgt Al die Stadt e schlag für die Ausgab Kir Vormi Vorm Nachm gemeinde. Nachm Beichte wozu beson Anmeldunge Die dieses J Späl entweder der unterz zeigen. abgaben d folange fo Gie Du tember 19 Erlaubni bermieter Den ftehend zu a) b) wobon haben. Gie Das am Gießer Parz. Ne felben 3 öffentlich Knojdorf-( fteigert m Der felbft gel 25 Jan meistereiBrotpr Au Bunten at fomit out ble Borteil baben H t Gat die Blegeftelle noch einige mischen Induti ebieten zu übe die Sigu antfurt a. er Rammer im Roch, berichtete, falafrachten bon ich Freden und pebrung der er Berfandstation werein hat eine Mitgliederwerbe- Rommission einge. welche mit Beginn des kommenden Jahres intensiv Lätigkeit beginnt, um dem Verein weitere Kreise zuzuführen, welche durch ihre Mitgliedschaft im allgemeinen Streffe die Biele und Bestrebungen desselben fördern helfen podem. □ Der Landesverband hessischer Feuerwehren hält am Sonntag, 13. Dezember, im Gasthaus ... Bum Storch" zu Frankfurt a. M. seine AbgeordnetenBusammlung ab. Zur Tagung hat u. a. die Feuerwehr eb berg den Antrag gestellt:„ In Zukunft sollen Beiträge Bingung bewilligt werden, daß die Anschaffung innerhalb eine gewissen 8 itraum geschieht". Ein zweiter Antrag befft die Einführung einer Normal- Schlauchverkuppelung. Ein anderer Antrag wünscht, daß den Feuerwehrleuten nach bjähriger Tätigkeit eine jährliche Remuneration gewährt Berte in Swird. Ferner habe Seififchen Lab Usingen, 10. Dez. Gestern wurde mit den Vorar Donnerstag, den 17. Dez., abends 8 Uhr, im unteren Konfirmandensaal, Kirchstr. 9. Bibelstunde. Apostelgesch. 6. 7. Pfarrer Schwabe. In der Johannestirche. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrassistent Lic. Gaul. gemeinde. Pfarrer Euler. Nachmittags 2 Uhr: Kindergottesdienst für die LukasNachmittags 5 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. wozu besonders die Neukonfirmierten aus den letzten Jahren Beichte und heil. Abendmahl für die Johannesgemeinde, eingeladen werden. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer erbeten. Konfirmandensaal der Johanneskirche. Text: Jaf. 1, 26. Montag, den 14. Dez., abends 8 Uhr, Bibelstunde im Pfarrer Euler. Katholische Gemeinde. Samstag, den 12. Dezember. erforderliche Maß von mineralischen Stoffen in ver wertbarer Form, so muß durch entsprechende BeifütterWie groß das ung das Manko ausgeglichen werden. Quantum zu bemessen ist, entzieht sich der allgemeinen Beantwortung und erheischt besondere Feststellung von Fall zu Fall. Durchgehends ist eine Beigabe der betr. Mineralstoffe empfehlenswert der lleberschuß kommt dem Dünger zu Gute- und zwar kann dafür Knochenmehl 2c., auch phosphorsaurer Kalk in Frage kommen. Am zweckmäßigsten ist der leichtlösliche der neutrale phosphorsaure Kalf Verwendung finden; präzipitierte phosphorsaure Kalk; doch kann ebenfalls obschon er schwerer löslich ist, vermag er im wesentlichen den Zweck eines Futterkalkes zu erfüllen. Preisbestimmung ist naturgemäß der Phosphorsäuregehalt, insofern er nugbar gemacht wird, maßgebend. Der Barthelsche Futterfalt enthält: Phosphorsäure 39,76%, davon zitratlöslich 11,690. Der Preis für Für die ochen, Foß fi 1 witer für Die zu bauende Bahn frede Usingen- Weil- Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegen- 1 kg Phosphorsäure ſtellt sich dabei auf 1,00 Mart. Ser Main- Ned Abfertigung terer Antrag a Stelle der bu nt. alten Benton Bgefeßes be zur Vorbereit Handelstam flagen, die anden. E m deutschen h ( Schlu 11. Dezember entgegen einer t in Riel bein Darmstadt zubring er Stände i Bung zusammen lung bon Ballensteins& Stadttheater flat allerie und die Schülerinnen der ejeßt, denen ein& geftiftet hatte. heren Lehranstalte Die Aufmerk der Vorstellung baldigen Beranf fen und f angetauft. zu Hamb Die Zahl da 1071, davon find -26 Ruff n und gie, 178 Rechte be, 8 Bahnbrill athematit, 62 54 Forstwiffenf Reuere Philologie. ffiers der Bezir hemaliger Ji 1mgebung erli die kameradscha ließen. Die Bufa Uhr im Hotel ue Drama bor Dezember gt, ist nun ledigt. worden un Für die 3. achmittag 31 ten Aufführ nd. Alle fante Auffi gelangt auf mals zur ung neuli Euvater F der bei der Der enger führen hat beid Abend im glich in d Blafates mit mgebung. Die liegenden Berg afatreflame und Des Vereins daju Offen, die Bell usgeführten bagegen ab bes Bereine fre Intereffe der Heb Ju paren, wurde und Ausstattung rate zu verfehen ungstoffen zu be Dr. Goel in bi berfaßt. Der& burg. begonnen. Der erste Spatenstich findet 1904 statt. ill den Anschaffungskosten von Löschgeräten nur unter der Lich, 10. Dez. Gestern hat hier die Verlobung Ber Prinzessin Caroline zu Solms- Hohensolms- Lich mit dem Brinzen von Hessen- Philippsthal- Barchfeld stattgefunden. Samstag findet die Taufe der kleinen Prinzessin statt. Ebsdorf 9. Dez. Am Sonntag fand hier vor der Schmidt'schen Wirtschaft zwischen hiesigen und Dreihäuser Burschen eine Brügelei statt, wo einer der beteiligten mit bom Messer lebensgefährlich verlegt wurde. () Quedborn, 9. Dez. Im vorigen Jahre erwarb die Bemeinde das hiesige fistalische Gelände für etwa 160 000 m. Dieses Gelände gehörte früher dem hiesigen adeligen Geschlecht treb fog, deren Wappen noch an der Kirche zu sehen sind. Die Strebekog haben später ihr Gut dem Staat vermacht. Der hiesige sog. Herrenhof erinnert noch an das Geschlecht. Unsere Gemeinde hat das Gut an den seitherigen Bächter eiter berpachtet, alljährlich werden ca. 3500 Mart von der Rauffamme abbezahlt und in 50 Jahren wird dieselbe auf diese Beise getilgt sein. Alsfeld, 9. Dez. Unser Elektrizitätswerk bildet für die Stadt eine namhafte Einnahmequelle; nach dem VoranMolag für 1904/05 betragen die Einnahmen 33 500 Mart, Die Ausgaben 26 150 Mark. Kirchliche Nachrichten für Gießen. Evangelische Gemeinde. In der Stadtkirche. Gottesdienst. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer Schwabe. Vormittags 11 Uhr: Militärgottesdienst. Pfr. Euler. Nachmittags 2 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde. Pfarrer Schwabe. Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Beichte und heil. Abendmahl für die Matthäusgemeinde, wozu besonders die fonfirmierte Jugend eingeladen wird. Home Idungen vorher bei dem Pfarrer der Gemeinde erbeten. Bekanntmachung. Diejenigen hiesigen Einwohner, welche im Laufe dieses Jahres Hunde abgeschafft haben, wollen dies spätestens bis zum 31 Dezember d. Js. entweder schriftlich oder mündlich in Selbstperson bei der unterzeichneten Stelle- Zimmer Nr. 15- anzeigen. Die Verbindlichkeit zur Entrichtung der Hundeabgaben dauert sonst auch im folgenden Jahre und zwar folange fort, als diese Anzeige versäumt wird. Gießen, den 10. Dezember 1903. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Curschmann. Bekanntmachung. Durch Beschluß des Kreisausschusses vom 19. September 1903 ist der Ehefrau Marie Opper dahier die Grlaubnis zur Ausübung des Gewerbes als Gesindeber nieterin erteilt worden. Den Gebührentarif derselben bringen wir nachfehend zur öffentlichen Kenntnis: a) für Vermittelung eines Dienstboten an eine 5. Mt. Herrschaft in Gießen b) für Vermittlung eines Dienstboten an eine Herrschaft nach auswärts 7.bowon die Dienstboten jeweils 2 Mark zu entrichten haben. Gießen, den 9. Dezember 1903. Großh. Polizeiamt Gießen. Hechler. Bekanntmachung. Das der Gemeinde Krofdorf- Gleiberg gehörige, am Gießener- Wege hierselbst gelegene Grundstück Flur VIII Barz. Nr. 436, groß 7 Ar 50 qm, soll als Bauplat öffentlich versteigert werden. Desgleichen soll zu demselben Zwecke ein Abschnitt von dem der Gemeinde Arwfdorf- Gleiberg gehörigen, am Kinzenbacherwege hierselbst gelegenen Grundstück„ die Stiehl" öffentlich versteigert werden. Der Versteigerungstermin findet am Montag, den 25 Januar 1904, vormittags 9 Uhr, im Bürgermeisterei- Sigungssaale statt. Krofdorf, den 4. Dezember 1903. Der Bürgermeister Lichtenthäler. Für Bäcker! Brotpreis- Formulare hält stets am Lage " " heit zur heil. Beichte. Sonntag, den 13. Dezember. 3. Adventsonntag. Vormittags von 6.30 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heil. Kommunion. Vormittags um 8 Uhr: Die zweite hl. Messe. um 91 Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags 5 Uhr: Christenlehre; darauf sakramentalische Bruderschafts- Andacht. Methodistengemeinde, Asterweg 16. Sonntag, 13 Dezember, abends 8 Uhr: Predigt. Gottesdienst der israelitischen Religionsgesellschaft. In der Synagoge, Südanlage. Sabathfeier am 12. Dezember 1903 Vorabend 4.00 Uhr. Samstag vorm. 8.30 Uhr. Nachmittags 3.30 Uhr. Sabathausgang 5.15 Uhr. Prof. Dr. Kulisch sagt von Barthels Futterkalk:" Der für das Präparat verlangte Breis ist im Veraleich zum Werte der Ware ein viel zu hoher; selbst im Kleinhandel könnte das Pulver zu etwa der Hälfte des Preises abgegeben werden." Ueber die Frage, ob die Verabreichung des viel zu teuren Barthel'schen Futterkalkes sich bezahlt mache, brauchen wir demnach fein weiteres Wort zu verlieren. Das Bohne'sche Fabrikat mit ca. 40% Phosphorsäure- unterscheidet sich von dem Barthelschen Futterfalt nur unbedeutend. Ein Postpacket desselben fostet sogar 2,50 Mt. Betreffs der Qualität dürfte es dem Barthelschen Futterfalf als gleichwertig zur Seite gestellt werden. Wir können also weder zur Inanspruchnahme des Barthelschen noch des Bohneschen Futterfaltes raten. Im übrigen ist ein Vergleich des einen wie des anderen Präparates mit„ Bauernfreude" nicht wohl statthaft, obschon letztere einen mäßigen Anteil affimilierbarer Phosphorsäure und Kalf enthält, der Wochengottesdienst: Morg. 7.10 Uhr, Ab. 4.00 Uhr für normale Verhältnisse völlig ausreicht. Es ist aber Berantwortlich: für den politischen und Inseratenteil: Albin Klein; für das Bokale, den Gerichts." und" Deffentlichen Sprechsaa": Fr. Oppermann Briefkasten. Fr. S. in 8. Anfrage: In legter Beit erhielt ich verschiedene Prospekte über Phosphorsauren Ralt", sogenannten Futterfalt. Derselbe soll u. a. wichtig und unentbehrlich für Landwirte, Viehzüchter, Molkereien, Förster u. s. w." sein. Ich gestatte mir nun bei Ihnen anzufragen, ob dieser Ralf den Tieren tatsächlich zuträglich ist und ob er sich beEigenschaften zu wie der Bauernfreude", resp. kann er diese zahlt macht. Kommen dem phosphorsauren Ralf die gleichen ersetzen? Es handelt sich um die bekannten Regensburger und Coesfelder Fabrikate.- Antwort: Wie Ihnen bekannt sein dürfte, ist die Anwesenheit genügender Mengen Phosphorsäure und Kalt im Futter für das gute Gedeihen der Tiere von der größten Wichtigkeit. Bieten demnach die Futtermittel nicht das Stadt- Theater Gießen. Direktion: Steingoetter. Sonntag, 13. Dezember Nachmittags 3½ Uhr Fremden- Vorstellung zu ermäßigten Preisen. Maria von Magdala. Drama in 5 Akten von P. Heyse. Preise der Plätze: Loge 2 Mr., Sperrsiz 1.50 Pfg., 1. Blag 1.00, 2. Plaz u. Estrade 60 Pfg., Gallerie 30 Pfg Abends S Uhr: 9. Sonntags- Abonn.- Vorstellung. Pension Schöller. Posse in 3 Aften von C. Laufs. Vorher: Flitterwochen. Schwank in 1 Aft von Hermann Steingoetter. Versteigerung. 1 Samstag, 12. d. Mts. nachmittags 2 Uhr, bersteigere ich in meiner Amtsstube Bahnhofstraße 48, II gesprengten Schädel, 1 weibliches Becken mit Bändern, 1 Phantom, anatomischer Atlas des menschlichen Körpers. Die Verfteigerung findet beftimmt ftatt. Die Sachen können von Freitag an bei mir besichtigt werden. Geißler, Gerichtsvollzieher, Gießen Conzert- Zither, fast neu mit Zubehör preiswert zu verkaufen. Näheres in ber Erv. d. Blattes. Wasserdichte Pferdedecke gesunden. Abzuholen gegen Erstattung der Insertionskosten bei Peter Nauh, Lumda. Städtisches coccossene Schlachthaus. Weihnachtswunsch! Iges. Mädchen, 20, 95000 M. Verm, häusl. erz., w. Heirat mit edelges. Herrn. Verm. n. erf. doch gut. Charakter. Off. u., Reform" Berlin S 14 erb. die Expedition 6000 Heute und Morgen. Faselochs 48 Pfg. wohl zu beachten, daß für Bauernfreude" neben diesen Mineralien noch wertvolle Imponderabilien maßgebend sind, die einen zahlenmäßigen Vergleich mit Futterfalt nicht zulassen. Wie sollte man die Steigerung der Freßluft, die Anregung der Verdauung und die Regelung der Ausscheidungen zahlenmäßig zur Darstellung bringen? Daß Bauernfreude" preiswürdig ist und in seiner Wirksamkeit selbst den fühnsten Erwartungen vollauf gerecht wird, beweist ja die Praxis jeder Zeit; es wäre darum verfehlt, wenn Sie um eines der vorRegensburg einstellen wollten. Wir können Ihnen bezeichneten Mittel willen den Bezug von„ Bauernfreude" aus der Chemischen Fabrit Th. Lauser in im Gegenteil im Interesse Ihrer Viehzucht nur dringend dazu raten, stets und ständig" Bauernfreude" zu berwenden. Ihre Tiere werden sich bei Verabfolgung von reichen Nutzen geben. ,, Bauernfreude" sicherlich vorzüglich stehen und Ihnen 1904. IX. Jahrgang. JUGEND Illustrierte Wochenschrift für Kunst und Leben Herausgeber: Georg Hirth [ 2048] Preis pro Quartal durch den Buchhandel oder die Post bezogen Mk. 3.50 Einzelnummer 30 Pfg. Auflage: 55,000 Jede Nummer mit neuem farbigen Titelblatt. ,, Originalität, keck Neues suchende und dabei künstlerisch feinfühlige Frische gibt in hohem Grade' die in München erscheinende ,, Jugend". ( Kölnische Zeitung). Der Vorzug der Jugend" ist die ungemeine Mannigfaltigkeit des Inhaltes, der vom Schwersten bis zum Leichtesten, vom Gediegensten bis zum Kecksten. geht.. ( Neue freic Presse in Wien). Als Festgeschenk en pfehlen sich die Semesterbände der ,, Jugend" 1896-1903: Jeder Halbjahresband in elegantem Leinwandband M. 9.50. Alle Buchhandlungen, Postämter und Zeitungsverkäufer nehmen Abonnements entgegen. sowie auch der unterzeichnete München, Färbergraben 24 Verlag der Jugend". Drucksachen jeder Art liefert schnell und preiswert Albin Klein, Glessen. Theater- Verein Gießen. Christian Walenfels Hessische Vereinigung für 4. Vorstellung Dienstag, den 15. Dezember Zapfenstreich Drama in 4 Aufzügen von F. A. Beyerlein. ( Novität.) Anfang 8 Uhr pünktlich. Ende gegen 10% Uhr. Billets zu den Preisen von Mr. 3.50, 3.- 2.-( für Mitglieder bei weiterem Bedarf im Vorverkauf zu Mf. 3, 2.50, 1.50) und Mt. 150( für Studierende) bei Herrn Challier und an der Abendkasse. 5. Vorstellung: Mittwoch, den 6. Januar 1904 Triesch- Gastspiel. Sonntagsverein für Mädchen. Die Vereinigung der Mädchen findet statt an jedem Sonntag zwischen 2 und 7 Uhr nachmittags im Saale der Kleinkinderschule; die Mädchen können zu jeder Zeit fommen und gehen; von 4 bis 5 Uhr findet gemeinsame Unterhaltung statt mit Gesang, Ansprache, Vorträgen. Gute unterhaltende Bücher und Spiele sind in großer Zahl vorhanden. Für den Vorstand: Dr. Naumann. Pfarrer. Zu vermieten Die durch den Wegzua des Gießen. 17 Marktplatz 17 Telephon 262. Gegründet 1826. empfiehlt vorzügliche stets frische Süßrahm- Tafelbutter sowie diverse Sorten Käfe in hochfeinen Qualitäten, insbesondere: Schweizer( Emmenthaler) Edames( Holländer) Fromage de Brie Camembert Roquefort Parmesan Delifateß Rahm- u. Schloß- Käse Romadour Herrn Pfarrer Scheunemann Kräuter Limburger leer gewordene Wohnung Aliceftraße 12 unterer Stod, 8 Zimmer mit allem Hand- und Stangen Zubehör, ist sofort anderweitig zu Käse vermieten. Anfragen wolle man richten an Herrn Pfarrer Euler, Al cestraße 13, oder an den Beente rife Frankfurter Bratwürstchen in bekannter fizer des Hauſes Herrn Adami. Heute geräucherte à Paar 25, 30 und 35 Pig. empfiehlt Friedrich Schreiner, Mekgermeister, Bicken. - Zehn Mark täglich Verdienst durch Vertrieb unserer weltberühmten Nähr- und Futterkalke. Herren aller Stände, welche Landwirte regelmäßig besuchen, bevorzugt. Sächs. ViehnährmittelFabrik Dresden- A., Wintergartenstr 75 Alteingef. Firm. ca. 70000Kund. Seltereweg. Mitgliedskarten Beitragsquittungen Statuten etc. liefert sauber und preiswert Albin Klein Gießen, Neuenweg 28. Möbliertes Zimmer und eine fleine FamilienWohnung zu vermieten Neuenweg. 31. Gießen, Südanlage 19. Parterre Wohnung, Bleichstraße 11, 5 Zimmer mit allem Zubehör, Gartenanteil sowie Trockenboden, zu vermieten. Näh Gießen, Neuenweg 28. Möbl. Zimmer zu vermieten. Gießen, Dammstraße 19, Schön möbl. Zimmer mit billiger Pension zu verm. Gieken, Bismarckstrake 17. Einfach möbl Stube für ein alleinstehendes Fäulein oder Herrn vom 1. Januar an zu vermieten. Gießen, Marktplatz 17 II. Afterweg 59 II. ist ein schön möbliertes Zimmer| pr. sofort oder 1. Oftober zu verm. Spezialität: Feinste garnier te Käse- Platten für Gesellschaftsessen. Volkskunde. Zweiter Mitgliederabend Montag, den 14. Dezember 1903, Abends 8% t im unteren Saale des Café Ebel, Gießen. Tagesordnung: 1) Vortrag von Prof. Dr. Groos: Die Anfänge de Kunst und die Theorie Darwins. 2) Kurze Mitteilung von Landgerichtsrat Dornseif über Fremdwörter in der oberhessischen Mundar Gäfte find willkommen. Christ bescheerung der Kleinkinder- Bewahranstalt. Am 4. Advents- Sonntag, den 20. Dezember d. s., soll die Christbescheerung für die Kinder unserer Anstalt stattfinden. Wir haben für 250 Kinder die De scheerung herzurichten und den Weihnachtstisch mit Gaben zu decken. Um dies zu können, wenden wir uns wieder an die Liebe und den wohlwollenden Sinn der Freunde unserer Anstalt und ihrer Kinder. Wir bitten, uns Gaben an Kleidungsstücken, Stoffen, Garn und dergleichen, besonders aber auch Geldgaben, die uns die gleich mäßigste Bescheerung für unsere Kleinen ermöglichen, zuwenden zu wollen. Eine Lifte zur Erhebung von Beiträgen wird nicht herumgegeben. Vielmehr bitten wir, die uns zugedachten Gaben recht bald an eine der nachbenannten Vorstands damen gelangen zu lassen: Frau Rechtsanwalt Grünewald, Liebigstraße 21; Frau Backzutaten Johanna Haas, Oſtanlage 31; Frau kommerzien in bekannter bester Qualität bei Emil Fischbach Gießen. Αστικα Kartoffel Speise- u. Salatkartoffel zu den billigsten Tagespreisen empfiehlt J. Hankel Schloßgasse Gießen. rat Heyligenstaedt, Liebigstraße 49; Frau Rechnungs rat Halbfleisch, Ludwigstraße 7; Frau Professor Leift, Ostanlage 36; Frau Pfarrer Naumann, Südanlage 8; Frau Luise Ottens, Bismarckstraße 11; Frau Lina Small, Oftanlage 36; Fräulein Luise Wortmann, Dammstraße 32. Auch die Schwestern unserer Anstalt sind bereit, Gaben anzunehmen; man wolle freundlichst beachten, daß es die Kleinkinderschulschwestern sind, Diezstraße 15. Gießen, den 7. November 1903. Der Vorstand der Kle ntinder- Bewahranstalt. Dr. Naumann. Es hat wirklich Wert für Jeden Eigene grosse Schreinerei, Polsterund Dekorationswerkstätte. sich die neu eingerichteten Musterzimmer und Lagerräume der Firma H. C. Werner Ehrende freiwillige Anerkennungs schreiben. Möbel- Fabrik- Lager und Ausstattungs- Geschäft Giessen, Kaplansgasse 18 Telephon Nr. 399 anzusehen, welche mit aller Innendekoration, Lüstern, Leuchtern etc. versehen sind. Büffets Büffettritte Herren- und Damen- Schreibtische Serviertische Servanten Erker- Balluftraten, Divans Erkertische Erkerbänke Kacheltische, Satz- Teetische Paneelbretter Korridorständer Rauchtische Nähschreibtische Schreibsessel Bücheretageren Truhen, Bücherschränke. Klapp und Schaukel- Sessel Cigarrenschränke Hausapotheken, Toilettenspiegel Trumeaurspiegel, Vertikows. Grosse Auswahl in Verandamöbel Teppichen, Läuferstoffen, Tischdecken, Vorhängen, Portièren. Besichtigung meiner Lagerräume ohne Kaufzwang gestattet. näbtische Ofenschirme Rollschutzwände. Franko Lieferung. Noten- Etagèren Staffeleien Gondeln Piedestale mit aparten Büsten in Gold und poliert Klavierstüble Chaiselongues Robriefel Phantasie- Möbel in Congo, Eiche, Gold u anderen Farben Schirmständer, Blumentisch in Holz und Eisen Blumenbänke in Naturholz Perlgardinen. Umtausch gestattet. Stetes Lager von ca. 50 Salon, Speise-, Herren, Schlaf- und Wohnzimmer- Einrichtungen. Moderne Küchen- Einrichtungen in jeder Preislage. A. zu D.: Hast du schon einen Affen gesehen?" chon oft." 168 Freitag, den 11. Dezember 1903.