Nr. 213, Abonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Pfg., In's Haus gebracht 60 Pfg, durch die Post bezogen viertel fährlich Mr. 1.50. Gratisbellagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) Oberbeffische Beitschrift für Landwirtschaft, Sbft- und Bartenbau, sowie die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmitags. Freitag, den 11. September 1903. Gießener 12. Jahrgang. Insertionsprei 8: Die einspaltige Petitzeile für Gießen wie ganz Oberheffen, die Kreise Wezlar und Marburg 10 Pfg. sonst 15 Pfg.; Reklamen die Petitzelle 30 resp. 40 Pfg. Postzeitungsliste No. 3269. Redaktion und Expedition: Gießen Neuenweg 28. Fernsprechanschluk Ar, 362. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) nabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Manöver- Briefe. ( Von unserem Spezialberichterstatter.) fnn. Halle, 10. September. III. Im Saaletal bei Naumburg. In aller Morgenfrühe schon hieß es für die Blauen geſte aufstehen, um den Noten, die mit dem XI. Korps von Me röblit über Naumburg auf Kamburg, mit dem IV. Kösen nach Sulza strebten, den Weg abzuschneiden. Bes ders am linken Flügel, der, um den Feind südlich zu. flammern, am weitesten ausholen mußte, mußten die Tr pen sich beeilen: Schon um zwei Uhr riefen die Signale den Waffen. Bei falter Witterung, die ein heftiger Sturn wind noch empfindlicher machte, septen sich die Kolonnen Marsch, und, während die Sachsen dem Feind hart- auf i Jersen blieben, gelang es dem linken Flügel der blau Hauptarmee, ungehindert Naumburg südlich zu umgeh und sich an die Höhen von Köfen zu lehnen. Beim„ Bi holz", einem dichten Wald östlich, der Dornburger Stra fam es zu einem heftigen Feuergefecht. Die blaue Infe terie kam über die Höhen von Osten und Südosten her stürmte ins Tal hinab. Die Roten gingen westlich zuri und hoben Schützenlinien aus. Doch war es von vornhere nicht zu verkennen, daß die Roten in eine Falle gerai maren, aus der sie nicht entrinnen konnten, und wenn i noch so heldenmütige Anstrengungen machten. Sie hatt den Feind viel zu nahe herankommen lassen, ihre Gefech. aufklärung ließ alles zu wünschen übrig. Sie sind allerdings zu entschuldigen, da sie über sei geringe Kavalleriemaffen verfügten, eine einzige Division während die Blauen jezt wieder ihre am Tage vorher a gegebenen Reitermassen zurüdgerufen hatten. Aber tro dem hätte sich wohl bei einiger Aufmerksamkeit vermeide lassen, daß, wie es mehrfach vorgekommen sein soll, die ro Infanterie ohne irgend einen Verdacht bis auf einhunde Schritt an eine wohlgedeckte blaue Bereitschaftsstellung hera zog und dann durch ein mörderisches Schnellfeuer in wenige Augenblicken aufgerieben wurde, ohne einen Schuß tun z können. Die rote Artillerie fam wohl ihrem bedrängte: Korps tüchtig zu Hilfe, aber auch sie konnte das Schicksa des Tages nicht ändern. Die blaue Partei trug vormittag einen glänzenden Sieg davon. Nach einer Pause kam c zu einem heftigen Kampfe bei Alt- Flemming und Kukelan doch auch dieser konnte an dem Gesamtbild nichts ändern Die roten Truppen wurden unter heftiges Feuer von der sächsischen Artillerie genommen, der fie auf 3000 Meter di Flanke boten. An den buschigen Hängen des Saaletale fam das Gefecht zum Stehen. Die siegreiche blaue Part bezog zwischen Kösen und Naumburg Biwats, um heut beim ersten Hahnenschrei den erschütterten Feind wieder anzugreifen, Ueber den Fortgang der Manöver wird uns aus Naumburg berichtet: Die Kämpfe spielten sid wieder in der näheren Umgebung ab. Die rote und di blaue Partei beabsichtigten anzugreifen. Von der blaue Partei erlitt die 24. Division starke Verluste, von der rote: die 7. Division. Im ganzen wurde die blaue Partei nad Often zurückgedrängt. Heute( Freitag) übernimmt unter Boraussetzung einer neuen Kriegslage der Kaiser das Kon mando über die blaue Partei, bestehend aus dem 4., 11. 12. Korps und dem Kavalleriekorps. Er führt sie gege: einen markierten Feind, den das 19. Korps unter Genera b. Treitschke bildet. Türkische Friedensliebe. Befrenlicherweise lauten bie neuesten Nachrichten aus Beirut günstiger. Den Wünschen der Mächte entsprechend bat die Türkei den bisherigen Wali( Gouverneur) von Beirut, dessen zweideutiger Haltung der Ausbruch der Un ruhen zugeschrieben wird, abgesett und an seine Stelle de energischen Wali von Damastus, Nazim Pascha, beau fragt, die Nube wiederherzustellen. Nazim ist mit zwe Bataillonen in Beirut eingetroffen. Zahlreiche Unruheſtifter find verhaftet worden, einige derselben sollen verbannt wer ben. In Beirut herrscht jest wieder Nube. Eine nach Konstantinopel gelangte Privatmeldung wollt vissen, der amerikanische Admiral Cotton habe eine Abtei Lung Seeleute gelandet, zwischen diesen und der Bevölkerung habe es einen Zusamunenfioß gegeben, bei dem 12 Ameri faner getötet und mehrere verwundet seien. Dieser Me! bung mißt jedoch niemand Glauben bei. Man hofft and ber Unruhen im Libanongebiet Herr zu werden. Die Her tellung der Ordnung in Kleinafien wird um so nötiger sein ie schwieriger die Lage in Mazedonien wird. Zwar der Aufstand wird von den Türken erfolgreich bekämpft, die Mittel, die sie anwendet, find aber höchst bedenklich uni Fönnen leicht eine Intervention der Mächte berbeiführen So wird neben anderen Scheußlichkeiten berichtet: Ar L50 000 Greise, Frauen und Kinder bulgarisch- mazedo nischen Stammes haben sich in die Wälder geflüchtet. Li Zürlen aünden jest bie Bälber au und jeden der. um Wenerbe zu entriamen, aus dem Walde wag Kleben te nieber. Im Bilajet Ronastir, wo der Aufstand gebrochen scheint, fallen 30-50 000 Einwohner von den Lürken maffattiest worben feln. Flüchtlinge aus Smileto erzählen, einem mit seiner el Ehefrau auf den Trümmern seines Hauses in Smilewo sigenden Christen habe ein norbeigehender Türke den Kop abgeschlagen und ihn der danebenfizenden Frau in den Schof geschleudert. Ein Wathen, das sich mit einer Anzahl kleinei Kinder in einem Didi verborgen hatte, wurde vorüber. ziehenden Chuten durch bas Bimmern eines Kindes ver raten. Das Mädchen garde vergewaltigt und dann samt den Kindern ermordet. Rebeli Dinge werden auch aus anderen Orten berichtet. Bens auch manche übertriebene Schilderung mit unterlaufen mag, so dürfte die Darstellung im allgemeinen wohl richtig sein. Nur darf man nicht ver gessen, daß auch die chriftlichen Mazedonier die türkische Be bölferung um fein aar menschlicher behandelt haben. Die Aktion gegen die Königsmörder † Belgrad, 9. September. Der Geburtstag des ronprinzen ist vorüber, und die da gehofft hatten, er werde etwas wie eine Versöhnungs. aktion unter den feinben Offisieren bringen, sehen sich enttäuscht. Nicht ergleichen ift geschehen; im Gegenteil, an dem ersten Hamilienfefte der Starageorgiewitsch, das zu gleich ein Feit für die Nation und die Armee sein sollte, fanden auf Betreiben der am Hofe tommandierenden Königs. mörder weitere Verhaftungen ben Offizieren statt, die sich gegen die Königsmärber erflärt baben. Und andererseits erließen diese Offigiere einen neuen Aufruf, in dem sie sich nicht mehr an den König, sondern an die Regierung wenden und von ihr die unnachfichtliche Ausrottung der am Königsmord beteiligten Offiziere fordern. Halls diese Forderung in bestimmter Srist nicht bewilligt ist, wird der Austriti sämtlicher auf ihre Offizierehre haltenden Offiziere aus der serbischen Armee angefimbigt. Es sind unerhörte Dinge, deren die Königsmörder von ihren Gegnern bezichtigt werden. Man beschuldigt sie offen des Diebstahls: he hätten die Juvelen der Königin Draga in der Morbundt beseitigt, fie in Genf und Wien bersehen oder bertaufen laffen und den Erlös unter sich geteilt. Selbstverständlich bestretten die so Angegriffenen ihre Schuld ganz energisch, und se vergelten Gleiches mit Gleichem, indem fie erflären, the Gegner im Offizierskorps feien von Desterreich- Ungarn gebungen: Die Donaumonarchie spekuliere auf innere Unruhen in Serbien, die den König Beter verhindern müßten, mitzuban, wenn es in der mazedonischen Frage vorgehe. Die Nilcher Offiziere seien von Desterreich zu ihrer Erklärung gegen die Königsmörder burch Bestechung verleitet woorden, außerdem bereisten österreichische Agenten das Land, um mit Hilfe von Bestechungen das Volk zur Auflehnung gegen das jebige Regime zu bringen. Aber nicht nur mit gegenseitigen Beschuldigungen wird der Kampf der Offiziere geführt. Namentlich die Königsmörder bieten alles auf, fich ihrer Haut zu wehren, und wollen dabei auch vor weiteren Gewalttaten nicht zurückschrecken. Sie planen die Ermordung des Generals Magdalenitsch, des Obersten Basfitsch und des leitenden Redakteurs des Belgrader Blattes Stampa", in denen sie ihre Hauptfeinde sehen. Der Anschlag wurde indeffen entdeckt. Dafür haben Die erbitterten und um thren Hals kämpfenden Mörder des letten Obrenowitsch sich durch einen ziemlich bedrohlichen Butsch einigermaßen fadlas gehalten, der tatsächlich einschüchternd auf ihre Gegner gewirkt hat: Heute Abend, wäh rend der Illuminottop ga Thren des Geburtstags des Kron prinzen, zog ein etwa tausend Köpfe zählender Volks. haufe vor die Räume der den Königsmördern feindlichen Beitungen, schlug die Fenster ein und griff die Redakteure an. Diese berteidigten sich mit Revolvern und schossen in die Menge; vier Bergen wurden verwundet. Schließlich wurde Militär berbeigeball, das die Stubeftörer, die offenbar bon den St Königsmördern gedungen waren, zerstreute. Den Herren Machin, Wilchitsch und Genoffen kommt es sehr zu statten, daß ihr Sequer untereinander uneins sind. Es gibt unter diefen nämlich zwei Barteien; die eine wird bon General Magdalenitsch, die andere von Oberst Bassitsch geleitet. Magdalen bat in einem Belgrader Blatt öffentfi erklärt, daß er mit Baffitich nichts zu tun habe und nichts tun haben wolle. Beide sind von früber her Gegner. Nichts tann den Königsmördern gelegener fommen, als diese Aneinigkeit ihrer Gegner, bie ihrerseits wieder zeigt, mie wenig Borpsgeift und Zulammengehörigkeitsgefühl im Serbischen Offizierforps fedt. Und mitten in diesem Tohumabohu ein König, callos, hilflos, unentschlossen, das Zammerbild des aus dem schönen Liede von der großen Seeftadt Leipzig bekannten Greises, der auf dem Dace sitt und B nicht au helfen weiß! Glüdliches Serbenland! Die Politik. Gegemiver der jüngst durch die Preffe gegangenen Merdung, der Reichskanzler werde den Kaiser auf dessen Wiener Reise nicht begleiten, erfährt unier Berliner CB.- Mitarbeiter aus authentischer Quelle, daß Gras Bulow sich unter allen Umständen in der Begleitung des Kaisers befinden wird. Für die bevorstehenden preußischen Landtagswahlen, an denen sich die Sozialdemokraten zum erstenmal beteiligen wollen, verlangen ſie im Intereſſe der Erleichterung des Wahlgeschäfts für die Arbeiter, der Beginn der Wahl solle für die dritte Wählerklasse auf 5 Uhr nachmittags festgesetzt werden. Bekanntlich müssen beim Beginn des Wahlakts alle Wähler im Wahllokal versammelt sein; wer später kommt, darf nicht wählen. Dieses Verlangen wird, wie unser Berliner CB.- Mitarbeiter hört, nicht befriedigt werden, schon deshalb nicht, weil dann das Wahlgeschäft meistens nicht an einem Tage, nämlich nicht bis 12 Uhr nachts, beendet werden könnte. Eine französisch- italienische Spionagegeschichte wird aus Gap im französischen Departement Hautes Alpes gemeldet: Der französische Leutnant Braget wurde auf einem Spaziergange an der Grenze von italienischen Gendarmen festgenommen, verhört und in das Gefängnis von Cuneo abgeführt. Wahrscheinlich handelt es sich um einen Mißgriff der Gendarmen. Ein Besuch des Zaren beim Papst ist jetzt beschlossene Sache: Der Bar hat sich im Vatikan bereits angesagt. Bapst Pius erklärte beim Empfang der Nachricht, dieser Besuch sei ein glückliches Omen für den Beginn seines Bontefikats. Der ungarische Porträtmaler Lippay wurde beauftragt, ein lebensgroßes Bild des Papstes zu malen, das dieser dem Baren schenfen will. Der Zar hat inzwischen bereits die Staatskarosse, in der er den Bapst von der russischen Botschaft aus besuchen will, nach Nom senden lassen. Dreißig Kosaken der kaiserlichen Leibwache werden ihn auf dieser Fahrt, wie überhaupt überall, wo er sich in Rom öffentlich zeigt, begleiten. Man hört selten etwas vom tollen Mullah; wenn man aber etwas hört, ist es allemal etwas über einen Erfolg seiner Beute: Neuerdings ist er in englisches Gebiet eingefallen, hat Hunderte von Eingeborenen niedergemacht, 500 Gewehre, 300 Pferde und viele Kamele und Schafe erbeutet! Solche Wüstentönige sind eben nicht Klein zu kriegen! * Die Republik Kolumbien macht verzweifelte Anstrengungen, in der Bamanatanalsache den Yankees zu Willen zu sein, ohne dabei sich selbst allzu arg bloßzustellen. Der Beschluß des kolumbischen Senats, der den Kanal ablehnte, soll für nichtig erflärt werden; dann will man den Kanalbau gutbeiben, wenn an Kolumbien zwanzig Mil. lionen Dollars von den Bereinigten Staaten und zehn Millionen von der neuen Panamafanal- Gesellschaft für die Berkaufsbewilligung gezahlt werden und die Vereinigten Staaten fich verpflichten, nicht die Oberhoheit über den Ranalftreffen anzustreben. Die Union will auf dies Anerbieten nicht eingehen, offenbar rechnet sie darauf, billiger Bum Biel ay lommen, L Beer und flotte. Die schießtüchtigste Kompagnie des preußischen Heeres Hit, wie aus Altona gemeldet wird, die 5. Kompagnie des dortigen Infanterie- Regiments Graf Bohn( 1. Thür.) Nr. 81. Die von dem Hauptmann von Reiser befehligte Rompagnie errang in diesem Jahre zum sechsten Male hintereinander das Kaiserabzeichen. Nächst ihr kommt die 7. Kompagnie des Infanterie- Regiments Nr. 77, die innerhalb des 10. Armeekorps fünfmal hintereinander sich das Ehrenzeichen Erschoffen hat. Keine Schiffs- ,, Taufen" mehr. Auf eine Vorstellung der evangelischen Synoden hin, die sich an dem Ausdruck ,, Laufe" für Schiffe stießen, hat das Reichsmarineamt bestimmt, daß es in Zukunft feine Schiffstaufen mehr gibt, sondern nur eine„ Namengebung". Jm Sprachgebrauch wird sich diese Neuerung jedoch schwerlich einbürgern. Aus dem Gerichtsfaal. Wegen Mißbrauchs der Dienstgewalt verurteilte ba Marinefriegsgericht in Kiel den Storvettenkapitän Berger zu fünftägiger Gefängnisstrafe, den Kapitänleutnant Mem minger zu zweitägigem Stammerarrest wegen Abstattung falscher Dienstmeldungen und Ausstellung unrichtiger Dienst atteste. Berger war Kommandant, Memminger erster Offizier des Kreuzers Geier" in Ostafien. 8 Das Gruben- Geheimzeichen. Mit einem eigenartigen Rechtsfall wird sich denmachst ein preußisches Gewerbe gericht zu befaffen haben In einem oberschlesischen Bergwerfe wurde vor einiger Zeit ein Arbeiter entlassen, da er sich mit einem Steiger nicht verstehen konnte. Seine Be mühungen, anderwärts Arbeit zu erhalten, schlugen fehl; fobald man sein Entlaffungspapier gesehen hatte, wurde er mit dem Ausdrude des Bedauerns abgewiesen. Da zeigte ihm gelegentlich ein Beamter etn im Papier befindliches Beichen und fagte: Beber Mann, so lange in Ihrem Entlassungspapier diefes Zeichen steht, erhalten Sie nirgends auf Gruben Arbeit!" Run berlangte der Arbeiter von dem bea. Steiger die Ausstellung eines anderen Scheines obne jdhers fubertierend und mit den Aufschriften der zuständigen Fische fizzend, zwei Eingaben betreffs des Lehrers und Feldjungen Wirt am andern Morgen schon vor dem SchreibBottkoff, der zu den Frühaufstehern gehörte, fand feinen härden nerfchen wesen, wie die beim Lesen dieser unheildrohenden, ihm nur zu gefahren, seine schreckvolle Bestürzung wäre minder groß geliche Erde spannte, vor Murenin plößlich frachend niederfeiner ganzen strahlenden Bläue fich weit über die sommerWäre ein Blitz aus dem heiteren Junihimmel, der in Frau von Murenin zog zarten jeißes Eisen gestoßen. Ihre flare Stirne faltete fich ihrer Hauptschönheiten ausmachte, zurück, als babe sie an Hände, deren tadellose Form, Weiße und Weichheit eine plötzlich ihre schönen, matisch du stets mit der Türe ins Haus fallen mußt! Witten ,, Mon Dieu, Dmitri," rief sie finster aus, wie undiplo,, Na, fann, ich Schirme, in gebracht. Passagieren mitgenommen werden hübsch, doch hat sie den Betroffenen nichts gejchadet und mir er, mill ich fie Ihnen erzählen. Sie ist gerade nicht sehr da die Geschichte doch nicht mehr lange dauern bergessen und diese regelmäßig von Da die Leute oft Sachen, meiſt beschloß ich. weiß nicht, ob ich's Ihnen fagen foll", begann ein Sümmchen guderen das Zeichen, was auch geschah, worauf er sofort Beschäftigung erhielt. Wegen dieses Geheimzeichens und des dadurch hervorgerufenen Lohnausfalles hat nunmehr der Arbeiter das Gewerbegericht angerufen. Die Landwirtschaftliche Provinzial- und Verbands- Ausstellung zu Gießen. - 2. Tag: 11. September. es handelte sich um die Unterbringung eines zugereiften Pensionates in einem Bette schlafen mußten. - A Die Direktion der Bellenstrafanstalt in Bußbach hat die Lieferung von ungefähr 51 000 kg Roggen, Weizen und Staubmehl, 100 000 kg Speisekartoffeln und 20 Tonnen Heringe zu vergeben. Kostenfreie, verschlossene und mit entsprechender Aufschrift versehene Angebote werden erbeten bezüglich des M.h's bis zum Eröffnungstermin: Montag den 21. S pt mber und der übrigen Gegenstände bis zum Er. öffnungstermin: Freitag den 9. Oktober. Bezüglich der Kar-, toffelr, die im Angebot mit der Sorte räher zu bezeichnen sind, sind auch Angebote von Teillief rungen noch nicht unter 2500 kg zulässig. Ein Teil der Kartoffeln, etwa 40 000 kg sind erst im Februar 1904 zu liefern. Heiter und sonnig ward's gestern am Donnerstag Nach mittag als Se. Königl. Hoheit unser Großherzog oben auf dem Ausstellungsplay ankam und damit offiziell die Ausstellung eröffnet wurde. Das gleich schöne Wetter blieb auch bis zum Abend. Das Festessen verlief zur größten Zufriedenheit aller Teilnehmer. Se. Königl. Hoheit der Großherzog ließ auch seine Zufriedenheit den Festwirten durch Herrn Kreisrat Dr. Wallau befunden. Wir verfehlen nicht darauf aufmerksam zu machen, daß morgen Sonntag den Preisrichtern zu Ehren Festessen in der Festhalle stattfindet und wäre es wünschenswert, wenn seitens der Bürgerschaft zahlreiche Beteiligung hierbei zu konstatiren wäre. Bei Anbruch der Dämmerung wanderten noch viele Gießener, darunter war natürlich auch das schöne Geschlecht sehr zahlreich vertreten, denen ihr Geschäft oder Beruf einen Besuch am Tage nicht gestattete, hinauf, um dem Einnahme- Konto der einzelnen Budenbesitzer und Wirte gebührend auf die Strümpfe zu helfen. Kein Wunder, wenn der Schluß des ersten Ausstellungstages bis weit in die Zeit des zweiten hineinverlegt worden war. Die Besucher fagten sich gewiß auch: das erste Vergnügen, ist halt immer das beste. * FA " " 11 mitags um 8 mittage um 2 um 91 19 Metho Sonntag 13 Mittwod ben Humbe wurde von ben Mannschaften in folgenber Zeit zurückgelegt: 1901 Paris 8 Min. 22 Sef.; Frankfurt 8 Min. 29 Sef. 1902: Baris 8 4°/ 6 Frankfurt 8. 14/5 1903: Frants. 7 56% Baris 8 14 A Darmstadt, 9. Sept. Bei der Abgangsprüfung an der hessischen Landesbaug werfschule zu Darmstadt haben sich jüngst Unregelmäßigkeiten ereignet, die wohl noch weitere Folgen nach sich ziehen werden und es wahrscheinlich machen, daß das ganze staatliche Examen für nichtig erklärt werden muß. Deutschen Heilstätte für minderbemittelte Der vor zwei Jahren erfolgten Eröffnung der Lungentrante in Davos schließt sich am 1. November die des Sanatoriums Schweizerhof in Davos Play an. Das Sanatorium Schweizerhof, dem die Gründer der Davoser Teutschen Heilstätte nahestehen, erbietet sich in erster Linie der deutschen bürgerlichen Gesellschaft, für welche an Heilstätte bisher fehlte. den Davoser Kurorten eine ärztlich geleitete nicht fostspielige Radfahrer und Haftpflichtversicherung. Für niemand ist der Abschluß einer Haftpflicht- Versicher. ung so notwendig, wie gerade für jeden Radfahren. Denn selbst dem vorsichtigsten Radfahrer fann es passieren, daß er für einen durch ihn herv rgerufenen Unfall zur Haftpflicht herangezogen wird In Erkenntnis dies& Umstandes hat die Allgemeine Radfahrer- Union D. T.- mit dem Size in Straßburg in ihrer legten Generalersammlung beschlossen, in Bufunft ihre sämtlichen Mitglieder gegen Haftpflicht zu versichern. Die Verwunderung, die niedergedrückte Stimmung und schlechte Laune aber auf, man möchte behaupten, allen Gesichtern, als heute Freitag früh durch die Fenster Regen, Wind und woltenbedeckter Himmel dem Erwachenden entgegen „ lachte". Auf der Straße gub's fein Guten Morgen" als Gruß, sondern alle 3 Schritt fast hörte man:" Schlecht Wetter heut zur Ausstellung," Na, armes Herz, verzage nicht, nach Regen folgt Sonnenschein; mag wenn es nicht anders sein soll, sich's heute austoben da oben im grauen Aether, dann haben die Preisrichter wenigstens ruhiges Arbeiten und sind nicht von vielen Neugierigen umstellt. Die Bienen bleiben auch lieber in ihren Gemächern und halten, um ihre Königin versammelt, großen Rat und freuen sich noch, daß gestern der Großherzog für sie so außerordentlich großes Interesse befundete. In der Liebigshöhe" tagte 1211 Uhr der Oberhessische Bienenzüchterberein; der Bienenbater ist zur Sigung, was sollen die sonst so fleißigen Tiere auch draußen bei Sturm und Regen. So ift's hier, dasselbe Bild ist ebenfalls aus dem anderen Eck zu berichten, dem ausgestellten Rindvieh, den Pferden und Schweinen gefällt das Wetter auch nicht, lassen die Ohren hängen und drücken mit Zähigkeit ihr Strohlager. Die Ausschbällung. Liewe Redaktion! Ich habs nu e moal versproche, Euch ein Berichd aach net davoh bricke, wenn mersch aach e bische komisch iwwer die Gieffer Ausschbällung zu schreiwe un will mich vorlemmb, daß Se doa grad von mir ebbes hawwe wolle. < Muschenheim. Das Grundbuch und Berggrund. buch unserer Gemeinde ist vom 15. Oftober an als angelegt anzusehen. Und wenn es Bauernjungen regnet, kommt der Abend aber heran, dann wird's lebendiger- nämlich auf dem Jurplaz und man lacht und scherzt wieder bis in den 3. Tag hinein. ** ** Lokales. - Ich hadde schon die vorig Woch mit meim Better Hannes verabred uffs Os fest zu foahre he had nemlich selbst zwaa Ohse ausgeschbäld, die früher schon e mal uff Grund ihrer ausgeschbrochene Schenheid en Breis gefritt hawwe Se derse awwer net denke, doaß doas bei uns woas Säldenes is ne, so lang ich zerickdente fann, hobbs in unser Familje bremirde Ochse gegewwe! Eigendlich wer ich joa nu gern schon oam Donnerschdoag gefoahre, weils hies, de Großherzog tehm Mittwoch Dawend: Ich wolld gerne moal mit em wegen unserm Schullehrer sein Gaasbeschball spreche, der is nemlich neulich zusammegefalle- unsern Barrer moand aber, de Großherzog deht am nur in de Ausjeng" emfangeno, un wo das Haus in Gisse ftitt, waaß ich net. Ich warde also hibsch bis zum Donnerschbag Middag, frier ging's nit, laß mer dann von meiner Fraa die Stiwwel widhe, mache mich fei in die Reih und rudsche mid meim Pedder Hannes nach Giesse. Unnerwags macht mer der Borwirf, weil ich en Rrage imgeboah hädd, er mißd doch jezt zurückschbeh ich hab en awwer gedresd und gesahd, er kennd sich joa in Giesse an taafe; doas war er dann aach zufriede! + Aus dem Hüttenberger Ed. Stil und öde ist es wieder in unsern Dörfern, nachdem am heutigen Tage, mit der Besichtigung der 50. Inf.- Brigade durch den kommandierenden General des 18. Armeekorps, von Lindequist das Brigadeererzieren, welches im hi sigen Gelände stat: fand, sein Ende erreicht hat. Bahlreich waren denn auch die Zuschauer, oder um den Volksausdruck zu gebrauchen, Schlachtenbummler erschienen, um sich das militärische Schauspiel mitanzusehen. Es entwickelte sich auch bald ein interessantes Gefecht, das um 9 Uhr seinen Abschluß fand. Die Zus hauer, unter den n das weibliche Geschlecht besonders stark vertreten war, hoffen nun noch einen flotten Parademarsch zu sehen. Nichts st ja auch anziehender als ein Parademarsch wie ihn ein altes Soldatenlied beschreibt: Gießen, 11. September 1903. Privattelegram m. Bei der heutigen Ziehung der 6. Klasse der Hessisch- Thüringischen Staatslotterie wurden folgende Gewinne gezogen: 100 000 Mt. auf Nr. 67396( nah Bernburg), 10 000 mt. auf: 26 748( Vilbel), 10 000 Mt. auf: 36576( Dffenbach), 10 000 Mt. auf: 59302 ( Gießen) je 5 000 auf: 4039( Gießen), 29332( Offenbach), 40035( Gießen), 47612( Mainz), 59554 und 88412; je 3000 Mart auf: 2057, 5697, 11078, 50069, 53153, 66069, 75409 und 88964. * Das Großh. Regierungsblatt Nr. 46 enthält eine Verordnung die Zulassung von Volksschullehrern zu akademischen Studien betreffend. Sp elleut lustig an der Ep ge Waffen strahlen, Sonnenbl g Schöneres giebt es nicht zu sehn Alt und jung bleibt gerne stehn. P Bormittags Bormittage Bormittage Wie mer nu in Giesse antahme, da riß ich doch die Aage uff. Herrgodd, was hadd sich das Nefd verennerd! Wie ich das ledzde Moal doa woar, voar zehn Joohr, wie's bei uns dehaam im Sprißehaus gebrennd had, un ich als Beuge hier aus Gericho mußd, da warsch awwer noch ganz annerschd. So virnehm is alles geworde, un so sauwer, net aan Misdhaufe hab ich geseh! Ich schmiß mich nu in die Brust un ging so langsam in die Stoadt. Uff amol sähd de Sannes: Du, ich geh faan Schridd m hr mid, wenn ich laan Krage tmhob!" Ja sie bleiben stehen, mochte auch der durch die Stoppeln streichende Wind, sie gefrieren lassen. Doch wie wurden sie enttäuscht, als die Truppen nach ihren mitunter recht weiten Quartieren abzogen; es war ihnen wohl zu gönnen. Wie mancher Abschiedsgruß wird ihnen aber, besonders von den ländlichen Schönen nachgesandt worden sein? Wünschen auch wir Ihnen recht schöne und glückliche Manövertage. Der Hessische Landwirtschaftsrat hat eine Bekanntmachung erlassen, in welcher er die hessischen Landwirte zur Einsendung von Geldbeträgen zur Unterstütz ung der durch die große Ueberschwemmung in Not geratenen schlesischen Landwirte auffordert. Die Beiträge sind an den Hessischen Landwirtschaftsrat, Darmstadt, Bismarckstraße 78, zu richten. * Ermenrod. Vom 30. Sept. an gilt das für die Gemartung unserer Gemeinde angelegte Grund- und Berg. grundbuch als angelegt. * Uebertragen. Am 29. Aug. d. J. wurde die Stelle eines Denkmalpflegers für die Altertümer und beweglichen Gegenstände der Provinz Oberhessen dem feitherigen provisorischen Denkmalpfleger orbentlichen Professor für Baukunst an der Technischen Hochschule zu Darmstadt Heinr. Walbe mit Wirkung vom 1. September an bis auf weiteres übertragen. * " er Die Gros Dann tomm" sah ich mer wolle ahn Raafe," Mer gehn also da am Selderschweg in so e Geschäfō un verlange en Jmlegtrage. Die Sach ging ganz guhd, so e flaa froundlich Mähdche bediend uns, un es dauert ned lang, da hadd de Hannes en Krage im, so is in ganz Schdangerod laan zwaade. Uff amol gehd avwer die Dier iff, un es fimmt noch so en schwoarze Kerl e rin, den ich bezieglich seine Religion net rehcht unnerbringe tonnd ich glaawe aber net, deß es en Andisemid war- un wie der siehd, daß sich de Hannes en Krage gefaafd hod, mand er, dazu deht aach e Arawat gebere. Mein Petter is e bische jehzornig guckt sich awwer den Kerl ruhig oa und sähd ka Wort. wie der awwer goar net ruhig es un babbub en Schlupp verfaafe will, da werd de Hannes eff amol Fuchsdeuwelswild Boas" freischt er e Krawatt soll ich mer faafe? rod wohte geh, ziehn mer e sauwer Hemp oa, verschdanne! Das braache mir net, verschbanne! Wann mir voh Schdange Mer braache fan Lappe virzubinne,- so fa a Dredsäd sei mir net! Bei dem„ derschdanne" do schmiß er immer mit feim Schdecke uff de Disch und frisch:„ Jawohl!“ schdann do, als hädd er en M- sötäfer verschluckd. Mir zwaa Doas hodd der schwoarze Kerl doch net erwoart- a wer ginge schoolz enaus un wie mar drauße woorn, drehte mer uns noch e moal erum, schbuckten zu zwaat in de Loade und tiefe: Fui!" Das muß em doch mächdig imben hrd Limburg, 10. Sept. Nichträglich wird ein bea dauerlicher Manöverunfall gemeldet. Bei den Ererzitien der 42. Inf.- Brigade erlitt ein zu einer 8wöchentlichen Uebung eingezogener Reservist einen Higschlag, der den Tod zur Folge hatte. Eine Witwe und 5 unversorgte Kinder trauern an der Bahre ihres Ernährers. Die Ziehungsliste der vorgestrigen Ziehung der Hessisch- Thüringischen Staatslotterie finden unsere Leser in der Beilage. * - woarn. " 16 Hadde mer rehcht odder net? Dann ließe mer uns de Weg nach de Ausschbällung zeige und ginge e nuff wie meisch awwer do a gegange hod, schr im ich Euch menje, es is zehn Uhr de Hannes will schloofe und fätd ich folls Lichd ausbloose, sonst deht en de Alb dr d. Also bis meuse und beste Grieße Eur Kirschdoff Schomber Fronhausen, 8 Sept. Wie s hr sich der Lehrer. mangel auch in dem Kreisschulinspektionsbezirke Fronhausen bemerfoar macht, fann man daraus ersehen, daß die erledigte hawwe, dann e hadd uns noachgeguckd 6 m r im die Eck Schulstelle zu Elnhausen schon seit Ostern und die zu Kirchvers und Roth seit dem 1. Juni versehen werden muß Außer diesen genannten Stellen verwaisen noch mit dem 1. Oftober die dritte Lehrstelle zu Lohra und die zu Altenvers. Herr Lehrer Theis zu Altenvers übernimmt vom genannten Tage ab die 2. Lehrerſtelle zu Holzhansen, Kreis Kirchhain. Aus dem Hinterland. Auch in unsern Kreis zicht von Tag zu Tag immer meh: Militär ein. Die erste Einquartierung erhielten die Orte Nauheim und Waldgirmes, woran sich am 8. Sep. Hermannstein und Gladenbach anschlossen. Den Höhepunkt erreicht die Eirquartierung Mitte September, indem alsdann so ziemlich alle Drte mit Militär bedacht sein werden. Die Orte am Dünsberg und im Biebertal erhalten am 18. September starte Einquartierung und macht Rodheim an der Bieber allein eine Ausnahme, indem es alsdann fein Militär e.hält. ** Der demnächst in Kraft tretende Winterfahr= plan bringt folgende für uns bemerkenswerte Anordnungen: Gießen Siegburg- Köln: Der ab 1. Mai eingelegte Personenzug 647, Gießen ab 438, Betzdorf an 655, wird auch im Winter beibehalten. Die ab 1. Mai eingelegten Berfonenzüge 618, Siegburg ab 845, Eitorf an 916, und 621, Eitorf ab 1112, Troisdorf an 1203, werden auch im Winter beibehalten. Gemischter Bug 6774, Sinn ab 534, Wezlar an 616( Werktags); Zug erhält in Wezlar Anschluß an Personenzug 449 nach Gießen. Frantfurt- Sießen Marburg: Die ab 1. Mai eingelegten Schnellzüge 101 und 104, Frankfurt- Marburg-( Halle) und zurück werden auch im Winter beibehalten. Der ab 1. Mai täglich beförderte Personenzug 810. Marburg ab 858, Frankfurt an 1205, wird auch im Winter beibehalten. Personenzug 791a, Buzbach ab 610, Gießen an 640( Werktags). Ueberfüllt. Wie start der Fremdenverkehr in unserer Stadt anläßlich der Landwirtsch. Ausstellung ist, beweist folgende Tatsache: Ein hiesiges Hotel war in der vorigen Nacht so überfüllt, daß immer je drei Damen ihn wenig angenehmen Irrtums wurde hierselbst ein Dragoner A Sprendlingen, 10. Sept. Das Opfer eines für aus Darmstadt. Die weißen Dragoner, die ins Manöver ziehen wollten, hatten hier Quartier. Nach einem Bechgelage wollte einer der Soldaten nachts noch etwas im Zimmer se nes Feldwebels besorgen, er stieß dabei verschiedene Gegen stände um, und nun fielen die Bewohner des Houses, die einen Einbrecher vermuteten, über den Soldaten her und richteten ihn so zu daß er, statt ins Manöver ziehen zu können, nach Darmstadt ins Lazaret gebracht werden mußte. boh Schdangerod. Kirchliche Nachrichten für Gießen. Evangelische Gemeinde. 14. Sonntag nach Trinitatis, Sonntag, den 13. September. § Frankfurt, 10. Sept. Gestern abend lehrten die Wettruderer vom Parser Bettrudern zurück. Es wurde den Siegern ein festlicher Empfang zu teil. Es hätte nicht viel geisterten durch den Bahnhof getragen worden. gefehlt und die Sieger wären auf den Schultern der BeEine Zu sammenstellung der in den drei bis jest stattgefundenen Paris- Frankfurter Achterrennen erzie ten Beiten dürfte insofern von Interesse sein, als sie den Beweis liefert, daß die diesjährige Frankfurter Mannschaft in Folge ihrer Ausdauer eine sehr rasche war. Die 2500 Meter lange Strecke Gottesdienst. In der Stadtkirche. II. Le Summern, Vormittags 8 Uhr Pfarrer Scheunemann. Markusgemeinde. Zugleich Christenlehre für die Neukonfi mierten aus der 297 326 2 27 64[ 3000] 4001 602 78 99 56( 400] 250 8 Vormittags 9.30 Uhr Pfarrer Schlosser. In der Johanneskirche. Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Euler. Lulasgemeinde. 3101 400 06 213 53 54 8 3065 112 400] 790 860 92 15 839 960 702 5 529 610 83 94 Bormittags 9.30 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Sonntag, abends 8 Uhr: Versammlung und Bibelb. sprechung im Konfirmanden faal der Johanneskirche. Text: Gal. 5, 16-24. 02[ 400] 47 94 178 86[ 400] 2 890 793 858 6 10167 246 44 3000. 78 9 6.229( 2000 61000 100 37[ 400] 747 6 9 108( 400; 2 3000) 740 811 18 40 56 67 14 15089 17 1:25 44 57 887 548 80 400] 63 32318 61 79 12 88 311[ 400] 200054 057 311 84 96 706 7 Batholische Gemeind. Samstag, den 13. September. Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: legenheit zur heil. Beichte. Sonntag, den 13. September( 15. Sonntag nach Pfingsten.) Vormittags von 6.30 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. um 7 Uar: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heil. Kommunion. " 20050[ 04 20( 400] 5 29 393 423 45 1000] 292 310 400 39 56 81 95[ 1000] 454 500 400 57 67 03 48 619 397 25012 47 2: 6101 67[ 400] 1570/400 270 03 3000 54 192[ 400 525 172( 400 88 27 24 48 68 83 30007 62 1000 730 32 18 78 76 88 31 00[ 1000] 77 078 805( 3000 235 76 439 518 78 34004 36 1 91[ 3000] 452 93 19 35060 700 83( 1000) $ 1 30 400 6 400) 72 78 89 6 98 807 45 12 14[ 3000] 33 87 39126 72 186 94( 400) 40005 51 623 742 51 77 8 35 55 71 79[ 400] 47 879 92[ 400] ( 1000) 78 836 3000 514 4 400) 73( 1000) 408 43 78 531 98 45033 46 1000) 101 34 35 8.795( 400) 919 t zurüdgelegt: Bormittags um 8 Uhr: Die zweite hl. Messe. um 9% Uhr: Hochamt mit Predigt. Min. 29 Set Rachmittags um 2, Uhr: Andacht. 11. B 14% 14 " ngsprüfung an tadt haben sich noch weitere einlich machen, rflärt werden Methodistengemeinde, Asterweg 16. Sonntag 13. September, abends 8 Uhr: Bredigt. Mittwoch den 16. September, abends 81% Uhr: BibelFlunde. ein Bericht un wa mid bische fomisch hawwe wolle. meim Better e had nemlich on e mal uff Breid gefritt Doas bei uns riddente tann, Donnerfboag wwe! Gottesdienst der israelitischen Religionsgesellschaft. In der Synagoge, Südanlage. Sabathfeier am 12. September 1908. Freitag abend 6 20 Uhr. Samstag vormittag 8 Uhr. Rachmittag 4 Uhr. Sabathausgang 7.35 Uhr. Wochengottesdienst: Morg. 6.00 Uhr. Ab. 6.00 Uhr twortli: für den politischen und Inseratenteil Albin Klein: 3 Sefale, ben„ Gerichts." und„ Deffentlichen Sprechfaal": Fr. Cppermann Berlag ber Gießener Berlagsbruderet( orm. Wilb. Keller), Gießen. Unpünktliche Zustellung unserer Zeitung bitten wir uns melden zu wollen, damit wir Abhilfe schaffen können. Landwirtschaftliche Provinzial- und Verbands. Ausstellung auf dem Trieb zu Gießen. Programm für Samstag, den 12. September. wo Damenb: Bormittage 8 Uhr: Eröffnung der Ausstellung. m Schullehrer ulich zusamme. Bormittags 10 Uhr Frühschoppen auf dem Festplay. roßherzog debt Vormittage 11 Uhr: Preisverteilung mit Vorführung der prämiierten wo das Haus also hibsch bis laß mer bann mich fei in die nach Gieffe. en Arage im - ich hab en a in Gieffe au ich doch die lefd verennerd! on Joohr, wie's d, un ich als awwer noch geworde, un so h! Ich schmis in die Stoabt. faan Schridd Raafe." Mer ifb un verlange ■ e flaa freund lang, da hadd bangerob laan un es fimmt bezieglich seine glaawe aber fiebb, daß fish dazu deht aach jehzornig- er sähd fa Wort. uh en Schlupp Fuchsdeuwels ich mer taafe? boh Schbange a, verschdanne! a Dredsäd do schmiß er :„ Jawohl!" erwoart ( t icd. Mir zwaa Be moorn, drehte aat in de Loade chbig imben hrd mr im bie Gd ließe mer. und inge e nuff ich Euch menje, und fähd ich or d homber детоб. Bießen. 13 September. emann. erten aus ber ffer. mierten aus der aumann. ung und Bibel netfirche. I. 5, 16-24. Uhr: legen nach Pfingsten.) Aur hl: Beichte. effe, vor und in eil. Rommunion. Die Rinder, Pferde und Ziegen im großen Ring vor der Festhalle. Rachmittags 1 Uhr: Festessen zu Ehren der Preisrichter in der Festhalle. Rachmittage 4 Uhr: Generalversammlung des Verbandes der HerdbuchGesellschaften für das Vogelsberger Rind. Von Nachmittags 4 Uhr an: Konzert. Abends: Gesangsvorträge des Bauer'schen Gesangvereins. Gross- Feldaer Kummet- und Geschirrfabrik Inh.: Louis Völzing stellt aus in der gedeckten Gerätehalle 16 Arten Geschirre und 25 Kummete verschiedener Systeme. 11. Sefftsch- Thüringische Staatslotterie ( Mitteldeutsche Staatslotterie) Biehung VI. Blaffe.( 2. Tag) 1903. Interessenten sind höflichst eingeladen. e Nummern, neben welchen nichts bemerkt ist, find mit 200 Matt gezogen. ( Ohue Gewähr.) 397 326 27 37 92 485 94 509[ 400] 44 84[ 2000] 657 74[ 400] 27 64[ 3000] 1027 51 105 42 89 202 10 63 305 76 80 526 56[ 400] 82 93 56[ 400] 250 320 418 23 71 582 37 61 70 075 863 67[ 400] 901 6 37 42 9$ 101, 400) 30 350 433 609 31 709 85( 400) 849 933 46 63 4023( 400) 06 213 53 54 86 346 473 96 732 68 77 99 837 42 61 962 68 69 3065 112 53 274 426[ 10000] 47 62[ 400] 540 54 58[ 400] 689 99 400] 790 860 920 64[ 400] 90 6122 52 80 286[ 1000, 356 514 52 91 655 15 839 960 7021 47 81[ 400] 120 30 344 87[ 400] 92 422 33[ 1000] 73 15529 610 83 996 8002 16 114[ 400] 19 211 45 63 64[ 400] 301 44 99 102[ 400] 47 94[ 1000] 560[ 400] 63 90 643 707[ 400] 833[ 1000] 912 51 0178 86[ 400] 202[ 400] 314 1000] 61 62 551( 1000] 52 75 4.0] 80 659 78 00 793 858 61 995 10167 246[ 400] 344 427 514[ 2000] 26 49 609 20 80 86 96 753 79 344 3000 78 915 18 30 400] 11010 1000] 25 58[ 400] 71 93 12: 29 $ 6.229[ 2000] 56 359 448[ 2000] 77 86 510 61 752 80 839 964 12034 36 11000 100[ 400] 10 73[ 400] 91[ 400] 351 59[ 3000] 496 538[ 400] 37[ 400] 747 61[ 2000] 89 82; 35 86 98[ 400] 953 57 88 98 13020[ 400] 99 108[ 400; 211 18 58 74 342 401 49 50 64 544 52 61 72[ 400] 644 3000) 740 811 22 56 90 943 14012[ 2000] 28 128 83 258 410 55 500 518 40 56 57[ 400] 824 35 937 55[ 400] 15089 178 291 302 15 44 46 72[ 400] 401 522[ 400] 61 79 674 87 725 44 57 897 79 85 959 76 16098 156 57 78 250 75 88 347[ 400] 432 543 89 400] 633 47 48 855 75 98 907[ 400] 24 82 17041 138 87[ 10 000] 232 318 61 79 448 570 666 82 717 802[ 400] 25 950 18048 51 147 271 72 88 311[ 400] 13[ 1000] 37 43[ 400] 58[ 400] 72 78 419 1000] 51 504 2000] 54 657 710 62 848 82 89 977[ 1000] 19231 535 48 64[ 2000] 84 811 84 96 706 53[ 50000] 54 95 811 49 20050[ 1000 70 73 114 89 223 32 63 349 486 508 79 96[ 1000] 604 20[ 400] 55 734 50 67 857[ 2000] 21004 20 45[ 400] 76 98 168 72 29 393 423 45 93 514 35 69 611 19 35 85 718 844 62 92 1000] 22196 [ 1000] 292 310 27 53 58 99 1000 403 57 59 588 97 1000 605 42 715 [ 400 39 56 815 19 23020 78 115 26 36 66 275[ 400] 96 366[ 400] 74 95[ 1000] 454 59 561 79 400] 720 43 60[ 400] 82 88 804 68 941 1000 50[ 400] 57 67 24067 70 135 264 96 337[ 400] 41 400 56 95 96[ 2000] 503 48 619 39 76 744 83 89 813 26 43 86 400 94( 3000) 25012 47 157 00 316 42 460[ 400] 550 54 88 633 820[ 1000] 62 902 26101 67[ 400] 204 55 64 300 4 25 83 477 513 42 661 76 734 78 868 937 45 70 1400 27046 62 80 81 132 38 360 68 72[ 400 400 524 34 57 691[ 400] 703 13000 54[ 2000] 818 83 930 50 1000 28016 42 125 75 254 96 443 51 92[ 400 525 97 606 15 20 23 24 51 744 79.813 17 910 37 29028 58 172( 400 88 274 315 20 61 99 436 531 91 676 769 880 906[ 400] 7 17 24 48 68 83 30007 62 76[ 2000 84 176 230 65 312 419 58 69 75 81 602 43 92 1000 730 32[ 5000] 42[ 2000] 57 75[ 400 79 12000] 92 852 94# 12 16 78 76 88 31030 136 231 96 402 512 806 27[ 400] 49 51 64 98[ 400] 900[ 1000] 77 32149 51 55 332 98 417[ 400] 89 98 531 59 612 37 731 30 78 805[ 3000] 6 20 921 51[ 400] 33060[ 400 127[ 400] 55 99[ 1000] 235 75 439 518 22 29[ 400] 56 65( 400) 633 755 74 801 5 15 911[ 1000] 78 34004 36 125 60 86 400 214[ 400] 35 47 58 92 348 72 1000 85 91[ 3000] 452 94 511 76[ 400] 657 705 14 16 813[ 400] 19 913 57 65 93 9 35060 1000 134 248 67 320[ 1000] 71 75 78 439 69 530 62 84 700 83 1000] 30[ 1000] 816 27 89[ 400] 77 950 52 36109 73[ 400] 228 61 30 400 59 62 413 40 530 63 609 62 805 45 944 37003 66 165 222 [ 400] 72 78 89 335[ 400] 424 29 526[ 400] 33[ 400 67 74 692 715 45 36 98 807 45[ 2000 98[ 400] 046 51 38017 48[ 1000] 85 122 246 83 5 14[ 300] 33 46 50 83 444 74 81 610[ 400] 12 18 65 98[ 400] 739 987 39126 72[ 400] 203 32 79[ 2000] 308 11 76 81[ 400] 422[ 2000] 81 86 94[ 400] 517[ 400] 616 66 74 926 2 40005 51 77 109 11 58 62 228[ 400] 353 418 46 77[ 2000] 541 82 623 742 51 77 819 26 50 920 41024 1000] 60 107[ 400] 97 255 75 3/8 35 55 71 79[ 400] 429 81 569 831 72[ 400] 77 84 956 42049 105 77 210 19 22 43037 48 65 107[ 400] 19 21 214 31 337 3000] 514 48 664 74 81 728 45 80 848 955 44025 69 76 209 521 [ 400] 73[ 10001 82 83 87 705 814 52 54 916[ 2000] 47 379 9 10 76 400 77 78 86[ 400] 551 69 604 65 87 712 45[ 1000] +5033 46 63 70 77[ 400] 145[ 400] 49 86 289[ 400] 97 384[ 2000] 408 43 78 581 38 45 72 659 64 68 785 840[ 400] 51 926[ 400] 56 46013 1000] 101 34 35 207 13[ 1000] 20[ 400] 45 58 436 58 520[ 2000] 39 661 08-795[ 400] 919 59 47001 92 94 225 70 392 558 601[ 400] 842 59 90 93 48076 210 45 48 309 51 59 71 81 448[ 400] 67 70 533[ 400] 57 77[ 400] 747 77[ 400] 92( 1000] 90[ 2000] 824 957 61 49117[ 400] 39[ 3000] 65 75 83 204 393 417 53 536 721 82 825 30006 115 22 84 234 351[ 400] 427 50[ 400] 51 63 77 548 665 731 819 932 51095[ 1000] 117 35 86 89 226 54[ 1000] 91 335 62 539 60 654 701[ 400] 13 850[ 400 910 52081[ 400] 129 68 88[ 400 205[ 400] 357 400 67 77 92[ 400] 524 33 75[ 400] 98 628[ 400] 60 91 785 825[ 400] 27 28 944 85 87 53033 109[ 1000 46 54 263 96[ 400] 344 74 88 584 60000] 3[ 400] 47 88 722 63[ 400] 74 827 34 44 52 922 37 40 54146 60 400 23 331 400] 48 515 18 80[ 1000] 614 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90 763[ 400 823 99 66066 74 839 52 400] 97 400 94 546[ 400] 49[ 1000] 669 716 [ 1000 70 78 909 21 86 67001 18 145 04 251 95 351 85 403 36 40 81 515 1000 74 78 98 615 22 35 701-50[ 1000] 822 78[ 400] 921 68043 1000] 49 142 62 240 42 54 491 618 703 44 807 16[ 1000] 69055 63[ 400] 147 321[ 400] 33 405 21 37 69 604 59 63 705 837[ 5000] 959[ 1000] 81 70000 27 34[ 300] 52 94 98 141[ 400] 62 232 61 375.94 97 415 79 321 37 85 97 619 44[ 1000] 723[ 400] 41 806 12 66 74 84 71006 46 216[ 3000] 45 77[ 2000 78 337 457 80 97 504 15 86 88 606[ 1000] 20 ( 2000 868 935 72027 80 88 1400] 174 220 22 58 78 332 405 25 80 507 26 94 630 84 737 87 842 73048 91[ 400] 95 359 408[ 1000] 19 23 576 603 2000 7 18 74 86 720 66 823 36 43 69 989 74018 67 155 91 221 28 43 76 382 87 413 42[ 400] 74 516 30 50 644 65 700 7 821[ 400] 947 79 97[ 400] 75008 157[ 1000] 257[ 400] 02 309[ 1000] 57 80 85 400 512 22 29 47 636 49 53 82 745 53 800 970 76000[ 2000] 2 22 190 226 63 335 [ 2000] 76 568 88 656[ 1000] 733[ 400] 45 838 54 74[ 000] 943 77052 [ 1000] 76 150 61 213 82 334 436 97 567 625 38 700 26 68[ 3000] 69 82 806 53 73 906 12 38 58 78 400] 90[ 400] 78020 72 119 25 92 212 43 [ 2000 71 365 76 425[ 2000] 48 70 81 540 84 672 81 822 920 51 65 82 79016 59[ 400] 64[ 400] 101[ 400] 44 51[ 400] 204 57 400] 61 421 41 49 60 76 524 79 99 608 400] 13 32 759 899 003[ 2000] 69 81 98 80053[ 400] 89[ 1000] 143 46 75 204 29 36 71 89 341 405[ 400] 14 47 581 94 610 18 67 720 28[ 400] 32 83 87 853 72 93 910[ 1000] 81022 124 60 250 42 52 332 69 444 50 1000] 72 564 748 83 94 814 400] 50[ 1000] 976 83 82352 78 457 65 505 66 86 661 732 828 31 46 70 88 953 71 89[ 2000] 83007 32 135 51 72 302 56 443 44[ 400] 57 1000] 505 19 600 46 715 812 94 84002 7[ 400] 173 238 534 40 69 658 707 [ 400] 70 74 86 876 961 85041 156 25 55 60 76 329[ 400] 37 83 474 587 645[ 400] 60 63 [ 1000] 77 94 400 820 80 86071 206 20[ 400] 21 88 306[ 400] 52 407 72 95 535[ 2000] 89 600 8 49 82 718 856 64 68 972 87[ 2000] 8705 95 151 60[ 10000] 81 84 203 54 427 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1000] 90 315[ 400] 45 457 78 565 611 36 750 818 926 45 98043 73 112 75 83 269 98 482 502 64 [ 1000] 65 67 80 88 761 79 854[ 400] 905[ 400] 56 75 86.99007 21 73 108 82[ 400] 83 231 408 21 23 73 506[ 400] 88 752 95 872 937 Neuen Bäue 11. staatl. kouz. Kollekteur der Hessisch- Thüringischen( Mitteldeutschen) Staats- Lotterie. Richard Buchacker, Giessen. 1 2 Landwirtschaftliche Ausstellungs- Lotterie Giessen. Ziehung 15. September 1903 2000 Gew. Mk. 40 000. zus. 1 Hauptgw. i. W. V. 〃 〃 Mk. 5000 2000 " á 1000 2000 31000 46 Gw. i.W.v.100-800) 1950 5-100) " Los 1 Mk., 11 Lose 10Mk. Porto und Liste 25 Pfg. zu bezieh. durch die GeneralAgent. L. F. Ohnacker, Darmstadt, sowie Rich. Buchacker, Giessen, Neue- Bäue11. Lohnender Nebenverdienst. Angesehene Versicherungs GesellArbeiter Versicherungsschaft vergiebt unter 3 Agenturen für den Bezirk Gießen. Offerten 1708 hauptpostlagernd Steken erbeten. Bu vermieten: Landgrafenstraße 3. Mansarde, 3 schöne Zimmer: wobnung mit Küche und Zubehör chöne Mansardenwohnung zu vermieten. Gießen. Schüßenstraße 15. I. Rodheimerftroke 29 ist eine fleine Wohnung, zwet 3immer und Küche, zu vermieten Sine zwet- und eine 3- Zimmerwohnung mit Zubehör zu vermieten. Gießen, Riegelpfad 30. 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Vertreter für Giessen und Umgebung: Herren Sack& Jughardt in Giessen- Heuchelheim. Versteigerung v. Fuhrleistungen. Das Fahren der städtischen Gießfässer soll für die Zeit vom 1. Oktober 1903 bis 30. September 1904 im Wege der öffentlichen Verdingung vergeben werden, wozu Termin auf Montag, den 21. September 1. J., vorm. 11½½ Uhr anberaumt wird. Die Bedingungen liegen während der Dienststunden bei uns auf Zimmer Nr. 6 zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, find bis zum genannten Zeitpunkt an uns einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 9. September 1903. Städtisches Tiefbauamt. Braubach. Landwirtschaftliche Provinzial- u. Verbands- Ausstellung Giessen. Wir bringen hierdurch zur allgemeinen Kenntnis, daß die Ziehung der, mit der landwirtschaftlichen Ausstellung verbundenen Verlosung Dienstag, d. 15. September 1903 von 2 Uhr Nachmittags ab auf dem Festplatz und zwar in dem Saale der Restauration ,, Liebigshöhe" stattfindet. Die Verlosung ist öffentlich und der Zutritt Jedermann gestattet. Gießen, den 10. September 1903. Der Finanz- und Verlosungs- Ausschuß. Giessener Ausstellungs- u. PferdemarktLotterie. Lotterie Ziehung 15. September 1903. Danptgewinn: Ein vierspänniger Erntewagen mit kompletten Geschirren, Wert ca. 5000 Mk., ferner Hauptgewinne im Werte bon 2000 Mr., 2 à 1000 Mr. usw. Zusammen 2000 Gewinne im Werte von ca. Mt 40 000.Lose à 1 Mk. in allen durch Blatate fenntlichen Geschäften und bei der Haupt- Agentur Rich. Buchacker, Gießen, Neuenbäue 11. - Daselbst 11 Lose für 10 Mr. Für Liste und Porto 25 Bfg mehr Sohn, hier hast Du meinen Speer, Meinem Arm ist er zu schwer, Sohn, hier hast Du auch mein Rad-Habs gefahren früh und spat; Sturmvogel ist nicht klein zu kriegen, Auf ihm wirst Du noch manchmal siegen! Nähmaschinen in vorzüglicher Konstruktion. Unsere Preisliste ist hochinteressant und lesenswert. Deutsche Fahrradwerke„ Sturmvogel" Gebr. Grüttner. Berlin Halensee 103. 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