Nr. 134. bongementsprets: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Pfa., in's Baus gebracht 60 Bfg., durch die Poft bezogen viertel fährlich Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberbefßsche Familienzeitung( täglich) Oberbeffiche Beitschrift für Landwirtschaft, Ob- und Gartenbau, sowie die Stekener Setfenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Berktagen nachmitags. Donnerstag, den 11. Juni 1903. Gießener 12 Jabraang. Jusertionspret 6: Die einfaltige Petitzelle für Gießen wie ganz Oberbeffen, die Kretse Behlar und Marburg 10 fg. font 15 Pfg.: Reklamen ble Betttzelle 30 refp. 40 fg. Boftzeitungsliste No. 3269. Redaktion und Erpedition: teßen Neuenweg 28. Fernsprechanschluk Ar, 362. Neuelle Nachrichten ( Stehener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Beitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Eine Krisis in England. RK. Ein kritischer Tag erster Ordnung für bas_gesamte britische Kabinett sowohl wie für Herrn Chamberlain war der Tag der Verhandlung über den Kornzollantrag Chaplin im britischen Unterhause. Das britische Kabinett hat bekanntlich beim Parlament die Aufhebung des während des südafrikanischen Krieges zur Vergröße rung der Staatseinnahmen eingeführten Kornzolls beaniragt. Gegen diese Vorlage des Kabinetts richtete sich ber Antrag Chaplin, der die Beibehaltung des Kornzolles forderte. Es war nur natürlich, daß die britischen Freihändler diesen Anlaß benußen wollten, um sich über die Stellung des Kabinetts zu den Chamberlainschen Zollplänen Ge wißheit zu verschaffen, und, falls das Kabinett mit Chamberlain sympathisieren würde, eine Ministerkrise herbeizuführen. Aber sie hatten dabei die Rechnung ohne den Wirt gemacht: Der Speecher"( Präsident) des Unters hauses erklärte gleich zu Beginn der Sitzung offenbar in Einverständnis mit dem Kabinett, das gar keine Lust zu einer bestimmten Stellungnahme verspürte, es sei nicht zulässig, daß über die Chamberlainschen Pläne bei Gelegenheit des Antrages Chaplin verhandelt werde. Nichtsdestoweniger konnte der Sprecher nicht verhinbern, daß die Pläne Chamberlains doch in der Tebatte berührt wurden; und wenn er sich auch bemühte, ein allzu genaues Eingehen auf diesen Gegenstand zu unterbinben, so genügte doch die troßdem lautgeioeroene Kritik der Chamberlainschen Ideen schon, um die Luge Chamberlains und des Kabinetts recht gefährdet cuschrinen zu lassen. Den ersten Vorstoß gegen Chamberlain und das Kabinett, das sich vor dem Kolonialminister zu fürchten scheint, unternahm der Liberale Hicks Beach, der frühere Schazkanzler. Er bestritt, daß das britische Volk geneigt sei, die von Chamberlain geplante Umkehr zur Schußzzollpolitik mitzumachen, und forderte das Kabinett in dürren Worten auf, Farbe zu bekennen, ob es mit Chamberlain einverstanden sei oder nicht. Und nun geschah etwas Merkwürdiges: der Nachfolger Hicks Beach's im Schazkanzleramt, Ritchie, stand von der Ministerbank auf, um eine Erklärung des Kabinetts zu verlesen, wonach Chamberlain sowohl wie alle anderen Mitglieder der Regierung, die in der Zollfrage in jüngster Zeit gesprochen hätten, nicht im Namen des Ministeriums, sondern in ihrem cigenen Namen gesprochen, also nur ihre persönliche Meinung zum Ausdruck gebracht hätten. Die gewundene Erklärung des Schazkanzlers wurde mit großem Halloh und Gelächter aufgenommen. Man sah, das Kabinett wollte der Notwendigkeit aus dem Wege gehen, sich mit Chamberlain öffentlich auseinanderzujeben. Um so verwunderter war man, als Ritchie nach dieser Erklärung, die nicht Fisch, nicht Fleisch war, plößlich zu einem ungemein heftigen, in Worten schärfster ritit gehaltenen Angriff auf Chamberlain und seine Zollpolitik überging. Man ward inne: Aus Opportunitätsgründen will das Kabinett für jetzt eine Ausmerzung Chamberlains nicht herbeiführen, weil die Gefahr nahe licgt, daß dann auch Balfour, der mit Chamberlains Plänen geliebäugelt hat, und mit Balfour das ganze Kabinett gehen müsse. Aus Ritchie's Rede ergab sich, daß das Kabinett aus Besorgnis um die eigene Ministerherrlichkeit in der bisherigen Weise weiter fortwursteln und Chamberlain ruhig für seine Pläne agitieren lassen will. Der Form wegen hat das Kabinett beschlossen, einen Ausschuß zur Prüfung des Wertes der Zollvorschläge Chamberlains einzusetzen. Man will eben Zeit gewinnen, offenbar in der Erwartung, daß Chamberlain mit seinen Plänen nicht viel Gegenliebe gewinnen wird, und man will ihn erst, sobald sich das herausgestellt hat, über Bord werfen. Von großem Stärkebewußtsein zeugt ein derartiges Verhalten gerade nicht. Und so halten denn auch die Gegner des Kabinetts die Gelegenheit für günstig, dem Ministerium ein Bein zu stellen. Und diese Gegner sind nicht nur die Mitglieder der Opposition, sondern es gehört dazu auch, wie sich aus der weiteren Debatte ergab, ein großer Teil der bisherigen Anhänger des Ministeriums. Die einen von ihnen sind für, die andern gegen Chamberlain, beide sind zugleich auch Gegner des Ministeriums. Die einen, weil das Kabinett nicht mit Chamberlain gemeinsame Sache macht, die andern, weil es ihn nicht fallen läßt. Wohin diese Gegnerschaft führen wird, ist noch nicht flar ersichtlich. Alle britischen Politiker und alle Blätter sind aber darin einig, daß die gegenwärtige Lage unhaltbar ist. Man erwartet entweder den freiwilligen Rüdtritt Chamberlains oder aber den Sturz des gesamten kabinetts. Daß Mr. Joe freiwillig das Feld räumen sollte, wird ihm niemand zutrauen. Bliebe also nur der erzwungene Rücktritt des Kabinetts. Vielleicht finden aber die Minister doch noch ein Mittel, das ihnen drohende Unheil abzuwenden. Aber auch wenn sich nichts an den politischen Verhältnissen Altenglands ändert: Es will scheinen, als habe Chamberlains Plan, vom Freihandel zum Schußzoll überzugehen, keine rechten Aussichten, bald durchgeführt zu werden. Die öffentliche Meinung Englands ist noch zu sehr von dem Wert des Freihandels für das Land überzeugt, als daß sich eine so plößliche Wandlung der Anschauungen erwarten ließe, die die Vorbedingung der Zollreform wäre. Daß England früher oder später einmal zum Schutzzoll übergehen wird, ist so gut wie gewiß: die Frage ist nur, ob Chamberlain bereits der Mann sein wird, der diesen fundamentalen Umschwung herbeiführen wird. Der ,, beilige Krieg". Ein Beitrag zu den marokkanischen Wirren. Der französische General O'Connor hat die befestigte Dase Figig, den Hauptsitz eines der größten marokkanischen Berberstammes, mit Melinitbomben schwer be. schießen lassen und harrt nun der weiteren Entwicklung der Dinge, in der Hoffnung, daß die Eingeborenen ſid bald endgiltig unterwerfen. Echeinbar werden sie das der Uebermacht gegenüber auch tun, im geheimen wird aber die Bewegung, die den plößlichen anscheinend ganz unmotivierten Angriff auf den Gouverneur Jonnart zur Folge hatte, weiter unter der Asche fortglimmen, bis ein Windstoß sie zu einer Flamme anfacht. Hat doch Buamama, der angesehenſte Marabut des Landes, den „ heiligen Krieg“ verkündet, und sein Ruf ist bis in die fernsten Gauen der kriegerischen Berberstämme gedrungen, die nur zu gerne sich dem Vernichtungskampf gegen die Andersgläubigen das will der Ausdruck ,, Heiliger Krieg" besagen anschließen. Während zweier Jahrtausende sehr häufig von fremden Eroberern ihrer Länder in ihrem Besitz beeinträchtigt und den Angriffen derselben preisgegeben, von ihnen zu mehr oder minder großer Botmäßigkeit gezwungen, sind die Berber allmählich mit einem leicht begreiflichen Haß gegen alle Fremden erfüllt worden. Dieser hat sich unter den Jahrhunderte langen Kämpfen des Christentums gegen den Islam und besonders seit der Vertreibung der Araber und Mauren aus Spanien um so mehr gegen die Europäer und Christen gerichtet, als diese seitdem auch in Nordafrika eingedrungen sind und ihre Absicht deutlich bekunden, die Eingeborenen ihres alten Besizes zu berauben, ihnen ihre Freiheit zu nehmen, ihnen einen Glauben aufzudrängen, den letztere verabscheuen. Kampflust ist ferner den Berbern angeboren, die von Kindesbeinen an gewöhnt sind, mit Waffen zu hantieren, sich in ihrem Gebrauch zu üben, und der Krieg gegen die Ungläubigen, gegen die Christen muß ihnen vollends willkommen sein, da sie in ihm ihren ganzen Haß gegen diejenigen auslassen können, welche beabsichtigen, sie in ihrer Freiheit zu beschränken. Keine Lehre Mohammeds ist von diesen kriegerischen Stämmen bereitwilliger angenommen worden, als die von den Freuden, welche denjenigen erwarten, der im Dschihad, im heiligen Glaubenskriege gekämpft hat oder gestorben ist. Geschürt wird dieser fanatische Haß von den geistlichen Orden. Das gesamte Geistesleben des Landes kon zentriert sich in den Zawias. Es sind dies mehr oder min. der ausgedehnte geistliche Institute, die in sich Moscheen, höhere Schulen, Bibliotheken, theologische Seminare, Pensionate, Hospitäler und Gasthäuser für reisende Moham medaner vereinigen. Sie sind fast stets über oder in unmittelbarer Nähe von den Gräbern berühmter Heiliger früherer Zeiten erbaut und die größten sind viel be suchte Wallfahrtsorte. An ihrer Epiße steht immer ein hochangesehener ,, Marabut", den, entsprechend dem Um fang der betreffenden Zawia, eine gewisse Zahl von Echriftgelehrten und Lehrern in der Erfüllung seiner Pflichten unterstützt. Die in diesen ,, Hochschulen" erz genen ,, Tolbas" sind nun vermöge ihres höheren Wissens mag dasselbe im Vergleich zum europäischen auch sehr untergeordnet ſein die Berater der Familien und Stämme, üben als solche auf die ganze Bevölkerung be deutenden Einfluß aus. Sie erhalten die höchsten Äemter, sie werden Kadis, Ulemas, Marabuts und ihre An sichten werden die maßgebenden, ihre Ratschläge werden befolgt, ihre Befehle ohne Widerrede erfüllt. Der Ma rabut ist persönlich gewöhnlich bettelarm und begnüg sich oft mit den schlechtesten Lumpen zu seiner Bekleidung. er bettelt, um die Bedürftigen zu unterstüßen. Die an erkannte große Mildtätigkeit der Marabuts trägt natür lich außerordentlich viel dazu bei, ihren Einfluß auf die Massen zu steigern, die zum Teil von derselben leben Buamama und der von ihm verkündigte heilige Krieg' werden den Franzosen noch viel zu schaffen machen. Ueber den Fortgang der französischen Straferpedi tion wird gemeldet, daß in Beni- Unif, wo General O'Con nor sein Hauptquartier aufgeschlagen hat, Abge audte eine Teiles der Bewohnerschaft von Figig eintrafen. O'Con nor lehnte es ab, sie zu empfangen mit der Erklärung er würde nur mit den Behörden verhandeln. Der Gene ral hat kein Vertrauen in die Unterwerfungsversprecher der Führer der Ksurs wegen ihres mohamedanischen Fa natismus. Er wird 24 Stunden auf die Uebergabe bei Behörden selbst warten. Wenn diese Frist abgelaufen ist, wird er ein erneutes Vorgehen bestimmen. Die Bewohner von Figig sind durch die Wirkung der Beschießung er. schreckt und erstaunt, daß kein Franzose verlegt wurde Nach einem weiteren Bericht aus Beni- Unif haben die fran zösischen Behörden beschlossen, die Oase Figig nicht zu zer stören, doch müssen die Bewohner derselben die Kosten der Beschießung bezahlen, die des Mordes und der Plünde. rung Schuldigen ausliefern und ihre Waffen und Schieß vorräte den Franzosen übergeben. Nach einer Meldung aus Madrid erklärte der spanische Minister des Auswär tigen auf eine Anfrage: Die französische Figig- Expedition habe lediglich die Bestimmung, die Aufständischen zu züch tigen. Die spanische Regierung dürfe sich in diese Ange legenheit nicht einmischen. Die Politik. Der Kaiser und die Amerikaner. (?) Ein neues prägnantes Wort des Kaisers wird, wie unfer CB.- Mitarbeiter uns schreibt, in Berliner Hofkreisen lebhaft erörtert. Es ist bekannt, daß Kaiser Wilhelm ein äußerst reges Interesse an den wirtschaftlichen und poiitischen Verhältnissen in den Vereinigten Staaten nimmt. Die Regsamkeit und Energie der Amerikaner ist dem Herrscher außerordentlich sympatisch. Er meint, daß die Bekanntschaft mit den Vereinigten Staaten als Ergänzung moderner Bildung unbedingt erforderlich ist. Dieser Anschanung ist das erwähnte Wort, das Kaiser Wilhelm vor einiger Zeit im Kasino eines schlesischen Regiments zacrst gesprochen und seither bei verschiedenen GelegenEs heiten im Brinatgespräch variiert hat, entsprungen. lautet: Ich kann nur Amerikaner gebrauchen!" Selbstverständlich sind hier unter„ Amerikaner" nicht Bürger jenseits der großen Psüße gemeint, sondern Deutsche, die sich in die amerikanischen Verhältnisse eingearbeitet haben. Bei dieser Anschauung des Kaisers gewinnt die auf seine Veranlassung erfolgte jüngste Urlaubsreise des preußischen Finanzministers Frhrn. von Reinbaben nach den Vereinigten Staaten besondere Bedeutung. Man weiß, daß Frhr. v. Rheinbaben beim Kaiser in hoher Gunst steht, der Herrscher hat von den Fähigkeiten des Ministers eine besonders hohe Meinung, und es gibt in Hof- und poli tischen Kreisen urteilsfähige Lente, die behaupten, daß die politische Laufbahn des Herrn von Rheinbaben mit der preußischen Ministerwürde nicht ihr Ende gefunden habe. Man sieht in ihm einen der chancenreichsten Anwärter auf den Posten des Kanzlers des deutschen Reiches, sobald Graf Bülow aus diesem oder jenem Grunde das Steuer des Reichsschiffs aus der Hand geben sollte. Kaiser Franz Josef und das Schüßenwesen. ):( Kaiser Franz Josef wohnte dieser Tage in KleinMünchen bei Linz dem ersten Oberösterreichischen Landesschießen bei. In einer Ansprache betonte der Kaiser, er begrüße das Wiederaufleben des Schüßengeistes, da die eifrige Pflege des Schüßenwesens dem Patriotismus und der Wehrfähigkeit der Bevölkerung zugute tomme. Ein Marineskandal in Italien. )-( Das Sprichwort von der ,, Duplizität der Ereignisse" bestätigt sich wieder einmal: Zur selben Zeit, wo der Figaco" den Vorstoß gegen den französischen Marineminister Pelletan unternahm, um ihn als Politiker und Minister unmöglich zu machen, tat der römische ,, Avanti" dasselbe gegenüber dem italienischen Marineminister Bettols. Das Organ der italienischen Sozialisten beschuldigt den Marineminister, die Panzergewerkschaft Terni in uncrlaubter Weise begünstigt zu haben. Die Preßerörterungen über diese Anschuldigung brachten keine Klarheit. Jetzt wird zum Ueberfluß bekannt, daß zwischen der Gewerkschaft Terni und Krupp und den bedeutendsten Metallgeperken und Rhedern Italiens ein Trust geschlossen worden ist, durch den die Panzerlieferungen an Italien einzig und allein der Gewerkschaft Terni vorbehalten werden. Der Marineminister beklagte leßthin in lebhaften Worten diesen Anschlag gegen den Staat, der die Gewerkschaft Terni mit dem Gelde der Steuerzahler ins Leben rief. Und jetzt kommt aus Genua die Meldung, der Vermittler des Trusts sei niemand anders als Bettolos Schwager, Ebertoli, der dafür anderthalb Millionen erhalten hat. Dieser leugnet das zwar, aber es wird schon stimmen. Infolge dieser Enthüllungen hat jetzt der Abg. Franchetti den Antrag gestellt, über die Marineverwaltung eine parlamentarische Untersuchung zu eröffnen. Der Antrag, dessen Annahme die italienische Regierung mit ihrem Rücktritt beantworten zu wollen erklärt hat, scheint von der Kammer nicht angenommen zu sein: die Debatte über den Marineetat, die mit dessen Genehmigung endete, war geheim, und man weiß nicht, wie der Minister dabei abgeschnitten hat. Jedenfalls aber dürfte die Vermutung micht zu weit vom Ziele abirren, daß in der italienischen Marineverwaltung nicht alles so ist, wie es sein sollte. Britische Versöhn ichkeit gegen die Buren. (!) Die Enaländer sind praktische Leute: Sie haben einbem großen Hause in Rost und Logis gewesen ift, gute Rameradschaft ist das Klügste!" Der Wirt verschränkte die Arme auf der Brust und niďte zustimmend, fein Blick ruhte erwartungsvoll auf dem wollt, daß er einen Sad von fönnen mahnt gain in dom menn die schmutzigen Finger er jeden bend zählen kann. Goldstide in auſe hat, bie anu weiter feine Freude, im Golde mühlen tarbrach der Schultoir ihn! Die Arbeit schmeckt auf die Dauer auch nicht spielen!" Er hatte das Haus Rüttgens bald erreicht. er die hond nach dem Glodenzuge aftreden, eben üre bier elbst Meister gewesen ihm fann er nicht mehr Geselle wonte Im Hintergrund, vor dem in hängender gehettes Wild. Flamme er ewigen Lampe. Seine Ampel brannte mit mattem Licht rotglühend die ruhige sant in die Kniee, stöhnend und ächzend wie ein zitternden Hände Hochaltar, falteten sich gesehen, daß mit Härte und Strenge wenig bei den Hartköpfigen Buren auszurichten ist, und sie versuchen es darum jetzt mit freundlichem Entgegenkommen und Zugeständnissen. Nach einer Meldung aus Pretoria hat der Besetzgebende Rat der Transvaalkolonie einstimmig den Antrag angenommen, den Dingaanstag als Burenfeiertag mit in die Liste der öffentlichen Feiertage aufzu nehmen. Die burischen Mitglieder dankten den übrigen für dieses Entgegenkommen und erklärten, dies werde mehr als alle Reden über eine Aussöhnung zu einer Ausgleichung der Gegensäte beitragen. Kurze politische Nachrichten. * Als Nachfolger des Herrn v. Podbielski wird in politischen Berliner Kreisen neuerdings auch Herr v. Kröcher, der Präsident des Abgeordnetenhauses, genannt. * Als der Chef des Kiewer Gendarmericbezirks General Novitzky eine politisch Verhaftete, die Hebamme Frumkin berhörte, stürzte diese plöglich mit einem in ihrem Gewande verborgen gehaltenen scharf geschliffenen Messer auf ihn los und brachte ihm eine Wunde dicht bei der Halsschlagader bei, ohne ihn jedoch ernstlich zu verlegen. * Die Meldung von einer bevorstehenden Aufrollung der serbischen Thronfolgefrage, sowie von der beabsich= tigten Verleihung von Titeln und Würden an Mitglieder der Familie der Königin, beruht, wie aus Belgrad mitgeteilt wird, auf Erfindung. * Eine große Anzahl Albanesen griff ein an der Grenze gelegenes Blockhaus der türkischen Militärposten an, tötete mehrere Soldaten, zündete das Blockhaus an und flüchtete mit Familien und Vieh nach Montenegro. Die montenegrinische Regierung bat die Pforte, die Flüchtlinge zu begnadigen und ihnen die Rückkehr in ihre Heimat gestatten zu wollen. Das kann man von der Türkei denn doch nicht verlangen! * In Peking entstand in dem an die fremden Gesandtschaften angrenzenden Gebäude der chinesischen Finanz verwaltung Großfeuer, das die Gesandtschaften ernstlich gefährdete. Nur dem energischen Eingreifen der europäi schen Truppen ist es zu verdanken, daß größeres Unheil berhütet wurde. Hof und Gesellschaft. *** Der Kaiser nahm gestern auf dem Bornstedter Felde bei Potsdam die Besichtigung des Regiments Gardes- du- Corps und des Leib- Garde- Husaren- Regiments vor. Echon früh um 6 Uhr traf der Monarch zu Pferde vom Neuen Palais auf dem Ererzierplaz ein. Eine halbe Stunde später erschien zu Wagen die Kaiserin. Ferner waren anwesend Prinz und Prinzessin Leopold, die Generale und direkten Vorgesezten der beiden Regimenter, sowie die in Potsdam weilenden fremden Offiziere. Kach der Besichtigung der beiden Regimenter fand eine Gefechtsererzieren statt, zu dem noch das Lehr- InfanterieBataillon, die Angehörigen der Unteroffizierschule, die Maschinengewehr- Abteilung und zwei Batterien Artillerie herangezogen waren. Hieran schloß sich ein Parademarsch. Der Kaiser setzte sich sodann an die Epiße des LeibGarde- Husaren- Regiments und führte dasselbe in die Kaserne zurück. Hier ließ er das Regiment nochmals an sich vorbeidefilieren und nahm sodann an dem Frühstück des Offizierkorps teil. *** Der König von Dänemark besichtigte in Hanau das Thüringische Ulanen- Regiment Nr. 6, dessen Chef er ist. Das Rabattfparfyftem. CB. Bor kurzem ist eine Deputation von mittleren und fleineren Kaufleuten und Gewerbetreibenden bei dem preu. Bischen Handelsminister Möller vorstellig geworden, daß von seiten der Regierung Schritte gegen das Rabattsparsystem getan werden, und zwar wurde das Verbot des Rabattsparsystems ohne Einschränkung erbeten. Der Handelsminister entließ die Abordnung mit der Versicherung seines Wohlwollens für die Interessen der mittleren und kleineren Erwerbsschichten, er sicherte auch genaue Erhebung zu und versprach, unter Umständen gesetzliche Maßregeln anordnen zu wollen. Das Rabattmarkensystem ist eine moderne Einrichtung, bie von den großen Warenhäusern im Geschäftsleben ein. gebürgert wurde, und besteht darin, daß den Käufern bei Erlegung des Kaufbetrages Kontrollmarken verabfolgi werden, in denen die Höhe des Rabatts verzeichnet ist. Zu einer bestimmten Zeit werden die Sparbeträge dann bon den Kaufgeschäften an das Publikum verabfolgt und die Summe der auf den Kontrollmarken verzeichneten Beträge wird gegen Rückgabe der Karten ausgezahlt. Oriverschleierte Prets ermäßigungen, die nur benfentgen Mäufern zu Gute kommen, die sich tatsächlich die sogenannten Rabattmarken aushändigen lassen. In Wirklichkeit aber unterläßt ein großer Teil der Kundschaft diese Forderung, so daß die nicht zur Auszahlung kommenden Beträge einen besonderen Zufallsgewinn für die Geschäfte darstellen. Wenn das Rabattsystem lediglich eine Bonifikation für das barzahlende Publikum sein soll, dann dürfte sich der Rabattsay allerdings kaum über die Höhe von 112 Prozent erheben, und darauf zielen auch die Bestrebungen der mittleren und kleineren Kaufleute ab. Es liegt dieser Berechnung die Beobachtung zu Grunde, daß das Warenlager durchschnittlich in einem normalen Geschäft nach einem Vierteljahr seine Bestände erneuert, und daß demgemäß der Rabattsaz 14 des normalen Zinsfußes für das Betriebskapital nicht überschreiten soll. Ob es aber möglich sein wird, gesetzliche Bestimmungen hierüber der Art, oder gar, wie die Deputation es verlangte, ein völliges Verbot der Rabattmarken, herbeizuführen, bleibt abzuwarten. Jedenfalls aber wird, wie man hört, im nächsten preußischen Landtage diese Frage eingehend zur Erörterung kommen. Aus dem Gerichtssaal. § Das Urteil im Gnesener Geheimbundsprozeß fiel gegen die beiden Führer der Verbindung, Schwemin und Powicki, auf sechs Wochen Gefängnis aus. Weiter wurden Grzesiewicz und Danilewski zu je drei Wochen, Grodzki zu zwei Wochen, elf Angeklagte zu einer Woche bis einem Tag Gefängnis verurteilt. Drei Angeklagte erhielten einen Verweis, fünf wurden freigesprochen. Kleine Gerichts- Chronit. Der des wiederholten Kir. chendiebstahls angeklagte Kirchendiener Gottlieb Frize in Stegliz wurde als geistesschwach außer Anklage gestellt. - In Posen wurde der Ulan Jarozewski wegen Unge. horsams und Achtungsverletzung zu drei Jahren und drei Monaten Gefängnis verurteilt. Nab und fern. £ Das deutsche Erste Geschwader hat seine diesjährige mehrwöchige Uebungsfahrt glücklich beendet und ist wohlbehalten nach Kiel zurückgekehrt. Dem Einlaufen in den Hafen ging noch ein größeres Manöver vorauf, das sich gegen das kriegsmäßig besetzte östliche Hafenufer richtete. Die Linienschiffe eröffneten auf reichlich 8000 Meter das Feuer auf das Fort Laboe, formierten sich in Kiellinie und forcierten mit Volldampf den Eingang zur Außenföhrde. Nachdem das Geschwader unter ständigem Feuern der Geschüße das Fort Labve und das Fort Stosch zum Schweigen gebracht hatte, erzwang es sich auch den Eingang zum inneren Hafen bei Friedrichsort. Aus der päpstlichen Nobelgarde ausgestoßen wurde der Graf Antonio Pietromarchi. Wie erinnerlich, meldeten wir schon vor etwa 8 Tagen, daß der Graf eine Woche strengen Arrest erhalten hatte, weil er, statt seinen Dienst zu tun, in Gesellschaft des amerikanischen Geſandten eine Automobilfahrt nach Civitavecchia unternommen hatte. In der Zwischenzeit sind dann weitere Vergehen an den Tag gekommen, die der Graf sich gegen die Disziplin des päpstlichen Elitekorps zuschulden hat kommen lassen. Am meisten wurde ihm verübelt, daß er zwei Damen der römischen sogenannten„ weißen" Aristokratie, die zum italienischen Königshause hält, in seiner Dienstwohnung zum Tee geladen hatte. Auf Antrag des Neffen des Papstes, Grafen Pecci, des neuen Kommandanten der Nobelgarde, wurde eine Verfahren gegen Graf Pietromarchi eröffnet, das mit dessen Ausstoßung aus dem Korps endete. Lokales. Gießen, den 11. Juni 1903. *** Generalfeldmarschall Graf von Waldersee trifft in seiner Eigenschaft als Armee- Inspekteur am 17. Junt zur Besichtigung des 116. Inf. Regt. in Gießen ein und wird im Hotel Großherzog von Hessen absteigen. Die Besichtigung wird zwei Tage, 17. und 18. Juni, dauern und zwar werden am 17. Juni zwet, und am 18. Juni ein Bataillon inspiziert. An die Besichtigung der Bataillone schließen sich Felddienstübungen auf dem„ Trieb". Er wird von den beiden Adjutanten der Armee- Inspektion, Major von Waldersee und Oberleutnant ron der Planib, sowie von den Korps- Kommandeur von Lindequist, den Divisions- und Brigade- Kommandeur begleitet sein. (:) Ueber einen rätselhaften Fund zerbricht man sich in Dänemark den Kopf. Am Strande bei Esbjerg wurde ein herrenloses Motorboot aufgefunden. Namenplatte ind Heimatsbezeichnung waren daraus entfernt, der Benzinmotor gewaltsam beschädigt. Das Boot ist anscheinend englischer Herkunft. Die Insassen sind wahrscheinlich an Land geschwommen und geflüchtet. Vielleicht hängt dieſer rätselhafte Fund mit einer Diebesaffäre zusammen, die vor acht Tagen etwa, Londoner Zeitungen berichteten. Ein dortiger berüchtigter Dieb war, nachdem er einen großen Einbruchsdiebstahl begangen hatte, auf einem Motorboot, dessen er sich bemächtigte, von der Themse aus in die offene See geflüchtet. Es ist nicht so unwahrscheinlich, daß er an der dänischen Küste gelandet ist. FG. Die deutsche Südpolarcypcdition wird voraussichtlich in drei Wochen nach Deutschland zurückkehren. Die Gauß" liegt z. 3t. in Simonstown, wo sie die nötigen Ausbesserungen der durch die Südpolarkampagne verursachten Schäden vornimmt. Das neue Land, das die Expedition entdeckt hat, hat den Namen Kaiser Wilhelm II.ginaliter iſt dieſes Syſtem auch nicht von den Warenhur Schiffskatastrophe bei Marſeille wird gemeldet, häusern geschaffen, sondern von den Konsumvereinen, die ja bekanntlich den Zwischenhandel ausschalten und auf Rechnung und zum Gewinn für die Kundschaft die Kaufgeschäfte vermitteln. Hier sind die Kontrollmarken nichts anderes als die Anweisung auf die Gewinnausschüttung im Verhältnis der Beteiligung an dem Geschäftsverkehr ber betreffenden Unternehmungen. Gegen das Sparsystem an sich läßt sich ja allerdings nichts einwenden, wenn es etwa den Zweck haben soll, dem barzahlenden Käufer auch den Genuß des durch die Barzahlung entstehenden höheren Gewinnes zuzuwenden. In den Warenhäusern verkehrt nur barzahlendes Publifum. Das gibt dieſen ohnehin schon eine große Ueberlegenheit gegen die mittleren und kleineren Geschäfte, die zur Aufrechterhaltung ihrer Kundschaft immer noch auf Kreditgewährung angewiesen sind. Weiterhin haben diese großen Kaufmannsgeschäfte dadurch einen Vorsprung vor der kleineren Konkurrenz, daß sie mit Hilfe ihrer größeren Kapitalkraft sich bei den Einkäufen durch Ausnutzung der Konjunktur Geschäftsvorteile schaffen können; ebenso bringt ihnen der raschere Umsaß geringere Zinsverluste, die bei den kleineren Geschäften leicht durch ein Liegenbleiben der Waren entstehen. So haben die größeren Geschäfte, insbesondere die Warenhäuser, bei der Preiskalkulation einen großen Vorsprung, der sich dadurch äußert, daß sie höhere Prozentsäze an Rabatt gewähren können. Sie haben auf diese Weise für ihre Waren nominell die gleichen Preise wie die anderen Geschäfte, kommen aber ihren Käufern durch Auszahlung von höheren Prozenten weiter entgegen, als die anderen Geschäfte dies vermögen. Auf diese Weise sind die Rabattsäße nichts anderes als ** * * Der Großherzog hat dem Kasernenwärter Michael Diehm bei der Garnisonverwaltung Gießen das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift„ Für langjährige treue Dienste" am Bande des Verdienſtordens Philipps des Großmütigen verliehen. daß die Verhaftung der Kapitäne beider zusammengestoBenen Schiffe bevorsteht. Ein großes Schiffsunglück wird aus Rostow a. Don gemeldet. Als der Dampfer ,, Moskwa" nach einer Vergnügungsfahrt auf dem Don in Asow landen wollte, drängte die Menge auf die Schiffsbrücke und diese brach durch. Die Zahl der Opfer soll groß sein. Thienen und wie Wohle dienende G noch eine Anzahl wählte man aus all en geres Romitee, we über den Stand be Berfammlung foll fchiedenem betonte auch balb Schritt Befchloffene Projet Bener äußerten, und der Koften fi fonne man mit un Rreistag eine Bor nur schädlich wirt Frage fand die Schluk. Dorf Gül Laufe des Somme fidh auf etwa 155 Der innere Ausbo baß der Neubau i weiht werden wird Stodhaufen bem Ariegerverein Fjend in einem eis em Fahnennagel am Sonntag aben monn Werner übe und dem Ortsvo Ariegervereins S * Neu- Ul Gi- figer Arbeiter- F ** Grünber Blitz in die Sch Büd ohne zu zi Brunnenberg in hier fonft feinen *** Einen längeren Urlaub hat der Verwalter des Gießener Provinzial- Arresthauses, Schäfer gestern zwecks Herstellung seiner Gesundheit angetreten. Mit Wahrnehmung seiner Dienstverrichtungen ist Gerichtsaccessist Keller in Gießen beauftragt worden. Bunte Chronik. In einer stark besuchten, im Architektenhause zu Berlin abgehaltenen Versammlung wurde Die Gründung einer ,, Deutschen homöopathischen Liga" beschlossen. Der Liga traten sofort circa 1400 MitglieDer bei. - Das Bremer Quarantäneamt hat wegen Pestgefahr Die gesundheitspolizeiliche Kontrolle der von der Westtüste Südamerikas kommenden Schiffe angeordnet. - Die Daimlersche Motorwagenfabrik in Cannstadt ist vollständig niedergebrannt. Im Expeditionsraume der Breslauer Spritfabrik, Aktiengesellschaft, explodierte ein großer eiserner Behälter; vier Personen wurden schwer verletzt. - × An der Fertigstellung der Sielbauarbeiten an der Wieseckbrücke in der Bahnhofstraße wird wieder eifrig gearbeitet, sodas an dieser Stelle in einigen Tagen die Arbeit zum Abschluß gebracht sein wird; auch hat man mit der Pflasterung der Böschung zum Schuße des Siels unter dem Eisenbahnviadukt begonnen. A Das 21jährige Mädchen, welches sich Ecke Wallthorstraße und Braugasse aus dem Fenster auf die Straße stürzte, soll seinen Verlegungen bereits erlegen sein. Schwere Unwetter sind über die Ortschaften Schönau, Holzmülheim, Tondorf, Malberg und Longscheid im Eifelgebirge niedergegangen. Viel Vieh wurde vom Bliz erschlagen oder von den Fluten fortgeschwemmt. Das Getreide auf den Feldern ist vernichtet. Viele Häuser drohen einzustürzen. *** Lollar, 10. Junt. Die Anregung des Gaubertreters He I m-Gießen am letzten Sonntag in seiner Rede auf dem Feſtplage der Gautuenfahrt nach hter: ,, es mögen sich Männer neben dem Turnverein recht bald finden, die eine Geldsammlung zur Erbauung einer Turnhalle ins Leben rufen, damit der Turnverein, welcher auf dem besten Wege ist, turnerisch vorwärts zu kommen, das ganze Jahr hindurch, also auch im Winter seine Mitglieder turnen lassen fann," ist bereits auf auten Boden gefallen. Herr Fabrikant Weinrich in Herfurt ein Lollarer Kind und Bruder des hier wohnbaften Gastwirts Weinrich hat dem Turnverein 500 Mart für besagten Zweck übergeben lassen. Der edleSpender ist ein Mitbegründer des hiesigen Turnvereins. Möge das gute Beispiel recht bald Nachahmung finden. -Der Musiker Hahn in Heinrichsbrunn bei Neiße schof aus Eifersucht auf die Tochter seines Kapellmeisters und verletzte sie schwer. Dann gab er mehrere Schüsse auf sich selbst ab. Am Aufkommen beider wird gezweifelt. - *** Kirtorf.( Eisenbahnprojekte) Das Marburger Eisenbahntomitee und die verschiedenen Komitees, welche sich bereits in einigen Ortschaften zum Zwecke der Fortführung der nunmehr begonnenen Eisenbahn Marburg Dreihausen in der Richtung nach Nordec Londorf, sowie Wittelsberg Schweing - - - " * Homberg a Berteilung der Gef wird durch Herrn Aommiffion für M Baumeister Trabe Shüleraufnahme bifen Sommer an * Darmstad Ganeralfeldmarscha nenalinspekteur in fodann solche in eintreffen. Bu E erfolgter Besichtigu Samstag mittag i berg Alsfeld gebildet baben, hielten am 2. Juni im Fronhof zu Marburg eine Gesamtsizuna ab, welche außerordentlich stark besucht war. Eine ganze Anzahl Städte und Drtschaften hatten Deputationen entfandt. Nach einer kurzen Begrüßungsansprache seitens des Herrn Fabrikanten Schäfer gab Herr Seebinger einen ausführlichen Bericht über den ganzen Stand der Marburger Bahnfragen bezw. der Vorgeschichte derselben. Er griff dabei, so schreibt die„ Alsf. 8tg.", auf die früheren Projekte zurück und führte aus, daß es schon lange ein Wunsch gewesen sei, die Schweinsberger und Alsfelder Gegend der hiesigen näher zu bringen. Durch die Erbauung der Ohmtalbahn sei das Projekt wieder etwas in die Ferne gerückt worden, um jeßt, nachdem man sich in erster Linie für eine Anstrebung der Weiterführung der Bahn Marburg- Dreihausen nach Nordeck bis Londorf fürzlich erklärt, wieder als weiteres anzuftrebendes Biel fräftig in die Hand genommen zu werdenentschloß.! Der Redner wies nun in eingehender Weise auf die Schwierigkeiten hin, welche sich vielleicht entgegenstellen würden, verband aber zugleich damit die Hoffnung, daß sich bei planvollem Vorgehen jedenfalls doch etwas zum Segen der beteiligten Gemeinden erreichen lasse. Eisenbahnen hätten ja immer eine lange Vorgeschichte, so werde es wohl auch hier sein. Man möge ein engeres Komitee bilden, welches die Sache in die Hand nehme. An der sich anschließenden Diskussion beteiligten sich eine ganze Anzahl Versammlungsteilnehmer. Herr Bürgermeister GrauEbsdorf wies in längerer Rede darauf hin, wie sehr man im Ebsdorfer Grund sich auf die Bahn freue. Auch die Grünberger Gegend, die früher viel nach Marburg geneigt, würde dann wieder für diese gewonnen. Herr Lather- Kirtorf führte aus, daß man sich im Gleental ebenfalls sehr viel von der Bahn verspreche. Herr Stern Norded meinte, daß man das neue Projekt doch nicht dem nach Nordeck vorziehen möge. Ihm wurde bedeutet, daß diese Linte ja in erster Linie ausgebaut werden soll, das sei ja in der letzten Sigung befchlossen worden. Herr Wallah- Alsfeld war der Ansicht, daß Marburg gut 2 Bahnprojekte verfolgen könne, in Alsfeld habe man sogar vier. Die Alsfelder freuten sich auf eine Bahnverbindung mit Marburg, er könne alle Unterstüßung von dort versprechen. Nachdem verschiedene Redner sich in ähnlicher Weise ausgesprochen hatten abs eine furze Debatte zwischen den Vertretern von Amönebur 1, Schweinsberg und Niederklein darüber, welche Richtung die Bahn im Kreis Kirchhain nehmen soll. Seitens des Herrn Rektors Schröder aus Am öneburg wurde nämlich der Wunsch ausgesprochen, daß die Bahn anstatt Schweinsberg doch besser Amöneburg berühre. Von anderer Seite wurde dem jedoch widersprochen. schiedene Redner erwähnten dann immer wieder die Linie Dreihausen- Nordeck, worauf Herr Seebinger feststellte, daß dies ja garnicht mehr in Betracht käme, denn diese Linie solle ja laut Beschluß in erster Linie zum Ausbau empfohlen werden. Der Redner gab auch seiner Freude darüber Ausdruck, daß eine Anzahl Herren aus Kirchhain erVerMainz, lien ifche Maurer hi geftern angelommen Nacht heimlich wied ber anständigen worben war. Gru die Italiener im Hanau, 1 tro turz nach 3 1 wurde von dem A og von Urach, u Da König, der fid fofort per Ralernenhofe war Meisterrpi in de Die diesjä Meistertitels(§ 1 halb des Monat Die Gesuch unter Benugung dem Unterzeichn 31. Jult d. J. an u richten. Betzu ung 3- Ordnung fol 1. ein furzer 2. eine Gebu 3. Das Pri oder der Steller d lingen n erworben 4. der Nac Tätigkeit 5. Die Beug Untercid 6. ein poliz Vor der 2 Betretariat der Waldstraße 1/2 Dart einzuzah Befuche beizulege Wir weisen Domowertstamme eyeben wurde, Süfungsordnung Bebestunde, B alicher Weise er Dasselbe m Marfen von der ugesandt. Gießen, den uni 1903. von al. ee- Inspekteur sbienen und wie man sah auch gewillt seien, die allen zum Wohle dienende Sache zu unterstützen. Es sprachen dann noch eine Anzahl Herren ihre Ansichten aus und schließlich wählte man aus allen in Betracht kommenden Orten ein engeres Komitee, welches ab und zu in Wanderversammlungen über den Stand der Bahnfrage beraten wird. Die erste schiebenem betonte Herr Kaiser- Ebsdorf, daß man nun doch auch bald Schritte tun möge, um das in erster Linie beschlossene Projekt nach Nordeck zu fördern. Mehrere der Besichtigung desselben fand ein Frühstück im Offiziere-| kasino statt. Um 32 Uhr begab sich der greise König, immer in der Uniform seines Regiments nach dem Exerzierplaze, um von einer Tribüne aus verschiedene Exerzitien des Regiments, das jetzt zu Pferde angetreten war, beizuwohnen. Bei einer Attacke stürzten 2 Ulanen, ohne jedoch Schaden klängen der dänischen Nationalhymne den Exerzierplaß und fuhr nach dem Bahnhofe, diesmal eskortirt vom 1. Eskadron der Ulanen. Zahlreiches Publikum hatte sich zu dem mili1 Weißzeugnäherin, 1 Näherin, 3 Flickerinen, 7 Laufbezw. Putzfrauen, 1 Waschmädchen bezw. Waschfrau bei gutem Lohn nach ausw. 5 Waschfrauen, 1 landwirtschaftliche Magd, Kunstfchloffer, 1 Spengler,( ausw.), 6 Bau- und MöbelSchreiner( 1 hier, 5 ausw.), 2 Drechsler( ausw.), 1 Schneidemüller( ausw.), 1 Zementmüller( ausw.), 2 An1 Haus- bursche, 2 Pferdefnechte, 1 jüngerer landw. Pferdeknecht( ausw.). nf. Regt. in Bersammlung soll in Marburg stattfinden. Unter Ber- zu nehmen. Um 3.50 Uhr verließ der König unter den streicher, 1 Bäcker( ausw.), 2 Schneider( 1 hier, 1 ausw.), bon Seffen 17. und 18. wet, und am Lehrlinge: 1 Wagner, 1 Schneider, 1 Friseur htigung der Redner äußerten, daß man hier betreffs der Rentabilität tärischer Schauspiel eingefunden. König Christian war schon( ausw.), 1 Maler und Lackierer, 1 Schreiber, 1 Lehrmädchen Dem Trieb und der Kosten sich eingehend informieren müsse und dann wiederholt in Hanau, zuletzt im Jahre 1895. In den 40er( Verkäuferin). e- Inspektion, fonne man mit unwiderlegbarem Material ausgerüstet, dem Jahren des vorigen Jahrhunderts besichtigte er wiederholt der Blanik Areistag eine Vorlage unterbreiten. Eine Uebereilung könne nur schädlich wirken. Nach einer kurzen Debatte über diese Frage fand die Versammlung gegen 6 Uhr abends ihren ift, den D fernenwärter Schluß. Gießen Für lang ordens Phi rwalter des tern zweds hrnehmung ** Dorf Güll. Ein neues Schulhaus wird im Laufe des Sommers zu bauen begonnen. Der Rohbau wird fich auf etwa 15 500 Mt. stellen und bis Herbst fertig sein. Der innere Ausbau wird nächstes Frühjahr hergestellt, so daß der Neubau im Spätsommer oder Herbst 1904 eingeweiht werden wird. ** Stockhausen. Die von Sr. Majestät dem Katser er in Gießen dem Kriegerverein Stockhausen verliehene Fahnenschleife, bes stehend in einem Band der deutschen Nationalfarbe nebst wieder eifrig der Landgraf war. in Begleitung seines Schwiegervaters des Landgrafen Wilhelm von Hessen- Ruppenheim das damals hier garnisonierende 2. Kurheſſiſche Infanterie- Regiment, dessen Chef Wiesbaden, 8. Inni. Der Kaiser erklärte sich mit den Plänen v. Thiersch für das projektirte neue Kurhaus durchaus einverstanden und stellte seine Teilnahme an der Einweihung des Gebäudes in sichere Aussicht. * * Aus dem Gerichtssaal. arbeiten einem Fahnennagel mit dem Reichsadler, wurde dem Verein Schwurgeeicht gegen die bisher noch unbestrafte Gärtneram Sonntag abend im Vereinskokal durch Herrn Kreisamt. monn Werner überreicht, wozu außer dem ganzen Verein und dem Ortsvorstand auch die Vorstandsmitglieder des gen die A at man mil Siels unter Kriegervereins Schlechtenwegen erschienen waren. ** Neu- Ulrichstein. Ende Mai befanden sich auf hiesiger Arbeiter- Rolonie stellen- bezw. arbeitslos 70 Mann. de Wallthor raße filette, * ** Grünberg, 11. Juni. Cestern Abend schlug der Blitz in die Scheuer des Herrn Christ. Wagner; zum Glück ohne zu zünden. Ein zweiter Blitz schlug am Brunnenberg in das sog. Felsenstübchen; richtete auch hier sonst keinen weiteren Schaden an. - & Gauber in seiner mach hier: ** Homberg a. d. O. Rommenden Sonntag findet die erein recht Verteilung der Gesellenbriefe statt. Die Handwerkskammer uung einer wird durch Herrn Obermeister Lauß aus Darmstadt, die berein, wel ommiffion für Meisterprüfungen für Oberhessen durch Herrn rwärts Baumeister Traber aus Gießen vertreten. Die letzte chim Win: Schitleraufnahme für die Sonntagszeichenschule findet für bereits auf diesen Sommer am fommenden Sonntag( 1 Uhr) statt. Beinrich in ** Darmstadt, 10. Juni. Am Freitag abend wird C des hier Generalfeldmarschall Graf v. Walderfee, der 3. Bt. als GeTurnverein neralinspekteur in Mainz Truppenbesichtigungen vornimmt und assen. De sobann solche in Worms vornehmen wird, in Darmstadt urnvereins. eintreffen. Zu Ehren des Generalfeldmarschalls findet nach erfolgter Besichtigung von Truppen hiesiger Garnison am Samstag mittag im Residenzschloß Tafel statt. ing finden. Das Mar Komitees, 1 Mare Mainz, 10. Juni. Im Ganzen sollten 500 ttaZwecke der lienische Maurer hier eintreffen und zwar truppenweise. Die gestern angekommenen Italiener sind nun in vergangener Norded Nacht heimlich wieder abgereist, nachdem ihnen aus der Kasse weins der ausständigen Maurer das Reisegeld bis Köln ausbezahlt 2. Juni im worden war. Grund der Abreise soll sein, daß kein Mensch außerordent die Staliener im Quartier haben wollte. te und Ort einer furzen ten Schäfer St über den der Vorge die„ ,, Alsf. rte aus, daß weinsberger igen. Durch rojekt wieder achdem man Beiterführung bis Londorf Hanan, 10. Juni. König Christian von Dänemard traf furz nach 3 Uhr auf dem hiesigen Ostbahnhofe ein. Er wurde von dem Kommandeur des 6. Ulanenregiments, Hervon Urach, und dem Landrat von Beckerat empfangen. 30g Der König, der Herzog und die übrigen Herren begaben fich sofort per Wagen nach der Ulanenkaserne. Auf dem Rasernenhofe war das Regiment zu Fuß aufgestellt. Nach Meisterrpüfungen für Handwerker. in der Provinz Oberhessen. Die diesjährigen Prüfungen zur Erlangung des Biel träftig Meistertitels(§ 133 der Gewerbeordnung) werden innerner wies nun halb des Monats August d. J. abgehalten. 1, welche fich Die Gesuche um Zulassung zur Meisterprüfung sind gleich damit unter Benutzung des vorgeschriebenen Formulares( bei) en jedenfalls dem Unterzeichneten erhältlich) spätestens bis zum ben erreichen 31. Juli d. J. an die unterzeichnete Prüfungskommission Borgeschichte, zu richten. Beizufügen sind nach§ 2 der Meisterprüfein engeres ungs- Ordnung folgende Unterlagen: ehme. An eine ganze ifter Graue sehr man Auch die ch Marburg nnen. Herr im Gleen reche. Herr Projekt bod wurde be. baut werden ffen worden. Gießen, 11. Juni 1903. Schwurgericht.( 3. Fall.) Gestern verhandelte das Eheleute Friedrich und Anna Möser in Diensten der Kurverwaltung zu Bad Salzhausen wegen Meineid. Die Ehefrau Möser soll einen an das Ministerium der Finanzen gerichteten annonimen Brief der Beleidigungen gegen den Oberförster und Kurdirektor Cellarius in Bad Sazhausen enthält, vor dem Amtsgericht Nidda unter Eid als von ihr geschrieben fälschlich in Abrede gestellt haben, und ebenso sollte der Eid des Ehemannes der besagt, er wisse nicht wer den Brief geschrieben, falsch sein. Troß der übereinstimmenden Erklärung der Schreibsachverständigen Landgerichtssekretär Pähler- Frankfurt a. M. und des Schulrats Dr. Grabow- Berlin, daß Niemand anderes als die angeklagte Ehefrau die anonyme Schrift verfaßt und geschrieben hat, verneinten die Geschworenen die Schuldfrage worauf beide Angeklagten frei gesprochen wurden. Neueste Nachrichten. Belgrad, 10. Juni. Wie uns gemeldet wird, sind König Alexander und Königin Draga, als Berschwörer in das Schloß eindringen wollten, erschossen in ihren Gemächern aufgefunden worSen. Ebenfalls tot aufgefunden wurden der Bruder der Königin und 3 Minifter. Zum Attentat in Serbien wird uns über Berlin heute Nachmittag 2 Uhr 5 Min. noch telegraphiert: Die miterschossenen Minister sind Die miterschossenen Minister sind Expräsident Markowitsch, Generaladjutant Petrowitſch Expräsident Markowitsch, Generaladjutant Petrowitsch und Erkriegsminister Barlowitsch. miert. Zum König wurde Peter Karageorgiewitsch proklaDas ganze Land ist in großer Aufregung. - Arbeitsnachweis der Stadt Gießen E8 tönnen eingestellt werden: 18 Dienstmädchen für sofort und später gegen hohen Lohn, 1 Kindermädchen, 1 Kinderwärterin 1 Es suchen Arbeit: Kinderwärterin, 2 Flickerin 3 Waschfrauen, 5 Lauf- bezw. 3 Dienstmädchen, 1 8immermädchen, 1 Kindermädchen, Bußfrauen, 2 Metallformer, 1 Spengler, 1 Bau- und Maschinenschlosser, 2 Bauschlosser, 1 Maschinenschlosser, 7 Bau- und Möbelschreiner, 1 Wagner, 1 8immermann, 1 Rüfer, 3 Glaser,( darunter 1 Bilderrahmeninacher, 2 Weißbinder 2 Buchbinder, 1 Schuhmacher, 2 Heizer, 1 Bureaugehilfe, 12 Hausburschen, 4 Diener, oder Auslaufer, 2 Kutscher, 1 Krantenwärter, 3 Tagelöhner, 6 Pferdefnechte ( 4 für Landwirtschaft) und 3 landw. Arbeiter. Lehrlinge: 1 Schreiber. Marktbericht. Gießen, 11 Juni. Auf dem heutigen Wochenmartt kosteten Butter per Pfd. 0.85-1.00 Mt. Hühnereter 6 Pfg., 2 St.12 Pfg., EnteneterSt. 6-7 fg., Käse per St. 5-8 Pfg.. Käsematte 2 St. 5-6 Bfg., Erbsen per Liter 21 Pfg., Linsen per Liter 32 Pfs., Tauben per Paar MY. 1.00-1.20, Hühner per Stüd Mr. 120-2.40, Hahnen, per, Stüd Mr. 1.00-1.80, Enten per Stüd 2.00-2.40, Gänse p. Bid. 54-60 Pfg., Ochsenfleisch per Pfd. 68-78 Bfg., Rindfleisch per Pfd. 60-66 Bfg. Schweinefleisch per Pfe. 66-76 Pig. Schweinefleisch gesalzen per Pfund 0.80 Pfa., Kalbfleisch per Pfd. 68-74 Bfg., Hammelfleisch per Pfd. 52-72 Pfg., Kartoffeln per 100 kilo 8.00-8.00 m., Zwiebeln per 3t. Mt. 9.00-10.00, Milch per 2ter 18 Gfg. Herborn( Dill), 8. Juni. Auf dem heute abgehaltenen 6. diesjährigen Markt waren aufgetrieben 300 Stück Rindvieh und 895 Schweine. Es wurden bezahlt für Fettvieh und zwar Ochsen I. Qual. 70 bis 73 Mt, II. Qual. 68 bis 70 Mt., Kühe und Rinder I. Qual. 63 bis 65 Mt., II Qual. 55 bis 60 Mt. per 50 Kilo Schlachtgewicht. Auf dem Schweinemarkt fosteten Ferkel 40 bis 55 Mt. Läufer 90 bis 80 Mt. und Einlegschweine 90 bis 110 Mr. das Paar. Der nächste Markt findet am 1. Juli statt. Druck und Verlag der Gießener Verlagsdruckeret, vorm. Wilh. Keller'sche Buchdruckerei( gegr. 1873); für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießen. Verdingung. Die Lieferung von 300 Kbm. Pflastersand( Lahnsand bevorzugt) soll frei Baustelle vergeben werden. Schriftliche mit entsprechender Aufschrift versehene Angebote sind bis zum 15. Juni 1903, Nachmittags 4 Uhr um welche Zeit die Eröffnung erfolgt auf der Bürgermeisteret Brumbach, Post Rodheim a. B., einzureichen. Die Bedingungen 2c. liegen zur Einsicht bei dem unterzeichneten Wegemeister offen. Die Lieferung hat bis zum 1. August 1903 zu erfolgen. Rodheim a. B., 9. Juni 1903. Hagner, Wegemeister. Zum neuen Saalbau ( früher: Steins Garten). Donnerstag, den 11. Juni 1. Abonnements- Konzert ausgeführt von der Kapelle des Infanterie- Regiments„ Kaiser Wilhelm"( 2. Großh. 1. ein furzer eigenhändig geschriebener Lebenslauf, Hess.) Nr. 116 unter Leitung des Großh. Musikdirektors Herrn C. Krauße. 2. eine Geburtsurkunde, 3. das Prüfungszeugnis über die Gefellenprüfung, oder der Nachweis darüber, daß der Gesuchsteller die Befugnis zur Anleitung von Lehrlingen nach§ 129 der Gewerbe- Ordnung sich erworben hat, 4. der Nachweis über eine mindestens 3jährige Tätigkeit als Geselle, 5. die Zeugnisse über etwaigen Besuch gewerblicher Unterrichtsanstalten, 6. ein polizeiliches Führungszeugnis. Vor der Anmeldung zur Prüfung ist an das a Marburg Sekretariat der Handwerkskammer zu Darmstadt, habe man Waldstraße 1/2, eine Prüfungsgebühr von 25 me Bahnver: Mark einzuzahlen. Eine Quittung hierüber ist dem ng von dort Gesuche beizulegen. in ähnlicher Wir weisen gleichzeitig darauf hin, daß seitens der Satte zwischen Handwerkskammer zu Darmstadt ein Leitfaden herausNieberklein gegeben wurde, aus welchem die Prüflinge die in der hain nehmen Prüfungsordnung vorgeschriebenen Kenntnisse in der öneburg feeskunde, Buchführung und Wechsellehre in leicht die Bahn faßlicher Weise erlernen können. ühre. Von Dasselbe wird gegen Einsendung von 75 Pfg. in Then Ber Marken von dem Sekretariat der Kammer portofrei er die Linie zugesandt. fiftellte, daß biefe Linie empfohlen be darüber hain er Gießen, den 9. Juni 1903. Die Meister- Prüfungskommission für die Provinz Oberhessen: Traber, Vorsitzender. Anfang präzis 8 Uhr. Eintritt 50 Pfg. Die Liste liegt an der Kasse zum Abonniren offen. Th. Brück, Ein Meggerlehrling sofort gesucht. Wo, sagt die Expedition dieses Blattes. Schirme werden schnell und gut reparirt u. uerbe= zogen. Kaffeler Schirmfabrik Gießen, Seltersweg 9 Möbelfabrik m. Motorbetrieb, Gießen. Eche Schloßgaffe- Kanzleiberg- Brandplatz. Franko- Lieferung nach jeder Bahn- Station Besichtigung der jeder großstädtischen Konkurrenz die Größtes Spitze bietenden Austell Möbellager ungs- Räume ohne Verbind= lichkeit erbeten. Ehrendste freiwillige Anerkennungsschreiben. feinste und einfachste Möbel jeden Styles Zehn Schaufenster 1200 mtr. komfortable Magazin- Räume außer den Maschinen- u. Fabriklokalen. Stetes Lager von ca. 100 Sa= lons, Sprise-, Schlaf- und Herren- Zimmern. Kücheneinrichtungen jeder Preislage 25 komplett( mit allen Innendekorationen, Lüfter, Kunstverglasungen ete. versehene) eingerichtete Muster- Zimmer. Geschäftsgründung 1858, Telephon 373. B " u den Ausführungen des Herrn Defonomierat Schlenke Hardthof in Nr. 153 des Gieß. Anz."„ Warum wir den Herrn Kommerzienrat Heyligenstaedt nicht wählen wollen", geben wir voll und ganz in öffentlichem Dant unsere Zu stimmung. Die Person des Leztgenannten bleibt dabei ganz außer Betracht. Nur das Programm, welches derselbe vertritt, unseres Erachtens der Landwirt absolut nicht als seine Interessen vertretende gelten lassen. kann das Bekanntmachung. Droschkenbesizer Wilhelm Huhn in Gießen hat die Erlaubnis erhalten, eine Droschke mit der Nr. 9 nach Maßgabe der Polizei- Verordnung für das Troschtenfuhrwesen in der ProvinzialHauptstadt Gießen bom 15. Oftober 1900 in Betrieb Gießen, den 8. Juni 1903. zu sehen. Großh. Polizeiant Gießen. Hechler. An dieser Stelle sei es nochmals betont, daß im Reichstag sowohl die Mehrheit wie auch alle Regierungen stets bereit sind, der Industrie überall bereitwilligst die Wege zu beſſerem Gedeihen zu ebenen, dahingegen bezüglich der Landwirtschaft immer der Worte viele, der Taten aber wenige waren, um dieser in gleichem Sinne gerecht zu werden. So sei hier nochmals wiederholt, waß Herr Schlente mit Recht betont, daß alle Landwirte zu rechter Zeit sich darauf befinnen mögen, daß die Stimmenabgabe an der Urne bei Wer wagt gewinnt!! der Reichstagswahl am 16. Juni die richtige Antwort ist, welche von Ihnen gegeben wird. Wenn er einem Kandidaten seine Stimme gibt, welcher das ,, Was Not tut in der Landwirtschaft" versteht und mitfühlt, und dieses zu vertreten sich erflärt. Es ist dabei durchaus nicht nötig, daß dieser ein anderer gelehrter Mann sein muß, es genügt vollkommen, wenn er ein Ehrlicher, dabei klarer Kopf ist, welcher mit feftem Ziehung v. 23.- 26. Juni 19D3. Willen sein sich gestecktes Biel verfolgt. Darum Landwirte llein und groß", wählet den " Herrn Bürgermeister Köhler von Langsdorf am 16. Juni als Eueren berufenen Vertreter, zeiget damit, daß ihr entschlossen seid Euere Euch zukommende Rechte energisch zu wahren, wie dies schon längst andere Parteien getan haben. Euere Parole set ,, Einigkeit macht start" und führt endlich zum Ziele. Mit dem Motto: suum quice ,, Einem Jeden das Seine". Zeiget mit der Stimmenabgabe am 16. Juni, daß ihr erkannt habt, welchen Weg ihr von nun an zu gehen habt, und wählet Männer, welche Euere Interessen im Reichstag zu vertreten gesonnen sind, zeiget daß Ihr würdig seid und Euch dann der Morgenstern einer besseren Zukunft leuchtet. 41te Gothaer Geld- Lotterie. unter Aufsicht d. Lotterte- Direktion in Darmstadt. Mögl. Höchstgw. bar 1 Brämie " 1 1 Hauptgw. 1 " 125000 60000 mt. 40000 25000 10000 2 Gew. à 5000-10000 " " 1 " " s à 2000= 10000 " " 10 " à 1000-10000 "/ 50 " à 200= 10000 " Zum Schlusse sei Herrn Dekonomierat Schlente nochmals öffentlich Dank gesagt 100 für seine zielbewußte Ausführung in Sachen der Reichstagswahl " zufam.= 10000 " 400" 1931, W 20000 57930 " " 11 Jausende von intelligenten Damen und Herren mit wirklichem Verständnis für Hautkultur bedienen sich der Aok- Methode und Aok- Seife. Sie benutzen die Aok- Seife, um ihre Haut zu vervollkommnen, zu erhalten, zu reinigen, zur Reinigung der Kopfhaut, zum Weichmachen, Weißermachen und Verbessern roter, rauher, rissiger Hände, bei übermäßiger Schweißbildung, als ausgezeichnetes Hilfsmittel für Toilettezwecke, Badezwecke und für die Kinderstube. Die Aok- Seife ist als milde, fettreiche, neutrale Seife besonders geschaffen für zarte, empfindliche Haut, da sie kein brennendes Gefühl nach dem Waschen hinterläßt. Die Aok- Seife besitzt eine eigenartige, günstige Wirkung für die Erwerbung und Erhaltung klassischer Schönheit des Teints. Die Aok- Seife vereinigt in sich die beste Haut- und Teintseife, die beste Toilette- und Kinderseife, die überhaupt zusammengesetzt werden kann. Keine andere Seife kann mit Aok- Seife in ihrer besonderen Eigenart verglichen werden. Packung A( Geschenkpackung in Künstlerkarton) 1 Stück M. 1.50, 3 Stück M. 4.50; Packung B( Gebrauchspackung in Papier) I Stück M. 1.40, 3. Stück M. 4. Jedem Stück Seife liegen genaue Informationen über die Aok- Methode bei. Es ist Tatsache, daß die ersten Berühmtheiten der Kunstwelt sich gutachtlich übereinstimmend sehr günstig geäußert haben, z. B.: Lola Beeth, Emilie Herzog, Rosa Poppe, Helene Odilon, Ida Hiedler, Therese Rothauser, Italie Gräfin Vasquez, Clara von Küry, Charlotte Wiehe, Tilly Waldegg, Mia Werber, Bozena Bradsky, Fürstin Barjatinska, Cleo de Mérode und viele andere. Es ist unmöglich, alle die glänzenden Anerkennungen abzudrucken. Es ist aber zweifellos Tatsache, daß diese hervorvagenden Persönlichkeiten das beste Urteil haben müssen in einer Frage, die für sie von ausschlaggebender Bedeutung ist. Sollte diese Tatsache allein nicht genügen, um jedermann zu veranlassen, sich die großen Vorteile der Anwendung der so überaus erfolgreichen, wirksamen Aok- Methode und Aok- Seife zunutze zu machen? Man sollte nicht zögern, sofort anzufangen. Wilh. Anhalt G. m. b. H., Ostseebad Kolberg. [ 1790] Mehrere Wähler. Friedrich Teipel Markt 16. empfiehlt 2500 Geldgewinne und 2 Prämien. Schnelle Entscheidung. Beste GewinnAussichten. Nur 17 500 Lose. Zu dieser äußerst günftigen Corlets in cirta 50 verschiedenen Sorten von den billigsten Lotterie empfehle ich Loſe, ſo lange bis zu den feinsten Facons. Hygienische Reform- Corsetts, Gradchalter für Damen u. Kinder, Frack Corsetts a la Colombe. Ertra fc tianna na Mak prompt. ¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤ Emma Seuling, Bilz- Limetta. 45 Wetsteinstraße 45. Gießen. Billigste Ausnahmepreise für: Prima Weißblech- Gießkannen, Bestes alkoholfreies Erfrischungsgetränk. Empfohlen von ersten Autoritäten Deutschlands. Generalvertreter: Konrad Roth, Gießen, Zozelsgasse 9. blant u. tadiert in allen Größen, Zu verlangen in allen Restaurants und Wirtschaften, emaillierte Teigschüsseln besonders an Ausflugsorten. und Fleischtöpfe, salatsiebe und Kaffeekeffel. ¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤ II. Sefftsch- Thüringische Staatslotterie 7 ( Mitteldeutsche Staatslotterie) Behang II. Alaffe( 2. Tag) 10. Juni 1903. Alle Nummern, neben welchen nichts bemerkt ist, find mit 100 Mark gezogen. ( Ohne Gewähr.) 527 16 105 213 322 538 89 650 873 96 952 1095 101 59 219 318[ 150] 50 94 409 76 511 20 30 73 77[ 150] 687 750 865 66 78 910 50 97 2010 31 97[ 150] 176 92 206 49 84 334 419 653 54 65 789 809 39 904 83 95 B023 47 94 197 224 376 443 98 537 89 642 901 2 18 55 81 4097 122 288 484 599 684 772 879 959 5035 49 85 98 232 54 80 334 53 96 440 60 78 82 542 75 624 48 82 [ 150] 92 737 65 77 881 90 95 918 43 6061 137 76 241 349 493 509 758 912 93[ 200] 7004 7 27 38 260 98 402 564 83 644 761 93 819 35 38 58 92 95 903 8015 231 47 313 70[ 200] 76 503 61 80 660 788[ 150] 95 97 956 62 72 86 9093 108 34 366 476 543 621 74 87 709 46 98 813 988 10065 148 92 411 44 66 92 565 613 14 75 706 74 93 812 28 38 913 90 11070 106 44 90 92 99 323 86[ 300] 411 713 49 95| 150] 864[ 200 066 12002 37 48 94 304 530 671 85 86 722 808 966 70 13038 54 69 140 315 54 57 407 41 61 73 527 71 94 97 736 60 826 28 973 79 99 14070 74 84 101 55 227 301 66 81 494[ 2000] 150836 282 360 475 508 94[ 150] 644 731 49 59 899 919 21 31 89 95 16015 31 103 62 202 11 41 340 45 72 409 508 68 603 880 17035 154 66 74 83 98 212 28 355 66 420 505 797 809 930 99 18000 52 68 108 35 83 242 57 73 365 403 27 602 53 89 97 919 38[ 150] 99 19001 24 43 75 115 11 442 524 69 632 99 863 99 909[ 150] 18 68 98 20023 48 71 140 47 328 66 77 453 84 534 60 84 628 61[ 150] 74 735 39[ 150] 830 70 78 939 21061 111 231 55 84 390 464 66 549 55 89 827 28 22002 129 77 300 44 402 15 677 706 7 810 99 903 73 23010 18 70 73 116 72 204 347 60 442 543 609 27 56 707 10 802 24049 129 388 94 428 58 683 898 25020 93 160 242 94 363 441 629 99 867 26071 84[ 200] 187 826[ 300] 534 52 720 883 84 962 27143 364 535 46 730 816 25 90 948 74 87 28012 58 145 82 369 98 453 513[ 150] 66 690 838 75 916 39 66 29042 71 109 92 267 396 450 51 58 549 69 721 88 812 933 41 30029 82 124 36 68 301 11 453 68 71 505 809 17 911 31052 87 280 319 22 407[ 300 u. e. Pr. v. 50 000] 13 694 713 150 29 85 96 965 76 82057 141 302 63 416 41 69 76 562 620 743 802 51 66 70 38030 50 74 79 85 86 123 293 326 532 682 726 27 811 34007 42 62 98 102 301 19 456 574 613 24 769 35036 109 26 50 265 357 440 60 553 55 658 62 99 744 847 69 980 36091[ 200] 270 545 93 751 842 73 95[ 200] 959 67 37098 299[ 200] B81 593 622 24 41 758 832 35 969 99 38069 97 175 294 391 428 565 639 790 803 68 925 70 72 39117 42 73 97 278 456 530 64 627 706 49 896 40516 87 642 62 90 846 68 81 95 921 41018 31 34 40 43 151 201 76 302 15 64 537 644 711 33 82 824| 150) 97 916 83 42095 194 285 315 57 80 407[ 150] 504 47[ 150 81 793 824 35 54 978[ 150 43023 161 66 [ 150] 228[ 300] 36 382 95 406 40[ 150] 60 517 51 804 90 91 921 53 61 44087 189 336 90 410 873 998 45087 173 203[ 200] 302 86 674 91 722 813 974 46078 163 204 B09 76 479 511 631 747 825 44 83 931 37 47028 76 77 115 65 66 23 542 643 82[ 2001 86 704 25( 1501 61 854 927 48008 43 112 466 609 14 Vorrat 1/10 Mt. 3,-, 1/5 t. 6,- 1/ Mt. 15,-, 1/1 Mt. 30.für Lifte und Porto 25 Pfg. mehr. Rich. Buchacker Glessen, Neue- Baue II. Ziegenbock, dreijährig, Sahner Rasse, zur Zucht geeignet, zu verkaufen. Dienst sehr gut. Heinrich Pfaff, Launsbach 310. Geld- Darlehen von 200 mt. aufwärts erhalten solvente Personen jeden Star des zu 4, 5, 6 Proz. und mäßigen Rückzahlungen durch Nächste Ziebung am 30. Juni cr. Frisch GEWAGT ist halb GEWONNEN! Laut reichsgerichtl. Entscheid. vom 8. April 1895 für ganz Deutschland incl. aller Bundesstaaten gesetzl. erlaubte Serienlosgesellschaften besteh. aus je 100 Anteilen comb. in 24Ziehungen mit abwechs. Haupttreffer in Mark: 300000, 240000, 180000, 120000, 105000, 102000, 90000, etc. etc. Gesamtbetrag der kleinsten Treffer ca. 20 Prozent des Einsatzes. Keine Nieten. Jedes Loos ein Treffer! Gewinnlisten n. jeder Ziehung. Monatlicher Beitrag Bei Nichtconvenienz 3 Tage ReklaUmgehende Anmeldungen zu richten an: J. SCHMIDT& Co. in Arnheim a. Rhein. nur 5 Mk. mationsfrist. Niederland No. 95. Prämiert auf allen beschickten Ausstellungen mit 1. Preisen. A.M.Cörincz& Cie., Mäussurg 15 Max Arnold, Drahtwarengeschäft protot. Handelsgesellschaft und Gießen. Mäusburg 15 Geldagentur Budapest, Real- empfiehlt Drahtgeflechte aller Art in allen Maschenweiten für alle neck zu foliden Preisen. schulgasse 16. Retourmarke erwünscht. Sonstige Drahtarbeiten billigst. 25 30 78 735 65 822 999 49060 120 48 95 324 523 662 76 88 742 66 869 87 953 70 50059 74 134 43 201 17 46 95 421 524 606 51123 202 82 95 96 419 88 59 84 657 816 77 52027 92 211 36 89 375 92 479 579 654 821 75 80 967 53073 175 274 330 624 811 90 54139 80 237 68 302 512 35 43 49 64 84 655 721 40 839 910 30 55383 456 86 503 61 610 85 93 710 41 816 911 56210 31 63 312 63 460 504 27 48 608 59 86 796 901 22 34 57045 91 99 175 90 213 334 65 636 82 700 15 51 89 99 806 31 36 42 90 915 87 58133 65 68 71 225 328 55 79 98 408 29 571 695 746 51 79 93 840 915 59031 70 109 19 235 84 446 405 16 35 62[ 400] 71 85 658 736 809 30 60 75 60086 217 41 47 545 600 1 24 733 64 82 99 933 61037 52 65 193 293 892 455 502 58 71 92 603 32 777 813 57 907 62007 26 49 114 38 1300 436 69 603 845 71 82 63135 309 77 411 81 575 803[ 150] 927[ 300] 64051 123 47 249 59 76 82 303[ 200] 30 74 82 739 868 937[ 1000 65053 69 91 100 86 272 332 419 26 99 550 620 1300 91 95 825 66123 37 238 89 312 88 439 90 522 32 603 762 843 59 963 84[ 3000 67014 95 185 257 477 705 37 97 884 68011 12 20 38 68 206 406 28 53 520 87 621 755 60 809 38 98 967 72 69045 169 74 92 237 59 306 96 564 673 88 736 45 812 93 70105 264 324 44 49 473 659 74 740 924 51 55[ 200] 71012 47 81 110 37 42 72 79[ 200] 94 229 311 89 525 44 83 607 82 70) 1 16 5 55 76 97 851 924 86[ 150] 93 72045 85 315 41[ 400] 54 444 538 54 62 70[ 150] 83 648 58 96 704 905 51 73100 315 39 417 1501 76 85 90 504 81 624 62[ 150] 700 1 84 35 62 98 802 29[ 150] 44 929 74047 80 121 29 288 80 804 21 511 671 739 53 66 809 66[ 1000] 98 961 75333 484[ 200] 501 11 13 15[ 300] 53 56 72 725 54 833 925 76103 41 50 201 14 17 371 407 29 530 40 653 93 721 62 817 56 65[ 200] 949 77055 129 30 87 623 35 716 40 900 25 44 78060 88 152 84 287 347 92 488 562 68 603 704 17 55 803 31 984 79068 79 87 217 85 336 93 427 29 36 56 556 75 832 975 80074 165 71 245 397 431 529 55[ 150] 83 91 624 89 738 62 866 81008 170 344 58 59 99 403 11 54 573 82 94 680 85 870 967 82117 36 263 382 87 518 649 67 70 734 47 69 98 839 93 900 10 29 85 83002[ 200] 45 83 103 80[ 150] 224 322 30 534 58 89 857 70 920 51 94 84011 461 67 83 520 33 802 58 91 85015 28 114 23 42 282 331 558 63 673 700 16 810 33 903 38 86060 158 99 321 82 568 637 752 64 87006 19 26 146 223 60 85 347 451 76 528 36 743 810 76 88069 81 115 31 223 405 25 87 505 24[ 150] 30 80 767 805 93 919 58 89069 84[ 150] 129 84 377 502 27[ 200] 82 600 72 764 81 880 982 90031 81 109 88 233 345 460[ 300] 82 530[ 200] 625 67 95 778 97 817 91007 196 359 417 71 552 77 88 638 69 77 82 862 86 900 92106 262 370 411 590 611 52 67 86 781 828 37 40 929 93035 45 90 97 101 256 71 361 92 448 58[ 200] 522 602 78 706 28 911 94023 31 50 198 207 21 346 75 408 98[ 150] 702 78 887 990 95033 385 439 84 572 623 73 710[ 400] 882 965 96098 122 246 67 310 30 57 432 37[ 150] 52 82 515 21 68 604 24 77 81 719 29 836 76 981 97008 168 92 225[ 400] 64 73[ 150] 308 58 74 85 465 86 526 703 5 802 982 97 98007 28 87 98 158 310 25 48 440[ 150] 540 85 615[ 150] 45 780 843 99020 36 61 92 200 57 345 96 489 76 91 500 25 34 92 714 29 78[ 150] 84 800 51 66 964 Neuen staatl. tonz. Kollekteur Richard der Hessisch- Thüringischen( Mitteldeutschen) Staats- Lotterie. Buchacker, Giessen. Bäue 11. 2 große Heckkäftge zu faufen. Näh. Kirchenplag Gießen. Tügtiges Mädchen sucht Schmidt, ver 21. Gießen, Schottstraße 3, II. Junger Hausbursche gesucht. H. Krämer, Kreuzplatz 1. Ein Schweizer gesucht. Ed. Klinkel, Bhnhofstrafe 10. Lehrling gesucht für die Steindruckerei Chiist& Herr Lith. Anstalt und Steindruckerei, Gießen, Kirchstraße 2. mit Kleine Wohnunggaben al 8bald zu vermieten Brandblak 15. 4- Zimmerwohnung sofort zu vermieten. Liebigftrake 58, II. in Zimmer mit Kabinet mit oder ohne Möbel per sofort zu vermieten. Bahnhofstraße 15 Kleine 3- Zimmerwohnung mit( Bartenanteil per Monat 14 Mr. zu vermieten. Schöne Aussicht." Bine 2- Zimmerwohnung an ruhige Leute zu vermieten.. Rodheimerstraße 29 Kleine Wohnung an ruh. Leute pr. 15. Juni zu vermieten. Näh. Kirchenplay 21, Gieken. in möbl. und ein unmöbliertes Zimmer zu verm. Gießen. Kreuzplatz 10. Stübchen mit Bett als Schlafstelle zu vermieten. Matgasse 11. Itche Dosen von Tee den Effett nicht mildern, so geht er feitab ins Gebüsch, um seinen feinen Rausch auszuschlafen fehren. und später ng neuen Libationen zurückzuRr. 134. Famil Donnerstag, den 11. Juni 1903