erked Perke 1.-, im Abonneme ergestellt ist, empfe 1g8voll kenwal eken à Glas 10 B Bauarbeite Engen zur Ausfüh veg und Beglare beiten, rgeben werden. .vorm. 10 t. Johannesf Bertragsbedin Nr. 109 Mbonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Bfg., Seus gebracht 60 fg., bure bie oft bezogen viertelfährlich Bt. 1.60. Gratisbeulagen: Oberhessische Familienzeitung( täglich) Oberbeffifee Beits rift für Landwirtschaft, Obft- n Gartenbau, sowie die Bickener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags Montag den 11. Mai 1903. Gießener 12. Jahrgang. Jusertionsprei si Die einfpaltige Petitzeile für Steen wh ganz Oberheffen, bie Kreise Beglar und Marburg 10 fé fenft 16 Bfg.: Reklamen die Betttestle 30 resp. 4 Boftzettungsliste Ste. 1960. Rebaltion und Expedition: Stesen Rexenweg Bernsprechenfish Rs. 203. Nenelle Nachrichlen ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszettung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Neue Schreckenskunde aus Mazedonien, Eine entseßenerregende Nachricht kommt aus Sofia: In Köprülü( Mazedonien) soll vor acht Tagen die dortige Moschee mit mehr als 200 Mohamedanern, die darin versammelt waren, mit Dynamitbomben in die Luft geprengt und die Mohamedaner unter den Trümmern ver schüttet worden seien. Der Attentäter Namens Popow habe sich dann erschossen; bei ihm habe man einen Zettel des Inhalts gefunden, er sei ein mazedonischer ,, Todesritter", er habe gelobt, sich nach dem Attentat zu töten. In Wien, wo man sich über die Vorgänge in Mazedonier für gut unterrichtet hält, mißt man der Nachricht feinen Glauben bei, und in der Tat ist es nicht wahrscheinlich, daß die Kunde von einer solchen Freveltat eine ganze Woche gebraucht haben sollte, um bis nach Sofia zu drin. gen. Unmöglich ist natürlich die Sache nicht. Sicher ist jedenfalls, daß die Vorgänge in Monasti ften Gustab noch ernster gewesen sind, als man nach den bisherigen -12 el. Arbeit t m. b. j. g. g. stellungsarbeiten itals erforder eiten 3. Vorm. 11 Uhr. ungen liegen währe inficht offen. ei uns erhältlich, fr t bei uns einzuri Gießen. uch! baues beabsichti 22 hier befind verkaufen. Au hier, an welchen richten find. Wilh. Löber ezugsquelle aller Art r, Giessen. i und Sägewerk nfordern! M ruition. det 1868. yen. ng. - in die Moschee geworfenen Bomben wurden nach neuerer Feststellungen 11 Personen getötet und 19 verwundet. Schlimme Nachrichten kommen auch wieder aus Saloniki Dort scheinen sich die Schreckensszenen wiederholt zu ha ben. Einzelheiten fehlen noch, auch ist nicht mit Sicher heit festgestellt, ob die fremden Kriegsschiffe im Hafen Truppen gelandet haben. Wie verlautet, ist das gesche hen. Neuerdings sind auch in Uesküb ernste Unruhen ausgebrochen. Dort sind bulgarische Verschwörer aus Sofic eingetroffen. Die Konsuln erhielten Drohbriefe; infolgedessen wurden die Konsulate scharf bewacht. Die bulgarische Regierung hat in Wien, Paris und Petersburg mündlich erklären lassen, daß sie die Verantwortung für die Attentate in Saloniki ablehne, und hat auch auf das grausame Verhalten der Türken nach den Attentaten hingewiesen. Tie türkischen Truppen in Salo: nüti werden beschuldigt, unter den Angehörigen der Attentäter von Saloniki ein großes Gemegel angerichtet zu haben. Selbst wenn das der Fall sein sollte, weiß man boch nicht, wie gerade Bulgarien dazu kommt, sich darüber zu entrüsten, wo es doch feststeht, daß tatsächlich die bulgarische Regierung moralisch die Mitschuld an den Untaten von Saloniki trägt. nabe. Zwar wird hier die Befürchtung am Plaze sein, daß möglicherweise gerade diese kurze Blüte einen um so größeren Rückschlag bringen muß, weil der Erwerb von Roheisen mit Deutlichkeit dartue, daß Amerika in der Herstellung der Eisenwaren so sehr die Führung habe, daß es mit seinen reichen Schäßen nicht mehr die Rohstoffe für seine Fabrikation aufbringen könne. Allein man übersieht, daß das in Köln verkaufte Gußeisen und das Eiegerländer Spiegeleisen bereits ein verarbeitetes Qualitätsmaterial ist, das in dieser Güte nur in Deutschland hergestellt wird, wie denn auch unsere Maschinen und Lokomotiven wegen ihrer Kohlen sparenden Anlage in der ganzen Welt gesucht sind. Hier macht sich die knappheit an dem kraftspendenden Material dahin geltend, daß die Intelligenz und Technik für eine möglichst ökonomische Verwendung des teuersten Betriebsstoffes mobil gemacht werden. Die amerikanische Lokomotive ist billiger als die unsrige und doch haben die Berechnungen ergeben, daß eine deutsche Maschine sich im Laufe von 10 Jahren durch die Ersparnis an Heizstoff amortisiert. Das werden uns die Amerikaner so leicht nicht nachmachen. Die leichte Erreichbarkeit der Bodenschätze und die relativ geringe Bevölkerung verleiten zum Schleudern und unökonomischen Wirischaften, während bei uns die Notwendigkeit, mit wenigem Haus zu halten, und die Volksdichtigkeit zu einer intensiven Ausnutzung der vorhandenen Kräfte zwingen. So sind die Eheschließungen nicht nur ein Symptom der verstärkten wirtschaftlichen Kraft unseres Volkes, sondern auch eine Zukunftsgarantie für unsere Stellung auf dem Markte. Von der Anschauung, daß die arithmetische Progression des Bevölkerungs- und des Nahrungszuwachses nicht in einem geregelten Verhältnis stehen, ist man auf Grund der naturgeschichtlichen Analogien in der Wissenschaft längst zurückgekommen und verfehmt deshalb eine künstliche Hemmung der Bevölkerungszunahme. Die Hemmungsbestrebungen entspringen lediglich prsönlichen Gründen, die uns Zola in seinem sozialen Roman, Fruchtbarkeit" so anschaulich schildert. Der nationale Egoismus aber muß darauf bedacht sein, möglichst die Bedingungen für eine fortschreitende Bolksvermehrung zu schaffen. Jedenfalls aber hat der Volkswirtschaftler allen Grund, sich über eine Zunahme der Eheschließungen zu freuen, weil diese barometrisch den wachsenden Wohlstand des Volkes und die Existenzsicherheit kennzeichnen. Aus diesem Grunde ist es auch von höchstem Interesse, in den Zentren des wirtschaftlichen Lebens die Ehestatistik zu verfolgen, und so gewinnt die Heiratsfreudigfeit von Jungberlin eine über die Grenzen der Reichshauptstadt hinausgehende Bedeutung. Zu den Unruhen in Monastir und der allgemeinen Lage in Mazedonien wird aus Konstantinopel noch weiter berichtet: Eine türkische Meldung besagt, daß ein Angriffsversuch gegen das Munitionsmagazin in Monastir stattgefunden habe. Gegenwärtig herrscht Ruhe; die Stadt ist militärisch besetzt; Handel und Verkehr sind unterbrochen. Der Vali hat dem Konsularkorps Zusicherungen betreffend den Schuß der Fremdenkolonien gegeben. Auf Wunsch des serbischen Konsuls wurden auch die serbischen Schulanstalten militärisch besetzt. Nach türkischen Angaben sind in den Bandenkämpfen bei Capary und Orvzari in der Nähe von Monastir 15 Bulgaren getötet und 74 gefangen worden, die türkischen Verluste sind gering. Die Pforte erhielt von maßgebenden diplomatischen Stellen freundschaftliche Ratschläge, die energischen Maßregeln gegen die mazedonischen Komitees, gegen das Bandenunwesen, sowie gegen die Urheber der jüngsten Tynamitanschläge und deren Mitschuldige nicht auf Unbeteiligte auszudehnen, unnötig harte Maßregeln und Ausschreitungen seitens der Sicherheitsorgane und Truppen zu vermeiden, sowie alles, was die Erbitterung der irregeführten, exaltierten Elemente steigern und Beschuldigungen gegen die Pforte zeitigen könnte, im eigenen Interesse streng zu verhüten. Ferner gingen der Pforte seitens einiger diplomatischer Stellen freundschaftliche Ratschläge betreffend die Vorsorge für jene Vijalets und Städte zu, in welchen die Komitees angeblich gleiche Anschläge planen, wie in Monastir. Wirtschaftslage und Ehefchliessungen. ( Von unserem ständigen CB.- Mitarbeiter.) Das Berliner Statistische Amt" verbreitete dieser Tage die Nachricht, daß im ersten Viertel des neuen Jahres die beim Ablaufen des alten bereits beobachtete Eteigerung der Eheschließungen fortgedauert habe, während das Jahr 1902 einen Rückgang der Eheschließungen gegen 1901 und dieses einen Rückgang gegen 1900 aufvies. Die Neigung, einen eigenen Familienstand zu gründen, veränderte sich also in dem vorliegenden Falle Berlin mag hier lediglich als typisches Beispiel gelten - je nach der Wirtschaftslage. Im Jahre 1900 setzte die Krisis ein und heute ist diese allmählich überwunden, denn nach den allerneuesten Meldungen ist von Ameriki aus eine starke Nachfrage nach Roheisen. Am Freitag wurden beispielsweise in Köln 800 000 Zentner verkauft und die Verhandlungen betreffend Ankaufs von 2700 000 Beniner Siegerländer Spiegeleisen sind dem Abschluß Diz Politik. Tertung der Kanalvorlage! Minister Budde hat sich einen neuen Schlachtplan für den in der nächsten Legislaturperiode des Landtags bevorstehenden Kampf um die Kanalvorlage zurechtge= legt: Er will dem Hunde den Schwanz stückweise ab hauen, d. h. er will die Kanalvorlage in mehrere Teile serlegen und diese einzelnen Teile nach und nach dem Hause zur Beratung und Genehmigung vorlegen. Nach den Aeußerungen, mit denen die Organe der bisherigen Kanalgegner diesen Plan begleiten, scheint es denn auch, als sei er aussichtsreich. Man nimmt an, daß der Minister zunächst die Flußregulierungen in Angriff nehmen wird, um erst nach deren Vollendung dem eigentlichen Canalbau näher zu treten. Der Druckfehlerteufel und die Krankengesegnovelle. (?) Ein böser Flüchtigkeitsfehler hat sich in die Novell? zum Krankenversicherungsgesetz, die der Reichstag noch am Schluß seiner Tagung verabschiedete, eingeschlichen. Die Veröffentlichung des Gesetzes nach den Beschlüssen des Reichstags, also die endgiltige und auch von der Regierung genehmigte Fassung des Geſeßes enthält in Paragraph 21 einen neuen Absatz 2a, der bestimmt, daß neben freier Kur und Verpflegung in einem Krankenhause, falls der Untergebrachte Angehörige hat, deren Unterhalt aus seinem Arbeitsverdienst bestritten wurde, ein Krankengeld bis zur Höhe des durchschnittlichen Tagelohns bewilligt werden kann. Diese Bestimmung widerspricht geradewegs den Grundsäßen unserer Arbeiterversicherungsgesetzgebung, in denen höchstens die Hälfte des Tagelohns bewilligt wird. Nachträglich stellt sich denn auch heraus, daß jener Absatz 2a, der auf Antrag der Kommission vom Plenum in das Gesetz eingestellt wurde, einen Seyfehler enthält. Der Absatz sollte nach der Kommissionsfassung dahin lauten, daß ein Krankengeld ,, bis zur Hälfte" des durchschnittlichen Tagelohnes bewilligt werden kann. In der Zusammenstellung der Kommissionsbeschlüsse hat der Druckfehlerteufel aber ,, bis zur Höhe“ gemacht, und dieser fatale Druckfehler ist dann in die endgültigen Beschlüsse des Reichstages übergegangen. Da wir z. 3t. keinen Reichstag haben, läßt sich dieser Fehler nicht verbessern. Unter diesen Umständen ist es fraglich, ob die Novelle zum Krankenversicherungsgesez einstweilen überhaupt zur Veröffentlichung gelangen wird. Vielleicht wird man dazu den Zusammentritt des neuen Reichstags abwarten. De Westmächte gegen Rußland? (-) Auch die Besetzung von Niutsch vang mit russischen Truppen will man an der Newa nicht wahrhaben. Dieses Dementi reimt sich schlecht auf die amtlichen Nachrichten. die das Washingtoner Kabinett über den Vorgang erhalten hat, Nachrichten, die die Besetzung von Niutschwang durch die Russen voll bestätigen. Wie verlautet, will Amerika diesem neuesten Schritt Rußlands nun doch nicht untätig zusehen: Nach Meldungen aus Washington hat Staatssekretär Hay den Präsidenten Roosevelt um seine Genehmigung zu einer gemeinschaftlichen Aktion der Vercinigten Staaten mit England und Japan gegen das russische Vorgehen in Niutschwang ersucht. Wenn es zu einer solchen gemeinsamen Aktion kommt, so wird dabei aller Voraussicht nach genau soviel herausschauen, wie bei dem Einspruch der Mächte gegen Rußlands neuerliches Vorgehen in der Mandschurei. Rußland hat diesmal den rechten Moment abgepaßt: die Besetzung Niutſchwangs und anderer strategisch wichtiger Punkte der Mandschurei erfolgte gerade zu der Zeit, als die von Europa kommenden Berstärkungen der russischen Flotte den Golf von Petschili erreicht hatten. Ferner errichtet Rußland große Lager von Proviant und Kriegsvorräten, auch hat es viele Pferde aufgekauft. Auch sonstige Nachrichten weisen auf die Absicht hin, seine Streitkräfte in der Mandschurei zu verstärken, statt sie zu vermindern. Die Chinesen sind durch diesen neuesten russischen Streich geradezu verblüfft worden; sie sehen es als einen Beweis dafür an, daß das Zarenreich bereit sei, für die Aufrechterhaltung seines Besizes der Mandschurei zu kämpfen. Von einer Absicht Chinas, Rußland bewaffneten Widerstand zu leisten, verlautet nirgends etwas. Prinz Tsching hat einen Urlaub erhalten, zweifellos, um sich den Anfragen und Protesten der fremden Gesandten entziehen zu können. Rußland wird also auch diesmal auf der ganzen Linie und ohne Schwertstreich siegen, zumal da man in England offenbar vor einem ernsthaften Konflikt mit Rußland zurückschreckt. Britischer Spleen. Ein amerikanischer Flottenbesuch in Kiel soll nun doch erfolgen, und zwar soll das in Villı Franca am Mittelmeer liegende amerikanische Geschwi der Ende dieses Monats nach Kiel gehen. Der Kommandant des Geschwaders, Admiral Cotton, hat bereits entsprechende Befehle erhalten. Offenbar ist diese Maßnahme auf eine Einwirkung des Präsidenten Roɔsevelt zurückzuführen, der einmal Deutschland nicht verlegen und zum andern auch zeigen will, daß Amerika trog der schlechten Verfassung seines Kriegsgeschwaders doch noch Schiffe besißt, mit denen es sich vor fremden Marinen sehen lassen kann. (-) Eine merkwürdige Idee hat ein englischer Pfarrer namens Dr. Barr ausgeheckt. Er gehört offenbar zu jenen Engländern, die in der starken Einwanderung von gut situierten amerikanischen Landwirten nach dem kanadischen Nordwesten eine große Gefahr für Kanada als englische Kolonie wittern und eine baldige Annexion des Landes durch die Vereinigten Staaten fürchten. Deshalb hat er in ganz England 2000 Personen zusammengetrommelt, mit denen er in Kanada eine eigene Gemeinde begründen will, in die kein Nichtengländer, vor allen aber kein Yankee aufgenommen werden soll. Er ist mit seinen 2000 Myrmidonen jetzt in Kanada cingetroffen und nach der Provinz Saskatchewan im Nordwesten der Kolonie abgegangen, wo die Ansiedelung gegründet werden soll. Merkwürdige Idee das! Aber immerhin zeigt dieser Dr. Barr etwas, was leider uns Deutschen oft fehlt: das Bewußtsein von dem Wert der Erhaltung des eigenen Volkstums. Mag es in seinem Handeln auch etwas donquichotisch zum Ausdruck kɔmmen: Seine Beweggründe sind jedenfalls aller Ehren wert.- Der ,, heilige Krieg" in Algier, der kürzlich angekündigt wurde, ist ausgebrochen. Nach einer Meldung aus Algier wurde ein unter militärischer Bedeckung stehender, 500 Kamele starker französischer Lebensmittelzug nächtlicherweile bei Taghit von 600 Reitern und 900 Mann Fußtruppen, die zu den Stämmen der Uledscherir, der Benigil und der Beraber gehörten, überfallen und aufgehoben worden. Von der französischen Bedeckungsmannschaft wurden 30 Mann getötet und 18 verlegt. Die arabischen Angreifer, gegen die die übrige Bedeckungsmannschaft wegen ihrer großen Zahl nicht vorzugehen wagte, lagerten sich mitten auf französischem Gebiet. Die Karawane war nach der französischen Militärstation Igli im Südwesten Algeriens bestimmt. Da die Station mitten in der Wüste liegt und ihre Garnison ohne die Zufuhr von außen verhungern würde, dürfte Frankreich sofort eine neue Karawane und zugleich eine starke Truppenabteilung zur Bestrafung der Angreifer nach Igli entsenden. Der Streik in Melbourne. () Infolge des Streits der Eisenbahner in Melbourne ist der Eisenbahnverkehr vor dort nach dem Innern jest vollständig eingestellt. In anderen Verkehrszentren ist die Einstellung von Lokomotivführern unmöglich. Der Vorortverkehr wird mittels Straßenbahnwagen und anderen Fahrzeugen aufrechterhalten. Die Lokomotivschuppen werden von den Aufständischen umlagert, um Arbeitswillige fernzuhalten. Die wenigen in Betrieb befindlichen Züge werden von Leuten geführt, die nicht erfahren genug sind, um die Maschinen vorschriftsmäßig zu be Sienen. Dabei ist die Stadt zu ihrer Ernährung auf die Zufuhr vom Hinterlande angewiesen. Die Beunruhigung der Bürgerschaft ist groß. Kurze politische Nachrichten. * Auch der Zar wird nach dem Beispiel Kaiser Wilhelms bei seinem Besuche in Italien das Kloster Monte Cassino besuchen. * Als Nachfolger des Erbprinzen von Sachsen- Meiningen wird neben dem kommandierenden Divisionsgeneralleutnant v. Woyrsch auch der Kommandeur der 26. Division, Generalleutnant Herzog Albrecht von Württemberg genannt. Wegen studentischer Schlägereien mußte die Wiener Technische Hochschule und neuerdings auch die Wiener Universität geschlossen werden. Nab und fern. Der Kaiser und die deutschen Flottenvereine. Der Hauptverband der deutschen Flottenvereine im Ausland, der gelegentlich seiner diesjährigen Mitgliederversammlung ein Huldigungstelegramm an Kaiser Wilhelm nach Rom gerichtet hatte, erhielt jetzt zu Händen seines Vorsitzenden Herzog Adolf Friedrich zu Mecklenburg folgendes kaiserliche Antworttelegramm: Indem ich Eurer Hoheit und dem Hauptverband Meinen kaiserlichen Dank für den Huldigungsgruß hiermit ausspreche, wünsche ich gleichzeitig der Tätigkeit der deutschen Flottenvereine, welchen ich Mein lebhaftes Interesse zuwende, weiteren erfolgreichen Fortgang; je fester die über die Erde verbreiteten Vereine in sich zusammenhalten, je mehr sie die Liebe zum Vaterlande fördern helfen, um so besser wird den Zwecken des Verbandes gedient ſein.“ ¨` (?) Große Ueberschwemmungen in Schlesien. Schwere Wolkenbrüche haben in zahlreichen Gegenden im schlesischen Gebirge große Ueberschwemmungen zur Folge ge= habt. Die wütende Neiße, der Bober, die Katzbach sind weithin über ihre Ufer getreten. Die Stadt Hirschberg und viele Dörfer stehen zum großen Teil unter Wasser. In Hirschberg mußten ganze Stadtteile geräumt werden. Infolge von Unterwaschung der Bahndämme mußte der Eisenbahnverkehr ſtreckenweise eingestellt werden. )-( Eine Hochzeit mit Hindernissen fand kürzlich in Lauck bei Pr. Holland statt. Die am Nachmittag geplante Trauung konnte erst in der Nacht vollzogen werden, weil ein Aufgebot aus Hannover noch nicht eingesandt war. Telegraphisch wurde die Absendung des Schriftstückes beantragt. Tränenden Auges fuhren die Hochzeitsleute heim. Während der Abwesenheit wartete der Telegraphenbeamte lange über seine Dienstzeit hinaus auf das Telegramm, seine Schwester löste ihn ,, mitfühlend" ab. Endlich um 11 Uhr nachts konnte die Trauung in der hell erleuchteten Kirche vollzogen werden. )( Auf der Straße adoptiert. Unter seltsamen Umständen erfolgte in Wien auf offener Straße und am hellen Tage die Adoption eines Kindes. Am Sockel des Gutenbergmonuments am Lugeck saß ein Bettelweib mit drei kleinen Kindern, einem Säugling, einem Knaben von etwa vier und einem Mädchen von etwa zwei und ein halb Jahren. Eine elegante, schwarz gekleidete Dame, die eben borüberging, blieb einige Minuten, in den Anblick der Kinder versunken, stehen, ging dann zu einem Dienstmann an der nächsten Straßenecke und forderte ihn auf, die arme, am Sockel des Monuments sigende Frau zu fragen, ob sie das kleine blondlockige Mädchen nicht wegschenken würde. Das Weib sann eine Weile nach und winkte dann stumm mit dem Kopfe ein Ja. Der Dienstmann überbrachte seiner Auftraggeberin die Antwort, empfing seinen Lohn und ging seines Weges, denn für ihn hatte damit die Sache jedes weitere Interesse verloren. Die elcgante, in tiefster Trauer gekleidete Dame trat nun auf die arme Frau zu, wechselte einige Worte mit ihr, reichte ihr dann einige Geldnoten, nahm das kleine blondlockige Mädchen bei der Hand, strich ihm liebkosend über das Köpfchen und ging dann mit ihm in ein nahes konfektionsgeschäft. Als sie nach einer Weile den Laden verließ, hatte sie an der Hand ein herziges, blondes, blauäugiges Mädchen, elegant gekleidet; sie beſtieg dann einen Fiaker und fuhr, sich allen weiteren Nachforschungen entziehend, davon. Das Bettelkind in den neuen Kleidern warf noch einen Blick gegen das Gutenbergdenkmal am Lugeck denn dort saß noch immer die Mutter mit den beiden anderen Kindern. Bunte Chronit. Das neugeborene Kind Luisens von Toskana soll sich noch immer in einem besorgniserregenden Zustand befinden. Es ist sehr schwächlich und nimmt nur sehr wenig Nahrung zu sich. Wegen des schwächlichen Zustandes des Kindes mußte die Taufe noch am Tage der Geburt stattfinden. Reichskanzler Graf v. Bülow ließ durch den Fürsten Radolin dem Prof. Brouardel seinen Dank für die Kundgebung des Bureaus zur Bekämpfung der Tuberkulose aussprechen. -In Pilsen erschoß aus Eifersucht der Feldjäger Franz Heß seine Frau und darauf seine 11jährige Tochter; Heß stellte sich später seibst der Polizei." - Eine gefährliche Einbrecherbande wurde in Budapest verhaftet. Die Verbrecher- Kompagnie, die im letz ten Jahre nicht weniger als 15 Kassenschränke erbrochen und beraubt hatte, bestand aus fünf Personen, nämlich zwei Mechanikern, einem Schlosser, sowie dessen Bruder und Schwägerin. -Als die spanische Infantin Isabella von einem Spazierritte zurückkehrte, wurde sie beim Absteigen von dem Pferde durch einen Hufschlag an der Lippe verwundet. Die Wunde mußte genäht werden. - Aus Newyork wird englischen Blättern gemeldet, daß das Schloß, das Kaiserin Elisabeth von Desterreich auf Korfu hat bauen lassen, verkauft werden soll. Die ursprünglichen Kosten des Schlosses haben 10 000 000 m. betragen, aber jetzt wird nur ein Preis von 2 000 000 Mark gefordert. Giessener Cagesneuigkeiten. Gießen, den 10. Mai 1903. ** Privattelegram. Bei der heute Vormittag erfotgten 2. Ziehung der 1. Klasse der Hessisch- Thü= ringischen Staats lotterie uurden folgende Gewinne gezogen: 40 000 Prämien und 3000 Gewinne, 81 145 in die Kollektion Ritter- Laubach und Fürth im Odenwald, 20000 Mark. 8544, nach Gotha 10 000 Mark 51381 nach Feldentergen und Kirnberg, 5000 Mt. 57929 nach Oldenburg. ** Zur Reichstagswahlbewegung. Das Wahkomitee der Zentrumspartei für den Wahlkreis Darmstadt- Groß= Gerau stellte einstimmig Herrn Recht sanwalt Dr. Schmitt aus Mainz als Reichstagstandidaten des Zentrums auf. Eine in Weinheim stattgehabte Vertrauensmännersammlung hat Freiherrn von Rodenstein aus Bensheim als Kandidaten der Zentrumspartei für den 6. hessischen Reichstagswahlkreis, Bensheim- Erbach, aufgestellt. Wahlkreis Marburg- Kirchhain- Frankenberg. Der Antifemit Ost ar Zimmermann wird aufs Neue als antisemitischer Kandidat für den Wahlkreis genannt, vorausgesetzt, daß Böckel seine Zustimmung giebt. Der gemeinsame Centralwahlausschuß des konservativen und nationalliberalen Vereins Hanau giebt bekannt, daß zu den Versammlungen, an den verschiedenen Orten des Reichstagswahlbezirkes alle Wähler der bürgerlichen Parteien Butritt haben, die Sozialdemokraten dagegen für die Folge ausgeschlossen sein sollen mit Ausnahme einer am 19. Mai dahier stattfindenden öffentlichen Wählerversammlung, wozu ihnen der Zutritt gestattet wird. Die Maßregel wird damit begründet, daß die Sozialdemokraten in der Diskussion sofort das Wort an sich rissen und so eine Aussprache des Kandidaten Dr. Lukas mit seinen Wählern vereitelten. ** Wo wählt derjenige, der nach dem 25. Mai verzieht? Mit dem 25. Mai ist nämlich die Reklamationsfrist gegenüber der Wählerliste abgelaufen. Den Zweifel über den Wahlort hat die Wahlprüfungskommission dahin entschieden: Wechselt ein Wähler nach der Aufstellung der Wählerlisten den Wohnort, so bleibt er in dem Ort, in dessen Wahlbezirk er eingetragen ist, bis zur Stichwahl wahlberechtigt." Wer also beispielsweise am 1. Juni von Grünberg nach Gießen verzieht bleibt in Grünberg wahlberechtigt. Will er in Gießen wahlberechtigt werden, so muß er spätestens am 25. Mai in Gießen seinen Wohnsiz nehmen und Fürsorge treffen, daß er bis spätestens am 25. Mai in die Gießener Wählerliste eingetragen wird. * ** Eine recht unangenehme Erinnerung erweckt dem Stadtrechner von Grünberg die kommende Reichstagswahl. Genau vor 5 Jahren, am 16. Juni 1898 abends befand sich Stadtrechner Schäfer im Wahllokal, um seine Stimme abzugeben, währenddem hatten Langfinger seine Wohnung, in der auch sein Bureau sich befindet, besichtigt" und 3000 Mt. mitgenommen. Bis heute ist der Diebstahl noch nicht aufgeflärt. *** Der erschienene Wahlaufruf der nationalliberalen Partei ist zu lang, daß wir ihn wiedergeben fönnten, außerdem führt er nichts Neues an über die Aufgaben der Männer, die in den Reichstag geschickt werden sollen. Zur Hauptfrage des Tages, dem Zolltarif sagt der Aufruf: „ Er gibt der Reichsregierung das nötige Rüstzeug zum Abschluß neuer, uns günstiger, langfristiger Handelsverträge, durch welche zugleich ein besserer Schuh der Laudwirtschaft gewährleistet wird. Ohne solche Handelsverträge fönne Handel und Gewerbe ihre Aufgabe für das Volk nicht erfüllen. An ihnen ist deshalb auch die Landwirtschaft auf das Höchste interessiert. Denn nicht im Gegensatz zu einander, sondern im Zusammenarbeiten miteinander haben die verschiedenen Produktionszweige unseres Volkes ihr Heil zu erblicken. Die Verabschiedung von Handelsverträgen bildet daher in den nächsten Jahren eine der Hauptaufgaben der deutschen Politik und Gesezgebung." Getreue Hilfe wird des weiteren zugesagt dem Handwerker, dem kleinen Kaufmann, den mittleren und unteren Beamten, den Privatbeamten, den Militär- Invaliden, den Arbeitern nebst deren Wittwen und Waisen u. s. w. Ein starker Ton wird gelegt auf die Erhaltung der Wehrkraft des Reiches, als der Grundlage des Friedens, und auf die Bekämpfung aller antinationalen Bestrebungen. Zu den Aufgaben des nächsten Reichstages, an welchen die Nationalliberalen mitarbeiten werden, rechnet der Aufruf auch „ Pflege und Weiterbildung unserer frei heitlichen Einrichtungen und Kulturerrungen schaften, Aufrechterhaltung des bestehenden Reichstagswahlrechtes und der Koalitionsfreiheit." Man kann mit all diesem wohl einverstanden sein. *** Zu der morgen den 12. Mai 114 Uhr in der großen Aula stattfindenden Liebig feier ist folgendes Programm aufgestellt: 1. Krönungsmarsch aus der Oper " Die Folkunger" von Kretschmer, 2. Laudate pueri Frauenchor von Mendelson Bartholdy, 3. Festrede von Herrn Ge heimen Hofrat Prof. Naumann, 4.„ Ehre Lob und Preis sei dir" aus dem Oratorium„ Die vier Jahreszeiten" von Haydn, 5. Marsch aus dem Oratorium" Herakles" von Händel. *** Gießen, 9. Mai. Die Gewerke- Versammlung der Gewerkschaft Gießener Braunsteinbergwerke, welche am Sams tag im Hotel Großherzog von Hessen hierselbst tagte, war von 41 Personen welche 86 Gewerfen mit 513 Augen vertreten, besucht. Der Vorsißende des Grubenvorstandes Rechtsanwalt Grünewald erstattete den Geschäftsbericht für das abgelaufene Geschäftsjahr und wies dabei auf die vorliegende Bilanz pro 1902. Die Angelegenheit mit dem Bankhause Oppenheim- Köln ist bis auf 75000 Mart geordnet, für welche ebenfalls Deckung bereit liegt. Die Befürchtung, daß durch den verstärkten Betrieb in den Gruben, die Ner. tabilität des Unternehmens mit der Zeit gefährdet würde, ist nach der sachverständigen Erklärung des Werkleiters Direktor Dr. Esch ausgeschlossen, um aber darüber auch von anderer Seite Gewißheit zu erhalten, wird Bergassessor Schulte- Düsseldorf durch den Grubenvorstand veranlaß, noch ein weiteres sachverständiges Urteil abzugeben. Nachdem Bücherrevisor Cohen- Aachen über die Prüfung und Richtig. der Bücher und des 3.echnungsabschlusses berichtet, wird den Vorstand von der Versammlung einstimmig Entlastung er. teilt. Direktor Dr. Esch berichtet darauf über den Betrieb u. A. das Folgende: Es sind bisher 110000 Tonnen Ec für 1903 verkauft von denen bis April 42858 Tonnen ab. geliefert wurden. Die erzielten Preise sind im Allgemeinen als befriedigend zu verzeichnen. Wenn die Conjunktur in der Industrie so weiter anhält, was zu erwarten ist, sei der weitere Absatz von 20000 Tonnen Erze in diesem Jahre sicher zu erwarten. Während der Betriebs- Ueberschuß in den ersten 3 Monaten des laufenden Jahr s rund 100 000 Mt. betrage belaufe sich der Ueberschuß pro April allein auf rund 45 000 Mart, so daß wenn das Geschäft so andaure was nach den Aussichten zu erwarten ist, ein Jahres- Ueberschuß von mindestens 400 000 Mark zu erwarten stehe. Der Werksdirektor erklärt, daß die Betriebseinrichtungen bei einem Versand von 120-130 000 Tonnen pro Jahr an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit angekommen seien, er rechtfertigt die Notwendigkeit des in Aussicht genommenen direkten Eisenbahn- Anschlusses nach dem Gailschen Thonwerk hin und des elektrischen Betriebes und weißt nach daß dadurch die Betriebsunkosten nicht erhöht werden, obschon damit die Leistungsfähigkeit des Werkes bedeutend vermehrt und verbessert wird. Der Gruben- Vorstand schlägt vor die Gewerken wollen be schließen, daß die noch im Besitz der Gewerkschaft befindliche 401 Stück Kure zum Preise von 22 000 Mart pro Ruge etner in der Bildung begriffenen Gesellschaft m. b. H. überlassen werden gegen Bahlung von 1 200 000 Mart zur Be zahlung der Schuld an Fermie damit der Gewerkschaft der von Fermie vertraglich zugebilligte Nachlaß von 300 COO Mt. auf die Schuld, zu Gute tommt. Ein verbleibender Rest der Summe soll für die geplanten Betriebsverbesserungen Verwendung finden. Rechtsanwalt Wassermayer- Bonn spricht gegen diesen Antrag, er beantragt über diesen Vorschlag vorerst nicht zu beschließen und den Versuch zu machen, gegen Hinterlegung der 401 Kuren den Betrag für Fermie bei einer Bank zu leihen. Die überwiegende Mehrheit der Gewerken erhebt den Antrag des Vorstandes jedoch zum Be schluß. Die Finanzierung der neuen Gesellschaft, welche jedoch nur aus Gewerken der Gießener Braunsteinbergwerken bestehen soll falls deren Beteiligung zur Aufbringung des nötigen Kapitals genügt, ist bereits gesichert. An Stelle des ausgeschiedenen Grubenvorstands- Mitgliedes Landrat Schmidt- Düsseldorf wird einstimmig A. I. Crehbaum- Bonn gewählt. ** Das Sommerfest, welches gestern vom Wohltätig. teitsverein Contentia" auf der Schönen Aussicht veranstaltet wurde, erfreute sich troß des kritischen Wetter& eines starten Besuches. Bei Spiel und Tanz nahm das Fest in jeder Hinsicht einen fröhlichen Verlauf, das erst in später Abendstunde sein Ende fand. ** * Wie wir von bekannter Seite hören, übernimmt Herr Gastwirt Carle den Frankfurter Hof Gießen sowie die Wirt schaft früher Dorfeld in Wieseck und beabsichtigt ein Biers Depot der Rheinischen Bierbrauerei in Mainz in hiesiger Stadt zu errichten. Hus Hessen und nachbargebieten. ** Klein- Linden. Schulverhältnisse. Nachdem in letzten Jahren stets nur etwa 40 Kinder bei Beginn des Schuljahres in die Volksschule aufgenommen wurden, sind diesmal am 20. April 62 zur Aufnahme erschienen. Die 4. Klasse unserer Volksschule zählt nun 104 Schüler, eine Zahl welche nach dem Gesetz nicht in einer Klasse unterzubringen ist. Eine Teilung in zwei Klassen ist darum schon geschehen, aber werden die Kinder beider Klassen in diesem Schuljahre noch von einem Lehrer unterrichtet werden. g. Klein Linden.[ Silberne Hochzeit.] Gestern, Sonntag, feierte der hiesige Bürger Philipp Lenz, Küfermeister und Kriegsinvalide dahier im Kretse seiner nächsten Angehörigen und einigen Anverwandten seinen 25 jährigen Chebund. Obgleich nicht viele Einladungen ergangen waren, fanden sich doch eine nicht geringe Bahl Gratulanten ein. Möge dem Jubelpaar noch einmal so viel Erdenjahre im besten Wohlsein beschieden sein! Launsbach, 11. Mai. Troß des unfreundlichen Wetters hielt der Launsbacher Turnverein gestern seine Fahnenweihe ab. Bu dem Feste waren fast sämtliche mit Einladungen bedachte Vereine erschienen. Außer den aus wärtigen Tu rnvereinen beteiligten sich aus dem Ort noch der Krieger- und Gesangverein sowie viele Freunde und Gönner der Turnsache. Nachdem um 3 Uhr die auswärtigen Ver eine vom Bahnhofe abgeholt wurden, nahmen dieselben Auf stellung zu einem Festzuge, welchem, unter den Klängen der Musi kapelle, die neue Fahne von Festjungfrauen vorang tragen wurde. Dem Festzuge folgte die Weihe, welch im Garten der Gastwirtschaft Erlenwein stattfand. Der Vorstand des Launsbacher Turnvereins begrüßte im Namen des Vereins die Erschienenen und hieß sie alle herzlich will kommen, dankte sogleich allen denen, die zu dem Gelingen des Festes beigetragen haben und brachte ein dreifaches Hod auf den Verein aus. Nach dieser Begrüßung überreichte eine Ehrenjungfrau dem Verein die Fahne. Hierauf ergriff der 1. Gauturnwart des Gaues Hessen, Herr Will das Wort. Er sprach in furzen Worten über die deutsche Turnsache und beschloß seine Ansprache mit einem dreifachen Hoch an dieselbe, welches begeisterten Wiederhall fand. Geräte und Stabübungen erfolgten nach dem und brachten den Be weis, daß Launsbach einen regen Anteil nimmt an der Ver breitung unseres Turnens. Den Schluß des Festes bildete ein munteres Tänzchen. ** Di * folgendes Re hielt 115, G Herr Simmer die Gefang wehr dem neu wohl mit dem ** Lolla gruppe Lolla recht gemütli und der Gefa zug durch d Bimmermann ** We gegründete liches Gefch 1000 Mitg zember 190 Die Koften tragen wor felbft entwo bon M. 1 bon MF 20 Rate mit M Schritt berei Baukunft bo ** Wetz technifer Ri Friz Dölling unferer Ro besten Hoffn junge Man eine amtlic welcher dat Landsmann afrita) infol -r. M lung der hi fond geftern wärtigen Ba Herren Ober direktor Dr S Weimar, Ge zu Gilfa Bibliotheka RöhlerbühlerGeneralfuper Frhr. Wo 3immerm b. d. Repp des im verf Kommiffion, Raffel, deffer ben Sigen R In de hiefiger G gefund berlo Die& fände beli zu machen. Gieße mit, daß eröffnet ha zeichnet Alefelder Gruben, die Me it gefährdet mit g des Werklee darüber auch wird Berga vorstand beran bzugeben. Nad üfung und Righ berichtet, wird mig Entlastung f über den Bet 10000 Zonnen 42858 Tonnen ind im Allgemei die Conjunttur u erwarten ist, Erze in diefem J 8- Ueberschuß in rund 100 000 o April allein Geschäft fo andar , ein Jahres- te erwarten stehe. richtungen bei eine Jahr an der Gren 1, er rechtfertigt enen diretten Gi onwert hin und de daß dadurch die B damit die Leiftung und verbessert wird. Gewerfen wollen be emertschaft befindliche 00 Mart pro Rure haft m. 6. 5. über 000 Mart zur r Gewerkschaft in bon 300 COO verbleibender Re riebsverbefferung ** Die Bürgermeister wahl in Lollar hot folgendes Resultat erbracht: Beigeordneter Bimmermann er hielt 115, Schmidt VI. 84 und Gastwirt Gerlach 24 Stimmen. Herr Zimmermann ist somit gewählt. Am Abend brachten die Gesang, Krieger- und Turnvereine wie auch die Fenerwehr dem neuen Bürgermeister ein Ständchen Lollar fann wohl mit dem Resultat wohl zufrieden sein. *** Lollar. Der Metallarbeiterverband Ortsgruppe Lollar hielt gestern im Restaurant Germania ein recht gemütliches Familienfest ab, an dem auch der Turnund der Gesangverein sich beteiligten. Beim Aus- und Umzug durch den Ort brachte man dem Herrn Bürgermeister Bimmermann ein Ständchen. *** Wetzlar, 7. Mai. Der am 16. September 1901 gegründete Dombauverein fann auf ein recht erfreuliches Geschäftsjahr zurückblicken, zählt er doch schon an 1000 Mitglieder. Die Rechnung schloß ab am 31. Dezember 1902 mit einem Bestande von Mt. 19, 553. 17. Die Kosten der Bauleitung sind bisher vom Staate getragen worden. Der von dem Bauinspektor Stiehl hierselbst entworfene Bauplan erfordert einen Kostenaufwand bon Mt. 1,400,000. Die Provinz hat einen Betrag bon Mt 200,000 als Beihülfe bewill gt und bereits eine Mate mit Mt. 20,000 geleistet. So ist ein bedeutender Schritt bereits gethan, um das Dentmal mittelalterlicher Baukunst vorm Verfall zu schüßen. ** Wezlar. Vor wenigen Monaten war der Bergtechniker Richard Dölling, ein Sohn des Mechanikers Friz Dölling, einem auszeichnenden Rufe folgend, nach unserer Kolonie Deutsch Östafrifa abgedampft. Mit den besten Hoffnungen fonnte der ebenso tüchtige wie ftrebsame junge Mann in die Zukunft blicken. Vorgestern nun traf eine amtliche Meldung des Auswärtigen Amtes ein, in welcher davon Kenntnis gegeben wurde, daß unser junger Landsmann am 27. April in Langenburg( Deutsch- Ostafrifa) infolge eines Jagdunfalls gestorben sei. -r. Marburg, 10. Mai. Die sechste Jahresversammlung der historischen Kommission für Hessen und Waldeck fand gestern im Senatssaale der Universität statt Von auswärtigen Patronen und Mitgliedern waren erschienen die Herren Oberbürgermeister Dr. Antoni- Fulda; Museums er bisjen un pudd bärettor Dr Böhlaur stelel, oberlehrer Dr. Bucheruan: uch zu den Wording Weimar, Generalmajor Gilentraht: Raffel, 3. pen aus machen, gegen cag für Fermie be De Mehrheit der Se des jedoch zum Be Sesellschaft, welche je zur Aufbringung de gesichert. An Stell Mitgliedes Landra J. Crehbaum Bom zut Gitsa Gilsa, Oberbibliothekar Dr. Haupt- Gießen, Bibliothekar Dr. Jürges- Wiesbaden, Privatdozent Dr. Köhler- Gießen, Kreisamtmann Prof. Dr. Kranzbühler- Gießen, Oberbürgermeister Dr. Müller- Kassel, Generalsuperintendent Dr. Werner- Kassel, Landesrat Braunheimbergarten thr. Wolff von Oudenberg- Staffel, Brossior Zimmermann- Hanau. Der Vorsitzende, Prof. Frhr. v. d. Repp, begrüßte die Erschienenen und gedachte zunächst des im verflossenen Berichtsjahre verstorbenen Mitgliedes der Kommission, des Herrn Direktors Dr. Ackermann in Kassel, dessen Andenken die Versammlung durch Erheben von den Sißen hcte. Sodann teilte er mt, daß Herr Prof. n vom Wohltätig Sönen Aussicht va fritischen Wetter 6 Tanz nahm de Verlauf, das erst in ören, übernimmt hen ießen sowie die Birt beabsichtigt ein Bie in Mainz in hiesige bargebieten. se. Nachdem in lezte i Beginn des Squ wurden, sind dies jenen. Die 4. Alaf üler, eine Zahl weld ffe unterzubringen n ſchon geschehen, aber Diefem Schuljahre n Hochzeit] Beflex Philipp Lent, Rifer Kreise seiner nächsten n feinen 25 jährig a gen ergangen waren ahl Gratulanten ein viel Erdenjahre in unfreundlichen Wett verein gestern fel • Gardinen in weis, crê me und bunt, abgepasst und am Stück. Rouleaux- Stoffe in allen Breiten empfiehlt zu billigsten Preisen M. Hartmann Nachf. Grünberg. Bekanntmachung. In der Zeit vom 2. bis 9. Mat 1903 wurden in aren faft fämtliche thiefiger nen. Außer den au aus dem Drt noch da Freunde und Gönner die auswärtigen B nahmen diefelben Auf Stadt gefunden: 1 Spazierſtock, berloren: 1 filberue Damenuhr, 1 cotes Umhängtäschchen und 1 gelbes ledernes Täschchen, beide mit etwa 32 Mark Inhalt und 1 mattgrüne Wagendecke. | Dr. Schröder zufolge seiner Ueberstedelung nach Göttingen| aus dem Vorstande der Kommission ausgeschieden sei. Bu Mitgliedern der Kommission wählte die Versammlung hierauf die Herren Superintendent Wissemann in Hofgeismar, die Professoren Dr. Haller, Dr. Tröltsch, Dr. Vogt und Dr. Wiegand in Marburg, sowie Archivassistent Dr. Knetsch in Wiesbaden. Als neuen Patron hat die Rommission gewonnen Frhr. Kleinschmidt von Lengefeld zu Lengefeld. Die Rechnung des Schahmeisters Geh. Archivrat Dr. Könneke, dem die Versammlung die Entlastung für seine Rechnungsführung erteilte, wies eine Jahreseinnahme von 6509 Mt. auf, gegenüber einer Ausgabe von 1849 Mt. Der Ueberschuß von 4660 Mt. zusammen mit dem Uebertrag der Rechnung von 1901/02 ergab einen Kassenbestand von 17480 Mt. doch wird sich dieser durch die Unkosten der im laufenden Jahre bevorstehenden Vers öffentlichungen alsbald wesentlich verringern. Denn das Erscheinen der dritten Lieferung des hessischen Trachtenbuches von Geheimrat Prof. Dr. Just i steht unmittelbar bevor und der erste Band ves Friedberger Urkundenbuchs wird im Ebenso eine Bearbeitung des Herbst ausgegeben werden. am 17. Juli 1902 zu Seega im Kyffhäuser gehobenen äußerst wichtigen Münzfundes, zu dessen Herausgabe sich die historischen Kommissionen von Sachsen und Anhalt vereinigt haben. Der Bearbeiter, Herr Dr. Buchen au in Weimar, machte der Versammlung unter Vorlage von bereits fertiggestellten Probetafeln nähere Mitteilungen über den Fund und dessen Umfang und Bedeutung. Der Druck des Fuldaer Urkundenbuches wird fortgesetzt und der je eines Bandes der hessischen und waldeckischen Chroniken im Laufe des Jahres begonnen werden. Die übrigen Arbeiten, über deren Stand der dem nächst erscheinende Jahresbericht nähere Auskunft erteilen wird, sind zumeist tüchtig gefördert worden. Im Anschluß an Erörterungen über neu geplante Unternehmungen berichtete Herr Direktor Dr. Knabe über die Tätigkeit der Gesellschaft für deutsche Erziehungs- und Schulgeschichte und forderte zur Mitarbeit an einem demnächst erscheinenden Gruppenheft der Mitteilungen" auf, welches speziell der Provinz Hessen- Nassau gewidmet sein wird. *** Der tommandirende General des 11. Armeekorps, General der Infanterie v. Wittich, hat am Cometas Morgen, beiber vnfanterie in batam Gamstag morgen beimung, bag ber ner letter folgen Anfall überwinden und in einigen Tagen wieder hergestellt sin wird. Er steht im 67. Lebensjahre. *** Generalfeldmarschall Graf Walder see hält in seiner Eigenschaft als Generalinspekteur der 3. Armeeinspektion am 17. Mai auf dem Großen Sande bet Mains Pine Barabe über die gesamte hiesige Garnison. An den Tagen vorher finden Inspizierungen der einzelnen Truppent ile statt. + Aus der Rhön, 7. Mai. Das 6 Jahre alte Söhnchen des Försters Greger auf dem mitten im Wald gelegenen Forsthaus Gangolfsberff bei Nordheim v. d. Rh. ist seit Samstag verschwunden. Der Knabe hatte vor dem Moderne Herrn- Anzüge Burschen- Anzüge Knaben- Anzüge Arbeiter- Kleider Sommer- Joppen einzelne Hosen 2C. 2C. in einer bis jetzt noch nicht geführten reichhaltigen Auswahl zu billigsten Preisen. H. A. Chrift Grünberg. BEBEBEBE Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegen- Verzinktes Drahtgeflecht stände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu billigsten Tagespreiſen bei unter den Klängen der Feftjungfrauen vorang enwein stattfand. De ng begrüßte im Namer gte die Weihe, wel zu machen. eß fie alle herzlich will die zu dem Gelinger achte ein dreifaches Hod Begrüßung überreight Fahne. Hierauf ergrif Gießen, den 9. Mat 1903. Großh. Polizeiamt Gießen. Hechler. CarlHaberkorn Richf. Emil Willems, Grünberg. Geschäfts- Eröffnung. Ein braves gesucht. Dienstmädchen Gießen. - Bahnhofstr. 7. Dienstmädchen erhalten stets unentgeldlich gute Stellen durch den Städt. Arbeitsnachweis, Gießen. Alleinst. Mädchen o. Frau er hält ein Zimmer geg. Verrichtung einig. Hausarbeit. gesucht. Bismarckstraße 17. Gießen. Ein Schweizer Ed. Klinkel, Bahnhofstraße 10. Braves Mädchen für Kühe und Hausarbeit gesucht. $. Selbst, Marktstr. 10 Gießen. schreibge= Suche einen wandten geweckten Jungen für mein Bureau. Albin Klein, Tapezierer- Lehrling fucht bei sofortiger guter Vergütung Adolf Noll, mit Gießen, Grünbergerstr.3 Kleine 3- Zimmerwohunng Gartenanteil per Monat 14 Mt. zu vermieten. ,, Schöne Aussicht." 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Ob ein Unglücksfall oder ein Verbrechen vorliegt, ist noch nicht fest gestellt. = Wiesbaden, 8. Mai. Der König von Dänemark trifft am 11. Juni mit seinem Bruder, dem Prinz n Johann von Schleswig- Holstein- Sondersburg- Glücksburg, zu längerem Kuraufenthalte hier ein. Nach Beendigung der Kur stattet der König seinem Schwiegersohn, dem Herzog von Cumber land, in Gmünden einen Besuch ab und wird dann auf der Rückreise nach Koppenhagen den Besuch Kaiser Wilhelms in Berlin erwidern Aus Rheinhessen, 8. Mai. In Dromersheim fiel das 7jährige Söhnchen des Bauern Georg Straßburger in das Jauchenloch und ertrant. Höchst a. M., 8. Mai. Der Rechtsanwalt Lange von hier hat sich am 4. Juni vor der Wiesbadner Straftammer wegen Unterschlagung zu verantworten. Das Verfahren wird vermutlich mit Freisprechung enden. ** Langen, 7. Mai. In München starb Gräfin Friederike von Ysenburg- Philippseich, Gemahlin des im Jahre 1889 verstorbenen Generalleutnants z. D. Grafen Ludwig von Ysenburg- Philippseich. ** Eine wahre Megäre scheint die im städt. Krankenhause zu Worms befindliche Ehefrau eines hier wohnenden Händlers zu sein. Es ist ein Strafverfahren gegen sie eingeleitet, weil sie versucht haben soll, ihre beiden Stieftinder im Alter von 15 und 11 Jahren durch Beimischung von Gift in den Kaffee vom Leben zum Tode zu befördern, weil sie ihr eigenes 1 Jahre alt& Kind Körperlich derartig mißhandelt hat, daß es an den Folgen starb, und weil ihr außerdem noch ein Berbrechen gegen das feimende geben auf Lait g leat wird. Jede Unregelmäßigkeit beim Zustellen der Zeitungen bitten wir sofort direkt uns melden zu wollen. Die Expedition. Schlachthaus Gießen. Desenfleisch 45 Big. gesalzenes Ochsenfleisch 35 Pig. heute und Morgen. Druck und Verlag der Gießener Verlagsdruckerei, für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießen. Moderne Herren- Anzüge Knaben- Anzüge Sommerjoppen ferner: Arbeiterhosen Joppen u. 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Mai, Abends 8 Uhr findet in der kleinen Aula der hiesigen Universität die diesjährige Haupt- Versammlung des Kreis- Ausschusses des Deutschen Flotten- Vereins für die Provinz Oberhessen statt, wozu alle Mitglieder des Deutschen Flotten Vereins ergebenst eingeladen werden. 1. Rechenschaftsbericht. Tagesordnung: 2. Entlastung des Rechners für die Jahres- Rechnung 1902. 3. Neuwahl des Vorstandes. Im Interesse des Vereins wird um recht zahlreiche Beteiligung gebeten. Der Kreis- Ausschak Dr. W. Onken, Professor. Lahnkalk- Industrie Grossen- Linden- Giessen Inh. Karl Haas jr. in Giessen. Fernsprecher: Kaltwerte Nr. 200, Wohnung und Kontor Nr. 282. Bahnanschluß: Station Großen- Linden. Grösste Ringofen- Kalkwerke Hessens, gegründet 1867. Sommer- und Winterbetrieb. Tägliche Leistungsfähigheit ca. 60 000 Kilo liefert Ia Marmor- Weißtückkalk- hydraul. Grauftückkalk sowie Sackkalk zu billigsten Preisen bei günstigsten Zahlungsbedingungen. 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( Ohne Gewähr.) 2 48 63 136 61 223 48 84 849 83 450 62 87 96 628 69 746 78 892 977 1006 8 32 84 98 149[ 200] 67 75 82 388 429 90 583[ 200] 616 40 763 810 12 913 46 91 2009 78 193 221[ 100] 70 74 94 308 483 95 619 27 741 76 878 87[ 100] 3013 58 143 46 53 78 276 302 86 425 27 32 45 504 6 8 26 616 45 814 962 97 4007 29 36[ 100] 90 102 21 23 69 89 201[ 100] 36 333 35 39 475 88 606 35 914 77 5004 5 67 97 127 237 44 47 60 408 53[ 200] 95 502 83 654 72 708 11 806 54 903 48 55 6054 72 81 98 150 53 77 224 76 307 12 21 28 33 85 543 62 630 810 990 7011 105 58 65 251 55 99 321 68 76 400 68 533 36 49 715 21 29 34 810 32 93 910[ 150] 8093 182 330 430 504 32 38 92 623 42 750 99 931 9061 115 35 75 97 256 97 822 38 48 74 402 55 644 69 76 741 64 855 97 936 39 64[ 300] 10089 111[ 100] 44 236 52 77 422 516 32 83 87 648 78 91 758 810 16 59 62 928 47 56 11031 48 80 185 317 34 36 401 20 69 618 53 76 95 742 955 75 84 12041 138 99 217 28 94 309 42 589 605 81 710 74 844 64 72 982 13053 131 42 76 200 353 417 18 40 63 68 538 73 80 664 855 60 86 907 74 14208 51 64 65 328 404 34 41 520 22 38 744 72 801 23 15030 45 97 185 98 235 39 88 430 69 516 27 58 78 646 65 86 93 766 74 848 77[ 150] 78 929[ 200] 65[ 200] 73 94 16003 39 63 73 90 95 125 88 271 80 303 56 460 512 60 720 30 817 69 948 80 17110 84 86[ 100] 209 11 56 333 38 453 543 629 74 75 728 40 49 62 88 921 32 47 18001 99[ 150] 101 218 80[ 100] 394 412 43 50 519 763 89 864 901 19174 222 92 317 38 78 93 94 428 34 85 94 820 84[ 100] 977 99 20039 146 75 230 307 13 18 54 503 39 63 743 824 58 86 941 21015 41 51 62 68 88 91 180 88 232 310 24 94 456 85 89 616 41 708 805 10 974 22016 41 106 35 36 84 340 485 96 553 64 71 90 604 719 42 812 36 54 87 988 23027 79 93 101 14 39 205 38 387 530 39 89 603 75 94 888 81 911 99 24120 21[ 400] 31 71 310 52 414 32 43 99 502 4 23 98 629 704 11 18 914 27 35 83 84 25050 189 210 310 18 23 418 515 16 79 94 618 59 937 91 26024 42 177 80[ 150] 89 209 25 70 86 303 10 446 60 72 526 614 63 752 814 32 906 95 27014 49 73 122 292 300 456[ 100] 59 91 525 610 16 34 42 703 39 50 907 73 28045 62 141 352 452 67 80 86 94 532 99 621 59 802 90 935 75 29076 407 40 92 538 93 600 26 33 41 724 33 60 837 78 902 39 40 46 30030 37 140 406 78 83 96 700 18 24 843 51. 83 907 41 31014 64 95 105 276 77 357 88 410 515 48 50 83 661 89 790 820 96 931 49 69 70 [ 100]$ 2008 109 229 94 310 90 437 85 523 29 150] 95 683 97 722 67[ 100] 89 908 24 35 64 82 33024 28 37 47 55 59 64 150 347 488 527 685 762 88 99 824 25 38 34127 218 38 89 97 312 70 77 546 683 749 77 816 932 89 35010 12 107 20 237 87 307 403 89 544 71 669 88 758 59 66 76 943 58 36024 70 72 89 110 208 24 51 80 348 85 529 832[ 400] 57 914 42 37126 47 64 88 285 315 425 63 608 38 65 80 82 87 732 38 83 815 942 38007 21 171 248 50 364 477 500 81 646 67 72 709 70 78 82 85 809 28 924 84 39018 28 95 275 312 50 87 412 64 505 46 654 80 700 23 899[ 100] 932 66 40058 67 88 118 92 97 205 328 41 80 85 424 518 93 646 782 98[ 150] 805 21 83 902 25 35 66 41000 95 174 293[ 300] 363 478 528 29 78 623 30 52 59 60 720 32 65 818 15 39 977 42115 313 37 467 74 528 61 96 639 768 846 57 69 87 43000 3 117 23 32 200 303 10 68 85 94 628 48 88 883 82 920 44086 107 29 52 230 42 51 861 99 425 54 79[ 100] 590 028 53 57 733 90 898 910 45028 183 95 212 46 307 425 46 618 26 34 80 709 924 25 82 46029 80 321 87 452 60 62 75 525 80 699 791 892 910 85 47053 109 52[ 100] 55 216 843 52 54 86 93 448 579 656 88 99 764 79 871 72 48003 95 100 28 28 57 238 51 58 324 65 411 23 77 92 511 209] 66 74 89 690 851 929 30 72 86 40176 305 32 66 430 619 11001 79 84 808 39 71 922 25 48 49 Die Nr. der erscheint nächsten Freitag, den 15. Mai. Turnzeitung für den Gau ( offizielles Organ des Turngau Hessen) Hessen gegengenommen. Inserate für dieselbe werden bis Mittwoch, den 13. Mai entGießen, Neuenweg 28. Albin Klein, Verdingung. Die für laufende bauliche Herstellungsarbeiten an den Gebäuden des städtischen Hospitals erforderlichen sollen Weißbinderarbeiten Samstag, den 16. Mai d. Js. Vorm. 11 Uhr. öffentlich vergeben werden. Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während der Dienststunden bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der bei uns erhältlich, sind bis zum obengenannten Zeitpunkt bei uns einzureichen Zuschlagsfrist 14 Tage. - Gießen, den 8. Mai 1903. Städt. Hochbauamt Gießen. Berbel. Bekanntmachung. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß die nach§ 6 des Reichsgesetzes vom 21. Juni 1887 über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden ermittelten Durchschnittsmarktpreise, einschließlich eines Aufschlages von Fünf vom Hundert, pro Monat April 1903 für den Lieferungsverband Gießen pro 100 g. betragen: Hafer Mt. 16.60, Heu Mt. 670, Stroh Mt. 5.50. Gießen, 9. Mai 1903. Großh. Kreisamt Gießen. Dr. Breidert. Hausabbruch! Auskunft Durch Errichtung eines Neubaues beabsichtige ich mein in der Wallthorstraße Nr. 22 hier befindliches Wohnhaus auf den Abbruch zu verkaufen. erteilt Herr Architekt 2. Seuling, hier, an welchen auch Offerten bis zum 14. d. Mts. zu richten sind. Gießen. Wish. Löber jun. Einmaliger Vortrag in Giessen des Verfassers der Religionsschrift ,, Aus dem Nichts zum Glauben", Schriftstellers Friedrich Robert aus Hamburg auf seiner Vortragsreise durch ganz Deutschland über die Frage: " War die Religion nie das Ergebnis der Wissenschaft?" " Der zukünftige Gottesglaube als Versöhnung zwischen Glauben und Wisseu." Ein anderes und mehr als Babel u. Bibel." Wo Redner bisher sprach, fand er enthusiastischste Zustimmung zu seinen neuen Anschanungen, Der Vortrag findet " Dienstag, den 12. Mai abends 8 Uhr im Saale des Cafè Leib,( Theatersaal) statt. Eintritt: karten im Vorverkauf in den Buchhandlungen der Herren Au uft Frees. Seltersweg, und J. Rücker, Oftanlage, à 50 Pfg., icserviert à 1 Mt.( Die Herren Studierenden à 5 Pfg.) Für Mitglieder des Evang Arbeitervereins Eintritt ermäßigt; Billet 25 Pig. 50031 94 165 210 69 487 535 99 708 15 90 99 841 44 978[ 100] 51017 33 128 71 252[ 200] 81 83 361 421 61 88 517 54 604 66 75 99 74) 88 809 12[ 150] 32 42 902 74 52054 67 97 122 42 287 71 99 310 43 82 512 19 74 700 26 76 878 88 926 68 53103 8 12 38 51 349 69 86[ 100] 471 501 55 68 604 41 62 70 739 41 849 54048 61 92 113 257 96 308 51 58 441 70 96 704 12 27 822 73 912 24 55005 7 52 185 323 36 529 628 88 72 752 97 868 023 56060 101 24[ 100] 47 226[ 200] 310 428 33 57 62 544 61 643 707 23 79 893 919 56 0077 57019 193 95 212[ 100] 25 85 341 86 460 83 501 645 78 707 80 91[ 50] 919 34 42 58043 84 143 46 76 211 82 880 90 484 567 689 802 13 38[ 100] 46 64 78 935 93 59054 72 76 105 14 64 78[ 200] 278 309 38 490 515 23 36 67 641 93 864 976 60001 63 118 88 311 39 77 400 15 29 38 47 76 84 86 509 31 94 683 706 37 875 96 900 9 21 37 61023 109 24 227 327 76 584 606 13 94 742 906 46 62028 99 104[ 150] 38 51 78 229 39 61 97 364 75 422 47 66 91 544 75 661 68 83 92 95 704 17 18 48 68 93 826 906 13 63052 179 92 220 21 50 78 358 65 88 90 441 91 5! 1 755 800 4 64 942 48 86 89 64000 14 62 128 33 59 73 80 230 311 61 77 81 435 68 503 10 43 67 701 63 86 98 807 924 42 84 65028 150] 105 45 62 99 215 38 333 452 60 88 518 625 757 828 43 95 97[ 100] 933 66132 57 95 364 436 63 550 6a1 706 51[ 200] 67049 83 84 225 301 57 82[ 150] 430 45[ 1000] 526 88 83 653 715 8 13 72 955 75 84 08010 84 300 6 40 88 421 67 506 14 660 725 35 39 806 23[ 150] 908 61 69164 312 35 461 552 645 97 808 930 70035 248 331 33 37 74[ 100] 83 408 504 8 96 601 42 706 9 15 834 45 52 69 97 908 18 45 92 71069 115 247 66 304 32 62 82 421 GO 503 10 28 65 601 14 47 68 718 33 45[ 100] 72[ 100] 812 24 67 95 917 43[ 200] 53 65 80 94 72118 309 50[ 200] 567 614 18 22 705 25 47 97 869 909 29[ 100] 32 87 93 73019 28 129 205 60 95 374 81 453 503 60 69 682 770 84 815[ 200] 24[ 100] 26 936 41 7103) 44 70 111 343 83 403 78 506 54 74 81 618 22 62 703 26 32 853 90 75002 11 13 36 66 69 294 823 29 82 448 71 564 628 63 737 73 811 19 994 76011 83 151 205 323 415 87 626 39 54 68 741 873 83 901 35 60 87 77058 89 96 108 73 89 200[ 100] 7 30 48[ 100] 413 89 521 37 612 24 714 47 67 824 36 62 67 78 91 78009 15 18 33 172 216 336 42 85 97 557 96 622 76 780 852 947 79001 7 37 72 119 45 67 97 211 48 50 71 305 16 28 41 45 77 400 39 78 79 504 30 32 600 75 755 820 44 79 90 93 902 4 40 80033 60 183[ 150] 294 97 309 494 98 511 42 76 600 28 43 723 25 98 923 36[ 100] 81007 152 68 73 84 266 72 501 10 15 670 81 709 934 82022 42 74 92 178 87 206 34 55 71 343 64 08 536 37 87 638 711[ 200] 77 848[ 100] 67 951 55 83140 61 86 88 229 30 38 39 35 343 52 72 511 53 80 628 791 831 63 909 46 49 67 87 84010 89 93 94 204 22 48 62 87 334 54 57 414 45 72 80 527 781 88 842 67 85026 72 98 120 204 8 28 56 58 72 308 41 52 81 413 16 33 48 71 73 540 70 78 617 46 723 29 53 64 949 60 86051 109 13 62 214 71 851 404 8 60 522[ 300] 40 67 667 89 92 722 38 42 48 83 934 46 51 87069 100[ 150] 8 75 90 366 95 418 66[ 100] 82 510 11 31 65 66 663 724 917 21 95 88036 84 108 69 87[ 400] 202 27 49 87 416 65 68 516 29 62[ 150] 97 604 14 67 87 702 58 808 12 47 67 150| 73 914 82 89078[ 150] 132 86 262 306 53 66 486 95 606[ 150] 75 791 871 927 90052 60 69 130 74 221 313 36 54 72 88 450 62 529 48 51 70 644 53 760 83 91 828 78 944 47 58 91119 68 537 40 33 655 96 707 42 44 67 812 26 85 88 950 76[ 150] 92028 6) 83 142 56) 67 616 733 41 833 74 917 26 3004 43 60 106 31 262 445 82 501 48 60 68 72 76 735 47 71 816 59 89 100! 909 94077 85 188 8) 262 366 84 419 78 86 518 30 60 70 603 44 716 82 858 904 68 72 95057 75 124 96 361 429 46 57 65 63 531 625 41 718 29 57 83 805 47 52 925 47 58 96031 41 121 36 208 54 74 91 333 76 533 54 619 35 43 45 61 98 713 46 819 93 923 74 97018 56 249 54 57 78 327 52 62 413 50 82 560 601 22 42 45 823 36 58 58 910 98050 144 81 252 317 416 24 46 69 79 94 97 523 57 696 709 16 99068 90 105 37 75 304 7 412 35 569 78 869 83 725 44[ 150] 83 820[ 100] 917 27 54 85 staatl. fonz. Kollekteur der Hessisch- Thüringischen( Mitteldeutschen) Staats- Lotterie Neuen Bäue 11, Richard Buchacker, Giessen. Cigarren- Geschäft. wort" Grau Contilles Haus, Avenue- Platz Nr. 40," antfich geirrt ,, Nr. Tex. 40 gibt's ja ich. es iſt haben Sie ihr Kutscher, was garnicht," ſagte er. 30. Ich bin HUMOR Nr. 109. Montag den sche 10. Mai Familie 1903