raus reichliche Trost des Hem slichen Ma W. inker, luber. für a ere Gele Februar 194 eines Baar Ste Infertigen eines mmeten. ere fich mit der färben und er auf massive Gewerbetreibe wefen für al onen. art festgelegt: b fann eine Unte izenden der O anstalten, for find baldigt Die Gewerbe Bes über die 30. Juni 1900 ang. nis der Intereffe 19, vom 21. bis riften über die Min en, Lehrlinge un Anwendung pi en Verkaufs ffen gehalte Bießen. Chirme den schnell und gut warirt u. nenbe zogen. Teler chirmfabri ßen, Selterswe Brima artol a. Galat billigften empfiehlt J. Han Schlofgaffe und raudten Wäsche, Oefen al Silberfachen, Gifen, Lumpen and bernahme gaze Rothenberger ermädchen, n und Spülm on 1904 gesucht ad- Nauheim rlotte, Frankfur erre- Wohn Be 11, 5 Sim behör, Gartenan nboben, u chen, Nem öbl. Zimmer e11. Ben Dammitake 19 möbl Zimmer Benfion ju verm Hiemarditate 17 rweg nmöbliertes Simm 1. Oftober ju be T. 290. bonnement prets: in Gießen, abgeholt monatlich 50- Bfs., a's Haus gebracht 60 fg, burch die Poft bezogen viertel fahrlich M. 1.50. Grattabellagen: Oberhefftsche Familienzeitung( täglich) Oberbeffifche Beitschrift für Landwirtschaft, bt- xub lastenban, sowie bie Gießener Geffenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen naduttags. Donnerstag, den 10. Dezember 1903. Gießener 12. Jabraang. Insertion pret te cursaltige Betingeile für Stehen wu gany Oberheffen, bie Kreise Weblar und Warburg 10 Vfg. foft 15 Bfg.: Refismen die Betitzelle 30 resp. 40 fs. Boftzeitungsliste No. 3000. Sebation und Ervebition: Gießen Neuenweg 28. Fernsprechanfish Mr. 282. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Sichener Beitung für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberheffen. Bekanntmachung. Von dem zur Deckung der Geländeerwerbskosten für Ben Bahubau Grünberg- Londorf durch den freis Gießen im Jahre 1895 aufgenommenem Kapital on 80 000 Mt. find per 1. März 1904 zur Rückzahlun ausgeloft die Obligationen Lit. B. Nr. 15 über 500 Mt., ILit. C. Nr. 16 über 200 mt. und Lit. D. Nr. 1, 28, 53, 54 und 55 über je 100 Mt. Gießen, den 7. Dezember 1903. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Breidert. Verficherungsreformen. Dem Reichstage werden, wie unser parlamentarischer Mitarbeiter hört, auch in dieser Session mehrere Verbessenungsvorschläge der staatlichen Aufsicht unseres Versiche rungswesens zugehen. Die gewaltige Ausdehnung, die das Bersicherungswesen bei uns zu Lande in den letzten Jahren genommen hat, ist vom wirtschaftlichen Standpunkte aus nur zu begrüßen. Die Versicherung von Leben und Erwerbsfähigkeit, von Feuer-, Haftpflicht, Transport- und Hagelschaden ist ein gesunder Schutz gegen die Zufälligkeiten des Lebens und verdient als ein Faktor der ökonomischen Selbsthilfe alle Beachtung. Unsere Regierung hat das längst eingesehen und den privaten Instituten, die sich diesen Induft rie"-3weig zur Bewirtschaftung ausersehen haben, staatliche Einrichtungen an die Seite gestellt, die besonders auf dern Gebiete des Arbeiterschutzes ihre segensreiche Wirkung ichom heute hinreichend dargetan haben. Natürlich fehlt es bei der Ausbreitung dieser Bewegung nicht an spekulativen Unternehmungen, die nur dazu in die Welt gesetzt werden, um ihren Aktionären fette Erträge abzuwerfen. Aber das Auge der Regierung wacht gottlob recht scharf, und allzu große Ausschreitungen auf diesem Gebiete sind in den letzten Jahren nicht mehr vorgekommen. Das Interesse der Allgemeinheit hat natürlich mit der Ausdehnung des Versicherungswesens beträchtlich zugenommem. Man wartet heutzutage nicht mehr, bis zufällig ein Agent den Weg zu einem findet, sondern hält es beispielsweise geradezu für eine Pflicht der Selbsterhaltung, sofort mit der. Begründung einer Familie eine Mobiliar- Feuerversicherung zu nehmen und so wenigstens den Besitzstand der Aussteuer von vornherein zu gewährleisten. Bei solchem Interesse muß es allerdings Wunder nehmen, daß sich vielfach die Versicherungsnehmer gar nicht recht klar darüber jind, was und wie sie nun eigentlich versichert haben. In jedem solchen Versicherungsantrage befindet sich ein Passus, in dem der Antragsteller bestätigt, die Versicherungsbedingungem genau zu kennen. Wie oft ist das aber in der Tat der Fall? Wenn heute einer einen Tausendmarkschein erhält, so sieht er sich das Papier sehr genau an. Wenn er aber eine Polize empfängt, die meist über eine viel größere Summe lautet, so verläßt er sich vielfach auf die Erklärungen irgend eines ihm sonst im Leben recht fernstehenden Agenten. So fommt es, daß im Falle des Schadens sehr häufig Streitigkeiten zwischen der betreffenden Versicherungsgesellschaft und dem Beschädigten entstehen, der sich jahrelang in dem Glauben befunden hatte, gegen irgend etwas versichert t sein, was in seinen Versicherungsbedingungen ausdrücklich als nicht mitversichert bezeichnet war. Wachsendes Mißrauen gegen alles, was Versicherung heißt, ist natürlich die nausbleibliche Folge. Um solchen Mißhelligkeiten vorzuheugen, besteht seitens der guten Gesellschaften seit längerer Zeit schon das Bestreben, die Risifen schärfer zu präzisieren mid ihr versichertes Gebiet zu vergrößern. So ist jetzt von einzelnen Versicherungsgesellschaften die dankenswerte Vorfehrung getroffen worden, die Feuerversicherung, beispielsmeise auf eine allgemeine Elementarversicherung auszudehnem, die alle Beschädigungen umfaßt, die Immobilien oder Mobilien durch Unwetter zugefügt werden könnten. Es läßt sich erwarten, daß dieses Beispiel Nachahmung finden wird. Bisher galt die Feuerversicherung nur für Feuerschäden als olche, schloß zwar die Gewittergefahr ein, ließ aber offen Stellen, sobald es unklar geblieben war, ob nun der Blitz dier das Unwetter als solches, Sturm und dergleichen Ursache des Schadens gewesen. Auch Beschädigungen durch Wasser waren nur dann entschädigungspflichtig, wenn sie in unmittelbarem Zusammenhange mit einem Schadenfeuer itamden, also mit anderen Worten durch die Feuerwehr verur jacht worden waren. Weite Gebiete des Elementarschadens loogen also. völlig brach, so beispielsweise alle Schäden, die durch Sturm, und viele, die durch Ueberschwemmungen vermilaßt waren. So wie auf diesem Gebiete liegen die Dinge aunch auf anderem. Auch Unfall, Haftpflicht- und Hagelbersicherungen, wie sie heute sind, weisen noch breite Lücken auuf, die mur aufmerkſamſtes Studium der Versicherungsbedingungen erkennen läßt. Man wird also nach wie vor ne halten sein, nicht ohne weiteres auf mündliche Zusiche nungen zu bauen, sondern, bevor man eine Versicherung abidiließt, sich eingehend von ihrem Umfange an überzeugen. rm allgemeinen ist ja, mie gesagt, das Bestreben der Berficherungsgesellschaften unverkennbar, ihre Versicherten aufallären und ihre Garantien zu erweitern. Die Bruttoprämieneinnahme der deutschen Versicherungsunternehmungen betrug für das Geschäftsjahr 1901 nach dem an den Reichstag gelangten ersten Berichte des Aufsichtsamtes für Privatver ficherung 559,1 Millionen Mart, die sich auf 916 Gesellschaften verteilen. Davon entfielen 335,5 Millionen auf die Lebensversicherung, 40 auf die Unfall- und Haftpflichtversicherung, 23,7 Millionen auf die Hagelversicherung, 8,7 Millionen auf die Viehversicherung, 146,4 Millionen auf die Feuerversicherung, Versicherung gegen Sturmschäden, Wasserschäden und Diebstahl, 4,8 Millionen Mark auf sonstige Versicherungsmeige. Die 82 ausländischen Versicherungsunternehmungen erzielten aus dem deutschen Geschäft 56,2 Millionen Mark. Deutfcher Reichstag. ( 3. Sigung.) CB. Berlin, 9. Dezember. Chronologisch die dritte, ist heute in der Tat' aber die erste Sigung. Sie zeigt das Gepräge eines großen Tages": denn nicht bloß das Haus, sondern auch der Bundesratstisch ist start besetzt. Allen voran der Reichskanzler. Auf der Tagesordnung steht die erste Beratung des Etats, der von dem neuen Reichsschaßsekretär Frhrn. v. Stengel in langer, Siede erklärt wird. Frhr. v. Stengel hat por seinem Vorgänger, dem Frhrn. v. Thielmann, einen großen Vorzug voraus er spricht, nicht vom Bundesratstisch, sondern von der Rednertribüne, flar und deutlich, so daß er allgemein verständlich ist. Er beginnt: Ich bedaure lebhaft, mit einem Etat zu debütieren, der feinen freundlicheren Anblick bietet, wie der vorliegende", und wirst zunächst einen Blick auf die Ergebnisse des Reichshaushalts im Jahre 1902, dabei konstatierend, daß dessen ungünstige Ergebnisse weniger verschuldet worden seien durch Mehrausgaben, als vielmehr durch das Zurückbleiben der Einnahmen hinter dem Voranschlage. So besonders bei der Zuckersteuer. Im Gegensate dazu hätten die Ueberweisungssteuern den Voranschlag überschritten. Was das laufende Jahr 1903 anlange, so schäße er, mit allem Vorbehalt, den Fehlbetrag für dieses Jahr auf etwas über 20 Millionen. Gegen 1902 sei das zwar ein etwas besseres Ergebnis; immerhin aber sei ein solcher Fehlbetrag noch groß genug. Auch die laufenden Ausgaben des Jahres 1904 fönnten wieder nicht bestritten werden, ohne einen ansehnlichen, Betrag durch Ueberweisungen ungedeckter Matrikularbeiträge und ohne eine namhafte Anleihe. Ein Mehr an ungedeckten Matrifularbeiträgen über den Betrag des laufenden Jahreshinaus könne den Einzelstaaten nicht zugemutet werden, ohne deren finanzielle Leistungsfähigkeit in Frage zu stellen. Der Schwerpunkt der Vorlage liege in der Einschränkung der Franckensteinschen Klausel und sodann in der Aenderung des Artikel 70 der Verfassung. Man habe die Vorlage eine Dynamitbombe genannt, ihr Tendenzen nachgesagt, die sie nicht besize. Man habe ihr nachgesagt, sie bedeute einen Zwang zu neuen Steuern. Diese Preßerzeugnisse, diese Kritik der Presse sei nur ein Zeichen dafür, welche Verworrenheit bisher geherrscht habe. Bravo auf der rechten Seite begleitete die Rede des neuen Schazsekretärs. Der Reichskanzler schien ärgerlich über die fühle Ausnahme, welche die Rede fand. Als ersier Sprecher aus dem Hause ergriff dann das Wort der Etatsredner des Zentrums, Abgeordneter Dr. Schädler. Er gedachte zunächst unter allseitigem Beifall der Heilung des Kaisers, streifte furz die internationale Lage, die nicht die rosigste sei, und mahnte die Regierung, uns nicht in eine neue Isolierung geraten zu lassen. Was den Etat anging, so begrüßte er die Stellenvermehrung für Unteroffiziere, hielt aber die Erhöhung der Oberstleutnantsgehälter für nicht so nötig, wie bungen und 80 Millionen Mark 4 proz. Schabanweisungen, zusammen also 3103 Millionen Mark oder rund drei Milliarden. Von Anleihekrediten waren nur noch verfügbar 6 787 946 Mark. Die tatsächliche Verzinsung der gesamten Reichsschuld stellt sich im Durchschnitt auf 3,4434 Prozent. Das preußische Staatsministerium hat sich, wie bereits erwähnt, in letzter Zeit mit der Revision des Militärpensionsgesetzes beschäftigt. Die mehrfach aufgetauchte Annahme, das Ministerium habe die nunmehr dem Bundesrat zugegangenen Entwürfe über diese Materie wesentlich verändert, trifft nicht zu, die vorgenommenen Aenderungen halten sich vielmehr in sehr engen Grenzen. Im preußischen Etat für 1904 wird sich ein Posten zur Unterstützung der Errichtung einer Versuchs- Müllerei und Bäckerei in Berlin finden. Auch das Reich wird für die Versuchs- Müllerei und Bäckerei Mittel bewilligen. Uebrigens hat das Reich auch der sich immer mehr erweiternden Deutschen Versuchsanstalt für Lederindustrie zu Freiberg i. S. Beihilfen zukommen lassen. Innerhalb der preußischen Regierung werden gegenwärtig Erwägungen darüber angestellt, ob das Hochwasserschutz- Gesetz für Schlesien sämtliche Fragen des Hochwasserschutes regeln wird, oder ob einzelne Teile( wie die Deich gesetzgebung) für den ganzen Staat eine besondere gesetzliche Behandlung erfahren werden. Der dem preußischen Landtage in seiner nächsten Session vorzulegende Entwurf für die Hochwasserregulierung wird die Kosten dieses Projektes auf 8 Millionen beziffern, von denen 5 Mill. auf Regulierungsbauten und 2 Millionen auf die im Interesse der Stadt Breslau projettierten Deichbauten entfallen. An der Aufbringung dieser 8 Millionen werden sich neben dem Staate der Provinzialverband von Schlesien und die Stadt Breslau it größeren Beträgen zu beteiligen haben. frankreich. † Die französischen Bonapartisten versuchen jezt einen neuen Tric, um der Dynastie Bonaparte wieder auf den Thron zu verhelfen. Eine Anzahl bonapartistischer Deputierten haben eine neue Partei gegründet, die für die Republik mit einem Konsul an der Spize Propaganda machen will. Als Kandidat für den Posten des Konsuls wird Prinz Victor Napoleon betrachtet. Selbstverständlich ist der Hintergedanke der Bonapartisten dabei, daß Victor Napoleon, einmal Konsul geworden, das Beispiel des ersten und dritten Napoleon nachahmen und sich zum Kaiser machen werde. Auf die verfahrenen Verhältnisse im französischen Heere wirft wieder ein Vorfall ein bezeichnendes Licht, der aus Paris berichtet wird. Danach soll der pensionierte General Cornuliers, früher Divisionsfommandant in Nancy, auf Antrag des Kriegsministers vor ein Disziplinargericht gestellt werden, weil er in einem Blatte in heftigen Worten das Vorgehen des Kriegsministers fritisiert hatte, der ihn, entgegen dem bisherigen Brauch, nicht zum Korpskommandanten ernannt hätte. Das Disziplinargericht soll entscheiden, ob die Pensionierung des Generals nicht in schlichten Abschied umgewandelt werden soll. Es ist in der Tat ein starkes Stück und ein Zeichen trassester Insubordination, wenn ein Offizier in dieser Weise seinem Unmut über eine Nichtbeförderung Luft macht. England. * Die gestern gemeldete Verfürzung des britischen Heeresetats durch das Londoner Kriegsamt hat eine unerwartete Folge gehabt: Lord Roberts will seinen Abschied als Generalissimus der englischen Armee einreichen. Als sein mutmaßlicher Nachfolger wird der Herzog von Connaught genannt. Seit der jüngsten englisch- französischen Verbrüderung sind auch die sonit gar nicht sentimentalen Briten bemüht, den neuen Freunden möglichst liebreich zu begegnen. Um die Empfindlichkeit Frankreichs zu schonen, haben sie den Namen des aus dem französisch- englischen Streit befannten Ortes Faschoda in Cavac geändert. Diese Umtaufe wird nun frei. in dem Faschodastreit nicht ersticken. die beffere Verſorgung der Invaliden, um derentwillen das lich das bittere Gefühl der Franzoſen über ihre Niederlage Zentrum auch für eine Wehrsteuer zu haben sein würde. Nach einer entschiedenen Erklärung gegen die Ostmarkenzulagen beschwerte sich der Redner über zu große Forderungen für Marine und Kolonien im Etat und ging dann zu der neuen Finanzreformvorlage über. Das Zentrum stehe ihr nicht strikt ablehnend gegenüber, habe aber Beoenfen gegen die starte Einschränkung der Franckensteinschen Klausel. Der Redner beantragte schließlich Verweisung des Entwurfs an eine Kommission. Zum Schluß verbreitete er sich über die Forbacher Affäre und die jüngsten Soldatenmißhandlungen. In beiden Fällen verlangte er unter lebhaftem Beifall des Hauses entschiedene Remedur. Redner jofft, daß der Kriegsminister mit eisernem Besen auskehren werde. Er verbreitet sich schließlich über die sozialpolitischen und wirtschaftlichen Aufgaben Deutschlands. bertagte sich das Haus auf morgen 1 Uhr. Die Politik. Darauf * Die verzinsliche Schuldenlast des Reiches umfaßte, wie jezt amtlich bekannt wird, Ende September 1240 Millionen 3pros., 1783 Millionen Mart 3pros. SchuldverschreiSkandinavien. Der norwegische Storthing hat die Vorlage wegen Einführung des staatsbürgerlichen Wahlrechts für Franen einstimmig verworfen. Alien. Weitere Nachrichten aus Ostasien bestätigen die Auffajjung, daß der Friede zwischen Japan und Rußland als gesichert gelten fann. Ein amerikanisches Telegraphenbureau berichtet, daß Rusland auf persönliches Eingreifen des Zaren hin Japan einige Zugeständnisse gemacht habe, Rußland jei millens, den vorherrschenden Einfluß Japans in Storea und das Recht Japans, das Protettorat über Korea auszuüben, anzuertennen. Andererseits jolle Rußland Handelsfreiheit in Korea gesichert und sollen die vorhandenen russiichen Konzessionen anerkannt werden. Die Mandschureifrage soll Gegenstand einer besonderen Verständigung sein; Japan sei damit einverstanden, die Frage der Räumung dieses Gebietes in der Schwebe zu lassen und erkenne Rußlands Stellung dort an. Es wäre zu wünschen, daß diese Meldung sich bestätigt. Amerika. Castro, der Präsident von Veneznela, hat sich schon wieder einen dreisten Gaunerstreich gegen die Gläubiger Venezuelas geleistet. Er hat den Hafen von Tukakas dem internationalen Verkehr geöffnet, um so die Zolleinnahmen bon Porto Cabello zu vermindern, die die Forderungen der europäischen Mächte garantieren. Ein ausgemachter Spitzbube, dieser brave Präsident! Er weiß, daß er einen mächtigen Schuß an der Union hat, deren Freundschaft er sich warm zu halten auch neuerdings eifrig bemüht ist. So hat Venezuela jetzt 15 000 Gewehre und 10 000 000 Patronen eingeführt. Castro bereitet nämlich einen Einfall in Kolumbien vor, falls es zwischen Kolumbien und den Vereinigten Staaten wegen der Panama- Angelegenheit zum Kriege tommen sollte. Heer und flotte. Die Dienstaltersliste der Offiziere der Feld- und Fußartillerie des deutschen Reichsheeres und der Zeug- und Feuerwerksoffiziere, abgeschlossen den 4. Dezember, ist soeben erschienen. Nach ihr haben Preußen und Württemberg 46 Ar tillerie- Generale. Aus der Feldartillerie hervorgegangen, kommandierten 4 Generalleutnants Divisionen( 1., 5., 18. und 39. Division). Die Dienstaltersverhältnisse der Feld- und Fußartillerie der preußischen Armee und des 13.( würtembergischen) Armeeforps ergibt folgende Zusammenstellung: Es sind in ihrem Dienstgrad die ältesten Obersten Oberstleutn. Feldartillerie Fußartillerie seit 00( Leutn. seit 69/72) 00( 69/72) 70/74) 01( 72/74) 72/79) 97( 73/81) 78/90) 93( 81/90) 90/94) 98( 90/94) 94 Majors 01 97 Hauptleute 10 93 Oberleutn. Leutnants 98 94 = In der Feldartillerie sind 14, in der Fußartillerie 4 Obersten in Brigadekommandeur- und 25 Majors der Feldartillerie, 4 der Fußartillerie in RegimentskommandeurStellungen. Bayern führt bei der Artillerie 3 Generalleutnants und 11 Generalmajors. Zu ihrem Dienstgrade sind befördert die ältesten Obersten seit 00, die Oberstleutnants seit 01, die Majors seit 00. Die ältesten Hauptleute, Oberleutnants und Leutnants der Feldartillerie find 96/97 bezw. 00 und 95, die gleichen Dienstgrade der Fußartillerie 94, 97, 96 ernannt. In Sachsen ist von 4 Generalen ein Generalleutnant Kommandeur der 24. Division. Es stehen zur Beförderung heran bei der Feld- bezw. Fußartillerie die Obersten von 01, Oberstleutnants von 02, Majors von 98/99 bezw. 99, Hauptleute von 94 bezw. 93, Oberleutnants von 99 bezw. 98, Leutnants von 96. Die 1. Klasse des Eisernen Kreuzes ist in der deutschen Artillerie verschwunden. Das Eiserne Kreuz 2. Klasse wird immer seltener. Es besigen 38 preußische, 5 bayrische, 3 sächsische Artillerie- Generale, sowie 25 preußische Stabsoffiziere, im ganzen 71 Artillerieoffiziere. In Bayern, Württemberg und Sachsen ist es in der Artillerie nicht mehr vertreten. Nab und fern. Die europäische Fahrplankonferenz wurde gestern in Stuttgart durch den Generaldirektor der Württembergischen Staatseisenbahnen, Staatsrat v. Balz, eröffnet. An der Konferenz nahmen zahlreiche Vertreter deutscher und außerdeutscher Verwaltungen teil. Es wurde ein Antrag der Eisenbahndirektion Elberfeld angenommen, zur Sicherung der rechtzeitigen Fertigstellung der Fahrplanarbeiten die Frist für den gegenseitigen Austausch der endgültigen Fahrplan- Entwürfe auf den 5. April und 5. September festzusegen; an diesem Tage müssen die Entwürfe in den Händen der Empfänger sein. Ferner wurde beschlossen, die nächste Fahrplankonferenz am 9. und 10. Juni nächsten Jahres in Kopenhagen stattfinden zu lassen. An die Hauptversammlung schlossen sich eingehende Gruppen- Verhandlungen an. Geh. Kommerzienrat v. Hansemann †. Der langjährige Direktor und Mitinhaber der Berliner Diskontogesellschaft, Geh. Kommerzienrat Adolf v. Hansemann, ist im Alter von 77 Jahren verstorben. Hansemann, der aus fleinen Anfängen hervorgegangen ist, hinterläßt ein Vermögen bon 80 Millionen Mark. Der falsche Freund. Der Berliner Arbeiter Eismann berübte an dem zu Schönerlinde in der Mark beschäftigten Schweizer v. Almen einen Raubmordversuch unter Umständen, die seinen abgefeimten, niederträchtigen Charakter ins grellste Licht seßen. Eismann hatte den Schweizer, bei dem er größere Geldsummen vermutete, unter der Vorspiegelung, er wolle ihm eine bessere Stelle besorgen, die er gleich antreten könne, in die Bucher Forst gelockt und ihm Sort eine Augel in den Rücken geschossen. Auf die Beteuerung des Verwundeten, daß er kein Geld habe, und gegen das Versprechen, den Täter nicht zu verraten, geleitete ihn Eismann bis zum Bucher Bahnhof, von wo v. Allmen nach dem Krankenhause in Bernau fuhr. Der Verbrecher, der noch um 4 Uhr mit den Schweizern auf dem städtischen Gutshof sich gleichmütig unterhalten hatte, ist seitdem spurlos verschwunden. * Unschuldig zum Tode verurteilt. In Ried( Oesterreich) wurde nach langen Jahren ein verhängnisvoller Justizirrtum entdeckt. Die Frau Therese Giezinger und der Hausierer Hartler wurden 1899 vom Schwurgericht in Ried wegen Raubmordes an einer Händlerin Anna Kranzinger zum Tode verurteilt, trotzdem sie fortgesetzt ihre Unschuld beteuerten. Der Kaiser begnadigte beide zu einer schweren Kerferstrafe von 20 Jahren. Dieser Tage wurde der Mörder der Kranzinger in der Person des Matthias Kaufmann in Mattighofen entdeckt, der auch ein Geständnis ablegte. Die unschuldig verurteilte Giezinger wurde sofort in Freiheit gesezt, Hartler aber ist bereits vor einem Jahre gestorben. Seine letzten Worte waren: Ich bin unschuldig verurteilt worden." 2 Folgenschwerer Dampferzusammenstoß. Wie au Athen gemeldet wird, stießen im Hafen von Ithaka die grie chischen Dampfer„ Pyloros“ und„ Athos" zusammen. Da Vorderteil des Pyloros", auf dem sich die Kajüten befanden, wurde schwer beschädigt und sank unter Wasser. Etwo fünfzig Personen sind ertrunken. Bunte Chronik. In Barmen wurden auf einem Neubau von einem einstürzenden Dachgiebel und Eisengerüst vier Arbeitet verschüttet. Zwei von ihnen wurden schwer, die beiden anderen leicht verletzt. Zum Streit der Werzte mit den Krankenkassen wird mit. geteilt, daß zahlreiche neue Konflikte zu erwarten sind, so baß am 1. Januar 1904 voraussichtlich 3000 Aerzte im Kampf um thre Interessen stehen werden. Zur Zeit beträg bie Zahl der Orte, in denen die Aerzte sich im Konflikt mi Prontentaffen befinden, nicht weniger als 200. Bugunsten der Aerzte haben sich bisher erledigt die Differenzen ir Braunschweig, Düsseldorf, Langenbielau, Mühlhausen i. Th., Minden, Rhegot, Saalfeld, Stralsund, Stuttgart. - Der Lehrer und Kantor Hohenberger in Mistelbach bei Bayreuth erschoß sich, während der Schulinspektor Zeidler seine Klasse revidierte. Die Ursache des Selbstmordes ist noch unbekannt. Der flüchtige Kassierer der Gemeindesparkasse in Niederplanitz, Colditz, ist in Genua verhaftet worden. -Auf dem Güterbahnhof der Station Deutz wurden in einem Eisenbahnwaggon fünf Dynamitpatronen aufgefunden. In der Kruppschen Fabrik zu Essen entdeckte man ebenfalls zwischen Kohlen ein Paket Dynamit. Hessischer Landtag. Darmstadt, 9. Dezember 1903. Präsident Haas eröffnet die Sigung nach 9 Uhr. Die Beratung der Regierungsvorlage, betr. Staatsvertrag zwischen Hessen und Baden betr. Aufhebung des Kürnbacher Kondominatsverhältnisses, wird fortgesetzt. Abg. Dr. Gutfleisch erstattet Bericht über die gestern eingegangene Petition des Kürnbacher Gemeindevorstandes, die um Ablehnung des Staatsvertrages bittet. Die Petition fönne den Ausschußbericht in nichts entkräften, der Ausschuß beantrage nach wie vor mit 5 gegen 2 Stimmen, den Staatsvertrag zu genehmigen. Abq. Dr. Buff schließt sich nameng seiner Freunde diesen Aufführungen vollinhaltlich an. Abg. Hirschel ist für Vertaaung, um die Verhältnisse durch den Ausschuß prüfen zu lassen. Nachdem noch Abg. Ulrich für den Vertagungsantrag gesprochen, wird die Verhandlung unterbrochen. Der vom Bureau vorgelegte Entwurf einer Adresse an Se. Kgl. Hoh. den Großherzog wird einstimmig genehmigt und der Kammervorstand beauftragt, die Adresse um 11 Uhr zu überreichen. Die Sizuna wird solange unterbrochen. Nach der Pause wird die Beratung des Staatsvertrages mit Baden, betr. Kürnbach. fortgefeßt. Es sprechen noch Geh. Staatsrat Arug von Nidda, die Abg. Weidner, Hirschel, Dr. Buff, Berichterstatter Dr. Gutfleisch, worauf der Bertagungsantrag Bähr- Ulrich abgelehnt wird. In der Debatte über den Vertrag selbst sprechen noch die Abg. Bähr, Wolf und Geh. Staatsrat Krug von Nidda, worauf der Staatsvertrag in seinen einzelnen Artikeln gegen 7-9 Stimmen und sodann im ganzen gegen 7 Stimmen angenommen wurde. Die Regierungsvorlage, betr. Abschluß eines Vertrages, betr. Hagelversicherung mit der Norddeutschen Hagelversicherungsgesellschaft, wird einstimmig angenommen. Die Wahl des Aba. Drb wird einstimmig für gültig erklärt, nachdem der Antrag der Ausschußm' nderheit, der auf Veranstaltung weiterer Erhebungen lautet, nach furzer Debatte mit Majorität abgelehnt worden war. Die Wahl eines Mitgliedes des vierten Ausschusses für den verstorbenen Abg. Haas( Mainz) fällt auf Abg. Adelung, der von 34 abgegebenen Stimmen 33 erhielt. Die Regierungsvorlage, betr. summarische Uebersicht der Einnahmen und Ausgaben der Staatsschuldenverwaltung in den Rechnungsjahren 1894/95, 1895/96 und 1896/97, wird für gerechtfertigt erflärt. Ferner werden die Regierungsvorlagen, betr. Annahme eines Hilfslehrers bei der Blindenanstalt in Friedberg und betr. Errichtung einer Parallelklasse an der Präparandenanstalt zu Lich, angenommen. Die nächste Sigung findet Donnerstag, vormittags 9 Uhr, statt. - Lokales. Gießen 10. Dezember 1903. + Der Großherzog hat am 5. Dezember den durch die Dekanatssynoden auf die Dauer von 5 Jahreu vollzogenen Wahlen des evangelischen Pfarrers Dr. Karl Naumann zu Gießen zum Stellvertreter des Defans des Dekanats Gießen, des evangelischen Pfarrers Valentin Schrimpf zu Bußbach zum Stellvertreter des Defans des Dekanats Friedberg, des evangelischen Pfarrers Wilhelm Volp zu Laubach zum Stellvertreter des Defans des Dekanats Schotten die Bestätigung erteilt. ** Der Großherzog hat den Verzicht des Staatsministers i. P. Wirklichen Geheimrats Dr. Jakob Finger auf die Rechte eines lebenslänglichen Mitglieds der Ersten Kammer der Stände angenommen. ** Stadttheater Gießen. Nochmals sei auf he morgige Abonnementsvorstellung, die Philippis„ Woh'tan der Menschheit" bringt, hingewiesen. Sonntag, den d. M., gelangt nachm. 312 Uhr als dritte Fremdenvorstellung Heyse's Maria von Magdala" zur letzten Auffüh un Alle, die das interessante Stück, das allein durch n Ausstattung an Dekoration und Kostümen sehenswert i noch nicht gesehen haben, seien auf dies: leßte Gelegenh aufmerksam gemacht. ** Der Zweiten Kammer der Stände ging ein Gefeßentwurf, den Verkehr mit Fahrrädern und Automobilen auf öffentlichen Wegen, Straßen und Pläßen betreffend, zu. In den Ruhestand wurde versetzt der Weichensteller Heinrich Schmidt IV. zu Gießen mit Wirkung vom 1. Januar 1904 an. * ** *** Auf der Strecke Frankfurt- Marburg un umgekehrt wurden wiederholt Pro bezüge gefahren, es heißt, um zu probieren, ob eine größere Geſchindiglet wie 75 Kilometer per Stunde zu erzielen sei. Die Versuche sollen ergeben haben, daß bis 85 Kilometer erreicht worden sind und zwar bei einer Belastung von 10 Wagen à 4 Achsen. Landtagsabgeordneter Hirschel hat den Vorsitz im Landesverband der Deutschen Reformpartei für Südwestdeutschland niedergelegt und ist aus dem Verein ausgetreten. Parlamentarisches. Um der Hess. Landeshypothekenbank die Mündelsicherheit zu verschaff n, haben die Abgg. Möllinger( ntl.) und Genossen bei der Zweiten Rammer einen Initiativantrag eingereicht, die Regierung um ein Gesetz zu ersuchen, nach dem der Staat die Verzinsung der Obligationen und Kommunalschuldenverschreibungen garantiert. * Dem Heilstättenverein für das Großh. Hessen ist die Genehmigung erteilt worden, in Gießen eine Heilstätte für Lungentrante zu errichten. * Ein Urteil von allgemeiner Bedeutun hat die Stadt Mainz in einem Prozeß gegen eine Anza Grundeigentümer vor dem Kreisausschuß erftritten handelt sich um die Frage, ob die Anlieger einer eröffneten Straße verpflichtet sind, auch die Kosten für ein in der Straßenflucht stehendes Gebäude, das niedergelegt werden muß, zu bezahlen. Wie das M. Journal mitteilt, hat ber Kreisausschuß diese Frage im Sinne des Antrages de Stadt bejaht. Vielfach waltet die Ansicht ob, es sei Vorschrift daß der Radfahrer sein aufzugebendes Rad beim Backmeiste am Backwagen hineinbebe; diese Auffassung ist nicht zutreffent Der Führer eines unverpackten einfißigen Zweirades ist nu verpflichtet, das Rad beim Packmeister am Backwagen aul zugeben. Das Ein- und Ausladen ist Pflicht des Pad meisters; der Radler nimmt nur das Rad in Empfang beza gibt es ab. bamit, baß zur Pflicht Unter diefe fret und le Eine worten foll Borführung dorf legt nügenden B Der wurde vom und Hausf Der Angef diefes Erte Beweie auf erhöht. ftad nad getrunkenem bortfelbft ei arbeitsunfäh *** Viehmarktbericht Gießen. Der geftri Fahrviehmarkt hatte einen Vorrat von ca. 60 Ochsen. Tro der kleinen Auffahrt war der Handel unbelebt, da es a fremden Käufern fehlte und die Nachfrage aus der Umgegend nach Gangvieh unbedeutend blieb. Das Geschäft bewegt sich our unter den Handelsleuten aus der Provinz, die, ba die Tiere billig zu haben waren, Spekulationsfäufe machtert. Von einem regelrechten Marktgeschäft kann diesmal teine Rede sein. Die besten Ochsen gingen per Paar zu 700 bis 800, mittlere Ware zu 600-650 Mt. fort. Da Schweinehandel war ebenfalls gestern flau, trotzdem nur ca 100 Tiere aufgetrieben waren. Die fette Ware, so flagte die Marktbesucher, sei zu billig und so wartet man mi deren Abgabe bis nach Weihnachten in der Hoffnung, dam bessere Preise zu bekommen. Am Markt herrschte nur fe geringe Kaufluft und war ein Geschäft nur zu machen, wen die Tiere sehr billig angeboten wurden. Der Markt blis etwa mit überständig. Am Bahnhof selbst fonnta mehrere Waggon Schweine, die für den Markt bestimm waren, nicht den Anordnungen gegen die Seuche entsprechen erst eine gewisse Zeit unter tierärztlicher Beobachtung a stellt werden müssen. Gehandelt wurden Ferkel 3-6 Wochen alt 25-36 Mt., 3 Monat alte Tiere 40-50 Mt., junge Läufer 60-70 Mt., mittlere Läufer bis 100 Mt. pro Baar. Der nächste Viehmarkt findet statt Dienstag 5. Januar 1904 und zwar nur für diesen einen Tag. (:) Gelnhausen, 9. Dez. Ein von hier gebürtigs Mädchen verlobte sich mit einem Gärtner des Palmengarters in Frankfurt a. M. und ging mit ihm nach Amerika, m ihm ein reicher Amerikaner, der den Frankfurter Palme garten besucht und ihn dort kennen gelernt hatte, eine St als Gärtner auf seinem Gute gab. Wie sich jetzt heraw gestellt hat, war der Gärtner bereits verheiratet und hat Frankfurt eine Frau und einen 7jährigen Jungen size Dieser Frau hat der Gärtner vorgespiegelt, er werde nach Amerika nachkommen lassen. // Daubringen, 10. Dez. Die Lumba- Regulierung bi hier vorgenommen wurde, ist fertig gestellt; gestern wurd die Lumda in ihr neues Bett gelettet. Damit ist ein Arbeit vollendet, die nicht nur viel Arbeit, sondern aud hohe Kosten verursacht hat. ]-[ Buzzbach, 9. Dez. Wie das Turnen auch in de ländlichen Kreisen immer mehr in Aufschwung kommt, zeig das benachbarte Solmser Land. Ein blühender Turnverei befindet sich in Braunfels, einem Städtchen von 1500 Gir mohnern; derselbe zählt 189 Mitglieder, darunter eine 2 Mann starte Altersriege, außerdem hat er eine Schüle und eine Frauenabteilung. Weitere Gründungen folgten den letzten Jahren in den kleinen Dörfern Waßenfur Edingen, Niedergirmes, Aßlar und Leun. Ganz besondere Interesse für das Turnen zeigt der Prinz Friedrich vo Solms- Braunfels, der Vormund des minderjährigen Fürstemn Nicht nur besucht er stets die Veranstaltungen des Braum felser Turnvereins, sondern er sorgt auch für die Turnver eine seines Landes durch Anschaffung von Turn- und Spiel geräten. Auch andere Mitglieder des Fürstenhauses zeig durch Ueberweisung von Geschenken ihr Interesse für de Turnen, ein Zeichen dafür, daß dasselbe sich auch allmählig in den hohen und höchsten Kreisen die ihm gebührende Achtung erringt. § Frankfurt a. M., 9. Dez. Gestern fand im Haue der Hutfabrik Simon& Co. eine Explosion d Dampftessels statt. Der 26jährige Heizer Fleischer aus Grünberg wurde durch den äusströmenden Dampf schwr verbrüht und mußte ins Krankenhaus geschafft werden. Am Gebäude wurde großer Schaden angerichtet. der Mathildenstraße 42/43 Großfeuer gewütet. Dachstühle sind zertrümmert. Darmstadt. 9. Dez. In vergangener Nacht hat in Aus dem Gerichtssaal. Schwurgericht. Mäßig empf fa Brotp Alle A 63 362 89 960 90 40 95 6 405 5 333 68 820 70 11010 12013 13130 [ 150 944 81 42( 150 707 31 944 75 87.94 883 92 937 87 22118 728 85 51( 150 393[ 10 69( 150 920 43 613 79 Bei de 871 220 37 813 9 130 3 111 22 340 40 41160 Gießen, den 8. Dezember 1903. Zwei Hirten und ein Landwirt von Heuchelheim hatten Strafbefehle erhalten, weil sie trotz bestehender Boli zeiverordnung die Fasselochsen frei mit der Herde ausgetrie ben hatten. Den Einspruch begründeten die Beschuldigt 42110 127 4 92 59 Rogmats fi Conntag Fitte frembrin gur legten Das allein b timen Leben Stef: legte urt- Marbu bezüge gefas e größere Gi helen fei. Die lometer errei gbon 10 meiner Bel oze gegen usschus erfri Inlieger einer Rosten für as niedergeleg ournal mitteil nne des Ant 6, es fei Bor Rad beim affung ist ni Bigen Bein ter am Bade ift Pflicht Rad in Em Siegen. on ca. 60 C bel unbelebt, frage aus der Das Beschäft der Probing betulationsläufe aft fann bi gen per Bo -650. n flau, troph fette Ware, und so wartet in der Hoffnung tarkt herriate na ft nur zu machen, den. Der Markt Bahnhof felbft r den Martt W die Seuche ent tlicher Beobad en Fertel 3- re 40-50 bis 100 M Dienstag 5. Jan ag. 7 von hier g tner des Balmen ihm nach Ameri Frankfurter ernt hatte, eine& Bie fich jest he erheiratet und h rigen Jungen piegelt, er wer Zumba- Regulter eftellt; gefter Tettet. Damit Arbeit, sonde 8 Turnen and ffawung fom blühender btchen von 16 eber, darunt hat er eine& Bründungen Dörfern eun. Ganz r Bring Frid minderjährig ftaltungen& auch für bi bon Turn Fürftenbau hr Intereffe be fich aud bie ihm g Beftern fond Explosion Seizer Fle menben Dampf 48 gefdjaft e angerichtet angener Rad er gewüte sfaal Bald Desember 1903 on Beugelhei beftehender B er Berde ausge Die Befchuldig then it, daß es ihnen vom Bürgermeister und Gemeinderat Pflicht gemacht worden sei, die Tiere auszutreiben. fter diesen Umständen spricht das Gericht die Angeklagten frei und legt der Staatstaffe die Kosten des Verfahrens auf. Eine Frau, die sich wegen Beamtenbeleidigung verant Torten so, bleibt unentschuldigt aus, es wird deshalb ihre 18orführung verfügt. Einem Meggermeister von Lon= idorf legt die Anklage Betrug zur Last. Mangels ge= nigeriden Beweises spricht das Gericht den Angeklagten frei. Straffammer. - Gießen, 8. Dezember 1903. Der Spengler Wilhelm Schmidt von Friedberg Tourbe vom dortigen Schöffengericht wegen Körperverlegung und Hausfriedensbruchs zu 18 Tagen Gefängnis verurteilt. Der Angeklagte und die Staatsanwaltschaft legten gegen dieses Erkenntnis Berufung ein. Auf Grund der heutigen Beweis aufnahme wird die Strafe auf 1 Monat Gefängnis Der Steinbrecher Georg Bayer von Rockenberg stach nach einem vorausgegangenen Wirtshausstreit in angetrunkenem Zustande dem Arbeiter Heinrich Wizenberger dort selbst ein Messer in die Brust, sodaß dieser etwa 6 Tage arbeitsunfähig war. Troß der geringen Verlegung erkennt erhö hot. das Gericht mit Rücksicht auf die Gefährlichkeit der Handhabung eines Messers auf 6 Monate Gefängnis. Den Schluß bildet die Verhandlung über die Berufung des Gutspächters Albert Beuermann von Odenhausen wegen Uebertretung. Der Angeklagte, welcher Bullenhalter ist, hat sich geweigert, das vorgeschriebene Sprungregister zu führen, weshalb ihn das Schöffengericht zu 10 Mt. Geldstrafe verurteilt. Die Kammer ist in rechtlicher Beziehung derselben Ansicht wie das Untergericht, nur hält es die Strafe für etwas zu hoch und setzt dieselbe auf 3 Mt. herab. Wetterbericht. ( Wetterdienst zu Gießen: Peppler.) Verlauf der Witterung von Dienstag bis Mittwoch. Das nordwestliche TIEF zieht nordwärts ab, während Auf der Südseite des TIEF's ist noch ein Teiltief entwickelt, von Nordosten her sich das HOCH auszubreiten beginnt. welches in der Nacht auf Donnerstag über unser Gebiet ziehen und noch etwas Regen bringen dürfte, doch ist dann Aussicht auf trockenes Wetter. Für Donnerstag und Freitag: Teils heiter, teils wolfig, untertags ziemlich mild, nachts stellenweise leichter Frost, schwachwindig, trocken. Marktberichte. Gießen, 10. Dezbr. Auf dem heutigen Wochenmartt lofteten Butter per Bfb. 1.20-1.25 Mr., Hühnereier 2 Stüd 16-20 Bfg., Enteneier St. 8 Pfg., Käse per St. 6-8 Pfg.. Käsematte 2 St. 5-6 Pfg., Erbsen per Liter 21 Pfg., Linsen per Liter 32 Bfg., Tauben per Paar T. 0.70-0.90, Hühner per Stüd Mr. 1.30-1.80, Hahnen, per Stid Mr. C.70-1.50, Enten per Stüd 1.70-2.20, Gänse p. Pid. 50-60 Pfg., Ochsenfleisch per fb. 68-78 fg., Rindfleisch per Pfd. 62-66 Pfg. Schweinefleisch per Pfd. 66-76 Pfg. Schweinefleisch gesalzen per Bfund 0.80 Bfg., Kalbfleisch per Bfd. 70-76 Bfg., Hammelfleisch per Pfd. 56-74 Bfg., Kartoffeln per 100 Kilo 5.00 5.50 m., Zwiebeln der St. Mt. 4.50-5.00, Aepfel per Centner 16-20 Mt. Milch ver Liter 18 Vfa. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr Nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehre dürfen vor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Umherziehen feilgeboten werden. A Weglar, 9. Dez. Auf dem hiesigen Wochenmarkte fostete das Pfd. Butter 1,25 Mt., Eier 1 Stück 9 Pfg. Frankfurter Hen- und Strohmarkt, 8. Dez. ( Amtliche Notierungen.) Heu per Zenter Mr. 3.20 bis 3.70, Stroh per Zentner Mt. 2.10—2.70. Berantwortlich: für den politischen und Inseratenteil: Albin Klein; für das Lokale, den Gerichts." und" Deffentlichen Sprechsaal": Fr. Oppermann Städtisches Schlachthaus. Heute Morgen Faselochs 48 Pfg., Schweinefleisch 50 Big. Bazar zum Besten der Aliceschule Mäßige Preise. Giessen. am 10. Dezember im Neuen Saalbau" im ,, Neuen täglich von Nachmittags 4 Uhr bis Abends 11 Uhr. Eintritt 50 Pfg. Caffeler Schirmfabrik Giessen Th. Budde& Co. Seltersweg 9 empfehlen in reichster Auswahl zu beliebten und praktischen Weihnachtsgeschenken W Regenschirme für Damen, Herren und Kinder. 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( Ohne Gewähr.) 37 38 43 59 138 425 432 87 526 49 77 89 632 764 896 969 84 1101 163 362 91 467 576 606 969 92 2008 187 96[ 150] 262 327 66 99 739 806 89 960 61 95 3099 122[ 200] 225 54 57 471 536 696, 721 52 74 971 72 99 4025 50[ 150] 109 374 483 520 49 611 55 703 76 800 5009 112 17 229 49 84 352 474 97 689 720 22 812 36 44 918 62 85 95 6210 40 313 46 66 485 539 75 91 640 95 800 35 94 99 7124 47 218 405 57 524 39[ 150] 70 71 686 707 821 32 44 71 917 8138 225 75[ 150] 333 68 81 472 513 89 676 739 89 833 58 927 35 9023 156 455 80 90 519 820 70 910 92 10025 99 112 245 58 320[ 200] 42 425 28 40 623 83 788 41 56 864 11010 24 45 162 76 210 310 98 465 540 88 611 41 741 57 873 99 925 12013 37 65 69 211 28[ 150] 320 75 88 411 51 507 621 704 99 928 80 13130 37[ 150 209 63 69 319 84 89 440 73 82 583 73 604 7 89 838 937 [ 150] 14015 69 131 60 271 83 324 405 70 5 87 676 732 802 25 72 76 944 81 15020[ 150] 75 118 27 44 261 309 427 571 680 736 806 11 21 930 42[ 150] 49 83 16045 109 26 70 201 10 26 351 410[ 150] 25 33 575 640 707 31 989 17017 88 113 29 86 201 374 408 20 500 74[ 150] 77 845 94 944 75 18027 110 388 432 50 504 74 623 31 703 842 910 26 41 19031 87 94 251 78 348 404 150] 19 58 579 600 33 72 77 724 30 56 59 70 91 883 921 33 42 20015 24 146 217 38 54 86 333 50 78 402 76 628 78 703 39 70 849 937 87 98 21003 27 99 103 35 204 20 347 542 67 609 712 14 828 975 22118[ 150] 355 90 97 432 554 678 764 949 62 23039 144 359 68 71 699 728 85 904 46 24115 220 45 69 307 14 82 534 663 88 94 716 27 900 30 51[ 150] 25141 67 312 15 79 450 592 645 74 785 26049 77 91 114 214 60 393[ 1000] 496 502 44 779 839 59[ 400] 94 964 27064 139 99 224 25 48 69[ 150] 312 79 418 666 714 28011 12 111 25 57 309 581 642 722 72 895 920 43 29108 97 277 323 29 68 458 707 804 32 30028 220 313 48 63 66 652 736 95 876 82 31196 255 454 99 579 613 79 730 843 904 16[ 150] 32054 65 69 377 402 10 522 610 31 706 21 871 33048 80 284 303 410 67 80 541 604 700 864 958 59 34012 92 147 220 37 86 312 96 478 549 74 632 721 52 838 40 75 908 56 35007 133 37 201 80 310 26 53 73 416 65 80 81 588 606 749 82 813 927 86066 87 121 46 204 388 98 505 621 793 800 76 959 37072 130 302 40 447 61 78 501 95 728 806 11 50 73 84 941 74 99 38031 86 111 221 30 390 576 97 622 764 832 57 970 39002 14 92 94 245 60 96 340 408 14 528 57 96 723 834 51 938 72 81 40056 78 169 72 264 385 454 91 600 58 82 751 849 75 96 919 99 41165 309 36 46 430 88 513 42 637 92 711 15 25 42 48 77 889 911 42110 42 56 214 29 46 62 385 414 553 67 69 607 755 834 84 43046 99 127 41 58 296 626 96 731 36 46 867 984 44014 37 64 97 200 34 316 73 92 594 98 623 89 96 705 14 43 65 74 898 910 Auf jeden Betrag wird zurückgegeben. Rudolf Richter Hutmacher Giessen. Marktstrasse 26. Reparaturen schnell, gut und billig. Neuheiten. Reelle Bedienung. Billige Preise. SpezialHut- und MützenGeschäft. QGOGQOOGOO Betr.: Die Ausführung des Reichsgesetzes über die Abänder ung der Gewerbeordnung vom 30. Juni 1900. Bekanntmachung. Schlittschuhe Kinderschlitten Wir bringen hiermit zur Kenntnis der Interessenten, Eissporen und am 31. Dezember If. Js. die Vorschriften über die Mindest= Christbaumständer. ruhezeit und Mittagspause der Gehilfen, Lehrlinge und Ardaß am 11. und 12., vom 14. bis 19., vom 21. bis 24. empfiehlt. beiter(§ 139c rubr. Gesezes) teine Anwendung zu finden haben und die Läden sowie die offenen Verkaufsstellen an diesen Tagen bis 10 Uhr Abends offen gehalten werden Edgar Borrmann orrmann dürfen. QGOG Gießen. Gießen, den 8. Dezember 1903. Großh. Polizeiamt Gießen. Hechler. 45189 274 311 441 47 518 49 64 650 732 861 902 86 46003 24 85 92 167 70 81 246 370 97 422 28 69 99 556 84 94 635 826 28 85 912 47057 210 45 391[ 150] 420 723 913 48 72 48060 68 176 85 337 454 531 658 69 820 52 985 49005 147 83 241 81 309 400 70 520 608 765 937 50085 73 352 402 13 605 77 787 809 35 935 51031 243 59 67 71 452 57 593 96 692 751 878 96 960 52069 148 92 205 54 69 514 662 701 53 813 45 966 53061 91 117 71 216 82 365 449 504 38 84 606[ 150] 59 64 87 739 75 825 984 54015 173 75 241 53 326 94 421 83 505 62 617 24 31 56 803 24 85 932 55115 23 67 231 56 317 38 98 472 83 563 603 39 702 27 33 851 88 56041 44 73 170 226 56 85 516 98 709 815 45 93 97 928 57108 222 347 565 69 79 678 753 90 860 959 69 58138 41 62 69 257 412 521 60 70 614 718 20 59076 101 5 52 73 267 331 56 69 627 32 756 64 85 816 906 60222 30 71 455 97 506 621 63 69 78 907 12 28 61023 57 62 216 24 53 361 496 514 636 87[ 150] 701 828 30 62 910 37 82 85 62154 58 64 210 22 44 327 47 58 544 66 94 680 97 99 706 814 917 38 50 63043 121 33 268 76 84[ 400 96 318 46 481 582 99 612 30[ 150] 46 53 748 801 11 36 975 64144 48 83 87 452 82 87 709 65 66 838 88 65006 26 120 84 93 202 29 90 350 71 455 554 783 90 66002 33 161 300 55 89| 400 u. e. Pr. v. 75 000 96 491 502 37 40 751 807 69 936 [ 200 67066 151 225 81 384 92 468[ 150] 643 86 91 714 61 78 68013 123 54 56 90 295 329 97 420[ 150] 572 616 29 30 48 808 91 925 28 69011 45 53 151 58 200 346 50 429 37 43 71 79 608 96 730 51 811 70 78-98 70035 61 62 66 71 108 62 294 304 90 426 41 42 600 25 32 701 48 78 857 909 68 78 71168 76 377 575 87 88 647 62 86 95 807 25 15 46 981 88 72172 90 292 412 81 502 34 40 75 758 95 817 956 97 73060 70 71 124 83 230 54 365 488 99 562 627 727 57 818 946[ 150] 74034 52 126 50 251[ 150] 303 15 47 417 61 84 658 700 22 42 57 838 79 902 75076 165 248 75 388 470 616 823 55 927 76011 54 90 152 206 83 453 616 27 53 825 77007 26 127 60 419 34 51 517 622 751 78 844 48 78042 99[ 150] 274 358 447 894 79034 68 182 84 246 393 659 97 776 904 5 16 80014 44 177 258 92 318 479 504 22 622 55 81 86 806 93 997 81161 330 59 474 557 71 624 847 923 59 72 87 82030 47 89[ 1000] 113 43 78 242 50 308 37 568 666 763 847 945 84 83210 408 560 77 766 819 31 57 908 12 84044 108 48 245 59 305 33 514 643 772 76 858 909 85133 73 74 242 56 97 356 402 522 90 601 67 77 701 3 69 828 58 68 911 53 86103 89 271 373 537 662 81 742 932 72 87049 52 136 70 256 65 77 306 18 43 58 59 401 47 762 809 15 912 88011 419 27 38 43 46 62 68 526 38 692 785 853 72 89051[ 200] 92 306 81 99 400 687 794 90016 119 214 338 94 421 39 52 95 879 80 954 96 91045 125 222 69 442 68 568 634 87 96 717 807 57 902 61 89 92165 89 254 89 304 63 442 74 508 10 20 29 45 64 616[ 5000] 17 722[ 150] 812 946 93046 158 3000] 91 225 401 524 675 779 834 904 75 94015 37 145 224 320 411 88 625 45 701 844 63 150 909 34 95050 61 150 69 213 369 77-418 597 714 31 36 865 977 89 98004 17 49 232 388 525 48 87 705[ 200 44 88 845 85 927 65 97045 108 92 244 86 484 526 721 61 75 818 38 82 947 73 82 150 98167 215 80 310 42 407 18 80 510 84 602 856 946 87 99041 76 87 102 226 318 17 56 68 87 404 67 93 630 701 57 83 828 61 99 957 61 Nächste Ziehung: 5. Januar 1904 Neuen- Bäue staatl. tonz. Haupt- Kollekteur der Hess. Thüring. Richard Buchacker, Giessen. ( Mitteld.) Staats- Lotterie. 11. Fettgänse, Enten, geſchl., 10ẞfd. Colli 4 50, Naturbutter, 10Pfd. Colli M.6, Bie erhonig, Mt. 4.30. 3. Pr. 5 Bfd. Butter u. 5 Pfd. Honig Mf.5, Frau Naaler, Tluste 55 v. Bresl. Zimmermädchen, Hausmädchen und Spülmädchen für Saison 1904 gesucht. Bad- Nauheim, Villa Charlotte, Frankfurterstr. 22. Bu vermieten Die durch den Wegzug des Herrn Pfarrer Scheunemann leer gewordene Wohnung Aliceftraße 12 unterer Stod, 8 3immer mit allem Zubehör, ist sofort anderweitig zu bermieten. Anfragen wolle man richten an Herrn Pfarrer Enler, Al ceftraße 13, oder an den Befiger des Hauses Herrn Adami, Gießen, Südanlage 19. Parterre Wohnung, Bleichftraße 11, 5 Zimmer mit allem Zubehör, Gartenanteil. fowie Trockenboden, zu vermieten. Näh Gicken, Nenenweg 28. Möbl. Zimmer zu vermieten. Gießen, Dammstraße 19. Schön möbl. Zimmer mit billiger Pension zu verm. 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Nr. 116 Kaiser Wilhelm II", verstärkt durch andere geehrte Künstler). PROGRAMM. 1 Die heiligen drei Könige. Marsch aus ,, Christus" 2. Chor der Magier 3 Des Heilands Kindheit. Geistliche Triologie. Stadt- Theater Gießen. Direktion: Steingoetter. Freitag, 11. Dezember 8. Freitags- Abonnem. Vorstellung. Wohlthäter der Menschheit Schauspiel in 3 Aften von Felix Philippi. Däbmaschinen für Schneider, Schnhmacher, F. Liszt.. Sattler, Confektion, z. FaH. Berlioz. miltengebranch von 50 Mt. H. Berlioz, an. Ersatzteile. Carl Graf, Gieken, Schloßg Brößte Spez.- Rev. Werfit. Oberb Wer Stelle sucht, verl. die Deutsche Vakanzenpost' Eglingen. Eintrittskarten sind in der Musikalienhandlung des Herrn Ernst Challier( Rudolphs Nachf.), für Studierende auch bei Herrn Hausverwalter Stork und abends an der Kasse zu haben. Zum Konzert: Sperrsitz Mk. 4.-, Eintrittskarte Mk. 3.-, Studentenkarten Mk. 1.50. Zur Hauptprobe: Eintrittskarte Mk. 1.50, Schülerkarte Mk. 0.50. Konzert- Saal Café Leib Giessen. Donnerstag, den 10. Dezember 1903, abde. 8 Uhr. Einmaliges Koschat- Lieder- Konzert 8 Personen. ( Damhofer- Quartett) des weltberühmten echten Original Kärntner Jakob Damhofers Koschat- Lieder- National: Quintett. 8 Personen. und der Zither- Duettisten Gebr. Damhofer Söhne von der Mühlauer'schen Musikschule in München. Entree: Reservierter Platz 1 Mt., 1 Blaz 75 Bfg., 2. Platz 50 Bfg. Detaillisten- Verein Gießen. Von Freitag den 11 bis inklusive 24. Dezbr., fowie am 31. Dezember dürfen die Geschäfte an Den Wochentagen bis abends 10 Uhr geöffnet bleiben. Der Vorstand. Für die vielen Glück und Segenswünsche, die uns anläßlich unserer silbernen Hochzeit zu teil wurden, sagen wir unseren herzlichsten Dant. Gießen, 9. Dezember 1903. Hermann Hosse u. Frau. 10fache Lichtverstärkung und 50 Proz. Oelersparnis haben Sie durch Benützung des Glühlichtbrenners. Keine Lampenänderung! Kein Strumpf! Stück Mk. 1.80 frc. Nachn. Vorrätig für 10, 12, 14, 16" Rundbrenner. Wiederverkäufer Riesenverdienst. 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Lebensweise ein Magenleiben, mie: Magentatarrh, Magenkrampf, Magen: schmerzen, schwere Verdauung oder Verschleimung zugezogen haben, set hiermit ein gutes Hausmittel empfohlen, deffen vorzügliche Heilsame Wirkungen schon seit vielen Jabren erprobt sind. Es ist dies das Verdauungs- und Blutreinigungsmittel, der Hubert Ullrich'sche Kräuter- Wein. Dieser Kräuter- Wein ist aus vorzüglichen, heilkräftig befundenen Kräutern mit gutem Weine bereitet und stärkt und belebt den ganzen Verdauungsorganismus des Menschen ohne ein Abführmittel zu sein. Kräuterwein beseitigt alle Störungen in den Blutgefässen, reinigt das Blut von allen verdorbenen krankmachenden Stoffen und wirkt fördernd auf eine Neubildung gesunden Blutes. Durch rechtzeitigen Gebrauch des Kräuter- Weins werden genübel meist schon im Reime erstickt. Man sollte also nicht fäumen, seine Anwendung allen anderen scharfen, äßenden. Gesundheit zerstörenden Mitteln vorzuziehen. Alle Symptome wie Kopfschmerzen, Aufstoßen, Sodbrennen, Blähungen, Yebelkeit mit Erbrechen, die bei chronischen( veralteten) Magen leiden um so heftiger auftreten, werden oft nach einigen Mal Trinken beseitigt. Stuhlverstopfung und beren unangenehme Folgen, wie seklemmung, Solikschmerzen, Herzklopfen, Schlaflosigke t, sowie Blutanstauungen in Leber, wilz und Pfortadersystem( Hämorrhoidalletden) werden durch Kräuter- Wein rasch und gelind beseitigt. Kräuter- Wein belebt jedwede Unverdaulichkeit, verleiht dem Verdauungssystem einen Aundhmung und entfernt durch einen leichten Stuhl alle untauglichen Stoffe aus dem Magen und Gedärmen. Hageres, bleiches Aussehen, Blutmangel, Entkräftigung sind meist die Folge schlechter Verdauung, mangelhafter Blutbildung und cines fraufhaften Zustandes der Leber. Bei gänzlicher Appetitlosigkeit, unter nervöser Abspannung und Gemütoverfimmung, sowie häufigen Bopfschmerzen, schlaflosen Nächten, stechen oft solche Krante langsam dahin. Kräuter- Wern giebt der geschwächten Lebenskraft einen frischen Impuls Kräuter- Wein steigert den Appetit, befördert Berdauung und Ernährung, regt den Stoffwechsel fräftig an, beschleunigt und verbessert die Blutbildung, beruhigt die erregten Nerven und schafft dem Kranten neue Bräfte und neues Leben Zahlreiche Anerkennungen und Dankschreiben beweisen dies. Kräuter Wein ist zu haben in Flaschen à Mt. 1.25 und Mt. 1.75 in den Apotheken von Gießen, Großen- Linden, Wehlar. Fro hausen, raunfels, Bukbach, Brandoberndorf, Gladenbach, Weilburg, GroßzenGuseck, gülendorf, Grünberg, Fich, Sungen, Laubach. Bad- Yauheim, Marburg u. s. w., sowie in allen größeren und fleineren Orten ganz Deutschlands in den Apotheken. Auch versendet die Firma Hubert Ullrich, Leipzig, Weststrasse 82", im Engiosverkauf 3 und mehr Flaschen Kräutermein zu Originalpreisen nach allen Orten Deutschlands portound fistefrei. Mindestquantum im Engrosversand also drei Flaschen. Vor Nachahmung wird gewarnt. Man verlange ausdrücklich Kräuterwein. Hubert Ullrich, sohen Mein Kräuterwein ist kein Geheimmittel; seine Best d teile sind. Mal gamein 450,0, Weinsprit 100,0, Glycerin 100,0, Rotwein 240,0, bereschenfaft 150,0 Kirschiaft 320,0. Fenchel. Anis. Helenenwurzel, amerit.@raftwurzel, Enzianmurzel, walnemurzel aa10,0. Diese Bestandteile mische man In Herren- H Knaben Confektion größte Auswahl Anfertigung n. Maak Arbeitskleider f. sämtliche Berufsflaffen Unterkleider in allen Größen. Normal- Hemden. Hantjaden. Unterhosen. Unterwänje Oberhemden. Serviteurs Kragen. Manschetten. Cravatten in allen Genres. Strümpfe und Socken. Für Schneider und Schneiderinnen sämtlige Futterstoffe und Besazartikel. Herren- u. Damen Regenschirme. Handschuhe aller Arten. Wachstuche. Strickwolle beste Fabrikate und sämtliche Kurz and Wollware Für Wiederverkäufe befte Bezugsquel Umtausch von Schafwolle. ErstlingsAusstattungen Hemden. Jäckchen. Nödden. Länge Wickelteppich. Wickelbänder. Windeln. Höschen Gummieinlage. 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