Nr. 58. Abonnementspreis: in Siegen, abgeholt monatlich 50 is, in's Saus gebracht 60 Bfg., burch die Poft bezogen viertel jährlich Mr. 1.50. Brattsbellagen: Oberhessische Familienzeitung( täglich) Oberbeffiiche Beitschrift für Landwirtschaft, Coft- und Gartenbau, sowie die Siegener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Berttagen nachmittags. Dienstag, den 10. März 1903. Gießener 12. Jahrgang. Jasertionsprei& Die einspaltige Petitzeile für Gießen wie ganz Oberbeffen, die Kreise Beglar und Marburg 10 Bfg. fenfi 16 Pig.; Steflasen ble Petitgeile 30 resp. 40 fs. Bofizeitungslifte No. 8849. Redaktion und Expedition: Gießen Nenenweg 38. Serafprechaufis, 802. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Die Greuel im Kongoftaat. Wenn man Zeugnissen aus legter Zeit glauben darf, fo ist am tongs unter Belgiens Patronat ein wahrer Stannibalenstaat etabliert worden, statt daß, wie es bei der Gründung des Kongostaates im Jahre 1885 ausdrüdlich ausgesprochen wurde, es die Aufgabe der Staatsleitung jein sollte, Zentralafrita für den freien Handel aller europäischen Nationen zu eröffnen und die Eingeborenen zu zivilisieren und ihre Existenzbedingungen zu bessern. Zwei jüngst in London erschienene Bücher von J. D. Morel und H. R. Foy Bourne berichten von furchtbaren Verbrechen, welche Europa, durch Belgien repräsentiert, im tongostaat begangen hat. Der Kongostaat hat, wie seine Ankläger sagen, zwei Regierungsorgane, die das um und Auf seiner Staatsfunst bilben: die Chicotte, die Peitsche aus frischem Flußpferdleder, mit der der schwarze Wann überzeugt wird, daß es sein Hauptinteresse ist, für den weißen Mann zu arbeiten, und den Menschenfresser, den Kannibalen, der verwendet wird, wenn der Eingeborene gegen die Chicotte revoltiert. Die Chicotte ist gedreht wie ein Stopfenzieher, hat Ränder scharf wie Messerflingen und ist hart wie Solz eine fürchterliche Waffe, von der wenige Streiche genügen, um Blut fließen zu lassen. " Die Ursache für die Verwendung der Chicotte war, bie Eingeborenen zu zwingen, für die Belgier zu arbeiten. Doch die Chicotte wird erst gebraucht, wenn die Eingeborenen abgerichtet" sind, wobei das Verfahren noch summarischer ist und Soldaten erforderlich sind. Im Kongostaate gab es im Jahre 1902 nicht mehr als 2246 Weiße aller Nationalitäten, darunter 1465 Belgier, die jaft alle wichtigen militärischen und Zivilstellungen besetzt halten. Da die eingeborene Bevölkerung zwischen 20 und 30 Millionen zählt, ist es merkwürdig, zu beobachten, wie jene Handvoll Weißer die Millionen von Schwarzen zu tatsächlichen Sklaven machen können. Ein weißer Offizier mit einigen Bewaffneten ladet die Häuptlinge seines Distrifts zu einem Palaver" vor; jeder Häuptling wird aufgefordert, für eine bestimmte Anzahl Taschentitcher eine festgesetzte Menge von Sklaven zu liefern. Stimmt er zu, dann werden die Sklaven des schwarzen Häuptlings Sllaven des weißen Offiziers, der sie militärisch drillt und bewaffnet und sie verwendet, um jeden häuptling zu strafen, der in der Lieferung seines Quantums in Sklaven säumig ist. Die Weigerung, das stipulierte Kontingent zu geben, wird als ein friegerischer Alt tehandelt, die Dörfer der Widerspenstigen werden niedergebrannt, ihre Vorratshäuser geplündert, ihre Gärten zerstört, die Eingeborenen niedergeschossen, bis sie genug haben und sich unterwerfen, um der völligen Ausrottung zu entgehen. Ist eine entsprechende Macht in einem neu zu ,, zibilisierenden" Distrikt beisammen, werden die Eingebɔrcnen ins Hauptquartier bestellt und beordert, jeden Sonnlag eine bestimmte Minimalmenge von Rohtauschuk ins Lager zu bringen. Weigern sie sich, werden zunächst, zur Entmutigung der übrigen, einige niedergeschossen und der Rest wird in den Busch zum Kautschutsammeln getrieben. 3st am Ende der Woche nicht das volle Kau schuf Quantum vorhanden, werden die Rückständigen mit der Chicotte gestraft, manchmal werden sie getötet und ihnen die rechte Hand abgehadt und in Rauch getrocknet, mit den Kautschukkörben nach den Stapelpläßen geschickt als Aufklärung der zu geringen Wochenausbeute. Die Nachzügler und Freunde der ,, force publique" und die Irregulären, die zur Unterstüßung der, force publique" vom Staate bewaffnet und verwendet werden, haben den Kannibalismus in Gegenden eingeführt, in denen er früher unbekannt war. ,, Rassen, die bis in die letzte Zeit keine Menschenfresser zu sein schienen," so schreibt For Bourne ,,, haben gelernt, Menschenfleisch zu essen. In seinem Buche: ,, The Fall of the Congo Arabs" ( Der Sturz der Kongo- Araber", die bekanntlich unter Tippu- Tipp ein förmliches Reich bildeten), berichtet Dr. Hinde, daß nach dem Niederbrennen der Stadt Nyangwe ( erobert im Februar 1893 durch die Truppen des KongoStaates unter Dhanis) ieder Kannibale wenigstens einen Körper zum Auffressen hatte. Das ganze Fleisch wurde gefocht und geräuchert und bildete den Vorrat für seine ( Dhanis') ganze Truppe und die Lagernachzügler durch viele Tage hernach. In den Nächten nach einer Schlacht oder der Erſtürmung einer Stadt bemächtigten sich diese Wölfe in Menschengestalt aller Toten, selbst den Schafalen nichts zurücklassend, und retteten uns so zweifellos vor mancher Epidemie." For Bourne meint, es sei Pflicht der Mächte, die die Berliner und Brüsseler Kongoatte unterzeichnet, einzugreifen. Es ist übrigens möglich, daß die oben wiedergegebenen Angriffe auf den Kongostaat vor englische Gerichte kommen, die die Etichhaltigkeit der von Fox Bourne und so vielen anderen vorgebrachten Anschuldigungen prüfen werden. Widerruf des Trierer Schulerlaffes! So überraschend das Schulverbot des Bischofs Kɔrum war, so überraschend schnell ist die Beilegung des darum entbrannten Streites erfolgt. Nach einem Telegramm aus Trier ist dort von den Kanzein folgende Bekanntmachung des Bischofs verlesen worden: Gemäß den Erklärungen der Minister im Abgeord netenhause und weiteren Mitteilungen hat die Königliche Staatsregierung die Absicht, den Wünschen der Kathyliken in der hiesigen Schulfrage gerecht zu werden. Des halb hat der Bischof in Uebereinstimmung mit dem heiligen Vater angeordnet, daß unsere Kanzelpublikation wegen veränderter Umstände als nicht geschehen zu be trachten sei. Das Schulverbot ist also ohne jede Einschränkung zu rürgenommen worden, wogegen die Staatsregierung sic verpflichtet, den von dem Bischof in bezug auf den Unter. richt gemachten Ausstellungen Rechnung zu tragen. Ohn. zu untersuchen, auf wessen Seite die Zugeständnisse größer sind, ob auf Seite des Staates oder der Kurie, wird man sich des Ausganges der Angelegenheit aufrichtig freuen dürfen. Dieser Ausgang ist der Entschiedenheit des preu Bischen Ministerpräsidenten Grafen Bülow, der diploma tischen Geschicklichkeit des preußi chen Gesandten beim Va titan, der vermittelnden Einwirtung des Kardinal- Fürst bischofs Kopp und wohl nicht am wenigsten der Klugheil und dem Entgegenkommen der römischen Kurie zuzuschrei ben, die es nicht für angezeigt erachten konnte, Unnach gibigkeit gegenüber einer Regierung zu zeigen, welch. ihren Wunsch, in gutem Einvernehmen mit dem Vatikan zu leben, zur Genüge betätigt hat. Die Beilegung des Trierer Schulstreites wird in Deutschland überall mit leb hafter Genugtuung begrüßt, da er die Fortdauer des reli giösen Friedens verbürgt. Der Stellung und dem Einflusse des Kardinals Kopt ist ein Artikel des über vatikanische Angelegenheiten gut unterrichteten„ Corriere della sera" gewidmet. Das Blatt führt aus, daß es hauptsächlich dem Fürstbischof von Breslau zu verdanken sei, wenn der deutsche Kaiser die franzosenfreundliche Politik des Kardinals Rampolle zu durchkreuzen und den Papst und die Kurie immer mehr für das Deutsche Reich und den Dreibund zu ge vinnen vermochte. Heute sei es so weit gekommen, daß der Einfluß Frankreichs im Vatikan fast völlig beseitig! ist und Deutschland dort das höchste Ansehen genießt Bei der nächsten Papstwahl, meint der ,, Corriere", wirt die Stimme des Kardinals Kopp von der größten Be deutung sein. Die Politik. Kundgebung gegen die Theaterzensur. ( Eine von dem Goethe- Bund in Berlin berufene Bersammlung, welche Protest gegen die Theaterzensur und im besonderen gegen die leßten Verbote der Zensurbehörde erheben sollte, war sehr zahlreich besucht. Unter Den Versammelten erblickte man auch die Altmeister der Geschichtsschreibung und Malerei, Theodor Mommsen und Adolf von Menzel. Es sprachen nacheinander der Vorsitzende des Bundes Hermann Sudermann, Ludwig Fulba, Die Reichstagsabgeordneten Müller- Meiningen, Wolfgang peine, sowie der Geh. Regierungsrat Professor v. Liszt. Die Ausführungen aller richteten sich hauptsächlich gegen die Rede des preußischen Ministers des Innern v. Hammerstein vom 7. Februar und gegen das Oberverwaltungsgericht wegen seines Verbots der ,, Maria von Magdala". Eine Resolution, welche die Theaterzensur als ,, unwürdige Bevormundung des deutschen Volkes" verwirft, fand einstimmige Annahme. Bu Hamara in den Händ n seiner Anhänger! Die Meldung des Gouverneurs von Tanger, daß der Brätendent Bu Hamara gefangen genommen sei, scheint den Tatsachen zu entsprechen, doch soll sich der Thronbzwerber nicht in den Händen der Sultanstruppen befinden, sondern von seinen eigenen Leuten bingfest gemacht sein. Bei einer Beratung, so wird gemeldet, beleidigte der Prätendent einen der Anführer, welcher ihn darauf zu Boden schlug, indem er ihm vorwart, er sei an allem unheil, dessen Opfer die Stämme im Norden geworden, schuld. Die übrigen halfen, den Prätendenten zu fesseln. Darauf wurde ein Bote nach dem Lager des Kriegsministers ge sandt, um ihm die Gefangennahme des Prätendenten zu verkünden. Dem Kriegsminister wurden Geisein gestellt, unt die Auslieferung des Prätendenten innerhalb vier Tagen zu verbürgen. Wahrscheinlich wird inzwischen barüber verhandelt, wieviel der Sultan für die Auslieferung zahlen foll. Kurze volitische Nachrichten. * Berlin, 9. März.( ofbericht.) Der Raifer empfing heute den Präsidenten der Weltausstellung in St. Louis, David R. Francis. Die Audienz währte eine volle Stunde. Der Kaijer unterhielt sich eingehend über die amerikanischen Berhältnisse und über die Welt. musstellung, wobei er eine würdige Vertretung Deutschlands, namentlich aus dem Gebiete der Wissenschaft und Künste und des Erziehungswesens, in Aussicht stellte * Ein Besuch des stönigs von England in Lissa. bon wird bestimmt anläßlich der demnächstigen Mittelmeerreise des Königs im April erfolgen. * In ganz Holland wurde eine große Anzahl von Bersammlungen abgehalten, um gegen den Gefeßentwurf betr. die Ausstände zu protestieren. * Die Unterhandlungen über die Zusammenkunft zwi schen König Vittor Emanuel und Präsident Loubet jollen beendet sein. Beide Staatsoberhäupter werden sich in Rom und Poris gegenseitig Besuche abstatten. 277. Siming. Deutfcher Reichstag. Militäretat. - Eigenec Berich Der freifinnige Abg. Dr. Müller- Meiningen hat sich in früheren Reichtagssigungen bereits als ein Geg ner der bunten Farben im Heere bekannt und spricht sich auch dieses Mal für die Einführung einer möglichst bequemen und einfarbigen Uniformierung aus, ebenso ist er für die Abschaffung verschiedener Abzeichen und betont dringend die Notwendigkeit, daß nicht alle Augenblicke an der Uniform etwas geändert werde. Nachdem dann der polnische Abg. v. Czarlinsfi nochmals den Thorner Schülerprozeß zur Sprache gebracht und die Reußerung des Kriegsministers hervorgerufen hatte, daß sie Verurteilung wegen eines landesverräterischen Eides rfolgt sei, sprach sich der Abg. Zehnter vom Zentrum ür einen direkten Waren- Bezug der Proviantämter von > en Produzenten aus und war auch für die höhere Entschädigung von Manövergeldern. Generalmajor v. sallwig gab im allgemeinen eine entgegenkommende Erklärung zu der Frage der Proviantankäufe ab, betonte iber im übrigen, daß höhere Manöverentschädigungen und höhere Quartierlasten einen Mehraufwand von Milfionen erfordern würde, sodaß diesem Wunsche wohl wenig Hoffnung blüht. Dann hielt der sozialoemofratische Abg. Bebel eine mehr als einstündige Rede über verschie Dene sensationelle Vorkommnisse, so u. a. über die Benadigung des Leutnants Hildebrandt, das Duell Thiemeheld in Jena, das Duell des Rechtsanwalts Ave, die Berurteilung mehrerer Soldaten wegen eines Hochs auf Die Sozialdemokratie usw. Der Kriegsminister ging auf Die einzelnen Punkte näher ein; an erfuhr dabei aber nichts, was durch die Zeitungen nicht bekannt gewesen väre. Abg. v. Thiedemann( Rp.) polemisiert gegen Bebel und weist darauf hin, daß in gewissen Fällen sich bas Duell nicht vermeiden lasse. Abg. Stunert( Soz.) kommt noch einmal auf die Truppenführung des Kaiers in den Kaisermanövern zu sprechen und beschwert sich darüber, daß ihm das Reden hierüber verwehrt worden sei. Auch diesmal muß er auf die Vollendung seiner Rede verzichten, da er sich nicht weniger als drei Ordnungsrufe zuzieht. Weitere Angriffe und Abwehren erfolgen, ohne daß ihnen besonderes Interesse innewohnt. 39. Sigung Preussifcher Landtag. Daus der Abgeordneten. Eigenet Bericht. Es läßt sich nicht leugnen: Etwas von KulturkampfStimmung liegt in der Luft. Bei der fortgesetzten zweiten Beratung des stultusetats bringt der konservative Abg. v. Heydebrand das Verhältnis der katholischen tirche zum preußischen Staate zur Sprache. Im Namen seiner Freunde erklärt er, daß die konservative Bartei für volle gleichberechtigte Behandlung der Kaholiken sei; sie fönne aber nicht zugeben, daß die Patholiken besser behandelt würden, als die Evangeli. chen. Es lasse sich niemals bestreiten, daß die fatho ische Kirche organisatorisch sowie in ihrem Verhältnis jum Staat etwas anderes sei, als die evangelische. Und em müsse auch in der Gesetzgebung Rechnung getragen verden. Er gebe dem Abg. Porich recht, daß es sich egt weniger um einen Kampf der Konfessionen handle, als um einen Kampf des Glaubens und des Unglau bens, welch legterer besonders durch die Sozialdemo ratie tief hinein ins Wolf getragen werde. Es sei Bflicht eines jeden Staatsmannes, diesen Gesichtspunkt nie außer Acht zu lassen. Wie die fatholische Kirche, ebenso und nicht schlechter bekämpfe diesen Unglauben Die evangelische Kirche, und die Konservativen würden tets und alle auf seiten dieser Bestrebungen sein. Der Aultusminister erfart in seiner Erwiderung, daß seine Mitteilung in der Frage der fatholischen faritativen Drben auf einem ausdrücklichen Beschluß der Staats cegierung beruhe, der nach langen und sorgfältigen Grvägungen gefaßt sei. Und in Sachen des Trierer- Schut streits teilte, vom freisinnigen Abg. Barth provoziert Der Kultusminister im Namen der Staatsregierung den Alle mögliche Weife, nicht einmal ligungen ausgenommen, gibt es An in solchen Fällen bie körperlichen Büch feinen Schuß. und für den armen Ansiedler war in Stübchen etwas zu erwärmen. ben Wald nach Holz gegangen, um fein faltes jenem Tage war starker Frost, und Wladimir tüde, halb erfrɔren, trau ettor trat auf Wladimir ein elt hast du es um dir eine neue Arbeit zu übertragen. schidt, beter Mensch und in deiner früheren Stellung in iner Snipe ihm zutraulich auf die Schulter flopste: Endlich habe ich dich erwiſcht! Ich habe nach dir gegelernt, auf eine Weise Phrasen zu zu und ich nicht fertig jagte zu ihm, Du bist der um ich von ihm abhänge.' ,, Aber, Herr Gaf wachruft, Außerdem bitte ich Sie, mir nicht einen sergessenen Titel tulegen, der in mir nur schmergliche Ihres Mannes Befehle nicht zu rümmern, während und dessen ich übrigens auch beraubt bin." Erinnerungen abfolut nichts. Se und lie on einmal in drei Tagen an in eine Frage, urteilen die Richter nicht so urteilten, wie sie eigentlich und, wie es ihm schien, nicht das sprach, was nötig war, ärgerte sich, daß man ihn so lange aufhielt, daß er nirgends Faſtenessen bekam, daß der Verteidiger ihn nicht verstand Er war in feindseliger Stimmung. Sie schenkten Awdeew feine Aufmertirt day, wenn Awdeew jie beantund samkeit, Wortlaut des Trierer Widerrufs mit und fügte hinzu: Meine Herren! Die hier erwähnten Mitteilungen der Staatsregierung gehen über den Rahmen dessen, was hier von dem Herrn Ministerpräsidenten und von mir ge agt worden ist, nicht hinaus. Die Staatsregierung gibt ich der Hoffnung hin, daß nun die Erhaltung des Friedens in Trier ermöglicht ist. Der Zentrumsabg. Dr. Porsch wendet sich gegen Dr. Barth, der auch die Ernennung des Dr. Spahn zum Professor in Straßburg besprach, mit dem Hinweis, dat Der Kaiser die Ernennung mit der anerkannten wijsen chaftlichen Tüchtigkeit des jungen Professors begründet gabe. Vor dieser kleinen Kulturfampfdebatte nahm der Aultusminiestr auf Anregung des freis. Abg. Ko pich Ver. anlassung, zu erklären, daß die Regierung einen Entwurs jur geseglichen Regelung der Schulpflicht einbringen würde, obald im Hause Einigkeit der Ansichten herrschen werde. Eine Revision des Lehrerbesoldungsgesezes verhindere Die schlechte Finanzlage. Er müsse aber zugeben, daß besonders in den östlichen Teilen der Monarchie sich pärten bemerkbar gemacht hätten, denen abgeholfen wermüßte. " Und so verlief denn ein aufregender Tag ohne sichtbare Aufregung. Nab und fern. X Dte Orientfahrt des deutschen Kronprinzen. Der Der Kronprinz und Prinz Eitel Friedrich trafen am Sonntag früh nach guter Fahrt an Bord der Yacht Saphir" mohlbehalten in Alexandrien ein, unternahmen eine Wagenfahrt durch die Stadt und fuhren dann nach Kairs weiter. Dort wurden sie vom deutschen Generalkonsul empfangen. Sie begaben sich vom Bahnhof nach dem Savoyhotel, machten eine Rundfahrt durch die Stadt und besichtigten in Begleitung des deutschen Gesandten die Sehenswürdigkeiten. Am Montag wurden sie offiziell vom thedive empfangen. Die Prinzen werden sich von Kairo nach Assuan begeben. ( 4) Briuz Heinrich bei den Automobilisten. Bei dem Festmahl zur Eröffnung der Automobil- Ausstellung in Charlottenburg, deren Protektor Prinz Heinrich von Preußen ist, hielt dieser eine Ansprache auf den Automobilsport. Er versicherte die Automobilisten seines und des Kaisers Wohlwollens, sprach dabei aber zugleich eine eindringliche Warnung aus. Er sagte, daß das Publitum dem Automobilismus teilweise recht feindlich gegenüberstände. Das läge einerseits wohl an einem gewissen Reidgefühl, aber andererseits auch an den Fah rern selbst. Meine Herren, riet der Prinz, lassen Sie sich an Ihrem Automobil eine Tafel machen mit der Aufschrift: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Und vor allen Dingen handeln Sie auf der Landstraße danach. Ich glaube, die Herren Oberpräsidenten und Polizeipräsidenten werden Ihnen mehr Entgegenkommen beweisen, und wir können uns allseitig befriedigt die Hände schütteln. Leopold Wölfling, der frühere Erzherzog Leopold von Toskana, hat sich mit seiner Geliebten Wilhelmine Adamowitsch entzweit. Nach Wölflings Verlautbarungen in der Presse, daß er sie nicht heiraten werde, ließ Sie Adamowitsch erklären, sie wolle zum Theater oder zum Varieté gehen. Sie werde sicher mit Kußhand engagiert, da sie jetzt eine Zugnummer geworden sei. ::: Der Papst erklärte trotz der Bitten des Leibarztes Lapponi, daß er sich schonen möge, er besinde sich wohl und könne seine Pflichten nicht vernachlässigen und daher die Gläubigen, die aus der Ferne gekommen seien, um ihm zu huldigen, nicht länger warten lassen. Infolgedessen empfing er im Thronsaale gegen 5000 Pilger aus Deutschland, Desterreich- Ungarn und Belgien. Ansprachen wu den nicht gehalten. Die Pilger zogen am Papst vorüber, der, lebhaft begrüßt, seinen Segen erteilte. Dem Empfang wohnten die Kardinäle, Fürsterzbischof Gruscha und Fürstbischof Kopp bei. Der Figaro bringt die Nachricht, daß der feierliche Segen, den der Papst am 3. d. M. im Vatikan erteilt hat, durch Vermittelung des Phonographen der ganzen Welt zugängig gemacht werden wird. Leo XIII. hat den Phonographenfabrikanten Bettini in Audienz em pfangen und die Benediktion auf eine Phonographenwalze gesprochen. So werden jetzt die Gläubigen aller Weltteile in der Lage sein, die segnende Stimme ihres Oberhauptes zu hören. Bunte Chronif. Die Brester Sicherheitspolizei verhaftete den Maler Reffo, Eigentümer einer Yacht, unter der Beschuldigung, Spionage getrieben zu haben. Er soll Aufnahmen von den umliegenden Festungswerken gemacht haben. Er ist geständig, einen Diebstahl von 80 000 Francs zum Nachteil der Bant Credit Lyonnais begangen zu haben. Die Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung des Stur pfuschertums hielt im Bürgermeistersaale des Berliner Rathauses ihre erste öffentliche Versammlung ab. Die Sigung verlief infolge von erregten Erwiderungen der heftig angegriffenen Natur- und Laienärzte sehr stürmisch. Zwei Verbrecher verübten im Gefängnis zu Camen an dem Aufseher Kullmann einen Raubmordversuch. Sie tnebelten, beraubten ihn und schnürten ihm den Hals zu, um ihn zu erdrosseln. Daun nahmen sie die Schlüssel an sich, und entflohen. Auf einer in Brielow bet Brandenburg a. H. belege nen Ziegelei spielten Kinder an einem Tonschneider. Hier bei steckte ein kleines Mädchen seinen Kopf zwischen die Schneiden und zu gleicher Zeit setzten die Gespielen den Tonschneider in Bewegung, so daß dem armen Wesen der Ropf glatt abgeschnitten wurde. Vermischtes. [ Derbreite Stein",] von dem, wie es in dem bebekannten Biede ,, alte Burschenherrlichkeit" heißt, der lotte Bruder Studio ,, nicht wankte und nicht wich", [ off nach der gewöhnlichen Annahme eine Art Bürgerteig in der Mitte der Straße gewesen sein. Eine andere recht wahrscheinliche Deutung bietet eine Darstellung der T. R., der aus Marburg geschrieben wird: Am Abhange des Schloßberges lag vor der Stadt bis in bie siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts der ,, Bunte Ripel", das alte Pautlokal der Marburger Korps und Burschenschaften. Der Raum, in dem die Schläger gefreuzt wurden, war sehr einfach ausgestattet, sein Fußboben mit großen Steinblatten belegt. Der..breite Stein" bezeichnete die Grenze der Mensur. Wer beim Rotieren" über ihn hinaus zurüdwich, galt als ,, neifer" und wurde wegen Feigheit der Student hatte hierfür einen anderen, nicht salonfähigen Ausdruck ingefreidet, nach dreimaligem Anfreiden geschaßt". Burschen, die ,, bom breiten Stein nicht wankten und nicht wichen", galten als„ frische", heute würde man jagen als schneidige" Burschen, die ihren Mann auf Der Mensur standen. Daß man in Marburg jemals den , breiten Stein" im Sinne von Bürgersteig" gekannt hat, ist zweifelhaft. £[ Noosevelts Hosen.] ,, Wenn Sie nicht glauben, daß Roosevelt der demokratischste Präsident ist, den wir je gehabt haben, so betrachten Sie nur seine Hosen. Ich bin überzeugt, daß keiner seiner Vorgänger Hosen getragen hat, Die am Knie geflict waren. Also sprach jüngst zu einem amerikanischen Journalisten ein Herr, der dem Präsidenten joeben einen Besuch gemacht hatte. Der Journalist ging jofort gleichfalls ins Weiße Haus, um Roosevelts Hosen in Augenschein zu nehmen. Er fonstatierte zunächst, daß der Präsident in der Tat geflicte Hosen trug; dann stellte er fest, daß die Hosen an derselben Stelle geflict waren, in welcher der Präsident sie sich zerrissen hatte, als er vor einigen Monaten bei einer Spazierfahrt einen Unfall erlitt. Die Schlußfolgerung liegt nabe: Roosevelt trägt heute noch dieselben Hosen, die er damals getragen hat. Das ist allerdings der Gipfel demokratischer Geinnung! [ Wie man im Amur- Gebiet Steuern eintreibt,] Das wird im ,, Amurs.i cai" folgendermaßen geschildert: Im Gemeindehause beim Torfältesten erscheint der Bauer Brizko, der mit den Abgaben stark im Rückstande ist. Er versichert auch diesmal hoch und teuer, daß er nicht eine Kopete besize, daß die hochwohlgeborene" Behörd noch warten müsse, bis der Frühling mehr Arbeitsgelegenjeit bieten würde u. s. w. Als Grizko endlich fertig ist, eht der Gemeindeälteste phlegmatisch auf, zieht ihm einen Stiefel vom Fuß, sperrt diesen in den Schrank und sagt: , Solange du deinen Beutel nicht öffnest, geehrter Grizko, bleibt der Stiefel hier, und du kannst sehen, wie du mit einem Stiefel auf Arbeit gehst." Lange parlamentiert Brizko und schwört bei allen und noch einigen anderen Heiligen, daß ein Mensch und sein Stiefel für ewig zuammengehören, aber niemand antwortet ihm, selbst der sonst so mitteilsame Gemeindeschreiber tut, als wenn Grizky Luft" für ihn wäre. Endlich holt Grizko seufzend und Töhnend den Beutel aus der Tasche, legt fünf Rubel auj den Tisch des Hauses und tauft seinen Stiefel aus. Zwar braucht er das Geld gerade zum Frühling sehr notwendig, aber mit einem Stiefel tann er doch nicht arbeiten gehen! [ Der älteste Barlamentarier der Welt] ist der kanabische Senator David War: aus Frednicton( Neubraunschweig), der soeben sein hundertstes Lebensjahr vollendet hat. Er ist jezt 61 Jahre im parlamentarischen Leben tätig und wird wohl auch in dieser Beziehung einen ,, Relord" aufstellen. Trotz seines Alters ist der Senator noch ein verhältnismäßig rüstiger Mann; er wird auch im März bei Eröffnung des Parlaments in Ottawa zugegen sein. Zwar leidet der alte Herr an Taubheit, aber im Oberhause, wo die Herren Senatoren ja doch nur die Beschlüsse des Unterhauses zu bestätigen haben, macht das nur wenig aus. Ein schwedischer Parlamentarier soll mit 37 Jahren in bezug auf das Alter unmittelbar auf Senator Wark folgen. V[ Siams Kronprinz.] Ein moderner Prinz ist Maha Vajiravuth, Kronprinz von Siam, der 15 Jahre in England gelebt hat. Er war Offizier in Sandhurst, aber er war noch mehr, nämlich: Verfasser eines gutgeschriebenen Buches über seine Eindrüae von Orford, Gründer eines Studentenvereins, des ,, Cosmopolite Klub", humoristischer , Conferencier" und als solcher berühmt durch eine sehr lustige Plauderei über den ,, Weißen Elefanten von Siam", dramatischer Autor u. s. w. Als Dramatiker schrieb er die Komödie ,, Carlton H. Terris", die er selbst in Szenz jeẞte und in welcher er di. Rolle eines jungen Glückspilzes spielte. Mehr kann man selbst von einem Prinzen nicht verlangen, und Siam darf sich glücklich schäzen, einen so aufgeklärten Thronerben zu besitzen. )-([ Aufschub einer Hinrichtung.] Aus Jackson ( Mississippi) wird folgender Vorfall berichtet: Joe Campbell war wegen Mordes zum Tode verurteilt und bereit, In die Ewigkeit hinüberzuspazieren. Der Sheriff hatte dem Todeskandidaten bereits den Strick um den Hals gelegt, als Joe ihm ins Ohr flüsterte, daß er ein Geständnis zu machen habe. As der Sheriff sich bereit erflärte, bas Geständnis entgegenzunehmen, erzählte Joe, daß er bei dem Morde einen helfer gehabt habe. Dieses Geständhis machte einen so wahrhaftigen Eindruck, daß der Sheciff sofort ein Telegramm ar den Gouverneur des Staates chickte, in welchem er anfragte, ob die Hinrichtung verschoben werden solle. Der Gouverneur, der gerade gut gefrühstückt hatte und daher auch gut gelaunt war, telegraphierte sofort zurück: Gewähre Ausschub von zehn Tagen." Bis die Antwort des Gouverneurs eintraf, blieben der Verurteilte, der Sheriff, die Aerzte und die Zeugen in banger Erwartung am Galgen stehen, und als der Sheriff dann die Gouverneursdepesche entsiegelt und vorgelesen hatte, fiel ihm Joe Campbell vor Freude um den gals und gab ihm vor versammeltem Bolte einen Kuß. [ Ein modernes Kind.] hier, liebes Aennchen, hab' ch dir eine neue Puppe gekauft."- ,, Aber, Papa! Mit Dieser kann ich mich ja gar nicht sehen lassen sie trägt ja die Mode vom vorigen Monat!" Gegenbeweis. Förster: Ich glaube nicht, das ich Ihr Sohn zum Förster eignet; er weiß ja nicht ein nal, was ein Dackel ist."- Vater: A wo, großartig eignet er sich dazu. Das hat er nämlich auch gelogen.' Immer schneidig. Leutnant( vor dem Schau enster einer Buchhandlung): Die Waffen nieder! Berta von Suttner... Na ja, fann selbstredend nu: Dame jewesen sein. Schneidiger Kerl hätte einfach jesagt: Je vehr- ab!""" ( Megg. H. Bl.) Lokales. Gedenktafel für den 11. März. 1544. Torquato Tasso* 1810. Maria Luise von Desterreich mit Napoleon I. vermählt. 1831. Der Dichter Ernst Wichert in Insterburg* 1834. Der Klavierbauer Julius Blüthner*. 1856. Ter Hiſtoriter W. Raumer †. 1897. Der Sprachforscher Dan. Sanders †. * Nach den neuesten Meldungen trifft unser Landesfürst Ende März in Darmstadt wieder ein. Gießen ein bes Landwirts nicht über be und ging bann ben Tierbefi ** Die 8 weite Rammer hält heute Dienstag vor mittags 10 Uhr beginnend, ihre 21. Sigung ab. Auf der Tagesordnung steht die Weiterberatung des Staatsvoran schlags für 1903/04. ( Zur Reichstagswahlbewegung.] Darstellung au In Darmstadt Vortragende v fie an der haben die Nationalliberalen den Dr. Willy Merk als Kan- burch für die fandidiert der bisherige nat.- lib. Abgeordnete Frhr. Heyl za Haftpflichtfäll - didaten aufgestellt. Merk hat zugesagt. In Worms Herrnsheim wieder. ET bafte Distu erfolgten 5. 8iehung der lezten( Haupt)-Klasse der Hessisch- Haftpflicht * Brivattelegramm. Bei der heute Vormittag zeigte, daß b Thüringischen Staatslotterie wurden folgende gebung und Gewinne gezogen: einer gut ge 30 000 Mt. auf: 44 853, 10 000 Mt. auf: 28 860, aftpflichtge 76 812, 72305, je 5000 Mt. auf 4497, 10 494, 25 086, Bersammlun 46 321, 95 127, 11 283, 782, 1559, 10 388, je 3000 ** Fro Mt. auf 13 121, 16 514, 16 772, 24 970, 35 957, 43 590 ber Bericht ( Ohne Gewähr.) Juftigrat M Die Tagesordnung für die nächste Sigung der Landeskonfere den 12. März, nachmittags 4 Uhr ist folgende: 1. Mit Landes befuch Stadtverordneten- Versammlung am Donnerstag ftatt, welche teilungen. 2. Gesuch des Ludwig Schneider um Erlaubnis zur Vornahme von Bauveränderungen an seinem Hause Neu stadt 18. 3. Das Gesez. vom 27. August 1902 über die Bolizeifoften; hier die militärische Organisation der Schu mannschaft. 4. Fests zung von Preisen für die Ausführung unvorhergesehener Arbeiten bei der Kanalisation. 5. Be schaffung von Kanalreinigungsgerätschaften. 6. Die Straßen reinigung und Kehrichtabfuhr; hier: Berkauf von Mül 7. Anlage eines neuen Friedhofes; hier: a) Aufstellung eines Wassermessers, b) Beschaffung eines Leichenwagens. 8. Erla einer Friedhofs und Begräbnisordnung; hier: Bolizeiver ordnung. 9. Straßenbeleuchtung der Licherstraße bis zum Siechenhaus. 10. Den Voranschlag des Gas- und Wasser werts für 1903/04. 11. Den Voranschlag des Elektrizitäts werts für 1903/4. 12. Die Mathildenstiftung für di Provinz Oberhessen. 13. Gesuch des Karl Robel um Er laubnis zum Gastwirtschaftsbetrieb im Hause Liebigstraße 9 ( Riegelmann). 14. Gesuch des Kasper Müller zum Brannt weinausschank im Hause Lindenplay 12( Gerhard). 15 Gesuch des Ludwig Feldhaus um Erlaubnis zum Betrieb einer Gastwirtschaft im Hause Frankfurterstr. 23.( Ruff scher Hof.) [ Stadttheater.] Morgen wird zum Benefiz für Herrn Christian von Stahl„ Rosenmontag" zur Aufführung gelangen unter Mitwirkung des Heldentenors Herrn Gent ner und der Regimentskapelle. Aus Hessen und nachbargebieten. ** In dem Verfahren zu Anlegung des Grundbuche und des Berg- Grundbuchs für die Gemarkung Ermenrob beginnt die Anmeldungsfrist am 15. März, die Frist endigi am 14. Juni. Die Vorschriften darüber, was seitens der Beteiligten während der Anmeldungsfrist zu geschehen hat fönnen auf den Amtsstuben der Großh. Ortsgerichtsvorsteh zu Ermenrod, Ruppertenrod, Ober- Dhmen, Beilbach und aus dem Anschlag an den dortigen Orte tafeln ersehen werden ** Heimertshausen. Johannes Schaaf IV. wurde al Gemeindeeinnehmer unserer Gemeinde eidlich verpflichtet. Aus dem Kreise Alsfeld. Nachdem die Schmiede Leo Hod von Ohmes und August Seim von Otterba die vorgeschriebene Prüfung im Hufbeschlag bestanden haben sind dieselben zur Ausübung des Hufbeschlaggewerbes in Großherzogtum berechtigt. Heinrich Krebs zu Ober Ohmen hat die Brüfung als Heilgehülfe bestanden. X Friedberg. En Opfer des leßten orfanartigen Sturme wurde die mehr als 400 Jahre alte Linde am Mineral brunnen bei Station Groß. Karben. Sie hat mehrer Beste verloren, und der schon mürbe Stamm wurde voll ständig zersplittert. Am Boden hatte derselbe einen Durd messer von fast 2 Meter, an seiner Verzweigung von etw 1,50 Meter. Der Umfang der mächtigen Rcone betrug etw 50 Meter. *** Friedberg( Hessen), 9. März. Nachdem am Freita von der Gießener Straffammer 2 hiesige Gewerbeatadeinit wegen einer Säbelmensur zu 5 Monaten, und 5 w g Schlägermensuren zu 3 Monaten Festungshaft verurtei worden waren, berhaftete am Samstag die Polizei den einer der zu 5 Monaten Verurteilten wegen Fluchtverdacht Abends um 12 Uhr erschienen ca. 100 Stubenten vor be Gefängniszelle und brachten ihrem Kommilitonen ein Ständ chen, indem sie das alte Gaudeamus igitur" fangen. " ** Weylar, 8. März. Bon fast allen Delegirten de Kriegervereine des Kreises Weylar war bi gestern Nachmittag im Schüßengarten" abgehaltene Be treterversammlung des Kreis- Kriegei verbandes Wez'ar befud Der Vorsitzende Hauptmann Hardt- Groß Rechtenbach leite die Versammlung. In seinen Begrüßungsworten fam auch auf die bevorstehende Reichs- und Landtagswahl j sprechen. Geben wir daher", so führte Herr Hardt ar " nur einem solchen Manne unsere Stimme, der fest und tre zum Kaiser hält. Den ersten Gegenstand der Verhandlun bildeten Jahresbericht und Rechnungsablage. Dem Verband gehörten im Jahre 1902 64 Vereine, welche insgesamt 300 aftive und 55 Ehrenmitglieder besaßen, an. Das bedeut gegen das Vorjahr eine Bunahme von O'Bereinen, 19 attive und 4 Ehrenmitgliedern. Die statutenmäßig ausgefchiedene Borstandsmitglieder Hardt, Braß, Schreiber und Althau wurden einstimmig wiedergewählt. Der von mehreren Mi gliedern gewünschte Anschluß an den Regierungsbezirksve band Koblenz, welcher die Vertreterversammlung schon meh fach beschäftigt hat wurde angenommen. Für den Anschlu ftimmten 88 gegen 64 Mitglieder. e * Wagenborn, 8. März. Landwirtschaftliche sammlung. Heute fand hierselbst im Gasthaus zum Löwen eine sehr zahlreich besuchte landw. Bersammlung statt, a welcher Herr General Agent Wilh. Hartenfels a Gies Bu Sonn Abe beſtehend i führ Hierzu I We Numme 15 140 82[ 400] 93 1000 10 73[ 5000] 2057 284 30 [ 400] 62 89 15 31 97 70 605[ 400] 7 5184 56 6013( 40 809 44 99 94 718 21 941 7 79 679 726 6 209 12 24 61 6 10023 96 98 812 49 92[ 1000] 43 57 96 902 3 68 615( 200 641[ 1000] 5 207 46 753 29 904 26 15126 910 16007 617 69 704 11 45 66 85 64 125 76[ 4 912 13[ 400] 29[ 400] 48 900 15 19 91 20022 674 833 946 53 77( 400) 369 89 404 23031 56 11 ( 1000] 6122 816( 400) 7 94[ 400] 25007 561[ 400] 8 95( 40) 154 95 27073 7 815 28025 88 529 619 7 30001 83 84 521 24 58( 400) 98 89 8:28 879 789 40 53 89 69 322 74 44 922 94 340 3512 640( 1000) 106 58 241 80 121[ 10 38061 73 1 400] 8048 98 579[ 400 40000 576 86 7928 1400] 46 77 348 97 476 8 42 813 21 27 81 923 48 4 94 702[ 1000 45001 443 713( 800 ( 400) 613 37 442 78 76 [ 1000] 89 [ 3000) 48( 80 trifft unser Landes ein. heute Dienstag bor Sigung ab. Auf der gbes Staatsbotan In Darmstabl Gießen einen Bortrag über„ Die Haftpflicht- Versicherung bes Landwirts" hielt. Herr Hartenfels verbreitete sich zunächst über den allgemeinen Begriff: Was ist Haftpflicht? und ging dann speziell in ausführlicher, flarer und lebendiger Darstellung auf die Haftpflicht des Landwirts ein, die durch den Tierbesitz eine ganz besondere Gefahr bilde. Der Herr Vortragende verstand es, seine sachlichen Ausführungen das hafte Diskussion über die verschiedensten Haftpfl chtfragen lebhaften Intereffe, welches in allen Kreisen in der Partei herrscht. Hauptsächlich drehten sich die Besprechungen um die Aussichten in den einzelnen Wahlkreisen zu den bevorstehenden Reichstagswahlen und einigte man sich dahin, die ganze Kraft auf einige aussichtsvolle Wahlkreise zu fonzentrieren; die Kandidatenfrage selbst wurde den einzelnen Kreisen zur baldigen Erledigung anheim gegeben. 8um Schlusse erfolgte die Neuwahl des Centralausschusses für Hefsen, Herr Stadtverordneter Ferdinand Bördel in Mainz wurde einstimmig zum Vorfizenden gewählt. Frankfurt a. M., 9. März. Das„ Franks. Journal" + Hannover, 9. März. Ein gelegentlicher Berichterstatter meldet uns: In Hannover und Berlin werden in Kürze Schußmannschulen errichtet, in denen Unteroffiziere der Armee in einem 3 monatlichen Kursus theoretische Vors bereitung für den Schußmannsberuf erhalten sollen. Nach Errichtung der Schulen soll die Bes zung der Schußmannsstellen in der preußischen Monarchie in erster Linie mit Schülern derselben erfolgen. Marktbericht. Silly Mert als Ran durch für die Zuhörer besonders interessant zu machen, daß 1.- In Bormi er sie an der Hand von zahlreichen Beispielen vorkommender dnete Frhr. Heyl zu Haftpflichtfälle illustrierte. Die dem Vortrag folgende leb ber heute Bormittal zeigte, daß die gegebenen Anregungen über das Wesen der e wurden folgend gebung und die ernste Mahnung, sich durch Versicherung bei furter Nachrichten" fügen von morgen ab die Bezeichnung Erbsen ver Liter 21 Pfg., Binsen per Liter 32 Big, Tauben pe: Paar einer gut gestellten und soliden Gesellschaft vor der großen ist heute Abend zum letzten Male erschienen. Die Frank„ Nur die einst berühmte und Frankfurter Journal" bei. Beilage des Journals, die Didastalia", bleibt in der bisOtt. auf: 28 860 Haftpflichtgefahr zu decken, auf fruchtbaren Boden bei der herigen Form bestehen und erscheint als Beilage des Intelli97, 10 494, 25 086 Bersammlung gefallen waren. , 10 388, je 3000 ** Frankfurt a. M., 3. März. Es geht uns folgenJuftigrat Me aus Gießen im Hotel„ Taunus" eine " genzblattes resp. der Frankfurter Nachrichten" weiter. Mainz, 9. März. Ein Winzer aus Dienheim 70, 35 957, 43 590 ber Bericht zu: Heute fand unter dem Vorsiz des Herrn wurde unter dem Verdacht der Blutschande heute in das nächste Sigung der Landeskonferenz der Freisinnigen Volkspartei für Hessen hiesige Untersuchungsgefängnis gebracht. ng am Donnerstag statt, welche außerordentlich zahlreich aus allen Teilen bes folgende: 1. Mit Landes besucht war. ider um Erlaubni feinem Haufe New guft 1902 über di nisation der Schut für die Ausführun analisation. 5. B en. 6. Die Straßen Berlauf von Mül : a) Aufstellung eine enwagens. 8. Erlo ; hier: Bolizeiber Die Verhandlungen zeigten von dem Giessener Stadttheater. Mittwoch, den 11. März 1908 Zum Benefiz für Christian von Stahl. Rosenmontag. Licherstraße bis zu 8 Gat- und Wasser lag des Elettrizitäts ldenstiftung für di Karl Robel um Saufe Liebigftrage Müller zum Branm 12( Gerhard). 15 aubnis zum Betrieb furterstr. 23.( Russ bestehend in Concert, Theater, turnerischen Aufführungen, Gesangsvorträgen und Tanz. Hierzu ladet ein Turnverein. Sonntag, den 15. März, abends 8 Uhr rd zum Benefiz fi tag" zur Aufführun tenors Herrn Gen argebieten. ng des Grundbugs rfung Ermencol ärz, bie Frist endig Der, was seitens de ist zu geschehen ta Ortsgerichtsvorsteh en, Zeilbach und au feln ersehen werde Schaaf IV. wurde al idlich verpflichtet. tachdem die Schmid im von Otterbel lag bestanden haben beschlaggewerbes it Krebs Ober ilfe bestanden. orfanartigen Sturme Linde am Minera n. Sie hat mehre Stamm wurde v derselbe einen Durd Berzweigung von et en Rcone betrug et zu Nachdem am Freit ge Gewerbealadeini aten, und 5 wig eftungshaft verurt die Polizei den eine egen Fluchtverdad 00 Studenten vor nmilitonen ein Stän igitur fangen allen Delegirten Weglar war! 1" abgehaltene B andes Weg'ar befud of Rechtenbach leit Bungeworten fam mb Landtagswahl hrte Herr Hardt a mme, der feft und to tand der Verhandlu blage. Dem Berban welche insgesamt 30 1, an. Das bedeu O'Bereinen, 19 attiv mäßig aufgefchieden Schreiber und Altha Regierungsbezirlen er von mehreren M fammlung fchon me n. Für den Anschl andwirtschaftliche Gasthaus zum Löwe erfammlung ftatt, Gartenfels Abendunterhaltung, Der Vorstand. I. Hessisch- Thüringische Staatslotterie ( Mitteldeutsche Staatslotterie) Biehung VI. laffe( 5. Tag) 9. März 1903. + Flörsheim a. M., 9. März. Bei Bohrungen auf dem sogenannten Falfenberg" stieß man auf„ Steinkohlen".-? " Verdingung. Die bei Bepflanzung der unteren Bahndammböschung der West- und Nordanlage erforderliche Herstellung bon rd. 77 qm Goffenpflaster aus vorhandenem Material soll Mittwo, den 18. März d. Js., vorm. 11 Uhr öffentlich berdungen werden. Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während der Dienststunden auf unserer Amtsstube zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der bei uns erhältlich. find bis zum oben genannten Zeitpunkt verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen, einzureichen. Gießen, 10. März 1903. Städtisches Tiefbauamt. Braubach. Zum bevorstehenden Frühjahr erlaube ich mich zum Anfertigen von Gartenhütten, Hallen, Spalleren, Waschpfählen, Baum- und Rosenstangen, sowie allen in dieses Fach einschlagenden Artikeln in empfehlende Er innerung zu bringen. Alle Nummern, neben welchen nichts bemerkt ist, sind mit 200 Mart gezogen. ( Ohne Gewähr.) 15[ 400] 26 227 70 90 95[ 400] 344 57 424 49 53[ 400] 61 606 30 82[ 400] 93 716[ 400] 41 48 63 77 800 31 62 64 76 906 11 44[ 400] 74 [ 1000] 1020[ 1000] 84 105[ 400] 83 37[ 3000] 49 212 83 345 59 460 73[ 5000] 82 500 24 724[ 3000] 27[ 1000] 32 850[ 400] 74 98 953 93 2057 284 304 37 44 97 421[ 400] 579 692 723 808 49 99 918 3016 52 [ 400] 62 89 102 26[ 400] 52[ 400] 61[ 400] 225[ 400] 378 82 525 611 15 31 97 709 64 73 804 6 76 82 961 4020 250 81 356 405 501 32 58 605[ 400] 7 765[ 2000] 81[ 3000] 86 827 65 900 8 12 5184 239 91 300[ 400] 454 88 522 74 77 705 93 878 79 83 904[ 400] 56 6013[ 400] 144 46 60 63 263 85 347 51 482[ 400] 99 712 43 58[ 400] 809 44 99 945 52 7026 174 305 420 63[ 400] 64 69[ 400] 623 53 60 82 718 21 941 74 8066 88 164 296 382 85 446 79 87 526 39 48[ 2000] 54 79 679 726 62 815 908 10[ 1000] 86 9021 66 82 93 110 39 75[ 3000] 209 12 24 61 67 310 11 66 82 402 59 71 599 619 75 776 834 902 14 71[ 1000] 10023 44 75 171 241 374 75 479 94[ 400] 575 690[ 1000] 700 70 06 98 812 49 92 940 11030[ 2000] 112 25 34 259 93[ 3000] 351 90[ 400] 02[ 1000] 437 54 96 547 63 84 86 88 634 38 65 730 73[ 400] 821 44[ 1000] 57 96 902 8 43 12097 108 204 12 45 47 74 94[ 400] 314 43 91 466 548 66 615[ 2000] 66 775 915[ 1000] 39 47[ 400] 13104 55 89 254 333 60 590 641[ 1000] 59 69 733 808 941[ 400] 62 84[ 400] 92 14029 61 99 146 80 207 46 75 334[ 400] 48 409 53 74 541[ 400] 626 40[ 1000] 69 780 804 29 904 26 15126 91 440[ 1000] 529[ 400] 654 710 17[ 400] 85 835[ 400] 57 910 16007 129[ 400] 42[ 400] 43 62 239[ 400] 86 325 77 452 74 91 525 617 69 704[ 400] 37 97 851 56 939[ 400] 53[ 400] 87 17122 58 240 306 11 45 66 85 442 15000] 55 513 18 39 72 656[ 400] 715 38 976 18046 49 54 125 76[ 400] 295 310 434 60[ 400] 65 89 609 73 730 85 99 854 65 67 912 13[ 400] 19087 126 75[ 400] 82 207 20 21 312 21 77 85 465 503 27 29[ 400] 48 59 75 98[ 400] 619[ 400] 24 725[ 2000] 88 806 60[ 400] 85 900 15 19 91 20022 26[ 400] 37[ 400] 178[ 400] 308[ 400] 59 417 513[ 400] 87 674 833 946[ 1000) 79 21000 140 42 54 58 320 35[ 400] 474 644 705 38 53 77[ 400] 969[ 3000] 82 91 22038 50 126 73 215 23 50[ 400] 56 60 369 89 404 18[ 400] 44 96 500 611 717 89[ 400] 825[ 1000 62 933 54 23031 56 112 43 57[ 400] 87 233 48 69 306[ 400] 84 99 491 99 548 91 [ 1000] 612 27 58 77 92[ 1000] 766 824[ 1000] 947 74 24101 19 80 226 816[ 400] 74 407[ 400] 98[ 2000] 559 608 66 95 856 59[ 400] 926 91 94[ 400] 25007 12[ 3000] 217 36[ 2000] 60 86[ 400] 386 97 460[ 400] 82 561[ 400] 85 95 638[ 400] 95 701 54 76 826 56[ 2000] 87 957 26041 95[ 4 0 154 247 91 334 47 531 44 54 67 74 616 712 60 79 86 816 50 52 95 27078 79 83[ 400] 114 431 51 60[ 1000] 559 623 62 706 81[ 400] 815 28025[ 400] 54 94 169 72 90 235 86 421[ 400] 45 400] 41[ 3000] 88 529 619 74 892[ 400] 96 937 63 29018 66 102( 400 91 261 62 325 83 84 521 24 66 67 628 83 764 804 24 50 52( 400, 909 94 30001[ 400] 13 14 43[ 400] 83 236 46 71 382 86 405[ 2000] 9 56[ 400] 98 532 645 751 62 977 31034 181 452 53 60[ 400] 537 38[ 400] 89 628 879 900 51 55 32092 176 242[ 400] 82 370 73 566 91 619 37 69 739 40 53 895 98 956 71 33007[ 400] 79 110 38[ 400] 206 24 34[ 400] 69 322 74 445 74 84 515 48 76 626 71 76[ 400] 88[ 3000] 761 78 802 59 922 94 34038[ 1000) 344 52[ 400] 438 506 746 83 993[ 100] 35122 36 91[ 400] 204 336 49[ 400] 99 405 98 502[ 1000] 9 58 640 1000] 78 707[ 400] 26[ 2000] 35 66 833 86 918 80 36025 63 65 106 58 241 70 378 410 13 59 504 61 73 700 86 865[ 400] 918 66 37028 80 121[ 1000] 232 312[ 1000] 57 405 69[ 2000] 612 59 717 80 807 68 38061 73 132 84 272 329 40 425[ 400] 93 522 1400] 719 42 75 80 87 88 [ 400] 804 86[ 400] 978[ 400]$ 9131 233 86 1000] 313 21 26 49 437 98 579[ 400] 700 818 96 921 41 55 40000[ 400] 50 78 84[ 1000] 175 204 51 57 60 323 410 64[ 1000] 576 86 792 818 61 959 41039 79 89 297 355 59 62 91 478 594 610 29 [ 400] 46 777 913 14 15 64 4201S 65 190[ 1000] 92 207[ 400] 71 93 348 97 476 86[ 400] 632 45 720[ 400] 60 88 859 939 43049 91 231 39 42 813 21 27[ 400] 433 66 82 507 93 654[ 400] 85 99 760[ 400] 816 66 81 923 48 44052 60 158 82 224 41 334 62 77 459 79[ 1000) 546 49 659 94 702[ 1000] 35 72 93[ 2000] 807 34 970 94[ 1000] 45001 3[ 400] 9 14[ 400] 64 104 5[ 400] 64[ 2000) 283 74 84 315 443 713( 8000] 845 64 84 46044 163 64 75[ 400] 93 313 478( 400) 504 [ 400] 615( 1000] 777 818 987 47014 17 32 1400] 59 85 229 91 334 37 442 78 76 95 90 511 55 81 85 90 606 39 95 740 85 99 982 48086 143 [ 1000] 89 204 45 84 341 446 623 723 85 824 30[ 2000] 54[ 400] 908 [ 3000] 48( 5000] 49015 48 96 128 911 78 97[ 1000] 73 485 537 95 616 96 758 Aug. Helfenbein, Schottstraße 19. 3 mmergeschäft. Gießen, 10. März. Auf dem heutigen Wochenmarti tofeten Batter per Bib. 0.90-1.00 Mt. Hühnereier 2 St. 11-12 Pfa., Enteneier St. -00 Bfg., Käse per St. 5-8 Pfg. Käsematte 2 St. 5-6 Vfg., M. 1.00-1.20, Hühner per Stid Mt. 1.00-1 70, Hahnen," per Stud Mr. 0,85-2.00, Enten per Stüd 2.00-2.40,@anje v. Pfd. 54-60 Pfg., Ochsenfleisch per Pfd. 66-76 Big, Rindfleisch per Pfb. 60-66 Pfg. Schweinefleisch per Pfd. 66-76 la Schweinefleisch gesalzen per Pfund 0.80 Pfa., Kalbfleisch per Pfd. 66-72 Pfg., Sammelfleisch per Pfd. 52-72 Pfg., Kartoffeln per 100 Kilo 6.00-7.00 m., Zwiebeln per St. Mr. 6.00-7.00, Milch ver Liter 18 Vfa. Drud und Verlag der Gießener Verlagsbruderci, vorm. Wilh. Keller'sche Buchbruderei( gegr. 1783); für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießen. Dantjagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teil. nahme bei dem Heimgang unserer lieben Mutter sagt innigen Dant Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Louis Wittich II. 50162[ 400] 261 321 95 401 22 84 510 42[ 1000) 57 647 702 53 829 73 974 84[ 400] 51007 24 214 39 50 99 445 58 605 14[ 400] 735 [ 400] 847 76 52023 59[ 400] 96 146 327 34 51 407 21 36[ 2000] 64 52€ 59 601[ 1000] 37 51 59 99 830[ 1000] 75 84 972[ 400] 97 53144 49 77 84 285 326[ 400] 414 52 97 534[ 1000] 58[ 1000 72[ 400] 605 15 30 59[ 400] 70 96[ 2000] 727[ 400] 66 99 830 49 54097 123 34 35 224 62 350[ 400] 93 479 86 593 94[ 1000] 609 715 16 34 802[ 2000] 17 953 55029 175 78[ 5000] 384 92 97[ 1000] 423 86 92[ 400] 99 534 48 92 678 87 763 802 6 45 78 920 56024 56 140 63 395 99 534 37 740 97 885 95 970 57004 11 214 71 73 383 424 75 572 606 14 839 900 15 58050 56 67 91 139 245 373 432 97 98[ 400] 548 73 670 83 835 75 89 985 50170 [ 3000] 74 79 93 235 42 327 90 457[ 1000] 73 87 96 617 55 723[ 400] 50 62[ 400] 808 16 84 906 60111 245 304 435 80 517 66[ 400] 621 727 63 861[ 400] 80 906 [ 400] 26 39 47 61100[ 1000] 26 55 85 286 414 76 81 511 37[ 400] 602 15 48 738 62[ 2000] 820 40 93 922[ 1000] 62025 101 29 64 234[ 1000] 384 416 84 551 86 625 37 802 921 39[ 400] 56[ 400] 63048 126 275[ 400] 93 362 437 82 515 20 626[ 1000] 711 49 886[ 400 938 73 64135 288 98 365 76 85 88 414 48 95 508 75 82 610 707[ 1000] 29 74 811 33 81 958 65169 71 213[ 400] 40 63[ 1000] 97 363 410 24 504 41 48 62[ 400] 81[ 2000] 688 722 818[ 400] 34 966 66040 151 267 367 74 81 409 57 83[ 3000] 96[ 400] 500 43 86 89[ 400] 836 99 905 55 67032 36 38 113 [ 2000] 49[ 400] 55 214 16 311 45 87 409 26 549 639 63 787 803 928 53 68019 86[ 400] 165 257 73 92 97 368 413 28 37 56 93[ 2000] 533 75 86 [ 2000] 91[ 2000] 600[ 400] 59 849 50[ 400] 62[ 400] 906 19 36 44[ 400] 69029 34 82 101 64 89 206 377[ 2000] 86 405 26 59[ 400] 64 571 78 716 56 96 816 21 52[ 400] 59 62 914 41 58 Gießen, den 10. März 1903. 70003 79 101 25 29 304 48 75[ 400] 411 537 98 604[ 1000] 70 94 [ 400] 726 813 913 20 43 71017 27 72 198 232 38[ 1000] 50 88[ 400] 91 336 96 414 29[ 400] 90 531 34 35 52 68 747 85 882 65 74 87 962[ 400 76 72017 27 196 291 359[ 400] 414 27 51 87 522 611 736 892 925 86 73007 26 27[ 400] 58 195 237 42 76 79 315 454 76[ 2000] 601 54 79: [ 400] 885 947 74309[ 400] 40 52 439 501 13[ 400] 25 46[ 1000] 79 60€ 10 739 823 73[ 1000] 975 75036 91 130 1000] 75 89 228 37 431 75 84 91[ 400] 504 18 91 623[ 400] 815[ 400] 64[ 400] 951 95 76004 161 204 327 95 447 572 667 724 31 77013 84[ 400] 133 51[ 400] 249 56[ 400] 73 503 42 603 34 45 54[ 400] 730 70 92 812[ 1000] 23 914 91 78001 142 235 53 313 428 510 39 602 719 400 21 53[ 2000] 95[ 400] 864 936 42 66 79086 97[ 400] 115[ 400] 56 72[ 400] 77 92 266 393 464 89 544 55 620 75 732 79 850 56 96 908 11[ 400] 14 28 40[ 1000] 46[ 400] 89 80111 90[ 400] 237[ 1000] 60 83 319 435 62 536 44 93[ 400] 637 53 705 10 14 82 872 938 63 71[ 1000] 91[ 400] 81032 81 143 288 96 336 57 411 524 70 629 40 70 761 822.77 93 971 82006 36 66 165[ 400] 71 98[ 400] 226 325 42 95[ 1000] 448 516[ 1000] 42 60 83 632 85[ 400] 740 64 87 805 83057 58 77 87 106 8 206 39[ 1000] 43 86 308[ 400] 25 429[ 1000] 90 510 65 84 97[ 400] 606 39[ 1000] 64 88[ 400] 714 36 58 59[ 1000] 91 805 17 932 84001 38 70[ 400] 85[ 1000] 119 23[ 400] 70 242 62 64[ 1000] 72 343[ 400] 62[ 400] 400 502 623[ 2000] 33 67 731 40 43 882[ 400] 921 32[ 400] 47 56 85115 222 46 47 50[ 400] 87 389[ 400] 449 82 527 67 613[ 400] 32 63 709 80[ 400] 93 863 65[ 1000] 97 901 50 58 61 86000 4[ 400] 84 93[ 2000] 123 88 89 212 38[ 400] 96 97 546 93 642 49 68 751 61 87 90 825[ 400] 34 48 914 22 66 70[ 2000] 91 87010[ 400] 19[ 400] 50 BS[ 400] 91[ 400] 104 54 209[ 400] 81 435 82[ 400] 515 41 43 90[ 400] 651 52 749 51 55 82 85 99 817[ 1000] 936 88141 53 60 262 344 57 93 406 512 620 400] 29 83 701 82 86 92 842 89 920 25 50 89129[ 1000] 34 50 68 207 13 20[ 400] 36 56 74 84 325 75[ 1000] 433 583 625 44 66 68 73 [ 400] 703 13 31 40 58[ 400] 73[ 1000] 77 826[ 1000] 29 911[ 1000] 13 16 84 85 90121 52 202 41 84 351 82 429[ 400] 93[ 400] 522 27 79.97 600 5 14[ 400] 28 53 729 30 853 935 49 91005[ 400] 90[ 400] 122 41 69 74 239 97 300 19 22 66[ 400] 404[ 400] 11[ 400] 12 26 78 520 60 96 [ 1000] 97 727 855 83 944 56 65 81[ 400] 92030( 3000] 113[ 400] 28 72[ 1000] 82 363[ 400] 66 416 49 79 552 56 605 53 67 733( 400) 57[ 400] 66 825[ 400] 38 58 900 1000 50 93025[ 400] 29 81 115 60 68 99 241 42 [ 400] 76 304 49 84[ 1000] 421 52[ 400] 80 91[ 400] 556 601 36 87 709 17 810 22 24 91014 26 105 18 48 58 268 99 311 64 525 36 703 800 42 53[ 400] 59 86[ 400] 95018 23 140 391 402 46 96 547[ 2000] 71 656 700 83 828[ 400] 939 66[ 400] 88 98009 125 55 91 276[ 1000] 96 301[ 1000] 30 458 70 500 22 42 83 633[ 400] 36 62 713[ 400] 98 806 37[ 400 905 35 88 86 97024 34 87 90 98 173[ 400] 77[ 400] 92 262 406[ 2000 53 64 539 97 608 54[ 400] 99[ 400] 730[ 400] 817 38 60 901 17 55 74 94 98043[ 400] 190 246 93 98 356[ 400] 97 422 95 512 16 50 80 669 805 14 61 85 949 99084 45 75 212 81 322 38 52 401 47[ 400] 84[ 400] 509[ 1000] 20 680 48 873 982 Cigarren- Geschäft. staatl. fonz. 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Anmeldungen zur Prüfung sind unter Benutzung des vorgeschriebenen Formulars( bei Unterzeichnetem erhältlich) bis zum 20. März an denselben zu richten. Die Prüfungsgebühr beträgt 3 M. und ist mit der Anmeldung einzusenden. Wir machen insbesondere darauf aufmerksam, daß die Ablegung der Gesellenprüfung us a als Vorbedingung für die Anleitung von Lehrlingen und die Führung des Meistertitels erforderlich ist, ihre Bersäumnis daher später empfindliche Nachteile im Gefolge hat. Groß- Felda, den 27. Februar 1908. Der Prüfungsausschuß für den Bezirk Groß- Felda. Sattlermeister Völzing, orfißender. Großes Lager Grabdenkmäler von Syenit, Granit, Marmor und Sandstein zu den billigsten Preisen. Glessen, Grünbergerstraße 7. Filialgeschäft in Nidda. NB. Ich mache darauf aufmerksam, daß sich noch eine große Auswahl in fertigen Grabdenkmälern auf meinem Lagerplaze Großer Steinweg befindet. Eingang durch den Neubau Grünbergerstraße 7. 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März 1903 findet auf den städtischen MarktFriedrich Seipp, anlagen nächst der Rodheimerstraße Pferdemarkt statt. Für Stallungen in der Nähe Frankfurt a. M., Kaiserstr. 77, des Marktes ist ausreichend Sorge getragen; wegen derselben wolle man sich an direkt am Hauptbahnhof, Herrn Hoflohntutscher Hahn dahier wenden. Auskunft über sonstige Marktangelegen heiten erteilt Herr Weinhändler August Schwan dahier. Privat- Tanzunterricht erteilt F. Schmidt. Wetsteingaffe 81. SFO 30 MAUTORS- Commassor KyffhäuserTechnikum Frankenhausen Hohera Lehranstalt. Moschinenbau Elektrotacha Laboratorium und Elektrotechnik Hech& Tie Pra Direktor Huppert Programe kostenlos. BEECK Auf meine große Auswahl in rohem und namentlich in gebranntem Kaffee mache ich aufmerksam. Die gebrannten Kaffees find aufs sorgfältigste zusammengestellt, von feinem, fräftigem Aroma und absolut reinschmeckend. Emil Fischbach. 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