Nr. 84. Erstes Blatt. Abonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Bfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., burch die Boft bezogen vierteljährlich Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitaus( täglich) Oberbeffische Zeitschrift für Landwirtschaft, Obft xb Gartenbau, sowie die Giekener Teifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Berttagen nachmittagé Donnerstag den 9. April 1903. Gießener 12. Jahigang. Jaterstonopret di Die einspaltige Betitzeile für Gießen wi ganz Oberbeffen, die Kreise Weslar und Marburg 10 Bfg fenft 15 Bfg.; Reklamen die Petitzeile 30 refp. 40 Dis Bostzeitungsliste No. 3869. Redaktion und Expedition: Gießen Nenenweg Fernsprechans in Ar, 368. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblaff) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Karfreitags- Gedanken. R. K. Der stillen Woche stillster Tag zieht herauf, ber Tag, an dem einst auf der kahlen Golgatha vor den Toren von Zion der erhabene Märtyrer seine göttliche Sendung mit dem Opfertode besiegelte. Solange die Lehre Resu von Nazareth Bekenner zählt, hat dieser Tag der Bernichtung dessen, was an dem Erlöser sterblich, mensch lich war, der Christenheit als ein Tag ernster Sammlung und Einkehr gegolten. In den Gotteshäusern der Protestanten, denen der Karfreitag der höchste der kirchlichen Feiertage ist, wie in denen der Belenner der katholischen Lehre sammeln sich die Gläutigen, um andachtsvoll dem ysterium nachzudenken, das an diesem ernsten Tage einst begann und mit dem Ostermorgen seine freudevolle Erfüllung fand. Noch zittert in Millionen Christenherzen Der Schmerz nach, den die Jünger unter dem Kreuze em pfanden, als des Menschen Sohn sein Haupt neigte und aus der Gemeinschaft der Jrdischen schied. Aber wir Nach. geborenen wissen, was jene nur hoffen konnten: daß dem Lage des Vergevens der Tag der Auferstehung folgte; und in den teilnehmenden Schmerz, mit dem uns die Lei bensgeschichte des Heilandes noch heute erfüllt, mischt fich das frohe Gefühl der Dankbarkeit gegen den, der, en schuldloses Opfer, für die irrende Menschheit litt und farb. Wenn wir den Karfreitag in ernster Andacht be. gehen, wissen wir doch, daß nur wenige Stunden uns von dem Ostermorgen trennen, an dem das klagende Christ liegt in Banden" verdrängt wird durch den klin genden Jubelgruß: Christ ist erstanden!" Jene ersten Jünger, die nicht wußten und doch glaub. ten, felsensest glaubten, sollten wir uns zum Vorbild neh. rien, wenn wir der göttlichen Lenkung der Weltdinge nachdenken. Der moderne Mensch ist zu Zweifeln geneigt, und angesichts mancher Erscheinungen im Leben der Menschheit ist es vor allem ein Zweifel, der sich weiter Kreise der Jettlebenden bemächtigt hat: der Zweifel an einer göttlichen Weltordnung. Solange die Lehre des Bimmermannssohnes von Nazareth besteht, immer hat es Grübler gegeben, die an der göttlichen Weltordnung irre wurden. Die Neuzeit mit ihren ungeheuren Errungenschaften hat das Gesichtsfeld auch des einfachen Mannes gegen frühere Jahrhunderte ins Ungemessene erweitert, and so kommt es, daß die Zahl der Zweifler an der göttlichen Lenkung des Weltalls jetzt die Schar derer, die von hr überzeugt sind, fast überwiegt. Der Durchschnittsmiensch wird über dem Gewirr von Erscheinungen im Leben der Welt, die der Lehre von einem göttlichen Weltregiment zu widerstreiten scheinen, dem frommen Glauben an den allwissenden und allgütigen Alvater entfremdet; die scheinbaren Widersprüche zwischen Sehen und Glauben dünken ihm unlöslich, er wendet sich ab von riner Weltanschauung, die ihn in allem, was geschieht, auch in dem Unrecht, das der Mensch dem Menschen zujigt, das Walten einer gerechten Gottheit verehren heißt. In solcher Ueberschätzung des sinnlichen Begriffsvermögens des Menschen liegt eine Gefahr nicht nur für den Einzelnen, sondern auch für das Volk und für die Menschheit. Wir sollen glauben, auch wenn wir nicht sehen, ja wir sollen glauben, troßdem wir sehen. Nicht freilich den toten und tötenden Buchstabenglauben sollen wir pfle gen, der sich ängstlich an Worte und dogmatische Begriffe Nammert: Der ist vom Uebel. Ist nicht der Katholik ebenso ein gläubiger Christ wie der Protestant, ob auch der eine die Lehre des Stifters unserer gemeinsamen Religion anders auffaßt? Den lebendigen Christenglauben sollen hwir uns zu erhalten trachten, jenen Glauben, der der leberzeugung lebt, daß diese Welt nicht ein Zufallsprodukt, nicht ein Erzeugnis chaotischer, ungeordneter Kräfte und Stoffe, sondern die Schöpfung jenes über menschliche Begriffe erhabenen, unerforschlichen, bewußten Willens ist, den wir Gott nennen. Wir Deutschen zumal, die wir den gründlichsten Denker und den tiefsten Dichter der Welt mit Stolz den unseren nennen, sollten von diesen beiden Heroen des Geistes uns führen lassen auf dem Wege des Glaubens an eine Gottheit, die im Weltall weise waltet. Goethe war es, der, aller dogmatischen Gebundenheit abhold, doch an dem Dasein eines einigen Gottes festhielt, Kant war es, der dem Nachweis, daß das Dasein Gottes mit menschlicher Verstandeskraft nicht bewiesen werden kann, den ebenso zwingenden Nachweis folgen ließ, daß die Eristenz eines höchsten Wesens eine Toaische Notwendigkeit sei. Das Zeugnis dieser beiden Männer sollten wir, allen blendenden wissenschaftlichen Hypothesen zum Troß, uns gegenwärtig halten. Das ist das Bekenntnis, das dem wirklich gebildeten Deutschen ziemt. Ueberlegen sich geberdendes Absprechen ist Lein Zeichen wirklicher Bildung, es ist ein Zeichen halber Unkultur. Für den Gebildeten gilt Goethes Wort als Richtichnur: Das Unerforschliche ruhig zu verehren, ist die Mufgabe des Menschen". Daß wir zu solcher Auffassung uns bekennen, da'u mahnt uns das Beispiel des Erlösers, ber, selbst ein Feind des Buchstabenglaubens, immer wieher den Glauben an den einen Gott Himmels und der Erden gepredigt und dafür am Kreuz verblutet ist. dazu mahnt uns das Beispiel jener ersten Jünger, die am Kreuze ihren Herrn und Meister verscheiden sahen und boch nicht irre wurden an ihm und ihrem Glauben. Nicht auf Einzelheiten in der Auffassung der Lehre Christi kommt es an: der Glaube macht selia, daß droben überm Sternenzelt Muß ein lieber Vater wohnen. Die Politik. Keine Aufhebung des Jesuitengesetzes. - Es gewinnt immer mehr den Anschein, als werde sich im Bundesrat eine Mehrheit für Aufhebung des Par ragraph 2 des Jesuitengejezes nicht finden. Wie jest bekannt wird, werden die hessischen Stimmen im Bunte rat nicht für die Aufhebung des Paragraph 2 des Jesuitengeseges abgegeben werden. Selbst wenn Baiern und Baden, was noch unsicher ist, mit Preußen stimmen sollten, würde das zu einer Mehrheit nicht ausreichen, sonbern nur 27 unter 58 Stimmen geben. Tas Jesuitenges bleibt sonach unverändert bis auf weiteres bestehen. Uebrigens wird die Entscheidung im Bundesrat wahrschein lich erst nach einer längeren Frist fallen. Wahrscheinlich wird sich aber auch dann in der Haltung der einzelnen Regierungen nichts geändert haben. Ggen den Alkoholmißbrauch im Hcere. )-( Der fünftige Herzog von Sachsen- Meiningen, Erbprinz Bernhard, legt als Kommandeur des 6. Armecforps einen außerordentlich regen Eifer in der Befämpfung von Mißständen im Heere an den Tag. Kürzlich erst erließ er einen Korpsbefehl, der sich gegen bie Soldatenmißhandlungen wandte. Ein neuer Korpsbefehl des Erbprinzen, der bekanntlich mit einer Schwester des Kaisers vermählt ist, ordnet eine eingehende Belehrung der Mannschaften durch die Vorgesezten darüber an, daß der übermäßige Genuß von Alkohol sie nicht nur der Gefahr harter Bestrafung aussetzt und sie unrichtig zu ihrer Dienstverrichtung macht, sondern sie an Gesundheit und Erwerbsfähigkeit schädigt. Auf legteren Puntt sollen besonders die Militärärzte die Manischaften hinweisen. Der Korpsbefehl schließt mit dem Ausbruck der Erwartung, daß bei der Besolgung dieser Anordnungen die Etraftaten, welche der Schnapsgenuß in so ungeheurer Zahl hervorgerufen, sich ganz erheblich verringern würden." Es würde sich zweifellos empfehlen, wenn auch andere Korpskommandanten ähnlich gegen den übermäßigen Schnapsgenuß vorgingen. Ein britisch- portugiesisches Bündnis. ::: König Eduards Besuch bei dem Herrscher der ben Söhnen Albions angeblich über ein halbes Jahrtausend verbündeten Portugiesen hat, wie jetzt bekannt wird, ein formelles Bündnis zwischen den beiden Ländern besiegelt. Nach diesem Bündnisvertrage garantiert England für den territorialen Bestand Portugals und seiner Kolonien und erhält dagegen das Recht, sich im Kriegsfalle aller portugiesischen Häfen als Stützpunkte seiner Operationen zu bedienen. Insbesondere nimmt England die afrikanischen Besißungen Portugals unter seine Oberschirmherrschaft. Die finanziellen Schwierigkeiten Portugals werden mit Hilfe Englands geregelt. Eine besondere Abmachung behandelt die Frage Ber Delagoabai. Letztere bleibt nominell Portugal, wird aber kommerziell derart mit den englischen südafrikanischen Kolonien verbunden, daß es diesen als natürlicher Ein- und Ausfuhrhafen dient, d. h. Lourenco Marques wird für alle praktischen Zwecke englisch, bleibt aber äußerlich und nach aller Form portugiesisch. Es ist nicht zu leugnen, daß dieser Vertrag einen ganz außerordentlichen diplomatischen Erfolg Englands darstellt. Internationale Streifchronik. ( 2) Wenn man den von der holländischen Regierung inspirierten Meldungen trauen darf, wird der Eisenbahnerstreik in Holland nicht mehr lange eine Gefahr für den Verkehr bilden, und auch die anderen Arbeiter, die sich den Streifenden angeschlossen haben, werden die Sache bald satt haben. Nach Meldungen aus dem Haag und aus Amsterdam ebbt die Ausstandsbewegung unter den Eisenbahnern allmählich ab, und der Eisenbahnverfehr nimmt feinen gewöhnlichen Gang an. Auch der Ausstand der Bäcker ist fehlgeschlagen, da ein großer Teil der Bäckergehilfen nicht mitgemacht hat. Auch in Rotterdam soll ber Streik der Eisenbahner im Abflauen begriffen sein, bagegen haben Dienstag nacht die dortigen Maurer und Zimmerleute und die Arbeiter verwandter Gewerbe beschlossen, in den Ausstand zu treten, und auch die Bäcker wollen streifen. In Rom, wo ebenfalls seit Dienstag abend der allgemeine Streif proklamiert ist, sind etwa 20,000 Arbeiter aller Gewerbe ausständig. Um die Ruhe aufrecht zu erhalten, sind 18,000 Mann Militär und eine große Polizeimacht aufgeboten. Ruhestörungen famen bizher nicht vor, die Streitführer selbst ermahnten die Strcifenden zur Ordnung. Die Zeitungen haben, da die Sezer streifen, ihr Erscheinen eingestellt. Auch in der u igarischen Hauptstadt ist ein Streit ausgebrochen. Ungefähr 500 Straßenbahnschaffner und Ragonlen'ec, nabzu die Hälfte der Angestellten, haben Mittwoch nach. venus stand erklärt. Der Straßenbahnverkehr wird jedoch aufrecht erhalten. Erfreulicherweise hat dagegen einem Streit des Personals der Gotthardbahn einstweilen vorgebeugt werden können: die Angestellten wollen, nachdem die Di rektion ihnen bereits einige Zugeständnisse gemacht hat, nochmals ihre Forderungen, aufs möglichst geringe Maß beschränkt, formulieren. Erst wenn diese nicht angenommen werden, soll der Streif beginnen. Ein russisch- japanischer Conflikt. Daß die Mandschurei über kurz oder lang der Zanfapfel zwischen Rußland und Japan werden würde, war unschwer vorauszusehen. Die Anfänge der Etreitigkeiten machen sich schon bemerkbar. Nach einer Melbung aus Peking hatte der frühere russische Finanzagent in Korea Holzkonzessionen auf beiden Ufern des Jalu und entsandte kürzlich Agenten zur Ausbeutung der Konzessionen. Die Agenten fanden Japaner vor, die sich in Besitz der Konzessionen gesetzt hatten und sich weigerten, den Platz zu räumen. Der russische Konzessionär wandte sich an den Gouverneur in Port Arthur, der 800 Mann Infanterie und einige Rosafen nach dem betreffenden Gebiet absandte. Außerdem sollen die Russen 20000 Mann in Fentuang zusammengezogen haben. Fentuang beherrscht die Zugänge zum Jalufluß an der Nordgrenze von Korea. Die Japaner, die seit ihren Erfolgen während der chinesischen Wirren sich als Militärmacht ersten Ranges fühlen, werden sich dadurch Paum einschüchtern lassen. Wahrscheinlich wird die Sache gütlich beigelegt werden, wie Rußland das überall da liebt, wo man ihm die Zähne zeigt. Kommt ein neuer Dreyfusprozeß? ::: Der Vorstoß des französischen Sozialistenführers Jaurès zu Gunsten der Wiederaufnahme des Dreyfuspro. zesses hat seltsame Folgen gezeitigt: Nach den in der Tat sensationellen Enthüllungen Jaurès', nach denen kein Zweifel an eine Verurteilung Treyfus' auf Grund gefälsch. ter Handschreiben Kaiser Wilhelms bleibt, erklärte die Regierung durch den Mund des Kriegsministers André, sie set bereit, eine neue Untersuchung der Affaire einzuleiten. Die Dreyfusards in der Pariser Deputierten kammer jubelten bei dieser Ankündigung, die obenein von einer scharfen. Kritik begleitet war, die die gegenwärtigen Minister an den Machthabern zur Zeit des Dreyfuspro. zesses übten. Aber es kam anders: Während der Minister präsident Combes kurz vor der Abstimmung noch erklärte, daß das Kabinett lediglich den Antrag Jaurès auf Einleitung einer neuen Untersuchung annehmen könne, stellte sich heraus, daß die Mehrheit des Hauses für diesen Antrag nicht zu haben war. Um nun bei der Ablehnung dieses Antrages nicht gezwungen zu sein, zu demissionieren, erklärte das Kabinett Combes gleich darauf, es sei allenfalls auch mit einem anderen Antrage einverstanden, der der Regierung ein Vertrauensvotum ausspricht, ohne sie zur Wiederaufrollung der Treyfussache aufzufordern. Dieser zweite Antrag wurde dann auch unter Ablehnung des Antrages Jaurès angenommen. Was wird nun werden? Wird die Regierung auch ohne ausdrücklichen Auftrag von der Kammer und gegen den Willen der Mehrheit die Untersuchung, die sie vorher für notwendig erilärt hat, vornehmen, oder wird sie es bleiben lassen? Die Meinungen ber Franzosen selbst sind in dieser Frage sehr geteilt. Selbst in den Kreisen der Dreyfusgegner gibt es Leute, die die Ansicht vertreten, die Regierung müßte ihr Versprechen inter allen Umständen halten. Die Dreyfusfreunde sind natürlich derselben Ansicht. Wir vermuten, das Kabinett Combes wird Bedenken tragen, sich auf ein Babanque- Spiel, wie es die Inangriffnahme der Dreysussache gegen den Willen der Kammermehrheit sein muß, einzulassen. Kurze politische Nachrichten. * Nach einer Meldung der Londoner ,, Daily Mail" soll Kaiser Wilhelm die Prinzessin Waldemar aufgefordert haben, ihren Gemahl bei seinem demnächstigen Besuch in Berlin zu begleiten. Die Prinzessin habe die Einladung ausgeschlagen, da sie nach Paris ginge, um ihren Vater, den Herzog von Chartres, zu besuchen. Darauf habe der Kaiser erwidert: ,, Wir werden uns in Paris sehen!" Die Meldung flingt recht wenig glaubwürdig. Hof und Gesellschaft. Warmherzig wie der Empfang, der unserem Kaiser in Dänemark zuteil wurde, war der Dant, den der Kaiser nach seiner Abreise dem greisen Dänenfönig telegraphisch aussprach. Nach den üblichen Dankesworten an die Bevölkerung Kopenhagens, telegraphierte der Kaifer: Empfange meinen besonderen Dant dafür, daß du mich in den Kreis deiner Familie aufgenommen hast, und sei überzeugt, daß ich mich fortan als Sohn des Hauses fühle. Ich bitte zu Gott, daß er dein nahes Geburtstagsfest für dich, dein Haus und dein Bolk zu einem Tage der Freude gestalten und dich noch lange in ungetrübter Gesundheit erhalten möge." Qui fam Plemme zu fie, dem Goldkind Helfen. Ei, ei, Brigitte, um jeden Preis aus ber eine unvergeßliche und doch wieder fremde, tiefe Mandie alte Dienerin anreden. ,, Wenn man Ihr so eilig?" hörte Benedikta jetzt nerstimme foll man anderer Dienstbote da, die Küchenfräuter zu holen? Nein? ein Mädchen mieten. ter hat, darf man die Beine schonen! Jst denn fein Bun nicht 10 бар noch Sie sich derartig anstrengen." Ich will fcharfen Blick Antwort gab. In ihrem mit diesem Beruf ausgeföhnt?" Nein!" sprach sie hart an diese selbst. ,, Eie haben sich Antlitz zudte feine Muskel, Unwillkürlich man felten!" Ein haben. Was würdig, daß Sie trat inbelieк als sie ihm und Liebe fie einen Schritt zurück. ,, MerkExamen so gut bestanden tut, und falt. gelingt dann ust ohne bitteres Lächeln umspielte sekundenlang Den Dabei begann fie, nervös, aufgeregt zu lachar hast du denn?" Ich habe Was mir regst mich auf!" Na, sprich doch; so sprich doch; ich bitte dich. Du Du errätst nicht? Na, denke mal ein bischen nach!" ,, Na, gewiß, was boch schon Romane gel vor einer Stunde passiert ist, ist so merkwürdig! Du hast garnichts, höre mich nur an. Du beunruhigst mich, Leonie," schrie Cerveau ,,, was du denn damit sagen?" st es möglich? Gewiß," einstellt," und jeden Abend, nach Haufe tam, war seine erste Frage: stöhnte Cerveau, wenn er sich antleidete: eine schmerzliche und unaufhörliche Angst. ,, Mein Gott, wenn sich nur der Von diesem Augenblicke an war ihr Dasein nur noch antwortete, fie und flatschte in die HändeDagewesen?" aus dem Büreau Eigentümer nicht Jeden Morgen Ist er schon Durch ihre häufigen Besuche auf der Polizei machten Vermischtes. (!)[ Aus dem Leben der Könige.] An Zürstenbegegnun gen reiht sich in der Regel ein ganzer Kranz von Anekboten aus dem Privatleben der Herrscher, die mitunter recht charakteristisch sind. So werden jezt ein paar hübsche Stückchen von dem greisen Dänenkönig, dem Gastfreunde Kaiser Wilhelms, bekannt. Auf einer Reise durch Zütland wurde der König in der Stadt Horsens abends erwartet. Alle Bürger der guten Stadt beschlossen, ihre Häuser zu schmücken und den König mit einer prächtigen Illumination zu überraschen. Nach langem Harren fuhr ber Königszug in die Halle ein, und gleich bei der Einfahrt in der Stadt wurde der König in der Tat burch eine prachtvolle Dekoration überrascht, denn in Harem Licht strahlten ihm die Worte entgegen: ,, WillTommen, Eure Majestät!" ,, Was ist das für ein Haus?" fragte der König. ,, Das ist das Zellengefängnis, Eure Majestät," antwortete der ihn begleitende Amtmann verlegen. Der König lächelte und sagte: ,, Das ist doch fast zuviel der zuvorkommenheit!" Von König Viktor Emanuel, der sich jetzt zum Empfange des englischen Herrschers rüstet, ist schon mancherlei bekannt gewor ben, was den König als einen liebenswürdigen Menschen fennzeichnet. Zwei neue Geschichtchen, die den König im selben Lichte erscheinen lassen, erzählt eine englische Zeitschrift. Der König von Italien ist ein leidenschaftlicher Fischer, aber leider hat er dabei wenig Erfolg. Eines Tages tehrte er mit drei mageren Fischlein zu Fuß nach dem Schlosse zurück. Unterwegs begegnete er einem Bauer, der über seine Schulter ein mit prächtigen Forellen gefülltes Nez geworfen hatte. Der Bauer sprach den König an und bittet ihn um Feuer. Der König reicht ihm die Zigarre und der gute Mann steckt mit ihr die Pfeife an. Gleichsam als Dant bemerkte er schließlich: Sie scheinen sich nicht besonders auf den Fischfang zu verstehen. Wenn man Ihren mageren Fang ansieht, möchte man Sie fast für den König halten." Vittor Emanuel errötete etwas und meinte: ,, Warum denn?" ,, D," erwiderte der Bauer, ,, der glaubt auch ein vortrefflicher Fischer zu sein, aber er ist in dieser Hinsicht ein rechter Schwachmatikus, der mehr zum König als zum Fischer taugt." Der König ging lachend seines Weges. Auch der Automobilsport bildet eine der Lieblingszerstreuungen des jungen Herrschers. Im vergangenen Sommer fuhr er in einem Automobil in der Nähe Neapels. Bei einem Umkehren stieß er zufällig mit einem anderen Automobil zusammen. Beide Wagen hielten. Der König vernahm einen englischen Fluch, hernach folgende italienische Worte: Meiner Treu, darf man denn einen solch miserablen Lenker wie Sie auf der Straße fahren lassen? Henken soll man Eie lassen!" An den Toren meines Palastes, ohne Zweifel!" meinte der König gutmütig. ,, Gleichgiltig, wenn es nur geschieht! Sie sind geradezu eine öffentliche Gefahr!" Und damit fuhr der Grobian davon. Einige Tage später wurde dem Könige ein Herr M. vorgestellt. Und siehe da, wieder standen sich die beiden Automobilisten gegenüber. Der König begnügte sich, mit einem Lächeln zu bemerken: ,, Lassen sich alle Amerikaner so vom Zorn hinreißen wie Sie, Herr M.?" ** Ein französischer Passagierdampfer in die Lnfi geflogen. Aus Paris wird gemeldet, daß der Dampfer ,, Bambara" der französischen Westafrikagesellschaft bei der Balmeninsel in die Luft geflogen ist. An Bord befanden sich 35 Mann Besazung und sechs Passagiere. Es sind anscheinend Sprengstoffe, die schlecht verpackt waren, zur Explosion gekommen. Damit wird die Meldung des Kapitäns eines Marseiller Schiffes bestätigt, der eine gewaltige Feuersäule gen Himmel steigen sah und eine starte Detonation hörte. Die Nachricht von dieser merkwürdigen Erscheinung gab zu allerhand Vermutungen Anlaß-man dachte u. a. an einen Ausbruch unterseeischer Vulkane. Jezt hat der Vorgang eine furchtbare Aufklärung gefunden. Die Studentenunruhen in Spanien dauern fort. In allen Universitätsstädten veranstalten die Studenten Rundgebungen und kommt es zu schweren Zusammenstößen mit der Polizei. In Madrid wurde ein Polizist burch einen Steinwurf getötet, acht Polizisten und viele Etudenten verwundet. Die Schaufenster der Hauptstraßen sind geschlossen. Beim Begräbnis der Opfer von Salamanca, zu dem zahlreiche Kränze von allen Seiten eintrafen, gab es neue schwere Unruhen. Der Präfekt von Salamanca ist abgerufen worden. Bunte Chronik. Die Regierung der Vereinigten Staaten hat der deutschen Regierung amtlich mitgeteilt, daß sie vom 1. Juli ab den Paketpostvertrag dahin abändern vorhat, daß das Höchstgewicht 4 Pfund oder 4 Pfund 6 Unzen beträgt. -Aus Prag wird gemeldet: Der Dampfer Kronprinzessin Louise" der sächsisch- böhmischen Dampfschifffahrtsgesellschaft wurde im Hinblick auf die bekannte Affaire im sächsischen Königshause umgetauft und hat den Namen ,, Aussig" erhalten. -In Weimar wurde der Raubmörder Artur Behnert, welcher die Trödlerin Harz in Jena und die Trödlerin Lory in Leipzig ermordet hat, im Hofe des Landgerichtsgefängnisses mit dem Fallbeil hingerichtet. -In Köln wurde ein 52jähriger Witwer im Bette liegend verhungert aufgefunden. Der Verstorbene war arbeitslos und konnte die zu seinem Lebensunterhalt_nötigen Mittel nicht beschaffen, weshalb er sich in seine Wohnung einschloß, wo er tatsächlich, laut ärztlichem Gutachten, den Hungertod erlitt. - - Der Partser Professor Rour erklärte einem Bericht erstatter, daß er den ihm zuerkannten 100 000 FrancsPreis dem Institut Pasteur zu Forschungszwecken zuwenden werde. In Warschau wurde die 68jährige Rentiere Maric Hirschberg von ihrem eigenen Dienstmädchen ermordet. Der Geldschrank, in dem sich Wertpapiere und Pretiosen im Werte von über 100 000 Rubein befanden, war seines Inhalts beraubt. -In einem Logicrhause in London fing ein Engländer plößlich eine Revolverschießerei an. Vier junge Deutsche wurden verwundet. Die Verletzten sind im Hospital. Giessener Cagesneuigkeiten. ** Der Großherzog hat dem Geh. Oberrechnungsrat Dr. Siebert aus Anlaß seines 50jährigen Dienstjubiläums das Komturkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. ** Die Frau entschuldigte sich dem Gericht gegenüber damit daß man ihr unmöglich zumuten fönne, ihren Mann„ Engel zu nennen, wenn er von der„ Andern" nach Hause käme Vor ca. 1 Jahr trennte sich Tschampel von seiner Frau, der er einen Teil der Möbel ließ, und lebte fortan mit der Balthafer R am Dorfe we gehört. Reil Aus Anlaß b Fungsgrenze 3 anders geftalte Durch Entschließung Großh. Ministeriums des unterdeß langsam dahin. Es handelte sich zulegt Haupt Regulierung w Innern wurde dem Dienfitnecht Georg Dechert zn Lißberg, in Liensten des Landwirts August Mann daselbst, das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift„ Für treue Arbeit" verliehen. ** Das Reichsgesehblatt Nr. 14, ausgegeben am 2. April enthält u. a.: Gesez, betreffend Kinderarbeit in gewerblichen Betrieben. Vom 30. März 1903. ** Die Gendarmen sind wahlberech tigt. Nach einer neuen Verfügung fönnen Gendarmen das Wahlrecht bei den Landtags- und Reichstagswahlen ausüben, auch fönnen sie als Wahlmänner aufgestellt werden. Der Kriegsminister hat nach einer Vereinbarung mit dem Minister des Innern den Gensdarmen das Wahlrecht ausgewirft. Früher waren sie vom Wahltisch ausgeschlossen. Die neue Verfügung wurde den Gendarmen fürzlich befannt gegeben. ** Nachdem die Arbeiten an der neuen katholischen Kirche seit Eintreten des Winterfrostes geruht hatten, sind dieselben seit 14 Tagen aufgenommen worden. Das Fun dament ist zum Teil bis an den Sockel vollendet. Als Bauzeit für die Kirche sind 2½ Jahre vorgesehen. Das Gotteshaus wird nicht gleich vollendet, sondern man gedenkt erft in etwa 10 Jahren die beiden Türme zu bauen, wenn die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Zunächst wird die Kirche einen Raum für etwa 600 Personen bieten. Im Mai soll die seierliche Grundsteinlegung stattfinden. w Gelände- Verkauf. Der Kaufmann Christoph Bieker veräußerte seine an der Pleckstraße, Ecke der zukünftig verlängerten Johannisstraße gelegenen Bauplätze und zwar den Eckbauplag für 19000 Mart an den Dachdeckermeister Heinrich Carlé und das daneben liegende Baugelände für 24000 Mart an Bauunternehmer H Winn. ** Der Wirtschaftsbetrieb in Stein& Garten ist, wie aus dem Inseratenteil der heutigen Nummer zu ersehen ist, nunmehr von den neuen Besizern, den Herren Trescher nnd Schrödel, nach erfolgter Renovirung der Räume eröffnet. Wir sagten schon früher, daß beiden Herren ein guter Ruf als Wirt resp. als Koch zur Seite steht; Gießens Publikum kann darum das Vertrauen haben, daß es unter der neuen Bewirtung im Bum neun Saalbau"( so heißt izt das Etablissement) nur Gutes bei aufmerksamer Bedienung betommt. * ** Zum Andres", das alte weitbekannte Restau. rant ist bekanntlich seit 1. März im Besitz des Herrn Comes aus Boppard. Für die bevorstehenden Feiertage sei es zum gemütlichen Aufenthalt bestens empfohlen. Im Uebrigen verweisen wir auf das Inserat in heutiger Nummer. *** Besizwechsel. Das Hotel zum Rappen in der Wallthorstraße, welches seit wenigen Tagen geschlossen war, ging durch Kauf für 67 000 Mart in den Besitz von Julius Ruckstuhl und A. Fröhlich über. Das Hotel Seipp an der Liebigstraße wurde für 74000 Mark an den seither in Creuzthal wohnhaft gewesenen Hotelier Karl Buschmann verkauft Hunde- Sport. Der Jagdhund- Club Gießen hat für den 24. Mai d. Js. folgende Schliefen für Dachshunde ausgeschrieben: 1. Jugendschliefen, 2. Neulingsschliefen, 3. Offene Schliefen, sämtliche auf Fuchs und 4 offene Schliefen auf Dachs. Meldungen 18. Mai d. Is. Meldungen sind zu richten an Fr. Schreiner Seltersweg 65. Der Schliefplatz befindet sich auf der„ Schönen Aussicht." ▲ Ein frecher Bettler sprach gestern in dem Manufatturgeschäft von Kay, Ede Markt- und Schulstraße, um ein Almosen an. Die Frau legte ihm ein 2 Pfennigstück hin. Was tat der Vagabund, er legte noch 3 Pfennig hinzu und empfahl sich mit nicht gerade höflichen Worten. Ob dieser fceche Mensch zur Anzeige fam, fonnten wir nicht ermitteln. Aus Hessen und Nachbargebieten. Ein Selbstmordversuch mit schrecklichem Ausgang wird aus Mainz berichtet: dort versuchte sich am Montag Abend der 20 Jahre alte Husar Ludwig Gessert von der 3. Eskadron des 13. Husarenregiments in der Kaserne mit dem Karabiner, der mit einer Plazpatrone geladen war, zu erschießen. Das Geschoß zerschmetterte ihm den Unterkiefer und verlegte den Kehlkopf, tödtete jedoch nicht sofort. Man glaubt iudeß taum, daß der junge Mann mit dem Leben davon kommen wird. Gessert stammt aus gutfituirter Familie in Oppenheim. Das Motiv der Tat ist noch unbefannt. Kindesrauh. Am Bahnhof Kaffel wurde die 10 jährige Blanka Obstfelder von da von einer elegant gekleideten älteren Dame entführt. Die Fremde, offenbar eine Kupplerin schlimmster Sorte, lockte das hübsche Kind an sich, machte es durch Liebfosungen zutraulich und fuhr dann mit ihm in einem Zuge in der Richtung nach Wiesbaden ab. *** Zum Selbstmord des Tschampel. Man braucht fein privilegierter Tugendbold und Sittenrichter zu sein, um doch darüber zu stounen, wie oft Anstand und gute Eitte in den Staub getreten werden. Veranlassung zu diesen Beilen giebt der Fall Tschampel. Dieser, ein Mann in den glänzendst n Verhältnissen, knüpfte nach 10 jähriger Ehe ein Liebesverhältnis mit einer Jüdin, der Henriette Wagner aus Gemünden an. Dem Verhältnis entsprang ein Kind. Vor etwa 1 Jahren stellte Tschampels das Ansinnen an seine Frau, sich von ihm scheiden zu lassen. Als diese sich weigerte, hatte Tschampel, der in fortgeseztem Ehebruch lebte, die Stirn, sie auf Chescheidnng zu verflagen, mit der Be gründung, daß sie ihm die eheliche Gemeinschaft durch Schimpfereien und Beleidigungen unmöglich gemacht habe. fächlich noch um die Alimentierung der Frau nach der Scheidung. Un sich von der Alimentierung zu drücken, hatte sich Tschampel schließlich zu Manipulationen hinreißen laffen, die ihn unter Umständen mit dem Strafrichter in Konfl ft bringen konnten. Die Erkenntnis dieser ihm drohenden Gefahr mag ihn in den Tod getrieben haben. Gestern Vormittag wurde er mit den von ihm hingemordeten Kindern in einem Grabe beerdigt. Bei der Beerdigung auf dem Frankfurter Friedhofe waren die Eltern TsHampels aus Hirschberg in Schlesien und ein Bruder, der Gymnasialoberlehrer in Liegnig ist, zugegen. Am Arme des Letteren erschien die Henriette Wagner. A die rechtmäßige Frau am Grabe erschien, schrie jene mit gellender Stimme 3 mal: Das ist die Mörderin meines Mannes"! Das richtige Verständniß für die Situation zeigten nur Herr Fries, der Prinzipal Tschampels, und dessen Beamten, die der Frau kondolirend die Hand reichten, wä rend die Familie Tschampel und Andere ihren Händedrud bei der Braut" des verstorbener Ehemannes anbrachten. Uebrigens segnete ein evangelischer Geistliche die Leiche ein. " 1 Sihung der Stadtverordneten. W. Gießen, 9. April 1903. Oberbürgermeister Mecum eröffnete um 4 Uhr die Versammlung und teilt mit, daß er in Folge der Debatte in der legten Sizung wegen der Benutzung von Schullinder als Lehrmittel in der Universitäts- Augenklinik verschiedene Schreiben er erhalten habe, von deren Inhalt er der Versammlung Kennt niß giebt. Der Lehrer Spiz, dessen Name in der Do batte genannt wurde, erklärt, daß er von seinem Vorge setzten Auftrag gehabt habe, wenn er den Schülerinnen in der Stadtmädchenschule zur Kenntniß brächte, daß sie in die Augentlinit, gegen eine kleine Vergütung, zu Augenunter suchungen sich begeben fönnten. Nach Mitteilungen des Rektors Hahn und des Oberlehrers Schaaf, welche der Oberbürgermeister zum Bericht über diese Angelegenheit aufge fordert hat, besteht schon seit Jahren der Brauch, daß auf Veranlassung des Professor Voßius die Mittelklassen der Mädchenschule davon Kenntniß erhalten, daß sich die Schülerinnen zum Augenspiegeln in die Klinik begeben fönnen. Ein 8wang für die Kinder dort hinzugehen set nie ausge übt worden. Professor Vossius hat der Bürgermeisterei mitgeteilt, daß er die Site, Schulkinder zum Augenspiegeln heranzuziehen, so wie er sie bisher geübt, schon bei Antritt seiner Professur vorgefunden. Er habe dieselbe von seinem Vorgänger übernommen, und bemerkt, daß man an der Uni versität Königsberg ebenso verfahren sei, als er dort gelehr habe. Richtig sei allerdings nicht ferner, daß den Kinder eine kleine Geldgabe von 5-10 Bfg., auch wohl ein M von einem Studenten ein kleiner Geldbetrag gegeben worden sei. Prof ssor Vossius ist aber der Ansicht, daß die Kinder mit Vorwissen der Eltern, wenigstens in den meisten Fällen in die Augenklinik kommen, denn es sei sehr häufig der Fall, daß die älteren Mädchen ihre jungen noch nicht schul pflichtigen Geschwister mitbringen, um deren Augen unter suchen zu lassen. Der Oberbürgerm ister bemerkt dazu, daß er Professor Vossius nicht im weifel gelassen hat, daß die bisher geübte Sitte, Schulkinder durch die Lehrer für die Uebungen der Studierenden heranzuziehen, nicht für richtig halte, worauf V. sich auch bereit erklärt hat, sid für die Folge an den Schulvorstand zu wenden, wenn im wissenschaftlichen Interesse Augenuntersuchungen an Kinder vornehmen wolle. Der Leiter der Augenklinik hat darauf aufmerksam gemacht, daß es im eigenen Interesse der Kinder liege, wenn ein Spezialist für Augenleiden sich mit di sa befasse. Bei den bisherigen Untersuchungen in der Augen flinit wurde manche tommende Augenkrankheit bei den Kin dern entdeckt und durch vorzeitige Behandlung deren Aus bruch verhütet. Oberbürgermeister Mecum erklärt, daß man wohl mit der Erledigung der Angelegenheit sich einver standen erklären fönne, daß also in Zukunft derartiges nid mehr vorkomme.- Für ein eingereichtes Baugesuch de Maurermeisters Pfaff( für Ede Credner- und Hillebrand straße sucht dieser Dispens von der Bauordnung noch wege eines anzubringenden Erfers mit 75 cm Ausladung. Di Baudeputation hat sich für die B fürwortung des Gesuch ausgesprochen. Die Stadtverordneten Jug hard und Kirsch sind aber dagegen. Pfaff möge erst die Facade ent sprechend der Lage wirkungsvoller gestalten, und ein dah gehendes neues Projekt vorlegen. Das Gesuch wird abge lehnt. Dagegen wird ein Dispensgesuch des Bauunter nehmers Winn zur Anbringung eines Erfers an eines Neubau Riegelpfad und Omsstraße vor der Versammlung befürwortet. A. Rahnefeld will auf seiner Hofrait in der Schanzenstraße seinen Teil des Hofes derart Bebauen das das vorgeschriebene Maß des Hofraumes nicht meh verhanden ist. Die Versammlung lehnt den erbetenen Di pens zu befürworten ab. Stadtv. Krumm bemerkt, bick leicht fönne man den Gesuchsteller veranlassen, sein Haul an der Ecke Schanzen- und Bahnhofstraße arelutektonis besser zu gestalten. Die Dispensgesuche der Gebrüda Butt für die Steinstraße, wo diese ein kleines Wohnhaus, ähnlich dem für Hochreuter im vergangenen Jahre errichteten erbauen wollen, sowie der Bauunternehmer Scheppel mann für den Großen Steinweg werden von den Stadt verordneten befürwortet. Ebenso erhielt der Gärtner Rod Becker welcher bei seinem Garten am Schiffenbergweg en Wohngebäude errichten will, den wegen des Bauens außer Ein Dispen halb des Ortsbauplanes nötigen Dispens. gesuch des Karl Müller für die Anlage eines Erleri in sein m Neubau an der Plofstraße wird befürwortet - gehören und gegen den g wird deffen n Bebauungspl bietet, nach Bengwart b einen Sohn Derfelbe ift die Reinigu für das W 260 Mart man bom balt cs f Raum zu fo fein, daß es bürgerme er feinen a Spricht für d bon 260 wie lange b der Raum einen Dier milfe man Kinder ver Anficht die Blan poliz Antrag wi Der V ber Aula a ein weitere gegen die Friedhof a 3 Mart fü bie Beding faufen dar Gewerb bem in bandsto ftehenden Finanz- D Oberred Stadt Gie werder frauen werden B gabe 1. Ma 6 Li Sofcaite bermiete Str. 15. ericht gegenüber bam ern nach Hause fam Balthaser Neil von Heuchelheim hat eine Gärtnerei dicht | Bedeutung und werden durch nachträgliche Beschlüsse der ne, ihren Mann Enge om Dorfe welches augenblicklich noch zur Gemarkung Gießen Versammlung erledigt. Der Leiter des Tiefbauamtes Mehl fest, ebenso Futterartikel. Es notierten nach no lebte fortan mit& ungsgrenze zwischen Heuchelheim und Gießen reguliert und el von seiner Frau,& us Anlaß der Feldbereinigung soll bekanntlich die Gemargehört. Keil will sich dort ein einfaches Wohnhaus errichten. Ingenieur Braubach schlägt aus gewissen zweckmäßigen Gründen vor die Herstellung der Regenwasser fanäle in der Bahnhofstraße und der Wallthorstraße frei Mais fortgesest knapp und bei starker Kauflust befestigt. Qualität: Weizen, hiesiger und Wetterauer Mark 16.3516 45, ab Station unserer Gegend Mt. 15.85-15.95, furhessischer Mt. 16.35-16.45, Amerikaner Redwinter Mt. delte sich zuletzt haur egulierung wird Keil's Garten zur Gemarkung Heuche he m zu übertragen( ca. 6500 Marf) womit auch die Versamm lajeff Mt. 17.20-17.90, Soyonska f. 17.10-17.80, ngsprozeß schleppte fenders gestaltet werden, was demnächst geschieht. Nach der händig zu den durch die Submission statuierten Accordsägen 17,20 bis 17.40, Ransas Mt. 17.30-17.50, russischer Nicog der Frau nach gehören und da auf Anfrage die dortige Bürgermeisterei lung sich einverstanden erklärt. Beigeordneter Georgi bittet ierung zu brüden, ba gegen den geplanten Reil'schen Bau feine Bedenken hat, den Oberbürgermeister, um ein doppeltes Aufreißen unserer anipulationen hinreiß wird dessen nad gesuchter Dispens um außerhalb des Gießener Straßen zu verhindern, er möge Herrn Ingenieur Braubach mit dem Strafrigt Bebauungsplanes ein Haus errichten zu dürfen, befürwortet. anweisen thunlichst solche Anträge frühzeitig zu stellen, da e Erkenntnts diefer i 1 den Tod getrieb Das Turmhaus am Brand er mit den von it bietet, nach der Erklärung des Oberbürgermeisters, für den Grabe beerdigt. Bengwart der Feuerwehr Riebel und dessen Familie, er hat mit das öftere Straßenaufreißen vermieden wird, wodurch der Verkehr leide. Der Oberbürgermeister sagt zu dies zu thun. Es folgen Gesuche um Wirtschafts- Erlaubnis: furter Friedhofe war einen Sohn bon 11 Jahren, feine genügend große Wohnung. Rud. Trescher u. Hermann Schrödel für Steins Garten, g in Schlesien und Derselbe ist euch genötigt ein Dienstmädchen zn halten, um Liegnig ist, zugege die Reinigung des Hauses vornehmen zu lassen. Um nun wofür die Bedürfnisfrage bejaht wird. Karl Hartmann schien, schrie jenem 260 Mark gefordert zur Herrichtung eines Raumes, den wofür ein Bedürfnis verneint wird mit der Begründung, Henriette Bagner. für das Mädchen ein Schlafzimmer zu beschaffen, werden für das früher Riemer'sche Haus An den Bahnhöfen 71, Oniß für die Situati häft es für unzulässig in der beabsichtigten Weise einen e Mörderin mein man vom Treppenhause abtrennen will. Stadtv. Huhn daß die Gegend zu wenig bebaut fei. Paul Dregelius aus Dortmund für Wallthorstraße 24 frühere Alte Post. suchst ller will hier einen Ausspann und eine Logierwirt. Die Hand reichten, bi sein, daß es Niemand darin aushalten könne. Der Ober. shaft für Handelsleute errichten. Wird verneint. Bei den champels, und de Raum zu schaffen, auch werde der Raum im Winter so falt ndere ihren Händebru bürgermeister bemerkt ohne erhebliche Mehrkosten wisse Gesuchen Wilh. Comes für Sonnenstraße 29( 8 um Chemannes anbrachta Beistliche die Leiche e spricht für die Ausführung des Projektes durch Aufwendung er feinen anderen Naum zu schaffen. Stadtv. Loeber erordneten. bon 260 Mart. Rebel habe ein Kind, einen Jungen, und wie lange dauere es, dann geht derselbe von Hause weg und ber Raum sei dann überflüssig. Wenn die Wohnung für It, 9. April 1903, einen Diener im Zumbauſe zu flein ſei, der Rinder hat, eröffnete um 4 Uhrüſſe man diesen Bosten beseßen mit Leuten, die über feine Kinder verfügen. Stadtv. Krumm erklärt, daß nach seiner Ansicht die Herrichtung des Bimmers nach dem vorliegenden Plan polizeiwidrig sei und darum stimme er dagegen. Der Antrag wird mit fnapper Mehrheit zum Beschluß erhoben. Der Vertrag über die Unterhaltung der Anlagen vor er in Folge der Deba enugung von rmittel rschiedene Schreiben n ſſen der Versammlung Kem ber Aula an der Ludwigstraße seitens der Stadt wird auf er von seinem Vore gegen die Verpachtung eines Geländestück& auf dm neuen er den Schülerinnen Friedhof an den Friedhofsauff her Sier für eine Pacht von 3 brächte, daß sie in& 3 Mart fü& Jahr nichts einzuwenden, macht jedoch dabei gütung, zu Augenume bie Bedingung, daß der Pächter von der Krezens nichts verNach Mitteilungen des toufen darf.- Ein Antrag der Arbeitnehmerbeisiger zum Schaaf, welche der Die Gewerbegericht wegen Teilnahme e nes Vertreters an eſe Angelegenheit ause bem in Dresden in diesem Jahre stattfindenden Ver n der Braud, daß af bands tag und die Uebernahme der hierdurch ent18 die Mitellafen e stehenden Kosten auf die Stadt wird nach dem Antrag der rhalten, daß sich Finanz- D putation abgelehnt. R.visions- Anstände der berrechnungsfammer betreffend die Rechnung der Stadt Gießen für 1900/1901 h.b.n nur eine formale ie Alinit begeben tönnum inzugehen set nie ausze hat der Bürgermeisterei nder zum Augenspieg eübt, schon bei Antit be dieselbe von seinem daß man an der Uni fei, als er dort gelehr rner, daß den Kinder g., auch wohl ein M eldbetrag gegeben worde Ansicht, daß die Kinde ns in den meisten Filla es sei sehr häufig de jungen noch nicht squ um deren Augen unter ister bemerkt dazu, de fel gelaffen hat, daß e er durch die Lehrer fü heranzuziehen, nicht f bereit erklärt hat, fil nd zu wenden, wenn intersuchungen an Rinden Augentlinit hat bar enen Intereffe der Rinde genleiden sich mit dija uchungen in der Auger entrantheit bei den Kin Behandlung deren Aus Mecum erklärt, daß Angelegenheit fich einvo Zukunft derartiges nig reichtes Baugesuch de Credner- und Hillebrand Bauordnung noch we 75 cm Ausladung. D fürwortung des Gefa Oneten Jug hard öge erft die Facade gestalten, und ein da Das Gesuch wird ab ensg- fuch des Bauunt eines Erfers an ein e vor der Versamml will auf feiner Sof es Hofes derart Bebau Hofraumes nicht m - -- - Andres.) Joh. Seeger für Neuenbäue 5( Rühlen Grund.) Georg Kraft für Frankfurterstraße( Reiseonfel). Wilh. Wagner für Bahnhofstraße 31.- Georg Korndörfer für Grünbergerstraße( Germania) wird die Frage eines Bedürfnisses bejaht, da es sich um Uebergänge handelt. Damit ist die Tagesordnung erledigt. Marktbericht. Gießen, 9. April Auf dem beutigen Wochenmartt fofteten Butter per Bb. 1.10-1.25 Mt. Hühnereier 6 Pfg, 2 St.11 Pfg., Enteneter St. 6-7 Big., Räse per St. 5-8 Pfg.. Käsematte 2 St. 5-6 Pfg., Erbsen ver Liter 21 Bfg., Linsen per Liter 32 Bfg. Tauben per Paar . 100-1.20, Hühner per Stüd M 1.00-170, Hahnen, per Stüd Mt. 0,85-2.00, Enten per Stüd 2.00-2.40. Gänse p. Bsb. 54-60 Bfg. Ochſenſleiſch per Bfb. 66-76 Bfg., Rinbleifd) per Bfd. 60-66 Pfa. Schweinefleisch per Pfo. 66-76 pia Schweinefleisch gesalzen per Bfund 0.80 Bfa., Kalbfleisch ver Pfd. 66-72 Bfa., Hammelfleisch per Pfd. 52-72 Pig., Kartoffeln per 100 Kilo 6.00-0.00 mt., 3wiebeln per 3t. Mt. 6.00-7.00, Milch per Liter 18 Vfa. Frankfurt a. M., 6. April.( Getreidemarkt- Bericht.) Das heutige Geschäft war infolge der bevorstehenden Feier tage sehr ruhig. Die Forderungen für Weizen vom Ausland find ohne wesentliche Veränderung. Landweizen war im Ausgebot etwas tnapper, während die höheren Preise nur ene kleinigkeit zu ihrem Recht famen. Für Roggen ist mehr Nachfrage gewesen. Gerste gefchäftslos. Hafer start ausgeboten bei fehlender Nachfrage. Ulfa Mt. 16.75-17.50, Azima Mt. 17.10-17.80, La Plata Mt. 17.50-18.50, rumänischer Mt. 17.30-17.50, Walla Walla 17.30 bis 1750 Roggen hiesiger Mt. 14 25 bis 14.35, russischer Mt. 14.60-14.70, Amerikaner Mt. 14.70-15 10. Gerste, hiesige Mt. 15.70-15.90, Pfälzer M. 16.20-16.40, fränkische Mt 15.80-16.10, Riedgerste Mt. 16.20-16.30, ungarische Mt. 17.50-18.20. Hafer hiesiger und Wetterauer Mf. 14.50-14.70, furhessischer 14.60 bis 14 90, Württemberger Mt. -.-, baye rischer Mt. 14.70-15,20, russischer, Mt. 14.30 bis 15 10. Ma& Mixed Mt. 11.70 bis 11.90, Donaumais Mt. 13.60 bis 13.90, La Plata 13.50-13.80, Odessa Mt. 13.50 bis Mf. 14.20, Virginia Mt. 13.90-14.30. Alles per 100 Kilo netto effettiv loco hier. Mehl fefter. Es bis 25.75, feinere Marken Met. 28.25 bis 28.75, hief. notiert nach Qualität: Weizenmehl hies. Nr. 0, Mr. 25.25 Nc. 2 Mt. 22.25-22.75, feinere Werfen Mt. 23 25 bis 23.75, hies. Nr. 3, Mt. 21.25-21.75, feinere Marken Mt. 22.25-22.75, hies. Nr. 4, Mt. 18.50-19.00, feinere Marken Mt. 19.25-19.75. Roggenmehl, hiesiges Nr. 0, Mf. 22 50-23.- do. Nr. 1, Mt. 20. bis 21.-, do. Nr. 2 Mt. 15.50-16.-. Alles per 100 kilo incl. Sack loco hier. Futterartikel fester. Weizenschalen Mt. 4.55 4.65, Weizenkleie Mt. 4.50-4.60, Roggenkleie Mt. 4.90 5.10, Beizen- Futtermehl Mt. 6.25-6.75, Biertreber, getrocknet Mt. 5.50-5 60, Maigfeime Mt. 5.10-5 20, Rapstuchen Mt. 5.40 bis 5 50, Balmfuchen Mt. 5 405.50. les per 50 Kilo netto effettiv lcco hier, bei Abnahme von 10 000 Rilo. - Methodistengemeinde, Asterweg 16. Karfreitag, nachmittags 4 Ostermontag, nachmittags 4 Uhr: Predigt. Uhr: Predigt. Von dem bekannten Kur- Institut Spiro Spero( Paul Weidhaas), das mt seinen Erfolgen bei Behandlung von den verschiedensten Asthma- u. Lungenleiden seit 1881 wiederholt das öffentliche Interesse erregt hat, liegt der heutigen Numm r ein Prospekt bei, den wir ter Beachtung unserer Leser empfehlen. Drud und Verlag der Gießener Verlagsbruckerei, vorm. Wilh. Keller'sche Buchdruckerei( gegr. 1783); für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießen. 00000 Geschäfts- Empfehlung. Mit dem 1. März habe ich das von mir seit langen Jahren geführte Restaurant ,, Zum Andres" Giessen Sonnenstrasse an Herrn Comes übertragen. Für das mir jederzeit entgegengebrachte Vertrauen und Wohlwollen, welches ich bitte auch auf meinen Nachfolger übertragen zu wollen, danke ich auf diesem Wege nochmals allen meinen geschätzten Freunden und Gönnern. Hochachtungsvoll Karl Weidig. Unter höfl. Bezugnahme an Obiges wird es mein eifrigstes Bestreben sein, den guten Ruf des altrenomirten, in meinen Besitz übergangenen Restaurants ,, Zum Andres" nach jeder Richtung hin zu wahren und durch Verabreichung von vorzüglichen und reichhaltigen Speisen und Getränken und durch aufmerksame Bedienung allen meinen verehrl. Gästen und Freunden gerecht zu werden. Giessen, 9. April 1903. Mit ergebenster Hochachtung Wilhelm Comes Traiteur. 000000000000000 0000000000 Bekanntmachun. Mit der Eröffnung des Friedhols am Nodtberg Bäckerlehrling gesucht. In einer ländlichen Bäderei im Kreise Alsfeld fann ein Lehrling, lehnt den erbetenen werden als gewerbsmäßige Leichenwärter und Leichen- alsbald oder später, unter günstiKrumm bemerkt, v Frauen nur von mir hierzu bestellte Personen zugelassen gen Bedingungen eintreten. Näh. r veranlaffen, sein werden. nhofstraße arelutettoni Bewe.ber um diese Stellen wollen sich unter Andurch die Frp. d. Bl. 5 Zimmerwohn. m. Bad, Loggia u. all. Zubeb. 3 Tr. Ede Stephan1. April od. Später zu vermieten Näberes 2 Trebben dafelbfl. Ein einfach und mehrere schön| möbl. Zimmer, Mittelpunkt der Stadt sofort zu vermieten Näh. Marktplaß Nr. 5, 1 Möbliertes Zimmer mit oder ohne Pension Kirchblah 6. sgesuche der Gebrüt gabe ihrer persönlichen Verhältnisse schriftlich bis zum u. Keb'erfiraße an ruhige Leute per mit oder ohne Pension zu verm. fe ein kleines Wohnha 1. Mai d. Js. bei mir melden. gangenen Jahre errichtet nternehmer Shepp werden von den Sta erhielt der Gärtner Ad am Schiffenbergweg Degen des Bauens auf Gießen, den 8 April 1903. Der Oberbürgermeister. Mecuin. Bekanntmachung. Tiefenweg 13, bei der früher Lindenstruth'schen ispens. Ein Diaper Dofraite ist eine geräumige Werkstätte alsbald zu die Anlage eines Gr Straße wird befürwort Kleine Wohnungen alsbald zu vermieten Brandplak 15. Stube mit Küche pr. April u vermieten. Näheres Wallthorftraße 8 im Laden. bermieten. Näheres bei der Bürgermeisterei- Zimmer per sofort zu vermieten. Mr. 15.Möbl. Zimmer Afterweg 59, II, Schön möbl. Frontzimmer Näberes Maiftplay Nr. 20. Freundlich möbl. Zimmer zu berm. Rothermel, Bahnhofftr. 38. Binige schön möblierte Zimmer mit oder ohne Pension zu bermieten. Bismarckstraße 17. Gin schön möbl. Zimmer zu bermieten. Näh. Brandplay 14, 3. 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Crescher& Schrödel aus Frankfurt a. main Für das mir bewiesene Wohlwollen sage besten Dank und bitte gleichzeitig dasselbe auch auf meine Nachfolger übertragen zu wollen. Hochachtungsvoll M. Stein. Anschliessend an vorstehende Mitteilung beehren wir uns hierdurch ergebenst anzuzeigen, dass wir das erwähnte HotelRestaurant mit dem 1. April 1903 käuflich übernommen haben und dasselbe verbunden mit vergrösserter Tages- Restauration unter dem Namen 55 Zum neuen Saalbau Mr. 84 Abonnemen in's Haus ge Gratisbella Oberbeffifch Gartenban, Das Bla fitr Betr.: Das den zipe Auf G ordnung n und mit G für den Kre weiterführen werden. früher Stein's Garten Durch vieljährige Thätigkeit einesteils als Oberkellner im Hauptbahnhof, andernteils als Küchenchef im ,, Pariser Hof zu Frankfurt a. M. haben wir uns hinreichende Kenntnisse erworben und sind wir dadurch in der Lage allen an uns gestellten Forderungen in jeder Weise gerecht zu werden. Unser hauptsächlichstes Interesse wird darauf gerichtet sein, unsere werten Gäste durch eine ganz vorzügliche Küche und hervorragende Getränke in jeder Weise zufrieden zu stellen. Auch empfehlen wir uns für Festlichkeiten jeder Art in und ausser dem Hause, wobei wir für tadellose Lieferungen garantieren. Indem wir um geneigten Zuspruch bitten, empfehlen uns Sämtlic Markttages, wird, ausge Handelszwec ausgemoller leberfi bem Markt muß das Ruwide mit vorzüglichster Hochachtung Trescher& Schrödel. foweit nicht eine höhere zu 30 Mr. Gießer Giessener Stadttheater. Eröffnung der Operetten- Saison. Gastspiel des Elbinger Operetten- Ensembles. Ostermontag, den 13. April 1903 Der Bettelstudent. Operette in 3 Aften von Carl Millöcker. Dienstag, den 14. April 1903 Wiener Blut. Operette in 3 Aften von Johann Strauß. Bäckerverein, Frühauf Am 2. Osterfeiertag: . ་ མ Bett Federn Bettfedern n. Daunen, paten, Barchent, Bettzeug, gäthädchen, eif. Bechen, Bett- Cattune. Damaste, Betttuchleinen u. 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