Nr. 57. Abonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 60 Bfs., in's Saus gebracht GO Bfg., burch die Beft bezogen viertelfährlich Mt. 1.50. Bratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) Oberbeffische Zeitschrift für Landwirtschaft, Obst- nud Gartenbau, sowie die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Montag, den 9. März 1903. Gießener 12. Jahrgang. Insertionsprei 8: Die einspaltige Petitzeile für Gießen wie ganz Oberbeffen, die Kreise Beglar und Marburg 10 Pfg. fenft 15 Big.; Reklamen die Petitjeile 30 resp. 40 Bfg. Bostzeitungslifte No. 3869. Redaktion und Expedition: Gießen Rexenweg 28. Fernsprechanfisk r, 868. Neuelle Nachrichten ichener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung J ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Die katholisch- theologifche fakultät zu Strassburg. Zu der Reichstagsdebatte über die Straßburger atholisch- theologische Fakultät wird uns von geschäßter Beite geschrieben: Die eljaß- Lothringische Frage würde man urchaus falsch beurteilen, wenn man hier nur die perönliche oder patriotische Empfindung sprechen ließe. Wohl ftes richtig, daß fast genau 200 Jahre vor der Wiederroberung die Reichslande noch deutsche Gebietsteile wacen. Aber der llebergang von einem Lande zum anderen sollzieht sich nicht ohne Veränderung lebendiger Interes en. In dem Augenblicke, als Elsaß- Lothringen an Deutschand zurücfiel, schlossen sich für die Reichslande an den Bogesen die Zollgrenzen, alte Geschäftsbeziehungen_eroschen und die Bevölkerung war genötigt, sich neue Verindungen, anstatt, wie früher westwärts, nach dem Osten in zu suchen. Die Störungen im Erwerbsleben machten ich also auf Jahre und Jahrzehnte hinaus geltend, und nan fann es daher vom menschlichen Standpunkte aus ollständig begreifen, daß die geistige Zurückeroberung der Reichslande sich sehr langsam vollzieht. Umsomehr muß sas Reich darauf bedacht sein, sich innerhalb der Bevölke=" cung einen gewissermaßen moralischen, deutschfreundlichen Finfluß zu sichern. Aus diesem Grunde hat die Reichscegierung die Beamtenstellen von Anfang an mit Vorliebe In Altdeutsche übertragen, die hierdurch ein sehr wertsolles germanisatorisches Element geworden sind. Eine ehr einflußreiche Stellung im Volte nimmt naturgemäß mich die fatholische Geistlichkeit ein, auf die aber der Staat eine Einwirtung hat, weil die Geistlichen ihre Erziehung n geistlichen Anstalten genießen und weil ein Teil dieses Mecas zu dem Sprengel des französischen Bischofs in Ranch gehört. Selbst wenn man nicht einmal annehmen vürde, daß die Erziehung in den geistlichen Alumnaten ind Seminarien franzosenfreundlich ist, dann wäre die Errichtung einer katholisch- theologischen Fakultät bei der Aniversität Straßburg wünschenswert, weil dadurch die Berhältnisse bei dem reichsländischen Klerus durchsichtiger verden. Fürst Bismarck ha. demgemäß bei Errichtung per Straßburger Universität ausdrücklich betont, daß diese lma mater entschieden paritätisch organisiert werden müsse. Dieses Ziel ist jetzt erreicht. Die Etreitfrage war nur, ob ie Regierung oder der Vatikan bei der Sache die Oberhand gehabt habe. Ein Ten des Reichstags war der Meitung, daß der Staat ein Stück der Hoheitsrechte abjegeben habe, indem er mit Rom verhandelte und indem er Sem Bischof von Straßburg ein Mitwirkungsrecht bei der Berufung der Professoren zugestand. Nichts war verkehr er als diese Auffassung. Man überlege nur die Sache ohne Vorurteil. Wollte der Staat für die katholische Fatultät Hörer haben, so konnte dies nur durch eine Verinbarung mit der geistlichen Gewalt erreicht werden und, im zu einem Abkommen zu gelangen, ist die Regierung or die rechte Schmiede gegangen und hat sich mit dem Batikan, aber nicht mit dem Bischof, in Verbindung ge eßt. Da dieser aber einen Teil seines Einflusses auf die Besetzung der Professorstellen durch Aufhebung der Alumtate verliert, so mußte ihm naturgemäß auch ein Mitvirkungsrecht bei der Besetzung der Stellen in der Fa ultät zugestanden werden. Nach den gestrigen Mittei ungen ist die Errichtung der Fakultät sicher. Wir hoffen, daß sie gute Früchte trägt und die Verdeutschung und geistige Wiederoberung der Westmark fördert. Die Politik. Besuch des Kaisers in Dänemart. Es bestätigt sich jetzt, daß Kaiser Wilhelm demnächst nach Kopenhagen reisen wird, um dem König Christian einen Besuch abzustatten. Allerdings wird er nicht, wie es zuerst hieß, zur Feier des 85. Geburtstages des Königs dort eintreffen, da dieser Tag in die Charwoche fällt, jondern bereits vorher die Reise antreten. Wie uns ein Telegramm aus der dänischen Hauptstadt meldet, erfolgt die Ankunft des Kaisers daselbst am 2. April nachmittags. Der Besuch unseres Kaisers am dänischen Königshose ist zunächst als die Erwiderung des Besuches zu betrachten, den der dänische Kronprinz vor einiger Zeit dem deutschen Kaiserhofe abgestattet hat, doch hat er nicht nur die Bedeutung eines bloßen Aktes der Courtoisie, vielmehr wird die nach langer Spannung erfolgte Wiederannäherung zwischen Deutschland und Dänemark durch die Reise de Kaiser Wilhelms an den Hof von Kopenhagen besiegelt. In diesem Sinne wird die Ankündigung auf beiden Seiten mit lebhafter Genugtuung begrüßt. seiner Rückkehr von Helgoland nach Berlin boi dem Kaiser der Bremer Senat im Ratskeller ein Frühstüd dar, an dem mit dem Großherzog von Oldenburg auch der Reichskanzler Graf Bülow und der Eisenbahnminister Budde teilnahmen. Der Trierer Schulstreit beendet? )-( Während der Kultusminister Dr. Studt im preusischen Abgeordnetenhause erklärte, daß er nicht misse ob die Verhandlungen des preußischen Gesandten beim Vatikan mit der römischen Kurie zum Abschluß gekommen sind, wird in Blättermeldungen aus Rom behaup tet, daß die Frage wegen des Schulerlasses des Bischofs Rorum bereits gelöst sei. Die Vorstellungen, welche Kardinal Kopp im Namen des deutschen Kaisers erhob, sollen den Erfolg gehabt haben, daß der Vatikan sich bereit erklärte, den Bischof zur Zurückziehung oder Abänderung des Erlasses zu bestimmen. Hier ist nur von Vorstellungen des Kardinals Kopp die Rede, während der Kultusminister ausdrücklich von Verhandlungen des preußischen Gesandten sprach. Doch ist es wohl glaub. haft, daß neben dem Gesandten der beim Papst und Der Kurie in hohem Ansehen stehende Kardinal sich um Die Echlichtung des Streites bemüht. Ob indes die Dinge so weit gediehen sind, wie es in den erwähnten Blättermeldungen heißt, muß dahingestellt bleiben. Bis auf den Buchstaben! () In einer Unterredung mit dem Konstantinopeler Korrespondenten des Standard" sagte der türkische Großvezier, daß die Pforte das mazedonische Reformpr gramm bis auf den Buchstaben ausführen werde. Die Türkei, fügte er hinzu, brauche nur Zeit, viel Zeit, und So wird denn auch die Durchführung der Reformen nicht so schnell von statten gehen, als es im Interesse Mazedoniens und der Türkei selbst zu wünschen_wäre. Immerhin scheint es an gutem Willen bei dem Sultan und seinen Ministern nicht zu fehlen. Schon wird ge meldet, daß eine Verordnung des Padischah ergangen ist, welche Bestimmungen über die Amnestierung der wegen politischer Vergehen und Verbrechen verurteilten Mazedonier trifft. Die Pforte hat dem österreichisch- ungarischen und russischen Botschafter mitgeteilt, daß in folge der gewährten Amnestie eine Spezialkommission ge bildet wurde, die die Rückkehr der nach Bulgarien aus. gewanderten bulgarischen Familien überwachen werde. Die Rückkehrenden werden entwaffnet und müssen sich eidlich verpflichten, sich fünftig loyal zu verhalten. Nach Angabe der Pforte sind bisher 400 Emigranten zurückge kehrt. Ferner ist die Reorganisation der mazedonischen Gendarmerie durch eine Verfügung des Eultans in die Wege geleitet. In den Stambuler Regierungskreisen heißt es, daß die Organisation und das Kommando über die Gendarmerie in den drei Vilajets deutschen Offizie ren anvertraut werden soll. Das wäre gewiß nicht der schlechteste Gedanke. Die deutschen Offiziere würden in dem Gendarmerieforps bald Ordnung schaffen und eine Tätigkeit entfalten, deren wohltätige Wirkungen die Be völkerung bald spüren würde. Erhöhung der Brauftener. Die Andeutung, welche unlängst in Reichstage der Schazsekretär v. Thielmann bezüglich der geplanten Erhöhung der Brausteuer machte, soll in Erfüllung gehen. Im elsaß- lothringischen Landesausschusse erklärte auf eine Anfrage des Abgeordneten Ditsch wegen Aenderung der Bandesbiersteuer der Unterstaatssekretär v. Schraut, daß eine Aenderung der Landesbiersteuer nicht empfehlensvert sei, weil eine Reichsbiersteuer in naher Aussicht tehe. Die Aussichten für das Zustandekommen einer neuen Biersteuervorlage sind nicht ungünstig, da die Mehrheit des Reichstages der Erhöhung der Brausteuer nicht abgeneigt ist. Dies trifft allerdings nur für den gegenwärtigen Reichstag zu, doch läßt sich wohl annehmen, daß die Zusammensetzung des fünftigen Reichstages, dem die Entscheidung über die zu erwartende Vorlage zufällt, sich nicht wesentlich von der jezigen unterscheiden wird. Ein Londoner Panama. $ In der englischen Hauptstadt wird der Zusammenbruch eines schwindelhaften Finanzinstituts, dern bon and Globe Corporation", viel besprochen. Zahlreiche Personen haben durch das Fallissement ihr Vermögen eingebüßt oder schweren Schaden erlitten. Die Angelegenheit kam auch im englischen Unterhause zur Sprache. Großes Aufsehen erregt nun ein offener Brief, den der befannte Journalist Arnold White an den Premierminister Balfour gerichtet hat. White schreibt darin wörtlich: ,, Ich flage die Minister des Königs an, in dem Unterhause falsche Angaben gemacht zu haben, um die öffentliche Meinung irre zu führen." Der Briefschreiber beschuldigt ferner den Premierminister, genau gemußt zu haben, daß Die Mitglieder des Aufsichtsrates der ,, London and Globe Corporation" sich hinter den König und den Herzog von Cambridge gesteckt haben", und verlangt, daß den Schuldigen der Prozeß gemacht werde, damit über die Angelegenheit volles Licht verbreitet werde. Ein hübsches Wort Roosevelts. Der Präsident der Vereinigten Staaten von Nordamerifa tritt bekanntlich mit Warme für die Gleichberechtigung der Reger ein, die seit einigen Jahren in den Südstaaten, zum teil auch in den Nordstaaten, wieder start angefochten wird. Er und sogar seine Familie wird deshalb vielfach angefeindet, andererseits aber auch findet er öfters Zustimmung. So beglückwünschte ihn bei dem legten Empfang im Weißen Hause einer der Gäste zu seiner Haltung in der Negerrage. Derr präsident," jegte er yngd, m Name wird in der Nachwelt glänzen wie der Washingtons." ., Welcher Washington, George oder Booker Washington?" erwiderte der Präsident rasch. Booker Washington ist der Name jenes bekannten schwarzen Professors, der die Sache der Schwarzen seit Jahren mit ebensoviel Geist wie Mut verficht. Kurze politische Nachrichten. * Der preußische Striegsminister hat den Generalfom mandos der Armeetorps mitgeteilt, daß besonderer Wert darauf gelegt werden müsse, daß Mannschaften, deren Dienstuntauglich feit festgestellt ist, nicht länger als unbedingt erforderlich im Dienst zurückbehalten und mittels eines beschleunigten Verfahrens fettens des Generaltommandos entlassen werden. * Die Prinzessin von Asturien ist von einem Brinzen entbunden worden. Prinzessin Maria de las Mer cedes, ältere Schwester des önigs Alfons, ist mit dem Prinzen Carlos von Bourbau Sizilien vermählt. * Nach einem Telegranum aus Madrid hat die Gen darmerie in Jerez 37 Feldarbeiter gefesselt ein gebracht, die unter Drohungen von den Grundbesitzern eine Lohuerhöhung verlangt hatten. Bei den Arbeitern wurden anarchistische Flugschriften und Aufrufe gefunden. * In der italienischen Deputiertenfam mer erklärte der Unterstaatssekretär Baccelli, die Regie. rung habe die Berichte der Kommission erhalten, welche zur Untersuchung der Sklavereifrage im Benadiergebiete ( am roten Meer) eingesetzt wurde. Sollte sich zeigen, aß die Benadiergesellschaft den ihr durch die Brüsselei Stavereiatte auferlegten Verpflichtungen nicht nachkommt, so würde die Regierung von den Rechte, die Konzession für verfallen zu erklären, Gebrauch machen. * Dem Gouverneur von Tanger ist aus Fez die Nach richt zugegangen, daß der Prätendent gefanger genommen worden sei. Die Nachricht bedarf noch sehi Ser Bestätigung. 276. Sizung. Deutfcher Reichstag. - Militär und Post.- Eigenec Bericht. Graf Oriola, der neuerdings in militärischen Finanz fragen eine sehr lebhafte Tätigkeit entfaltet, hat der Reichsregierung seine Unzufriedenheit darüber ausge sprochen, daß diese noch nicht eine Militärpensionsnovell: borgelegt und dadurch manchen geheimen Notstand gelindert habe. Der Kriegsminister von Goßler aber zuckte in seiner Erwiderung die Achseln und wies auf die schlechten Zeiten hin, bei denen an die Einführung eines Mehraufwandes von 70 Millionen gar nicht gedacht werden könne. As dann Graf Roon und Abg. b. tardorff eine Erhöhung der Biersteuer vorschlugen, rief der freis. Abg. Schrader laut den Vorschlag einer ReichseinkommenSteuer in den Saal, der befanntlich im Bundesrat niemals Zustimmung findet, weil eine solche Steuer die Steuererhebung in den Einzelstaaten durchkreuzen würde. Dann wurde der Antrag des Abg. Dr. Müller- Sagan auf Erhöhung der neuen Bostassistentenstellen von 2000 auf 3000 abgelehnt, desgl. dessen Antrag, daß die nichtetatsmäßigen Assistenten ebenso viel Gehalt beziehen sollen, als die etatsmäßigen. Zum Schluß trug der soz.- dem. Abg. stunert eine Reihe von Beschwerden aus der militärDienstlichen Praxis vor. 38. Sigung Preussischer Landtag. Haus der Abgeordneten. Kultusetat. Eigener Bericht. Die zweite Beratung des Kultusetats leitete der Zentrumsabg. Dauzenberg mit heftigen Angriffen auf bas Kultusministerium ein. In diesem, rief er, herrschi eben die Tendenz, die Katholiken nicht als ebenbürtige Staatsbürger zu behandeln, vielmehr die Tendenz, die Katholiken zu binden und zu knechten, den Evangelischen Dagegen unbeschränkte Freiheit zu gewähren. Das ist die Parität im Sinne der Regierung! Herr Dauzenberg führte msbesondere Beschwerde über die Beschränkung der Drbenstätigkeit und forderte die tonfessionelle Grundlage für die Volksschule. Der Kultusminister Dr. Studt suchte Die Vorwürfe des Zentrumsredners eingehend zu widerlegen. Auf die Anfrage des nat.- lib. Abg. v. Eynern, ob der Bischof von Trier sein Publikandum bereits zurückgezogen habe und wie es mit dem§ 2 des Jesuitengesetes tehe, erwiderte der Minister: Es ist mir nicht bekannt, ob die Verhandlungen des preußischen Gesandten beim Batitan mit der Kurie über den Trierer Fall zum Abschluß gekommen sind und welches Ergebnis sie gehabt haben. Ebenso ist mir unbekannt, in welchem Stadium der geschäftlichen Behandlung der Antrag auf Aufhebung des 32 des Jesuitengeseges sich im Bundesrat befindet. Der Sch fann Sie übrigens fuhr Baffin fort, jeder Bille Sr.. Majestät des wenn Sie nicht etwa e hierbleiben wollen, gnädige offizier habe ich die Pflicht, darüber zu wachen, daß der Berantwortlich feit entheben; als höherer Gensdarmeriegenau befolgt wird Es war finden sollte. Nikolaus erwartete tief erregt den Eintretenben. ein Zeichen, daß die tötende Kerferhaft ihr Gnde eme Qualen, wie feine Hoffnungen, und ein af Grimm packte ihn plöglich. Sein frübei seinem Anblick vergaß Nikolaus er erinnerte fich an alles, Ier, turlicher Wenn es doch alle wiffen In der letzten Nacht führte Koushort Von Anton Tschechom. man den Direktor ber ( Nachdruck verboten.) ioinen Schlage Er alle Eingerührt in verstand nichts. Dann exzitterter Juß starb ab. Er Inmate bas Diman; er hörte, wie fid eate fich mit dem Leib auf den uß gegen den Rücken des Diwans schlug. Time Eingeweide umbrehten und wie der ungehorsame Minuten durchflogen seine Gedanken und wurden schwer, der linte - nicht ertragen und linte Abg. porsch jüyri aus, dass die Kirche nicht die tonfessionelle, sondern die paritätische Volksschule bekämpfe, forderte die Aufhebung des Jesuitengesezes und drang auf die Aenderung der Bestimmungen über die Zulassung Der Krankenpflegeorden. Den Schluß machte der nat.- lib. Abg. Sattler mit einer Polemit gegen die Abgg. Porsch und Dauzenberg. Jugend von heute. ( Bon unserem ständigen CB. Mitarbeiter.) Die Blätter haben in jüngster Zeit aus verschiedenen Broßstädten, namentlich aber von Berlin, Fälle von weitgehender sittlicher Verwilderung der Kinder veröffentlicht. So wurde im nördlichen Teile der Reichshauptstadt eine wohlorganisierte Bande ton jugendlichen Ladendieben ermittelt, deren jüngstes Mitglied neun Jahre alt war. Diese frühzeitig dem Verbrechen in die Arme getriebene Horde stand unter der Leitung eines bereits bestraften 17jährigen jungen Mannes und verfuhr mit einer solchen Umsicht, daß man noch viel von den einzelnen Mitgliedern der Bande erwarten darf. Sie fanden sich in der Regel, wie spielende kinder, in der Nähe solcher Ladengeschäfte ein, die von einer einzigen Berson bedient wurden. Durch ihren Lärm lockten sie den Staufmann vor die Tür und vährend dieser Ruhe gebot, schlüpfte schnell ein kleiner Wicht ins Haus und hinter den Ladentisch und plünderte mit einem festen Griff die Ladenkasse. Ein anderer Fall Don früher Verkommenheit wird von zwei jungen 15und 10jährigen Mädchen geliefert, die ihre feile Liebe barboten und dann nachher der eigenen Mutter und sontigen Helfershelferinnen die Erpressungsgelegenheiten schufen. Hier zeigt sich eine solche Vertommenheit der Besinnung, daß der Staat unbedingt nicht tatenlos zu sehen darf. Leider bietet freilich die Gesetzgebung nur dann eine pandhabe zu einer Fürsorgeerziehung, wenn strafunmünDige Kinder eine strafbare Handlung begangen haben. Bon dem schlechten Beispiel, das viele Kinder aber im Elternhause oder in der Umgebung genießen, erhält die Behörde teine Kenntnis. Und doch sollte wenigstens in den größeren Städten Gelegenheit zu einer strengeren Ueberwachung der Kinder geboten sein. Biele Eltern sind ja durchaus unschuldig daran, wenn ihre Kinder verderblichen Einflüssen verfallen. Die Not des Lebens zwingt sie, ihrem Erwerb außerhalb des Hauses nachzugehen, und dieser Fall wird besonders bei unehelichen Kindern vorliegen. Ueber die Notwendigkeit einer strengeren Kinderüberwachung wird ja jedenfalls keine MeinungsverschieDenheit bestehen. Aber w ist die Ueberwachung einzurichten? Die Kasernierung der Kinder in Erziehungsund Waisenanstalten, oder in Beaufsichtigungsanstalten, genügt nicht, weil sie die persönliche Tätigkeit der Kinder zu wenig in Anspruch nimmt. Dagegen empfiehlt sich ein System, das in vielen Industriestädten Frankreichs eingeführt ist. Dort bestehen Anstalten, die tagsüber für die Zeit zwischen dem Mittagsmahl und dem Abendbrot die Kinder in ihre Obhut nehmen und zwar zu einem besonders geregelten Erziehungszweck. Die erste Stund: ist dem Spiel gewidmet, dann werden die Schularbeiten erledigt, und schließlich werden je nach der Jahreszeit landwirtschaftliche und gärtnerische Arbeiten bezw. Handfertigungsarbeiten verrichtet. Abends, wenn die Familie wieder beisammen ist, wird das Kind der häuslichen Gemeinschaft zurückgegeben. Dadurch wird vor allem das Kind zur Verehrung der Natur zurückgeführt, auch dem großstädtischen Kinde bleiben die Eindrücke des geheimnis vollen Lebens im Weltall nicht verborgen und frühe schon übt es, das einmal Meister werden, oder einem Haushalt vorstehen muß, den Sinn für das Schöne und Zweckmäßige. In Frankreich hat man mit diesem System sehr gute Erfahrungen gemacht. Hier sollte man ähnliche Anstalten durch die Gemeinden ebenfalls in Aussicht nehmen. Was an der Jugend von heute geschieht, wird der Bürger der Zukunft dem Staate einmal danken. Nab und fern. [-] Der fünftige Aufenthalt der Prinzessin Lniſt soll jezt doch Schloß Schlackenwörth in Böhmen werden Das Schloß ist von seiner bisherigen Bewohnerin, einer Fürstin Isenburg, in den letzten Tagen verlassen worden und wird nun für die Ankunft der Prinzessin in Stand gesezt, die dort ihre Niederkunft erwarten soll. Prinzessin Luise ist, wie in dem toskanischen Hose nahestehenden Kreisen versichert wird, mit der neuen Wandlung der Dinge sehr zufrieden und soll sich aus freien Stücken bereit erklärt haben, nunmehr den Weisungen ihres Elternpaares bedingungslos Folge zu leisten. Daß Die Versöhnung mit dem Elternhause vollständig ist, beweist die Tatsache, daß der Großherzog von Toskana nunmehr seiner Tochter aus dem Hofarchiv den Geburts- und Trauschein zur Verfügung gestellt hat, damit die sächsische Regierung in der Lage ist, einen Heimatsschein auszufüllen, da die Prinzessin auch nach ihrer Scheidung die Heimat ihres Gatten hat. Sachsen hat vorläufig aber die Ausstellung eines Attestes abgelehnt. Die Oberhofmeisterin der früheren Kronprinzessin, Freifrau v. Fritsch, beabsichtigt demnächst ihre Stellung bei Hofe aufzugeben, ebenso Hofmarschall v. Tümpling. Die Erziehung der kronprinzlichen Kinder wird der Oberhofmeisterin der Königin Witwe Carola, Frau v. Pflugt, übertragen werden. Graf Leo Tolstoi, der bekanntlich in einem Schreiben an einen Newyorker Journalisten rin sehr hartes Urteil über die Prinzessin Luise gefällt hatte, erklärt jetzt öffentlich, daß er als Mensch, der nach Christi Gesezen zu leben strebt, sich nicht im Rechte fühle, einen Stein auf die unglückliche Frau zu wersen und die Veröffentlichung seines harten und unchristlichen Briefes sehr bedauere". £ Das Einkommen der Frau Krupp ist von ihr dieses Jahr nur auf 13 bis 14 Millionen eingeschätzt worden, vährend der verstorbene Geheimrat Krupp in den letz ten Jahren 22 Millionen deklarierte. Der Steueraus sall macht sich deshalb in den Finanzen Essens sehr empfindlich bemerkbar. Die Abnahme des Einkommens ist zum Teil auch den hohen Stiftungen( 4 Millionen sür die Versicherungskassen und Wohlfahrtseinrichtun gen, 1 Million für die Stadt Essen), und den bedeufenden Legaten Krupps an einzelne ihm nahestehende Personen zuzuschreiben. Krupp entrichtete in den letzten Jahren über 1 Million Mart an Steuern. ::[ Die Jagd nach dem Glüd.] Eine Haftige Hochzeits geschichte erzählt das ,, Petit Journal: Ein Pariser Arbeiter heiratete eine jung Wäscherin von der Rue SaintMaur. Nach dem Hochzeitsmahle schlug der junge Ehemann, um den Gästen eine kleine Abwechselung zu bieten, eine Spazierfahrt auf der Stadtbahn vor. Man sollte bis zur Station La Chapelle fahren, um dann zu Fuß nach Hause zu gehen. Die Hochzeitsgesellschaft begab sich also zum Boulevard de Belleville und nahm den ersten Zug. Auf der Station La Chapelle stiegen alle rasch aus, mit Ausnahme der Braut, die mit ihrer langen Schleppe in der Wagentür hängen blieb und nicht zur rechten Zeit hinausspringen fonnte. Ehe sie die Schleppe freigemacht hatte, ging der Zug ab. Man kann sich den Schmerz des Batten und die Ueberraschung der Gäste denken, als plözich das Fehlen der Hauptperson bemerkt wurde. Ohne ine Minute zu verlieren, eilte die ganze Gesellschaft auf Den Boulevard hinunter, und fort ging's im Lauffchriti zur nächsten Station, wo man den einlaufenden Zug ab fangen wollte. An der Spize der sonderbaren Schnellläufer lief der schwißende Bräutigam, die Angströhre in ser Hand, ohne sich um die scherzhaften Zurufe der Passan ten zu kümmern. Die Bewohner des Boulevard eilten in Scharen an die Fenster und betrachteten erstaunt die ,, wilde Jagd"; auch die Passagiere der vorübersausenden Stadt. bahn verfolgten mit lebhaftem Interesse diesen Wettlaus einer ganzen Hochzeitsgesellschaft mit dem Bahnzuge. Als Die Läufer die Station erreicht hatten, war die Braut so ben mit einem anderen Zuge nach La Chapelle zurück Jefahren, wo siei hre Freunde und Ihn", den ihr frisch ingetrauten Gatten, vermutete. Der Gatte und die Hoch zeitsgesellschaft mußten also schleunigst nach La Chapelle zurücklaufen. Unter dem Halloh der Straßenjugend unternahmen Bräutigam und Gäste den neuen Lauf und kamen Jerade an, als die Braut ,, mit dem Gürtel und dem Schleier" die Bahnhofstreppe hinabstieg, umgeben von einigen galanten Herren, die ihr Liebesdienste anboten. Komite doch niemand begreifen, daß eine junge Braut allein reiste. Um dem Spott der Menge zu entgehen, setzt: sich die ganze Gesellschaft in Droschten und fuhr zurüd nach der Rue Saint- Maur, start in Schweiß gebadet, aber glücklich darüber, daß die schmerzlich vermißte Braut zurückerobert war. :::[ Geschäftslyrit.] Bekanntlich haben sich eine Reihe Deutscher Chrischer Dichter zu einem Kartell zusammengechlossen, dessen Mitglieder verpflichtet sind, für Nachdrücke hrer Gedichte stets 50 Pfennig Honorar für die Versseile zu verlangen, bei unberechtigtem Nachdruck auf dem Prozeßwege. Der geistreia e Wiener Satiriker Julius Bauer eröffnet über diese Geschäftslyrik einige lustige Verse, von denen eine Nachbildung des allbekannten Frühlingsliedes hier wiedergegeben sei: Altneulied. Leise zieht durch mein Gemüt Liebliches Geläute. Klinge kleines Frühlingslied, Kling' geschützt ins Weite. Kling' bis an das Zeitungshaus, Wo die Scheren ragen. Wenn du einen Nachdruck schaust, Saq', ich lass' ihn flagen. V[ Die Polizei als Frühlingsbote.] Das sicherste Anzeichen dafür, daß der Frühling nun wirklich da ist und sich mit Erfolg behaupten wird, erblickt eine Wiener Lokalforrespondenz in der Verfügung der Wiener Polizeibehörde, wonach die diensthabende Wachmannschaft fortan statt, wie in den Wintermonaten, in schwarzen in weißen Handschuhen, und anstatt, wie bisher, in Stiefelbosen, in Pantalons den Posten zu beziehen hat. Der, polizeiliche Frühling" wenigstens ist als zweifellos bereits angebrochen. )[ Ein interessanter Fächer] kommt in den nächsten agen in Paris zur Versteigerung. Er stammt aus dem Nachlaß des kürzlich verstorbenen bekannten Korresponventen der„, Times", Oppert von Blowig und wurde von diesem vom 1878er Berliner Kongreß mitgebracht. Auf dem Fächer befinden sich die Unterschriften der am Kongresse beteiligten Minister: Karolyi, Haymerle, Rehemet Ali, Sadoullah, Ab. Caratheodory, Saint- Valsier, Desprez, Launay, Waddington, Bismarck, Odo Russel, Beaconsfield, Schuwaloff, Bülow, Gortschakoff, Andrassy, Corti, Salisbury, Hohenlohe und d.Dubrik. [ Artistenreklame.] Der bekannte russische Klown Durow macht wieder einmal von sich reden. Er behauptet, daß ihm die Leute von Kiew seine dressierten Tiere vergiften! Vier seiner Affen sind bereits in geheimnisvoller Weise vom Leben zum Tode gebracht worden, indem man ihnen während der Vorstellung in der Zirkusarena aus dem Zuschauerraume verdächtige Pillen zuwarf. Wenn nur nicht die Geister ihre Hand im Spiele haben! Oder sollte das vielleicht die höhere Reklame sein?! Lokales. Gedenktafel für den 10. März. 1606. Feldmarschall von Derfflinger*. 1772. Frie drich von Schlegel in Hannover*. 1776. Königin Quise von Preußen*. 1788. Eichendorff*.- 1813. Stiftung des eisernen Kreuzes. 1844. Der spanische Biolinvirtuose Sarajate in Pamplona* 1845. Alerander III. von Rußland*.- 1874. Jacobi, der Erfinder der Galvanoplastik †. ** Zu Postkarten mit Autwort werden statt der amtlichen Antwortfarten vielfach zwei einfache Postkarten verwandt, die durch einen Faden oder ebepapier mit einander verbunden sind. Da nach der Postordnung mit den Postkarten Antwortfarten verbunden sein dürfen, eine Vorschrift, wie die Verbindung bergestellt sein muß, aber nicht besteht, unterliegt es feinem Bedenken, derartige Sendungen nach Orten des Reichspostgebiets und Württem bergs zu befördern, sofern die Karten den Bestimmungen für einfache Bostfarten entsprechen und die Antwortlarte als solche bezeichnet ist. Bedenken erheblicher Art be stehen dagegen, so schreibt die postosfiziose Deutsche Bez tehrs 3tg.", wenn die Karten lediglich mit einer Nadel zusammengesteckt sind. Ta eine solche Befestigungsweise geeignet ist, Berlegungen der Beamten herbeizuführen und bas Sortiergeschäft zu erschweren, dürften die Bostanstalten nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht haben, der artige Gegen von der Beförderung auszufchlie Ben ** Brivattelegramm. Bei der heute Vormittag erfolgten 5. Ziehung der lesten( Haupt)-Klasse der HessischThüringischen Staatslotterie wurden folgende Gewinne gezogen: Je 5 000 Mt.: auf 1473 17 442, 48 948, 55 178, je 3000 Mt. auf: 1137, 1724, 4781, 9175, 11 293, 21 968, 25 012, 2844, 33 688, 45 713.( Ohne Gewähr.) [ Zur Reichstagswahlbewegung.] Ter gestrige Samstag war an vielen Orten des Reiches für die politschen Parteien ein Tag reicher Arbeit und Aufklärung. Snhalt ausfal jenigen Materi amtlich oder bu lid hurge Notize Aus he ** Altenb Aurberein unferem idyllife Vertrauensmänner und öffentliche Wähler versammlungen Verweilen zu fanden statt, die Vorboten der nahe b.vo: st- henden Wahl- Herrn Baron b Was eigentlich Parole für die Bewegung sein da die Ersch tämpfe. - wird, weiß man heute noch nicht; auch ist man in vielen Des bon da Kreisen noch unschlüßig, ob die eine oder andere Partei auf für die Durd Kompromisse eingehen soll. Aus unseren nahegelegenen ficher Bedeut Wahlkreisen liegen uns heute folgende Berichte vor: Die Vertrauensmänner der deutsch- sozialen Reformpartei( Kreis Gießen- Nidda) waren gestern Nachmittag hier in Gießen im Gasthaus zum Löwen" versammelt; vertreten waren 70 Orte, darunter mit anwesend die Abg. Köhler und Hirschel. Das Resultat der Versammlung ist, daß der bisherige Reichstagsabgeordnete Bürgermeister Köhler von Langsdorf einstimmig als Kandidat aufgestellt wurde. Köhler hat sich der deutsch- sozialen Reformpartei voll und ganz angeschlossen, außerdem wird seine Wahl auch vom Bund der Landwirte und vom Hessischen Bauernbund unterstützt. mit Energie diefen Somm bier begrüße ** Adert am Donnersta 60 Jahre alte Bruder im St burch mehrere S Der Mefferheld Das Leben burd Butzb amtes in ein Die freisinnige Volkspartei wird den Herrn Justizrat Borsteher hat, Dr. Gutfleisch aufstellen, der auch die Stimmen der Nationalliberalen auf sich vereinigt. Soweit uns nun bekannt, hat sich Herr Justizrat Dr. Gutfleisch aber noch nicht zur Uebernahme der Kandidatur bestimmt erklärt. Von den Sozialdemokraten kandidiert der Stadtverordnete Herr Kaufmanu Krumm. Gutfleisch- Köhler- Krumm, drei bekannte Persönlichfeiten aus unserem Wahlkreis, wer von diesen dreien Sieger wird, weiß man heute noch nicht. Die Wahlagitation muß darum für jede Partei eine anhaltend intensive sein; denn nur Rührigkeit und Aufmunterung aller Wähler fann uns eine wirkliche Vertretung unseres Kreises im Reichstag sichern. Im Kreise Marburg wird neben dem Herrn von Gerlach der Redakteur Bader aus München mit aufgestellt. Im Wahlkreise Alzey- Bingen haben die Freisinnigen ihren altbewährten Abg. Schmidt- Elberfeld wieder aufgestellt. Der von den Nationalliberalen aufgestellte Weinhändler Kommerzienrat Avenarius hat die Kandidatur abgelehnt. Das Centrum wird in Stichwahl kommen. Im Wahlkreis Kassel Melsungen fandidiert für die Nationalsozialen der Pfarrer Naumann. ** amt II nach für hier ift Frankfurt a. männerverfam geftern Nachm war gut befu beffen waren beginnende Schritte zu th Fleisch und × Vom bertreten. Ant Leidersbach ge Rollen, warf um und blieb liegen. Das herbeigeführt. ** Main am Mittwood bid einstimm henschule. ** Weyl * 1. Schwurgericht. In der am Samstag verhan belten Anklagesache vor den Geschworenen, der legten Sizung Umgegend feie dieser Tage, handelte es sich um schwere Urkundenfälschung gestern Sonnta begangen von dem 21 Jahre alten Landwirt Gustav Schellung im Bersch mann zu Geiß- Nidda. Derselbe war geständig einen Auszahlungsvermerk auf einem Hypotheken- Dokument geändert, resp. verfälscht zu haben. Die Geschworenen bejahten entgegengesett der Ansicht des Staatsanwalts die Schuldfrage dahin, daß nur einfache Urkundenfälschung vorliege worauf der Gerichtshof auf 3 Monate Gefängnis erkannte. Die Untersuchungshaft voll auf die Strafe in Anrechnung brachte, und den Verurteilten aus der Haft entließ. *** In der Halle des hiesigen Turnvereins übten gestern Vormittag diejenigen Turner unseres Gaues, welche die Gau- Musterriege auf dem diesen Sommer in Nürnberg stattfindenden Deutschen Turnfest stellen. Nach dem Verlauf zu schließen, haben wir große Hoffnungen, daß der Gau dieses Mal würdig vertreten sein wird. ** Besitzwechsel. Die Villa Burt Ostanlage 14 ging durch Kauf für 105 000 Mt. in den Besitz des Fabrikanten Noll über. *** Absturz. Am verflossenen Samstag stürzte in der Steinstraße ein Maurer vom Neubau und zog sich schwere Verletzungen zu, sodaß er in die Klinik verbracht werden mußte. ** Gestern Nachmittag wurde ein hier wohnhafter ver heirateter Arbeiter wegen Sittlichkeitsverbrechen, verübt an ein m 4jährigen Mädchen, verhaftet. ** Gasexplosion. Gestern Abend kurz vor Beginn des Stadttheaters fand im vorderen Garderobenraume eine GasExplosion statt, wobei der Wirt Noll schwer, und zwei andere Personen leicht verletzt wurden. *** Unfug. In vergangener Nacht wurde in der Bahnhofstraße mutwilligerweise ein Brieffaften abgerissen und beschädigt. Der Schlußball der Schmidt'schen Tanzschule welcher gestern Abend im großen Saale von Steins Garten stattfand, war, wie in früheren Jahren, so auch dieses Mal sehr gut besucht. Schülerinnen und Schüler machten ihrem erstmaligen Auftreten in größerer Tanzgesellschaft alle Ehre und die Eltern amusierten sich dabei in gemütlichster Weise. ** Der Reichstommissar für die Weltaustellung in St. Louis 1904, Herr Geh. Ober- Reg.Rat Lewald sendet uns ein Circular zu, in welchem er u. A. sagt:„ Nachdem das Reich die Einladung der Vereinigten Staaten von Amerika zur Beteiligung an der Weltausstellung in St. Louis 1904 angenommen hat, besteht ein startes nationales Interesse daran, daß die deutsche Abteilung ein zutreffendes und anziehendes Bild des Standes unserer fünstlerischen und gewerblichen Leistungen bietet. Dies kann nur erreicht werden, wenn innerhalb der verschiedenen Gruppen, in denen die deutsche Industrie sich zu beteiligen ein Interesse hat, die zu einer repräsentativen Vertretung der be treffenden Erwerbszweige berufenen Kräfte an der AusstelLung sich beteiligen. Die Thatsachen, welche für den einzelnen Industriellen oder Kunstgewerbetreibenden für seinen Entschluß, die Ausstellung zu beschicken oder ihr fernzubleiben, von Bedeutung sind, sollen ihm durch die Presse zugänglich gemacht werden." Wir werden darum aus den„ Mitteilungen, betr. die Weltausstellung in St. Louis" dessen Ale Nummern 11( 400 78 786 855[ 10 646[ 400] 91 7 400] 54 662 7 611 677 707 61 01 260 363[ 40 56 732 55 805 47 5012 17 2 54[ 1000) 65 6 27 920[ 400] 31 689 768 840 93 810[ 1000] 47 84 28 48[ 2000] 4 10048 58 759 829 31 11 [ 400] 48[ 2000 2010 145 262 90 13055( 100 03 18[ 2000] 85[ 3000] 914 15067[ 40 78 830 87 98 9 1400) 76 550 60 96 662 81[ 400] L18 38 44 73 251 78 632 837 44( 39( 400) 61 68 8 20032 173 21001 9 12 51 1000) 614[ 100 086 242 98 3 8790[ 400] 8 722 856 24076 606 21 62[ 100 25065 83 58 93 26112 5 781 99 803 36 9 400 86 93 836 570 611 54 500 77 324[ 1000] 76 743 928 39 74 3 32 700 41 48 8 30160 98 45( 400) 62 454 74( 2000) 330 144 34009 62 86 835[ 400] 5 350606 1000 716 86 1000 42 66 4 20[ 1000] 40 67[ 400] 801 88( 400) 838 6 2000] 74 692 40017 79 65 882 958 61 1000 821 975 64 91 48006 18 4 532 36 39 41 10 482 592 620 2000 88 249 3 400 89 309 75 8 45062 146 761 77 95 136 heute Bormitor der Hessisch wurden folgende 48 948, 55 178, 9175, 11293, Marburg. Der nächste Schweinemarkt findet am worin ihm zur Last gelegt wurde, daß er seinem Personal Inhalt ausschließlich oder doch zum größten Teil auf demjenigen Material berubt, welches dem Reichskommiffariat 12. März statt. amtlich oder durch die Presse des Auslandes zugeht, wöchent lich furze Notizen bringen. ( Ohne Gewähr.) Ter geftrige & für die poli nd Aufklärung. eberfammlungen St- henden Wahle Aus Hessen und Nachbargebieten. ** Altenburg. Hier hat sich am Mittwoch ein Kurverein Altenburg" gegründet, welcher unserem idyllisch gelegenen Dertchen Fremde zu längerem Verweilen zu führen will. Es wurde beschlossen, den Herrn Baron v. Niedesel für die Sache zu interessieren, Aus dem Gerichts[ aal. Straffammerfügung. Gießen, den 6. März 1903. Der Zimmermannslehrling Konrad B. von Vilbel lies fich auf Grund eines von ihm gefälschten Zeugnisses beim dortigen Schöffengericht eine höhere als die ihm zustehende Zeugengebühr auszahlen. Unter Be rücksichtigung seiner Jugend und Unbestraftheit, wird Weber Justus N. - ( Rellner und Köchin) nicht die gesetzlich vorgeschriebene Ruhepausen gewährt hätte. Der Beschuldigte und sein Verteidiger hatten mit den Ausführungen das Personal bekomme auf Verlangen frei und mache feinen Anspruch auf vorgeschriebene Ruhezeiten" feinen Erfolg. Das Urteil lautete auf eine Hierauf wird das Urteil gegen Geldstrafe von 10 Mart. - den Wirt Hans P. zu Gießen wegen gleicher Uebertretung verkündet. Dasselbe lautet ebenfalls auf eine Geldstrafe von 10 Mt. In den letzten Urteilen ist ausgeführt, daß die Verordnung des Bundesrats vom 23. Januar 1902, 8ff. I. 14 5, erlassen auf Grund des§ 120 e der Gewerbe Ordnung, streng als Gesetzesvorschrift ausgelegt werden müßte, st man in vielen des von da nach dem nahen Walde führenden Weges von Lauterbach geriet in der dortigen Fabrik mit seinem die durch Vereinbarungen nicht umgangen werden könne, da eBewegung sein da die Erschließung des freiherrlichen Parkes und auf 14 Tage Gefängnis erkannt. ndere Partei auf für die Durchführung des Kurort- Projektes von wesent: Mitarbeiter Andreas Habermehl in Streit, wobei letzterer sonst der Zweck des ganzen Gesetzes vereitelt sei. en nahegelegenen Berichte bor: licher Bedeutung sein würde. Die Angelegenheit wird mit Energie weiterbetrieben, und hofft man schon für einen Stich in den Arm erhielt. Rt. will in Notwehr gehandelt haben und bietet hierfür Beweis an, wes- E dürfen also hiernach selbst arbeitswillige Kellner und sonstige alen Reform diesen Sommer eine Anzahl erholungsbedürftiger Gäste halb Bertagung erfolgt. Die Handwerksburschen feßlich vorgeschriebenen Ruhezeit auch dann nicht beschäftigt Stern Nachmittag hier begrüßen zu dürfen. Den" bersammelt ** Alertshausen. Die Untersuchung in der Bluttat, welche Franz Karl Sch. aus Belgern und August Robert J aus Petrikau übernachteten in einer Wirtschaft zu werden, falls sie sich zur Arbeit freiwillig erbieten würden. Es bleibt also sowohl den Gastwirten, wie auch dem Kellnerwesend die Abg. am Donnerstag stattgefunden, hat Folgendes ergeben: Der Ermenrod. Bei ihrem Weggang nahmen sie Schmuck- personal 2c. nichts anderes übrig, als sich der modernen der Versammlung 60 Jahre alte Jos. Müller hat seinen etwas jüngeren gegenstände im Werte von 20 Mt. mit. Sch., welcher Sozial- Gesetzgebung zu fügen. vielfach vorbestraft ist, erhält 1 Jahr Zuchthaus unter te Bürgermeista Bruder im Streit, dessen Ursache die Schwester mit war, didat aufgestellt durch mehrere Stiche in Rücken, Arm und Unterleib erstochen. Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf 5 Jahre, eformpartei voll ine Wahl auch das Leben durch Erfäufen oder Erhängen." Der Messerheld flüchtete mit den Worten:„ Ich nehme mir en Bauernbund ** Buybach. Infolge der Umwandlung unseres Postamtes in ein Bostamt I, das einen Post direttor als Herrn Justizrat Borsteher hat, ist unser Postmeister Gresser an das Postamt II nach Büdingen versezt worden. Sein Nachfolger men der National nun belannt, hat für hier ist Herr Postdirektor Flaschenträger von noch nicht jur Frankfurt a. M. irt. rt der Stadtur männerversammlung der freisinnigen Volkspartei, welche Es wird uns folgendes mitgeteilt: Die Vertrauensgeftern Nachmittag in Frankfurt a. M. stattgefunden hatte, Aus allen Teilen des Großherzogtums tannte Bersönlich war gut besucht. ſen herbeigekommen, um für die ahlagitation mu beginnende Wahlcampagne die ersten gemeinschaftlichen tenſive ſein; denn Schritte zu thun. Gießen war durch mehrere Herren Wähler kann uns vertreten. Anwesend war ferner Landtagsabgeordneter GutReichstag sichern. Fleisch und Reichstagsabgeordneter Schmidt- Eberfeld. n dem Herrn von X Vom Main. 8 März. Im Gemeindewald von en mit aufgestellt. Leidersbach geriet eine gefällte Tanne an einem Abhang ing die Freifinnigen Rollen, warf den Landwirt Weis, der sich die Tanne besah, wieder aufgestellt um und blieb ihm auf dem Genick zwischen Kopf und Schulter ellte Weinhändler liegen. Das Genick wurde dadurch eingedruckt und der Tod didatur abgelehnt. herbeigeführt. en kandidiert für Sametag verhan der lezten Sigung Urkundenfälschung t Gustav Schell ndig einen Ausfument geändert, nen bejahten ent 8 die Schuldfrage vorliege worauf is erkannte. Die Anrechnung brachte, §. nvereins übten res Gaues, welche mer in Nürnberg Nach dem Ver: ungen, daß der = d. Oftanlage 14 ging des Fabrikanten stag stürzte in der 30g sich schwere f verbracht werden hier wohnhafter ver its verbreden, aftet. urz vor Beginn des nraume eine Gas** während J. mit 6 Wochen Gefängnis davonkommt. - Taglöhner Martin H. von Dorheim, welcher dem Bäcker Friedrich Schnabel dorten mittelst Einsteigen etwa 50 Mt. stahl, erhält ein Jahr Gefängnis.- Den Schluß bildet eine Sache gegen 8 Studierende der Gewerbeakademie zu Friedberg wegen Zweikampfs und 2 Friedberger Einwohner wegen Beihülfe dazu. Es wird festgestellt, daß am 2. Dezember v. J. auf der„ Gehspige"( einer Wirtschaft bei Groß- Starben) eine Reihe bon Zweifämpfen stattgefunden hat, welche jedoch keine schlimme Folgen nach sich zogen. Die Angeklagten, welche erst die Aussage verweigerten, gestehen nach und nach zu, was ihnen die Anklage zur Last legt. Das Urteil lautet gegen 2 der Studierenden auf 5 Monate, gegen weitere 5 auf 3 Monate Festungshaft, während die zwei Diener mit je 24 Tagen davonkommen und ein Studierender Freisprechung erzielt. Schöffengericht. Gießen, 6. März 1903. Student Karl B. ist wegen Sachbeschädigung angeflagt. Er bestreitet die Tat. Mangels Beweises erfolgt Freisprechung. Student Ernst G. hat sich wegen Körperberlegung zu verantworten. Das Urteil lautet auf 30 Mt. Geldstrafe. Mainz. Die Stadtverordneten wählten am Mittwoch den soz. Landtagsabgeordneten Dr. Da= vid einstimmig in das Kuratorium der höheren Mädchenschule. ** Wetzlar, 7. März. Die Katholiken von Wetzlar und Umgegend feierten das Regierungsjubiläum des Papstes gestern Sonntag Nachmittag 5 Uhr durch eine Festversammlung im Bersch'ichen Saale. 1. Sefftsch- Thüringische Staatsfotterie ( Mitteldeutsche Staatslotterie) Biehung VI.' affe( 4. Lag) 7. März 1903. - Es wird das Urteil gegen die Studenten Reinhold M. und Hans P. verkündet. Dasselbe lautet gegen M. wegen Körperverlegung auf eine Geldstrafe von 40 Mt. und wegen Beleidigung auf eine solche von 20 Mt., gegen P. wegen Beleidigung auf eine Geldstrafe von 25 Mt. Auch wird dem Portier Döring die Befugnis zugesprochen, das Urteil zu veröffentlichen. Der Gastwirt Anton K. zu Gießen hatte Enspruch gegen einen Strafbefehl erhoben, Alle Nummern, neben welchen nichts bemerkt ist, find mit 200 Mart gezogen. ( Ohne Gewähr.) 11( 400 80 93 125[ 400] 208 18 58 85 361 485 83 527 657[ 400] 78 786 855[ 10000] 957[ 400] 66 76[ 1000] 1091 94 178 79 881 446 646[ 400] 91 728[ 400] 843 903 15 19 30 46 86 2005 127 349 424 552 400] 54 662 774 86 94 867 71 76 989[ 1000] 3009 24 63 111 27 371 74 11 677 707 61[ 400] 97 810 910[ 1000) 95 4004 19[ 400] 30 50[ 400] 101 260 363[ 400] 92( 400) 437[ 3000] 46 57 65 575 89[ 400] 98 627 66 732 55 805 47 60 64 81[ 1000] 984 5012 17 21 25 30 78 103[ 400] 71 280 357 511 1000] 32 37 678 742 954[ 1000] 65 6129 49 235 72 360 87 454 516 668 69 78 734 48 49 816 27 920[ 400] 31 76 7017[ 400] 34 61 82[ 1000 94 138 253 65 311 62 432 689 768 840 93 8010 152[ 2000] 435 42 60 67 530 75[ 1000] 647 798 810[ 1000] 47 84 94 914 54 56 87[ 400] 9105[ 50000] 25 221 41 79 307 28 48[ 2000] 45[ 10000] 433 604 7 13 766[ 1000] 75[ 400] 938[ 400] 40 10046 58 77 85 161 258 72[ 400] 300 4 450[ 400] 84 564 72 95 759 829 31 11048[ 2000] 79 130 57[ 1000] 88 93 255[ 400] 73 98 304 [ 400] 48[ 2000] 405 26 707( 3000) 82 1000] 93 811 24 37 77 917 31 95 2010 145 262 77 99 371 84 492 500 632[ 1000] 700 18 95 815 81 98 936 30 13055[ 1000] 93 145 87 99[ 400] 341 97 513 33 640 705 7 94[ 400] 03 18[ 2000] 14005 34 67 103 215 301 27 407 59 525 763 71 805 31 73 85[ 3000] 914 41[ 400] 55[ 1000] 62[ 2000] 15067[ 400] 108 281 548[ 400] 82 611[ 1000] 19 59[ 400] 741[ 3000] 78 830 87 98 956[ 400] 69 1 5) 248 81 85[ 400] 406 41[ 400] 43 47 [ 400] 76 550 600 89 17095 155 248 84 341[ 2000] 482 86 522 52[ 1000] 36 662 81[ 400] 82 704[ 400] 33 65 846 90[ 400] 18021[ 400] 63 98 99 118 38 44 73 251 319[ 2000] 23 47 416[ 400] 30 48 51 514[ 400] 50[ 1000] 19040 123 340 57 89 406 er, und zwei andere 73 632 837 44[ 2000] 50 60 904 6 39 45 66 39[ 400] 61 68 80 82 523[ 3000] 660 701 6 862 69 80 92 935 70[ 1000] 85 20032 173[ 400] 264 462 611 82 726 854 80 968[ 1000] 74[ 2000] 21001 9 12 51 53 67 76 79 131[ 1000] 71 91 92[ 400] 252 401 42 95 591 [ 1000] 614[ 1000] 52[ 1000] 80 792 886 923 37 22014 36 93 129 37[ 1000] 10 86 242 98 309 44[ 400] 50 456[ 400] 57 64 548 619[ 3000] 42 63 94 8 790[ 400] 823 92 23090[ 400] 174 243 321 535 61 614 26[ 400] 2991 722 856 24076 186[ 400] 244[ 3000] 77 349[ 1000] 65 449 547[ 400] 70 606 21 62[ 1000] 98 732 77[ 400] 978 82 83 Jurde in der Bahn abgeriffen und be idt'schen Tanzschule On Steins Garten so auch dieses Mal ler machten ihrem ellschaft alle Chre emütlichfter Weife die Weltaub Geb. Ober- Reg u, in welchem er aladung der Ber gung an der Welt men hat, besteht ein e deutsche Abteilung es Standes unferer nbietet. Dies kann fchiedenen Gruppen, beteiligen ein Sn Vertretung der be te an der Ausstel elche für den ein eibenden für seinen n oder ihr fernzu durch die Preffe zu arum aus den Mit St. Louis" dessen 25065 83 92 277 361 419[ 400] 64 83 502 603 708 51 820 919[ 2000] 58 93 26112 59 68 83 200 89 311 52 414 34 509[ 1000] 676 86 1000] 781 99 803 36 952 27065 104[ 400] 48 95 278 311 61 99 418 594 629 400] 86 93 836 85 918 28 47 99[ 400] 28014 116 18 19 222 70 380 443 570 611 54[ 5000] 783 869 964 94 29009 121 34 35 87 204[ 400] 21 34 77 324[ 1000] 76 485 512 615 51[ 400] 53[ 5000] 93 716[ 400] 889 924 34 30160 98 213 86 306[ 10000] 26 29 417 505 13[ 1000] 20 54 62 743 928 39 74 31018[ 400] 153 85 230 72 90[ 400] 342 79[ 400] 457 512 652 700 41 48 822 29[ 1000] 33 99 32070 94 120 52 81 215 17 318[ 1000] 45[ 400] 62 454 67 71 96 665[ 400] 99 715 16[ 400] 56 819 21 921 47 74[ 2000] 33008 52[ 1000] 220 62[ 400] 326 66 502 21 663 97 766 812 44 34009 62 64 65[ 400] 155 73 245 48 96 409 655 67 72 759[ 1000] 86 835[ 400] 50 67 900 72 35060 68 88 170 217 52 97 416[ 400] 66 596[ 2000] 646 54 70 1000] 716 869[ 1000] 902[ 400] 8 84 36023[ 2000] 35 53 125 213 307 1000] 42 66 436 74 91 566 631 790 808 999[ 400] 37069[ 1000] 76[ 400] 20[ 1000] 40[ 1000] 75 88 224 55 57 340 80[ 400] 485 591 655 704 24 67[ 400] 801 31 80 939 46 65 38085 88 95 109 29 87 252 594 98 629 42 88[ 400] 838 65 938 48 39080 68 85 144 384 87 413 46 502[ 400] 19 2000] 74 692 99 748 964 79 40017 79[ 400] 115 77 89 280 314 422[ 400] 23 527 63 92[ 400] 665 882 953 61 72 88 41266 81 330 71 88 483 542 623 35 94 704 66 80 [ 1000] 821 975 89 42088 225 308 9 92 412 61 581 708 21 26[ 400] 78 84 91 48006 19 42[ 2000] 70[ 1000] 95[ 400] 129 83 88 228 36 457 64 532 36 39 41 065 69 766 75 877 951 71 93[ 1000] 44034 64 84 91 10 482 592 620[ 1000] 69[ 1000] 45062 146 65 269 78 309 86 91 98 411 606 28 901 16 47 60 46159 2000 88 249 331[ 1000 417 80 89 514 657 85 887 47005 94 130 33 58 400] 89 309 75 82 91 489 2000] 559 83 90 623 45 723 30 806 958 48010 761 77 95 136[ 3000] 219[ 5000] 35 86 313 39 540 55[ 2000] 80 99 - Marktbericht. Marburg, 7. März. Auf dem heutigen Wochenmarkt| fofteten: Butter, fb. 0,95-100, Hübnereier, 2 St. 10-00, Räfe, pr St. 11, Räschen, pr. St. 4, Kochfäfe, pr. Pfd. 40, Käsematie, pr. St. 5, Kartoffeln, Pfd. 4 Bfg. 50 Kilo 2.50-3.00 Mt., Kobl 1 St. 5, Blumenfobl, 1 St. 20-40, Spinat, Pfd. 18, Salat, pr. Kopf 018, Möhren, pr. Bid. 10, Sellerie St. 15-25 Porre Stück 5-8, Rüben. rote 5-0, Hahnen, pr, St. 1.50-1.80, Hühner, vr. Std. 1.50-1.80, Tauben, pr. St. 50, Rapaunen 300-850 Rabie'e, pr. Pad. 12, Merrettich, pr. Pad 10-30, Zwiebeln, fd. 10 Knoblauch, pr. Knolle 5, Weinkraut, pr. R. 25-40, Rotkraut pr. 25-40. Wiribino, pr. K. 15-40, Weintrauben, pr. Pfd. 00, Aepfel pr. Pfb. 15-25, bo, Storb 3-3,50, Birnen, Pfd. 25-40 Pg. Weylar, 7. März. Auf dem hiesigen Wochenmarkt kostete das Pfund Bu ter 1.05 Mt., Eier 2 Stüd 12 Pfa. Druck und Verlag der Gießener Verlagsdruderei, für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießen. H. Laufersweiler & Co. Weinhandlung, Giessen, 6 Schulstrasse 6. Billigste Bezugsquelle für Rhein-, Mosel-, Burgunder- und Bordeaux- Weine in Flaschen und Gebinden. Für Reinheit unserer Weine leisten wir volle Garantie. Lager für Rheinweine in Ingelheima. Rh. Preislisten stehen gern zu Diensten, 622 29[ 400] 31 47[ 400] 708 21 58 817 932[ 400] 38 54 93 96 4916 202 33 51 77 92 321[ 40 000] 95 406 70[ 400] 550 73 719 32 35[ 3000] 37 801 24 31 40 88 904[ 400] 16[ 1000] 50013 44 61 109 74 81 264 81 327 36 87 444 691[ 400] 732 38[ 400] 52 807[ 1000] 45 82 916 51004 89 131 358 66[ 400] 68 86 469[ 2000 96 549 71[ 1000] 75[ 400] 77 602 91[ 400] 806 10 97 917 60 52032[ 400] 97 152 69[ 5000] 212[ 400] 49[ 2000] 319 86[ 3000] 467[ 400] 531 682 824 88 942 49[ 400] 69 53145 272 301 78 439 538 48 90 625 94 709 823 72 970 54091 181 217 20[ 2000] 343 569 614 66[ 400] 743[ 400] 804 13 80 916 55052 168 284 337 93[ 1000] 404 57 74 582[ 400] 657 890 92[ 400] 944 49 56145 217 28 66[ 400] 321 82 402 46 54 500 621 56 707[ 400] 38 72[ 400] 81 800 990 57048 164 78 85 434 99 526 34 67 701 6 10 400 43 44[ 2000] 920 58029 38 166 67 92 209 11 81 95 347 82[ 1000] 8 403[ 1000] 29[ 400] 75 94 509 18 602 50 68 84 767 854 62 72[ 400] 59167 90 250 314 417 29 48 539 90 606 75 81[ 400] 87 94 707 18 33 38 826 57 62 916 60010 98 137 42 275 90[ 400] 419 67 81 551 676[ 1000] 793 814 18 42 49 50 77[ 400] 913 72[ 400] 61084 122[ 3000] 58 84[ 2000] 245 76 332 45 51 56 505[ 400] 609 26 36[ 400] 74 817 34 35[ 1000] 909 48 62072[ 1000] 86 118 38 57[ 400] 65 209 28 33[ 400] 79 332 91 466 69 92 604 81 826 65 69 950 63016[ 1000] 130 57 237 60 68[ 400] 356[ 400] 57[ 400] 97 422 51 512 29 33 35 74 628[ 400] 56 74 730[ 1000] 46 59 860 930 75 86 64008 37 53 73 277[ 1000] 333 403 20 83 577 651 65 784 46 50 874 908 65063[ 1000] 166 250 320 89 452 65 597 621 41 76[ 400] 716 36 69 859 66[ 400] 75 66018[ 400] 169[ 400] 92 279 369[ 400] 402 65 68 534 47 49 70 643 73 724 30 34[ 400] 79 809 48 73 82 938 67005 199 256 69 70 71 81 328 614 19 46 700 54[ 400] 832 943[ 400] 85 6802 151 258[ 400] 63 89 93 347 61 64 481 527 76 81 602[ 400] 35[ 400] 68 95 858 79 95 903 27 98 69009 142 259 82 336 56 61[ 400] 79 430 48 56 504[ 400] 683 811 70099[ 1000] 524 30 62 99 759 829[ 400] 901 33 86 71044 82[ 400] 123 80 90 270 430 45 52 88 89 526[ 1000) 611 68 753 922 68 72024 112 207[ 400] 77 424 25 59[ 400] 544 46 50 89 616 72 83 97 715 17 73[ 1000] 873 952 96 73002 29 35 196 508 27 29[ 400] 62 942 46 85[ 400] 74144 284 361 90 532 49[ 1000 62 95 664[ 2000] 65 776 824 918 61[ 1000] 96 75082 138[ 400 57 71 256 517[ 400] 77 633 759 804 13 47 60 907 15[ 400] 46 76019 35 81 131[ 1000] 208 14[ 400 343 54 75[ 400] 402 59 67[ 400] 84[ 1000] 91 531[ 1000] 633 57[ 1000] 58 729 47[ 400] 54 [ 400] 56 808 971[ 400] 77048[ 1000] 124 79 216 31 59[ 400] 72 97 [ 400] 423 24 31 47 55 66 74 572 76 613 77 720 52 63 890 916 63 1000 77[ 400] 78[ 400] 78051 89[ 400] 144 210 17[ 400] 308 36 64[ 5000] 92 747 956 60 72 98 79014 58[ 1000] 272 83 353 57 78 501[ 1000] 843 84 925 41 50 80033[ 400] 67 279 91 338 76 434 73 530 49 91 95[ 1000] 683 717 87 822[ 400] 48 999 81091 163 90 232 81 311[ 2000] 31 74 443 509 617 64 717 858 998 82027 63[ 1000] 100[ 400] 78 201 75 348 55 417 28 57 58 77[ 400] 572 639 93[ 400] 94 707[ 2000] 35 817[ 1000] 26 48 84 90 918 31[ 1000] 65 83049 60 67 158 92[ 2000] 348 80 503[ 400] 38 60[ 400] 69[ 400] 657 746 811 62[ 400] 925 71 78 84041 90 149 341 51 81 525 92 607 802 52[ 2000] 917 82 85161 92[ 400] 207[ 3000] 34 358[ 400] 477 529 630 716 99 808 64[ 400] 73 77[ 400] 88 86106 13 213 52 368 71 84[ 400] 502 53 643 71[ 400] 766 816 38 54[ 400] 928 64 86 87201 4[ 2000] 335 421 39 41 91 517 83 616 17[ 400] 26 796 883 87 93 907 27 64[ 400] 88149 97 279 330 51 55 442[ 400] 49 80 93 548 96 832[ 1000] 61 89012 43 119 24 246 301 12 94 409 58 572 621 89 890 912 90061 99 122[ 400] 204 44 95 310 26 48 409 14 15 514 26 604 [ 3000] 25 54 62 91 710 25 63 65 911 59 91039 43 76[ 3000] 77 86 170 [ 1000] 260 340[ 400] 73[ 400] 94 435 82[ 400] 563 729 826([ 400] 87 89 920 85 92001 5 44 47 75 79 87 394 438 507 9[ 400] 32 630 707 70 804 [ 1000] 54 68 91 999[ 400] 93007[ 400] 35[ 400] 142 79[ 1000] 222 65[ 1000] 72[ 400] 84[ 400] 339 46 54 71 98 453 56[ 1000] 686 622 68 713( 400] 813 45 992 93 94006 17 83 87 150 297 327 408 82 508[ 1000] 40 64 78 619 765 72[ 400] 960 95054 95 103 316 59[ 400] 425 75 560 62 87 94 066 785 47 926 96024 30 144 60 66 490 800 50 67 97 724 884 903 11 17 74 81 97003 124[ 400] 31 89 300 13[ 400] 20 34 476[ 2000] 89 97 554 87 689 818 [ 1000] 26 29[ 400] 51 68 76 950 98084[ 1000] 270 412 13 84 93 528 809 92 922[ 400] 33 46[ 400] 99026[ 400] 108 226 382 77[ 400]& 474 512 81 641 740 67 912 42 Spinat, Feldund Kopfsalat 3. Klingelhöfer, Wettergaſſe 5. trifft jeben Morgen frisch ein bei Einen jungen Battenpinscher zu verkaufen. Mäusburg 3. Städtisches Schlachthaus. Ochsenfleisch 50 Pfg. Heute u. morgen Der Berkauf des Fleisches findet während der Marktzeit in der großen Schlachtviehhall statt. Cigarren- Geschäft. staatl. fonz. Kollekteur der Hessisch- Thüringischen( Mitteldeutschen) Staats- Lotterie. Neuen Bäue 11, Richard Buchacker, Giessen. SchutzMUNCH BRA Marke CHEN Der Versandt des weltberühmten Salvator Bieres beginnt in der ersten Hälfte des März. Preis und Bezugsbedingungen sind direkt von uns oder durch unsere Vertreter zu erfahren. Salvator ift seit März 1896 vom f. Patentamte als Waarenbezeichnung der Unterzeichneten geschützt. Es darf daher unter dem Namen„ Salvator Niemand Bier in den Verkehr bringen, welches nicht aus der Brauerei der Unterfertigten stammt. Zuwiderhandlungen ziehen die civil- und strafrechtlichen folgen des§ 14 des Reichsgesetzes zum Schutz der Waarenbezeichnungen vom 12. Mai 1894 nach fich. Aktiengesellschaft Paulanerbräu zum Salvatorkeller ( vorm. Gebr. Schmederer- Zacherlbräu) München. Bekanntmachung. Freitag, den 13. d. Mte., nachmittags 4 Uhr soll im Stadtfnabenschulhaus eine öffentliche Brüfung der Fortbildungsschule stattfinden. Zur Bedienung einer Maschine, sowie für Reparaturen wird ein tüchtiger Maschinenschlosser Angebote gesucht. Gs werden zu derselben die Eltern und Arbeitgeber der Schüler und sonstige Freunde der Schule hierdurch Lebenslauf, Beugnisab eingeladen. Gießen, den 6. März 1903. Mecum, Oberbürgermeister. Verdingung. mit schriften und Lohnansprüchen sind zu richten unter 2525 Hahn, Rettor. an die Erp. d. Bl.Die für bauliche Herstellungen im Bürgermeistereigebäude erforderlichen Dachdecker, Spengler, Zimmer-, Schreiner: und Weißbinderarbeiten sollen Samstag, den 14. d. Mts., vorm. 11 Uhr öffentlich vergeben werden. Plan, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während der Amtsstunden auf unserem Bureau, Zimmer General depoſitär: Karl Gottschalk, Biergrokhandlaug, Frankfurt a. M., Mainzerland Nr. 3 zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der ftraße 167. Telephonnummer 3223. Theater- Verein. 8. Borstellung: Freitag, den 13. März. Gastspiel von Adolf Jürgensen aus Cassel. Anfang 8 Uhr' 1. Hans Jürge oder die Perlenschnur, Schauspiel in 1 Aft von E. Holtei. 2. Der Geizige, Lustspiel in 5 Aufzügen von Molière. Ende 10 Uhr. Billets von Mt. 5, 4, 3, 2( Mitglieder 50 Bfg. Ermäßigung) bei E. Challier und an der Kaffe. Studentenfarten bei E. Challier Mt. 1.50, an der Kaffe Mt. 2. Markt 7 Fritz Eccarius Markt 7 WUK ( Wilhelm Orbig Nachfolger) Küchenlampen Stehlampen Hängelampen Beste absolute Chaisenlaternen, Petroleumempfiehlt:- PATENT unter Garantie. von Mt. 0.50 bie mr. 3.50 bui " 2.00 bie Mr. 40.bon W 2.00 bis mr. 80.fichere Sturm laternen. echte Motard. ferzen. Öfenn.-Kocher Elektrische Lampen. Gaslampen. Außer den von mir seither geführten Bieren bringe feßt auch Mainzer Aktienbier beliebt wegen seines reinen, milben Geschmackes und weil es außer ordentlich gut bekommt, zum Verkauf und empfehle dasselbe die Flasche zu 18 Pfennig. 9 " 1 " Bler in Faß für Wirte und Wiederverkäufer in Gebinden von 20 Liter an stets auf Lager. Gotthilf Röhrle, Biergroßhandlung. Telephon 344. Marburgerstraße 7. - ürze raft Bester Küchen Extract Ausgezeichnet anzudaselbst erhältlich, sind bis zum genannten Termin bei uns einzureichen.- Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, 9. März 1903. Städtisches Hochbauamt. J. V. Gerbel. Freiw. Gail'sche Feuerwehr In meinem Neubau Liebigstraße 33 ist noch der II u. IV Stod vom 1 April 1903 ab zu verm. Näheres Bismarckstraße 32, II. Ecke Moltkestraße und Gr. Steinweg find per 1. April 2 5- Zimmerwohnungen Beide Stockwerke können zumit allem Zubehör zu verm. sammen oder getrennt abgegeben werden. Näheres bei Nikolaus, Grünbergerftraße 36. Stübchen mit Bett zu verm Matgaffe 11. am In unserem Neubau Brandplatz ist noch eine schöne Montag, den 23. d. Mts. abends pünktlich 5- Zimmerwohnung m. Erker um 8 Uhr findet bei Kamerad Sauer ver Avril zu vermieten, desaleichen unsere diesjährige sagungsgemäße ordentliche Hauptversammlung mit nachstehender Tagesordnung statt. 1. Jahresbericht, 2. Kassenbericht, 3. Verleihung der Abzeichen für 5, 10, 15, 20, 25 und 30jährige Dienstzeit, 4. Verschiedenes und etwaige Anträge, 5. Vorstandswahl. Weitere Anträge nebst der Begründung sind bis zum 15. d. Mts. schriftlich bei unserem 1. Hauptmann einzureichen. Dienstanzug. Der Vorstand. Möbel dafelbft 4 Zimmerwohnungen. Näb. Frankfurterftr. 29. 5 Zimmerwohn. m. Bad, Loggia u. all. Zubeh. 3 Tr. Ede Stephan u. Keplerstraße an ruhige Leute per 1. April od. Später zu vermieten. Näheres 2 Trevven dafelbft. Schillerstrasse 27 Barterre Wohnung, be stehend aus 4 Zimmern nebst Zubehör und Garten per 1. April zubermieten. Näh. Schillerstr. 16, part 2 möbl. Zimmer solid gearbeitet, sauber lackiert, eigenes Fabrifat, stets preis- find zu vermieten. wert auf Lager. Polierte Arbeiten wenden für alle Suppen, auf Bestellung in geschmackvoller Ausführung. Saucen, Gemüse, Fleischspeisen. Enorm billig. oooooooooo Stadttheater Gießen. Dienstag, den 10. März. 10. Volksvorstellung Flachsmann Lollar. Hch. Rohrbach IV. Bau- und Möbeltischlerei. Zum 15. März eine Caféund Beiföchin gesucht. Hotel„ Prinz Karl". Für Steinhauer u. Maurer. Sämtliches Handwerkzeug zu als Erzieher. zu verlaufen. Schüßenstraße 6. Junger Hausoursche gesucht. Ludwigstraße 20. Tapezierlehrling Dammftraße 44. Einfach möbl. Zimmer gu bermieten. Bahnhofstraße 34, I. Einfach möbl. Zimmer fofort zu vermieten. Näberes bei Unverzagt, Scottstraße 11. Mansardenwohnung, 4 Zimmer mit Zubehör, zu ver mieten. Emil Loh, Kirchenblab. wei ineinandergehende schön gegen sofortige Bezahlung gesucht. 3 möblirte Zimmer für 1 ober Adoli Noll, Tapezier und Deforateur. Glaserlehrling gesucht Rothermel, Bahnhofstr. 38. Lehrling sucht W. Balser Friseur, Lindenplay 12. Robert Tzschich Gießen Kirchenplatz 9 Schneidermeister beehrt sich das Kirchenplatz 9 Eintreffen sämtlicher Neuheiten - der bevorstehenden Saison anzuzeigen. Reiche Auswahl in ferfiger Herren- und Knabengarderobe M Paletots, Havelocks Gummi- Valefots und Mänteln. V Fantasie- und Piqué- Westen. Konfirmanden- Anzüge. MM 2 Herren per 1. März zu verm. 15 Wallthorftraße 15. Mein Nebenhaus, 5 Simmer wohnung, an ruhige Leute per 1. April oder später zu vermieten. Karl Eichmann, Ederstraße 1. Ede Nordanlage 2- u. 3- Bimmerwohnung mit Zubehör, Neustadt, neben Herrn Metzgermstr. Kreuder, zu bermieten. Näh. Hofmannstraße 14. Einfach möbl, Zimmer zu vermieten. Pöberfraße 18, 3. Rootiertes Zimmer mit oder ohne Pension Kirchplab 6. Kleine 3- Zimmerwohnung mit( Bartenanteil per Monat 14 Mr. zu vermieten. ,, Schöne Aussicht." Laden zu vermieten. Fr. Hennings, Seltersw. 14. Bertitotte. Gaseinrichtung u. beizbar zu mieten. Bahnhofstraße 84, verI. Giessen, Homberg a. d. O., Wingershausen, den 7. März 1903. Todes- Anzeige. Heute nachmittag 3 Uhr entschlief sanft nach kurzem, schwerem Leiden unsere liebe, gute Frau, treue Mutter, Grossmutter, Schwester und Tante Frau Louise Nowack geb. Schlüter im 61. Lebensjahre, was wir Freunden und Bekannten mit der Bitte um stille Teilnahme tiefbetrübt anzeigen. die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Dienstag den 10. März, vormittags 11 Uhr vom Sterbehause, Bahnhofstrasse 38 aus statt. EINST UND war der Adjutant des dommandantitet. dadurch eine friedliche Unterhandlung Dev und durch elben wurde die Uebergabe des Forts ohne großes a b c d e f Nr. 57. Fam Montaa, den 9. März. 1903.