Nr. 7. Abonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 30 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährlich Mr. 1.50. Gratisbellagen: Oberhessische Familienzeitung( täglich) Oberheffische Zeitschrift für Landwirtschaft, Obst- und Gartenban, sowie die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Freittag, den 9. Januar 1903. Gießener 12. Jahrgang. Insertionsprei 8: Die einspaltige Petitzeile für Gießen wie ganz Oberheffen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 fg. sonst 15 Pfg.; Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg. Postzeitungsliste No. 3269. Redaktion und Expedition: Gießen Neuenweg 28. Ferusprechanschluß Nr, 362. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Unfere wirtschaftliche Zukunft. RK. Der augenblicklich vorgelegte Etat bietet ein Bild von dem wirtschaftlichen Rückgang in Deutschland. Was man im Vorjahre noch einmal vermeiden konnte, wird in diesem Haushaltsjahre unumgänglich notwendig werden, nämlich die Aufnahme einer Reichsanleihe zur Schonung der Einzelstaaten, die sonst die gesamten Mehrlasten durch Matrikularbeiträge aufbringen mußten und natürlich jetzt um so schwerer unter dieser Kostgängerei des Reiches zu leiden hätten, als sie selber mit der Not der Zeit zu kämpfen haben. Es ist nun die Frage, ob die Zukunft bessere Aussichten für unser Erwerbsleben bietet. In neuerer Zeit hat die Börse wenigstens einen größeren Optimismus zur Schau getragen; scheinbar mit Recht, denn im Rheinland sind einige seither ausgeblasene Hochöfen wieder in Betrieb genommen worden. In Oberschlesien aber herrscht dafür nach wie vor ein auffallender Stillstand, und das ist immerhin ein bedenkliches Zeichen, denn die Kohlen- und Eiſenindustrie ist das Rückgrat des gewerblichen Lebens in einem Volke. Die Pessimisten prophezeien deshalb eine Fortdauer der ungünstigen Verhältnisse auch für die nächste Zeit noch und verweisen in dieser Hinsicht auf Amerika, das auch in Zukunft unser scharfster und gefährlichster Konkurrent bleiben werde. Man befürchtet sogar in den nächsten Jahren einen verschärften Wettbewerb und zwar deshalb, weil Amerika in dem ganzen Betriebsjahr 1901-1902 seine Industrieanlagen vertollkoniminet und erweitert hat. Das ergiebt sich namentlich aus dem Jahresbericht des Staatssetretärs Hay über den Zeitraum vom 1. Juli 1901 bis 1. Juli 1902. Danach ist die amerikanische Ausfuhr gesunken und zwar sind daran die Eisen- und die Getreideproduktion be teiligt. Aber der Rückgang an Eisenwaren wurde durch einen stärkeren Bedarf auf dem inneren Markte hervorgerufen. Um sich in den Besitz der technischen Fortschritte in der alten Welt zu setzen, wurden auch Maschinen aus Deutschland eingeführt und zwar in höherem Maße als je. Natürlich stieg auch infolge der vermehrten Industrietätigkeit der Bedarf an Brotgetreide und die Ausfuhr ging dementsprechend zurück. In dem Jahresbericht des amerikanischen Staatssekretärs kehrt also die Periode des deutschen Aufschwunges im Jahre 1901 wieder, der so optimistische Hoffnungen in weiten Kreisen hervorries und für eine dauernde Konjunktur gehalten wurde, aber nichts anderes war, als die höchste Blüte, die dem Verwelken sich naht. Da die Amerikaner neuerdings auch den Schiffbau intensiver betreiben als je vorher, und durch eine Ordnung des Geldwesens, das den Geldabfluß verhüten soll, sich auf eine stärkere Konzentration der Betriebsmittel für den Verkehr nach außen rüsten, so ist der Pessimismus nicht ganz unberechtigt. Andererseits haben wir vor den Amerikanern auch die höhere theoretische Bildung voraus und schließlich sprechen diese Volkswerte auch bei der wirtschaftlichen Tätigkeit mit. In Amerika konzentriert sich das Kapital und die Technik zu sehr in einer Hand, und darin liegt auch die Gefahr der Katastrophe. Deutschland steht noch unter dem Einfluß der Ueberproduktion und der Kapitalzertrümmerung; aber es scheint doch, daß sich unser Wirtschaftsleben wieder erholt. Vielleicht wird mit unserem jeßigen Haushaltsetat der Höhepunkt der Krisis überschritten. Die Politik. Wann kommt die nächste Reichstagswahl? ▶ Der erste Handelsvertrag soll, so erzählte der Abgeordnete Bassermann dieser Tage in einer Wählerversammlung zu Mannheim, dem deutschen Reichstage spätestens im Juni dieses Jahres vorgelegt werden. Herr Bassermann hat reichlich Gelegenheit, Blicke hinter die Kulissen der Regierungspolitik zu tun, seine Mitteilung lung dürfte daher zutreffen. Nun läuft nach dem bisherigen Usus wenigstens die fünfjährige Legislatur periode am 15. Juni ab. Hält man daran fest, so muß es als ausgeschlossen gelten, daß der erwähnte erſte Handelsvertrag noch diesem Reichstage vorgelegt wird. Will man aber den neuen Reichstag im Juni schon einberufen, so müssen die Reichstagswahlen bereits im April oder Mai vorgenommen werden. Sehr wahrscheinlich dünkt uns das gerade nicht, wenngleich die Regierung durch die Vertagung auch dringender gesetzgeberischer Aufgaben und durch die Beschränkung des Reichstagspensums auf den Etat dargetan hat, daß sie so schnell als möglich die Legislaturperiode beenden will. Vielleicht stellt sich die Regierung aber auf den bon manchen Staatsrechtslehrern vertretenen Standpunkt, daß die Legislaturperiode erst am fünften Jahrestage des Zusammentritts des gegenwärtigen Reichstags, also im Herbst, zu Ende geht. Dann fann sie ganz bequem ersten Handelsvertrag noch diesem Reichstage vorn. Ob die Regierung das in der Tat beabsichtigt, ob sie an den neuen Reichstag mit dem ersten elsvertrag herantreten will, dafür wird die Beenheit des Vertragsentwurfs ausschlaggebend sein. Ist sie so, daß die Regierung glaubt, dieser Reichstag werde den Vertrag eher gutheißen als die neue Volksvertretung, so wird sie noch in dieser Legislaturperiode den Vertrag vorlegen, dann wird der gegenwärtige Reichstag also über den Juni hinaus, event. bis zum Herbst tagen. Andernfalls hätten wir, wie gesagt, schon zum April oder Mai die Wahlen zu erwarten. Die Pariser Regierung und der Achtstandentag. In Frankreich, wo man schon lange mit schlecht verhehltem Neide auf die Fortschritte und Erfolge der deutschen Sozialpolitik blickt, hat sich ein Regierungsressort jetzt zu einer Neuerung entschlossen, die allerdings von sehr großer Tragweite ist: Der französische Marineminister Pelletan hat an die Seebehörden ein Rundschreiben gerichtet, in welchem er mitteilt, er habe beschlossen, bei allen Arsenalen und Werkstätten außerhalb der Häfen den Achtstundentag einzuführen, da ein an mehreren Stellen gemachter Versuch hiermit sich bewährt habe. Man wird abzuwarten haben, ob die allgemeine Durchführung des Achtstundentages in Frankreich auf die Dauer beibehalten werden wird. Streiffrawalle in Barcelona. In Barcelona, wo die Arbeiterunruhen nie enden, herrscht augenblicklich ein Ausstand der Fuhrleute. Die Ausständigen begehen Gewalttaten; es tam zu Zusammenstößen mit der Polizei, wobei geschossen wurde. Die Ausständigen setzten die Petroleumdepots der Nordbahngesellschaft unter Wasser und drohten, sich an den Waren zu vergreifen, die auf den verschiedenen Stationen lagern. Zwei Orsini- Bomben wurden bei der Stadt gefunden. Der Gouverneur hat die Zusammenziehung der Bürgergarde angeordnet. Roosevelts Antitruſtpolitik. Präsident Roosevelt scheint die Mißerfolge, die er mit seiner bisherigen Gegnerschaft gegen die Trusts eingeheimst hat, wieder verwunden zu haben. Er macht sich von neuem on eine Gesetzgebung gegen die Trusts. Nach einer Meldung aus Washington konferierte Roosevelt mit dem Sprecher Henderson und dem Mitgliede des Repräsentantenhauses Governon über die gegen die Trusts geplante Gesetzgebung und sprach den Wunsch aus, daß in der gegenwärtigen Tagung des Parlaments eine solche Gesetzgebung eingeleitet werde. Veranlassung dazu ist schon geboten. Im Repräsentantenhause hat das Mitglied Littlefeld, im Senat der Senator Hoar ein Gesetz gegen die Trusts eingebracht. Roosevelt ist offenbar überzeugt, daß die Volksstimmung gegen die Trusts- namentlich nach dem letzten Kohlenarbeiterstreik derart an Wachstum zugenommen hat, daß ihm die Feindschaft der Trustgewaltigen bei der nächsten Präsidentenwahl nicht mehr viel schaden kann. Kurze volitische Nachrichten. * Berlin, 8. Januar.( Hofbericht.) Der Kaiser ist heute Mittag über Hannover nach Springe zur Jagd abgereist. * Die Besserung im Befinden des Königs Georg von Sachsen macht weitere Fortschritte. * Die im Jahre 1904 zu eröffnende Technische Hochschule in Danzig soll außer den schon bekannten Lehrdisziplinen sofort noch eine weitere Ausgestaltung erhalten. Die Marineingenieurschule soll nach Danzig verlegt und der dortigen Hochschule angeschlossen werden. * Der deutsche Botschafter in Washington, v. Holleben, der an einem ernsten Influenzaanfall erkrankt war, hat einen längeren Urlaub nachgesucht. Sollte dieser Urlaub der Vorbote des Rücktritts oder der Abberufung des Botschafters sein? * Ter amerikanische Gesandte in Caracas, Bowen hat dem Präsidenten Castro jetzt die Antwort der Mächte auf den Schiedsgerichtsvorschlag Venezuelas überbracht. Das venezolanische Kabinett wurde sofort einberufen. Bei Castro und seinen Freunden soll die Antwort der Mächte große Niedergeschlagenheit hervorgerufen haben. * Aus Madrid wird die Nachricht, daß zwischen Spanien und England bezüglich Marokkos ein Vertrag unterzeichnet worden sei, für unbegründet erklärt. * Nach einer Meldung aus Madrid fand die Genbarmerie bei Sarria zwei Orsini- Bomben im Walde versteckt. Angeblich waren sie für die Galavorstellung zu Ehren des Vizepräsidenten von Argentinien bestimmt; die spanischen Anarchisten wollten an dem Vizepräsidenten für die Ausweisung von Anarchisten aus Argentinien Rache nehmen. * Chamberlain erklärte in Prätoria in einer Rede, er und Milner wollten die Regelung der Entschädigungsansprüche beschleunigen. * In Honduras ist wieder einmal eine Revolution in Sicht. Der bisherige Präsident Sierra weigert sich fortgesezt, die Präsidentschaft an den neugewählten Präsidenten Dr. Bonilla zu übergeben, der auf der Insel Amapala die Stellungnahme des Kongresses abwartet. Bonilla besißt Munition und genießt militärische Unterstützung von dem Befehlshaber auf Amapala. ,, Die Welt geht unter!" Momentbild von der Erdbeben- Katastrophe in Andischan. [ Nachdruck verboten.] TW. Petersburg, 7. Jan. Erst jetzt läßt sich ein Gesamtbild von der jüngsten Katastrophe in der Provinz Turkestan geben; die Berichterstatter, die sich in das ferne Gebiet begeben hatten, kehren allmälig heim und melden den Mitlebenden, was sie von den Ueberlebenden in jenem Lande des Schreckens erfuhren. Es sind Aussagen von etwa dreißig Augenzeugen, die in nachstehender Schilderung niedergelegt sind. Die Vorbɔten und die Verheerungen der Katastrophe werden wie folgt geschildert: Die Luft war ruhig und kalt, dichter Nebel verhüllte die Umgegend von Andischan, und die Bäume waren mit Reif bedeckt. Um 8 Uhr abends verspürte man in Andischan ein leichtes Beben der Erde. Ganz unvermittelt trat am nächsten Morgen die Marimalphase des Erdbebens ein, das, wie jetzt feststeht, das Erdbeben in Schemacha hinsichtlich des Umfanges der Verheerungen vielfach übertrifft. Vor Eintritt des Erdbebens ging ein heftiger Sturm über die Stadt, der nur von furzer Dauer war. Um 8 Uhr 45 Minuten trat die erste heftige Erschütterung ein, die wellenförmig war. Alles stürzte ins Freie. Bald folgten starke Stöße und Schwankungen. Auf der Straße wurden einzelne Menschen vom Trottoir mehrere Schritte weit auf die Straße geschleudert. Knarren und Krachen der Gebäude, Wiehern scheu gewordener Pferde und ein Dröhnen, wie es sonst nur in nächster Nähe schwerer Geschüße vernommen wird, schallten durcheinander. I'm Innern der Häuser lockerten sich Türen und Fenster. Die wenig fest gebauten Häuser in der Sartenstadt stürzten schon bei Beginn des Erdbebens wie Kartenhäuser zusammen. Nach etwa fünf Minuten trat eine Pause in dem Vernichtungswerk ein. Nach einer halben Stunde folgte ein furchtbarer Stoß, der heftiger als die vorigen war und Menschen zu Boden warf. Unter den zur Hälfte ins Innere der Häuser gesunkenen Balken der Dächer krochen Leute hervor, die der erste Stoß noch im Schlafe überrascht hatte und die daher noch nicht ins Freie hatten flüchten können. Sechs Werst südlich von Andischan bekam die Erde Risse, aus denen Wasser und Schlamm 3-4 Jaden hoch hinausgeschleudert wurden. Schloß sich ein Riß, so öffnete sich ein neuer, und wiederum schoß Wasser und Schlamm empor. Für den Stärkegrad der Erdstöße sprechen folgende Erscheinungen. An den aus gebrannten Ziegeln errichteten Gebäuden, die meist nur Risse in den Mauern erhalten haben, wurden die Steine des oberen Teils der Mauern so weit fortgeschleudert, daß sie oft 12 Schritt weit vom Fundament der Mauern zu liegen tamen. Manche Mauern haben lange, sich freuzende Risse, Eine zum Abgang bereitstehende Lokomotive wurde nordwärts aus den Schienen geschleudert, schwer beladene Güterwagen fielen in derselben Richtung zur Erde. Die Gesamtzahl der ums Leben gekommenen Menschen wird auf 4 200, die Zahl der vernichteten Häuser auf 15 000 geschäßt. Ueber einzelne Akte der Selbstverleugnung und Aufopferung im Rettungswert hat der Telegraph schon berichtet. Die Soldaten und Offiziere des 11. Turkestanschen Schüßenbataillons haben viel Ausdauer und Geistesgegenwart befundet. Ein Unteroffizier rettete mit eigener Lebensgefahr die Arrestanten auf der Hauptwache. Es gelang allen Gefangenen ins Freie zu kommen, wo sie von einer doppelten Kette Soldaten umringt und bewacht wurden, bis man sie nach Margelan fortschaffen konnte. Im allgemeinen war die Stimmung aller, selbst der Verwundeten, nicht sehr gedrückt. Wiewohl fainer mehr als das nackte Leben gerettet hatte, so ließ doch die Freude darüber den schweren materiellen Verlust in den ersten Schreckensstunden vergessen. Die Eingeborenen zeigten tiefe Resignation; bei jedem Stoß ertönte aus der Menge der dumpfe Ruf ,, Gott ist gewaltig!" Im allgemeinen wird das Jahr 1902 in den Annalen der Naturwissenschaft eine besondere Stelle wegen der Häufigkeit und Heftigkeit seiner Erdbeben einnehmen, namentlich in Zusammenhang mit den Vulkanausbrüchen. Den ersten Plaz nimmt das große Erdbeben von Schemacha in Tronskautasien am 14. Februar ein. Die Opfer dieser gewaltigen Erschütterung zählten nach Tausenden, und über 20 000 Menschen wurden ihres Obdachs beraubt. Jm April kamen Nachrichten von schweren Erdbeben aus Guatemala, das ganze Land war während 48 Stunden heftigen Stößen ausgesezt gewesen, zwei Städte wurden völlig zerstört und entfeßliche Gewitter begleiteten die Beben. Im Mai begannen die starken Vulfanausbrüche in Westindien, und ihmen ging am 30. April ein Erdbeben voraus, das sich in Süd- England heftig fühlbar machte. An die Katastrophe auf Martinique und St. Vincent braucht nicht erinnert zu werden, sie tostete im ganzen 22 000 Menschen Gie brach jäh ab, als die Uhr auf einem Kirchturme fich noch, wie ängstlich ich war. Ist das zwölf Uhr?" peare habe ich meine ersten Reden gelernt. Besinnen Sie fieht aus wie ein alter Freund. Und aus diesen Shakefchloffenes Lederetui auf dem Schreibtische betrachtete. ,, Es zeuges erinnere!" äußerte sie, indem sie ein fleines, geDreizehntes er sich aus, geschnitten Kaminbelleidung seinen rötlichen Schein in der denkbar entzückendsten Räume, und am prächtigsten nahm Der Wintersalon auf Elsdale Castle war einer der das flackernde Feuer unter der reich Kapitel. zwische ehmsten Serbsttage? ich eine hr nach seeinem Lieblingssalon zu kommen und mir ſtunälter als sie sind, manchmal vorkommt. Er pflegte hier fiebzehn Jahren für Damen, die zehn bis fünfzehn Jahre Leidenschaft erfaßt, wie es bei Burschen von sechzehn oder lächelnd hinzu; und er hatte für mich eine so heftige junge Frau war," seßte sie gedankenvoll denlang vorzuspielen." als die jedes anderen Edelsteines, denn alle hervorragenden Aus der Geschichte der Diamanten von Ernst Falt. Die Geschichte des Diamanten ist reicher an Details Nachdruck verboten.) Der König der Edelsteine. das Leben. Am 6. Juli ereignete sich ein heftiger Erdstoß auf der Halbinsel Saloniki, der ebenfalls Verluste an Menschenleben, eine große Banik und viele Schäden an den Häusern verursachte. Das 1000 Kilometer entfernte Observatorium in Laibach Bonnte den Verlauf dieser Erdbewegung genau verfolgen. Gegen Ende August wurde Nicaragua der Schauplatz von Erschütterungen, und die anschließende Eruption des Bultans von Masaiya versezte die Umgebung in großen Schrecken. Am 22. August tam die Stunde von einem entseglichen Erdbeben in Innerasien mit dem Zentrum in Kaschgar. Am 27. September folgte ein gewaltiges Unwetter über Sizilien unter gleichzeitiger Erregung der dortigen Bultane. In Schottland geschahen am 14. Oftober Erdbeben, am 28. Oftober wurde ein iharjer Stoß in Rom verspürt, in den legten Tagen des Stober hatte wieder Guatemala schwer zu leiden. Und Fließlich kam dann die völlige Zerstörung Andischans. Nab und fern. Die fächsische Kronprinzessin hak jest den unft ausgedrückt, während der Dauer des Ehestheidungsprozesses allein in Genf zu weilen. Giron ist daraufhin unverzüglich von Genf nach Lausanne abgereist, wo er bis auf weiteres bleiben will. Es giebt Leute, welche der Meinung sind, daß diese einstweilige Trennung nur das Vorspiel zu einer dauernden bilden wird. Urheber des Planes zu dieser Trennung ist der Rechtsbeistand ber Kronprinzessin, der ihre Sache vor dem Dresdener Chegerichtshof führen wird, der Dresdener Rechtsanwalt Dr. Zehme, der als ein gewiegter Jurist bekannt ist. Er glaubt dadurch der Kronprinzessin für den Prozeß eine günstigere Position zu schaffen.- In Dresden herrschte biefer Tage einige Aufregung, Schaaren von Neugierigen umlagerten das Schloß: Es hieß, der Kaiser sei in strengtem Inkognito zu einem Besuche des Königs eingetroffen. Selbstverständlich beruht die Mitteilung auf einen Frrtum. Aus Salzburg kommt die Nachricht, dort habe ein bostanischer Familienrat stattgefunden, an dem außer den Mitgliedern des Hauses Toskana Erzherzog Ludwig Viktor als Vertreter des Kaisers Franz Josef teilnahm. Der Familiencat soll beschlossen haben, dem früheren Erzherzog Leopold Ferdinand das ganze ihm zustehende Erbteil sofort auszuzahlen und sodann alle Beziehungen zu ihm abzubrechen. Der 80. Geburtstag des Professors v. Esmarch in Kiel hat dem Jubilar reiche Ehrungen von allen Seiten des deutschen Reiches und der Gelehrtenwelt des Auslandes gebracht. Esmarch, der bekanntlich mit der Tante unserer Kaiserin, Prinzessin Henriette von Schleswig- Holstein- Sonderburg- Augustenburg, in harmonisch- glücklicher The verbunden ist, hat sich besonders auf dem Felde der Kriegschirurgie hochbedeutende Verdienste erworben. Vor allem ist das von ihm erfundene Verfahren der sogenannten fünftlichen Blutleere bei Operationen an Beinen und Armen grundlegend für diesen Zweig der modernen chirurgischen Wissenschaft geworden. ) Ein kostbares Brennmaterial verwandte dieser Tage ein Lokomotivheizer auf der Strecke Benldo- Wesel zur Feuerung seines Dampffessels. Dort an der holländischen Grenze blüht seit einiger Zeit der Schmuggel wieder außerordentlich kräftig empor. Auch unser Lotomotivführer wollte sich auf leichte Art bereichern, indem er jedesmal von Holland aus einen Sack Kaffee auf seiner Maschine in das deutsche Zollgebiet steuerfrei hineinbrachte. Die Zollbehörde hatte aber davon Wind bekommen und revidierte plötzlich Lokomotive und Tender. Der Heizer warf in sei er Angst seinen Sack Kaffee in die Kohlenglut des Kessel..vers, aber nicht rechtzeitig genug, um nicht des Schmuggels überführt zu werden. Der Lustmord bei Randers in Jütland, wo ein 18jähriges Mädchen mit durchschnittener Kehle aufgefunden wurde, wird seine Sühne finden. Als Mörder wurde ein 16jähriger Bursche namens Jens Stryg verhaftet, der auch bereits die Tat eingestanden hat. Der jugendliche Verbrecher ist schon früher wegen Notzucht bestraft, er hat auch vor dem Morde noch einen Notzuchtsversuch begangen. In der Nähe der amerikanischen Stadt Dunquesne stieß ein Passagierzug der Pittsburg- Virginia- CharlestonEisenbahn mit einem Güterzug zusammen. Nach Berichten der Eisenbahnbeamten wurden zehn Personen getötet und eine große Anzahl verlegt. Kleines Feuilleton. Käthchen von Heilbronn. Ueber Professor K. Siegen's Käthchen"-Bearbeitung urteilt Martin Greif;„ Die Bearbeitung hat mir hohe Befriedigung gewährt. Wie übersichtlich und folgerichtig ist nun die Handlung, nach Entfernung dieses störenden Elements, der buhlerischen Vaterschaft des Kaisers, gegenüber dem lieblichen Rinde, aufgebaut und durchgeführt! Die mit pietätvoller Hand für die gewordenen Lücken bereiteten Einfügungen sind alle zweckmäßig und im Geiste der herrlichen Dichtung verfaßt. Gleiches Lob verdient die Behandlung des anderen heiflen Teils, welcher die Unholdin Kunigunde betrifft, die als eine allzufühne und daher frag liche Geburt der überreizten Phantasie des großen, aber leidenden Dichters erscheint. Auch hier ist der B.arbeiter ebenso bedachtsam als g'ücklich verfahren." Weiterhin urteilt u. a. Friedr. Haase:„ Die Bearbeitung ist höchst geschickt und vor allem sehr knapp und bühnenwirksom"; Fr. Barnde: Wohin ich in dieser Bearbeitung geblickt, habe ich nur willkommene Eindrücke empfangen"; Dr. Felix Bamberg: eine ausgezeichnete Bearbeitung, die verdientermaßen allgemeine Anerkennung gefunden"; Prof. G. Bürde, Allgem. Kunstchronit:„ Der Gewinn der Streich ung des Kaisers ist ein außerordentlicher"; Dr. Franz Hirsch, Schorers Familienblatt:„ eine erfreuliche, gesunde Errungenschaft für die deutsche Bühne, eine treffliche Arbeit"; Dr. D. v. Leigner, D. Romanzeitung:„ Kleist's Mannen werden einem so pietät und verständnisvollen Bearbeiter sicher nicht zürnen"; Franz Woenig, Literar. Merkur: Der Dufthauch der Dichtung hat in 6.8 sorg samer Bearbeitung noch an Intensität gewonnen"; Geh. Hofr. Dr. Rud. von Gottschall:„ Die Bearbeitung ist chon wegen ihrer neuen Schlujoen ung der Beseitigung Giessener Cagesneuigkeiten. ** Stadttheater. Wir machen das theaterliebende Bublifum nochmals darauf aufmerksam, daß zum Benefiz für Herrn Heinrich Gerlach heute Abend„ Käthen von Heilbronn" zur Aufführung gelangt. Unerwartete Revision bekamen gestern unsere 116. r. Se. Exzellenz Generalleutnant Freiherr von Gall eridionen unerwartet in den Kasernen und revidierte auf der Stelle die Mannschaften samt Unteroffizieren nach Inh. It des Braftbeutele, auf Reinheit der Hände und Ohren. Auch die auf dem Trieb perzierenden Abteilungen blieben nicht verschont. Die Revision soll manchen in Angst gebracht haben. *** Zu der Einbruchsaffaire Rothenberger haben wir nachzutragen, daß heute Morgen zwei der That berdächtige früher in Gießen als Hausburschen thätig gewesene junge Leute verhaftet worden sind. ** Berichtigung. Bezüglich unsers Artikels in Nr. 5 fönnen wir nunmehr nach eingeholten zuverlässigen Erfundigungen folgendes fonstatieren: Herr E. ist nicht Damen g genüber belästigend aufgetreten, sondern ohne jeglichen Grund und Anlaß auf seinem Heimweg in hinterlistiger, durchaus feiger Weise niedergeschlagen und verlegt worden. Es dürfte vielleicht auch noch gelingen, die Attentäter namund dingfest zu machen, um sie dem Arm des führenden Gerichts auszuliefern. **( Besitzwechsel) Das große Anwesen des Schneidemüllers Euler in der Steinstraße ist für 150 000 Mark von der Stadt in Eigentum erworben worden. Die neue Besizerin beabsichtigt das Gelände zum Teil zur Durchführung der sog- Ringstraße zu verwenden.- Einen zweiten großen Besiz vechsel haben wir an der Westanlage zu verzeichnen. Dort hat der Bauunternehmer Winn die ehemals Körner'sche Besitzung für 60 000 Mt. getauft. ** Frühlingstage scheinen uns in diesem Jahre schon im Januar beglücken zu wollen. In diesem Gefühle fönnen uns zwar die zu ½ mit Schnupfen, Husten oder gar Influenza behafteten Erdenbürger weniger bestärken, als d.e Mailäfer, die dieser Tage an verschiedenen Stellen im Freien gefunden, oder die Kraniche und Staare, deren Wiederkunft beobachtet wurde. Die Frühlingsluft im Januar gehört aber froß hres schmeichler schen Wesens feineswegs zu den Annehmlichkeiten und hiesige Aerzte versicherten uns dieser Tage, daß sie seit langer Zeit nicht so viele Erfältungs-, Influenza- und Lungenertranfungen beschäftigt hätten als augenblicklich. Also, dem scheinbaren Frühling gegenüber Mißtrauen, faltes Blut und warm angezogen! RB. Am 2. Februar d. J. wird in Tuttlingen| eine von der Reiche bank. Hauptstelle in Stuttgart abhängige Reichsbanknebenstelle mit Kasseneinrichtung und beschränktem Giroverkehr eröffnet werden. ** Der Bahnmaster in der Hessisch- Preußischen Eisenbahngemeinschaft Wilhelm Brickmann zu Grünberg wurde auf sein Nachsuchen mit Wirkung vom 1. Januar 1903 an in den Ruhestand vecsezt und ihm aus diesem Anlaß die Krone zum Silbernen Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. ** Die Uhr unpfändbar. Einem Frankfurter Bürger, welcher sich in Schwierigkeiten befand, wurde auf Grund eines vollstreckbaren Urteils und auf spezielle Weisung seines Manichäers die goldene Uhr und eine an ihr befestigte Talmifette" gepfändet. Die dagegen eingelegte Berufung war erfolglos. Die gegen das Urteil erhobene Revisionsflage war dagegen vom schönsten Erfolge gefrönt; denn ihr samt Sette wurden freigegeben. Der Gerichtshof war nämlich der Ansicht, daß die Uhr ein ganz wesentlicher Bestandteil für den Geschäftsbetrieb des Berufungsklägers sei; daß es eine goldene Uhr sei, kommt gar nicht in Betracht, denn er brauche sich die Substitution einer minderwerwertigen Uhr nicht gefallen zu lassen, auch habe er keine andere ihm eigene Uhr zur Verfügung gehabt. Aber auch die Kette set des ganzen Kassersputs den deutschen Bühnen sehr zu empfehlen"; Friedr. Kummer, Bl. f. liter. Unterh. ,, möchten alle Theater auf den von S. festgestellten Text sich vereinigten!"; Prof. Neizel Lausanne, Echo Littéraire: „ Die poet. Schönheit und dramat. Wahrheit des Stücks haben ungemein durch diese Bearbeitung gewonnen; Dr. H. Penn, Brünner Morgenpost.;" eine mustergiltige Arbeit" u s. w. Die Lokomotive als Hypothef Unter dieser Spiz marke veröffentlichte das Organ des Vereins mittlerer Staatseisenbahnbeamten ein Stückchen aus Berlin, das an Wig ud Verwegenheit seinesgleichen sucht und so recht beweist, wie selbst der sarkastische Humor auf der Eisenbahn seine Stätte findet. Ein Lokomotivführer, ein sonst durchaus zuverlässiger Beamter hat, wie berichtet wird, den einen Fehler, daß er mit seinem Gehalt nebst Prämien ic. schlecht auskommt und häufiger Anleihen machen muß. Bei einer Dienstfahrt blieb nun jüngst sein Zug längere Beit auf einer er mit einem ihm oberflächlich bekannten Bauern zusammen, Stat on an der Ostbahn liegen, und in der Wartehalle traf den er alsbald um ein Darlehen in Höhe von 200 mt. ansprach. Der Bauer erklärte sich bereit, das Geld zu geben, dadurch, daß er dem Geldgeber die erste Hypothek auf die berlangte jedoch Sicherheit. Der Lokomotivführer gab diese noch schuldenfreie Lokomotive" erteilte. Da diese Hypothek sich nicht auf ein Grundstück bezog, so war der Bauer mit einer einfachen schriftlichen Erklärung einverstanden. Als der Geldgeber fürzlich in Berlin zu thun hatte, wollte er die Gelegenheit benutzen, um die Maschine in Augenschein zu nehmen, als deren Mitbesiger er sich betrachtete. Vergeblich fundigungen bei den Beamten ein, die ihn schließlich an den irrte er auf dem Schlesischen Bahnhof umber und zog Er. Stationsvorsteher verwiesen. Dieser erklärte, nachdem er den Sachverhalt erfahren, daß die Eisenbahnverwaltung die natürlich nicht ernst gemeinte Hypothek nebst Zinsen in viertelfreizugeben, denn abgesehen von dem geringen Werte und abgesehen davon, was in der Bersteigerung gelöst worden wäre, bilde die ette einen wesentlichen Zubehör der Uhr, denn sie schüße den Besitzer der Uhr durch ihre Befestigung am menschlichen Körper vor dem Verlieren. Sämtliche Kosten fielen dem Gläubiger zur Last. Aus Hessen und nachbargebieten. " dorf, weil ihr und Gerr Röhle feben haben, es an feine Wähl Anzeiger" ift ftens fein, wenn waltungsbehörde jogar so weit, da Organe, wenn e borkommt, cinsted Das ist also „ Gießener A Märten gestern, de fich näher mit m diese Erklärung if teure, die mich cinct aus ein cignet erklär dantengang, geistiges Eige gabe benut der Deffentlichkeit einen Gegner, der bat, als minder hat fast den Anja teure des crite jenigen rechnen, Generäle" beanspr h Kirchgöns, 4. Jan. Bellachini fommt! In freudige Aufregung wurden unsere Einwohner am Neujahrstag reszt, als die Nachricht durch den Ort ging, daß der berühmte Zauberkünstler Bellachin- Marburg im Saale des goldenen Löwen ohne Eintritt zu erheben, eine Vorstellung geben wollte. Drei Herrn hatten beim Bürgermeister resp. Wirt Alles nötige zur Vorstellung vorbereitet. Schaarenweise strömten die Schaulustigen dem Ort der schwarzen Künste zu, sodaß im Handumdrehen der Saal gesperrt werden mußte. Die Zeit verging, fein Bellachini ließ sich sehen. Das Trio, angebliche assistenten" des großen Künstlers, thronten im schwarzen Gesellschaftsanzug, die Honneurs machend, am Thüreingang. Als einigen das ewige Barten denn doch zu dumm wurde, zückte man den„ Assistenten" auf den Leib; diese wollten mal Umschau halten auf der Dorfstraße, ließen statt dessen jedoch anspannen und fuhren ab. Da Berschiedene den Braten gerochen, war eiligst der ganze Saal alarmiert worden, ein Steinhagel begleitete die Assistenten", und dürften die Angströhren manche Beule bavongetragen haben. So narrt ein durch Geburt, Erziehung und Bildung geistig und gesellschaftlich höher stehen wollender Städter den Bauer und beraubt ihn auf diese Weise um Stunden behaglicher Ruhe. ** Griesheim a. M., 6. Jan. Ein hiesiger Gemüsehändler hat einen Rappel gefriegt. Unter Hinterlassung von Frau und 6 Kindern, aber unter Mitnahme alles Baargeldes, ist er nach Genf abgedampft, um sich der Kronprinzessin von Sachsen zu attachieren. ** Mainz, 6. Jan. Das Befinden des Wein. händlers Kern ist hoffnungslos. Der Musketter J. Gg. Schmitt von der 4. Komp. 117. Inf.- Regts. dahier sprang bei Mombach in Gegenwart seines Bruders in den Rhein und ertrant. Vorher hatte er ſeincin Bruder sein Portemonnaie gegeben. Oeffenlicher Sprech[ aal.: Für die unter dieser Rubrif gebrachten Artikel übernehmen wir dem Publikum gegenüber feine Verantwortung. Eine zweite und legte Erklärung. Der " Gießener Anzeiger" hat volle fünf Tage gebraucht, bis ec sich herbeilies, gegen meine Behauptung, daß er sich zum Moniteur des Ab. geordneten Köhler Langsdorf hergebe", zu reagieren. Bezeichnend für die Kampfweise dieses Blattes ist die Tatsache, daß es meine Erfärung als berwerfliches und auf Täuschung des Pub. lifums berechnetes Beginnen" bezeichnet, natürlich, ohne meinen Namen zu nennen, obgleich meine Erklärung vom 3. d. Mts. mit vollem Namen unterzeichnet war. Der„ Gießener Anzeiger" bezeid, net sich als unabhängiges Blatt". Das flingt, nachdem er von mir erbetene Artikel in seinen Spalten nicht aufnehmen zu dürfen erklärte, weil er amtliches Kreisblatt sei, geradezu fomisch. Dieses sogenannte„ unabhängige" Blatt ist in geradezu unglaublicher Weise abhängig; es ist in seiner Haltung abhängig in erster Linie, wenn nicht ausschließlich, von den reinen Geschäftsinteressen seines Ver legers, es ist abhängig fernerhin von der Partei des Abgeordneten[ Köhler Langs jährlichen Abschlagszahlungen decken werde. Der Lokomotivführer, dem die Deckung selbstredend in regelmäßigen Raten vom Gehalt abgezogen wird, erhielt einen scharfen Verweis. Er soll hoch und teuer versichert haben, daß er niemals wieder Staatseigentum hypothefarisch belasten wolle.- Si non è vero. Der„ Gieße auch gegen die Bel trages Möbler- Lan Verson gewesen sei der lezte unter d Biermer" in den richten" erschien faßt ist. Dic griffsartifel richtig und mache der Gießener Röhler- Langsdorf i Stelle ale Leitartif als meine Schrift Geffen" im Buchha rebe das cigentüm Anzeigers" dief gebrandmarkt wurde hänge fannte, ho wie die Gießene Der famose Antrag der Drucksachen der zeichnet. Die vorhe träge hat der„ Gie gegeben, die 74te form, als wenn e allergrößter Bedeutu Blatt, der„ Gieße artifel mit der Ber ftreitigen Fra " 1 wolle, wenn die Regierung bor ber, Gießener Anzei sein, auf der ander als Regierungsblatt, Beta Mit Bezugnahu der Behrordnung we Militärpflichtigen, fol bereits überschritten, geftellt haben, oder gestellt worden sind, lichen Wohnort bab falten oder Zöglinge haus und Wirtschafts Inge, Handwerksgefell Der in ähnlicher Gigen mit aufgefordert, fid in die Rekrutierungs Januar bis 1. F meisterei dahier im dabei, wenn sie d ihren Geburtssch Standesamt zu erwirt Eine schöne Geschichte. Der Lehrer hat den Kleinen der Vorschule eine Geschichte erzählt. Als er fie beendet hat, fragt er:„ Nun, fann mir denn von euch auch einer eine schöne Geschichte erzählen?" Lautlose Stille. Dann hebt sich schüchtern ein kleiner Finger empor. Siehst Du, Karlchen," muntert der Lehrer auf, ich habe mir doch gleich gedacht, daß du eine schöne Geschichte weißt. Nun, erzähle sie uns mal." Der fängt dann auch an, erst stockend, dann lebhafter:„ Einmal, da waren wir bei meiner Tante eingeladen, die den großen Garten hat. Zum Mittagessen da habe ich ein Glas Wein bekommen und dann friegten wir eine Menge Schlagsahne und Erdbeeren. Dann sagte meine Tante zu mir!„ Du fannst jezt im Garten spielen und so viel Obst essen, wie du magst." Da bin ich gleich nach den Stachelbeeren gegangen und habe da am meisten von gegessen. Meine Tante hat auch Birnen, die waren aber noch unreif, mochte ich nicht gern, die schmeckten ganz sauer. Dann habe ich habe aber doch welche davon gegessen. Die Kirschen ich den ganzen Nachmittag im Garten gespielt, bis ich ganz heiß war. Dann gab mir meine Tante ein großes Glas voll Milch, die war ganz frisch von ihren Kühen gemolken. Und abends, da durfte ich beim Essen ein Glas Bier mit Hause gefahren. Ich saß auf dem Bock und war sehr müde. trinfen. Sonst friege ich nicht Bier. Dann sind wir nach sie mir die Hose auszog, da sagte ste:„ das ist Dann hat mich meine Mama zu Bett gebracht und a ( Simplic. eine schöne Geschichte!" einer früheren Mufte Lofungsschein vorzulege Bugleich wird dara jenigen, weiche die Ann tigen haben, daß Nart oder mit Haf gilnahme an der fen Uniprüche auf cflärt werden. Be en Berte ng gelöft Zubehör urch thre Verlieren. aft. eten. mmt! Su Teujahrsing aß der be " dorf, weil ihre Mitglieder in dem Blatte inserieren und Herr Köhler- Langsdorf, wie wir wiederholt gefehen haben, es als Sprachrohr für seine Armeebefehle an seine Wählerschaft benutzt. Der„ Gießener Anzeiger" ist endlich abhängig, oder will es wenig stens sein, wenn es ihm paßt, von der staatlichen Verwaltungsbehörde. Manchmal geht diese Abhängigkeit sogar so weit, daß er einen Rüffel seitens der staatlichen Organe, wenn er Tattlosigkeiten begeht, was öfters borkommt, einstecken muß. Saale des Borstellung neifter refp. Schaaren er schwarzen perrt werden fich sehen. Künstlers, Honneurs ige Barten Affiftenten" en auf der und fuhren eiligst ber egleitete die anche Beule Beburt, Er höher stehen In auf diese ger Gemüse interlaffung ahme alles um sich der des Wein. r Musketier Inf. Regts. vart seines er hatte er 1. tehmen wir dem 8. ung. volle fünf en meine Be r des Ab. bergebe", fweise dieses Erfärung als g des Pub Das ist also die vielgerühmte Unabhängigkeit des Gießener Anzeigers". Seine Redakteure erflärten gestern, daß fic ,, es nicht der Mühe wert halten", sich näher mit meinen Angriffen zu beschäftigen. Auch biese Erklärung ist geradezu köstlich. Dieselben Redakteure, die mich um Artikel bettelten und von denen cinet aus einem zur Aufnahme nicht geeignet erklärten Manuskript meinen Ge bantengang, der mein ausschließliches geistiges Eigentum ist, ohne Quellenan gabe benugt hat, eine Tatsache, die ich bisher der Oeffentlichkeit borenthalten habe, hält mich jetzt für einen Gegner, den man, nachdem man ihn beschimpft hat, als minderwertig links liegenlassen fann. Ge hat fast den Anschein, als ob sich diese Herren Redat, teure des ,, erst en Provinzialblatts" zu den jenigen rechnen, die den ,, Rang kommandierender Generäle" beanspruchen können. Der„ Gießener Anzeiger" reagiert endlich auch gegen die Behauptung, daß sein Abdruck des Antrages Nöhler- Langsdorf ein Angriff gegen meine Person gewesen sei. Hierzu habe ich zu bemerken, daß der letzte unter dem Titel ,, Köhler- Langsdorf contra Biermer" in den Gießener Neuesten Nach. richten" erschienene Artikel nicht von mir berfaßt ist. Die dort aufgestellte Bezeichnung ,, Angriffsartikel" halte ich indessen für durchaus richtig und mache sie hiermit zu der meinigen; denn der Gießener Anzeiger" hat den Antrag Köhler- Langsdorf in dem Augenblicke an bevorzugter Stelle als Leitartikel seines ersten Blattes abgedruckt, als meine Schrift die Finanzen des Großherzogtums Hessen" im Buchhandel erschien und dort in der Vorrebe das eigentümliche Verfahren des ,, Gießener Anzeigers" diesen Auffäßen gegenüber öffentlich gebrandmarkt wurde. Jeder Mensch, der diese Zusammenhänge kannte, hat die Sachlage ebenso aufgefaßt, wie die„, Gießener Neuesten Nachrichten" und ich. Der famose Antrag Köhler Langsdorf ist als Nr. 74 der Drucksachen der Zweiten Hessischen Kammer bezeichnet. Die vorhergehenden 73 Drucksachen und Anträge hat der„ Gießener Anzeiger" nicht wieder gegeben, die 74te aber an erster Stelle und in der Form, als wenn es sich um eine Angelegenheit von allergrößter Bedeutung handle. Das„ unabhängige" Blatt, der ,, Gießener Anzeiger", hat seinen Leitartikel mit der Bemerkung versehen, daß es zu der streitigen Frage erst Stellung nehmen wolle, wenn die Antwort der Großherzogl. in von der Regierung vorliege." Auf der einen Seite will ler- Langder ,, Gießener Anzeiger" unabhängig, frei und souverän sein, auf der anderen Seite geriert er sich neuerdings als Regierungsblatt, etwa nach Analogie der ,, Darm= zeichnet, natür bgleich meine tamen unter id, net sich als t, nachdem er en nicht auf ches Kreisblatt unabhängige abhängig; g in erster , von den eines Ver Der Lokomotivo mäßigen Raten arfen Verweis. daß er niemals wolle.- Si Lehrer hat den It. Als er fie n von euch auch ofe Stille. Dann Siehst Du, | " städter Zeitung." Dieser Versuch wird ihm schwerlich| trugs. Sie ist geständig und bereut die That. Urteil: Die wirklich gelingen. offiziöse ,, Darmstädter 15 Mt. Geldstrafe, verbüßt durch Untersuchungshaft. Die 3eitung" wird sich für diese unerbetene Kollegin höflichst Angeklagte wird entlassen. Nun kommt zur Vorführung der Schleifer Berthold L. aus Rotenburg. Die Anflage bedanken; denn sie hat vor einiger Zeit, ohne daß der legt ihm Betrug zur Last. Uteil: 10 Wochen Gefängnis, Gießener Anzeiger" sich zu entschuldigen wagte, 4 Wochen Untersuchungshaft. Sodann erscheinen Justus erklärt, daß ,, er es im Abschreiben von Original S., Johann S. und Otto R. von Gießen, welche gleichfalls artikeln ohne Quellenangabe zu einer wegen Betrugs angeklagt sind. Das Urteil lautet auf je 3 Wochen Gefängnis. Der Angeklagte Rudolf v. S. bleibt gewissen Firigkeit gebracht habe." aus. Es wird Haftbefehl erlassen. Den Schluß bildet die Straffache gegen den Johann Philipp Sch. aus AltenBuseck wegen Bedrohung, Körperverlegung und Beleidigung. Die früher erlittenen Strafen hatten den Angeklagten nicht Das heutige Urteil giebt ihn Gelegenheit zum gebessert. Nachdenken; es lautet auf zehn Monate Gefängnis, wovon 1 Monat Untersuchungshaft abgeht. " Zum Schluß möchte ich noch eine Tatsache, die wahrscheinlich dem Beserpublikum des Gießener Anzeigers" bislang entgangen ist, niedriger hängen. Der Gießener Anzeiger" hat damals, als er den Antrag Köhler- Langsdorf abdruckte, behauptet, daß er einige verlegende Bemerkungen wegge. lassen habe." Er hat offensichtlich damit den Eindruck erwecken wollen, als ob er meine Verson schonen wolle. Das ist tatsächlich ein auf Täuschung des Publikums berechnetes Beginnen" ge wesen; denn in Wirklichkeit der Antrag KöhlerLangsdorf liegt mir natürlich in seiner offiziellen Form vor hat der„ Gießener Anzeiger" sämtliche verlegenden Ausdrücke, die sich auf meinen Kollegen Liefmann und meine Person beziehen, wörtlich und ohne irgendwelche Auslassung abgedruckt Was er weggelassen hat, ist lediglich eine Bemerkung Köhlers, daß wir uns gegenwärtig in Hessen in traurigen Staatszuständen und in einer furchtbaren Schuldenwirtschaft befänden."- spüre ich feine Lust, mich mit den Herren Lange, Soviel zur Richtigstellung. Im Uebrigen verHannemann und andere weiterhin in der Presse herumzuschlagen. Ich habe Besseres zu tun. Ich glaube auch, daß die in dieser Erklärung angeführten Daten genügen, um den„ Gießener Anzeiger" und seine leitenden Faktoren hinreichend zu charakterisieren. Seine unglaubliche Kampfesart richtet sich ja von selbst. Gießen, den 9. Januar 1903. Dr. jur. et phil. M. Biermer, v. Prof. der Nationalökonomie an der Landesuniversität. Aus dem Gerichtssaal. Schöffengericht. Gießen, 6. Jan. 1903. Auf der Anklagebant nahmen Plaz drei Bettler, welche Haftstrafen von 1 Woche, 4 Wochen und 5 Wochen erhalten. Der Meßger und Wirt Moses K. von Gießen ist beschuldigt, die Nachtruhe der Nachbarschaft dadurch gestört zu haben, daß er sein Klavier mit elektrischem Berieb früh morgen non 6 Uhr spielen ließ. Er behauptet, die Anzeige sei falsch, allein die Beweis aufnahme belehrt den K. eines Besseren. Das Urteil lautet auf 15 Mt. Geldstrafe. Der umherziehende Korbmacher Johann Adam K. wird aus der Untersuchungshaft vorgeführt. Ihm legt die Anklage zur Last, daß er den Flurschüßen zu Lüzellinden bedroht habe, als dieser ihn beim Abbrechen von Baumpfählen ertappte. Das Urteil lautet auf 6 Wochen Gefängnis, wovon 3 Wochen Untersuchungshaft abgehn. Der Landwirt Johannes B. von Wißmar soll sich der Thier quälerei schuldig gemacht haben. Zwei Zeugen aussagen widersprechen sich derart, daß das Gericht zur Freisprechung kommt. Zur Vorführung kommt der Maurer Johann N. aus Dvermörlen, welcher wegen Widerstande, Bedrohung, Beleidigung und Ruhestörung sich zu verantworten hat Wochen Haft. Die Haftstrafe gilt als durch die UnterDer Angeklagte erhält fünf Monate Gefängnis und 4 suchungshaft verbüßt. Die in Untersuchungshaft befindliche Maria W. aus Homberg a. M. ist angeflagt wegen BeKirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. In der Stadtkirche. Sonntag nach Epiphanias, den 11. Januar. Landee missionsseft. Kollekte für die Heidenmission. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer Schlosser. Vormittags 11 Uhr: Militärgottesdienst. Pfarrer Euler. Nachmittags 2.30 Uhr: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde. Pfarrer Schlosser. Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Scheunemann. Donnerstag, den 15 Januar, abends 8 Uhr im oberen Konfirmandensoal, Rirchstraße 9, Bibelstunde.( Psalm 73.) Pfarrer Schlosser. In der Johanneskirche. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Johannesgemeinde. Pfarrer Dr. Naumann. Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Euler. Montag, den 12. Jan., abends 8 Uhr, im Konfirmandenfaal der Johanneskirche. 1. Johannesbrief Rap. 3,11-24. Tie Merkmale der Liebe und unser Kindesverhältnis zu Gott. Pfarrer Dr. Naumann. Dienstag, den 13. Januar, nachmittags 5.30 Uhr: Vereinigung der fonfirmierten Mädchen der Lukasgemeinde im Konfirmandensaal der Johanneskirche. Pfarrer Euler. Katholische Gemeinde. Samstag, 10 Januar. Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr:: legenheit zur heil. Beicht. H Sonntag, det. 11. Januar. 1. Sonntag nach Epiphanie. Vormittags von 6.30 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht. um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heil. Sommunion. um 8 Uhr: Die zweite hl. Messe. dienst mit Predigt. " " um 9.30 Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 230 Uhr: Andacht mit Segen. Drud und Berlag der Gießener Berlagsdruckerci, für die Redaktion verantwortlich: Albin Rein( icken. vorm. With. Keller'sche Buchdruckerei( gegr. 1783) Montag, Holzversteigerungen und Holzverkäufe finden u. A. statt: 12. Januar 1903, vormittags 1½ 10 Uhr. Sammlungsplatz: Eisenbahn Haltestelle in Langsdorf.( S. Inserat.) Städtisches Schlachthaus. Heute u. morgen Ochsenfleisch 56, Rindfleisch 52 Bfg. Amtliche Bekanntmachungen. Bekanntmachung. frist abwesenden Militärpflichtigen sind deren Eltern, Vormünder, Lehr-, Brod- oder Fabrikherren zu diesen Bekanntmachung. Mit Bezugnahme auf die Bestimmungen in§ 25 Anmeldungen verpflichtet. Ferner wird bemerkt, daß In der ersten Hälfte des Monats Januar( bis einder Wehrordnung werden alle im Jahre 1883 geborenen Gesuche um zurückstellung von Militärpflichtigen auf schließlich den 17.) ist unsere Kasse jeden Dienstag, MittMilitärpflichtigen, sowie diejenigen, welche dieses Alter Grund des§ 32 pos. 2 Lit. a, b, c, d, e, f und g, der woch, Donnerstag und Samstag geöffnet. ießen, den 30. Dezember 1902. Der Direktor der Spar- und Leihkasse Gießen. Wiener. e mir doch gleich bereits überschritten, aber sich zur Musterung noch nicht der Wehrordnung rechtzeitig bei der Bürgermeisterei vor st stockend, dann gestellt worden sind, und entweder in Gießen ihren ge- fichtigung finden. er Tante einge Mittagessen da n friegten wir eglichen Wohnort haben, oder als Studenten, Gymnasiasten oder Zöglinge anderer Lehranstalten, oder als Haus- und Wirtschaftsbeamte, Handlungsgehilfen, LehrSonn fagte meine linge, Handwerksgesellen, Dienstboten, Fabrifarbeiter spielen und so gleich nach den ten von gegeffen. aber noch unreif, n. Die Kirschen oder in ähnlicher Eigenschaft sich dahier aufhalten, hiermit aufgefordert, sich behufs Eintragung ihrer Namen auer. Dann habe ielt, bis ich gan ein großes Glas Kühen gemolten. nn sind wir nach d war sehr müde. Glas Bier mit Losungsschein vorzulegen. racht und o fie:„ das ift ( Simplic.) Gesuche können keine BerückGießen, den 3. Januar 1903. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bekanntmachung. Bau- und Werkholz- Versteigerung im Langsdorfer Gemeindewald am Montag den 12. Januar 1903, morgens 1/210 Uhr. Sammlungsplatz: Eisenbahn- Haltestelle Alles aus Kahl- Abtrieb!!! Fichteu- Stämme. 12 bis 34 cm Durchmesser, 11 bis 22 m Länge, in die Rekrutierungsstammrolle in der Zeit vom 15. In Gemäßheit Beschlusses der StadtverordnetenJanuar bis 1. Februar d. J. bei der Bürger- Versammlung vom 15. Juni 1879, wonach zur dauernden meisterei dahier im Zimmer Nr. 13 zu melden, und Erinnerung an die goldene Hochzeit des Deutschen Kaiser 330 dabei, wenn sie dahier nicht geboren sind, paares Seiner Majestät des Kaiser Wilhelm I. und ihren Geburtsschein, welcher von dem betreffenden Ihrer Majestät der Kaiserin Augusta, von der Stadt Standesamt zu erwirken ist, und, wenn sie bereits bei Gießen eine Stiftung zu Gunsten bedürftiger Ehepaare, einer früheren Musterung konkurriert haben, ihren welche hier ihr goldenes Ghejubiläum erleben, errichtet worden ist, fordern wir alle Diejenigen, welche im Su. Zugleich wird darauf aufmerksam gemacht, daß die- laufenden Jahre ein solches Fest zu begehen haben und jenigen, weiche die Anmeldung unterlassen, sich zu ge- Anspruch auf Zuwendung der zu 150 Mark bemessenen tigen haben, daß sie mit einer Geldstrafe bis zu Stiftungsgabe erheben wollen, auf, sich bei uns zu Mark oder mit Haft bis zu drei Tagen belegt, von melden. eilnahme an der Losung ausgeschlossen, und ihrer Gießen, 2. Januar 1903. fen Ansprüche auf Zurückstellung u. a. m. für vercklärt werden. Bezüglich der zur Zeit der MeldeGroßh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Sa. 116 Fichten- Decbstangen 10,17 Festmeter, 46 Lärchen- Derbstangen= 2,00 | 11 162 Derbstangen, tauglich zu Sparren, Spangen, Latten und Gerüststangen, 29 Eichen- Derbstangen= 0,88 Festmeter, 1 3 Buchen- Derbstangen= 0,14 32 Derbstangen, tauglich zu Langwieden, Deichseln 2c. Langsdorf, den 6. Januar 1903. Großherzogliche Bürgermeisterei Langsdorf. Köhler. Nur noch kurze Zeit dauert mein Total- Ausverkauf und werden sämtliche Nestbestände: Manufaktur-, Tapisserie, Weiß- und Wollwaren, Porzellan-, Glas- u. Emaillewaren, sowie SchuhwarenE зи jedem annehmbaren Preise abgegeben. Adolf Baer Schulstraße 6. Danksagung. Gießen. Für bekundete Teilnahme bei dem schmerzlichen Verluste unseres lieben Vaters, Grossvaters, Schwiegervaters und Schwagers Herrn Philipp Schmidt danken wir hiermit innigst. Bieber, Wissmar, Remscheid, den 9. Januar 1903. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen. Louis Schmidt. Schulstraße 6. Steins Garten. Saalban. Sonntag, den 11. Januar 1903 2 Grosse Konzerte, Ein fünf Monat alter prächt. Yorkshier Zuchteber 111 verfaufen. Hermann Becker, Burkhardsfelden. Bu vermieten: 3- Zimmer Wohnung im mittl. ausgeführt von der Kapelle des Inf.- Regts. Kaiser Stod per 1. Ap il 1903 zu ver Wilhelm( 2. Großh. Hess.) Nr. 116 unter Leitung des mieten. Steinstraße 25. Großh. Musikdirektors Krauße. Anfang 4 und 8 Uhr. 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