in 288. nementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50- Bfa., t' bus gebracht 60 fg., burch die Poft bejogen viertel jährlich Mr. 1.50. beilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) abeffifche Zeitschrift für Landwirtschaft, bit- und latex ban, sowie Sie Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Berlingen nemitags. Dienstag, den 8. Dezember 1903. Gießener 12. Jahrgang. Insertionsprei 8 Die einfaltige Beritzelle für Gießen wie gang Oberbeffen, die Kretse Behler und Warburg 10 Pfg. fonft 15 Bfg.: Reflemen die Betitselle 30 resp. 40- Boftzeitungsliste No. 300. Rebaktion und Erbedition: Gießen Neuenweg 98. Ferufbrechauthink Re, 362. Neuelle Nachrichten ( Sichener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung biefener Beitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung Esthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberheffen. Moch einmal der tragische Tod der Prinzeffin Elifabeth von Heffen. Das traurige Schicksal des jugendlichen Töchterchens des roßherzogs von Hessen ist trop allen offiziellen Berichten 11 och immer nicht genügend aufgeklärt. Die Mitteilung ujeres Berliner CB- Mitarbeiters, daß man in hochstehenden Kreisen Petersburgs allen Ernstes dafür hielt, daß das fritliche Stind einem gegen das Zarenpaar gerichteten nihilitischen Anschlag zum Opfer gefallen sei, hat ein Dementi Lon seiten der geschiedenen Großherzogin Melitta von Seisen erfahren. Demgegenüber weist unser Mitarbeiter darauf hin, daß die hohe Frau, die zur Zeit des traurigen Bortomimnisses in Stierniewice nicht anwesend war, ihr Töchter chen überhaupt im Tode gar nicht zu Gesicht bekommen Fiat. Wie Fernstehende, war auch sie lediglich auf die offifiellen Darstellungen des Krankheitsbefundes angewiesen. Wie wenig diese aber, mögen sie scheinbar noch so peinlich genau sein, das kritische Urteil zu befriedigen vermögen, agigt eine Veröffentlichung von seiten des Professors Dr. Weil im Wiesbaden, früher Universitätslehrer in Heidelberg und Dorpat, in der dieser bekannte Spezialist mit dem an geblichen Sektionsbefund und den daraus gezogenen Schlüssen Erung ins Gericht geht. Er schreibt u. a.: Wenn wirklich, wie nach) den Ergebnissen der Sektion ongenommen wurde, ein Unterleibstyphus vorlag, so wäre iber Tod am ersten und spätestens am zweiten Tage der Erantung eingetreten. Dies ist meines Wissens in der Patho logie des Typhus ein bisher niemals beobachtetes Vorkomm RIIS. Wenn ein so gediegener Kenner des Typhus, wic Ciebermeister, niemals den Tod schon in der ersten Woche i) Grfranfung eintreten sab mir selbst ist es bei vielen Sunderten von Typhen ähnlich ergangen, so muß ich es is cim absolutes Novum bezeichnen, daß jemand nach nui ierun dzwanzigstündiger Dauer der Krankheitserscheinungen mer typhösen Infektion erliegt. Man muß den lebhaften Wunsch hegen, den unumstößlichen Beweis für Typhus durc Den Machweis von Typhusbazillen erbracht zu sehen. Wird Dejer Nachweis geliefert, so fnüpft sich an den beflagensmertem Fall ein wesentlicher Fortschritt unserer Kenntnisse. ird er nicht geführt, so bleibt dem Steptiker immer nod Maum für die Meinung, daß es sich um irgend eine andere fdmere Infektion gehandelt habe." Mit seiner Schlußfolgerung spricht Professor Weil deutFih genug aus, daß er trotz aller Ableugnungen weiter an eine Bergiftung glauben wird. Und mit ihm die öffentliche Wein ung. So schmerzlich es für die Eltern auch sein mag, aß an der frischen Wunde von neuem mit der Sonde geührt wird das deutsche Volk hat ein Recht darauf, die Tolle Wahrheit über das tragische Geschick des lieblichen enfindes zu erfahren. Rücksichten auf die nervöse unung des Zaren können hierbei nicht maßgebend sein. Hygiene in Stadt und Land. Aus ärztlichen Streisen wird uns geschrieben: Die Dentdrift über das Heerergänzungsgeschäft im Jahre 1902, die hebem dem Reichstage zugegangen ist, erbringt, wie die Witter melden, den Nachweis, daß heute noch zwei Drittel aller Rekruten vom Lande stammen und daß die relative nglichkeit der Landbewohner die der städtischen Einwohner aft um 5 Prozent übersteigt. Daraus werden von der resie wieder allerlei Folgerungen gezogen, die mit einer hage an die städtische Hygiene und einem Lobgesange auf die Gefundheitsverhältnisse des platten Landes enden. Das alte Ammenmärchen von den verseuchten Städten nd den gesundheitlichen Paradiesen draußen vor ihren Toren Friert noch immer. Der alte Ebstein in Göttingen, wahr Luftig ein Gelehrter von nicht zu unterschätzender Bedeutung, ut nimsonst darauf hingewiesen, daß ein großer Teil aller fidtischen Krankheiten von Lande hereingetragen wird, daß Sauberkeit der ländlichen Bewohner noch vielfach sehr im agen liegt, und daß die Tuberkulose, vor der so viele Städter gerade aufs Land flüchten, dort kaum weniger günstigen Boden hat, als in unseren Industriezentren. Vergebens hat der Geheime Medizinalrat Dr. E. Reth bewiesen, daß die Sterblichkeit auf den Dörfern nach neuesten Feststellungen prozentuell größer ist, als in den Städten, daß der Städter ich Wesser nährt, als der Dörfler, und daß die hygienische Fortentwickelung in den Städten wesentlich besser ist, als auf dem Lanide. Vergebens hat er seine Warnung an die Dörfer erflingen lassen, daß sie in der hygienischen Vorsorge nicht uriickbleiben möchten, daß sie, besonders was Reinlichkeit ind Sauberkeit anlangt, dringend der Besserung bedürften. Very gebens mehren sich allmählich die Stimmen, die von der übertriebenen hygienischen Einschätzung der Dörfer warnen und die Gesundheitsverhältnisse unserer Städte verteidigen: der alte Kinderglaube ist nicht auszurotten, er gewinnt vielmehr täglich an Ausdehnung! So und nicht anders sind die Hymnen zu erklären, die von unboerusener Seite dem Ergebnis jener militärischen Denkschrift gezollt werden. Nachdenklichere würden Vergleiche derlangen und dabei erfahren, daß der Prozentsatz zu gunsten des. Landes von Jahr zu Jahr abnimmt, so zwar, daß bald von einem Unterschiede füglich nicht mehr wird die Rede sein formen. Statt die augenblicklich noch besseren gesundheitlichen Verhältnisse auf dem Lande mit übertriebenem Zobe herauszuheben, wäre es mehr denn je am Plaße, davor zu warnen, daß man sich da draußen in allzu großer Sorglosigkeit wiegt. Wer die Hygiene dieser Bauernhöfe, wo die Kinderstube über dem Schweinekoben liegt und der Brunnen neben der Sentgrube, mit offenen Augen betrachtet, wird sich des Gefühles nicht erwehren können, daß eigentlich eine grenzenlose Naivetät dazu gehört, da noch von gesundheitlichen Vorteilen" zu sprechen. Die Luft der Umgebung allein tut es nicht. Wenn die gewöhnlichsten hygienischen Bedingungen nicht erfüllt werden, kann man sich am klimatisch gesündesten Orte der Erde aushalten und doch elend zu Grunde gehen. Aus solchen Erwägungen heraus mag vielleicht jene Idee entstanden sein ,,, deutsche Gartenstädte" zu gründen, zu deren Uebersetzung in die Praxis bereits eine Gesellschaft in der Bildung begriffen ist. Es soll da ein Mittelding zwischen Stadt und Land fünstlich geschaffen werden. Als Grundsak soll gelten: kein Verkauf von Baugrund, kein Privateigentum an Boden und an dem Gebäude, sondern Erbverpachtung bes Gemeindeeigentums. Man wird dadurch unwillkürlich an die Utopien schwärmerischer Menschenfreunde erinnert und kommt keinen Augenblick dazu, diese Sache ernst zu1 nehmen. Der Grundgedanke ist ja zweifellos ein guter und menschlich- sympathischer. Aber die Uebersetzung der Theorie in die Praxis stößt auf dieselben Hindernisse, wie etwa die Errichtung des sozialistischen Zukunftsstaates. Schon der Kardinaljas, daß diese Städte" nur eine bestimmte Einwohnerzahl erreichen dürften, weist nachdrücklich darauf hin, wo die Realitäten aufhören und die Illusionen beginnen. Mit Pläneschmieden und Phantastereien ist in bygienischer Beziehung eben nichts getan. In einer so regsamen Zeit, wie es die unsere ist, darf man verlangen, daß auch die Hygiene nicht stehen bleibt, daß sie neue Gebiete gewinnt und sich das ganze Land erobert. Wo es am höchsten nottat begann seinerzeit die Bewegung. Schon die ersten Resul tate, die in den Städten erzielt wurden, sprechen Bände. Soll nur den Dörfern deshalb, weil sie heute noch vermöge shrer klimatischen Verhältnisse und ihrer Arbeitsbedingungen ein weniges im Vorteil sind, nicht auch zuteil werden, was die Städie empfingen? Es ist angesichts der Statistik der Heeresverwaltung nur auf das dringendste zu wünschen daß mit der Ueberwachung des platten Landes in hygie nischem Betracht so schnell als möglich begonnen wird. Der Traum von der Gesundheit der Dörfer ist durch die Prari: leider längst ad absurdum geführt. Die Politik. Eine soeben zur Ausgabe gelangte offizielle Statistil erbringt den Nachweis, daß im Jahre 1902 das deutsche Volk ein Wachstum zu verzeichnen hatte, wie es in dieser Höhe bisher in Deutschland noch nie erreicht wurde. tehende Tabelle veranschaulicht diese Tatsache: Eheschließungen Geburten einschließlich TotSterbefälle geburten Geburtenüberschuß. 1902 auf das Jahr 1901 457 208 468 329 2 089 513 2 097 838 1 187 201 1 240 014 902 312 857 824 auf 1000 der Bevölkerung Nachim Durch schnitt von 1893/1902 443 582 2006 827 1 226 580 780 247 8,20 Eheschließungen Geburten einschließlich TotSterbefille geburten Geburten berschuß. 7,92 8,24 36,19 36,89 37,11 20; 56 21,81 22,68 15,63 15,09 14,43 Um 900 000 oder 15,6 vom Tausend hat sich also das deutsche Volf im Jahre 1902 vermehrt. Die gegen 1901 gesteigerte Zunahme ist einem weiteren Rückgang der Sterbeziffer zu danken. Die Geburtenzahl hielt sich auf der stattlichen Höhe von rund zwei Millionen ziemlich unberändert. Die im Sommer vom preußischen Staatsministerium beschlossene Einführung des bekannten„ Scherlschen PrämienSparsystems" auf zehn Jahre ist jetzt vom König genehmigt morden. Die Konzession zur Veranstaltung der mit dem System verbundenen alljährlichen Prämien- Verlosung wird einem Komitee erteilt werden, dessen Mitglieder der Vorstand des deutschen Sparkassenverbands in Vorschlag bringen soll. Mit der Einführung dieses Systems soll demnächst begonnen werden. Das von dem Vorstand des deutschen Sparkassenverbandes nominierte Komitee hat vor kurzem in Berlin eine Sigung abgehalten, in der die Einzelheiten der Einführung des Systems besprochen worden sind. n Mülhausen i. Els. hat die sozialdemokratijd)< Mehrheit des Gemeinderates den katholischen und evange lischen Pfarrern und dem Rabbiner die städtische Gehaltszulage und den Vikaren das ganze Gehalt, zusammen 34 900 Mart, gestrichen. Selbstverständlich handelt es sich um eine leere Demonstration; die Aufsichtsbehörde wird diesen Beschluß ohne weiteres beanstanden. Es ist völlig unerfindlich, was mit solchen leeren Kundgebungen erreicht werden sell, die am legten Ende nur eine kalte Douche für den Gemeinderat zur Folge haben kann. In Grimmitschau, mo jeit Monaten ein arober Textilarbeiterstreik herrscht, hat die Polizei jetzt wegen Belöſti. gung der arbeitswilligen und fremden Arbeiter durch die Streifenden alle Um- und Aufzüge, sowie Versammlungen und Vergnügungen verboten. Die Schank- und Gastwirt schaften müssen von 12 Uhr nachts bis 6 Uhr früh geschlossen gehalten werden. Gegen dieses Verbot hat die Streifleitung beim sächsischen Ministerium Einspruch erhoben, auch soll die Sache unverzüglich im Reichstage zur Sprache gebracht werden. Spanien. Ein Vorfall, der in Spanien allgemein als ein Mordanschlag auf König Alfons gedeutet wird, hat sich in der Nähe von Madrid zugetragen. Während einer Jagd, an der der König teilnahm, gab ein Waldheger einen Karabinerschuß ab, der einen Hirten tötete. Entgegen der offiziösen Lesart, die von einem unglücklichen Zufall redet, glaubt man allgemein, daß der Getötete Grund zur Beschwerde gegen eine Persönlichkeit aus der näheren Umgebung des Königs hatte und auf diese mit einem Gewehr zielte, worauf er von dem Waldheger erschossen wurde. Den König ging das Ereignis sehr zu Herzen, er fehrte sofort in das Schloß zurück, wo bald darauf der Ministerpräsident Maura eintraf. Die amtliche Darstellung besagt, der Hirte sei durch eigene Unvorsichtigkeit ums Leben gekommen: Als er sein Gewehr geladen habe, sei der Schuß losgegangen und habe ihn ge tötet. Dabei ist doch sehr merkwürdig, was der Sirte überhaupt mit einem Gewehr zu tun hat. Afien. † zu dem allgemeinen Konflikt zwischen Rußland und Japan kommt jetzt noch eine besondere Streitigkeit. Kürzlich hatte der russische Dampfer Progreß" den japanischen Dampfer„ Totaimaru" in den Grund gebohrt. Die japa nische Reederei verlangte von der Reederei des„ Progreß“ Schadenersas: 300 000 Marf. Die Russen weigerten sich dessen und brachten die Sache vor ein russisches Gericht, das den„ Progres" als an dem Zusammenstoß nicht schuldig erfannte. Daraufhin belegten die japanischen Behörden den .Progreß“ mit Arrest. Der russische Konsul und der Gesandte haben jetzt Einspruch gegen den Arrest erhoben und denen sofortige Aufhebung verlangt. Sie droben mit einer Selage gegen die japanische Reederei in Wladiwostok und mit einer Beschlagnahme ihrer Postdampfer. Sonst ist aus Ostasien noch zu melden: Rußland hat hat seine Streitkräfte am Lianflusse noch weiter verstärkt. Die chinesische Artillerie in dem Gebiet von Mukden wurde von den Russen weggenommen. Man schließt daraus, daß die Russen sich durch die feindselige Haltung Chinas beunruhigt fühlen und eine chinesisch- japanische Stoalition be fürchten. Indessen liegen anderweite Nachrichten vor, die die Lage weniger gespannt erscheinen lassen. So erklärte der japanische Gesandte in Washington, er halte die Meldung für wahr, daß der russisch- japanische Streit einer friedlichen Beilegung nahe sei, wenn er auch von einer endgültigen Regelung der Frage noch feine amtliche Mitteilung erhalten habe. Angesichts solcher widersprechenden Weldungen ist das einzige, was den Mitteleuropäern bleibt: Abwarten.- Nad einer Meldung aus Peking beschloß China, im Falle eines russisch- japanischen Krieges 100 000 Mann zu mobilisieren, um die Provinz Tschili zu schützen. In chinesischen und russischen Regierungsfreisen herrscht große Erregung über die britische Tibeterpedition. Man nimmt an, daß sie zu einer dauernden Besetzung Tibets durc die Briten ähnlich wie Rußland es mit der Mandschurei gemacht hat führen werde. In Petersburg ist man der Meinung, daß England mit einer dauernden Besitzergreifung Tibets die Herrschaft über ganz Ostasien an sich reißen würde. Das mag schon stimmen, einstmeilen aber haben die Engländer Tibet noch nicht. Balkan- Staaten, A Allerhand aufregende Dinge werden wieder einmal mus Belgrad gemeldet. Zunächst wird in der Hauptstadt Serbiens von einem Attentat auf König Peter gemuntelt, und das Gerücht findet trotz aller offiziellen Ableugnungen immer mehr Glauben. Ueber die Einzelheiten des Attentats, das im Konat begangen sein soll, ist indessen nichts befannt. Inwieweit mit dieser Angelegenheit die weiter aus Belgrad gemeldete serbische Ministerkrise zusammenhängt, läßt sich schwer beurteilen. Offiziell wird natürlich aud dieses Krisengerücht als unzutreffend erklärt. Nichts destoweniger nimmt man in Belgrad allgemein an, die Demission des Kabinetts Gruitsch stehe nahe bevor. Damit wird auch ein Ministerrat, der bis Mitternacht währte, in Verbindung gebracht. Uns fanns am Ende gleichgültig sein, wer in Serbien Minister ist. Amerika. Die neueste Republif, Panama, hat nach füdamerikanischen Tradition nun auch die selbstverständliche Begleiterscheinung spanisch- amerikanischen Staatslebens zu verzeichnen: Panama hat seine erste revolutionäre Verschwörung! Ein Oberst, zwei Majore und der Adjutant des Generals Huertas, des Oberbefehlshabers der Truppen von Panama, wurden in Panama verhaftet. Sie werden beschuldigt, eine Verschwörung gegen das Leben des Generals Huertas geplant und die Garnison von Panama zu einem Aufstande Doa bebauere fo bas Hebliche ficher nein, Sie irren, Seelen. In diefer noch alles Singabe ohne Bunj feuschen siger Rohn nur bittere Enttäuschung zu teil werden kann." daraus machen, diese Singabe zu benigen, der doch als einfeele it, fonst würde ich mir fast e. Gewissen Diffent. In Wirklichkeit doch nicht so ganz das Wachs, war der gewiegte, ihn hielt. für das die schöne Julic ( Fortsetzung folgt.) surde fte festzuhal tere erfahrene Dietrick batte überfanacht die Reise Hei einen Sopas beratschlagten bie Etiva noch einen sehn Uhr. Die Bertan elpa zur Wehr setzen soetden Zecher gähnten, titternacht joute der Bandit mit feinen Leuten die Herberge Reisenden ausrauben und jeden falt machen, Es gab noch zwei Stunden Zeit, und die verschlief man am Krug Wein, dann überwältigte fie die Müs: ante. besten batte. Fremoenzimmer fan fichubugang zum gang Der Wirtin, Desselben Bom und mit lein ins Freie zu geleiten. Nun wurden die Rollen verteilt: der Vicomte mit einem Diener die Ueberwachung der in dem te übernahm geräuschlos, die Wirtin unschädlich zu machen und das FrauEingeschlossenen, Pepita erhielt mit ihren Sitt eget aufgefordert zu haben. Ste erriaren diese vejcquoigungen für falsch, doch hat man bereits Beweise für ihre Schuld. Von diesen südamerikanischen Staatsmännern kann man wirklich mit Heine sagen: Jeder dieser Rumpenhunde wird bom andern abgetan!" Afrika. * Von einem blutigen Konflikt zwischen Italienern und Somalis berichtet eine Meldung aus A den. Als der italienische Leutnant Grabau, der eine bewaffnete Dhau führte, Eingeborene, welche zu einem Italien befreundeten Stamme gehörten, in Durbo( Somaliland) an Land sezte, bemerkte er, daß das dortige Fort die italienische Flagge nicht gehißt hatte. Seine Aufforderung, dies zu tun, wurde von dem Kommandanten des Forts mit dem Bemerken abgelehnt, daß er dazu keine Beseble seines Sultans habe. Grabau gab ihm eine Frist von zwei Stunden und eröffnete dann das Feuer auf das Fort. Dies erwiderte das Feuer; durch; eine Bombe wurde Grabau hierbei getötet. Die Leiche ist von dem italienischen Kreuzer„ Galileo" nach Aden ge bracht worden. Da wird es also wieder eine italienische Strafexpedition gegen die Somalis geben. Hof und Gesellschaft. Das Allgemeinbefinden des Kaisers hat sich in der lezten Zeit derart günstig gestaltet, daß der M. narch, wie nunmehr feststeht, an den am 17. und 18. d. Mts. in der Göhrde stattfindenden Hofjagden bestimmt teilnehmen wird. Im Anschluß hieran wird sich der Kaiser, wie schon erwähnt, nach Hannover begeben zur Teilnahme an der Jahrhundertfeier der drei dort garnisonierenden Regimenter. Das Gerücht von einer Reise des Kaisers nach dem Süden erhält neue Nahrung durch die Nachricht aus Kiel, daß die Hohenzollern", die gegenwärtig auf der Werft unter Schutzdach im Winterlager liegt, Befehl erhalten habe, demnächst seeflar zu machen. Das Schiff soll an einem bestimmten Tage, der noch nicht bestimmt ist, die Fahrt nach dem Mittelmeer antreten, um dort dem Kaiser bei seinem etwaigen Winteraufenthalt in südlicher Gegend zur Verfügung zu stehen. Der Kommandant der Hohenzollern", Flügeladjutant Kapitän zur See v. Usedom, wurde dieser Tage vom Kaiser empfangen, was mit der Reise in Verbindung gebracht wird. Wie weit diese Meldung begründet ist, muß abgewartet werden. Der Kronprinz ist von der Lezlinger Hofjagd wieder nach Potsdam zurückgekehrt. Wie uns im Anschluß an unserem Bericht noch aus Leßlingen mitgeteilt wird, erlegte der Kronprinz in zwei Treiben 22 Schaufler und 10 Spießer, Prinz Heinrich von Preußen 25 Schaufler. Das Gesamtergebnis beider Treiben betrug 551 Damhirsche und Heute( Dienstag) Nacht begibt sich der Kronprinz zur Jagd nach seinem Thronlehen Dels in Schlesien, wo er bis zum Sonntag verweilen wird. Tiere. Deer und flotte. Die Etatsstärke des deutschen Heeres beträgt nach dem Etat für 1904 24 374 Offiziere, 2202 Militärärzte, 679 Veterinäre, 1052 Zahlmeister, 1 Armeemusifinspizienten, 2 Werkstättenvorsteher, 808 Büchfenmacher, 93 Sattler, 203 Waffenmeister, 82 073 Unteroffiziere, 495 500 Gemeine, darunter 17 023 Spielleute, und 105 885 Dienstpferde. Unter den Offizieren sind 390 Generale, 640 RegimentsKommandeure, 205 Oberstleutnants, 1920 Majore, 5856 Hauptleute und Nittmeister, 4651 Oberleutnants und 10 704 Leutnants. Von den Militärärzten sind 97 Generalstabsärzte, Generalärzte und Generaloberärzte, 467 Oberstabsärzte, 569 Stabsärzte, 1089 Oberärzte und Assistenzärzte. Unter den Veterinären befinden sich 24 Korpsstabsveterinäre, 202 Stabsveterinäre, 277 Oberveterinäre, 176 Unterveterinäre. Von den Unteroffizieren sind 5768 Feldwebel und Wachtmeister, 4139 Vizefeldwebel und Vizewachtmeister, 3894 Fähnriche, 19 381 Sergeanten, 38 935 Unteroffiziere, 466 Stabshoboisten u. s. w., 5547 Hoboisten u. s. m., 627 Bataillonstambours, 1190 Zahlmeisteraspiranten, 2126 Sanitätsunteroffiziere. Unter der oben angegebenen Zahl der Gemeinen befinden sich auch 5877 Dekonomiehandwerker. Die Aenderungen gegen 1903, die in der Etatsstärke des Heeres vorgesehen werden, sind unbedeutend. Aus den Parlamenten. Dem Reichstage sind nun auch eine Reihe konser bativer Initiativanträge zugegangen. U. a. wird in diesen die Pensionsversicherung der Privatbeamten, die obligato rische Versicherung aller Handwerker gegen Krankheit, Invalidität und Unfallfürsorge für die bei Rettung und Bergung Don Personen oder Sachen verunglückenden Personen, ins besondere der freiwilligen Feuer- und Wasserwehren, verlangt. * Ein dem Reich stage zugegangener nationalliberaler Antrag betrifft den Erwerb und Verlust der deutschen Reichs. und Staatsangehörigkeit. Er verlangt u. a. eine Abände rung des geltenden Gesetzes dahin, daß die Naturalisation von Ausländern erschwert werden soll. * Neuerdings verlautet in gutunterrichteten Berliner poli. tischen Kreisen, die Mittellandkanalvorlage werde nicht geteilt, sondern als ein Ganzes im preußischen Land. tage eingebracht werden. Wie versichert wird, machte sich auch in bisher fanalgegnerischen Streisen eine Strömung da hingehend geltend, die Kanalvorlage zu bewilligen und sc diesen alten Zankapsel zwischen der Regierung und der Rech ten aus der Welt zu schaffen. Eine Bestätigung dieser Nach richt liegt nicht vor; angesehene Barlamentarier der Rechten erklärten unserem Berliner CB. Mitarbeiter, ihnen sei von einer solchen Schwenkung ihrer Parteifreunde nichts be Tannt. Der zweiten bessischen Kammer ist ein Gejezentivurf zugegangen, durch welchen das Beerdigungswesen ben Kirchengemeinden genommen und den politischen( Be meinden übertragen werden soll, ohne daß dafür eine Ver gütung gewährt wird. Nab und Fern. * Zur Scheidungsaffäre Schönburg- Waldenburg nimmt jezi nadz seiner Gattin und seinem Schwager Don Jaime von Bourbon auch der Prinz selbst das Wort. Der Prinz bestatict, bag von einer Flucht der Prinzessin Alicia nicht die Rede sein könne. Tatsache sei jedoch, daß die Prinzessin An fang uni 1903 bor ibrer Abreise allein mit ibrem Stutscher Emato Benedett von Schloß Stadelbot aus eine mehrtägige Fahrt, angeblich nach Wien, unternommen habe, was Anlaß zu allerhand übler Nachrede gegeben habe. Da auch anderweitige Beziehungen der Prinzessin bekannt geworden seien, habe sich der Prinz veranlaßt gesehen, den Ehescheidungsprozeß einzuleiten, worauf Gegenklage erfolgt sei. Vertauschte Rollen. In Augsburg wurde der Schriftsetzer Heinlein festgenommen, der seit längerer Zeit in den verschiedensten deutschen Städten in Frauenkleidung Taschendiebstähle und Hochstapeleien verübte. Bei seiner Verhaftung trug er ein elegantes perlgraues Tuchkleid, modernes Damenjacket und Winterhut mit Straußenfedern. Bei der Pseudodame fand man Visitenkarten auf den Namen Dr. Paul Mayer, einen Stempel und Briefbogen des Grafen v. Limburg- Stirum, Wechselformulare 2c. Als Pendant dazu wird aus Stuhlweißenburg gemeldet, daß dort im Spitale eine gewisse Marista Simli verstorben ist, die fast ihr ganzes Leben lang in Männerkleidern umherging. Schon von der frühesten Kindheit an zeigte sie eine Abneigung gegen Frauen, trug Knabenkleider und verkehrte nur mit naben. Später studierte sie Theologie und wollte schließlich in ein Priesterseminar eintreten, wurde aber zurückgewiesen. Von Mädchenhändlern verschleppt ist allem Anschein nach eine 24jährige Sellnerin Antonie Engelbrecht aus Berlin. Ein gewisser Roschinsky bewog sie zu einer Reise nach London. Schon zehn Tage später schrieb sie ihrer Schwester und ihrer früheren Wirtin, der Mann habe in London Streit mit ihr angefangen und sie mittellos sigen lassen. Einen Stetter aber habe sie in einem Mr. Brown gefunden, mit dem sie am 4. November nach Südamerika abfahren werde. Seit dem hat man nichts mehr von ihr gehört. Ermittelungen der Berliner Kriminalpolizei ergaben, daß Roschinsky ein vielsach vorbestrafter Mädchenhändler ist, mit dem der Mr. Brown in Kompanie arbeitet. Der Streit um die Humbertpapiere dauert in Paris lustig weiter fort, trotzdem die parlamentarische Untersuchungskommission so gut wie nichts zutage gefördert hat. Das„ große" Material, das der Nationalist Berry beibringen wollte, erwies sich als einen Haufen von Zeitungs- Ausschnitten. In die Enge getrieben, konnte Berry nur einen Namen, und zwar den des Deputierten Flourens angeben, was Heiterfeit hervorrief, da Flourens gerade der nationalistischen Partei angehört. Für diesen Mißerfolg der Untersuchung ist man aber ein klein wenig durch die Auffindung der Notizbücher Frederics getröstet. Denn nach ihnen konnte man diesen in einem anderen Lichte, als dem bisherigen, darstellen. Man hatte Frederic bislang für den Pantoffelhelden par excellence gehalten, der neben der mächtigen Silhouette Thereses vollständig im Schatten des Weiberrocks verschwand. Aus seinen Notizbüchern geht jedoch hervor, daß er der würdige und ebenbürtige Gatte Thereses war, der denselben großartigen Geschäftsgeist" besaß, der mit der größten Kaltblütigkeit hundert verschiedene Dinge an einem Tage unternehmen konnte, der mit demselben Gleichmute 50 Centimes buchte, die er beim Coiffeur ausgab, als 50 000 Francs, die er lich, um sie nicht wieder zu bezahlen. Der Inhalt der Notizbücher ist wirklich amüsant. Im Jahre 1882 war Frederic Stabinettschef seines Vaters, des damaligen Justizministers. Auf derselben Seite notierte er Stabinettangelegenheiten und häusliche. Therese bezeichnete er mit dem Kosenamen„ Teton". Am 12. Fe bruar 1881 schreibt er:„ Teton geht zu Abladin. Erhalten 4952 Franken 75 Cts. Gezeichnet 20 000 Fr. Wechsel Romain. Teton braucht 2000 Fr., um Fleischer zu bezahlen Teton trinkt Hunyadi Janos!" Der verabschiedete Fähnrich Hüffener ist aus Magdeburg nach der Festung Ehrenbreitstein übergeführt worden, um dort den Rest seiner Strafe zu verbüßen. Das Ende der Löwenbändigerin. Ein furchtbarer Un glücksfall hat sich in Dessau ereignet. Dort gibt zur Zeit eine Menagerie Vorstellungen. Als die Löwenbändigerin Frau Fischer ihre Künste mit dem Löwen vornehmen wollte derselbe sollte durch einen Reifen springen schlug der Löwe mit einem fürchterlichen Schlag der Tatze der Bändigerin auf den Kopf, so daß der Tod sofort eintrat. Der Schlag legte das Gehirn völlig frei. Die Vorstellung wurde sofort abgebrochen. Fürstliches Ehedrama. Die Prager Aristokratie ist durch ein sensationelles Ereignis in Aufregung gesetzt worden. Fürstin Elisabeth Windischgrätz, die Gemahlin des Fürsten Otto Windischgrätz und Tochter der Gräfin Stefanie Lonyay, hat in ihrer Villa zu Wrschowitz bei Prag die dort zum Besuche weilende Geliebte des Fürsten, eine tschechische Schauspielerin, namens Ziegler, durch einen Revolverschuß ziemlich schwer verletzt. Die Fürstin Windischgräß, geborene Erzherzogin Elisabeth Marie von Oesterreich, ist kaum zwanzigjährig und erst seit einem Jahre mit dem 30jährigen Prinzen vermählt. Der Bock als Gärtner. In Görlitz wurde der Zugführer Gustav Finke wegen Diebstahls von Eisenbahngütern verhaftet. Bei einer Haussuchung wurden zahlreiche gestohlene Gegenstände gefunden. Die ersten Opfer des Eissports in diesem Jahre sind wohl vier Kinder aus Schwetig in der Mark, die auf dem dünnen Eise des Flüßchens Gilang einbrachen und in den Fluten ihren Tod fanden. Im ganzen waren es sechs Kinder, fünf Mädchen und ein Knabe, die die trügerische Decke durchbrachen. Doch wurde der Knabe und ein Mädchen von deren Mutter, die schnell herbeieilte, gerettet. Schneestürme werden aus den verschiedensten Gegen den gemeldet. In ganz Belgien und in den Ardennen sind die meisten Wege verschneit, so daß sehr viele Ortschaften vom Verkehr abgeschnitten sind. Auf der Brennerbahn waren die Züge durch Lawinenstürze an der Weiterfahrt verhindert. Der Eisenbahnverkehr in Nordspanien ist durch die Schneeverwehungen unterbrochen. * Die Zeremonie der Enthüllung des Mantels des Propheten wurde in Konstantinopel feierlich begangen. Der Sultan legte den Weg vom Yildiz- iost nach Stambul, wie in den letzten Jahren, zu Wasser zurück, und zwar auf der fürzlich in England neugebauten Jacht Seugudlu, die von 7 Jachten begleitet mar. Venedig unter Waffer. Infolge eines beftigen Sturmes wurde ein großer Teil von Venedig unter Wasser gesetzt. Auf dem Markusplak erreichte das Wasser eine Höhe von über einen Meter. Der Verkehr wird nur durch Gondeln ermöglicht, alle Läden und Erdgeschosse der Stadi sind überschwemmt. Der Frauenmord von Benito hat seine Sühne gefunden. Die beiden Schuldigen wurden zum Tode des Erdrosselns ver urteilt. Wie unsere Leser sich entsinnen werden, Prozeß gegen die Mörder von Benito ganz Spanien i regung. Der vornehme Wüstling Don Carlos G Parades hatte sich mit einem früheren Rivalen, den Caſtejan, verbunden, ein Mädchen aus anständiger in ihrem Heim zu überfallen und zu vergewaltigen sie Widerstand fanden, erstachen sie das Mädchen und Mutter. Vermischtes. Statfer und Kaiserin als Paten.] Der Kaiser bekanntlich bei dem in einer Familie geborenen sie Sohne eine Patenstelle zu übernehmen, aus welchem stande sich im Volke die Meinung gebildet hat, daj die Kaiserin bei der Geburt der siebenten Tochter eine stelle übernähme. Wenigstens liefen in lezter Zeit fach dahinlautende Bitten ein. Doch wurden sie alle das Zivilkabinett grundsätzlich ablehnend beschieden, dings unter gleichzeitiger Beifügung eines Geldgeid für die junge Erdbürgerin. Ein gemütliches Inserat findet sich im„ Bi Volksbl."„ Ein ovales schönes Weinfäßchen( 160 Lite halt) hat wegen Aufgabe des Trinkens umsonst abz Otto Broghammer, Triberg." Broghammer scheint bösen Kazenjammer gehabt zu haben. [ Ein klassisches Beispiel von Professoren- Zerstren ist aus Amerika zu berichten. Leidtragender ist der dent der Cornelluniversität, Prof. Schurmann, der für Studenten folgende Tagesordnung ausgearbeitet 11 Stunden Studium, 2 für Mahlzeiten, 3 für förpen Uebungen, 1 zur Erholung und 8 für Schlaf. Die To ordnung wäre vorzüglich, wenn der Tag, wie Prof. ann anzunehmen scheint, 25 Stunden hätte. De trat gefter zufammen. น Seinrich Lehrerftelle * B Das Grammophon als Kulturträger. Eine Methode, mit schwierigen Wilden fertig zu werden, die alle Kolonialmächte eine wahre Erlösung bedeuten hat der Oberst Gouraud, des Kaiserreichs Sahara Gene gouverneur", ausfindig gemacht. Er beabsichtigt näm Grammophone, Phonographen und Schreibmaschinen j der Marimgeschüße und Mausergewehre zur definitiven G oberung jenes großen Reiches zu benutzen. Was die Krie der Sahara tun werden, wenn sie die bekannten Bellstid aus dem Grammophon heraushören, hat Oberst Gouran noch nicht erklärt. Gemeindef ift Organif Her berg a. b. S fität die D In Großherzog eingetreten. +0 bandes werden zu tag, 15. in ber Gt morgige Ga Lager" bin findet. zufolge ber Menfd bat befann * V Thiel aus Entstehung Vortrag, umfaffende zahlreicher Erbe. De tereffante fand reich Weihnachts In der R Stüd, ein fommt no der Eint Die hoher Bapiecfab ursacht. ( Fl. Bl.) mitig Auf eine Erlaß des einer Ga mit Rüd behalten Areisämte werten F werden f foll eine d werden. Von der Schmiere. Schauspieler:..... Es geht richt anders, Herr Direktor, wir müssen hier einen Tutt muf der Bühne haben. Es wird besonders davon gesprochen mnd die Szene kann unmöglich wegbleiben!"- Ditettor Nee, en' Dhurm schaff' ich nich an!. Wenn Se durd mus dervon reden müssen, dann sagen Se äben die Wor : bischen undeitlich!" Lokales. Gießen 8. Tezember 1908 ** Der Großherzog hat an die Zweite Ra mer eine Botschaft gelangen lassen in der er den Tod de Brinzessin Elisabeth, seines innigft geliebten Kindes", a zeigt und von diesem leidvollen, sein väterliches S unsäglich schwer berührenden Trauerfall den Ständen ,, der sicheren Ueberzeugung" Renntnis gibt, daß diese seinem Schmerze aufrichtigen Anteil nehmen werden":" * Parlamentarisches. Bei der gestrigen Beratu des Feld- und Forst- Strafgeseßes im Gesetzgebungsausschußer klärte der Justizminister auf eine Anregung des Abg. Kö die Feldrügsachen den Schöffengerichten zu e tragen, daß dies nicht gut angehe, da aller Voraussicht d in nächster Zeit eine Erweiterung der Tätigkeit der Schöf gerichte nach oben hin zur Entlastung der Straftamme beabsichtigt sei, da sich die Schöffengerichte erfreulicherte gut bewährt hätten. ** Provinzial- Ausschuß. Samstag, den Dezember, vormittags 9 Uhr, findet im Sizuna saale Regierungsgebäudes zu Gießen, Brandplag Nr. 9, in öffentliche Sigung des Provinzial- Ausschusses mit folgem Tagesordnung statt: 1. Den Leichenbeschauer in der meinde Azenhain. 2. Verteilung des Vermögens der Ho mark Forstkasse; hier: Urteilsverkündigung. 3 Klage Drtsarmenverbandes Frankfurt a. M. gegen den Ortsarm verband Friedberg wegen Verpflegung der Margarethe Mi aus Gelnhaar. 4. Die Unterhaltung der Durchlässe Ortsdurchfahrt Nieder- Gemünden. 5. Gesuch des Gemp Deubel zu Rüddingshain um Erlaubnis zum Betrieb ein Gastwirtschaft. 6. Gesuch des W. R. Schneider zu Obe Mörlen um Erlaubnis zur Errichtung eines Ringofens: der Gemarkung Nieder- Mörlen. * D Im Einver + Reichsbant Nebenstelle. Am 22. Dezem d. Is. wird in Faltenstein( Vogtland) eine von Reichsbankstelle in Plauen( Vogtl.) abhängige Reichsba Nebenstelle mit Kassenetnrichtung und beschränktem Girove fehr eröffnet werden. Dem Geschäftsbezirk derselben ist bisher zum Bezirk der Nebenstelle in Auerbach( Vogtl.) S hörige Ortschaft Ellefeld zugewiesen worden. Wechsel a Falfenstein sowie auf Ellefeld, welche nach dem 21. Dezembe fällig werden, sind an die neue Nebenstelle zu girieren. * Nebenbahn Grünberg- Lich. nehmen mit dem Großh. Ministerium des Innern giebt da Großh. Ministerium der Finanzen im Großh. Regierung blatt bekannt, daß dem Landtagsabgeordneten Jousi Butzbach, wie dem Komitee für die Erbauung einer fem bahn von Lich nach Grünberg auf die Dauer eines Jahre die Erlaubnis erteilt, Vermessungen und Vorarbeiten fü eine Nebenbahn von Lich nach Grünberg vorzunehmen. Der Sitz des Eisenbahnkomitees befindet sich in Grünber und es gehören ihm unter dem Vorsiz des Herrn 2. Mol Grünberg sämliche Bürgermeister der beteiligten Gemeinde an der projektierten Bahnlinie an. □ Die Geleislegung der Bahnstrecke BußbachLich ist am Samstag beendet worden. des biesi wieder täglich f wurden Frrenans gelegte herbergt, daß diefe und Fr Bimmer aus La Bimmer Sämtli dem V nach if Bestim Ausspr ein be wollte Baum habe bauer Verle 3u கு Darm werber In le Rocher D fow den ble crich Gaut ein Hau gebr & entfinnen werde enito ganz Spa ng Don Carlos heren Rivalen, maus antändig Sie das Mädden * Der Sonderausschuß für das Wahlgefes that gestern unter dem Vorsitz des Präsidenten Haas jammen. Uebertragen wurde dem Schulamtsaspiranten Heinrich Weisel aus Muschenheim, im Kreise Gießen, eine nd zu vergewal hr erftelle an der Gemeindeschule zu Mainzlar. btes. Saten.] Der A amilie geborenen ehmen, aus me ebenten Tochter en * Batant ist eine Lehrerstelle an der evangelischen Gemeindeschule zu Dueckborn, Kreis Gießen. Mit der Stelle Organisten- und Lektordienst verbunden. ** * Herr Tierarzt Karl Gerhardt aus Homrga. d. Ohm hat in diesen Tagen an der Landesuniverfität bie Doftorprüfung bestanden. In den katholischen Lehrerverein für das schlecht geworbenes Fleisch wieder brauchbar zu machen, führte zahlreiche Stoffe, die zur Nahrungsmittelverfälschung gebraucht werden, vor und kam zuletzt auf die Gefährlichkeit der bleihaltigen Glasuren irdener Gefäße u. a. m. zu sprechen. Die Zuhörerschaft, die diesmal leider klein war, spendete dem Vortragenden reichen Beifall. Zell, 5. Dez. Am hiesigen Stationsgebäude wurde ein Anbau errichtet, der Sr. Köngl. Hoheit dem Großherzog bei seinem jeweiligen Aufenthalt im Jagdschloß Romrod als Empfangsraum dienen soll. Luftkurort Altenburg, 6. Dez. In der letzten Versammlung berichtete der Vorsitzende, Herr W. Kalbfleisch, über die Tätigkeit des Vereins und den erzielten Fremdenng gebildet hat Großherzogtum Hessen ist dieser Tage das 1000. Mitglied besuch. War auch die Zahl der Fremden eine geringe, so efen in legter Doch wurden fie blehnend beschiede gung eines Geld findet fid im Beinfäßchen( 160 rinfens unionit aben. eingetreten. Der Verein besteht jetzt etwa 10 Jahre + Die Mitglieder des Feuerversicherungsverbanibe& der evang. Geistlichen im Großherzogtum Hessen werden zu einer ordentlichen Hauptversammlung, am Dienstag, 15. Dezember vorm. 10 Uhr, zu Frankfurt a. M. in der Rosenau" zusammentreten. " * Stadttheater Gießen. Nochmals sei auf die morgiige Schulvorstellung von Geschwister" und„ Wallensteins " Broghammer sche Lagen" hingewiesen, die zu besonders ermäßigten Preisen stattfindett. Profeſſoren- Zerkaufo loge eidtragender it Schurmann, der ung ausgearbe ahlzeiten, 3 für f 8 für Schlaf. Di er Lag, wie Pr den hätte. ulturträger.] G fertig zu merda Erlojung bede erreichs Sahara, Er beabsichtigt nd Schreibma wehre zur defi enujen. Was die bekannten ren, hat Ober uspieler:.... müssen bier ei jonders dabon egbleiben!" m!... Wenn agen Se ab S. en 8. Zezember 1 an die 8 weite in der er den geliebten Rind fein väterli terfall den St mis gibt,„ daß I nehmen werder Bet der gestrigen Gesetzgebungsau! nregung des engerigten a aller Brandfi Lätigt ti g der Straflam gerichte erfreu Samstag, im Sigung Tandplay Mr. souffes mil nbefchauer in Bermögensb gung. 3 gegen den der Marg der D Gefuch is zum . Schneide eines Ring e. Am 22. land) eine bängige franti sirt derfelb uerbach( B orden. bem 21.2 De zu giri Bidh m Innera Großh. Reg Proneten uung auer eine Borani Borgunda Tch in Brinky Berrn& M gten Gemeind de Bugbog -- Freitag den 11. findet vielseitiger Anregung - eine Wiederholung von Philippis„ Wohltäter der Menschheit" statt. Die erste Aufführung des Werkes hat Sekanntlich allgemein angesprochen. Vortrag. Im Caffee Leib hielt Herr Redakteur Thiell aus Kassel einen Vortrag über das Thema:„ Die Entstehung der Erde". Der Vortragende entwickelte in seinem Bort rag, unterstützt durch eine große Anzahl Lichtbilder, in umfassender Weise, gestüßt auf die astronomischen Beobachtungen ahlreicher Gelehrten, die Entstehung und Entwickelung der Erb. Der für manchen der zahlreichen Anwesenden interesante Vortrag dehnte sich bis etwa 12 Uhr aus und fand reichen Beifall. * Teuere Christbäume. Die Händler mit Weihnachtsräumen flagen über zu hohe Preise der Bäumchen. In der Rhön und im Vogelsberge müssen 22-25 Pfg. pro Stück, einerlet ob groß oder klein, angelegt werden. Dazu tommt noch Hauerlohn und die Transportkosten, so daß sich der Einkaufspreis fret Frankfurt auf ca. 50 Bfg. ſteft. Die hohen Preise werden durch die starke Nachfrage der Bapierfabriken nach den geringen Fichten und Tannen ver ursacht. (:) Eine für Gasthofs besizer und Wirte wichtige Anordnung hat das Ministerium getroff n. Auf eine Eingabe des Rhein- Main- Gastwirteverbandes um Erlaß des Konzessionsstempels bei der Wiederverheiratung einer Gastwirts witwe hat das Ministerium geanwortet, daß mit Rücksicht auf die derzeitige Rechtslage der Stempel beihehalten werden müsse, doch sei ein Ausschreiben an die Ariisämter ergangen des Inhalts, daß in berücksichtigungswerten Fällen die Stempelgebühr ganz oder teilweise erlassen werden könne. Bei Revision des Urkundenstempelgesetes soll eine diesbezügliche Abänderung in Erwägung gezogen wer ben. § Kinzenbach, 8. Dez. Auf dem ausgedehnten Gelände des hiesigen Bahnhofes hat man im Laufe des Sommers wieder eine Zimmerstätte errichtet, auf welcher noch tagtäglich fleißig gearbeitet wird. Bereits in früheren Jahren wurden hierselbst sämtliche Holzarbeiten für die neu erbaute Jrrenanstalt zu Weilmüfter ausgeführt. Die großartig angelegte Anstalt, welche z. Zt. über 800 Geistestrante beherbergt, hat sich aber inzwischen schon zu klein erwiesen, sodaß diefelbe gegenwärtig durch zwei stattliche Bauten( Männerund Frauenabteilung) erweitert wird. Die ausführenden Bimmerarbeiten hat man auch diesmal wieder Herrn Helm au Lauterbach( Hessen) übertragen, welcher dieselben durch Binnmermeister Hofmann- Azbach hierselbst ausführen läßt. Sämtliche erforderlichen Holzvorräte gelangen per Bahn aus dern Vogelsberg auf der hiesigen Arbeitsstätte ein, und gehen nach ihrer Zurichtung sofort wieder mit der Bahn nach ihrem Bestimmungsort. Weitershain. Ende voriger Woche trug sich beim mssprengen der Wurzeln von gefällten Bäumen im Walde ein bedauerlicher Unglücksfall zu. Einer der Holzfäller wollte nach einer Patrone sehen, die die Wurzeln eines Baumes aussprengen sollte, in dem Glauben, die Patrone habe versagt; plöglich ging die Patrone los und dem Bebauernswerten ins Gesicht. Der Getroffene trug derartige Berlegungen davon, daß eine Ueberführung in die Klinik zu Gießen erforderlich war. A Homberg a. d. Ohm. Herr Prof. Dr. Sonne aus Darmstadt sprach am legten Sonntag im hiesigen Ge= verbeverein über„ Die Chemie in Küche und Haushaltung". Im leicht faßlicher Weise erklärte er die Vorgänge beim Kochen, Braten und Backen und erläuterte ein Verfahren, ist doch begründete Aussicht vorhanden, daß sich der Verkehr allmählich heben wird. Zur weiteren Verschönerung des Ortes resp. der benachbarten Umgegend wurde die Anlage einer Allee vom Drt nach dem sog. Razenftein in Aussicht genommen, die dahin führende Straße soll verbessert werden, um einen guten Weg nach Wildfrauhaus zu erzielen. Die Frage der Errichtung eines Kurhauses wird ebenfalls ventiliert. Marburg, 7. Dez. Um den vielen künstlerischen Bestrebungen inen Mittelpunkt zu verleihen, beabsichtigt man hier eine Malschule zu errichten. + Aus dem Odenwald, 7. Dez. Die Schweine foften jezt nur noch 48 Pfg. pro Pfund Schlachtgewicht. Dabei fönnen die Bauern ihre Schreine faum los werden. Darmstadt, 6. Dezbr. Das Kriegsgericht in Straßburg i. Els. hat den früheren Zahlmeister Aspiranten Waring aus Münster i. Westf., der mit der Tochter eines hiesigen Schußmanns verlobt, seither bei der hiesigen Division und dann bei der Steuerbehörde in Straßburg provisorisch beschäftigt war, zu einem Jahr Gefängnis und Degradation verurteilt, da er sich an schulpflichtigen Kindern bergangen hat. A Mainz, 7. Dez. Hier wird die Abhaltung einer großen ,, Süddeutschen Industrieausstellung im Jahre 1905" geplant. Ein größerer Kreis arbeitsfreudiger Männer ist zurzeit eifrig mit den Vorbereitungen zur definitiven Gestaltung des Projektes beschäftigt. X Aschaffenburg, 7. Dez. Das hiesige 2. Jägerbataillon unternimmt auch in diesem Winter wieder große Uebungen im Stilaufen. Aus dem Gerichtssaal. Schwurgericht. Gießen, den 7. Dezember 1903. Vor dem Schwurgericht hatte sich gestern der 22 Jahre alte Glasmacher Karl Kuhl und der 21 Jahre alte GlasOrleshausen bei Büdingen gebürtig, wegen Sittlichmacher Wilh. I angling, beide noch unbestraft und von feitsverbrechen begangen an einer geistestranten Person (§ 176 II Str. G.) zu verantworten. Die Verhandlung, welche unter Ausschluß der Deffentlichkeit stattfand, endete Nachmittag 4 Uhr mit einem Freispruch beider Angeklagten, die sofort aus der Haft entlassen wurden. Straffammer. Gießen, 5. Dezember 1903. Die Kammer ist heute lediglich Berufungsinstanz für Privatklagesachen. Karl Eurich von Ilbeshausen wurde auf Antrag des Schreinermeisters Sebastian Kaiser dortselbst vom Schöffengericht Herbstein zu 5 Mart Geldstrafe verurteilt. Die von dem Angeklagten eingelegte Berufung wird verworfen. Die Sache des Landwirts Christoph Scheld von Großen Bused gegen den Schmiedemeister Johannes Haas 6. von Burkhardsfelden wird auf Antrag des Angeklagten vertagt. Der Makler Wilhelm Beil von Büdingen erhob gegen den Kaufmann H. J. Albert dortselbst wegen Beleidigung Privatflage. Das Schöffengericht erkannte, auf 10 Mart Geldstrafe. Auf Berufung des Angeklagten tritt heute Freisprechung ein, da er in Wahrung berechtigter Interessen gehandelt hat. Zum Schluße wird die Sache der Schuhmacher Ludwig Balser Eheleute von Burkhardsfelden gegen den Landwirt Johannes Blei dortselbst, wegen Ausbleibens mehrerer Zeugen vertagt. Schiffe bau'n! Michel, hurrah! Feinde sind nah, Halte Dir blant Deine Waffen! Feinde aus Nord und Ost und West Schauen voll Neid auf Dein warmes Nest, Auf Dein rüftiges Schaffen! Mußt auf der Welt nur Dir selber trau'n- Und Schiffe bau'n! Prima - Detaillisten- Verein Kartoffel James Gießen. Bon Freitag den 11 bis inklusive 24. Dezbr., fowie am 31. Dezember dürfen die Geschäfte an den Wochentagen bis abends 10 Uhr geöffnet bleiben. Reizend Der Vorstand. Süssrahmbutter. Speise- u. Salatkartoffel zu den billigsten Tagespreisen empfiehlt J. Hankel Schloßgaffe Gießen. Mädchen, errscheinen alle, die eine zarte weiße frisch 10 Pfd. Colli M. 5.95, welche das Kleidermachen und bjaut, rosigen jugendfrischen Teint u. Bienenhonig ff. 10 Pfd. M. 4.50. 3uschueiden gründlich eilernen ein Gesicht ohne Sommersprossen u. 3. Probe 5 Pfd. Butter und 5 Pfd. wollen, fönnen vom Januar ab hjautunreinigkeiten haben, daher Honig M. 5. Fettgänse, Enten, trisch eintreten bei gjebrauchen Sie nur: Radebeuler geschl. 10 Bf. Colli M. 4.75.Stern Frau Anna Röder, Lilienmilch- Seife Grünberg, Neustadt 65. Schuhmaife:" Steckenpferd". Weihnachtswunsch! Jges. Mädhen, 203, 95000 M. Verm, häust. à Stück 50 Pfg. eht bei; Adsif Bieler, Gießen. Victoria- Drogerie Marktstraße 5. lieb, Exporth. Tluste 55, via Bresl. Jüngerer Hausbursche für leichte Arbeit sofort gesucht. Wo, zu erfragen in der Exp. dieses Blattes. erz., m. Heirat mit edelges. Herrn. Berm. n. erf. doch gut. Charakter. Off. u. 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( Münchn. Jugend.) ( Wetterdienst zu Gießen: Peppler.) Ein neues träftiges TIEF ist nördlich Irland erschienen und dürfte wohl oftwärts vordringen. Ein flaches HOCH bedeckt den Osten Europas. Das Wetter ist trüb, ohne nennenswerte Niederschläge, heute, Montag, herrschte früh morgens ganz leichter Frost. Für Dienstag und Mittwoch: Meist trüb, milder( Tauwetter), windig bis starkwindig, Regenfälle. Marktberichte. Giebea, 8 Dezbr. Auf dem heutigen Wochenmarlt fofteten Butter per Bfb. 1.20-1.25 Mr., Hühnereter 2 Stüd 16-20 Pfg., Enteneter St. 8 Pfg., Käse per St. 6-8 Pfg.. Käsematte 2 St. 5-6 Pfg., Erbsen per Liter 21 Bfg., Linsen per Liter 32 Bfg., Tauben per Baar RY. 0.70-0.90, Hühner per Stid Mt. 1.30-1.80, Hahnen, per Stid Mt. C.70-1.50, Enten per Stüd 1.70-2.20, Gänse p. Vid. 50-60 Bfg., Ochsenfleisch per Pfd. 68-78 Bfg., Rindfleisch per Pfd. 62-66 Bfg. Schweinefleisch per Bfb. 66-76 Bfg. Schweinefleisch gesalzen per Bfund 0.80 Bfg., Kalbfleisch per Pfd. 70-76 Pfa., Hammelfleisch per Pfd. 56-74 Pfg., Kartoffeln per 100 ello 5.00 5.50 m., Zwiebeln ver 3t. m. 4.50-5.00, Aevfel per Centner 16-20 Mt. Milch per Liter 18 Vfa. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr Nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Umherziehen feilgeboten werden. Frankfurt a. M., 30. November. Fruchtmarkt. கு 8 notierten nach Qualität: An Weizen, hiesiger und Wetterauer Mt. 16.20-16.30, furhessischer Mt. 16.20-16.30, norddeutsch. Mr. 16.40 b. 16.50, Kansas Mt. 17.75-18.10, Roggen, hiesiger Mt. 13.25 bis 13.40, russischer Mt. 14.30-14.60. Amerikaner Mt. 14.40 bis 14.75, Gerste, hiesige Mt. 15.25 bis 15.75, Pfälzer, Mt. 15.80 bis 16 10, fränkische Mt. 15.80, Riedgerste Mt. 16.00 bis 16.25, ungarische Mt. 17.50-18.25. Hafer, hiesiger Mt. 122 5-13.25, furhessischer Mr. 12.25-13 25, Württemberger Mt.-- bi8 bayerischer Mr. 12.25-13.50, russischer Wt. 12.75-14.75, Mais Mixed Mt. 11.80-12.10, La Plata Mt. 11.25-11.50, weißer Mais Mt. 12.25-12.50, russischer Mt. 12.75-13.25. Alles pro 100 Kilo ab hier. Aühe Frankfurter Viehmarkt. Zum Verkauf standen 432 Ochsen, 37 Bullen, 721 Kühe und Färsen( Stiere und Rinder), 319 Kälber, 501 Schafe und Hämmel, 1486 Schweine. Aus Oesterreich 000 Ochsen. Bezahlt wurde für 50 kilo Ochsen: a) vollfleischige, ausgemästete höchsten Schlachtwertes bis zu 6 Jahren Mt. 72-74, b) funge fleischige, nicht ausgemäſtete und ältere ausgemästete Mr. 66 bis 68, c) mäßig genährte junge, gut genährte ältere Mt. 61-64, d) gering genährte jeden Altecs Mt. Bullen: a) vollfleischige höchsten Schlachtwertes Mk. 65-67, b) mäßig genährte jüngere und gut genährte ältere Mt. 62-64, c) gering genährte Mt. und Färsen,( Stiere und Rinder): a) vollfleischige. ausgemästete Färsen ( Stiere und Rinder) höchsten Schlachtwertes Mt 62-64, b) vollfleischige ausgemästete Kühe höchften Schlachtwertes( bis zu 7 Jahren) mt. 58-60, c) ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Färsen( Stiere und Rinder) Mt. 48-50, d) mäßig genährte Kühe und Färsen( Stiere und Rinder) Mt. 45-47, e) gering genährte Kühe und Färsen( Stiere und Rinder) Mt. Bezahlt wurde für 1 Pfund a) feinste Mast-( Vollm.- Mast) und beste Saugfälber( Schlachtgewicht) 82-84 Pfg.( Lebendgewicht) 48-49 fg., b) mittlere Maft- und gute Saugfälher( Schlachtge= wicht) 70-72 Pfg.,( Lebendgewicht) 39-42 Pfg., c) geringe Saugfälber 55-57 Pfg., d) ältere gering genährte Kälber( Fresser) Pfg., Schafe: a) Mastlämmer und jüngere Masthämmel 66-68 Pfg., b) ältere Masthämmel 52-56 Pfg., c) mäßig genährte Hämmel und Schafe( Märzschafe) 48-50 Pfg. Schweine: a) vollfleischige der feineren Rassen und deren Kreuzungen im Alter bis zu 1% Jahren ( Schlachtgewicht) 54 Pfg.,( Lebendgewicht) 42 Bfg., b) fleischige ( Schlachtgewicht) 53 Pfg.,( Lebendgewicht) 41 Pfg. c) gering entwidelte, sowie Sauen und Eber( Schlachtgewicht) 44-46 Pfg., Lebendgewicht-, d) ausländ. Schweine unter Angabe der Herkunft Pfg. Das Geschäft in Hornvieh war gut und ist der Markt geräumt. Berantwortlich: für den politischen und Inseratenteil: Albin Klein; für das Lokale, den Gerichts." und" Deffentlichen Sprechsaal": Fr. Oppermann 10fache Lichtverstärkung und 50 Proz. Oelersparnis haben Sie durch Benützung des Glühlichtbrenners. Kein Strumpf! Keine Lampenänderung! Zubehör, ist sofort anderweitig zu Stück Mk. 1.80 frc. Nachn. Vorrätig für 10, 12, 14, 16" Rundbrenner. Wiederverkäufer Riesenverdienst. bermieten. Anfragen wolle man richten an Herrn Pfarrer Enler, Al ceftraße 13, oder an den Befizer des Hauses Herrn Adami, Petroleum- Glüblicht- Tndustrie Gießen, Südanlage 19. Möbl. Zimmer Gießen, Dammftraße 19. zu vermieten. Möbliertes Zimmer und eine fleine FamilienWohnung zu vermieten. Neuenweg 31. Kronach. Schön möbl. Zimmer mit billiger Pension zu verm. Gießen, Bismarcitrate 17. Afterweg 59 II. tft ein schön möbliertes Zimmer pr. sofort oder 1. 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Um dies zu fönnen, wenden wir uns wieder Geschwister. an die Liebe und den wohlwollenden Sinn der Freunde Schauspiel in 1 Aufzuge unserer Anstalt und ihrer Kinder. Wir bitten, uns Gaben an Kleidungsstücken, Stoffen, Garn und dergleichen, besonders aber auch Geldgaben, die uns die gleichM. von Goethe, Hierauf: bon mäßigste Beſcheerung für unsere Stleinen ermöglichen, Wallensteins Lager. zuwenden zu wollen. Eine Lifte zur Erhebung von Beiträgen wird nicht herumgegeben. Vielmehr bitten wir, die uns zugedachten Gaben recht bald an eine der nachbenannten Vorstands damen gelangen zu lassen: Dramatisches Gedicht von Fr. von Schiller. Preise der Plätze: Loge 1 Mr., Sperrsiz 60 Pfg., 1. Barq., 2. 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