Bei der G 3. ab tommente Girb che Welle Fleid denen Warenbe g nach M ken urfchen Anzüge Stoffe, Chro em auuchub altalein g des im Jah im Kreise lags fönnen i auch die der Zeit abgegeben w 10 000 S Gebote auf elben eingele bauinspekto Baurat. Bauarbei ingen. admitta Rödgen nab lich in Attord lagt zu 105,0 2100 === 78,38 123,00 360,00 200,00 80.00 33.00 3. et. fter. und D ebraudten Mi n, Wäsche, Gelen und Silberfad n, gifen, Lumpen Webernahme g Rothenberg gen. cker S. Major's Geheimmiltel ste wirkliche Hi seine Zusamme R. O. Lindner, Dr Αντίπια arto eu. Galall n billigften empfiehlt J. Hans hu ridg..ha c. 286. Zweites Blatt. nementsprete: in Gießen, abgeholt monatlich 50- fg., e Saus gebracht 60 fg., burch die Poft bezogen viertel fährlich Mr. 1.60. Brattbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) Obere beffische Beitschrift für Landwirtschaft, Obst- und Bantexban, sote die Gießener Geffenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nadmitage. Samstag, den 5. Dezember 1903. Gießener 12. Jahrgang. Insertionsprei: Die einfaltige engele für Sichen wu gang Oberbeffen, bie Streife Weslar und Warburg 10 fa. fortft 15 Pfg.: Reklamen die Betitzelle 30 refp. 40 fg. Botzeitungsliste No. 3969. Rebaktion und Erdebition: teßen Nenenweg 28. Wernsprechanfhin Re, 368. Neuelle Nachrichten ( Sichener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Sichener Peifung für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weylar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung Enthält elle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberheffen. Kinderfchutz. CB. Unter den sozialpolitischen Problemen, mit denen sid der hetzt begonnene Reichstag ebenso wie sein Vorgänger wird beschäftigen müssen, nimmt die Frage des Kinderschutes eine hervorragende Stelle ein. Seit dem Beginne der neigennüßigen and tapferen Bewegung in Volksschullehrerkreisen unter Führung des Rirdorfer Lehrers Agahd hat ich ja schon manches geändert. Veranlaßt durch die Ergebnisse der statistischen Feststellungen der Lehrer über den Umfang und die Gefahren der gewerblichen Kinderarbert, hat der Staat zunächst durch die Berufs- und Gemer bezählung von 1895 und dann durch eine besondere Enquete von 1898 die Grundlagen für das Gesetz geschaffen. Inzwischen aber hat sich herausgestellt, daß die Arbeiterchutegesetzgebung von 1891 die Fabrifarbeit von Kindern war verhindert hat, aber nicht geeignet war, alles auf einmal aus dem Wege zu räumen. Heute noch werden Hundert tausende von Kindern, teils gezwungen von verkommenen Eltern, teils durch harte Lebensnot veranlaßt, in Heim arbeit und auf offener Straße, im Theater, im Bäckerei betriebe oder beim Milchhandel, beim Zeitungsaus tragen u. j. w. gewerblich beschäftigt. Welche gesundheit liche und sittliche Gefahren durch solche Beschäftigung in den Berufen Erwachsener und zusammen mit diesen für die Kinder entstehen, braucht wohl nicht erst besonders klargelegt zu merden. Es darf ja nicht verfannt werden, daß, die Mechte besonders minderbemittelter Eltern auf die Arbeits fraft ihrer Kinder nur zu begründet sind; andererseits erwächst aber gerade auf so schwer zu präzisierenden Gebieten dem Staate eine Mitverantwortlichkeit, der er nur durch ernfilhafte Ueberwachung gerecht werden kann. Mißbrauch und Ausbeutung der Kinderkraft muß unter allen Um ständen verhindert werden. Daher scheinen die Forderungen. die das Kinderschutzgesetz stellt, nur durchaus gerechtfertigt. Immer und immer wieder muß die Deffentlichkeit auf Grund von Tatsachenmaterial von der Notwendigkeit eines esetzlichen Rinderschutes überzeugt werden. Die bestehenden gesetzlichen Bestimmungen aber müssen der Bevölkerung hurdh fortgesetzte eindringliche Belehrung bekannt und ver traut gemacht werden. Es darf nicht die alleinige Sache der Behörden bleiben, über die Ausführung der gesetzlichen Betimmungen nach dieser Nichtung hin zu wachen. Vielmehr muß es sich jeder einzelne zur Pflicht machen, an seinem Teile dazu nach Kräften beizutragen, daß Uebertretungen dieses Gesetzes unmöglid, gemacht werden. Man empfiehlt ja auch öffentliche Anlagen und Rettungsringe dem Schutze des Publikums,- sollten die Kinder unseres Volkes uns nicht doch vielleicht noch wichtiger sein? Gin besonderes Kapitel beansprucht die Kinderarbeit auf dem Lande. Auch hier erscheinen Reformen angebracht. die sich natürlich im Rahmen des Nechtes und der Billigleit halten müßten; denn es erhellt von selbst, daß es auf dem Lande auch eine Wenge Beschäftigungen gibt, die in der Tat den Kindern nicht nur nicht schaden, sondern ihnen im Gegenteil geradezu förperliche Vorteile bringen. Es hieße das Kind mit dem Bade ausschütten, wollte man hier hablonenmäßig vorgehen und alles über einen Kanım heren. Aber diese Einzelbetrachtungen fönnen nichts am Gesamtbilde ändern und dieses Gesamtbild bedarf noch manter Ergänzung und vieler Vertiefing. Unsere geseßgebende förperschaft wird sich den aus fachmännischen Kreisen kommemden Bedenken ebenso wenig verschließen können, wie der Aenderungs- und Vervollkommnungsvorschlägen, welche die Pädagogen der sozialreformerischen Schule zur Sache nuacht haben. Kunft und Wissenschaft. OR Gine internationale wissenschaftliche Ballonfahrt findet hate( Donnerstag, den 3. Dezember) statt. Es steigen Drachen, bemannte und unbemannte Ballons auf in: Scotland, Crinan, Trappes, Itteville, Chalais, Meudon, Guadalajara, Rom, Zürich, Straßburg, Friedrichshafen, Barmern, Hamburg, Berlin, Wien, Petersburg, Kasan, Blue hill U. S. A. u. s. w. Der Finder eines jeden unbemannten Ballons erhält eine Belohnung, wenn er der jedem Ballon beigegebenen Instruktion gemäß den Ballon und die Instrumente sorgfältig birgt und an die angegebene Adresse sofort telegraphisch Nachricht sendet. Auf eine vorsichtige Behandlung der Instrumente u. s. w. wird besonders aufimerijam gemacht. TRD Preissteigerung des Radiums. Das neue Wundermettall Radiuin ist befanntlich sehr teuer und in letter Beit hat sich infolge eines österreichischen Verbotes, die Joachims. aller Uraniumoryde, woraus das Radium gewonnen wird, zu verportieren, der Preis zu einer fabelhaften Höhe emporgeschraubt. Der letzte Londoner Maritpreis für ein Zwölftel des. Apothefergrans beträgt 10 Pfund Sterling, mas cinem Procise von 1238 400 Pfund oder 24 768 000 Mark für ein Kilogramm gleichkommt. Die Nachfrage in den letzten Taggen zu medizinischen Zwecken, speziell bei Krebskranken, i außerordentlich groß. Hus dem Gerichtssaal. § Der Sensationsprozeß Adelsward- Warren beschäftigt 3. Zt. Das Pariser Zuchtpolizeigericht unter allerdings nicht 31 strengem Ausschlusse der Deffentlichkeit. Aus dem Verhöre und den Zeugenaussagen ging hervor, daß die Beschuldigungen gegen die Angeklagten, den verworfensten und widernatürlichsten Leidenschaften gefröhnt zu haben, zwar voll berechtigt sind, daß aber bezüglich der sogenannten ., Messes noires" ungeheuere Uebertreibungen unterliefen. Adelsward, zweifellos ein intelligenter Mensch, legte ein volles Schuldbekenntnis ab, stellte aber in brede, junge Leute verführt zu haben. Alle, die an den Orgien in seinem Hause teilgenommen hätten, seien längst eingeweiht gewesen. Er wußte sich sehr geschickt als Opfer einer verfehlien Erziehung aufzuspielen und man muß eingesehen, daß seine Darstellung nicht ganz unwahrscheinlich klingt. Einen viel schlechteren Eindruck macht der Mitangeklagte de Warren, der verlumpte Sprößling einer alten, berarinten Adelsfamilie, der von dem reichen Adelsward materielle Vorteile gehabt zu haben scheint, was Adelsward allerdings recht feinfühlig in Abrede stellt. Aber auch de Warren zeigt sich feineswegs zynisch, sondern sehr beschämt und niedergeschlagen. Schließlich machten die Zeugen, Bediente, Hausmeister u. 1. w., die an den Türen gehorcht, durch Rizzen und Fenster in die Zimmer hineingesehen, geschwätt, verleumdet und übertrieben haben, faum einen vorteilhafteren Eindruck als die Angeklagten; die sogenannten Opfer sind entschieden verdächtig und treten sehr schamlos auf. Man dorf sich deshalb wohl nur auf eine sehr leichte Verurteilung der Angeklagten gefaßt machen, Vermischtes. [ Die Wundermüke.] Eine merkwürdige Geschichte berichtet ein englisches Blatt aus Petersburg. Ein deutscher Organist, der von Orenburg zum Besuch von Verwandten gekommen war, kaufte sich in Petersburg eine englische Mütze. Als er am Abend des ersten Tages nach der Besichtigung einiger Sehenswürdigkeiten nach Hause zurückkehrte, war er nicht wenig erstaunt, in den Taschen seines Ueberziehers zwei Portemonnaies zu finden, von denen das eine über 10 Pfd. Sterl. enthielt. Am nächsten Tage fuhr er in seiner Besichtigung der Stadt fort, und sein Staunen wuchs, denn er fand sich wieder im Besiz mehrerer Geldbörsen. Als sich diese Geschichte auch am dritten Tage wiederholte, wurde ihm die Sache so unheimlich, daß er auf das Polizeibureau ging und dort Meldung machte. Der Polizeivorsteher befragte den Mann aufs genaueste nach dem Ursprung seiner Kleider und nach den von ihm besuchten Lokalitäten. Als er hörte, daß die Müße, die durch ihre in Petersburg ungewöhnliche Gestalt auffiel, in Petersburg selbst gekauft sei, ging dem Beamten ein Licht auf. Er schickte den Deutschen mit einem Detektiv zu dem betreffenden Hutladen, und der Hutmacher erklärte, daß ihm vor einiger Zeit ein großes Stück englischen Tuches gebracht worden sei mit dem Auftrage, genau nach Vorschrift 15 solcher Kappen anzufertigen. Von diesem Tuche sei ihm ein fleiner Reſt geblieben, den er zur Anfertigung einer sechzehnten Kappe benutzt habe. Was es mit diesen Kappen für eine Bewandnis habe, wisse er nicht. Die Polizei mußie es jedoch. Von Detektivs beobachtet, mußte der Deutsche seine Besuche in öffentlichen Petersburger Lokalen fortfeßen, und nach kurzer Zeit hatte man mehr als ein Duzend Taschendiebe abgefaßt, die ihren Raub dem Träger der Wundermütze zusteckten. Man fam dahinter, daß es sich um eine ganze Anzahl von Taschendieben handelte, die unter sich ausgemacht hatten, Vertrauensmänner mit solchen Müzen als Depots" für ihren Raub zu benußen. Die Polizei war über diese Entdeckung, sowie über diese in Petersburg Verwunderung erregende Ehrlichkeit des Deutschen so erfreut, daß sie dem Müßenträger ein beträchtliches Geldgeschenk aushändigte. [ Eine Negerin als Bankier.] Eine Sparbank für Neger wurde kürzlich in Richmond( Virginien) eröffnet, die eine Negerin zum Vorsteher hat. Die Bank steht unter dem Schutz des Negerordens von St. Lukas; Mitglieder dieses Ordens aus Newyork, Newjersey, Venusylvanien, Maryland und anderen Staaten außerhalb Virginiens erschienen, um Depositen zu machen. Die Gesamtzahl der Depositen am ersten Tage betrug 300 000 Mart. Gin reicher Zuchthäusler. In dem Gefängnis von Dannemora befindet sich, wie ein Newyorker Blatt mitteilt, ein zu lebenslänglicher Strafe verurteilter Mörder namens Stephani. Stephani hat die Erlaubnis, die Börsenberichte zu studieren, und er ist verschiedenen Brokers in der Wallstreet sehr bekannt. Man sagt, daß er so gut zu jpefulieren verstehe, daß er mit den 5000 fund Sterling, die ihm seine sterbende Mutter hinterließ, bereits ein großes Vermögen geschaffen habe. Von diesem Vermögen hat er selbst zwar feinen großen Genuß, denn er darf keinen Bfennig davon verwenden, um seine Gefängniskost, ob eine Gefängnishaft damit erträglicher zu gestalten. 3. IDer geborgte Leuchtturm. Ein eigentümliches Vortommnis wird aus Auckland in Neuseeland berichtet. Das englische Kriegsschiff„ Sparrow" batte Schießübungen ab gehalten und gab am Abend desselben Tages dem englischen Konsul, einigen Tonga- Häuptlingen und anderen Notabilitäten ein Jest an Bord. Das Schiff war dazu auf der Regierungswerft von Nukualofa vor Anker gegangen. Als die Gäste sich im Tanze drehten, versagte plötzlich das elektrische Licht und an seine Stelle trat die Dunkelheit einer bollständig sternlosen Nacht. Da kam ein englischer Zollbeamter auf die Idee, von dem benachbarten Leuchtturm die Laterne herbeiholen zu lassen, bei deren Licht weitergetanzt wurde, bis das elektrische Licht wieder seinen Dienst verrichtete. Merkwürdigerweise schien keinem der Versam melten der Gedanke gekommen zu sein, daß die Entfernung eines Lichtes aus einem Leuchtturm für die Schiffahrt mit der größten Gefahr verknüpft ist. Der König von Tonga batte jedoch soviel Einsicht, und die Tatsache, daß man die Laterne eines Leuchtturms borgte, um damit einen Ball an Bord zu erleuchten, regte den König so auf, daß er nicht nur den betreffenden Zollbeamten, einen Engländer, der zu seinen Hauptratgebern gehörte, sondern auch alle diejenigen aus seinem Dienste entließ, die sich über die gute Idee gefreut hatten. [ Dichtung und Wirklichkeit.] Im Theater von Monza passierte fürzlich ein eigenartiger Vorfall. Der dritte Aft des Rigoletto" ging zu Ende, und einer der Sänger, Giovanni Scatton, der den Herzog von Monteron darstellte, trat, nachdem er Rigoletto verflucht und den Herzog von Mantua beleidigt hatte, hinter die Kulissen zurück, um, wie es das Stück vorschreibt, den Wachen ausgeliefert zu werden, - als er sich plötzlich einen Wächter der öffentlichen Sicherheit gegenüber sah, der, mit einem Haftbefehl versehen, gefommen war, um ihn wirklich zu verhaften und ins Gefängnis zu führen. Scatton, der abends auf der Bühne tätig war, unterhielt am Tage einen Juwelenhandel und war wegen betrügerischen Banterotts angeklagt. Das Frauen- Gasthaus. Ein drolliger Versuch wurde in Newnort gemacht: Ein Gasthaus, Martha Washington" genannt, sollte nur für Frauen und nur durch Frauen geführt werden; von Stufe zu Stufe aber mußten die weibLia en Angestellten entlassen werden, weil sie mit der Arbeit nicht zufrieden waren und anderen Frauen nicht gehorchen wollten. IDie Patti als vorsichtige Geschäftsfran. Aus Newyork wird berichtet: Adelina Patti war von Weber und Fields engagiert worden, in einem Konzert im West End Theatre" für 20 000 Mart zu singen. Eine Stunde vor dem Konzert erfuhr sie, daß nur 12000 Mart im Hause wären. Darauf weigerte sie sich zu singen, bevor sie im voraus den vollen Betrag erhalten hatte. Infolge dessen mußten Weber und Fields die 8000 Mart aufzutreiben suchen, und nunmehr jang Meme. Patti vier Lieder. Man schätzt, daß diese vier Lieder Weber und Fields, wenn man alle Ausgaben zusammenrechnet, 16 000 Mark in zwei Stunden oder 800 Mark in der Minute kosteten. ** Wie man schenken soll. Die frohe Zeit des Weihnachtsfestes rückt heran. Schon jetzt beginnen die Vorbereitungen in den Familien. Das Schenken mit seiner Freude, aber auch mit seinen Schattenseiten drängt sich in den Vordergrund unseres Lebens. Nicht mehr so rein und ideal hat sich der sinnreiche Gebrauch, anderen und dadurch sich selbst durch das Geben eine herzliche Freude zu machen, in der Gesellschaft erhalten. Es wird zwar viel in unseren Tagen gegeben; es werden immer neue Gelegenheiten zum Schenken und zum Beschenktwerden ersonnen, aber das beste, das Herz, fehlt recht häufig bei diesen Gaben; daher kommt es wohl auch, daß dem Geber und dem Empfänger das Schenken so oft, statt eine wirkliche Freude eine rechte Last ist. Wenn ich nur wüßte, was ich dem geben soll; ich muß doch seine Gabe wettmachen," das ist so ein beliebter Stoßienfzer, in welchem sich die gemütliche Schenfart unserer Tage deutlich genug ausspricht. Das Beglücken beim Schenken ist meist ganz Nebensache, man genügt einer lästigen Pflicht, oder man läßt sich gerne oder ungerne in einen Tauschhandel ein, bei dem man sich vielleicht freat, ein gutes Geschäft machen zu können, oder bei dem man pedantisch die Gleichwertigkeit der Gegenstände zu wahren sich bestrebt, um sich ja nicht durch ein Zuviel zu schädigen oder ein Zuwenig eine unangenehme Blöße zu geben. Das ist keine schöne Art des Schenkens, und es wäre geradezu ein Unrecht, wenn die junge Generation auch schon zu solchen Berechnungen beim Schenten erzogen würde. Taft und warmes Gefühl für den anderen gehört in allen Fällen zu dem Schenken, welches Geber und Empfänger glücklich macht und bei welchem der Sinn, in welchem die Gabe gereicht wird, über ihre Aufnahme entscheidet. Wer aus dem Herzen schenkt, der wird mit seiner Gabe gewiß auch zum andern Herzen dringen. Selbstmord eines Geistlichen am Altar. Die Kirche des fchiveizer Ortes Emmishofen war die Szene eines traurigen Dramas: Der evangelische Pfarrer Stahel tötete sich am Altar durch zwei Revolverschüsse. Es war ans Licht gekommen, daß Stahel, der an der Universität Rostock studiert und das Eramen bestanden hat, seine Immatrikulation auj Grund eines gefälschten Abgangszeugnisses des Memeler Gymnasiums bewirkt hatte. Stahel war aus diesem Grunde icines Amtes enthoben worden. L. Rosenbaum& Jacob, Giessen Grösstes Sortimentslager Empfehle: wollene u. baumwoll. Kleiderstoffe Schwarze und farbige Sammete. Tuch u. Halbtuche. Seidene Schürzenzeuge. Schürzen- und Kleiderdruck. Hemdenflanelle. Bedruckte Barchente. Baumw. u. wollene Rockzeuge. Blau gefärbte Leinen. Speziell für Weihnachtsgeschenke: weiße und forbige Taschentücher. Corsetts u. Corsettschoner. Sämtliche Damen- Unterkleider in weiß und farbig. 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Es ist dies das Verdauungs- und Blutreinigungsmittel, der Hubert Ullrich'sche Kräuter- Wein. Dieser Kräuter- Wein ist aus vorzüglichen, heilkräftig befundenen Kräutern mit gutem Weine bereitet und stärkt und belebt den ganzen Verdauungsorganismus des Menschen ohne ein Abführmittel zu sein. Kräuterwein beseitigt alle Störungen in den Blutgefässen, reinigt das Blut von allen verdorbenen krankmachen. den Stoffen und wirkt fördernd auf eine Neubildung gesunden Blutes. Durch rechtzeitigen Gebrauch des Kräuter- Weins werden Mogenübel meist schon im Keime erstickt. Man sollte also nicht säumen, seine Anwendung allen anderen scharfen, äßenden, Gesundheit zerstörenden Mitteln vorzuziehen. Alle Symptome wie Bopfschmerzen, Busstoßen, Sodbrennen, Blähungen, Uebelkeit mit Erbrechen, die bei chronischen( veralteten) Magen leiden um so heftiger auftreten, werden oft nach einigen Mal Trinken beseitigt. 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