1. Gin uner es Wiffens in ihm vor allem beschäft genden mitgearbeitet für die Aus ejeine Organi Nr. 29. Erstes Blatt. Abonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Bfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Poft bezogen vierteljährlich Mr. 1.50. Bratisbeilagen: Oberhefftsche Familienzeitung( täglich) Oberhefftsche Zeitschrift für Landwirtschaft, Obst- und Gartenbau, sowie die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Mittwoch, den 4. Februar 1903. Gießener 12. Jahrgang. Insertionsprei 8: Die einspaltige Petitzeile für Gießen wie ganz Oberhessen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Bfg. fonft 15 Pfg.; Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Bfg. Boftzeitungsliste No. 3269. Redaktion und Expedition: Gießen Neuenweg 28. Fernsprechanschluk Nr, 362. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. dieser Arbeit denten dieses gmnajium z Deutscher Reichstag. den Mittel 249. Sigung. . Gießen. erfität Gießen. -, Berlin. 3t. Dresden. Beipzig. g, Berlin. Bießen. ischen Norma the. nburg. Eigener Bericht. Diäten und Jesuitenfrage. Im Hause wird bemerkt, daß Brinz Heinrich von Brausen in der Hofloge der Eizung beiwohnt, wahrscheinlich, um den Reichskanzler sprechen zu hören, denn Sensationen größerer Bedeutung waren nicht zu erwarten, weil bei der Fortseßung der Etatsberatung der Etat des Reichstags auf der Tagesordnung stand. Zwar bildet die Aenderung der Geschäftsordnung einen Stein des Anstoßes für die linke Seite des Hauses, aber die hierüber tatsächlich gepflogenen Erörterungen sind doch zu sehr eigene Angelegenheiten der Abgeordneten, als daß sie in weiteren Streisen interessieren könnten. Zudem fehlte Graf Ballestrem, gegen den sich augenblicklich der Groll der Linken richtet angeblich wegen einer dringenden Reise; in Abgeordnetenkreisen aber verlautet, er wolle unliebsamen Erörterungen entgehen. Infolgedessen mußte Graf Stolberg die Honneurs des Hauses machen und für Aufrechterhaltung der Ordnung sorgen. Vor Eintritt in die Tagesordnung teilte er mit, daß der Kaiser dém Reichstag neue Marinetabellen überreicht habe; ferner feierte er den verstorbenen Staatsminister v. Delbrück als einen der lezzien Zeugen aus Deutschlands großer Zeit. Nach wenig wesentlichen Auslassungen einiger Abgg. begann die Verhandlung ernst zu werden, als der Abg. Dr. Spahn bei dem Reichstanzler anfragte, welche Stellung denn der Bundesrat zu den Reichstagsbeschlüssen betr. Einführung von Diäten und betr. Aufhebung des Jesuitengesetzes einnehme. Es strafften sich die Glieder und es reckten sich die Ohren, als der Reichskanzler Graf Bülow sich zur Antwort erhob. Auch Prinz Heinrich rückte näher an die Rampe. Kommen die Diäten, tommen sie nicht? Mit dieser Frage zählen sich schon seit langem die Reichsboten die Westenknöpfe ab. Nun, sie kommen nicht; der Reichskanzler teilte mit, daß er persönlich den für die Einührung von Tagegeldern sprechenden Gründen sich nicht verschließe, aber er könne eine Erfüllung des Wunsches nicht zusagen, weil man im Bundesrat Bedenken habe, den Artikel 32 der Verfassung zu ändern, was ohne eine Verquickung mit anderen Aenderungen nicht angängig sei, und diese anderen Aenderungen würden doch keine Mehrheit finden. Bezüglich des Jesuitengesetzes teilte er mit, daß der Pa ragraph 1 bestehen bleibt, daß aber Paragraph 2 aufgehoben wird. Es dürfen sonach in Zukunft teine Jesuitenflöster hier errichtet werden, aber die Ordensmitglieder deutscher Nationalität können sich im Reiche frei bewegsbuchhandlungen; nur die Ausländer bleiben ausgeschlossen. Dr. Spahn um, Darmitab g- Georgs Gym feßen. ehrtenschule d dt. M. ib. Gießen. d( Schweden) Den, Wiesbaden ung am Bürge arien). urg. zig. rzogl. Hofbibli Westpreußen) München. en Hochschule schweig. fium Gießen, cht. ha. M. 1. Derselbe wir dankie dafür im Namen des katholischen Voltes, was den Sozialdemokraten v. Vollmar zu der boshaften Bemerkung veranlaßte, der Bundesrat habe des Zentrums fühnste Wünsche erfüllt, denn dieses erhalte sein: geliebten Jesuiten und könne doch noch auf dem Jesuiten gesetz herumtrommeln. Nachdem sich Bassermann fü Diäten ausgesprochen hatte, wies Fürst Bismarck an der Hand von Aeußerungen nach, daß sein Vater nur für Tiäien in Verbindung mit anderen organischen Verfassungsänderungen zu haben war. Ter Abg. Dr. Barth sicht in dem Rest des Jesuitengesezes lediglich eine Art jejuitengegnerische Demonstration. Später erhob sich des alten Fürsten Bismarcks intimster Feind Eugen Richter, der dem Sohne des ersten Kanzlers nachsagte, er habe nichts vergessen, aber auch nichts hinzugelernt. Es sei durchaus unrichtig, daß die Preisgabe aller Kriegserrungenschaften durch die Aufhebung der Diätenlosigkeit hätte bedingt werden können. Im übrigen wendet er sich gegen die Ausführungen des Reichskanzlers Grafen Bülow. Als lezter Redner er griff der nationalliberale Abg. Dr. Hasse das Wort, um furz zu protestieren, daß Abg. Spahn den Dant für die Aufhebung des Paragraphen 2 des Jesuitengetagte sich das Haus auf Mittwoch 1 Uhr. Geflügelhofetzes auf den ganzen Reichstag ausdehne. Darauf ver M. Becker, Weidenau- Sle 1. Bezugsquelle Legehühner et g gratis und post rpheum Bariete. Vorstellung. Das Kriegsgefpenft. CB. jährlich, wenn der rauhe Föhn seine wilden Weisen singt und ein letztes Schauern durch die zum Leben neu erwachende Natur geht, machen sich auch in dem Nachrichtenteile der Zeitungen wilde Gewalten bemertbar. Ehe noch die erste Lawine zu Tale rollt und die Gießbäche, die von den Höhen stürzen, sich durch die sanft rieselnden Schneeabwässer verbreiten, rieseln schon unaufhörlich den Readktionen jene Nachrichten zu, die einen unter wilden Kriegswettern sich einführenden Völterfrühling im europäischen Orient antündigen. Denn lange genug, so heißt es dann, hat auf den christlichen Völkerschaften des Orients die erstarrende Schneedecke der absolutistischen türkischen Oberherrschaft gelegen. Wenn man sich diese Reformbestrebungen im Orient, die bald bet den Macedoniern, bald und zwar recht oft bei den Armeniern auftauchen, ansieht, möchte man sich fast darüber wundern, warum denn der türkische Groß herr nicht die scheinbar gerechten Forderungen erfüllt, indem er diesen Ländern eine beschränkte Selbständig keit und die Gleichberechtigung der christlichen Bevölke rung mit der mohammedanischen bei der Aemterbesetzung gewährt. Indes man muß die Dinge im Zusammenhange betrachten. Die mohammedanische Bevölkerung, die in dem Sultan auch zugleich ihr geistliches Oberhaupt er blickt, ist allein dem Großherrn treu. Würde die hohe Pforte den öffentlichen Einfluß an den anderen Bevölk: rungsanteil ausliefern, dann würde hierdurch jene Eifer sucht der Staaten untereinander rege werden, die heut schon in der Erwartung der Möglichkeit einer Liqui dation in der türkischen Oberherrschaft zum Kriege rüsten. In allen derartigen Fragen spielen weniger die For derungen der Sittlichkeit und Menschlichkeit, als vielmeh der Staatsnotwendigkeit eine führende Rolle. Und für den türkischen Oberherrn ist eine möglichste Belassung de heutigen Zustandes unbedingtes Er ordernis zur Behaup tung des heutigen Besißstandes. Aus freien Stücken als. wird die Regierung in Konstantinopel feine Zugeständniss machen und so bleibt der einheimischen Bevölkerung in Balkan nichts anderes übrig, als die Waffengewalt. Es wäre töricht, die Möglichkeit oder die Wahrschein lichkeit blutiger Unruhen im Orient, insbesondere in Ma cedonien zu leugnen. Selbst das ist nicht ausgeschlossen daß die Aufrührer im Süden durch Griechenland eine Unterstüßung erhalten, denn wenn der Türke aus dem Balkan hinausgeworfen wird, ist Streta, wenn nicht di Schußmächte eingreifen, der griechischen Gewalt schon hall unterworfen, weil dem Königreiche von Norden her keine Gefahr mehr drohen kann. Der Schuß Kretas aber ist den Mächten nicht Selbstzweck; sie erstreben nichts anderes als den Anfang der Liquidation im türtischen Besisstande an irgend einem Punkte zu verhüten. Ist diese aber im Fluß, dann ist Griechenland seinem Ziele näher. Bei der Verteilung des Erbes würde ihm streta zu a len, und man kann es daher begreisen, daß es durch sein Eingreifen den Gang der Dinge beschleunigen wi.l. Ganz auderer Art sind die Kriegsrüstungen in Serbien. Sie dienen, wie die Dinge liegen, lediglich der Verteidigung gegen das etwaige Uebergreifen des Aufstandes auf Ser bien. Denn man beachte das eine: Weder Rußland noch Desterreich wollen einen Orientkrieg. Serbien fann wohl mit seiner Politik zwischen den beiden Kaisermächten pen deln, wenn diese uneinig sind, aber es kann unmöglich eine eigene Angriffspolitik gegen die Türkei betreiben, wenn diese beiden Mächte sie nicht wollen. Es ist ganz zweifellos sicher, daß sowohl auf Serbien, wie auch auf Bulgarien und Rumänien durch die Reise des Grafen Lambsdorff beruhigend eingewirkt worden ist. Troß des geplanten griechischen Hebeleingriffs ist also durch die Verständigung der beiden am Balkan interessierten Großmächte die Gefahr eines europäischen Kriegs nicht wahr scheinlich. Rußland braucht, um gemeinsam mit Frankreich im fernen Osten seinen langsamen Vormarsch gegen die Vorherrschaft Englands durchführen zu können, das Wohlwollen des Sultans. Wollte es sich in das Aben teuer eines Orientkriegs einlassen, so würde es England im Osten freie Hand geben. Immerhin aber können die Unruhen in Macedonien einen größeren Umfang anneh men, die auch Serbien in Schwingungen versehen können, weil die Dynastie Obrenowitsch täglich unbeliebter wird Aber der Kampf wird sich im Balfan austoben und viel leicht durch einige kleinere Zugeständnisse beendigt werden. Aber wenn das auch nicht der Fall sein sollte, wir wären heute noch weniger daran interessiert, als beim russisch- türkischen Kriege von 1876, denn damals waren Rußland und Desterreich in feindlicher Stellung gegen einander; durch Desterreich aber konnte unsere Beteili gung herbeigeführt werden. Heute liegen die Dinge anders und es bleibt daher bei dem Spruche des Fürsten Bismarck: Für die Interessen im Orient sind uns die Knochen eines einzigen pommerschen Grenadiers zu gut. Mit dem für das Frühjahr drohenden macedonischen Aufstand rechnet auch die Türkei sehr ernstlich. Die türfische Militärnerwaltung rüstet sich eifrig für einen Frühjahrsfeldzug. Die Bahnverwaltungen erhielten Befehl, ausreichendes rollendes Material für gewisse Zwede bereit zu halten. Seit einigen Wochen wird auch Bulgarien von türkischen Spionen überschwemmt, die täglich über alle politischen Bewegungen im Fürstentum, besonders über den Grenzverkehr und die Truppendislokationen berichten. Die Pforte besorgt offenbar cive weitgehende Unterstützung des Aufstandes durch bulgarische Banden. Die Politik. Eine neue Dreyfuskampagne in Sicht! )-( In einer Versammlung französischer Wähler teilte fürzlich der Führer der französischen Sozialisten, Jaurès, mit. er babe in Sachen Dreyfus neues Material gejammelt und werde demnächst in der Deputiertenkammer Enthüllungen machen, die verschiedene Persönlichkeiten arg bloßstellen würden. Jezt kommt aus Paris die Nachricht, daß die Dreyfuspartei den ganzen Handel wieder ans Licht zerren will. Angeblich ist das ihr zur Verfügung stehende neue Material außerordentlich belangreich. Di neuen Enthüllungen sollen in etwa 14 Tagen erfolgen. Eine Streifkostenrechnung. Eine Vorstellung davon, was große Streits der Ar beitervereinigungen fosten, bietet die eben erfolgte Abrech nung über den pennsylvanischen stohlenarbeiterstreit. Der Bund der amerikanischen Bergarbeiter zahlte an die strei fenden Kohlenarbeiter nicht weniger als 1 890 200 Dollars, nach deutschem Gelde fast acht Millionen Mart. Interessant ist auch die Tatsache, daß dieser Arbeiterverband, der am 1. Januar 1902 über rund 1097 000 Dollars Kassen bestand besaß, während des Streitjahres, obwohl also die Beiträge der Streifenden ausblieben, nicht weniger als 2 Millionen Dollars einnahm! Davon bestand 1 Million aus Gei Heufen, die dem Verband von Außenstehenden zur Unterstützung des Streifs, den die öffentliche Mei uung Ameritas billigte, zugewendet wurden! Das Bei spiel dieser amerikanischen Bergarbeiter erweist so recht, wie zutreffend jene Fabel von dem Bündel Pfeile ist, die man wohl einzeln zerfniden fann, die aber, zusammengebunden, auch der Stärkste nicht zu zerbrechen vermag. 12. Sigung. Preussischer Landtag. Baus der Abgeordneten. Eigener Bericht. Der Fall Löhning. Gleich zu Beginn der Beratung nahm beim Etat der Indirekten Steuern als erster Redner der Finanz minister Frhr. v. Rheinbaben das Wort, um sich aus führlich über den Fall Löhning auszusprechen. Er be jann mit der Erklärung, er habe sich auf die Breßpo polemik wegen dieser Affaire nicht eingelassen, weil dienst liche Gründe und die Tisziplin ihm verboten, mit Löhning in eine öffentliche Auseinandersetzung einzutreten. Er habe Löhning nahe gelegt, wenn er sein Verhalten für einwandfrei halte, ein Disziplinarverfahren zu beaniragen. Löhning habe ohne weiteres seine Pensionierung nachgesucht und dann ein Exposé an viele Beamten und andere Personen verjandi, das die Sachlage durch aus einseitig schilderte. Der Grund der Dienstentlassung Löhnings sei nicht der, daß er die Tochter eines Feld webels geheiratet habe. Löhning habe nur eine Rüg erhalten, weil er seine Verlobung nicht zur rechten Zeit angezeigt habe. Das Gespräch zwischen Löhning und dem Oberpräsidenten sei durchaus privat und vertraulich gewesen. Die Regierung verlange nicht, daß ihre Beamten stumme Diener seien und fein freies Wort äußern, aber die Beamten müßten unbedingt überall das nationale Bewußtsein stärken.( Beifall rechts.) Die Beamten in Po sen seien aufgefordert worden, sich an den Kommunalwahlen zu beteiligen. Dann habe der Provinzialsteuerdirektor gesagt, er fönne es seinen Beamten nicht ver denken, wenn sie einen Polen wählen, auch die Minderheit müsse vertreten sein. In allen nationalen Fragen hab: sich Löhning sehr passiv verhalten. Bei der Verkennung jeiner Kardinalpflichten mußte Löhning aus dem Amte entfernt werden, es konnte ihm auch kein anderes Ami übertragen werden. Redner habe nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt. Abg. Kindler( freis. Vp.) meinte, daß bei der Angelegenheit doch eigentümlich: Umständ mitgespielt hätten. Löhning habe ausdrücklich als Grand seiner Entlassung seine Verlobung mit der Feldwebeltochter angegeben. Auch der Geh. Rat Enfe habe Löhning darauf aufmerksam gemacht, daß der Minister über seine Verlobung erzürnt sei und seine Pensionierung beabsichtige. Löhning habe auch nur auf Drängen des Oberpräsidenten seine Bensionierung beantragt. Löhning habe sich nur geweigert, sich zu einer Wahlbeeinflussung herzugeben.( Sehr richtig! links.) Abg. Graf LimburgStirum( fons.) erklärte, gegen Löhnings Verlobung jei absolut nichts einzuwenden. Wegen seiner politischen Haltung habe Löhning aber entlassen werden müssen. Im gleichen Sinne sprach sich Abg. Frhr. v. 3 edliz( frf.) aus. Abg. Kirsch( Zentrum) erklärte, die Stellung Löhnings zur Bolenpolitik könnte kein Grund zur Entlassung sein. Abg. Dr. Sattler( nt.) meinte, im Osten herrsche großer astengeist und auch der Oberpräsident scheine noch davon befangen zu sein. Es sprach noch der Pole Schröder, dann trat das Haus in eine Erörterung des Beredelungsverkehrs und des Kartellwesens ein, die neue Gesichtspunkte nicht brachte. Die Einnahmen und Ausgaben des Etats der indiretten Steuern wurden hierauf bewilligt, dann vertagte sich das Haus auf Mittwoch. Ein dem preußischen geordnetenhause zugegangener Gesezentwurf, betr. die Ausführung des Cachengesezes, erweitert die Anzeigepflicht für ansteckende Krant heiten erheblich. fi g D e Burse volitische Nachrichten. * Berlin, 3. Januar.( Hofbericht.) Die Kaiserin besichtigte gestern eingehend das dicht bei Potsdam belegene Gut Bornstedt, w demnächst die Prinzessin Viktoria Luise eine Milchtur durchmachen soll. Auch die jüngste Schwester der Kaiserin, Prinzessin geodora von Schleswig- Holstein, wird dort im Frühjahr wohnen. * Die Petition der Kriegsveteranen zur Erlangung des allgemeinen Ehrensoldes ist am 20. b. Mts. mti etwa 12 000 Namen der angemeldeten Kriegsveteranen von 1864, 66 und 70/71 dem Reichstage übergeben worden. * Wie verlautet, wird der 3 ar anläßlich seiner Romreise im April eine Begegnung mit Kaiser Franz Jo seph haben. * Die Blättermeldung, das Augenleiden der Stron prinzessin von Schweden und Norwegen habe sich verschlimmert, sodaß die Aerzte völlige Erblindung be fürchten, wird erfreulicherweise von zuständiger Seite für unzutreffend erklärt. Die Kronprinzessin beabsichtigt, in den nächsten Tagen eine Reise nach Italien anzutreten. * Der Ausstand in der spanischen Stadt Reus breitet sich weiter aus. Die Führer der Arbeiter wurden verhaftet. In dem benachbarten Barcelona fand eine Versammlung von Arbeitervereinen statt, in welcher die meiSten Redner einen Generalausstand befürworteten, um die Streitenden von Reus zu unterſtüßen. * Der frühere Burengeneral Prinsloo ist gestorben. Er war einer der obersten Befehlshaber der Streitkräfte bes Oranjestaats. Als der Krieg die für die Buren ungünstige Wendung nahm, ergab er sich am 29. Juli 1900 bei Fouriesburg ohne kampt mit mehr als 4000 Mann und mehreren Geschüßen. * In China mehren sich die Anzeichen dafür, daß eine neue Erhebung geplant wird. Die Reformpartei und die Geheimbünde entwideln wieder große Rührigkeit. Eine Anzahl Chinesen wurden bei der Abnahme nach Stanton eingeschmuggelter Waffen verhaft... Nab und Fern. Einen Automobilfackelzug vor dem deutschen Kaiser werden die durch den Deutschen Automobilverband repräsentierten Automobilisten gelegentlich der Eröffnung der Berliner Automobilausstellung am 7. März veranstalten. Bei eintretender Dunkelheit wird der Zug der mit Magnesiumfackeln beleuchteten Automobile von Charlottenburg aus durch den Tiergarten, das Brandenburger Tor nach dem Lustgarten geleitet werden, wo vor dem Schlosse die Automobile Aufstellung nehmen. Hier erfolgt sodann die Darbringung einer Huldigung, worauf die Rückfahrt nach der Flora in Charlottenburg angetreten wird. ::: Die frühere Kronprinzessin von Sachsen ist beim Lesen der Zeitungsnachricht von der schweren Erkrankung ihres Sohnes in Ohnmacht gefallen und wird mehrere Tage das Bett hüten müssen. Der Zustand des crfrantten Prinzen ist nach den neuesten Berichten sehr bedenklich. Giron soll erklärt haben, Lachenal habe ihm aus Genf geschrieben, die deutschen und österreichischen Konsulate in Nizza und Mentone seien angewiesen, das Kind, welches die Prinzessin jetzt unter dem Herzen trägt, nach der Geburt in Obhut zu nehmen. Der Ausführung dieses Befehls will Giron verzweifelten Widerstand entgegensezen. Entgegen den Meldungen italienischer Blätter hätten in Mentone keinerlei Demonstrationen gegen das flüchtige Paar stattgefunden. Dagegen wird bestätigt, daß die Kronprinzessin nur die Zusicherung von sicherem Geleit abwartet und dann nach Salzburg abreisen wird. )( Bon einem Wilderer erschossen wurde auf einem Gute bei Straßburg der Gutsbesizer Josef Gérard. Er. hatte dem Wilderer, namens Malhache, den er beim Ausweiden eines Hasen ertappt hatte, mit der Anzeige gedroht. Da stürzte sich dieser auf den Ueberraschten, warf ihn zu Boden, ergriff seine Flinte und feuerte zwei Schüsse auf ihn ab. Sodann schleifte Malhâche die Leiche etwa 30 Meter weit und versteckte sie in einer Hecke. Nach einer Stunde kehrte er zum Tatorte zurück, tötete den Hund mit einem Schuß und nahm Gewehr und Jagdsack an sich. Malhâche floh nach der Tat über die französische Grenze, kehrte jedoch nach Hause zurück und wurde dann verhaftet. Therese Humbert II. Der neueste Pariser Erbschaftsschwindel. Die große Therese", wie die Millionenschwindlerin Therese Humbert bewundernd von den Parisern genannt wird, hat eine Nachahmerin gefunden, deren Ruhm den ihrigen noch verdunkeln wird. Eine findige Pariserin hat den lukrativen Gedanken gefaßt, die Bonnetsche Erbschaft finanziell auszubeuten. Was sind die 100 Millionen der berühmten Crawfords gegen die 800 Millionen der Erbschaft Bonnet? Um den Ursprung dieser ungeheuren Erbschaft zu finden, muß man nicht weniger als zum Jahr 1725 zurüdgehen. Damals wurde in Montreuil bei Paris Eduard Bonnet als Sohn eines Besenbinders geboren. Von Jugend an zeigte der Knabe eine unwiderstehliche Neigung für größere Reisen, und als er 16 Jahre alt war, ging er als Schiffsjunge nach Havre und machte eine Reise nach Indien. Biele Jahre lang erhielten seine Eltern keine Nachricht von ihm. Einmal erfuhren sie aber, daß er selbst ein reicher Schiffsherr geworden war, der in Indien und auf Madagastar große Rhedereien gegründet und ungeheuer viel Geld daran verdient hatte. 60 Jahre später findet man eine Spur von einem Sohne Eduard Bonnets, der das Handelstalent des Vaters geerbt zu haben scheint. Er fam nach Frankreich, wo er als Militärlieferant in der Revolutionszeit und währen der Napoleonschen Kriege große Summen verdiente. Eduard Bonnet selbst hatte inzwischen sein ganzes Vermögen zu barem Gelde gemacht und tam mit etwa 100 Millionen auf einem Schiffe der Indischen Gesellschaft von Kalkutta nach Frankreich, um in der Heimat zu sterben. Er starb aber schon während der Ueberfahrt, und die Indische Gesellschaft forderte den Sohn und einzigen Erben auf, seine Rechte auf des Vaters Millionennachlaß geltend zu machen. In der stürmischen Kriegszeit wollte es dem Sohne aber nicht gelingen, sich die erforderlichen Nachweispapiere zu verschaffen, und er starb, ohne das väterliche Vermögen auch nur gesehen zu haben. Die Anwartschaft auf die Erbschaft hinterließ er seinen eigenen Kindern; dazu kamen noch mehrere Millionen, die er selbst von der französischen Regierung für Militärlieferungen zu fordern hatte. Den Aus Rathenow wird ein Rencontre zwischen einem Förster und 2 Wilderern gemeldet, bei dem einer der letzteren sein Leben eingebüßt hat. Ein Förster aus Stechow stieß in der Nähe des Dorfes Semlin auf zwei Wilderer. Der eine von ihnen ergriff die Flucht, den anderen faßte der Förster und wollte ihn nach Stechow transportieren. Unterwegs gab der Gefangene dem Beamten plöglich einen so hefigen Stoß, daß der Förster niederstürzte. Hierbei entlud sich des legteren Gewehr, die Schrote drangen dem Bilderer aus nächster Nähe in den Rücken und töteten ihn auf der Stelle. Bräsident Krüger dem Tode nahe. Aus Mentone fommt die traurige Kunde, daß der greise Löwe von Transvaal, Präsident Krüger, seiner Auflösung entgegenjeht. Nach den Aufregungen der letzten Zeit ist er in Trübe Stumpfheit verfallen. Erfreulich sind dagegen die Nachrichten über das Befinden des ehemaligen Präsidenten des Oranje- Freistaates Steijn. Aus Clarens am Genfer See, wo er sich zur kur aufhält, wird gemeldet, daß seine Gesundheit sich tagtäglich bessert. Er macht häufig Ausgänge in die Nachbarschaft seiner Villa. :: Ein schwerer Diebstahl im doppelten Sinne des Wortes wurde in der jütländischen Stadt Aarhus verübt. Dort wurden zwei Signalfanonen von der Hafenmole gestohlen. Die Geschütze waren auf ihrer Steinunterlage at sodan die Entführung" so ganz glatt nicht hat von statten geh n sönnen zuerst nahm min an, daz sie von übermütigen Passanten nächtlicherweise ins Meer geworsen seien, was schon einmal früher vorgekommen sein joll; aber die von Tauchern vorgenommenen Untersuchungen am Meeresboden blieben ergebnislos. Es steht demnach anzunehmen, daß die Kanonen, die aus Messing gegossen waren und ein bedeutendes Gewicht besaßen, ihres hohen Metallwertes wegen gestohlen sind. Bunte Chronit. Die Direktion der Bremer Vulkanverft in Vegesack sperrte 500 Arbeiter, welche unbeurlaubt an der Beerdigung eines Kollegen teilnahmen, bis nächsten Montag aus. - Ein schweres Sittlichkeitsverbrechen an einem sechsjährigen Mädchen, der Tochter eines Unteroffiziers, verübte im Schilderhaus ein Wachtposten des preußischen Barde- Füsilierregiments. Die Erneuerungs- sowie die Freilose zur 2. Klasse Der 208. preußischen Klassenlotterie sind nach Bekanntmachung des Reichsanzeigers" unter Vorlegung der bezüglichen Lose aus der 1. Klasse, bis zum 9. Februar dieses Jahres, abends 8 Uhr, bei Verlust des Anrechts inzulösen. In Reinickendorf tötete die Frau eines Arbeiters ihr fünfjähriges Töchterchen mit einem Rasiermesser und erhängte sich dann selbst. Man mutmaßt, daß sie die unselige Tat in plöglich ausgebrochenem Wahnsinn begangen hat. - In der Umgegend von Königshütte in Oberschlesien wurden etwa 20 Personen von einem tollwütigen Hunde ingefallen und gebissen. Mehrere von den Verletzten sind auf polizeiliche Anordnung zur Impfung nach Berlin gesandt. In der Ortschaft Sztrosso( Ungarn) explodierte infolge unvorsichtigkeit im Hause eines Steinbrucharbeiters eine Schachtel mit drei Kilogramm Dynamit. Das Haus wurde vollständig zerstört und im Umkreise von 100 Me tern sämtliche Fenster demoliert. Zwei im Hause wohnende Arbeiter wurden getötet. -Im Jungfernsee bei Potsdam wurde die Leiche der Witwe des Landrats v. Küster, die vor längerer Zeit spurlos verschwand, aufgefunden. In der Nähe von Untergschaid bei Blaibach wurde eine alte Bäuerin ermordet und beraubt. Der Mörder wurde verhaftet. Lokales. Gedenktafel für den 5. Februar. 1766. Feldmarschall 1678. Friede zu Nymwegen. Daun †. 1794. Erlaß des allgemeinen preußischen Landrechts. 1864. Die Preußen gehen über die Schlei. Rückzug der Dänen. 1889. Der Rechtsgelehrte Holzendorff †. 1881. Der englische Schriftsteller Thomas Carlyle in London f. Kindern ging es aber ebenso wie dem Water: sie konnten in jener Zeit der politischen Wirren und der ununterbrochenen friegerischen Verivickelungen mit ihren Ansprüchen nicht durchdringen und gaben schließlich mutlos den Kampf auf. Vor einigen Jahren nun seßte ein Bücherwurm, der in der achten Generation von Eduard Bonnet abstammen will, die Nachforschungen nach der fetten Erbschaft fort und richtete mit etwa 150 Miterben, die er ausfindig gemacht hatte, im Jahre 1897 an das französische Barlament eine Dentschrift, in welcher er die Herren Volisvertreter aufforderte, bei England, das inzwischen die Rechte und Pflichten der Indischen Gesellschaft übernommen habe und daher auch die Bonnetschen Millionen( mit Zinsen sind es jetzt schon 800 Millionen geworden!) in Verwahrung haben müsse, zu intervenieren, auf daß es das Geld herausgebe. Was die Schuldforderung an Frankreich be trifft, so haben die Bonnetschen Erben nicht die geringste Hoffnung mehr, sie jemals anerkannt zu sehen, denn die Sache ist längst verjährt, in England aber gibt es keine Verjährungsfrist. Jetzt ist nun die großartige Erbschaftsgeschichte in eine Bhaje getreten, in der sie der Humbert- Crawford- Sache immer ähnlicher wird. Wie oben schon angedeutet, hat eine kluge Pariserin, Frau T...( die Blätter verschweigen noch den vollen Namen) das Mittel gefunden, die legendäre Erbschaft zu realisieren: Sie hat im Namen aller Miterben die Nachweispapiere und sonstigen Dokumente, die sich auf die Erbschaft beziehen, in Verwahrung genommen und folgt, ohne zu erröten, den Spuren der großen Therese, indem sie leihweise ungeheure Summen aufnimmt. Wenn erst die große Erbschaft kommt, wird alles zehn und zwanzigfach zurückgezahlt werden! Man sieht, die Dummen sind auch nach der Humbert Sache noch nicht flüger geworden. [ Ein Afrikaforscher als Menschenfleischeffer.] Ich habe Menschenfleisch gegessen; ich habe sünf Tig: von der Leiche meines Freundes Charles Virieur gelebt. Und ich empfinde teine Gewissensbisse, sondern nur den Schmerz, einen edlen Freund verloren zu haben. Das tleinste Unrecht, das ich einem Lebenden getan hätt würde mich sicher mehr quälen." So sprach der franzö sische Afrikaforscher Dardennes zu dem Journalisten Ros ** Abg. Ripper hat an die Ständekammer einen Antrag eingebracht betr. Prämiierung von Pferden. Derfelbe lautet: Hohe Zweite Kammer wolle beschließen, die Großh. Regierung zu ersuchen, in Zukunft bei der Prämiierung von Pferden auf Märkten und Ausstellungen, wo Staatsgelder verwendet werden, die Pferde der Händler davon auszuschließen und nur diejenigen der Züchter, in erster Linie der Büchter, die dem Pferdezuchtverein angehören, zu prämiieren. Borten: Seat H ig nicht ret, fcho feine Aunft für de Fommen, benn Neu aber es ift feine le lofalen Teil zu fi Mitarbeit feiner if biese ihm dadurch, intereffierenden B Mitteilung machen, ihrem Beftreben, und intereffant zu ihre Unterfügung teilung genügt; es Schrift an. Den wollen wir schon dabei stehen, er b Der Kreis- Krieger- Verband Wezlar hält ant Sonntag, den 8. März im„ Schüßengarten" zu Wezlar" 3 Uhr nachmittags eine Vertreter- Versammlung ab. Auf der Tagesordnung steht u. A. Vorstandswahl und Anschluß an den Regierungs- Bezirks- Verband Coblenz. = Dem Lokomotivführer Nikolaus Hose dahier ist aus Anlaß seiner Versetzung in den Ruhestand am 1. Fe bruar das Algemeine Ehrenzeichen" für langjährige treue Dienste verliehen worden. " **„ Das Ueberbrett't" in der Turnhalle inszeniert von Herrn Unger, dürfte am Sonntag das Publikum zu vielen Gesprächen und Unterhaltungen veranlassen. Die etwas leichtsinnig gewordene Muse, aber immer himmelhoch entfernt von ihrer Stiefschwester auf dem Varietee, wird uns dieses Mal mit ihren oft so tollen und schönen Einfällen geistreich unterhalten. Herr Unger hat überall die besten Erfolge erzielt und sein buntes Theater hat allenthalben die volle Anerkennung der Presse und des kunstsinnigen Bublifums gefunden. Wir sind überzeugt, daß auch bei uns das„ Ueberbrett't" in jeder Beziehung einen mächtigen Erfolg zu verzeichnen haben wird. Da der Andrang zu der Abendkasse voraussichtlich ein sehr großer sein wird, empfehlen wir, frühzeitig sich schon Karten zu verschaffen, die wieder in der Musikalienhandlung von Ernst Challier zu haben sind. Aus Heff ** Lich. Bei wald bei Citingsho 17-18 Mt., zwei 6 Mt. Bertholz 1,10 Feftmeter foft ** Grüningen biefigen Markwald bod, erfte Qualitä 80 Mt., Buchenhol Babenhaus Jahre alte aftr Fris Stern, erich Schmied beim 25. That ift unbefann ** Wezlar. Berfammlung der über 60 Herren au jowie zahlreichen Berichtigung. Wir werden von offizieller Seite gebeten zu berichtigen, daß die Verlegung des Apfelſinen. händlers, welcher am Samstag mit einem seiner Kollegen in einer hiesigen Wirtschaft in Streit geriet, nicht wie von dem Beschuldigten behauptet wird, vom Messer, sondern von einem Schlag mit der Hand herrühren soll.( Die Untersuchung wird ja das Nähere erbringen. D. R.) ** Von den Toten auferstanden! Ein hiesiger Taglöhner machte am Freitag Abend seinem Bruder und meh reren Verwandten bekannt, daß seine Ehefrau plößlich ge storben sei. Einige weinten schon und bestellten Kranz und Sträuße, er selbst machte sich Gedanken über ihr Geld, welches ungefähr 2000 Mt. beträgt, und über die Möbel. Die Be.rdigung sollte am leßten Sonntag, ben 1. Februar stattfinden; er selbst wollte derselben aber nicht beiwohnen. Als der Sonntag fam und die Beerdigung stattfinden sollte, wollte weiter niemand an derselben teilnehmen als ein. Schwager. Da fam eine sehr in Verzweiflung geratene Verwandte auf den Einfall per Telephon in der Klinik anzufragen, wie es mit der Beerdigung der Verstorbenen sei. Wer aber beschreibt die Bestürzung; die Antwort lautete nämlich;„ Die Frau sei im besten Wohlbefinden und komme Anfang dieser Woche wieder nach Haus. Ein großer Irrtum waltete hierbei, dessen Ausgangspunkt uns zur Stunde nicht befannt ist. Der Mann aber hat sich vor lauter Freude einen schönen Rausch angetrunken. ** Lokale Neuigkeiten bilden selbstverständlich einen Hauptbestandteil der Zeitung, diese lokale Neuigkeiten werden zu manchen Zeiten etwas fnapp. Was gibt es Neues?" fragt so mancher und meist antwortet man ihm:" Nichts!" Und doch verlangen womöglich dieselben Leser, die morgens beim Frühschoppen oder nachmittags beim Damen- Kaffee genau wußten, daß es nichts Neues gebe, am Abend von ihrer Zeitung womöglich eine ganze Seite voll lokaler Neuig feiten wünschen. Wo soll denn aber so ein geplagter Reda' teur die Neuigkeiten herbekommen? In der Regel denkt daran kein Mensch ganz im Gegenteil legt vielleicht manche schöne Leserin, mancher heute gerade schlecht zu sprechende Leser mißvergnügt seine Zeitung aus der Hand mit den leichten - Aldefeld leitete die wendigkeit hin, in im späten Frühjah treten. Der bisheri Kraemer hat sich b Der nehmen. nationalliberalen P aus Köln, hielt e tionalliberalen Ba nh, der den Bericht über die schrecklichen Leiden des Forschers im ,, Journal" veröffentlicht. Dardennes wai mit 34 Leuten, unter denen sich fünf Weiße befanden, im Sudan. In der Wüste fielen zwanzig seiner Begleiter einem typhusartigen Fieber zum Opfer, worauf alle Ne ger der Expedition heimlich die Flucht ergriffen, so daß Dardennes und seine Freunde Jserbyt und Virieur allein zurückblieben. Sie hatten nichts zu essen und hungerten schon zwei Tage lang, als Virieur plötzlich vom Wahn sinn packt wurde. Er heulte wie ein wildes Tier, stürzt. sich auf Jierbyt, um ihn zu zerfleischen und jagte fid schließlich ein Messer ins Herz. Ter Hunger trieb schließ lich Dardennes dazu, mit dem Fleische seines unglüd lichen Freundes sein Leben zu fristen. ,, Ich nahm," st erzählt er ,,, troz Jserbyts Vorwürfen, trockene Zweige zündete ein Feuer an, und näherte mich zögernd du Leiche. Mit einer raschen Bewegung riß ich dann plös lich Virieur Arm aus den Gelenken und löste ihn mit den Zähnen und den Nägeln vollends vom Körper. Auj der Spize meines Gewehrs briet ich ihn am Feuer. Zwei Tage noch blieb Jierbyt fest, dann aber konnte auch er nicht mehr widerstehen. Als ich eines Abends beim un sicheren Scheine des Feuers seine flehenden, verzweifelten Blicke sah, reichte ich ihm schweigend ein Stück Fleisc hin, und er verschlang es mit einer wahren Gier, wo rauf er schluchzend zusammenbrach. Noch drei Tage schleppten wir uns mühsam weiter, dann trafen wi einen vorgeschobenen belgischen Posten, und nun hat ten unsere Leiden ein Ende." Marburg. an die Akademie fi berufen. Aus 2 In der Ber Ludwig R. von B legentlich der Ab diener, eine den gethan, weshall 14 Tagen Gefän erfannte Strafe e solche auf die Hä Konrad E. bon entschuldigten Aus weisaufnahme ve Christian H. von berg in der Gasf Mark entwendet Be Für die einschließlich ist ein Derfelbe liegt wä Tiefbauamt, Garte Gießen, am Be betreffen Diefelbe wi Am Samstag, wird im Impflok ein abgehalten, in wel tigen, welche Auffo le der Impfung dem Landesimpfin ein gewalchen oder Impfung gebracht An dem dara Februar, um diefel der gefeßlichen Terminen fönnen fe um Sommer von bem Impfarzte zur Das Beste aus den wisblattern. Frommer Wunsch. Bauer( angesichts einer gesalzenen Advokaten Rechnung): Himmi, wenn i nur die aa' nɔ' absitzen Fönnt'!" Einfach. A.:,,Wie, du wohnst jezt Kreuzstraß und der Spund Wilhelmstraße?! Früher war's doch wohl umgekehrt?!" Bummel: Allerdings! Aber wir sind vom Nachtwächter verwechselt worden, und da sind wi gleich wöhnen geblieben!" - Gemütlich. Wirt( zum Fremden, der seine Rech nung mit einer Banknote bezahlt):, Mir fehlen aber zwe Mark zum herausgeben! Zeigen S doch' mal die Rech nung her vielleicht fallt mir noch was ein!"( FT. BL ritliche Attefte ab Die am Gro eine müffen dor Gießen, Wegen Auf erhaltene Röhrenkeffet( 2 Seizfläche mit 1 Sta A ammer einen Un von Pferden. De beschließen, die Ausstellungen, we Borten: Heut steht wieder mal gar nichts darin!" Hab ich nicht recht, schöne Leserin, lieber Leser? Es ist ja gar tommen, denn Neues gibt es tagtäglich in Hülle und Fülle, t bei der Prämi teine Kunst für den Redakteur, eine Beitung voll" zu be- und 4 Monaten Zuchthaus, unter Aberkennung der erde der Händler aber es ist keine leichte Aufgabe für ihn, gerade auch den Gottfried Josef L. von Ober- Erlenbach als Nebenkläger htverein angehören, Mitarbeit seiner ihm wohlgesinnten Leser angewiesen; helfen wegen angeblicher Störperverlegung verfolgte Berufung der Büchter, in lokalen Teil zu fülen. Der Redakteur ist dabei auf die Bezlar hält am diese ihm dadurch, daß sie ihm von allen die Algemeinheit interessierenden Vorkommnissen, Wahrnehmungeu c. rasch in Weglar erkannten 9monatlichen Gefängnisstrafe, er-| tennt das Gericht auf eine Gesamtstrafe von 1 Jahr bürgerlichen Ehrenrechte auf 5 Jahre.- Die von in der Sache gegen Georg und Heinrich F. von dorten wird verworfen.- Karl E. von St. Johann, welcher in dem Möbelgeschäft von Bergmann dahier beschäftigt Brief: Oeffenlicher Sprechsaal. Wir erhielten gestern unter„ Einschreiben" folgenden Darmstadt, 2. Februar 08. Gießener Neueste Nachrichten, An die Redaktion der Gießen. Auf Grund des§ 11 des Preßgesezes vom 7. Mai 1894 ten" zu Beglar" Mitteilung machen, so erleichtern sie der Redaktion sehr in war, ist angeklagt, aus dem Lager seines Arbeitgebers ersuche ich Sie um Aufnahme folgender Berichtigung in die nmlung ab. Auf ihrem Bestreben, die Zeitung für alle gleichmäßig anregend eine Anzahl Haushaltungsgegenstände entwendet und nässte, für den Druck noch nicht abgeschlossene Nummer vahl und Anschluß und interessant zu machen. Wir bitten also unsere Leser um dieselben bei Frau T. dahier untergebracht zu haben. Jyres Blattes: enz. ihre Unterstüßung im angegebenen Sinne. Kurze flare Mit Lettere ist wegen Hehlerei unter Anklage gestellt. Das Sose dahier ist teilung genügt; es fommt nicht auf schöne, nur deutliche Gericht hält die Angeklagten für nicht überführt, wes richtigung auf Grund des§ 11 des Preßgesetzes übersandt eftand am 1. Fe Schrift an. langjährige treur nhalle inf ag das Bublifun veranlassen. Die mmer himmelho Den richtigen Sagbau und die Ausschmückung wollen wir schon besorgen. Der Name des Einsenders muß dabei stehen, er bleibt aber verschwiegen. Aus Hessen und nachbargebieten. balb Freisprechung erfolgt. Als letzte Sache wird der Feldfrevel des Adam Sch. von Borsdorf verhandelt. Sch., welcher wegen Trunfsucht entmündigt ist, hat, um schneller zur Wirtschaft zu kommen, einen verbotenen Weg eingeschlagen und einen Gartenzaun beschädigt; außerdem ist er beschuldigt, seinem Nachbar zwei Reihen Didwurzpflanzen umgeadert zu haben. Dickwurzpflanzen umgeadert zu haben. Angeklagter 1 Varieter, with wald bei Ettingshausen kosteten zwei Meter Buchenscheitholz will im guten Glauben gehandelt haben und bittet um ** Lich. Bei der Holzversteigerung im fürstlichen Riedschönen Einfälle 17-18 Mt., zwei Meter Prügel 11-12 Mf., 100 Wellen Freisprechung. Das Gericht kommt wegen des ersten hat allenthalben 1,10 Festmeter foftete 61,50 Mt. esfunftfinnige Coßer sein wird, ** Grüningen. Bei der leßten Holzversteigerung im Daß auch bei uns hiesigen Markwald waren die Preise für Wertholz besonder n mächtigen Er hoch, erste Qualität foftete: ein Festmeter Eichenholz 70 bis der Undrang 80 Met., Buchenholz 30-35 Mt., Tannenholz 25-30 mt. Babenhausen, 2. Febr. Gestern hat sich der 45 en zu verschaffen Jahre alte Gastwirt" Zur Stadt Aschaffenburg" dahier, on Ernst Challie Fris Stern, erschossen." Stern war 24 Jahre lang Fahnen. ffizieller Seite ge schmieb beim 25. Feldartillerieregiment. Das Motiv der That ist unbekannt. des Apfelsinen seiner Kollege et, nicht wie vor effer, sondern vo -( Die Unter O. R.) in hiefiger Tag Bruder und me frau plöblich ge tellten Kranz un über ihr Gel über die Möbel den 1. Febru nicht beiwohnen flatifinden sollte ehmen als ein eiflung geraten In der Klinik an Verstorbenen sei Antwort lautete nden und komme großer Irrtum zur Stunde nig r lauter Freud erständlich eine euigkeiten werde gibt es Neues? ihm:„ Nicht ser, die morgen Damen- Kaff am Abend va oll lokaler Neuig gter Reda teur d denft daran fa t manche soi sprechende Life mit den leicht chen Leiden d Dardennes Weiße befand seiner Begleit worauf alle% ergriffen, so d d Virieur all und hungert ich vom Bahr des Tier, stür und jagte j ger trieb ſchli i feines ungli Ich nahm," i rodene Zweige ch zögernd de ch dann plös löste ihn mi n Körper. A ** Wetzlar. Kürzlich fand hier eine VertrauensmännerBersammlung der nationalliberalen Partei statt, zu der sich über 60 Herren aus den Städten Weglar und Braunfels, sowie zahlreichen Landorten eingefunden hatten. Justizrat Albefeld leitete die Versammlung und wies auf die Notwendigkeit hin, in die Vorbereitungen für die voraussichtlich im späten Frühjahr stattfindenden Reichstagswahlen einzutreten. Der bisherige nationalliberale Vertreter Bürgermeister Kraemer hat sich bereit erklärt, das Mandat wieder zu übernehmen. Der gleichfalls anwesende Generalsekretär der nationalliberalen Partei des Rheinlandes, Herr Dr. Johannes aus Köln, hielt einen Vortrag über die Stellung der nationalliberalen Partei zu den wichtigsten politischen Fragen. *** Marburg. Professor Kühnemann hierselbst wurde an die Akademie für Philosophie und Litt.ratur nach Posen berufen. Aus dem Gerichtssaal. Straffammer sigung. Gießen, 31. Januar 1903. In der Berufungsinstanz wird gegen Taglöhner Ludwig R. von Buzbach verhandelt. Angeklagter hat, gelegentlich der Abholung seines Sohnes durch den Schulbiener, eine den Lehrer Storch beleidigende Aeußerung gethan, weshalb ihn das Schöffengericht Buzbach zu 14 Tagen Gefängnis verurteilte. Die vom Untergericht erfannte Strafe erscheint der Kammer zu hoch und wird solche auf die Hälfte herabgesetzt. Die Berufung des Konrad E. von Ober- Mockstadt wird wegen unentschuldigten Ausbleibens des Angeklagten ohne Beweisaufnahme verworfen. Der vielfach vorbestrafte Christian H. von Preungesheim ist geständig, zu Friedberg in der Gasfabrik ein Fahrrad im Werte von 150 Mark entwendet zu haben. Unter Einbeziehung einer Bekanntmachung. Für die Grundstücke Seltersweg Nummer 57 bis 77 einschließlich ist ein neuer Fluchtlinienplan festgestellt worden. Derselbe liegt während der Amtsstunden auf dem städtischen Tiefbauamt, Gartenstraße 2, zu jedermanns Einsicht offen. Gießen, am 3. Februar 1903. Der Oberbürgermeister. Mecum. Bekanntmachung. betreffend: Die öffentliche Impfung. Am Samstag, den 7. Februar, nachm. 2 bis 4 Uhr wird im Jmpflokal( Schulgebäude Neustadt 61) ein öffentlicher Impstermin abgehalten, in welchem diejenigen Angehörigen von Impfpflichtigen, welche Aufforderung erhalten haben, ihre Kinder kostenlos der Impfung unterziehen lassen können. Dieselbe wird an einem Arm mit Kalblymphe aus dem Landesimpfinstitute vorgenommen. Die Kinder müssen rein gewaschen oder gebadet und mit frischer Leibwäsche zur m Feuer. 3 Impfung gebracht werden. onnte auch ends beim w t, verzweifell 11 Stück Flei hren Gier, w och drei Tag an trafen w und nun he Fromme enen Advokate aa' nɔ' abjize est Kreuztra var's doch w Aber wir si nd da sind der feine Re fehlen aber z ' mal die Re ein!"( Ft.S An dem darauf folgenden Termin, Samstag, den 14. Februar, um dieselbe Zeit, sind die am 7. Februar geimpften zu der gesetzlichen Nachschau wieder vorzustellen. In beiden Terminen tönnen ferner Kinder, welche wegen Krankheit bis zum Sommer von der Impfung zurückgestellt werden wollen, dem Impfarzte zur Untersuchung vorgezeigt oder diesbezügliche ärztliche Atteste abgegeben werden. Die am Großh. Kreisgesundheitsamte abgegebenen Impfscheine müssen dort wieder abgeholt werden. Gießen, am 3 Februar 1903. Der Oberbürgermeister. Mecum. rufung bezüglich des Legteren. Gießen, 3. Febr. 1903. ist geftändig, in dem Gartenhaus des Apothekers Dornberger Der 20jährige, vielfach vorbestrafte Emil 8. aus Gießen auf das sofortige Geständnis und den geringen Wert des eine Anzahl Flobertpatronen entwendet zu haben. Mit Rücksicht Gestohlenen, erkennt das Gericht auf die Minimalstrafe von 3 Monaten Gefängnis, unter Aufrechnung der seit dem 15. Januar d. J. erlittenen Untersuchungshaft. Pohlgöns. Holzversteigerungen und Holzverkäufe. Donnerstag den 5. Februar, vormittags 10 Uhr, kommen im Gemeindewald, Distrikt Heidelbeerberg und Haide, zur Verstreigerung: 52 Rm. Buchen und Eschenscheiter, 100 m. Buchen-, Eichen und Nadel- Knüppel, 9500 Buchen-, 9500 Buchen-, Eichen- und Nadel- Wellen, 110 Rm. Buchen, Eichen- und Nadel- Stöcke. Bu sammenkunft an der Handschneise. Oberförsterei Friedberg. Montag den 9. und Dienstag den 10. Februar, jedesmal um 11 Uhr vor mittags im Distrikt Altehof beginnend, wird das fiskalische Losholz aus dem Rockenberger Martwald, bestehend aus 392 Rm. Buchen- Scheiter, 226 Rm. Buchen- Knüppel und 22 600 BuchenWellen, versteigert. Am ersten Tage kommen fämtliche Scheiter, 40 Rm. Knüppel und 8600 Wellen zum Ausgebot. Bürgermeisterei Groß- Rechtenbach. Im Gemeindewald Dornholzhausen werden Samstag den 7. Februar versteigert: a) Eichen: 2 St. 2. Klasse = 3,03 m., 1 St. 3. Klasse= 1,06 m., 11 Rm. Derbholz und 4 Km. Reiser; b) Buchen: 96 Rm. Derbholz und 28 Nm. Reiser; c) Weichholz: 31 Rm. Reiser; d); Nadelholz: 21 St. 3. und 4. Kl.= 8,08 Fm., 7 St. 4. l.= 1,05 Fm., 30 Stangen 1., 40 2., 130 3. l. und 51 Rm. Nußholz, 158 Rm. Derbholz, 11 Km. Stöcke und 300,5 Rm. Reiser. Zusammenkunft vormittags 10 Uhr beim Knorrhof. 1) Es ist unwahr, daß ich den Gieß. N. N. eine Beund nicht gewußt hätte, daß man nur Thatsachen, nicht Urteile auf Grund des§ 11 des Reichspreßgefeßes richtig stellen kann." Ich habe lediglich in einer Buschrift an die Redaktion die irrtümlichen Angaben derselben richtig gestellt und es ganz ihrem Taft- oder Kollegialitätsgefühl anheim. gegeben, meinem Ersuchen xm Aufnahme dieser Zuschrift zu entsprechen. 2) Es ist unwahr, daß das früher von mir redigierte Greizer Tageblatt" freifonservativ war; es war vielmehr unabhängig nationalliberal und sein Besizer war nicht„ tonservativer Reichstagsabgeordneter", sondern etwa 10 Jahre vor meiner Thätigkeit an seinem Blatt Hospitant der freifonservativen oder Reichspartei. nationalliberal erklärt" hätte. Ich habe in der Zuſchrift vom 3) Es ist unwahr, daß ich dem„ Gieß. Anzeiger" für thätigkeit nur nationalliberale Blätter geleitet hätte. 28. Januar gesagt, daß ich in meiner langjährigen BerufsBeim Gieß. Anz." habe ich lediglich einige Wochen die laufenden Redaktionsarbeiten an Stelle eines erfranften Kollegen besorgt und diese meine kurze Aushilfsthätigkeit ausdrücklich mit dem üblichen: i. V." d. h. in Vertretung, gefennzeichnet. Bei Uebernahme dieser Vertretung ist mir seitens des Herrn Verlegers und des leitenden Redakteurs die politische Haltung des Blattes ausdrücklich ais unabhängig und parteilos bezeichnet worden. Friedrich Hannemann. Anmerkung der Redaktion. Es ist uns ganz unerfindlich, was diese zweite Becichtigung" bedeuten soll, Herr H. versteift sich jetzt darauf, daß er bei seiner Berich tigung vom 28. v. Mis., die er ausdrücklich als„ Berichtigung" bezeichnet hat, nicht den§ 11 des Preßgefeßes namhaft gemacht hat. Was soll diese Silbenstecherei? Im Uebrigen halten wir Alles aufrecht, was wir über das Greizer Tagblatt" und die politische Richtung seines Besizers gesagt haben. Unsere Auffassung beruht auf Ausfünften zuverlässigster Art aus Greiz selbst. " Drud und Verlag der Gießener Verlagsdru derei, vorm. Wil. Keller'sche Buchdruckerei( gegr. 1783); für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießen. Mein Herz" wie kommst Du zu so schwanenweiser Wäsche? ,, Sehr einfach, lie ber Schatz, ich habe einen Versuch mit Dr. Chomson's Seifenpulver, Schutzmarke ,, Schwan" gemacht. In Zukunft werde ich kein anderes Sei fenpulver wieder benutzen." Ueberall käuflich! Giessen, Steins Garten. Dienstag, den 10. Februar und Mittwoch, den 11. Februar 1903. Nur zwei humoristische Abende Wilh. Eyle's altrenommierter Leipziger Quartett und Konzert- Sänger. Herren Eyle, Schmidt, Minkwitz, Römer, Delitzsch, Steiner, Rosetty. Direftion: Eyle- Schmidt. Gesellschaft gegründet 1863. Vollständig neues hochinteressantes Familienprogramm. Feinste und leistungsfähigste Gesellschaft Deutschlands!! Vorverkauf: á 75 Pfg. in der Musikalienhandlung von Chalier, Neuenweg Kassenpreis: á 1 Mt. Anfang 8 Uhr. Dominos, Clowns, sowie Mastenanzüge, Berrücken und Bärte billigft zu verleihen. In sämtlichen Karneval- Artikeln gr. Auswahl. Auch im Theaterfrisieren f.( V. halte ich mich bestens empfohlen. Ferd. Aff, Theaterfriseur. Neue Bäue 21. Selbstverschuldete Schwäche der Männer, Bollut. fämtl. Gefchlechtskrankh. behand. sicher nach 30jähriger praft. Erfahrung. Mentze, Hamburg, Sellerstr. 27. Auswärtige brieflich. Heirat vermittelt Obige Gesellschaft konzertierte zuletzt am 11. u. 12. November v. J. Reiche guriau krämer, Leipzig OPEN in Giessen in Steins Garten mit grossem Erfolge. Nähmaschinen. Nur beste Fabrikate. Opel, Phönix, Seidel u. Naumann u. s. w. empfiehlt zu billigsten Preisen und 5jähriger Garantie K. A. Artz, in Langgöns. Jeder Käufer einer solchen Maschine warne ich bei Ankauf vor den vielen billigen ganz untergeordneten Fabrikaten, die heute am Marfte erscheinen. Wer Freude an einer Nähmaschine haben will, achte nicht auf marktschreierische Annoncen, sondern wende ich an einen reellen Händler, wo man auch eine wirkliche Garantie hat, und welcher Wegen Betriebsvergrößerung bei vorkommenden Störungen der Maſchine auch gleich bei der Hand ifſt gut erhaltene ca. 25 pferdige Dampfmaschine und Röhrenkessel( Walther& Co.), ca. 26 Quadratmeter Beizfläche mit 10 Atmosphären Ueberdruck per Wiffe Wärz billig zu verkaufen. Kalfwerk Gabriel, Abendstern bei Gießen. Eine frische Sensung Steinkohlen ift eingetroffen. Heinrich Völzing, Grok- Felda Junge Leute fönnen kost und Logies erhalten. Große Mühlgasse 38, II. Einspänniger Bollwagen zu verkaufen. Neuenweg 18. Suche einen Knecht im Alter von 16 bis 18 Jahren. Heinrich Bölzing, Groß- Felda. Brüderit.6.Auskunft gegen 30 Pfg. Holzversteigerung am Montag, den 9. Februar cr. Vorm. von 10 an im Gemeindehaus dahier. Ahr Es kommen zum Verkauf: Eichen: 128 Rm. Knüppel, 475 Rm. Reiser; Buchen: 162, Scheit, 108,5 Knüppel; Nadelholz: 4" Scheit u. Strüppel, 28 ,, Reiser; Weichholz( Stirschbaum) 1 Rm. Stnüppel. Das Holz liegt im Distr. Eichwald 4e und 11a des Gemeindewaldes Krofdorf- Gleiberg. Krofdorf, den 3. Februar 1903. Der Bürgermeister: Lichtenthäler. -Würze. MAGGI Stadttheater Gießen. Donnerstag, den 5. Februar. Johannisfeuer. Schauspiel in 4 Aften von Hermann Sudermann. In Originalflaschen von 35 Pfg. an stets zu haben bei: Carl Bieler, Kreuzplatz 6. Offeriere: Gesiebte Ofenkoblen Nr. I Schmiedekohlen Nr. III ab Bahn und auf Lager. Heinrich Ruppert, Ermenrod. g li g D 11 e Theater- Verein. 6. Borstellung: Mittwoch, den 4. Februar. Die Jüdin von Toledo. Historisches Trauerspiel in 5 Aufzügen von Grillparzer. Gast: Hans Jüliger vom Großh. Hoftheater in Karlsruhe. Anfang 8 Uhr pünktlich. Ende gegen 10% Uhr. Billets von Mt. 5, 4, 3, 2,( Mitglieder 50 Pfg. Ermäßigung) bei E. Challier und an der Kasse. Studentenkarten bei G. Challier Mt. 1.50, an der Kasse Mt. 2. Täglich Einladung zu den Konzerten frische Kreppel der freiwilligen Feuerwehr Groß- Felda Horn, Bäckerei, Neuenweg 2. 190000001 Hasenjelle Füchse, Marder, Jltte, Dachs, und Kaninchenfelle zu hohen Preisen zu kaufen gef. A. Kretzschmar, Marktplatz 21. Fechtverband Gießen- Lahr Rainit u. ( Wohlthätigkeitsverein). Sonntag, den 8. Februar 1903: abends 8 Uhr: Grosser Maskenball Café Leib** mit großen staunenerregenden Gruppen- Aufführungen u. a. fommt zur Aufführung das Neuefte auf diesem Gebiete: Das Duell zur Narrenzeit. Um Kopf und Hals. Eintrittskarten im Vorverkauf für Herren 1 Mt., für Damen 40 Pfg. Geheimtarten giltig bis zur Demaskirung 50 Pfg. An der Abendkasse Herrenkarten 1.20 Mt., Damenfarten 50 Pfg., Gallerie 20 Pfennig. Vorverkaufsstellen: bei den Herren Imbeuser, Teipel und Cigarrenhaus Weiler, Marktplay. Cohn ( früher Leizor), Marfiftraße, Odel. Neustadt, sowie bei den Herren Friseuren Koch, Bahnhofstraße, Stier, Neuen Bäue, lenker, Tichy, Seltersweg. Wahl, Neustadt, Balser, Lindenplay, Rüger, Wauthorstraße. Geheimkarten nur bei den Herren Teipel, und eiler, Marktplay. Zu recht zahlreichem Besuche labet ergebenst ein Der Vorstand. NB. Der Ueberschuß wird an hiefige Stadtarme verteilt. Giessener Pferdemarkt- Lotterie. Erster Hauptgewinn ein eleg. vierfißiger Wagen mit Pferd u. silberplatt. Geschirr. Ferner 7 Pferde und Fohlen, sowie 590 Gewinne bestehend in landZiehung 26. März 1903. Lose a Mt. 1.-( für Porto und Liste 25 Pf. mehr) sind in allen durch Plakate kenntlichen Geschäften und Zweiter Hauptgew. bei den Polizeidienern zu haben. Chomasmebl laut Untersuchungsatteste Sonntag, den 8. Februar, und Sonntag. den 15. Februar abends 7 Uhr, im Saale des Herrn Heinrich Välzing, Groß- Felda. Programm: 1. Rauch n. Schlauch", fomische Duo- Scene. " 2. Couplet: a. Du bist doch sonst nicht so. b. Der Bettelbna. 3. Weibliche Fenerwehr", humorist. Gesamtspiel. 4. ,, Beim Strafrapport", tomische Duo- Scene. 5. Couplet: a. Verschiedene Aufschriften, b. Das thufte, das thutte nicht. 6. Die Großfeldaer Freiwillige Feuerwehr." " 7. Das Kammerfäßchen", humorist. Gesamtspiel. " 8. Auftreten des Schnellmalers Brof. Schmirinzky. 9. Theater:" Papas Rock", Schwank in 1. Aft. "" 10. Feuerwehrmanns Weihnachten", humoristische Scene mit Gesang und lebenden Bildern. vorzügliche Qualität Entree: 1. Platz 1 Mt., 2. Platz 80 Pfg., zu billigen Preisen bei Heinrich Völzing, Groß Felda. NußbaumFourniere zu billigsten Preisen zu haben bei 3. Play 60 Pfg. Der Vorstand. Turnverein. Samstag, den 7. Februar Franz Wigandt, Grosser maskenball Schreinermeister, Giessen, Neuenweg 31. Kaffee- Abschlag nur in Holland! Holländ.- Compagnie für Java- Kaffee- Export Maastricht 59, Holland versendet Postcolli von 10 Pfund echten, garantirt feinsten, frisch gebrannten Holländ. Java- Kaffee geg. Nachnahme von M. 9 verzollt franko in's Haus. NB. In Deutschland ist der Ladenpreis für gleiche Qualität mindestens Mk. 1.40 per Pfund! ( 1839 mit verschiedenen überraschenden Gruppenaufführungen. Anfang präzis 8 Uhr 1 minute. Eintrittskarten à 1 Mt nebst Beifarten sind zu haben bei Louis Althof, Wallthorstraße und Uhrmacher Marr, Seltersweg. Der Vorstand. Sonntag Nachmittag Ausflug nach der Hardt. Steins Garten. Saalban. Donnerstag, den 5. Februar 1903 Großes Concert, ein Lauterbacher Bägelchen mit Richard Buchacker, biefigen Fabritgeschäftes ist ausgeführt vom vollständigen Trompetercorps des 2. Pferd und Geschirr wirtschaftlichen Maschinen und für Jedermann. nüßlichen Gebrauchsgegenständen. Zum fommissionsweisen Verkauf der Bose werden überall Wiederverkäufer gesucht. General- Vertrieb, Giessen, Neuen- Bäue 11. Dritter Hauptgewinn Daselbst 11 ein Reitpferd mit Sattel und Zaum. Hofraiteu. Gutsverkauf. Ein Bauernhaus mit Stall, Scheuer und Schniedewerkstatt, alle landwirtschaftliche Geräte nebst Schmiedehandwerkszeug, sowie ein Gut, wo 8 Stück Vich darauf gehalten werden können, hat zu verkaufen, auch wenn ge wünscht, Hofraite mit Schmiedewerkstatt allein. Joft Kröning, Nieder- Breidenbach. Patentkummet und Geschirrversandthaus Inh. Louis Völzing, Groß- Felda( Hessen) offeriert seine weltberühmten Kummete für Sport, Reklame- und Lastfubrwerke, prämiirt auf der Welt- Ausstellung zu Paris 1900 mit der goldenen Medaille. Ferner offeriere ständiges Layer in Kutsch- und Ganageschirre von 45 bis 850 f. per Stück. Regen- und Wolldecken, Stall- und Reit- Utensilien, Täschnerwaren u. Polstermöbel, worunter die berühmten Patentmatratzen Non plus ultra. Neuheiten in Wagenlaternen, Kinderwagen und Tapeten. Nichtconvenirendes tausche um. Prospekte und Cataloge gern zu Diensten. Atelier für Portraitmalerei von Otto Fritz akad. Kunstmaler. Unterricht. Plockstrasse 8 a II. Farbiges Panorama von Giessen 45X 65 zu 5 Mk. Lofe für 10 Mark. Zu vermieten: Laden zu vermieten. Fr. Hennings, Seltersw. 14. Parterre- Wohnung vom 1. Juli ab zu verm. Rodheimerstr. 23. zu vermieten. 2- u. 3- Bimmerwohnung mit Zubehör, Neustadt, neben Herrn Meggermstr. Kreuder, Näh. Hofmannstraße 14. Haus, Neustadt, Neubau, neben Herrn Metzgermeister Kreuder, Laden mit Wohnung zu verm. Für das Comptoir eines die Stelle eines Lehrlinge per Ostern frisch zu besetzen. Schriftl. Off. unter Chiffre 200 B. an die Exp. Friseurleh lng gesucht. Ferd. Aff Neue- Bäue 21. Rhein. Husaren- Regiments Nr. 9 aus Straßburg i. Els. unter pers. Leitung des Stabstrompeters Herrn P. Zimmermann. Anfang 8 Uhr. Nr. 29. Abonnementspre in's Haus gebracht Gratisbellagen: Oberbeffifche Bet Gartenban, sowie Das Blatt erfd fir O En Am 11 müdlich Schaffe In Pra In seine jeiner anregende in dem vorzügli Durch je Broblems, unse In der richtigen bildung der Leh sation kennen Daneber die Geschichte " I Es schei Mannes auch di Gießen, das dur Geplant Wir for schulen, seine F Ammon, Karl, fommandier Tel. Truppe Ammon, Otto Appelqirft, Do Balfer, Oberle Bauert, Lehrer teratur am Baumeister, Di Beckert, Leutnar Beckmaun, Dr. Eintritt 50 Bia. Bebaghel, Otto Behaahel, W., Wertheim( Turnhalle. 3-3immerwohnung Sonntag den. und Montag den 9. Februar Abends& Uhr mit allem Zubehör zu vermieten. Näh. Liebigstr. 64, II. Mein Nebenhaus, 5 Zimmer wohnung, an ruhige Leute per 1. April oder später zu vermieten. Karl Eichmann, Ederstraße 1, Ecke Nordanlage Zweimaliges Gastspiel. Fritz Ungers Berliner buntes Cheater. Neues sensationelles Programm. Schillerstrasse 27 1. A.: Die Vogelhochzeit. Die höhere Tochter im ist der 1. Stock, beſt. aus Carcer. Der Nordexpreß. Der Brandbrief. Striefe 4 Zimmern nebst Zubehör, aus Leipzig. Diverse neue Lieder und Kouplets. ver fofort, die Barterre unter Mitwirkung der berühmten Kinderdarstellerin Wohnung, bestehend aus 4 Elsa Asle, der Opernsängerin O'ga Sarny, des SchauZimmern nebst Zubehör per 1. April zu vermieten. spielers und Pianisten Friedrich, sowie des Heldentenors Näh. Schillerstr. 16, part. L. Uhlig von Dresden. Preise: Abendkasse: Sperrsiz Ecke Moltkestraße und Gr. 1.75 Mt., I. PI. 1 Mt., II PI. 60 Pfg. Sperrsiz 1.50 Mt., I. Pl. 80 Pfg.. II. Pl. 50 Pig. Steinweg find per 1. April 2 5-3 mmerwohnungen mit allem Zubehör zu verm. Beide Stockwerke können zu· Möbel Bergqirst, Dr. ( Schweden). Blake, Dr. Gyn Bostroem, Dr. Brauns, Dr. A Gießen. Bugge, D. Pa Bark, Gerichts Euer, R. Bil Clemm, Dr. P Collard, Dr. P Carichmann, F Cari chmann, Frauenffinit Vorverkauf: Gurtman, Dr. David, Dr. Lar Degen, Schrif Heidelberg. Bettweiler. Dr Diedmann, Br Dieterich, Dr. S Dorfeld, Dr. R Näh. Hofmannstr. 14. sammen oder getrennt ab- jeder Art, als Patent- Kleiderschränke. Verticos, Dornseiff. Land Möblirtes Zimmer zu vermieten. Seltersweg 68 wei ineinandergehende schön gegeben werden. bei Nikolaus, Grünberger- den, Tische, Näht sche, Stühle in schöner Auswahl, Fresenius, Dr. straße 36. Näheres Waschtische, Waschkommoden, Bettwellen, Kommo Eidmann, Dr. eingerahmte Bilder, Haussegen, Spiegel, Garderobe Fries, D., Dr. 3 möblirte Zimmer für 1 oder Rube bew. mittl. Stock per Der von Domänenrat 2 Herren per 1. März zu ver.n. 15 Walltborstraße 15. 1. April zu berm. Jm 3. Stod 4- Zimmerwohnung Mansardenwohnung, vier Zimmer, 2 Kabinete nebst nebst zubehör sof. beziehbar. allem Zubehör per 1. April Näh. Kirchenplot 21. zu berm. Sine 2- Zimmer- Wohnung zu Steinstr. With Müller. 3- Zimmer Wohnung i mittleren Stock per sofort zu vermieten. Kirchoftiake 2. vermieten. Nenenweg 60. 2 leere Zimmer und Handtuchständer, empfiehlt Fr. Schäfer, Möbelfabrikation, Gross- Felda. Lager in Maschinentreibriemen. Interessenten zur geft. Mitteilung, daß ich infolge größ. Abschlüsse in der Lagebin, Treib: iemen in jeder gewünschten Professor, G Junt, Brofeffor Gernsbach( Gebhard, Amts Gennes, Geint Gennes, Otto. Gerstenecker, C obersten Sc Geyer, Oberleh b. Grolman, D an einzelne Herrn oder Dame per Breite und Stärte per sofort zu liefern. Beste Qualität Groos, Dr. Pr fofort zu vermieten. Näh. in der Sine schöne 4- Zimmer- Wohnung Erped d. Bl. im 1. Stod mit Heizgas und allen Bequemlichkeiten am 1. April zu vermieten. Bahnhofstraße 29. 3- Bimmer Wohnung im mittl. Stod per 1. April 1903 zu bermieten. Steinstraße 25. Städtisches des Leders u. sauberste Ausführung garantirt. Reparaturen werden schnell und billig effectuirt. Offerten u. Preislisten stehen kostenlos zur Verfügung. Schlachthaus Friedr. Groß, Sattlermeister. Heute Kalbfleisch 50 Pig. Gießen, Neuenweg 32. Sartmann, Gyi Sanpt, Dr. Pic Sepping, Ajjiite Hez, Carl, Dr burch Bottarte g Beiträge, Alle Bel Groß- Felda ar, de 7 Uhr, g, Groß- Feld uo- Scene. icht so. ft. Gesamtspiel Duo- Scene. riften, He night. Feuerwehr." Gesamtspiel Samiring in 1. Aft. ", humoristisc Bildern. Tag 80 Pig orstand. m. Cuar enbal iden gen. inute. en sind zu habe uthorstraße un ersweg. Vorstand. rdf. n. 1903 Nr. 29. Zweites Blatt. Abonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen viertelfährlich Mt. 1.50. Gratisbeilagen: Oberhessische Familienzeitung( täglich) Oberheifische Zeitschrift für Landwirtschaft, Obst- und Gartenban, sowie die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Mittwoch, den 4. Februar 1903. Gießener 12. Jahrgang. Jusertionsprei 8: Die einspaltige Petitzeile für Gießen wi ganz Oberhessen, die Kreise Wezlar und Marburg 10 Pfg. fonft 15 Vfg.; Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg. Postzeitungsliste No. 3269. Redaktion und Expedition: Gießen Neuenweg 28. Fernsprechanschluk Nr, 362. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Aufruf. Am 11. Juni 1902 ist Herman Schiller zu Leipzig gestorben. Einem arbeitsreichen Leben ist damit vorzeitig ein Ziel gesezt worden. Ein unermüdlich Schaffender war er bis zum legten Atemzug und sein Schaffen war von hohem Erfolg begleitet. In Praxis und Theorie der Pädagogik hat er gleich Bedeutendes geleistet. In seiner Doppelstellung als Gymnasialdirektor und Hochschullehrer in Gießen hat er Tausende von Knaben und Jünglingen dem Lichte des Wissens in seiner anregenden, stets die Seibstthätigkeit der Schüler erweckenden Art zugeführt. Wie mancher seiner Schüler gedenkt nicht dankbar dessen, was ihm vor allem in dem vorzüglichen Geschichtsunterricht des Meisters ins Leben mitgegeben wurde? Durch seine pedagogischen Werke hat er ein moderner Mensch im besten Sinne des Worts an der Lösung der alle Welt augenblicklich beschäftigenden Problems, unser historisch überkommenes Schulwesens den Anforderungen der Gegenwart entsprechend weiter und umzugestalten, höchst erfolgreich mitgearbeitet. In der richtigen Erkenntnis, daß eine Schulreform beim Lehrer beginnen müsse, hat er schon vor 25 Jahren in Gestalt der pädagogischen Seminare für die Aus= bildung der Lehrer an höheren Schulen Einrichtungen geschaffen, die seitdem weit über Hessens Grenzen hinaus vorbildlich geworden sind. Um diese seine Organisation kennen zu lernen, war sein Gymnasium über zwei Jahrzehnte ein Sammelpunkt von Schulmännern aus Nah und Fern. Daneben hat er noch Zeit und Kraft gefunden, im Dienste der historischen Wissenschaft thätig zu sein. Zwei große Werke sind die Frucht dieser Arbeit: die Geschichte der römischen Kaiserzeit" und eine erst jüngst vollendete Weltgeschichte". Es scheint den Unterzeichneten teils Fachgenossen, Verehrer und Freunde, teils Schüler eine einfache Pflicht der Dankbarkeit, das Andenken dieses Mannes auch durch ein äußeres Zeichen zu ehren und zwar an der Stätte, der 23 Jahre lang ein Hauptteil seiner Lebensarbeit gegolten hat, im Gymnaſium zu Gießen, das durch ihn in die Reihe der angesehendsten Lehranstalten Deutschlands emporgehoben wurde. Geplant ist, in der Aula des Gymnasiums eine Gedächtnistafel mit dem Bildnis Schillers anzubringen. Wir fordern daher seine Schüler, die dem treuen Lehrer ihre Dankbarkeit bezeugen möchten, seine Kollegen an der Hochschule sowohl wie an den Mittelschulen, seine Freunde und Verehrer, endlich alle diejenigen, die seine Leistungen würdigen, auf, zu diesem Zwecke beizusteuern. Ammon, Karl, Leutnant im Telegraphen- Bataillon 2, kommandiert z. Dienstleistung b. d. Inspektion d. Tel. Truppen Berlin. Ammon, Otto, Schriftsteller, Karlsruhe. Appelqirft, Dr. Oberlehrer, Helsingfors. cert, Baijer, Oberlehrer, Darmſtadt. etercorps des Straßburg i. G npeters Herr ntritt 50 le. 1. war Abends& heater. mm. jere Cochter i ndbrief. Stri und Souplets Rinderdarstelle ny, des Scha es Heldentenor affe: Sperr Vorverkauf Pl. 50 Pig. Bauert, Lehrer f. deutsche u. englische Sprache u. Litteratur am Curso superior de Lettres, Lissabon. Baumeister, Dr. Ministerialratz. D., München. Beckert, Leutnant im 4. Hess. Inf.- Reg. Nr. 118, Worms. Beckmann, Dr. Prof., Universität Leipzig. Bebaghel, Otto, Dr. Geh. Hofrat, Prof. Univ. Gießen. Behaahel, W., Dr. Geh. Hofrat, Gymnasialdirektor, Wertheim( Baden). Bergqirst, Dr. Gymnasialdirektor, Kristianstad ( Schweden). Blake, Dr. Gymnasialdirektor, Mainz. Bostroem, Dr. Geh. Medizinalrat, Prof. Univ. Gießen. Brauns, Dr. Prof. Dekan der philos. Fakultät, Univ. Gießen. Bugge, D. Pastor, Christiania. Bark, Gerichtsaccesist, Gießen. Euer, R. Bildhauer, Kreuznach. Clem m, Dr. Prof., Gymnasium Gießen. Collard, Dr. Prof. der Pädagogik, Univ. Louvain. Carschmann, Karl, Magistratsassessor, Gießen. Curschmann, Frit, Dr. Volontärarzt an der Univ. Frauenklinik Tübingen. Gurtman, Dr. Chemifer, Gießen. David, Dr. Landtagsabgeordneter, Mainz. Degen, Schriftsteller und Redakteur, Leipzig, 3. 3. Heidelberg. Dettweiler. Dr. Prof, Oberschulrat a. D., Leipzig. Dieckmann, Prof. Worms. Dieterich, Dr. Prof., Univ. Gießen. te. Bertico Dornfeiff. Landgerichtsrat, Gießen. Dorfeld, Dr. Realschuldirektor, Oppenheim a. Rh. ellen, Komm ner Auswal gel, Gardero belfabrikation a. emen. id infolge gr jeder gewünd Beste Quali arantirt. llig effectuirt Eidmann, Dr. Privatdozent Gießen. Fresenius, Dr. Gerichtsassessor, Darmstadt. Fries, D., Dr. Direktor der Franceschen Stiftungen, Professor, Geh. Regierungsrat, Halle a. S. Junk, Professor, Vorstand der höheren Bürgerschule, Gernsbach( Baden). Gebhard, Amtsgerichtsrat, Gießen. Gennes, Seinrich, Kreisamtmann, Offenbach a. M. Gennes, Otto. Regierungsassessor, Darmstadt. Gerstenecker, Gymn.- Reftor, Regensburg, Mitglied des obersten Schulrats. Geyer, Oberlehrer, Alzey. v. Crolman, Dr. med., Wiesbaden. Groos, Dr. Professor, Univ. Gießen. Hartmann, Gymnasiallehrer, Gymnasium Gießen. Haupt, Dr. Prof., Oberbibliothefar, Gießen. os zur Verfügu pepsing, Assistent an der Univ. Bibliothek Gießen. Tattlermeif | Hek, Arnold, Dr. Chemiker, Höchst a. M. Seß, Angust, Regierungsassessor, Friedberg i. W. v. Heynik, Legationsattaché, Wien. Hiemann, Vorsitzender des Leipziger Lehrer- Vereins, Leipzig. v. Hippel, Robert, Dr. Prof., Univ. Göttingen. v. Hippel, Eugen, Dr. Prof., Univ. Heidelberg. Hoffmann, Dr. Professor, Gent. Hofmann, Pfarrer, Baltimore 1. S. A. Höhlbaum, Dr. Professor, Universität Gießen. v. Hopfen, Haus, Dr. Schriftsteller, Gr. Lichterfelde. Hopfen. Frik August, Dr. Oberleutnant in 2. Rhein. Husarenregiment Nr. 9, Straßburg i. Elsaß. Hornemann, Prof am Lyceum Hannover. Hüter, Prof. Gymnasium Gießen. Jäger, Lic. theol., Oberlehrer, Friedberg i. H. Jayme de Freytos Mouiz, Professor, Staatsrat u. früher Minister, Lissabon. Jonc, Dr. Professor, Darmstadt. Joedel, Gerichtsassessor, Lauterbach. Kattenbusch, Dr. Geh. Kirchenrat, Prof., Univ. Gießen. Keller, cand. med., Gießen. Kjederqirst, Dr. Dozent, Universität Lund( Schweden). Klein, Lehramtsassessor, Nidda. Knauß, Lehramtsassessor, Worms. Koch, G. W., Zahnarzt, Gießen. Kornemann, Dr. Professor, Universität Tübingen. Köser, Dr. phil., Mainz. Kraft, Lehramtsassessor, Büdingen. Kretschmar, Dr. Prof., Univ. Leipzig. Krüger, Dr. Prof., derzeit. Rektor, Univ. Gießen. Kutsch, Prof., Gymnasium Gießen. Linkenheld, Dr. med., Assistent am pathologischen Institut, Univ. Gießen. Löhlein, Kurt, Regierungsassessor, Lich bei Gießen. Löhlein, Max. Dr. Assistent am pathologischen Institut, Univ. Leipzig. Löhlein, Walter, cand. med., Gießen. 2006, Dr. Landesschulinspektor, Linz. Lot, Lederfabrikant, Gießen. Lucius, Dr. Prof., Kreisschulinspeftor, Gießen. Marg, cand. med., Gießen. Mathaei, Dr. Prof., Universität Kiel. Maurer, Dr. Prof., Neues Gymnasium, Darmstadt. Meffer, Dr. Oberlehrer, Gymnasium und Privatdozent, * Universität Gießen. Metz, Justizrat, Gießen. Meh. Dr. Gerichtsassessor, Büdingen. Meyerfeld, Dr., Berlin. Meyers, Dr. Oberlehrer, Handelsschule Luremburg. Mueller, Dr. med., Specialarzt, Wiesbaden. Münch, Dr. Geh. Regierungsrat, Prof., Univ. Berlin. Naumann, Dr. Geh. Hofrat, Prof., Univ. Gießen. Nemaich, Verlagsbuchhändler, Wiesbaden. hez, Carl, Dr. dirigierender Arzt, Falkenstein i. T.| Noack, Dr. Prof., Gymnasium Gießen. Ouden, Dr. Geh. Hofrat Professor, Univ. Gießen. Pasch, Dr. Geh. Hofrat, Professor, Universität Gießen. von Perthes, Gyc. Generalleutnant z. D., Berlin. Philippi, Dr. Geh. Hofrat, Professor z. 3t. Dresden. Pichler, Dr. Professor, Stuttgart. Biezker, Professor, Nordhausen. Bloch, Karl, Dr. med., Gießen. Bloch, Fris, cand. med., Gießen Reisland, Richard, Verlagsbuchhändler, Leipzig. Reitz, Oberlehrer, Friedberg. Reuther u. Reichard, Verlagsbuchhandlung, Berlin. Roese, Dr. Gymnasialoberlehrer i. P., Gießen. Rosenberg, Rechtsanwalt, Gießen. Rosenqirst, Oberlehrer, Reftor des schwedischen Normallycemus, Helsingfors. von Sallwürk, Dr. Geh. Hofcat, Karlsruhe. Schaumberger, Lehramtsassessor, Neu- Isenburg. Scherer, Stadtschulinspektor, Worms. Schirmer, Fabrikant, Gießen. Schlamp, Dr. Oberlehrer, Neues Gymnasium, Darmstadt. Schmidt, Friedrich, Dr. Oberlehrer, Ludwig- Gcorgs Gymnasium, Darmstadt. Schmitt, Dr. Oberlehrer, Gymnasium, Gießen. Schulteß, Dr. Professor, Direktor d. Gelehrtenschule d. Johanneums, Hamburg. Schwan, Dr. Kraisassistenzarzt, Darmstadt. Schwarzschild, Oberlehrer, Offenbach a. M. Siebed, Dr. Geh. Hofrat, Professor, Univ. Gießen. Spohr, Dr. Nechtsanwalt, Gießen. Sprindhorn, Dr. Gymnasialdirektor, Lund( Schweden) Stempel, Dr. Spezialarzt für Nervenleiden, Wiesbaden. Stider, Dr. Profeffor, Üniv. Gießen. Stock, Dr. Chemifer, Höchst a. M. Streng, Dr. Chefarzt d. inneren Abteilung am Bürgerhospital, Frankfurt a. M. Swratoff, Konstantin, Dr., Varna( Bulgarien). Thaer, Dr. Oberrealschuldirektor, Hamburg. Thieme, Dr. Professor, Posen. Todt, Oberlehrer, Darmstadt. Töpelmann, Befißer der Ricker'schen Verlagsbuchhandlung, Gießen. Volkelt, Dr. Professor, Universität Leipzig. Bolz, Dr. Bibliothekar an der Großherzogl. Hofbibliothef Darmstadt. Weber, Johannes, Dr. Marienwerder( Westpreußen). Wedlein, Dr. Rektor, Oberstudienrat, München. Wehner, Dr. Gerichtsaccessist, Gießen. Wernicke, Dr. Professor an d. Technischen Hochschule u. Direftor der Oberrealschule, Braunschweig. Wiener, Dr. Professor, Univ. Leipzig. Wimmenauer, Lehramtsaccessist, Gymnasium Gießen, Ziehen, Dr. Professor, Universität Utrecht. Zinßer, Dr. Kreisassistenzarzt, Offenbach a. M. Zinßer, cand. med., Gießen, Zörb, Oberlehrer, Neu- Isenburg. Beiträge bittet man möglichst umgehend an den mitunterzeichneten Herrn Rechtsanwalt Rosenberg, Gießen, Alicestraße Nr. 5 einsenden zu wollen. Derselbe wird durch Postkarte quittieren. Alle Geber werden zur Einweihung der Gedenktafel eingeladen werden. t g ei fi Amtliche Bekanntmachungen. Bekanntmachung. Bekanntmachung Schriftliche Angebote sind bis Samstag, den 7. d. Mts., vormittags 10 Uhr 1903 soll im Angebotswege vergeben werden. Die Lieferung der Kleider für arme Konfirmanden auf im Amtszimmer des Unterzeichneten( Brandplas 9) abzugeben, Es werden benötigt: a) für Knaben: Anzüge aus dunklem Cheviot gefüttert. b) für Mädchen: Schwarzer Cachemir zu Kleidern und farbiger Flanell zu Unterröcken. Auf Grund der Bestimmungen über die Zulassung von Ostern Installateuren zur Ausführung von Anlagen im Anschluß an das Gas- und Wasserwert der Stadt Gießen vom 29. Dezember 1902 wird der Installateur Herr Karl Graf zu Gießen hiermit zur Ausführung von Anlagen im Anschluß an das Gas- und Wasserwert der Stadt Gießen zugelassen. Diese Zulassung ist jederzeit widerruflich. Gießen, den 30. Januar 1903. Der Oberbürgermeister. Mecum. Vergebung von Bauarbeiten. Die zur Berbreiterung der Kreisstraße- GießenHausen erforderlich werdenden Arbeiten nnd Lieferungen und zwar: sollen am Offerten sind unter Beischluß von Mustern auch bezügl. des zu den Knabenanzügen zu verwendenden Futters- bis spätestens zum 14. Februar 1903 bei Hospital- Berwalter Dürr verschlossen abzugeben. Gießen, den 30. Januar 1903. Die Armen- Deputation der Stadt Gießen. Mecum. Bekanntmachung. Die an den nachbenannten Kreisstraßen lagernde Pappelstämme sollen im Submissionswege verkauft werden Erdarbeiten veranschlagt zu 581.89 Mt. und zwar: Chauffierungsarbeiten veranschlagt zu 2302.72 Mt. an der Straße Gießen- Reiskirchen 19 Stämme im MeßRanalarbeiten veranschlagt zu 41.50 Mt. Dienstag, den 10. Februar 1903 im Wege schriftlichen Angebots im Amtszimmer des Unterzeichneten, woselbst Voranschlag, Pläne und Bedingungen zur Einsicht offen liegen, vergeben werden. Gießen, 31. Januar 1903. Der Großh. Kreisbauinspektor. Stahl. Erflings- Ausstattung. Ecftlingshemdchen 10. 15, 20, 25, 30 Bfg. Jack seu 18, 25, 30, 40 Bfg Wickelbänder 30, 40, 50, 60, 80, 90 ẞfg. Kl. Bändchen 15, 20, 25 Bf.| Tücher und Lyen 48, 50, 60, 70 g. Taufkleidchen 2., 2.50, 3. Mt. gehalt von 15,03 cbm. an der Straße Geilshausen- Kesselbach 12 Stämme im Meßgehalt von 4,59 cbm. an der Straße Keffelbach Londorf 14 Stämme im Meßgehalt von 6,02 cbm. an der Straße Londorf- Nordeck 15 Stämme im Meßgehalt von 8,55 cbm. an der Straße Allendorf- Londorf 1 Stamm im MeßMarkt 7 gehalt von 0,60 cbm. Fritz Eccarius Markt 7 ( Wilhelm Orbig Nachfolger) Küchenlampen Stehlampen Hängelampen Gummiunterlagen 50 Bfg. Beste absolute empfiehlt in großer und schönster Auswahl Fr. Teipel. Grösste Auswahl verschiedener Syste me. Nu erstkl Fabrikate: Seidel& Naumann, Mundlos & Co., Junker& Ruh, Frister & Rossmann etc. Billigste Preife. Weitgehendste Garantie. Reparat uren[ achgemäss Brüder Schmidt. Seltersweg 83. Chaisenlaternen, Petroleumempfiehlt: PATENT unter Garantie. von Mt. 0.50 bis Mr. 3.50 buil 2.00 bis Н Mr. 40.bon 2.00 bis 11 Mr. 80.fichere Sturmlaternen. echte Motardferzen. Öfenu.-Kocher Elektrische Lampen. Gaslampen. woselbst die Eröffnung der Angebote stattfindet. Gießen, den 30. Januar 1903. Betr. Der Großh. Kreisbauinspektor. Stahl. Bekanntmachung. Abhaltung der Viehmärkte. Unter Bezugnahme auf die Bekanntmachung Großhl. Kreisamts Gießen vom 19. Februar 1902 bringen wir zur Kenntnis der Interessenten, daß am Dienstag, den 10. Februar 1903 Mindviehmarkt und am Mittwoch, den 11. Februar I. Js. Schweinemarkt stattfindet. Großh. Polizeiamt Gießen. Hechler. Holz- Versteigerung. Freitag, den 6. ds. Mte. wird in hiesigem Gemeindewalde folgendes Brennholz versteigert: 19 Raummeter Eichen- Knüppel 198 И 6 " 58 11 400 Eichen- Wellen Nadel- Knüppel( 21 Rm. find 3% Mtr. fang) Eichen- Stöcke Nadel- Stöcke 2090 Nadel- Wellen. Großen Linden, am 2. Febr. 1903. Großh. Bürgermeisterei Großen- Linden. Leun. Dr. Fernest'sche Lebens- Essenz. Bestandteile: Man digeriere 100 Liter 30% Spiritus mit 3,6 Ko. Rhabarber, 1,5 Ko. 8itwerwurzel, 2,8 Ko. Enzian, 250 gr Ammoniatgummi, 250 gr Lärchenschwamm, 1,250 Ko. Sagradarinde 2,6 Ko.Theriae ohne Opium, 1 Ko. Aloe 14 MANC Tg. lang, preffe aus u. filtriere. Flaschen, die auf der roten Umhüllung nicht obige beide Schußmarten tragen, sind nicht die echten, seit langen Jahren bekannten und berühmten Bräparate der Firma T. Lüd in Colberg, man weise solche Nach. ahmungen entschieden zurück. Preis pro Flasche Mt. 0.50, 1.00, 1.50 u. 3.00. Jean Dern& Co., Giessen Gegr. 1883. Bureau und Lager: Westanlage 31, Telephon 21. Inhaber: Oskar Gutmann. Gegr. 1883. Cementwaren- Fabrik und Lager: Frankfrtstr. 114, eign. Bahnanschl. Bau- und Kanalbau- Artikel. Trottoir-, Fussboden- und Wandplatten. Grösstes Lager am Platze in sämtlichen Bauartikeln. Kalk- und Marmorwerke, Dampfziegelet, Tüchtige Schreiner| Leichten Nebenverdienst| Tüchtig. Hausbursche August Gabriel jr., Gießen. Massenfabrikation. Werke Abendstern. - Bahnanschlüsse. · Telephon Nr. 84. und Glasergesellen werden sofort gesucht. Gießen, Kreuzplatz. bei interessanter Arbeit fann gesucht. Student, welcher Vormittags 2 Aug. Hilgardt, Meggermeister, bis 3 Stunden frei ist, erwerben H. Keßler, Lollar. Offerten unter R. G. 242 an Ein ordt. Dienstmädchen die Erped. d. Bl. findet gute und dauernde Stell- Hilfe Samburg, Fichteſtr. 85. ung Damstraße Nr. 39, Harzer Kanarienvögel g. Blutstock. Timermann zu verkaufen. Steinstraße 61, Hinterhaus I. Einkauf bon Safen, Reh, 3Ziegen, Fuchs, Marder-, Otter-, Jltis-, Dachs: undKaninchenfellen zu jeweiligen höchsten Tagespreisen. Georg Schultheis, Kürschner, Gießen, Marktstraße 3. * Hch. Hof* Bahnhofstraße 34, empfiehlt Kleine Nußkohlen vorzüglicher Herdbrand, zu Mk 1,15 frei Haus, sowie alle sonstigen Brennmaterialien und sehr trockenes Brennholz. Briefbogen Formulare jeder Art. Preislisten Briefumschläge Rechnungen Blakate Tabellen Visiten-, Speise- u. Weinkarten Geburts-, Verlobungs-, Vermählungs-, Todesanzeigen Beileidskarten sowie alle sonstigen Buchdruckarbeiten bei mäßigen Preisen und solider Ausführung. Gießener Verlagsdruckerei. ( vorm. Wilh. Keller'sche Buchdruderei) Gießen, Nenenweg 28, im Gasthaus zum Löwen. AUS DEM REICHE DES VISSENS gelhafte oder schadhaft werdende Gasleitung, eine schlecht glück anrichten. einmal das elektrische Licht Gemeingut geworden, gebaute Petroleumlampe tönnen ja auch das größte Unnicht allzu lange bauch möchte, so wird es, wie oben rwähnt, die Zahl der Brände aus der Beleuchtung un was Nr. 29. e Fami Mittwoch, den 4. Februar 1903.