T. 282. bonnementpreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50- Bfs., ' s Haus gebracht 80 fg., burch die Poft bezogen ofertel fährlich M. 1.50. Genti beilagen: Oberhelfische Familienzeitung( täglich) Oberheffische Beitschrift für Landwirtschaft, bh- und lantenban, sowie die Gießener Geffenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Berttagen nagmitage. po audi oll Dienstag, den 1. Dezember 1903. Gießener Hi Crist round this 12. Jahrgang. Inferitsnopret de Die einfaltige Bettzelle the Gießen wu ganz Oberheffen, die Kreise Weglar und Warburg 10 Pfa. fodf 15 Pfg.: Reklamen die Betitgeile 30 resp. 40 fg. Bostzeitungsliste No. 3900. Redaktion und Erbebition: Leßen Nenenweg 28. Ferafprechaufhin Nr. 368. Neuelle Nachrichten bait Qudspám ( Gießener Tageblatt) 3 in stign biais ing ishin Anabhängige Tageszeitung ( Sishener Beitung für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weylar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung Guthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberheffen. Metr.: Das Meldewesen in der Provinzialhauptstadt Gießen. Bekanntmachung. Nach pos III 2 der Melde- Ordnung für die Provin3 alhamptstadt Gießen vom 10. Mai 1890 haben die dort Das Näheren bezeichneten Meldepflichtigen mit Ausnahme Der Dienstboten die vorgeschriebenen An- und Abmeldungen persönlich oder schriftlich zu erstatten. Für schriftliche Meldungen sollen vom 1. Dezember 1 Je. ab eigens dazu eingeführte Formularien zur Werwendung fommen. red 190 Wir ersuchen die Meldepflichtigen sich dieser Formulari en bedienen zu wollen und machen darauf aufmerksam, daß solche außer auf unserem Meldebureau auch an den Oftroihebestellen des Selters, Neustädters und Wallthors unentgeltlich verabreicht werden. Gießen, den 26. November 1903. Hal Großh. Polizeiamt Gießen. Hechler. abtine nobling Bekanntmachung. - reitag, den 4. Dezember 1903, vorm 11 Uhr, follen im Bürgermeistereigebäude Zimmer- Nr. 15 städtische Pläge zum Verkauf von Christbäumchen meistbietend verpachtet werden. Bließen, den 30. November 1903. Großh. Polizeiamt Gießen. Hechler. Bekanntmachung Betr. Schweinerotlauf. In den Gehöften des Konrad Bender zu Grüningen, ider Joh. Gg. Müller Wtwe. zu Bettenhausen, des With. Amemb zu Gießen und des Karl Hermann zu Steinbach ist Schweinerotlauf ausgebrochen. Gießen, den 21. November 1903. Großh. Kreisamt Gießen. J. V.: Dr. Kranzbühler. Bekanntmachung. Die Reinigung der Straßen und Gassen ist It. olizeiverordnung von dem Anlieger jeden Mittwoch und Comstag vornehmen zu lassen. Die Reinigung chaussierter Straßen darf nur mit Kraßen, die geflasterten mit Besen Ever stelligt werden. Der vorhandene Kehrricht muß allibald von den Straßen entfernt und die Einfallschächte und Straßenrinnen stets sauber gehalten werden. Nichtbefolgung wird zur Anzeige gebracht. Grünberg, am 30. November 1903. Großherzogliche Bürgermeisterei Grünberg. Diobsposten und Legenden. Die Krankheit des Kaisers muß inländischen und ausIndischen Sensationsblättern z zu allerhand beunruhigenden richten herhalten, denen gegenüber es gut ist, ein- für ileanal festzustellen, daß der Verlauf des Heilungsprozesses Bans normal ist und zu feinerlei Befürchtungen Anlat mbt. Wir erhalten zu der Angelegenheit folgende Zuſchrift imjeres Berliner CB. Mitarbeiters: Mit erklärlicher Beunruhigung werden hier allerlei Gemite folportiert, die von süddeutschen und fremdländischen tnern über das Befinden des Kaisers in die Welt gesetzt werden. So schreibt u. a. ein Frankfurter Blatt:„ Wie wir hiren, besteht hier in Kreisen, die wir für unterrichtet halten mien, eine Auffassung über den Gesundheitszustand des aisers, die sich mit den offiziellen Kundgebungen nicht völlig idet. Der Kaiser ist sehr angegriffen." Dem ist, wie ich bester Quelle erfahre, Gott sei dank, nicht so. Die Gefundung schreitet Schritt für Schritt fort. Wenn auch der feilungsprozeß feinen rapid günstigen Verlauf nimmt und der Kaiser noch immer an Heijerfeit laboriert, so wird darin nicht auffälliges gefunden. Man hegt im Gegenteile die betimmte Hoffnung, daß es dem Spezialarzt Dr. Gustav Spice, der auf Vorschlag des Generalitabsarztes Leuthold Gus Frankfurt berufen wurde, gelingen wird, durch die von ibn eingeleitete Kehlkopfmassage die Heiserkeit des Kaisers boeheben. Ob diese Nachbehandlung mit Massage äußerlich oder innerlich vorgenommen wird, ist nicht bekannt. Anscheinend unterscheidet sich die Massagemethode des Dr. Spieß nicht von derjenigen Methode, die für derartige Kuren überhaupt Ongewendet wird. Jedenfalls sind Nachrichten englischer Blätter, die über Stimmübungen des Kaisers haarklein zu berichten wissen, von Anfang bis zu Ende geschickt erfunden Ler: Statier, so berichten sie, bat eine vollständig ander Sprache als früher. Er hat jetzt gelernt, so zu sprechen, wie es die Berufssänger beim Singen tun. Er kann jetzt schon den Ton seiner Stimme herabmildern, daß sie deshalb etwas von ihrer Verständlichkeit einbißt. Der Kaiser wird, sowie fessor der Gesangskunst nehmen. es sein Zustand irgend erlaubt, Unterricht bei einem ProDas hört sich alles ganz plausibel an, ist aber deshalt ebensowenig auf authentische Quellen zurückzuführen, wie die verschiedenen Nachrichten, daß und wo der Kaiser den Winter im Süden verbringen werde. Zuerst sprach man von der Villa Zirio bei San Remo, dann wurde der Einfachheit und Sicherheit wegen die Riviera" ohne spezielle Ortbezeichnung gesagt. Weiter wurde von einer Einladung berichtet, die der Fürst von Monaco an Kaiser Wilhelm gerichtet hätte auf seiner Jacht mit ihm durchs Mittelmeer zu freuzen und dort in der salziglauen Seeluft zu genesen. Schließlich kommt jetzt ein italienisches Blatt mit der„ bombensicheren" Meldung, Kaiser Wilhelm beabsichtige, das Schloß Grimaldi in Ventimiglia zu kaufen und dort den Winter zu verbringen Durch einen Kurier vom Potsdamer Hofe sei eine Persön lichkeit in Ventimiglia mit dem Ankauf des Schlosses beauf tragt worden. Das offiziöse Dementi ist dieser Meldung un mittelbar auf dem Fuße gefolgt, und so wird es höchstwahr scheinlich noch öfters gehen. Die Sensationsmacher werden eben so leicht nicht auf die gute Gelegenheit zu allerhand Tatarennachrichten verzichten. And 191190 in Rechtsschutz für frauen. tint CB. Es wird soviel über die Emanzipation der Frauen ge redet seit einigen Jahren, so manche phantastischen Ausschreitungen werden hin und her erörtert, daß man füglich geneigt ist, alles in einen Topf zu werfen und mit Achselzucken an einer Bewegung vorüberzugehen, die bei ihrer Entstehung einem dringenden Bedürfnis entsprach, aber von weiblichen Fana mur ihr Nuin tifern auf Abwege geführt worden ist, auf denen hrittlicher herbeigeführt werden fann. Ter Frauenvereine in Hamburg in diesem Jahre hat das genugsam erwiesen. Nun darf aber andererseits nicht verkannt werden, daß die Frauenbewegung auch etliche Resultate gezeitigt hat, die höchster Beachtung wert sind. Diese Resultate erwuchsen natürlich auf dem Gebiete, das wirklich durchaus der Frau gehört und dessen Bebauung allein auch der ärgste Philister den Frauenführerinnen in keiner Weise verdacht haben würde. In die Augen springt da besonders die Einrichtung der Rechtsschutzvereine und der Rechtsschutzstellen. Man hat mit ihrer Schaffung naturgemäß in den großen Städten, wo die Nachfrage die größte war, den Anfang gemacht. Allmählich aber hat sich das System über das ganze Reich ausgebreitet und heute gibt es schon dreißig Orte in unserem Vaterlande, die ihre eigene Rechtsschutzstelle für Frauen haben. Der Zweck dieser von Frauen ins Leben gerufenen und von Frauen geleiteten Institutionen besteht darin, gesezesunfundigen und unbemittelten Bittstellerinnen Rat und Auskunft in Rechtsangelegenheiten zu erteilen, ihnen die Abfassung von Eingaben und Gesuchen abzunehmen und ihnen Belehrung zu Teil werden zu lassen in allen Rechtsfragen, die das Leben der Frau streifen. Der ungeheure Wert einer solchen Stelle, bei der die Frau der Frau gegenübersteht und manche Schranke fällt, die selbst vor dem vertrauenswürdigsten Anwalt noch bestehen bleibt liegt klar auf der Hand. Diese Frauen aus dem Volke, die, von Arbeit überhäuft, keine Zeit dazu finden, sich rechtsfundige Belehrung einzuholen und die über die einfachsten Dinge oft so gut wie gar nicht unterrichtet sind, begehen die Mehrzahl ihrer„ rechtlichen“ Fehler aus Unkenntnis oder Versäumnis. Gedankenlosigkeit und Vertrauensseligkeit treten da zusammen auf und schaffen zerfahrene Zustände, die dann ganz plötzlich zu Katastrophen führen, von denen die, welche betroffen werden, sich am allerlegten etwas haben traumen lassen. Es ist außerordentlich dankenswert, daß sich allerorten Anwälte gefunden haben, die unentgeltlich ihre Kräfte in den Dienst dieser guten Sache stellen. Wenn der Berliner Anwaltsverein das dringende Bedürfnis von Armenrechtsbureaus propagandistisch versicht, so ergibt sich von selbst die noch größere Notwendigkeit solcher Institutionen für das am meisten rechts- und schußbedürftige Geschöpf: die Frau. Bis heute hat die Regierung den durch private Mittel und mit pribaten Kräften ausgestatteten Rechtsschußstellen für Frauen nur ein beobachtendes Interesse zugewandt. Wie es neuerdings nun heißt, haben diese Beobachtungen zu der Erkenntnis geführt, daß solche Institutionen in der Tat eine Notwendigkeit seien, mit deren Errichtung sich auch der Staat mit der Zeit vertraut machen müsse. Ist dies der Fall. so läßt sich wohl erwarten, daß die Regierung vorderhand, d. h. ehe sie selbst mit einer solchen Neuerung hervortritt, diesen privaten Rechtsschutzstellen ihren Schuß und ihre Förderung zuteil werden läßt. Schon dadurch wäre wieder ein meiterer Schritt vorwärts getan in einer Frage, deren Wichtigkeit von allen einigermaßen Eingeweihten rückhalt los zugestanden wird. Die Politik. Ir vaiszen Kolonien soll neuerdings der Versuch gemacht werden, den Gouverneuren Gouvernementsräte zur Seite zu jezen. Jeder Gouvernementsrat soll aus einer Anzahl reichsdeutscher Bewohner der Kolonie bestehen, die vom Gouverneur ausgewählt werden. Der Kolonialrat beschäftigte sich gestern mit diesem Plane. Mit wenigen Ausnahmen war man über die Zweckmäßigkeit einer solchen Einrichtung, die übrigens praktisch schon in mehreren Kolonien besteht, einig. Ein Vorschlag, auch Eingeborene in den Gouvernementsrat zu berufen, fand erfreulicherweise feinen Anklang. Nach diesem Gutachten dürfte eine kaiserliche Verordnung, die die Frage regelt, binnen furzem zu erwarten sein. Zum Bischof von Mainz ist der Domkapitular irstein gewählt worden. Er ist 1858 in Mainz geboren. Er war von 1891 bis 1902 Pfarrer in Gau- Algesheim. Den hessischen Landständen ist der Entwurf des Staatsvoranschlages für 1904 mit einer Denkschrift des Finanzministeriums zugegangen. In dieser wird erfreulicherweiic eine Wendung der Finanzen zum Besseren festgestellt. Der Gesamtvoranschlag balanziert mit 76 712 171,35 Mark. Die Haupteinnahmen konnten mit rund 2,3 Millionen Mart mehr als im laufenden Jahre eingestellt werden. Die Mittel zur Deckung des Tefizits für die Verwaltung mit rund 1,3 Millionen Mark sollen dem Staatsvermögen entnommen werden. Für 1905 bleibt ein Vermögensrest von 400 000 Mark. In diesmaligen Vermögensetat be sindet sich u. a. eine Forderung von 5 380 900 Wark für Eisenbahnzwecke. * Die nach den vorjährigen Verhandlungen des preußischen Abgeordnetenhauses zu erwartende Vorlage über die Kreistierärzte wird, wie jetzt bestimmt feststeht, dem neuen Landtage in absehbarer Zeit zugehen. In dem Gejezentwurf wird geplant den Kreistierärzten die Pensionsberechti gung zu verleihen und ihre Dienstbezüge anderweitig zu regeln. Die Gehälter der Streistierärzte sollen durch den Staatshaushaltsetat erhöht werden. Die Ordnung der Rangverhältnisse, von der auch die Höhe der Meistgebühren abhängt, bleibt der Entschließung des Königs vorbehalten. In dem 2000 Gulden Prozeß den Grai Hoensbroech gegen den Abgeordneten Kaplan Dasbach in Trier führt, ist der auf den 1. Dezember d. J. festgesetzte Termin vertagt worden. Kaplan Dasbach hat Frist zur Beantwortung der Klageschrift verlangt. * Die Doppelfahrkarten vierter Klasse, die seit einiger Zeit von der preußisch- hessischen Staatsbahnverwaltung verausgabt werden, und die, allerdings ohne Breisermäßigung, zur Hin- und Rückfahrt am Lösungstage berechtigen, sollen fortan eine Geltungsdauer von zwei Tagen erhalten, die mit dem Tage der Lösung beginnt und um Mitternacht des nächstfolgenden Tages erlischt.. Desterreich- Ungarn. In Wiener politischen Kreisen geht das Gerücht, der Sturz des Ministeriums v. Koerber stehe bevor. Die Ur sache dieser Krise sei die Fehde zwischen Koerber und Tisza, sie werde in dem Augenblick zum Ausbruch kommen, sobald Tisza die Obstruktion in Ungarn niedergezwungen haben werde. Dann werde in Desterreich ein Uebergangsministerium gebildet werden, das eine Koalition zwischen Deutschen und Tschechen vor bereiten soll. Als Präsident dieses Kabinetts wird ein Statthalter genannt. Möglich ist es schon, daß Kaiser Franz Josef einen solchen Ausweg aus dem Dilemma sucht. Dap Roerbers Abtreten, einen schweren Verlust für die Donaumonarchie bedeuten würde, einen schwereren jedenfalls, als ein Sturz Tiszas, haben wir schon früher dargelegt. Balkan- Staaten. A Für die Kompromittierung Rußlands durch die vom Fürsten Ferdinand von Bulgarien veranlaßten Enthüllungen übt die Zarenregierung schnurstracks Revanche. Wie aus Sofia gemeldet wird, drängt die russische Regierung die bulgarische neuerdings auf die Regelung der ostrumelischen Stfupationsschuld, die etwa 30 Millionen France beträgt. Die Auszahlung sollte nach dem Uebereinkommen von 1898 dieses Jahr beginnen, wurde aber auf Ersuchen des mit den Russen im geheimen Einverständnis stehenden Kabinetts Danew bis 1906 verschoben. Die Regierung in Sofia verhandelt jetzt mit der russischen über weiteren Ausschub und andere Erleichterungen. Dazu wird Rußland aber ohne weiteres faum bereit sein. Türkei. Optimistische Diplomaten am goldenen Horn rechnen allen Ernstes mit der Erwartung, daß die Verwirklichung der Reformen unverzüglich vor sich gehen werde. Sie glauben, Desterreich und Rußland würden den ersten Punkt des Reformprogramms, die Ernennung eines österreichisch- ungarischen und eines russischen Gehilfen für Mazedonien, bereits in der nächsten Woche durchseßen. Wir glauben noch nicht recht an die prompte Ernennung der beiden Gehilfen". Und selbst wenn die Mächte sie beim Sultan durchsetzen, was ist dann groß für die Durchführung der Reformen selbst gewonnen?- Aus Belgrad kommt die Meldung, daß Boris Sarafom seinen Besuch in der serbischen Hauptstadt angekündigt hat. Aus eine Anfrage Sarafoms bei der ſerbischen Regieruna er nach Belgrad kommen dürfe. " 8 fand Seelen fie, fertig zum Fortreiten, user te, um Abschied of Zeit darauf, on v Bu nöДlig Das Gepäck und die Sufaren der Begleitung seien bereits im Gasthofe Bum weißen Roß" in Tempelhof bereit ſtehe. Eben hatte ihm ein Bote gemeldet, daß sein Reisewagen trower bimunter fort, ben fia über ihre Binnen So melde Er mich," brachte sie mühsam gegen den Diener Die Rittmeiſterin v. Seelen, die etwas Berlin, und in seinem Arbeitszimmer. der General ſei wirklich nicht in Wustrau, sondern lich an einem Stuhl im Vorflur festhalten, als sie erfuhr, nach dem lau un General von Bici fie mußte jich ordenthier in Welch einen Schred betam fie aber, paupt einen raussti samste Prinzip der Familie. Tante Ritchen, das spar,, Gott Haupt auszuspannen. Kulturmensch gezwungen bin, das Regendach bisweilen, bei Visiten oder feieulichen Einladungen, al Wenn ich sage: niemals", so schließt das nicht aus, daß ich Tantchen, das ist doch nicht wörtlich zu nehmen. Im gewöhnlchen Leben ziehe ich es über mein flogen. Unter Lachen bemüht sich das et C- Keine Spur fieht man dran!" Gummiband zusammengehalten. gedrückt, der seidene Bezug festgerollt und mit dem strammen Zustand zu bringen. Die Stäbe werden gebogen und anschwisterpaar, den Schirm wieder in äußerlich tadellosen Wie Laden! aus Dem wurde ihm der 2. ut gestattet unter der Bedingung, daß er sich ruhig vergane. Der türkische Gesandte versuchte, die Anfumft Sarafows zu vereiteln, es gelang ihm aber nicht. Sarafow will in Belgrad in einer großen Versammlung sprechen. Kunft und Wissenschaft. RD Die Singel im Herzen. In London erregt gegenwärtig ein aus Leipzig gebürtiger junger Mann namens Mar Meyer die staunende Aufmerksamkeit der medizinischen Kreise: Mener erfreut sich trot einer Kugel im Herzen der besten Gesundheit. Der berühmte Spezialist des Middlespitals, Dr. Lister, fonstatierte mittels Röntgenstrahlen, daß die Kugel in der Herzipize, von Muskeln überwachsen, lagert und die Herzfunktionen in feiner Weise stört. Meyer erhielt die Kugel vor zwei Jahren ins Herz aus dem Nevolver eines Freundes, welchem die Waffe unversehens losging. Meyer war hierauf zwar einige Wochen bettlägerig, gesundete jedoch ohne Extraktion des Projektils. Heer und flotte. Die kleinen Grenzgarnisonen. Wie verlautet, soll bei Gelegenheit der Besprechung der Unzuträglichkeiten in den kleinen Grenzgarnisonen im Reichstage angeregt werden, den Offizieren, welche längere Zeit in fleinen Grenzgarnisonen Dienst tun und Verzicht leisten müssen auf Vorzüge und Annehmlichkeiten, die ihnen in größeren Garnisonen zuteil werden, ein Aequivalent zu gewähren in Gestalt von Zu lagen, wie sie durch die Einrichtung der Ostmarken- Zulagen geschaffen sind. Es sei dann mit ziemlicher Sicherheit zu erwarten, daß von nicht wenigen Offizieren die Versetzung nach Grenzgarnisonen nicht, wie es jetzt der Fall ist, als eine lästige Verpflichtung, sondern als ein Vorzug angesehen wird.- Im Anschluß hieran sei bemerkt, daß von den Offizieren des Forbacher Trainbataillons Nr. 16, das den Anlaß zu der Debatte über die kleinen Grenzgarnisonen gegeben hat, zur Zeit nur drei Dienst tun: Rittmeister Haegele, Oberleutnant Habenicht und Leutnant v. Flemming. Die anderen Offiziere des Bataillons sind teils frank, teils auf Urlaub. Der Schlufsakt des Dreyfus- Dramas? + Paris, 29. November. ..Die Wahrheit ist auf dem Marsch, und nichts mehr wird sie aufhalten." Man hot das Wort, mit dem der leidenschaftlichste und bekannteste Verteidiger der Unschuld des Verräters" Dreyfus, Emile Zola, sein berühmtes J'accuse" schloß, angesichts der zweiten Verurteilung des Ertapitäns als widerlegt angesehen. An eine Aufhellung des Dreyfushandels mit seinen tausend Geheimnissen glaubt nach jener zweiten Verurteilung des Mannes von der Tenfelsinsel fein Franzose mehr. Selbst die nicht, die die Wiederaufnahme des Verfahrens auch weiter stürmisch forderten. Und nun behält der tote Dichter, wenn nicht alles trügt, doch Recht: Der Dreyfus prozeß wird aller Voraussicht nach noch eine dritte Auflage erleben! Der Kriegsminister André hat das geheime Dossier", auf Grund dessen Dreyfus verurteilt wurde, nachträglich geprüft, er ift überzeugt, daß die Hauptbeweisstücke gegen Dreyfus ge. fährdet sind, und er hat das Aktenbündel durch den Justizminister einer Revisionskommission übergeben, die sich über die Frage der Wiederaufnahme des Verfahrens schlüssig machen soll. Zu gleicher Zeit hat auch Dreyfus selbst ein neues Revisionsgesuch eingereicht. Niemand in Paris zweifelt daran, daß die Revisionskommission sich für eine Wiederaufnahme der„ Affäre" entscheiden wird... Das wäre vielleicht die beste Lösung. Denn sie vermeidet ein Wiederauflodern des alten Haders zwischen Drehfusards und Antidreyfusards, der den europäischen Frieden mehr als einmal schwer gefährdet hat. Eine merkwürdige Begleiterscheinung der Wiederaufnahme der„ Affäre" wird hier allgemein bemerft: Die Nachricht davon wird in allen Kreisen der Bevölkerung mit einer gewissen Gleichgültigkeit aufgenommen, die in keinem Verhältnis zu der Leidenschaftlichkeit der Meinungen bei den früheren Dreyfusprozessen steht. Das bietet ja keine Gewähr dafür, daß die Gemüter sich nicht wieder erhiben, wenn der Prozeß zur Verhandlung kommen sollte. Indes wird es, wie gesagt, faum zu einer solchen Verhandlung kommien. Immerhin aber wird auch die reichsdeutsche Presse, die bei den früheren Prozessen durch ihre Parteinahme für Dreyfus den Fanatismus und Parorysmus der Franzosen nur noch steigerte, gut tun, die ganze Affäre" in jedem Falle mit fältester Sachlichkeit zu behandeln. Es bedarf für den, der die letzten Verhandlungen der französischen Deputiertenkammer über den Fall Dreyfus sich bergegenwärtigt, feiner großen Mühe, um hinter die Beweggründe zu kommen, die den Kriegsminister André zur Einleitung des Wiederaufnahmeverfahrens veranlaßt haben. Am 7. April ds. Js. trat in der Pariser Kammer der sozialistische Deputierte Jaurès mit sensationellen Ent. hüllungen über den Dreyfushandel auf. Er erklärte auf Grund der Mitteilung einiger Mitglieder des Kriegsgerichts von Rennes, das Dreyfus zum zweiten Mal verurteilt hatte. die Verurteilung Dreyfus' sei in beiden Fällen auf Grund bon Briefen erfolgt, die angeblich von Kaiser Wilhelm her rührten. Jaurès wies damals nach, daß es sich bei diesen Briefen um grobe Fälschungen handelte. Die Kammer nahm damals auf Betreiben der Nationalisten einen Antrag an, der die Regierung aufforderte, die Dreyfusaffäre nicht mehr aus dem Bereich der Justizverwaltung auf ein anderes Ge biet übertragen zu lassen. Die Nationalisten glaubten damit eine Wiederaufrollung der Sache ein für allemal ab geschnitten zu haben, und derselben Meinung war man auch sonst. Nur einer dachte anders: Herr André, der Kriegsminister. Er hielt es nach Jaurès' Enthüllungen für richtig, die Akten zu prüfen, und als ihm diese Prüfung die Richtigkeit der Angaben Jaurès' zu bestätigen schien, tat er, was dem Kammerbeschluß nicht widersprach: er gab die Sache an den Justizminister zur Verfolgung weiter. Nab und Fern. Einweihung des Kaiser Friedrich- Denkmals in MünchenGladbach. Unter allgemeiner Teilnahme der Bürgerschaft wurden in Anwesenheit des Prinzen Eitel Friedrich von Preußen das Kaiser Friedrich- Denkmal und die Kaiser Friedrich Halle enthüllt. Nach Vortrag des Chores„ Das deutsche Lied" durch die Gladbacher Liedertafel hielt Oberbürgermeister Pick die Weiherede. Nach ehrerbietigem, herzlichem Willkommensgruß an den Prinzen feierte er das Andenken des Kronprinzen Friedrich Wilhelm, der mit seinem Vater zusammen die deutsche Einheit geschmiedet, die Lichtgestalt Kaiser Friedrichs, der sich aller Herzen im Sturm erobert habe. Redner betonte, daß das Denkmal aus der Volksseele heraus entstanden sei; nicht wohlhabende, sondern fleine, wenig bemittelte Leute, die Krieger, die Kaiser Friedrich als Kronprinz zum Siege geführt habe, hätten den Anstoß zur Errichtung des Denkmals gegeben. Im einzelnen wird über die Ermittelungen Andrés bekannt, daß er nicht nur die Zälschung der angeblichen Briefe Kaiser Wilhelms feststellte, sondern daß er außerdem auf die Spuren von Machenichaften stick, deren man sich in den Jahren 1897 oder 1898 mm Striegsministerium bediente, um Schriftfcüide oder wichtige Tatsachen den Kriegsgerichten wider Dreyfus zu verheimlichen. Schließlich hat er von den früheren Archivar Gribelin bedeutsame Enthüllungen erhalten. Gribelin, einer der Hauptbelastungszeugen gegen Dreyfus bei den beiden Kriegsgerichtsverhandlungen in Rennes, hat eingestanden, daß er zusammen mit dem durch Selbstmord geendeten Obersten Henry einen Brief des Generals Pellieur gefälscht habe, der ebenfalls für die Verurteilung Dreyfus' bestim mend war. Zur Affäre Schönburg- Waldenburg hat jetzt der Bruder der Prinzessin Alice, der Prinz von Bourbon, das Wort genommen. Der Prinz, der seine Schwester in Sori bei Genua aufgesucht hat, dementiert alle Gerüchte, die diese betreffen, in der entschiedensten Weise. Richtig sei nur, daß die Prinzessin, seit sie die Scheidung anstrebt, das Schloß Stadelhoff, wo sie mit ihrer Familie wohnte, verlassen habe und in Sori wohne. In ihrer Begleitung befinde sich eine Ehrendame, und auch ihr anderthalbjähriges Söhnchen weile bei ihr. Die Prinzessin erklärt, daß sie ihren Mann wider ihren Willen nur auf Betreiben ihrer Eltern geheiratet hat. Prinz Friedrich habe sie überdies schlecht behandelt, und das Schloß Stadelhoff habe sie mit Rücksicht auf die mißliche Finanzlage ihres Gatten abtreten müssen. Die Prinzessin erklärt weiter, daß sie nicht nur ihre Scheidung, sondern auch die ungültigkeitserklärung ihrer Ehe anstrebe. Sie be wohnt die Villa Moresco und versichert, daß sie mit Einwilligung ihres Gatten, der mit der Scheidung einverstanden sei, nach Italien gereist wäre. Die Revisionskommission, der dieses Material jetzt vor liegt, besteht aus einem Protestanten, einem Katholiken und einem Israeliten, ferner aus drei Direktoren des Justizministeriums. Sie wird noch in dieser Woche ihre Entschlüsse fassen. Ihr wird nichts übrig bleiben, als die Sache zur Wiederaufnahme an den Kassationshof zu verweisen. Db diefer es zu einer nochmaligen Verhandlung kommen lassen wird, steht dahin. Aller Voraussicht nach wird er das Urteil des Striegsgerichts von Miennes Fassieren und die Unschuld Dreyfus' verfündigen, ohne ihn vor ein neues Rriegsgericht au berweisen. * Die Rene des Grafen Hektor Kwilecki, seine Verwandten durch eine so schwere und nicht erweisbare Anschuldigung ins Untersuchungsgefängnis gebracht zu haben, hat eine für das Wroblewoer Majorat recht angenehme Folge gehabt. Graf Heftor hat nunmehr in bereitwilligſter Weise seine Zustimmung zur Aufnahme einer neuen Hypothekar- Anleihe auf Wroblewo gegeben, die auch wirklich in den letzten Tagen und unter persönlicher Garantie des Grafen Hektor Kwilecti abgeschlossen worden ist. So hat der Prozeß doch noch sein Gutes für die stark verschuldeten Wroblewoer Kwilectis mit sich gebracht. Reihen Perlen. Das Diebeswerkzeug wurde in der gefunden. † Die Ermordung Parisianus dementiert. Wie in B rest mit Bestimmtheit verlautet, ist die Nachricht von Ermordung des rumänischen Rentenschwindlers Parijum falsch. Parisianu wurde bekanntlich nach erfolgter Be teilung zu 5 Jahren auf freiem Fuß belassen, jedoch b zwei Detektivs bewacht. Trotzdem gelang es ihm, zu Commen. Nun wurde in Bukarest erzählt, er sei im Bab des Distrikts Nimnic Vilcea herumgeirrt und habe die Selbstmord verübt. Nach den neuen Nachrichten befinde sich Barisianu dagegen wohlgeborgen irgendwo in fremle Landen, wo er sein Inkognito strengstens wahrt, um mich die rumänische Polizei in die unerwünschte Lage zu wer sezen, seiner habhaft zu werden. Der internationale Hochstapler und Hoteldieb Manolesco, der nach seiner in der Nacht zum 10. Juli d. J. erfolgten Flucht aus der städtischen Frrenanstalt Herzberge in Innsbruck ergriffen und dem Landesgefängnis in Wien zugeführt worden war, wird demnächst von dort den deutschen Behörden, beziv. nach Berlin ausgeliefert werden, da die Wiener Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen ihn definitiv einzustellen beschlossen hat. Manolesco wurde in der österreichischen Hauptstadt nur eines Paletotdiebstahls beschuldigt, den er im Jahre 1896 in einem dortigen Restaurant an einem Advokaten ausgeführt hatte; er hätte demnach nur eine geringe Freiheitsstrafe zu erwarten gehabt. Der Seidenweberstreik in Lyon führte bereits zu 3 sammenstößen mit der bewaffneten Macht. Nach einer Ber jammlung in der Arbeitsbörse veranstalteten mehrere tausen Arbeiter und Angestellte eine Straßenfundgebung gegen di Stellenvermittler. Dabei kam es zu Tätlichkeiten, so daß di Polizei einschreiten mußte. Im darauf folgenden Hard gemenge wurde ein Gendarmerie- Sergeant verwundet; th Kohlen- leinhändler wurde von einem Revolverschuß, d ein Polizeibeamter abgab, getroffen und starb alsbald. Gattenmord und Selbstmord. Ein zerrüttetes Eheleben fand in Tempelhof seinen erschütternden, blutigen Abschluß. Der 38jährige Gastwirt Karl Dreybrodt tötete seine 34 Jahre alte Ehefrau Nosa geb. Potochowsky durch Beil hiebe und sich selbst durch Sturz aus dem Bodenfenster. Dreybrodt, der ursprünglich Schneider war, lebte von jeher mit seiner Frau in Unfrieden. Die Schuld an dem ewigen Zerwürfnis lag auf beiden Seiten. Vor zehn Jahren war das Familienleben schon einmal so getrübt, daß der Mann Frau und Kinder im Stich ließ und nach Amerika ging. Nun schrieb ihm seine Frau reuevolle Briefe und bat ihn flehentlich, zu ihr zurückzukehren, bis er endlich nachgab. Die Frau gab ihm in letzter Zeit häufig Grund zur Eifersucht. A Zusammenstoß mit einem Walfisch. Der schotti Dampfer Fingal" hatte auf seiner Reise in den Weitem Isles einen so heftigen Zusammenstoß mit einem Walfi daß das Schiff in allen Fugen zitterte. Der Dampie schwankte, als wenn er auf einen Felfen aufgefahren wär und die Passagiere stürzten, von Schreck ergriffen, auf De Es gelang jedoch, sie bald davon zu überzeugen, daß do Schiff keinen Schaden erlitten habe. Dem Walfisch scheint der Zusammenstoß weniger gut bekommen zu sein, denn er verschwand sofort nachher unter der Oberfläche, und war nimmt an, daß der Stoß ihn getötet hat. A Studentenunruhen in Athen. Vor dem königlichen Theater zu Athen kam es zu stürmischen Auftritten. Scharen von Studenten erhoben larmenden Widerspruch gegen die Aufführung der„ Orestia" des Aeschylus in neugriechischer Uebersetzung. Die neugriechische Uebersetzung gefällt vielen Gelehrten, sowie der ganzen Presse gar nicht, und ein Professor der klassischen Philologie berief nun eine Studenten. versammlung und machte ihr klar, daß die Uebersetzung ein Verbrechen gegen den Hellenismus sei. Da Vorstellun gen beim Ministerium ohne Erfolg blieben, ließen sich die jungen Heißsporne zu Ruheſtörungen hinreißen. Die Polizei schritt ein, nahm mehrere Verhaftungen vor und vertrieb die Studenten, indem sie eine Feuerspriße gegen sie richtete. Die Ruhestörer sammelten sich aber alsbald wieder vor dem Hauptpoſtamt, und es tam zu ernſteren Zusammen. stößen, wobei auch Revolverschüsse fielen. Eine Person soll erschossen sein. Bunte Chronik. In Zoppot wurden sieben Personen, darunter 4 Kinder, von einem tollen Hund gebissen. Wybach- Lau wertung fanntlich u Hausfrauen und gewinn zu zeigen. Stinzenbach 21. Dezem werden. A We Loftete bas -- Der Kaiser hat den von ihm angebotenen Becher für eine transatlantische Jachtwettfahrt 1904 zurückgezogen, aber cinen anderen für 1905 in Aussicht gestellt. Der Grund für diese Aenderung ist seine Erkrankung. Zu Erdmannsdorf im Riesengebirge brannte die grote Büstenfabrik von Böhm und Harosti fast vollständig niede 300 Arbeiter sind brotlos geworden. - Eine Dampffährenverbindung nach Art der zwische Gjedsee und Warnemünde eingeführten soll jetzt auch zwischen Saßnit und Trelleborg in Schweden errichtet werden. Der Rhein und mehrere seiner Nebenflüsse führen Hochwasser. Mosel und Nob. Hoben auf weiten Streden die Ufer überschwemmt. " Lokales. Gießen, 1. Dezember 1903. 1 Slid 10 +28 und Biehm § Rei Uhr brach jezt noch herrschender bie angrenz Flammen bon Göbeln banten, ba Wohnhaus blieben dan font. De Jafob war A G Stürzte in f liche Verle Schwiegerf gefunden. Salome" von Oscar Wilde. Im Stadttheate Gießen wird am Donnerstag, den 3. d. M., das hod interessante Gastspiel des Berliner„ Theater für alle Sunf stattfinden. Der Leiter dieses Theaters ist der in Literatu und Kunstkreisen sehr geschäßte Künstler Arthur Waldema Toron, der Direktor des früher Dr. Heine- Ensemble, bal ung von seinen Gastspielen bekannt ist. In einer vor Jahren erschienenen Broschüre hat Herr Waldemar- Tow Vorschläge zur Reform der bühnentechnischen Umgestaltung angeregt, die so schlagend waren, daß sich eine Anzahl hervorragende Männer aller Kunstzweige, unterstüßt vi einigen funstsinnigen Großfapitalisten, zur Durchführung dieser Vorschläge zusammenschlossen um das Theater fir alle Kunst" zu begründen, das in kürzester Zeit in Berm zur Eröffnung fommt. Juwelendiebstahl in einem Grabe. In Neapel drangen Diebe in der Nacht in den neuen Friedhof ein, wo sich die Gräber und Grüste des neapolitanischen Patriziats befinden, öffneten mit falschen Schlüsseln die Gruftkapelle des Fürsten Torrella, durchbohrten eine Wand und gelangten dadurch in die Gruft des Barons von Baia Pasquale aus dem Grafengeschlechte Samuti. Dort zertrümmerten sie den Glassarg, in dem die einbalsamierte Leiche der Baronin von Baia lag und raubten der Leiche ein Paar Brillantohrringe, ein prächtiges Geschmeide aus Rubinen und Smaragden und eine überaus wertvolle Salskette mit fünf Bersammlu treter der berg statt, Marburg M ca. 50 Be über die En Bersammlun Somitees S Johannes wiedergema ** Nachruf. Folgenden Nachruf widmet die Sib deutsche Tabakzeitung" dem verblichenen Fabritant C Klingspor: Am 26. d. M. verstarb in Gießen, nach furz aber schweren Krankenlager, infolae eines Lungenschlags der Seniorchef der Cigarrenfabrit C. Klingspor, Herr Tel Klingspor, im Alter von 64 Jahren. Zwei seiner Göhe haben den herben Verlust ihres väterlichen Teilhabers un Mitarbeiters zu beklagen. Der Verstorbene, ein Mann b hervorragenden Charaktereigenschaften und vielseitigen Ren nissen, befleidete lange Jahre unter anderem das Amt eim Handelsrichters. Er war mit einer der vornehmsten präsentanten der Egarrenfabritation, nicht allein in feinem engeren Baterlande Hessen, sondern in unserer gang heimischen Industri. Sein Geschäft verstand er du Intelligenz und Taifraft auf eine bedeutende, Achtung bietende, Höhe zu bringen. Bei seinen Mitbürgern hoch gesehen und von Jedermann, der mit ihm in Berührung kommen Gelegenheit hatte, wegen seines lauteren, biebe Wesens geschäßt und verehrt, betrauern seine zahlreic Angestellten und Arbeiter in ihm einen fürsorglichen, vä lichen Chef und Berater. Sein Name wird lange ehrendem Andenten fortleben!" ** ** Der Fechtverband Gießen- Lahr h gestern Montag Abend im Kaiserhof" eine außerordentli Generalversammlung ab. Es wurde in der Hauptsache Borstandswahl nochmals vorgenommen und ist das Resul folgendes: J. Weisel 1. Vorsitzender, Uhrmacher Ramst 2. Bozsißender, Kaufmann Weiler Rechner, Friseur ch Schriftführer, Gastwirt Meuser, Wagner und Koch, some die Mitglieder Sief, Weinhard und Weigel Beisizer. * Die Rückfahrkarten vierter Klaffe gal seither nur für den Lösungstag. Ab heute ist die Gültig um einen weiteren Tag verlängert, so daß die Retourfartn vierter Klasse jeẞt zwei Tage gültig sind. × G eine Brieft Der geehrt berirrte Ti führen. +8 feltene Fa Anäblein b des Himm wirden! † Ri = Im Anschluß an die von uns gebrachte Lokalnat wegen der in Gießen verübten Ein brüche fönnen wir mit teilen, daß man den Tätern auf der Spur ist. Es tomme zwei Personen in Betracht. * Die Lederpreise haben infolge des hohen Bres standes der rohen Felle und Häute in der letzten Zeit ein Höhe erreicht, wie seit Jahren nicht und die notwendig Folge ist, daß das gesamte Schuhzeug ebenfalls im Pri erheblich steigt. der Bahnh Verkehr ein heute ab im ▷ Krofdorf, 30. Nov. Zum erstenmal werden in Laufe dieses Winters auch in der hiesigen Bürgermeist Bilh Wirtschaft des Wirts betrunken weiß. Da bestraften 5 Monate C Kle Am d. Js., f Anstalt ft fcheerung zu decken. an die L unferer Gaben a besonders mäßigfte zuwenden Gin berumgege Gaben ve damen g Fra Frau Job rat Hey rat Stalb Oftanlage Frau Lu Samall Dammit Au Gaben daß es Gi De Brotpr tourde in er entiert. Die Nadpi nichindlers nad erial B belafien elang est zählt, er i geirrt und en Nachri irgendw gitens mo wünschte führte be Radht. Nad talteten mehre enfundgebum Latticiteiten arauf folga ergeant ber em Rebolber und starb d altijd. Der Reise in de oß mit einem Bitterte. Da elfen aufgeid redt ergriffen u überzeugen Dem Wal mmen zu fe Oberfläde hat. urden sieben n Hund gebie angebotenen 904 zuriidge t gestellt. antung. birge brann fajt bollita nach Art ka ührten joll in Schwed ner Nebenfi en auf wei 1. De 193 Bilde. Ja G 3. 6. Theater für d & ift der in er Arthur Heine- able, ift. In Herr Waldemard echnischen Um daß sich eine weige, unterf en, zur Dur um das, ürgefter b hruf widma henen Fabri n Gießen, nod eines Lungen Klingspor, Hr 8vei feiner erlichen Teilhab torbene, ein und vielseitig nderem bas& der vorneh nicht allein in unser ft berftand deutende, en Mitbürgen ihm in Bi ines lauter auern feine en fürforg Fi Rame i lange Bießen b " eine außerorde in der Baup n und ist das Uhrmacher Rechner, Frie Aner und Rod Weigel Beifiger erter Klaff heute ist die baß die Reto nb. gebrachte& de fonn Spur ift. folge des hofen B n ber Tester Beit unb bie notwend 9 ebenfalls im B ftenmal werden figen Burger bach- Launsbach Wandersturse über Milchverbeschäftigte Arbeiter Fortunato Artoni von St. Prosper gebertung eingerichtet werden. Zweck dieser Kurse ist be lon ntlich unserer ländlichen Bevölkerung, namentlich den hausfrauen und erwachsenen Mädchen eine wirtschaftlichere unb gewinnbringendere Art der Butter- und Räsebereitung eigen. Der erfte zweitägige Kursus ist für die Gemeinden fingenbach und Azbach vorgesehen, und wird am 19. und 21. Dezember im Gemeindehaus zu Agbach abgehalten werben. A Weglar, 28. Nov. Auf dem hiesigen Wochenmarkt loftete das Pfd. Butter 1,25 Mt., Eier 2 Stück 19 und 1 Stück 10 Bfg. Wezlar, 1. Dezbr. Morgen findet hierselbst Kramund Viehmarkt statt. § Reinhardshain, 30. Nov. Gestern Abend gegen 10 Uhr brach in der Scheuer des Landwirt Jakob bis auf jezt noch unaufgeklärte Weise Feuer aus. Durch den herrschenden starken Wind, teilte sich das Feuer rasch auf bie angrenzenden Ställe mit, welche ebenfalls ein Raub der Flammen wurden. Den rasch herbeigeeilten Feuerwehren bon Göbelnrod, Lumda und Beltershain ist es zu verbanten, daß fein größerer Schaden entstanden ist. Das Bohnhaus des Jakob und die angrenzenden Nachbargehöfte blieben dank der eifrigen Arbeit der Löschmannschaft verchomt. Das Vieh wurde alles bis auf die Hühner gerettet. Jakob war versichert. A Gambach, 30. Nov. Der Landwirt J. Bröder dahier tücute in seiner Scheune vom Gebält und trug lebensgefährliche Verlegungen davon. Im vergangenenen Jahre hat der Schroiegersohn des Verletzten auf dieselbe Weise seinen Tod gefunden. > Kirtorf, 30. Nov. Am Donnerstag fand hier eine Versammlung des weiteren Eisenbahnfomitees und der Vertreter der beteiligten Gemeinden der Linie Alsf ld- Schweins berg statt, die bekanntlich eine Fortsetzung der Linie Marburg- Wittelsberg- Schweinsberg bilden soll. Es waren ca. 50 Vertreter erschienen. Die Versammlung beschloß über die Entscheidung für das eine oder andere Projekt eine Bersammlung in Airtorf einzuberufen und dann den beiden Komitees Kirchhain und Marburg Mitteilung zu machen. Hopfgarten, 1. Dez. Der seitherige Beigeordnete, Johannes Weißel 6. wurde einstimmig mit 47 Stimmen wiedergewählt. XGrebenhain, 30. Nov. In der hiesigen Schule ist eine Brieftaube gezeichnet 0475/ K. 31*"- zugeflogen. Der geehrte fachkundige Leser ist gebeten mit uhelfen, das verierte Tierchen seinem rechtmäßigen Herrn wieder zuzuführen. + Begiesdorf, 30. Nov. Hier ereignete sich der feltene Fall, daß einer Mutter Drillinge und zwar drei And blein beschert wurden. Gewiß, ein unverkennbarer Segen des Himmels, wenn die Kinder heranwachsen und gedeihen witr den! Kirchhain, 1. Dez. Mit dem heutigen Tage geht der Bahnhof Kirchhain( Ohmtalbahn) für den öffentlichen Verkehr ein. Sämtliche Züge der Ohmtalbahn laufen von beute ab im Staatsbahnhof Kirchhain ein und aus Aus dem Gerichtssaal. Straffammer. Gießen 28. November 1903. Wilhelmine Raithel von Lich fehrte in einer hiesigen Birtschaft ein und nahm beim Weggehen einen der Schwester des Wirts gehörigen Sonnenschirm mit. Sie will derart betrunken gewesen sein, daß sie von dem Vorfall nichts mehr weiß. Das Gericht schenkt den Angaben der mehrfach vorbestraften Angeklagten feinen Glauben und verurteilt sie zu 5 Monaten Gefängnis. Der zu Nieder- Dfleiden Christ bescheerung der Kleinkinder- Bewahranstalt. Am 4. Adv nts- Sonntag, den 20. Dezember d. Is., soll die Christ bescheerung für die Kinder unserer Anstalt stattfinden Wir haben für 250 Kinder die Be cheerung herzurichten und den Weihnachtstisch mit Gaben zu decken. Um dies zu können, wenden wir uns wieder Eine Lifte zur Erhebung von Beiträgen wird nicht - riet mit Polizeidiener Müller in Streit und verletzte denselben mit einem Messer. Die Angetrunkenheit des Ange. flagten und das eigenartige Verhalten des Polizeidieners tommen strafmildernd in Betracht, weshalb der Angeklagte mit 4 Monaten Gefängnis davonkommt.- Der Malermeister Fritz Martin von Friedrichsfeld wurde von einer Gießener Firma auf Bahlung eines Wechsels verklagt, was ihm Veranlassung gab, einen Brief an die Firma zu schreiben, worin diese einen Erpressungsversuch erblickte. Es wird auf 10 Tage Gefängnis erkannt. Der vielfach vor bestrafte Taglöhner Gustav Wirth von Ortenberg stahl dem Landwirt Jakob Eißner eine Sense. Er bekommt eine Gefängnisstrafe von 6 Monaten. Zum Schluß wird die Sache gegen den Sprachlehrer Gerhard Schornberg von Bad Nauheim wegen Urkundenfälschung behufs weiterer Beweißerhebungen vertagt. - Eingesandt. - Für die unter dieser Rubrik gebrachten Artikel übernehmen wir dem Publikum gegenüber keine Verantwortung. Lüzellinden, 30. November. In unsrer verkehrsreichen Beit sucht man durch neue Verkehrswege Schaffung von Kleinbahnen und dergl. den Verkehr soviel als möglich zu erleichtern. Städte und Dörfer scheuen weder Mühe noch Geld, wenn es gilt, eine Bahn durch ihre Grenzen zu bekommen. Nun sind aber die ältesten aller Verfehrswege, die Straßen und Chauffeen oft in einem Bustande, daß von einer Verkehrserleichterung hier nichts zu sehen ist. Mancherorts bedient man sich nämlich bei der Instandhaltung der Straßen( um die Dampfwalze zu sparen) eines FlickSystems übelster Art. Als Muster tann hier wohl die von Klein nach Lützellinden führende Straße gelten, soweit sie in Kleinlindener Gemarkung liegt.( Auch auf der Kreisstraße bei Lügellinden scheint man leider dieses System nachahmen zu wollen.) Schon bei dem Aufstieg aus Kleinlinden fragt man sich, ob hier jemals eine Dampfwalze ihr Werk getan hat. Bunt genestert, liegen bald hier, bald dort Steine. Es ist gar nicht möglich, daß dieselben an einer so abSchüssigen Stelle ruhig liegen bleiben. Sie werden von den mit kot umwickelten Wagenrädern aufgehoben und liegen dann zerstreut umher. Auch auf ebner Straße bringt dieses Ausflicken feinen Vorteil. Die Räder der Fuhrwerke stoßen gegen die Steine an und so entstehen statt der erftrigen einen, zwei neue Vertiefungen. Das alles aber will noch nichts heißen gegenüber dem, was Menschen und Tiere darunter leiden. Mißhandelt sonst jemand die Tiere, dann ist der Tierschutzverein da. Hier wäre seine Aufmerksamkeit am Platz, wo das arme Zugvieh an den scharf gefanteten Steinen sich die Füße wund stößt. Auch der Postbote, der benannte Strecke zweimal des Tages befährt, hat durch diese Flickerei sehr zu leiden. Besonders gedacht sei auch der armen Kranken, die nach Gießen zur Alinit gebracht, diese Strecke passieren müssen. Möchten diese Zeilen dazu dienen, hier Abhilfe zu schaffen. Möchte auch der Straßenbau gegenüber den andern modernen Verkehrswegen nicht vernach: läßigt werden. Marktberichte. Gieken, 1. Dezbr. Auf dem heutigen Wochenmarkt fosteten Butter per Bfb. 1.10-1.20 mt., Hühnereler 2 Stüd 16-20 Bfg., Enteneter St. 8 Bfg., Käse per St. 6-8 Bfg.. Käsematte 2 St. 5-6 Pfg., Erbsen ver Liter 21 Bfg., Linsen per Liter 32 Bfg., Tauben per Baar War. 0.70-0.90, Hühner per Stüd Mt. 1.30-1.80, Hahnen, per Stüd Mr. C.70-1.50, Enten per Stüd 1.70-2.20, Gänse p. Bfd. 50-60 Pfg., Ochsenfleisch per fb. 68-78 fg., Rindfleisch per Pfd. 62-66 Pfg. Schweinefleisch per Pfd. 66-76 Bfg. Schweinefleisch gesalzen per Pfund 0.80 Bfg., Kalbfleisch per Pfd. 70-76 Bfg., Hammelfleisch per Pfd. 56-74 Bfg., Kartoffeln per 100 Kilo 5.00 5.50 mt., Zwiebeln per 3t. Mr. 4.50-5.00, epfel per Reizend crscheinen alle, die eine zarte weiße Haut, rosigen jugendfrischen Teint u. ein Gesicht ohne Sommersprossen u. Hautunreinigkeiten haben, daher gebrauchen Sie nur: Badebeuler Liltenmilch- Seife Schußmarte: ,, Stedenpferd". à Stück 50 Pfg. echt bei; Adolf Bieler, Gießen Victoria- Drogerie Marktstraße 5. Parterre Wohnung, Bleichstraße 11, 5 Zimmer mit allem Zubehör, Gartenanteil. sowie Trockenboden, zu vermieten. Näh Steken, Neueuweg 28. Die durch den Wegzug des Herrn Pfarrer Scheunemann leer gewordene Wohnung Aliceftraße 12 Centner 16-20 Mt. Milch per Liter 18 Vfg. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr Nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehre dürfen vor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Umherziehen feilgeboten werden. Frankfurter Viehmarkt. Zum Verkauf standen 426 Ochsen, 33 Bullen, 705 Kühe und Färsen( Stiere und Rinder), 259 Kälber, 364 Schafe und Hämmel, 1407 Schweine. Aus Oesterreich 000 gemästete höchsten Schlachtwertes bis zu 6 Jahren Mr. 72-74, b) Ochsen. Bezahlt wurde für 50 Kilo Ochsen: a) vollfleischige, ausjunge fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete Mr. 68 bis 70, c) mäßig genährte junge, gut genährte ältere Mr. 63-66, d) gering genährte jeden Altecs Mr. Bullen: a) vollfleischige höchsten Schlachtwertes Mr. 65-67, b) mäßig genährte jüngere und gut genährte ältere Mr. 62-64, c) gering genährte Mr.-, ühe und Färsen,( Stiere und Rinder): a) vollfleischige. ausgemästete Färsen ( Stiere und Rinder) höchsten Schlachtwertes mr 64--66, b) volle fleischige ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwertes( bis zu 7 Jahren) mr. 60-62, c) ältere ausgemästete Kühe und wenig aut entwidelte jüngere Kühe und Färsen( Stiere und Rinder) Mr. 50-52, d) mäßig genährte Kühe und Färsen( Stiere und Rinder) Mr. 47-49, e) gering genährte Kühe und Färsen( Stiere und Rinder) Mr. Bezahlt wurde für 1 Pfund a) feinste Mast-( Vollm.- Mast) und beste Saugfälber( Schlachtgewicht) 82-84 Bfg.( Lebendgewicht) 48-49 Pfg., b) mittlere Mast- und gute Saugkälber( Schlachtge= wicht) 71-73 Bfg.,( Lebendgewicht) 40-43 Pfg., c) geringe Saugfälber 55-57 Pfg., d) ältere gering genährte Kälber( Fresser) Bfg., Schafe: a) Mastlämmer und füngere Mastbämmel 66-68 Pfg., b) ältere Masthämmel 52-56 Pfa., c) mäßig genährte Hämmel und Schafe( Märzschafe) 48-50 Pfg. Schweine: a) vollfleischige der feineren Rassen und deren Kreuzungen im Alter bis zu 1 Jahren ( Schlachtgewicht) 55 Pfg.,( Lebendgewicht) 43 Pfg., b) fleischige ( Schlachtgewicht) 54 Pfg.,( Lebendgewicht) 42 Pfg. c) gering ent widelte, sowie Sauen und Eber( Schlachtgewicht) 45-47 Pfg., Lebendgewicht, d) ausländ. Schweine unter Angabe der Herfunft Pfg. Das Geschäft in Hornvieh war gut und ist der Maift geräumt. Frankfurt a. M., 30. November. Fruchtmarkt. Es notierten nach Qualität: An Weizen, hiesiger und Wetterauer mr. 16.15-16.25, furhessischer Mt. 16.15-16.25, norddeutsch. Mr. 16.40 b. 16.50, Ransas Mr. 17.75-18.25, Roggen, hiesiger Mt. 13.25 bis 13.40, russischer Mr. 14.25-14.50. Amerikaner Mt. 14.50 bis 14.75, Gerſte, hiesige Mt. 15.25 bis 15.75, Pfälzer, Mr. 16.00 bis 16 25, fränkische Mt. 15.80, Riedgerste Mt. 16.00 bis 16 25, ungarische Mt. 17.50-18.25. Hafer, hiesiger Mt. 12.50-13.75, furbis hessischer Mt. 12.50-13 75, Württemberger Mt. bayerischer Mt. 12.75-14.00, russischer Mr. 13.25-15.10, Mais Mixed Mr. 11.90-12.10, La Plata Mr. 11.30-11 75, weißer Mais Mr. 12 25-12.50, russischer Mr. 13.75-13.00. Alles pro 100 Kilo ab hier. Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Gartenstraße 2. Es tönnen eingestellt werden: 1 landwirtsch. Knecht, 2 Schmiede, 1 Schlosser, 1 Küfer, 1 Bau- und Möbelschreiner, 2 Schneider nach ausw., 2 Glaser, 1 Bierkutscher, 15-20 Erdarbeiter, 1 Köchin nach ausw., 10 Dienstmädchen gegen hohen Lohn für hier und ausw. Lehrlinge: 1 Rüfer, 1 Friseur. Es suchen Arbeit: 2 Schlosser, 1 Schmied, 1 Spengler, 1 Buchbinder, 1 Schreiner, 1 Küfer, 1 Wagner, 2 Megger, 1 Bäcker, 1 Wasche oder Buzzfrau, 1 Schneider, 1 Schuhmacher, 1 Glaser, 3 Hausburschen, 1 Kutscher, 1 Kellner, 3 Dienstmädchen, 2 Lauffrauen, 1 Laufmädchen, 3 Bureaugehülfen. Berantwortlich: für ben politischen und Inseratenteil: Albin Klein; für das Lokale, den Gerichts." und" Deffentlichen Sprechsaat": Fr. Oppermann Königl. Preuss. Staats- Medaille Seidenstoffe jeder Art, in jeder Farbe, zu jedem Preise, der Meter von 75 Pf. an. Muster portofrei. Fertige seidene Kostüm- Röcke, Jupons, Blusen, halbfert. Roben. Deutschlands grösstes Spezial- Seiden- Geschäft M Seidenhaus Michels& Cie., Berlin SW. 19 43 Leipziger Strasse 43 Ecke Markgrafen- Strasse. EZ MILENGTE Mechanische Seidenstoffweberei in Krefeld 10fache Lichtverstärkung und 50 Proz. Oelersparnis haben Sie durch Benützung des Glühlichtbrenners. Kein Strumpf! Keine Lampenänderung! unterer Stod, 8 Zimmer mit allem Zubehör, ist sofort anderweitig zu vermieten. Anfragen wolle man Stück Mk. 1.80 frc. Nachn. Vorrätig für 10, 12, 14, 16" richten an Herrn Pfarrer Enler, Rundbrenner. Wiederverkäufer Riesenverdienst. ceſtraße 13, oder an ben me. Gießen, Südanlage 19. fizer des Hauses Herrn Adami. 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B. 250 000 Loose. aber in der Lage find, Geld- Lotterie unseren jetzt ca. 80 Pfleg= lingen diese Weihnachtsfreude zu bereiten, so bitten wir herzlich um die Hände zu füllen, zu solchem Werk. Wer selber Freude hat oder erwartet, ist auch gerne bereit, Andern solche zu machen. Aller Art Gaben, große, fleine und fleinste werden mit herzlichem Danfe entgegengenommen von der Die Gefangene Zeitung der Epileptischen Ein Dialog von Friedr. Kayssler Anstalt. Versteigerung. Mittwoch den 2. Dezember nachmittags 2 Uhr, werden im Bieker'schen Saale Möbel aller Art versteigert. Beißler, Gerichtsvollzieher, Gießen bild Nieder- Ramstadt b. Darmstadt, im Dezember 1903 Weimar, Pfarrer, pidu Inspektor. Nähmaschinen für Schneider, Schuhmacher, Sattler, Confektion, z. Familiengebrauch von 50 Mt. Zigaretten- Versteigerung an. Erfaßteile. Mittwoch, den 2. Dezember, Carl Graf, Gießen, Schloßg. nachmittag8 1½ 1hr, werden im Biefer'schen Saale, Neustadt 55, eine grose Vartie Ver- Sigaretten zwangsweise Birta 2 bis 6 Meter lang. Komme selbst zum laden. Aeußerste Preisangaben sind zu richten an Ernst Wiesener, Duisburg, Neudorferstraße Nr. 109. 181 didibut steigert. ber: Größte Spez.- Rev. Werfit. Oberb Backzutaten Die Versteigerung findet be- in bekannter bester Qualität bei Emil Fischbach ftimmt ftatt. Geiflea, Gerichtsvollzieher. Gießen. by Gießen. zur Wiederherstellung das Münsters, Lose à 3.30 Porto und Liste 12,184 30 Pfg. extra. Geldgewinne ohne Abzug Mark Gemüse-, ObstFleisch- u. Fisch Conferven admin empfiehlt in tadellosen Qualitäta zu billigsten Preisen Christian Wallenfe 08 Gießen. 322500 atlas 17. Telefon 262 in Hauptgewinne: M100.000 M. 40.000 20,000 10.000 Mo. 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