gurit. Cr var in ren Muerner muffer Nr. 279. Erstes Blatt. nement preis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Bfg., Haus gebracht 60 Pfa., durch die Poft bezogen vierteljährlich Mt. 1.50. Gratisbeilagen Oberheifische Familienzeitung( täglich) Oberbeffische Zeitschrift für Landwirtschaft, Obst- nud Gartenban, sowie die Gießener Seifenblasen wöchentlich). Tas Platt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Samstag, den 29. November 1902. Gießener 11. Jahrgang. Injectionspreis: Die einfpaltige Betitzeile für Gießen wie ganz berbessen, die Kreise Weßlar und Marburg 10 Bfg. sonft 15 Pig. Reklamen die Petitzeile 30 refp. 40 Pfa Postzeitungsliste No. 3032 Redaktion und Expedition: Gießen, Neuenweg 28. Fernsprechanschluß Nr. 362. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und solche der Großh. Provinzialdirektion von Oberhessen. Die Politik. Der Kaiser in Görlig. örliz, 28. November. Der Kaiser, der am Freitag rüh um 8 Uhr vom Potsdamer Bahnhof in Berlin aus eine Reise nach Schlesien antrat, traf mittags gegen 12 Uhr hier ein. Zu seiner Begrüßung hatten sich der Oberpräsident von Schlesien, Herzog zu Trachenberg, der Kommandeur des 5. Armeekorps General von Stülpnagel, owie die Spigen der Beamten und des Heeres eingeunden. Der Kaiser fuhr in offenem Wagen zur Lausißer uhmeshalle, wo ein Vertreter des Ehrenkomitees ihm den Markgrafen der Oberlausit seinen Dank für seine teilnahme an der Einweihungsfeierlichkeit aussprach. Der ebner übergab hierauf die Halle der Stadtgemeinde. berbürgermeister Büchtemann übernahm das Werk, anfte dem Kaiser namens der Stadt und wies auf das Forbild der ersten Kaiser hin, deren Doppelstandbild sie Ruhmeshalle schmückt. Hierauf hielt der Kaiser folgende Einsprache: Ich danke dem Komitee für die Einladung eben den Verdiensten der beiden heimgegangenen Kaium die Einigkeit Deutschlands war es die gemeiname Arbeit des Volkes, die uns so stark gemacht hat. leuerdings scheint sich ein Teil von dieser Arbeit auszufließen. Es muß mit dem kategorischen Imperativ sich cunzelne dem Ganzen unterordnen. Jeder, der die uhmeshalle betritt, wird sich bewußt sein müssen, daß icher mitzuarbeiten habe. Ich wünsche Freiheit in Tortentwickelung der Religion, Freiheit im Denken Freiheit für die Wissenschaft. Ich trinke auf das Wohl Oberlausit." Um 12,10 Uhr reiste der Kaiser nich eslau ab. 26 Zu unserem Zwist mit Venezuela. Ein englisches Blatt veröffentlicht die angebliche ußerung eines höheren Beamten in Venezuela, worin jefer Ordnung der Geldverpflichtungen nach Erledigung erinneren Wirren in Aussicht stellte. Weiterhin soll enet geheimnisvolle Herr gesagt haben, Venezuela erkenne e gewaltige Macht Englands an und wünsche keinen wist mit ihr. Venezuelas Haltung gegen Deutschland i jedoch die der Gleichgiltigkeit. Ein dummdreister engicher Preßschwindel.. Zur bevorstehenden Tagung des Landtags. Kleber die beiden juristischen Vorlagen aus der letzen Tagung des preußischen Abgeordnetenhauses, deren Eerabschiedung nicht erreicht wurde, verlautet zuverlässig, Der Minister des Innern gewillt ist, den Gesezentwurf über die Vorbereitung zum höheren Verwaltungsitalshald wieder dem Landtage vorzulegen. Dagegen sind der Juſtiziminister und der Kultusminister noch nicht arüber schlüssig geworden, ob und in welcher Gestalt Gesetzentwurf über das juristische Studium vorzuFegen wäre. An die Vorlegung des Schuldotations- GeEres ist nach der Ueberzeugung erfahrener Parlamenarier bei der verhältnismäßigen Kürze des letzten Taangsabschnittes der letzten Legislaturperiode ebensowenig benken, wie an die der Kanalvorlage. Die Tagung ann sich nur von etwa Mitte oder erstem Drittel Jaaut bis Ende Mai ausdehnen, wobei noch die Festtags= aufen in Aug gebracht werden müssen, das sind 12 14 Wochen. Kurze politische Nachrichten. * Der braunschweigische Landtag nahm den Geſetztours betreffend die Interpellation des Regentdaftsgeseẞes an. Der zum Kammergerichtsrat ernannte bisherige mtsgerichtsrat Menge( freikonservativ) zu Berum in Ostisland hat sein Mandat zum Hause der Abgeordneten den Wahlkreis Emden Norden niedergelegt. Bei Landtagserfaßzwahl für den Wahlkreis I Magdeburg Elzwedel- Gardelegen) wurde Rittergutsbesizer v. DaSegerde( fons.) mit sämtlichen 252 Stimmen ge, Elt. Ein Gegenkandidat war nicht aufgestellt worden. Der Kulturkampf in Frankreich schreirüftig fürbaß. Der Staatsrat hat nämlich enteben, daß alle Bischöfe, welche die an das Parlament erichtete Petition bezüglich der Ausführung des Vergingesezes unterzeichnet haben, sich einer Ueberschreiung ihrer amtlichen Befugnisse schuldig gemacht haben. Das wird einen schweren Sturm absetzen! * In Spanien macht die republikanische Bewegung tichrieden Fortschritte. In den Deputiertenkammern urde erklärt, die Republik allein könne Spanien retten. Die gegenwärtigen Einrichtungen bedrohten das Land mit mem Unglück, das schlimmer sei als das im Jahre 1898. in Medner verherrlichte zum Schluß die Revolution. Sumte Chronik. Der aus Wilhelmshaven abgesandte iegsgerichtsrat Zeiß ist zur Untersuchung der„ Loreley"- angelegenheit in Athen eingetroffen. Der Matrose Kohler ist auf das Schulschiff„ Stein" gebrecht worden. Theodor Mommsen, der berühmte Geschichtsforscher, begeht Sonntag in seinem Charlottenburger Heim seinen 85. Geburtstag. Die Berliner Stadtverordnetenversammlung beschloß eine städtische Anleihe von 228 Millionen Mart aufzunehmen. In Berlin wurde die Kandidatur des Regierungsrates Dr. Reinte( früher Konsistorialrat, bekannt durch seine Stellungnahme gegen die lex Hinze) für den Posten des Bürgermeisters von der Stadtverordnetenversammlung beifällig aufgenommen. Zum besoldeten Stadtrat wird höchstwahrscheinlich der freisinnige Volksparteiler Ott Fischbeck gewählt werden. Russische Geheimpolizisten befinden sich gegenwärtig zahlreich in Berlin. Sie sollen im Verein mit der Berliner Kriminalpolizei den Durchgangsverkehr der russischen Sachsengänger gelegentlich ihrer jezigen Rückkehr in die Heimat überwachen und diese unerfahreneu Leute vor Betrügern zu schüßen. In Hildesheim stürzte der Oberleutnant v. Plessen mit dem Rade so unglücklich, daß ihm sein Säbel in den Leib drang. Die Verlegung ist tötlich. - In Schramberg( Württemberg) wurde ein Kind gejoren, dessen ältester Bruder jegt 50 Jahre alt ist, hierruf reihen sich Geschwister an mit 48 und 40 Jahren bis herab zu 2 Jahren. Der Vater des neuen Sprößlings steht im 78 Lebensjahre und lebt in dritter Ehe.. Sturm. [ Politische Wochenschau.] ( Tag und Nachtgleiche im Reichstag. ,, Verständigungsschuster" und ihre Leisten. Tofende Geister. Das Konzert auf den Pultdeckeln. Auf was die Ungarn pfeifen.- Ein Mann über Bord. Zu den Zeiten der Tag- und Nachtgleiche, wenn die Schneeschmelzen zu Tale gehen und Bäche zu Flüssen und Flüsse zu Seen anschwellen lassen, braust und pfeift tosend ein wilder Föhn um die Häuser. Dann ist der Aufenthalt im Freien unwirtlich, und was da kann, rettet sich in das schüßende Obdach seines Heims. Der Jahreszeit nach; haben wir zwar solche natürlichen Aequinoftialstürme nicht zu erwarten, aber im Deutschen Reichstage, wo allmählich die Sigungen sich zu Dauerberatungen auswachsen, also auch Tag- und Nachtgleiche eintritt, sind, wenn der Präsident und die elektrische Beleuchtung es nicht anders fügen, auch alle Nebenerscheinungen der Tag und Nachtgleiche eingetreten. Auch im Reichstag pfeift der wilde Sturm und heult ein rauher Föhn durch den Plenarsizungssaal. Entfesselt wurde er durch den Antrag des Abgeordneten von Kardorff, die Zolltarifvorlage en bloc anzunehmen. Diesem Antrage würde der§ 19, Abs. 2, der Geschäftsordnung widersprechen, wenn nicht Verständigungsschuster, wie ein sozialdemokratischer Abgeordneter die Vertrauensmänner der einzelnen Fraktionen genannt hat, den Antrag dadurch auf einen passenden Leisten geschlagen hätten, daß sie das Zolltarifgesez und den Zolltarif als zusammenhängende Bestandteile miteinander vereinigten. Es soll zu dem§ 1 des Zolltarifgesezes, der bekanntlich die Mindesttarife festsetzt, ein Zusatz gemacht werden, der die Vichzölle und eine Anzahl landwirtschaftlicher Maschinen mit hineinzieht, und zwar auf der Grundlage des Verständigungsablommens. Die übrigen Positionen sollen dann en bloc angenommen werden. Ueber diesen Punkt gibt es keine Verständigung zwischen rechts und links. Die Linke leugnet, daß sie Obstruktion macht, die Rechte, daß sie sich gegen die Geschäftsordnung vergeht, und beide Teile verbindet keine Brücke. Eine Probe davon, wie der Sturmwind durch die Blätter rauscht, liefern die Auslassungen der Presse über den Antrag Kardorff. Der Vorwärts" nennt die Mehrheit Zollbriganten, die ,, Vossische Zeitung" spricht von Sturni, das„ Berliner Tageblatt" von Revolution im Reichstag. Die ,, Kreuzzeitung" aber spricht von Ver gewaltigung der Mehrheit ducch; die Minderheit, und die ,, Deutsche Tageszeitung" von Notwehr. Aehnlich, wie die verschiedenartigen Blätter die gestrige Reichstags= fizung in völlig widersprechendem Lone erörtern, nehmen sie sich auch die einzelnen Redner vor. Die sozialdemokratische Presse weidet sich an der angeblichen Verlegenheit des Abg. von Kardorff vor der Beratung, ehe noch sein Antrag auf en bloc- Annahme gedruckt vorlag. Sie notiert getreulich die Absendung von Dienern, das Parlamentieren mit den Führern der Mehrheitsparteien und schließlich die wilde Eile, mit der er auf die Tribüne hinaufstürmte, um seinen Antrag mündlich zu stellen, ehe in die Beratung des Zolltarifs eingetreten wurde. Die konservativen Organe aber gehen mit den sozialdemokratischen Abgeordneten Ulrich und Stadthagen ins Gericht. Ersterer ist Vizepräsident des Hessischen Landtags und bereits von dem Großberzog empfangen worden. Ironija) fragt deshalb die konservative Presse, ob denn solche Manieren, wie er sie zur Schau trug ,,, da unten in Hessen" zu Hause seien, und von Stadthagen berichtet sie, er habe mit Händen und Füßen geredet, so daß er manchmal ausgesehen habe, wie eine im ,, Sturme" flatternde Vogelscheuche. Wie die Beratung weitergehen wird, läßt sich jetzt noch nicht übersehen. Da über einzelne Positionen des Zolltarifs nach dem Antrag Kardorff die Beratung stattfinden muß, so werden die Parteien der Linken hier vielleicht einhaken und nacheinander doch die Vornahme der nahezu 1000 Positionen durchseßen wollen, indem sie deren Hineinarbeitung in den§ 1 des Zolltarifgesetzes beantragen. Jedenfalls wird es noch manche Stürme und manche ,, Tag und Nachtgleiche" geben, ehe das Zolltarifgesez zu Ende beraten ist. Nun hat unser Reichstag danf dem wahrhaft lärmenden Auftreten einzelner Mitglieder eine große Aehulichkeit mit den österreichischen Parlamente. Die Flötentöne der Automobilpfeifen und die Trommelwirbel auf den Pultdeckeln erleben wir vielleicht auch noch. Nur ist zu befürchten, daß eine derartige Entwicklung des Verkehrs unserem ganzen Parlamentarismus gefährlich wird. In Desterreich hält man solche Stürme besser aus, und selbst in Ungarn, wo sie allmählich ebenfalls auftauchen, scheint das Volf einer größeren Geduldsprobe gewachsen zu sein. Der neueste Sturm, der dort entfesselt wird, galt der österreichischen Nationalhymne. Die Ungarn wollen ihre eigenen Liederpfeifen und lassen sich auch durch die Angabe nicht beruhigen, daß das Lied ,, Gott erhalte Franz den Kaiser" nur eine Huldigung vor der Person des Monarchen sei. Die Stürme des Nationalitätsbewußtseius drohen allmählich die beiden Teile der Habsburgischen Monarchie ganz auseinanderzureißen. Das wachsende Nationalitätsgefühl hat in Frankreich auch den Sturm gegen den Marineminister entfesselt. Die nationalistischen Blätter sehen durch dessen Mitteilungen des Byronschen Berichts über das Verhalten der französischen Offiziere ihren Nationalstolz verlegt und verlangen mit wachsender Dringlichkeit seine Entfernung. Der nächste Sturm einer Parlamentsdebatte wird den durch und durch unbeliebten Minister wohl über Bord fegen. Wenn mit der Opferung von Ministern im Balkan Frieden zu stiften wäre, dann müßten dort jest paradiesische Zustände herrschen, denn sowohl in Serbien als auch in Bulgarien sind gründliche Umwandlungen vorgenommen worden, und dennoch gärt und brodelt es unter der Oberfläche weiter. Alle Anzeichen deuten sowohl in der macedonischen, als auch in der serbischen Bevölkerung auf Sturm. Deutscher Reichstag. 225. Sigung. Die en bloc- Annahme. CB. Berlin, 28. November. In der heutigen Sißung war das Haus voll besezt, die Tribünen überfüllt, die einzelnen Abgeordne ten geplagt durch die Anforderung von Zulaßfarten, und ein großer Teil Neugieriger, der nicht landen konnte, unbefriedigt. Ganze Scharen standen, vergeblich Einlaß heischend, vor dem Reichshause am Königsplay. Die Situation im Hause war genau wie gestern, wenn auch nicht ganz die gleiche Aufregung herrschte. Die Mitglieder der Mehrheitsparteien machten geltend, daß der Antrag Kardorff ein Aft der Notwehr sei, und daß die Mehrheit nur von ihren Befugnissen, die Geschäftsang zu interpretieren, Gebrauch mache, während die Minberheit den Antrag Kardorff für einen Bruch der Geschäftsordnung erklärte. Ueber den Verlauf der Sigung selbst ist zu bemerken: Präsident Graf Ballestrem eröffnete die Sigung um 21 Uhr bei start beseztem Hause, und unter gespannter Aufmerksamkeit ergreift Abg. Dr. Spahn das Wort und führt folgendes aus: Der§ 19 der Geschäftsord nung bestimme, daß über jeden Artikel einzeln beraten und abgestimmt werden müsse. Hierdurch würde lediglich die Reihenfolge der Behandlung festgelegt. Der Bundesrat habe dem Reichstag das Tarifgesez mit dem Tarif als Anhang überreicht, diese Anträge fönnen nur als ein einziger Artikel aufgefaßt werden. Beim Etat treffe dieser Fall nicht zu. Auf den Tarif könne§ 19 der Geschäftsordnung unmöglich angewandt werden, der Mehrheitsantrag enthalte feinen Bruch der Geschäftsordnung.( Widerspruch bei den Sozialdemokraten.) Das Haus stehe noch in der Beratung des Zolltarifs, daher sei auch der Antrag in diesem Stadium zulässig.( Abg. Bebel: Rein!) Es gebe dafür auch Präzedenzfälle, das Annexionsgeses sei so gemacht worden, die Militärgefeßgebung sei mit einem Schlage auf das Bundesgebiet ausgedehnt worden, ohne daß die damaligen Führer der Opposition, Waldeck und Twesten, Einspruch dagegen erhoben. Auch in Württemberg sei ein Gesez ohne Ein jelberatung en bloc verabschiedet worden. Durch dieafluge bie Effersche Fabril errichtet wurde, und staunte über die Waldau gewefen, hatte fich ben plays angefehen, auf Dem Großartigkeit der Anlagen. die nötigen Grflärungen zu geben." Die Herrschaften umber zu führen und, fer wimmelnden Menschheit ließ es sich Herren und zwei Damen bestehend, und der Leiter dieGegen Mittag erschien eine fleine Gesellschaft, aus zwei und wribbelte es durcheinander. Es war wirklich amüsant. auf dem Plage, wie in einem Ameisenhaufen fribbelte gegnete der Rendant. Ein Heer von Arbeitern hantierte ,, Sehr gut, soweit ich sie eben beurteilen konnte," ent,, Haben sie dir gefallen?" fragte Leberecht. wie es schien, nicht nehmen, von scorrer, e Gesellschafterin doch stets eingebent der genau. Die niemals hervorellschafterin, ein Stellung haltend, und bie auf ihr als sich immer in den Grenzen ihrer seen jungen Erbin einer biel seelenlosen Lächeln gezwungen. lastete, sah genau so blaß und mer, und hatte wie immer ihre langweilt aus wie ime zu dem stereotypen, leuchtende Strahlen schoß, das Gesicht von der glitzerndem Schmelz fomponiert, das bei jeder Bewe Edith an ihrer Seite, in einem leide aus Tüll und den zarten Wangen einen rosigen gebräunt, und auf Sauch, sah ungemein frisch immer che in Bergangenheit und Zukunft. Das als der Wechsel. Kerner frösteite ein wenig. grauer Rebel hielt die Landschaft gebunden. Herbst gebracht, und sie paßie gar nicht zu den ehrgeizigen gische Stimmung, in der er sich jetzt befand, hatte ihm der raschelte unter den Schritten des Wanderers, die Sonne war gesunken, der goldflimmernde Hauch verschwunden, Luft, eine Handvoll Blätter rieselte müde zur Erde und nicht mehr bist. Nichts hat auf der Welt Bestand Denen er sich vorher beschäftigt hatte. base war, als du noch nicht warst, und wird sein, wann du Und nun fuhr ein falter Hauch durch die Diese unbehaglich elePlänen, mit machen." Sie schüttelte fmertfam zu abweisend den Kopf. Sie hätte ihn nicht. versehen, ich brauche gern um Hilfe gebeten, nun fonnte sie es nicht mehr, jest 3d banke, uboff," ſagte sie feſt, augenblicklich bin ich ( Fortsetzung folgt.) Bestellen Sie die„, Giessener Neueste Nachrichten"! - Abonnementspreis pro Monat Dezember 60 Pig. Postzeitungsliste 3032. - sen Tarif solle fein Bollsag für die Bevölkerung geSchaffen werden, sondern ein Instrument für den Abfuß von Handelsverträgen.( Lachen links.) Ueber biese werde das Haus seinerzeit befragt werden, jezt liege fein Grund vor, den Tarif so weitschichtig zu behandeln. Die Sozialdemokraten hätten ja offen erklärt, sie würden den Bolltarif verhindern, das zwinge doch zu Abwehrmaßregeln.( Beifall rechts und im Zentrum.)- Abg. Schrader( freis. Ver.) erwiderte, nicht die Opposition, sondern die Mehrheit trage die Schuld an der ganzen Lage. Hätte man den Tarif zuerst hier beraten, wäre viel Zeit gespart worden. Der Vorredner habe gesagt, die Mehrheit sei über die Geschäftsordnung souberän. Das treffe nicht zu. Die Mehrheit sei es dem Bolte schuldig, die Geschäftsordnung zu wahren und der Minderheit ihr Recht zu lassen. Glaube die Mehrheit, daß der Kaiser und der Bundesrat einem Gesez zustimmen werden, das geschäftsordnungswidrig zu stande gekommen sei? Freilich, der Reichskanzler solle dem Antrag nicht fernstehen, hoffentlich lasse er sich noch von seinem Irrtum überzeugen. Auf diesem Zolltarif tönne die Regierung unmöglich Handelsverträge aufbauen. Abg. Haase( Soz.) sagt, es müßten unbedingt einige Tage ins Land ziehen, ehe über die Zulässigkeit des Antrages verhandelt werden könne. Selbst im Interesse der Mehrheit liege eine Vertagung. Die Arbeiterschaft werde gegen diese Politik rebellieren.( Beifall bei ben Sozialdemokraten.) Der Führer der Konservativen b. Normann gab im Namen seiner Fraktion die Erklärung ab, daß seine Freunde für den Antrag Kardorff eintreten würden, obschon sie über ihn geteilter Meinung seien. Abg. Richter empfand Reue wegen seines gestrigen Antrags, nachdem er die Begründung des Abg. Dr. Spahn gehört habe. Wenn die Regierung tatsächlich den Antrag als einen einzigen Paragraphen eingebracht haben würde, hätte das Parlament am besten getan, ihn zu zerreißen. Der Antrag Kardorff verhinbere noch mehr den Abschluß von Handelsverträgen, als die Regierungsvorlage selbst.( Lebhafter Beifall links.) Große Unruhe rief das Auftreten und die Bemerkung Bassermanns hervor, daß die Mehrheit keinen anderen Ausweg mehr gewußt habe, nachdem die Opposition erklärt habe, daß sie absolut den Zolltarif zu Falle bringen wolle, den seine Fraktion für eine volkswirtschaftliche Notwendigkeit halte. Würde er fallen, so seien bie Handelsverträge gefährdet.( Beifall rechts und bei den Nationalliberalen. Links war ein solcher Lärm, daß Vizepräsident Graf Stolberg, der die Versammlung in Ablösung des Grafen Ballestrem leitete, andauernd die Glocke schwingen mußte.) Abgeordneter Liebermann von Sonnenberg( Antisemit) ist gegen den Antrag, weil er den Forderungen der Landwirtschaft nicht entspreche und auch nicht hinreiche zur Abwehr der Sozialdemokratie. Man solle lieber die Geschäftsordnung so ändern, daß jener Hören und Sehen vergehe. Abg. Geyer( Soz.) greift das Verhalten der Mehrheit während den Kommissionsberatungen an und versteigt sich u. a. zu der Behauptung, daß der Reichstag zu einer Schacherbude geworden sei. Er schließt mit den Worten seines Fraktionsgenossen Haase: Noch sei nicht aller Tage Abend. Dann sprach Abg. Dr. Bachem, dessen Rede sich zu einem Zwiegespräch mit der Sozialdemokratie gestaltete, hier und da unterbrochen vom Geläute und den Zwischenbemerkungen des Präsidenten. 9 Als Dr. Bach em das Verhältnis der freisinnigen Vereinigung zur Sozialdemokratie zu kennzeichnen suchte und u. a. die Bemerkung machte:„ Wenn ich sagen wollte, was manche Sozialdemokraten zu diesem Verhältnis geäußert haben," entstand ein solcher Tumult unter den Sozialdemokraten, die fast sämtlich die Tribüne umlagert hatten, daß der Redner sich kein Gehör mehr verschaffen konnte. Es wurde verlangt, er solle denjenigen oder diejenigen nennen, die etwas gesagt haben, und was sie gesagt haben; die Sozialdemokraten berlangten auch ein Einschreiten des Präsidenten in diesem Sinne. Als dieser bemerkte, er könne sich nicht zu etwas zwingen lassen, was er nicht tun wolle, und den Redner bat, fortzufahren, entstand ein neuer Lärm. Die Sozialdemokratie gestattete das Weitersprechen nicht. Beleidigungen wurden laut, u. a. wurde Bachem Lügner genannt. So oft er sprechen wollte, erhob sich ein tosender Lärm, so daß dem Präsidenten nichts übrig blieb, als sich mit den Schriftführern zu beraten, was weiter zu geschehen habe. Schließlich verkündigte er, daß die Sigung auf eine halbe Stunde vertagt sei. Nach der Pause ergriff der Präsident Büsing das Wort. Er sprach sein tiefstes Bedauern über den Vorfall aus. Seit Bestehen des Reichstages sei dies der erste Fall gewesen, daß der Präsident zu einem Ec bat dann solchen Mittel habe greifen müssen. nochmals, die Würde des Hauses zu wahren und ersuchte den Abgeordneten Ba ch em in seiner Rede foctzufahren. Dieser begann mit den Worten: ,, Dr. Barth hat gestern ausgesagt". Weiter kam er nicht. Von den Bänken der soziald. Fraktion erscholl tobender Lärm, der den Abgeordneten Bachem zwang, die Tribüne zu berlassen. Zur Geschäftsordnung erhielt Abg. Singer das Wort, im Namen seiner Genossen zu erklären, die Sozialdemokraten hätten heute nicht gegen die Autorität des Präsidenten demonstrieren, sondern nur den Abg. Bachem zwingen wollen, die von ihm ausgesprochenen Verdächtigungen zu beweisen. Thue es Dr. Bachem nicht, dann werden die Sozialdemokraten ihn nie mehr reden lassen. Augen befragt worden wäre. Nach dem heutigen Verhalten der Soz.- Dem. müsse er ablehnen, auf die Aufforderung zu reagieren, worauf Abg. Singer antwortete, nach den Erfahrungen, die man mit Dr. Bachem gemacht, erscheine es nicht geraten, mit ihm unter vier Augen zu verhandeln. Damit war das aufregende Intermezzo_erledigt. Und nachdem noch Abg. Lenzmann u. a. zur GeschäftsOrdnung gesprochen, vertagte sich das Haus. Nab und fern. er= Der £ Krupps Erbe ist nach einer testamentarischen Bestimmung seines Vaters Alfred ungeteilt in den Besitz der ältesten Tochter Bertha übergegangen, deren Rechte bis zu ihrer Großjährigkeit von ihrer Mutter wahrgenommen werden. Frau Krupp gab dies dem Direktorium bekannt und teilte zugleich mit, daß sie in Vertretung ihrer minderjährigen Tochter 3 Millionen Mark zu Wohlfahrtseinrichtungen für die Arbeiter zur Verfügung stelle. Der Stadt Essen ist von ihr für wohltätige Zwecke eine Million Mark überwiesen worden. Zum alleinigen Testamentsvollstrecker ist der Vorsitzende des Aufsichtsrats der Sächsischen Maschinenfabrik Gustav Hartmann nannt worden. Krupp wird augenblicklich in ganz Italien glänzend von den gegen ihn erhobenen Anschuldigungen gerechtfertigt. Es habe sich, schreibt die ,, Tribuna", zweifellos um eine Intrigue gehandelt. wahre Schuldige sei ein deutscher Künstler, der in Capri eine fürstliche Villa besize. Das Gericht erließ bereits einen Haftbefehl gegen den Künstler, der geflohen iſt. Die ,, Patria" drückt sich deutlicher aus und gibt sogar den Namen des Künstlers an. Die neapolitanische Staatsanwaltschaft ist gegen die Verbreiter der Verleumdungen bereits scharf vorgegangen. Die dortigen Blätter konstatieren, daß die Untersuchung keinerlei Anhaltspunkte gegen Krupp ergab, daß auch niemals Anzeigen gegen ihn einliefen. Der Untersuchungsrichter habe nicht einmal Krupps Namen nennen gehört. Auf eine offizielle Anfrage von Berlin antwortete die italienische Regierung, daß gegen Krupp auch nicht ein Schein von begründeter Beschuldigung vorliege. Uebrigens wird die Affaire in Deutschland noch weite Wellen ziehen. Krupp hat dem Vernehmen nach nicht allein gegen den Vorwärts", sondern gegen sämtliche Blätter, die den Vorwärtsartikel nachgedruckt hatten, Strafantrag gestellt. Bei mehreren Provinzialblättern wurden bereits die verantwortlichen Redakteure auf Ersuchen der Berliner Staatsanwaltschaft, welche die in Betracht kommenden Provinzgerichte aufgefordert hat, das Notwendige zu veranlassen, vernommen. Es bestätigt sich, daß die Berliner Staatsanwaltschaft die Verfolgung übernommen hat. Der Tod Krupps bleibt auf den Fortgang des Prozesses ohne Einfluß. V Russische Justiz. Zehn Advokaten, die sich erboten hatten, 200 der Rebellion angeklagte Bauern aus dem Gouvernement Charkow und Poltowa zu verteidigen, sind kurzer Hand verhaftet worden. Die Verhaftung ist auf Anordnung des Justizministers erfolgt, auf einen Bericht des Präsidenten der Charkower Palate hin, der ohnehin schon die zehn jungen Advokaten nicht zum Plaidoyer zugelassen hatte. Unter lautloser Stille ergriff Dr. Bachem das Wort. Er erklärte, er wäre beceit gewesen, Rede zu stehen, wenn er nach Schluß der Sizung untec viec| A der berühmte Molineux. Aus Newyork wird berichtet. Roland B. Molineux, der vor einigen Tagen von der Anklage der Ermordung der Frau Katherine J. Adams freigesprochen wurde( es handelt sich um den wiederholt besprochenen Geschwisterprozeß, der zuerst mit Molineur Verurteilung zum Tode geendet hatte), geht neuen Stürmen entgegen; seine Gattin will sich von ihm scheiden lassen und ist bereits nach Süd- Dakota, dem Dorado für Scheidungslustige, gereist, in der Hoffnung, die Fesseln ihrer Ehe dort mit Leichtigkeit lösen zu können. Sonst geht es Molineur gut. Er ist in Newyork seit seiner Freisprechung der Held" des Tages: wo er sich zeigt, sammelt sich rasch eine große Menschenmenge, die ihn neugierig begafft und ihm wohl auch ihre Zufriedenheit mit dem Ausgange des Prozesses zum Ausdruck bringt. Ein findiger Theaterunternehmer bot dem Freigesprochenen 60 000 Mark für ein sechswöchiges ,, Gastspiel" auf einer Art Ueberbrettl. Etwas besser ist schon der Vorschlag eines Verlegers, der Molineux ersuchte, seine Lebensge schichte zu einem Roman zu verarbeiten, der ihm einen ganzen Goldstorm ins Haus bringen würde. Molineux var aber bis jetzt stark genug, derartige Vorschläge und Angebote rundweg abzulehnen. In der Hannoverschen Baumwoll- Spinnerei und -Weberei brach ein Brand aus, der den Spindelmaschinensaal und das Hauptgebäude der Fabrik gänzlich zerstörte. Der Schaden wird auf 300 000 Mark geschätzt. Ter älteste General Europas, Feldmarschallleutnant a. D. Frhr. Schwaz v. Meiller ist, 94 Jahre alt, in Wien gestorben. - - Der Dampfer ,, Sylvanus J. Mach" ist auf dem Eriesee bei einem heftigen Sturm gesunken. Die 15 Mann zählende Besatzung ist ertrunken. Die Stürme an der spanischen Küste dauern fort. Dem englischen Dampfer ,, Cherchede" riß eine Sturzsee das Deck fort, wobei mehrere Matrosen schwer verletzt wurden. Vermischtes. [ Die Hebung des Großen Kurfürsten".] In der Versammlung der Schiffsbautechnischen Gesellschaft, der bekanntlich auch unser Kaiser beiwohnte, kam es zu einem interessanten Zwischenfall. Herr Dahlström- Hamburg, der Direktor der Nordischen Bergungsgesellschaft, verwarf die von Professor Flamm befürwortete Methode, die Hebung eines Schiffes durch große Eisenballons zu bewirken, die am Schiff befestigt und dadurch von Wasser Siebfabl. Einen bten Unbelannte geftern Das Geschirr des Det batte nad besorgten Gin Boven" ausgespannt. 2 Bier trant, fand er na megeräumt. Jedenfal mbeträchtlichen Verluft d ** Telephonisches. Se entleert werden, daß man Behälter mit Calcium- Tatarter Fernsprechteilnehmer in ihnen entleert; das sich entwickelnde Acetylengas be mangelhafte Sprechverständig drängt dann das Wasser, das aus den Ventilen ausström Orten geführt. Durch die Professor Flamm ließ nun ein Kleines Modell auf maltung hergestellten n Art aus einem Bassin an die Oberfläche steigen. De Berfuche bestätigt h Kaiser ließ sich das Modell zeigen. Professor Flam fe erheblich geb wandte sich dann mit einer Apostrophe an den Kaise ne glatte Abwicklung b " den Plan einer Hebung des Großen Kurfürsten" en wickelnd, des vor 25 Jahren im englischen Kanal sunkenen deutschen Kriegsschiffes. Er erklärte sich reit, selbst noch einmal die Taucherjacke anzuziehen u rief aus: Es bedarf nur eines Wortes: ,, Durch!" D erfahrene Praktiker Herr Dahlström hatte die La Aus Heffen u Profdorf. In bi 0. Bürgermeisteramt bie auf seiner Seite, als er den Vorschlag fritijierte Jabr 1903 flatt. Wer e ironisch bemerkte, Herr Professor Flamm möge doch eine Schuldquittungen c liche Tons Carbid in den Rumpf des Großen Steuerffaffe gefaßt, refp fürsten" direkt schütten, vielleicht werde der dann au so schön aufsteigen, wie eben das Modell. rieden fein. b. Ruppertenrod.( ][ Englische Richterweisheit.] In London ist eine stad emaliger Bolizei- Sergea bekannte Persönlichkeit, Robert Malcom Kerr, der 42 Jahernachlässigung feines lang Richter am Stadtgericht war, gestorben. Interessan Schwager mehrere Revolver Aussprüche dieses als Sonderling geltenden Manne erfelbe nur leicht verlegt. werden bei dieser Gelegenheit von Londoner Blätter mitgeteilt. Einst sagte er zu einem Prozessierenden ,, Werden Sie niemals flagbar, ganz gleich, welches be ard die Gendarmerie nad r. Groß- Felda, 28. Beweggrund sein mag. Sie tun besser daran, Ihr Geferm Drt in 48 Stunden zu verlieren als zu flagen." Ein anderer Ausspruch to fordert. Nach furzem Kran Federn sind billig, Tinte ist billig und Papier ist billig abier an Lungenentzündung felbft geschäftliche Transaktion schriftlich gemacht werden maajene Rinder stehen tr Sogar wenn man ein kleines Brot kauft, wird man eine schriftlichen Lieferungsschein dafür nehmen müssen, dam sich kein Widerspruch erhebt." Oder: In dem Auge aftorbenen waren im D rfonen, nament Herr blice, in dem man als Fremder in Dover landet, s dem reiſenben Publikum man das ganze englische Gesez kennen, das, soviel in geſchen. Die Bürger weiß, bis jetzt niemand gekannt hat." König Davidenten bewahren. ſagte in der Uebereilung:„ Alle Menschen sind Lügner: Busbech, 27. Nov. Wenn er, wie ich, 40 Jahre hier gesessen hätte, würde Rodenberg wird ein das auch mit Ueberlegung gesagt haben." adbem der vorige Landtag £[ Gutgesinute Attentäter.] Wir berichteten fürlichen Geländeerwerb und die von angeblichen Attentaten, die amerikanische Anarchist einiger Zeit die Grundstü gegen den Präsidenten Roosevelt geplant haben sollte befindet sich das Land Daß wirklich etwas im Gange gewesen ist, beweisen großen Vorsichtsmaßregeln, die für den Präsidenten leabren im alten Alofter hin in Philadelphia getroffen waren. Von allen das System der Gemein ten war sein Wagen von Polizisten zu Fuß, zu Pfer itwa 350 Buchthaussträ und zu Rad umgeben und doch gelang es zwei ,, Att der Bau neuer A tätern", diese Sicherheitskette zu durchbrechen und dommen. an den Präsidenten heranzukommen. So dicht, daß Friedberg, 26. Nov. ihm die Hand schütteln konnten. Denn das, war entell vom hiesigen B Aufgabe, um nach echt amerikanischer Art eingegang 14 Tagen, nachdem der Wetten zu gewinnen. Der Präsident soll den beiden chelnd recht herzhaft den Händedrud erwidert hat hier geweilt, einen läng zugleich aber, ernst geworden, seine Umgebung gefr hört, beabsichtigt Dr. D fundheitszustand demnächſt haben: und im Ernstfall?" Zuvorkommend. ,, Das gefällt mir eigent Schuljahrs- in den S daß das Fräulein Spät gar fein Hehl aus ihren Jaber Quentelle werden bere macht. Sie sagt's jedem gleich selber: ich bin fünfuffor Dr. Frensel in M dreißig Jahre alt!"- ,, Na ja, und vierzig ist sie!" Größter Schrecken. Kapitän: Meine b rerinnenfeminars in Darn ** Gemünden, 26. Not schaften, wenn der Sturm noch eine Stunde ſo fortwim Landgericht Marbur ( laut ausschreiend): ,, Um Himmelswillen, sind denn bung dahier hat jest in geht das Schiff mit Mann und Maus unter." auch an Bord?" Dendelte Nasenpußere ledigung vor dem Kamm Der Sadperhalt war folge Giessener Cagesneuigkeiten. inter abgehaltenen ** Der Großherzog hat am 26 November aufmann J. Andorn fid Defanat Worms, 3. 8t. in Gießen, auf sein Nachju fall, der gleichzeitig dami unter Anerkennung seiner langjährigen treu geleisteten Dieß der Adermann Born mit Wirkung vom 1. Januar 1903 an, in den Ruhute, bis er berlesen verseßt. dig eintrat. Hiergege ** Akademische Vorträge. Mit Rücksicht auf die zeige erstattet. Das schränkte Zahl der im physikalischen Auditorium verfüur Freisprechung ge Pläge muß leider der von Professor Drude in Ausfigarburg hatte den B. nommene physikalische Vortrag ausfallen. Statt deffen besseren materiellen 2 Geheimer Hofrat Prof. Behaghel am Freitag Dezember über den Einfluß des Schrifttumi den deutschen Sprachschatz" sprechen. ** Theater- Verein. Die gestrige Vorstellung des förster" im Theaterverein fand bei start beseztem. statt und erntete großen Beifall. Die Darsteller, bor der Gast Herr Diegelmann, wurden mehrfad applaudiert. Eine Krit der Vorstellung bringen der Montag Nummer. □ Heute Abend veranstaltet der hiesige Eisenb verein in der Turnhalle an der Nordanlage eine herzog- Geburtstagsfeier, die in einem Rommerse mit Wer einmal MAGGI'S BOUI nur 6 Pig. oder extra star Betann wird hierdurch zu Bauch im laufenden ennboten des Spa amien fönnen von 5 engeren Sinne erho aufführung, Musit- und Gesangvorträgen bestehen soft und Logis haben u ** Vereinsleben. Verschiedenen Anregungen ugniffe ausweisen fö gedenkt der Sängerfranz„ Die Kreuzfahrer" von be tann nur dann womit der Verein in seinem Konzert am 16. Noben ben, wenn der Dien Mit Rücksicht auf die vielen Veranstaltungen in tündung eines eigenen Zeit, sowie der Nähe des Weihnachtsfestes fann bierna alle diejenigen führung voraussichtlich erst im Februar f. J. stattfioritebenden Bedingung ** Montag Abend hält der Schwimmverenspruch erheben zu fönn Hotel Echüz seine Monatsversammlung ab. Die Mige der Dienfibuder, e sind besonders darauf aufmerksam zu machen und der gute Führung, for M. Vor kurzem brachten wir eine Rotiz, ohnorts bis zum 15. reichem Besuch hierdurch nochmals eingeladen. Güterbahnhof eine neue Viehrampe errichtet sollte. Dieselbe ist nunmehr fertig gestellt und wurde am letzten Viehmarkte in Benutzung genommen. Du Vergrößerung wurde das Verladen außerordentlich bewerkstelligt. che bei unserer Staffe Der Direttor dere ichten"! 3032. XDiebstahl. Einen äußerst frechen Diebstahl ver-| Strafe und Tragung der Kosten verurteilt. Dieses Unbekannte gestern Abend in der 6. Abendstunde. Urteil hat jetzt das Kammergericht zu Berlin aufgehoben Geschirr des Oekonomen Klein- Albacherhof und das Schöffengerichtsurteil wieder hergestellt. Also de nach besorgten Einfäufen hierselbst im goldenen darf fünftig die Nase doch geputzt werden und eine pen" ausgespannt. Während der Kutscher ein Glas Feuerwehrfolonne ist feine Stompagnie. intrant, fand er nach seiner Rückkehr die Chaise geräumt. Jedenfalls muß der Aermste den nicht beträchtlichen Verlust decken. ** Telephonisches. Seitens hiesiger und uns benach** Frankfurt a. M., 28. Nov. Die gestern von der Trambahn totgefahrene Frau Kohlhepp war 39 Jahre und Frankfurt a. M., 28. Nov. Für die nächsten Montag stammte aus Gießen. Beweisaufnahme ergiebt, daß er die taubstumme Anna Bauer mit einer Beitsche mishandelte. Das Gericht hält das schöffengerichtliche Urteil von einem Monat Gefängnis als der Sachlage nicht entsprechend und erkennt auf 60 Mr. Geldstrafe. Emmerich Sch. von Groß- Erda, welcher seinem Arbeitskollegen einen ansehnlichen Geldbetrag entwendete, wird mit Rücksicht auf seine vielen und erheblichen Vor. strafen zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt. Das Gericht erkennt ihm auch die bürgerlichen Ehrenrechte auf 5 Jahre Der ebenfalls n Behälter mit Calcium- ter Fernsprechteilnehmer wurde mehrfach Klage über stattfindenden Stadtverordneten- Stichwahlen verschlechtern sich ab und stellt ihn unter Polizeiaufsicht.. ich entwickelnde Acetylengas ngelhafte Sprechverständigung mit niederländischen die Aussichten für die Temokraten und Freisinnigen immer häufig vorbestrafte Heinrich St. II von Dauernheim kehrte un ein feines Modell auf maltung hergestellten neuen Leitungen find, wie wieder Bezirk Bornheim, wo zwei Demokraten mit den Sozialdemo das aus den Ventilen ausstriden geführt. Durch die inzwischen von der Telegraphen- mehr. Sie werden von allen Seiten hart bedrängt. Im an die Oberfläche steigen. Bersuche bestätigt haben, die Betriebsverhält- fraten Bielinski und Maier in Stichwahl st hen, haben die Codell zeigen. Brofessor Flasse erheblich gebessert worden, so daß nunmehr Freie Vereinigung von Hausbesitzern und Mitern, die Handeiner Apostrophe an den a glatte Abwicklung des Verkehrs zu erwarten steht. des Großen Kurfürsten" ahren im englischen Stanal die Taucherjace anzuziehen ar eines Wortes: Durch!" gidiffes. Gettäcte Aus Helfen und r Dahlström hatte die drgermeisteramt die Steuerfeftfegungen für das er den Vorschlag kritijierte br 1903 statt. Wer es unterlassen hat, bis zum Termine Aus Hessen und nachbargebieten. o. Krofdorf. In diesen Tagen finden auf dem hiesigen werkerpartei und das Zentrum beschlossen, für die Sozialisten zu stimmen. Diesem Ansturm dürften die Demokraten kaum gewachsen sein. Auch in den meisten übrigen Bezirken haben die Kandidaten der Demokraten und Freisinnigen schlechte Aussichten. ** Hanau, 29. Nobbr. Heute am 29. November find es 100 Jahre, daß das rechtscheinische Hanauer" mit einem Kameraden in der Wirtschaft von Libbach in Alein- Karben ein und bestellte sich einen Schnapps". Da Reiner Geld zum Zahlen hatte, erhob Libbach wegen Zechprellerei Anzeige, was zur Folge hatte, daß St. heute zu drei Monaten Gefängnis verurteilt wird. Standesamt- Nachrichten der Stadt Gießen. Aufgebote. Am 26. Nov.: Auguft Karl Lehrmund, Kupferschmied dahier mit Anna Caroline Schopbach in Alsfeld. Am 27.: Heinrich Ludwig Georg Alexander Riehl, Kaufmann dahier mit Marie Rosalie Ottilie Hedwig Ebeschließungen. Professor Flamm möge dodne Schuldquittungen zc. vorzulegen, der muß auf eine höhere land" zum Großherzogtum Baden gehört. Die Ueberden Rumpf des Großen Heuerklasse gefaßt, resp. mit der alten wenigstens zu gabe der beiden Aemter Lichtenau und Willstadt fand Becker in Marburg. vielleicht werde der dann eben das Modell. febem fein. robert hair london it in hemaliger Bolizei- Sergeant, welcher wegen grober Dienſt- 16 ſtart Graf Jobann Meinhalb von Manau gichten: Malcom Kerr, der 423 ericht war, gestorben. Inter Sonderling geltenden Man egenheit von Londoner Bli am 29. November 1902 in Kork statt. Am 28. März Rupperteurod. feuerte 1736 nachlässigung seines Amtes entlassen wurde, auf seinen bunger mehrere Revolverschüsse ab. Glücklicherweise wurde felbe nur leicht verlegt. Der Verbrecher wurde verhaftet und er zu einem Prozessier ch die Gendarmerie nach Gießen transportiert. flagbar, ganz gleich, welch 1. Groß- Felda, 28. Nov. Der bittere Tod hat in Sie tun besser daran, Ihr ferm Drt in 48 Stunden zwei blühende Menschenleben ge= jebes Geschäft schriftlich mittag die Frau des Fuhrwerksbesizers K. Gundrum ſich ſo viel, daß allmählige A. Gunerum ſelbſt an derselben Krankheit. Drei so fchriftlich gemacht werdechene Stinder stehen trostlos am Grabe der Eltern. Die in bafür nehmen müffen, befonen, namentlich Herr G. war als Fuhrunternehmer storbenen waren im Dite sehr beliebte und geachtete hebt." Oder: In dem Lug Frember in Dover landet, bem reisenden Bublifum feines bieberen Charafters wegen e Gefeß kennen, das, sovi er gesehen. Die Bürgerschaft wird ihnen ein_ehrendes getannt hat." önig Farbenken bewahren. eines Brot kauft, wird mana Alle Menschen sind Ligne Butzbach, 27. Nov. Das Laudeszuchthaus re hier gesessen hätte, witbodenberg wird eine Erweiterung erfahren. ng gesagt haben." dbem der vorige Landtag die Kosten für den erfordertäter.] Wir berichteten en Geländeerwerb und die Neubauten bewilligt hatte, sind ten, die amerikanische Anach einiger Zeit die Grundstücke angekauft worden. Bekannt Roosevelt geplant haben Gange gewesen ist, beweiser befindet sich das Landeszuchthaus seit ungefähr 90 geln, die für den Präsidenten brem im alten Kloster Marienschloß. Die Anstalt getroffen waren. Bon allen das System der Gemeinschaftshaft und kann zur Beit von Polizisten zu Fuß, zu etwa 350 Buchthaussträflinge aufnehmen. Zugleich ist und doch gelang es zwei der Bau neuer Ausseherwohnungen in Aussicht itskette zu durchbrechen und lommen. ranzukommen. So bicht, de Friedberg, 26. Nov. Seminardirektor Dr. konnten. Denn das, war en tell vom hiesigen Volksschullehrerseminar hat vor amerikanischer Art eingegan 14 Tagen, nachdem der Geh. Oberschulrat aus DarmDer Präsident soll den beide den Händedrud erwidert hier geweift, einen längeren Urlaub angetreten. Wie eworben, ſeine Umgebung gehört, beabsichtigt Dr. Quentell mit Rücksicht auf seinen fundheitszustand demnächst wahrscheinlich unit Schluß fall?" n d.„ Das gefällt mir eigen Schuljahrs- in den Ruhestand zu treten. Als Nach I gar kein Hehl aus ihren Zager Quentelle werden bereits genannt Kreisschulinspektor m gleich selber: ich bin fin ofeſsor Dr. Frensel in Worms und der Direktor des Na ja, und vierzig ist ste!" hrerinnenseminars in Darmstadt. reden. Kapitän: Meine Gemünden, 26. November. Die dieser Zeit vor im noch eine Stunde jo form Landgericht Marburg in zweiter Instanz berZann und Maus unter."-Endelte Nasenpußerei" bei einer Feuerwehr ung dahier hat jetzt in letz'er Instanz ihre endgiltige n Himmelswillen, sind denn ledigung vor dem Kammergericht in Berlin gefunden. Sachverhalt war folgender: Bei einer im vorigen inter hter abgehaltenen Feuerwehrübung hatte der Cagesneuigkeiten Ein anderer geschlechts hochbetagt im Altstädter Schlosse zu Hanau. Das sogenannte ,, Hanauerland"( der Besis der Grafen im Elsaß und am Rhein) fiel an Hessen- Darmstadt, um später in Folge der politischen Umwälzungen zu Beginn des 19. Jahrhunderts in den Besitz des Martgrafen Karl Friedrich von Baden zu gelangen, ber aus fruchtbare und reichgesegnete Fleckchen Erde in seinen beſondern echug nahm. ** König i. O., 28. Novbr. Die Königin- Mutter der Niederlande traf heute hier zum Besuch ihrer Schwester, der Erbgräfin zu Erbach- Schönberg ein. ** Vom Main, 28. Nov. In der fürzlich in Mömlingen Hattgefundenen Wirtshausschlacht hat es neben dem ledigen Faustin Giegerich noch einen Schwerverwundeten ge geben in der Person des 32 jährigen Steinmez Leonhard Hook von Großheubach. Man glaubt kaum, daß Hook mit dem Leben davon kommt. ** Vom Westerwald, 28. Nov. In Unnau fam es vor einem pause, in dem Spinnstube abgehalten wurde, zwischen den Dorfburschen zu einer Schlägerei, in deren Verlauf einer derselben namens Weber einen lebensgefährlichen Stich in den Rücken erhielt. An seinem Aufkommen wird gezweifelt. Der Messerheld Hermann Schüß wurde verhaftet. Aus dem Gerichtssaal. Landgericht. Gießen, 28. November. Das Schöffengericht Nidda hatte den Ziegler Konrad E von Ober- Mockstadt in eine zweiwöchentliche Gefängnisstrafe genommen, weil er dem Gerichtsvollzieher, der bet ihm eine Pfändung vorzunehmen hatte, Widerstand leistete, sowie denselben bedrohte und beleidigte. Die Staatsanwaltschaft legte gegen dieses Erkenntnis Berufung ein, was zur Folge hatte, daß das Gericht heute die Strafe auf drei Wochen erhöhte. Derselbe Angeklagte hatte dem Rechtsanwalt Link haben und bekommt deshalb wegen Beleidigung drei Monate von Nidda den Vorwurf gemacht, Geld unterschlagen zu Gefängnis. Georg Sch. I von Echzell, stach am 2. September d. J. dem Martin Bolt mit einem Messer in den Kopf, so daß dieser zehn Tage arbeitsunfähig war. Der Angeklagte, welcher dieses reuig eingesteht, wird unter Annahme mildernder Umstände zu sechs Monaten Gefängnis Strafe angerechnet.- Der s. 8t. vom hiesigen Schwurzog hat am 26 Novemberufmann J. Andorn sich während der Uebung die verurteilt. Die erlittene Untersuchungshaft wird auf die rdinand Deder zu Mettere gepugt und die Hände gerieben. in Gießen, auf sein Natal, der gleichzeitig damit verhandelt wurde, war der, gericht wegen Brandstiftung zu zwei Jahren und sechs Molangjährigen treu geleisteten DB der Ackermann Bornscheuer so lange seine Pfeife naten Zuchthaus verurteilte Johann D. von Damm( bei anuar 1903 an, in den Rabte, bis er verlesen wurde und dann vorschrifts- Marburg), welcher diese Strafe in der Zellenstrafanstalt Orträge. Mit Rüdficht auf erge erstattet. mit Emilie Bomberheid bieffet, ubmader babier Müller, Schreiner dahier mit Elisabethe Heuser hierselbit. Am 25.: Wilhelm Poth, Maler in Offenbach a. M. mit Meta Wilhelmine Katharine Bender hierselbst. Seborene. Am 15. Nov.: Dem Händler Eduard Battenberg eine Tochter, Johanna. Am 19.: Dem Wirt Ludwig Georg Bellof eine Tochter; dem Eisendreher Auguſt Wagner eine Tochter. Am 20.: Dem Lackierermeister Sohn, Karl August; dem Schneider Heinrich Klös ein Bent eine Tochter; dem Fuhrmann Georg Leinbach ein Sohn. Am 21: Dem Bahnwärter Heinrich Lippert eine Tochter, Marie; dem Hausburschen Hermann Vogel eine Tochter, Clara, Margarethe Elisabethe. Amm 23.: Dem Kaufmann Georg Karl Reit eine Tochter; dem Landbriefträger Heinrich Schmidt XIV. eine Tochter. Am 24.: Dem Grdarbeiter Simon Hofmann eine Tochter, Marie Margarethe Martha. Am 25.: Dem Taglöhner Johann Peter Rosenbecker eine Tochter, Elise. Am 28. Dem Arbeiter Karl Adolf Gottwald ein Sohn, Reinhold Ferdinand Gustav. Gestorbene. Am 21. Nov. Theodor Heinrich Althoff, 72 Jahre alt, Wagenmeister a. D. dahier. Am 22.: Marie Bayer, 38 Jahre alt, Haushälterin dahier. Am 23: Heinrich Lepper, 40 Jahre alt, Schuhmachermeister dahier; Minna Klein, geb. Boch, 59 Jahre alt, Witwe des Straßenmeisters Philipp Klein dahier; Elisabethe Kraz, 2 Jahre alt, Tochter des Fuhrmanns August Kraz dahier. Am 25.: Theodor Wallenfels, 2 Jahre alt, Sohn des Kaufmanns August Wallenfels dahier; Johann Friedrich Heyl, 64 Jahre alt, Wirt dahier. Am 26.: Elisabethe Lang, 68 Jahre alt, ohne Beruf dahier. Am 27. Klara Elisabethe Pfeiffer, 3 Jahre alt, Tochter des Taglöhners Johann Pfeiffer dahier. Marktbericht. Gieken. 29. Nov. Auf dem heutigen Wochenmartt tofteten Butter per fb. 1.00-1.20 Mt. Hübnereier 2 St. 15-19 Bfa., Enteneter St. -00 Pfg., Käse per St. 5-8 Pfg.. Käsematte 2 St. 5-6 Pfg., Erbsen per Liter 21 Bfg., Linsen per Liter 30 Bfg., Tauben per Baar D. 0.80-0.90, Hübner per Stüd Mt. 1.00-1 20, Hahnen, per Stüd Mt. 0,70-1.25, Enten per Stüd 2.00-2.20, Gänse p. Bfb. 60-64 Pfg, Ochsenfleisch per Pfb. 66-76 Bfg., Rindfleisch per Bfd. 60-64 Pfg. Schweinefleisch per Bfb. 70-80 Big. Schweinefleisch gesalzen per Bfund 0.84 Piq., Kalbfleisch per Pfd. 68-72 Pfg., Hammelfleisch per Pfd. 50-70 Pfg., Kartoffeln per 100 kilo 5.20-5.50 mt., Zwiebeln per 3t. Mt. 3.50-4.50, Milch per Liter 18 Pfa. ßig eintrat. Hiergegen hatte der Brandmeister Otto Das Schöffengericht zu Rosenthal physikalischen Auditorium verf zur Freisprechung gekommen, das Landgericht zu haben. D. wird dieserhalb zu drei Monaten Gefängnis ver- Jagelheim( Pfalz) bet, aus den wir der billigen Preise Don Professor Drude in Ausburg hatte den B. zu 25 Mt. und den anderen, Vortrag ausfallen. Statt desse besseren materiellen Verhältnisse wegen zu 25 Mk. Drud und Verlag der Gießener Verlagsbruderet, borm. Wilh. Keller'sche Buchdruderei( gegr. 1783); für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießen. Buzbach verbüßt, ist angeklagt, den damals beim SchwurUnserer heutigen Gesamt- Auflage liegt ein gericht die Anflage vertretenden Staatsanwalt beleidigt zu Prospekt des weltbekannten Tabathauses J. Fraß in Heinrich S. von Wenings hat gegen ein Urteil des Schöffengerichts Ortenberg Berufung eingelegt. Die of Behaghel am Freitag Einfluß des Schrifttung prachschap" sprechen. Wer einmal urteilt. - AGGI'S BOUILLON KAPSELN à 2 getrenneissen bur 6 Pfg. oder extra starker Kraftbrühe für nur 8 Pfg n. Die geftrige Vorstellung des rverein fand bei start befeptem Ben Beifall. Die Darsteller, vor egelmann, wurden mehrfad er, die in einem Rommerse mit auch im Bekanntmachung. aufmerksam machen. à 12 und 16 Pfg. für 2 getrennte Portionen versucht hat, will stets nur diese Marke haben. Durch einfaches Uebergiessen mit heissem Wasser erhält man eine Portion vorzüglicher Fleischbrühe Stets vorrätig bei Wilhelm Haas, Bleichstrasse 18. laufenden Jahre eine Prämiirung von ritt der Borstellung bringen Es wird hierdurch zur öffentlichen Kenntnis gebracht, -veranstaltet der hiesige Eisenboten des Sparkassenbezirks stattfinden soll. rnhalle an der Nordanlage enimien fönnen von 5 zu 5 Jahren solche Dienstboten! und Gefangvorträgen bestehen und Logis haben und sich über gute Führung durch rfranz„ Die Kreuzfahrer" bore fann nur dann im letzten Dienstjahr abgesehen feinem Ronzert am 16. Nobebem, wenn der Dienstaustritt durch Einberufung zum e, öffentlich zur Aufführung star, durch Auflösung des Haushalts oder durch bie vielen Veranstaltungen in indung eines eigenen Hausstands erfolgt. Es werden e bes Weihnachtsfeftes fann nach alle diejenigen Dienstboten, welche nach den engeren Sinne erhalten, welche bei der Herrschaft| Verschiedenen Anregungen griffe ausweisen fönnen. 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Marie Grünauer, Köchin, München, Buttermelcherstr.11/ 1 r. Leichenfrau Dürr u. Ofenputzer Dürr. Bluto #stock. beh. Timmermann, Hamburg, Fichteftr.33. Bekanntmachung. Im nächsten Jahre soll wieder eine Anzahl ar mer strophulöser Kinder in der Kinderheilanstalt zu BadNauheim behufs Gebrauchs einer Badekur auf Kosten der Sparkasse untergebracht werden. Es ergeht daher an diejenigen Bewohner des Sparfassenbezirks Gießen, welche solche franten Kinder haben, aber nicht in der Lage sind, die Kosten selbst bestreiten zu können, die Aufforderung, sich bei ihrem Pfarramt oder der betreffenden Bürgermeisterei zu melden. Bei der Anmeldung ist ein ärztliches Zeugnis abzugeben, in welchem die Notwendigkeit einer Badekur bescheinigt sein muß. Es fönnen auch solche Kinder berücksichtigt werden, welche bereits auf unsere Kosten eine Badefur durchgemacht haben, falls dies ärztlicherseits für notwendig gehalten wird. Die Pfarrämter und Bürgermeistereien werden gebeten, die einlaufent en Meldungen mit den ärztlichen Attesten und einer Bescheinigung der Mittellosigkeit der betreffenden Eltern bis zum 15. Dezember 1. Js. hierher einzusenden. Später einlaufende Meldungen können nur dann berücksichtigt werden, falls rechtzeitig angemeldete Kinder ausfallen sollten. Beme ft wird noch, daß Kinder unter 3 Jahren, sowie Knaben über 14 und Mädchen über 15 Jahre in die Anstalt nicht aufgenommen werden. Gießen, den 24. November 1902. Der Direktor der Spar- und Leihkasse Gießen. Wiener. Vergebung von Bauarbeiten. Zur Erbauung neuer veterinär- medizinischem Institute der Landesuniversität, zunächst der normalen Anatomie, der pathologischen Anatomie und der chirurgischen Klinik, werden folgende Rohbauarbeiten Moritz Gregori& Sohn, Kreuzplatz 14. Giessen. Grosse Plockstrasse 14. Weihnachtsausstellungen Größtes Lager. Kinderspielwaren. Einladung. Hiermit gestatten wir uns zum Zwecke der Begründung eines Billigste Preise. bezw. Lieferungen unter Zugrundelegung des Miniſt rial- Vereins zur Bebung des Fremdenverkehrs erlasses vom 16. Juni 1893 öffentl. ausgeschrieben. Los I Erdarbeit 3600 cbm Erdbewegung. Los II Erd- und Maurerarbeit 2250 cbm Erdaushub, 1258 cbm Bruchsteinmauerwerk, 2584 cbm Backsteinmauerwerk, 1990 qm Zwischendecken, 66250 kg Eisenträger zu verlegen, 945 qm Mauerisolirung, 251 cbm Hausteine versezen 2c. Steinmetzarbeit in Lungstein( Basaltlava). 208 III 87 Ifdm Treppenstufen, 182 qm Schichtsteine. 208 IV 186 Ifdm Treppenstufen, 155 qm Schichtsteine. 208 V 117 1fdm Treppenstufen, 147 qm Schichtsteine. Steinmenarbeit in rotem Sandstein. 206 VI 251 cbm glatte und profilirte Arbeit. Angebotsunterlagen fönnen auf unserem 3weigbureau, Frankfurterstraße Nr. 83 eingesehen, Angebotsformulare( feine Zeichnungen) gegen Selbstkostenpreis dorther bezogen werden. zu einer am Donnerstag den 4. Desember abends 9 or im Saale des Cafè Leib stattfindenden öffentlichen Versammlung ganz ergebenst einzuladen. Der Vorstand des Vereins der Gastwirte für Gießen und Umgegend E. V. Steins Garten. Eonntag, den 30. November, Nachmittag Concert der hiesigen Regiments- Musik. Anfang 1/25 Uhr. Eintritt 40 Big. G. F. F. Montag, den 1. Dezember, abends 8 Uhr Monatsversammlung bei Kamerad Wiesand. Parfümerie- Artitel wie: Varfumes in den beliebreften rüchen in Gläschen von Familienlog& im Hinterh us zu vermieten. Grünbergerstraße 36, Il In ineinem erfauften buf Brünberger ftrake 5 find r terre- sowie Beletage, neu berge richtet, 6 Zimmer, Badezimmer alem Zubehör, per sofort zu be mieten. A. Hofmann, Wetzsteinstr. 4 Einfa möbl. Zimme zu bermieten Sonnenstraße Schöne 3 Zimmerwo mit Küche und Zubehör zu ben Bahnhofstr. 2 Laber chön möblites Zimmer sofort eb. 15. Nov au be Mäb. Lu miqsplay 8 bat Großer heller Lade mit oder ohne Wohnung ing vertebrsreicher Lage per fofon später zu vermieten. 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Zur Erbauung einer Centralwaschansialt für die Kliniken werden nachstehende Arbeiten auf Grund des Ministerialerlasses vom 16. Juni 1893 öffentl. ausge= schrieben. Los I Spenglerarbeiten. 96 m Hängerinnen, 45 m Abfallrohre. 2c. Los II Dachdeckerarbeiten. Der Vorstand. 3-4-3immerwohn III Stock. fefort zu vermieter Näh. Marburgerstr. leine Familienwohnun fort zu vermi ten. Näb. Tiefenweg Nr. reuaplag 6 Std. sch 3- Zimmerwohnung Küche per fof. eb. später ju Näh. Südanlage 10 part vermieten. **********& u Groß- Felda. Gabrielen farbenb Wohnungsveränderung. Wohne jetzt Neustadt Nr. 28 im Hause dis Her n J. W. Kurz neben meiner bisherigen Wohnung Gleichzeitig empfehle ich mich zur Anfertigung aller Arten von Seilerwaren in befannter guter Ausführung zu mäßigen Preisen. Valentin Brauer, eilermeister. 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