Nr. 226. Erstes Blatt. Abonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 30 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährlich Mr. 150. Gratisbeilagen: Oberhessische Familienzeitung( täglich) Oberhessische Zeitschrift für Landwirtschaft, Obst- und Gartenbau, sowie die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Montag, den 29. September 1902. Gießener 11. Jahrgang. Jnsertionsprei 8: Die einspaltige Petitzeile für Gießen wie ganz Oberheffen, die Kreise Wezlar und Marburg 10 Pfg. sonst 15 Pfg.; Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg. Postzeitungsliste No. 3032. Redaktion und Expedition: Gießen Neuenweg 28. Fernsprechanschluk Nr, 362. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Druck und Verlag der Gießener Verlagsdruckerei, vorm. Wilh. Keller'ſche Buchdruckerei( gegr. 1783); für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießen. Der 3. deuts& e Handwerks- und Gewerbefammertag. ( Von unserem Spezialberichterstatter.) ( Unbefugter Nachdruck verboten.) aus. Leipzig, 26. Septbr. 1. Verhandlungstag. Dem herrlichen Wetter entspricht die gehobene Stimmung, in der sich von 66 Kammern über 200 Vertreter im großen prächtigen Saale des Zoologischen Gartens zur festgesetzten Stunde, um 9 Uhr früh, einfinden. Herr Plate, Vorsitzender der Vorortskammer Hannover, eröffnete die Sigung mit einer Begrüßung der Vertreter der Behörden und der Kammern und brachte ein Hoch auf Kaiser Wilhelm und König Georg Es folgten alsdann Ansprachen des Herrn Geh. Regierungsrats Dr. Lohmann vom Reichsamt des Innern, Herrn Oberregierungsrat Dr. Krische vom sächsischen Ministerium des Innern und Herrn Bürgermeisters Dr. Dittrich für den Rat der Stadt Leipzig. Auch das preußische Ministerium für Handel und Gewerbe, die Staatsregierungen von Württemberg, Hessen, Braunschweig, Schaumburg- Lippe, die Kreishauptmannschaft Leipzig und andere Behörden waren durch Abgesandte vertreten. Im Namen der Leipziger Gewerbekammer hieß Herr Vorsitzender Grüner und im Auftrag der Leipziger Innungen, deren Banner den Saal schmückten, Herr Obermeister Simon alle Teilnehmer freudig willkommen, worauf in die eigentliche Verhandlung eingetreten wurde. Zum 1. Punkt der Tagesordnung: Regelung des Submissionswesens, hatte der Ausschuß des Kammertages einen gedruckten Entwurf von Bestimmungen zur Regelung der öffentlichen Vergebung staatlicher und gemeindlicher Arbeiten und Lieferungen" ausgegeben. Den Bericht darüber erstatten für die Kammern Darmstadt und München die Vorsitzenden Rocke und Komerzienrat Nagler. Ersterer wies darauf hin, daß die hessische Regierung das Vergebungs wesen bereits in zufriedenstellender Weise geregelt habe nach Grundsätzen, die auch im Entwurf enthalten seien; letzterer zeigte, daß der Entwurf vom vorjährigen Darmstädter Kammertage im wesentlichen beibehalten und nur in einigen Punkten geändert und vervollständigt sei. Natürlich könne auch der neue Entwurf nur allgemeine Richtlinien angeben, es wäre aber wünschenswert, daß die Behörden sich mehr als bisher 16] Entlarvt. Roman von Morik Lilie. ( Nachdruck verboten.) Der längst gehegte Wunsch, über das Schicksal dieses Bruders und dessen tragisches Ende Näheres zu erfahren, war es gerade gewesen, welcher ihn nach dem Faltenhof geführt hatte. In der fleinen Stadt, wohin die Gendarmen den Selbstmörder geschafft hatten, erfuhr er ohne Schwierigkeiten Näheres, und er beschloß, die Stelle aufzusuchen, wo Halek sein Leben ausgehaucht hatte. Es war ein schöner, klarer Herbsttag und der Ort kaum eine Stunde weit entfernt; er machte sich daher zu Fuß auf den Weg. So wenig sentimental Ancelot auch veranlagt war, so überfam ihn doch eine Anwandlung von Weichheit, als er an der Stelle stand, wo die Blutthat geschehen war. Später betrat er den an diesem Tage für das Publikum geöffneten Bark und kehrte endlich nach dem Schlosse zurück, dessen eigentümliche, architektonisch interessante Außenseite bewundernd. Da war es, daß die in Jugend und Anmut prangende Braut ans Fenster trat und sich jener rätselhafte Vorgang abspielte, von welchem Ancelot Zeuge wurde. Sofort stieg der Gedanke in ihm auf, aus diesem Vorkommnis Vorteile zu ziehen, dasselbe für seine egoistischen Zwecke auszubeuten. Freilich hatte er keine Ahnung, in welchen Beziehungen das Schloßfräulein zu seinem Bruder gestanden haben mochte. Und er hatte alle Ursache, auf neue Einnahmequellen zu finnen, seine Verhältnisse verschlechterten sich von Tag zu Tag mehr, was ihm nicht entging. Er hatte Seraphine geheiratet, und auf seine Veranlassung hatte Frau Mende und deren Pflegetochter eine schöne Wohnung in einem eleganten Stadtteile Wiens bezogen, für deren Mietzing der Gatte der Lokalsängerin natürlich aufkommen mußte. Die beiden Frauen, welche überall als Mutter und verheiratete Tochter galten, fügten sich rasch in die neuen Verhältnisse, die ihnen ganz anderen Aufwand gestatteten, als sie vorher zu machen in der Lage gewesen waren, und Ancelot wünschte auch von ihnen ein Auftreten, welches sie als bemittelte Leute fennzeichnete. Aber bald überschritten die Ausgaben bei weitem die Grenzen, welche durch Ancelots bescheidenes Ginfonimen gezogen waren. Das war die Zeit, wo er sich seines toten Bruders erinnerte, und er beschloß, dessen Hinterlassenschaft, mochte sie auch noch so gering sein, in Anspruch zu nehmen. Die Not trieb ibn dazu. um die Vorschläge des Handwerkerstandes bekümmerten und die Sache nicht vom grünen Tisch, sondern mehr aus dem Leben heraus beurteilten. Redner beweist, daß das Mittelpreisverfahren alle Beachtung verdiene. Sehr wichtig sei 3. 29, daß bei einem Ausstande der Arbeiter die Lieferungszeit um die Dauer desselben zu verlängern sei, damit nicht durch Streikandrohung ein Druck auf die Arbeitgeber ausgeübt werde. Diese Forderung sei ein Aft der Gerechtigkeit, denn die ReBet gierung müsse auch den Mittelstand schützen. der darauffolgenden Debatte wünscht Herr Emele von der Konstanzer Kammer, daß die Handwerkskammern vor wichtigen Zuschlagserteilungen gehört werden; der Vorsitzende der H.-K. Schwerin, bemängelt, daß unter 3. 21 die Lieferungen über 5000 Mark wieder freigelassen seien, da habe das Baugewerbe sehr geringes Interesse an dem Entwurf; der Vorsitzende der Koblenzer Kammer hält unter 3. 30 die Garantiezeit von 1 Jahr für das Baugewerbe für viel zu wenig verpflichtend; und Herr Schöckel, Vorsitzender der H.-K. Magdeburg, empfiehlt Normen und Gebräuche für einz Ine Bezi fe feststellen zu lassen, da dies für den Verkehr zwischen den Behörden und den Handwerksmeistern sicherlich sehr förderlich sein werde. Nach verschiedenen Erörterungen und einem Schlußwort des Referenten Nagler, in dem dieser für Beibehaltung von 3. 21 eintritt, um nicht das Ganze zu gefährden und den Behörden zu zeigen, daß das gesamte deutsche Handwerk einmütig für den vorgelegten Reformentwurf eintritt, damit endlich um Wandel im öffentlichen Vergebungswesen herbeigeführt werde zur Gesundung des Mittelstandes, wird einstimmig eine zustimmende Resolution gefaßt. Das Referat über Punkt 2 der Tagesordnung hatte der Syndikus der Breslauer Handwerkskammer Dr. Paeschke, und zwar über die Alters- und Invaliditätsversicherung derselbständigen Handwerker. Redner weist auf die soziale Gesetzgebung für die Arbeiter hin, während für den selbständigen Handwerker, der meist auch nicht in der Lage sei, für sein Alter etwas zurück zu legen, so gut wie gar nicht gesorgt sci. Die Versuche einiger Verbände, die Selbstversicherung einzuführen, seien wegen der zu hohen Beiträge nahezu erfolglos gewesen. Es sei daher notwendig, zur Gründung einer obligatorischen Versicherung staatsseitig zu schreiten. Dem Antrage der referieren den Kammer wurde einstimmig stattgegeben, derselbe lautete: Er fehrte vom Falkenhof nach der kleinen Stadt zurück, wo der Nachlaß Halets deponiert war. Seine Legitimationspapiere waren in bester Ordnung, und nach wenigen Tagen wurde ihm das Erbe übergeben. Es war wenig genug; denn die Sente fiel nach dem Tode des bisherigen Eigentümers an eine milde Stiftung. Enttäuscht und verdrießlich sah Ancelot die ihm zugefallenen Gegenstände durch. Da fiel ihm die Brieftasche seines Bruders in die Hände. Sie enthielt verschiedene Papiere, die im bürgerlichen Leben als Ausweis gebraucht werden, Notizen und sonstige Schriftstücke gleichgiltigen Inhalts. Gr entfaltete eines nach dem anderen und nahm von dem Inhalt Kenntnis, wozu gewöhnlich ein flüchtiger Blick genügte, dann barg er die Blätter wieder an ihrem früheren Ort. Plößlich schienen sich seine Augen zu erweitern; hastig eilten seine Blicke über ein eben geöffnetes Papier. Dann ließ er die Hand, die dasselbe hielt, finfen, und der häßliche Ausdruck hämischer Schadenfreude legte sich auf sein farbloses Antlig: das Papier war der Trauschein über die in der Pfarrkirche des fleinen bayrischen Grenzdorfes erfolgte Vermählung des Barons Franz von Halet mit der Jungfrau Erna von Falkenhof. Das Zeugnis trug die Unterschrift des Pfarrers und des Küsters und das Kirchensiegel. Der Schein war unzweifelhaft echt und in der gesetzlichen Form abgefaßt, das Datum dasselbe, an welchem der junge Mann seinem Leben ein Ende gemacht hatte. Ah, steht es so?" rief Ancelot triumphierend aus.„ Dieſes unscheinbare Papier wiegt den ganzen übrigen Plunder der Erbschaft tausendfach auf! Das schöne Mädchen, welches in der Schloßkapelle des Falkenhofes vor dem Traualtare stand, war also die Gattin meines Bruders! Daher also der Ausdruck des höchsten Entsezens auf ihrem Antlib, als sie mich gewahrte. Meine Aehnlichfeit mit ihrem ersten Gatten mußte sie in den Glauben versezen, derselbe sei von seiner Wunde genesen und komme nun, ich die Rolle dieses ersten Gatten fortzuspielen!" um seine Rechte geltend zu machen. Nun, einstweilen gedenke Ein heiseres Lachen fam von seinen Lippen; dann verbarg er das für ihn so wertvolle Papier sorgfältig in seiner Brusttasche. XIV. Auf der Spur. Graf Roded war wieder in der Hauptstadt eingetroffen, um dort für den Winter Wohnung zu nehmen. Ancelot war bei ihm. Der 3. Deutsche Handwerks- und Gewerbefammertag hält es für unbedingt notwendig, daß eine obligatorische Alters- und Invaliditäts- Versicherung für sämtliche selbständigen Handwerker durch Reichsgesetz eingeführt wird. Mit den nötigen Vorarbeiten und der Aufstellung der Leitsätze wird die Handwerksfammer zu Breslau betraut." Leider wurde nachstehende Resolution der Kammern Magdeburg, Halle und Dessau abgelehnt": „ Der 3. deutsche Handwerks- und Gewerbefammertag wolle beschließen, den hohen Bundesrat zu bitten, im Verfolg der§§ 14 und 2 Abs. 1 des Invalidenversicherungsgesetzes die erwähnten Bestimmungen für den derzeitigen Interessentenkreis als obligatorisch zu erklären. " - Die Eintragung von Handwerkern ins Handelsregister", Punkt 3 der Tagesordnung, be handelte für die Handwerkskammer Erfurt Herr Reichstagsabgeordneter Jacobsfötter als Referent. Er wies auf den( von Juristen bestrittenen) Gegensatz zwischen § 2 und§ 4 des Handelsgesetzbuches in Bezug auf Handwerksbetriebe hin und stellte sich auf den Standpunkt der Handelskammer Bochum, daß die Handwerker die Pflicht der Eintragung nicht aufgeben sollten, um nicht der Rechte des Vollkaufmanns verlustig zu gehen. Die Doppelbesteuerung für die Handwerks- und Handelskammer müsse allerdings entschieden aufhören; die Entscheidung darüber von unparteiischer Seite erfolgen, nicht einseitig von der Handelskammer und dem Registerrichter. Auf Grund der Steuerbeiträge sei wenigstens in Preußen leicht zu entscheiden, wie weit ein Geschäft faufmännisch, und wie weit es gewerblich sei. Herr Sekretär Moritz von der Dortmunder Kammer tritt dagegen für die freiwillige Gintragung in das Handelsregister ein und ist gegen die Registerpflicht, wie sie die vorgeschlagene Resolution ausspricht. Man solle die handwerklichen Betriebe den landwirtschaftlichen darin gleichstellen und damit werde auch die Doppelbesteuerung beseitigt. In der weiteren Debatte für und wider die Registerpflichtigkeit betrachtet der Vertreter der Handwerkskammer Magdeburg es als des Pudels Kern, daß möglichst einheitlich von den Behörden darüber entschieden werde, wer zum Handwerk gehöre oder nicht. Ein bayrischer Vertreter weist darauf hin, daß in Bayern die Kosten der Handwerkskammern von den Kreisen getragen werden, mithin die Doppelbesteuerung deshalb fortfalle, doch bezweifelt Herr Jacobsfötter, daß der preußische Staat dem Beispiel" Bayerns folgen werde. Ich bin Dir für Deine Bemühungen zur Auffindung meiner Enkelin sehr dankbar, Paul", sagte er gütig, wenn dieselben bis iegt auch leider ohne Erfolg geblieben sind. Blüdlicher als Du ist mein Rechtsanwalt gewesen, und wenn nicht alles trügt, ist er auf richtiger Fährte." Der Angeredete horchte hoch auf. Er hatte Mühe, seinen Gleichmut zu bewahren. In diesem Augenblick meldete ein Diener den Advokaten Hartwig. ,, Ah, der kommt wie gerufen! Jegt fann er Dir selbst erzählen, was" er inzwischen für Fortschritte gemacht hat", rief der Graf. Der Jurist trat ein. Freundlich streckte ihm der Hausherr die Hand zum Gruße entgegen und lud ihn ein, Blaz zu nehmen. Bringen Sie mir wieder gute Nachrichten, lieber Hartwig?" fragte er, erwartungsvoll ihm ins Antlig blickend. Es ist nichts von Belang vorgekommen, Herr Graf", ver fegte der Rechtsanwalt. Indeffen hoffe ich, daß wir bald am Biele sein werden. Das wäre vielleicht schon der Fall, wenn die Frau nicht so oft ihre Wohnung wechselte." " Meinen Sie Frau Raday?" fragte Ancelot mit erkünftelter Gleichgiltigkeit, während er kaum seine innere Erregung zu vers bergen vermochte. Paul ist erst gestern von einem Ausfluge in den Böhmers wald zurückgekehrt", belehrte der alte Herr den Advokaten. Er ist von unseren neuesten Entdeckungen noch nicht unterrichtet." " Dann wird es Sie freuen, zu vernehmen, daß wir jegt in unseren Forschungen nach den Vermißten einen bedeutenden Schritt vorwärts gethan haben", wandte sich Hartwig an Ancelot. Ich hatte ganz Wien nach einer Frau Naday durchstöbert, aber vergeblich, dieser ungarische Name existierte nicht. Als alle Nach forschungen vergeblich blieben, kam mir der Gedanke, die Frau fönne wieder geheiratet und damit ihren Namen verändert haben. Ich sah die Kirchenregiſter und Trauungsbücher einer ganzen Anzahl von Kirchen durch und hatte endlich die Freude, in den Verzeichnissen der Kirche zu Maria Trost den längstgesuchten Namen Eva Raday zu finden. Sie war dort mit einem Gastwirt Mende getraut worden, mußte also in der Gemeinde St. Ulrich. zu welcher diese Stirche gehört, wohnen. Ich durchforschte alle Straßen der Gegend und zog in allen Wirtshäusern Erkundigungen ein, aber über einen Schankwirt Mende war nichts zu erfahren. Endlich sagte mir ein Konstabler, welcher schon seit einer langen Reihe von Jahren in diesem Bezirke angestellt war, der Mann sei tot und die Witwe habe die Kneipe aufgegeben, um mit ihren beiden Töchtern in einem anderen Stadtteil Wohnung zu nehmen. Einige dieser Wohnungen habe ich ausfindig gemacht, aber stets war die Frau schon wieder ausgezogen. Sie scheint sehr oft zu wechseln.". werde, Ausführung. In der Annahme das es ihr nicht gelingen dieselbe Frau Halgren brieflich bon Der nothwendigkeit fette in Kenntniß. mußte sie zwingen rechtigt anzuerkennen, bazu verstehen, das Vorgehen be nur mit turzen Worten von den Der Egoismus dieser Frau würde Stieftochter als bedulden. das Anstandsgefühl ihrer Handlungsweise zu überze organs par nur schwer aber schon war. Er nickte schiden, nicht wo ,, Und das Kopfe ad einige? Du willst es nun an Frau Halgren ihm einer Meinung minuten fuhr er fortebiat mit dem Wir davon bezahlen." müſſen ſehen, wie wir durchkommen, ich will die Arbeiter Nein, Ontel Lars, ich werde das nicht thun. Her Halgren sagte nichta that einen tiefen gernden Jußes betrat jie Garten und Haus. sie ihr Zimmer. Niemand empfing fie. ihr wie ausgestorben. Fir ang langt, tlinEeinbar erschien unb mertem Hausmädchen, un sich bei diesem nach Syngelte sie d növes Besinden zu erkundigen. Heute sei dem Mädchen. Die Hoffnung, die krante hergestellt zussen. die gnädige Frau räulein besser, aber am Montag habe Schlimmste befürchtet, erzählte das orde mehl auch achen fränkischen. Wie freundschaftlich fie Die osmanische Frau liebt keine Annäherung von Angelegenheiten ihres Haushaltes, sondern gestattet ihr auch höchst fehrt, so versagt sie ihr doch nicht nur jede Einmischung in die inneren Ei Blick in türkische Haushaltungen. auch immer mit derselben ver( Nachdruck verboten.) Seiten der Jm Dalaft des Paschas. Schließlich wird die von ihm vertretene Resolution mit Stimmenmehrheit angenommen. Sie lautet wie folgt: Nach dem Handelsgesetzbuch haben die Handwerker unter bestimmten Voraussetzungen das Recht und die Pflicht, ihre Firma in das Handelsregister eintragen zu lassen. Im wohlverstandenen Interesse der Handwerker liegt es, daß ihnen dieses Recht erhalten bleibt. Bei der Entscheidung, ob ein Handwerksbetrieb verpflichtet ist, seine Firma eintragen zu lassen, sollten Mitglieder der Handels- und der Handwerkskammer unter einem unparteiischen Vorsitzenden mitwirken. Die Eintragung eines Gewerbebetriebs in das Handelsregister hat keinerlei Bedeutung für die Entscheidung der Frage, ob der betreffende Betrieb ein Handwerksbetrieb ist". Die jetzt bestehende Doppelbesteuerung ist unter allen Umständen zu beseitigen. Zu diesem Zweck empfiehlt es sich: a) nach dem Vorschlage der Handelskammer Bochum der Erlaß folgender Bestimmung: Reine Handwerksbetriebe, welche in das Handelsregister eingetragen, sind von der Beitragspflicht und dem Wahlrecht zur Handelskammer ausgeschlossen, sofern nicht die Zulassung von ihnen selbst beantragt wird; betraut werden. sich die Teilnehmer zu einem gemeinsamen Mahl| im Ministerium des Innern Oberregierungsrat August Weber vereinten. Politische Dachrichten. Berlin, 27. Sept. Infolge der Waffenschmuggeleien japanischer Händler auf den Karolinen und der Ausweisung dieser Händler von der Insel Ruck wird der kleine Kreuzer " Coroman" demnächst nach dieser Inselgruppe eine Seereise ausführen, um dort die deutsche Flagge zu zeigen. Hamburg, 26. Sept. In der heutigen vertraulichen Vorbesprechung der Delegierten zum freisinnigen Parteitag wurden die Anträge auf Deffentlichkeit der Verhandlungen abgelehnt. Zum ersten Vorsitzenden wurde SchmidtElberfeld gewählt. b) bei sogenannten gemischten Betrieben ist die Beitragspflicht zur Handels- und Handwerkskammer entsprechend zu teilen." Ueber den vierten Punft: Sachverständige aus dem Handwerkerstande" verbreitet sich für die Wiesbadener Kammer Herr Sefr. Schröder. Man fönne nicht verlangen, daß der Richter in allen Sätteln gerecht sei, daher fomme es vor, daß die gerichtlichen Urteile nicht immer so ausfallen, daß man sich in den Kreisen der Sachverständigen damit befreunden könne. Herr Syndikus Dr. Brehmer von der Lübecker Gewerbekammer führte aus, daß in den Hansastädten auf Wunsch der Parteien von den Gewerbekammern Sachverständige bestellt und mit der Untersuchung der Sache Dies sei aber auch in anderen Staaten leicht durchzuführen, ohne die Reichsgesetzgebung in Anspruch zu nehmen, und zwar auf Grund des Paragraph 404 der Zivilprozeßordnung.- Herr Dr. Schwalenberg, Syndikus der Dessauer H.-K. befürwortete, bet den zuständigen Reichs- und Landesbehörden eine Aenderung der derzeitigen Rechtslage dahin zu beantragen, daß in Konkursfällen von Handwerkern nur Handwerker als Konkursverwalter zu bestellen sind und daß bei Pfändungen in Handwerksbetrieben im boraus bestellte Sachverständige desselben Gewerbes hinzugezogen werden müssen." Der Antrag wurde, als nicht ganz zur Sache gehörig, abgelehnt und die nachstehende Resolution( nach einer keinen Abänderung auf Vorschlag des Herrn Dr. Brehmer) einstimmig angenommen: " Der 3. deutsche Handwerks- und Gewerbefammertag wolle beschließen, dahin zu wirken, daß Einrichtungen geschaffen werden, wonach durch die Handwerkskammern und die mit Wahrnehmung der Nechte und Pflichten, derselben betrauten Gewerbefammern oder auf deren Antrag durch die höhere Verwaltungsbehörde für die stärkeren HandwerksKiel, 27. Sept. Eine Anzahl Geistlicher der evangelisch- lutherischen Landeskirche Schleswig Holsteins erhob in Neumünster gemeinsamen Protest gegen das Vorgehen ihrer strenggläubigen Aintsfollegen, den Kultusminister zu be stimmen, Professor Baumgart seines Amtes zu entheben und die Kieler theologische Fakultät mit einem dogmengläubigen Lehrer beseßen. Die Protest- Resolution wird dem Kultusminister überreicht werden. - In unterrichteten Kreisen wird ernsthaft mit der Einberufung des preußischen Abgeord= netenhauses in der zweiten Hälfte des November gerechnet. Auch verlaute, daß die Kanalvorlage in Gestalt eines Entwurfes einer Wasserverbindung Berlin Stettin und Dortmund- Rhein umfassend teilweise wieder eingebracht werden soll. berein Am 15jähriges bereinen We Feier beftan gegen 12 W außer den 8 der Vorsig bas Amt b der Reichs ** Ar nebenfte zum Ministerialrat im Ministerium des Innern und zum Vorsißenden der Abteilung desselben für öffentliche G.sundheitspflege ernannt; ferner wurden ernannt der vortragende Rat in der Abteilung für Schulangelegenheiten des Ministeriums des Innern Oberregierungsrat Wilhelm Best zum Ministerialrat im Ministerium des Innern; der vortragende Rat bei der Abteilung für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe des Ministeriums des Innern Oberregierungsrat Heinig over zum vortragenden Rat im Ministerium des Innern und dessen Abteilung für Schulangelegenheiten, den vortragenden Rat bei der Abteilung für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe des Miniſteriums des Innern, Oberregierungsrat Dr. Karl Usinger zum vortragenden Rat im Ministerium des Innern, der ständige Hilfsarbeiter bei dem Ministerium des Innern Regierungsrat Franz Hölzinger zum vortragenden Rat bei der Abteilung für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe des Ministeriums des Innern unter Verleihung des Amtstitels als Oberregierungsrat, der Kreisamtmann bei dem Kreisamt Friedberg Dr. Eugen Wagner unter Verleihung des Charakters als Regierungsrat zum ständigen Hilfsarbeiter bei der Abteilung für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe des Ministeriums des Innern. Dem ständigen Hilfsarbeiter bei dem Ministerium des Innern Adalbert Frhrn. von Stard wurde der Charakter als Regierungsrat erteilt; der Ministerialsekretär im Staatsministerium Dr. Ernst Weber wurde zum ständigen Hilfsarbeiter bei dem Ministerium des Innern unter Verleihung des Charakters als Regierungsrat ernannt; der Kreisamtmann bei dem Kreisamt Offenbach Dr. Joseph Valckenberg zum Ministerialsekretär im Staatsministerium, der Kreisamtmann bei dem Kreisamt Groß- Gerau Dr. Paul Wörner zum Kreisamtmann bei dem Kreisamt Friedberg, der Kreisamtmann bei dem Kreisamt Oppenheim Dr. Karl Kehrein zum Kreisamtmann bei dem Kreisamt GroßGerau, der Kreisamtmann bei dem Kreisamt Schotten Wilhelm Bohn zum Kreisamtmann bei dem Kreisamt Oppenheim, der Regierungsassessor Martin Emmerling zum Kreisamtmann bei dem Kreisamt Offenbach, der Regierungsassessor Heinrich Gebhardt zum Polizeikommissär bei dem Polizeiamt Darmstadt mit dem Titel Polizeiamtmann und dem Rang eines Kreisamtmanns und der Regierungsassessor Hermann Pfeiffer zum Kreisamtmann bei dem Kreisamt Schotten. us Sachsen. Während der letzten Session des Landtags haben bereits mehrere industrielle Vereine eine Ausdehnung der staatlichen Feuerversicherung als Gegengewicht gegen das Kartell der deutschen Feuerversicherungsgesellschaften verlangt. Der Landtag beauftragte daraufhin die Staatsregierung, diese Anregungen zu erwägen. In jüngster Zeit hat die Chemnizer Kammer die zwangsweise Einführung der Maschinenversicherung und die Ausdehnung der staatlichen Zwangsversicherung auf Warenvorräte und Mobilien dringend empfohlen. - Die verstorbene Königin von Belgien hinterläßt ein Barvermögen von höchstens einer Million Frs., das nach Abzug der Legate, an denen auch die Armen von Spa reichlich teilnehmen, ihren drei Töchtern zufällt. Im Testament ist auch ihre Enkelin Dorothea, die Gemahlin des Herzogs Ernst Günther von Schleswig Holstein, mit Geschenken bedacht. - Antwerpens Beileids- Telegramme erhalten Die Dame der Gräfin Longay hat von 17,000 Einwohnern Brüsseler Gesellschaft sandten eine Kundgebung der Teilnahme, zugleich mit dem Ausdruck ihrer Entrüstung über das Geschehene. Stuhlweißenburg, 27. Sept. Zwischen den beiden Redakteuren Feher und Knöbel fand ein Duell statt. Knöbel wurde tötlich verletzt. Ersterer hat sich dem Gericht gestellt. Washington, 29. Sept.( Pribattelegram m.) Wegen Verschlimmerung im Befinden Roosevelts wurde gestern eine erneute Operation am Knie vorgenommen und der angegriffene Knochen bloẞgelegt. - Die Gründung der Vereinigten Staaten von Südamerika wird von der Preſſe von Chile und Peru energisch befürwortet. General Körner( ein Deutscher), Oberbefehlshaber der chilenischen Armee soll der Vater dieses Gedankens sein. Giessener Cagesneuigkeiten. verfehr eröff auf Begdorf Aus F V. Aber biefiger Ge Frau Dui firmeß" Bolf aus auf den lebten bei ** Tro arbeiter Wa ihrer filberr ** Aus tagswal Wahlfreis geordnete Grünberg gewählt zu Buzbach. meifter Sto heriger Ber Weidner- Her ** Busba fprechung über befondere die G Bahnhof Bugba dem Bürgermeif Der Provinzialdirektor der Provinz Oberhessen, Dr. Andreas Breidert in Gießen ist von den Dienstverrichtungen eines Mitgliedes der Prüfungskommission für das Justiz- und Verwaltungsfach entbunden und an dessen Stelle der Ministerialrat im Ministerium der Finanzen Dr. Johannes Becker zum Mitglied der bezeichneten Kommission ernannt worden. Der ständige Hilfearbeiter bei dem Ministerium der Finanzen, Oberfinanzassessor Hermann Frhr. Schenck zu Schweinsberg erhielt den Charakter als Regierungsrat. Der Kontrolleur bei der Landeslotterie- Direktion Peter Bittel wurde zum Oberbuchhalter, der technische Kontrolleur bei der Landeslotterie- Direktion Alexander Pille zum technischen Sekretär, der Registrator bei der LandeslotterieDirektion Ludwig Pons zum Sekretär, und der Bureauassistent bei der Landeslotterie- Direktion Adam Nohe zum Buchhalter sämtlich bei der Direktion der Hessisch Thüringischen Staatslotterie mit Wirkung vom 1. Oftober an Saloniki, 27. Sept. Der„ Neuen Freien Presse" arten besonders tüchtige, angesehene Handwerks- wird aus Saloniki gemeldet: Alle bulgarischen Dörfer meister als handwerkliche Sachverständige für eine Reihe von Jahren bestellt und beeidigt werden im Vilajet Monastir, namentlich die Dörfer in der Umfönnen, eine Einrichtung, wie sie in den Hansa- gebung von Sodena haben sich am Dienstag gleichzeitig Städten seit Jahren besteht und sich bewährt hat." erhoben. Die Aufständischen rücken gegen die türkischen Für den 5. und letzten Punkt der heutigen Tages- stöße stattgefunden. Die Militärbehörden von Monastir Dörfer vor und es haben bereits blutige Zusammenordnung hatte Herr Dr. Lindström Hannover zu referieren. Es handelte sich um die von den preußischen nach den aufständischen Gebieten. und Saloniki senden mit größter Beschleunigung Truppen und anderen Regierungen eingeforderten Gutachten über den Befähigungsnachweis im Baugewerbe. Nur zwei Gutachten von Kammern haben die Bedürfnisfrage verneint; fast alle kammern also und der Innungsverband deutscher Baugewerksmeister find dafür eingetreten. Die Gutachten lassen allerdings an Vollständigkeit und Beweiskraft manches zu wünschen übrig, aber es sei begreiflich, daß man sich aus Kollegialität vielfach zurückhalte und ein Zwang sei nicht gut auszuführen. Immerhin sei erwiesen, daß im Baugewerbe durch ungenügende Vorbildung und mangelhafte Verantwortlichkeit viel Schaden angerichtet worden set. Die wichtigste und schwierigste Frage ist nun die Abgrenzung, ob man den Befähigungsnachweis nur für die eigentlichen konstruktiven Baugewerbe oder alle Bauhandwerker einführen solle. Er habe 60 Gutachten durchgearbeitet und müsse erklären, daß wegen der örtlichen Verschiedenheit allgemeine flare Bestimmungen über das Uebergreifen der einzelnen verwandten Gewerbe nicht zu treffen seien, man müsse darin den einzelnen Kammern für ihre Bezirke Freiheit lassen. Der Kammertag sei daher nicht berufen, über diese Frage abzustimmen, er möge nur freudig begrüßen, daß durch die Einholung der Gutachten die Einführung des Befähigungsnachweises bedeutend näher gerückt sei, und zwar solle dieser Nachweis erbracht werden durch die staatlich geordnete Meisterprüfung.- Herr Reichstagsabgeordneter Guler schließt sich dem Vorredner im allgemeinen an, nachdem nun einmal der Antrag den Befähigungsnachweis für das gesamte Handwerk hier zu diskutieren, von der Vorversammlung abgelehnt ſet. Es freue ihn, daß diese Sache wenigstens zum Teil vorwärts gehe; auch er trete dafür ein, daß der Befähigungsnachweis nicht in engem Rahmen und den heutigen Berhältnissen mehr angepaßt zur Einführung gelange, um namentlich das Standesbewußtsein im Handwerk zu heben. Eine vom Referenten vorgetragene längere Nesolution wurde mit allgemeiner Zustimmung begrüßt und die heutige Sigung alsdann geschlossen, worauf ** Der Großherzog empfing am 27. Sept. den Major z. D. v. Branconi, Bezirts- Offizier beim LandwehrBezirk I Darmstadt, den Leutnant Kreischmar vom Infant.Reg. Kaiser Wilhelm( 2. Großh. Heff.) Nr. 116, tommandiert zur Intendantur, den Assistenten der zoologischen Abteilung des Wuseum Or. List, den Eisenbahn- Inspektor a. B. Scheyrer; zum Vortrag den Staatsminister Rothe, den Finanzminister Gnauth, den Geheimen Kabinettsrat Römheld, den Generaldirektor des Hostheathers und der Hofmusik Berner. Am selben Tag nachmittags 14 Uhr im Residenzschloß den königl. ſächs. Oberhofmeister v. Malortie, den Oberregierungsrat v. Nostiz vom Ministerium des Aeußeren und den Oberleutnant im Garde- Reiter- Regiment v. Hinüber, welche die Thronbesteigung des Königs Georg von Sachsen notifizierten. ** Der Großherzog hat am 27. Sept. dem Hofmaler und Professor A. Noack in Darmstadt das Ehrenkreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. ernannt. ** Die Jahresversammlung der hessischen Anwaltskammer findet in diesem Jahre am 4. Oktober hier in Gießen statt. Die Tagesordnung sieht die Regularien vor, außerdem einen Bericht über den Berliner Juristentag und Vorschläge für das Programm der 1903 in Straßburg zusammentretenden Anwaltstage. ** Ernennungen und Versetzungen. Der Großherzog hat am 27. Sept. den Ministerialrat im Ministerium des Innnern und Vorsitzenden der Abteilung für öffentliche Gesundheitspflege, Geheimerat Ferdinand Emmerling mit Wirkung vom 16. Oftober an auf sein Nachsuchen und unter Anerkennung seiner langjährigen, treuen und vorzüglichen Dienste in den Ruhestand vers ßt und den vortragenden Rat ** Der Neubau der katholischen Kirche ist zur Vergebung ausgeschrieben. Als Bauplaß ist schon seit einiger Zeit ein Grundstück in der Wilhelmstraße, nicht weit von der alten Kirche ausersehen. Der Baugrund ist hier sehr gut; er ist felsig. Der Neubau wird ziemlich die gleiche Form wie die seitherige Kirche erhalten, nur soll er etwas größer. werden. Die jetzige Kirche iſt aus Sandstein erbaut; der Neubau soll aus Lungsteinen aufgeführt werden, da dieser Stein dauerhafter ist. Auch den Turm gedenkt man möglichst die Erdarbeiten noch im Winter in Angriff genommen. Als aus diesem Material aufzuführen. Voraussichtlich werden Bauzeit sind 5 Jahre vorgesehen. Die Bauleitung ist Herrn Architekt Becker aus Mainz übertragen. Man beabsichtigt, nach Fertigstellung des neuen Gotteshauses die seitherige Kirche in ein Vereinshaus für den katholischen Gesellenverein umzuwandeln. biefigen Ratha Eisenbahndiretti Frankfurt, ferne Oberbaurat Cul ** Das Stadt- Theater hat gestern Abend seine Eröffnungsvorstellung gegeben. Die Direktion hatte ein Stück Der Hypochonder gewählt, mit welchem sie die Freunde eines wirklichen Theatergenusses gleich zu Anfang wieder für sich gewonnen hat. Schon der Eingang dieses v. Moser'schen 5 attigen Lustspieles:" Treten Sie herein, Herr....", war für diesen ersten Abend eine feine Einladung für das Publikum. Nun, der Besuch ließ auch nichts zu wünschen übrig; man fann getrost sagen, das Stück wurde bei gutbeseztem Hause gegeben. Und warum sollte es anders sein; das Stück hat ja eine so reiche Fülle origineller und heiterer Episoden, daß der Mensch für ein paar Stunden sich recht nach Herzenslust amüsieren fann. Daß man das auch wirklich konnte, dafür sorgte die Künstlerschar; alle waren am Plaze. In erster Linie müssen wir unseren altbekannten Herrn Ramseyer das Kompliment kurz, in diesen Rollen ist er ohne zu schmeicheln Meister. machen, daß sein Rentier Birkenstock wirklich originell war; Emma, Birkenstock's Frau( Frl. Lina Schmidt) wie die Frau Sauerbrei( Frau Direktor Kruse) waren mit dem Sauerbrei ( Herr Fritz Becker), wie man so sagt, Beherrscher der Situation und der Regie kann es bei solchem Personal ja auch nicht schwer fallen, daß alles am Schnürchen geht. Wir wollen heute auf weitere Einzelheiten nicht eingehen, Die erste Vorstellung hat den Beweis gegeben, daß man in da uns ja noch so viel Gelegenheit geboten werden wird. dieser Saison wieder gutes schauen wird. tagsabgeordnet fchaft. Auf V Frankfurt ein Bußbach vorg Weser- Bahn Ehrenzerfeite hierüber, nad durch die Kön Minifterium zu machte der Dire her Beglare Der Bau derfel auf fich warte als Vertreter fall bereit, di ** Fran Markt Un Ne Pr Heh Auß Nachdem d Der Einlager 34 ermäkige jenigen Einlege Dezember 1. Au befchließen Gieße follen. Ver Magitab, dreifa Etala, 2 Mtr. obnung abzugebe a frets friidh gefcho emp Bildpreth zum gerat Auguft Weber Innern und öffentliche Gesund nnt der vortragende enheiten des Mini " Am gestrigen Tage beging der hiesige Bäckerverein Frühauf" unter zahlreicher Beteiligung sein 15 jähriges Stiftungsfest gemeinschaftlich mit den Brudervereinen Weglar und Marburg in Stein's Saalbau. Die Feier bestand aus Konzert, Tanz und Verlosung, welche gegen 12 Uhr ihr Ende erreichte. Erwähnt sei noch, daß außer den 8 Gründern, welche noch hier am Orte sind, auch Der Vorsitzende Herr Hahn schon 12 Jahre als solcher bas Amt befleidet. Wilhelm Beft zum n; der vortragende t, Handel und Ge Oberregierungsrat Ministerium des elegenheiten, den Landwirtschaft, 3 Innern, Ober tragenden Rat im Sarbeiter bei dem nz Hölzinger ** Am 15. Oftober wird in Kirchen( Sieg) eine von der Reichsbankstelle in Siegen abhängige Reichsbanknebenstelle mit Rasseneinrichtung und beschränktem Giroberkehr eröffnet und zugleich ermächtigt werden, auch Wechsel auf Begdorf einzuziehen. Aus Hessen und nachbargebieten. v. Abendstern. Den Abschluß mit den Kirchweihfesten htefiger Gegend macht seit einer Reihe von Jahren Frau Duill mit der sogenannten" artoffelür Landwirtschaft, Des Innern unter ungsrat, der Arei .Eugen Wagner Regierungsrat zum Des Innern. Dem Herium des Innern der Charakter als fretär im Staate für Landwirtschaft firmeß". So war am gestrigen Sonntag viel junges nt; der Kreisamt Volk aus der ganzen Umgegend Preußen wie Hessen auf dem Abendstern zusammengekommen und verlebten bei Tanz und Gesang einen gemütlichen Sonntag. *** Trohe bei Gießen, 28. Sept. Der Cigarrenm ständigen Hilfe arbeiter Wagner und Frau feierten gestern das Fest unter Verleihung ihrer silbernen Hochzeit. ** Aus Oberhessen, 28. Septbr. Ueber die LandJoseph Valden, tagswahlaussichten schreibt man uns: Im tsministerium, der Wahlkreis Herbstein- Ulrichstein wird der bisherige AbGerau Dr. Bauf geordnete Schmalbach zweifellos wiedergewählt. reisamt Friedberg, Grünberg hat der Antisemit Hirschel gute Aussichten penheim Dr. Karl gewählt zu werden. Gesichert ist die Wahl von JouyKreisamt Groß. Butzbach. In Lauterbach- Schlitz wird der Bürgermt Schotten Wil meister Stöpler von Lauterbach gewählt werden. BisKreisamt Oppen heriger Vertreter war Bürgermeister Zinßer- Schliß. Weidner- Herchenhain dürfte wiedergewählt werden. mmerling zum der Regierungsmmiffär bei dem zeiamtmann und legierungsassessor ei dem Kreisamt Oberhessen, Dr. en Dienstverrich mission für das Dan dessen Stelle zen Dr. Johannes mmission ernannt Ministerium der rhr. Schenck zu 8 Regierungsrat. -Direktion Peter chn sche KontrolDer Bille zum r Landeslotterie nd der BureauSam Nohe zum der Hessisch Thü m 1. Oftober an der hessischen gre am 4. Oftober icht die Regularien Berliner Suriftentag 1903 in Straßburg en Kirche ist zur t schon seit einiger nicht weit von der ist hier sehr gut; die gleiche Form - er etwas größer Oftein erbaut; der werden, da dieser enft man möglichst ussichtlich werden fgenommen. Als uleitung ist Herrn Man beabsichtigt, uses die seitherige ** Butzbach. Am letzten Mittwoch Vormittag fand im hiesigen Rathaussaal eine Versammlung statt, wegen Besprechung über den Bahnbau Buzbach- Lich, insbesondere die Einführung und Einmündung derselben auf Bahnhof Buzbach. An den Verhandlungen nahmen außer dern Bürgermeister und Stadtvorstand teil ein Vertreter der Eisenbahndirektion und ein solcher der Betriebs- Inspektion Frankfurt, ferner Finanzrat Dr. Rohde, Kreisrat Fey, Großh. Oberbaurat Cullmann, Vereinigungsfommissär Spamer, Landtagsabgeordneter Jouß und die Bauleiter der Bahnbaugesellshaft. Auf Vorschlag des Vertreters der Eisenbahndireftion Frankfurt einigte man sich dahin, das vom Stadtvorstand Butzbach vorgeschlagene Projekt einer Unterführung der MainWeser- Bahn und Einmündung der Licher Bahn auf der Schrenzerseite in Erwägung zu ziehen und die Entscheidung hierüber, nachdem eine nochmalige Brüfung der Angelegenheit durch die Königliche Eisenbahndirektion erfolgen soll, dem Ministerium zu überlassen. Als einen der Hauptgründe machte der Direktionsbeamte hierfür die spätere Einmündung der Weglarer Bahn geltend und ließ durchblicken, daß der Bau derselben gesichert und wohl nicht mehr sehr lange auf sich warten lassen würde. Regierungsbaumeister Reh, als Vertreter der Firma Lenz u. Komp. erklärte sich ebenfall bereit, diese Angelegenheit einer Prüfung zu unterziehen. ** Frankfurt a. M., 28. September. Wie bereits früher von uns berichtet, beabsichtigt der Erbgroß herzog von Baden das Kommando über das 8. Armeeforps( Koblenz) niederzulegen und nach Karlsruhe überzusiedeln. Als Nachfolger ist der Kommandeur der 21. Division, Generalleutnant und Generaladjutant v. Deines dahier ausersehen. Der Wechsel wird sich in aller Kürze vollziehen. ** Frankfurt a. M., 28. Sept. Die Mitglieder des demnächst hier stattfindenden Internationalen Kongresses zur Bekämpfung des Mädchenhandels sind auf den 10. Oftober vom deutschen Kaiserpaar zu einem Frühstück nach Schloß Homburg v. d. H. geladen. 170 Personen nahmen daran teil. Ob die Majestäten selbst erscheinen, ist noch nicht bestimmt. Man nimmt jedoch an, daß wenigstens die Kaiserin anwesend sein wird. ** Offenbach. Mit großer Majorität wurde beschlossen, daß die Stadt fich mit 10 000 Mt. an der Errichtung der Hessischen Hypothekenbank beteiligen soll. Darmstadt, 29. September. Professor August Noack an der Technischen Hochschule Darmstadt feierte gestern seinen 80. Geburtstag. Die Studentenschaft überreichte ihm eine Huldigungsadresse. ** ** Darmstadt, 28. Sept. Bei der Fertigstellung der Turmmauer an der Technischen Hochschule dahier ist gestern Nachmittag 4 Uhr ein schwerer Unglücksfall passiert, indem beim Abrüsten der 51 Jahre alte Schlosser Joh. Fr. Beck aus Bessungen aus einer Höhe von 16 Metern herabstürzte, und sofort tot blieb. ** Mainz, 26. Sept. Der in industriellen Kreisen bekannte Malzfabrikant Herr Jakob van de Bergh im benachbarten Kostheim, langjähriges Mitglied des Deutschen Brauerbundes, verschied heute plötzlich infolge eines Schlaganfalles. ** Kassel, 28. Septbr. Auf dem Bahnhof HammMünden wurden am Freitag Abend dem Bahnarbeiter Schulze, der noch vor Einlauf eines Personenzuges das Geleise überschreiten wollte, beide Beine und eine Hand abgefahren. Der Unglückliche starb bald darauf an Verblutung. Aus dem Gerichtssaal. Schwurgericht. Gießen, 29. September. Kurz nach 9 hr wurden die Schwurgerichtssig ungen für das 3 Quartal dieses Jahres eröffnet. Der Vorsitzende, Landgerichtsrat Holzapfel, begrüßte zunächst die Geschworenen und macht sie auf ihre Pflichten aufmerksam. Alsdann wird zur Auslosung der Geschworenen geschritten. Es werden gezogen: August Becker aus Griedel, Louis Hartmann in Gießen, Steinhäuser in Buzbach, Johannes Seipp von Nieder- Breiten bach, Heinrich Kratz II, Oberseibertenrod, Karl Loth, Niederofleiden, Eugen Kauffmann in Gießen, August Schneider, Bürgermeister Butzbach, Georg Weigel Lißberg, Julius Schilling, Schlitz, Karl Schmidt, Romrod, Karl Schaub, Büdesheim. Danach wurden die Ausgelosten vereidigt. Die Verhandlung richtet sich gegen Konrad Möhlig Wittwe aus Lauterbach wegen Körperverlegung mit tötlichem Erfolg. Die Angeklagte ist zweimal verheiratet gewesen und finderlos. Markt 16. Friedrich Teibel, Markt 16. empfiehlt Unterzeuge in Wolle, Halbwolle, Merino u. Maco. Sehr empfehlenswert: Reguläre Unterhosen ohne Naht, worin fiets großes Lager in allen Größen und Preislagen unterhalte. Prof. Dr. Jaegers Yormal- Tricotwasche. Heyges zweiseitige Unterzenge, oben Wolle unten Baumwolle. Außerordentlich haltbar und besonders empfehlenswert für Herren, welche keine Wolle auf der Haut vertragen fönnen. Bekanntmachung. Nachdem der Antrag gestellt worden ist, den Zinsfuß iſchen Geſelenvers der Einlagen vom 1. Januar 1903 ab auf 3/2 zu ermäßigen, fündigen wir hierdurch vorsorglich allen denwird ihr zur Laft gelegt, am 13. Juni 1902 ihren Ghemann derartig mit einem gefährlichen Werkzeug verlegt zu haben, daß er starb. Sie giebt an, in unglücklicher The gelebt zu haben, von ihrem Ehemann mißhandelt worden zu sein und zwar sehr oft. Ihr Mann set an dem fraglichen Tage um 6 Uhr Morgens weggegangen und um 12 Uhr betrunken nach Hause gefommen. Sie hat, wie sie zugiebt, ein schweres Stück Holz ihrem Manne an den Kopf geworfen, als sie wieder einmal 3wistigkeiten hatten. Der stark Verletzte begab sich auf sein Zimmer und legte sich zu Bett. Da fand ihn die Frau voller Blut, half thm aber nicht. Sie ging vielmehr fort und blieb bis zum Abend aus. Da sah sie ihren Mann in einem sehr ge fährlichen Zustand. Sie rief Leute herbei, allein es war nicht mehr zu helfen, Morgens um 41, Uhr starb der Mann. Nach der Zeugenaussage hat die Angeklagte gesagt, er sei die Treppe heruntergefallen und habe sich dabet den Kopf aufgeschlagen. Ein sachverständiger Arzt erklärt, daß bei seinem Erscheinen die Wunde schon nicht mehr geblutet habe udd daß der Tod infolge der Verlegung eingetreten sei. Auch hat eine Zeit lang der Verdacht bestanden, daß die Frau einmal Vitriolöl eingeschüttet habe, doch ergaben sich hierfür keine sicheren Beweise. Der als Sachverständige vernommene Kreisarzt Dr. Wengler erklärt, daß nach seiner Ansicht der Tod nicht allein infolge der Verwundung, sondern hauptsächlich deshalb eingetreten sei, weil der Verstorbene eine solche Störperfonstitution besessen habe, daß der Tod eintreten mußte, ein normaler Mensch sei mit dem Leben ficher davon gekommen. Das Urteil lautet auf 6 Monate Gefängnis; 2 Monate Untersuchungshaft werden angerechnet. Vermischtes. * Ueber Verheerungen durch einen Cyclon auf Sizilien wird aus Rom telegraphiert: Eine vom Heer herkommende Windhose richtete in Catania und Umgebung furchtbaren Schaden an. In Strömen niedergehende Wolkenbrüche senten in wenigen Minuten Straßen und Häußer unter Wasser. Viele Dächer wurden vom Sturme fortgetragen und Schornsteine umgeworfen. Der herrliche Bellini- Garten mit seinen feltenen Bäumen und Pflanzen ist in ein wüftes Feld verwandelt worden. Die nach dem Aetna führende Straße ist böllig aufgewühlt und unpassterbar. Die Geleise der Bahn Catania- Messina sind auf weite Streden zerstört worden, sodaß die Züge zurückkehren mußten. Der deutsche Dampfer " Caprara" lief troß übermenschlicher Anstrengungen der Mannschaften bei der Einfahrt in den Hafen auf. Um den Schreck der Einwohner noch zu steigern, giebt der Aetna Zeichen neuer vulkanischer Thätigkeit. Am fruchtbarsten hauste das Unwetter in der Ortschaft Hodica, die von dem hoch angeschwollenen Flusse zur Hälfte zerstört wurde. Unter den Trümmern der zusammengestürzten Häuser sind über 400 Menschen begraben. Sämtliche Weingärten und alles Vieh wurde ein Raub der Fluten. * Das Beste aus den Wizblättern. Circulus virtiosus. Journalist:„ Weiß der Teufel, wenn ich ordentlich schreiben soll, muß ich einen Liter Wein haben; um mir den leisten zu können, brauche ich ein anständiges Honorar, und ein anständiges Honorar frieg ich erst, wenn ich was Es Drdentliches geschrieben habe! Verflirt!" erkauften Hauſe eräumige 4: 3immerwohnung Grünbergerstraße 5 sind ParIn meinem 3- Zimmerwohnung event. mit Gartenanteil, Bleich- im mittleren Stod per sofort zu terre- sowie Beletage, neu herge= plab, zu vermieten, beziehbar bom vermieten. richtet, 6 Zimmer, Badezimmer u. 1. Oktober an Kirchstraße 2. Liebigstraße 58. alem Zubehör, per so fort zu ver möbl. Zimmer zu mieten. mieten. Brandgasse 8. A. Hofmann, Wetzsteinstr. 40. Schillerstrasse 9, par terre, 5 Zimmer nebst Zubehör per 1. Oktober zu vermieten. Karl Steller. 4- Zimmerwohnung per 1. Oktober zu vermieten. Grünbergerstrane 4. Schöne 3- Zimmerwohn. in freier Lage mit Küche und Zubehör an anständ. Leute zu ver= mieten. Rodheimerstr. 29. Einf. möbi. 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Ferner sofort oder später zu vermieten. tion hatte ein Stüd Dezember 1. I, welche mit einer vom Verwaltungsrat noch gelten meine französischen Kognats mit welchem sie die zu beschließenden Zinsreduktion etwa nicht einverstanden sein besten, welche der Markt bringt. & gleich zu Anfang der Eingang dieses Treten Sie herein, Abend eine feine an, der Befuch ließ in getroft fagen, das eben. Und warum eine so reiche Fülle der Mensch für ein luft amüfieren fann. ir forgte die Künstlerer Linie müssen wir er das Rompliment rtlich originell war; meicheln Meifter. hmidt) wie die Frau follen. Gießen, am 26. September 1902. Spar- u. Leihfasse Gießen. Wiener, Direktor. Die echte Pfeiffer& Diller's Kaffee- Essenz sollte jedes Geschäft führen. Jeder Kaffeetrinker mache den Versuch mit einer Dose. 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Nr. 40, 97, 193, 242, 319, 326, 355, 398 à 100 Mt. b) vom 1894 er Anlehen. Lit. L. Nr. 321 und 387 à 2000 mt. M. Nr. 436, 478 à 1000 mt " " N. Nr. 809, 810, 868, 909, 1001, 1035 à 500 mt. O. Nr. 365, 415, 421 à 200 Mt. H " P. Nr. 460, 502, 545, 571 à 100 Mt. c) vom 1895er Anlehen. M. Nr. 504 über 1000 Mt. " f " N. Nr. 1121, 1149 über 500 Mt. Lit. L. Nr. 435 über 2000 Mt. Es wird dies mit dem Anfügen zur Kenntnis der Befizer der vorbemerkten Schuldverschreibungen gebracht, daß die Einlösung derselben: bei der Stadtkasse Gießen, bei dem Bankhause A. Heichelheim in Gießen und bei der Mitteldeutschen Kreditbank in Frankfurt a. M. erfolgen kann, sowie daß die Berzinsung mit dem 1. Januar 1903 aufhört. Gleichzeitig wird bemerkt, daß die nachfolgenden in den vorhergehenden Jahren ausgeloften Obligationen bis Lit. N. Nr. 45 über 500 Mr. 0. Nr. 451 über 200 Mt. " P. Nr. 25 über 100 Mt. jetzt zur Rückzahlung noch nicht präsentiert worden sind. Gießen, am 26. September 1902. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Knabenhandarbeit. Mittwoch den 1. Oktober d. Js., nachmittags Amtlicher Teil. Bekanntmachung. Auf dem Bureau der Armendeputation ist die Stelle jüngeren Gehilfen zu besetzen. Bekanntmachung. Nr. 2 Hov.nement ins Haus gebr Grattabellag In der Zeit vom 20. bis 27. September 190 Oberbeffifch gefunden: 1 Geldstück und 1 Taille; 3 Uhr, sollen in dem Schulhause am Asterweg eines ( Handwerkerschule) zwei Unterrichtskurse für er- Bewerber im Alter bis zu 18 Jahren, welche bereits wurden in hiesiger Stadt zichliche Handarbeit mit je dreistündiger wöchentlicher auf einem Bureau thätig waren, wollen unter Angabe Unterrichtszeit eingerichtet werden. In dem einen derselben ihrer Gehaltsansprüche und Beifügung eines selbstgewerden die Schüler mit Papparbeiten und in dem anderen schriebenen Lebenslaufs nebst Zeugnissen ihre Meldungen mit Kerbschnittsarbeiten beschäftigt. Zur Beteiligung an dem bis zum 1. Oktober I. Js. an das Armenamt einreichen. Unterrichte fönnen ältere Schüler der Volksschule sowohl als Gi ßen, 19. September 1902. auch Schüler der höheren Lehranstalten( letztere vom 11. Jahre Großh. Bürgermeisterei Gießen. ab) zugelassen werden. Für Werkzeuge und Materialien, Mecum. welche den Schülern während der Unterrichtszeit gestellt werden, sind von jedem derselben 2 Marf zu entrichten; außerdem haben die Schüler der höheren Lehranstalten noch ein Schulgeld von 4 Mark zu bezahlen. Anmeldungen zum Unterricht werden zur angegebenen Zeit im genannten Schulhause entgegen: genommen. Gießen, 26. September 1902. Für den Schulvorstand Mecum, Bürgermeister. Hahn, Oberlehrer. Bekanntmachung betr. Abhaltung der Viehmärkte. verloren: 3 Portemonnaies mit Inhalt, 1 Brosche und 1 Schachtel, enthaltend einen Brautfranz. Entlaufen ist 1 grau und braun gefleckter junger Jagdhund und 1 junge schwarze Jagdhündin auf den Namen „ Alex" Hörend. Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegen Der Auftrieb von Vieh zu den am 7. und 8. Okt. stände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend 1. Is. stattfindenden Viehmärkten beginnt Vormittags zu machen. um 7 Uhr. Gießen, den 26. September 1902. Großherzogl. Polizeiamt Gießen. Hechler. Gießen, 27. Sept. 1902. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Hechel. Gartenbau, Das Bla für Den Eingang sämtlicher Neuheiten zeigt ergebenst an für die Herbst- u. Wintersaison Markt 16. Friedrich Teipel, Reizende Neuheiten in Markt 16. Kinder- Mäntel,-Kleidchen,-Jäckchen,-Hütchen,-Häubchen,-Mützen und-Baretten. Erste Hand- Schnellfohlerei Giessen's, nur Wolkengasse 11. Niemand versäume Schuhe und Stiefel bei mir besoilen zu lassen. Besohltschnell, Besohlt gut, Besohlt billig. 6 bis 7 Arbeiter, fönnen Schlafst elle erhalten. Grünbergerstra e 48, Hinterhaus. Tüdhtiges Dienstmädchen Kg. sofort gesucht. Näh. in d. Exp. d. Bl. Brodpreise vom 28. Sept. bis 12. Oft. 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