* Telf. 277. machung. Rr. Zweites Blatt. Lmement preis: in Gießen, abgebolt monatlich 50 ptg., Daus gebracht 60 Pfa., burch die Post bezogen viertelfährlich Mt. 1.50. gerden talten Witterung sebneffische Zeitschrift für Landwirtschaft, Obft- und hstehend abgedruckten Bestienbau, sowie die Gießener Seifenblasen wöchentlich). tr. die Reinhaltung und Becas Blatt erscheint an ollen Werktagen nachmittags. tibellagen Oberbeffische Familienzeitung( täglich) e, sowie die Renhaltung de adt Gießen vom 10. Novemb emerfen, daß die Schuman efen worden ist. 902. Solizeiamt Gießen. ler. und Wegfamkeit der Straßen weiter folgende Beftimmunge muß, soweit die Hofraithe Särten und sonstigen Grund an öffentlichen Blägen liege fein Fußpfad vorhanden i Fuß breit mit Aich oder San Entsteht das Glatteis zwische hr Abende, so muß fogleid rften halben Stunde nachh Donnerstag, den 27. November 1909. Gießener 11. Jabrgana. Jusectionsvreis: Die einfvaltige Petitieile für Gießen wie ganz berbessen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Bfg. sonst 15 Pfg.; Reklamen die Petitzeile 30 refp. 40 Pfa Postzeitungsliste No. 3032. Redaktion und Expedition: Gießen, Neuenweg 28. Fernsprechanschluß Nr. 362. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weylar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großherzoglichen Bürgermeisterei Gießen. Gewerbliche Wanderlehre. ( Nachdruck verboten.) beschäftigt sowohl die bayerischen Handwerkskammern, Element dabei einzugehen ist nicht möglich für alle Ve-| und Wirtschaftsgenossenschaften, Einführung gemeinrufe. Selbst wenn die Kammern zur Anstellung von samen Maschinenbetriebes und absagfähiger Spezial artikel 2c. wirken; b) besonderer Wanderunterricht durch Technifern schreiten, kann doch nicht den Eigenarten Fachleute( womöglich Gewerbetreibende selbst) in einem bestimmten Gewerbe, vornehmlich in Form von tragen werden, sondern es würden immer die Gewerbe, Werkstättenunterricht, und c) Wanderunterricht durch die im Zusammenhang mit der Bauthätigkeit stehen, einzelne Vorträge über Gegenstände kleingewerblichen Zacht, bis 7 Uhr Morgen Wenn man einer Zeitungsnotiz glauben darf, so technischen Sekretären in Gestalt von Ingenieuren oder ehenden Dachtandeln, Goffie die Kgl. Bayrische Staatsregierung die Frage der jedes Berufes in technischer Beziehung Rechnung ge= tungen des Wassers nach Anstellung von gewerblichen Wanderlehrern. In en Straßenpflastern oder Fonderheit sind die Handwerkskammern danach nunAufforderung Großherzoglicht veranlaßt worden, nähere Erhebungen darüber sich einer gewissen Bevorzugung vor denen der Be- Interesses." Her bafür raithen ausgefchüitete Baf mei ft und etwaigenfalls welche Handwerkszweige zu a. bafür zu forgen, bak belegen, ner gewerblicher Wanderlehrer als Bedürfnis auf die en iſt, ſo oft es nötig eit ben bayrischen Stammern in diesem Sinne that ſche oder Sand beſtreuen a schlich gewiffermaßen, eine Direttive, negeben, jo er jiebt sich für den in der Handwerkerbewegung stehenfind nach Aufforderung ber en ohne Weiteres die Idee, welche der Kgl. bayrischen ug die Straken, öffentliche Staatsregierung dabei borgefchwebt hat. In der That, eine Handwerkskammer handelt nur den Straßen entfernen 37 nnerhalb der Grenzen ihrer Zuständigkeit, wenn sie Cinnen aufeisen, fehren und den gewerblichen Wanderunterricht einführt. Aber das itten und das Schleifen auffit leichter gefaat als gethan. Wohl haben die großen faren ist unterfaat. Breußischen Landwirtschaftskammern in ausgedehnter noch Schleifen entſteben, Beise den Fachunterricht eingeführt, so hat z. B. die Reinigung überhaupt obliest probinzialsächsische für landwirtschaftliche Buchführung, örde verbunden, die Schleifer Gefegestunde, Fragen aus der Chemie, der Forstwissensche tüchtig bestreuen, obe daft, des landwirtschaftlichen Bauwesens, der Landesfultur, der Volkswirtschaft zc. Wanderlehrer in ihrem der Hofraithen mit Einschlui Dienst. Alle diese Fragen haben aber für jeden Landtigen Grundstücken auf der wirt dasselbe Interesse. Sie beziehen sich alle eben hes vorhanden ist, auf deur auf einen Beruf. Und wenn in einer Gegend reiter Bfad rein gefehrt un juderrübenbau oder Brennerei oder Stärkefabrikation meefall so oft als nötig wiedemehr im Schwunge ist, so können die Beamten der 5. führen würde. zu Mißhelligkeiten in dem betreffenden Kammerbezirk Eine Kammer kann also nur gewissermaßen als Sammelſtelle für die Wünsche nach aufklärenden VorSie kann diese trägen und Vorführungen dienen, Wünsche soweit unmittelbar befriedigen, soweit ihr Beamtenpersonal und die Kräfte hervorragender Praktiker, die der Kammer selbst als Mitglieder angehören oder ihr nahestehende Persönlichkeiten sind, dazu hinreichen. Im Uebrigen aber ist sie auf Hilfe von außen angewiesen. Dafür würde nun nach dem Muster des K. K. Gewerbeförderungsdienstes in Oesterreich eine allgemeine Centralstelle für Handwerk und Gewerbe in Deutschland zu sorgen und auch sorgen fönnen; denn faßt man alle Interessenten hierbei zusammen und vergleicht fie mit der Ziffer der gesamten Bevölkerung, so ergiebt fich ein recht erheblicher Prozentsatz, der im Vergleich mit den für die Landwirtschaft gemachten Aufwend ungen die erforderlich werdenden Summen wohl rechtfertigt. Es wird hierbei nicht nötig sein, für jede Handwerksart gleich von vornherein einen Lehrer anzustellen. Das hat man in Desterreich für die auseigentlich wohl in jeder Provinz bestehenden landwirt wärtigen Fachkurse auch nicht gethan, sondern zunächst dem Innern der Hofraitha chaftlichen Verfuchsstation ausbelfen, die ja außerdem racht werden, ohne daß figumeist wissenschaftlich durchgebildete Chemifer sind. agesorgt wird. Im Handwerk und Gewerbe dagegen finden wir bier ein wesentlich anderes Bild. Hier haben wir an enden Bestimmungen sind be 70-80 verschiedene Berufe, die angeblich auch in oder sonstigen Grundeid ondelspolitischer Hinsicht verschiedene Interessen haben. Diejenigen, welche der Police Zu alledem kommt noch, daß im Handwerk und Geellvertreter bezeichnet werden, verbe das Solidaritätsgefühl noch nicht in dem Höfen oder sonst gen Grünschenswerten Sinne ausgeprägt ist. Kurz es ist Bächter oder sonstige Bier unmöglich, wie das in der Landwirtschaft sehr c. überhaupt übertragen, wohl angängia war, eine umfassende Wanderlehre ins nigung derjenigen StraLeben zu rufen für jeden Kammerbezirk im Anschluß Borschriften für einen Und an die Kammer selbst. Wohl können die Sekretäre der er die Reinigung der öffammern in juristischer oder volkswirtschaftlicher Hinuf Koften des Fistus, nicht Vorträge ankündigen, aber auf das technische deren Eigentum stehen. machung. fentlichen Stenntnis gebradt von unserer Kaffe ane usuleihenden Kapitali 4% ern äßigt worden bember 1902. - und Leihfaffe Gießen. ner. machung. wieder eine Anzahl arm n der Kinderheilanstalt zu B einer Badetur auf Kosten n. 361 i Dr. Rumseys Patient. Noman von Dr. Halifax und T. L. Meade. Autorisierte Bearbeitung von C. Weßner. ( Nachdruck verboten) Wenn Du in ein paar Tagen zurückkommst, Robert, dann will ich versuchen, mit Dir zu gehen", antwortete die junge, dwergeprüfte Frau mit schmerzlich zuckenden Lippen. " Ich will sehen", versetzte er. Wohin ich reise, fann ich Dir heute noch nicht sagen, Maggie. Aber ich habe nicht genug bares Geld zur Reise bei mir. Kannst Du mir vielleicht etwas geben?" Oia, ich habe etwa fünfhundert Mark im Hause." " Das genügt vorläufig; gieb sie mir. Ich habe so gegen bre thundert hier"- er berührte dabei seine Brusttasche. Nun leb wohl, Maggie. Gieb Dir Mühe, iene dummen Gedanken boszuwerden! Bedente eins: je mehr Du Dich ihnen hingiebst, igen Bewohner des Spesto mehr fezen sie sich in Deinem Hirn fest, bis es schließlich welche solche franten Ribeit fommt, daß Du sie nicht mehr los wirst. Leb wohl, mein Siebling." Margarete schlang aufschluchzend die Arme um seinen Hals. " Ich fann Dir nicht beschreiben, wie ich in diesem schrecklichen recht von mir, daß ich Dich allein gehen lasse?" -rei zu melden bei der Augenblick fühle", sagte sie mit erstickter Stimme. Ist es auch find, die Kosten selbst b ftre sich bei ihrem Pfarramt o ugnis abzuge en, in welchem b schein gt sein muß. Es fön gt werden, welche bereits turdgemacht haben, foll g balten wird. Die Pfarra g beten, die einlaufen'en „ Natürlich", verfeßte er was könnte dabei unrecht sein? Bas fann mir geicheben?" fragte er mit ungewöhnlicher Bartlichkeit, indem er ihr das schwarze Haar aus der Stirn strich. Liebst Du mich noch, Robert schrie sie plöglich leidenhaftlich auf. O Robert, bleibt mir wenigstens Deine Liebe?" Wieder runzelte er die Stirn. " Wenn ich überhaupt jemanden auf der Welt liebe, dann jemanden liebe es ist eine Trägheit in mir, die meine tteften und einer Bescheinig bist Du es", versezte er, aber ich weiß eben nicht, ob ich nden Eltern bis zum 15 einzufenden. Epäter einlau Deaf- und Thattraft umflammert sie begräbt die Liebe und erstickt jedes Gefühl in meinem Innern. Aber Du, Maggie, fapfen und überwinden fönnte, dann würde meine Liebe zu bol, Liebling. Sei auf Deiner Hut und gehe zu Dr. Rumsey, r wird die Symptome Deines Leidens gewiß fofort erkennen." Sierauf verließ er das Bimmer. berücksichtigt werden, falls fanft nicht dafür. Wenn ich diese Starrheit meiner Seele be hren, sowie Rnaben über 14 Dir frischer und stärker aufblühen benn zuvor. Doch nun lebe fallen fouten. Beme f die Anftalt nicht aufgenom Der 1902. aruno Leihlaffe Gießen Tener Margarete war zu erschüttert und betäubt, um ihm zu folgen. Einige Tage später wurde bie teine Kindesleiche an feiner nur die Gewerbe der Schuhmacher, Männerkleidermacher und Bautischler ins Auge gefaßt. Ein ähnliches Vorgehen in dieser Hinsicht aber würden wir zuvorderst nicht einmal für überaus empfehlenswert halten, sondern vielmehr zur Vorbereitung solcher Kurse auf den gewerblichen Wanderunterricht als solchen zuerst verweisen. Ueber diesen liegen allerdings auch in DesterUeber diesen liegen allerdings auch in Dester: reich noch keine Erfahrungen vor. Es he kt nur in dem amtlichen Berichte darüber wie folgt:" Die Pflege des amtlichen Berichte darüber wie folgt:" Die Pflege des Wanderunterrichts ist hauptsächlich in 3 Formen be= absichtigt, und zwar als a) allgemeiner Wanderunterricht durch Personen, welche in der Technik mit einer Reihe von Gewerben vertraut find und die auf Grund genauer Kenntnis der wirtschaftlichen Verhältnisse ihres Bezirkes für die Bildung von Erwerbslegten Ruhestätte getragen. Margarete schritt gesenkten Hauptes hinter dem Sarge ihres einzigen Kindes. Nach der Beerdigung fehrte sie, gebrochen an Leib und Seele, nach Hause zurück und fragte sich im stillen, ob sie dies Uebermaß von Schmerz und Unglück wohl zu ertragen im stande sei. Das Haus schien ihr öde und leer- fie glaubte nicht, daß die unendlich große Lücke in ihm iemals wieder ausgefüllt werden könne. Und ihr eigenes Herz war so leer- ihr war, als sei in diesem eine Spalte, ein Riß, der nimmer heilen könne. Seit dem Tage, an welchem ihr so innig geliebtes Kind gestorben, hatte sie nichts wieder von Robert gehört. Ob er überhaupt noch ant Leben war? Dr. Rumsey gab sich Mühe, die junge Frau aufzurichten und besonders über den letzten Punkt zu beruhigen; denn daß der Baron Selbstmord begehen könne, das glaubte er auf feinen Fall. Frau Everett fam täglich in dieser Zeit unermeßlichen Jammers zu Margarete. Aber ihr stets erregtes Gesicht und ihre wachsamen Augen waren nicht angethan, einen beruhigenden, tröstenden Eindruck auf die unglückliche junge Frau auszuüben. Die Freundin that ihr herzlich leid, aber selbst inmitten Margaretes höchster Verzweiflung ließ Frau Everett nicht für eine Sefunde die Aufgabe, die sie sich gestellt, aus dem Auge. Am Tage der Beerdigung befand auch sie sich in dem Trauergefolge. Sie ſtand etwas abseits von den nächsten Verwand.en, als der kleine Sarg mit dem schönen Kinde in die Gruft gesenkt wurde. Unter anderen Umständen würde Margarete nimmer zugegeben haben, daß ihr Kind seine letzte Ruhestätte anderswo als in der Familiengruft der Audreys fand. Aber so in Anbetracht der trostlosen Geistesverfassung, in welcher ihr Gatte sich befand besaß sie nicht die Energie, dies zu veranlassen. Eine Stunde mochte verflossen sein, seit Margarete von dem traurigen Gange heimgekehrt, als ihr Frau Everett gemeldet wurde. Margarete lehnte wie eine Statue an einem kleinen Tisch im Wohnzimmer. Ein Vacket schwarzumränderter Briefbogen lag neben ihr; sie hatte bereits einen Brief begonnen, aber nicht beendet. Eine Unmenge von Beileidsbezeugungen lag gleichfalls auf dem Tisch. Sie wollte diese beantworten, fanb fedoch nicht die Kraft dazu. Prein armes Kind", begann Frau Everett, während ste auf bie junge Frau zueilte und sie innig füßte. Margarete erividerte die Liebkosung mechanisch. Frau Everett nahm neben ihr Blaz. Den Unterricht unter a) haben wir in Preußen wenigstens durch die regierungsseitig bestellten Wanderlehrer für das Genossenschaftswesen schon lange. Die Form zu b) ist unseres Erachtens vorläufig in der Durchführung zu schwierig; denn in welchen privaten Werkstätten soll wohl allerorts der Wanderunterricht in Deutschland erteilt werden? So bleibt denn nur die zu c) vorgeschlagene Fassung. Da wäre es nun möglich, daß die angestellten Wanderlehrer aus den von ihnen vertreteren Gebieten eine Reihe der interessantesten Fragen zusammenstellen. Diese Bis sammenstellungen werden den Hand erfstammern mitgeteilt, die sie wieder den angeschloss nen Innungen 2c. übermitteln. Dieselben legen die Sache dann in den Bersammlungen vor. Das interessanteste Thema wird gewählt, und so die Ausgleichung von Angebot und Nachfrage ermöglicht, wie das die Landwirtschaftskammern heute schon thun. Diese Form des Wanderunterrichts würde sich am leichtesten organisieren lassen und wäre wohl auch für die gewerbliche Praxis die geeignetfte. Die Gießener Neuesten Nachrichten werden in 55 Orten gelesen. Meine gesammte Auflage ist nasweislich 2500. Der zugleich in meinem Verlag erscheinende Bote aus dem Ohm- u. Feldathal wird bereits in 28 Orten gelesen und durch eigene Boten verbreitet. Max Albin Klein. ( Inh. der vorm. Keller'schen Druckerei, aegr. 1783.) Druck und Verlag der Giesener Verlagsdruckerei, vorm. With. Keller'sche Buchdruckerci( gegr. 1783); für die Redaktion verantwortlich: Albin klein, Gießen. Beantworten Sie diese Briefe jetzt nicht", bat die ältere Frau," Sie sind nicht im stande dazu. Sie sollten lieber ein Schlafpulver nehmen und zu Bett gehen." Netu nein, das Erwachen nachher- ach, das muß fürchterlich sein!" wehrte die junge Frau ab. Sie reiben sich auf und werden schließlich frant, wenn Ste sich nicht endlich schonen." " Ach, was thut es, ob ich frank bin oder gesund!" erwiderte ste troftlos. " Armes Kind", erwiderte Frau Everett theilnehmend,„ ich verstehe Ihren Schmerz. Ich finde keine Worte, um Ihnen in Ihrem furchtbaren Herzenskummer Trost zuzusprechen. Nur ein Troſtwort möchte ich Ihnen sagen, vielleicht, daß dieses Ihrer wunden Seele Balsam sein kann! Bedenten Sie, das Geschic Ihres herzigen schönen Kindes ist lange nicht so furchtbar, wie das meines armen Sohnes. Als Frant ein fleiner Stnabe war, verfiel er in eine schreckliche Strankheit- ich glaubte, er würde sterben. Ich war wie von Sinnen. Sein Vater war furz vorher gestorben. Ich betete zu Gott, inbrünstig, wie nur je ein Mensch gebetet, er möge mir mein Kind lassen. Ich gelobte, den Knaben zu einem guten Menschen zu erziehen, ich gelobte, was eine Mutter in wahnsinniger Herzensangst nur geloben fann- wenn Gott ihn mir nur nicht nehmen wollte. Und mein Gebet wurde erhört, Margarete, mein Kind wurde gerettet! Denfen Sie iegt an ihn, Margarete denten Sie an sein grausames Schicksal!" " Ja ja", hauchte die junge Frau. Ich habe stets mit Ihnen gefühlt, mein Herz war immer von Trauer erfüllt Ihretwegen wissen Sie das nicht?" " Ich weiß es. Sie haben mir damit unendlich wohlgethan. Außer Frank liebe ich keinen Menschen auf Gottes weiter Welt so innig, wie Sie, liebe Margarete- Frau Everett brach plößlich ab; denn in diesem Augenblic öffnete sich die Thür und der Baron erschien auf der Schwelle. Sein Gesicht fah sehr bleich und erschreckend eingefallen aus abgezehrt, wie das eines Toten- feine Augen glänzten matt und lagen tief in ihren Höhlen. So, ba bin ich", begann er mit einem erzwungenen Versuch, fröhlich zu erscheinen. Ich am eher zurüd, ils ich beabsichtigte. Wie geht es Dir, Maggie?" Er frat an feint Frau heran und füßte fie Guten Tag, Frau Everett, wie giht es Ihnen?" 3 banke, gut", erwiderte biefe. Und wie geht es Ihnen? Beffer? Ola, es geht mir bebeutend beffer- eigentlich fehlt mir jest garnichts." " )[ Eine luftige Stadtzollgeschichte] berichtet eine Ba riser Boulevardzeitung: Folgende kleine Szene konnten wir unlängs um Mitternacht auf dem Orléans- Bahnhofe beobachten: Zahlreiche Familien kehren von den Vororten in die Stadt zurück. Ein Dienstmädchen hält in der Hand nun ein Neß, durch dessen Maschen man ganz deutlich zwei fleine Papierpacketchen und zwei offenbar leere Flaschen unterscheidet. Ein Octroibeamter redet das Mädchen an: ,, Deffnen Sie dieses Neß." ,, Aber das sind ja nur die Ueberreste unserer Mahlzeit." Auch für Reste muß bezahlt werden. Deffnen Sie das Nez." ,, Aber Sie sehen doch von draußen, was drin ist." ,, Deffnen Sie das Netz!" ,, Na, dann öffnen Sie es selbst." Und das Mädchen reicht, heiter lächelnd, dem Mann von der Steuer das Nez hin. In diesem Augenblicke nähert sich eine majestätische und würdevolle Persönlichkeit; er ist ein Steuerinspektor. ,, Dieser Mann hier," sagt er, jedes Wort scharf betonend ,,, hat nur eine Pflicht. Wir sind hier, um für die Finanzen der Stadt zu sorgen!! Haben Sie verstanden? Deffnen Sie jetzt das Nez." Nach dieser seierlichen Ansprache schreitet man in Gegenwart des öffentlich belobten Unterbeamten und des würdevollen Inspektors zur Deffnung des Nezes: heraus zieht man zwei Bierflaschen, leer wie die Gedankensplitter" eines modernen Dichters oder wie die philosophischen Reden des Generals André; heraus zieht man ferner die beiden Packetchen in Papier. Unter gewaltiger Spannung des Publikums, das sich scharenweise angesammelt hat, werden sie geöffnet. Aus dem einen fördert man eine Brotfruste und drei Wursthüllen zu Tage, aus dem andern zwei Kleine Birnen. Das Dienstmädchen in seiner Gutmütigkeit will alles dem Zollbeamten scher.fen; aber der würdevolle Inspektor mustert die lecke Kleine mit einem strengen Blicke und sagt scharf: Fräulein, unsere Beamten werden von uns ernährt!" Und während sich dieser Kleine Zwischenfall abspielt, der nicht weniger als eine Viertelstunde gedauert hat, gehen viele Personen in die Stadt mit Gepäckstücken, die in dem Schmuggelmuseum des Steueramtes am rech ten Plage gewesen wären. [ Cate Walk] heißt ein neuer Tanz, den die Amerikaner von den Negern gelernt haben, und der jetzt auch nach Europa herübergekommen ist; vieles läßt darauf schließen, daß er noch in diesem Winter in den Londoner und Pariser Salons Furore machen wird. Dabei ist der ,, Cake Wall" von Hause aus durchaus nichts feines; er war ursprünglich ein Bauchtanz, der aber von den Amerikanern so verbessert wurde, daß er sich jezt auch in besseren Kreisen sehen lassen kann. Den Namen Cake Walk führt der Tanz deshalb, weil man ihn ursprünglich um einen großen Kuchen( Cake) herum tanzte, den der Sieger, d. h. der beste Tänzer, gewann. ) Einen Raubmordversuch am hellen Tage verübte in Berlin ein stellungsloser Klempnergeselle Karl Moser aus Löwenberg i. Schlesien gegen den Bankbeamten Dito Salzwedel, der sich allein im Komptor des Bank- und Wechselgeschäftes Schwerdtfeger 1. Co. befand. Moser forberte sein Opfer auf, ihm einige Münzen aus der Auslage herauszunehmen, und stieß ihm dabei mehrmals einen Dolch in den Rücken, doch gelang es dem Ueberfallenen, noch die Straße zu gewinnen, wo er blutüberströmt zusammenbrach, während der Mörder entschlüpfte. Als er verfolgt wurde, sprang er in die Spree, doch wurde er herausgefischt und gefangen genommen. A Gastgeber Tod. In Baußen gab der Augenarzt Dr. Neumann seinen Freunden ein fröhliches Abendessen. Nach der Tafel besichtigte man in animierter Stimmung die wertvolle Waffensammlung des Doktors, wobei dieser mit einem prachtvollen Stilet, das allgemeine Bewunderung erregt, nachdem er es wieder in die Scheide gesteckt, im Scherze nach seinem besten Freund, dem Assistenzarzt am städtischen Krankenhause, Dr. Jahn, stieß. Dieser schrie furchtbar auf und sank dann blutüberströmt zur Erde. Die zu locker aufgesteckte Scheide des Stilets war beim Ausholen herabgefallen und so dem Unglücklichen die blanke Klinge in den Leib gedrungen. Dr. Jahn erlag tags darauf seinen schweren Verlegungen. | Ungarische Räuber. In der ungarischen Gemeinde Mmaghi drangen nächtlicherweile vier maskierte Räuber in das Haus des Grundbesitzers Braun und richteten an ihn, der sich bereits zur Ruhe begeben hatte, die Aufforderung, die Kassenschlüssel auszufolgen. Braun berlor seine Geistes gegenwart nicht, sondern trachtete, einem der Räuber den Revolver zu entwinden. Es entstand ein hartnäckiger Kampf, wobei der Räuber dem Braun vier Finger abbiß. Inzwischen überfielen die übrigen Räuber die Gattin Brauns und brachten ihr mit einer Hacke so schwere Verletzungen bei, daß sie auf der Stelle starb. Auch drei Dienstleute, welche sich den Räubern entgegenstellten, wurden durch Beilhiebe niedergestreckt. Die Räuber entfernten sich schließlich, nachdem sie aus der Kasse 12 000 Mr. Bargeld und Effekten in gleich hohem Werte entwendet hatten. Der Gendarmerie gelang es, zwei der Räuber zu verhaften. Ihren Komplizen ge lang es, zu entkommen, doch dürfte man ihrer auch habhaft werden. - Anarchistische Anschläge gegen Roosevelt. Nicht weniger als drei anarchistische Attentate gegen den Präsidenten Roosevelt sollen in den letzten Monaten geplant gewesen sein also erzählt, wie aus Newyork gemeldet wird, die Er- Anarchistin Frau Derheimer. Rubino's Anschlag gegen das Leben des Königs der Belgier hat der ,, bertrauenswerten" Dame den Mund geöffnet, so daß sie furchtlos und unverzagt die tiefsten Geheimnisse ihrer ehemaligen Genossen preisgibt, um sich selbst einen Ruhmeskranz zu flechten. Das erste Attentat gegen den Präsidenten der Vereinigten Staaten sollte sich gelegentlich der Zweijahrhundertfeier der Yale- Unibersität ereignen. Ein französischer Anarchist namens Moller oder Moler war ausersehen, Herrn Roosevelt ins Jenseits zu befördern. Die Derheimer aber, die, obwohl selbst Anarchistin, eine Gegnerin der Propaganda der Tat war, verstand es, Moller von seinem Vorsatze abzubringen, indem sie ihm das Verdammungswerte seines Beginnens zu Gemüte führte, worauf der Franzose in sich ging und heimlich nach Europa abdampfte. Er ließ sich in Paris nieder, fühlte sich aber nicht mehr sicher und tat, da er die Rache der Anarchisten fürchtete, das Beste, was er unter solchen Umständen tun konnte: er schluckte eine Portion Gift und ward nicht mehr gesehen. Aehnlich verhielt es sich mit den anderen Mordplänen, die gegen Roosevelt gerichtet waren. Immer war es Frau Dexheimer, die die Sache vereitelte, und die beteiligten Anarchisten tranken in allen Fällen den Giftbecher leer. Schließlich fühlte sich aber die Dexheimer felbst nicht mehr sicher, denn die Anarchisten trachteten ihr nach dem Leben, und so blieb ihr nichts weiter übrig, als mit der Polizei ein kompromiß zu schließen und sich Frau Derheimer nimmt den ihr völlig anzuvertrauen. Mund sehr voll, etwas Wahres wird trotzdem wohl an der Sache sein. Bunte Chronit. Karl Kämmerling, welcher vor einiaer Reit einem Hamburger Handelshause 100 000 Mart defraudierte, ist unter dem Namen piter in einem pariser Hotel verhaftet worden, verweigert jedoch die Angabe, wo er das Geld verborgen hält. Die Auslieferung steht bevor. In einem Garten bei Teterow ist ein erratischer Blod gefunden worden. Der Findling ist ungefähr 12 Rubikmeter groß. -In Duisburg wurde der Fabrikarbeiter Karl Schulze von seiner Frau erwürgt. Er war betrunken nach Hause gekommen, worüber die Frau so erbost war, daß sie ihn am Halse faßte und so lange würgte, bis er tot war Zehn unmündige Kinder betrauern den Tod des Vaters. Aus einem Personenzuge der Lehrter Bahn stürzte ein Mann, der von einem Mitreisenden im Scherz gegen die Koupeetür gestoßen wurde, so daß diese aufschlug. Er riß im Falle sein vierjähriges Kind mit sich. Beide trugen zwar viele Verlegungen davon, doch erwiesen sich diese sämtlich als nicht gefährlich. In Richmond wurde in einem Juwelengeschäft ein Einbruchdiebstahl verübt. Die Diebe entkamen trotz allei möglichen Alarmvorrichtungen und eines Polizisten, der die Bewachung des Geschäftes zu versehen hatte, mil einem Raube von angeblich 80 000 Mark. Ein österreichischer Matrose, der in Peking Polizei dienste tat, tötete durch einen Schuß einen angetrunkenen italienischen Matrosen, der sich Ser Festnahme widersetzte Der Vorfall verursachte große Erregung. Im Zusammen. stöße zu vermeiden, dürfen die österreichischen und italie nischen Truppen die Kasernen nicht verlassen. Die Bedrohungen durch unterirdische Gewalten denen seit längerer Zeit die Distrikte Zentralamerika ausgesetzt sind, greifen jetzt auch auf Südamerika über Eine Depesche aus der Hafenstadt Guayaquil in Ecuado besagt, daß in Latacunga ein heftiges Erdbeben verspürt wurde. Die Meldungen bezüglich der Eruptionen des Vulkans auf Savaii( Samoa) sind übertrieben. Es ist tein Schaden angerichtet worden. - Nach einer Meldung der ,, Agence Havas" aus Bue. nos Aires suchte ein Orkan die Stadt San Urbano in der Provinz Sant. Fé heir Etwa 100 Häuser wurden zerstört, 5 Persone.. getötet und 15 schwer verletzt. Dei Eisenbahn- und Telegraphenverfehr ist unterbrochen. Vermischtes. er= [ Deutsches Petroleum.] Die deutsche Erdölgewinnung liefert nur einen geringen Teil unseres Petroleumbedarfs, sie ist aber, wie aus den nachstehenden Ziffern sichtlich, in verhältnismäßig rascher Zunahme begriffen. Es wurden jährlich an Rohöl in Deutschland gewonnen 1881-85 56 650 D.- 3., 1886-90 115 130 D.- 3. 1891-95 156 200 D.- 3., 1896-1900 294 180 D.- 8., 1901 440 950 D- 3. Der Gesamtverbrauch von Petroleum beziffert sich in Deutschland auf 9 bis 10 Millionen D.- 3. Die Inlandsproduktion macht somit nur etwa 4 bis 5 Proz. des Verbrauchs aus. Voraussichtlich aber kann für die nächsten Jahre auf eine weitere starke Vermehrung der. Inlandsproduktion gerechnet werden. [ Der dichtende Brandstifter.] Daß jemand, der seinen Mitmenschen die Häuser über den Kopf anstecken will, dies den Betreffenden erst in poetischen Episteln kundgibt, dürfte trog Ben Akiba wohl noch nicht dagewesen sein. In Ratschendorf( Desterreich) haben in den letzten Tagen mehrfach schwere Schadenfeuer gewütet, die den Gehöstbesizern immer durch in Versen gehaltene Drohbriefe angezeigt wurden. So enthielt einer die Worte: ,, Wenn der Wind wird wieder geh'n, soll dein Haus in Flammen steh'n!" In einem anderen Briefe hieß es: Habt Acht! Wir sind uns'rer acht, zünden in Ruppersdorf Häuser an und finden unsere Freude daran." Ein anderer Drohbrief weist folgende Verse auf: ,, Angst und Schrecken kann ich erwecken, vor jeder Tür, das glaubet mir, kein einzig Haus laß ich jetzt aus, ich zünde an, was ich nur fann." Die Gendarmerie bietet alles auf, um diese poetischen Brandstifter zu ermitteln, doch ist ihr dies bisher nicht gelungen. [ Der Nachlaß einer Schauspielerin.] Vor einiger Beit starb in Paris in der Blüte ihres Lebens die Schauspielerin Wanda de Boncza, Mitglied der„, Comédie Française". Damals hieß es, daß die junge Dame, die von polnischer Herkunft war und sich durch außerorbentliche Schönheit auszeichnete, trauernde Gläubiger in großer Zahl hinterlassen habe, und daß für ihre ungeheuren Schulden nur geringe Dedung vorhanden sei. Die Gläubiger waren so rücksichtslos, die Hinterlassenschaft der Toten in Beschlag nehmen und versiegeln zu lassen, ehe noch die Leiche begraben worden war. Die Besorgnis ber Gläubiger erwies sich jedoch als völlig unbegründet, denn Wanda de Boncza hat, wie sich jetzt herausgestellt hat, ein großes Vermögen hinterlassen, das im ,, Crédit Lyonnais" deponiert war, ohne Zinsen zu tragen. In dem dieser Tage auf Veranlassung der Behörden geöffneten Geldschranke der Boncza fand man 275 Taxjendfrancsscheine und fünf Kästchen mit Juwelen, die nach einer cberflächlichen Schäßung mindestens eine Million Francs wert sein sollen. Dazu kommt noch die prächtige Einrichtung der Wohnung der Künstlerin, die in den nächsten Tagen öffentlich versteigert werden soll. Da die Schulden, die die Boncza hinterlassen hat, etwa 500 000 Francs betragen, dürften die in Polen lebenden Erben ber Schauspielerin roch mindestens 775 000 Frcs. herausbekommen. Von Hause aus war Wanda de Boncza bettelarm. Man sieht also, daß man, bei einigem Fleiße, heutzutage auch als Schauspielerin hübsches Geld verbienen kann. A[ Mafaldas Amme.] In Gegenwart des Königs, der Minister und der Unterstaatssekretäre, Bertreter des Se nats und der Deputiertenkammer und anderer hoher Staatsbeamten fand im Quirinal die Eintragung der neugeborenen italienischen Prinzessin Mafalda in die Geburtsregister statt. Die Prinzessin wurde unter den Namen: Mafalda, Maria, Elisabetta, Anna, Romana eingetragen. Bei dieser Gelegenheit stimmt die römische ,, Tribuna" einen wahren Hymnus auf die Amme Mafalda's an. Nach diesem Lobgesang muß die Amme eine der martantesten Persönlichkeiten Italiens sein. Biele treterinnen edler Weiblichkeit fühlten sich zur fönigli Amme berufen, aber Vincenza Pantano, die Gattin Guido Stirpe aus Veroli, die am 11. November d. um 2 Uhr morgens ein Knäblein zur Welt gebracht Mr. 277 fährlic donnement preis: in G ins Haus gebracht 60 Bfa Oberbefifche Zeitschrift f wurde von den Professoren Morisani, Bompiani und Gratisbeilagen Oberbeff rico auserwählt. Sie hat es eigentlich gar nicht no denn ihr Mann ist ein wohlhabender Jäger und Pfe züchter; eines Feldmessers Sohn ist er und der Sch gersohn eines reichen Bäckermeisters. Die Vincenz das ist der Kosename der Amme- ist Mutter brei Söhnen, von denen der älteste vier Jahre alt Das vor vierzehn Tagen geborene Restfüchlein, das der Taufe den Namen Umberto bekommen hat, m man staune- bereits 9 Pfund. - )[ Samlet in der WIsprache.]„ Hamleto regido Danuio" ist der Titel einer soeben erschienenen Ham Uebersetzung, die für alle, welche Shakespeare's Meit werk nicht im Urtert lesen können, geradezu eine wendigkeit war. Es ist nämlich eine Uebersetzung Esperanto", und Esperanto ist, wie jeder gebildete Gu päer weiß, die berühmte Universalsprache, die eines j pen Tages von allen Bölkern der Erde gesprochen bestanden werden wird. Franzosen, Russen, Araber, ser, Chinesen und die verschiedenen Stämme der Bap alle werden sich in demselben Maße an am regido de Danuio" erfreuen fönnen. Es würde zu führen, wenn wir einzelne Stellen aus der herrli Ueberserang herausgreifen und wiedergeben wollten, d vielleicht erleben wir es noch, daß irgend ein unternehme der Theaterdirektor den Esperanto- ,, Hamlet" von raibischen Schauspielern aufführen läßt. Verstehen wi ihn ja alle Welt! " [ Die Belzbaisse.] Aus Petersburg meldet man, dajt großen Pelzhändler in Rußland über schlechten Geschäf gang flagen und überhaupt der russische Pelzmartt Gartenban, sowie die Gieß Das Blatt erfcheint an für Oberh Enthält alle amtli Aus Heffen u ** Friedberg, 26 Sandmann bahir hältniffe halber fein Am innebatte, niedergele ** Parmitadt. Au liegt darin, daß das teure Belzwerk durch die außen Hoffrauteinschneiderswi einer ernsten sie bedroht ist. Die Ursache dieser giebt es nach der Fra ordentlich überhandnehmenden Belzimitationen eine seh pferdewärter". Schöne tigen Felle, sogar die Felle von Hasen, Kaninchen, that heute der 27jährig den, Katzen und Ratten, werden zur Erzeugung von der Effigbau Brauere große Konkurrenz erleidet. Alle erdenklichen minderme sifikaten verwendet. Unter den russischen Belzhändle ** Frankfurt a. M., besteht die Absicht, einen Kongreß einzuberufen, weldinem Schacht wegziehen werk gegen die Falsifikate, welche den Pelzmarkt über Bedauernswerte, der die Frage beraten soll, wie der Handel mit echtem n denselben hinab. Mit schwemmen, geschüßt werden soll. Kurzes uerlei. Der Fischverbrauch Berlins belie naden wollte, tot unten ** Frankfurt a. M., 26 sich im Jahre 1901 auf 143 251 Zentner im Werte both geiz erschoß sich auf 3 294 250 Mart, Lebende Fische wurden verbraucht 53 per Gütererpedient Hein Zentner, tote Fische 90 000 Zentner. Darunter 46 000 mündlichen Teil des Gifer russische Zander gegen nur 250 Zentner lebende Bander fallen und hatte sich das Die jüngstgeborene Prinzessin von Italien bat daß er seinem Leben ein sonderbar klingenden Namen Mafalda erhalten. Mutter trauert um den e bies eine portugiesische Koseform des Namens Mathil der in Erinnerung an Mathilde von Savoyen, die er Königin von Portugal, gewählt wurde. Frankfurt a. M, 2 121 Divifion.) Am 13. No [ Das glückliche Mammut.] Ein Farmarbeiter Quandel von der 6. Komp. Michigan fand kürzlich einen Zahn von sieben englisch aus der Kaserne, in der Ab Zoll Länge und einem Zoll Breite, dessen Gewicht 3 Bfund feine Stiefmutter durch 12 Lot betrug. Der Zahn wurde von Sachverständigen lo noch Beckete schickte. ein Mammutzahn erklärt und zwar als ein oberer Bach: Sohn, der ihr and Fell zahn irgend einer fleischfressenden Abart. Diese Entdec egriffen und feinem Truppe hat einen amerikanischen Schriftsteller bewogen, einen Streich mit 4 Mond Artikel zu schreiben mit dem Titel: ,, Das Mammrut sich zur rechten Zeit aus dem Staube gemacht." h es noch heute gelebt, so würde nämlich das armed hatte sich im ab gefunden haben, daß 6 Leute in Chicago das ganze an indhentliche Uebung mad rikanische Rindfleisch mit Beschlag belegt hätten( geme briden wollen, daß er dem sird die großen Firmen Armour usw.) und es wäre ugen. Thatsächlich waren Neid geplaßt, wenn es gesehen hätte, daß ein jeder aber von einem Bülverchen diesen Leuten mehr Verwüstungen unter der worauf gefſtreut hatte. Da schmeckenden Beute anrichtet, als es selber mit seine moto batte- er ist der G Riesenkörper und Riesenappetit. Lokales. Gedenktafel für den 27. November. Behrmann Wilhelm Rudes cer nicht glaubte allein laffen Horei Tagen Mittelarreft day modhen müssen.- In der Waffer zu suchen, weil ihr liegen, entfernten sich am 2 Schafer( aus Wiesbaden) u 1701. Der Aſtronom und Physiker Anders Chem) von der 5. Git 6- - ( Celsiusthermometer) in Upsala*. 1870. Schlacht Amiens( Sieg der Preißen unter General v. Mante über die französische Nordarmee). Sieg bei Pas gegen Garibaldi. Die Fest ing La Fère lapituliert 1894. Fürstin Johanna v. Bismarck †. 1895. Der fr zösische Schriftsteller Mexander Dumas der jüngere Baris † 1900. Der preußische Generalstabschef M milian Graf York v. Wartenburg in Hwailai( Chin - ** Das Weihnachtsfest naht. Jeder Kaufmann Dr. Rum Roman von Dr. Ha Autorisierte Beart Ich bin froh, daß abermals. Geschäftsinhaber kann nur dann auf ein gutes Geidte?" rechnen, wenn er die Konjunktur wahrnimmt und nüßt; d. h., wenn er darauf achtet, die für die entsprec Jahreszeit passenden Waren dem Publikum rechtzeitig zubieten und vorzuführen. Wir nähern uns jezt schönen Weihnachtszeit. Sie bedeutet für alle Geschäft ausgenommen die Strohhut- und Sonnenschirmges die Hauptgeschäftszeit des Jahres. Wenn uns noch eine Anzahl Wochen von dem frohen Feste tren so denkt doch schon jung und alt an die Weihnach arbeiten werden eingekauft. Die Familienhäupter Wie fonderbar, daß S Grinnern Sie sich nicht, da Wohl erinnere ich mi bies empfahl, ist eine auf segangen. Meinen Sie, daß es Ju gewiffem Sinne, Aubrey lachte. Aerzte find auch nich Rumsey, die Wahrheit zu bin nicht mehr so gefühllo Ich muß offen gege schenke. Rohmaterialien und Zutaten für weibliche Sustand für sehr bedenklic verliebte, verlobte und verheiratete Familienangeb in welchem sie gesprochen überlegen schon jeßt, wie sie den Bestand ihrer mit den im Laufe des verflossenen Jahres meh Der Baron stuzte; h Bitte, reden Sie der Ich will deutlich se weniger versteckt oder öffentlich geäußerten Wünschen wungen, Sie an die Aubrey erschrat fichtl Was meinen Sie da Sames? Da ist der Fluch Dente. Meinen Sie das e Ja, ich meine das pindologide frantheit, we burch Generationen hinbur baftes, busteres Berhängnis Und, Robert von Aubret, Sie befallen Lieben in Einklang zu bringen vermögen. Und da und wird der tüchtige und auf der Höhe der Zeit steb Kaufmann sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen in der Wahl der Geschenke schwankenden Kauflustigen geschickt abgefaßte Inserate zu Hilfe zu kommen. Ge lezt ist die Zeit des Jahres angebrochen, wo die In mit besonderem Eifer studiert werden. Die Abja der Weihnachtsinserate erfordert aber eine besondere schicklichkeit. Bem diese fehlt, dem steht unsere Expedi mit ihrem fachmännischen Rate gern zur Seite. Wer zu inserieren beginnt, der wird durch die verhältnism fleine Ausgabe die größte Menge der Käufer für gewinnen. Denn wer zuerst tommt, der mahlt Ja badhte es mir", b es Ihnen neulich ichon, a Ich hatte damals au aber bin ich feit davon jagt ein Sprichwort und wer nicht tommt zur reinnerungsfraft, alfo das Zeit, der inuß essen, was übrig bleibt.... Galle zugetroffen. Sie Threm Leben vergelen