tr. 277. Erstes Blatt. mement preis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Pfg., Baus gebracht 60 Pfa., durch die Post bezogen vierteljährlich Mt. 1.50. tabellagen Oberheifische Familienzeitung( täglich) herbeffische Zeitschrift für Landwirtschaft, Obst und attenbau, sowie die Gießener Seifenblasen wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Donnerstag, den 27. November 1902. Gießener 11. Jahrgo Auctionsvreis: Die einfvaltige Petitieile für Gießen wie ganz herbessen, die Kreise Weßlar und Marburg 10 Big. sonst 15 Pfg.; Reklamen die Petitzeile 30 refp. 40 Pfg. Postzeitungsliste No. 3032. Redion und Expedition: Gießen, Neuenweg 28. Fernsprechanschluk Nr. 362. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeifung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großherzoglichen Bürgermeisterei Gießen. - Deutscher Reichstag. 223. Sigung Die Obstruktion aufgegeben. CB. Berlin, 26. November. In der heutigen gut besuchten Sitzung hat die Sosaldemokratie zum ersten Male seit langer Zeit der Mehreit eine Freude gemacht; sie hat nämlich die Obstruktion ufgegeben. Es wurde nur noch der§ 11f beraten, woach der Bundesrat die Zölle aufheben soll, falls die onne Weizen 215, Roggen 165, Gerste und Hafer 155 art gilt. Der Abg. Wolkenbuhr, der diesen Anag begründete, griff hierbei auf den Antrag Kanig zud, in welchem diese Preise als Normalsäge angegeben ren die Annahme einer solchen Bestimmung würde leich auch, meinte der Redner, der Getreidespekulation Ziel seßen. Grundsätzlich mit dem Antrag einverAnden, äußerte der Abg. Dr. Müller- Sagan doch Beafen wegen der Höhe der Säße. Falls es gelinge, Ehtigere Säße zu finden, würde seine Partei zustimmen, Eden Abg. Stadthagen zu der Aeußerung ver laßte, Müller möge doch seine Normalsäße nennen. Der trag wurde mit 192 gegen 41 Stimmen abgelehnt. begann nunmehr die Beratung des§ 12. Nach der gierungsvorlage soll das Inkrafttreten des neuen ZollFriss durch eine faiserliche Verordnung bestimmt wer1. Die Kommissionsmehrheit wünscht indes, daß er htestens am 1. Januar 1905 in Kraft trete, und die zialdemokratie wünscht ein besonderes Gesetz über den itpunkt des Inkrafttretens. Der nationalliberale Abg. Paasche beantragt Wiederherstellung der Regiengsfassung. Abg. Gothein befürwortet diese ebens, weil die Annahme des Kommissionsantrags sehr ht zu vertragslosen Zuständen führe. Die Verlängeng der Handelsverträge sei der beste Schutz gegen eine lche Gefahr. Der Abg. Dr. Paasche ist dieser Anht nicht, glaubt aber ebenfalls, daß die Festsetzung eines stimmten Termins für das Inkrafttreten gleichbedeund sei mit der Vertragskündigung. Im Interesse gede der Arbeiter müsse diese Vorlage bald verabschiedet erden. Der Abg. Stadthagen befürchtet, daß eben ese Verabschiedung der Vorlage den vertraglosen zu and heraufbeschwöre. Abg. Schrader von der freimigen Vereinigung zollte der nationalliberalen Pardie Anerkennung ,, daß es vorwiegend ihr Verdienst wenn der Zolltarif gelinge; sie trage aber auch die erantwortung für dessen Wirkung und Folgen. Eine fonbere Spannung entstand aber erst, als Staatssekre Graf Posadowsky sich erhob, um nachdrücklich vor mer Genehmigung der Kommissionsfassung zu warnen, sie für die Regierung nicht annehmbar sei. Trozzm aber gab der konservative Abg. Graf Limburgtirum im Namen seiner Freunde die Erklärung ab, sie an der Kommissionsfassung festhalten würden, sie die Caprivischen Handelsverträge unbedingt bepften. Hierauf teilte Dr. Spahn unter dem Lachen Linken mit, daß seine Partei den Kommissionsbeschluß Clen lasse, weil sie eine Verabschiedung des Gesezes Engend wünsche. Nach kurzen Erklärungen des Abg. gothein, und nachdem Abg. Dr. Barth auf das Wort richtet hatte, wurde der Antrag Paasche auf Wiederritellung der Regierungsfassung angenommen, hieraus Lide in namentlicher Abstimmung der ganze§ 12 genigt. Abg. Sped( 3entr.) referierte über die Pemen gegen den Zolltarifentwurf; im ganzen sind $ 54 Stüd mit Millionen von Unterschriften eingelauDie Obstruktion machte nochmals den Versuch einer @echleppung, indem Abg. Dr. Barth zur Geschäftsbung" den Wunsch einer gründlichen Beratung aus rah. Es entspann sich hierüber eine lebhafte Geschäftsbungsdebatte, an der die Abgg. Dr. Bach em, Sinund Stadthagen teilnahmen. Nach einem kurReferat des Grafen Schwerin- Löwig vertagte bas Haus auf morgen. Die Politik. Die Strafverfolgung gegen den ,, Vorwärts". Die Frage, ob die Strafverfolgung gegen den ,, Vorwegen der Angriffe gegen den Kommerzienrat pp weiter bestehen bleiben kann, trotzdem der Beleile mittlerweile aus dem Leben geschieden ist, wird der Berliner Zeitung Post" von einem rechtskundi Mitarbeiter bejaht und etwa folgendermaßen beindet: Für die Behandlung von Privatbeleidigungsklagen für den Fall des Ablebens des flägerischen Teiles $$ 433 und 187 der Strafprozeßordnung maßgebend. ersterem erlischt in der Regel mit dem Tode des gers die anhängig gewesene Sache. Liegt aber eine leumderische Beleidigung vor, dann haben die Erben Recht, die Klage fortzuführen, sofern die Beleidigung mwensbar wider besseres Wissen erfolgt ist. Alle diese el timrnungen gelten nur für die Privatklage. Nun besteht aber die Möglichkeit, daß eine beleidigte Perfor bie Staatsanwaltschaft um Aufnahme der Strafverfol gung angeht, und diese kann dem Antrage stattgeben sofern ein öffentliches Interesse vorliegt. Bei den gegen den verstorbenen Kommerzienrat Krupp gerichteten An griffen des ,, Vorwärts" hat die Staatsanwaltschaft die Verfolgung aufgenommen. Diese ist dadurch aus dem Bereiche der Privatflage herausgezogen und öffentlicher Rechtes geworden. Sonach gelten die§§ 433 und 187 dei Strafprozeßordnung nicht, sondern es geht nach dem Grundsatz, daß eine einmal anhängig gewordene Sach von der Staatsanwaltschaft ordnungsgemäß erledig werden muß. Auf die Frage der Verfolgbarkeit ha also der Tod Krupps keinen Einfluß. Das neue Abstimmungsverfahren im Reichstag hat sich durchaus nicht bewährt. Wie eine nachträgliche Prüfung der Abstimmungsziffern ergab, sind bei den Abstimmungen der legten Tage beim Zusammenzählen ber Stimmen vielfache Irrtümer vorgekommen. Die Sterblichkeit im französischen Heere. er= ) Auf eine Anfrage über die Sterblichkeit im französischen Heere, die sich zu der unsrigen, wie 2131 zu 432 verhält, hat General André, der Kriegsminister, widert, daran sei nicht etwa eine mangelnde Gesundheitspflege schuld, sondern die Tatsache, daß in Frankreich bie Schwindsuchtsziffer höher ist als in Deutschland. Sie verhält sich wie 1415 zu 129. Außerdem sei man bei ber Aushebung der Soldaten weniger wählerisch. Mit anderen Worten: Die Kriegsstärke Frankreichs geht fortdauernd im Verhältnis zu der un, rigen zurück. König Eduard als Salomo. 1: Zwischen den beiden südamerikanischen Staaten Chile and Argentinien war ein Streit darüber ausgebrochen, velchen von beiden Staaten das Acregebiet gehöre und In dem kritischsten. Augenblicke des Streites, als schon seiderseits Truppen in Bewegung gesezt werden sollten, einigte man sich dahin, daß König Eduard Schiedsrichter fein solle. Er hat seines Amtes als weiser Salomo gevaltet, indem er beiden Parteien Recht gab. Chile erhält 54 000 und Argentinien 40 000 Quadratmeter. Daburch wird ein Krieg, eine Einmischung der Vereinigten Staaten von Nordamerika und eine Festsetzung Nordamecikas im Süden verhütet. Kurze politische Nachrichten. * Wie es heißt, sollen Kaiser Wilhelm, Kaiser Franz Josef und König Karol von Rumänien im März in Abbazia zusammengekommen. Kaiser Franz Josef ist völlig wiederhergestellt. * Zum bayerischen Justizminister ist der Reichsgerichtsrat Mildner ernannt worden, an seine Stelle ist der Landgerichtspräsident Männe zum Reichsgerichtsrat designiert worden. * Jürst Löwenstein hat in einer Dresdener Versammlung der Antiduelliga erklärt, König Georg von Sachsen interessiere sich für deren Bestrebungen. Die Liga will bekanntlich die Abschaffung des Zweikampfs, bezw. dessen Bedrohung mit entehrenden Strafen. * Die zahlreichen Zeitungsunternehmungen des Abgeordneten Kaplan Dasbach in Trier wurden in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung umgewandelt, der Reingewinn soll zu Gunsten der katholischen Presse verwendet werden. Dasbach versteuerte ein Jahreseinkommen aus seinen Unternehmungen von 800 000 * In Brür in Desterreich hat der Prozeß des ehemaligen Führers der Alldeutschen K. H. Wolf gegen ben Fraktionsgenossen Schalk wegen dessen Broschüre ,, Warum ich den Abg. Wolf für ehrlos erklärte". be. gonnen. Sensationelle Enthüllungen sind zu erwarten. * Nach Telegrammen aus Odessa schiebt Rußland 10 000 Mann aus Turkestan an die Grenze von Afghanistan in Anbetracht der möglichen Störungen in dortiger Gegend. * Der macedonische Aufstand lebt wieder auf. In Philippopel werden mit jedem Bahnzuge Verwundete bon der Grenze gebracht. Die Aufständischen behaupten, siegreich zu sein. * Von 61 französischen Ordensgesellschaf= ten, die um eine Aufenthaltsgenehmigung bei der Regierung nachgesucht haben, werden nur 6 einen willfährigen Bescheid erhalten. Das läßt einen scharfen Kulturkampf erivarten. * Auf der von Vulkanausbrüchen heimgesuchten Inel Martinique droht ein Aufstand der schwarzen Be bölferung. Die Farbigen glauben das Uebergewicht zu haben, weil die Elemente die weiße Bevölkerung zum größten Teil dahingerafft haben. * Der siamesische Aufstand ist ziemlich beendet. Desgleichen der Aufstand auf Ruba. Krupps Leichenfeier. Die sterbliche Hülle des größten deutschen Industriel. len ist am Mittwoch Vormittag vom Stammhause der Familie Krupp aus in Essen zur letzten Ruhe beigesetzt worden. Dort in den niedrigen, engen Räumen, in denen ber Großvater des Verstorbenen mit seiner Familie Jahre der Not und Sorge verlebte, hat der deutsche Kaiser, gefolgt von einer glänzenden Suite von Ministern, Genecalen und hohen staatlichen Würdenträgern, dem ,, Kanonenkönig" wahrhaft fürstliche Ehren erwiesen. Ueber die Einzelheiten der Trauerfeierlichkeit wird uns aus Essen folgendes berichtet: Damit die Versammelten den geschlossenen Sarg sehen konnten, hatte man, wie beim Begräbnis Alfred Krupps, eine Giebelwand her ausgebrochen. Feuerwehrleute hatten die Wache an dem Sarge, vor dem man ein Arrangement von Palmen und Blumen angebracht hatte. Der kleine Plaß, der zwischen bem Stammhause und den ihn umgebenden Fabrikge bäuden sich befindet, war mit Trauerdekorationen und schwarz drapierten Baldachinen umgeben. Hier fanden jich ein: Vertreter der Ministerien, der Armee, Marine und der Staatsbehörden, die Direktion und höhere Be amte der Werke. Von den Ministern waren anwesend b. Goßler, Frhr. v. Rheinbaben, Möller, Budde und vor Tirpiß. Ferner die Vertreter der städtischen Behörden Vertreter großindustrieller Werke aus ganz Deutschland die Oberbürgermeister und Bürgermeister von Essen und umliegenden Städten. Kurz vor 10 Uhr traf der Kaiser au bem neuen Hauptbahnhofe ein und wurde vom komman dierenden General von Bissing, vom Regierungspräsiden ten von Holleuffer und Oberbürgermeister Zweigert em pfangen. Der Kaiser, der die Uniform des 1. Garde Regiments zu Fuß mit dem Bande des Schwarzen Ad ler- Ordens trug, begab sich im offenen Wagen mit Ge neral von Bissing, esfortiert von zwei halben Schwadronen der Düsseldorfer Husaren, nach dem Stammhause. Ihm folgten General von Plessen, General von Löwenfeld, Flügeladjutant Hauptmann von Friedeburg, Hof. marschall von Trotha, sowie Generalleutnant von Hülsen. Häfeler, Chef des Militärkabinetts, Dr. v. Lucanus, Chef des Zivilkabinetts und Freiherr von Senden- Bibran, Ches bes Marinekabinetts. Jm Stammhaus begrüßte er die Mitglieder der Familie Krupp, insonderheit die trau ernde Witwe. Nach einem Gebet setzte sich unter den Mängen von Chorälen und Trauermärschen der Leichenzug in Bewegung. Auf die Kruppsche Feuerwehr, welche ben Zug eröffnete, folgten Angehörige des Werkes, welche viele Hunderte Kränze und Blumenarrangements trugen. Dann folgten die Beamten der Verwaltung Hügel. Unmittelbar vor dem Leichenwagen wurden die Orden des Verstorbenen und der von dem Kaiser gewidmete, aus Veilchen, Orchideen und Palmenzweigen zusammengesezte Aranz getragen. Hinter dem Leichenwagen schritt der Kaiser zwischen Arthur Krupp- Bernsdorf und General Bisjing. Es folgten die anderen Mitglieder der Familie Krupp, die Vertreter der Fürstlichkeiten, Minister, Ge. nerale, das Direktorium und viele frühere Mitglieder desjelben, darunter Geheimer Finanzrat Jencke und die übrigen Leidtragenden. Der Zug bewegte sich durch ein Spalier, welches die 24 000 Essener Arbeiter des eruppschen Werkes, sowie Krieger- und andere Vereine und Schulen und ein Bataillon des Infanterieregiments Nr. 159 bilbeten. Auf dem Friedhof hielt, nachdem der Sarg in die Erde hinabgelassen worden war, Superintendent Klingemann eine ergreifende Ansprache. Er hob hervor, daß Krupp ohne Bitterkeit und Haß aus dem Leben geschieden sei. Seine lezten Worte seien gewesen: Ich habe allen vergeben, ich scheide ohne Groll und Bitterkeit aus dem Leben, auch gegen diejenigen, die mir das Schlimmste angetan haben." Nach ihm sprach der Landrat a. D. Röttger, der Leiter des Direktoriums der Kruppschen Werke. Er würdigte die Verdienste des Verstorbenen insonderheit um das Wohl der Arbeiter und ging scharf mit denen ins Gericht, die die Ehre des Toten in ben Kot getreten hätten. Auch der Kaiser sprach nach erfolgter Beisepung in einem Gespräch mit dem Superintendenten Klingemann seinen Unwillen über die Vorfälle der lezten Zeit und die Verdächtigungen Krupps von sozialdemokratischer Seite aus. Er hoffe, daß die Arbeiter solche Elemente von sich abschütteln würden. Gleich hinterher fuhr der Kaiser mit der Husareneskorte zum Hauptbahnhof, von der vieltausendköpfigen Menge lebhaft begrüßt. Die Abfahrt nach Berlin erfolgte mittels Sonderzuges um 124 Uhr. Nab und fern. + Eine halsbrecherische Wette. Ueber ein tollkühnei Wageſtück berichten Erlanger Blätter. Danach sprang die er Tage ein Student zwischen Fürth und Erlangen auf einen in voller Fahrt befindlichen Schnellzug. Ein Fahr jast soll den Verwegenen, der an seinem Koupee hing Juristen Verren traf nachsagte, Veilchen gleich im Verborgenen blühten und daher von den Welt in Betreff der Sartoffelzüchtung allerlei Rühmliches dessen sonstige gute Eigenschaften jedoch dem schrei nicht unterdrüden konnte. fchaft? wie stehen die Kartoffeln?" fchlag begrüßend, daß dieser einen furzen SchmerzensKartoffelzüchter, den Nachbar mit so biederem Sieh da! Herr von Rottenbeck auch hier!" rief der ,, Wie geht's in der WirtHandMenschen wenig beachtet wurden. nen Gleisen hin fier mar der liebenswürdige mirt Schwächlich schleppte sich das Gespräch in ausgetretewar ein benachbarter Gutsbesitzer, dem die hauptsächlich waren es Industrielle und Glas ift leer Seifert erging fich in tausend ,, Auf gute Freundschaft.' perite der Seft in den zierlichen entschuldigungen. Aristall- Schalen, Bald fie hob das Glas, ließ es an das seinige flingen und fre halblauter Stimme: Freundschaft sagte er Er sah sich in dem Saale um. Nichts weitechend, des Tages. Pfeiler Keien überall lächelnde Gesichter nieman Gewächsen umzogen, und auf den Tischen dufteten üppige zierenden Glastronen brach, verbreitete darin fast die belle und Gold gehalten, und das Licht, das aus der Fülle der ihn und Wände waren mit blühenden Er war in Weiß und dann mit Der Diren die Arme verschlossen hatte. aus, jeẞt, da er sich unbeobachtet wußte. Essers vom ein gerötetes Gesicht fah plöblich finster und bith traten in bas Rebenzimmer. Er verschränkte und stellte sich vor die Türe, die er sorgfältig Was soll das werfend. werden," Was wollen " Wenn ich die will ich nicht gestört sie, den zierlichen Kopf aufgab er grollend zurüd. Sie? ,, Die Maske steht Ihnen, verzeihen Sie meine Offenheit, jedoch weit besser." sett inreche ich Er runzelte die Brauen. icheinst unsere Verabreund als er eifrig widersprach, sagte fie: wesen, meinte sie, daß er sich durch sie habe stören lassen, auf ihre Rüdtehr gewartet habe. Es sei nicht recht ge Ton einzugehen. Sie entschuldigte ihr langes Ausbleiben schien erstaunt, daß der junge Mann so beharrlidy Aber Edith war nicht geneigt, auf den scherzenben und zu führen?" men lassen? ie Baron Battenbed ou Sie," rief er ungeduldig, aber was in aller Welt geht Leberecht sah nichts weniger denn erfreut aus. Die agrarische Frage lösen? ,, Wollen Sie sich in den Bund der Landwirte aufnehDarf ich Sie bitten, mich zum Baron Rottenbed Verzeihen ด Bestellen Sie die „ Giessener Neueste Nachrichten" Abonnementspreis pro Monat Dezember 60 Pig. and mitgeschleift wurde, in den Waggon gezogen haben, wo er halbtot und am ganzen Leibe zitternd, auf eine Bank niedersant. Eine Wette von 1000 mt. soll den St- denten zur Ausführung dieses tollkühnen Streiches veranlaßt haben. - V Die Jagd auf die Humberts ist jetzt in Frankreich zu einem wahren Sport geworden. Die staatlichen Sicherheitsagenten brennen darauf, die Scharte wieder auszuwegen, und das Gläubigersyndikat hat ganze Scharen von Privatdetektivs auf die Spuren der Flüchtigen geheßt. Die Gläubiger wissen auch sehr gut, warum sie die großen Kosten daran wenden. Madame Humbert hat nämlich so ist jeẞt bekannt geworden- in einer unter ihrem Kleide verborgenen Ledertasche ein gewaltiges Bündel von 1000 Francs- Billets mitgenommen, man spricht von einem Betrage von mehreren Millionen. Es ist flar, daß solche Summen in den Händen der verwegenen Flüchtlinge es ihnen leicht machen müssen, nach Belieben ihren Aufenthalt zu wechseln. Andererseits aber fönnen gerade diese vielen 1000 Francs- Billets für die Verfolger ein vorzügliches Mittel werden, um die Spur zu finden. In Südamerika, wo nach den zuverlässigsten Nachrichten die Humberts sich doch befinden sollen, sieht man nicht alle Tage 1000 Francs- Billets der Bank von Frankreich. Der arme" Romain Daurignac muß dort Mühe und Not haben, sich, ohne Aufsehen zu erregen, Kleingeld zu verschaffen. :| Der Brand der Petroleumgruben zu Boryslaw in Galizien ist jeßt nach harter Arbeit auf 3 Schächte eingeschränkt worden, so daß ein weiteres Ümsichgreifen bes Feuers nicht mehr zu befürchten ist. Der angerichtete Schade wird auf 120 000 kronen geschätzt. Der Brand hat durch die Zerstörung der sogenannten Bohrtürme eine Einstellung des Betriebes verursacht, wodurch zahlreiche Grubenleute arbeitslos werden. Leider sind dem Brande auch zwei Menschenleben zum Opfer gefallen. £ Ein beklagenswerter Held. In der Nähe von Grɔdno spielte sich auf einem Gute ein ergreifendes Drama ab. Dort weilte im Hause seiner Schwiegereltern ein junger Gelehrter, namens Jegor Milewitsch, dessen Hochzeit in diesen Tagen gefeiert werden sollte. Vor zwei Nächten brach in einem Bauerngehöft Feuer aus, und Milewitsch beteiligte sich wacker an den Rettungsarbeiten. Plözlich hörte er aus dem brennenden Gebäude das klägliche Wimmern eines Kindes. Er stürzte sich, unbekümmert um Qualm und Glut, in die Flammen, und es gelang ihm, das zweijährige Kind des Bauernhofbesizers ju retten. Dabei gerieten aber Funken in seine kleiber, und während der beglückte Vater seinen Liebling aus den Armen des Retters an sich riß, stand der lettere plöglich in Flammen gehüllt da. Niemand der Umtehenden wagte sich in seine Nähe, unter furchtbaren Schmerzen wälzte sich der Unglückliche auf der Erde und versuchte auf diese Weise die Flammen an seinem Leibe zu ersticken. Leider waren die Brandwunden, die er sich jugezogen hatte, so schwer, daß er am nächsten Tage tarb. Seine Braut ist vor Gram fast wahnsinnig ge porden. Hus dem Gerichtssaal. Der Vermischtes. Postzeitungsliste 3032. Stadt für warme hulen zu berwen zur Erziehung in Lo Ginlage anzulegen, ein Weihnachtsgefch gefamten Ueberfchuff zu berteilen. 28 Weihnachtsfeiertag befcheerung abzu wünschen wir diefem folgenden Berein ein Giessener Cagesneuigkeiten. Philipps des Großmütigen: dem 1. Präsidenten ** Heffische Verein ** Der Großherzog hat zum 25. d. Mts. bund freudige Genugt liehen: das Komturkreuz 2. Klasse des Verdienstorde am 1. Weihna Kriegerfameradschaft Hassia, Ludwig Gramoliontag hielt die Oberstleutnant a. D. zu Darmstadt; das Ritterfes Café Ebe 2. Klasse desselben Ordens: dem Mitglied des Präsidiu Mitgliedern befuchte derselben Anton Bernhart, Stadtverordneter Strad eröffnete bi Mainz; das Komturkreuz 1. Klasse mit der Krone luftes gedachte, den Verdienstordens Philipps des Großmütigen: das Sinfcheiden thr Finanzminister Dr. Feodor Gnauth; das Ehrent beimrats bon Bedi des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: Berstorbenen erhoben Direktor des Haus- und Staatsarchivs Dr. jur. Bu Statt hat sein Am gemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift„ Für langjäben Bortrage über treue Dienste": dem Postschaffner Christian Pfafführte Herr Profeff Gießen, den Briefträgern Leonhard Müller in Miaus Ueber das ant stadt und Otto Helfrich in Offenbach, dem Ladie litterarien Den briefträger Leonhard Keßler in Büdingen, dem gut unterrichtet Die )[ Der Bierstaat,] nur der Bierstaat sei es, in ihm liegt unser Heil allein, singt der feuchtfröhliche Bruder Studio. Erstaunt würde aber der Erzherzog Franz Ferdinand von Desterreich sein, wenn er läse, daß er einen solchen in der habsburgischen Monarchie einzurichten gedenkt. Bekanntlich wollte er seiner Zeit einen deutschen, einen ungarischen, einen tschechischen und einen polnischen Ehrenkavalier nach London mitnehmen. Ein Grazer Blatt brachte seiner Zeit einen scharfen Artikel darüber, be= prach den immer wachsenden Einfluß der Tschechen und Bolen, und schloß mit den sonderbaren Worten: ,, Alle diese Anzeichen weisen auf den kommenden Bierstaat hin." [ Der König von Italien als Schwimmer.] Aus Turin schreibt man dem Sportblatt Vélo": Viktor Emanuel III. machte gerade an Bord seiner Yacht einen Ausflug nach Monte Christo, als er die Depesche erhielt, die ihm meldete, daß die Königin Helena, die bald darauf eine Prinzessin zur Welt bringen sollte, sehr leidend sei. Der König fuhr sofort nach dem kleinen Hafen Lorente zurück, wo ihn ein Automobil erwartete. Die Wogen des Meeres gingen sehr hoch, und als man sich der Küste näherte, erkannte der König, daß es ihm unmöglich sein würde, zu landen. Er ließ sich aber dadurch nicht beirren. Ohne biel zu überlegen, sprang er ins Meer und erreichte schwimmend den Strand. Wenn er nicht diesen Entschluß gefaßt hätte, wäre er im Quirinal nicht rechtzeitig genug eingetroffen, um dem Einzuge der Prinzessin Mafalda in das irdische Jammertal beiz wohnen. § Der Alkohol bildet das Leitmotiv einer Berliner Gerichtsverhandlung gegen den ,, Architekten", wie er sich selber titulierte, Alexander Kaste aus Halensee. Angeklagte hatte die raffiniertesten Schwindeleien verubt, Rautionen unterschlagen, Kellerwechsel massenhaft in Umlauf gesezt u. dergl. Vor Gericht wollte er als Gewohnheitssäufer gelten, der durch übermäßigen Alfoholgenuß um seine geistigen Fähigkeiten gekommen sei. Um dies glaubhaft zu machen, gab er auf Fragen des Vorsitzenden unglaublich freche Antworten. In Bezugnahme auf Briefe, die der Angeklagte geschrieben hatte und die der Vorsißende ihm vorhielt, sagte er:„ Die Richter, Staatsanwälte u. s. w. sind alle Bestien!" Aus die Ermahnung des Präsidenten, daß er sich durch sein Berhalten selbst schädige, sagte der Angeklagte:„ Schad' ja nischt! Ich bin ja doch ruiniert, meine Familie ist mir gestohlen worden!" Seinem Vater, dem früheren Klempnermeister Kaske in Berlin, der zehn Jahre lang als Rentier lebte, dann aber sein gesamtes Vermögen berlor und sich seitdem im städtischen Siechenhause befindet und der über die Neigung seines Sohnes zum Alkoholgenuß Auskunft geben sollte, rief er zu: ,, Du mußt doch zugeben, daß du ein Säufer bist!" Nun entspann sich folgendes Zwiegespräch: Du mußt doch zugeben, daß in den zehn Jahren, wo du Rentier warst, Cognac und Sherry nicht vom Tisch gekommen ist!" Vater: Ja, den hast du und deine Mutter getrunken!" Angeklagter: ,, und du hast das Glas ausgeleckt!" - Die Gutachten der Sachverständigen lauteten dahin, daß der Angeklagte wohl erblich belasteter Alkoholiker, aber durchaus Herr seines Willens sei. Er wurde zu vier Jahren Zuchthaus verurteilt. [ Die Verschwendungssucht der Kaiserin Josefine,] der ersten Gemahlin Napoleons I. von Frankreich, wird durch eine eben erschienene Studie des bekannten Napoleonforschers Frédéric Masson in ein erschreckliches Licht gesetzt. Für Modewaren, Seidenstoffe, Robenkonfektion und Gesellschaftskleider wurden von ihr in sechs Jahren allein 1573 653 Francs ausgegeben; nicht mitgerechnet sind die Schulden, und nicht mitgerechnet sind die Toiletten für die Krönung oder für große Hoffestlichkeiten, denn dafür bewilligte der Kaiser besondere Kredite. Von jenen anderthalb Millionen Francs erhielt Leroy, der berühmte Schneider, in fünf Jahren mehr als die Hälfte: 766 476 Francs. Für Façon rechnete Leroy fast garnichts, 18 Franca für eine Robe, selbst für eine Hofrobe. Aber bei den Stoffen, Zutaten usw. verdiente er ganz ungeheuer, und unter 2000 Francs war keine Robe zu haben. Nur so konnte es kommen, daß er von der Kaiserin pro Jahr 150 000 Francs zu fordern hatte. Er fand aber, daß dies noch viel zu wenig sei, und besaß die Keckheit, sich beim Kaiser darüber zu beklagen. Eines Tages," so erzählte Napoleon ,,, als ich eine von ihm gelieferte Ausstattung betrachtete, wagte er zutraulich zu werden, obwohl doch bei mir sicherlich kein Mensch aus der Hand fressen konnte. Er tat, was niemand in Frankreich zu versuchen gewagt hätte: er suchte mir mit großem Wortschwall zu beweisen, daß ich der Kaiserin Josephine nicht genug Geld gebe, und daß es fast unmöglich wäre, sie für diesen Preis elegant zu fleiden. Ich musterte ihn während seiner underschämten Rede nur mit einem einzigen Blicke. Er war wie niedergeschmettert." Kleine Gerichts- Chronit. Eine furchtbare Anschuldigung hatte der Fuhrherr Kuhnert in Köpenick gegen den dortigen Polizeiinspektor Jäckel erhoben, indem er von diesem in Wirtschaftsredereien behauptete, er habe bei den Krawallen im März des Jahres 1890 den Gendarmen Müller erschossen. Das Köpenicker Schöffengericht erfannte gegen den Angeklagten wegen schwerer Beamtenbeleidigung auf drei Monate und drei Wochen Gefängnis. Der Klempner Obernhuber zu Frankfurt a. M. hat zahlreiche Heiratsschwindeleien verübt. Er verlobte sich mit einer Reihe von Dienstmädchen; er frug nicht nach Jugend und Schönheit, die Hauptsache war ihm, daß das Mädchen Ersparnisse besaß. Diese schwindelte er dann seinen Bräuten unter allerlei falschen Vorspiegelungen ab. In Anbetracht der frivolen Handlungsweise wurde der Angeklagte, der erst vor kurzem das Zuchthaus verlassen hat, zu fünf Jahren Zuchthaus und fünf Jahren Ehrberlust verurteilt. Freiherrn Schenk zu Schweinsberg; das Breidert den Vor mittelten uns Terte b breibungen von Ber schaffner Andreas Keßler in Gießen, dem Bri träger Joseph Schröder in Mainz; den Charaf allerdings nur eine als Oberbürgermeister": dem Bürgermeister de fonnten. Nun hat Provinzialhauptstadt Gießen, Heinrich Anton Mecum efügt, daß bei den den Charakter als Sanitätsrat": den praktie Maus eines Zauberere Aerzten: Dr. Karl Becker zu Friedberg, Dr. Rauch einige bortre Köhl zu Worms, Dr. Friedrich Maurer zu Darden, die etwa der stadt, Dr. Heinrich Müller zu Mainz, Dr. Heinhunderts n. Chr. ange Pullmann zu Undenheim, Dr. Heinrich Rapp Bergamo Muſeum Pfungstadt; den Charakter als Defonomierat" demütlicher Größe zeig Gutsbesitzer Georg Friedrich Franz Ramae in Uebero tighten der gefunden Kreis Dieburg, dem Gutebefizer Jakob Walter und die Zauberschei zu Lengseld, dem Landwirtschaftslehrer Viktor Weiser Zaubertisch, eine dr zu Langen; die Krone zum Komturfreuz 2. Klasse dit dem Bild der Zaub Verdienstordens Philipps des Großmütigen: den Zwed, die Zauberf Provinzialdirektor der Provinz Rheinhessen Geheimen breimal acht Felder ein Marim lian Freiherrn von Gaaern zu Mainz; da fundet sich ein Buchsta Ritterfreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps deibe ließ der Baub Großmütigen: dem Oberkonsistorialrat D. Dr. Friedri in die Decke geschlage Flöring zu Darmstadt, dem o. Honorarprofessor timmten Zwischentäur der philosophischen Fakultät der Landes- Universität haben, die der Ring d Karl Fromme zu Gießen, dem derzeitigen Rektor u zufammengefeßt Landes universität und ordentlichen Professor in diß geben sollte. theologischen Faku'tät D. Dr. Gustav Krüger Daxitung der Geräte eine Gießen, dem evangelischen Oberpfarrer Ernst Vogt aus, an welcher berich Lauterbach, dem ordentlichen Professor in der much die geschilderte We zinischen Fakultät der Landesuniversität Dr. Adaliers zu fahren ju Vossius zu Gießen, dem Kreisrat Dr. Eduardten fanden sich no Wallau zu Lauterbach, das Ritterkreuz 2. letimmung hatten, des Verdienstordens Philipps des Großmütige pandlung vor bösen Di dem Vorsteher der Präparandenanstalt zu Lich Heinheten befchrieb ne Stein Wagner, die Silberne Medaill für Kunst, Wissensch gelegt, der dritte aber und Landwirtschaft; dem Gutspächter Karl Hahn aufgetragen werde, und Thiergarten bei Büdingen; das Silberne Kreuz des alte Broncetäfelchen, dienstordens Philipps des Großmütigen: dem Stadtgärlerden, um den Dämon Johannes Balser zu Gießen; dem Lehrer Heinrich Eifmachen. Die Muffchriften zu Gießen; dm Lhrer Bernhard Maurer zu Appenron eine Vermischung b dem Lehrer Johannes Rudert zu Großen- Buſtellungen mit jüdiſchen das allgemeine Ehrenz ichen mit der Inschrift: Fürtementen. So findet Dienſte": dem Feldschüßen Adolf Wenzel zu Gießem Zauberring und ä das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift:" Für twendet worden, die teil Arbeit": dem Kreisstraßenwärter Heinrich Hermannheils von dieſen abgelei ( Kreis Gießen); dem Streisstraßenwicht mehr verständlich A[ Reisekosten von Paris nach Peking.] Anjang nächsten Jahres wird die chinesische Ostbahn auf der ganzen Strecke in Betrieb gesetzt. Außer großer Zeitersparnis genießt von jeẞt an der Reisende durch diese neue Verbindung auch eine bedeutende Reduzierung der Fahrtkosten. Diese belaufen sich heute für die Reise über Ameriko oder den Suez- Kanal von London oder Hamburg, VerUeber pflegung einbegriffen, auf folgende Summen. Amerika: Nach den Häfen Schanghai, Nagasaki, Yokohama: 1. Klasse 1694-1867 Fr., 2. Klasse 1067-1227 Fr. Ueber den Suez- Kanal: Nach Schanghai, Nagasaki, Yokohama: 1. klasse 1974-2881 Fr., 2. Klasse 1094-1187 Fr. Auf dem Landweg durch Sibirien betragen nach dem heute in Kraft befindlichen Tarif die Kosten ungefähr 100 RbI.( 1067 Fr.) in erster Klasse und 330 Rbí.( 881 Fr.) zweiter Klasse, darin sind 5 R61.( 14 Fr.) für die tägliche Verpflegung eines Reisenden und sonstige Unkosten für die Schnellzüge einbegriffen. Die Unterschiede zu Gunster des Landweges betragen folglich in erster Klasse 260 Rubel ( 694 Fr.,) in zweiter Klasse 100 Rubel( 267 Fr.) oder bas Doppelte dieser Summen für die Hin- und Rückreise De Bunte Chronit. Der englische Dampfer ,, Warfield" ha in Geestemünde 4 Mann von dem im Atlantischen Ozear gesunkenen norwegischen Vollschiff ,, Telefon" gelandet, di übrigen 13 Mann der Besatzung sind ertrunken. belgische Dampfer Leopold" ist infolge hohen Seeganges auf den friesischen Inseln gestrandet. 26 Mann der Be sagung sind ertrunken, fünf werden vermißt. - In dem Orte Hennen bei Schwerte wurde der Sparkassenrendant und Gemeindeempfänger Braß, ein allgemein beliebter und geachteter Mann, auf Requisition der Aufsichtsbehörde festgenommen. Angeblich fehlen aus der Kasse bedeutende Beträge, die aber durch einen Reservefonds von mehr als 200 000 Mark gedeckt werden. - In Pilsen wurde ein Knabe geboren, der an beiden Händen je sechs Finger und an den Füßen je sechs Zehen hat. Das Kind befindet sich vollkommen wohl. - Die Wiener Polizei vehaftete den internationalen Hochstapler Baez aus Naumburg a. S. und den inter nationalen Einbrecher Pourt aus Salzburg. Beide fand man im Besitze von ausländischen Wertpapieren in be trächtlicher Höhe, welche wahrscheinlich aus Einbrüchen in Frankfurt und München herrühren. Durch einen hier wütenden Sturm sind in La Ro helle mehrere Fahrzeuge gefentert. Bier Personen tamen bei dem Unwetter um. In Banjaluka wurden zwei angesehene Bürger in der Nähe der Synagoge von 15 Personen überfallen und ermordet. Steinbach " We plus den Funden reiche Johannes Mohr zu Vezberg( Kreis dem Rechtsanwalt und Notar Justizrat Hermenere deutsche Volksku Jödel in Friedberg wurde der Charakter als den ber driftlich ge Justizrat" verliehen; das Komturfreuz 2. Kl. des unften, namentlid dienstordens Philipps des Großmütigen: dem deutlich Beeinfluffung denten des Landgerichts der Provinz Oberhessen Ga Kullmann und dem Präsidenten des Landgeri der Provinz Starkenburg, Wilhelm Herzberg das Ritterkreuz 1. Kl. dieses Ordens: dem Landgerid direktor bei dem Landgericht der Provinz Oberbe Dr. Gustav Güngerich; das Silberne Streuz 2 dieses Ordens: dem Gerichtsvollzieher Dietrich Bo in Gießen; das Algemeine Ehrenzeichen mit der schrift: Für langjährige treue Dienste": den gerichtsmännern Joh. Andreas Habicht in und Karl Gerhard 3 in Steinbach; das Ritter 1. Kl. des Verdienstordens Philipps des Großmüt dem Oberfinanzrat Dr. Franz Knell; das Algen Ehrenzeichen mit der Inschrift„ Für treue Arbeit": Holzfezzer Heinrich Grün 3. in Nieder- Chmen; Charakter als„ Rendant": dem Bezirkskassierer Bezirkskasse Büdingen Heinrich Rapp. ** Vercin zur Hebung des Fremden- Verkehrs. Allarkt in Aussicht stehende öffentliche Versammlung Zwecke der Begründung eines Verkehrsvereins unsere Stadt, welche vom Vorstand des Wirteve Gießen einberufen ist, findet am Donnerstag 4. Dezember, Abends halb 9 Uhr im Scale des Ga Leib statt. 7 Fritz ( Wilhelm chenlampen Stehlampen Bringelampen ** Der Fechtverband Gießen Lahr am 19. d. seine außerordentliche Haupt sammlung ab, welche recht zahlreich besucht Herr Schiffnie, seitheriger Vorsitzender, lehnte Wiederwahl ab, und wurde zum Ehrenmitglied erna Herr Weisel, seitheriger 2. Vorsitzender, wurde als Borsigender einstimmig gewählt Der Jahresbe wurde mit einem reinen lleberschuß von über 500 veröffentlicht. Es wurde beschlossen, 50 Mt. ar Bete abfolute Chaifenlaternen, Fetroleum Elettrijde Schneider fiehlt sich im Anferti Busbessern bon lei Abdice. Sonnenf richten" 3032. Cagesneuigkeiten. Budt für warmes Frühstück in den hiesigen Stadtlen zu verwenden und für einen Jungen, welcher Erziehung in Lahr ist, ein Sparkassenbuch mit einer lage anzulegen, den sämtlichen 3öglingen in Lahr, Weihnachtsgeschenk zu senden, sowie einen Teil des amten Ueberschusses an hiesige arme bedürftige Leute berteilen. Witer wurde beschlossen, am ersten hnachtsfeiertag im Postteller eine Weihnachts, eerung abzuhalten. Von ganzem Herzen inschen wir diesem, einen so humanen Zweck vergenben Berein eine recht ausgedehnte Lebensdauer 30g hat zum 25. d. Mts. m freudige Genugthuung bei der Bescheerung armer Jen: dem 1. Präsidenten ** bon etwa 75 " ** Der hochinteressante Vortrag fand reichen Beifall und regte eine lebhafte Diskussion an. Nationalliberaler Verein. Vortragsabend. Der erste Vortrag in der diesjährigen Wintersaison findet voraussichtlich kommenden Donnerstag, den 4. Dezbr. statt und wird Herr Profeſſer Dr. Siebers über: Die Interessen Deutschlands in Süd- Amerika" sprechen. ** Die seit längerer Zeit durch die Presse gehende Mitteilung über eine Reise des Großherzog von Hessen nach Indien bestätigt sich. Der Ant it der Reise erfolgt am 10. Dezember. In der Bee leitung des Großherzogs werden sein Generaladjutant General major v. Wachter, Flügeladjutant Rittmeister Straemer und der zur Dienstleistung kommandierte Oberleutnant ** Wie die„ N. H. V." and bester Quelle erfahren. im Gegensatz der n'dt gedüngten. Bekanntlich muß dasselbe noch vor Winter gestreut werden, damit es mit der Winterfeuchtigkeit einzieht. Die Wiesen liefern alsdann sowohl an Quant tät als auch Qualität sichtbare Mehr- Erträge. ** Klein- Linden, 26. Nov. Wie allerorten in unserm Großherzogtum beging auch der hiesige Kriegerverein den Geburtstag des Landesverrn in pietätvollster Weise. Die Kameraden versammelten sich gestern abend im Bern= hardshäuserhof, woselbft en Orcheſtrion für Musik sorgte und ein Kamerad ti vo zigliche Regierung in allen ihren Tilen eingehend schi dert, endend in einem Hoch auf den Großberzog. V. Lich, 24. Nov. Der Großherzog wird am 28. d. Mts. zum Besuch des Fürsten hier verweilen. Näheres über die Zeit der Ankunft ist nicht bekannt. Die Meldung, daß unser Landesfürst zur Jagd hierher 32. Klasse des Verdienston te am 1. Weihnachtsfeier' ag ifia, Ludwig Gramolontag hielt die Vereinigung im oberen Saale Frhr. v. Massenbach. Hessische Vereinigung für Volkskunde. Vergangenen 3: dem Mitglied des Präsid Mitgliedern besuchte, Versammiung ab. Herr Professor ist die in der Tbronrede enthaltene Ankündigung der Wieder- fäme, beruht auf einem Mißverständnis, da an den Darmstadt; das Ritter Café Ebel" ihre erste, hart, Stadtverordnete tra cf eröffnete dieselbe indem er des schweren Ver- einbringung der Regierung vorfa e, das direfte Wahl beiden Tagen keine fürstliche Jagd abgehalten wird. " Zu Ehren des An seiner recht betr., auf die persönliche Initiative des Großherzogs *** Eisbahn. Der Vorstand des Eisvereins teilt uns mit, daß seine Gisbahn wieder hergestellt ( j) Verlornes Glück. In der Nacht vom 31. Klasse mit der Krone aftes gedachte, den die Vereinigung im Sommer durch ps des Großmütigen: Hinscheiden ihres ersten Vorsitzenden, Herrn Ge- zurückzuführen. dor Gnauth; das Ehrenrimrats von Bechthold erlitten hat. Flipps des Großmütigen: Berstorbenen erhoben sich die Anwesenden. Staatsarchivs Dr. jur. Statt hat sein Amtsnachfolger Provinzialdirektor Dr. und bereits heute nachmittag eröffnet wurde. Schweinsberg; das Breidert den Vorsiz übernommen. In dem folgender Inschrift Für langjen Vortrage über„ Antifes 3aubergeräte" Dienstag zum Mittwoch schwankten in der Sonnen- güterzug nicht gesehen. stichaffner Christian Pfaführte Herr Professor Dr. Wuensch etwa folgendes straße zwei fidele Musensöhne mit einer Ueber das antife Zauberwesen waren wir durch § Friedelhausen, 24. Nov. Heute passierte auf der hiesig n Haltestelle ein schrecklicher Unglücksfall. Ein Main larer Bürger mit Namen Klingelhöfer, welcher hier cin ſteigen wollte, geriet unter einen Eilgüterzug Der Tod trat sofort ein. Klingelhöfer hatte sich etwas verspätet und jeden falls wegen dem herrschenden Nebel den herasuahend. Gil. sch. Darmstadt, 25. Nov. Im hessischen Landtag hat brennenden Sturmlaterne ihres Weges. sich unter der Führung Hirshels eine neue Fraktion unter dem Titel Hessische Voltspartei gebildet, welcher Köhler, Ripp r, Schmalbach, Weidner. Als Hospitanten find beigetreten Leun und Wolf. Bei der heute alsbald vad der Wahl der einzelnen Ausschüsse erfolgten Wahl der Bo ſize den wurden bestimmt: = ch in Offenbach, dem Die litterarischen Denkmäler seit langer Zeit ziemlich Schreiber dieses traf die zwei Herrn am Restaurant Bler in Gießen, dem mittelten uns Terte von Gebeten und gaben uns Bes dreibungen von Geräten, von denen wir uns damals allerdings nur eine schwache Vorstellung Tonnten. Nun hat es vor einigen Jahren ein Zufall er in Mainz; den Cho ": dem Bürgermeister Ben, Heinrich Anton Me machen Antwort:„ Verlorenes Glück". Ob die betr. vor dem Gramen ſtehen, oder dasselbe schon hinter sich haben, fonnte man nicht erfahren Schließlich entpuppte fich ihr Reiseziel als das Restaurant ,, Taunus" Brandgasse. Ob die Löschung des Durftes dort ohne Zwischenfall von Statten ging, möchte ich bezweifeln. Auf lebend wurde bereits Sanitätsrat": den pro fügt, daß bei den Ausgrabungen in Bergamon ein eder zu Friedberg, Daus eines Zauberers aufgedeckt wurde, in welchem Friedrich Maurer zu be auch einige vortrefflich erhaltene 3 aubergeräte bir tune in finer er 3- riſchaften am Baltijor borgerüter iller zu Mainz, Dr. Hei heim, Dr. Heinrich Rap Sunderts n. Chr. angehören. Sie befinden sich jetzt ter als Defonomierat" tiütlicher Größe zeigte der Vortragende vor. m Bergamo Museum zu Berlin; Nachbildungen in Die Franz am age in lebert adtigſten der gefundenen Gegenstände, find der Bauber boliger Jafob Walter bald die Zaubericheibe, beide aus Bronce hergestellt. des Großmütigen: Tagen ein seltener Viehhondel abgeschlossen. Ein bekannter Kanarienvogel- Bücht r verfaufte räm& einen seiner Sänger das Pfund lebend Gemicht für 100 mt. Mit vieler Mühe nachstehende Abg o'bucke ongehören: Bähr, Hauck, Hirschel, Im 1. Finanz- Ausschuß 1. Vors. Möllinger 2. Vors. Mollinger 2. Gefeßgeb.. 3 Wahlprüf.- 1. 4. Petitions, " " 11 1. 3. Brentano 2. " " Kramer 2. " " " " 1. Weidner 2. 5 " " Reb Benurid Dr. Frenay ** Aus Nassau. Herr Generalsuperintendent Dr. theol. Einst wurde am 24 Nov. zu Boppard beerdigt. Der Verstorbene war weit über die Grenzen unsers Nassauer und Not wurde am Tage ba auf der Chelroller gewogen Landes bekannt, in dem er früher Leiter des Brebigerseminers und dadurch fefg ft lt, daß der Permaß zwisch n 14 und 15 Gramm woa, worauf der Käufer dafür 3 Mt. zahlte. der Vogelzüchter machte bei der Empfangenehme des Geldes ein langes Gesicht, hatte er doch angenommen bei dem Handel mindest ebenso gut zu fahren als wenn er den Sänger zum Tagespreis verkauft, der sich auf 10 Mark bez ff rt RB. Am 1 Dezember d. Js. wird in Culmsee eine von der Reichsbankstelle in Thorn abhängige Reichsbanknebenstelle mit Kasseneinrichtung und beschränktem Giroverkehr eröffnet werden. ** Unglücksfall auf der Lahn. Gestern nachmittag zwischen 2 und 3 Uhr brachen zwei auf dem Lahneis spielende Knaben oberhalb der Rübsam'schen Badeanstalt ein. Die in der Nähe weilenden Maschinenschlosser W. Schütz, Hilfsschaffner E. Michel und der Bademeister Rödel eilten auf die Hilferufe der Verunglückten berbei und entrissen diese dem nassen Element. Dieser Vorfall möge dazu dienen, daß Eltern ihre Kinder auf die Gefahren des Flußeises aufmerksam machen. zu Herborn war Von hier wurde er als Generalsuper intendent nach Wiesbaden berufen. Der eisige Nord. Hu, wie st es falt g worden, Ded' in Wald und Heide, Dem ftrengen Herrn aus eis'gem Norden Fällt alles jezt zur Beute. Die Blumen sind schnell hingegangen, Erlagen seinem Hauche. Das Blatt noch jüngst am Baum gehangen Wälzt sterbend sich im Staube. Und an die Fenster malt sich dann Der Geist der Hing schiedenen; Die fahlen Rosen fünden an, Daß nichts verschont geblieben. In Eis erstarret liegt der Bach, Krystall umrahmt den Quell, m Komturkreuz 2. Klaſſe at bem Bild der Zaubergöttin Hefate verschen ist, hat Den Zweck, die Zauberscheibe zu tragen. viese ist in binz Rheinheſſen Geheim reimal acht Felder eingeteilt; in jedem derselben benagern zu Main; indet fich ein Buchstabe des Alphabetes. Auf die Verdienstordens Philipp heibe ließ der Zauberer einen Ring, der an einem fonfiftorialrat D. Dr. Fribie Decke geichlagenen Zaubernagel hing, in bedem o. Honorarprofeffor Himmten Zwischenräumen auffallen; aus den Buch tät der Landes- Universität#taben, die der Ning dabei berührte, wurde der Orakelzen, dem derzeitigen Rektor pruch zusammengesetzt, der über die Zukunft Aufordentlichen Professor in hiß geben sollte. Auf's beste stimmten zu dieser D. Dr. Gustav Krüger Deutung der Geräte eine Stelle des Ammianus Marcen Oberpfarrer Ernst Bogus, an welcher berichtet wird, wie einige Männer lichen Professor in der urch die geschilderte Weise den Namen des zukünftigen Landesuniversität Dr. Raisers zu fahren suchten. Außer diesen wichtigen dem Kreisrat Dr. Geräten fanden sich noch einige Amuletten, welche die ach, das Ritterkreuz 2. Bestimmung hatten, den Zauberer während seiner Philipps des Großmütandlung vor bösen Dämonen zu schüßen, der mit Gearandenanstalt zu Lich erbeten beschrieb ne Steine, von den zwei unter die Füße Medaill für Kunst, Wegelegt, der dritte aber an einer Schnur um den Hals Gutspächter Karl Hahn getragen werde, und zwei mit magischen Zeichen be1; das Silberne Kreuz de malte Broncetäfelchen, welche an der Thür angebracht Großmütigen: dem Stad verden, um den Dämonen den Eintritt unmöglich zu Ben; dem Lehrer Heinridrachen. Die Aufschriften der einzelnen Gegenstände zeigen rnhard Maurer zu Ans eine Vermischung von griechischen religiösen Voridert zu Großen Eellungen mit jüdischen und namentlich mit ägyptischen Buf mit der Inschrift:„ Elementen. So findet sich der ägyptische Anubis auf Adolf Wenzel zu idem Zauberring und ägyptische Zauberzeichen sind vermit der Inschrift:„ Fit mbet worden, die teils mit den Hiroglyphen identisch, erhalten „ Fitmndet värter Heinrich Herman tells von diesen abgeleitet sind; viele sind uns heute n); dem Streisſtraßerg right mehr verständlich. Die antike Volkskunde giebt Bezberg( Kreis is den Funden reichen Gewinn, mittelbar aber auch Nokar Juſtizrat Hernere deutsche Volkskunde, denn gerade das Zauber urde der Charakter als Inden der christlich- germanischen Welt zeigt in vielen 3 Stomturfreuz 2. Des Großmütigen: dem seitlich Beeinflussung und Befruchtung durch die antike. der Provinz Oberheffen Präsidenten des Landge 7 Fritz Eccarius Aus Hessen und nachbargebieten. r. Kinzenbach, 27. Nov. Am gestrigen Mittwoch Abend waren die Mitglieder des hiesigen landwirtschaftlichen Kasinos versammelt, um die Beträge für das bezogene Thomasmehl zu entrichten. Schon seit Jahren bezieht der Verein alljährlich einen ganzen Waggon dieſes nüßlichen Wiesendüngers. Wie aber bekannt sin dürfte ist das Thomasmehl 3. 3. ein teurer Handelsartikel, stellt sich doch diesmal jedes Säckchen( 1½½ Ctr. Inhalt) auf 394 Mr. Dies macht für die bezogenen 300 Ctr. die schöne Summe von fast 800 Mt. Troßdem dieses Düngemittel bei den bedeutenden Herbstausgaben unserer Landwirte noch besondere Anforderungen an den Geldbeutel stelt, mag es Wiesen heben sich alljährlich bei der Heuernte sichtbar hervor doch kein Landmann mffen. Die mit Thomasmehl geſtreuten Markt G 7 ( Wilhelm Orbig Nachfolger) chenlampen Stehlampen hängelampen rg, Wilhelm Herzbe Markt ieses Ordens: dem Landge dgericht der Provinz Ob ch; das Silberne Kreuz Berichtsvollzieher Dietrid! meine Ehrenzeichen mit d rige treue Dienfte": den Andreas Habicht in 3 in Steinbach; das Dens Philipps des Großm Franz Knell; das Allg nichrift Für treue Arbeit rün 3. in Nieder- Chmen ant": dem Bezirksfaffic Heinrich Rapp. bung des Fremden- Berkehrs Dung eines Verkehrsverein bom Vorstand des Wirte t, findet am Donnerst halb 9 Uhr im Scale b rband Gießen Saf Berordentliche Hau The recht zahlreich be riger Borfigender, l entliche Verf ammunte absolute urde zum Ehrenmitglied 2. Borfizender, wurde a Chaifenlaternen, Detroleumempfieblt: BATENT unter antie. von Mt. 0.50 bis mt. 3.50 von " 200 bis mt. 40.- bon 2.00 bis " mr. 80.fichere Sturmlaternen. echte Motardferzen. Öfen u.-Kocher Elektrische Lampen. Gaslampen. 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Eintritt farten bei& cnst Challier und an der Abendkasse zu 5, 4, 8, 2 Mt.( Mitglieder mit 50 Pf. Ermäßigung), Studentenkarten Mt. 1.50 Ende gegen 11 Uhr. Fechtic, band Giessen- Later mtlicher Tell. ( Wohlthätigkeitsverein) Laut Beschluß vom 26. d. M foll ein Teil der Ueberschüsse an hi fige arme bedürftige Leute in Farem Gelde verteilt Dr. 277 Abonement preis: in me Baus gebracht 60 20 fäb Gratisbellagen Ober Bei der gegenwärtig herrscher den falten Witterung seben Oberbefifche Zeitschr Das Blatt erfdeint werden, u d fönnen Meldungen wir uns veranlaßt, auf die nachstehend a g- druckten Bestimartenbau, sowie die G nur schriftlich beim ersten VorSonnenstraße 6, bis zum 30. d. M. eingereicht werden. Der Vorstand. jitenden Herrn 3. Weifel, mungen des Lotal- Reglements betr. die Reinhaltung und Weg samkeit der Straßen und Päße, sowie die Reinhaltung der Kanäle in der Provinzialhauptstadt Gießen vom 10. November 1879 zu vermeisen mit dem Bemerken, daß die Schußmann shaft zur Ueberwachung angewiesen worden ist. Gießen, 19. November 1902. Spirituosen und Weinhandlung fucht für Gieken und Umgebung einen tüchtigen Vertreter gegen hohe Provision. Off. unter H. Wein, hauptpostlagernd. Frankfurt a. M. Konzert- Verein. Gieß. Bither- Club Reiche Zweites Konzert ( Wohlthätigkeits- Verein.) Wir Diejenigen, welche Heirat vermittelt Bureau Krämer, Leipzio Brüdeftr.6. Auskunft aeaen 30 Pfa Ein tüchtiger Sonntag, den 30. November 1902 auf unfere, biesjährige Schneidergeselle abends 5 Uhr im grossen Saale des Gesellschaftsvereins; Kammermusik- Abend. Ausfahrende: Fräulein Hedwig Meyer aus Cöln( Klavier). Fräulein Hedwig Strache aus Berlin( Violine). Programm. 1. Sonate für Klavier und Violine in Es- dur.. L. van Beethoven 1. Klavier- Soli: nachts Bescheerung reflectiren, auf fofort gefucht. ihre Kinder baldisst bei dem Verein anzumelden. Anmeldungen nimmt en geg n H. Möller, Marktplag 5, auch fann dasselbe bei den übrigen Borstands Mitglieder geschehen. Der Vorstand. Westfälisches a) Chromatische Fantasie und Fuge in D- moll. J. S. Bach Bett uchb) 6 Variationen in F- dur, op. 34. 8. Sonate Nr. 6 in E- dur für Violine solo. 4. Sonate in As- dur, op. 110, für Klavier. 5. Solostücke für Violine: a) Romanze, op. 2, Nr. 1 b) Wiegenlied, op 41 c) Ungar. Tänze Nr. 6 und 7 6. Klavier- Soli: Präludium in Cis- moll, op. 3, Nr. 2 b) Pastorale, Capriccio c) Rhapsodie Nr. 11. L. van Beethoven J. S. Bach . . L. van Beethoven ha'bleinen 160 Centimeter breit, J. Joachim in vorzüglicher Qua'ität, für den Rich. Strauss Brahms- Joachim S. Rachmaninoff Skarlatti- Tausig billigen Preis von F. von Liszt empfehlen Eintrittskarten für Nichtmitglieder zu 2,50 Mark ( Sperrsitz 3,50 Mk.) sind in der Musikalienhandlung von Ernst Challier( Rudolphs Nachfl.) und abends an der Kasse, für Studierende auch bei Herrn Hausverwalter Stork zu ermässigtem Preise zu haben. 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Entsteht das Glatteis zwischen 7 Uhr Morgens und 9 Uhr Abends, so muß sogleich längstens mit Ablauf der ersten halben Stunde nachher, entsteht es aber in der Nacht, bis 72 Uhr Morgens gestreut werden. für Ober Gewerb Wenn man ein beidhäftigt fowohl di b) An den auf die Straße gehenden Dachkandeln, Goffen wie die Kgl. Bagrid steinen und sonstig n Able tungen des Wassers nach der Anstellung bon gel Straße 2c. muß das auf den Straßenpflastern oder Fik Sonderheit sind die pfaden angefeßte Eis auf Aufforderung Großherzoglicher mehr beranlakt wor Bolizeiverwaltung aufgebauen und weggeschafft werden. zu pflegen, nach weld c) Außerdem ist bei Frostwetter dafür zu sorgen, daß das ftellung folder gewerb den bayrischen nicht durch die Floßrinnen auf die Straße laufen fann. ameift der Unterstütu d) Vor den öffentlichen Brunnen ist, so oft es nötig er scheint, aufeisen und[ mit Asche oder Sand bestreuen zu lassen. üblich gewiffermaßen iebt fich für den in In der That, eine e) Bei eintretendem Thauvetter sind nach Aufforderung der en ohne Weiteres die Lokalpolizeibehörde ohne Verzug die Straßen, öffentliche Staatsregierung dabei Pät und insbesondere Floßrinnen aufeisen, fehren und Schnee und Eis alsbald von den Straßen entfernen zu innerhalb der Grenzen lassen. f) Tas Fahren mit kleinen Schlitten und das Schleifen auf öffentlich' n Pläßen und Fußpfaden ist unterfaat. 2 nu diesem Verbote zuwider dennoch Schleifen entstehen, so sind di jentzen, welchen die Reinigung überhaupt obliegt, auf Auffordern der Polizeibehörde verbunden, die Schleifen entweder mit Sand oder Asche tüchtig bestreuen, oder aufhauen zu lassen. en gewerblichen Wande ift leichter gefaat als g reußischen Landwirtsc eise den Fachunterri provinzialfächsische für Befezeskunde, Fragen haft, des landwirtscha ultur, der Bollewirt Dienst. Alle diefe Fra g) Beim chneefall muß länas der Hofraithen mit Einschluß der Höfe, Gärten und sonstigen Grundstücken auf dem virt dasselbe Intereff Pankete, oder wo fein solches vorhanden ist, auf der sur auf einen Beruf Straße ein 3 bis 4 Fuk breiter Pfad rein gefehrt und derrübenbau oder Br dies bei fortdauerndem Schneefall so oft als nötig wieder mehr im Schwunge ist holt werden. h) Schnee und Eis darf aus dem Innern der Hofraithen nicht auf die Straße gebracht werden, ohne daß für augenblickliche Wegshaffung gesorgt wird. § 6. gentlich wohl in jede haftlichen Versuchsstat zumeist wissenschaftlich Im Handwerk u hier ein wesentlich ande 70-80 borſchiedene 2 handelspolitischer Hinsid Bu alledem fommt no werbe das Splidaritä bünschenswerten Sinn Für Befolgung der vorstehenden Bestimmungen sind bei Privatgebäuden, Gärten, Höfen oder sonstigen Grundstücken die Eigentümer derselben oder diejenigen, welche der Polizei behörde desfalls als deren Stellvertreter bezeichnet werden, bei öffentlichen Gebäuden, Gärten, Höfen oder sonst gen Grundstücken die Vorsteher, Verwalter, Pächter oder sonstige Berier unmöglich, wie fonen, welchen die Reinigung zc. überhaupt übertragen, ift, Zimmer oder oчne zu allein verantwortlich. 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Tiefenweg Nr. 1°. auch solche Kinder berücksicht gt werden, welche breits auf reuzy as 6 l Sid schön fere Kosten eine Badetur durchgemacht haben, falls dis mt ärztlicherseits für notwendig g halten wird. Die Pfarrämter Küche per for. ev. später zu verm. und Bürgermeistereien werden g beten, die einlaufen en l ungen mit den är tlich n Attesten und einer Bescheinigung der Mittellosigkeit der betreffenden Eltern bis zum 15. De zember 1. Js. hierher einzusenden. Später einlaufende Meldungen können nur dann berücksichtigt werden, falls recht zeitig angemeldete Kinder ausfallen fouten. Beme ft wit noch, daß Kinder unter 3 Jahren, sowie Knaben über 14 und Geräumige Plansaidenwohnung Au mieten. Näb. Südanlage Nr 10 part. chöne obnung. 2 Zimmer nebft Küche, sofort zu verm Näh. Walltborstraße Nr 13. recht von mir, daß id Natürlich", verfe Bas fann mir geid Bartligleit, indem er i Liebit Du mich haftlich auf. 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