Die Gebrüder on Rady et nach Egypteningen verans ot. d. J. In το Berfon an ng eine nicht en Landlehrer in Reims Paris feine Onen France ermacht. Bohl- Weifer in Ficht im defenheit des Marie Balerie. um, und die brach. Trop enaft legte ihr n, dann spielte it ihren Bart er Quelle fann andlungen der einer techit dem Sig den bezeichnet aupt nicht. a verlieh, wie be in Roda usa,-Würz Dr. Ludwig ribatdozent für operative Einwundert man unabhängigen errichtshonorar dden Lehrern that der Be gen ist. Der unbegrenzten Tugend nur, Das Schulgeld orare den ProBreslau, dieser rfolglos wider Bugleich Grport hrigen Herbstend verstärkter Seweis für die n intereffirten Serbes Meß rch seine praf egenen Inhalt bestrebt, das auch gelungen, ersten Ranges rmann einen Gießen meisterei 14. die Aufgabe ( Arbeitern und Lehreln. Uhr und von ursche, 2 Laufmädchen, 1 Laufcur, 2 Schloffer, Nr. 171. Erstes Blatt. Abonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährlich Mt. 1.50. Gratisbeilagen: Oberhessische Familienzeitung( täglich) Oberheffische Zeitschrift für Landwirtschaft, Obst- nnd Gartenbau, sowie die Gießener Seifenblasen wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Samsag, den 26. Juli 1902. Gießener 11. Jahrgang. Insertionsvreis: Die einspaltige Petitzeile für Gießen wie ganz Oberbessen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Bfg. sonst 15 Pfg.; Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 fg. Postzeitungsliste No. 3032. Redaktion und Expedition: Gießen, Neuenweg 28. Fernsprechanschluk Nr. 362. Neueste Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberhessen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Drud und Verlag der Gießener Verlagsdruckerei, vorm. Wilh. Keller'sche Buchdruckerei,( gegr. 1783); für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießen. Der Streit um die Markus- Jusel. Der Wettlauf, der sich plötzlich zwischen Japan und Amerika um den Besitz einer kleinen Insel im Stillen Meer, der Markus- Insel, erhoben hat, wird zwar in Tofio wie in Washington nicht ohne Besorgnisse verfolgt, doch sind alle Vorkehrungen getroffen worden, um einen Zusammenstoß zwischen den feindlichen Parteien zu verhüten. Die Regierung der Vereinigten Staaten hat zur Vermeidung eines Konfliktes auf dem japanischen Kriegsschiff„ Stasagi", das von Tokio zur Geltendmachung der japanischen Ansprüche nach der Markus- Insel unterwegs ist, einen Beamten eingeschifft, der Kapitän Rosehill bedeuten soll, den Japanern feinerlei Widerstand zu leisten. Rosehill landete vor dreizehn Jahren auf der Insel, hißte das Sternenbanner und deponierte eine Flasche mit der schriftlichen Erklärung seiner Befizergreifung. Dann verließ er die Insel wieder, und diese blieb mehrere Jahre völlig unbewohnt. Später landeten einige Japaner auf dem verlassenen Eiland und schifften Guano fort. Die Japaner behaupten außerdem, Meldungen aus Yokohama zufolge, die Insel schon 1879 also etwa zehn Jahre vor Rosehill, entdeckt und bereits 1898 dem japanischen Reiche formell einverleibt zu haben, während Rosehill seine Rechte erst im vorigen Jahr von der Regierung in Washington bestätigen ließ. Gegenwärtig sind etwa vierzig japanische Arbeiter auf der Insel beschäftigt. Man hofft, die„ Kasagi" werde vor dem Rosehillschen Schoner ankommen, so daß zwischen dessen Passagieren und den japanischen Arbeitern jeder Zusammenstoß vermieden werden dürfte. Auch das Auswärtige Amt in Washington erwartet nicht, daß es auf der Markus- Insel zu einem Zusammenstoße zwischen Amerikanern und Japanern fommen werde. Es ist unwahrscheinlich, daß Amerika fich einmischen wird, wenn, wie es heißt, die Japaner den Guano ausbeuten wollen. Politische Nachrichten. Berlin, 25. Juli. An hiesiger maßgebender Stelle ist von irgend welchen Occupations- Absichten Italiens bezüglich Tripolis bisher nichts befannt. Der deutsche Kronprinz wird den österreichischen Manövern sicher mit beiwohnen. - König Georg ist von seinem Leiden vollständig genesen. - Der mutmaßliche Nachfolger Le dochowskis. Mit Kardinal Ledochowski ist der In eigener Sache Richter. Roman von L. Haidheim. ( Nachdruck ver boten.) ( Fortsetzung.) Troß aller Selbstbeschönigung lief ihm der falte Schweiß von der Stirn und er stierte auf die Scheine, die für ihn etwas dämonisches zu haben schienen, mit diesem fröstelnden Grausen von porhin. Die Züge des Toten erschienen furchtbar deutlich vor seiner Phantasie. Wohin mit dem Gelde? Wohin nur? Niemand durfte es bei ihm finden, keine Seele ahnen, daß er es besaß. Im Gegenteil, er mußte sich Geld borgen. Sicherlich! Um die Welt konnte er diese Papierfeßen nicht anrühren! keinen einzigen! Wohin nur damit? Ja, ja! Geld borgen das war's! Er schrat zusammen. Ueber seinem Kopfe wurden vorsichtige Schritte laut, viele Schritte. Kamen sie den Toten da oben aufzubahren? Doch nein! Unsinn! Da flang eine KinderStimme, nun noch eine. Man öffnete ein Fenster. Er lauschte angestrengt. War etwa Frohberg verheiratet? Unsinn. Der war höchstens ein paar Jahr älter als er. Dort oben murmelten Stimmen durcheinander. Auf einmal - - ein lauter Krach! Graf Joseph schrie fast auf vor Schrecken, seine Nerven waren nicht die besten und heute so überreizt. Jest sah er schon die Ursache seines Schreckens. Die elegante Handtasche, die auf einem Stuhl gelegen, war auf die Erde geglitten und hatte einen Teil ihres Inhalts verschüttet; ein Schweres Flacon von Krystall, ein Kästchen von Elfenbein mit einem vollständigen Nähapparat. Er raffte die Sachen zusammen und warf alles auf den Mitteltisch. Noch nie hatte er sich die Mühe genommen, das Kästchen, das zu der ganzen Toiletteeinrichtung gehörte, zu ffnen. Als er die verschiedenen Teile, die herausgefallen, hineinHegte, tam ihm plöglich ein Gedanke. Er riß seinen Rock von Ben Schultern, besichtigte das Futter überall- und dann war r sich flar. Nur- ob er fonnte was er wollte? Er grübelte. And dann fühlte er sich so todmüde, so unfähig irgend was Bu thun! 64 Morgen!" dachte er und warf sich auf das Bett, nachdem die Scheine in seine Brieftasche gelegt und diese unter dem Ropffissen versteckt hatte. Morgen!" Das war immer seine Devise gewesen, ging es hm im Einschlummern durch den Sinn. hundertunddreiundvierzigste Kardinal seit dem Regierungsantritt Leo's XIII. gestorben. Von den Pius IX. kreirten Kardinälen bleiben jetzt nach Ledochowski's Heimgang nur noch zwei übrig. Oreglia, der Kardinaldekan, und Parocchi, der Vizekanzler. Da die Propaganda hauptsächlich ihre Wirksamkeit auf Amerika ausdehnt, so nennt man als aussichtsreichsten Erben den Kardinal Satolli, der lange Zeit in Washington amtlich thätig war. Vielleicht aber wird Kardinal Vanutelli, der schon seit Jahren auf die Propaganda lauert, den Sieg davontragen. Ob Vicenzo seinen Plan erreicht, ist noch ungewiß. Wie noch bemerkt werden mag, begnügen sich die römischen Zeitungen damit, daß sie den Tod Ledochowski's im lokalen Teile besprechen und einen furzen Lebensabriß bringen; liegen doch die Zeiten Pius IX. und des Kulturkampfs, in denen Ledochowski eine weltgeschicht liche Rolle spielte, schon so fern. - Die Zolltarif Commission ist gestern in die Beratung der Eisenzölle eingetreten. Die Debatte wurde aber vor der ersten Abstimmung abgebrochen und auf Dienstag Vormittag vertagt. Troßdem wird daran festgehalten, daß bis zum 8. August die erste Lesung zu Ende geführt werden soll. Die Silberzölle wurden nach der Vorlage angenommen. In der Debatte bewirfte eine Aeußerung des sozialdemokratischen Abgeordneten Hoch über die für den Tarif in erster Linie verantwortliche Stelle, daß es zu grundsätzlichen Erörterungen über die Verhandlung der handelspolitischen Fragen seitens der Regierung und der Partei kam. Staatssecretär Posadowsky wiederholte, daß bei der Aufstellung des Tarifs nicht das Reichsamt des Innern sondern das Reichsschazamt die Führung gehabt habe. Eine weitere Bemerkung des genannten Abgeordneten, daß die Regierung bei den Handels- Verträgen mit den anderen Staaten nur zugeständnisse erzielen könne, wenn sie selbst etwas zu bieten habe, wurde vom Staatssekretär dankbar als Zugeständniß zu seiner Politik angenommen und dem Verhalten der sozialdemokratischen Abgeordneten gegenüber gestellt, die durch weg Zoll- Freiheit verlangten. Ein Fraktionsgenosse des Abgeordneten Hoch erklärte hierauf das Verfahren als Protest gegen das ganze handelspolitische System, während es von freisinniger Seite als praktisch unzulässig bezeichnet wurde, nachdem einmal für Rohstoffe und Halbzeug- Fabrikate Zölle beschlossen worden sind. Eine Berliner Correspondenz berichtet, daß nach Beendigung der ersten Lesung die Regierung sich sofort darüber schlüssig machen wird, welche von der Kommission - Diesmal durfte er dabei aber nicht stehen bleiben, der Gedanke machte ihn wieder ganz wach. Er nahm sich vor um fieben Uhr aufzustehen und flopfte mit dem Knöchel des Zeigefingers fieben Mal an sein Bett, überzeugt nun rechtzeitig zu erwachen. Ueber ihm gingen leise Schritte immer noch hin und her; dann war er eingeschlafen. ,, Sie sind schon seit sieben im Gange, Vetter, wollen Sie mit mir frühstücken?" fragte an seiner Thür gegen halb neun Uhr anderen Morgens, Burkard von Frohberg. Graf Joseph erschrat. Er öffnete aber troßdem sofort seine Thür und lud den Verwandten mit einer Handbewegung ein, hereinzukommen. Burkard lachte ein wenig. Ihr Stadtherren braucht viel Beit!" denn Vetter Ebern war noch nicht fertig. Ich wohne hier neben Ihnen, bin aber erst um drei Uhr zu Bett gekommen" sagte er erklärend. " Noch fünf Minuten", bat Graf Joseph sich aus. Er empfand die ernste Liebenswürdigkeit Frohbergs mit aufrichtiger Dankbarkeit. Im Eßzimmer trafen sie sich dann und Burkard erzählte nun, auf des Vetters Frage, was für eine Bewandnis es mit den trippelnden Füßchen und dem leisen Hin- und Hergehen hatte. Sie sind nun alle nach Wunsch untergebracht", berichtete Burkard von Frohberg, aber ich kann Ihnen sagen, es gehörte Geduld dazu und die Dienerschaft, die ohnehin nur flein ist, war sehr ermüdet. Man merkt es der gnädigen Frau Tante an, daß ihre Mutter eine Polin war, eine Radiejowska! Das fürstliche Blut in ihr sträubt sich gegen jede Selbsthilfe. Nicht den Mantel nahm fie sich selbst ab, nicht die Koffer schloß sie auf. Sie und die Tochter kommandierten die beiden weiblichen Wesen, die uns hier bedienen, und den Wenzel dazu, daß es eine Lust war es anzusehen, nur nicht für mich, der ich selbst noch so viel mit der Nandy, der Haushälterin, zu überlegen hatte. Na- und nun werden sie wohl bis Mittag schlafen." " Wissen Sie, Vetter Frohberg, es ist doch angenehmer für uns, daß eine Dame hier repräsentiert. Denn mich werden Sie auch nicht sobald los, ich sagte Ihnen gestern schon, daß ich feinen Kreuzer Geld habe. Ich fonnte in Wien auch nichts mehr bekommen. Nicht einmal eine Wohnung besige ich noch." Aber das volle Recht sich bis zur Eröffnung des Testaments als Verwandter hier aufzuhalten", unterbrach Frohberg schnell das sehr verlegene Bekenntnis Eberns. - " angenommenen Aenderungen des Tarifs fie acceptiren fönne und sie wird vermutlich vorschlagen, in der zweiten Lesung nur noch diejenigen Positionen zu diskutiren, über die bisher keine Ginigung erzielt worden ist. Der Martenerlös der deutschen Invalidenversicherung hat auch im zweiten Bierteljahr 1902 eine Mehreinnahme im Vergleich zum Vorjahre gezeigt. Nach der Aufstellung Arbeitsmarkt- Korrespondenz" betrugen die Einnahmen für den Markenverkauf in ben Monaten April, Mai, Juni an den 31 Versicherungsanstalten des deutschen Reiches zusammengenommen 31,367,000 Mart gegen 30,134,000 Mart in den entsprechenden Monaten bes Vorjahres und 29; 449,000 Mart im Jahre 1900. Wennaus der Zunahme des Markenerlöses nicht gefolgert werden fann, daß eine Arbeitslosigkeit in Deutschland nicht vorhanden sei, so beweist diese Zunahme doch so viel, daß die Arbeitslosen vielfach Gelegenheitsbeschäftigung während einzelner Tage der Woche finden, da in dem Markenerlög jede auch nur begonnene Arbeitswoche zum Ausdruck kommt. Wähend im ersten Vierteljahre sich die 8u- und Abnahme auf Deutschland ungleichmäßig verteilte, und 25 Anstalten mit Zunahme 6 Anstalten mit Abnahme gegenüberstanden, ist diesmal die Zunahme des Marfenerlöses allgemein. Diese günstige Gestaltung ist darauf zurückzuführen, daß, wie auch aus anderen Anzeichen hervorgeht, ein erheblicher Teil der in den Städten überflüssig gewordenen gewerblichen Arbeiter sich der Landwirtschaft zugewandt hat. München, 25. Juli. In der heutigen Sitzung der Kammer erklärte der Finanzminister bayerischen Dr. von Riedel, daß die bayerische Regierung der Abänderung des Artikels 32 der Neichs- Verfassung, welcher von den Diäten handelt, nicht grundsäßlich ab. lehnend gegenüberstehe sondern unter gewissen Voraussegungen dafür stimmen würde. Er mache jedoch darauf aufmerksam, daß im Bundesrat eine VerfassungsAenderung als abgelehnt gelte, wenn 14 Stimmen dagegen seien. Der Zentrums- Abgeordnete Lerno vermißte eine bestimmte Erklärung der bayerischen Regierung. In Preußen wolle man deshalb von Reichstags- Diäten nichts wissen, damit man unter sich sei und die bayerischen und würtembergischen Nörgler fern gehalten würden. Ein Antrag der Sozialdemokraten, dem bayerischen Bundesrats- Bevollmächtigten solange die Tagegelder zu entziehen, bis dem Reichstage Diäten bewilligt bewilligt seien, wurde auf Grund der Erklärung des Ministers wieder zurückgezogen. Wien, 25. Juli. Die Neue Freie Presse" verwahrt sich entschieden dagegen, daß die nach Berlin telegraphirte Meldung von einer Aenderung des ursprünglichen DreibundBabe ich? Wirklich?" " Ohne jeden Zweifel, Vetter, und wenn ich Ihnen aus meinen bescheidenen Mitteln dienen fönnte?" Graf Joseph wurde rot und blaß. Die verwandtschaftliche Art Frohbergs entzückte ihn, demütigte ihn aber auch tief. In dieser Weise wurden sie bald gute Freunde. Das sehr große Standesbewußtsein Eberns, ſeine hochmütige Sicherheit wagten sich gegenüber der ruhigen Einfachheit Frohbergs garnicht hervor. Noch nie hatte Joseph Ebern so wenig daran gedacht fich zur Geltung zu bringen, wie an diesem Frühmorgen. Burkard besprach mit ihm die Anordnung der im besten Stil zu begehenden Begräbnisfeierlichkeiten. Da man den Tod des alten Grafen längst erwarten konnte, hatten hier und da die Standesgenossen einen solchen Fall mit Burkard beraten; er fannte demzufolge seine Obliegenheiten als nächster Verwandter" genau. Niemand hatte daran gedacht oder erwähnen wollen, Baß es noch einen Ebern gab, den Sohn des frühverstorbenen Majoratserben, der durch seine Heirat das Erbe verscherzt. D. wie war der Alte außer sich gewesen! Damals hatte der alte Graf das Majorat in die Verz waltung der Ritterschaft gegeben; er wollte nichts, als die ihm lebenslang rechtmäßig zustehenden Einfünfte und dann nach seinem Tode sollte damit zu Recht, nach Brauch und Gesez, ver fahren werden. Da saß nun der eigentliche Anwärter Frohberg gegenüber und hatte nach eigenem Geständnis feinen Streuzer mehr, aber auch nicht die leiseste Hoffnung auf das Majorat. Wenn aud die Standesgenossen, ja selbst der nächste Erbe nach ihm, geneigt gewesen wären, es ihm durch irgend ein Uebereinkommen und ein„ ebersehen" zuzuwenden, der harte Alte hatte jedes Stompromiß unmöglich gemacht. O, Graf Josephs Haß gegen ihn erschien nicht so unberechtigt. Er selbst schlug sich mit solchen Gedanken, wie sie Frohberg beunruhigten, nicht herum. Mit dem ganzen Leichtsinn, der in seinem Charakter lag, warf er sich auf die angenehnie Ausficht, ein volles Jahr sorgenlos und ohne Kosten hier leben zu fönnen. Er wollte sich mit der Angst um die Erbschaft nicht eher plagen als nötig, und schließlich, man fann ein Teitament ja auch umstoßen. Jedes hat irgend eine Handhabe dazu für einen tüchtigen Anwalt", hatte er friher einmal sagen hören. Den Gedanken auszusprechen, war er heute auch ganz gegen seine Gewohnheit zu vorsichtig. Frohbergs Worte machten ihm überdies das Herz weich. ( Fortseßung folgt.) Vertrages betreffend die Entsendung eines italienischen Armee- Corps nach der rumänischen Grenze von ihr herstamme und stellt fest, daß diese Meldung niemals in der Neuen Freien Presse gestanden hat. Sie habe erst davon Notiz genommen, als die Meldung von Berlin aus dementirt wurde. Triest, 25. Juli. Der frühere italienische Schaßminister Luzzatti begrüßt im Piccolo della Sera die von Rußland geplante Initiative behufs Einleitung einer internationalen Action gegen die Trusts auf das lebhafteste und erklärt, nur eine internationale Interessen- Vereinigung fönne praktische Vorkehrungen ersinnen, die geeignet wären, die von den Trusts für die meisten europäischen Staaten hervorgerufene Gefahr hinten zu halten. - Bern, 25. Juli. Als gestern Abend Universitätsprofessor Stein in seiner Villa Mitglieder des PreßKongresses, Diplomaten und Professoren empfing, teilte Erziehungsdirektor Gobat offiziell mit, die Berner Regierung habe die Errichtung einer Journalisten schule an der Universität beschlossen. London, 25. Juli. Lukas Mayer trifft morgen in Southampton ein, Reig am Montag in Neapel, Rotha und Delarey, wahrscheinlich auch Dewet kommen am 6. August in London an. Es ist ziemlich sicher, daß die Burenführer eine Unterredung mit Chamberlain über die Verwaltung der neuen Kolonien haben werden. London, 25. Juli. Einer Londoner Depesche des Berliner Tageblattes zufolge schenkte Lord Kitchener der City Krügers Gala- Ochsenwagen der bei großen Staats- Ceremonieen gebraucht wurde. - Ueber das Befinden des englischen Königs wird gemeldet: London, 24. Juli. Nach dem heute Vormittag an Bord der Königs- Yacht ,, Viktoria and Albert" ausgegebenen Krankheitsbericht macht die Besserung im Befinden des Königs ununterbrochen weiter Fortschritte. Der König kann zwar den Liegestuhl noch nicht verlassen, doch nehmen die Kräfte in befriedigender Weise zu. in ** Turnerische s. Wie im vergangenen so auch| beide Angeklagte in eine Festungshaft von je vier diesem Jahr ist dem Gesuch der Gießener Turnerschaft um Genehmigung eines Wettturnens in volkstümlichen Uebungen auf dem Dünsberg von dem Gauausschuß in seiner Sigung vom 6. April 1. J. Dasselbe findet Sonntag, den entsprochen worden. 7. September statt. Ein zahlreiches Erscheinen steht sicher zu erwarten, denn ein Freund von volkstümlichem Turnen und gesunden Turngängem kann diesem Vorhaben nicht fern bleiben. Den Teilnehmern geben wir u. A. folgende Bestimmungen bekannt: Das Wettturnen beginnt am genannten Tage vormittags 11 Uhr; es wird geturnt Freihoch, Frei weit, Stemmen( zweiarmig) und Steinstoßen; die Wertung geschieht nach der deutschen Wettturnordnung; die Anmeldungen sind bis zum 25 August an den Gauturnwart Stellvertreter W. Will in Weylar einzusenden; jeder Verein, welcher Wettturner anmeldet, muß einen erfahrenen Kampfrichter stellen. Die Wettturner zahlen 50 Pfennig und jeder Besucher des Wettturnens 20 Pfennig. -8ur Kongregationsbewegung in Frantreich. Der französische Ministerrat dekretirte gestern die Schließung von 26 Klosterschulen im Seine- Departement. Die Waisenhäuser und Greisen- Asyle, welche unter Leitung von Schwestern stehen, werden von dieser Maßregel nicht betroffen. Der Polizei- Präfeft von Paris, welcher morgen mit der Ausführung dieser ministeriellen Anordnung beginnen wird, macht sich auf einigen Widerstand gefaßt. Der Unterrichtsminister hat für die Einschulung der bisherigen Kloster schülerinnen Fürsorge getroffen. Der Polizei- Kommissar des Stadtviertels St. Ambrois wurde, als er sich gestern Vormittag überzeugen wollte, ob die Schwestern in der Rue St. Maure den gesetzlichen Anordnungen enisprochen haben, nicht eingelassen. Auch die Schwestern des Klosters der göttlichen Vorsehung erklärten dem erschienenen PolizeiKommissar, daß sie bis zum äußersten Widerstand leisten würden. Sonst ist fein 8wischenfall vorgekommen. Giessener Cagesneuigkeiten. ** Das Regierungsblatt Nr. 44, enthält Bekanntmachung, die Einführung des Instituts der Kreisgeometer und die Territorialorganisation der Kreisbermessungsämter betr. ** Das Amtsblatt des Ministeriums der Justiz Nr. 21 enthält ein Ausschreiben an die Amtsgerichte, betr. die Ueberwachung der Vormünder und Pfleger, sowie die Anzeigen wegen Verlegung des Aufenthaltsorts eines Mündels, das vom 17. Juli enthält ein Ausschreiben an die Amtsgerichte der Provinz Rheinhessen, betr. die Erh altung der Grundbuchkarten. ** Sommerfest wird morgen nachmittag in der Heuchelheimer Ludwigsburg" mit der bekannten HausHeuchelheimer Ludwigsburg" mit der bekannten Hausfapelle gefeiert. ** Die Kanalbauten für unsere Sielbauan lagen werden in furzer Zeit in Angriff genommen. Es ist darum für die Hauseigentümer nicht unwichtig zu wissen, das alle alten Gebäude, welche eventuell durch die Arbeiten Schaden erleiden könnten, photographisch vorher aufgenommen werden. Diese Vorsicht ist für beide Teile, für die Hausbesitzer sowohl wie für die Bauleitung von Wert, Prozesse wegen Schadenersatz können darin faum vorkommen. ** Das Vorlesungsverzeichnis für das W.-S. 1902/03 ist erschienen. Auch die von hier abberufenen Professoren Beling und Gundermann haben darin noch Vorlesungen angekündigt, die nun jedenfalls die Nachfolger übernehmen werden. Geheimrat Onken wird auch im nächsten Semester weiter Vorlesungen halten. Es sei gleich hier auf einige Vorlesungen hingewiesen, die, wenn sie auch fachwissenschaftlich sind, doch Anspruch auf Allgemeininteresse haben: z. B. Descendenz theorie( Dr. v Wagner), Geographie von Hessen( Dr. Sievers), Geschichte der Nationalökonomie und des Sozialismus( Dr. Liefmann), Berühmte Kunst werke aller Epochen mit Projektionsbildern( Dr. Sauer). ** In den Tagen vom 6. bis 9. Auguſt d. Is. findet in Kiel der 18. deutsche landwirtschaft liche Genossenschaftstag unter Leitung des Geheimrat Haas aus Darmstadt statt. Die Beteiligung dürfte eine sehr große werden, da schon jetzt viele Anmeldungen bei der Verbandsleitung in Kiel eingetroffen sind. Die Marine hat der Versammlung in entgegenkommendster Weise der Marine- Akademie für die Sizungen zur Verfügung gestellt und gleichzeitig die Besichtigung der Kriegsschiffe, welche an den Tagen in Kiel versammelt sein werden, gestattet. Mainz, 25. Juli. Ein Schreibgehilfe hat seiner Mutter einer Wittwe- ein Sparkassenbuch von über 1900 Mark entwendet und ist mit dem erhobenen Gelde flüchtig gegangen. Mainz, 25. Jult. Gestern wurde bei der Ausbesserung des Daches des deutschen Hauses, jetzt Großh. Palais, ein interessanter Schieferstein aufgefunden. Er trug auf der Innenseite folgende, gut lesbare Inschrift: Den 28 January AD 1732 wurde der erste leyenstein unter Ihro freyherl. Excellenz Herrn v: ROEDER als H: Baumeistern Ihro Churf: Durchleuch zu Mainz des H: Teusch: Ritterordens Teuschs Meistern auff genagelt. Unter damahliger obsicht Herrn JACOB STUBEN, RAUCH Verwaltern. Meister Johan fec. ** Gine wichtige und nachahmenswerte Verordnung für den Vogelschutz besteht in Verordnung für den Vogelschutz besteht in unserem Großherzogtum und im Regierungsunserem Großherzogtum und im Regierungsbezirk Kassel. Im Interesse der Schonung von Niststätten der für die Landwirtschaft nützlichen Vögel darf dort das Beschneiden der an öffentlichen Fußund Fahrwegen liegenden Hecken nicht mehr im Frühjahr, sondern nur in der Zeit von August bis März stattfinden. Angesichts der drohenden Verödung unserer Fluren und Zunahme der Raupenplage sollte in der That nichts unterlassen werden, dem llebel Einhalt zu thun. ** Studentica. Der hiesige S. C. schloß gestern Abend gemeinsam das Semester mit einem Ausflug nach dem„ Heuchelheimer Mühlchen". Wie immer ging es in dulci jubilo her. Gegen 1/212 Uhr kam der stattliche Wagenzug mit Lampions und Musik zurück.- Das zehnjährigeStiftungsfest des Hessischen Gauberbandes der Vereine Deutscher Stu= denten, findet, wie neulich schon kurz berichtet, am 29. und 30. Juli statt. Eingeleitet wird die Feier durch einen Frühschoppen mit anschließendem Festessen im ,, Deutschen Haus" zu Bensheim, dann erfolgt eine Wagenfahrt durchs Schönberger Thal nach Lindenfels. Der Festfommers findet dort im Hotel Zum Oden wald" statt. Für den zweiten Tag ist ein Frühschoppen auf der Burgruine, sodann Festessen im Hotel Odenwald", und am Nachmittag ein Ausflug nach dem Rodenstein geplant, wo die offizielle Feier mit einer Waldkneipe ihren Abschluß erreicht. *** An der Frankfurterstraße, in dem Dernschen Anwesen, steht gegenwärtig ein Birnbaum in voller Blüte.- Was die Natur doch manchmal für Seitensprünge macht. ** Unsere Gesangvereine fahren morgen Sonntag früh, furz nach 8 Uhr, gemeinsam nach Wetzlar zum 2 ,,. Gesangsfest des Lahnthal- Sängerbundes. Der Andrang auf dem Bahnhof wird also um diese Zeit sehr stark sein; es ist darum für die, welche verreisen, zu empfehlen, sich rechtzeieig einzustellen. ** Neueste Nachrichten. Berlin, 26. Juli. Als das deutsche Schiff„ Thekla", das nach Hamburg unterwegs ist, auf der Rhede von Queenstown in ziemlicher Entfernung von einer Insel, auf der sich ein englisches Militärlager befindet, Anker geworfen hatte, wurde eine große Anzahl von Schüssen auf das Schiff abgegeben, sodaß sich die Besaßung in Eile von Deck in die Kajüten flüchten mußte. Der Kapitän ließ sofort die Anker lichten und an einer geschüßten Stelle wieder auswerfen. Er hat die Schüsse genau feststellen lassen nnd wird der deutschen Regierung Bericht erstatten. Für Fernsprechteilnehmer auf Sommerreisen sei auf eine Einrichtung der Telephonämter hingewiesen, die in weiteren Kreisen bisher wenig befannt geworden sein dürfte. Die Beamten der betreffenden Aemter können von der Abreise und der Dauer der Abwesenheit benachrichtigt werden. Sodann erfolgt auf eventuellen Anruf Dritter jedes Mal die Auskunft, daß der Angerufene verreist ist. Dadurch können viele vergebliche Anrufe erspart werden. ** Organistengehälter in Hessen. Gemäß dem auf der Friedberger Hauptversammlung beschlossenen Antrag finden gegenwärtig, veranlaßt durch den fatholischen Lehrerverein für das Großherzogtum Hessen, Erhebungen in sämmtlichen fath. Pfarreien statt über die Organistengehälter. Genannter Verein beabsichtigt nämlich bei den maßgebenden Behörden eine einheitliche Erhöhung der meistens unzulänglichen Gehälter zu veranlassen. Dabei soll auch für Filialgemeinden der zurückgelegte Weg in Betracht gezogen werden. Aus Hessen und Nachbargebieten. Hamburg, 26. Juli. Der Reichskanzler Graf Bülow hat durch die Hamburger preußische Gesandtschaft dem Senat von Hamburg mitgeteilt, daß er an dem schweren durch den Untergang des Primus veranlaßten Unglück wärmsten Anteil nehme. Die Besichtigung des gehobenen Wracks ergab, daß die Hansa steuerbord mischiff den Radfasten von vorn im spißen Winkel von etwa 36 Grad getroffen und bis zur hinteren Kajüte in Längsrichtung von oben nach unten aufgeschnitten hat, ein Beweis, daß die Kollision mit großer wucht erfolgte. Der Kollisions- Schnitt befindet sich 1,55 Weter von der Kielplatte entfernt. Dieser Befun gilt als sehr wichtig für die Lösung der Schuldfrage. Gestern wurden die Leichen von 8 Männern, 6 Frauen, 4 Knaben und 4 Mädchen geborgen. Im Ganzen sind bis jetzt 77 To e aufgefis gt worden. *** Rodheim. Morgen, Sonntag werden unsere Turner in die vom Vereinswirt Herrn Bender erbaute Turnhalle einziehen und dieselbe einweihen. Mögen sich recht viele Turngenossen aus Nah und Fern zu diesem Feste einfinden, zumal denselben bei dem Preisturnen und nachfolgendem Ball turnerische wie gesellschaftliche Stunden in reichem Maße geboten werden. Oberrod, 24. Jali. Am Montag kam eine Bande Zigeuner in unseren Ort. Zwei Zigeunerweiber kamen in das Haus der ledigen und alleinstehenden W. Usinger, welche eine Spezereihandlung betreibt. Leider ließ sich nun die Ú. dazu verleiten, dem Gesindel Geld zu wechseln. Die U. holte ihre Barschaft herbei ohne etwas Böses zu ahnen und die Zigeunerin half dann, mit das Geld aussuchen, alsdann entfernten sie sich schleunigst. Als nun nachher die U., welche ganz genau wußte, wieviel sie in der Kasse hatte, ihr Geld zählte, fehlten ihr 42 Mt. Die sofort angestellten Recherchen erwiesen sich als erfolglos. Schornsheim, 25. Juli. Gestern Nachmittag geriet beim Kohlbrusch ein junger Mann in die Dreschmaschine, wobei ihm das eine Bein zur Hälfte abgerissen wurde. Leipzig, 26. Juli. Ein Strafverfahren wegen MajestätsBeleidigung ist seitens der Staatsanwaltschaft gegen den s. 8t. verhafteten und alsdann freigelassenen Chefredakteur des„ Leipziger General- Anzeiger" Arthur Pleißner eröffnet. Leipzig, 26. Juli. Dr. Gentsch, der verurteilte zweite Direktor der Leipziger Bant, hat sich gestern durch Erklärung an Gerichtsstelle dem Urteil des Schwurgerichts unterworfen und auf Emlegung der Revision verzichtet Venedig, 26 Juli. Eine ganze Reihe von Gebäuden scheint nach den jetzt vorgenommenen Untersuchungen baufällig. So mußte die Kirche San Chrisostomo abgesteift werden. Auch der Dogen- Palast ist vom Hofe aus abge= steift worden. Seit zwei Tagen wird die Räumung der Bibliotheka Mariana vorgenommen, deren Grundstock die Büchereien Petrarcas im ersten Stockwerk des Bogen- Palastes bilden. Die Pläne für den Wiederaufbau des Campanile sind bereits fertig. *** Darmstadt, 25. Juli. Ferienstraffammer. Wegen Vergehen gegen das Duellgesez,§ 201 des St.-G.-B. hatten sich heute der stud. ch. Bloch, 24 Jahre alt, aus Saargemünd, z. 3t. Charlottenburg, sowie der stud. Fritz Broße- Waschede, 25 Jahre alt, aus Bochum, wohnhaft in Karlsruhe, zu verantworten. Beide Angeklagte haben am 13. November d. Js. dahier auf dem Heil- Kreuzberg einen Zweikampf auf Sävel ausgefochten, bei welchem Bloch eine Verlegung am linken Auge davon trug. Die Ursache des Zweikampfes war nicht festzustellen und verweigern auch heute die Angeklagten jede Auskunft hierüber, während sie die That selbst nicht leugnen. Der Gerichtshof verurteilte - Kairo, 26. Juli. Die Schulden- Verwaltung hat 5 Millionen Francs zur Bekämpfung der Cholera ausgeworfen. Die Epidemie greift immer mehr um sich. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. 9. Sonntag nach Trinitatis, den 27. Juli. Gottesdienst. In der Stadtkirche. Vormittags 8 Uhr: Siehe Johanneskirche. Vormittags 10.15 Uhr: Festgottesdienst aus Anlaß des Verbandsfestes des Mittelrheinischen Verbandes ev. Arbeitervereine. Pacrer Loos aus Bußbach. Die Kinderkirche für die Matthäusgemeinde fällt aus. In der Johanneskirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Euler. Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Lukasgemeinde. Vormittags 9.30 Uhr: Psarrassistent Vogt. Am nächstfolgenden Sonntag, den 3. August wird nach allen Gottesdiensten eine Sammlung für die Innere Mission erhoben. Katholische Gemeinde. Samstag, 25. Juli. Nachmittags um 5 Uhr und Abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heiligen Beichte. Sonntag, den 27. Juli. 10. Sonntag nach Pfingsten. Vormittags von 6.30 Uhr: Gelegenheit zur heil. Be chte. 7 Uhr: Die erste heil. Messe, " 1 " " vor und in derselben Austeilung der heiligen Kommunion. 8 Uhr: Die zweite heil. Messe. 9.30 Uhr: Hoamt mit Predigt. Nachmittags 2.30 Uhr: Andacht für die Abgestorbenen. Marktbericht. Gießen, 26. Juli. Auf dem heutigen Wochenmarkt tosteten Butter per Pd. 0.90-1.05 wt. Hühnereier 2 st. 13-15 Pig., Enteneier St. 7-8 Pfg., Gänseeier 1 St. 11-13 Pfg., Kase per St. 6-8 Pig. Erbsen per Liter 19 Pfg, Linjen per Liter 32 fg., Tauben per Paar mr. 0.70-1.00, Huhner per Stüd Mt. 120-15), Hahnen, pr Stüd Mt. 0,55-1.20, Enten per Stüd 2.30-2.50, Gänse p. id. 0.60-0.75 t., Ochsenfleisch per Pfd. 66-76 Pis, Rindfleisch per Pfd. 60-64 Pfg. Schweinefleisch per Bf. 70-80 pfa Schm inefleisch gesalzen per fund 0.84 Pfg., Kalbfleisch per#fd. 66-70 Big, Hammelfleisch per Pfd. 50-70 Pfg., Kartoffeln per 3tr. 550-6.00 mt., 3wiebeln per 3t. mt. 9.00-10.CO, Milch per Liter 18 Pfa, Kirschen per Pfd. 20-30 Pig. Arbeitsnachweis der Stadt Gießen Angebot der Arbeitnehmer: 1 Schlosser, 2 Taglöhner, 2 Hausburschen, 3 Lauffrauen, 1 Laufmädchen, 1 Dienstmädchen. Nachfrage der Arbeitgeber: 1 Schneider, 6 Schreiner, 1 landw. Arbeiter, 5 Dienstmädchen, 1 Lauffrau. Lehrlinge: 2 Bäcker, 1 Friseur, 2 Schlosser, 1 Schneider, 2 Schuhmacher. empl Benut abreich Balk Mafie W Re empfie ff. 9 4076) Polik Wock 1290 At von Otto Farbig Zusc für Sie ge ti Haupt Herre nehmen und zug Er Lehrb M von je biet Ife hat seiner faffenbud bon dem erhobenen bei der Aus es, jebt Großh fgefunden. G bare Inschrift: erste leyenstein COEDER als H Mainz des H: auff genagelt. OB STUBEN n. Schiff„ Thella", der Rhede von einer Insel, auf Anter geworfen hüssen auf das n Eile von Ded in ließ sofort die elle wieder aus lassen nnd wird ler Graf Bülow tschaft dem Senat hweren durch den wärmsten Anteil Brads ergab, daß Cen von born im en und bis zur nach unten auf lision mit großer det sich 1,55 Meter in) gilt als sehr Gestern wurden - 4 Knaben und bis jetzt 77 To e wegen Majestätschaft gegen den men Egefredakteur Bleißner eröffnet. t verurteilte zweite n durch Erklärung richts unterworfen ihe von Gebäuden tersuchungen bau isostomo abgesteift m Hofe aus abgedie Räumung der Cen Grundstock die des Bogen- Palastes bau des Campanile Verwaltung hat der Cholera aus mehr um sich. n. ade. En 27. Juli. aus Anlaß des Ver ev. Arbeitervereine. e fällt aus. irmierten aus dr t. just wird nach allen Tere Mission e Uhr: Gelegenheit zur ag nach Pfingsten. heil. Be chte. Te, usteilung der heiligen edigt. gestorbenen chenmarlt lofteten Butte -15 Pig, Enteneier St Rafe per St. 6-8 Pig 2 fg., Tauben per Baar 12)-15), Sahnen, pr 30-2.5), Ganje p. 10. -76 Big, Rindfleisch .70-80 Big Shwnefleisch per fb. 66-70 00-10.00, Milch per Kartoffeln per 3tr mer: tadt Gießen ausburfchen, 3 Lauf ädchen. ber: landw. Arbeiter, 5 Frifeur, 2 Schloffer Wiener Café Grossherzog" " Ecke Bahnhofstrasse und Westanlage Benutzung der Gäste liegen alle bedeutenden Zeitungen und illustrierten Journale auf. empfiehlt den Besuch seiner vollständig renovierten Räume den geehrten Bewohnern von Giessen und Umgegend unter Zusicherung freundlicher und höflicher Bedienung. Zur Dem Geschäftsprinzip getreu ,, Den Gästen vom Besten" wird stets eine vorzügliche Tasse Kaffee, Cakao, Chocolade, Thee, sowie Gefrorenes und Erfrischungen verabreicht. Stets grosse Auswahl von Kuchen und Gebäcken aus der Hof- Conditorei von Eduard Lind. 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Nachmittags: Festzug. Gross. Conzert von ca. 450 Sängern in Gesamt- u. Einzelchören. Militär- Concert. Tanz. Turnerische Aufführungen des Turnvereins Wetzlar. Grosses Feuerwerk. Montag, den 28. Juli: Früh- Concert. Festzug. Concert u. Tanz. Kunst- u. Reigenfahren des Radfahrer- Vereins Wetzlar. Pyramidenstellung u. Fackelreigen des Turnvereins Wetzlar. Grosse Zu bevorstehenden Festlichkeiten und Kirchweihen erlaube ich mir mein Lager in allen Sorten Biergläsern, jedes Quantum lieferbar, sowie jede Art Gebrauchsgeschirre in Porzellan zum Ankauf und Verleihen bestens zu empfehlen. Brompte Ausführung und sorgfältige Verpackung wird zugesichert. Moritz Semmler, Wallthorstr. 15. Glas- und Porzellangeschäft. Brillant- Beleuchtung der Burgruine Kalsmunt. Heuchelheim Die Festmusik wird ausgeführt von der rühmlichst bekanntenKapelle des Infanterie- Regiments No.166 aus Hanau. Bur Stadt Marburg. Am Sonntag, dem 27. 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Omnibusverbindung von dem Bahnhof nach dem Marktplaz und zurüð. Am 11. September, nachmittags Uhr findet in der Turnhalle der Stadtknabenschule eine Verloosung statt von Pferden, Wagen, land virtschaftlichen Maschinen und Gerätschaften, Haushaltungs- und Gebrauchsgegenständen. Der Generalvertrieb der Lose à 1 Mt. ist dem Herrn Richard Buchacker dahier übertragen. Gießen, Juli 1902. MAGGI- WÜRZE Die Pferdemarktkommission zu Gießen. ist Jean Kirch, Stadtverordneter. altbewährt, Schwabentod Wanzentinctur empfiehlt Victoria Drogerie Adolf Bieler, Marktstraße 5. Städtisches ha Schlachthaus. Ochsenfleisch 56 Pfg. heute und Montag. fie macht augenblicklich alle Suppen, Gemüse, Salate u. s. m. überraschend gut und kräftig im Geschmack. ادو AA Giessener Ruder- Gesellschaft 1877, e. V. Sonntag den 27. Juli 1902: Jubiläums- Regatta( x. Ruder- Regatta) 29 zu Giessen auf der Lahn دو unter Beteiligung folgender Vereine: " 2 1 OffenBremer Ruder- Verein von 1882, Bremen. Ruder- Gesellschaft Rhenania", Coblenz. Crefelder Ruderklub 1883, Crefeld. Ruderverein Ems, Ems. Frankfurter Ruderverein, Frankfurt. Frankfurter Ruder- Gesellschaft Oberrad", Frankfurt Frankfurter Ruder- Gesellschaft ,, Germania", Frankfurt. Frankfurter Ruder- Gesellschaft Sachsenhausen", Frankfurt. Frankfurter Ruderklub, Frankfurt. Hassia", Hanau a. M. Heidelberger Ruderklub e. V., Heidelberg. Ruder- Gesellschaft Heidelberg", Heidelberg. Mainzer Ruderverein, Mainz. Mannheimer Ruderverein" Amicitia", Mannheim. Offenbacher Ruderverein 1874 e. V., Offenbach a. M. bacher Ruder- Gesellschaft ,, Undine", Offenbach a. M. Ruderverein ,, Hellas"," Offenbach a. M. Wetzlarer Ruderklub, Wetzlar. Giessener Ruder- Gesellschaft, Giessen. an Während der Regatta: Grosses Konzert, ausgeführt von der Kapelle des Leib- Dragon er- Regiments Nr. 24( Kaiser Nikolaus) unter Leitung des Musikdirektors Herrn Stützel. Samstag den 26. Juli, abends 9 Uhr Gesellige Zusammenkunft auf dem Bootplatz. Sonntag den 27. Juli, vormittags 9 Uhr: Beginn der Programm: Vorrennen. 10 Uhr Frühschoppen am Bootplatz. Mittags 121 Uhr: Festessen im Festsaale des Gesellschaftsvereins. Anfang der Regatta: nachmittags 3½ Uhr. Nach Beendigung derselben: Preisverteilung am Bootplatz. Abends 9 Uhr: Reunion in den Sälen des Gesellschaftsvereins für aktive und passive Mitglieder und die Inhaber der Passe- partout- Karten. Preise der Plätze: Im Vorverkauf: I. Platz Mk. 1.50, II. Platz Mk. 0.80. An der Kasse: I. Platz Mk. 2., II Platz Mk. 1., Schürz'sche Bleiche 20 Pfg., nur Kinder unter 14 Jahren haben freien Eintritt. Karten im Vorverkauf sind zu haben bei den Herren: Heinrich Hettler, Südanlage; Heinrich Noll, Mäusburg; Daniel Heil Nachf., Lindenplatz. Der Regatta- Ausschuss. Preise der Plätze für unsere Mitglieder nur im Vorverkauf bei Herrn Ernst Challier, Neuenweg 9: I. Platz Mk. 1.-, Beikarte 75 Pfg., II. Platz gratis, Beikarte 50 Pfg; Kinder unter 14 Jahren freien Eintritt. 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