Nr. 249. Erstes Blatt. Avvanement preis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Pfg., ins Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährlich Mt. 1.50. Gratisbeilagen: Oberhessische Familienzeitung( täglich) Oberheinische Zeitschrift für Landwirtschaft, Obft- und Gartenbau, sowie die Gießener Seifenblasen wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. - Samstag, den 25. Oftober 1902. 11. Jahrgang. Jusectionsvreis: Die einfvaltige Petitzeile für Gießen wie ganz Oberbeffen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Pfg. sonst 15 Pfg.; Reklamen die Petitzeile 30 refp. 40 Pfg. Gießener LESSTE Postzeitungsliste No. 3032. Redaktion und Erpedition: Gießen, Neuenweg 28. Berusprechanschluß Nr. 362. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großherzoglichen Bürgermeisterei Gießen. Deutscher Reichstag. Pferdezölle nach Kommissionsantrag angenommen.- CB. Berlin, 24. Oktober. Auch heute wurde eine jener kritischen Positionen behandelt, in der die Regierung und die grundsäßlichen Schußzöllner auseinander gehen: die Viehzölle, für die bekanntlich die Regierung keine Mindestjäße vorgesehen hat, während die Zolltariskommission solche beantragte. Deren Säße betragen für Pferde im Wert bis 300 Mart 24 Mark, im Werte bis 1000 Mart 72 Mart, im Werte bon 1000-2500 Mark 144 Mart, bei höherem Werte 288 Mark das Stück. Die Regierungsvorlage hat folgenden allgemeinen Tarif vorgeschlagen: Pferde im Werte bis 300 Mart 30 Mart, 300-1000 Mart 75 Mark, 19000 bis 2500 Mark 150 Mart, bei noch höherem Werte 300 Mark. Der Antrag v. Wangenheim will diese Sätze als Mindestsäge aufstellen. Die Berichterstattung über dieses Thema lag in den Händen des Abg. Herold, dessen Ausführung den vollen Segen des konservativen Grafen Kanit fanden. Nach der Ansicht dieses Abgeordneten ist der Schuß der Pferdezucht gerade im Interesse der kleinen Landwirte nötig und die Festseßung von Mindestzöllen hält er auch für keine Gefahr, die etwa das Zustandekommen günstiger Handelsverträge vereiteln könnte. Er ersuchte deshalb schließlich das Haus, an dem Kommissionsantrag festzuhalten. Ganz anderer Ansicht war naturgemäß der sozialdemokratische Abg. Haase; die Pferdezucht sei lediglich auf großen Gütern möglich. So bedeute der Zoll nichts anderes, als eine Liebesgabe für die ostelbischen Rittergüter. Pferdezucht sei nicht infolge starker Einsuhr, sondern infolge geringeren Bedarfs zurückgegangen. Die Zollbemessung nach Werten halte er für gefährlich, zumal den meisten Zollbeamten doch wohl der erforderliche Pferdeverstand" zur Tarierung der Pferde fehle. Er sei, um es furz zu sagen, für zollfreie Pferdeeinfuhr im Interesse der kleinen Landwirte, die sie nicht entbehren könnten. Solch ein feiner Landwirt,- tein aber nur der Statur und nicht dem Besize nach trat nach ihm in dem Abg. Steinhauer auf die Rednertribüne. Steinhauer liebt Die es, seine fachlichen Kenntnisse zu zeigen; er begann deshalb seine Rede mit einer Verwerfung des Stockmaßes für geringwertige Pferde und schloß mit der Behauptung, Deutschland fönne die Pferdeeinfuhr nicht entbehren. Daß ihm von dem konservativen Abg. v. Blödau wegen dieser Behauptung starf am Zeuge geflickt wurde, läßt sich ja leicht denken, denn Steinhauer ist den Konservativen, die ihn als freisinnigen Renommierbauern bezeichnen, ein Dorn im Auge. Blödau brachte mehrere Stellen aus Steinhauers Wahlreden vor, so unter anderem den Saz, daß nicht die Sozialdemokratie der eigentliche Feind der Bauern sei, und daß Steinhauer die Arbeiterschaft den einzigen Nährstand genannt habe. Steinhauer fühle sich schon gar nicht mehr als richtiger Bauer. Die Rede des Herrn von Blödau war ziemlich lebhaft, sogar etwas heißblütig. Erst als er zur Sache fam, wurde er etwas kühler, und zwar, wie ein Wizbold auf der Tribüne behauptete, aus Sympathie, denn er legte ein gutes Wort für die ,, Kaltblüter" unter den Pferden ein. Diese hätten die besten Qualitäten für eine Verwendung in der Industrie. Die Zölle haben, so schloß er, nur den Zweck, die 80 Millionen Mark, die für fremde Pferde ins Ausland fließen, der deutschen Landwirtschaft zu erhalten. Nachdem zwei veritable Landwirte ihre gegenteiligen Ansichten vertreten hatten, ergriff der Abg. Dr. Pachnicke, nach Eugen Richters Redeweise der Wirkliche Geheime Oberbauer", das Wort, um den Pferdezoll in Acht und Aberacht zu stecken. Dabei unterließ er es auch nicht, den Landwirtschaftsminister leise zu fizzeln. Wenn Herr von Podbielski nicht selber reden wolle, so möge er doch den Landstallmeister von Trakehnen, Herrn v. Dettingen zu Hilfe rufen. Die Ercellenz aber blieb ihm nicht lange die Antwort schuldig; er habe, sagte Herr v. Podbielski mit behäbiger Ruhe, so lange geschwiegen, um erst zu hören, was die Parteien denn eigentlich zu sagen haben. Er vertritt auch den Standpunkt, daß die Pferdezucht im Interesse der kleineren Landwirte nötig sei. Als er beiläufig seine Abgeordnetenperiode erwähnte, rief ihm Abg. Singer unter schallender Heiterkeit des Hauses zu: ,, Ach, was waren das für schöne Zeiten." Er empfiehlt Pferdezölle prinzipiell, über die Mindestzölle will er sich später äußern. Es sprechen noch der konservative Abg. v. Treuen= fels und der nat.- lib. Abg. Depken, ehe unter großer Unruhe des Hauses der Sozialdemokrat Stadthagen zu Worte kam. Im Verlaufe seiner Rede wurden laute Brotestrufe erhoben, weil seine Ausführungen nicht im Busammenhange mit der Vorlage ständen. Als der Präsident bat, diese Zwischenrufe zu unterlassen, tourde ihm mit großer Bitterfeit von der Rechten aus zugerufen: Was, solch einen Menschen auch noch schüßen?" Es gäbe, o schloß Stadthagen, kein nationales Pferd, dessen Vorjahren auch national waren, also sei er für Zollfreiheit. Nach einer kleinen Schlußplänfelei kam es zur Abstimmung, in der der Kommissionsantrag mit 112 gegen 106 Stimmen angenommen wurde. Die Säße des allgemeinen Tariss in der Regierungsfassung wurden gegen die Stimmen der Linken angenommen. Die Politik. Fürst Eulenburg amtsmüde. Obwohl in dem Befinden des deutschen Botschaf ters in Wien, des Fürsten zu Eulenburg, eine leichte Besserung eingetreten ist, darf es doch als sicher gelten, daß er nach Ablauf seines Urlaubs gänzlich aus dem Staatsdienste ausscheidet. Die gesicherte Abgeordnetenpräsenz. $ Um die Beschlußfähigkeit des Reichstags auf die Dauer zu sichern, sind, wie ein Berichterstatter erfahren haben will, die Nationalliberalen auf einen Vorschlag verfallen. Es soll den anderen Parteien, die am Zustandekommen des Tarifs ein Interesse haben, auferlegt werden, eine bestimmte Anzahl von Mitgliedern jederzeit bereit zu halten. Danach hätten diese Parteien von vornherein diejenigen Personen zu bezeichnen, die bestimmten Sizungen beiwohnen müssen. Es soll hier ein steter Wechsel eintreten. Ist ein Designierter aus irgend welchen triftigen Gründen verhindert, in der Sizung zu erscheinen, so hat er einen Ersagmann zu bestellen. Die Idee, die praktisch undurchführbar wäre, sei über das erste Stadium eines Versuchsballons noch nicht hinausgekommen. Die Räumung der chinesischen Provinz Shanghai. $ Die Bedingungen, die Deutschland und Frankreich für die Räumung Shanghais aufgestellt haben, sind vahezu die gleichen. Erstens betont Deutschland, es wolle, das die Besetzung und die Räumung von Shanghai gemeinschaftlich geschahen, auch an jeder späteren Besetzung teilnehmen. Zweitens soll China sich verpflichten, keiner anderen Macht irgendwelches Vorzugsrecht politischer, militärischer, maritimer oder wirtschaftlicher Natur im Yangtsetal zu gewähren, wobei die Bestimmung betreffend die ökonomischen Vorrechte sich nur auf Staaten, nicht auf Einzelpersonen bezieht. Drittens soll China sich verpflichten, keiner anderen Macht das Recht einzuräumen, irgend einen Punkt am Yangtse zu besetzen, der den Fluß unterhalb und oberhalb Shanghais beherrscht. Die französischen Bedingungen sind ähnlich, nur erklärt Frankreich in der ersten Bestimmung mit geringerer Deutlichkeit, daß es sich im Falle einer späteren Besezung die Freiheit seines Handelns vorbehalte, und in dem zweiten Punkte fehlt die Erwähnung wirtschaftlicher Vorteile ganz. China hat am 15. Oktober beiden Gesandtschaften die formelle Annahme dieser Bedingungen betannt gegeben. Die erste Klippe für das französische Kabinett. Dem französischen Kabinett Combes sollte aus den Aufständen in Dünkirchen ein Strick gedreht werden. Es wurden verschiedene Interpellationen eingebracht, in denen Auskunft über die dortigen Vorgänge gefordert wurde. Der Ministerpräsident erklärte, daß ihm amtlich davon nichts bekannt sei und teilte dann grundsäßlich mit, daß er nur eine Tagesordnung, auf deutsch, Resolution annehme, in der zugleich das Vertrauen der Regierung ausgesprochen werde. Jede andere würde er mit dem Rüdtritt beantworten. Daraufhin wurde ihm das Vertrauen ausgesprochen, zugleich aber auch die Erwartung ausgedrückt, daß die Regierung bei Aufrechterhaltung des gejeßlichen Koalitionsrechtes bemüht sein werde, die streitenden Parteien durch einen Schiedsspruch zu einigen. Die erste slippe ist also umschifft. China als Vafall. Weil zwischen der Großen Mauer und dem Liaofluß Räuberunwesen herrscht, bat China die russische Gesandtschaft um die Erlaubnis, tausend Mann ausgebildeter Truppen in die betreffenden Bezirke entsenden zu dürfen. Die Gesandtschaft erwiderte, sie müsse die Angelegenheit nach Port Arthur berichten. Die Sache ist nicht ohne Humor. Rußland ,, räumt" die Mandschurei, aber wenn China dort Arbeit findet, muß es die russische Genehmigung nachsuchen. Ist China Vasall? Kurze politische Nachrichten. * Berlin, 24. Oktober.( fbericht.) Der Kaiser hatte gestern eine Besprechung mit dem Reichskanzler Grafen von Bülow, welcher auch zur Frühstückstafel geladen war. Nachmittags unternahmen beide Majestäten einen Ausritt. Heute Vormittag hörte der Kaiser den Bortrag des Ministers Budde und begab sich um zivei Uhr von Station Wildpark aus zur Jagd nach Blanken burg. * Durch Allerhöchsten Erlaß wurde Prinz Hans Heinrich XV. von Pleß, Graf Hochberg auf Schloß Fürstenstein, zum Mitglied des Herrenhauses auf Lebensit herufen. * Die Nachricht, daß der Kaiser in einem Armee befehl die Teilnahme von Offizieren am Burenempfang verboten habe, wird in der manchmal gut bedienten ,, Neuen Vol. Korresp." bestritten. * In dem Befinden des Abg. Rickert ist eine Wenbung eingetreten, die das Schlimmste befürchten läßt. * Die französische Regierung hat den Bischöfen, die gegen das Kongregationsgesetz protestierten, das Gehalt gesperrt. * In Dünkirchen ist wegen der Unruhen der Kohlenarbeiter der Belagerungszustand ausgerufen. * Die englische Regierung weigert sich, die Grenze für bie Vieheinfuhr aus Argentinien zu öffnen. * England wünscht in China scharfe Justiz. Der englische Generalkonsul in Vantau soll nämlich verlangt haben, daß der militärische Beamte, der für die Ermor dung der Missionare unmittelbar verantwortlich zu machen sei, hingerichtet werde und daß auch die übrigen Beamten eine entsprechende Strafe treffe. * Es verlautet, die bulgarische Regierung habe an die Großmächte eine Note gerichtet, in welcher sie Die türkischen Anschuldigungen, daß sie die macedonische Bewegung unterstützte, zurückweist, dann aber die Aufmerksamkeit der Mächte auf die bedrohliche Lage in Ma edonien lenkt und um Reformen im Sinne der bulgariichen Anträge bittet. Andernfalls sei sie nicht in der Lage, die Bewegung in Bulgarien zu Gunsten der Macedonier zurückzuhalten. Nab und fern. V der internationale Tuberkulosetongreß tagt gegenwärtig in Berlin. Am Begrüßungsabend nahmen u. a. teil: Minister Studt, Ministerialdirektor Althof, die Professoren Koch, Leyden und Lassar( Berlin), Borscht( München), Oberbürgermeister Kirschner sowie zahlreiche Delegierte aus dem Auslande. Aus den Verhandlungen verdient besonders hervorgehoben zu werden, daß man eine Anzeigepflicht herbeiführen will. Einen Beweis für die günstigen Erfolge der Anzeigepflicht und die darauf beruhenden Vorbeugungsmaßregeln bieten die Vereinigten Staaten, besonders Newyork, wo die Schwindsuchtssterblichkeit in einigen Jahren sich um 30 Prozent verringert hat! Einen Hauptanteil zur Beseitigung dieses Erbseindes der Menschheit muß die Schule übernehmen, indem sie die freien Leibesübungen, besonders die zur Kräftigung von Lungen und Herz dienenden, mehr als bisher berück sichtigt, namentlich während der Reisezeit vom 14. bis 19. Jahre. Weiterhin sollte die Schule bei der Berufswahl mitwirken, alle Bestrebungen, die zur Kräftigung der heranwachsenden Jugend beitragen, unterstüßen und ihre Zöglinge durch passende Lehrkräfte über die Natur der übertragbaren Krankheiten und die Mittel zu ihrer Verhütung belehren. Die Durchführung dieser Forderungen läßt sich aber nur unter steter Mitwirkung ärztlicher Kräfte erreichten. Daher ist eine wirksame Mithilfe der Schule bei der Schwindsuchtsbekämpfung nur bei der überall durchzuführenden Anstellung von Schulärzten zu erzielen. £ Unterschlagungen bei den Rheinischen Stahlwerken. Aus Essen a. d. Ruhr meldete der Draht, daß zwei Beamte der Rheinischen Stahlwerk in Meiderich nach großen Unterschlagungen flüchtig seien. Demgegenüber wird seitens des beteiligten Werkes mitgeteilt, daß nur von zwei Lohnbeamten Unterschlagungen auf Grund von Fäl schungen der Lohnlisten gemacht wurden, deren Höhe noch nicht feststeht. Die Verluste werden voraussichtlich größtenteils durch Beschlagnahme von Sparkassenbüchern gedeckt. Es handele sich nicht um bedeutende Summen. Zu gleicher Zeit kommt aus dem Rheinlande die Nachricht, daß ein kürzlich verstorbener Brauereidirektor seiner Gesellschaft nicht weniger als eine runde Million unterschlagen hat. Um ihren Kredit nicht zu schädigen, war die betreffende Brauereigesellschaft bestrebt, die Sache zu vertuschen und hat, um ja keinen Argwohn zu erwecken, dem betrügerischen Direktor ein kostbares Begräbnis mit allem Pomp zu teil werden lassen. Allmählich beginnt die Wahrheit aber doch durchzusickern. Eine traurige Erinnerung an die Manöver war einer Frau in Bergrheinfeld in der Umgegend von Schweinfurt beschieden. Dort wurden von manövrierenden Artilleristen Säckchen mit Pulver in den Main geworfen, von denen ein Teil von Kindern der Ortschaft aufgefangen wurde. Eine Flußwartsfrau warf jezt diese Säckchen, deren verderbenbringenden Inhalt sie wohl nicht fannte, in das Feuer. Es erfolgte eine furchtbare Explosion, wobei die Frau lebensgefährlich verlegt wurde. O Eine Zabatrevolte fand Bei Bozen in Tirol statt. Eine Finanzpatrouille bemerkte, daß in einer Mühle bei Cornee Tabak gestoßen werde. Die Finanzwachleute drangen ein; draußen versammelten sich darauf an dreißig Bersonen, welche die Wache mit Steinen bewarfen und fester Tritt. Ring lauschte. Boden liegenden Drachen, an deſſen Schwanz als Gewicht Francois hinaus, die Türe hinter sich zuschlagend. Dabei blickte er zufällig auf den am Das ist Papa- Papa!" Mit diesen Worten stürzte eine Visitenkarte, darauf dem spielte er im Simmer, während sing zu lesen fuc Die Borsaalglode schallte, eine Männerſtimme, ein Er hatte einen fleinen papierdrachen mitgebracht, mit ein Etüd Banne wenn Oberst Raddons Grauschimmel verkäuflich wäre, ilebrigens ein Spottgeld für dieses Tier, ich werde es doch sonst blamiere ich mich vor meinen Sameraden unsterblich. was soll ich machen, ich muß den Grauschimmel kaufen, er bietet mir das Pferd für zweitausend Francs an. Ja, Das hört behalten. Sun, Angela?" King. ,, D, du niederträchtiger Schurko" fnirschte drüben aber nein, kein Wort davon, er sagte nicht sprechen einmal ,, danke". gleich erwischt. der Verbrecher besigen, sonst ist er ein Tölpel und wird Charakter besaß er also doch; und Charakter muß auch und Brotsuppe aß! Ins Liebe sie in der Dachfammer sich die Finger blutig näht entsagt hatte, der Ehre, dem Reichtum, furz allem, dem zu Das war also der Mann, dem zu Liebe sie der Welt ihr geigat: unt für fühlte, wie ich langsam hinunterflog, und Jch fuhr sicher ich hatte Zeit, Um die Beinen aber nicht die und bemühte mich Doch der Wind hatte mich des fallschirmese ringste Sicherheit boten. 21them zu schöpfen und mich umzublicken. ich mit einigen Schrammen davon, hug ich aber heftig auf, Wenn ich sanft auf die Zweige eines Baumes fiel, fo fam und langsam über eine Anzahl von Bäumen dahin, die mir miu ändern, strampelte ich mit den ihn nach einem Rasenplatz hinzulenken. vollständig in seiner Gewalt. icher mein Tod mit Stöcken angriffen. Die Finanzwache machte von dem Säbel und dem Bajonnet Gebrauch und schoß in die Luft, worauf die Gegner flüchteten. Das Bezirksgericht Mori hat mehrere Verhaftungen vorgenommen. |: Pistolenduell mit tödlichem Ausgang. Zu Kalnok im ungarischen Komitat Alt- Sohl bewarben sich der Gemeindelehrer Gustav Bilek und der Gemeindenotar Ludwig Hawran um die Gunst der Lehrerin Ilona Tury. Bilet war der Bevorzugte und feierte seine Verlobung mit dem jungen Mädchen. Hawran verbreitete nun aus Rache allerlei üble Nachreden über das Paar. Bilek stellte Hawran deshalb zur Rede und versetzte ihm mehrere Peitschenhiebe. Es kam zu einem Duell mit ge= zogenen Pistolen auf 15 Schritte Distanz. Beide Gegner schossen zugleich, Bilek sank, in die Brust getroffen, zu Boden; er war sofort tot. Notar Hawran hat sich selbst der Gendarmerie gestellt. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. zwei Drittel dieser sogen. Schüßlinge". Daß diese| mädchen, worunter einige nach auswärts, 4 landwirt. Schüßlinge im Gramen durchgedrückt werden oder ir schaftliche Mägde nach auswärts, 1 Küchenmädchen, 1 Köchin. gend welche Vergünstigungen hätten, ist, wenn auch der Lehrlinge: 1 Spengler, 1 Kellner, 1 Buchbinder, Herr Verfasser bejagten Artikels dieser Meinung sein sollte, nicht der Fall. Diesen Kandidaten wird durch 1 Bäcker. den Repetitionskursus nur Gelegenheit geboten, ihre gesammelten Kenntnisse und Fähigkeiten zu erweitern. Was schließlich die Aeußerung des Herrn Verfassers fragl. Artikels:„ Dieser Unfug, anders kann man es nicht nennen, bildet eine hübsche Illustration zu dem Kapitel: Wie man das Finanzeramen besteht", anlangt, so möchte ich diesem Herrn dringend empfehlen, mit derartigen Aussagen in Zukunft etwas zurückhaltender zu sein, denn jedenfalls wird er sie nicht verantworten Eine reisende Falschspielerfamilie hat seit vielen Wochen auf dem Paris- Konstantinopeler Expreßzug ihr Unwesen getrieben, bis es jetzt dem Arzt der Expreß- Eisenbahngesellschaft gelungen ist, die gefährliche Gesellschaft zu entlarven. Ein angeblicher belgischer Großindustrieller, ein bejahrter Herr von distinguirtem Aeußern, dessen angebliche Gattin, eine elegante Dame, und deren angebliche Kinder, ein 17- bis 18jähriges Mädchen und ein 15jähriger Knabe, bereisten häufig die Strecke Budapest- Kon stantinopel und retour. Sie schlossen mit den zumeist vornehmen Passagieren des Expreßzuges rasche Bekanntschaft und der Schluß war eine Einladung zum Kartenspiel. Zumeist wurde Baccarat und Macao gespielt. Dr. Wieser, der häufig dieselbe Strecke bereiste, war es aufgefallen, daß der angebliche Großindustrielle stets größere Summen im Kartenspiel gewann. Er beobachtete dieser Tage unauffällig den glücklichen Spieler, dessen Partner der holländische Leinenfabrikant van der Withe und der Proturist einer Stahlfabrik in Solingen waren. Da be= merkte Dr. Wieser, daß die Frau, die Tochter und der Sohn, welche ,, fibigten", verschiedene Bewegungen machten. Die Frau zog wiederholt an ihrer Halskette, das Mädchen spielte mit den an ihrem Armband befestigten Joujoux, der Knabe hingegen knöpfte den Rock auf und zu. Dr. Wieser beobachtete den Vater, welcher auf die gegebenen Zeichen reagierte und sich orientierte, ob er bleiben" oder eine weitere Karte ziehen sollte. Dr. Wieser beschuldigte den belgischen Fabrikanten des falschen Kartenspiels. Leßterer ,, legimierte" sich mit Dokumenten und ging in seiner Unversvorenheit so weit, von dem Arzt Genugtuung mit den Waffen zu fordern. Die Herren tauschten ihre Visitkarten aus, und als sie in Budapest den Bahnhof verließen, teilten sie sich gegenseitig ihre Wohnungsadressen mit. Dr. Wieser erwartete aber vergebens die Sefundanten. Die Familie war gleich wieder nach Konstantinopel abgereift. Jest hat die Polizei hinter den Falschspielern einen Steckbrief erlassen. Giessener Cagesneuigkeiten. ** Der Großherzog hat am 22. Oktober den von Sämtlichen Riedesel Freiherrn zu Eisenbach auf die evangelische Pfarrsielle zu Nieder- Moos, Dekanat Lauterbach, präsentierten Pfarrberwalter Heinrich Linc zu Maar für diese Stelle bestätigt. fönnen. A Anläßlich des 70. Geburtstages des Staatsministers von Thielen ist von dem Personal der bereinigten Preußischen und Hessischen Staatseisenbahnen und der Reichsbahnen eine Sammlung veranstaltet worden zwecks Gründung einer Stiftung zur Unterstüßung von Töchtern verstorbener Beamten und Arbeiter in den betreffenden Bahnverwaltungen. Die Sammlung hat im Ganzen über 100 000 Mark ergeben. Die Stiftung hat ihren Sitz in Berlin und trägt den Namen„ Eisenbahn- Töchterhort". Ihren Satzungen hat der Kaiser bereits seine Genehmigung erteilt. ** In den Ruhestand murde verseßt der Kanzleidiener am Landgericht der Provinz Oberhessen Heinrich Nahrgang auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Die ste mit Wirkung vom Dienstantritt fines Nachfolgers. Aus Anlaß seiner Versetzung in den Ruhestand erhielt er die Krone zum Silbernen Kreuz des Verdienstordens Philipos des Grof mütigen. Wie wir erfahren, gedenkt der hiesige Eisen= bahnberein zur Feier des Geburtstages unseres Großherzogs am 25. November in der Turnhalle einen Bierabend mit Gesangsvorträgen und Theateraufführ ungen zu veranstalten. Am 22. Sonntag nach Trinitatis, den 26. Oktober Gottesdienst. In der Stadtkirche. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer Scheunemann. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde. Pfarrer Scheunemann. Nachmittags 5 Uhr: Siehe Johanneskirche. Die Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Matthausgemeinde fällt am Montag aus. Donnerstag, den 30. Oktober, Abends 8 Uhr im unteren Ronfirmandensaal( Kirchstraße 9) Bibelstunde. Marcus 1. Nächstkünftigen Freitag, den 2. Nov., als am Reformationsfeft, findet Beichle und heiliges Abendmahl für Matthäus- und Markusgemeinde gemeinsam im Abendgottesdienst statt. Gemeindeglieder, die daran Teil nehmen wollen, werden gebeten, fich vorher bei ihrem Pfarrer anzumelden. In der Johanneskirche. Vormittags 9.30: Pfarrer Euler. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Lukasgemeinde. Pfarrer Euler. Nachmittags 5 Ubr: Pfarrer Dr. Naumann. Sonntag, Abends 8 Üür, Versammlung und Bibelbesprechung im Konfirmandensaal der Johanneskirche. Phil. 1, 1-11. Montag, den 27 Oktober, Abends 8 Uhr. Bibelstunde im Kenfirmandensaal der Johaneskirche. Text: Psalm 111. Pfarrer Euler. Die für Dienstag den 28. Oktober verabredete Vereinigung der konfirmierten Mädchen der Lukusgemeinde wid auf Dien8= tag, den 4. November verschoben. Pfarrer Euler. Nächstfolgenden Sonntag, den 2. November, Feier des Reformationsfeßes An diesem Tage nach allen Gottesdiensten Sammlung für di sustav Adolf- Stiftung. Am Reformationsfest findet Beichte und heliges Abendmahl für die Lukas- und die Johannesgemeinde im Abendgottesdienst statt. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Katholische Gemeinde. Nachmittags um 5 Uhr und Abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur Samstag, 25. Oft. heiligen Reichte. Sonntag, 26. Oft. 23. Sonntag nach Pfingsten. " " 7 Uhr: Die erste heil Messe, vor und in derselben Austeilung der heiligen Kommunion. u. Der Jaddhund- Club für Gießen und Umgegend hält Sonntag, den 2. November ein großes Preisschliefen für Dachshunde ab. Zu diesem Zwecke hat der Verein auf seinem Schliefplatze zur ,, schönen Aussi t" einen ganz neuen Kunstbau, genau nach den Bestimmungen des Teckel- Clubs angelegt. Die Schliefen sind offen für Dachshunde im Besitze von Mitgliedern und Nichtmitgliedern und es werden hohe Vormittags von 6.30 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte. Geldpreise und Ehrenpreise gegeben. Im Jugendschliefen 1. Preis 25 Mt., 2. Pr. 15 Mt., 3. Pr. 10 Mart, Neulingsschliefen ebenso, offenes Schliefen 1. Pr. 40 Mt., 2. Pr. 25 Mf., 3. Pr. 15 Mt. In den Siegerschliefen erhalten die Sieger filberne Becher. Als Preisrichter sind drei Herren gebeten und zwar: Förster Budde- Schwanheim, Förster Noggendorf- Wetzlar und Ernst Brösler- Frankfurt. Es laufen zahlreiche Meldungen von außerhalb ein, der Meldeschluß ist auf 27. Oftober festgesezt und sind Programme und Anmeldescheine beim Schriftführer des Clubs, Herrn Hermann Förster, hier Grednerstraße 14 zu haben. ** Das Verordnungsblatt für die evangelische Kirche des Großherzogtums Hessen Nr. 9 enthält: 1. Ausschreiben Nr. 13 bom 30 September 1902, betr. die Stempelfreiheit der Pfarreien bei Pachtverträgen und Versteigerungen. 2. Bekanntmachung vom 4. September 1902: Mit Genehmigung Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs wird vorbehältlich der Zustimmung der Landessynode das Filial 3eilbach von dem Kirchspiel Ober- Ohmen losgetrennt und der Pfarret Ermenrod zugeteilt. Diese Einrichtung tritt einstweilen in Kraft. 3. Aufforderung zur Bewerbung. ** Es geht uns folgendes Schreiben zu: Der Herr Verfasser des Artikels betr. die letzten Finanzexamen I. Kategorie im Großherzogtum Hessen führt unter anderem aus, daß den Kandidaten von einem Rechnungsbeamten zur Vorbereitung für das Examen ein Buch gegen eine Gebühr von ca. 45 Mt. zur Ver: fügung gestellt( nur geliehen wird), in welchem fast alle Fragen und Antworten, welche bei dem Finanzeramen in Betracht kommen, ausführlich enthalten seien. Diese lettere Behauptung ist grundfalsch und liefert einen guten Beweis dafür, daß der Herr Verfasser besagten Artikels mit dem Inhalt dieses Buches absolut nicht vertraut ist. Wenn seine Behauptung wirklich zu Recht bestünde, so wäre es wahrlich ein leichtes, das Examen zu bestehen. Aber so einfach ist die Sache doch nicht. Das Werk ist lediglich eine systematisch geordnete Zusammenstellung von Gesetzen und Verordnungen pp, ( wie jedes andere Lehrbuch) deren Kenntnis für das Finanzeramen erforderlich ist. Einzelne Kapitel hier Herauszugreifen liegt nicht in meiner Absicht, vielmehr möchte ich dem Herrn Verfasser fragl. Artifels raten, gen. Buch sich einmal gründlich anzusehen, er wird alsdann wohl zur Ueberzeugung gelangen, daß er sich in seiner Behauptung geirrt hatte. Dem Werk ist allerdings eine Fragensammlung eine Zusammenstellung der in früheren Examen vorgekommenen Fragen - beigefügt, deren Ausarbeitung, d. h. Beantwortung den Kandidaten anheimgestellt ist. Von gelöst en Fragen, die in der Sammlung enthalten sein sollten, fann jedoch keine Rede sein. Die Aussage, daß bei seinen Schüßlingen", denn so bezeichnet der Herr Diejenigen Kandidaten, welche an einen Repetitionskursus unter Leitung des gen. Nechnungsbeamten teilnahmen, selten ein Durchfall" zu verzeichnen sei, ist ebenfalls unzutreffend. Jm letzten Frühjahr bestanden höchstens Von dem reichen Inhalt der - A Touristisches. Unser höchster Punkt im VogelsGebirge, der Taufstein, entbehrt eines Aussichtsturmes, nachdem beide Holztürme auf dem Gipfel des Berges baufällig geworden und daher nicht mehr besteigbar sind. Vogelsberger Höhenflub beabsichtigt auf dem Taufstein einen massiven Turmbau zu errichten, der den Namen Bismarcksturm erhalten soll. Zwar ist schon ein ansehnliches Baufapital vorhanden, aber doch noch lange nicht groß genug, um den Bau damit in Angriff nehmen zu können. Wir hören, daß die Sektion Gießen des Vogelsberger Höhenklubs beabsichtigt, sich durch einen Aufruf an die Freunde des Vogelsberges, an die Bewohner des großen Mannes dessen Namen der Turner tragen wird, wenden will, und daß man hofft, dadurch Mittel mobil zu machen und unser heimisches Gebirge zu einer Zierde zu verhelfen. ** Die für morgen angesetzte Promenadenmusik findet Vormittgs 1/212 Uhr auf der Südanlage mit folgendem Programm statt: 1. Ouverture„ Stradella". Flotrw. 2. Sechs niederländ. Volkslieder". Valerius. 3.„ Judra- Walzer". Lincke. 4. Finale a. d. Oper " Aida". Verdi. " Arbeitsnachweis der Stadt Gießen Gartenstraße Nr. 2( Bürgermeistereigebäude) Zimmer Nr. 14. Der Arbeitsnachweis hat die Aufgabe zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern( Arbeitern jeglicher Art, Dienstboten und Lehrlingen) unentgeltlich Arbeit zu vermitteln. An den Werktagen von 8 bis 1 Uhr und von 3 bis 6 geöffnet. Angebot der Arbeitnehmer: " 8 Uhr: Die zweite heil. Meffe. 9.30 Ubr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags 2.30 Uhr: Christenlehre; darauf Rosenkranz- Andacht mit Segen. An den Werktagen ist täglich des Abends um 6.30 Uhr Rosenfranz- Andacht mit Segen. 1 Friseur, 1 Maler und Lackierer, 1 Maschinenschlosser, 2 Maschinenschlosser oder Heizer, 1 Herrschaftsdiener, 1 Packer, 8 Pferdefnechte, 5 Hausburschen, 1 Herrschaftskutscher, 4 Taglöhner, 2 landwirtschaftliche nechte, 2 landwirtschaftliche Arbeiter, 1 Einkassierer, 1 Bureaudiener, 2 Kutscher, 2 Schreibgehilfen, 2 Dienst mädchen, 1 Haushälterin. Nachfrage der Arbeitgeber: 1 Friseur, 1 Bau- und Möbelschreiner, 3 landwirtschaftliche Senechte, 1 Schweizer, 2 Hausburschen, Herrschaftsfutscher, 1 Stutscher, 2 Lauffrauen, 10 Dienst1 Standesamt- Nachrichten der Stadt Gießen. Aufgebote. Am 21. Oft.: Carl Emil Zinker, Sprkassediener dahier mit Emilie Alter hierselbst. Am 22.: Heinrich Bachmann, Kutscher dahier mit Emma Keßler in Weilburg. Eheschließungen. bi bin ich geam zu k Am 18. Oft.: Carl Ernst Nolting, Fabrikant in Herford mit Marie Antonie Julie Johanna Petri dahier; Georg Karl Hüttenberger, Kaufman dahier mit Johanna Flavia Marie Nenzel hierselbst; Otto Adolf Beinert, Kutscher dahier mit Elise Männche hierselbst. Am 21. Louis Euler, Metzger dahier mit Barbaca Göbel in Gundersheim. Geborene. Am 13. Oft: Dem Bäcker Heinrich Friedrich Müller ein Sohn, Karl Wilhelm. Am 16.: Dem Oekonomen Heinrich Weber ein Sohn. Am 17.: Dem Kaufmann Gustav Stein ein Sohn, Hans Wilhelm; dem Forstassessor Jakob Weber ein Sohn, Werner Jakob. Am 19.: Dem Schtosser Wilhelm Otto ein Sohn; dem Bierbrauer Wilhelm Rentmeister ein Sohn, Karl Wilhelm Friedrich Mar. Gestorbene. Möbel Kath Am 19. Oft.: Kunigunde Veronika Christ, 1 Jahr, 8 Monate alt, Tochter des Taglöhners Kaspar Christ. Am 20.: Theodor Jünger, 19 Jahre alt, Hausbursche. Am 22.: Karl Döring, 2 Jahre 5 Monate alt, Sohn des Taglöhners Konrad Döring; Marie Mathilde Elisabeth Grebe, 1 Jahr alt, Tochter des Cigarrenmachers Heinrich Grebe. Am 23.: Kaspar Kuhl, 44 Jahre alt, Megger; Admam Fegbeitel, 37 Jahre alt, Fuhrmann. Am 24.: Karl Vogt 2. 54 Jahre alt, Gewerbebank- Controleur. Sämtlich dahier. Marktbericht. Sonn Feie T Bu jab Geld Samstag Gieken 25. Oft. Auf dem beutigen Wochenmarkt lofteten Butter per Pfd. 85-1.00 Mt. Hühnereter 1 St. 7-8 Bfg., Enteneier St. -00 Pfa., Gänseeier 1 St. 0-0 Pfg., Käse per St. 5-9 Pfg. Mr. 0.60-0 80, Hühner per Stüd Mt 100-130, Hahnen, per Feier Konz im Gintritte an der Kaffe 1 0000 Komm Ein wie wohl heffen bis Gast aufgeftelt un 0000 W ift fortwab gut Bu beidhoff n und ein Sch Ralbleber Kin " Damenpantof @dmarje, ge Damenfilho " Damenfil Wichel Die besten S Erbien per Liter 19 Pfg., Linsen per Liter 32 Bfa., Tauben per Baar Die träftigste Stüd Mr. 0.70-1.50, Enten per Stüd 2.00-3.00, Gäne b. Bid. 50-60 Pfg. Ochsenfleisch per Pfd. 66-76 Bfg., Rindfleisch per Bfd. 60-64 Pfg. Schweinefleisch per Pfo 70-80 Bfa. Schm inefleisch gesalzen per Bfund 0.84 Bfa., Kalbfleisch per Pfd. 68-72 Pfg., Hammelfleisch per Pfd. 50-70 Bfg., Kartoffeln per 100 kilo 380-4.30 mt., Zwiebeln per 3t. Mr. 3.30-3.50, Milch per Liter 18 Pfa. Gießener Neueste Nachrichten wenn man auf dieselben zur Probe pro November für 60 Pfg. überzeuge man sich, abonnirt. 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Die Unterzeichneten beider Vereine haben sich verständigt, bei der diesmaligen Wahl zusammen zu gehen und mit Entschiedenheit für die Wiederwahl unseres seitherigen bewährten Abgeordneten, des Herrn Rechtsanwalts Justizrats Dr. Egid Gutfleisch dahier einzutreten, welcher in den letzten drei Jahren in würdigster und erfolgreichster Weise die Interessen unserer Stadt und des ganzen Landes im Landtag vertreten hat. Wir nehmen an, daß wir mit unserem Vorgehen im Sinne der gesamten Wählerschaft unserer Stadt oder doch der großen Mehrheit derselben handeln; und schlagen hiermit zu Wahlmännern die nachstehend verzeichneten Herren vor, von welchen wir unterstellen, daß sie unsere Auffassung teilen und in deren Hände wir vertrauensvoll die Wahl des Abgeordneten zu legen bitten. 1. Berg, Karl, Schuhmachermeister 2. Brüd, Karl, Goldarbeiter 3. Doering, Hermann, Rendant 4. Dornseiff, Karl, Landgerichtsrat 5. Dörr, Martin, Schlossermeister 6. Eichenauer, Hermann, Fabrikant 7. Emmelius, Louis, Kommerzienrat 8. Erb, Rudolf, Prof. Dr., Oberlehrer 9. Enler, Philipp VI., Schneidmüller 10. Faber, Karl August Adolf, Spenglermeister 11. Gafffy, Georg, Dr., Geheimer Medizinalrat 12. Gail, Wilhelm, Kommerzienrat 13. Georgi, Ludwig, Kommerzienrat 14. Grünewald, Wilhelm, Rechtsanwalt 15. Hanau, Eduard, Fabrikant 16. Haubach. Theodor II, Nähmaschinenhändler 17. Haupt, Frih, Dr. Sanitätsrat Gießen, den 22. Oftober 1902. Der freisinnige Verein. 18. Heichelheim. Siegmund, Kommerzienrat 19. Heil, Daniel, Rentner 20. Heyligenstädt. Louis, Kommerzienrat 21. Hirschhorn, Rudolf, Justizrat 22. Helfric, Friedris, Rentner 23. Helm, Friedrich, Weinhändler 24. Hostätter, Heinrich, Kaufmann 25. Homberger, Louis, Fabrikant 26. Jann, Karl, Realgymnasiallehrer 27. Jughardt, Heinrich Emil, Kaufmann 28. Jung, Ludwig, Dr., Nedtsanwalt 29. K ller, Andreas, Ortsgerichtsmann 30. Kirch, Jean, Hoflieferant 31. Klingspor, Karl, Fabrikant 32. Koch, Georg, Ingenieur 33. Koch, Georg Wilhelm, Zahnarzt 34. Löber, Wilhelm VI., Bäckermeister 35. Loos, Karl, Kaufmann 36. Marr, Konrad, Zimmermeister 37. Möl, Karl Adolf, Meggermeister 38. Möhl, Georg Emil, Fabrikant 39. Muller, Emil Heinrich, Schreinermeister 40. Petri, Louis II., Bauunternehmer 41. Blank, Wilhelm II., Gerbermeister 42. Rackè, Ludwig, Banfier 43. Roth, Konrad II, Weinhändler 44. Rullmann, Ludwig, Revisor 45. chmall, Emil II., Fab ikant 46. Schirmer, Heinrich, Fabrikant 47. Sawan, August, Weinhändler 48. Epiß, Johannes II., Rentner 49. Wimmenauer, Karl, Dr., Universitäts- Professor 50. Winn, Heinria, Bauunternehmer. Der nationalliberale Verein. r. 2 Donnement baus geb Brattabellag Cherbeffifche Bartenbau, f Das Blat Aus F 1** ( Stadt) Darmit. aufgeftelt Hobe bas zu dic Prefes Weßl wart Gener forme- ch fonen Ele de im Auftr erdienen war haus eing Graffbafi lin Saufe e Bäfte on in Gelegenheitskauf! Kindermäntel von voriger Saison verkaufen wir Berlin aus Rom deutsche K 35jährigen 2. 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