r Konrösster rendes en u. H. e Familienwohnung t zu vermi ten. Näh. Tiefenweg Nr. 19. userem Neubau Wilhelm Nr. 248 Zweites Blatt. Abonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährlich Mr. 150. Gratiebeilagen: Oberbeffische Familienzeitung( täglich) Oberbeffische Zeitschrift für Landwirtschaft, Obst- und Gartenbau, sowie die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Da Matt eridet an allen Werktagen nachmittags. Freitag, den 24. Oftober 1902. Gießener 11. Jahrgang. Insertionsprei 8: Die einspaltige Petitzeile für Gießen wie ganz Oberbeffen, die Kreise Weglar und Marburg 10 Bfg. font 15 Pfg.; Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Bfg. Postzeitungslifte No. 3082. Redaktion und Ervedition: Gieken Neuenweg 28. Fernsprechanschluß Nr, 362. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großherzoglichen Bürgermeisterei Gießen. Aus Hessen und Nachbargebieten. ** In Gambach geriet der Sohn des Dresch maschinenbefizers Beiß in die im Gang befindliche Dreschmaschine. Er wurde schwer verletzt in die Klinik nach Gießen gebracht. ** Stockhausen( Fr. Lauterbach), 21. Oft. Heute Nachmittag ereignete sich in der Freiherrl. Riedesel'schen Schlagmüyle dahier ein höchst bedauerlicher Unfall. Der etwa 8 Jahre alte Sohn des Schlagmüllers Fischer hielt sich während der Abwesenheit seines Baters in der Mühle auf. In seiner Unvorsichtigkeit wurde er von einem Kammrade erfaßt und vollständig zerquetscht, so daß der Tod nach einigen Augenblicken eintrat. ** Romrod. Vergangenen Samstag hat Herr Pfacrer Stlingenschmidt unsere Gemeinde verlassen und ist nach seinem neuen Wirkungsfreise, nach Alsheim, übergesiedelt. Sein Weggang wird hier allgemein tief beDauert, hatte es doch der Scheidende während seiner mehr als 12jährigen Wirksamkeit verstanden, sich die Zuneigung und das Vertrauen der Gemeinde in hohem Maße zu erwerben, so daß das gegenseitige harmonische Verhältnis geradezu ein ideales genannt zu werden berdient. ** Schotten. Die gestrige Einweihung unseres Rathauses gestaltete sich zu einer schönen Feier. Nachdem am Vormittag durch Herrn Regierungsbaumeister Jost, der den Umbau des Rathauses entworfen und die Arbeiten geleitet hat, dem Herrn Bürgermeister Stromm den Schlüssel überreicht worden und dieser ihn mit entsprechender Ansprache übernommen, fand im Rathausjaale für die geladenen Ehrengäste, von denen bie Herren Geh. Oberbaurat Hofmann, Kreisrat Geh.. Regierungsrat Schönfeld und Bürgermeister Sandmanu Friedberg erschienen waren, und die Mitglieder bes Stadtvorstandes, anschließend an die Besichtigung der schönen Räume ein Frühstück statt. In den Nachmittagsstunden wurde das Rathaus zu allgemeiner ige 4, 5, 6 u. 7-3immer Besichtigung offen gehalten. Das restaurierte und vergrößerte Rathaus, ein Juwel der mittelalterlichen Fachwerksbaukunst, macht sowohl von außen als im Innern einen äußerst gediegenen und befriedigenden Gindruck. 12 baben wir elenar Saftswohnungen immern mit den schönsta Ingen per sofort auch spät Eeten. Desgl. per Oftobe much früher in unsere en Wilhelmstr. 8 u. 10 gen. fenstod u. Schneider. te Wohnung, 2 Zimm bst Küche, sofort zu ver . Wallthorstraße Nr. 13. möbliertes Zimmer Cuhiger Lage an Herrn ob zu vermieten. Blocftraße 8 II. hön möbl. Zimmer sofort später zu vermieten. Näh. Marktstraße Nr. 11. öbl. Zimme rmieten. Wegsteingaffe Nr. 7. öbliries Zimme der ohne Penfion sofort ob Er zu vermieten. Moltkestraße 24, III öbl. Zimmer Kabinet zu vermieten Neuenweg 36, 1 unsch mit kost. Die zur früher Friedrich Mili n Hofraite gehörige bal cheuer, zum Lagern von be Stroh pp geeignet, itu bermiet äheres bei der BürgermeistereiGimmer Nr. 15. rößeres jdön möblirtes Zim part in rubiger Lag efferen Herrn sofort zu vermiete Näb. Bruchstraße 14 Schöne Manfardenwohnung bft Zubehör per 15. Oftoler bermieten. Babnboffir. 15 ause, Sonnenstraße 30, it her AJm Landtagswahlkreise Alsfeld haben die Freisinnigen den Rechtsanwalt und Notar Reh als Kandidaten aufgestellt. 14] Dr. Rumseys Patient. Noman von Dr. Halifar und T. L. Meade. Autorisierte Bearbeitung von C. Weßner. ( Rachbruc verboten.) Tante, bevor ich ein Wort rede, mußt Du mir versprechen, Teinem Menschen ein Sterbenswörtchen von dem zu verraten, was ich Dir mitteile." Ich hasse solche Versprechen, Hetty." " Es ist gleich, ob Du sie bassest oder nicht! Versprich oder ich werde wahnsinnig!" - Mein Gott im Himmel!" rief Frau Armitage unwillig, warum soll sich eine arme Frau wie ich so quälen lassen, und noch dazu von einem so dummen Ding, wie Du es bist!" Laß doch das, Tante, es geschieht ja nicht allein meinetwegen! Du bist Weib und ich bin Weib! Ich befinde mich in der gräßlichsten Lage, in der sich nur je ein Mensch befunden hat. Aber was auch geschehen möge" fie sprach es feierlich wie einen Schwur ich halte treu und fest zu ihm. Ich bin ihm nichts. garnichts, aber ich liebe ihn mit der ganzen Kraft meiner Seele bis zum Tode. Er ist meine ganze Welt, mein alles! Ich bin ihm nichts- und troßdem lasse ich ihn nicht sterben! Lante, Du und ich wir müssen ihm helfen, ihn retten! Wir müssen das Geheimnis miteinander tragen, denn ich allein bermag es nicht!" Bis hierher hatte Frau Armitage Hettys sonderbare Art und Weise für den Ausbruch eines histerischen und überreizten Mädchens gehalten. Jest wurde ihr indes unbehaglich zu Mute. Wenn Du mir so Wichtiges zu sagen hast, Hetty, so sage es und gehe nicht immer um den Berg herum", warf sie ein.„ Ich besige ja eine gute Portion Geduld, aber ich fann es nicht vertragen, wenn jemand wie die Kaze um den heißen Brei schleicht. Also heraus mit Deinem Geheimnis, Du thörichtes Ding, ich werde Dich nicht verraten. Du hast gewiß irgend etwas gethan, ,, Es ist nichts Derartiges, Tante. Da Du Schweigen gelobt In dem früher Lod's tvas Du nicht hättest thun dürfen, nicht wahr?" ben mit Wohnung per 10 haft so will ich reden. Ich war gestern abend spät noch Ember zu vermieten. Nähere Draußen- Tante Fanny- und ich ich war in der Nähe, ei der Bürgermeisterei- Sim met als der Mord begangen wurde!" Rr. 15. Ein großes unmöblirtes Zimmer Stephanftrage 12 yu bermieten Frau Armitages Herzschlag stockte, fie fuhr in jähem Entfezen in die Höhe. Barmherziger Gott!" ächzte sie mit erstickter Stimme und fiel wie betäubt in den Stuhl zurück. Du- Du warst dabei - Du warst nicht im Bett- a, Du- Du- ** Grünberg. Die Landtagswahl naht bald ihrer Entscheidung und noch immer scheint sich die nationalliberale Partei nicht über die Persönlichkeit ihres Kandidaten geeinigt zu haben. Herr Moll lehnte am Donnerstag unerwartet ab, Apotheker Welker wandte, dankte ebenfalls. Nun will man Kaufmann Sanft von hier aufstellen und auch Herr Moll soll wieder geneigt sein, die Kandidatur anzunehmen. Die Antisemiten setzen ihre Agitation energiſch fort; es sprachen in den letzten Tagen im Wahlkreis: Köhler Langsdorf, Wolf- Stadecken, Hirschel und Neuther- Offenbach. Kaufmann Ranft ist Vorsitzender des Kriegerbereins- Bezirks Grünberg. Allendorf a. d. Lumda, an der man sich alsdann ** Buzzbach, 22. Oft. Auf dem heutigen Wochenmarkt fostete Butter per Pfd. 1.20-0 00 Mt., Käse per Bfd. 42-45 Pfg., Eier 1 Stück 8 Pfg. ** brunnen im Kurpark wurde gestern das Modell des Homburg v. d. H, 22. Oft. Am ElisabethAm Elisabeth brunnen im Sturpark wurde gestern das Modell des vom Kaiser der Stadt Homburg geschenkten Landgrafen Denkmals zur Probe aufgestellt. Das Denkmal hat Denkmals zur Probe aufgestellt. Das Denkmal hat eine Höhe von 9 Metern und besteht aus einem auf einem Sockel und 3 Stufen ruhenden, aus rötlichem Granit behauenen, quadratförmigen Obelisk, an dem die Bildnisse und Namen der Landgrafen von HessenHomburg, darunter auch derjenige des Großherzogs Budwig III. von Hessen angebracht sind. ** Seit Dienstag wird im Frankfurter Hauptpostgebäude von Vertretern deutscher Postämter über den Weihnachts- Postverkehr auf der Eisenbahn beraten. Bekanntlich ist schon seit längerer Zeit die Einführung von Postsonderzügen während der Weihnachts: zeit in Aussicht genommen. Heute Donnerstag wird die entscheidende Sigung abgehalten, zu der auch der Chef des Reichspostamts erwartet wird. die entscheidende Sigung abgehalten, zu der auch der Frankfurt a. M., 22. Oft. Von der Straffammer wurden heute der Schuhmacher Herzog und seine Ehefrau geb. pöhl zu je 6 Monaten Gefängnis berurteilt, weil sie ihrer 19jährigen Tochter Gelegenheit zu unfittlichem Verkehr mit Herren gegeben haben. weil sie ihrer 19jährigen Tochter Gelegenheit zu unfitt ** Ziegenberg. Forstverwalter Sommerlad verfaufte seine daselbst gelegene Bleierzmutung für 30 000 Marf an den Kommerzienrat Richard Passavant in Frankfurt a.. ** Darmstadt. 3hn ausgemusterte Lokomotiven der Maschinen- Inspektion Darmstadt sind zum Verkaufe ausgeboten. Angebote und Anfragen sind an die Eisenbahngeboten. Angebote und Anfragen sind an die EisenbahnDireftion Mainz zu richten. ,, Nein, ich war nicht im Bett. Ich hatte mich mit Herrn Franzius gezankt und nahm mir vor, ihm später zu folgen und ihn wieder gut zu machen. Ich ging nach der Ebene, dorthin hatte ich ihn laufen sehen. Ich fauerte mich hinter einen Busch und hörte und sah alles- den Kampf- die heftigen Worte den schweren Fall- den graufigen Schrei und ich sah den Mann, der Herrn Franzius getötet, davoneilen." ,, Und von alledem hast Du bis jest feine Silbe erwähnt, Hetty!" sagte die Tante streng und verwundert zugleich.„ Der arme Herr Everett thut mir in der Seele leid. Ach, mein Gott! Wohin die wilden Leidenschaften solch verblendeter Menschen doch manchmal führen! Bu denken, daß zwei vornehme junge Herren hierher in unser friedliches Haus kommen und sich so weit hinreißen lassen, bis der eine den anderen erschlägt! Es ist zu schrecklich!" Hetty, welche all' die Zeit über neben dem Stuhl der Tante gefniet hatte, erhob sich jest langsam. Ihr Gesicht sah leichenblaß aus, ihre Worte famen abgebrochen, dumpf, hohl heraus- wie eine Grabesstimme: ,,&- war- nicht- Herr Everett!" hauchte sie. " Guter Gott im Himmel!" rief die Tante, Hettys Hände in starrem Entfeßen fassend und krampfhaft umflammernd ivar nicht Herr Everett? Wer denn sonst?" ,, es ..Tante Fanny- der Mann, der Herrn Franzius tötete, war Baron Robert von Audrey. Unser junger Herr, Tantel Ach, wenn ich für ihn sterben fönnte! Kein Mensch darf die Wahrheit erfahren- niemals! Ich sah ihn heute abend- ich sprach mit ihm- er hat alles vergessen! Er weiß nichts, garnichts mehr von dem schaurigen Vorgang in legter Nacht er hat keine Ahnung von seiner furchtbaren That!" Nach diesen Worten trat Totenstille in dem kleinen Raume ein. Siebentes Kapitel. Seze Dich, Hetty, und laß uns nachdenken", sagte Frau Armitage nach einer Weile in ganz verändertem, mildem Tone. Ihr Wesen hatte sich wie mit einem Schlage umgewandelt; fie ging auf den Fußsviken zur Thür, um sich zu überzeugen ob diese auch fest verschlossen sei; dann trat sie ans Fenster, machte es zu und zog den Vorhang vor. Ihr Gesicht trug einen furchtsamen, verstörten Ausdruck. Wenn man Geheimnisse hat", flüsterte sie ,,, muß man sich vor Lauschern sichern." ** Darmstadt Zum Kommandeur der 21. Division an Stelle des zum Kommandierenden des 8. Armeekorps ernannten General v. Deines ist Generalmajor v Sagen, bisher Kommandeur der 2. Inf-Brigade, unter Beförderung zum Generalleutnant ernannt worden. brannte in der vergangenen Nacht vollständig nieder. Das Mobiliar wurde gerettet, doch wurde die wertvolle Bibliothek ein Raub der Flammen. Das Feuer soll dadurch entstanden sein, daß Aften, die am Schornstein aufgeschichtet lagen, in Brand gerieten. ** Aschaffenburg. 22. Oft. Im Laufe eines Wortwechsels schoß der Mühlenbesitzerssohn Millenberg dahier den Schlosser Brasch eine Revolverfugel in den Unter leib. Brasch ist an der Verwundung jetzt im Spital gestorben. ** Bingen, 21. Oktober. Vor längerer Zeit fand, wie berichtet worden ist, auf dem Wege nach dem Rochusberg die Explosioneiner Pulverkammer statt, welche als Aufbewahrungsort für Pulver für die hiesige Handlung Brezz u. Huff diente. Wenn damals auch Niemand verunglückte, so entstand doch ein be trächtlicher Schaden an den der Pulverkammer zunächst liegenden Gebäudlichkeiten. Nunmehr haben sich sämt liche Geschädigte vereinigt und Entschädigungsklagen gegen den hessischen Staat, die Stadt Bingen und die Firma Breß und Huff eingeleitet. Die geforderte Schadenersagsumme beträgt 20 000 Mt. ** Auf der Ausstellung zu Düsseldorf erhielten folgende Aussteller, bezw. Firmen aus dem Großherzogtum Hessen Auszeichnungen: Gruppe III. Metallindustrie. Diplom zur filbernen Medaille: Gebrüder Heyne, Offenbach a. M. Friedrich Möller, Offenbach a. M. Diplom zur bronzenen Me daille: Wilhelm Fredenhagen, Maschinenfabrit zu Offenbach a. M. Gruppe IV. Maschinenwesen. Diplom zur goldenen Medaille: Collet& Engelhard, Offenbach a. M. Schmalz, Gebr., Offenbach a. M. Diplom zur silbernen Medaille: Mayer& Schmidt, Schmirgelwerk, Schleifmaschinenfabrik, Eisengießerci, Offenbach a. M. Schmalz, Friedrich, Offenbach a. M. Diplom zur bronzenen Medaille: Hau, Gebr., Maschinenfabrik, Bürgel. Nube, Kurt, Offenbach a. M. Gruppe VII. Chemische Industrie. Diplom zur bronzenen Medaille: Eisenach, Franz& Co, Offenbach a. M. Gruppe XI. Galanterieund Kurzwaaren- Industrie. Diplom zur goldenen Medaille: Hinkel& d'Orville, Offenbach a. M. Diplom zur bronzenen Medaille: Weintraud& Co., Offenbach Dann zündete sie ein Licht an, stellte es auf den Tisch und segte sich wieder auf ihren Stuhl. Hetty sah sie dabei nicht an. Ihr war so eigentümlich zu Mute, als hätte sie selber den Mord begangen. Die Erkenntnis der schrecklichen Wahrheit machte einen so überwältigenden Eindruck auf sie, daß es ihr unangenehm gewesen wäre, den Augen irgend eines Menschen in diesem Moment zu begegnen. Tante Fanny, warum sprichst Du nicht zu mir?" fragte Hetty endlich leiſe. " Bist Du wirklich ganz sicher, Kind, daß Du mir die Wahrheit sagtest?" erwiderte diese. " Ja Tante es ist die Wahrheit ist es denkbar, daß ich etwas so Furchtbares erfinden fönnte?" Nein, nein, Du hast recht", erwiderte die ältere Frau ,,, aber ich weiß nicht, ob ich den Worten eines so flatterhaften Mädchens, wie Du es bist, Glauben schenken darf. Du mußt es beschwören haft Du eine Bibel hier?" Tante, ich wünschte, Du erspartest mir das!" " Höre nun endlich mit Deinem Gewimmer auf! Wenn Du wahr gesprochen hast, dann ist etwas Furchtbares geschehen. Ich rühre nicht eher einen Finger für diese Sache, bevor ich nicht völlig überzeugt bin. Dort liegt Dein Neues Testament das genügt auch. Nimm das Buch in die Hand, Hetty Armitage, drüde es ans Herz, hebe die Hand gen Himmel und schwöre bei Gott dem Allmächtigen, daß Du genau gesehen hast, wie der Baron Herrn Franzius tötete! Küiffe das Testament die Wahrheit- wenn Du nicht Dein vorher dann schwöre ewiges Seelenheil verlieren willit!" Hetty zitterte am ganzen Körper. Sie bejaß eine empfängliche Natur bie späte Stunde- die fürchterliche Aufregung, die fie durchlebt der feierliche, angstvolle Ausdrud im Gesicht der Tante das alles brüdte schwer auf ihre Nerven. Sie mußte sich die größte Mühe geben, um nicht vor Angst und Grauen laut zu schreien. Was was willst Du, daß ich thue?" stammelte fie, während sie das Testament in ihre bebenden Finger schloß. „ Sage folgendes: Ich, Hetty Armitage, fab gestern_abend ganz genau, mie Baron Robert von Audrey Herrn Herbert Franzius auf der Ebene von Salisbury tötete. Das ist die Lautere Wahrheit dazu helfe mir Gott, der Alimächtige! Amen!" Hetty sprach diese Worte mechanisch nach. Nun füsse das Buch abermals!" gebot die Tante. Setty führte es an die Lippen. Nun gieb es mir!" Frau Armitage nahm es in die Hanb, a. M. Gruppe XIV. Leder, Gummi- und Asbestwaren. I Diplom zur goldenen Medaille: Mayer, J.,& Sohn, Offenbach a. M. Diplom zur filbernen Medaille: Dick & Stirschten, Offenbach a. M. Schmid, J. F., Offenbach a. M. Diplom zur bronzenen Medaille: Deutsch Amerikanische Lederwerke, Becker& Co., Bürgel. Leder werke vorm. Ph. Jaf. Spicharz, Offenbach am Main. Gruppe XV. Papierindustrie. Diplom zur silbernen Medaille: Heim, Wilh. Ferd., Offenbach a. M. Gruppe XVI. Polygraphische Gewerbe. Diplom zur silbernen Medaille: Faber& Schleicher, Akt.- Ges., Offenbach a. M. Rudhardsche Gießerei, Offenbach a. M. Gruppe XXI. Gesundheitspflege und Wohlfahrts- Einrichtungen. Diplom zur silbernen Medaille: Sanitätskolonne des Veteranen- Vereins zu Mainz. Meyer& Schmidt, Schmirgelwert, Schleifmaschinenfabrik, Offenbach a. M. Gruppe XXIII. Gartenbau. Diplom zur bronzenen Medaille: Konrad Appel, Samenhandlung, Darmstadt. Deutschnationale Kunstausstellung, angewandte Kunst. Diplom zur silbernen Medaille: Rudolf Bosselt, Darmstadt. Diplom zur bronzenen Medaille: Ludwig Habich, Darmstadt. müffen bei richtiger Ueberlegung selbst zugeben, daß sie ihre Zeit an Dinge verloren haben, welche sie ganz gut entweder schon früher hätten besorgen können oder gar feine Gile hatten. Auch in ihrem Hauswesen bringen dieselben lange nicht so viel fertig, wie andere, die ihre Zeit einzuteilen verstehen. Wer bald dies, bald jenes besorgen will, der bringt nichts fertig und ermüdet sich mehr, als derjenige, welcher seine Geschäfte ordentlich und regelrecht abwickelt und dabei überlegt, wie viel Zeit seine Arbeit beansprucht. Und wie viel Störung und Aergernis ruft ein so unverantwortliches Zuspätkommen in Konzerten und Theatern hervor! Zwangsmaßregeln sind da nicht anzuwenden, man muß dergleichen ruhig über sich ergehen lassen. Möchten aber doch solche Konzert- und Theaterbesucher bedenken, daß es ein Verstoß gegen die Regeln des guten Tones ist, wenn sie sich betragen, als ob die Aufführung nur für sie allein da wäre. Das Publikum ist zu seiner Erholung, zu seinem Vergnügen da, es beist zu seiner Erholung, zu seinem Vergnügen da, es be zahlt oft mit schwerem Gelde, um sich durch die Kunst auf ein paar Stunden über das gewöhnliche Alltagsleben hinwegheben zu lassen; aber niemand möchte dabei durch zu spät kommende oder schwazzhafte Personen oder durch die zur Beruhigung der letzteren sich einstellenden Erinnerungen in seiner Unterhaltung gestört sein. Ebenso sollte jeder zu einer Gesellschaft Geladene bedenken, wie unangenehm der Dame des Hauses franken) wurden im Streit auf der Kirmes drei Nücksichtslosigkeit allen anderen Gästen und dem Gast ein Zuspätkommen ist. Abgesehen davon, daß es eine geber gegenüber ist, kann man die Veranlassung sein, daß ein oder das andere Gericht durch zu langes Stehen verdirbt, und wie peinlich dies für die Hausfrau ist, fann jeder verstehen. Da die Pünklichkeit nicht allein in den oben angeführten Fällen, sondern bei all' und jedem Vorkommnis im menschlichen Leben von größter Wichtigkeit ist, so sollte jede Mutter ihre Kinder schon von Jugend an daran gewöhnen. Kassel, 22. Okt. Das langjährige Mitglied unseres Königlichen Theaters Otto Tripp und Gemahlin feierten heute das Fest der diamantenen Hochzeit. Die Jubilare sind noch beide wohlauf. ** Fulda, 22. Oftbr. Burschen er st och en. In Geiselwind( UnterVermischtes. Im Herbst. Die schönen Tage des Nachsommers sind auch die besten zum Wandern geeigneter als die unbeständigen des Frühlings und die schwülen des Sommers. Wie frisch sind nicht die Morgen, wenn aus dem derschwimmenden Nebel rein und glänzend die leuchtende Welt hervortaucht, und gleich blitzenden Feenschleiern überall die schimmernden Gewebe der Spinnen sich ausbreiten, wie flar nicht die Mittage, wie sanft und träumerisch nicht die Abende, wenn die versintende Sonne die roten Baumwipfel vergoldet und alles still ist rings umber, nur daß von ferne zuweilen ein Schuß hallt, oder im nahen Obstgarten eine überreife Frucht schwer zu Boden fällt. Die Fülle der Blumen ist zwar dahin, aber auf dem feuchten Waldboden stehen andere seltsame Gesellen mit glänzenden Hüten, goldgelbig und feurigfarbig, lederbraun oder porzellanweiß, die mannigfachen Pilze, unheimliche Patrone, welche nur dem Kenner verraten, ob sie tötliches Gift oder köstliche Speise in sich bergen. Von Bäumen und Sträuchern dagegen leuchtet es in Scharlach, Purpur und glänzendem Schwarz; den kleinen Wandervögeln ist zum Abschied der Tisch mit Beeren gedeckt und sie benußen diese Gelegenheit wohl, so daß viele dieser Tierchen, welche im Sommer ausschließlich von Insekten leben, nun ausschließlich an dieser Tafel schmausen. Ihre fröhlichen Gesänge aber sind verstummt und nur Lock oder Wanderrufe ertönen im stilleren Walde oder in der klaren Herbstlust. Die Schmetterlinge, welche bei uns für den Herbst eigentümlich sind und sich der Beobachtung am meisten aufdrängen, sind der Admiral und der Trauermantel, der erste in bunten Farben prangend gleich einer leuchtenden Herbstblume, der andere in einem Gewand von purpurbraunem Samt, mit Gold verbrämt, düster und schön, gleich als hätte er Trauer angelegt um den entschwundenen Sommer. Man vermag sich den Herbst nicht vorzustellen ohne diese beiden prächtigen Schmetterlinge, wie sie in dem klaren warmen Sonnenschein umHergaukeln, die letzten Blumen besuchen und an dunklen Baumstämmen die schimmernden Flügel auseinander breiten. Sie gehören zu den letzten Größen einer entschwundenen schönen Zeit. Jedoch nicht alle Herbsttage sind so sonnig und klar. Wenn aber wütende Stürme die raschelnden Wolfen der welken Blätter wirbeln und jagen, oder wenn trübseliges graues Regenwetter die Erde einspinnt, und es aussieht, als ob die Bäume und Blätter, weinten um ihre verlorene Jugend, da weiß der weise Mann was gut zu thun ist. Denn der Herbst ist auch die Jahreszeit des Weines, und so jemand einen guten Jahrgang im Keller hat, so mag er in solcher trübseligen Zeit brave und biedere Männer dazu bitten, daß sie ihm helfen, solchen auszutrinken, damit Platz werde für den neuen. Da mag es draußen denn stürmen und falt sein und des trübseligen Waffers die Menge herniederfallen; drinnen in funkelnden Gläsern leuchtet der Sommer einer entschwundenen Zeit und gießt Wärme und Sonnenschein in die Herzen fröhlicher Becher. Und sie mögen das Lied des trefflichen Theodor Storm dazu singen, das also anhebt: Der Nebel steigt, es fällt das Laub; Schenk' ein den Wein, den holden! Wir wollen uns den grauen Tag Vergolden, ja vergolden. ** Das leidige Zuspätkommen. Es giebt Menschen, welche überall zu spät kommen, in die Kirche, in die Gesellschaft, zum Konzert, ins Theater usw. Sie sind nicht im stande, es so einzurichten, daß sie rechtzeitig fertig sind. Wenn sie schon auf dem Wege sein sollten, beginnen sie erst mit der Toilette, die diversen Gegenstände werden durcheinander geworfen, Sachen, welche sonst eingeschlossen sind, bleiben offen liegen, es entsteht ein Suchen und Jagen, die Zeit vergeht endlich ist die Toilette fertig, aber auch die schlechte Laune hat sich eingestellt! Wie kommt es nur, daß andere pünktlich sein können?-" Sie haben nichts zu thun!" ist die Antwort. Gewiß haben sie eben so viel zu besorgen und gewöhnlich noch viel mehr. Alles liegt an der Einteilung. Leute, welche immer zu spät kommen, *, Gaben Sie nicht den fleinen Cohn gesehen?" so rief es laut und vernehmlich während der Bereidigung eines Beugen am Schöffengericht zu Halberstadt zur Saalthür Hrein. Auf die entrüstete Frage des Richters, wie der Betreffende zu dieſer ſeliſamen Unterbrechung strenger Amtsordnung komme, antwortete der nun selbst ganz kleinlaute Miffethäter, das wisse er selbst nicht. Die Folge dieser wunderbaren Inspiration waren 3 Tage Haft. Ob der Verurteilte wohl noch weiter nach dem„ kleinen Cohn" suchen wird? * Hamburg, 22. Okt. Die heutige Sitzung der Bürgerschaft fand einen tieftraurigen Abschluß. Der Präsident Siegmund Hinrichsen erlitt, während er eine Erklärung zur Geschäftsordnung abgab, einen Schlaganfall. Sofort waren zwei Aerzte bringen und auch andere Mitglieder brachten alle Mittel zur Stelle, die der Bürgerschaft angehören, um Hilfe zu zur Anwendung, das entfliehende Leben festzuhalten. dialtisch niedergelegt und hier, wo er 10 Jahre als Der mit dem Tode Ringende wurde hinter dem PräsiPräsident in hochverdienter Weise gewirkt, hauchte er seinen Geist aus. Die Bürgerschafts- Mitglieder und Tribünenbesucher waren tief erschüttert. Die Tribünen wurden alsbald geräumt. Vizepräsident Engel verfündete wenige Minuten nach 9 ihr das Ableben Hinrichsen's. Langsam leerte sich der Saal von den tief erschütterten Augenzeugen des schmerzvollen Ereignisses. Hinrichsen's aufopfernde Thätigkeit für das Hamburgische Gemeinwesen wurde in allen Kreisen der Bevölkerung allezeit dankbar anerkannt und sein tragischer Tod wird überall schmerzliche Teilnahme erwecken. Der in Ausübung seines Ehrenberufes Verstorbene war erst anfangs der sechsziger Jahre. Er war Mitinhaber der Banks firma Hardy& Hinrichsen und in Handelskreisen allgemein bekannt. Hochschulnachrichten. Man schreibt aus Tübingen: Der ordentl. Prof. Dr. Alfred Hegler an der evangelisch- theologischen Fakultät akademischen Lehrthätigkeit im Wintersemester wegen schwerer der hiesigen Hochschule hat auf die Aufnahme seiner Erkrankung verzichten müssen. Aus Göttingen wird berichtet: An der hiesigen Universität im letzten Rechnungsjahre sind folgende Promotionen vollzogen worden: Die theologische Fakultät vollzog 1 Ehrenpromotion und 3 Promotionen zu Licentiaten der Theologie; die juristische Fakultät Fakultät 1 Ehrenpromotion, 29 Promotionen urd 8 Jubel18 Promotionen und 4 Jubeldiplome; die medizinische diplome; die philoſophiſche Fakultät 2 Ehrenpromotionen, Behrens aus Darmstadt, der seit Jahresfrist die Meister15 Promotionen und 2 Jubeldiplome. Professor Peter furſe am Bayerschen Gewerbemuseum in Nürnberg leitete, gewerbeschule zu leiten.- Dr. med. Kirstein aus Mainz ist nach Düsseldorf berufen worden, um die dortige Kunstist vom 1. Mts. als Assistent an das hygienische Institut der Universität Breslau berufen worden. Der Senat der Universität Breslau hat beschlossen, an Stelle des verstorbenen Professors Förster den Professor Hillebrandt als Mitglied des preußischen Herrenhauses vorzuschlagen. Der Privatdozent der Philosophie an der Universität Leipzig, Dr. G. Stoerring, ist als ordentlicher Professor nach Zurich berufen worden. - Man schreibt aus Darmstadt vom 20. d.: Bei der heutigen Rektoratsübergabe an der hiesigen Technischen Hochschule wurden zu Doftor- Ingenieuren honoris causa proflamict der Geheime Regierungsrat Prof. Müller- Breslau an der Technischen Hochschule zu Charlottenburg und der Direktor der vereinigten Maschinenfabrik Augsburg und Maschinenbau- Gesellschaft Nürnbürg A. Nieppel in Nürnberg. Litterarisches. Vier Romane ans Hessen. - Die vier Romane haben das Gemeinsame, daß sie auf hessischem Boden sich abspielen, daß sie mit Ausnahme viel leicht des ersten des Romanes von Rudolf Straz„ Die ewige Burg") alle Heimatsromane im besten Sinne des Wortes sind. Straz' Helden sind nicht die Bauern des badischen Odenwaldes, des schönen Teiles am Neckar. Es ist das, ach wie schon so oft geschilderte, Schicksal einer Frau, die in einer alten Ahnenburg vergraben, nun durch einen geistreichen Mann, den Arzt des corfes, einen tiefen Einblick in die Natur erhält und nun sich mit allen Fasern ihres Herzens aus einer Lage hinaussehnt, die ihr jest natürlich noch trauriger scheinen muß als vorher. Der Konflikt des Buches ist gut durchgeführt, die psychologische Erklärung gut gegeben. Und doch es bleibt nament: ich gegen den Schluß darin der Eindruck kein ganz fünstlerischer mehr. mehr. Manche Szenen sind so romanhaft ausgeschmückt, manchmal versagt sein Darstellungstalent tieferen Empfindungen gegenüber ganz. Schön sind die Schulderungen der aufrührerischen Fabr.tarbeiterschaft u. d. m. Es ist alles in allem ein Roman, der Leser verdient aber doch in Gesamtheit ein Mittelmaß nicht überschreitet. - Einwandfreier ist der Roman unseres hessischen Boeten Wilhelm Holzamer Peter Nockier"). Es ist die„ Geschichte eines Schneiders" unerbittlich in der Charakteristik bewegende Schicksale sind es, die uns gege übertreten, es ist durchgeführt von Anfang bis zum Schluß. Nicht große weltauch nicht, wie im Straß'schen Romane der Stampf zweier Weltanschauungen, der Vorwurf; alles spielt sich im engsten Kreise ab. Wian glaubt garnicht, wenn man den Inhalt des Peter Nockler übersieht, daß man über eine solch einfache Geschichte ein Buch von 173 Seiten schreiben tönne. tein Wort erscheint uns zuviel. In dem Und doch tnappen Style Holzamers schreitet die Hanolung dahin- wir vermögen freilich schon am Anfange zu ersehen, wie die Sache ausgeht. Der eigentumliche Reiz des Buches beruht auf der Charakterschilderung des Hetoen, dem eigentümuchen Weilieu, auf dem es sich abspielt und nicht zult in dem innigen Hauche echter Heimatstiebe, die uns aus jeder Zeile entgegentritt. Es ist alles in auem em prachtiges Buch, dem recht viele Leser nicht nur aus dem Hessenlande, aber besonders aus diesem, zu wünschen sind. - man Wilhelm Holzamer läßt seinen Roman in Rheinhessen und Starkenburg spielen; Alfred Bocks), der Gießenec Schriftsteller, verlegt den Schauplaß seiner Erzählung„ Kinder des Volkes") nach Oberhessen. Unschwer erkennt Gießen als Schauplatz, die„ kleine Stadt" wie sie genannt wird und wie sie dem Dichier schon in seinem Romane Bodo Sickenberg" als Szene gedient hat. Un und für sich ist der Roman Kinder des Volkes" ja empfehlens- und lesenswert und doch bedeutet es einen fleinen Ruckschritt den früheren Werken Bock's gegenüber. Alfred Bock hat sich, gleich wie Holzamer an einen eigenartigen, persönlichen die Handlung in lauter Gedankengängen der handelnden PerSiyl gewöhnt. Er vermeidet gerne Dialoge und giebt uns sonen. Hierdurch erzielt er, bei einem Talente zur psychologischen Darstellung, eine größere Anschaulichkeit. Die Borgänge stellen sich uns flipp und flar vor Augen und ebenso sind die Persönlichkeiten behandelt, die oft nur mit ein paar Strichen charakterisiert doch eine Lebenswahrheit in sich haben, wie sie besser taum erzielt werden kann. Auch dieser Koman spielt sich im engen Reise ab. Er ist inhaltsreicher wie der Peter Nockter aber auch bei ihm liegt der Hauptwert in der psychologischen Darstellung. Reicher an äußeren Begebenheiten ist eine Erzählung, die erst fürzlich Valentin Trandt unter dem Titel" Leute von Burgmald") hat erscheinen lassen. Bei ihr rüht der Reiz auf derjenigen in die Tiefe gehenden Schilderung obechessischen Bauerntums. Es sind prächtige Stizzen, die das Buch enthält. Das Bauernvolt mit seine Mühen und Sorgen, aber auch in seiner Freude wie in seinem Haß ist uns mit lebendigen Farben hier gegenübergestellt. Auch diesem Buche wünsche ich, gleichwie den verdienen es allesamt; denn es sind echte Heimatsromane, Büchern von Holzamer und Bock, recht viele Freunde. Sie nicht aus der Sucht einer Mode zu folgen entstanden, sondern der innigen Liebe ihrer Verfasser zur engeren Heimat entsprungen. 1) Stuttgart 1901. Verlag von Cotta. 2) Leipzig 1902. Verlag v. Hermann Seemann, Nachf. 3) Wir werden darauf aufmerksam gemacht, daß im„ Hessenland" eben eine Etudie Alexander Burger's über Alfred Bock zu er scheinen beginnt. D. R.( Verlag Friedri b Scheel, Caffel). Berlin 1902. Berlag F. Fontene u. Comp. 5) Marburg 19 2. N. G. Elwertsche Buchhandlung. Preis geheftet 3 Mt, aeb. 4 Mr. Warum sollen Kinder Kathreiner's Malzkaffee trinken? Weil nahmhafte Aerzte nachgewiesen haben, daß Bohnenkaffee den Kindern durchaus nicht zuträglich ist, während durch Kathreiner's Malzfaffee mit Milch glänzende Erfolge in dem Gedeihen der Kleinen erzielt wurden! Dieses Getränk wird von den Kindern auch dauerd gern genommen, während reine Milch oft bald wider: steht und in vielen Fällen nicht gut vertragen wird. Druck und Verlag der Gießener Verlagsdruckerei, vorm. Wilh. Keller'sche Buchdruckerei( gegr. 1783); für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießen. A DON AM HAUSLICHEN gegründet freuen will. ſein muß, gehört dazu, wenn man Bei der es sedeihens und der Fordelung seiner Bilanz bes tein fummarisches Verfahren, sondern es bei gibt qun Bilanzenzucht zen erhier: Nr. 247. Freitag, 24. Oftober. 1902.