berhalt bald nicht be ceden haben e Weinberge et. elcher außer lachthäusern gende Schil egriff. Auf ehreren der en Schlacht Arbeit wird teilung ist gebraucht, obiel find Jeder boll Federwerfen, chsen dauert 30 bis 34 und richten Schafe oder anisch durch Todesraum mit herabder Mann d das Rad nem Hafen trägt das fchligt; in hen Stnopf, Durch sein d, eine sich us, und es Auf dem r bei sechs usw. Die en Wagen später zu werden in ngt, von denen sie Den. Gin ab, ein schneidet vird forg vinn bon Seine be t am 1.Dft. dgerichtsrat der franSerr Leon shierher hre 6 er. cyltreulver. ken. ylvafeline licyltalg, Derlach's fervativcream. dpuder. adöl 24 Nr. 169. Erstes Blatt. Abonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährlich Mt. 1.50. Gratisbeilagen: Oberhessische Familienzeitung( täglich) Oberhessische Zeitschrift für Landwirtschaft, Obst- und Gartenbau, sowie die Gießener Seifenblasen wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Donnerstag, den 24. Juli 1902. 11. Jahrgang. Gießener Jusertionsvreis: Die einspaltige Petitzeile für Gießen wie ganz Oberbessen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Pfg. sonst 15 Pfg.; Reklamen die Petitzeile 30 refp. 40 Pfg. Postzeitungsliste No. 3032. Redaktion und Expedition: Gießen, Neuenweg 28. Ferusprechanschluß Nr. 362. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung tilogloigus ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Druck und Verlag der Gießener Verlagsdruckerei, vorm. Wilh. Keller'sche Buchdruckerei,( gegr. 1783); für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießen Der Leipziger Bankprozeß zu Ende! Die ganze Welt wurde seit Monaten über den Verlauf dieses Monstre- Prozesses in Spannung gehalten, für die durch den Konkurs Betroffenen ein stetes schmerzliches Erinnern, den anderen eine Lehre und Mahnung zur Vorsicht. Wie viele Gristenzen hat dieser Bank- Zusammenbruch mit in die Tiefe gerissen und so Mancher hat aus Gram darüber, daß er sein Vermögen dabei verloren hat, seinem Leben ein Ende раз gemacht. Ist die Welt unter solchen traurigen Erscheinungen nicht berechtigt, diesen Betrügern, diesen Wucherern eine möglichst hohe Strafe zu wünschen. Und jetzt! Gestern, am Mittwoch, ist das Urteil gefällt. Erner erhielt 5 Jahre Zuchthaus und 5 Jahre Ehrverlust, Dr. Gentsch 3 Jahre Gefängnis. Beiden wurden je Monare Untersuchunge haft angerechnet. Die AufsichtsratsMitglieder Dodel und Mayer wurden zu je 15,000 Mt., Fiebiger zu 8000 Mt. Wölfer und Schröder zu je 18,000 Mt., Förster und Wilkens zu je 5000 Mt. Geld: ftrafe terurteilt. * Ueber den Verlauf der Beratung vor Bekanntgabe des Urteils wird uns folgendes gemeldet: niqués bejaht, ihnen aber mildernde Umstände zuDer Staatsanwalt beantragte gebilligt. gegen Egner langjährige Zuchthausstrafe, gegen Dr. Gentsch mehrjähriges Gefäng nis und gegen die übrigen Angeklagten Geldstrafen. * In der Urteilsbegründung wird ausgeführt, Erner habe durch schmählichen Mißbrauch des in ihn gesetzten Vertrauens großes Unglück über Tausende herbeigeführt und durch sein Vorgehen hätten Treue und Glauben im Handel und Verkehr tiefe Erschütterungen erfahren. Wohl habe er nicht aus Habsucht, sondern aus Ehrgeiz gehandelt, da er aber immerhin eine niedrige Gesinnung an den Tag gelegt habe, sei auch auf Ehrverlust erkannt worden. Auch Gentsch täuschte das in ihn gesetzte Vertrauen aufs Aergste, stand aber vollständig unter Erners Einfluß und hatte wohl auch nicht das volle Bewußtsein der Strafbarkeit seiner Handlungsweise. Die übrigen Angeklagten hätten, obgleich auch ihnen dieses Angeklagten hätten, obgleich auch ihnen dieses Bewußtsein fehlte, durch unverantwortlichste Pflichtverletzung zur Herbeiführung der Katastrophe beigetragen. Politische Nachrichten. Darmstadt, 23. Juli. Das auswärtige Amt hat einem Interessenten auf eine Anfrage erwidert, daß zur Erteilung einer amtlichen Bescheinigung darüber, daß schweizerische Urteile in Deutschland oder wenigstens in Hessen zur Vollstreckung gelangen, an sich das Reichsjustizamt oder der hessische Justizminister zuständig ist. Die gewünschte Bescheinigung minister zuständig ist. werde indeß, so schreibt das auswärtige Amt, von diesen Stellen wohl nicht erteilt werden, da weder ein Vertrag über die gegenseitige Vollstreckung von Civilurteilen zwischen dem Reiche oder Hessen einerseits und der Schweiz oder Kanton Luzern andererseits bestehe, noch auch sich in dieser Hinsicht eine allgemeine lebung herausgebildet habe. Angesichts der Verschiedenheit der Civilprozeßgesetzgebung in den einzelnen Schweizer Kantonen hätten die deutschen Gerichte von Fall zu Fall zu entscheiden, ob im einzelnen Fall dem in BeFall zu entscheiden, ob im einzelnen Fall dem in Betracht kommenden Kanton gegenüber die Vollstreckung für zulässig zu erachten sei. Leipzig, 23. Juli. Nach fünfstündiger Beratung betraten um 434 Uhr die Geschworenen den Saal. Der Andrang des Publikums war geradezu fürchterlich, die Spannung aufs höchste gestiegen. Der Obmann der Geschworenen verfündete folgenden Wahrspruch: Die Geschworenen haben die Frage wegen betrügerischen Bankerottes betreffs Erner bejaht, die Frage wegen Verschleierung betreffs des Geschäftsberichtes und des Erposés bejaht, betreffs des Kommuniqués verneint, die Frage ob Erner dadurch eine Verschleierung begangen hat, bejaht, die Frage wegen Betruges gegen die Firma von der Heydt u. Ko. in Berlin und wegen Untreue begangen gegen die Leipziger Hypothefenbank verneint, die Frage nach mildernden Umständen verneint. Betreffs Dr. Gentsch sind die Schuldfragen in derselben Weise beantwortet worden, jedoch wurde als nicht erwiesen angenommen, daß er Handlungs bücher abgeändert hat. Außerdem sind ihm mildernde Umstände zugestanden. Betreffs Dodel ist die Frage wegen Untreue verneint, dagegen die Frage wegen Aus der Zolltariffommission. Verschleierung mit Ausnahme des Geschäftsberichtes Berlin, 23. Juli. In der heutigen Sigung der Zollbejaht. Betreffs aller anderen Angeklagten haben die tarif- Kommission erflärte Staatssekretär Graf Posadowsky, Geschworenen die Fragen mit Ausnahme des Kommu-| daß er den Abgeordneten Paasche nicht unparlamentarisch In eigener Sache Richter. Roman von L. Haidheim. ( Nachdruck verboten.) ( Fortsetzung.) Burkard von Frohberg nickte dazu und fuhr dann fort: " Großvater hat mich vor zwei Jahren zu sich beschieden; er mochte sich wohl zulegt einsam fühlen und dann habe ich immer öfter fommen müssen. Auch meine Mutter hat er ein einziges Mal besucht, sie aber nie hierher eingeladen, überhaupt nie von ihr und meiner Schwester Notiz genommen. Sie sehen, Better Ebern, daß ich ebensowenig Chance habe zu erben wie Sie „ Aber darum gerade, um Sie zu seinem Universalerben ein= zusetzen, wollte er ja heute testieren, Herr von Frohberg!" rief fummervoll der Arzt. „ Leider zu spät! Ich bin keineswegs unempfindlich gegen ein so schweres Mißgeschic, wie mich heute in Großvaters Tode betroffen!" sagte Frohberg sehr ernst und es schien, er war blaß geworden. Einstweilen hat der Herr Graf Herrn von Frohberg schon Seit sechs Monaten zu seinem Mandatar und für den Fall seines Todes zum Testamentserefutor eingelegt--", erklärte der Notar Graf Joseph des weiteren die Situation. Beide jungen Männer gaben sich niedergeschlagen die Hand; welche Lage, angesichts eines solchen Reichtums. Welche Gegenz fäße in ihrer Erscheinung! Graf Joseph mochte nicht fragen: Können wir eventuell das Testament umistoßen? Es überfam ihn wie eine haßerfüllte Schadenfreude gegen den Toten. Er hatte ihn nun doch überlistet. Keine Miene verriet was er dachte und empfand, aber er setzte sich plötzlich auf den nächsten Stuhl und starrte wie verloren vor sich hin. Ueberlistet? Was waren ein paar Tausender gegen den Verlust eines solchen Erbes? Burkard von Frohberg legte seiner plöglichen Ermattung einfachere Gründe unter. Er trat an das Büffet, schenkte Wein in ein Glas und bot es dem Vetter:" Trinken Sie, Ebern, Sie fuhren von Wien hierher, haben sicher nichts Rechtes genossen!" Graf Joseph stürzte den Wein hinab und bestätigte damit Frohbergs Annahme, der flingelte und dem Diener befahl Fleisch und was sonst da sei zu bringen. Jezt erschien der ältliche Diener und rief Herrn von Frohs berg mit einer gewissen Unruhe in den Mienen heraus. Graf Joseph biß die Bahne zusammen. Sein Herz klopfte plößlich wieder zum Zerspringen. Mit unendlicher Mübe zwang er sich zu äußerer Ruhe; die beiden Herren achteten kaum auf ihn, ihre Abreise morgen in der Frühe verabredend. Er trat an das Fenster und war froh sein Gesicht zu verstecken, indem er es an die Scheiben drückte. Es währte eine ganze Weile, in Todesangst lauschend von Graf Ebern verbracht, bis Frohberg zurückkam. Er sah nachdentlich aus, zeigte sich aber ganz unverändert. Wie? Sie haben nichts angerührt?" rief er, auf den Speisetisch zeigend, der inzwischen neu gedeckt und mit allerlei Speisen besezt worden war. " Ich bitte die Herren meinem Vetter die Honneurs zu machen", fuhr er dann fort: Mich rufen iegt Geschäfte; die Bestattung des Großvaters geht den ganzen Adel des Landes an. Und für die unglückliche Frau von Wazlaw, die heute hier angekommen ist", wandte er sich an den Doktor Freimann,„ habe ich noch garnichts thun können, sie nicht einmal begrüßt. Damit lief er hinaus. Die beiden Herren luden Graf Joseph ein, sich jest alle verstimmenden Gedanken aus dem Sinn zu schlagen und zuzulangen. Er versuchte es auch, aber es schmeckte ihm alles gallenbitter. " Wer ist Frau von Wazlaw? Mir schwebt vor, als hätte ich heute den Namen schon einmal gehört?" sagte er, um nur irgend etwas zu sprechen. war. Sie erzählten ihm, die Dame sei auch eine geborene Gbern, eine Bruderstochter des verstorbenen alten Herrn, über die er einst Vormund gewesen und die er gezwungen habe, den reichen Baron von Wazlaw zu heiraten, der kaiserlicher Forstmeister Er zwang fie, obwohl sie mit einem Offizier verlobt war, der freilich nicht viel hatte, jezt aber ein berühmter General ist. Wazlam war ein Verschwender, brachte ihr Vermögen und sein eigenes, viel größeres durch und als der Bankerott ausbrach, erschoß er sich.- Graf Ebern bot ihr eine geringe Pension, sie schlug dieselbe aber in ihrer Verzweiflung aus und zog nach Prag mit den Kindern. Dort ist es ihr aber so schlecht ergangen, daß sie zulegt den Alten um ein Unterschlupf bitten mußte. Dort drüben im sogenannten Kavalierhaus gab er ihr eine recht erbärmliche Freistatt; fie nahm aber in ihrer Not auch dieses verfallene Nest an und heute ist sie eingezogen", schloß der Doktor. Und was wird nun aus ihr?" fragte Graf Joseph sehr viel lebhafter. Die Leidensgenossin in der Armut wedte seine Sympathie. un puoleid Der Notar zuckte die Achseln. tod is behandelt habe, sondern ihm lediglich sachlich entgegen getreten sei. Der Sinn seiner Worte sei gewesen, daß die Rüstung zu schwer werde, wenn weitere Bollerhöhungen erfolgten. König Georg von Sachsen ist an einer Lungenentzündung erkrankt und muß seit Dienstag das Bett hüten. Das Befinden des Königs giebt zu ernsten Besorgnissen teinen Anlaß. - Kronprinz Friedrich August von Sachsen ist mit Sonderzug gestern Mittag 2 Uhr in Ischl eingetroffen. Kaiser Franz Joseph empfing den Kronprinzen in sächsischer Ulanen- Uniform und begrüßte ihn aufs herzlichste. Ein Weser- Kanal in Sicht. Wie aus Bremen telegraphiert wird, hat der OberbauDirektor Franzius im Auftrage des Bremer Senats ein Kanal- und Hafen- Projekt ausgearbeitet, das zur Verbindung der Seeschiffahrt mit der Binnen- Schiffahrt auf der Weser und dem Mittellandkanal dienen soll. Der geplante Kanal soll von der Oberweser durch die Neustadt nach der unteren Weser führen. Die Kosten sind auf 15 Millionen geschäßt. Der Bau des Kanals ist jedoch nur dann ins Auge gefaßt, wenn die Aussichten des Mittelland- Kanals gesichert sind. Eine Statistik der organisierten Arbeiter aller Kulturstaaten und Angaben über die durchschnittliche Beschäftigungsdauer der Arbeiter veröffentlicht das Newyorker Arbeitsamt, wie die soziale Praxis mitteilt, in seinem 18. Jahresbericht: - Australien Großbritannien Dänemark Vereinigte Staaten Deutschland Schweiz Frankreich Schweden Niederlande Belgien Italien Desterreich Organisierte Arbeitszeit in Arbeiter 250,000 190 Stunden 8 1,905,000 9 96,000 1,614,000 98% 995,000 gm 10% 54,000 10½ 589,000 101/2 67,000 101/2 12,000 10%/ 4 89,000 11 11 262,000 110,500 11. Die Beurlaubung eines Volksschullehrers in Mecklenburg im Interesse der konservativen Partei erregt, wie die Freis. 8tg." schreibt, in med lenburg nicht blos in Lehrertreisen Aufsehen. Das Organ der mecklenburgischen Konservativen und des Bundes der Landwirte, die„ Meckt. Nachrichten", berichtet:" Herr Lehrer Ewers- Malchow tritt bei den„ Meckl. Nachrichten" in Schwerin als Mitarbeiter ein. Das Ministerium hat ihn " Ich kann mir auf der einen Seite nicht denten, daß der alte Herr sein eigenes Geschlecht, so verbittert er dagegen war, berauben und dem Untergang, preisgeben sollte und dann würden die Verwandten doch für die Frau Baronin einstehen; andererseits käme das Geld in die tote Hand, an die Regierung, die Kirche oder sonstige Stiftungen, so wäre das ein unabsehbares Unglück für die arme Frau." „ Und der Vetter Frohberg? Er sollte Erbe werden? Warum eilte er dann nicht, Sie das Testament machen zu lassen? Warum heute erst speisen und die Zeit vertrödeln?" Der alte Mann schlief. Wir mußten ihn erst Kräfte dadurch gewinnen lassen, Herr Graf, sonst würde allerdings Ihr Vorwurf Berechtigung haben" erklärte ruhig der Doftor. Nein, diese Männer trugen feine Schuld, daß der Alte starb, ohne sein Testament geändert zu haben, sagte sich Graf Joseph. Aber selbst die wenigen Bissen, die er gegeffen, thaten ihm wohl, er stürzte noch ein paar Gläser Wein hinab und fühlte mit Befriedigung, daß sein Kopf flar wurde, seine Nerven sich beruhigten. Sie hörten draußen Frohbergs Stimme. Er ging hin und her, sprach bald mit dem einen, bald mit dem anderen, gab Bes fehle nach allen Seiten, Pferde wurden gesattelt, Wagen fuhren vom Hofe. Endlich fam er, nun sei das Wichtigste in Ordnung. Des peschen mit allen Bestellungen für die Beerdigung abgesandt, Wagen, die Leichenbestatter mit all den Deforationen u. 1. m. zu holen, an den Adelsmarschall geschrieben und per Erpres den Brief abgesandt. Alles nach den vorgeschriebenen Formen, wie die Stellung des Verstorbenen sie vorschrieb. Unterdes schritt Burkard von Frohberg über den Hof, nach dem Gebäude, in dessen Fenstern Graf Joseph vorhin schon Licht gesehen. Da Vorhänge an denselben gänzlich fehlten und anscheinend niemand daran gedacht hatte die Läden zu schließen, fonnte man bon außen schon den weiten Raum übersehen, in welchem die schwarzgefleideten Frauengestalten ihm auch jezt zunächst auffielen. Die ältere lehnte mit einer unbeschreiblich finsteren Miene an dem Tische in der Mitte des Zimmers und sah aus wie eine Statue der Trauer, schön, anmutsvoll und würdig in Haltung und Gebärde. Eine ganz jugendliche, blonde Tochter saß lang hingestreckt in einem mit Backleinen verhüllten Lehnstuhl und redete auf die Mutter ein, während kleinere Kinder mit Aepfeln auf dem Fußboden herumfugelten. ( Fortseßung folgt.) " auf unbestimmte Beit beurlaubt und ihm seine Wiederan stellung zu jeder Zeit garantirt. Seine Arbeitszeit bei den Meckl. Nachrichten" wird ihm auf seine Dienstzeit voll angerechnet." In Mecklenburg scheinen danach die konservativen Blätter als eine Art Staatseinrichtung angesehen zu werden. Wir vermuten wenigstens, so schreibt die" Frtf. 8tg.", daß einem liberalen Blatte gegenüber diese Rücksicht schwerlich geübt sein würde. 8ur Frauenfrage. In Offerburg( Baden) haben Gemeinderat und Bürgerausschuß einem neuen, recht fortschrittlichen Ortsstatut für die fünftige Städteordnung seine Zustimmung gegeben. In der Schulkommission und im Armenrat werden Frauenvertretungen auf dem Rathause zugelassen und zwar mit Siß- und Stimmrecht. In der ersteren Kommission sind es die Lehrerinnen der Volksschule, denen eine Vertretung ortsstatutarisch gesichert ist; für den Armenrat kommen Frauen aller Gesellschaftstlassen in Betracht. Es wurde unter den 14 Kommissionen auch eine solche für Sozialpolitik geblildet. Die Anregung zu diesen Neuerungen in der Frauenvertretung, die in Baden einzig dasteht, ging von sozialdemokratischer Seite aus und fand die Zustimmung aller auf dem Rathaus vertretenen Parteien. Das letzte Wort spricht allerdings das Ministerium des Innern. Zum Untergang des„ Primus". Hamburg, 23. Juli. Die Liste der bei der DampferKatastrophe Vermißten vergrößert sich immer mehr. Bisher find 35 Leichen geborgen worden. Die Gesammtzabl der Opfer wurde bis 12 Uhr Mittags auf 109 festgestellt. Das Seeamt hat heute Vormittag die an der Kollision beteiligten Personen verhört. Für morgen Abend ist in der Gilbecker Kirche ein Trauer- Gottesdienst angesetzt worden. Dem Taucher Beckedorf ist es bei Fluth gelungen, den„ Primus" 50 Meter elbaufwärts zu schleppen. Da aber das Hebegeschirr in Unordnung geriet, mußte man das Schiff wieder auf den Grund lassen. Durch einsehen der Fluth wurde das Wrack nördlich gedrängt. Der Taucher hofft noch heute bei Wiedereintritt der Fluth den„ Primus" zu heben. Heute Vormittag war im Hafen das Gerücht verbreitet, Kapitän Petersen von dem„ Primus" habe Selbstmord begangen. Eine Kontrolle dieses Gerüchts war bis 2 Uhr nicht möglich. Die Polizei hat sofort die nötigen Recherchen eingeleitet. Inzwischen beginnt die Hilfsaktion für die Hinterbliebenen der Opfer der Katastrophe. Das Ensemble des hier gastirenden Berliner Apollo- Theaters veranstaltet morgen Abend die erste große Wohlthätigkeits- Vorstellung zu Gunsten der Unglücklichen. Die bayrische Kammer lehnte am Dienstag die Mehrforderungen der Regierung für Wissenschaft und Kunstpflege ab, darunter 400,000 Mt. zur Errichtung eines Museums für Gipsabgüsse von Werken aus christlicher Zeit und 560,000 Mt. zur Errichtung eines Museums plastischer Werke. Gegenüber dem Liberalen Hammerschmidt replizierte im Laufe der Debatte der Zentrumsführer Daller, die Ablehnung erfolge aus Anlaß der politischen Lage( aus 3orn wegen Landmanns Ausscheidung), sowie aus sa chlichen Gründen. Das Zentrum behalte sich gegenüber neuen ähnlichen Vorlagen in der nächsten Session volle Aktionsfreiheit bor. Aus Sachsen. Einer unerhörten Nichtachtung der gesetzlichen Vorschriften über die Unfallverhütung macht sich die sächsische Landwirtschaft schuldig. Von der landund forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft sind in 83 Gemeinden 1876 Betriebe auf die Beobachtung dieser Vorschriften revidirt und in nicht weniger als 1749, also in mehr als 93 pCt., wurden Verstöße konstatirt. * London, 23. Juli. Hier wurde ein großer Juwelen Diebstahl verübt. Ein Angestellter der Firma Gebrüder Jonas war damit beschäftigt, Diamanten im Werte von 4000 Pfund zum Versandt nach Amsterdam zu verpacken, als er ans Telephon gerufen wurde. Bei seiner Rückkehr aus dem Telephonzimmer waren die Diamanten zu seiner größten Bestürzung verschwunden. * London, 23. Juli. Unter den heute in Queenstown gelandeten Bassagieren des Dampfers Apondale Castle" befand sich Oberst Schiel, welcher zwei Jahre als Gefangener auf St. Helena zugebracht hat und sich demnächst nach Deutschland begiebt. London, 23. Juli. Die englische Regierung hat die Zensur für Briefe von und nach Südafrika und in den südKRISTIANIA Srager Rak Kattegat afrikanischen Kolonien sowie St. Helena endgültig aufgehoben. - Zur Krönung des englischen Königs. Nach Meldungen aus London wird der König am 6. August in London erwartet, wo er und die Königin noch eine Krönungsprobe abzuhalten haben, wofür der Klerus besonders honorirt wird. Außer ganz nahen Verwandten des Königs werden keine Fürstlichkeiten aus dem Auslande erscheinen. Alle Krönungs- Dekorationen fallen fort. Dagen findet Abends Krönungs- Dekorationen fallen fort. Dagen findet Abends eine große Illumination statt. Rom, 23. Jult. Die Beerdigung des Kardinals Ledochowski findet am Freitag Vormittag auf dem Friedhofe Varanno statt. Das Herz des Verstorbenen wird nach Gorki überführt werden. Konstantinopel, 23. Juli. Wegen Ausbruchs der Cholera in Oberegypten ordnete der oberste Sanitätscat eine siebentägige Quarantäne für Schiffe aus egyptischen Häfen an und verbot die Einfuhr von Früchten und Gemüse. Greuelszenen in Südafrika. Brüssel, 23. Juli. Eine hier weilende Burenfrau erhielt vom General Botha ein Schreiben, demzufolge ihr Gatte unter schrecklichen Umständen umgekommen sei. Während der Verhandlungen in Vereenigung und nachdem der Waffenstillstand bereits geschlossen worden, wurde ein Burenlager bei Vryheit Nachts von Zulus überfallen, 56 Buren wurden niedergemeßelt und die Frauen vergewaltigt Giessener Cagesneuigkeiten. ** Das Regierungsblatt Nr. 43 vom 22. Juli cnthält: Gefeß, die Herstellung weiterer Nebenbahnen betreffend.( Betrifft die demnächstige Ausführung der bollspurigen Nebenbahnlinien Bingen- Büdesheim und Hezbach- Beerfelden). ** Militärdienst nachrichten. Morneweg, Hauptm. z. D., Bezirksoffizier beim Landw.- Bezirk Geßen, wurde der Charakter als Major verliehen. Pampe, Hauptmann à la suite des Inf-Regts. Kaiser Wilhelm( 2. Gr. Heff.) Nr. 116 und Komp.- Führer an der Unteroff- Schule in Biebrich, als aggregiert zum Inf.- Regt. Herzog Ferdinand von Braunschweig( 8. Westfäl.) Nr. 57 versetzt. Schaaf, Unterarzt beim Inf.- Regt. Kaiser Wilhelm( 2. Großh. Hess.) Nr. 116, zum Assistenzarzt befördert. Dr. Römer ( Gießen), Dr. Kroemer( Gießen) Assist.- Aerzte der Res. ** Der oberhessische Geschichtsverein hat am bergangenen Sonntag, wie geplant, einen Ausflug nach Weilburg gemacht. Etwa 60 Personen nahmen daran teil. * Familientag. Am nächsten Samstag werden die hessischen und preußischen Lehrerfamilien der Umgegend eine gemütliche Zusammenkunft auf Textors Hardt abhalten. Herr Lehrer Storch- Butzbach wird dabei einen Vortrag mit Rezitation eigener Gedichte halten. ** Der Deutsche Mechanikertag_wird in diesem Jahre zu Halle a. S. am 15. bis 17. August stattfinden. Die Beratungen werden in der Hauptsache der weiteren Ausgestaltung des( Gehilfen- und Meister-) Prüfungswesens gelten. ** Deutsches Turnfest 1903 in Nürnberg. Brinzregent Luitpold von Bayern hat das Protektorat über das 10. Deusche Turnfest übernommen. Die Generaldirektion der Königl. Bayerischen Staatseisenbahnen hat den Teilnehmern an dem Feste freie Rückfahrt genehmigt, wenn dieselbe innerhalb 14 Tagen ausgeführt wird. Die gleiche Vergünstigung gewährt die Direktion der Pfälzischen Eisenbahnen. ** Von oberhessischen Behörden werden steckbrieflich verfolgt: Schm edgeselle Louis Becker aus Nieder- Ohmen wegen Einbruchsdiebstahls von der Staatsanwaltschaft Gießen; Hausbursche Emil Bornträger aus Steinfurth wegen Uterschlagung von der Bürgermeisterei Friedberg; Schreinergeselle Adolf Mecke aus Dedelsheim wegen Diebstahls von der Staatsanwalt Gießen; Arbeiter August Jos. Friedrich Mehnert aus Falkenheim w gen Diebstahls vom Amtsanwalt zu Gießen; Arbeiter Guiseppe Montrosor aus Vllafranca in Italien wegen Diebstahls vom Polizeiamt Gießen; Müllerbursche Jakob Reichert aus Undenheim wegen Hausfriedensbruchs vom Amtsanwalt zu Gießen; Heinrich Schlitt aus Leusel wegen Meineids von der Staatsanwaltschaft Gießen; Hausbursche Anton Dummert aus Paulusbrunn wegen Diebstahls von der Staatsanwaltschaft Gießen. Zur Reise des Kaisers nach Reval.? Mand STOCKHOLM Helsingfors Dago 1 sel Rigaer SCHWEDEN 1 Gotland REVAL Riga RUSSLAN Narwa | König Victor Emanuel hat BrenstaPeterhof verlassen und schon PETERSBURG cüftet sich ein neuer Gast, den russischen Kaiser zu besuchen, unser Kaiser selbst. Am 30. d. M. fehrt er von seiner Nordlandreise zurück und besucht Emden, dem er schon vor einem Jahre seinen Besuch zugedacht hatte. Von Emden fährt er noch in der Nacht nach Kiel. Hier nimmt die„ Hohenzollern" nur Kohlen ein und wird wohl schon am 1., spätestens aber am 2. August mit dem Kaiser die Reise nach Rußland antreten. Die Reise soll sieben Tage währen, davon werden zwei auf die Hinreise und zwei Tage auf die Rückfahrt gerechnet. Drei Tage weilt er als Gast des Kaisers Nikolaus auf russischem Boden. Leider Burmeister, Berlin No 55 verlautet zur Zeit noch nichts Bestimmtes über die Reise, und wir müssen uns daher bislang auf die vorstehenden Ausführungen beschränken. Nordsee DAENEMA KOPENHAGEN Bornholm 0 S e Danziger B KIEL Emden Lübeck Hamburg Rugen Danzig Winemunde Stetting M BERLINBERLIN Bremen DEUTSCHES REICH Pasen Remel Königsberg Die REISE des KAISERS nach RUSSLAND. Km 0 50 100 300 Reiseroute Landesgre ZA Aus Hessen und Nachbargebieten. s. Laubach, 22. Juli. Kürzlich verstarb hier der Rentier Krieger. Sein Testament zeugte von seiner edlen Menschenliebe: Dem Krankenhause vermachte er 18 000, der evangelischen Kirche 10 000, dem Armenberein 1000 Mt. abats beran laßt, foll um ein als voriges Jahr fein bepflanzt fe fc. Vo in einem 2 Sator feiner Der Ka Gambach, 23. Juli. Herr Adolf Wiezoret aus Langgöns errichtete dahier eine Molkerei, welche sich schon jetzt eines guten Geschäftsganges erfreute. Genannter Herr b absichtigt, sein Etablissement demnächst durch Neubauten zu vergrößern. Darmstadt, 23. Juli.( Kor.) Die von unserer Stadtverwaltung angeschafften neuen Löschgeräte, welche von der Firma C. D. Magirus in Ulm geliefert wurden, sind heute durch den Branddirektor Fischer den städtischen Behörden vorgeführt worden. Die neuen Löschgeräte bestehen aus einer vierrädrigen Magicus Drehleiter auf 20 Meter ausziehbar und einem fompletten Löschtrain bestehend in einem vierrädrigen Mannschaftswagen für 14 Mann, mit Schlauchwagen, Schläuchen, Standrohren, Schieb- und Hackenleitern, Krankentragen. Frankfurt a. M., 23. Juli. Nicht um sich dem Dienst, sondern der ihm zu Teil gewordenen Behandlung zu entziehen, hat nach seiner Angabe am 29. Juli 1900 der im 2. halben Jahre dienende Einjährig- Freiwillige Ludwig Arnold von der 4. Komp. 81. Inf. Rgts. den Rock mit den schwarzweisen Schnüren ausgezogen und ist auf und davongegangen hinein in die freie Schweiz. Dort hat sich der ehemalige stud. chem. mit schriftstellerischen Arbeiten, namentlich für Wizzblätter, ernährt und am schönen Züricher See gewartet, bis sich in seiner Kompagnie die von ihm erhofften Chargenveränderungen vollziehen würden. Insbesondere wartete er darauf, daß sein Kompagniechef Hauptmann von Roques aus Gesundheitsrücksichten in den Ruhestand treten werde. Das dauerte ihm schließlich zu lange, und am 25. Juni d. I. betrat er wieder deutschen Boden und stellte sich in Karlsruhe den Behörden. Nun, gut ist es dem ehemaligen Studiosus bei seiner Truppe allerdings nicht gegangen. Das beweist schon sein Strafregister. Ec ist aus dem Loch nicht herausgekommen, mußte zur Strafe Putz- und Flickstunden mitWie weit er das seiner eignen Schuld, bemachen. sonders seiner Trunksucht, seiner Unsauberkeit 2c. zu berdanken hat, entzieht sich hier der Erörterung. Er will nach und nach zur Verzweiflung, indem er einen von seiner Mutter vereitelten Selbstmordversuch machte, getrieben worden sein. In der Verzweiflung habe er sich dann zu den vielen Dummheiten hinreißen lassen. Nach seiner Ansicht sei Hauptmann von Rouques gegen die Einjährigen voreingenommen, besonders seit der Zeit, da ein Einjähriger der 4. Kompagnie bei einer Von da ab hätten Felddienstübung tot geblieben sei. die Einjährigen der 4. Kompagnie nichts mehr zu lachen gehabt, und vor ihm sei schon ein Einjähriger fahnenflüchtig geworden. Wenn man die Strafliste nachsehe, werde man finden, daß die Einjährigen der 4. Kompagnie zusammen mehr Arrest absigen als die Einjährigen der übrigen 11 Kompagnien zusammen. Als er in einer Alimentationssache vom gegnerischen Rechtsanwalt zu einem Besuch eingeladen wurde, ließ man ihn durch einen Serganten vorführen, worin der Verteidiger R.-A. Kilzer einen schweren Eingriff in die privaten Rechte des Angeklagten erblickt. Dieser bestreitet energisch, die Absicht gehabt zu haben, sich dauernd seiner Dienstpflicht zu entziehen. raus hervor, daß er sich s. 3. als Erster nach China gemeldet habe, wo er doch hätte 2 Jahre dienen müssen. Vor der Venehmung des Herrn Hauptmann v. Roques wird die Oeffentlichkeit wegen Gefährdung der Disciplin ausgeschlossen. Dann wird die Sache vertagt, um über die Behauptungen des Angeklagten Beweis zu erheben. Dies gehe schon daFrankfurt a. M., 23. Juli. Die Herbstledermesse beginnt Montag den 8. September und endigt Freitag den 12. September. c. Frankfurt a. M., 23. Juli. Beim Spielen am Main ertrant das 5jährige Söhnchen Hugo des Schuhmachers Kcib dahier. f. Aus der Rhön, 23. Juli. Die Heidelbeerernte in den Wäldern der Rhön ist dieses Jahr sehr schlecht ausgefallen. Es werden fast gar keine versandt. Manchen armen Mann haben die frostigen Mainächte um einen Verdienst gebracht. wird von d und mehr a papierenen fidh als wi Boltsbewegu Combes, de präsidenten, geiftlichen Hauptstadt gebungen be entfchloffen, Ein Te Nähe der W Abend über zu unerheb vorgenomm Mainz, 23. Juli. Nach längerem schmerzlichen Leiden verstarb in verflossener Nacht im Rochushospital, woselbst er sich mehrfachen Operationen unterzog, im Alter von 54 Jahren Herr Architekt Frizz Pricken, Branddirektor und Chef der freiwilligen Feuerwehr, als welcher er sich großer Beliebtheit und Achtung erfreute. Der Verstorbene besuchte von 1865-68 das Polytechnikum in Stuttgart, hierauf noch ein Jahr die Berliner Bauakademie. 1877 trat Herr Pricken in das städtische Bauamt als Architekt ein, dem er mehrere Jahre, bis zu seiner Wahl als Branddirektor im Januar 1882, angehörte. Der Verstorbene hatte den deutsch- französischen Krieg als Vizefeldwebel mitgemacht, als Zugführer nahm er an mehreren Schlachten und Gefechten teil. Er wurde während des Strieges noch zum Offizier befördert und erhielt das Eiserne Kreuz. Für die freiwillige Feuerwehr hatte er Außerordentliches gethan, ihre Gerätschaften, lebungs und Leistungsfähigkeit auf eine Höhe gebracht, die allgemeine Anerkennung und Bewunderung fand. Die Führer und Mannschaften der Feuerwehr verehrten ihren Chef in hohem Maße und werden ihm für alle Zeiten ein ehrendes Andenken bewahren. Mainz, 23. Juli. Der hiesige Gastwirteverein zählt, wie in der gestrigen Sitzung festgestellt wurde, 274 Mitglieder. Lampertheim, 21. Juli. Der gute Ertrag des In bo gebungen Schar Ma St. Honor eine Seite gestrigen wurde nur Ein m 11.40 N. Studentenichidten Ta 3wischenf jammlung u und drängte während die à bas la cal der Menge Schließlich b und Arb Den Boule Trupps da und rebolu Die n gebungen Die Radifo es jet hine gebungen als bisher. Mi auf dem W aufgefunder Im einige Schu tigt; in de messer und werde ich D weife jo bed zu Boden, Die Schlag geleistet we * Ein Montag p Bongau, etr berggutes, S fam, feine Bauersjohn. einem armd AWE Inzwi poffint, um ift einigerm trengen beft argebieten. erftarb hier de zeugte bon seine use bermachte a Σ abats im vorigen Jahre hat die hiesigen Landwirte beran laßt, dieses Jahr mehr Tabak zu pflanzen, und es soll um ein Drittel Feld mehr mit solchem bestellt ſein, als voriges Jahr. Sogar in Burgerfeld, wo voriges Jahr fein Tabak war, sollen etwa 60 Morgen damit bepflanzt sein. 000, dem Armen Biezoret aus Lang elche sich schon je Benannter Herr b urch Neubauten unferer Stadtver Iche von der Firma find heute durch fc. Vom Main, 23. Juli. In Ruppertshütten machte in einem Anfall von Geistesstörung der Bauer Gottfried Sator seinem Leben durch Erhängen ein Ende. geistligen Schulen in Frankreich wird von den Heißspornen der flerifalen Partei mehr und mehr auf die Straße verpflanzt. Nachdem alle papierenen Proteste gegen das Vorgehen der Regierung fich als wirkungslos erwiesen haben, soll eine Art Boltsbewegung ins Leben gerufen werden, um Herrn Combes, dem früheren Abbé und jetzigen Minister präsidenten, die Lust zu weiteren Maßregeln gegen die geistlichen Genossenschaften zu benehmen. In der Hauptstadt des Landes ist gestern mit Straßenfundgebungen begonnen worden, nnd die klerikalen sind entschlossen, auf diesem Wege zu verharren. Der Kampf um die um die Ein Telegramm vom 23. meldet dazu: In der Nähe der Madeleinekirche herrschte gestern den ganzen Abend über eine gewisse Bewegung, dodh kam es nur zu unerheblichen Kundgebungen. Die Zahl der gestern Dorgenommenen Verhaftungen überstieg die Zahl 300. -In vorgerückter Abendstunde, lange nach den Kundgebungen vor dem Bahnhofe St. Lazare, wollte eine Schar Männer und Frauen durch die Rue Faubourg St. Honoré bis zum Elysée vordringen, wurde aber in eine Seitenstraße abgedrängt. Von den im Laufe des gestrigen Nachmittags vorgenommenen Verhaftungen Behörden vorgeführ en aus einer bir eter ausziehbar einem vierrädrigen it Schlauchwagen, denleitern, Kranten cht um sich dem vordenen Behand gabe am 29. Juli de Einjährig Fre Stomp. 81. Inf en Schnüren aus gen hinein in die nalige stud. chem lich für Wigblätter, gewartet, bis fid chofften Chargen besondere wartete Hauptmann von in den Ruhestand lich zu lange, und er deutschen Boden Jörden. Nun, gut bei seiner Truppe Seweist schon fein h nicht herausge Flichtunden mit ignen Schuld, be berfeit 2c. zu ber rterung. Er will em er einen bon ordversuch machte, rzweiflung habe er n hinreißen lassen. on Rouques gegen besonders seit der ompagnie bei einer Von da ab hätten nichts mehr zu n ein Einjähriger an die Strafliste Einjährigen der ft abjizen als die n zusaminen. Al gnerischen Rechte wurde, ließ man - worin der Ver Eingriff in di lickt. Dieser be jaben, sich dauernd ies gehe schon da Erster nach Chine hre dienen müssen tmann v. Roques ung der Disciplin bertagt, um über weis zu erheben. rbstledermesse endigt Freitag d m Spielen am Main des Schuhmacher ve Heidelbeerernte i r sehr schlecht ausge andt. Manchen arme e um einen Verdien wurde nur eine einzige aufrecht erhalten. Ein weiteres Telegramm besagt: Paris, 23. Juli, 11.40 N. Die Kundgebungen im Quartier latin( dem Studenten- und Schulenviertel), verliefen dank der geschickten Taktik der Polizei bisher ohne schweren 3 wischenfall. Nach Beendigung der klerikalen Versammlung umzingelte berittene Garde die Teilnehmer und drängte ihre Masse nach den südlichen Straßen, während die Sozialisten ihren Abzug mit den Rufen à bas la calotte begleiteten. Viele Geistliche, die sich in der Menge bedroht glaubten, nahmen ihre Hüte ab. Schließlich blieben die sozialistischen Studenten und Arbeiter Herren des Terrains. Sie belagern den Boulevard Saint- Germain und durchziehen in Trupps das Quartier, vor den Klöstern demonstrierend und revolutionäre Lieder singend. Die nationalistischen Blätter bezeichnen diese Kundgebungen als den Beginn des Bürgerkrieges. Die Radikalen befürchten das weniger. Sie behaupten, es set hinreichend Sorge getragen, daß lärmende Kundgebungen dieser Art fortan rascher unterdrückt werden als bisher. Vermischtes. * München. Pfarrer Koehler von Steppach wurd auf dem Wege von Alexandersbad nach Redwig erschossen aufgefunden. Im Scherz. In Nieder- Ullersdorf b. Sorau waren einige Schultnaben auf dem Gute mit Feldarbeiten beschäftigt; in der Frühstuckspause zückte ein Knabe sein Brodmesser und rief, auf einen anderen Knaben zugehend: Jezt werde ich Dir das Messer ins Genic stoßen". Der scherzweise so bedrohte Knabe stieß den andern zurück, dieser fiel zu Boden, und dabei bohrte sich das Messer in seinen Hals die Schlagader durchschneidend. Bevor sachgemäße Hülfe geleistet werden konnte, war er an Verblutung gestorben. * Ein ländliches Drama. In der Nacht auf Montag spielte sich in Wagrain, einem kleinen Markt des Pongau, ein blutiges Drama ab. Der Besitzer des Grabberggutes, Kaswurm, fand, als er spät Abends nach Hause fam, seine Frau in zärtlichem Beisammensein mit einem Bauerssohn. Von sinnloser Wut erfaßt, hieb Kaswurm mit einem armdicken Knittel so lange auf den Verführer los, bis schmerzlichen Leide Rochushospital, we n unterzog, im Alt Friz Prider er freiwillige großer Beliebth orbene besuchte vo cuttgart, hierauf no nie. 1877 trat e at als Architekt ein her Wahl als Brand te. Der Verstorben Teg als Bizefeldwebe m er an mehrerer wurde während de ert und erhielt ba Feuerwehr hatte ratfchaften, lebung The gebracht, die al underung fand. D cwehr berehrten ihren thm für alle Zeiten Baftwirteberei 7 festgestellt wurde gute Grtrag de 3253 dieser todt am Blaze liegen blieb. Am anderen Morgen stellte sich Kaswurm, der als ein fleißiger, ruhiger Mensch geschildert wird, der Gensdarmerie, die ihn an das Landes gericht Salzburg ablieferte. * Von der deutschen Städte- Ausstellung in Dresden wird geschrieben: Nach einer Mitteilung des Vorsitzenden Direktor Meng in der letzten Vorstandssigung in Dresden haben ihre Beteiligung an der deutschen Städte- Ausstellung in Dresden von den eingeladenen 158 deutschen Städten 128 zugesagt. 82 werden auf 2400 Quadrat meter Tisch- und Boden- und 6000 Quadratmetern Wandfläche etwa 6000 Ausstellungsgegenstände aller Art ausstellen. Besonders soll die Kunst und das Kunstgewerbe, soweit es von den Städten gefördert wird, vertreten sein. Der letzte Einlieferungstermin für die Städte ist auf den 15. April 1903 und für die gewerbliche Aufstellung auf den 10. Mai 1903 festgesetzt, während die feierliche Gröffnung der Ausstellung, wie die„ Soz. Praxis" berichtet, zu der auf Anregung des Reichskanzlers die Städte Rom, Madrid, Paris, London, Brüssel, Haag, Kopenhagen, Stockholm, Christiania, Petersburg, Moskau, Budapest, Wien, New- York, Washington und Philadelphia eingeladen werden sollen, am 20. Mai 1903 stattfindet. * In Folge eines Kusses gestorben ist die Ehefrau des Töpfers Brämer in Velten. Vor einigen Tagen war ihr Kind durch kochende Milch infolge eines Unfalles so stark verbrüht worden, daß nach wenigen Stunden der Tod eineintrat. Die Mutter hatte die kleine Leiche noch kurz vor der Beerdigung gefüßt; sie erfranfte an Blutvergiftung, die sie sich beim Küssen des toten Kindes zugezogen hatte. Die Halle des Deutschen Sängerbundfestes in Graz, welches in den Tagen vom 26.- 30. ds. abgehalten wird, gehört zu den größten Anlagen dieser Art, denn sie soll Raum bieten für 7500 Sänger und 8000 3u hörer. Sie besitzt eine Spannweite von 50 und eine Länge von 96 m; ihre Höhe beträgt 21,5 m. 54 Ausgänge führen unmittelbar ins Freie und gewährleisten die Sicherheit der großen Besucherzahl. Das Gebäude wurde nach den Entwürfen der Architekten Brth. F. Siegmund und F. Staerk durch Stadt- Zimmermeister Otte und Brüder Fekonja errichtet. Hochschulnachrichten. Berlin, 23. Juli. Der bekannte Historiker Professor Dietrich Schäfer in Heidelberg ist, wie die„ NationalZeitung" hört, als Nachfolger des verstorbenen Professors Paul Scheffer- Beichorst an die Universität Berlin berufen worden. Der Heidelberger Gelehrte, der das Lehramt für mittelalterliche Geschichte vertritt, wird diesem Rufe wahrscheinlich schon zum Winter- Semester folgen. Bu dem im Jahre 1908 stattfindenden 350jährigen Jubiläum der thüringischen Landesuniversität Jena will die thüringische Kommission eine Geschichte der Universität und ein Urkundenbuch, das die wichtigsten Dokumente zur Verfassung und Geschichte der Universität verzeichnet, herausgeben. Als Verfasser der Geschichte wird Dr. Stephan Noy, als Verfasser des Urkundenbuchs Dr. E. Deprient genannt.- Ein früherer Professor der Universität Jena, Landgerichtsrat a. D. Dr. jur. Fr. Herm. Ortloff, in Weimar wohnhaft und vielfach als juristischer Schriftsteller thätig, feierte am 18. Juli 50 jähriges Doktorjubiläum. Der Altmeister der deutschen Kinderheilkunde, Geh. Medizinalrat Prof. Dr. Eduard Henoch in Berlin hat dieser Tage sein 60jähriges Doftorjubiläum feiern fönnen. Er hat am 16. d. M. sein 82. Lebensjahr vollendet. Der Mathematiker David Hilbert in Göttingen hat den Ruf nach Berlin abgelehnt, wo er als Nachfolger des verstorbenen Professor Lazarus Fuchs sein Lehramt erhalten sollte. Professor Hilbert wird unter erheblich vorteilhafteren Bedingungen in Göttingen verbleiben. Zu diesen Bedingungen gehört es auch, daß man damit umgeht, die Universität Göttingen, an der außer Professor Hilbert noch Professor Felix Klein gleichfalls ein Ordinariat für Mathematik inne hat, durch weitere Berufung eines hervorragenden Mathematikers zu einer Art Zentralstelle für das Die Strandung der„ Trier" bei Corunna. Dampfer ,, Trier". Studium der Mathematik auszugestalten. Für dieses dritte ordentliche mathematische Lehramt in Göttingen ist Professor H. Minkowski ausersehen, der jetzt höhere Mathematit an der eidgenössischen polytechnischen Hochschule in Zürich doziert. Neueste Nachrichten. Berlin, 24. Juli. aus Hamburg: Bei Nienstedten wurden gestern sieben Das„ Berl. Tagbl." meldet weitere Leichen geborgen. Der Landrat Scheiff forderte die Hamburger Strombau- Verwaltung auf, energische Maßregeln zur Bergung der Leichen zu treffen. amtlichen Schäzungen sollen noch 80 Leichen in der Elbe schwimmen. Das Wrack wurde gestern Abend nach Teufelsbrück geschleppt. Nach Langenschwalbach. Der Kronprinz von Griechenland ist hier zur kur eingetroffen. Leipzig, 24. Juli. Nach Depeschen aus Leipzig hat Erner gegen das gestrige Urteil Revision eingelegt. Dr. Gentsch hat sich dieselbe vorbehalten. Wien, 24. Juli. Auf Wunsch Italiens ist aus dem jetzt erneuerten Dreibund- Vertrage auch die früher bestandene Verpflichtung Italiens gestrichen worden, im Falle eines Strieges zwischen Oesterreich und Rußland ein Armee- Korps durch Ungarn an die rumänische Grenze zu senden, das im Verein mit österreichischen und rumänischen Truppen unter dem Oberbefehl des Königs Karol von Rumänien in Bessarabien einfallen sollte. Paris, 24. Juli. Die Schule in der Rue St.Maur wurde von dem Royalisten Jaume und dem Nationalisten Girard nach Art des berühmten Fort Chabrol in Verteidigungszustand gesetzt. Der Polizei Präfeft ließ den Genannten mitteilen, daß den Schulschwestern ein Aufschub ihres Auszuges bis morgen bewilligt worden sei. Darauf erklärten Jauche und Girard, daß die Verteidigungsmaßnahmen bestehen bleiben. König Georg ist ziemlich ernstlich erkrankt. Der König durfte gestern das Bett nicht verlassen. Gestern Abend hatte das Fieber etwas nachgelassen und es war einiger Appetit vorhanden. Die entscheidende Wendung in der Krankheit dürfte heute eintreten. Vorläufig weilt Geheimrat Fiedler als einziger Arzt am Krankenlager. In Kreisen, die dem König nahe stehen, hält man den Zustand für nicht unbedenklich, da der Patient an einer Herz- Affektion leidet. Eine unmittelbare Gefahr besteht indeß nicht. - Die Cholera macht im asiatischen Rußland weitere Fortschritte. So meldet der MilitärGouverneur des Küstengebietes General Grodekow an die Regierung 4 Todesfälle an Cholera in Chabarowst, während von der Mandschurei die Cholera bereits bis zur russischen Grenze vorgeschleppt ist und sich wohl bald am Baikalsee zeigen wird. Briefkasten. Herrn M. hier. Der Transport einer Leiche per Bahn fann nur in einem verzinkten Sarge, dessen Deckel verlötet ist, erfolgen. Im Waggon selbst ist der Sarg noch mit einer Holzumhüllung zu versehen. Herrn Studiosus. Der Titel Dr. of dental surgery bedeutet Doktor der zahnärztlichen Chirurgie. Er wird in England und Amerika verliehen Nach dem Nordplay. Ihre Fragen betr. Ortsgericht sind sehr einschneidender Natur. Frage 1: Sämtliche Ortsgerichtsmänner müssen vereidigt werden. Frage 2: Zur Abfassung einer ortsgerichtlichen Taration gehören sämtliche Mitglieder, Krankheiten oder sonst wichtige Begebenheiten natürlich dispensieren vom Amt. Frage 3: Das Gesetz schreibt das Begehen eines Baues vom Keller bis zum Dachboden nicht direkt vor. Frage 4: Lokale Bestimmungen sind im Gesetz nicht enthalten. Aus La Corunna, in deren unmittelbarer Nähe die„ Trier" noch immer in ihrer bedrängten Lage zwischen den Felsen eingefeilt liegt- wir haben über den Unglücksfall dieses von Bremerhaven nach Cuba auf der Fahrt begriffenen Dampfers des Norddeutschen Lloyd schon berichtet- liegt uns jetzt ein Bericht vor. Es war am Sonntag, 6. d. Mts., Nachmittags, als Gerüchte über ein gescheitertes Schiff in Corunna zu zirkuliren begannen. Feste und Stierfämpfe waren gerade im Gange, und niemand kümmerte sich viel um das Unglück da draußen. Es hieß nur, ein Schiff habe nahe dem Eingang der Ria de Ferrol Notsignale gegeben, und es schien im Nebel seinen Kurs verloren zu haben. Unter unablässigem Tuten sei es in östlicher Richtung verschwunden. Da man vermutete, es sei die fällige" Trier", so wurde der Agent des Lloyd, Konsul Meyer, benachrichtigt. Die Passagiere wollten nach der Strandung die„ Trier" verlassen und baten den Kapitän des " Herkules" sie nach Corunna zu bringen. Es waren ihrer nur drei: Fräulein Elsa Cooper, die erwähnte junge Braut, der Uhrmacher Paul Fendius, und der Schneider Ostar Peine aus Berlin. Der Kapitän nahm sie mit, ihr Gepäck ließen sie auf der„ Trier". Inzwischen spielten sich auf der Küste, der gestrandeten„ Trier" gegenüber, gewaltthätige Szenen ab. Das gesamte Bettler- und Spitzbubentum von Corunna hatte sich dorthin postirt, um Beute zu machen. Von Zeit zu Zeit rotteten sich die Piraten zusammen und fielen über die Küstenwächter her, wobei es zu förmlichen Schlachten kam. Der Seeräuberei t einigermaßen ein Riegel vorgeschoben worden. Das spanische Kriegsschiff„ Audaz" hat seit einigen Tagen in unmittelbarer Nähe der„ Trier" Anker geworfen, und seine Schaluppen Treuzen beständig um den noch immer in seine trostlose Lage gebannten deutschen Dampfer. Unterfertigter Verein erfüllt hiermit die traurige Pflicht, seine lieben E. M. E. M., A. H. A. H., a. i. a. a. i. a., und Bbr. Bbr von dem am 22. Juli erfolgten Heimgange seines lieben a. i. a geziemend in Kenntnis zu setzen. Wilhelm Mäser stud. chem. Der Verein Deutscher Studenten J. A. W. Fritsch. x. Zoleum Nr.1 Abonnemen in's Haus g Gratisbeil Oberhoffif Gartenban Das Bl Turnverein Rodheim. Nächsten Sonntag, den 27. Juli, findet die Einweihung der neuen Turnhalle, erbaut vom Gast. und Vereinswirt, Herrn Wilh. Bender statt. - Der Verein giebt sich aus diesem Anlaß die Ehre, alle Gönner und Freunde des Vereins wie Mit der alle Turner und Turnfreunde des Gaues Hessen hiermit zu der Feier höft. einzuladen. Feier verbunden sind Preisturnen, Conzert u. Ball Eintritt zum Conzert 20 Pfg. - Sielbau Gießen. Zur Herstellung der Entwässerungsanlage für die Provinzial- Siechenanstalt Gießen soll die Ausführung von Cement- und Thourohrkanälen nebst Spül- und Einsteigschächten, sowie einer Sammelgrube öffentlich vergeben werden. Bedingungen und Angebotformulare ausschließlich der Beichnungen können gegen porto- und bestellgeldfreie Einsendung von 1.00 Mt. durch das Sielbauamt bezogen werden. Ebendaselbst liegen die Zeichnungen wie sonstige Verdingungsunterlagen während der Dienststunden zur Einsicht auf. " ein an der Grünbergerstr. 89 gelegenes Haus eventl. auch nur der 1. und 2. Stod, sowie Pferdestall, Remise, Gartenanteil 2c. 2c. ist per 1. September oder später unter günstigen Bedingungen zu vermieten. Christ. Dutll. Schön möbl. Zimmer, part. in ruh. Lage per sofort oder Näheres später zu vermieten. Ederstraße 4, im Laden. mieten. 1 möbl. Zimmer uberMoltkestraße 24, III. Bruchnraße 5 2. 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