" Nr. 143. Ruhe zurück, aber Sie müffen eben aud Da ward aber der in Stapftadt wären, uf der Stelle berab on, daß Leute dort I fie ihre Schuldig mte in der gletan wir find aber hi eine Republit." Un zen Erdteils mu fommenen expediert in mächtiger feder nun auch und macht reußischen Generale penhelm der preußi ffen. Jungit beim nberg hat bereits der alsuniform angelegt getragen, und Nach 3. bayrischen Prinzen ten. or für gefchichtliche r Berner Universität ich in voller geistiger 90. Lebensjahr. Die Bern hat aus diesem Gerichtspatho ndoftor ernannt. ct verschwinden duften tferkeit beim Gebrauch rffs Alpenkräuterbonbons. nung, Verstopfung u. bgl. Erstes Blatt. Blatt. Abonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährlich Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberhessische Familienzeitung( täglich) Oberhessische Zeitschrift für Landwirtschaft, Obst- und Gartenbau, sowie die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Dienstag, den 24. Juni 1902. Gießener Boludn ind 11. Jahrgang. Insertionspreis: Die einspaltige Petitzeile für Gießen wie ganz Oberhessen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Pf., sonst 15 Pfg.; Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg. Postzeitungsliste No. 3032. Redaktion und Expedition: Gießen, Neuenweg 28. sliding Neuelle Nachrichten ind ( Gießener Tageblaff) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) & sid für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Druck und Verlag der Gießener Verlagsdruckerei, vorm. Wilh. Keller'sche Buchdruckerei( gegr. 1783); für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießen. Politische Nachrichten. Eisenbahn- Minister v. Thielen ist entlassen, als Nachfolger wurde vom Kaiser General Budde ernannt. Zum neuen englischen Gouverneur von Südafrika wurde Lord Milner ernanut. - * Der famose Graf Pückler Klein- Tschirne elle: Raffinabe 2,0. Sonig bat auch dem Vorsitzenden des Glogauer Gerichtshofes 030, 04 Atheeabt 02 eine Forderung auf. Bistolen, zugesandt. 30, 50 Blg. Ferner be Seitens des Landratsamtes ist übrigens bei der Landesman Scherffs echt ruff. regierung bereits am Samstag die Unterbringung des 50 u. 100 Bfg. Ver Grafen in einer Frrenanstalt zur Beobachtung seines Emil Bender, Neustadt; Geisteszustandes beantragt worden. ender; Ebert Dort; eiur. reusplay 11; ilh. mend Die Regierung löste ein den Kammern gegebenes tr. 62; Carl Seibel, Frank: Versprechen ein, indem sie der Zweiten Kammer, wie math, Ludwigstr. bereits gestern furz berichtet, Erhebungen über die Gigmann, Nordanlage. finanziellen Wirkungen zugehen ließ, die die Weber nahme der gesamten Volksschullasten auf iehen durch jede Buchhandlung den Staat äußern würde. Den Erhebungen sind die Steuerausschläge für 1901-02 zu Grunde gelegt. Danach würden die Leistungen des Großherzogtums rte Nerven und sich auf 5711 506 Mt. belaufen, davon hätten Starkenburg 2 800 007 Mt., Oberhessen 1139 272 Mr. Sexual- System und Rheinhessen 1772 227 m. su age. Die e Aufl. erschienene Schrift des d- Rat Dr. Müller über das dung für 1 Mk. in Briefmarken Beträge stellen eine Entlastung dar für Starkenrt Röber. Braunschweig burg von 470 857 Mt. und für Oberhessen von Heirath vermittelt 77 020 Mt. Rheinhessen würde eine MehrFrau Krämer,& eipia belastung von 547 877 Mt. erfahren. Srodpreise Der Ständige Ausschuß des Deutschen Land: wirtschaftsrats tagte am 11. und 12. ds. im Juni bis 6. Juli 1902 Rathause zu Heidelberg. Der Ausschuß erachtet es von größter Wichtigkeit, daß über die Mahl- und Backfähig er hiesigen Bäder Bfg. feit des inländischen Brotgetreides alsbald weitere 56 Versuche angestellt werden. Es beantragt deshalb bei 26 den Staatsregierungen, Mittel zur Errichtung von 52 Versuchsanstalten für diesen Zweck zu bewilligen. Grforderlich sei, daß dabei die Landwirtschaft, Müllerei und Bäckerei zur ständigen Mitwirkung herangezogen werden. ″! elbrod brob нагабтоб " " auswärtigen Bäder: 3brod bei Schmidt u. L. Steinmüller( Gr. Linden) W. Stein28 Köln. In vatikanischen Kreisen wird bestätigt, daß die deutsche Regierung den Bischof Benzeler von Metz zum Nachfolger des verstorbenen Erzbischofs Simar Wetzel( Langgons) 24 bon Köln ernannt zu sehen wünsche. müller und W Heinrich Weber ( Heuchelheim.) 26 W. Fabel( Wiefed) 25 Karl Poft L. Schmidt u. 2. Steinmüller( Gr Linden) W. Steinmüller u. W. Weigel [ Lang- Göns) W. Fabel( Wiesed und Jakob Appe Krofdorf W. Weize und Heinrich Weber Heuchelheim. Karl Post Wiefed 5 hwarzbrod bei L. Schmidt 11 " u. L. Steinmüller ( Groß.- Linden). Steinmüller W Weigel( Langgöns) u. Heinrich Weber Heuchelheim J.Kb. Belte, Kirch Göns und Jakob Appel Krofdorf bei L. Schmidt u & Steinmüller ( Gr- Linden.) W Steinmüller u. W. Wetzel( Langgons) Gustav Jakoby ( Altenbused) Karl Heinrich Weber Heuchelheim Poft[ Wiefed] und J. Appel, Krofdorf u. Ernft Chrif Wiesed B. Fabel u " Karl Poft( Wie u. Guftab Ja ( Alten- Bufed) ErnftChrift Der Brodverläufer iefelben Preise wie bei ba biefigen Bädern Biegen, ben 20. Juni 19 Großh. Boltzelami hen Bedler Wiesbaden, 23. Juni. Als sozialdemokra tischer Kanditat für die nächsten Reichstagswahlen soll der freireligiöse Prediger Welcker in Aussicht ge23] Geerteerd. Novelle von E. Vely. ( Nachdruck verboten.) Noch einige Minuten steht er so vor ihr er weiß, daß jedes Wort, jede Bitte an das schwarzhaarige Mädchenj bergeblich sind. Und doch ist ihm, als könne er nicht fort. Endlich seufzt er tief auf: Wenn Du es denn nicht willst, Beerteerd und wendet sich langsam nach der Thür. Draußen lehnt er sich gegen den Zaun und blickt nach em Hochzeitshause hin die Helle dort und hier Geerteerd Dunkeln, der Unterschied thut ihm weh. Und Meerie Bt gewiß neben seiner Mutter in ihrem Brautstaat und mit dem alten Goldschmuck, den Neick von Urgroßmüttern er= bt und den sie ihr angethan hat, und lächelt verschämt, hicklich während Geerteerd kein Wort der Verzeihung für finden will. mit dem Er fährt durch seine Haare und stößt einen dumpfen laut aus. Wie hat er nur neulich einen Augenblick denken men, daß die Eine so gut ist wie die Andere Gernhaben ist es doch eine eigene Sache. Er fühlt, wenn ihm die Wahl jetzt noch bliebe, daß er dem hellen Hochzeitshause den Rücken wenden würde. So gut wie Dir, Geerteerd, mixmelt er, fann ich keiner Andern sein. und Der Festtrubel ist auf dem Eiland verstummt, die Väter der jungen Christen und die neuen Eheleute sind wieder ihrem Beruf nach, das Leben und Treiben in den Häusern geht seinen allen Gang. Nur einer ist zurückgeblieben, Jo Toben auch nicht freiwillig. Wenige Tage nach seiner Hochzeit hat ein Sturmwind gewüthet, der so heftig gewesen ist, daß Dächern und Zäunen Gefahr gedroht hat, und bei den Schutzversuchen Jo von einem niederstürzenden Balken an der Schulter getroffen und hat eine Verlegung erlitten, welche ihn gezwungen, die Pflege feines jungen Weibes und die Rathschläge der Alten in Anspruch zu nehmen. Allerlei Hausmittel müssen helfen, denan es hält schwer, zur Winterszeit einen Arzt zu holen, und nommen sein. Bisher kanditirte bekanntlich Dr. Quark Frankfurt, der vor Kurzem zurücktrat. des Präsidenten Stein erklärte, die Friedensdokumente Brüssel, 23. Junt. Ein hier eingetroffener Bruder sollen nach den Krönungsfeierlichkeiten veröffentlicht werden. Stejn versicherte, die Buren hätten jeden Gedanken an einen Rachekrieg aufgegeben. Sie würden die loyalsten britischen Staatsbürger werden. Frankreichs Bevölkerung nimmt ständig ab, darüber liegt wieder ein neuer ſtatiſtiſcher Beweis vor. Durch die Einführung der zweijährigeu Diestpflicht erleidet bekanntlich der Effektivbestand der Armee einen Ausfall von 50,000 Mann, die der Kriegsminister durch Weiterengagements von Korporalen, Unteroffizieren und Soldaten decken will. Nun weist der Statistiker Bertillon nach, daß die Ziffer 50 000 nur provisorisch ist, daß sie alle Jahre wächst und bald 85000 betragen wird. Alle diese jungen Leute waren in den Jahren 1876-1889 geboren. In diesen Jahren betrug die Zahl der männlichen Geburten 481000. Es müssen also in Frankreich 481000 Knaben geboren werden, um zwanzig Jahre später 330000 Refruten zu liefern. Nun hat seit 1880 nicht blos die Zahl der Geburten im Allgemeinen, sondern namentlich die Zahl der männlichen Geburten start abgenommen. Nachstehend wie Zahl der männlichen Geburten in Perioden von fünf Jahren und die nach zwanzig Jahren zu erhoffende Zahl der Rekruten: der Kronprinzessin Friedrich August bewillkommnet. Ein offizieller Empfang fand nicht statt. In ge aufs Schloß, wo der Kaiser im großen Speisesaale den schlossenem Wagen begaben sich sodann die Herrschaften Kaiser von Oesterreich, den Großherzog von Baden und die anderen zur Beisetzung erschienen Fürstlichkeiten begrüßte. Der eigentliche feierliche Akt der Beisetzung vollzog sich in der katholischen Hofkirche. Kurz vor 9 Uhr begannen die Glocken der Hofkirche zu läuten, Unter ihnen folgten die der gesamten Stadtkirchen. dem Klange der Orgel betraten die Monarchen die Kirche. Voran König Georg, ihm zur Rechten Kaiser Wilgelm, links Kaiser Franz Joseph. Gleich darauf ertönte das Miserere und die Geistlichkeit erschien. Der Hofprediger Brendler hielt die Gedächtnisrede. Er feierte zunächst den Dahingeschiedenen als Feldherrn und Friedensfürsten, dann zeichnete er den Lebensgang des Verstorbenen, dessen hehres Ziel die Wiederherstell ung des deutschen Reiches gewesen sei. Er rühmte seine Charakterstärke, seine Gottesfurcht und vor allem feine Pflichttreue und schilderte zum Schluß die glücklichen Stunden, die dem Verstorbenen das Gheleben geschafft, Die Rede endete mit einem stillen Gebet, daß von der Trauergemeinde übernommen wurde. Nach dem Gebet wurde die Leiche langjam in das Grabgewölbe hinat gelassen, während draußen die Ehrensalven der Kanonen der Feier trat das taiserpaar, kurze Zeit darauf Kaiser und Gewehre ertönten. Unmittelbar nach Beendigung Franz Joseph die Rückreise an. Die Königin- Witwe verbleibt bis Mittwoch im Dresdener Residenzschloß und 1876-1880 481,000 liefern 1896-1900 330,000 ſiedelt alsdann gänzlich nach der Villa in Strehlen über. 1881-1885 1886-1890 1891-1895 1896-1900 Männliche Geburten: 478,000 463,000 438000 431000 " Refruten: 1901-1905 317,000 1906-1910 317,000 1911-1915 300,000 1916-1910 295,000 In etwa 15 bis 20 Jahren, schließt Bertillon, werde also der Ausfall gegen heute 35 000 mehr, also dieses Mißstandes müsse man jetzt schon denken. im Ganzen 85000 Mann betragen. An die Behebung Zur Beisetung König Alberts. Das deutsche Kaiserpaar traf gestern Abend 8 Uhr in Dresden zu den Beisehungsfeierlichkeiten ein. Zum Empfange hatten sich König Georg und Prinz Friedrich August und die Kronprinzessin, sowie Prinz Johann Georg eingefunden. Georg umarmten sich herzlich. Die Kaiserin wurde von Der Kaiser und König die Insulaner sind auch nicht dafür. Wer sterben soll, kann's ohne Doctor verrichten und gesund sind schon genug wieder geworden, ohne daß einer dabei war. Die ältesten Weiber gelten in Krankheitsfällen als die klügsten, denn sie haben schon am meisten angesehn". Jo Toben ist ungern zurückgeblieben, es ist ihm hart angefommen, Clas Duwe und Edo Finnink fortgehen zu sehen- seine Wette hat er freilich gehalten, aber um seine Fahrt kommt er. Bei Weibsleuten sitzen bleiben- hartes Stück, hat Edo ihm zugerufen, und Jo hat eine Verwünschung auf den Lippen gehabt. Meerie hat die blauen Augen gesenkt, damit sie nicht etwa verrätherisch einen Freudenstrahl heraussenden möchten, Reick hat ihre ergebene Miene gehabt, nur Talke hat mit einem Seufzer gesagt: Wer weiß, wozu's gut ist und solch ein hoffnungsvoller Spruch ist seit Jahren nicht von ihr zu hören gewesen. Maniel Hay muß seines Rheumatismus halber den Sit von draußen an's Fenster verlegen und kaut und raucht um so eifriger Tabak. Er sieh. zs jetzt nicht ungern, wenn der Leuchtthurmwächter die Zeit, in welcher er abgelöst wird, bei ihm zubringt und ein geduldiger Hörer seiner ungeheuerlichen Seeabenteuer ist. Frizz West's Augen sind dann allemal beschäftigt, Geerteerd zuzusehen, wie sie hin und her geht bei ihren häuslichen Geschäften oder am Spinnrad sitzt. Selten streift ihn ein Blick von ihr, spricht sie ein Wort aber es ist, als ob er ihre Art versteht. Er verlangt nicht mehr, als daß sie ihn duldet seine Zeit wird schon kommen. - Einmal hat Maniel Hay den Entschluß gefaßt, den Wächter auf seinem Thurm zu besuchen. Geerteerd hat ein Lächeln über seinen Eifer, mit dem er ihr gegenüber nach einer Entschuldigung sucht. Bin nicht für's Neue ansehn schadet aber nichts, meint er, neben ihr am Herde stehend. Mußt hoch klettern, sagt sie. Deern, meinst, der Athem langte nicht mehr? Dabei bläst Während der Ceremonie in der Kirche brachen 5 Grenadiere, die Ehrendienst hatten, ohnmächtig zuwerden. sammen und mußten von Kameraden hinausgetragen Die Gesamtzahl der schweren Unfälle während der drei Trauertage beträgt 137, darunter 3 Todte. Giessener Cagesneuigkeiten. Schon zu wiederholten Malen ist an mich die Bitte und der Wunsch ausgesprochen worden, daß die früher mit so viel Beifall aufgenommenen„ Plumps"- und Müller und Schulze- Artikel doch wieder erscheinen möchten. Ich habe mich bemüht eine qualifizirte Persönlichkeit als Nachfolger dafür zu finden, was mir nun auch gelungen ist. Nur noch er seine Brust auf. Dann legt er eine Kohle auf seine Pfeife und setzt hinzu: Meinen Sinn behalt ich doch drum. Sie muß denken, wie es dem fröhlichen Wesen des Fremden allgemach gelingt, den alten Seebären zu bekehren, das ist eine geschickte Art, mit der er sich hinein zu sehen weiß in das Gefallen Anderer. Wird's auch bei ihr so kommen? Noch weiß sie es nicht glaubt auch schwer dran- es ist ihr aber leid um das offene Wesen, den vertrauenden Sinn. Es geht ein guter Wind heute und eh Mittag ist, kommt der Sturm, prophezeiht Maniel. - Geerteerd giebt kaum Acht darauf was fümmert sie jezt gut Wetter oder schlechte See sie hat ja für keinen draußen zu sorgen. Droben der bei seiner Laterne fann weit ausgucken, der sieht, wie sie am Eiland vorübertanzen, die Schiffe, murmelt Maniel und drückt seinen Fitzhut auf den Kopf, um endlich den Weg anzutreten. Geerteerd umschreitet langsam das Haus, um nach den Verschlägen für das Vich zu kommen. Der Himmel ist grau, ihr Vater hat nie mit einer Wetterprophezeihung Unrecht gehabt. Sind wohl Viele noch wohlgemuth zur Stunde, die am Abend auf dem Meeresboden gebettet liegen. Ja, was fümmert's jie! Wer nicht auf dem Meere umkommen will, muß auf dem Trockenen bleiben. Dann hat sie ein hartes Lachen. Wer nicht von Burschen genarrt sein will, muß feinem vertrauen sie hat's gethan! Sie hebt die eine geballte Hand gegen die Brust, worin ein wilder Schmerz wühlt wehrlos fühlt sie sich, und hat doch ein solch heißes Verlangen, ihm heimzugeben, was er ihr gethan. lich - Sie weiß es wohl, Rache sinnen und üben, ist nicht christaber sie ist ihres Vaters Kind. Wenn er's wüßle, der Vater, murmelt sie vor sich hin. mier 39 ( Fortseßung folgt.) i einige Tage Geduld, der betr. Herr will sich von seinen ermüdenden Eramarbeiten erholen und dann werden wir die Memoiren" von Gießen aufführen. Bis dahin empfiehlt sich in Vertretung des zweiten Plumps die Redaktion. a. Ernennungen. Die Herren Schreibgehilfen Otto Stier nnd Ernst Rumpf sind zu Registratoren des Amtsgerichts Gießen durch Entschließung des Großherzogs vom 18. Juni ernannt worden. bom Das Regierungsblatt, Beilage Nr. 18, 21. Juni enthält u. A. Uebersicht der vom Ministerium des Innern für das Jahr 1902 geneh migten Umlagen zur Bestreitung der Bedürfnisse der israelitischen Religionsgemeinden der Kreise Alsfeld und Gießen. r. Veränderungen in unserm Regiment, Lt. Je ben& ist für die Zeit vom Schlusse der Kriegsakademie bis zum Busammentritt der Uebungsflotte auf ein Schiff des 1. Geschwaders nach Anordnung des Chefs des 1. Geschwaders für die Zeit vom Zusammentritt der Uebungsflotte bis zum Schlusse der Uebung zur 1. Matrosen- Art.- Abteil. tommandiert. Dr. Henel( Gießen), Assistenzarzt der Reserve, ist zum Oberarzt befördert. W. Weglarer Besuch. Der Verein„ Berggeist Wezlar" stattete am Sonntag unsern Braunsteinbergwerken einen Besuch ab. Die Teilnehmer( Damen und Herren) versammelten sich um 2 Uhr nachmittags in der schönen Aussicht" und gingen dann unter Führung des Herrn Obersteigers Becker und der übrigen Beamten nach der 20 Minuten entfernt liegenden Grube. Bekanntlich ist das Braunsteinberg werk bei uns das größte in weitem Umkreise. Die Besichtigung der vielen Betriebspunkte und Einrichtungen dauerte über 2 Stunden. In die Stadt zurückgekehrt, nahmen die Teilnehmer nach der Besich tigung noch einen Dämmerschoppen im Felsenkeller" ein, um 8.38 Uhr wieder nach Weglar abzufahren. 2 p. Fahrradmarder. Gestern Nachmittag entlich sich ein fremder Handlungsgehülfe in einer hiesigen Wirtschaft von einem Arbeiter ein Fahrrad, um damit einige Mal die Straße auf und ab zu fahren, verschwand jedoch mit dem Fahrrad und bot es in einer anderen Wirtschaft zum Verfauf an. Der Thäter wurde verhaftet und das Fahrrad wieder zur Stelle gebracht. " Im Philosophenwald" herrschte gestern ein äußerst munteres und vergnügtes Leben. 70" Fünfziger" waren mit Mann und Maus hinausgezogen, um das zurückgelegte halbe Sätulum mit einander festlich zu begehen. Die ganze Veranstaltung hatte sich zum besten Familienfest ausgebaut, Herr Stadtverordneter Kirch gab der Bedeutung des Tages in einer herzlichen Ansprache Ausdruck, Herr Pfarrer HenzWiesed toastete auf die Damen, auch sonst wurde dem freien Wort gehuldigt. Für die Kleinen hatte man in bester Weise gesorgt: bei Wettlaufen, Sadhüpfen, Seil ziehen, Weckschnappen, Seilspringen, Reifwerfen wurden die heitersten Scenen geliefert. Die Heimkehr erfolgte sehr spät. Der Hessische Athleten Verband hielt am Sonntag vom schönsten Wetter begünstigt seinen 4. Verbands- Wettstreit in Hersfeld a. d. Fulda ab. Nach vorausgegangenem Kommers am Samstag Abend begann am Sonntag früh der Wettkampf Es waren 123 Konkurrenten von allen Vereinen des Verbandes anwesend. Von den Mitgliedern des 1. Gießener Stemm- und Ring- Klub erhielten Preise im Stemmen I. Klasse: Herr Joseph Stein den 5. Preis und Herr Schwaner den 6. Preis. Im Stemmen III. Klasse erhielten Herr Emil Simon den 7. Preis, Herr Aug. Hägele den 14. Preis und Herr Lorenz den 18. Preis Im Ringen 1. Klasse Herr Stein den 4. Preis. Im Ringen III. Klasse Herr Adolf Schmidt den 7. Preis und Herr Hermann Lorenz den 8. Preis. Im Steinstoßen I. Klasse erhielt Herr Josepf Stein den 5. Preis, Herr Wilh. Schwaner den 8. Preis. Im Steinstoßen der III. Klasse Herr Adolf Schmidt den 1. Preis, Herr Lorenz den 7. Preis und Herr Edenfels den 9. Preis. Im Meisterschaftsftemmen von H.ssen erhielt Herr Joseph Stein unter 14 Be34 Die Geerteerd. Novelle von E. Vely. ( Nachdruck verboten.) flattern auf sie zu und heischen ihr gewohntes. Hausstreut, kommen die Spaßen in Schaaren Futter. heran und ein wahrer Kampf entspinnt sich um die Brosamen. Geerteerd sieht zu und denkt, wie's im Leben auch so ist, daß der Größere mit dem Keckeren zu ringen hat. Sie setzt sich auf eine Riste, welche ein Stück Strandgut gewesen ist, der Wind reift an ihren Zöpfen, röthet ihr die Wangen. Plöglich hebt sie die Augen wieder, sie hat ein Gefühl, als wenn sie nicht unbeachtet ist. Zehn Schritt von ihr steht Iv Toben, den Arm in der Binde, das Gesicht bleich, den Hut tief in die Stirn gedrückt das alles giebt ihm ein fremdes Ansehen. Sie macht eine Bewegung, als will sie in's Haus; daß sie ihn nicht gesehen hat, glaubt er nicht, denn ihre Blicke haben sich ja getroffen da ruft er hin über: Wenn ich Dich vertreibe- so ist's nicht gemeint. O! sagt sie verächtlich, zieht die Lippen spöttisch zusammen und greift noch einmal nach dem Futter. - Wie er keine Antwort erhält, macht er ein paar Schritte in die Verzäunung hinein. Habe dableiben müssen - zwei Rippen und der Schultertuschen, erzählt er. Jetzt ist's heil. Sie weiß ja, daß sie im Dorf meinen, der Meerie sei der Unfall recht, damit sie den Mann zu Hause behielt. Die Zeit ist Einem lang, sagt der Schiffer. Frag' Andre, wie sie kurz wird, antwortet Geerteerd. Er hat ein bittres Lachen. Meine, Du bist recht dazu. Der Thurmwächter kommt oft - Sie sieht ihm gerade in's Gesicht und erwidert laut: Geht's Dich an, Jo Toben? Nein, stammelt er betroffen. Dann scheucht sie die Hühner zurück und will hinein mit einem raschen Schritt hat er sich so gewendet, daß er werbern die II. Meisterschaft. Als Kampfrichter fungierte Herr Wilhelm Gelzenleuchter von hier. e. Der Geselligkeitsverein Gleiberg hält am 30. Juni wie alljährlich auf der Burg Gleiberg seine Generalversamm lung ab. ie. Feuerwehrübung. Gestern abend übte die Gießener Freiw. Feuerwehr. Unter Trommelwirbel und Hörnerklang wurde gegen 9 Uhr mit der großen Leiter, zwei Steigerzügen, zwei Haspeln und der Mezer- Spriße nach Oswalds Garten gezogen. An die Exerzierübungen schloß sich ein Brandangriff auf das Turmhaus auf dem Brandplay. Dem Angriff lag die Voraussetzung zu Grunde, daß in dem brennenden Hause Menschen in Gefahr seien. So rückte denn zuerst der zweite Steigerzug mit den Rettungsutenfilien an. Tragbahre, Sprungtuch und Rettungsschlauch traten in Thätigkeit. a. Neues Musikchor. Nach der Feuerwehrübung G. F. F.( Gieß. Freiw. Feuerwehr) traten gestern Abend 12 Mitglieder des Korps zu einem Musikchor zusammen. Die Es soll Blechmusit und Streichmufit gepflegt werden. Leitung der neuen Kapelle übernahm Herr Musifus Herm. Weller. Wir werden um Aufnahme folgender Zeilen gebeten: Aufruf! Ihr Gehilfen und Lehrlinge des Buch- und Papierhandlungen, wendet Euch vertrauensvoll an Eure Prinzipale mit der Bitte, die Geschäfte in den SommerMonaten Sonntags zu schließen. Ihr werdet keine Fehlbitte thun. * Wann ist eine Festlichkeit öffentlich? Ein für Vereine interessanter Fall wurde von dem Schöffengericht in Oberhausen verhandelt. Zwei Vorstands mitglieder eines dortigen Turnvereins hatten polizeiliche Strafbefehle bekommen, weil sie eine sogenannte ge= schlossene Festlichkeit veranlaßt hatten, die nach Ansicht der Polizeibehörde öffentlich war. Gegen die Strafbefehle war Berufung eingelegt worden, aber ohne Erfolg. Aus den Zeugenaussagen ging hervor, daß Personen Einlaß erhielten, die nicht eingeladen waren, diese gingen zur Kaffe und wurden unbekannter Weise von einem Mitgliede eingeführt. In der Begründung des Urteils wurde angeführt, daß Festlichkeiten schon dann als„ öffentlich zu be trachten seien wenn Personen Zutritt er hielten, die vorher nicht eingeladen worden waren. † Von der Reichspost. Die Frist für den Umtausch der im Reichspoftgebiete und in Württemberg bis Ende März d. I. gültig gewesenen Bostwertzeichen mit der Inschrift Deutsches Reich" wird bis Ende Dezember 1902 verlängert. Der Umtausch fann nach wie vor bei allen Reichs- Postanstalten und Königlich Württembergischen Bostanstalten Soweit sowie bei den Landbriefträgern bewirft werden. noch Sendungen mit alten Postwertzeichen vorkommen, werden sie von den Bostanstalten bis zum Ablaufe der Umtauschfrist nicht in der Beförderung aufgehalten und auch nicht mit Nachtore belegt werden. Dies gilt auch für Sendungen mit württembergischen Postwertzeichen, die im Reichs- Bostgebiet, und für Sendungen mit Reichspost- Wertzeichen, die in Württemberg zur Auflieferung fommen. - Ueber die Verantwortlichkeit für den regelmäßigen Schulbesuch eines Kindes ist vom Berliner Schöffengericht eine der bisherigen Praxis entgegenstehende Entscheidung dahin getroffen worden, daß für den regelmäßigen Besuch der Schule von jetzt ab nicht mehr der Stiefvater, sondern allein die Mutter in Anspruch genommen werden soll. Denn nach dem Für erlichen Gesetzbuch hat der Stiefvater eines Kindes übe haupt keine elterliche Gewalt, er kann also für ein Kind nicht verantwortlich gemacht werden. Dagegen hat die Pflicht, über das Kind in jeder Beziehung zu sorgen, sie hat deshalb auch darüber zu irachen, daß das Kind regelmäßig die Schule besucht. * Sonderzug Frankfurt- Hamburg. Zur Erleichterung des Besuchs der deutschen Nordsee, sowie von Kiel und Glücksburg wird am 7. Juli, abends 9 Uhr 15 Min. ihr den Weg vertritt. Wenn Du den nähmest, Geerteerd just den sagt er athemlos. Geht's Dich an? fragt sie wieder. Diesmal wird sein Gesicht roth und heiß. Meine doch, murmelt er und streckt die linke Hand gegen sie aus. Weil ich Dir so gut gewesen bin. Sie lacht schrill auf. Denkst noch daran, Jo Toben? Ist Eine auf der Insel, die heißt Meerie- der fag's nicht. Immer denk ich dran, ruft er. Tag und Nacht. Just, weil ich nicht fort gekonnt habe. Meerie soll's recht sein. - Er macht ein zorniges Gesicht. Die tangt nicht für einen Schiffer! Der schwarze Mädchenkopf kommt ihm näher. Weißt Du's jetzt schon? Andre brauchen länger dazu. Gleich habe ich's gewußt./ 09 Jo! es klingt verächtlich, sie unterdrückt, was sie noch etwa hinzuzufügen hätte. Weißt Du, wie's Ueberreden gemacht wird? fragt er. Sie schüttelt den Kopf. Ich aber ich weiß es jetzt. Bist doch ein Mann! sagt sie. Er schlägt sich gegen die Stirn. Vielleicht gerade deshalb, ruft er und stockt wieder. Sie sieht ihn fest an. Was hat Reid gegen mich? Da kommt ein ächzender Laut aus seiner Brust das nicht, Deern frag das nicht! - Frag Sie sieht, daß ein qualvoller Ausdruck in seinen Zügen ist und preßt die Lippen zusammen, daß er so reden muß- jezt schon, will ihr fast wie eine Genugthuung erscheinen. Dann tritt er ganz nahe heran, sie spürt seinen Athem, wie er sagt: Da war's noch nicht zu spät, damals, am Hochzeitstage aber hören hast Du mich nicht wollen - Mit der flachen Hand wischt sie über die Stirn, eine Sefunde lang ist ein rother Feuerschein vor ihren Augen und ein Sausen vor ihren Ohren. | = von Frankfurt- Hauptbahnhof ein Sonderzug nach Hamburg über Gießen Kassel- hannover abgelaffen, der am folgenden Tag vormittags 9 Uhr in Hamburg Zu diesem Sonderzug werden in Frankfurt eintrifft. und Gießen ermäßigte Rückfahrkarten nach Hamburg mit einer Gültigkeitsdauer von 45 Tagen ausgegeben. In Hamburg stehen ermäßigte Rückfahrkarten nach Helgoland, Norderney, Westerland, Wyt auf Föhr, Borfum u. s. w., ferner nach Kiel und Glücksburg zur Verfügung. Aus Hessen und nachbargebieten. ben 16 aug nferen Nachba Gin wunder Seitlichkeiten, b leidet, find die Edligereten. Musnahme, de Popie, und ba heuchten Wirtschaft ber eins eine H man höct ber □ Klein- Linden. Stiftungsfest des Arion. Sonntag Nachmittag versammelten sich die Mitglieder und deren Angehörige in dem neu restaurierten Saale des Restaurants Hinterlang zu gemeinsamer Unterhaltung, aus Anlaß des 12. Stiftungsjahres. Das vor wenigen Wochen daselbst aufgestellte Orchestrion spielte seine lustigen Weisen auf. In der stattgefundenen Ansprache wurde insbesondere die Einigkeit und der Friede als Mittel zu einem guten Fortbestand hervorgehoben. lugen, Schott Seram Beh. Re Bofthäus att. Nach ei den Borfigend das Wort und Edhuljahr. 5 Lind Nuding Dienfte der G intereffanten für die Schul der Kinder so erntete für A Lollar, 23. Juni. Der Brand in der elektrischen Lichtzentrale soll nur einen Schaden von 15-20 000 t. angerichtet haben. Der Schaden ist durch Versicherung gedeckt. Der Betrieb des Wertes ist nicht gestört. mp. Butzbach, 23. Juni. Dem Staatssekretär i. P. Kreuder, der über 40 Jahre in hiesigen städt. Diensten thätig gewesen ist, wurde am Sonntag nachmittag das ihm vom Großherzog verliehene Ehrenzeichen für langjährige treue Dienste durch den Kreisrat Fey im Beisein des Stadtvorstandes überreicht. ** Burlhards, 21. Juni. Große Freude herrschte gestern Abend in der Familie des Schneidermeisters Adolph, galt es doch, den Sohn zu empfangen, der 3 Jahre vom Hause abwesend, seiner Militärpflicht in Stiautschau genügte und froh und gesund wieder ins Elternhaus eintrat. Der Gesangverein( gemischter Chor) unter Leitung des Herrn Lehrers Mohr hatte es sich dann auch nicht nehmen lassen, seinem früheren Mitgliede ein Ständchen zu bringen, dem sich ein feucht fröhliches" Zusammensein im„ Gemeindewirts hause" anschloß. Aufmerksam lauschte man den Erzählungen des jungen Mannes von seinen Erlebnissen während seiner Dienst- und Kriegszeit.( Die Heimfahrt war äußerst stürmisch. Im„ Roten Meere" wurde der Dampfer von einem Organe so bedroht, daß die Rettungsbote in Bereitschaft gestellt werden mußten.) Viele Geschenke aus dem Lande der Zöpfe hat der junge Mann, dessen Brust auch die Chinadenkmünze ziert, mitgebracht. Wünschen wir demselben alles Gute! Trais- Horloff, 23. Juni. Ein ganz gewaltiger, nach Tausenden zählender Fremdenbesuch fand heute hter statt. Mit den Bahnzügen, die alle überfüllt waren, zu Rad und zu Wagen strömte das Publikum herbei, um die noch immer im Brand befindliche Unglücksstätte zu sehen. Die Wirtschaften vermochten zeitweilig nicht alle aufzu nehmen. pp. Kirchhain. Dem Nachtwächter das Horn zu stehlen, dürfte doch selten vorkommen. Doch ist dieser Fall in Kirchhain in der Nacht vom Samstag auf Da war der Nachtwächter Sountag vorgekommen. mit dem Verkünden der Mitternachtsstunde zu Ende und wollte in das Wachtlokal zurückgehen, als ihm plöglich von hinten das Horn entrissen wurde. Der unbekannte Thäter verschwand bald in der Dunkelheit und die Verfolgung erwies sich fruchtlos. * Wie es auf einem Gesangvereins Stiftungsfest zugegangen ist, darüber wird der Hess. Landesztg." berichtet: Beltershausen, 23. Juni. Anläßlich des 10 jährigen Stiftungsfestes des Gesangvereins„ Germania" hatten sich Tie Als zweite borgesehen: führung in Beifall aufg Schloß fich de tt. Klein tag fand in un Sängerbun fe ft unferes fich ein flatt waren auch zah die nicht dem Ehrenjungfraue vollzog mit ei Fahne, die He gegennahm. ein Massen 300 Sänger be Arug zum grü Feftattes verg richteten und * Darmi für Landest im Jahre 19 betroffen und Heftar. Gefd Heftar. Der anschlagt. V flag beidha Mart. In martungen mit 1,189,4 1901 bon 35,331 Ma * Zur Hofe die Da Kopfpug und Uniform einer 00000 Lefect - fein Geerteerd, flüstert Jo, wenn Du ein gutes Wort für mich gehabt hättest, sieh, auf und davon wär ich mit Di- wir's als Kinder gewollt haben, fort über's Meer Mensch hätt's gewahrt, Keiner uns eingeholt. Und dann? fragt das Mädchen Leiſe. Keiner hätt uns gefunden, murmelt er noch einmal, die Welt ist so weit. Die schlanke Gestalt richtet sich auf, es ist bittersüß gewesen, so eine kurze Zeit sein Seufzen und Klagen und die Stimme zu hören, die ihr so lieb aber hinter ihrer braunen Stirn wohnen auch grausam flare Gedanken. Jo Toben's war auch da schon zu spät, ist Eine, die heißt Meerie. Er lacht beinahe höhnisch. Geerteerd wären die Ersten nicht-- Welche? ruft sie mit dumpfem Laut. zurief ertpa und und ble da de Du und i ei b zu un J Die auf und davon sind von dem Eiland und von denen Keiner wieder etwas gehört hat. Sein Ton ist so eigen, sein Blick so seltsam. Langsam schüttelt sie den schwarzen Kopf. Ist Alles zu spät. Wie Glocken klingt es vor ihren Ohren es ist das Geläut, unter welchem Jo und Meerie zur Kirche gegangen sind. Da schnellt der Seefahrer zurück. Heißt's, daß Du dem droben Dein Wort gegeben? Nun ist's, als ob zwischen die Glockentöne Fritz West's helle Stimme spräche. Wenn's so wäre flüstert sie, aber diesmal bleibt ihr das tecke„ Was ging's Dich an?" auf den Lippen zurück, denn es ist, als ob Jo von einer fremden Hand geschüttelt wird. Geerteerd Geerteerd ich leide es nicht lieber Dich keinem Andern gönnen Dich todt vor mir! ruft er. - - ich kann -ja, lieber seh ich Seine wilde Leidenschaftlichkeit freut sie doch, obwohl sie abwehrend die Hände gegen ihn streckt. ( Fortseßung folgt.) Suge boll onderzug nach Ham nover abgelajien, 9 Uhr in Hamburg neben 16 auswärtigen Vereinen auch Besucher aus unseren Nachbardörfern sowie aus Marburg eingefunden. Gin wunder Punkt, der meistens den Besuch ländlicher b. Darmstadt. Gen.- Stn. von Perbandt, der Kommandeur der Großh. Heff.( 25.) Div. wurde zum General- Inspekteur der Fußartillerie ernannt. Neueste Nachrichten. Eine neue Marine Vorlage ist in Sicht, welche nicht nur neue Auslandskreuzer, sondern ein neues Ausland- Geschwader von LinienDerden in Frankfurt Festlichkeiten, besonders dem städtischen Publikum berarten nach Hamburg leidet, sind die mit ziemlicher Sicherheit vorkommenden Lagen ausgegeben Schlägereien. Auch unser Fest machte hiervon keine 40 Bewerbern 7 in die engere Wahl zu nehmen. Unter schiffen fordere. Wyt auf Föhr, Bor Blüdsburg zur Ber bargebieten. des Arion. Sonntag glieder und deren An Saale des Restaurants ung, aus Anlaß des t. wurde insbesondere die Ausnahme, denn schon gegen 6 Uhr gab es blutige Köpfe, und bald glich der ganze Festplatz einem auf Vor der Hettche'schen gescheuchten Bienenschwarm. Wirtschaft verübten 8-10 Mitglieder eines Gesangbereins eine Heidenthat, indem sie einen einzigen und wie man höct sonst ganz friedlichen Mann zusammenschlugen, der dann blutend im Chausseegraben liegen blieb. * Schotten, 23. Juni. Unter dem Vorsize des Herrn Geh. Regierungsrates Schönfeld fand heute auf dem„ Posthäuschen" die Generalfonferenz des Kreises statt. Nach einer furzen Begrüßungsansprache durch ben Vorsitzenden, ergriff Herr Kreisschulinspektor Bakes Schuljahr. Hieran anschließend, referierte Herr Lehrer erntete für seine Arbeit den Dank der Anwesenden. Mainz. Die städtische Theaterdeputation zur Wahl eines Theaterdirektors hat sich veranlaßt gesehen, von den den Ausgewählten befinden sich die Herren Peter Liebig, seither Leiter des Hoftheaters in Altenburg, Rainer Simons, früher Theaterdirektor in Mainz, Carl Schröder, seither Direktor des Stadttheaters in Augsburg, Adolf Steinert, Direktor des Stadttheaters in Barmen. c. Weisenau, 23. Juni. Vor einigen Tagen ging der hiesige Schreiner H., der in Mainz beschäftigt war, über die sog. Esplanade, auf welcher gerade Arbeiter Gras abmähten. Plößlich stieg ein Schwarm Feldhühner auf und H. eilte darauf zu, um eines der Tiere zu fangen. Dabei stieß er mit einem Fuß gegen eine im Gras liegende Sense, die das Leder des Stiefels durchschnitt und tief ins Fleisch eindrang. Der Verletzte hinkte nach Hause, der Fuß schwoll in zwischen an und als der Arzt gerufen wurde, fonstatierte er hochgradige Blutvergiftung. Daran ist der Unglückliche nunmehr gestorben. VVom Main, 23. Juni. In diesem Jahre giebt es außergewöhnlich viele Rebhühner- Neſter mit 21 Eiern, ja 23 * Frankfurt a. M., 23. Juni. In der Bendergasse ſtürzte per 8 Jahre alte Sohn des Arbeiters Ernst Geibel aus dem 3. Stoc, ohne fich zu verlegen und Schaden zu nehmen. Schlimmer erging es dem 15 Jahre alten Dienst mädchen Anna Eiser, das aus dem Fenster des 3. Stocks eines Hauses in der Eppsteinerstraße einen Teppich ausschüttelte, dabei das Uebergewicht verlor und herabstürzte. Es erlitt einen Oberschenkelbruch und schwere in nere Verlegungen. luftigen Weisen auf das Wort und erstattete Bericht über das abgelaufene zu einem guten Fort Linck- Rudingshain über das Thema:„ Die Kunst im Dienste der Erziehung". Redner zeigte während seines Durch Versicherung ge der Kinder schon in der Jugend wachrufen. Referent sind feine Seltenheit. burg 15-20 000 art für die Schule wohl geeignet sind und den Kunstsinn Stentsjeretär i. 18 tefte Arbeit war die bes Herrn Steuß- Freienſen defigen fſtädt. Dienſten uppite. Die neue Ortographie und ihre Ginhtag nachmittag das führung in die Schule". Auch diese Arbeit wurde mit hrenzeichen für lang: Beifall aufgenommen. Ein gemeinsames Mittagsmahl eisrat Fey im Bei schloß sich dem amtlichen Teile der Konferenz an. tt. Klein- Altenstädten, 23. Juni. Am gestrigen Sonnoße Freude herrschte tag fand in unserem Orte die Generalprobe des Sol mser es Schneidermeisters Sängerbundes und gleichzeitig das Fahnen weihzu empfangen, der fest unseres Gesangvereins statt. t. Um 1/23 Uhr bewegte er Militärpflicht in fich ein stattlicher Bug mit über 12 Fahnen- denn es - denn es waren auch zahlreiche Vereine aus der Umgegend gekommen, ngberein( gemischte die nicht dem Bunde angehören durch die Straßen. Lehrers Mohr hatte Ehrenjungfrauen trugen die neue Fahne. Fräulein Ra33 fen, seinem früheren vollzog mit einer poetischen Ansprache die Uebergabe der gen, dem sich ein Fahne, die Herr A. Haibach namens des Vereins entim„ Gemeindewirts gegennahm. Unter den Gesangsvorträgen ist vor allem uschte man den Gr on feinen Erlebnissen egszeit.( Die Heim Jm„ Roten Meere Organe so bedroht chaft gestellt werden em Lande der Zöpfe Brust auch die China ünschen wir demselben - - ein Massen chor zu erwähnen, an dem sich über 300 Sänger beteiligten. 8um Vortrag war das Lied Im Krug zum grünen Kranze" gewählt. Nach dem Schluß des Festaktes vergnügte man sich auf dem vorzüglich eingerichteten und reiche Abwechselung bietenden Festplatz. Nach den Mitteilungen * Darmstadt, 23. Juni. für Landesstatistik wurden im Großherzogtum Heffen im Jahre 1901 52 Gemarkungen von Hagelschlag betroffen und zwar insgesamt eine Fläche von 5921 Hektar. Geschädigt wurde dabei eine Fläche von 3591 Heftar. Der Schaden wurde auf 162,439 Mark veranschlagt. Versichert waren von den durch Hagel schlag beschädigten Flächen 1098 Heftar mit 396,904 Mark. In den vom Hagelschlag getroffenen 52 Gemarkungen warem im Ganzen unversichert 2940 Hektar mit 1,189,483 Mt. Ausgezahlt wurden im Jahre 1901 von Hagelversicherungsgesellschaften im Ganzen 35,331 Mart. z Ein ganz gewaltige besuch fand heute hie e überfüßt waren, blikum herbei, um di Unglücksstätte zu ſeher Deilig nicht alle auf wächter das Horn mmen. Doch ist diese at bom Samstag au var der Nachtwächte nachtstunde zu End zucüdgehen, als ihm entrissen wurde. Der ald in der Dunkelhei ruchtlos. Gesangvereins ft, darüber wird de Beltershausen grigen Stiftungsfefte mania" hatten fic ein gutes Wort für mich wär ich mit Di 10 Fort über's Meer- fein eingeholt. leife. armelt er noch einmal, die auf, es ist bittersüß gewefen d Klagen und die Stimme aber hinter ihrer braunen Bedanken, schon zu spät, ist Gine, Seerteerd- Du und Laut. dem Eiland und von dene Blid so feltfam. Langfam flingt es vor ihren Dh Jo und Meerie zur Kir d. Heißt's, daß Du e Glodentone Frig aber diesmal bleibt ih den Lippen zurüd, d Hand geschüttelt wird leide es nicht lieber- ja, lieber fe it freut fie doch, obwohl ( Fortegung folgt) tredt. * Zur Trauer um König Albert erscheinen am Hessischen Hofe die Damen in schwarzen seidenen Kleidern mit weißem Kopfputz und weißen Handschuhen, die Herren tragen zur Uniform einen Trauerflor um den linken Oberarm. F. Offenbach a. M., 23. Juni.( Auch ein Eisenbahnidyl). In einem Wagen 4. Klasse der Lokalbahn Sachsenhausen- Offenbach fand eine fürchterliche Schlägerei statt, so daß die Notleine gezogen und der Bug zum Stehen gebracht werden mußte. Mehrere der Raufbolde waren durch Messerstiche arg zugerichtet." Dresden. Wie halbamtlich verlautet, wird im Ministerium ein Erlaß einer allgemeinen Amnestie des neuen Königs ausgearbeitet. Die Bekanntgebung derselben soll aus Gründen der Pietät erst nach Ablauf der Landessteuer erfolgen. König Albert hat legtwillig 1½ Million Mark Legate für wohlthätige und religiöse Zwecke ausgesetzt. Der König von Italien hat 150 ha Land für 400 000 Dollar im Kohlengebiete von West- Virginia angekauft. von West- Virginia angekauft. Das betreffende Land soll sehr fohlenreich sein. * Stonſlitt poischen Weiner Jub bezit es heißt, ift ein gebrochen. Einzelheiten über die Frage der Abschaffung der Verfassung haben eine Spaltung der LoyalitätsPartei hervorgerufen. Die südafrikanische Liga, welche den Jameson- Einfall seinerzeit inszenirte, hat diese Gegen- Agitation ins Werk gesetzt. Milner ist Anhänger der Abschaffung der Stap- Berfassung, obgleich er bei Beginn des Krieges den Kap- Holländern versprochen hat, daß am Ende Krieges ihre Verfassungsrechte nicht bez ingut de des Die Kündigung der Handelsverträge hat die österreichische Regierung dem ungarischen Ministerpräsidenten amtlich zur Stenntnis gegeben. Jezt kann nun Graf Bülow seine Waffe schärfen. DreibundesDie Unterzeichnung des Vertrages soll, wie in diplomatischen Streisen zu Rom verlautet, bereits im Laufe dieser Woche erfolgen. Die Vublitation desselben werde zur Vermeidung einer parlamen tarischen Debatte erst nach Schluß des italienischen Parlaments erfolgen. Marktbericht. 289 Gießen, 24. Juni. Auf dem heutigen Wochenmarkt lofteten Butter per Pfb. 80-90 Mt. Hühnereier 1 St. 6-7, Enteneier, St. 6-7 Gänseeier 1 St. 10-12 Pfg., Käse per St. 5-7 Bfa., Erbsen per Liter 19 Pfg., Linsen per iter 32 Pfg.. Tauben per Baar Mt. 0.80 bis 1.00, Hühner per Stüd Mt. 1.00-1.50, Hahnen, per Stüd 0,09-1.00, Enten per Stud 2.40-2.60, Enteneier 6-7, Gänse p. Bfb. 0.60-0.75 Wt., Ochsenfleisch per Pfd. 66-76 Bfg. Rindfleisch per Pfd. 60-64 Pfg. Schweinefleisch per Pfd. 70-80 Bfg. Schweine v. Arolsen, 22. Juni. Bei der gestrigen Feier der Grundsteinlegung des deutschen Erholungsheims für Lokomotivbeamte zu Hann- Münden waren anwesend die Herren Ministerial- Direktor WehrmannBerlin, Eisenbahn- Direktionspräsident Ulrich- Kaffel, Geh. Rat Prinnies und Eisenbahn- Direktor Vockroth- Kassel, Reg.- Rat v. Kunze- Münster, Reg.- Rat fleisch gesalzen per Pfund 0.84 Big.. Kalbfleisch ver Bfund 66-70 Herrmann- Göttingen, Geh.- Rat Wedding-Char- Big, Sammelfleisch per Pfd. 50-70 Pfg., Kattoffeln per 3tr Claus- Leipzig. 350-4,00 mt., Zwiebeln per 3t. Mr. 7.00-7.50 Milch per lottenburg, Verbandsvorsitzender Claus-Leipzig. Die Pfa. drei üblichen Hammerschläge wurden von folgenden Liter 18 Herren unter eigens dazu gewählten Sprüchen ausgeführt: Minist.- Direktor Wehrmann: Ja, treu erdacht mit Mut vollbracht- Gott hab's in Acht". Bürgermeister Weisker- Münden: Dem Staate zur Ehr dem Stande zum Wohl der Stadt zur Zier." Neg.VollNat von Kunze:„ Der Mann Glück zu dampf voran." Geh.- Rat Prinnies: hier ruh" Verbandsvorsitzender Claus:„ Mit Gott beginns, mit Gott beends." Hieran schlossen sich Weihegefänge. Ein Kaiserhoch wurde ausgebracht. Nach der Feier wurde ein gemeinsames Festmahl eingenommen. - ders kann - - Der Gesammta uflage der heutigen Nummer liegt ein Prospekt der Weidhaas'schen Gur- Methode bei, auf welchen wir besonders aufmerksam machen. Selbe bafirt, allzumenig im Grunde, nur auf einem Faktor, der leider im Leben angeht " zu Worte kommt, der Vernunft! Diejenigen, die follten nicht versäumen, sich mit dem Cur- Institut Spiro- Spero ( Paul Weidhaas) in Niederlösniß b. Dresden in Verbindung zu sez en. Unregelmäßigkeiten beim Zustellen der Zeitungen bitten wir fofort direkt uns melden zu wollen. Expedition der Gießener Neueste Nachrichten Abonnements- Einladung. Unser„ Glück auf", welches wir bei unserer Geschäfts- llebernahme am 1. Juni a. c. unseren gesch. Abonnenten, Inserenten, Leserinnen und Lesern, wie auch allen Freunden und Gönnern der ,, Gießener Neueste Nachrichten" den zuriefen und seit dieser Zeit dieser Herzenswunsch all unsere täglichen Nummern auf ihren Wanderungan begleiten, hat in allen Bevölkerungskreisen den erwarteten Widerhall gefunden. Es gereicht uns heute zur freudigen Genugthuung, fonstatieren zu können, daß man unsere Zeitung mit Interesse verfolgt und sie durch Inseraten- und Abonnements- Aufträge wie auch sonst redaktionell unterstügt, wofür hiermit allen unseren verbindlichsten Dank. Was uns ferner nicht minder wichtig ist, ist die uns aus dem Publikum heraus gewordene Anerkennung, daß man mit unserer Schriftleitung zufrieden ist, und damit haben wir abermals gesehen, daß der Wunsch:„ die Beitung sie möge und soll der Stadt Gießen und seiner Umgebung erhalten bleiben" ein berechtigter ist. Die aufstrebende Industrie," der zunehmende Handel und Verkehr der Stadt und die rührige Landwirtschaft im Umkreis erfordert es, daß eine zweite Beitung, welche es mit dem allgemeinen Wohl, mit dem Aufblühen unserer Stadt wie mit dem national- wirtschaftlichen Aufschwung des deutschen Volkes wohl meint, furz, die eine beredte Stimme der ganzen Einwohnerschaft unseres großen Verbreitungsbezirkes sein soll und werde, ein unbedingtes Erfordernis ist. Für die allgemeinen Interessen einzutreten, die Bekämpfung aller Sonderinteressen, dem Handwerker und Mittelstand wie auch der arbeitenden Bevö kerung neben Anerkennung der Verdienste unserer hohen und höchsten Stände wollen wir mit geradem Auge, ohne nach rechts und nach links zu schauen, unſere Unterſtüßung widmen. Das im vollen Maße zu ermöglichen, bazu bebürfen wir aber auch der thatkräftigsten Unterstüßung aller unserer Freunde und Gönner aus allen Kreisen. Am besten kann uns das neben der redaktionellen Mitarbeit und Berichterstattung werden, daß man uns Abonnements, und Inseratenaufträge bei allen Gelegenheiten zuweist oder empfiehlt. Die Gießener Neueste Nachrichten" fosten im Abonnement - of ipsi 10 pro Monat nur 50 Pfennige, zugestellt frei ins Haus 60 Pfg., eiu Preis, der es Jedermann ermöglicht, unsere Zeitung zu halten. Lassen Sie unsere reichlichen Mühen und Kämpfe auch fernerhin belohnt sehen; wir werden nicht ermangeln, unserer Devise: Alles für unsere Leser Alles durch unsere Leser! anges and vollauf gerecht zu werden. Redaktion und Verlag der Gießener Neueste Nachrichten. GGG GGG බල Nr. 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Juli ein Waldfest im Philosophenwald veranstaltet. Um 5 Uhr nachmittags bewegt sich der Festzug vom Oswaldsgarten durch die Neustadt über die Marktstrasse, Markt, Mäusburg, Kreuzplatz, Seltersweg, Südanlage, Bleichstrasse, Löberstrasse, Goethestrasse, Ludwigstrasse, Ludwigsplatz, Grünbergerstrasse und den Trieb nach dem Festplatze. Alsdann Festkommers mit Konzert und Tanz. Die Bürgerschaft wird freundlichst gebeten, an dem frohen Festtage teilzunehmen und ihre Häuser zu schmücken. Die Festschleifen, welche leicht sichtbar zu tragen sind und ausschliesslich zum Betreten des Festplatzes berechtigen, werden von heute ab gegen Einzeichnung in eine Liste und Zahlung von 2 Mk. für Herren( schwarzweissrot) und 1 Mk. für Damen( rotweiss) ausgegeben. Die Festteilnehmer sind zum unbeschränkten Genuss der von der Stadt gestellten Getränke und Speisen berechtigt. Schluss der Listen bei Erreichung einer bestimmten Teilnehmerzahl bleibt vorbehalten. Auf dem Festplatz werden Schleifen nicht ausgegeben. Die Listen sind aufgelegt: a. auf der Bürgermeisterei, Zimmer 15, b. bei Herrn Metzger, Seltersweg 70, c. bei Herrn Balser, Mäusburg 11, d. bei Herrn Scharmann, Lindenplatz 3. Giessen, den 24. Juni 1902. Der Festausschuss. I. A. Mecum, Bürgermeister. 22222 Liebigshöhe. Täglich Mögliche Adolf Lenhardt, Frankfurterstr. frischeMilch u. Kaffee. Höchstgewinne. 200000 600001 Prämie 150000 1 Gewinn zu 40001 Gewinn zu 100000 1. 3 Gew. zu 2000 وو י, وو وو وو 100001 6000 1 33 " H. F. Nassauer, Neuenweg, Fr. Pausch Wwe., Weserstrasse, C. Roth II. Nachf., Wallthorstr. Jos, Seeler, Ludwigstrasse Johann Seibel, Ludwigsplatz, Carl Schwaab, Hofl. Seltersweg, Ph. Schwager Ww., Marktpl., Trageser u. Meyer.Grünbergerstr., Christian Wallenfels, Marktplatz, 50000 A.& G. Wallenfels, 20000 2 Gew. z. 10000= 20000 35000 15000 = 3000 15000 20000 1000 20000 " 2000= = = وو وو دو دو وه == 5 1000 = " 10 500 = 5000 5000 29 25 200= 5000 99 5 70 100= 7000 150 735 75 60 11250 10 = 44100 20 50 500 27 100 Zentel 3 Mk., Fünftel 6 Mk., Halbe 15 Mk., Ganze 30 Mk. 75 99 400 " 27 2607 60= 156420 zu haben bei allen Kollektören 99 29 دو Loose zur ersten Klasse das دو = 25000 200= 20000 100= 40000 In Lollar: " Hch. Geissler VI. Hauptstrasse Vertretung und Lagermi Chr. Ludwig Thomas, Giessen. Bahnhofstrasse 37. Prima Schweizerkäse per Pfund 90 Pfg. Br. Limburgerkäse per Pfd. 45 Pfg. Pr. Mainzer Käse per 4 Jund Wiederverkaufsstellen. 3200 Gew. u. 1 Prämie 651420 gar. r. Schweineschmalz Pflichtfeuerwehr. Donnerstag, 26. Juni d. J., abends 8.30 Uhr auf Oswald's Garten Appell der alten und neuen Mannschaften. Die zur Entlassung kommenden Mannschaften haben Binde und Feuerlöschordnung abzuliefern. Gießen, am 14. Juni 1902. 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