Nr. 166. Erstes Blatt. Abonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Pfg, in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährlich Mt. 1.50. Gratisbeilagen: Oberhessische Familienzeitung( täglich) Oberhessische Zeitschrift für Landwirtschaft, Obst- und Gartenbau, sowie die Gießener Seifenblasen wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Montag, den 21. Juli 1902. Gießener 11. Jahrgang. Insertionsvreis: Die einspaltige Petitzeile für Gießen wie ganz Oberbessen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Pfg. sonst 15 Pfg.; Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg. Postzeitungsliste No. 3032. Redaktion und Expedition: Gießen, Neuenweg 28. Ferusprechanschluß Nr. 362. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberhessen und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Druck und Verlag der Gießener Verlagsdruckerei, vorm. Wilh. Keller'sche Buchdruckerei,( gegr. 1783); für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießen Politische Nachrichten. Berlin. Der Schußverband mittlerer und fleinerer Buderfabriken gegen die Gefahren der Brüsseler Buderkonvention wurde hier gegründet. Auch die fleineren Weißzuckerfabriken werden gegen die großen Raffinierten einen Schußverband gründen. - Berlin, 19. Juli. Für den in Brüssel tagenden panarmenischen Stongreß beginnt man auch in Deutsch land eine Reihe von Philantropen zu interessieren. Von der deutschen Regierung hat die panarmenische Bewegung nicht die geringste Förderung und Unterstützung zu erwarten. Die Einnahmen der preußisch- hessischen Eisenbahnbetriebsgemeinschaft ergeben im Juni gegen das Vorjahr: beim Personenverkehr weniger 271,000( 0,8 Prozent), beim Güterverkehr eine Mehreinnahme von 656,000 ( 1 Prozent). Vom 1. April bis Ende Juni sind die Einnahmen aus dem Personenverkehr gegen das Vorjahr um 4,048,000( 4 Prozent) zurückgegangen. Die Einnahmen aus dem Güterverfehr sind um 2.194,000 ( 1 Prozent) gestiegen. Die Mindereinnahme aus dem Personenverkehr ist so groß, weil im Jahre 1902 das Osterfest in den März fiel. Der Güterverkehr hatte Der Güterverkehr hatte 3 Arbeitstage mehr gegen das Vorjahr. Zieht man den entsprechenden Betrag ab, so würde sich eine erhebliche Mindereinnahme gegen das Vorjahr ergeben. Zu der Nachricht, daß Professor Rudolf Virchow in letzter Zeit wiederholt von Anfällen allgemeiner Schwäche befallen worden sei, wird berichtet, daß eine unmittelbare Gefahr nicht vorhanden ist. Von anderer Seite erfahren wir, daß sich der Zustand des Geheimrath Professor Virchow inzwischen erheblich gebessert hat. Es laufen täglich Briefe und Telegramme ein, in welchen Erkundigungen über das Befinden Virchows eingezogen werden. - = Dem Antrage der Vereinigung von Handelsfammern des niederrheinisch westfälischen Industriebezirks an den Reichskanzler um Beseitigung der Gerichtsferien, da diese Ferien sich mit einer geordneten unverzögerten Rechtspflege nicht in Einklang bringen lassen und bei dem Verkehrs- und Wirtschaftsleben der Gegenwart nicht mehr entsprechen, hat sich auch die Handelskammer in Saarbrücken angeschlossen. Die Kammer erkennt den Antrag als durchaus gerechtfertigt an und wird in gleicher Weiser bei dem Reichskanzler vorstellig werden Wie wir schon erwähnten, hat der Justizminister bei seiner Anwesenheit in Essen geäußert, daß diese Eingabe nicht berückfichtigt werden könnte. Da sich aber jetzt schon die In eigener Sache Richter. Roman von L. Haidheim. ( Nachdruck verboten.) Euer Gnaden müssen gut ausschreiten, es ist eine starke Stunde und bald Abend", sagte er, dankbar für die ungewohnte Spende von 10 Streuzern. Graf Ebern blickte auf seine feinen Stiefeletten; der Weg glänzte verdächtig, es hatte viel geregnet. " Ist fein Wagen zu haben?" doch, Euer Gnaden, aber die Pferde des Wirts holen heute Kohlen." Ohne ein weiteres Wort schritt Graf Joseph fort, seine fleine Tasche, sein einziges Gepäckstück, in der Hand. " Sie wollen das Testament machen! Ich muß dabei sein. Ich muß Großvater sprechen! Ich bin verloren, wenn er mich im Stich läßt! Es ist meine einzige Hülfe!" Das waren die Gedanken, welche in wilder Unruhe durch den Geiſt Graf Joseph Eberns huschten und ihn vorwärts trieben, wie gejagt. Gewöhnt an ein gänzlich unthätiges Genußleben, unbesorgt das Geld verstreuend, welches seine Mutter ihm hinterlassen und nur immer an das Vergnügen der gegenwärtigen und kommenden Stunde denkend, hatte er weder seine physische noch moralische Straft jemals ausgebildet. Jest sah er sich urplöglich, obwohl vielfach von seinem Banfier gewarnt, dem Nichts gegenüber und fühlte fich förperlich und geistig zusammenbrechen, in Hinblick auf die vollständige Armut, an die er in grenzenlosem Leichtsinn nie gedacht. War er doch ein Graf Joseph Ebern, dem man all die Jahre bereitwillig borgte- bis- ja, bis es sich wohl ausgesprochen haben mochte, daß ihm die Schulden über dem Kopfe zusammenschlugen. Aber er war doch der rechte Enkel seines Großvaters, des Grafen Heinz Nepomuk Ebern- Klaino! Der Gedanke, der ihn in verschiedenen fritischen Lagen, d. h. in Geldnöten, oft getröstet, berfing plößlich nicht mehr in der Stunde wirklicher Not. Sein Banfier hatte ihm seinen Hinweis darauf, den er mit so viel hochmütiger Sicherheit gemacht, dahin beantwortet, daß er ihm mit starrer Höflichkeit erwiderte: Sollten Sie in Unkenntnis darüber sein, daß Ihr Herr Großvater sich von seinem ältesten Sohne bei Gelegenheit von Deisen Heirat völlig losgesagt? Daß er Ihren Vater enterbt Lund ihm die Abschrift seines Testaments zugesandt hat? Sollten Stimmen für die Beseitigung der den Handelsstand schädigenden Ferien bedeutend vermehrt haben und die meisten Kammern sich der Eingabe anschließen, kann der Justizminister sich nicht so leicht darüber hinwegsetzen und er muß die Angelegenheit in Erwägung ziehen. Die„ Rhein- Westf. 3tg." erhält darüber gung ziehen. Die„ Rhein- Westf. 3tg." erhält darüber folgende Mitteilung: Der Justizminister hat die preußischen Gerichtspräsidenten angewiesen, ihm über die Frage der Aufhebung der Gerichtsferien schriftliche die Frage der Aufhebung der Gerichtsferien schriftliche Gutachten zu erstatten". Mehr als platonische Liebe schaut aus dieser Anordnung nicht heraus. Es giebt in Preußen wohl über 80 unbesoldete Assessoren, die gern bereit wären, einige Hundert Mark während der Ferienmonate zu verdienen. Um Beseitigung der Gerichtsferien sind auch die Aeltesten der Berliner Kaufmannschaft beim Reichs fanzler eingekommen. Sie weisen darauf hin, daß eine Verteilung der Beurlaubungen über einen längeren Zeitraum stattfinden könnten. Soweit durch Familienund sonstige Rücksichten eine Steigerung der Beurlaub ungen in der Zeit des Hochsommers bedingt sein sollte, würde sich durch Einstellung von kommissarisch zu beschäftigenden Hilfsrichtern während dieser Zeit Abhilfe schaffen lassen. Bei der großen Menge unbesoldeter Assessoren werde es an der erforderlichen Anzahl von Persönlichkeiten nicht fehlen. Jedenfalls fönnten verwaltungstechnische Interessen nicht die Beibehaltung eines Zustandes rechtfertigen, welcher einer Rechtsverweigerung während eines Teils des Jahres in wichtigen Zweigen des Geschäftslebens gleichkommt. Gerade aus den Kreisen des mittleren und Kleingewerbes sei geltend gemacht worden, daß nicht selten das Institut der Gerichtsferien von schlechten Zahlern benutzt werde, um sich der Erfüllung ihrer Verbindlichkeiten zu entziehen. Insbesondere machen sich derartige Mißstände im Nähmaschinen- und Fahrradhandel bemerkbar. Zum mindesten wird daher eine Ausdehnung des Begriffes der Feriensachen auf Warenklagen, besonders bei Objekten unter 300 Mt. gefordert. Münster i. W. zur Universität erhoben. Wie aus Münster in Westfalen gemeldet wird, ist die dortige Akademie durch eine königliche Urkunde vom 1. ds. zur Universität erhoben worden. Zur Polenbewegung. Der Kammerherr von Morawski soll in Berlin bei einem der Minister gewesen sein und diesen ersucht haben, er möchte den Kaiser bestimmen, daß er seine Reise nach Posen auf das nächste Jahr verschiebt. Sie vergessen haben, Herr Graf, daß Sie und ich niemals au unsere Briefe an den Herrn Großvater Antwort erhielten? Dort, wo der alte Herr lebt, fennt man ihn und seinen unbeugsamen Born auf seine ganze Familie und niemand glaubt dort daran, daß er sich je würde erweichen lassen. Haben Sie aber diese Hoffnung und wer wollte sich wundern, wenn Sie nach dem Strohhalm griffen?- so reisen Sie zu dem alten Manne und sehen Sie, was zu erreichen." Keinen Gulden mehr im Vermögen, außer der eleganten Junggeselleneinrichtung, die der Möbelhändler und Dekorateur ihm schon hatte pfänden lassen, nichts gelernt um sich sein Brot zu verdienen, faul und energielos von Natur und noch mehr durch die Gewohnheit des Nichtsthuns, was sollte aus ihm werden? Dumm war Graf Joseph nicht und offene Augen hatte er auch; sein Urteil über die Welt, in der er bis jetzt gelebt, ließ an nüchterner Klarheit nichts zu wünschen übrig und demzufolge machte er sich auch keinerlei Illusionen: Wenn Großvater nicht half, andere thaten es sicherlich nicht. - Er muß helfen! Ich bin der einzige des Namens! Meine Mutter- nun ja fie war feine Ebenbürtige-! Nun -! Mein Vater hätte einen flügeren Streich machen tönnen-! ja Unerfreuliche Erinnerungen an schlimme Bilder, die sich seinem Gedächtnis in den frühen Knabenjahren eingeprägt, mochte er nicht weiter ausdenken. Sie saßen da in seinem Innern fest unzerstörbar fest, schien es; aber so lange er überhaupt denken konnte, hatte er sich nie getraut sich klar zu machen, was sie bedeuteten. Liebe zu der Mutter Ehrfurcht und Liebe- hatte er nie für sie gekannt. Sie selbst kaum. Sie hatte ihn von sich gegeben in eine Pension; selten sah er sie und dann immer als Dame der großen Welt, umgeben von fremden Herren und einem Lurus, der dem armen Pensionszögling ganz königlich borgekommen. Als sie starb, war er ihr Erbe- wozu sollte er sich noch länger mit Lernen quälen? Und heute ein Bettler mußte er stöhnend zu Fuß durch den Schmut waten zu dem Großvater, der von dem Sohn ſeiner Mutter nichts wissen wollte, nie hatte wissen wollen, sonst hätte er doch wohl ein einziges Mal nach ihm sich ertundigt! Auch er wußte nichts, garnichts von dem alten Manne, als was der Bankier und hier und da Fremde ihm gesagt: Ein harter, herzloser Geizhals, ein Sonderling, aber einer der ersten Herren Böhmens, hoch angesehen, lange politisch wichtig, persona grata bei dem Kaiser und dem deutschen Adel, jezt aber ein alter - Zum Ministerwechsel in Bayern. Graf Crailsheim hat zu einem Interviewer gesagt: Ein formelles Entlassungsgesuch des Kultusministers Dr. von Landmann liege noch nicht vor, trotzdem stehe der Abgang desselben fest. Sehr entschieden verwahrte er sich gegen den Vorwurf, von Landmann sei von seinen Minister- Kollegen desavouirt und dadurch zum Rücktritt gezwungen worden. Das Ministerium habe den Kultusminister bis zum Schluß des Landtages halten wollen, doch habe dieser erklärt, sein nervöser Zustand gestatte ihm unter feinen Umständen weiter an den Arbeiten teilzunehmen. Justizminister Freiherr von Leonrod bleibe im Amte. Die Augen- Operation, der er sich unterziehen mußte, sei völlig gelungen. Herr von Landmann werde zu einem entsprechenden Amte berufen werden, sobald ein solches frei ist. In Bezug auf die jetzige Taftif des Centrums in der bayrischen Kammer sagte Graf Grailsheim, diese Schädigung der Kunst- Interessen wird den Regenten höchst empfindlich berühren. Dresden, 19. Juli. Wie aus Dresden gemeldet wird, ist im Befinden des seit ciniger Zeit schwer erkrankten Kriegsministers von der Planit eine bedenkliche Wendung eingeDer Kriegsminister hat sein Abschiedsgesuch dem Könige unterbreitet. Die Genehmigung des Rücktritts dürfte außer Zweifel sein. treten. Der Herzog Karl Eduard von SachsenKoburg und Gotha wurde am Samstag 18 Jahre alt. Die Königin Wilhelmine von Holland ist mit dem Prinz Gemahl Heinrich und der KöniginMutter am Samstag Vormittag nach Schloß Loo abgereist. Das zahlreich erschienene Publikum bereitete der Königin herzliche Ovationen. Dem niederländischen Kongreß, welcher demnächst in Courtrai tagen wird, werden außer Botha auch Dewet und Delarey, welche inzwischen in Europa eintreffen, beiwohnen. Man spricht sogar bon der Möglichkeit einer Teilnahme des Präsidenten Krüger. Wien, 20. Juli. Der Parteitag der deutschen Sozialdemokraten Oesterreichs wird am 15. August in Aussig seinen Anfang nehmen. 100 Der Kaiser von Oesterreich verlieh dem Regierungspräsidenten Dr. v. Heydebrand und der Lasa in Breslau das Großkreuz des Franz- Josefordens. * Wien, 18. Juli. Für heute den 21. Juli wurde im hiesigen Auswärtigen Amte eine Sigung der österreichischungarischen Zoll- und Handels- Konferenz einberufen, in welcher u. a. über die Gesamtlage, wie sie durch die letzte schwacher Greis, an die Achtzig. So hatte ihm gelegentlich der Banfier Auskunft gegeben über den Alten. Diese Mitteilungen interessierten ihn nie, bis zu dem Moment, wo die Schlinge, in die er seinen Hals gesteckt, sich zuzog. Aber da, da wurden sie ihm wichtig und eine trogige Sicherheit feimte in ihm auf:„ Er ist doch mein Großvater! Ich bin ein Ebern, er darf und fann mich nicht fallen lassen!" So vereinsamt und vernachlässigt von aller Verwandten liebe war er aufgewachsen, daß er nicht einmal wußte, ob feines Vaters verschollener Bruder, von dem ihm irgend jemand einst erzählt, Kinder gehabt, oder nicht? Es wurde dunkel, neuer Regen drohte. Seine Füße waren ganz durchnäßt, die Handtasche, die feine Toilettengläser und Büchschen aus edelstem Krystall mit vergoldeten Verschlüssen ent hielt, wurde, wie es schien, immer schwerer. Ein Bauer begegnete ihm. Wohin geht der Weg nach Krapolno?" Wollen Euer Gnaden aufs Schloß? Dort links die Allee; nach dem Dorfe gehts noch eine Strede weiter geradeaus." Der Mann jah ihn neugierig forschend an. Wenn Sie der fremde Herr Doftor find, fommen Sie wohl schon zu spät; es steht schlecht, versehen ist der Herr Graf heute morgen schon", sagte er. 3u spät? Es darf nicht sein! Es darf nicht!" Graf Joseph rannte vorwärts, der Schweiß floß ihm von der Stirn. Wenn ich ihn nur noch eine Viertelstunde. Ein Sterbender hat Einsicht von der ganzen Wisere des Lebens, er hängt nicht mehr am Gold; es rührt sich doch auch ein Gefühl für die Seinen" Mit solchen Gedanken lief er durch die Allee von alten schon fast entblätterten Linden, wo der Schmuß noch tiefer war. als auf der Landstraße. Endlich! Er stand vor einem offenen Thor, das schief und zerbrochen zwischen mächtigen aufgemauerten Thorpfeilern hing. welche das Wappen der Ebern trugen; dasselbe zu erkennen war es schon zu dunkel, er wußte, daß es die mächtigen Hauer eines Wildschweines waren, vereinigt mit den verschiedenen Wappen= zeichen hoher anderer Familien, die durch Heirat und zugebrachten Besiz den Eberns verwandt geworden. Keinen Gedanken verschwendete Graf Joseph daran. Nichts fannte er von all diesen Dingen, aber heute konnte er nur an das eine denken:„ Ich bin seines ältesten Sohnes einziger Nach. tomme, ich bin sein rechtmäßiger Erbe!" 160. Oberhessische Familienzeitung. Es ist ein Erfolg, muß ich felbst zugeben. " Dies eine", sagte er, wird Sie in Erstaunen ſegen. Ueberdies ist es ein paar Wanderer find ahnungslos aufdasjenige, bei dem es mir am meisten darauf anfam, es gut acuewimen. zu bekommen Diesen Druck dau nur eine halbe ihn dabei anzurempeln." schießen dort heute den ganzen Tag. Seite 2. Es hätte keinen 3wed, ungeduldig, und ich sage Euch, er muß heute au finden sein, ., Aber sicher sind sie jest wieder zurüd!" rief Mrs. Ryan heute ghendicht" Nr. 165. Oberhessische Familienzeitung. Seite 3. der Voruntersuchung über den Einsturz des Glockenturmes von Die Agenzia Stefant" veröffentlicht folgende Note: suchungskommission und der Behörden ſiegen, lembie Ginheitlichkeit in der Leitung zur Freilen Der Einsturz des Markusturmes in Benedig. mmern bezwecken, wobei alles verwendbare Material aufbewahrt und alles gemiffion bei Beurteilung der Same pon Wert San Marco in einer Versammlung der UnterDer Unterrichtsminister teilte nach Beendigung sein tönnte Note der russischen Regierung hinsichtlich der Zucker- Konferenz für die Konferenz- Staaten entstanden ist, sowie über den neuen ostindischen Zucker- Prämien- Ausgleich- Zoll und die Weintlausel beraten soll. Wien, 21. Juli. Die Lemberger Grünwaldfeier ergab durch Verkauf von Demonstrationsfarten, durch Sammlungen etc. einen Reinertrag von 6000 kronen. Das Komitee beschloß, dafür Actien der Posener Hypotheken- Creditbank anzukaufen zur Errichtung einer Grünwald- Stiftung, deren Zinsen der Lemberger Gemeinderat alljährlich am 15. Juli zu nationalen Zwecken mit besonderer Berücksichtigung des polnischen Volfsbildungs- Vereins verwenden soll. - Desterreich- Ungarn. Der hochoffiziöse Maggyar Nemzet meldet, im Falle des Zustandekommens des Boll- und Handels- Büudnisses zwischen Oesterreich und Ungarn würde dasselbe auf 10 Jahre geschlossen werden. In gleicher Weise würden auch die Handelsverträge 10 Jahre laufen. Paris, 19. Juli. Ministerpräsident Combes empfing gestern Abend die Oberin des Ordens St. Vincent de Paul, der größten Frauen- Kongregation Frankreichs. Dieselbe teilte dem Kabinettschef mit, daß sie bereit sei, ihren Orden den gesetzlichen Bestimmungen zu unterwerfen. Frankreich. Pariser Blätter berichten, der Papst bereite eine Protestnote gegen die von der französischen Regierung neuerdings gegen die Kongregationen erlaffenen Verfügungen vor. Desgleichen sollen zahlreiech Bischöfe beabsichtigen, sich direkt an den Präsidenten Loubet zu wenden, um diesen auf das ungesetzliche, der getroffenen Maßnahmen aufmerksam zu machen. Außer den in der Presse erlassenen Protest- Rundgebungen wird nunmehr auch eine Interpellation des katholischen Senators Chamalard angekündigt. Mehrere Bürgermeister beabsichtigen, ihr Amt niederzulegen, falls die fongreganistischen Schulen in ihren Bezirken geschlossen werden sollten. Auch der Erzbischof von Paris hat eine Protestschrift an die Regierung gesandt. In Bain fanden Gendarmerie und Polizeiagenten die Schule der Ordens- Schwestern von Bäuerinnen besetzt, welche mit Heugabeln bewaffnet waren. In St. Ambroise hatten sich mehrere Personen in die Schule einschließen lassen, um dieselbe zu verteidigen. - ziehen und verspricht Maßnahmen zu treffen, um, weitere Konflikte zu verhindern. Man hofft, daß durch die Entsendung des als energisch bekannten Schemsi Pascha weitere Zusammenstöße in Zukunft hintan gehalten werden. Zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und dem Papst sind Vereinbarungen ihrer religiösen Interessenfragen auf den Philippinen getroffen worden. Giessener Cagesneuigkeiten. ** Von der Universität. Am schwarzen Brett sind folgende Preisaufgaben für das Jahr 1902-03 angeschlagen: Das Thema der theologischen Fakultät lautet: Der Erzbischof von Paris und der Bischof von Autun sandten an den Präsidenten Loubet ein Schreiben, worin alle Freiheiten für alle Franzosen verlangt und die Aufmerksamkeit des Präsidenten darauf gelenkt wird, daß durch die von der Regierung angeordnete Schließ der fongreganistischen Schulen ein ungerecht fertigter Eingriff in die Rechte der Familie erfolgt sei. Die Bischöfe stüßen sich in ihrem Schreiben auf die bon Loubet bei Gelegenheit seiner letzten Reise durch die Provinz gethane Aeußerung, Frankreich bedürfe der Ruhe. Diese Ruhe könne nicht durch Rechtsverletzungen wie die jetzt begonnenen erzielt werden. Lord Salisbury will sich gänzlich ins Privats leben zurückziehen und nunmehr auch auf seine Stellung als Karden of the cinque ports( Hüter der fünf Häfen) Verzicht leisten. Salisbury hat dieserhalb schon mit dem Könige konferirt und dessen Einverständnis erhalten. Cha m- berlain soll die ebenso ehrenvolle als einträgliche Sinefure erhalten als Dank dafür, daß er bei Salisburys Rücktritt seine Person nicht in den Vordergrund geschoben hat. Neueste zwischenfälle auf der Balkanbalbinsel. " Die Anschauung Melanchthons vom Gottesdienst." Die juristische Fakultät stellt als Preisaufgabe: " Die civilrechtliche Haftung des Staates und der Gemeinden für ihre Beamten: Die Themata der medizinischen Fakultät lauten: 1. Für den akademischen Preis:„ Bedeutung und Erfolge der Schieloperation. 2. Für den Balserpreis: Die Natur der bei Katatonie zu beobachtenden Muskelzustände soll unter Anwendung graphischer Registriermethoden untersucht werden." Konstantinopel, 20. Juli. Der Minister des Aeußern Tewfik Pascha teilte gestern dem montenegrinischen Gesandten mit, daß 2000 Montenegriner die Grenze überschritten und die türkischen Truppen umzingelt hätten. Die Pforte verlangt, daß die Montenegriner sich zurückDie philosophische Fakultät stellt für das Jahr 1902-03 folgende Aufgaben: 1. Archäologische Aufgabe:„ Die Entwicklung der Wagengruppe in der griechischen und rö nischen Kunst." 2. Philosophische Aufgabe:„ Experimentelle Untersuchung der beim Nachzeichnen von Linien und Winkeln entstehenden Größenfehler." 3. Physikalische Aufgabe: Förderung in der Kenntnis von der elektrischen Leitfähigkeit der Luft." 4. Chemische Aufgabe:„ Vergleichende Untersuchung elektrischer Verfahren zur Halogenisirung von Kohlenstoffverbindungen." 5. Griechisch- philologische Aufgabe: ,, De die Griechisch- philologische natali a Graecis et Romanis celebrato quaestiones instituantur." fteuer im R fabt betrug in nahme feit 1. 52839,80 ME 1891,70 ME ** Der V bad foll nach Mart betrage De führenden Meister prüfungen, sowie die geplante Einführung des Befähigungsnachweises für die Baugewerbe Die seitens der Vertreter vorgebrachten Wünsche und Anfragen bezüglich der Meisterprüfungen fanden in zufriedenstellender Weise ihre Erledigung und Beantwortung durch den mitanwesenden Vorsißenden der Meisterprüfungstommission für die Provinz Oberhessen, und fam man insbe besondere darüber zu einem gemeinsamen Ziele, daß für die Prüflinge in der ersten Zeit sogenannte Vorbereitungsfurse in die Hand zu nehmen, um den Prüflingen auf dem Gebiete der theoretischen Anforderungen die erforderlichen Unterweisungen fostenlos zu Teil werden zu lassen. Außerdem sollen durch Besprechungen über die Ausführung der Meisterprüfungen im allgemeinen noch in den Ortsgewerbevereinen der vorgenannten Orte unter deren Mitgliedern mehr Klarheit im Interesse der Prüflinge herbeigeführt werden. Bezüglich Beantwortung des Fragebogens über den geplanten Befähigungsnachweis für die Baugewerbe, ging einstimmig die Ansicht in begutachtender Weise dahin, daß die Ablegung der Meisterprüfung gemäß§ 133 der Gewerbeordnung nebst den dazu erlassenen Ausführungsbestimmungen bereits den Befähigungsnachweis über die selbständige Ausführung von Arbeiten in den bezüglichen Baugewerben unter strenger Kontrole erbringen müsse, und somit weitere Maßnahmen ganz überflüssig seien; im Gegenteil die klaren Bestimmungen der Gewerbeordnung unvorteilhaft beeinträchtigen würden. Auch sollte den Befähigungsnachweis durch Ablegung der Meisterprüfung nicht blos der Bauhandwerker eines bestimmt abgegrenzten Gewerbes erbringen, sondern auch der Bauunternehmer, welcher in mehreren Gewerben thätig ist, und zwar für jedes Ge= werbe gesondert, wie solches der Sinn und die Fassung der Gewerbeordnung bezüglich des Meistertitel zum Ausdruck bringt. Die Akademischen Preise betragen je 180 Mark, der Preis der Balserstiftung besteht in den ungefähr 500 Mark betragenden Zinsen des Stiftungskapitals. Die Bewerbungsschriften sind vor dem 1. Mai 1903 einzusenden und an die betreffende Fakultät oder den Dekan derselben zu adressiren. Die Arbeiten sind mit einem Motto zu bezeichnen und es ist ihnen ein das gleiche Motto tragendes verschlossenes Couvert beizugeben, das den Namen des Verfassers enthält. Jede Bewerbungsschrift darf nur einen Verfasser haben. Nur diejenigen sind berechtigt, sich um den Preis zu bewerben, die wenigstens in dem auf die Ausschreibung der betreffenden Preisaufgabe folgenden Wintersemester der Landes- Universität ais Studierende angehören. Auch der Diez preis gelangt im Jahre 1904 wieder zur Vergebung. Arbeiten, die sich um den Preis bewerben, sind bis zum 1. Mai 1904 bei der LandesUniversität einzureichen. Es ist nicht Erfordernis, daß der Bewerber sich noch auf der Universität befindet, sondern nur, daß er einen erheblichen Teil seiner Studien in Gießen absolviert hat. Die Bewerbung ist an feine Nationalität gebunden. ** Der Großherzog empfing am Samstag den Oberstaatsanwalt Theobald und den Staatsanwalt Hoos von Gießen. ** Der Bezirksausschuß Gießen des Landesgewerbevereins hielt gestern unter dem Vorsiße des Herrn Petri II. eine Sigung mit den Vertretern aus Gießen, Lich, Grünberg, Lollar, Londorf und Homberg a. D. ab, und behandelte die erstmalig durchzuDas neue Berliner Rettungsleitersystem. Waarenhaus Mar Laserstein- Berlin Wörtherstr. 29 235 15X9 C 539 Spec. Brautausstattungen Miguren Tricot's Seid Max Las Waesche Fabrik] Gimen Conf Wortherstr Vorderansicht ** Cirkus Walles. Außer dem Sperrsit waren die anderen Pläge auch gestern Abend alle gedrängt voll. Die Dressurleistungen sind vorzüglich. Ungeheuere Heiterfeit rief der störrische Esel hervor, der mit Geschickt und den erdenklichsten Tricks jeden Reiter abzuwerfen verstand, ein Zeichen, daß Freund„ Langohr" meist nicht so dumi ist, wie er aussieht. Die musterhaften Vorführungen der Frau Walles sind großartig zu nennen. Zur Erheiterung der Besucher des Circus trugen während den Zwischenaklen die beiden Clown bei. Am besten sieht man sich selbst die Leistungen der Akrobaten einmal an. ** Verein deutscher Studenten. Ende dieses Monats begeht der Hessische Gauderband der Vereine Deutscher Studenten sein zehnjähriges St ftungsfest, verbunden mit einem Kartellfest der südwestdeutschen Vereine Deutscher Studenten im Kyffhäuserverband. Die Hauptfeier findet zu Lindenfels 1. D. und einem noch näher zu bestimmenden Ort an der Bergstraße statt. ** Schnellzugverbindung HamburgFrankfurt a. M. Wie wir erfahren, werden die Sommer- Schnellzüge Abfahrt Hamburg H 9.35 Vorm., Ankunft Frankfurt a. M. 8.02 Abends und Abfahrt Frankfurt a. M. 9.35 Vorm., Ankunft Hamburg 7.41 Abends, die seither mit dem 20. September in Wegfall kamen, in diesem Jahre bis zum 20. Oktober verkehren. Diese über Hildesheim- Göttingen- Bebra laufenden Züge bieten eine bedeutend günstigere Reiseverbindung zwischen den genannten Städten, als die kurz vor diesen liegenden Tages- Schnellzügen, da sie zur Fahrt von Hamburg nach Frankfurt a. M. 1 Stunde 2 Minuten und in umgekehrter Richtung 1 Stunde 7 Minuten weniger Fahrzeit gebrauchen und bessere Anschlüsse in Lehrte nach dem Harz, sowie über Bebra in der Richtung nach Eisenach- Lichtenfels oder über Elm nach Würzburg München bieten als jene. ** Die Einnahme an Wechselstempel. ** welcher geften war aus all beffen, jen au Rheinbe je brider die Gigha and H Jug Durch brüderlic Corpore warer Offenbach, Ma Benburg und beiden Corps wurden d 1g, beraten. Dar Feuerlöschwei Bunft 3: lleb Dieburg) fiel Obligatorisch Itchen Freise Friedberg: Seitdem vor nunmehr zwei Jahren die großen Brände von Warenhäusern in Rirdorf und Braunschweig die Gefährlichkeit dieser Gebäude dargethan hatten, in denen nicht nur Angestellte dieser Häuser eingeschlossen ihren Tod fanden, sondern die geradezu zu einer Hölle für die in den oberen Stockwerken wohnenden Privatleute wurden, sind von den Polizeibehörden der größeren Städte eingehende Erwägungen angestellt worden, wie die Gefährlichkeit solcher Brände nach Möglichkeit zu verringern sei. In erster Linie wurde dementsprechend für eine zweckmäßigere innere Einrichtung der Warenhäuser ge= jorgt. Zweitens aber suchte man nach Mitteln, um den Bewohnern der oberen Stockwerke die Möglichkeit zu gewähren, sobald ihnen der Weg über brennende oder verqualmte Treppen versperrt ist, schnellstens ins Freie zu gelangen, wenn auch die rettende Feuerwehr mit dem Sprungtuch noch nicht zur Stelle ist. Man hat sich daher in Berlin für das amerikanische Rettungsleitersystem entschieden, wie es sich dort in den engbevölkerten Stadtteilen an jeder Mietskaserne befindet und an Front und Rückseite des Hauses vom ersten Stock bis zum Dach empor reicht. Versuchsweise ist in Berlin bei Dem Warenhause von M. Laserstein, Wörther- Straße 29, dieses amerikanische Rettungsleitersystem eingeführt worden. Das Warenhaus bildet ein Eckhaus. Es sind an demjelben insg samt vier solcher Leitern angebracht worden, eine in der Wörther Straße, eine in der Rykestraße und zwei solche Leitern an der Hofseite des Hauses. Unsere Abbildung zeigt uns eine solche Leiter, von vorn und von der Seite. Die Leiter fällt aus der Ferne gar nicht auf, da sie in der Farbe des Hausanstriches gehalten ist, sie entstellt also das Haus durchaus nicht, wie das in Amerika der Fall ist. beantragen, Feuerwehren ebenfalls an fucht werden, betr. ein 2 und Punkt Sind alle flichtigen Pe inwieweit er hilfeboten? Jm legten( 8 feld beantrag 1904 in Alsfel Subiläums be entichloß fich im Jahre 190 an der Reihe lauf des Fes Die Leiter beginnt etwa 42 Mtr. über dem Erdboden, kann also unbefugten, Dieben oder Einbrechern, nicht zur Erleichterung ihres Handwerks dienen, wie so oft von Gegnern dieses Systems behauptet wurde. Andererseits ist die Höhe nicht so groß, daß, wenn die Feuerwehr bei einem Brande mit ihren Hilfsleitern noch nicht zur Stelle ist, ein Mensch, der sich mit den Händen an der untersten Sprosse gehalten hat, sich nicht gefahrlos fallen lassen könnte. Die Sprossen sind 40 Ctm. von einander entfernt. Die Leiter führt zwischen den Erkerseitenfenstern auf der einen Seite und den nächsten Frontfenstern auf der andern Seite in die Höhe. Sie kann von beiden Fenstern aus leicht erreicht werden. Um dieses Gewinnen der Leiter noch gefahrloser zu machen, ist zwischen den Fenstern eine Art Schutzgitter um die Leiter errichtet, an dem sich der vor dem Feuer Fliehende halten kann. Die Gitter sind unten mit einer Art vergittertem Fußboden versehen, vor der Leiter befindet sich jedoch eine etwa 1/2 Mtr. breite Seffnung, so daß eine Person ungehindert durch das Gitter hindurch die Leiter auf- und abklettern fann. Es wird hierdurch ermöglicht, daß eine Person an einer andern, die in dem Seiten Schutzgitter steht, vorbeiklettern kann. So fönnen Feuerwehrleute ungehindert durch Flüchtige ihre Pflicht thun. Bisher hat dieses System noch keine Gelegenheit gehabt, fich in Deutschland zu bewähren. Hoffentlich wird sich auch diese Gelegenheit nicht finden. Wenn man aber nach den Erfolgen, die dieses System in Amerika gehabt hat, urteilen kann, so dürfte die Einführung desselben in Deutschland der Berliner Polizeiverwaltung als eines ihrer größten Verdienste angerechnet werden. Ansicht Das neue Berliner Rettungsleitersystem. 10 6 0 Moter für überflüff wo Feuerwe an fröhlichen ** Bom fahrerbun erfolgte die f lands vor der der Sternwand ging es zum des Bundestag ibergab das grüßte Oberb Säfte. Nad Böfling bega An dem Prei 200 Vereine, hmackvollsten Großen Renn mußten infolg verschoben we der Gießener Berein und Aus F § Studen mittag 5 Uh Zweck der bersicheru gemeine Stub des Rettors Dr. Niese leit universität G Raffel abgeid Berlejung. D Beilagene Re Brundiaglid eine Stimme Unfallberfiber S Me Qualität T Der Pfund 2 ir Siefen üb madt entip ondern es b uder faufen Gleid RS geplante Ein e Baugewerbe nsche und Unen in zufrieden wortung durch erprüfungstom m man insbe le, daß für die rbereitungsfurfe auf dem Ges derlichen Unteren. Außerdem ng der Meister ewerbevereinen En mehr Alar werden. Be den geplanten augewerbe, r Weise dahin mäß§ 133 da Ausführungs weis über die ben bezüglichen gen müsse, und ten; im Gegen Ordnung unbor en Befäbigungsg nicht blos der Enzten Gewerbes hmer, welcher für jedes Ge die Faffung der zum Ausdrud rsiz waren die ängt boll. Die e Heiterfeit rief id und den er verstand, ein so dumm ist, ngen der Frau rheiterung der wischenaften die sich selbst die dieses Monats Deutscher Stu inden mit einem tscher Studenten et zu Linden menden Drt an Hamburg1, werden die H9.35 Vorm., und Abfahrt Hamburg 7.41 er in Wegfall ober berkehren. bra laufenden eiseverbindung die kurz vor sie zur Fahrt nde 2 Minuten e 7 Minuten e Anschlüffe in in der Richtung Im nach Würz felstempel. arenhäusern in at die geradezu te wurden, sind atten, in denen Warenhäuser ge iteuer im Kaiserlichen Oberpostdirektionsbezirk Darmtadt betrug im Monat Juni 16 830,70 Mt., die Einnahme seit 1. April I. 3. beträgt 50 948,10 Mr. gegen 52 839,80 mf. im gleichen Zeitraum des Vorjahres oder 1891,70 Mf. weniger. ** Der Ueberschuß des 29. Gauturn festes zu Buzbach soll nach der vorläufigen Feststellung annähernd 2000 Mart betragen. ** Der 19. hessische Feuerwehrtag, welcher gestern, Sonntag in Bad Nauheim stattfand, war aus allen Bezirken des Landes gut besucht. Die Oberheffen, jene aus dem Vogelsberg, gaben brüderlich den Rheinheffen, jene von der Nahe und dem Donnersberg brüderlich die Hand und denen aus dem Lande der Eicheln und Hackeln begegnete man nicht minder herzlich. Durch die ganze Festversammlung ging ein Zug brüderlicher Harmonie. Am stärksten resp. in corpore waren vertreten die Wehren aus Homburg, Offenbach, Mainz, Gießen, Darmstadt, Schotten, NeuIsenburg und Zwingenberg. Gießen war durch seine beiden Corps vertreten. Am Tage vorher, dent Samstag, wurden die zur Tagesordnung angemeldeten Punkte beraten. Damm- Friedberg gab über die Statistik des Feuerlöschwesen im Großherzogtum Näheres bekannt. Bunft 3: Ueber Mängel im Feuerlöschwesen( Ref. VölkerDieburg) fiel aus. Punkt 4:„ Antrag der Feuerwehr Nidda: Obligatorische Einführung der Kreisfeuerwehrtage in sämtlichen Streisen" wurde angenommen. Bunft 5: Antrag Friedberg: Die Versammlung wolle bei der Regierung beantragen, daß die Gradabzeichen, Singnale 2c. der Feuerwehren einheitlich gesetzlich geregelt werde wurde ebenfalls angenommen. Es soll bei der Regierung versucht werden, diesen Beschluß durchzubringen. Punkt 6: betr. ein Antrag des Oberhessischen Verbandes und Punft 7: Antrag der Feuerwehr Langgöns: sind alle Bahnstreckenarbeiter oder nur die verflichtigen Personen vom Feuerwehrdienste befreit und inwieweit erstreckt sich die Befreiung auf die Postaushilfsboten? wurden von der Tagesordnung abgesetzt. Jm letzten( 8.) Punkte war von der Feuerwehr Alsfeld beantragt, den 20. Hess. Feuerwehrtag im Jahre 1904 in Alsfeld abzuhalten, gelegentlich des 50jährigen Jubiläums der dortigen Wehr. Die Versammlung entschloß sich aber, den nächsten Feuerwehrtag erst im Jahre 1906 einzuberufen und zwar, da Stackenburg an der Reihe ist, nach Gernsheim. Ueber den Verlauf des Festes am Sonntag zu referieren, halten wir für überflüssig. Das Publikum weiß ganz gut, daß wo Feuerwehren zu Festlichkeiten zusammenkommen, es an fröhlichen Gesichtern nie fehlt. fanden. Wetlar. Am Samstag blickte Herr Schleucher auf| Inlandes, sowie den ausländischen Diasporen Erwähnung eine 50jährige Thätigkeit als Lehrer zurück. Es gab dies dem Lehrerkollegium und der Kreisschulinspektion Veranlassung zu einer Feier, zu welcher auch inspektion Veranlassung zu einer Feier, zu welcher auch die Schuljugend ihren Teil dazu beitrug. Herr Kreisschulinspektor Pfarrer Deibel- Dutenhofen ehrte den Jubilar durch eine Ansprache und die Kollegen ließen ihm ein Bild der Königin Louise überreichen. k. Butzbach, 21. Juli. Auf dem 19. Verbandsschießen des Mittelrhein. Schüßenbundes hat sich Herr Gustav Vogt von Mittelrhein. Schüßenbundes hat sich Herr Gustav Vogt von hier den 5. Preis auf die Standfestscheibe Neustadt erschossen. Der Preis, ein Kasten mit filb. Bested, repräsentirt den Wert von 200 Mark. Frankfurt a. M., 20. Juli. Auf 100 Teile Milch 340 Teile Wasser ergab die Untersuchung des Beuges, welches der Milchhändler Reinhard Kaiser aus Niederursel als Milch in seiner Kanne hatte. Das hiesige Schöffengericht verurteilte den gräulichen Pantscher zu 150 Mt. Geldstrafe. Frankfurt a. M., 20. Juli. Am Freitag starb hier nach längerem Leiden Karl Schaffner, eine in Turnerkreisen sehr bekannte Persönlichkeit. Fünfzig Jahre Sparkassenrechner ist nunmehr der Rechner Gg. Wittich in Neu- Isenburg. Die Kasse ehrte den Jubilar gebührend. Die Zahlen und Geldmünzen möchte man wissen, welche dem Jubilar durch den Kopf resp. durch die Hand in diesem halben Säculum gegangen sind. Wir wünschen diesem Herrn, ein Muster von Ehrlichkeit, noch lange Rüftigkeit. Vom Main, 20. Juli. In Dettelbach schoß der 10jährige Neffe des Kaufmanns Michael Leuchsner aus Unvorsichtig feit seinem Onkel eine Kugel in die Brust. Die Lunge wurde verlegt. Der Zustand des Kranken ist besorgniserregend. Der Fabritarbeiter Klein aus Waigoldshausen wurde verhaftet, weil er seinen 11jährigen Sohn derart gezüchtigt hat, daß der Tod eintrat. - Mainz. Am 13. Juli wurde Herr Prof. Dr. Schäfer zum Diözesanpräses der Marianischen Sodalitäten der Diözese Mainz ernannt. Aus Nassau. Der Lehrermangel muß sich sehr fühlbar machen. Wie mitgeteilt wird, ist bei Lehrern, die seit Jahren schon in den Ruhestand getreten sind, angefragt worden, ob sie wieder in Dienst zu treten geneigt seien. Bezüglich der Abrechnung von Dienstjahren sollen annehmbare Bedingungen gestellt worden sein. Ueber das Jahresfest des Zweigvereins Grünberg des Gustav Adolf- Vereins, welches gestern in Allendorf a. d. L. gefeiert wurde, wird uns von einem guten Anhänger der Sache Folgendes geschrieben: Das Fest begann in der freund** Vom Bundestag des Deutschen Radlichen Kirche unter sehr zahlreicher Zuhörerschaft, zumeist fahrerbundes. Kassel, 21. Juli. Samstag Vormittag erfolgte die feierliche Einholung der ans allen Gauen Deutschlands vor den Thoren Kassels eingetroffenen Teilnehmer an der Sternwanderfahrt zum Bundestage. In festlichen Zuge ging es zum Festplatz; hierauf folgte die offizielle Eröffnung des Bundestages im Hanusch- Saale. Der Dresdener Gau übergab das Bundesbanner an den Gau Kassel, dann begrüßte Oberbürgermeister Müller mit herzlichen Worten die Nach einer Ansprache des Bun sesvorsitzenden Gäste. Böfling begann der Bundesausschuß seine Beratungen. An dem Preiskorso gestern Sonntag beteiligten sich etwa 200 Vereine, die Marburger hatten ihre Räder am geschmackvollsten geschmückt. Die Nachmittags angesetz en Großen Rennen, sowie das große Volksfest im Atttenpark mußten infolge des eingetretenen starken Regens auf Montag verschoben werden. Aus dem hiesigen Bezirke beteiligten sich der Gießener Radfahr- Verein 1885, der Weglarer RadfahrVerein und die beiden Radfahr- Vereine aus Marburg. Aus Hessen und nachbargebieten. § Studentenversammlung in Marburg. Samstag Nach mittag 5 Uhr fand in der Aula der Universität zum Zweck der Besprechung des Planes einer Unfallberſicherung für Studiererende eine allDr. Niese leitete. Er brachte den von unserer Nachbarder Dorfbewohner, auch eine große Zahl Freunde der Sache war von auswärts erschienen. Der Gottesdienst begann um 1/2 Uhr. Als Festprediger war der Geistliche von Heuchelheim berufen, welcher den Altardienst mit Gebet, Liturgie und Verlesung des 65. Psalms schloß. Nach dem Hauptlied, in welches die zahlreiche Zuhörerschaft fräftig einstimmte, begann der eigentliche Gottesdienst. Der überaus tiefen Eindruck machenden Predigt lagen die Worte aus dem Briefe St. Judä:„ Laſſet uns Gutes thun, zu allermeist an den Glaubensgenossen" zu Grunde. Nach Beendigung des Gottesdienstes erstattete Herr Professor Stamm aus Gießen den Rechenschaftsbericht der genannten Zweigvereine und hob in demselben hervor, daß in früherer Zeit, da die Verkehrswege noch im Argen lagen, die evangelischen Christen noch sehr isoliert waren, so daß z. B. in der Diözese Mainz, somie der in Cöln, nicht ein einziger evangelischer Christ sich befand; erst als der Verkehr sich gesteigert durch die zahlreichen Bahnverbindungen, wurden katholische und evangelische Christen einander näher gebracht. Durch die Bewegungen auf konfessionellem Gebiete, besonders in Desterreich, welche hauptsächlich durch Schrift und Wort des Gustav Adolf- Vereins angeregt worden iſt, namentlich durch seine zündenden Schriften:„ 203 ca. 600 Geistliche und Mönche Viele Kirchen, Schulen und entsprechende PfarrerIn erster Linie des Rektors Professor D. Jülicher der Prorektor Prof. befanden, stattgefunden. der oberen Stock universität Gießen mit der Gesellschaft Nordstern in wohnungen sind durch den Gustav Adolf- Verein entnnende oder ver Kassel abgeschlossenen Unfallversicherungsvertrag zur standen, auch die großen Segen bringenden Schwestern auch die rettende Verlesung. Die Versammlung faßte mit allen gegen vereine in der Krankenpflege sind Schöpfungen des ich daher in Berlin eine Stimme eine von Herrn Geheimrat Küster vor Vereins. Es wurden in dem flar abgefaßten und rechoct in den eng geschlagene Resolution, wonach sich die Versammlung vernehmlich vorgetragenen Rechenschaftsberichte sehr intert ift in Berlin bei Unfallversicherung für Studierende einverstanden erklärt. cikanische Rettungs Es sind an dem Wörther Straße, aufes. Unsere AbDie Leiter fällt aus halten ist, fie ent t in alfo unbefugten, men, wie so oft bon nicht so groß, daß nicht zur Stelle if alten hat, fich nicht grundsätzlich Abschluß Leider habe, wie ja zur Genüge bekannt, durch den Zusammenbruch der Leipziger Bank das Vereinsvermögen, welches zum teil bei dieser Bank angelegt war, eine Schädigung von 80 000 Mark erlitten, welche Summe nun wieder durch geringere Zuwendungen an bedrängte evangelische Gemeinden ersetzt werden müsse. Heftige Propagandas gegen evangelische Christen sowie den Gustav Adolf- Verein werden jetzt von Polen inszeniert, welchen freilich mehr politische Tendenzen zu Grunde liegen. Durch die zahlreichen Spenden, welche, wie an geführt, an evangelische Gemeinden des In- und Auslandes zugewendet wurden, sind 200 Pfarrhäuser und 854 Schulwohnungen entstanden. Die Kollekten nach Beendigung des Gottesdienstes brachten 44 Mark und einige Pfennige ein. Der Nachmittagsgottesdienst begann um 2 Uhr, nach demselben fand noch eine Zusammenkunft von Gemeindeangehörigen und auswärtigen Gästen im Freien statt, welche aber leider durch eingetretenen Regen abgekürzt werden mußte. Glücklicher Weise fonnte aber der sehr zündende Vortrag des Geistlichen Kostmann von Kirchberg beendigt werden, in welchem so prägnant die Verfolgungen geschildet wurden, welche die ev. Christen früher und namentlich in Frankreich, durch die Hugenotten erlitten und welche ihren Höhepunkt in der Bartolomäusnacht 1562 durch ein furchtbares Blutbad, Pariser Bluthochzeit genannt, erreichten, so daß in einer einzigen Nacht viele Hunderte hingemordet wurden. Nach Schluß der Feier wurden von dem Ortsgeistlichen Herrn Pfarrer Eckstein noch Worte des Dankes für die eingegangenen Spenden, sowie des zahlreichen Festbesuchs ausgesprochen. Ein jeder Festteilnehmer wird gleich mir in festlicher Stimmung zu seinem Heim zurückgekehrt sein. Vermischtes. m. * Berlin, 21. Juli. Gestern Morgen erschoß der 32 Jahre alte aus Böhmen gebürtigte Gürtler Friedrich Stahr seine 28 jährige Frau und dann sich selbst vor den Augen ihrer beiden Kinder. Die Frau hatte sich geweigert, ihren Mann wieder bei sich aufzunehmen, da sie nicht an ein friedliches Zusammleben glaubte. * Die 49. Generalversammlung der Katholifen Deutschlands findet vom 24. bis 28. August in Mannheim statt. Neueste Nachrichten. * Aus Hamburg wurde uns heute früh folgende Trauernachricht( bereits durch Extrablatt bekannt gegeben) depeschiert: Der HamburgAmerikanische Packetfahrt- Dampfer Hansa", weler Passagiere nach Curhaven beförderte, überrannte um Mitternacht bei Nienstedten den von Blankenese zurückkehrenden Passagierdampfer ,, Brimus", worauf sich der„ Gesangverein Treue" befand.„ Primus“ wurde durchschnitten und fant aus Eilbeck Hamburg mit etwa 190 Passagieren sofort. Ueber 100 Personen ertranfen. 3ft Pfeiffer& Diller's Kaffee- Essenz nicht geradezu unübertroffen? Bestehen Sie darauf, die echte Original- Dose zu er= halten, die beste von Allen! Briefkasten. Lieber Briefkastenonkel, Sie werden um Beantwortung folgender Fragen gebeten: 1. Werden die Mitglieder des Großherzogl. Ortsgerich tes vereidigt? 2. Wieviel Ortsgerichtsmänner gehören zur Abfassung einer ortsgerichtlichen Taxation? 3. Sind die tarierenden Dctsgerichtsmänner - sämtlich - verpflichtet, die Hofraithen von der Kellersohle bis zum Dachboden zu begehen? 4. Sind für Gießen neuere statistische Normen vorhanden, wonach nicht sachverständige Gutachter ein ortsgerichtliches Taratum abgeben dürfen in Bezug auf Frage i? Die Beantwortung für heute war des Raumes wegen nicht möglich). Wir verweisen eie auf unsere Beiträge des Vereins bei den evangelischen Christen des morgige Nummer. Frdl. Gruß. D. Red. 5252525 Nur ges. erl. Serienloose! Nächste Ziehung 1. Aug. Jährl. 12 Zieh. m.abw.Haupttr Meine wöchentlich frisch gebrannten Kaffee's von vorzüglicher Mark: 300 000, 120000 Qualität und Ausgiebigkeit empfehle ich ,, ohne Porzellan- Zugabe" ver Pfund 20, 30 und 40 Pfg. billiger und kann sich jede kluge Hausfrau für diesen überzahlten Betrag nicht nur etwas Gediegeneres und ein ihrem Ge 90000,45000,30000etc. Jedes Loos ein Treffer. Monatl. Beitrag Mk. 10( 2 5.-) Anmeld. umgeh. erb, an: H. 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Nukcokes Nr. 2 Bei Entnahme von mindestens 200 Centnern: Stückcokes Dußcokes Nr. 1 Nußcokes Nr. 2 Für Cofesabnehmer, welche zwei und mehr Doppelwaggon 8 bezichen, ermäßigt sich der Preis um weitere 5 Pfg. pro Centner. Für Anfuhr an das Haus werden 5 Pfennig für den Centner berechnet. NB. Sofern das Verbringen der Gofes bis zu 6 Centnern - auf die betr. Lagerpläge( Keller, Stall 2c.) mit feinem außergewöhnlichen Zeitaufwand verbunden ist, geschieht dies ohne besondere Vergütung. Im Gaswerk findet nur ein Verkauf von über 5 Centner Cofes statt; dagegen bleibt bei folgenden biesigen Firmen der Kleinverkauf unserer Gascokes von 1 bis 5 Centner bestehen, nämlich bei den Herren: Joh. Jischer, Alicestraße 19, H. Hof, Löwengasse 11 und Bahnhofstraße 33, Gebr. Kahl, Frankfurterstraße 151, Ed. Klinkel, Bahnhofstraße 10, Emil Lot, Kirchenplatz 9, Emil Bistor Nachfolger, Marktstraße 10, Georg Schäfer, Licherstraße 2, Auguft Strud, Bismarckstraße 6, Georg Unverzagt, Kaplansgasse 5, Pflichtfeuerwehr. Dor er tag den 24. Jult d. J., abends 8.30 Uhr im Turmhause am Brand: Bekanntmachung. In der Zeit vom 12. bis 19. Juli wu den in hiesiger Stadt Frühkartoffeln Steinstraße 11. Saaterbsen gefunden: 1 Brille, 1 Serviette, zu haben. 1 Brosche und 1Schuhmachermaß. berloren: 1 Portemonnaie mit 55-60 Mr. Inhalt und 1 Corallenkettchen. entflogen ist: 1 grauer Papagei und 1 Kanarienbogel. zu haben bei G. Simon, Grabenstraße. Nr. 166 onnementspre haus gebracht Butiebellagen: Oberbeffifche Be Bartenbau, fotie Hambura, 33. Uebung der 3. und 4. Rotte.gebenenfangsberechtigten berhilfe 8. Blutſtod. Timerman, Gießen, am 18. Juli 1902. Traber, Branddirektor. Steins- Garten. Mittwoch den 23. Juli: Großes Extra- Konzert zum Besten des Invalidendant ausgeführt. Diese Firmen berechnen obenstehende Preise unserer Gascotes| samt Anfuhr wie das Gaswert und verabfolgen dieselben auch in Mengen unter 5 Centnern. Die Preise unserer Gascofes für die Abnehmer außerhalb der Gemarkung Gießen ermäßigen sich um den Betrag der Octroirückvergütung von 4 Pfennig für den Gentner. Gießen, 16. April 1902. Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen. Große Einkaufsreise habe ich gemacht. Und hab' der Kundschaft wirklich preiswerte Schuhe mitgebracht. Darum fönnen Sie leicht Geld erben, Sobald Sie Ihre Schuhe bei Springmann sich erwerben. In großen Massen sind die Schuhe dort am Lager, Schöne frische Ware' s ist doch näher nicht hier zu sagen. Ein Jeder soll gleich darnach gehen, Die hübschen Schuhe zu besehen. Bei Anna Springmann nur allein, 1519 Anfana 8 Uhr. Krauße, Großh. Musikdirektor. Eintritt 50 Bfa. Contentia. ( Wohlthätigkeits- Verein.) Samstag, den 28. ds. Mts. statutgem. Generalversammlung bei Mitglied Brottengeier ,, Orpheum" Schanzenstr. Tagesordnung: 1. 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