Nr. 138. Erstes Blatt. Mittwoch, den 18. Juni 1902. Abonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährlich Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberhessische Familienzeitung( täglich) Oberheifische Zeitschrift für Landwirtschaft, Obst- und Gartenbau, sowie die Gießeuer Seifenblasen wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Gießener 11. Jahrgang. Jusertionsvreis: Die einspaltige Petitzeile für Gießen wie ganz Oberhessen, die Kreise Wezlar und Marburg 10 Bfg., sonst 15 Pfg.; Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg. Postzeitungsliste No. 3032. Redaktion und Expedition: Gießen, Neuenweg 28. Neuelle Nachrichten * ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberhessen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Druck und Verlag der Gießener Verlagsdruckerei, vorm. Wilh. Keller'sche Buchdruckerei,( gegr. 1783); für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießen. Politische Nachrichten.d Darmstadt, 17. Juni Nach der Beendigung der Generaldebatte schritt die zweite Kammer heute zur Abstimmung über den Artikel 4 des Wahlge setzes, der an die Stelle des indirekten Wahlrechtes das direkte gesetzt wissen will. Der Artikel 4 wurde in namentlicher Abstimmung mit 40 gegen 5 Stimmen angenommen. * 18 0009 * Bonn. Dem Commerse, den das Korps Borussia" aus Anlaß seines 75 jährigen Bestehens heute Mittwoch in der Beethovenhalle veranstaltet, wird auch die Kaiserin beiwohnen. Der Kaiser wird das Präsidium führen und eine Rede halten.p Aus der Pfalz. Am vergangenen Samstag hat Prinz Ludwig von Bayern im Mannheimer Schloße dem Großherzog Friedrich einen Besuch abgestattet. Von verschiedenen Seiten ist dabei hervorgehoben worden, daß Prinz Ludwig seit 100 Jahren Der erste Wittelsbacher sei, der seinen Fuß in das Mannheimer Schloß gesezt habe. Ob das richtig ist oder nicht, wollen wir hier nicht untersuchen, aber das seitherige fühle Verhältnis der beiden Höfe zu einander und der Charakter des Prinzen lassen den Schluß zu, daß der Besuch den Prinzen einige Ueberwindung kostete und der Anblick der hohen Blüte der ehemaligen Residenz Karl Theodors bittere Gefühle in ihm weckte. Nach der„ Volksstimme" hat Prinz Ludwig diesen Empfindungen auch öffentlich Ausdruck verliehen, allein gerade diese Aeußerung sei von der bürgerlichen Presse unterdrückt worden. Das Blatt sagt, die von ihm eingezogenen Erkundigungen seien so übereinstimmend, daß es keinen Anstand nahm, die Berichte der Pfälzer Blätter zu ergänzen. Nach dem Souper im Direktionsgebäude der Pfälzischen Eisenbahnen hielt der Prinz vom Balkon herab eine Rede an die getreuen Pfälzer. In dieser habe er anspielend auf den Vormittags erfolgten Besuch in Mannheim u. A. geäußert:" Ich komme heute von einem schönen Fleckchen Erde, das man uns vor 100 Jahren gewaltsam entriffen hat." * Zur Germanisirung. Den Behörden ist auf höhere Weisung anbefohlen worden, die Gesuche um Abänderung eines polnischen Familiennamens in einen deutschen nach Möglichkeit zu berücksichtigen. Im Laufe der letzten Monate ist eine ganze Anzahl solcher 16] Geerteerd. Novelle von E. Vely. ( Nachdruck verboten.) Das soll wohl sein! bestätigt der Seefahrer. Wie's ist, weiß ich wie's wird, aber nicht. Das däucht ihm ein ffuger Spruch von einem Mädchen; es ist also nicht allein Geerteerd, die nachdenkt. Du bist hell! lobt er, läßt sich nichts sagen auf Dein Wort. Die, spricht Talke und setzt ihre Tasse nieder, muß ihren Sinn auf einen Kapitán haben sus Jun 21 bir sid Hoch hinaus! meint Jo. Meerie bleibt ſuumin darauf. Ich bin eine verlassene Wittwe, klagt Talfe und schiebt ihren Fußschemet hin und her. Hast Dein Anwesen zusammengehalten, meint Jo, der das Gefühl hat, sie etwas Angenehmes anhören lassen zu müssen. Halbwegs, antwortet sie unwillig. Meerie horcht auf und eilt dann hinaus, ein Schaf blöckt. Die Wittwe rührt sich nicht von ihrem Sig, sagt aber: Rann ein Unglück ſein dann fährt sie, als gäbe es Thränen zu trocknen, mit einem weißen Tuch über ihr Gesicht. Jo kommt ihr langsam näher, er hat eine freundliche und zuversichtliche Miene. Meerie sieht tüchtig nach dem Rechten beginnt er langsam und unterbricht sich selber mit einem Husten. Ein Junge ist mehr, erwidert die kleine Frau. Reich Toben hat einen ja, die! Er schüttelt den Kopfwagt aber feinen Einwurf. Ein Gefühl von Mitleid zieht in seine Brust, die blauäugige Dieerie hat all ihre Jugendjahre nichts gehört von früh bis spät, als diesen wimmernden Ton. Mag sein, daß Einer helfen kann, sagt er wie zur Entjuhuldigung und geht dem Mädchen nach um's Haus herum, wo e bei den Schafen steht. Gesuche genehmigt worden, auch solche die vor Jahren abgelehnt worden sind. Zum Befinden des sächsischen Königs liegen heute folgende Meldungen vor: Nachdem gestern die Aerzte und die Hofgesellschaft große Besorgnis wegen des Befindens des Königs gehegt hatten, herrscht heute Morgen eine hoffnungsfreudigere Stimmung. Der König nahm um 11 Uhr wieder Vorträge in Regierungssachen entgegen. Mit Wehmut und einiger Besorgnis sieht man dem morgigen 49. Hochzeitstage des Königspaares entwerden muß. gegen, da der König vor Gemütsbewegungen bewahrt Die deutsche überseeische Auswanderung betrug im Mai d. J. 3520 Personen gegen 2569 im Mai v. J. Aus deutschen Häfen wurden im Mai d. I. neben 2778 deutschen Auswanderern noch 32004 Angehörige fremder Staaten befördert. Frankreich. Die Kosten, welche durch die HumbertAffaire verursacht werden, belaufen sich auf durchschnitlich 400 Francs pro Tag. Die Telegramme, welche in dieser Sache nach dem Auslande gesandt wurden, haben bisher 30000 Francs und die Versendung der Haftbefehle 15 000 Francs erfordert. 110 0000 元 016 Ein fürftliches Brautpaar. Herzog Siegfried von Bayern. Preussischer Landtag. Das Haus hielt gestern Dienstag seine letzte Geschäftsfißung in dieser Session ab und erledigte eine große Anzahl von Petitionen von meist persönlicher und lokaler Bedeutung. Petitionen um reichsgefeßliche Regelung des Geheimmittelwesens und um Erhöhung des Volksschullehrer- Dienst- Einfommens wurden der Regierung als Material überwiesen. Heute Mittwoch erfolgt in gemeinsamer Sitzung beider. Häuser der Schluß des Landtags. Giessener Cagesneuigkeiten. * Ernennung. Der Gerichtsaccessist Heinrich Schlosser und Gerichtsassessor Aug. He ß, wurden zu Regierungsassessoren ernannt. - * Obwohl das Wetter am Sonntag für Ausflüge wenig geeignet schien, führte der Bauer'sche Gesang Verein doch seinen für diesen Tag angesezten Ausflug nach Greifenstein- Herborn aus. Einige wanderfeste Sänger nahmen schon früh den Weg über die Dianaburg nach dem Greifenstein. Nachdem sich Männlein und Weiblein am Endziel durch ein gutes Glas Bier und träftigen Imbiß Erzherzogin Maria Annunciata v. Oesterreich Was war's? fragt er, neben sie tretend. Hatte den Kopf durch die Latten gesteckt und sich halb gewürgt. Er blickt auf die Thiere nieder, die sich ängstlich neben einander drängen dann faßt er nach seinem Halse, wie mit einer Schlinge hat es ihn gestern dort auch gewürgt gehabt. Weiß und roth ist Meerie, Geerteerd hat eine bräunliche Haut, unter der schimmert das fremde Blut- Wartest Du auf einen Kaptein? fragt er. Er weiß es ja besser, aber es gefällt ihm, sie erröthen zu sehen es ist Männerart, mit den Gefühlen Derer zu spielen, welcher sie sicher sind. Nein, Jo Toben? Wohl auf' nen Admiral! ruft er lachend. Auch nicht. Dein Sinn geht hoch sagt Talke. Mag sein. Sie streicht dem geängstigten Thiere über den Rücken und will die Thür schließen. ❤ Hier bist Du wie die Frau über Alles! spricht Jo weiter. Sie nickt. Der Mutter halber. Könntest Du Einen über Dich regieren lassen? Käme drauf an. Jo betrachtet sie wieder, wie sie nun den Verschlag zumacht, dem Hühnervolk Futter streut, den Hund abwehrt, der an ihr emporspringt. Es ist Und die Wette hat er gethan er getbars are face Lächerlich vor den Kameraden sein, das ist eine Schande Und wenn er mun einmal Eine wählen soll, warum nicht gleich die Mecrie? Erst geht er neben ihr her, dann bleibt er plötzlich dicht vor ihr stehen. Zu einem eigenen Schiff bring ich's einmal. Warum nicht! antwortet sie. Dann hat die Alte drinnen Recht! lacht er. Meerie sieht ihn an, schließt die Lippen und wendet sich wieder ab. Meinst nicht? Die Höfe von Müncheu und Wien treten durch eine Verlobung des Herzogs Siegfried in Bayern mit Erzherzogin Maria Annunciata von Desterreich in neue ver☐ wandtschaftliche Beziehungen. Erzherzogin Maria Annunciata ist die Tochter des verstorbenen Erzherzogs Karl Ludwig aus dessen dritter Ehe mit der Infantin Maria Theresia von Portugal und somit eine Stiefschwester des österreichischen Thronfolgers Erzherzog Franz Ferdinand und eine Nichte des Kaisers Franz Josef. Herzog Siegfried ist ein Neffe des befannten Augenarztes Herzog Karl Theodor als der älteste Sohn des verstorbenen Herzogs Maximilian in Bayern und der auch verstorbenen Herzogin Amalie. sie kämpft tapfer dagegen, den Warum? sagt sie zaghaft Sinn seiner Worte auszulegen. Daß Du auf einen Kaptein gewartet hast Jo, antwortet sie halblaut, Eine, die mit sich spaßen läßt, mußt Du wo anders suchen. Da legt er ihr die Hand auf die Schulter. Ernst ist es- Meerie Möllers der Vierte, der nun Dich fragt, heißt Jo Toben. Sie thut einen Schrei, aber ein freudiger Laut ist es, und dann hebt sie die Blicke und antwortet: Es kommt ganz von Dir selber, Jo? Deern! sagt er. Da reicht sie ihm die Hand und schweigend gehen sie zu Talke, die weinerlich fragt: Was ist denn gewesen? Ich will die Meerie und sie mich, Mutter Möllers. Talke sicht das Brautpaar erstaunt an, schlägt dann die Hände zusammen und sagt: Ich bin ein armes Geschöpf. Der Mann ist todt und auf Mädchen ist kein Verlay. Im Halblicht der Hausslur faßt Jo Meerie um und zieht sie an sich, und als er dann dem Hause seiner Mutter zugeht, blickt er nicht wieder hinüber nach Geerteerd's Fenster. Jo pjeist lustig und denkt dabei, daß sich am Ende die Eine küssen läßt, wie die Andere auch er hat heute zweierlei gelernt und begriffen daß man aus einer andern Pfeife genau so rauchen fann, wie aus einem holländischen Tulpenkopf, und daß sich die Lippen einer Hellblonden ebenso gut füssen lassen, als die einer Schwarzen. - 5. In aller Morgenfrühe hat Maniel Hay seinen Lieblingssig schon wieder eingenommen von hier aus betrachtet er die Vorgänge vor den Nachbarhäusern, ruft mit barscher Stimme Geerteerd seine Befehle zu und träumt sich unter den blauen Dampfwolken in die Vergangenheit zurück. Sein eines Bein, das steif geworden ist, zwingt ihn zu diesem Leben auf der Scholle mit dem einen Auge sieht er noch schärfer, als Andere mit zweien. ( Fortsegung folgt.) Nr. 137. Oberhessische Familienzeitung. Seite 2. Dick ein. „ Aber er fiebt wie der echteste Australier aus", wandte Dann denkt 3br, er ist zu den 3wed berübergekommen? ,, Gut, mag ſein, er ist, wie er aussiebt." Wirklich, ein schöner Spaß. „ Ich glaube, es wird so sein." " igate Did brühen irgenamo persönliches Wohlbefinden man unmöglich daß er das Leben ihres Vaters gerettet batte! Uebertreibung erzählt hatte, war an sich schon genug geweien, ben fie Dick auf wundervolle Weise ohne jegliche weibliche eine wirkliche Achtung für Mr. Miles in ihr Herz zu berwenden könne, was doch wirklich das wenigste war dafür, Dieser Vorfall, zuviel Sorgfalt pflanz um Nr. 137 Kleines Feuilleton. Oberhessische Familienzeitung. schichte seiner Vergangenheit in den romantisch zermitterten Rathäusern, die im Norden von der Kunst spiegeln im grünen Rhein, in den erwürdigen, berbröckelten Ruinen seiner Felsenschlössen lesen, die sich * Deutschland, das burgenreiche, fann die GeSelte 3 bedeutendsten Sehens und gründet. geschichte Bezug hat. Techniken studiert werden, auf die deutsche Geschichte, KunstDer Entwickelungsgang von allerlei Gewerben und Instrumentenwesen, Fenerwaffen oder Spigentücher würdigkeiten des Museums, das alles enthält, was ob Sie gehören zu den Hier tann am anschaulichsten es nun chirurgisches Kultur. Luifft feft. Es redeten Pfarrer Bernbed, Kalbhenn, Büchner, Schäfer und Göbel- Wolf. gestärkt hatten, wurden einige muntere Weisen geschmettert| und nachher Ruine und Kirche besichtigt. Letztere erregte allgemeine Bewunderung durch die aus dem 17. JahrDarmstadt, 17. Juni. Die Geographische hundert kunstvoll gehaltene Stuckarbeit, auch hatte man von Gesellschaft in Lille hatte um die Erlaubnis zur der Ruine eine sehr schöne Aussicht in das romantische Dill- Besichtigung der Räume des Residenz thal. Der Abstieg wurde über Feilbach nach Herborn geschlosses und der Sammlungen nachgesucht. nommen, reiche Abwechselung an Naturschönheiten bot sich Nachdem diese Erlaubnis bereitwilligst gegeben worden dem Auge; so gings weiter durch wogende Felder und war, trafen gestern etwa 25 Angehörige der genannten grünen Buchenwald bei schönstem Wetter, bis wir gegen Gesellschaft hier ein, besuchten die Appartements des 4 Uhr Herborn erreichten. Bei Gastwirt Megler wurde Residenzschlosses und besichtigten sodann das Museum, Einkehr gehalten und nach dem folgte ein Rundgang durch die Bilder- Galerie und die Hofbibliothek. die Stadt. Zum Abendessen fanden sich die Sänger wieder bei Meşler ein, wo noch einige Stunden bei bester Stimmung verweilt wurde, bis uns der Zug 10 38 Uhr der Heimat zuführte. Der Ausflug wird allen Teilnehmern in schöner Erinnerung bleiben. * Das Abkommen zum Schuße der landwirt schaftlich nüglichen Vögel weist auf der Liste als nüßliche Vögel folgende Namen auf: Nacht- Raubvögel: Stein- und Zwergfäuze, Sperbereulen, Nachteulen oder Waldkäuze, die gewöhnliche Schleiereule, die kleine Qhreule; Kletterer: Spechte, alle Arten; Klettervögel: die Blauracke, Bienenfresser; gewöhnliche Sperlingsvögel: der Wiedehopf, Baumläufer, Mauerläufer, Blauspechte, Mauersegler, Ziegenmelfer, Nachtigallen, Blaufehlchen, Rotschwänzchen; Rotfehlchen, Schmayer, Braunellen; Grasmücken aller Art, wie gewöhnliche Grasmücken, Zaungras mücken, Gartenlaubvögel, Rohrsänger, Schilffänger, Buschrohrdrossel; Cisticolen; Goldhähnchen, Laubvögel und Zauntönige, Meisen aller Art, Fliegenfänger, Schwalben aller Arten, weiße und gelbe Bachstelzen, Pieper, Kreuzschnäbel, Goldammern und Kibize; Distelfinken und Zeifige; gewöhnliche Stare und Hirtenstare; Stelzenläufer: schwarze und weiße Störche. * Der Großherzog wird sich voraussichtlich am nächsten Sonntag nach London begeben, wo er zum 23. d. Mts. erwartet wird. * Ernennungen. Die Gerichtsaccessisten Rudolf Lauteschläger aus Darmstadt und Theodor Reinhart zu Worms wurden zu Regierungsassessoren er* Grünberg, 17. Juni. Der Kommis Valentin Maerz, der sich fürzlich im Alter von 19 Jahren vergiftete, hinterläßt 2 Bräute, die beide demnächst Mutter werden. Daher die Verzweiflung. o. Bensheim, 16. Juni. Der Architekt Ferdinand Eisenhardt in Friedberg wurde zum Hauptlehrer an unserer Gewerbeschule ernannt. * Aus Rheinhessen. Auf der landw. Ausstellung in Mannheim hat Rheinhessen bei der Preisverteilung recht gut abgeschnitten. Es entfielen auf Aussteller aus der Provinz 33 Preise und zwar ein Siegesehrenpreis, 10 erfte Preise, 13 zweite Preise, 4 dritte Preise und 5 vierte Preise und außerdem noch 4 lobende Anerkennungen. * Mainz. Seit einiger Zeit macht sich in den Arbeiterkreisen eine Bewegung bemerkbar, die darauf hinzielt, daß städtische Arbeiten nur an solche Unternehmer vergeben werden sollen, von denen die Die Liste der schädlichen Vögel lautet; zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern verabredeten Tag- Raubvögel: den Lämmergeier, Adler aller und schriftlich festgelegten Vereinbarungen über Lohn: Arten, Seeadler aller Arten, Flußadler, Gabelweihe, und Arbeitsbedingungen anerkannt worden sind. Bei Schwalbenweihe; von Falken: Gierfalken, Wander- der Beratung des Antrags in der sozialpolitischen Komfalfen, Baumfalken, Lerchenfalken aller Arten mit mission wurde er aber von einem Mitgliede der StomAusnahme der Rotfußfaiken, Turmfalken und Rötel- mission auf die Vergebung von sämmtlichen städtfalfen, den Hühnerhabicht, Sperber, Weihen; Nachtischen Arbeiten ausgedehnt. Wir stehen ganz auf dem Raubvögel: der Uhu; gewöhnliche Sperlingsvögel: Standpunkt; wenn die Arbeitgeber nicht wenig städtder Kolkrabe, die Elster, der Eichelhäher; Stelzen- ische Steuern aufzubringen haben, dann erwartet man läufer: graue und Purpur- Reiher, Rohrdommeln und auch, daß sie entsprechend unterstützt werden. Nachtweihen; Schwimmvögel: Pelikane, Kormorane, Sägetaucher- und Meertaucher. * Die Eisenbahnverwaltung zog in Erwägung. ob es nicht besser wäre, an verkehrsreichen Tagen die Bahnsteige für Nichtreisende zu sperren, weil in der Reisezeit sich sehr oft eine Ueberfüllung der Bahnhöfe durch die Angehörigen der Abreisenden bemerkbar machte. × Hessische Handwerkskammer. Am Samstag den 28. Juni, bormittags tritt der Ausschuß der Deutschen Handwerkskammern Berlin, Breslau, Darmstadt, Dortmund, Dresden, Hannover, Lübeck und München in Eisenach zu einer Sigung zusammen. Aus Hessen und Nachbargebieten. dt. Trais Horloff, 18. Juni. Seit gestern Abend 8 Uhr steht ein Teil der Grube Friedrich" ( Briquettsfabrik) in Flammen. Das Feuer, welches im Breßhause entstand, verbreitete sich mit großer Schnelligfeit auf das Ofenhaus und Mühlwerk. Ebenso ist ein Briquettlager in Brand geraten. Weithin sah man gestern Abend den Feuerschein und hörte auf größere Entfernungen das Zischen der Flammen. Bedauerlicher Weise sind zirka 12 Arbeiter durch Brandwunden mehr oder weniger geschädigt. Für 6 davon soll im Krankenhaus Hungen Unterkunft beschafft werden, während einer mit dem letzten von Gelnhausen in Gießen eintreffenden Zug( 10,30) noch gestern Abend in die Klinik gebracht wurde. Dieser hat schwere Brandwunden am Kopf, Gesicht, Armen und Händen davon getragen. Aus den der Fabrik naheliegenden Gebäude, wurde die Habe der Bewohner ausgeräumt. Es waren in den ersten 2 Stunden etwa 7 Feuerwehren zur Löscharbeit herbeigeeilt. Ueber die Ursache des Feuers ergeht man sich in Vermutungen. Leute, die zur Zeit des Feuerausbruchs auf dem Felde beschäftigt waren, sagten, sie hätten einen explosionsartigen Schlag gehört, und es sei darauf sofort eine hohe Feuergarbe aus dem Preßhaus sichtbar geworden, was vielleicht durch die Explosionserklärt neigung des feinen Kohlenstaubes leicht werden kann. Die Maschine war während des Feuers noch in Thätigkeit und man befürchtete gestern abend, da das Maschinenhaus unzugänglich war, eine Erplosion. pb. Lich, 17. Juui. Fünf Mitgliedern der freiwilligen Feuerwehr, den Herren Christian Vater, Heinrich Vater, Louis Scherf, Karl Loz und Paul Stähler wurde vom Großherzog das Ehrenzeichen für Mitglieder freiwilliger Feuerwehren verliehen. * Marburg. Vom 5. bis 7. Juli wird hier das fünfte Bundesfest des Hessischen Sänger bundes, verbunden mit der Feier des 60jährigen Bestehens des Gesangvereins„ Liederverein", abgehalten. Bis jetzt find etwa 800 Sänger und von Sen 26 Bundesvereinen 23 angemeldet. ep. Selters, 16. Juni. Der Gustav Adolf- Verein des Dekanats Büdigen feierte gestern hier sein Jahres. * Mainz wird im nächsten Frühjahr die Erbauung einer elektrischen Straßenbahnlinie in denjenigen Straßen beginnen, welche von den bestehenden Pferdebahnlinien nicht berührt werden. In erster Linie wird Mombach mit der Stadt verbunden. * Bingen, a. Rh. Das Rheinische Technikum zählt gegenwärtig fast 800 Schüler. Das große, von der Stadt mit einem Kostenaufwande von 300000 Mt. aufgeführte Gebände, reicht bei einer weiteren Vermehrung der Schülerzahl nicht ans, sodaß seitens der Direktion bereits eine Erweiterung beantragt ist. Abweisungen von Schülern mußten schon zu Ostern wegen Plazmangels erfolgen. - | Geldstrafe. Geldstrafe. Georg Lamgus aus Gießen, gleichfalls öfters vorbestraft, erhält wegen Diebstahl 2 Wochen Gefängnis.- Der Landwirt Ludwig Bingel aus Sichertshausen wird wegen Beleidigung eines Flurschüßen zu 15 Mt. Geldstrafe verurteilt. Ludwig Damm aus Eistirchen, vielfach vorbestraft, bekommt wegen Bedrohung seiner Ehefrau 6 Tage Gefängnis. * Frantfurt a. M., 17. Juni. Hier mußten gestern Kellnerinnen wegen Delirium tremens in die Jrrenanstalt gebracht werden. 2 * Wiesbaden 17. Juni. Vom Schwurgericht wurde die 23 Jahre alte Dienstmagd Karoline Münch aus Heidelberg zu 5 Jahre Zuchthaus verurteilt. Sie hat ihr 1 jähriges Stind, weil sie die Verpflegungskosten nicht mehr aufbringen konnte, unter einem Stiffen erstickt. Auch der Wormser Eisenbahnverein veranstaltete am vorigen Sonntag, an dem der Gießener Eisenbahnverein in Weilburg war, einen Ausflug und zwar nach dem Niederwald- Denkmal. Die Eisenbahndirektion Mainz hatte den Teilnehmern freie Fahrt unter Stellung eines Sonderzuges und eines Trajektbootes bis Rüdesheim und zurück gewährt. Etwa 1300 Per sonen beteiligten sich an dem Ausflug. * Zugeutgleisung bei Bebra. Gestern nachmittag 42 Uhr ist der Berlin- Frankfurter D- 3ug 6 mit 2 Wagen hinter Bebra auf freier Strecke entgleist. 3wei Passagiere sind leicht verletzt. Mit 1 Stunde Verspätung trafen die Reisenden in Frankfurt a. M. ein. m. Bezdorf, 17. Juni. Ein betrübender Unfall ereignete sich gestern in der Wagen- Abteilung der hiesigen Hauptwerkstätte. Bei dem Zuschlagen mit einem schweren Hammer auf den Seitenteil eines Waggons brach der Stiel des Hammers und letzterer flog dem Schlosser Savinsky aus Traisdorf auf den Kopf, wodurch dieser schwer verletzt niederſtürzte. V. Corbach( Waldeck), 17. Juni. In Bodenwerder hatte sich ein Lohgerber bei Bearbeitung von Nohhäuten, unter welchen sich vermutlich eine von einem an Milzbrand verendeten Tiere befunden, eine hochgradige Blutvergiftung infolge einer an dessen Stirn vorhanden gewesenen, ganz unscheinbaren Wunde, die er nur mit den Fingern berührt hatte, zugezogen. Schleunige ärztliche Hufe hat den Mann glücklich gerettet. - Aus dem Gerichtssaal. Schöffengericht. Gießen, 13. Juni. Als Vorsigender fungierte Amtsgerichtsrat Dr. Gebhart Dieselben Schöffen find anwesend wie am 13. Juni. Peter Ottmüller aus Gießen, vielfach vorbestraft, ist wegen Widerstand, Beleidigung und Unfug angeklagt. Er wegen Widerstand, Beleidigung und Unfug angeklagt. Er erhält eine Gefängnisstrafe von 2 Mon. 14 Tagen und eine Haftstrafe von 2 Wochen, die er sofort antritt. Heinrich Schmidt VIII. von Burkhardsfelten, gleichmehrfach vorbestraft, erhält wegen Körperverlegung 35 Mt. - Neueste Nachrichten. Oberbürgermeister Dr. Adides- Frankfurt wieder gewählt. Frankfurt a. M., 18. Juni. In der gestrigen Stadtverordneten- Versammlung wurde in geheimer Sigung der bisherige Oberbürgermeister Dr. Adickes mit 47 Stimmen auf weitere 12 Jahre zum Oberbürgermeister gewählt. 5 Stimmen waren weiß, während 2 Stimmen zersplittert waren. Gleichzeitig wurde der Gehalt des Oberbürgermeisters für diese zweite Amtsperiode von 24,000 Mt. auf 30,000 Mt. erhöht. Zum Befinden des sächsischen Königs. Das Aerzte Kollegium hat Dienstag beschlossen, die von der töniglichen Familie gemeinsam gewünschte Uebersiedelung des Königs nach Dresden auf das enischiedenste abzuraten. Die Schlafsucht des Königs und die Störung der Herzfunktionen sind im Laufe des Tages nicht gewichen. Es läßt sich die schmerzliche Thatsache nun nicht mehr verschleiern, daß zwar die außerordentliche Lebenskraft des Königs und die ärztliche Kunst die kritische Wendung viel. leicht noch eine Zeit lang hinausziehen aber nicht mehr verhindern können. Der Kaiser in Bonn. Unter den Huldigungen, die dem Kaiserpaare im Rhein. lande dargebracht werden, wird zweifellos der Fackelzug, den gestern Abend in Bonn 2000 Studenten dem hohen Paare zu Ehren veranstalteten, eine erste Stelle erhalten. Die Dämmerung war angebrochen, als sich der Rhein mit großen und fleinen Dampfern belebte. Die Kaiserin wurde stürmisch begrüßt, als sie den Pavillon betrat, ebenso der Kaiser, der als Borusse erschien. Sichtlich erfreut durch die Huldigungen, zog er den Borussenstürmer und verneigte sich dankend. Der imposante Zug zog sich wie eine mächtige flimmernde Linie an der Rheinanlage entlang. Die Studentenschaft in Wichs mit zahllosen Fackeln defilierte vor dem Kaiserpaar. Ein Vertreter des Wingolf hielt eine Huldigungs- Ansprache an den Kaiser in der er an die Worte erinnerte, die der Kaiser vor einem Jahre sprach: Männer sind es, die wir brauchen, mehr als je."" Der Kaiser sagte in seiner Erwiderung, er freue sich, daß grade diese Worte nicht vergessen seien. An der Begrüßungskneipe, die das Korps Borussia gestern Abend abgehalten hatte, nahm auch der Kronpring teil. London, 18. Juni. Die irische Parlamentspartei beschloß gestern einstimmig, nicht an den Krönungsfeierlichkeiten teilzunehmen und am Tage der Krönung zu der für dieselbe festgesezten Stunde eine Versammlung der irischen Partei in Dublin abzuhalten und die Lage Irlands in Beratung zu ziehen. Berlin, 18. Juni. Schwere Ausschreitungen zweier Potsdamer Unteroffiziere sind am Sonntag in Fahrland vorgekommen. Sie drangen dort in eine geschlossene Gesellschaft ein, ohne vorher um Erlaubnis gebeten zu haben und stifteten Unfrieden. Ein hierauf entstandener Wortstreit artete in Thätlichkeiten aus, bei welchem die blanke Waffe die Hauptrolle spielte. Ein der Gesellschaft angehörender junger Mann wurde durch mehrere Säbelhiebe, von denen einer lebensgefährlich sein soll, so schwer verlegt, daß er ins Krankenhaus überführt werden mußte. Gegen die Unteroffiziere ist Anzeige erstattet. Ein neues Grubenunglüd. Fünfkirchen, 18. Juni. In den Szaszvarer Kohlengruben fand eine Explosion schlagender Wetter statt. Eine Anzahl Bergleute wurden verschüttet. Bis iezt konnte erst ein Toter geborgen werden. * Die Burenführer in Europa. Haag, 18. Juni. Nach einem furzen Besuch beim Präsidenten Krüger werden Dewet Deutschland und Desterreich- Ungarn, Botha Belgien, Holland und Frankreich, Delarey Rußland und Reiß Amerika besuchen, um Gelder für die verarmten Buren- Familien zu sammeln. Dewet dürfte Anfang September in Berlin eintreffen. Schneefall in Böhmen. Prag, 18. Juni. Infolge der andauernden Schneefälle sind die Flüsse Böhmens bedenklich gestiegen, weshalb überall Ueberschwemmungsgefahr besteht. Unsere Post- Abonnenten werden in ihrem eigenen Interesse ersucht, das Abonnement auf die„ Gießener Neueste Nachrichten"( ZeitungsListe Nr. 3032) zum Preise von 1 Mt. 50 Pfg. pro 3. Quartal umgehend bei den betreffenden Postämtern erneuern zu wollen, damit am 1. Juli in der Zustellung des Da das PostBlattes feine Unterbrechung eintritt. Zeitungsamt nur die von den einzelnen Postämtern ihm aufgegebenen Exemplare zur Uebermittelung an die Abonnenten von uns annimmt, so sind wir nicht in der Lage, die durch verspätete Erneuerung des. Abonnements eingetretene Unterbrechung zu verhindern. Serie " " " " 1 " " Serie » " " Sämtliche Röcke mit Volante I V VI Ein " 11 Schwar Wollen K R Se us Gießen, gleichfall tahl 2 Wochen Ge Dig Bingel aus mg eines Flurfügen brig Damm aus mt wegen Bebrobung bten. ides- Frankfurt It. In der geftrigen in geheimer Sigung Dr. Adickes mit m Oberbürgermeister während 2 Stimmen de der Gehalt des e Amtsperiode von chen Königs. tag befchloffen, die am gewünschte Ueber auf bas enischiedenste igs und die Störung Tages nicht gewichen. atsache nun nicht mehr tliche Lebenskraft des itische Bendung viel aber nicht mehr ver onn. Raiferpaare im Rheinos der Fadelzug, den en dem hohen Baare Stelle erhalten. Die der Rhein mit großen ferin wurde stürmisch Denso der Kaiser, der rch die Huldigungen, te fich dankend. Der ige flimmernde Linie dentenschaft in Wich em Kaiserpaar. Ein Huldigungs- Ansprache e erinnerte, die der mer sind es, die wir sagte in seiner Er iese Worte nicht ver eipe, die das Korps atte, nahm auch der e Parlamentspartei an den Krönungs Tage der Krönung De eine Versammlung alten und die Lage usschreitungen zweier Sonntag in Fahr dort in eine ge her um Erlaubnis rieden. Ein hierauf Thätlichkeiten aus, Hauptrolle spielte unger Mann wurde enen einer lebens verlegt, daß et ins mußte. Gegen die unglüd n den Szaszvaret mschlagender Wetter den verschüttet. Bis 1 werden. Europa. furzen Besuch beim et Deutschland und Holland und Frank B Amerika besuchen, Buren- Familien zu September in Berlin hmen. andauernden Schnee bedenklich geftiegen gsgefahr besteht. Donnenten e ersucht, das Abonne Nachrichten"( Zeitungs 3. Quartal Bostämtern erneuern in der Zustellung des tritt. Da das Poft einzelnen Boftämte ar lebermittelung an без mt, so find wir night ätete Erneuerung rechung zu verhindern Wegen Umbau und bedeutender Vorgrösserung meiner Geschäftslokalitäten unterwerfe ich mein ganzes Warenlager einem grossen Ausverkauf 28 noilgoloT welcher am 16. Juni beginnt. Die Preisse sind für sämtliche Artikel ganz bedeutend ermässigt. Vom 16. Juni ab kommen ferner grosse Gelegenheitsposten zu folgenden Preisen zum Verkauf: ENG Waschstoffe. Serie I prima waschechte Kattune, II " do. wundervolle Streifen III extra do. " " IV prima Rips- Piqué V do. Für Kleider VI " " » V VII do. am Stück دو 12 25 " دو وو دو " 12 Kleiderstoffe. per Meter 23 Pfg. Serie I Blusenstoffe, doppelbreit 65 Pfg. 28" "" II doppelbreite, reine Wolle( Blusen- Streifen) 85 እነ " 33 III do. 110 " "" " 38 IV schwarz- weis und blauweis gestreift, 125 " 125 " " 25 48 " " " 48 und 55 60 und 65 60 دو Wollmousseline- Reste. 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Nachdem der Vorstand beschlossen aisa) daörsi bat, daß fünftig Dienstags, Mittwochs und Samstags jedesmal von 8-12 Uhr und Mittwochs auch nachmittags von 2-4UhrGeschäftstage abzuhalten sind, wird dies mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß der erste Geschäftstag im neuen Gebäude Johannesstraße 5 Mittwoch, 18. 1. Mts. abgehalten wird. 1092 Gießen, 9. Mai 1902. Donnerstag, den 19. Juni 3. Abonnements- Concert. Anfang 8 Uhr. 1175 MSI Eintritt 50 Pfg. Krauße, Großh. Musikdirektor. Der Vertreter der Spar- und ono ethtasse Gießen. se Wiener. Versteigerung. Verdingung.Donnerstag den 19. b. Wis., Die nachstehenden Unterhaltungsarbeiten an städtischen Gebäuden sollen Mittwo 25. Juni d. Js., vormittags 11 Uhr öffentlich verdungen werden. a. Weißbinderarbeit: b. Schreinerarbeit: Schlachthaus Vorm. Haus Bourgeois und Octroierhebehäuser. 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Das Prüfungszeugnis über die Gesellenprüfung, oder der Nachweis darüber, daß der Gesuchsteller die Befugnis zur Anleitung von Lehrlingen gemäß§ 129 der Gewerbe Ordnung sich erworben hat. 4. Der Nachweis über eine mindestens 3jährige Thätigkeit als Geselle. 5. Die Zeugnisse über etwaigen Besuch gewerblicher Unterrichtsan6. Ein polizeiliches Führungszeugnis. Vor der Anmeldung zur Prüfung ist an das Sekretariat der Handwerkskammer zu Darmstadt- Kiesstraße 133- eine Prüfungsgebühr in der Höhe von 25 Mark einzuzahlen und hierüber eine Quittung dem Gesuche beizulegen. 1179 Gießen, im Juni 1902. Die Meister- Prüfungskommiffion für die Provinz Oberheffen. Traber, Vorsitzender. 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