Nr. 268. Erstes Blatt. Montag, den 17. November 1902. Monement preis: in Gießen, abgebolt monatlich 50 Btg., ins Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährlich Mt. 1.50. Gratisbeilagen Oberheifische Familienzeitung( täglich) Oberheinische Zeitschrift für Landwirtschaft, Obit nud Bartenbau, sowie die Gießener Seifenblasen wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Gießener 11. Jabraang. Suctionsvreis: Die einspaltige Petitieile für Gießen wie ganz Oberbeffen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 fg. fonft 15 Pfg.; Reklamen die Petitzeile 30 refp. 40 Pfg. Postzeitungsliste No. 3032. Redaktion und Expedition: Gießen Neuenweg 28. Ferns, rechanschluß Nr. 362. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großherzoglichen Bürgermeisterei Gießen. Ein Attentat auf den König der Belgier. Brüssel, 15 November. Ein glücklicherweise mißfungener Attentatsversuch auf König Leopold versetzte heute unsere Stadt in inbeschreibliche Erregung. Der Täter ist sofort gefaßt worden; es ist ein italienischer Anardist namens Rubino, der später mit chnischer Offenheit er Märte, er habe auf den König schießen wolfen und lebiglich seinen anarchistischen Grundsätzen gemäß gehandelt. Ein ausführlicherer Bericht lautet: Am Vormittag fand in der Kathedrale St. Gudula eine Gedächtnisfeier für die verstorbene Königin statt. Derselben wohnten der König von Belgien, der Graf und die Gräfin von Flan21 dern, Prinz Albert und Prinzessin Klementine bei. Nach Beendigung der Feier begab sich der König mit den Fürstlichkeiten zu den Wagen. Der König, der bei solchen Anlässen im dalten Wagen zu fahren pflegte, hatte heute ausnahmsweise den ersten benutzt. Kaum waren die Sitze in den Wagen eingenommen, als drei Revolverschüsse erdröhnten, die die Scheiben des dritten Wagens zertrüm merten. Der Täler, welcher sich Rubino nennt und Italiener sein will, wurde sofort von den Genbarmen verhaftet, welche ihn gegen die Wut der Volksmenge beschützen mußten. Er ist Buchhalter, im Jahre 1859 zu Binardo bei Neapel geboren und seit einiger Zeit in Brüssel wohnhaft. Man glaubt, daß Rubin eigens nach Brüssel gekommen sei, um den König zu ermorden. Bei seiner Vernehmung hat Rubino ferner ausgesagt, er sei von London, wo er vergeblich Arbeit gesucht habe, nach Brüssel gekommen. Als es ihm auch hier nicht gelun gen, Arbeit zu finden, habe er sich zu seiner heutigen Tat entschlossen. Er habe sich heute Vormittag in die Gudula kirche begeben, um tort auf den König zu schießen, er habe aber die Kirche wieder verlassen, weil er befürchtete, daß er andere Menschen treffen könnte. Er habe bann in der Straße Au stelfung genommen, um dort ben Zug, in dem sich der König befand, zu erwarten. In bem Augenblick, als er auf die Wagen des Zuges schieBen wollte, hätten sich die Pferde in Trab gesetzt, sodaß er nur den dritten Wagen getroffen habe. Rubino getand ferner, Anarchist zu sein und erklärte, daß er seine Tat nicht bereue. Bei der Durchsuchung seiner Kleider fand man in seinen Taschen Ansichtskarten, welche den König und die Mitglieder der föniglichen Familie darstellten. Rubino exflärte, feinen Mitschuldigen zu haben. Wie die Indépendance Belge" meldet, gaben mehrere Personen, die sich im Augenblick der Tat in der Nähe Rubinos befanden, an, eine zweite Person habe ihn begleitet und sei dann in der Menge verschwunden. Diese habe vielleicht den Revolver, der bisher nicht aufgefunden it an sich genommen.- Der König erhielt erst bei seiner Zweite Vorstellung des Gießener Rückkehr in das Schloß Mitteilung von dem gegen ihn geplanten Anschlag; er erkundigte sich, ob irgend jemand berlegt sei. Nachdem er im Schlosse gefrühstückt hatte, reiste der König nach Groenendal ab. Deutfcher Reichstag. - Vereinsrecht und Frauenfrage. 217. Sifung. CB. Berlin, 15. November. Auf der heutigen Tagesordnung stand einmal zur Abwechslung ein anderes Thema, das Vereins- und Ver. jammlungsrecht, zu dessen Erörterung eine Petition Anaß gegeben hat, worin die Schaffung eines Reichs- Verinsgefeßes verlangt wird und worin ferner die Gleichtellung der Frauen mit den Männern im Vereinsrecht gefordert wird. Der erste Redner, der sozialdemokratische Abg. Sachse, der wirklich ein Sachse, aber in Ober ichlesien gewählt ist, schilderte in langer Rede, in welcher Weise im Königreich Sachsen das Vereinsrecht von der Polizei gehandhabt wird. Da er zugleich gegen die Zentrumspartei den Vorwurf erhob, daß sie sich mehrfach Die Störung sozialdemokratischer Versammlungen habe zu schulden kommen lassen und auch Saalabtreibungen auf dem Kerbholz habe, so rief er eine Entgegnung des Sentrumsabgeordneten Dasbach hervor, der ihm entgegnete, daß nur solche Versammlungen gestört worden icien, in denen sozialdemokratische Wölfe im Schafspelz des Zentrums einhergeschritten seien. Im übrigen mar er, wie auch der nachfolgende Redner, der nationalliberale Abg. Dr. Hieber, für eine freiere Ausgestaltung des Vereins- und Versammlungsrechtes. Hier fam es umgekehrt, wie im Liede ,, Der reichste Fürst", denn feiner prieš sein Heimatland; jeder Redner hatte seine rigenen Klagen über das eigene Land. Hieber trug seine mürttembergischen Schmerzen vor, und der wildliberale Abg Rösicke flagte über die Zustände in Preußen und lieferte gewissermaßen das Vorpostengefecht für die Gleichstellung der Frauen mit den Männern im Vereinsrecht. Hierbei trat der gewiß seltene Fall ein, daß der konservative Abg. Dr. Dertei denselben Standpunkt wie die Linke vertrat, indem er das Koalitionsrecht für die Frau forderte. Am schärfsten aber schwang die Turnierlanze für die Frau der freisinnige Dr. Müller- Meiningen. Der dänische Abg. Jessen glaubte, noch besonders eine scharfe Polizeipraris in seiner Heimat entdeckt zu haben. Der sozialdemokratische Abg. Stolle schilderte, wie die , hellen Sachsen" einmal einen Amtshauptmann heimgeschickt haben, der eine Versammlung überwachen wollte und nicht im Besize einer Legitimation war. Die Vereinsaufsicht am Eingang ließ ihn einfach nicht eintreten. Der sächsische Bundesratsbevollmächtigte Dr. Fischer, der sich angesichts der hageldichten Angriffe auf die sächsische Regierung in seiner Einsamkeit nicht wohl fühlte, | betonte, daß die sächsische Regierung allen Grund habe, scharf gegen die Sozialdemokratie vorzugehen. Der Zentrumsabgeordnete Gröber zog aus den verschiedenen lagen den Schluß, daß dort das Vereinsrecht am schlechtesten sei, wo die Toleranz vermißt werde. Abg. Baudert von der Sozialdemokratie flagte über die Polizei in Sachsen- Weimar, die einen Studenten verhindert habe, in einem Gewerkverein zu Weimar, der Stadt, wo Goethe ausrief: Mehr Licht!" einen Ver trag über den Altmeister zu halten. Der sachsen- wei marische Bundesratsbevollmächtigte Dr. Paulssen rechtfertigte die Haltung seiner Regierung. Abg. Heine betonte, daß man die Bundesratsbevollmächtigten schon zwingen werde, hier Rede und Antwort zu stehen. Im Reigen der Partikularfläger trat nunmehr der sozial demokratische Abg. Dr. Herzfeld mit einer Beschwerde über die mecklenburgische Regierung auf. Dr. Barth von der freisinnigen Bereinigung sprach nochmals über das Verbot des Vortrags über Goethe in Weimar und schloß mit der ironischen Bemerkung, das sei nicht in Abdera passiert, sondern in Weimar, der Stadt des Lichts. Nach einer kurzen Bemerkung des sozialdemo fratischen Abg. Thiele wird der Antrag, die Petition dem Reichstanzler zur Kenntnisnahme zu überweisen, angenommen. Bei der Petition um Einführung des Be fähigungsnachweises für das Bauhandwerk stellte sich die Beschlußunfähigkeit des Hauses heraus. Es trat deshalb Bertagung ein bis zum Donnerstag, ben 20, November, Die Politik. Der Kaiser in England. 1 Am Sonnabend reiste der Kaiser, geleitet von Kö nig Eduard und dem Prinzen von Wales, unter Eskorte der Norfolk Yeomanry von Sandringham ab. Er begab sich zunächst nach der Eisenbahnstation Wolferton, wo eine aus berittenen Volunteers aus Kings Lynn und Hunstanton gebildete Ehrenwache Aufstellung genommen hatte. Kurz nach elf Uhr reiste er dann allein nach entrith weiter. In Wolferton hatten vor der Ankunft der Majestäten Hunderte von Zuschauern am Wege Aufstellung genommen. Der Bahnsteig war abgesperrt. Wenige Minuten vor elf Uhr erschien unter Voraufritt der Kavallerie- Eskorte und von Spizenreitern der offene vierspännige Wagen, in welchem der Kaiser, der König und der Prinz von Wales saßen. Bei ihrer Ankunft wurden die Majestäten vom Bublikum mit herzlichen Zurufen begrüßt; die Ehrenwache präsentierte, die Musik spielte die NationalHymne. Der Kaiser, der König und der Prinz von WaLes schritten die Front der Ehrenwache ab und begaben sich sodann in das Wartezimmer des Königs, aus dem fie um elf Uhr entblößten Hauptes auf den Bahnsteig Theatervereins. allen schlechten Eigenschaften des Kindes. Aber die G. Württemberg aus der unbedeutenden Frau Linden Gastspiel von Agnes Sorma. ( Ibsens„ Nora") Gießen, 15. November.. Wir stehen unter dem Eindruck einer wahrhaft großen fünstlerischen Leistung. Niemand hat sich am bergangenen Samstag der mächtig packenden Naturfunft der Frau Sorma, ihrem hinreißenden, temperament bollen Spiel entziehen können. Das war feine müh felige Mosaifarbeit; ein einheitlicher, großer Zug ging urch ihre ganze Darstellung von Jbsens Nora hindurch. Es war vielleicht nicht ganz die Nora, wie sie sich der Dichter selbst gedacht hat; es war weit mehr. Denn Frau Sorma hat die Gestalt der Nora erst mit einem äftigen Lebensgehalt erfüllt. Ihr Kunst hat vieles begreiflich gemacht, was man dem Dichter sonst nur viderwillig zugestehen könnte. Ibsen hat sich in seinem Stück eine schwere Aufgabe gestellt, die der Dramatiker überhaupt nicht vollommen lösen fann. Er versucht hier, wie er es auch onst gethan hat, den Prozeß einer inneren Umwandlung darzustellen. Ibsen ist wie Goethe Persönlichkeit Das höchste Glück der Erdenkinder. So zeigt er denn, vie im Innern eines Menschen, der zunächst nichts wie Oberflächlichkeit und Aeußerlichkeit ist, der unentwickelt and Sind geblieben ist, unter einem mächtigen Druck eine völlige Neuschöpfung vor sich geht, so daß er als Bersönlichkeit wiedergeboren wird. Ein seelisches Bunder also, das bielen unbegreiflich bleibt, weil sie nicht erlebt haben und vielleicht auch nie erleben verden. Mit vollendeter Natürlichkeit hat nun Frau Sorma das erste Stadium der Nora vorgeführt, in dem sie so ganz ein schlecht erzogenes, verwöhntes Kind ist mit volle Größe ihrer Kunst begann sie erst da zu offenbaren, wo jener unheimliche Druck auf Nora zu wirken beginnt. Hier vermied sie es, eine frankhafte Nervosität an den Tag zu legen; sie ließ vielmehr durchblicken, eineu starken Reſt einer fräftigen, temperamentvollen daß Nora bei aller Schadhaftigkeit ihres Wesens doch Natur in sich trägt. Sie spielte sie also etwa in der gelegt hat. Dadurch machte sie es uns aber glaubhafter, Art, wie Ibsen später Frau Rita in„ Klein Epolf" andaß am Ende die Persönlichkeit in Nora zum Durchbruch fommen fönne. Vortrefflich gelang ihr auch die große Schlußscene, vor allem auch im Mienenspiel. Bei ihr liegt die Gefahr nahe, daß sich die Darstellerin von dem Dichter Frau Sorma entzückte uns dafür durch eine leidenschafts verlocken läßt, sich zum Sprachrohr seiner Ideen zu machen. liche, lebendig gespielte, höchst dramatische Auseinandersetzliche, lebendig gespielte, höchst dramatische Auseinandersetz ung mit Helmer. Dieser ist der Typus der Menschen, die pflegen; er ist ganz dem Schein ergeben, durch und nichts in sich selbst sind, wie es so die meisten zu thun durch selbstsüchtig; dazu aus lauter Selbstsucht ein pedantischer Schöngeist, ein Dilettant des Lebens. Herr Gerlach fand sich mit dieser seiner Rolle während eines großen Teils des Stückes im allgemeinen befriedigend ab; am Schlusse gelang ihm das weniger; hier störte auch ein übles Versprechen Die übrigen Darsteller gaben sich ebenfalls nach Kräften Mühe. Es ist ja freilich schwer, den richtigen Maßstab der Beurteilung zu finden, wo neben den Mitgliedern unseres Stadttheaters eine so einzigartige Künstlerin auftritt. Den Dr. Rank, diese uncrquickliche, halbgespenstige Erscheinung, die Ibsen wesent ich zur Verstärkung des Unheim lichen in das Stück hereingebracht, gab Herr Göz nicht ohne Verständnis in einer nicht ganz geeigneten Marke Herr Ramseyer erwies sich auch diesmal( als Günther) als brauchbarer Darsteller. Dagegen wußte Fräulein nicht viel zu machen. Es läge noch nahe, das Spiel der Frau Sorma mit dem von Frl. Triesch zu ver= gleichen. Allein offengesagt hat sich der Eindruck des letzteren schon zu sehr bei dem Beurteiler verwischt- geschehen wird. Sie hat uns auch für das nächste was freilich mit dem der Frau Sorma so bald nicht Theaterjahr ein Gastspiel in Aussicht gestellt. Wir wollen hoffen, daß sie Wort halten kann. Prof. Dr. J. Collin. Die von ** Städtebundtheater Gießen- Marburg. uns schon angefündigte gemeinsame Sigung der Marburger mit der Gießener Kommission fand am Samsmehrere Stunden. Die Verhandlungen versprechen, wie tag in der hiesigen Bürgermeisterei statt und dauerte wir hören, zu einem günstigen Endresultat zu führen. Die nächste Sigung wird in Bälde in Marburg stattfinden. ** Eine erfreuliche Mitteilung wird uns eben gemacht: Frau Sorma hat dem Vorsitzenden unseres Theatervereins vor ihrer Abreise am Sonntag noch das Versprechen gegeben, im nächsten Winter wiederzukommen. Als Rolle stellte sie das„ Rautendelein" in der„ Versunkenen Glocke" in Aussicht. Diese Rolle hat Frau Sorma f. 3. geschaffen und mit ihr überall auf ihren Gastspielreisen den bedeutendsten Erfolg gehabt. *=* Gastspiel Alwine Wiede. Durch das Gastspiel Alwine Wicke, die in diesen Tagen als Gat an unserem Stadttheater auftritt, wird wiederum Gelegenheit gegeben, eine Probe einer großen Kunst zu sehen. Frau Alwine Was haft von der fie und legte die Hand auf seiner genommen?" fragte er wort. fie an. Gerda ließ sich jedoch Dunner un Hagelbö! Was Arm dich das?" fuhr einschüchtern. ftets geladen neben der Es war so, wie Gerda sagte Ein unverständliches Knurren war allein die Ant,, Vater, du haft die Pistole rief ſie. Die Doppelpistole, die eine der Launen jeines einander huschten, wie Dreista lange schlagenheit und Tüchtigkeit achtet feine Vorgeseßten und Kameraden zu beachten schienen. Sellmann war ein Beamter, den Paar listige Augen herum, die alles zu sehen und nichts gelein. Unter den buschigen ein Nest spielender Schlänvoll Pfiffe und Ränke sie in hundert und Falten und Fältchen gefniffen, die fortwän en, grauen Brauen fuhren cin wegen seiner Vergher niemand überwachen, Davon wotten beibe Steffen zwischen die Fing, ich durch sein erwachtes Interesse verdie eine heimlid), daß sie mi fang drängt war. licher Unwille Richtig geraten, heiten dem Herrn Oberzollinspektor übersandt habe und Grundlage meines Planes, den ich mit allen seinen Feinmein Schlautöpfchen, das ist die tommen," rief start, dessen anfangDer fertig. bon ihm genehmigt ist. auch gomm denn. So ich begleite dich eine Strecke Doch du bist und die Ohrfeigen, mit denen ihn in sehr naher 3Zeit der GeDer solle dort Schmerzen über das Leiden seines meindeschreiber bedenten würde. In Purvos Augen leuchtete es vor Schadenfreude Polizeimann beschieb ihn nämlich ins Gemeindeamt, er frümme, einen bösen Zahn entfernen. Allein diesmal war seine Angst ungerechtfertigt. dem Herrn Gemeindeschreiber, der sich vor ausrief: yon tiefstem Mitgefühl erfüllt es, als er ießt, scheinbar hinaustraten. Der Kaiser und der König bедiеgen oarauf den Salonwagen und nahmen herzlich voneinander Abschied, wobei sie sich umarmten und auf beide Wangen füßten. Der König verließ sodann den Wagen wieBer und blieb mit dem Prinzen von Wales an der Tür bes Wagens stehen, bis der Zug sich in Bewegung sezte, Die Majestäten reichten sich zum Abschied noch einmal die Hand und riefen sich Lebewohl und Auf Wiedersehen!" zu. H Ein bayrisches Verkehrsminifterium. * In Bayern wird das Ressort eines Verkehrsministers neu ins Leben gerufen und die Anforderungen hierzu werden in den nächsten Etat eingestellt werden. Zum Ressortchef ist, wie verlautet, der seitherige Generaldirektor der Pfalzbahnen v. Lavalle ausersehen. Das deutet darauf hin, daß die in Privatbesitz besindliche Pfälzer Bahn zum Fälligkeitstermin von dem Staate übernommen werben soll. Jedenfalls soll das neue Ressort auch mit Rücksicht auf die großen Kanalpläne, denen Prinz Ludwig, der tünftige Thronerbe, großes Interesse zuwendet, geschaffen werden. Die Lage in Spanien. £ Das neue Kabinett Sagasta in Spanien ist mit Mühe und Not zu stande gebracht worden, und seine Mitglieder haben dem König bereits geschworen, aber verbessert hat sich die politische Lage nicht im geringsten, weil die Mitglieder wieder aus den alten Parteien berufen werden mußten. Wahrscheinlich wird nur die Wehrvorlage durchgehen; alle anderen geseggeberischen Maßnahmen dürften abgelehnt werden. Kurze politische Nachrichten. * Wie verlautet, will der Kaiser noch im gegenwärtigen Monat den geplanten Kongreß von Fachmännern aus dem Gebiet der Funkentelegraphie zusammenberufen, wozu Bertreter aus Schweden, England, Frankreich, Rußland, Italien, den Vereinigten Staaten usw. eingeladen werden sollen. Eine der Hauptaufgaben der Konferenz wäre, zu ermitteln, welche Vorteile die Funkentelegraphie im Kriege bietet. * Nach einer Entscheidung des Kreisausschusses in Kattowitz ist die Beschwerde gegen einen Ortsvorsteher, der in der Gemeindevertretersizung die polnische Sprache nicht zugelassen hatte, verworfen worden, weil nach dem preuBischen Landrecht die deutsche die Geschäftssprache ber Verwaltung ist. Die Anmaßung der oberschlesischen Polen geht immer weiter. * Behufs Studiums der französischen Pferdezucht wird ber Gestütsdirektor Grabensee in Celle im Auftrage des Raisers die Gestütsverwaltungen in Mittelfrankreich besuchen. * Der braunschweigische Landgerichtspräsident Dr. Debekind hat in einer sehr scharf gehaltenen Schrift gegen die von dem Landtag beschlossene Verlängerung ber Regentschaft Stellung genommen. Vor kurzem wurde er erst deshalb disziplinarisch bestraft, weil er den Herzog von Cumberland für den rechtmäßigen Souverän Jerklärt hatte. * In russischen Regierungskreisen soll der Rückgang des französischen Mittelmeergeschwaders sehr verstimmt haben. In Heeres- und Wehrfragen spricht der Freund an der Neva in Frankreich sehr lebhaft mit. Vermischtes. [ Der Inhalt einer Obstruktionsrede.] Wenn man fn diesen Tagen des Zolltaris- Kampfes die Reichstagsbe richte in den Zeitungen liest und vernimmt, daß einzelne Redner Stundenlang gesprochen haben, so staunt man unwillkürlich, daß diese langen Auseinandersetzungen von dem Redakteur in drei, vier Säßchen haben komprimiert werden können. Man wundert sich aber nicht mehr, wenn man folgenden Passus aus der dreieinhalbstündigen Drierrede des sozialdemokratischen Abgeordneten Heine be trachtet, den die ,, Germania" nach den Aufzeichnungen eines Zuhörers ihren Lesern mitteilt. Meine Herren!- heißt es dawie schwierig wird es schon in diesem großen Saale sein, sämtliche Abgeordnete herbeizurufen. Wir haben eine zwei, drei-, vier-, fünf sechs Türen. Wenn ich die beiden Türen neben dem Präsidium mitzähle, so haben wir eine-, zwei-, drei-, vierWiecke begann ihre glänzende Laufbahn am Hoftheater in Hannover und wirkte dann Jahre lang am Hoftheater zu Weimar als der erklärte Liebling des Publikums. Hier sah sie Dr. Paul Schlenther, der jetzige Direktor des Hofburgtheaters in Wien, damals Kritiker der„ Vossischen Zeitung", und bot seinen ganzen Einfluß auf, sie nach Berlin and Deutsche Theater zu bringen. Ihn unterstüßte in seinen Bemühungen Josef Kainz, der durch seine häufigen Gastspielreisen Frau Wiecke kennen gelernt hatte, und Direktor Brahm willigte in ein Gastspiel. Es war im Winter 1897. Sie gastierte als Julia und hatte sehr großen Erfolg und wurde auf fünf Jahre engagiert. Jedoch nach einem Jahre löste sie ihre Verpflichtungen an dieser Bühne, weil ein Antrag des Schillertheaters sie lockte, das bekanntlich den viels seitigsten Spielplan aller Berliner Bühnen aufweist, und gerade diese Vielseitigkeit lockte sie. Sie feierte denn auch an dieser Bühne Triumphe, die in einer derartigen Einstimmigkeit von der gesamten Berliner Presse fonstatiert wurden, wie es nur außergewöhnlich selten der Fall ist. Wir greifen hier nur zwei der Kritiken über„ Die Frau vom Meer" heraus und schrieb Julius Hart in der„ Täglichen Rundschau": Im Mittelpunkt der Darstellung stand Frau Alwine Wiecke und zog am meisten Aufmertsamkeit auf sich. Ihre Verkörperung der Ellida ist eine durchaus persönliche, eigenartige und wirkungsvolle. Man muß sich erst in ihre Auffassung hineinfinden und entdeckt dann, daß sie die Gestalt sehr lebendig gesehen und mit viel Geist und Empfindung durchlebt hat. Sie spielt sie auf die Psychologie des Doppelbewußtseins hinaus. Ein großer Kampf zweier Seelen fommt in ihr zum Ausbruch, zwei vers - - fünf sechs, sieben-, acht Türen. Wenn ich noch in Betracht ziehe, daß hinter dem Präsidium sich auch noch Ausgänge befinden ich weiß nicht, wie viele, da ich diesen Weg nie wähle ich nehme aber mur an, es wäre eine Tür, so haben wir eine-, zwei-, drei-, vier fünf, sechs, sieben-, acht--, neun Türen. Nehme ich aber an, es wären zwei Türen, dann wären es eine brei bier, fünf, sechs-, sie , zwei benTüren. Nehme ich acht, neun - zehn aber an, es gäbe drei Türen, so wären es eine-, zweidrei usw. Nun haben wir, meine Herren, im Saale einen zipei, drei-, vier-, fünf sechs sieben -acht neun Gänge; zähle ich aber die äußeren drei- A zweiGänge hinzu, so haben wir einen vier fünf sechs-, sieben-, acht, neun- zehn, elf Gänge... Da fann man es den Abgeordneten wahrhaftig nicht verdenken, wenn sie in hellen Scharen ins Restaurant flüchten. - [ Ein Kreuz 4500 Meter über dem Meere.] Auf dem steilsten Gipfel der Monte Rojagruppe, auf dem Cervino, ragt seit wenigen Tagen ein Kreuz in die Lüfte. Eine Sammlung unter den Bewohnern des Aostatales und der Mut und die Ausdauer von sechs Bergführern haben seine Aufrichtung in solcher Höhe ermöglicht. Es war fein leichtes Stück Arbeit, die acht Bestandteile des Kreuzes, das 85 Kilogramm wiegt, auf die Spitze des Berges zu schaffen. Ein Priester begleitete die Expedition, um das Kreuz zu weihen, und bei herrlich flarem Wetter, angesichts der höchsten Gipfel Europas, las er die Messe. Y[ Eine antike Leibesübung wieder modern.] Der ,, allerneueste" Sport ist jetzt wieder das Diskus- oder Scheibenwerfen, welches seit dem Altertum ganz außer Uebung gekommen war. Bei den olympischen Spielen zu Athen 1896 wurde zum ersten Male wiederum der Diskus geworfen. Anläßlich der Weltausstellung 1900 fanden ähnliche Uebungen statt, bei denen ein Desterrei cher, Janda aus Böhmen, den Preis davontrug. Er schleuderte die Scheibe 39,42 Meter weit, während der Unteroffizier Eyuard es auf 36,03 Meter brachte. Ale an deren Werfer blieben weit zurück. Man gebrauchte Scheiben, die genau Größe und Gewicht 1923 Gramm' einer antifen Scheibe besaßen. Diese war im Grab eines Athleten in Aegina gefunden worden und befindet sich im Berliner Museum. Es sind seither auch viel schwerere antite Wurfscheiben aufgefunnden worden; eine, welche im Britischen Museum zu London aufbewahrt wird, wiegt sogar nahezu fünf Kilo. [ Was afrikanischen Zechern begegnen faun,] schildert als warnendes Erempel ein Bericht der Deutsch- Ostafritanischen Zeitung. Die männlichen Bewohner einer Ortschaft des Distrikts Wikindu im Norden des Bezirks Dares- Salaam hatten außerhalb des Dorfes in einer offenen Makutihalle ein Fest gefeiert und hierbei bis spät in die Nacht hinein Goma geschlagen und Tembo getrunken. Gegen Morgen, als dann alles voll des süßen Palm weins am Boden der Makutihalle schnarchte, stattete ein Löwe der Gesellschaft einen Besuch ab und holte einen Negerjungen aus ihrer Mitte, mehrere erwachsene Schwarze dabei verleßend. Bei Tagesanbruch fand man die Ueberreste des unglücklichen Burschen im nahen Didiat. Bunte Chronit. Ein Telegramm aus Guatemala vom 9. d. ts. berichtet über einen großen Verlust an Leben und Eigentum infolge des jüngsten Ausbruches des Bulfans Santa Maria; Hunderte von Menschen sollen das Leben eingebüßt haben. - Bei Stuttgart wurde auf dem Gaekopf eine von der Studentenschaft der Technischen Hochschule und der Tierarzneischule gestiftete Bismarcksäule feierlich eingeweiht. Abends wurden Höhenfeuer abgebrannt und ein Fadelzug der Studenten durch die Stadt veranstaltet. Bei Oberhausen wurden auf den Köln- Hamburger Schnellzug abermals Revolverschüsse abgegeben. Meh rere Abteilfenster wurden zertrümmert, Passagiere sind nicht verlegt. - Im Hofe des Gerichtsgefängnisses zu Aachen wurde der Gattenmörder Franke durch den Scharfrichter Engel hardt aus Magdeburg mit der Guillotine hingerichtet. Aus Danzig ist der hochgeachtete Rechtsanwalt Thun nach Unterschlaging pon Mündelgeldern flüchtig geworden. vielmehr lebt sie da och ganz das eigentlichste, tiefste Wesen ihrer N.tur, das Liebevolle und Liebenswürdige, das schließlich ja zum vollen Durchbruch und zum Siege gelangt. Sie bereitet von Anfang an sehr fein und flug die Umwandlung vor, die sich zum Schluß vollzieht. Erst Sikung der Stadtverordneten. Gießen, 13. November. ( Forts Bung.) Boge, Sperrfig u 2. Parquet giltig. Dagnes o b.fonders auf die in meifjum und bemer Die nächsten auf der Tagesordnung stehende berufine Feder übe Stadt Punkte wurden ohne Debatte erledigt und zwar ni einigen Ausnahmen in bejahendem Sinne. Jaun machte auf die schlechten Verkehrsverhältnisse des Schiffen. bergerweges pereins in den beridten wild. ** * In Due Gießener Wal Außer Aufstellung Wt der Brod auf der Strecke von der Gartenstraße bis zur oberbe Steffels und der Eisenbahn aufmerksam, besonders bei Regenwetter auch das Graben ein Fußgänger in der peinlichsten Verlegenheit do plant jen Situation sich am Schiffenbergerwege anzusehen, Berjamalung all Die glaubt aber, daß ein Bürgersteig ohne vorherigen Gefigt, daß es jedem durch zu kommen. Dec Bürgermeister betspricht die ländeerwerb dort nicht anzulegen sein wird. nimmt der Stadtv. Krumm zur Brodpreisfrage Diecauole, mit seinem Megen Broopas 34 Benjammlung befono welger das Biod einen billigeren Bie Der Säuger Winier vergnugen unte mit bestem Selingen fagrer von Niels fo anettennenswe yeouo.ten samendur eine besonders große migl: eocrn it aber d waynen, das fuwuht olonumme.n, Die Mu mofchat. fil. shuiz Lenor) aus Frantjurt Daten Die Better Dec regen Aufgann tadeuo afieuten audy nod outd in unserer Stadt das Wort. In einer Innungsbe sammlung hatten mehrere Bäckermeister erklärt, ma tönne das Brod um 4 Pfennige billiger ve kaufen. Diese Behauptung, die durch die Presse ge gangen, ist unwidersprochen geblieben und daher könn man wohl annehmen, daß dem so ist. Ec wolle nig behaupten, daß unsere Brodpreise zu hoch seien, denn er gönne jedem seinen Verdienst, er set aber der Ansigt daß, wenn in der jetzt so theuren Zeit die Backer Preise für ein so notwendiges Nagtungsmittel w Brod herabjezen fönnen, es ein Unrecht sei, wenn die nicht geschehe, nur weil eine Wehrheit unter den Baden dies nicht will. Er bute den Bürgermeister mit de Bäckern zu verhandeln. Er sei kein Freund davo daß die Konsumenten ihren Brodbedarf von au wärtigen Bäckern beziehen, die zu den Lasten der G meinde nichts beitragen, aber er sei auch kein Freundret femfubing begin von Ringen und um einen kleinen Ring scheine css globe, auch die bei unsern Bäckern doch zu handeln. Er habe nu wu ball, weicher eben aber zu den serien doch das Vertrauen, daß sie n dohykeit uno ung zw Brodpreisfrage Konzessionen machen, wenn man ve Bauengeit über den nünftig mit ihnen verhandelt. Burgermeister Wiecu Tan. ver vercin tunn, beabsichtigt die Frage in der nächsten Woche vor douaut ist alles wellere ye Sozialpolitische Stommission zu bringen. Stadi Ju Das Winterfe hard scheint die Meinung auszusprechen, daß magten amitag verlier doch den Bäckern für ihre Ware feinen Preis vormige Turnhalle way schreiben könne. s fann ja jeder verkaufen wie traten wir nun d wolle. Stadt. Loeber bemuift, die Rede des Her weiß man wirklich Kollegen Strumm habe ihm sehr gefallen, es ließe em, der in der Aufst mit der Befolgung von dessen Vorschlag etwas erleiche.ope Gefahrung veri Die Rede des Herrn Bürgermeister gefalle ihm abe Ausfuhrung dess gar nicht. Es set auch nicht richtig, daß der Vorschlen, um Steinem no gemachi sei, das Biod um 4 Pfg. billiger zu vertause zur Berherrlichung d es habe sich nur um einen abschlag von 2 fg bagetragen haben. Wa handelt und um diesen Betrag wurden die Bäcker batrag unserer Megu leicht auch runtergehen. Der Burgermeister spricht dulos zuhoite, etyozte Wunsch und die Hoffnung aus, daß diese Besprechuteresse an den turnert der Frage in öffentlicher Sigung veranlassen mom Querpferd. Noch daß wir billigere Brodplege von unsern Badungerchor zum guten bekommen, so daß die stadtische Verwaltung Staten bet. Det vo nicht nötig hat in der Angelegenheit weitere Schrifugete Dietatter Di zu thun. - ** Giessener Cagesneuigkeiten. mer des Program Dart ungeteilte Beifall b annte man nou) etn a bet jeiner rajd) inciman b aillanten Beleuchtung ( Stadithcate..) Der morgige vend bringt 2. Klassiter Boistellung eine Wiederholung Schillers Stabale und Lieve" bet tieinen ute. Der Lanz be trittspreisen.( Loge 1,20 Wit., Saal 50, Galerie 30 angenehme Bewegu Biuleis zu dem am Donnerstag dieser woe stattfindenden Alwine Wiecke- Gaspiel sind teits von Dienstag ab in der Wunikalienhandlu von Herrn Ernst Challier zu haben. Für die Gastspiel gelten hohe Preise. billets sind mit Zuzahlung von 75 Pfg. Abonnement Hals Beteiligung an d lup des Jetes ** Der Manner amstag fein Stift tommers, der sich effccute und in jebe ejang gemeinsamer a.yen und yumoristi uglieder flossen die A gesteigen Samst Bateiligung der Verei Die Gießener Neuesten Nachora purot tatt Großes Preisschi bet der Erzählung des Lingſtrand fſteigen buntlete Schatten richten werden auf 55 Orten gas presidi über sie herauf, da bemächtigt sich ihrer die andere Welt, da wird sie sich ihres zweiten Lebens bewußt, das sie nun immer tiefer verstrickt und zu vernichten droht. Und gerade in dieser funstvollen Steigerung, in dem Wechsel der Zustände, in dem Kampf liegt der proße Reiz und Wert dieser Darst lung. Sie ist weit mehr als nur eine Studie am Krantenbett. Es tommen in ihr große und starte Gefühle zum Ausbruch, sie wirkt durchaus selisch und innerlich und offenbart die hohe geiſtige Welt, die dem Dr. Müller- Führer schrieb in der Kreuzzeitung": Frau Alwine Wiede in der Rolle der Ellida Wangel erwies sich als eine Charakter Darstellerin allerersten Ranges. Sie ging so vollständig in ihrer Aufgabe auf, daß man die Wirklichkeit selbst vor sich zu sehen glaubte, und zwar am meisten da, wo sie ihr geheimnisvolles Traumleben vor ihrem Manne enthüllte. Es wird je enfalls außerordentliches Interesse erregen, diese Darstellung auch hier genießen zu fönnen. Wir glauben nach diesen Aussprüchen anderer berufener Kritiker eines großen Genusses versichert zu sein, wird uns doch hierbei der Genuß geboten, eine Künstlerin fennen zu lernen, die den von Emanuel Reichert und Josef Kainz unterstüßten den von Emanuel Reichert und Josef Kainz unterſtüßten neuen Stil der Schauspieltunst als mutige Vorfämpferin zur Geltung bringt. Wir hoffen, daß unsere Leser es sich nicht tunst zu genießen. schiedene Leben rinnen ihr in- und durcheinander. Wenn entgehen lassen werden, diese Probe moderner Schauspie sie auf die Bühne tritt, dann ist sie nicht von vornherein die durch und durch zerrüttete, frankhafte Nachtwandlerin, lesen. Meine gesammte Auflage nachweislich 2500. Immerstugentiub sen, wachis 8 Laye Suntaltung war bishe mten doch oen besten Dem Siegen tann f Septunt beteiligen und dateraden un uge Juterejfenten dar Der zugleich in meinem Verlag scheinende Bote Feldathal wird bereits auf 26 Ort gelesen und durch eigene Boten v breitet. aus dem Ohm Aus hellen u Max Albin Klein. ( Inh. der vorm. Keller'schen Druckerei, gegr. 178 Neuhinzutretende Abonnente erhalten unsere Zeitung Ende dieses Monats gratis. bi te dec hiesige 0000000 Für Unter aller Gara Welssweine, per Li Rotwein( echter Ingelhe versendet in Gebinden 12 Flaschen an P.Chr.Saal Nieder0000000 erordneten. Ben, 13. November Boge, Sperrsiz und 1. Barquett und 40 Pfg. für 2. Parquet giltig. □ Agnes oorma- Gastspiel. Wir machen noch besonders auf die in heutiger Nummer abgedruckte Kritik afmeatham und bemerken, daß voa jest an regelmaßig eine | Sonntag in dem Vereinslokal Fr. Weinrich sein Winter| fest, verbunden mit Konzert und theatralischen Aufführungen. Sämtliche vorgetragenen Chorlieder wurden gut ausgeführt und ernteten ungeteilten Beifall. Auch wollen wir nicht unerwähnt laffen, daß die einzelnen Das Urteil lautet auf zehn Tage Gefängnis.- stud. med vet. Anton Riederle zu Gießen hatte Einspruch gegen einen Strasbefehl wegen Tierquälerei erhoben, er wird heute freigesprochen. Der Anzeige sollen noch andere Motive mit zu Grunde liegen. Der Dienstknecht Friedrich Jeschte und seine - erledigt und zwar bereins in den Gießener Neuesten Nachrichten" eifersüchtig", vortrefflich ausgeführt wurden. Möge der Körperverlegung zu verantworten. Beide haben Vorstrafen gesordnung fteben berufene Feder über die Vorstellungen des Theater Vorträge, ganz besonders das Theaterstück:„ Er ist nicht Ehefrau zu Gießen haben sich wegen Hausfriedensbruchs und Dem Sinne. Sta betid, ten wud. 28 ** In Queckborn soll in nächster Zeit das Außer Aufstellung einer weiteren Waschine und eines Männergesangverein, der 3. 3t. 75 Mitglieder zählt, unter dem rastlosen Vorwärtsstreben ihres tüchtigen blühen und gedeihen. erlitten. Das Urteil lautet gegen den Mann auf 15 Tage und gegen die Frau auf 1 Monat Gefängnis. Es wird des Schiffen Gießener Wasserwerf eine Erweiterung erfahren. Dirigenten Herrn Ferd. Nennstiel aus Gießen, weiter vorgeführt der Arbeiter Ludwig Becker von Nauenheim, aße bis zur oberbessels und der Vergrößerung des Gebäudes soll bei Regenwetter auch das Graben eines zweiten Brunnenschachtes ge- der Wahl des Redakteurs Hirschel ist von hier aus meister verspricht Mit der Brodpreisfrage haben sich in ihrer letzten o. Grünberg, 14. November. Gegen die Giltigkeit Protest eingelegt H. erhielt bekanntlich 17, sein Gegner Moll 16 Stimmen. A Bell- Romrod, 16. Nov.( Lustig ist die Jägerei.) Wegen Landstreicherei erfolgt Fre spruch, dagegen wird Becker welcher der Bettelei und der Landstreicherei beschuldigt ist. und die Ueberweisung an die Landespolizei ausgesprochen. wegen Bettelns in eine Haftstrafe von drei Wochen verurteilt angeflagt und der Weißbinder Ludwig Heuser von BurkMaurer Nürnberger von Reiskirchen ist wegen Diebstahls Berlegenheit plant fein. wege anzusehen, Bersammlung aug Die Gustw.ite beschäftigt. Man war oer ohne botherigen ansicht, daß es jedem der Mitglieder angeim gegeben werden Vor einiger Zeit war hier eine lustige Jägergesellschaft hardsfelden der Anstiftung hierzu. Das Urteil gegen Nürn sein wird. Seafolle, mit seinem bäder wegen eines Nucylusses aur den zusammen, um nach den Strapazen reichlich gepflegten berger lautet auf eine Woche Gefängnis; Heuser wird freifrage gen Brodpreis zu verhandeln. Es set, so wurde in der welcher das B.od zum Wiederverkauf vom Bäcker beziche, anen bidigeren Beis gemacht betomme als der Konsument. Der Sängertrauz führte gestein auf seinem ersten Bintet vergnügen unter& ianz Bauer's umsichtiger Leitung mit bestem Gelingen das große Cyurwert die Kreuzfahrer von Niels W. Gade auf. Die Leistungen sin un so anertennenswertes, aus der Verein uber fe.nell vor In einer Innungs t meister erfläct, m ige billiger D Le durch die Presse Leben und dager to jo ist. Ec wolle m e zu hoch seien, der Waidwerks den leiblichen Bedürfnissen Rechnung zu bet sammlung besonders betont, ja berechtigt, daß der Wirt, tragen. Speise und Trunk waren vorzüglicher Qualität und regten die teilweise erschlafften Geister zu wigsprühenden Reden. Einer der St. Hubertusjünger nahm in vorgerückter Stunde stillen Abschied und zog voll seligen Gedenkens seine Etraße, nach Romrod- Schellnhausen u. s. w., fürbaß. Wie er am andern Morgen in seinem Heim erwacht, o Schrecken, ein Teil seines väterlichen Erbes- das Gewehr fehlt. Am Nachder am Abend vorher passierten Ortschaften ein und bedankte sich für das ihm dargebrachte Ständchen: ,, Steh' ich in finstrer Mitternacht"- und übergab als anerkennungsgebühr das dort zurückgelassene " er jet aber der Anjige en Zeit die Bader eine besonders große Ausgabe gestellt war. Neb.n den Choc Nahrungsmittel w mitgl: eoern ist aber auch das Orch ster anerkennend zu e= Inredyt jei, wenn waynen, das sowohl unter Bauer's Lettung, wie in den eit unter den Bad Solonumme.n, die Wuntonettor Stause digteite, beizüglich Gewehr. auschmitt. Fil. Schulz( Sopran) aus Russel, peit poiman ( cor) aus Frankfurt, Qerr hevoor Haubuch( Baron) geo. Delen& amendur verfügt und dadurch an den Dirigenten mittage stellte sich ein befreundeter Landwirt aus einem ürgermeister mit fein Freund dan odbedarf von au Buen Die Better Det Du und lösten hre teus umfang: Den Wüstenen Aufyan tadeaos. F.1. Schulze und Herr Horman jei auch kein Frearonet semjuhug begleitete. Sting am Essen. Am schluß deln, Er habe muwa wau, weicher eben aus fur die gange Fengeseusmas cauen, daß sie n de.hytit uno ungezwungenes Leben bale. Allgemeine en, wenn man begiesenge.t uber den Verlauf des Fest. 3 war zu konstagermeister Wieca. Der Berein tunn, oyne zu schne.chein, Feste feiein; eistelten auch noch durch Zitocivoitrage, die Deir Duhu um Der Desach war ein üve lag etwas euteicher yllen Woche vor Damit ist alles weitere gesagt. gen. Staow 3 Das Winterfest des Turnvereins Gießen am Supprechen, daß mezten Samstag verlies in schönster Weise. Die ge e temen Preis beraumige Turnhalle war bis auf den letzten Platz bejezt. eder bertauten wie Betrachten wir nun die Einzelheiten des Programms, -die Rede des pech weiß man wirklich nicht, wem der Vorzug gebüh.t. gefallen, es ließe Dem, der in der Ausstellung eines solchen Programms thier gefalle ihm die Ausfuhrung desselben verdient machien. So sei hung, daß der Boulenn, um Steinem nahe zu treten, erwähnt, daß Aue 3. billiger zu vertausur Berherrlichung des Abends nach bestem Stonnen vichlag von 2 P18 beigetragen haben. Wayrend man gern den musikalischen wurden die Bäder Vortrag unserer Stegumentsmusik und besonders den germenter spricht solos zuhörte, eryozte sich das Auge mit größtem daß diese Besprechunteresse an den turnerischen Aufführungen am Barren g veranlassen mit Querpferd. Noch zum Windesten trug auch der von unsern Bad Sangerchor zum guten Gelingen des Festes nach besten sche Verwaltung Sajien bet. Der von hiesiger Theatergesellschaft vor enheit weitere Schefuhrte Dieiatter ,, Die goldene Eva" dürfte als Glanznummer des Programms zu betrachten sein, wie auc De ungeteilte Beifall bewies. Vor Beginn des Tanzes fonnte man noa) ein lebend s Bild bewundern, das bei seiner Lasch) ineinandergreifenden Verwandlung und brillanten Beleuchtung prautig und wirkungsvoll reu= große Erfahrung verilet, oder allen denen, die sich um euigkeiten. o gige Abend bringt eine Wiederholung e" bet tieinen Blecte. aal 50, Gallerie 30 Terstag dieser = Gaspiel find er Musikalienhand u haben. Für Abonnement ng bon 75 fg. Die * Der Tanz beachte für unsere jüngere Welt Elpenrod. Eines reichen Kindersegens darf sich der hiesige Forſtwart Jäger mit seiner Frau erfreuen. Beide, bet Dann ich nun die Frau gesprochen. - Eine Pivatflage wegen Beleidigung findet durch Vergleich ihre Erledigung. Standesami- Nachrichten der Stadt Gießen. Aufgebote. dahier mit Johanna Garichagen in Elberfeld. Am 10: Am 7. Nov.: Johannes Carl Emil Köhler, Graveur August Arthur Niemann, Hilfshoboist dahier mit Emma Bähler in Wieseck. Am 11.: Heinrich Dieß, Knecht dahier mit Katharine Stock in Alsfel; Isaac Rosenthal, Kaufmann dahier mit Rosa Sophie genannt Jda Bärmann hierselbst; Franz Xaver Wiedemann, Schreiner dahier mit Anna El sabeth Gibert in Lich; Johann Siller, Küfer dahier mit Alma Schilling in Coburg. Eheschließungen. dahier mit Marie Karoline Hillgärtner hierselbst. Am Am 8. Nov.: Christian Emil Büttner, Schlosser 12.: Friedrich Ludwig Carl Möjer, Kaufmann dahier mit Karoline Ecnstine Christine Fink hierselbst. Am Emilie Alfer hierselbst. 13. Karl Emil Zinger, Sparkassediener dahier mit Geborene. 50 Jahre alt, haben 15 Kinder bekommen, wovon als Stolz und Freude der Eltern noch 11 am Leben sind. Am 21. Oft. 1. Js. ist der sechste Sohn freiwillig zum Militär gegangen; fünf tragen noch des Staiſeus Jock. Die jüngeren zwei Söhne wollen ebenfalls freiwillig zum Kommiß, 10daß die Fami.ie Jäger wohl zu denAm 2. Nov.: Dem Fabrikarbeiter Wilhelm Ude jenigen zu rechnen ist, die zur Bermehrung unseres Tochter, Frieda; dem Eisendreher Nobert Windisch ein eine Toch er. Am 3.: Dem Weißbinder Karl Käs eine peetes regsten Anteil hat. Der alte Herr Jäger ist Sohn; dem Vizefeldwebel Konrad Birkenfeld ein Sohn, Veteran, selbst mit Leib und Seele Soldat uno no Heinrich Wilhelm Paul Konrad. Am 5.: Dem Vize= gesund und munter. Wir wünschen dem großen F- feldwebel Karl Heinrich Jockel ein Sohn; dem Kaufmilienkreise für die fernere Zukunft auch das Beste. ** Mainz, 13. November. Dei Finanzausschuß der Stadtverordnetenversammlung lehnte den Antrag, das Oktro auf Kohlen aufzugeben, ab, vejchloß zu ungefahr 87 Pg. p.o. Gentner abgeben soll. jedoch, daß die städusche Behörde stohlen antaufen und ** Frautfart a. M., 13. Novbr. Auf dem Winterfartoffelmarkt am Jabuthor waren heute 8 Wagen angefahren. Bet reger Anfrage, der das Angebot kaum genügen fonnte, fosteten: Magnuui bonum 4,70-5, pat Loja 4,60-4,80, gelbe Switadier 4,70-5 Wurf. pro Walter. Aus dem Gerichtsjaal. Swöff.ngezigt. Gießen, 14. November. Aus der Untersuchungsgast wird vory- fuhet det stommis jack Bawiwott dus sosten, welyet des Bettens anstelage ist. W. Ducts as sine Boerasen erhält er Dick wwwel was uns it wie Strafe 10jort an.- 300aun tomme zur Borsuyung Feeding wagem Jamel aus Neotinangenehme Belegung und lunges Extravergnügen. tha.. Peisave it evenſuus der Delete fudge and ex Beteiligung an dem Aussing nach Dutenhofen, luß des Jetes, war wiederum sche zayleeich. Der Mannetturnverein feleite am legten Samstag sein Stiftungsfest durch einen Fest= di tommers, der sich eines überaus stacken Besuches accute und in sehr schoner Weise verlief. Bei dem Sejang gemeinsamer Lieder und den zahlreichen musialjchen und humoristischen Vorträgen mehrerer Vereinsgieder flossen die Stunden nur allzu rasch dahin. Am gesteigen Samstage fand unter sehr zahlreicher Beteiligung der Vereinsangehörigen ein Ausflug nach euesten Nactors Hardt Hatt. 55 Orten ante Auflage 2500. einem Verlag Großes Preisschießen. Am Samstag Mittag begann Demand um estaurant Aquacium das vom Simmerstuentiub Gießen veranstaltete große Preischen, welches 8 Tage dauert. Die Beteiligung an diefer Bunstaltung war bisher eine ganz außerordentlich gute, waten doch den besten Schußen überaus wertvolle Preise. An Dem Schießen tann sich üorigens jeder Freund der edlen Sq.eptunt beteiligen und machen wir Jäger, Schüßen und Page Jnteressenten darauf aujmerkjam. dem Ohm Aus Hessen und nachbargebieten. eits auf 26 O gene Boten v bin Klein. * Louar, 17. Nov. Bei überfülltem Saale ierte der hiesige Männergesangverein am פק Jen Druckerei, gegr. 175 Abonnent Zeitung mate gratis. Für Weinbezug! Unter aller Garantie naturreine, flaschenreife Weisswelne, per Liter oder Flasche von 60 Pfg. an, Rotwein( echter Ingelheimer) Lit. od. 100 versendet in Gebinden von 12 Flaschen an " " "" " 25 Liter und Kisten von galt in anocitaui seiner voritusel vier Woyen Hast und on verwe juny un Die Zuno.sportge.b.yo.oe wito aus. gesp.vyen. Sanct gesaut Dux Urien mat, er wird in uneisu@ unyoyaje gellommen.- - Set Steingauer Friedrich icooch mangels Beweises freigespioen. wenner von auctioyausen ist angeklagi weyen veiruys, wiro Naum.he wird gegen den ganoclsmann Rutyun Junus Dreifuß von WaßenDoin wegen Diebpages verhandelt. Aus der Verhandlung abgehaltenen watte dem Pjeidem hger Roster in Remscheid ergiest jih, daß reifuß auf einem im September in Gießen en Psero fur 60 Wt. und 1 ant. Trinfgeid vertaust, der Baloppetung grounoen gatte. Bor semer Abreise kommt Häuser den Stauspicis sofort beguhit und das Pferd in seine Dietjup zu tym, eittait, das Pferd weiter verfaust zu haben uno will ihm vas Gelo wieder einhändigen. Ein anderer yatte sig vetens ein Stuck Weges mit dem Pferde entfernt. manns wieder sein Piero und Dietsub gubite dem zweiten stopter nahm ein Gelo, exiangte mit Qilje eines SchußKauser 14 wf. R.ugad. Der angetlagte behauptet, sich Das Hecht vorbehalten zu haben, faus er einen Kauser finde, der mehr zayie wie stoster, das Preco weiter vectaufen zu dursen uno greut un, ous zwette mat 80 f. eriöst zu haven, welchen Betrag er auch un stoster haute voll abführen wonen. Zeuge röster jagt unter eo aus, daß er sich auf eine 10iche Bedingung des Dreifus nicht eingelassen habe. Friedrich Laich eine Tochter, Johanna Friederike; dem mann Ernst Müller 2. eine Tochter; dem Kaufmann Fiseur Hermann Schend ein Sohn. Am 6.: Dem Schneidermeister Johannes Eckert eine Tochter; dem Kaufmann August Leithäuser ein Sohn, Karl August; Ludwig Konrad Heinrich. Am 7.: Dem Wiegger August dem Taglöhner Ludwig Pfeifer ein Sohn, Valentin Steßler ein Sohn. Am 8. Dem Feldwebel Karl Dambeine Tochter, Karoline. Dem Dreher Josephat Staubach mann eine Tochter; dem Bergmann Heinrich Müller eine Tochter, Maria Josephine; dem Schriftseter Wilhelm Lenz eine Tochter, Lina Karoline Luise; dem Flaschenbierhändler Heinrich Merz ein Sohn. Gestorbene. Am 9. Nov.: Dietrich Christ, 83 Jahre alt, Privatier dahier. Am 10: Else Pieh, 17 Jahre alt, ohne Beruf dahier. Am 14.: Katharine Helene Balser, 3 Jahre alt, Tochter des Fuhrmanns Konrad Balser 2. dahier; Lina Reig, geb. Lauber, 24 Jahre alt, Ehefrau des Baynarbeiters Heinrich Reiz dahier. Drud und Verlag der Gießener Verlagsdrucker i, für, die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gieken. Dr. Fernest'sche Lebens- Essenz. Bestandteile: Man digeriere 100 Liter 30%, Spiritus mit 3,6 Ko. Rhabarber, 1,5 Ko. Bitwerwurzel, 2,8 Ko. Enzian, 250 gr Ammoniatgummi, 250 gr Lärchenschwamm, 1,250 Ko. Sagradarinbe 2,6 Ko.Thertae ohne Optum, SCHUTZ MARKE 1 Ko. Aloe 14 Tg. lang, preffe aus u. filtriere. Flaschen, die auf der roten Umhüllung nicht obige beide Schußmarfen tragen, sind nicht die echten, seit langen Jahren bekannten und berühmten Präparate ber Firma C. Lüd in Colberg, man weise solche Nach. ahmungen entschieden zurüd. Preis pro Flasche Mt. 0.50, 1.00, 1.50 u. 3.00. Kirchenplatz 21. Husten- Heilu Stod, 3immer, mit Küche Heiserkeit. Gebr. Adami Kleine Plakate Wohnung zu vermieten. Möblirie Zimmer zu ver= mieten Zur Aufnahme eines wisWißmar. sensaftlichen Diltats Unserem Freund, Kolleg Heinr. ( Brust- Caramellen) nd Zubehör zu berm. wird eine Schreibkraft ge- Wagner, zu seinem 19jährigen jucht. Bevorzugt wird ein Geburtstag in dreifach, donnern Bestes, diat. GenussStudierender der hiesigen schall und beim Wirt Bruck wiederdes Hou, das es ia Oberndorfmittel bei Husten und Universität, der in den Vor- hallt. Ein Fäßchen fannst Du uns mittagsstunden von 10-1 ipendieren, weil wir Dich so herzlich follegfrei ist. Hohes Stunden- gratulieren. Deine durstigen Saufbrüder H. M. H. M. L. S. H. H. honorac zugesichert. Da die G. W. L. st. p. A. K. F. M. F. regelmäßige Thätigkeit sich a. G. K. B. auf das ganze Wintersemester legenheit geboten ür ein erheb iches Nebenverdient. P.Chr. Saalwächter, Weingutsbesitzer, tecken ſoll, iſt eine GeNieder- Ingelheim a. Rh. Offerten unter Chiffre B 2430 mit Schciftproben an die Exp. d. 3tg. erbeten. Brima Sauerkraut J. Hankel, Salokgasse. ,, Im Ritter" GIESSEN 14. Mäusburg 14. Brima Speise- und Salatkartoffeln J. Hankel, Schlongaffe. Laden zu vermieten Häringe, Frische Eier 2c. das Stück 10Pfg. zu haben in der Druckerei der Gießener Beneste Nachrichten. 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Jahresbeitrag 2 k Eintrittsgeld 1 Mk. Schulstrasse 6. Bekanntmachung. In der Zeit vom 8 bis 15. November 1902 wurden in hiesiger Stadt gefunden: 13wicker, 2 Pferdeteppiche und 1 Päckchen Kordel; verloren 1 goldene Brosche, 1 silberne Uhrfette, silberne Brosche, 1 Portemonnaie mit In halt und 1 jeidenes Herrenhalstuch. Entlaufen ist: 1 Forteriner und 1 schwarzer Mope hund. Derselbe wird von dem Vereinsdiener Adolf Schwan im Laufe nächster Woche erhoben werden. Wir machen darauf aufmerksam, daß jeder Quittung eine Beifarte( nicht über tragbar) beigefügt wird, daß aber weitere Beifarten gegen Ausstellung Die Empfangsberechtigten der gefnndenen Gegen des mitfolgenden Bezugsscheines und stände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltende gegen Entrichtung von 50 Pfg. pro zu machen. Eine Liste zur Erhebung von Beiträgen wird nicht Stück gefordert werden können. herumgegeben. Vielmehr bitten wir, die uns zugedachten Beikarten können nur für die Hausstandsmitglieder Baben recht bald an eine der nachbenannten Vorstandsdamen der engeren Familie verlangt werden und sind nicht gelangen zu lassen: übertragbar. Mißbräuchliche Benugung dieser Karten Frau Rechtsanwalt Grünewald, Liebigstraße 21; Frau zieht zunächst den sofortigen Ausschluß aus dem Verein Johanna Haas, Oftanlage 31; Frau Rechnungsrat Kalbfleisch, nach sich und wird gegebenen Falles gerichtlich verfolgt. Ludwigstraße 7; Frau Professor Leist, Oftanlage 36; Frau Die Bezugsscheine und Eintrittsveifa ten sind beim Bürgermeister Mecum, Löberstraße 23; Frau Pfarrer Nau- Vereinsrechner, Herrn Alex Kuhr, Schottstraße 10, mann, Südanlage 8; Frau Luise Ottens, Bismarckstraße 11; sowie beim Vereinsdiener und an der Kasse am Eisplay Frau Lira Schmall, Ostanlage 36; Fräulein Luise Wortmann, erhältlich. Dammstraße 32. Auch die Schwestern unserer Anstalt sind bereit, Gaben anzunehmen; man wolle freundlichst beachten, daß es die Kleinfinderschulschwestern sind, Diezstraße 15. Gießen, den 10. November 1902. Der Vorstand der Kleinkinder- Bewahranstalt. Dr. Naumann. Großes Preisschießen. Der Zimmerstutzen- Club Gießen hält in seinem Vereinslokal Aquarium, Wallthorstraße 5 Gießen, den 5. November 1902. Der Vorstand. Gießen, den 15. November 1902. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Hechler. Bekanntmachung Die Ausführung der Verordnung, das Gewerbe d Gesindevermieter und Stellenvermittler betr. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntnis, da die von der Gesindevermieterin Pizzer beanspruchte Ge bühr beträgt. 1) für Vermittelung eines Dienstboten an eine Hen schaft in Gießen 5 Mt. 2) für Vermittelung eines Dienstboten an eine Her schaft nach Auswärts 5 Mf. Gießen, 15. November 1902. Freunden und Bekannten zur geft. Nachricht, daß ich in meinem woran der Dienstbote jeweils 2 Mr. zu entrichten ha Lokale ein neues Billard aufgestellt habe. Emil Kalbfleisch. Väter u. Schwiegereltern welche für Hajen empfiehlt in den Tagen vom 15.- 22. ds. Mits. sein großes Söhne oder Schwiegersöhne stets frisch geschossen, Preisschießen ab, wozu die Mitglieder des Vereins, nußbringende, gesunde Tbätigkeit, Sportsleute, Jäger, Schützen und sonstige Freunde der edlen Schießkunst freundlichst eingeladen sind. Die Preise, welche in Wertgegenständen bestehen sind im Aquarium ausgestellt. sar Cäsar und Minka Racehundezüchterei nebst Handlung ZAHNA( Preussen) . Lieferant Sr. Maj. d. Deutsch. Kaisers, Sr. Maj. des Kaisers v. Russland, des Grosssultans d. Türkei u. vieler Kaiserl., Königl. u. Fürstl. Höfe etc., prämiirt mit goldenen und silbernen Staatsund Verei sme taillen, empfiehlt: Edelste Racehunde jeden Genres( Wach. Renommir-, Begleit-, Jagd- und Damen- Hunde) vom grossen Ulmerdogg u. Berghund bis zum kleinen Salon. 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Sultan Amentocher Hun dem Gotteshanje ramble, mit der großen Erfommuni fation in Rußland, stand, bis su Sabre 1631 auf dem Tabarrauchen die Strafe beelbeleidens, und Bar Alexei( 1641) bestrafte base uber senute, und im Wiederholunge mit dem hithen der türkische feife zum abich UND ET Die drei Leichen. and is tost p Ferdinand Raimund, der beliebt Wiener Balls ichter talentvolle erte im An ang der reiter co aper erhessische Familienzen Tägliche EDITC GELICA 83647 CDG GE map spordcpop G