Nr. 267. Erstes Blatt. Samstag, den 15. November 1902. Hovanement preis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Bfg., ins Haus gebracht 60 Pfg., burch die Post bezogen vierteljährlich Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) Oberhessische Zeitschrift für Landwirtschaft, Obft- nud Gartenbau, sowie die Gießener Seifenblasen wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Gießener 11. Jahrgang. Infectionsvreis: Die einspaltige Petitzeile für Gießen wie ganz Oberbeffen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Bfg. sonst 15 Pfg.; Reklamen die Petitzeile 30 refp. 40 Pfg. Postzeitungsliste No. 3032. Redaktion und Erpedition: Gießen, Neuenweg 28. Feruſprechaunschluß Nr. 362. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großherzoglichen Bürgermeisterei Gießen. Nach der Reihenfolge. [ Politische Wochenschau.] ( Die Völkerschlacht.- Die Nacht als Erlöferin. Eine tröstliche Subtraktion An der Bank vorbei. Gleichheit ohne Freiheit und Brüderlichkeit Die Hungerpeitsche.- Auf dem Präsentier teller. Werbungen und Körbe.) ,, Die Völkerschlacht im Parlament!" so riefen am Donnerstag nach der Dauersigung des Reichstags, der längsten seit seinem Bestehen, die in einer langen Zeile auf der Friedrichstraße zu Berlin aufgestellten Kolporteure ,, nach der Reihenfolge" aus. Das Wort gellte manchem Hörer gewiß noch in den Ohren, als er bereits bei Muttern oder am Stammtisch seinen Unterschlupf gefunden hatte und dort ,, nach der Reihenfolge" die Ereignisse des Tages besprach. An und für sich hätte ja auch der Antrag Aichbichler kaum eine so lebhafte Debatte und eine so gereizte Stimmung hervorgerufen, wenn nicht über seine Charakteristik, ob er als Initiativantrag ,, nach der Reihenfolge" hinter einer langen Suite von Vorgängern zurückzutreten habe, oder ob er als einfacher Antrag zur Geschäftsordnung für sich und sofort behanbelt werden könne, Meinungsverschiedenheiten entstanden wären. Indes, darüber haben die parlamentarischen Berichte bereits so viel gemeldet, daß die Leser den Schauer einer Betrachtung aus der Feder des Wochenschauers nicht mehr zu befürchten haben. Aber was der parlamentarische Bericht weise verschweigt, hat der Verfasser der Wochenschau hübsch nach der Reihenfolge" getreulich nachzuholen. Also: Am Donnerstag waren zu dem Antrag Aichbichler 22 Abstimmungen zu erledigen. Deren Vornahme hätte volle 14 Stunden gedauert; mit der Abstimmung hätten sich also die Herren Reichsboten eine ganze Nacht um die Ohren geschlagen, aber sie wurden dadurch davor bewahrt, daß die Dynamomaschinen gegen zehn Uhr nachts ihren Dienst für die Spendung des elektrischen Lichtes versagten, und das war ein Fall, wo ohne Zweifel die ,, Reihenfolge" nicht in Frage gekommen ist. Hätte man die Katastrophe abgewartet, dann wären alle Glühbirnen auf einmal verlöscht, und da für den Reichstag das Wort nicht gilt, wie für Wallenstein: ,, Nacht muß es sein, wo Friedlands Sterne strahlen", und da weiterhin auch das Licht, das die Redner im Reichshaus am Königsplaze leuchten ließen, für das profane Geschäft einer namentlichen Abstimmung nicht ausreichte, so blieb den Herren Reichsboten nichts anderes übrig, als nach Hut und Stock zu greifen und ,, nach der Reihenfolge" das Haus zu verlassen. Da heute über die sozialdemokratischen Anträge zur Tagesordnung übergegangen wurde, so waren mehr als ein Schock Abstimmungen erspart. Vielleicht geht es mit den 700 anderen auch so, die von der Sozialdemokratie in Bereitschaft gehalten werden sollen. Als nämlich Donnerstag ein liberaler Abgeordneter im Restaurant einen mit einer gewissen Bonhomie ausgestatteten Sozialdemokraten fragte, wie viel Abstimmungen an dem Tage noch stattzufinden hätten, meinte dieser: ,, Etwa ein Biertelhundert. Aber trösten Sie sich," septe er begütigend hinzu, sie gehen von den 700 ab." Ein netter Trost! Wenn die Sozialdemokratie Wort hält und ihre 700 Anträge auf namentliche Abstimmung ,, nach der Reihenfolge" aufmarschieren läßt, dann ist es um den Zolltarif geschehen, oder es kommt zu erregten Szenen, ähnlich, wenn auch nicht gleich denen des österreichischen Abgeordnetenhauses. Dort ist man ,, nach der Reihenfolge" die ganze Stufenleiter der persönlichen Verunglimpfungen durchgegangen. Erst Zwischenrufe, dann Schimpfworte, dann ein Bankduell und zuletzt Prügel. In der Donnerstagsigung nannte nämlich der Tscheche Sehnal einen ParlamentsKollegen ein deutsches Schwein, Schönerer kommandierte: ,, Gebt dem Kerl Ohrfeigen", und siehe da, nachdem man einige schallende und klatschende Laute gehört hatte, kugelte Sehnal, von kräftigen Fäusten geworfen, über die Bänke ,, nach der Reihenfolge" an seinen Stammesgenossen vorbei. Wie froh mögen da die guten Russen sein, daß ihrer Regierung fein Parlament zur Seite steht. Gerade die Furcht vor dem Erwachen der Nationalitäten, die ,, nach der Reihenfolge" ihre Ansprüche geltend machen fönnten, ist es auch, die in Rußland die Einführung des Parlamentarismus hintertreibt. Es kann vielleicht einmal kommen, wenn einmal alle einzelnen Völkerschaften russisch gemacht sind, was ja ,, nach der Reihenfolge" jezt durchgeführt wird. Das neueste Opfer dieser Gleichmacherei sind bekanntlich die Finnen, denen die eigene Gerichtsbarkeit entzogen worden ist. Das ist auch eine Art Gleichheit, aber feine, wie sie von den Bundesgenossen Rußlands, den Franzosen, zur Zeit der großen Umwälzung ausgerufen wurde, denn dazu fehlt die Freiheit und die Brüderlichkeit. Daß die lettere tatsächlich doch nur eine Phrase ist, fönnen übrigens gerade die Franzosen bei dem jezigen Bergarbeiterausstande beobachten. Hin und her wogt der Kampf zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, und das Ende wäre, nachdem die Arbeiter die Annahme des Schiedsspruches verweigert haben, nicht abzusehen, wenn nicht der Hunger inzwischen an die Arbeiterhütten pochen und deren Bewohner ,, nach der Reihenfolge" zwingen würde, durch Wiederaufnahme der Arbeit für Brot und Nahrung zu sorgen. Der Sorge um das tägliche Brot gilt übrigens auch die Politik des englischen Kolonialministers Chamberlain, der die Kolonien mit dem Mutterlande zu einem großen Reichsverbande zusammenschließen und durch Zollabsperrung der Kolonien der englischen Gütererzeugung die Absatzgebiete und dadurch allen daran beteiligten Kräften das tägliche Brot erhalten will. Damit aber für das Mutterland der Schein einer Notlage vermieden wird, treten ,, nach der Reihenfolge" die Minister der Kolonien mit Anträgen an die Reichsregierung heran, um den großen Reichszoll- und Reichskriegsverband auf dem Präsentierteller darzubringen. So bequem wird es dem englischen Minister gemacht. Wie mag der spanische Kollege Sagasta ihn beneiden, der, mit der Neubildung eines Ministeriums betraut, ,, nach der Reihenfolge" von den liberalen Politikern körbe erhält und wahrscheinlich doch wieder ein konservatives Kabinett bilden muß. 1 Deutscher Reichstag. Der Antrag Aichbichler angenommen. → 216. Sizung. CB. Berlin, 14. November. Das Haus, das heute ungefähr dieselbe Beseßung, wie gestern, zeigte, stand sichtlich unter dem Zeichen einer großen Erregung. Zunächst ergriff der reichsparteiliche Abg. v. Tiedemann das Wort, um den Antrag zu unterſtüßen, über die 19 sozialdemokratischen Abänderungsanträge zum Antrag Aichbichler zur Tagesordnung überzugehen. Er verwahrte sich hierbei namentlich gegen die Darstellung, daß das Verhalten der preußischen Konservativen zur Kanalvorlage mit dem Verhalten der Linfen zu der Zolltarifreform zu vergleichen sei. Er kündigte für den Fail einer Fortdauer der Obstruktion noch schwereres Geschütz an. In dem Abg. Dr. Südekum hatte die Sozialdemokratie einen ihrer geschicktesten Redner gegen diesen Antrag ins Treffen geschickt. Seine Rede war zwar auch ziemlich lang und stellenweise leidenschaftlich, aber sie blieb streng sachlich und entbehrte an einzelnen Stellen des Humors nicht. So namentlich, als er sein Bedauern darüber aussprach, daß er die Privatunterhaltungen der Abgeordneten stören müsse. Die namentliche Abstimmung über den Antrag Spahn, die so= zialdemokratischen Anträge durch Uebergang zur Tagesordnung zu erledigen, ergab 194 Stimmen für, 76 gegen den Antrag, bei 2 Stimmenthaltungen. Bevor nunmehr über den Antrag Aichbichler abgestimmt wurde, fand eine Geschäftsordnungsdebatte statt, weil der Präsident einen Antrag Südekum, über den Antrag Aichbichler zur Tagesordnung überzugehen, nicht verkündet hatte, und nicht zur Abstimmung brachte. Er unterließ es, weil im Verlaufe einer Diskussion derselbe Antrag nicht zweimal eingebracht werden dürfe. Dr. Südefum meinte aber, heute sei eine andere Diskussion als gestern, da heute über den Antrag Svahn gesprochen werde und gestern über den Antrag Aichbichler, während der Präsident die ganze Diskussion in allen Teilen als zum Antrag Aichbichler gehörig fennzeichnete, was auch das Haus, dessen Entscheidung angerufen wurde, als richtig anerkannte. Es erfolgte nun die Abstimmung über den Antrag Aichbichler, der mit 197 gegen 78 Stimmen bei 2 Enthaltungen angenommen wurde. Obgleich dieses Resultat vorauszusehen war, herrschte große Erregung. Als das Ergebnis verkündigt wurde, standen alle Abgeordneten um den Präsidenten herum. Niemand saß. Es sah aus, als stünden die Parteien gefechtsbereit. Hierauf wurde die Beratung über§ 9 des Tarifgesezes aus dem Antrag Herold fortgesetzt, wobei namentlich der Abg. Brömel eine große Leidenschaft entfaltete, als er beantragte, über den Antrag des Freiherrn von Wangenheim zur Tagesordnung überzugehen. Er wolle dadurch, daß er nach Schluß der Diskussion diesen Antrag stelle, zeigen, daß die Mehrheit nicht immer Hammer, sondern manchmal auch Amboß sei. Die Abstimmung über diesen Punkt erfolgte nach der neuen Methode und dauerte bei dem ersten Versuch 24 Minuten. Die späteren Abstimmungen dauerten bloß je 10 Minuten. Außerdem wurde der§ 10 angenommen, der folgenden Wortlaut hat: ,, Die Zölle können auf Antrag gegen Sicherheitsleistung für eine Frist bis zu drei Monaten nach näherer Anordnung des Bundesrates gestundet werden." Nach der ersten namentlichen Abstimmung entspann sich ein lebhafter Streit, weil der Abg. Singer behauptete, der Abg. Himburg habe die Zettel nicht persönlich angenommen, sondern durch die Abgeordneten in die Urne legen lassen. Als Himburg darauf bemerkte, er habe streng darauf gesehen, daß nur ein Zettel in die Urne gelegt wurde, rief eine Stimme von der linken Seite aus ,, Mogelei". Auf Antrag des Präsidenten meldete sich der Abg. Antrick, der dafür zur Ordnung gerufen wurde. Von der Rechten rief dann eine Stimme: Lassen Sie doch den Burschen!" Man sieht also, die Stimmung ist bereits erregt. Die naaste Sigung, die morgen um ein Uhr stattfindet, hat sich mit Petitionen zu befassen. Die Politik. Die Grafen Bülow und Ballestrem haffen am Freitag im Reichstagsgebäude eine eingehende Besprechung, durch die das Gerücht einer Verständigung zwischen Regierung und Reichstagsmehrheit eine ziem lich nachdrückliche Unterstüßung fand. Am Abend fand bei dem Reichstagspräsidenten ein Souper statt, an dem auch der Kanzler teilnahm. Die Rumboldschen Veröffentlichungen. Im englischen Unterhause wurde die Regierung befragt, ob der ehemalige Botschafter in Wien Mr. Rumbold seine für den deutschen Kaiser und das deutsche Volk berlebenden Mitteilungen mit Genehmigung der Regierung gemacht habe. Darauf wurde von der Regierung mitgeteilt, daß es bei Angaben, die ein Beamter auf privatem Wege erfährt, einer solcher Genehmigung nicht bedürfe. Diese Regierungserklärung besagt gar nichts. Den Angaben Rumbolds wohnte wegen des Ranges, den er bekleidete, eine gewisse Bedeutung inne und seine Stellung legte ihm auch Zurückhaltung auf. Ein mißbilligendes Wort der Regierung über den unqualifizierbaren Inhalt wäre gewiß am Plaze gewesen. Die belgische Thronfolgerfrage. * Prinz Albert von Belgien soll in Bayern, als er setnen Schwiegervater besuchte, bestimmt erklärt haben, daß sein Vater, der Graf von Flandern, nicht mehr auf den Thron reflektiere, weil er sich zu alt fühle; deshalb werde er, Prinz Albert, seinem Onkel, dem König Leopold, in der Regierung folgen. Bezüglich der Gräfin Lonyay wird neuerdings aus Kreisen, die dem Prinzen Albert nahestehen, erzählt, daß die ehemalige Kronprinzessin vɔn Desterreich nur dann an der Leichenfeier ihrer Mutter teilnehmen wollte, wenn ihr der Rang einer belgischen Prinzessin zuerkannt werde. Der König habe das abgelehnt. Eine Begegnung am Totenbette habe nicht stattgefunden. Der Flottenbau in Frankreich. * In der französischen Abgeordnetenkammer wurde von der Regierung die neue Flottenvorlage sehr dringlich empfohlen; dabei machte der Marineminister Belletan, der bekanntlich vor kurzem gesagt hatte, Korsika ziele Italien mitten ins Herz, die charakteristische Bemerfung, Frankreich brauche keine Macht mehr zu fürchten, wenn im Jahre 1906 seine Flottenverstärkung durchgeführt sei. Das deutet entschieden darauf hin, daß der Zweibund im laufenden Jahrzehnt noch sein Kolonialprogramm, wenn auch nicht im Kampf, so doch mit der Rüstung zum Kampfe durchsetzen will. Aehnlich hat sich ja auch in diesen Tagen der amerikanische Präsident Roosevelt für die Verstärkung der Land- und Seewehr ausgesprochen. Venezolanisches Heldentum. K Der venezolanische Ausstand war bekanntlich durch den Bankier Matos, der auch die Kriegskosten des Aufstandes zumeist aus eigenen Mitteln zahlte, finanziert. Im Laufe der Zeit aber stellte sich heraus, daß die Aufständischen nicht daran dachten, ihren Nährvater zum Präsidenten zu machen, da dieser wohl gewiß aus dem Präsidentenamte ein ebenso lukratives Geschäft machen würde, wie seinerzeit aus der für Rechnung des Landes von ihm betriebenen Münzprägung. Infolgedessen stellte Matos die Zahlungen ein; der Aufstand ging elend in die Brüche. Matos selbst hat sich in Willemstad in Sicherheit gebracht; andere Aufstandsführer sind bei der Flucht von einem Regierungs- Kriegsschiff abgefangen worden und in Nummer Sicher. Kurze politische Nachrichten. * Der Zollvereinsvertrag zwischen dem Deutschen Reiche und dem Großherzogtum Luxemburg ist bis 1959 verlängert worden. * Dem preußischen Reichstag wird in seiner nächsten Periode ein Gesezentwurf betr. kaufmännische Schiedsgerichte zugehen. * Das Kriegsrecht in Transvaal wird in nächster Zeit aufgehoben. Jedenfalls, während Chamberlain dort weilt, damit der geistige Urheber des Krieges als Friedensengel erscheint. Der Präsident der Vereinigten Goldminen in Südafrika Harris warnt England vor der Auferlegung einer Kriegssteuer auf die Burenstaaten, da das auch die Ausländer verstimme. Einer der Hauptzecke von Chamberlains Reise nach Südafrika soll die Uebernahme der Gebiete der Chartered Company seitens der Regierung sein. Rhodesia werde zur Arontolonie gemacht werden. - * Der Aufstand am Isthmus von Panama isſt beendigt so meldet die Regierungspresse der Vereinigten Staaten. Gewiß ging es deshalb so schnell, weil Kolumbia gegen die Ansammlung von amerikanischen Truppen unter dem Vorwande des Kampfes gegen den Aufstand Widerspruch erhob und mit Krieg drohte. Damel!" fchrie er dem gerblüfften ins Gesicht, als bei Atem war. und er wie " Dämel! und' n Dämel durch fer, zwar einleuchtende, aber faum vollständige Weiterer Grund für seine plöbliche Heiterkeit, als dieund er Selbst auf dem Nach pruſtete und war hausewege stieß ihn noch der Schnob fortwährend vor sich hin, rhand krauses Reug in aus ihm kaum herauszubringend ein vergnügter Pottwal. Dazwischen murr ein Seitenblick zu seiner und das nächstliegende ina arm war der erste, der in die Gegenwart zurü hatte um deren doch ein bedrücktes deren Stimmung zu erforschen. Der hinüber, Berstohlen flog Vorwissen unternommeewissen, da er alles ohne alte Fuchs zu lösen vermochte. gab ihm Rätsel auf, die fein ſtrapaziertes Gehirn nicht Verwundert richtete er sich empor Aber dieser eine Blick und पुण् Pind Tag zu Tag, Stunde zu Stunde. so süß geduftet, Sonne noch einma fie inne Und wie ihr bie ex fie liebe, treu und liebes Weib werden wolle. in die seinen genommen und baß auch liebe. Heute war er endlich gef. so hell gebie Blumen noch einmal hatte ihre ob sie sein hatte Ja!" gesagt. Und sie " Ja! Ja! Ja!" jubelte sie selbstvergessen, überlaut und ihre Augen brani ,, Komm an mein Herz!" Dann öffnete er ſeinem Bruder die Arme und sagte: liebe Alice!" von einem brückenden Gewicht befreit worden wäre. ,, Gott sei gelobt!" rief er, und fügte bann hinzu: Charles atmete heftig auf, als wenn seine Brust eben bigiem bend truger über Dunerdier jeder Sihung der Stadtverordneten. Gießen, 13. November. ( Fortsetzung.) - | Wiedergabe man mit Freude und rückhaltsloser Anerkennung lauschte. Ueber die Darbietungen der Soliftin des abends Frl. Leydh cker aus Berlin, einer gottbegnadeten Sängerin ,, fann aber des Lobes kein Ende sein. Ihre wunderschöne, in vorzüglicher Schule ganz tadellos gebildete Stimme, sowie der vollkommene Vortrag sämtlicher Lieder ihres Programms, die von hoher Beçabung und vornehmster Empfindung, 8 ugnis ablegt, läßt jede Kritik freudig verstummen. Die außerordentliche Einfachheit ihrer Gesangsweise mit Anmut: gepaart, und gleichwohl jede seelische Vertiefung des Aue. drucks zulassend, wo die Ausgestaltung der Gesänge dies ver: langt, verdient uneingeschränkte Bewunderung die man der liebenswürdigen Künstlerin um so lieber zollt, als dergleichen Vorzüge einer schönen Runtausübung heutigentags wahrlich nicht allzu häufig angetroffen werden. Dane Zweifel müssen dieselben Frl. Lydh der überall die größten Erfolge sichern, wohin sie fommt mit ihrem herrlichen Gesang. Mita Buff. zahler. Stadv. Hanau hält es für fleinlich, wollte man die Haltestelle davon abhängig machen, daß die Interessenten 2000 Meter billiges Gelände stellen. Seitdem die Stadt für ausgeziegelte Löcher den Meter Gelände in der dortigen Gegend mit 1 Mt. 80 Pfg. bezahlt hat, kann man in der Schwarzlach Grund und Boden zum Preise von Ackerland überhaupt nicht mehr haben. Man solle doch, nachdem die Frage seit 17 Jahren fortgesezt die Bürgerschaft beschäftigt habe, abstimmen mit Ja oder Nein, dann wisse man doch, woran man sei. Stadtv. Krumm bemerkt, wenn man heute den Antrag der Commission zum Beschluß erheben wolle, dann haben die Interessenten an der Schwarzlach Zeit, sich die Sache wegen des Zuschusses ¼ Jahr lach Zeit, sich die Sache wegen des Zuschusses 1/4 Jahr lang zu überlegen. Wie der verlangte Zuichuß unter den Beteiligten aufzubringen sein wird, darüber brauche man sich in der Versammlung nicht zu sorgen, das würden die Herren unter sich schon fertig bringen, zu biel würde wohl keiner dabei geben. Stadtv. Heichel beim beantragt die Vorlage an die FinanzDeputation zurück zu verweisen. Stadtv. Krumm erklärt, er sei der Ansicht, daß e ein Unrecht sein würde gegenüber der Allgemeinheit, wolle man dieser das Opfer von 70 000 mt. ganz aufbürden, in der Hauptsache doch nur, damit einige Landspekulanten den Wertzuwachs ihres Geländes ohne jeden Abzug einstecken. Mon solle doch nicht immer von dem vernachlässigten Stadtteil sprechen, dieser sei gar nicht vernachläffigt. Stadtv. Heichelheim, Mitglieb der Finanzdeputation, rechtfertigt deren Standpunkt in der vorliegenden Frage. Die Finanzlage der Stadt erheische, daß augenblicklich nur die dringendsten und notwendigsten Ausgaben gemacht werden dürfen. Die Frage sei die, kann man bei den Aufwendungen für die Kanalisation, für die Schulbauten, noch eine Ausgabe von 70 000 Mt. für die geplante Haltestelle als dringend und augenblicklich nötig verantworten? und diese Frage müsse man bei unserer Finanzlage verneinen. Anders lige jedoch die Sache, Sobald die Stadt die Angelegenheit mit einem halb so großen Geldopfer betreiben könne. Zur Zeit habe der Nord Osten die Omnibusfrage betrieben, man habe dafür gest mmt, nur um diesem Stadtteil aufzuhelfen, und was sei der Erfo'g? die Stadt müsse jährlich zuschießen, damit das Unternehmen weiter bestehe.( Stadtv. Hanau ruft: Grünbergerstraße). Stadtv. H. fortfahrend: Wenn dem Viertel der Bahnhof feine 35 000 mf. wert sei, dann müsse die Ausführung desselben vorerst zurückgestellt werden bis die städtischen Finanzen die Ausgaben erlaube. Die Stadt in ihrer Allgemeinheit hat fein Interesse an dem Zustande tommen dieser Bahnhofsibee. Von teiner Seite, außer von Nord- Osten, ist der Wunsch laut geworden nach einer Eisenbahnstelle im Nort- Ost. Gewiß auch Wieseck und die darum liegenden Orte haben ein Interesse an dem Zustandekommen desselben. Gewiß würde man auch dort gern einen Beitrag zu den 35 000 Mt. geben, wenn die zunächst Beteiligten in Gießen sich dahin wenden würdea. Auf Befragen des Stadtv. Huhn erklärt der Bürge:- meister, daß für die Anlage des Bahnhofes 2000 meter etwa nötig seien. Gelände Beigeordneter Georgi will seinen Antrag formuliert vorbringen, der dahin geht: Stadt. Wallenfels führt dem Kollegen Heichelheim vor, daß er seiner Zeit gestimmt habe für einen Viehmarkt in der Nähe der Margarethenhütte, der mehr wie 200 000 mt. hätte fosten sollen. Die heutigen Gegner des Antrages der Finanzdeputation hätten gegen dieses Projeft gestimmt und den Viehmarkt hinter das Schlachthaus für 12 000 Mt. hingebracht, wo er besser angebracht ist. Der Kollege habe aber auch s. 8t. für das Voltsbad gestimmt, bei dem auch Die Versammlung ersuche den Bürgermeister mit der Eisenbahnbehörde in der Sache weiter zu verhandeln, sobald 2 solvente Einwohner unter folis darischer Haftbarkeit sich bereit erklären, daß sie das zum Bahnhof nötige Gelände zum heutigen Tagespreis von 50 Pfg. pro Quadratmeter der Stadt zur Verfügung stellen. Stadtv. Heiligenstädt, der bei der Unruhe in der Versammlung schwer verständlich ist, hält den Antrag Georgi für nicht acceptabel, weil er ein Vorrecht enthalte. Man könne nicht Einzelnen ihr Gelände billig abnehmen wollen, wenn der Nachbar das Seinige behalte und nachher besser verwerte. Es liegen bei Schluß der 2stündigen Debatte vor 4 Anträge: Vom Kanalisationsbau. Unsere Leser werden sich erinnern, daß die eine Mauer des Pastor'schen Esenlagers f. 8., als man den Kanal an dieser Stelle errichtete, dem Einst rz nahe war. Die Stadt hat dem Besizer zwecks Mb. hilfe größerer Städen eine reue Mauer aufbauen laff n müssen Heute liegt ein zweiter gleicher Fall vor und zwar ist es dieses mal das Gebäude des Herrn Brauereibefizer Feitsch. Durch die Ausgrabungen, welche gegenwärtig dort vorgenommen werden und dadurch, daß das Fundament des Karats tiefer zu liegen kommt, als das des Fertschen Grunds stückes, fommt das letztere ins Rutschen; es mußte sehr richlich gesprießt werden. Die Ursache dieser Störung liegt in dem sandigen Boden, welcher an jener Stelle anzutreffen ist und der bekanntlich keine besondere Widerstandsfähigkeit beſitzt. a) Antrag der Finanz- Deputation mit dem Zuschuß von 35 000 Mark von Seiten des Nord- Ost- Viertels. b) Antrag Georgi mit der Verpflichtung von 2 solventen Bürgern zur Gestellung von 2000 Quadratmetern Gelände à 50 Pfg. c) Antrag Haubach, daß die Bürgermeisterei weiter berhandeln möge und dann wegen der Kosten, gleichzeitig über die Frage, ob die Haltestelle überhaupt nötig ist, einen Beschluß der Versammlung herbeizuführen hat. d) Antrag Heichelheim Zurück verweisung der Vorlage an die Finanz- Deputation. 25. Got Vorm Vormi gemeinde. Abend Abend tonfirmirten Montag mandenjaal: der Matthäus Donners oberen Ronf ** In einem fürzlich erschienenen Artikel einer hiesigen 3 itung wurde behauptet, daß die beiden hierorts beſtehenden Turnvereine politische Bestrebungen b.rfolgten, hierüber wird uns von turnerischer Seite Folgendes geschrieben: Die beiden hiesigen Turnvereine, der Tuinverein von 1846 und der Männerturnverein von 1885, welche die" Gießener Turnerschaft" bilden, gehören der Deutschen Turnerschaft" an, die in§ 2 ihres Grundgesetzes die Hebung des Turn wesens als Mittel zur förperlichen und sittlichen Kräftigung als alleinigen Bwed ihres Bestehens bezeichnet. Ebenso ist allen der deutschen Turnerschaft" angehörenden Vereinen jede politische und konfessionelle Bestrebung statuarisch untersagt. Außerdem ist nach den Satzungen der beiden hiesigen Turnvereine einem d n ohne Unter schied des Beruses und des politischen Partei standpunktes der Eintritt in dieselben möglich, sofern er sich eines unbescholtenen Rufes erfreut, wie auch thatsächlich bei diesen Vereinen zahlreiche Angehörige des Arbeiterstandes Mitglieder sind. Aus alledem geht hervor and sei dies hier mt ausdrücklich festgestellt, daß die Bestrebungen, welche die neugegründete Freie Turnerschaft Gießen" angeblich zu Bürgermeister Mecum erklärt den Antrag d für den weitgehendsten und wird über diesen zuerst ab stimmen lassen und bemerkt: Zu meinem großen Bedauern ist die Mehrheit der Nedner gegen meinen Antrag in der vorliegenden Frage, dem die FinanzDeputation durch ihren Beschluß beigetreten ist. Die von den Gegnern hier vorgetragenen Gründe für ihre abweichende Meinung haben mich nicht zu überzeugen bermocht, daß mein Standpunkt in der Angelegenheit falsch iſt. Der Antrag Heichelheim wird darauf mit großer Mehrheit angenommen. ( Fortießung folgt.) Giessener Cagesneuigkeiten. ** Das Großh. Ministerium der Finanzen macht bekannt, daß die Einlösung und Umwechselung der mit Wirkung vom 1. Januar 1903 außer Kurs geſetzten Zwanzigpfennigstücke aus Nickel bis zum 31. Dezember 1903 bei der Großh. Hauptstaatskasse, den Großh. Bezirkskassen und Untererhebstellen stattfinden kann. Geld darauf gelegt werde, weil es nicht rentiere. Ebenso sei die Anlage der Eüdanlage beschlossen, alles Sachen, die Geld, sehr viel Geld erfordert haben, welches die Allgemein' heit bezahlt hat und hier bei dem Bahnhof wolle man von Sparsamkeit reden. Er und die anderen Kollegen seien auch sehr fürs Sparen( es wird gerufen: altes Schloß) Das Opfer an Geld sei doch wahrhaftig nicht so groß, als daß man sich besinnen sollte es zu bringen, wenn damit einem ganzen Stadtteil geholfen ist. Stadtv. Heichelheim bemerkt, an dem Bestehen der Südanlage sei er ganz unschuldig. Ob die 200 000 Mt. für einen Viehmarkt an der Margarethenhütte nicht sehr gut sich verinteressiert hätten, wäre durch den Erfolg zu beweisen gewesen, das Gegenteil von dem fönne aber Niemand beweisen, da die Idee eben von der Mehrheit der Versammlung nicht acceptiert worden sei. Das Vorhandensein des Voltsbades empfinde gewiß Jeder in der Stadt schon vom sanitären Stant punkt als eine Wohlthat. Er wolle nur noch fonstatieren, daß der Kollege Wallenfels nichts vorgebracht hat, um ihn zu widerlegen. Stadtv. Schmall stimmt darin mit Herrn Heichelheim überein, daß die Stadt nötige und unabweisbare dringende Ausgaben zu leisten haben wird und daß daher Sparsamkeit von Nöten sei. Aber der Zeitpunkt für die Schaffung der seit Jahren geplanten Haltestelle am Nordende der Stadt sei augenblicklich überaus günstig. Die Sache fei auch eilig und da solle man nicht zaudern, sondern von Seiten der Stadt die Verhandlungen energisch weiter be treiben. Stadtv. Loeber bemerkt, Kollege Heichelheim habe so angedeutet, als wenn er, Loeber, so mit Stiefel und Sporn in die Omnibusgesellschaft hineingestieg n wäre und rerantwortlich sei dafür, wenn das Unternehmen mit Unterbilanz arbeite. Dagegen müsse er Verwahrung einlegen, denn nicht er, sondern andere Herren hätten die Sache betrieben, er habe zwar auch. 3t. dafür gestimmt, daraus fönne man ihm aber feinen Vorwurf machen. Stadtv. Haubach vertritt die Ansicht - " Vormitt Vormitt Johannesgem Arends Montag Ronfirmander Rap. 2, 12Nad fi fol misfeier für d An diefe der Friedhofs Die Verf gemeinde findet November nad Johanneefirde verfolgen vorgiebt, von der deutschen Turnerſchaft und speziell von den beiden hiesigen Turnvereinen von jeher gepfl gt und gefördert wurden. Aus Hessen und Dacbbargebieten. g. Großen- Buseck, 15. Nov. Das Fest der silbernen Hochzeit feiert morgen das Nikolaus Kramer'sche Ehepaar. Mögen dem Jubelpaare noch recht frohe Lebenstage beschieden sein. Samsta Nachmitiags um ** Grünberg, 13. Nov. Die Umgegend steht gegenwärtig im Zeichen der Wasserleitungsbauten. In Ettingshausen u. A. wurden dieselben bereits im Sommer in Angriff genommen. Die Quellen liegen in der Gemarkung Queckborn, welches Dorf durch seinen Wasserreichtum charakterisiert ist. Die Arbeiten sind dieser Tage an Unternehmer Schleebusch aus Leun bei Wetzlar für 31 000 Mf vergeben worden. be Sonntag 26. Bormitta je von 6 M. Oberbreitenbach, 14. Nov. Bei der hier am 13. 812 Uhr, findet im Sizungssaal des Regierungsgebädsmeister Fischer einstimmig wiedergewählt. ** Samstag, den 22. November d. J., vormittags de. stat gefundenen Bürgermeisterwahl wurde Herr Bürger zu Gießen eine öffentliche Eißung des Provinzialousschusses mit folgender Tagesordnung statt: Enteignung von Glände der Ferdinand Gail Erben zum Zwecke der Errichtung veterinär- medizinischer Universi äts- Neubauten. das Omnibus- Unternehmen biene den Interessen der ganzen Stadt nicht allein dem Wallthor. Haubach stellt formell den Antrag: der Bürgermeister soll in der Bahnhofsfrage für den Norden mit der Eisenbahn weiter verhandeln und der Bersammlung nach Abschluß der Verhandlungen eine Vorlage wegen der entstehenden Kosten machen. ** Alwine Wiede beendigt am Samstag ihr von großem Erfolge begleitetes Berliner Gastspiel und tritt dann sofort eine Tournée an, die durch Göttingen, Gießen, Heilbronn, Heidelberg, Mainz. Wiesbaden, Meß, Koblenz, Bonn, Nürnberg führt. Das Repertoire umfaßt: Nora, Hedda Gabler, Frau vom Meere, Gespenster( von Ibsen), He mat( von Subermann), Der Vater( von Strindberg), Freudlose Liebe( von Giacosa), Frou Sonne( von Remer), Iphigenie, Maria Stuart, Hero, Medea.- Frau Wiecke tritt hier am Stadt- Theater bekanntlich am 20 November als Frau vom Meere" auf. um 7 bo K Bormittags um 8 ** Lohra, 13. Nov. Gestern fand hier der zweite Schweinemarkt statt. Aufgetrieben waren 204 Stück. Saug feifel wurden bezahlt das Paar mit 35-30 Mt., Läufer mit 60-70 mt. und 1/ 2jährige Schweine das Paar mit 90-100 Mt. Mit diesen Preisen fönnen sowohl Käufer wie Verkäufer um diese Jahreszeit wohl zufrieden sein. Mi 9.30 Nachmittags 2.30 Drud und borm. Wi für die Redaktio Am 14. Jahre alt,& Heiz dahier. Mis., mittag ftraße 91, aus Gleken 15. Nov per d. 0.85-1.10 -00 Bia. Raie per Gib en ber Liter 20 1. 0.70-0.90, but Gild Mt. 0,75-1.60 50-64 Big, Chie ver Bid. 60-64 Pfa fleisch gefalzen ber Bia., Sammelfleisch 4.50-5.20 m., Stu Liter 18 Big. Haaruhr e. Rodheim a. Bieber. Dem Schulamtsbewerber Herrn zu Weihnachtsge Fritz Freitag zu Werdorf an der Dill( Kreis Wetzlar) wurde die einstweilige Versehung einer Schulstelle hierselbst vom 16. November ab übertragen. Oeffentlicher Sprechsaal. Eingesandt. Der Fackelzug am Donnerstag Abend war gewiß sehr schön, und unter der Studentenschaft herrscht eine Stimme des Lobes über den schön verlaufenen Kommers. Während i doch die letzten Gruppen noch durch die Ludwigstraße ging n, wurde am physikalischen Institut schon ein Hoch aus anmarschiert waren, und warum war der letzten Gruppe nicht Fefaunt, daß die Fahnen vor dem Balkon des Instituts zu sammengestellt werden sollten? Ein Fest- Ausschuß aus den identen geeignet, fertigt gut und billigit an H. Tich Seltersmeg 4 done 5: 3immerm 1. Etod mit all per fofort zu bermiete Ludmi Familient Grünbergeritr meinem erfa kommen, woselbst sein Aufenthalt ein Jahr währte. Wir gebracht. Warum wurde nicht gewartet, bis alle Gruppen im Hinterbus zu ver ** Stadt Theater. Die Direktion des hiesigen Stadttheaters hat eine neue Kraft engagiert in der Person des Herrn Karl Goez. Herr G. soll direkt von England wünschen, daß die Theaterleitung keinen Mißgriff gethan hat. Es geht uns verspätet noch folgender Bericht zu: In Grünbergerfirake terre- sowie Beletage, mieten. Stadtv. Gafffy will die Haltestelle auf allgemeine Mit seinem ersten Konzert am Sonntag hat der Gießener verschiedenen Korporationen hätte hier ordnend walten müssen, richtet, 6 Bimmer, B Konzert- Verein sich den Dank und die vollste Anerkennung mie dies an unsrer technischen Hochschule in Darmstadt der allem Zubehör, per f Kosten gebaut sehen, allerdings fomme es darauf an, wo man diese Haltestelle hinbauen will. Diesen Platz müsse er wissen, ehe er die Mittel dazu bewilligen würde. Stadtv. Pirr erklärt, es sei Sache der Stadt, den Verkehr überall zu fördern, daher sei er für den Bahnhof auf Kosten der gesamten SteuerAcussere Kapsal Innere Röhrchen wohl der me sten Anwesenden, sicherlich aber aller wahren und verständnisvollen Musikfreunde erworben. Unter der anerkannt füchtigen und sicheren Führung seines Dirigenten bot unser Orchester treffliche Leistungen in den herrlichen Werken der Meister Schumann, Gluck und Brahms, deren Feinste Bouillion Fall ist. Eine Absperrung der Stephanstraße wäre leicht zu machen gewesen. Die Feier war zunächst doch für die Studenten bestimmt, nicht für das Publikum. Hoffen wir, daß es bei der nächsten Gelegenheit, bei der die Studentenschaft in die Deffentlichkeit tritt, der Fall ist. stellt man in wenigen Minuten mit MAGGI'S Bouillon- Kapseln à 16. 12 Pfg. für je 2 Personen vorzüglicher Kraft- oder Fleischbrühe her. Nur mit kochendem Wasser überbrühen. Man Verlange ausdrüdlich MAGGI'S Bouillon- Kapseln. - U. Gofmann, Wek Seine Familienw fort ju bermi ten. Diab. Liefenwea ut mobl. Wohn- u immer auch einzeln Grünbergeritraße dhon mobl. Bimmer fpäter zu bermieter Nab. Martiitraß bitte mieten. Kirchen Möbl. R mit kabinet zu be Wunsch mit Ko ft. Neue nweg dhaltstofer Anerkennung ber Soliftin des abends ottbegnadeten Säng m. Ihre wunderschön gebildete Stimme, fo Lieder ihres Brogramm ornehmster Empfindung eudig berstummen. D Besangsweise mit Anm e Bertiefung des Au g der Gefänge dies ve die man de Dunderung ber zollt, als dergleid beutigentage mobili Dane Zweifel min rößten Erfolge fiden Gefang. Mita Buff fere Lefer werden fi flor'ichen Efenlagert r Stelle errichtete, dem dem Bisiger zweds Rauer aufbauen laff cher Fall vor und fra Herrn Brauereibe welche gegenwärtig don aß das Fundament de as des Fettschen Grund tschen; es mußte leht he dieser Störung liegt an jener Stelle au besondere Widerstand 1 Artifel einer hiesigen Den hierorts bestehenden rfolgten, hierüber wird geschrieben: Die beide n1846 und der Männer ießener Turner chen Turnerschaft" an Sebung des Turnwefens ttlichen Aräftigung als chnet. Ebenso ist allen renden Vereinen jede e Bestrebung sta st nach den Sagungen jdn ohne Unter litischen Partei lben möglich, sofern er , wie auch that adlig ge des Arbeiterftandes ervor and sei dies hier Bestrebungen, welche die Gießen" angeblich zu Turnerschaft und speziell nen von jeher gepflegt bargebieten. Fest der silbernen Kramer'sche Che recht frohe Lebenslage mgegend steht gegen leitungsbauten. en dieselben bereits im Die Quellen liegen in es Dorf durch seinen . Die Arbeiten find eebusch aus Leun bei worden. Bei der hier am 13. Iwurde Herr Bürger wählt. fand hier der zweite ren 204 Stud. Sarg t 35-30 Mt., Läufer chweine das Paar mit fönnen fowohl Räufer wohl zufrieden fein. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. 25. Sonntag nach Trinitatis, den 16. Nov. Gottesdienst. In der Stadtkirche. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer Schlosser. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde. Pfarrer Schlosser. Abends 5 Uhr: Siehe Johannesfirche. Abends 8 Uhr im Konfirmandensaal: Vereinigung der fonfirmirten männlichen Jugend der Matthäusgemeinde Montag, den 10. Nov., abends 8 Uhr, im Konfirmandensaal: Vereinigung der fonfirmirten weiblichen Jugend der Matthäusgemeinde. Donnerstag, den 20 November, abends 8 Uhr im oberen Konfirmandensial, Kirchstraße 9, Bibelstunde. Pfa rer Schlosser. In der Johanneskirche. Vormittags 9 30 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Johannesgemeinde. Pfarrer Dr. Naumann. Abends 5 Uhr: Pfarrer Euler. Montag, den 17. Nov., abends 8 Uhr, Bibelstunde im Konfirmandensaal der Johanneskirche. 1. Johannesbrief, Rap. 2, 12-14, die Absage an die Welt. Pfarrer Dr. Naumann. Näd fifolgenden Sonntag, den 23. November: Gedächtnisfeier für die Verstorbenen. An diesem Tage, nachmittags 2 Uhr: Gottesdienst in der Friedhofskapelle. Die Versammlung der konfi mi rten Mädchen der Lukasgemeinde findet nicht Dienstag, sondern Donnerstag den 20. November nachmittags E430 Uhr, im Konfirmandensaal der Johanneskirche statt. Bja rer Euler. Katholische Gemeind. Samstag, den 15 November. Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beicht. Sonntag, 16. November: 26. Sonntag nach Pfingsten. Vormittags von 630 Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht. " um 7 Uhr: Die erste heilige Messe, vor und in deis Iben Austeilung der heil. Kommunion Vormittags um 8 Uhr: Die zweite heil. Messe. Mitä gottesd enst mit Predigt. 9.30 Uhr: Hod amt mit Predigt. Nachmittags 2 30 Uhr: Christenlehre, darauf sakramentalische Bruderschafts- Andacht Druck und Verlag der Giesener Valagedruckerei. vorm. Wilh. Keller'sche Buchdruckerei( gegr. 1783); für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießen. Gestorbene. Am 14. Nov.: Lina Meiz, geb. Lauber, 24 Jahre alt, Ehefrau des Bahnarbeiters Heinrich Reiz dahier. Beerdigung: Sonntag, den 16. d. Mts., mittags 12 Uhr, vom Sterbehause, Crednerstraße 91, aus. Marttbericht. Gieken 15. Nov. Auf dem beutigen Wochenmartt fofteten Butter per Pd. 0.85-1.10 Mr Hibnereier 1 St. 7-9 Pfa., Enteneier St. -00 Pfa. Räie' per St. 5-9 Pfg.. 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