et afferverbrand Die diesjährige B bedeutend unter ihrem Ende entgegee Mäufen derartig bei nte, den lleberreft man den verderbli e bemerkenswerten ie Bürgermeisterei j fert wird, einen Bfem Ernteferien hat, macht Samstag über 1200 fe abgeliefert. Frau des Telegrap sierte Bormittags 17 ufer. Hierbei mun ihr mit einem Stilet Unterleib beibrachte. Hier wohnenden Eltern t gefaßt. Et ift 25 t und trug einen gr hen Spessart hat in enommen. Wäh agd zu den beliebten rte, ist das Schwar ständig verschwund lich im Rüdgang d bereits zu den Selt me Folge der imm ingegatterten Forf erpachtungen der fo ein Radifalabschluß tes. Derlautet, auch unter d Opfer gefordert. Offizi Janglfun, am 28. Ju b Tientsin Dorf, a am 23. Juli 3 Ma Mann in Shanhaitw August 1902 find ne gefommen, auch ift fo befriedigend. der Central- Werffi urde eine Falschmün lieder sich aus der Z Diese haben seit Jahm Lei in Verte 700,000 Nr. 186. Oberhessische FammenzeitungHanns Heins, Hanns Jochen, Hanns Hermann. ( Schluß.) ? Ja, aber woher weiß der denn das von iSo Hanns Jochen?" inthurga Woher Der alte Direktor ist ? Hanns Hermann verkehrt viel in der ein großer em Gesichtsausdruck. " Das wärein Frage fäme-" -und ob ich da-" gerufen-?" fing Hanns Heinz wieder an. Die beiden saben sich an, nicht mit dem flügsten auch Sie haben seine Intervention Aber sie verstanden sich. „ Also anSette 2. Nr. 187. Erstes Blatt. Nov.nement preis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Pfg., ins Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährlich Mt. 1.50. Gratisbeilagen: Oberhessische Familienzeitung( täglich) Oberhessische Zeitschrift für Landwirtschaft, Obst- nnd Gartenbau, sowie die Gießener Seifenblasen wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Donnerstag, den 14. August 1902. Gießener 11. Jahrgang. Infectionsvreis: Die einspaltige Petitzeile für Gießen wie ganz Oberbeffen, die Kreiſe Wezlar und Marburg 10 Bfg. fonft 15 Pfg.; Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg. Postzeitungsliste No. 3032. Redaktion und Expedition: Gießen, Neuenweg 28. Ferusprechanschluk Nr. 362. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Druck und Verlag der Gießener Verlagsdruckerei, vor m. Wilh. Keller'ſche Buchdruckerei,( gegr. 1783); für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießen Minister von Podbielski und die Landwirtschaft. In der konservativen Elbinger Zeitung" wird der Reise des Landwirtschaftsministers von Podbielski nach West- und Ostpreußen eine Betrachtung gewidmet, in der es heißt: „ Herr von Podbielski hat nunmehr seine Informationsreise, die ihn fast durch ganz West- und OstWie weit und ob preußen geführt hat, beendet. überhaupt diese Reise für unsere Ostprovinzen von Vorteil sein wird, wird die Zukunft lehren. Namentlich aus Allenstein und Nikolaiken find Klagen darüber laut geworden, daß man dem Minister das, was eigentlich verbesserungswürdig ist, nicht gezeigt habe. Trotzdem muß aber anerkannt werden, daß sich der Landwirtschaftsminister seine Aufgabe, die Verhältnisse in unserem Osten fennen zu lernen, mit Ernst hat angelegen sein lassen. Im nächsten Winter wird er reichlich Gelegenheit finden, seine Erfahrungen im Abgeordnetenhause zu verwerten und den landwirtschaftlichen Mitgliedern Rede zu stehen. Er sah mit kritischem Blick, prüfte und musterte alles und fand auch manches zu tadeln, denn es ist befanntlich nicht seine Gewohnheit, ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Seine umfassenden landwirtschaftlichen Fachkenntnisse erregten allenthalben das Erstaunen der Landwirte, und selbst auf Gebieten, die ein Spezialstudium erfordern, zeigte er sich nicht nur aufs beste informiert, sondern vermochte auch praktische Winke zu geben über Verbesserungen und Vereinfachungen der Betriebsweise, Ersparung von Arbeitskräften, Verwertung neuer Erfindungen. Insbesondere trat das bei der Besichtigung der Insterburger Torfbrikettfabrik( bei der übrigens jetzt die Höchster Farbwerke beteiligt sind) zu Tage, die dem Minister mancherlei neue Anregung verdankt. Der Minister interessirt sich lebhaft für ein neues Verfahren, Dachpappe aus Torf zu erzeugen, und versprach, diesen zukunftsreichen Fabrikationszweig nach Kräften zu fördern. Da Herr von Podbielski der einzige verantwortliche Ratgeber des Kaisers ist, der das Ohr des Monarchen hat, so wird er hoffentlich Gelegenheit nehmen die Lage der oftdeutschen Landwirtschaft den thatsächlichen Verhältnissen entsprechend zu schildern, und damit mancherlei Voreingenommenheit auf ihr richtiges Maß zurückführen können. In seiner beIn eigener Sache Richter. Roman von L. Haidheim. ( Fortsetzung.) ( Nachdruck verboten.) - und so kommen Sie hierher und nehmen mit harm Lofer Heiterkeit die Gastfreundschaft im vertraulichsten Familienfreise an, lassen sich von dem thörichten Kinde„ befehren" und und Frohberg, halten Sie ein! halten Sie ein!" feuchte Ebern graubleich und ganz entſtellt vor Aufregung, fiel auf einen Stuhl und drückte die zu Fäusten geballten Hände auf seine Augen.. Burkard Frohberg war mit sich unzufrieden. Adelsberg hatte ihm die Geschichte vorgestern in Prag erzählt, aber als eine teilweise Entschuldigung Eberns hinzugefügt, daß die betreffende Dame, die Braut eines Bezirksrichters in Agram, äußerst gefallsüchtig, eine der rücksichtslosesten Stoketten von Agram gewesen. Adelsberg hatte auch gesagt:" Sie hat ihn auf alle Weise herangelockt; man fann nie wissen wie die Dinge sich abgespielt haben, was aber alle wir Männer mit Entrüstung sahen, das war die Art und Weise wie Ebern nach der Katastrophe herzlos und gleichgültig seiner Wege ging und der Bezirksrichter war ein Ehrenmann." So hatten beide schweigend vor sich hingestarrt.- Burkard sah mit geheimen Schrecken Joseph Eberns Büge ein immer vergrämteres Aussehen annehmen. Ging ihm die Geschichte wirklich so nahe? Die er doch bis jest so sehr leicht getragen?- Unmög lich! Oder war es der Gedanke an Lischa? Ach, er war weit entfernt zu ahnen, welche Qualen Vetter Ebern ausstand in dem Bewußtsein an die schlimmste Stunde seines Lebens, die, nach dem Tode des Großvaters. Mir bleibt nichts, als die Kugel! Die gräßliche Erinnerung wacht immer wieder auf, der Fleck auf meiner Ehre brennt wie äßendes Gift immer weiter!" schrie es in seinem Herzen. Jegt raffte er sich zusammen.. " Ich sehe ein, daß es für mich keine Hoffnung mehr glebt, Frohberg. Was ich thun werde, vermag ich jest nicht zu Sagen " Sie gehen nach Wien, Ebern, stellen fich und werden ein tüchtiger Soldat. Und dann wenn Sie mit der Armee die Preußen gebührend heimschicken, dann begegnen wir beiden uns boffentlich und ich kann Ihnen die Hand geben und Ihnen sagen: Jest baben Sie den Flecken abgewaschen, Better!" kannten humorvollen Art, die dem Kaiser so sehr gefällt, gelingt es Herrn v. Podbielski, der Seine Majestät auch in seiner Behausung als Gast sieht, weit leichter, seine Ideen an höchster Stelle durchzu setzen, als seinen Ministerkollegen, die oft monatelang nicht zum Vortrag befohlen werden. Die Landwirtschaft sollte sich daher diesen ein flußreichsten Minister warm halten, auch wenn sie gelegentlich durch ein derbes Wort vor den Kopf gestoßen wird. sich durch diese Handlung kennzeichne sowohl gegen das Haus Wittelsbach im Allgemeinen als auch gegen die erhabene Person des Prinz- Regenten, welche stets als ein Muster der Hebung und Unterstützung der Kunst geglänzt habe. Er, der Kaiser, bitte ihn, den PrinzRegenten, die Summe, welche er benötige, ihm zur Verfügung stellen zu dürfen, damit er in der Lage sei, in vollstem Maße die Aufgaben auf dem Gebiete der Man hat viel davon gefabelt, daß Herrn Kunst, welche er sich gesteckt habe, zur Durchführung v. Podbielski die schwierige Aufgabe übertragen worden zu bringen. Der Prinz- Regent antwortete, es dränge ihn, sei, anläßlich seiner Informationsreise Bündler und seinen innigsten Dank für das warme Interesse an Konservative für den Regierungsstandpunkt in der seinem und seines Hauses Bestrebungen auf dem GeZollvorlage und für den Kanal zu gewinnen. Ob biete der Kunst und für ein so hochherziges Anerbieten Herr v. Podbielski für den Zolltarifentwurf Stimmung gemacht hat, wissen wir nicht; das ist jedoch That: auszusprechen. Zugleich freue es ihn, dem Kaiser mitsache, daß der Kanal mit feinem Wort erwähnt teilen zu können, daß durch den Edelfinn eines seiner worden ist. Herr v. Podbielski hat sogar einen Reichsräte, welcher die abgelehnte Summe zur Verwahren Horror vor allem, was mit der wasserwirt- fügung gestellt habe, seine Regierung in die Lage ver schaftlichen Vorlage zusammenhängt, und äußerte jüngst, als man fragte, warum er das ihm angetragene Eisenbahnministerium nicht übernommen habe:„ ich werde mir doch nich mit dem Lausekanal born Bauch stoßen lassen." Sr. Majestät erklärte er, daß er eine komische Figur abgeben würde, wenn er als ehemaliger Soldat und späterer Landwirtschaftsminister nun auch noch die öffentlichen Arbeiten über nehmen würde. Den„ Lausekanal" durchzusehen, ist lediglich Aufgabe des Ministers Budde, den es angesichts der hierzu notwendigen Sisyphusarbeit wohl noch manchmal gereuen wird, seine schöne lebenslängliche mit 200 000 Mt. pro anno dotierte Stellung bei den Löwe'schen Gewehrfabriken gegen einen farg dotierten preußischen Ministerposten eingetauscht zu heben." Politische Nachrichten. Zwischen dem Kaiser und dem Prinzregenten von Bayern sind Telegramme ausgetauscht worden. Das Telegramm des Kaisers ist aus Swinemünde vom 10. August datirt. In demselben heißt es, daß der Kaiser mit tiefster Entrüstung von der Ablehnung der von dem Prinzregenten geforderten Summe für Kunstzwecke gelesen habe. Er eile, seiner Empörung Aus druck zu verleihen über die schnöde Undankbakeit, rwelche Der Mutter Herz 30g sich schmerzhaft zusammen. War sie neidisch? Indes aber Koloniz die geliebte Lischa der Mutter zuführte und sie ernst und fest um ihren Segen bat, war Frau von Waz law immer die feine, tattvolle Dame!- lautlos hinausgeglitten und zu Burkard geeilt. Sie werden doch für einen Moment noch mitkommen, Better?" fragte Burkard Frohberg. , sicher! Gewiß! Wir Wenschen von heute wissen doch, daß die Hauptsache für uns ist, nicht aus der Rolle zu fallen. Ich entsege mich alle Tage mehr über mein Talent zu schanspielern." Noch ganz blaß, ia geradezu frank aussehend, trat er vor den Spiegel, bürstete sich Haar und Bart, verzog das Gesicht zu einem mastenhaften Lächeln und schaute sein eigenes Bild mit todunglücklichen Augen an. Welch ein Feigling ist man! Wie wilde Tiere fräßen wir uns untereinander auf, zerrissen und zerfleischten einander, wenn man der Wahrheit die Ehre gäbe. Wahrheit! Wahrheit! Lüge ist das ganze Leben und wehe dem der etwa nicht mitlügen wollte." Burkard ließ ihn reden. Er fannte diesen galligen, verbitterten Ton- vielleicht redete sich der arme Kerl die schwerste Last damit von der Seele. Er seinerseits wechselte schnell den Reiseanzug. Wie schwer war ihm zu Mute und wie so ganz anders hatte er sich die Freude ausgemalt, wenn Lischa sich einmal verloben würde. Graf Joseph hatte nur zu sehr recht mit der Schauspielerei! Lächelnd famen beide Vettern herein, herzlich begrüßten sie das neuverlobte Paar und mit schier unbegreiflicher Leichtigkeit wußte fich Ebern dem Grafen Koloniz gegenüber sogar in eine Wärme hinein zu phantasieren, gegen die Burkard ernst und falt erschien. Für legteren wurde es eine Erleichterung, als Graf Joseph sich empfahl und erst dann taute er selber auf. Die Herzens freude an Lischas Glück fam erst dann voll zu ihrem Recht, als er sie so unbefangen und so echt bräutlich fand. Es machte sich ganz von selbst, daß sie dem Verlobten erzählte, wie sie ihre Dankbarkeit gegen Gott für das ihr erblüte Herzensglück nicht besser habe beweisen fönnen, als indem sie dem armen Vetter, der, wie wohl selten ein Mensch, ohne Elternliebe, ohne jede Teilnahme aufgewachsen sei, eine Schwester zu werden gesucht. Burkard jah, noch während sie den armen verwahrloſten Joseph beklagte, wie durch Kolonis Augen und Mienen das Wissen das schlimme Besserwissen buschte. Er kannte also auch die Agramer Geschichte? setzt sei, getreu den Traditionen seines Hauses wie seines Volkes die Pflege der Kunst als eine seiner bornehmsten Aufgaben unentwegt fördern zu können. Die„ Frff. 3tg." schreibt dazu: Das Telegramm des Kaisers an den bayerischen Prinzregenten gehört zu jenen impulsiven Aktionen, die aus den besten und berechtigtigtsten Empfindungen hervorgegangen, doch der Sache zum Mindesten nicht förderlich sein werden. Gewiß hat der Kaiser nur den Gefühlen Ausdruck ge geben, die jeden feinfühlenden und kunstfreundlichen Mann angesichts des Verhaltens der bayerischen Gentrumsmajorität beseelen. Wohl Jeder dem die fultureelle Entwicklung des deutschen Vaterlandes am Herzen liegt und der die vornehmste Aufgabe der einzelstaatlichen Regierungen in der Pflege der Wissenschaften und Künste erblickt, hat es, wie der Kriser, als eine Schmach empfunden, daß eine fulturfeindliche Zufallsmajorität Bayern den Stempel des ödesten Banausentums aufdrücken durfte. Doch gerade vom Kaiser durfte jener elementare Ausbruch der Empörung gegen die Majorität des bayerischen Landtages nicht kommen, sollte das Centrum nicht die erwünschte Gelegenheit erhalten, die von ihm schon in Anspruch genommenen patrikularistischen Instinkte der bayerischen Bevölkerung für seine politischen Zwecke. mit Erfolg aufzustacheln. Bislang fehlte es ihm dazu an greifbarem Anlaß, und seine Aufreizungen machten deshalb bisher geringen - " Ich glaub's nicht;- aber sei es so! Und nun möcht' ich zu Haus, lassen Sie mir ein Pferd satteln, Frohberg; die wonneselige Schwiegermama" heute noch einmal zu ertragen Gnädiger Herr es ist ein Besuch vorgefahren, ein Herr. Ich hab' ihn zu der Gnädigen geführt- er wollte es so!" meldete ein noch sehr jugendlicher Diener. Wer tann es sein?" fragte Burkard. Der Bursche wußte es nicht zu sagen. Jofeph Ebern wollte eben aufbrechen, als Frau von Wazlam eilig eintrat:" Burkard, - es ist Koloniz! Er fommt als Freier um Lischa." Sie fab grenzenlos überrascht aus, fast ein wenig mißgeftimmt. War es denn möglich? Lischa! die kleine Lischa sollte eine Gräfin Koloniz-? Dann sah sie, wie Graf Joseph freidebleich an der Thür lehnte. Ebern? Graf Ebern--? Sie werden doch nicht so wahnfinnig sein an Lischa-?" stammelte fie. " Nein, o nein, gnädige Tante, ich bin ja doch ein leiblich bernünftiger Mensch!" suchte dieser zu scherzen. Bitte Tante Wazlaw, gehen Sie voran, melden Sie, Joseph und ich kommen fofort; nicht wahr, Better? Wir hätten nur noch eine kleine Geschäftsangelegenheit - Frau von Wazlam ging. Sie war sehr nachdenklich geworden. Lischa betam also einen jungen, reichen ungarischen Magnaten und ihre Maria nur einen alten Baron? fünfzig Jahr alt! Ihre ganze Freude fiel wie ein Startenhaus zufammen. Als sie zu ihrer Freundin wieder eintrat, ging dieſe in tiefer Bewegung im Zimmer auf und ab und wies lächelnd auf ein Nebenzimmer, in welchem das junge Baar sich eben aussprach und die ersten Küsse tauschte. " So hast Du dies lange gewußt?" fragte sie vorwurfsboll. " Daß er fie liebte, ja schon damals in Graz. Aber er wollte sein fünfundzwanzigstes Jahr vollendet haben, damit niemand ihm darein reden durfte, so vertraute er mir und Lischa hat er es auch gesagt." " Und fie liebt ihn?" " Aber würde sie denn sonst so selig-?" Ja, ja! Frau von Wazlaw hatte Beugin sein dürfen mie Koloniz ganz unerwartet eintrat und ohne ein Wort zu Lischa trat, der trötenden Hand ergriff und ihr ernst und fest in die Augen, die schönen goldigen Augen sah. Und da hatte ein so feliges Lächeln Lischas reizendes Gesicht überflutet! Ob Maria wohl je so lächeln würde? Fortsetzung im zweiten Blatt.) Zur Begnadigung des Oberleutnants Hildebrand wird der„ Berl. 3tg." aus Gumbinnen geschrieben: Im Offizier- Kasino an der Tilſiter Straße in Gumbinnen ging es Sonnabend flott her. Lustige Weisen gab die Militär- Kapelle des ArtillerieRegiments 1 im Kasino- Garten zum Besten; wieder holt ertönten Hochs und Hurrahs. Die Teilnahme der Anwohner stieg, als in der neunten Abendstunde eine Abteilung Artillerie eine Abteilung Artillerie- 20-30 Mann zu зи Pferde in Gala mit Haarbusch anrückte, einen Offizier in vierspänniger Equipage zum Bahnhofe eskortierte und sich von dem Insassen des Wagens mit drei maligem Hurrah verabschiedete. Der Insasse war aber nicht etwa, wie man nach der Begleitung annehmen mußte, ein gekröntes Haupt, sondern- der so eben begnadigte Duellant Oberleutnant Hildebrand. Eindruck. Jetzt ist die Waffe, die in wohlmeinendster| Bewußtlosigkeit des Patienten dauert infolge Gehirn Absicht vom Kaiser gegen das Centrum gerichtet wurde, krampfes an. Sein Tod ist stündlich zu erwarten. den skrupellosen Agitatoren vom Schlage der Heim und Schädler gegeben, und sie wird von ihnen weidlich ausgenutzt werden. Ohne Zweifel wird das kaiserliche Entrüstungstelegramm die Gewissen aller Gebildeten, auch der katholischen, zur Auflehnung gegen die Centrumspolitik der Wut und der Bildungsfeindlichkeit aneifern. die große Maſſe der Centrumswählerschaft aber und vielleicht auch noch mancher anderen Bevölkerungsteile wird in der Empfindlichkeit über die Einmischung in die Budgetrechte des Landtages wohl nur zu em pfänglich sein für die Aufreizungen des Centrums, dessen Reihen, die bereits durch die natürliche Entwicklung der Dinge und durch die nicht ungeschickte Taktik der bayerischen Regierung ins Schwanken geraten waren, nunmehr sich, froh der ihnen gewordenen unfreiwilligen Unterſtützung, wieder festzusammenschließen werden zu erneutem Ansturm gegen das Ministerium Crailsheim. Diesem, obwohl daran ganz unschuldig, wird auch dieser Eingriff des Kaisers in innerbayerische Verhältnisse aufs Konto gesetzt werden und es ist bei der bekannten Eifersucht der Bayern auf ihre Selbstständigkeit nicht ganz unwahrscheinlich, daß es den gutgemeinten Schritt des Kaisers zu büßen haben wird. - Kaiser Wilhelm will, wie das„ Berl. Tgb." aus Rom meldet, bei seiner nächsten Reise nach Italien das weltberühmte Kloster von Monte Cassino besuchen. Bei der Nachricht, daß der Kaiser beabsichtige, sich in der Nähe von Kadinen anzukaufen, handelt es sich um die Villa Litten, welche in Bad Kahlberg bei Elbing gelegen ist. Die Villa soll der Kaiserin und deren Kindern zum Sommeraufenthalt dienen. Ferner soll in dem Prinzwalde bei Tharden unweit von Liebmühle ein Jagdrevier für den Kronprinzen eingerichtet werden. Landwirtschaftsminister Podbielski besichtigte dieser Tage in hohem Auftrage das in Frage tommende Terrain. - Die Kaiserin, welche in den letzten Tagen unpäßlich war, ist jest wieder vollständig hergestellt. In parlamentarischen Kreisen verlautet, daß Staatssekretär Graf Posadowsky einen furzen Urlaub antreten werde, um sich von den Strapazen der Zolltarif- Campagne zu erholen. Berlin, 14. August. Nach der Nationalliberalen Korrespondenz soll binnen kurzem ein Aufruf zur Errichtung eines Denkmals für Bennigsen erfolgen. Namhafte Beiträge zur Ausführung des geplanten Denkmals sind bereits gesichert. Die von vielen Seiten befürwortete Gründung einer Hochschule in Posen ist jetzt von der Regierung beschlossen worden. Schon in den nächsten StaatshaushaltsEtat werden die erforderlichen Mittel eingestellt werden. - Gegen den Lehrauftrag der Geschichte für Medizin an der Universität Berlin an Professor Schwenninger wird ein Einspruch der deutschen Aerzte vorbereitet. Dr. Hermann Baas in Worms und Dr. Sudhoff in Hochdahl erlassen einen Aufrauf an die deutschen Aerzte, in welchem sie im Interesse der Sache gegen die Besetzung dieses Faches durch einen bisher als Historiker thatsächlich und litterarisch gänzlich Unbekannten an der größten Hochschule des deutschen Reiches Verwahrung einlegen. Zu diesen Ovationen, schreibt die Germania": Berlin, 13. Aug. Die deutsche Regierung hat das auf der Ausreise begriffene Kanonenboot Panther" na Haiti beordert, um die Interessen der deutschen ReichsAngehörigen zu schüßen. Prinz Arnulf von Bayers, fommandierender General des 1. bayrischen Armee- Korps, wird auf besondere Einladung des Kaisers in der Zeit vom 6. bis 12. September an den großen Manövern des 3. Armee- Korps bei Frankfurt a. O. teilnehmen und als Gast des Kaisers in Frankfurt Quartier beziehen. Gelegentlich der großen Kaiser- Parade wird der Prinz das Infanterie- Regiment No. 52, dessen Chef er ist, dem Kaiser vorführen. - Die zur Truppenschan in Mainz zusammengezogenen Infanterie- Regimenter veranstalten Freitag Abend mit ihren Regiments- Kapellen einen großen Fackelzug nach dem großherzoglichen Schloß. ein Abzeichen boran bolle mit Fahne den verfchiedenfte rug weiß- grün, cot- weiß, das& führen follte et Diese wurde ab Mainz beorder liden." Die fü tapelle bewie Seiftungen. | Die Regierung soll angeblich dem Polizei- Präfekten ihre Mißbilligung ausgesprochen haben, weil derselbe sich mit den Besizern der Schulen in Unterhandlungen eingelassen hatte, anstatt diese Schulen ohne Weiteres zu schließen. In Brest sind Truppen bereit gestellt, um bei der Schließung der letzten Schulen, bei denen der Widerstand am heftigsten sein dürfte, behilflich zu sein. Die Zahl der letzteren beläuft sich auf etwa 10 bis 15. In Roscoff sollten die Truppen durch die Einwohner überrumpelt werden. Der Commandant der Truppen gab jedoch Befehl, das Gewehr aufzupflanzen, um gegen die Menge vorzugehen. In diesem Augenblick erschien der Deputirte Graf de Mun und ersuchte die Nonnen der Gewalt zu weichen, worauf dieſelben unter Führung de Mun's die Ordensschulen verließen und sich in die Kirche begaben. In Cirantec hatte man Feuersprizen in die Schulen gebracht und die Gendarmen wurden mit Wasserstrahlen empfangen. In St. Jean wurden zum zweiten Male die Siegel von den Ordensschulen gerissen und die Schwestern wiederum in diese zurückgebracht. ,, Wie soll im Volke die Achtung vor dem Geset und das Gerechtigkeitsgefühl aufrecht erhalten werden, wenn Leuten, wie dem Duellanten Hildebrandt, derartige Ovationen dargebracht werden? Jedermann in Gumbinnen wußte, daß der in Galaequipage von seinen Kameraden zum Bahnhof Geleitete jener Offizier war, der seinen Gegner im Zweikampf erschossen hatte, das nach göttlichem und menschlichem Gesetz ein schwerer Verbrecher ist. Wie müssen bei solchem Thatbestande derartige Vorgänge wie die oben geschilderten auf die Volksseele wirken? Wir erwarten deshalb um so dringender Aufklärung von der Militärverwaltung, als die Vorgänge voraussichtlich im Reichstage zur Erörterung gelangen werden. Wien, 13. August. Ministerpräsident von Koerber ist heute aus Ratot hier wieder eingetroffen. Wie offiziell bekannt gegeben wird, haben die beiden Ministerpräsidenten den gesammten Complett des in der Schwebe befindlichen Ausgleichs- Materials durch beraten und werden sich am 15. August zur Berichterstattung beim Kaiser melden. Von den Kongregationen. Aus Paris wird gemeldet: Sappeuren gelang es, das Hausthor der Jojefschule in Concarneau zu zertrümmern, nachdem sich die Gendarmerie dort von der Bevölkerung hatte zurückdrängen lassen. Das Schulhaus in Blondaniel Als der Zug Herr Oberlehrer fich die Kinder fonnte man die pringen, Weitspri Sas mit Recht f bergeffen. Die Spiele auf, als Diele. Der Ball Mädchens die Ho Gummi, vom Spielen fam die teilung. Me hatte, durfte sich legten nicht mehr fuchen hatten, wie Ebenjogut w Erwachsenen. D Wirte fonnten Paris, 13. August. In sämtlichen Filialen der Bank Cooman sind Haussuchungen vorgenommen worden. In Angers ist eine Dame, welche bei der dortigen Filiale 20,000 Francs deponirt hatte, verschwunden. Dieselbe hatte dem Direktor erklärt, daß fie, falls sie die hinterlegte Summe verlieren würde, sich das Leben nehmen würde. Man befürchtet, daß die Frau nunmehr ihren Plan ausgeführt hat. Aus Sofia wird telegraphiert: Die Regierung hat 15 Beamte und Lehrer, die als Delegierte auf dem macedonischen Kongreß erschienen sind, des Dienstes enthoben. Der Kongreß lehnte es ab, die Delegierten der dem gegenwärtigen Zentralfomité feindlichen Vereine zu den Verhandlungen zuzulassen. wurde von seinen Verteidigern mit einem Wassergraben umzogen. Der wegen Ermutigung zum Widerstand vom Bischof abgesetzte Pfarrer Foumier zu Chartres erklärte, er werde das Pfarrhaus nicht eher verlassen, als bis ihn Militär vertreiben würde.- Das Dementi des Kriegsministers über die Vorgänge beim 2. Jäger- Regiment, welches hier großes Aufsehen erregt, ist unrichtig. Der betreffende Offizier, um ' Quinge. Dieser, sowie der Oberst St. Remy wurden den es sich handelt, ist der Hauptmann Mangin wegen Gehorsams- Verweigerung nach der Festung Belisle gebracht. Als sie nach dort abgehen Absicht aus, sie nach dem Bahnhofe zu begleiten, was sollten, drückten sämmtliche Offiziere des Regiments die jedoch der Oberst verbot. Trotzdem gaben ihnen drei Hauptleute das Geleit.- Ferner wird telegraphict: Der Priester und Abgeordnete Gerault veröffentlicht einen Brief, in welchem er gegen die Behauptung proteſtirt, daß die jetzige Bewegung eine anti- republikanische fet. Der Brief schließt mit den Worten:„ Nieder mit Combes, es lebe die liberale Republik."- Aus Yannes wird gemeldet: Die Gendarmerie hat in vielen Orten der Umgegend weitere Schließungen von reiche Kundgebungen statt, doch wurden ernste ZwischenOrdensschulen vorgenommen. Es fanden zahl= fälle vermieden. zum Streit der Klerikalen in Frankreich gegen die Regierung. Aus Washington wird über London telegraphiert, es verlaute dort, daß Deutschland dem venezolanischen Insurgentenführer Maco seine Absicht mitgeteilt habe, die Stadt Barcelona zu besetzen. Amerika erklärte, nicht protestieren zu wollen, sobald Deutschland versichere, feine Gebietsausdehnung zu beabsichtigen. Giessener Cagesneuigkeiten. ** Das Regierungsblatt Nr. 51, ausgegeben am 12. August enthält: Gesetz, das Eigentum an Kirchen, Pfarrhäusern 2c. betreffend. -r. Jugendfest. Man mag manches Vorurteil gegen Jugendfeste haben. Mancher Pessimist behauptet, es würde zu solchen Kinderfesten viel zu viel geübt und eingedrillt, so das es nachher bei der., Aufführung" am Festtage selbst den Kindern kaum mehr Vergnügen machen könnte. Es ist etwas Wahres daran, aber Meißende Gefchäft hauptfächlich mit d wohl gegen 10000 9 auf dem Festplatz g fälle, daß etwa K oder beim Spiel g befannt geworden Der Verlauf als wohlgelunge Bedauern war das unerbittliche gab. Aber man wenn es am besten die Stimmung am im Philofophenwal Wohlgeordnet zog Befangenheit, mit allen Seiten beid marschiert waren wichen. Ueberal Graubart fnurt bloß dann, wenn die Spiele so schwierig sind, daß sie lange geübt werden müssen. Die Spiele, die beim gestrigen Jugendfest gespielt wurden, waren den Kindern von der Schule und Freizeit her durchweg einst gegen die Wettspiele bei Kinderspielen. Gr gute Bekannte. Ein anderer Pessimist wandte sich Seelen solche unsaubere Gedanken wie Neid und behauptete, es würden dadurch in den jugendlichen Miß gunst erweckt. Das ist von seinem Standpunkt aus ganz richtig. Dann bezeichnet er eben jeden erdem, was wir gesehen haben, daß solche pädagogisch wachenden Ehrgeiz als Neid. Nun wir hoffen nach gefährliche Regungen nicht zu den Begleiterscheinungen und Folgen des gestrigen Festes gehört haben. Bünktlich um 2 ühr begann der Auszug der srinder Gießens. Freiwillig hatte sich von der Bürgermeisterei bis zum Philosophenwald ein dichtes Spalier gebildet. das Festkomitee mit dem Herrn Bürgermeister; dann Dem Rug voran schritt die übliche Musikkapelle und famen die Damen hatten natürlich auch hier den Vortritt- die Mädchen mit weißen Kleidern und festlich bekränztem Haar. Voran die ganz kleinen." Die Stadtschule und höhere Mädchenschule( inoffiziell) folgten. - An die Mädchen schlossen sich durch eine Musikkapelle getrennt die Knabenschulen an. Die Kinder marschierten in größeren Abteilungen, denen immer Paris, 13. August. Die Blätter besprechen die Zwischenfälle, welche durch die Schließung der Ordensschulen in der Bretagne veranlaßt worden sind. [ Grabdenkmal für Gräfin Alvensleben- Neugaitersleben v. Cauer. Im Befinden des sächsischen Kriegsministers ist seit gestern eine kritische Wendung eingetreten. Die alvensieven neugattersleben 0 Grabdenkmal für Gräfin Alvensleben- Neugattersleben von Cauer. Der Kaiser hat der am 29. September 1897 verstorbenen Gräfin Anna von Alvensleben, geborene von V.Itheim, in Neu- Gattersleben, ein herrliches Grabdenkmal seßen lassen. Das Kunstwert, dessen Bildner Gauer- Berlin die Intentionen des Monarchen meisterhaft wiedergegeben hat, wird in Gegenwart des Kaisers heute, Dienstag, feierlich enthüllt werden. Die edle Frau, die schon vor vollendetem 44. Lebensjahre ihrem Gemahl und den sieben Kindern, welche sie dem Gatten in 26 jähriger glücklicher Ehe geschenkt, entrissen wurde, gehörte in den engsten Freundeskreis des Kaisers, der häufig als Gast in ihrem behaglichen Heim geweilt hat. Unser Monarch schäßte, wie ihren Gemahl, dem er am 18. Januar 1901 den Grafentitel vererblich verlieh, Frau von Alvensleben ganz besonders hoch und hat diese Einschätzung durch die für die Ausführung des Monuments erteilten Weisungen vornehmlich zu Tage treten laffen Das Marmordenkmal besteht aus einem Sarkophag, der von einem Baldachin in gothischem Stil überdeckt ist. Auf dem Sarkophag ruht, wie unsere Abbildung darstellt, in Lebensgröße die Figur der Verstorbenen, die in den fromm gefaltenen Händen eine blühende Nose hält. Zu ihren Füßen tragen zwei Engel das Alvensleben'sche Wappen nud ein Band mit der Aufschrift:" Die Liebe höret nimmer auf!" einen ganz unbü forschen Turn- un fehlen hörte. micht mehr. ** Der Erbe den spannenden Kri unferer Unterhaltun ' faffer, der seinen& führt uns in die eines ländlichen geheimnisvollen W Der Ausgangspunk ympathische Madd lesreißt, um in bl liebten zu folgen. die Genugthuung, wird, und ihre Leid das Glück ihrer the ** Bon heifif berfolgt: Ludwi megen Strafvollstre ** Ferien, du O schöne Beilmal viele Lage for heit uns hingeben letten Urlaub hab uns nicht die Kou fruchttragende Tha Schaar derer zu t Wälder, an das fonnen.- Die auf die Dauer bo und Schülern Gr Lernen. Der Büd bird Fibel und N den Ferien. Der berwandte Herr Le graph und Kommi Damen zu fuiden. Brofeffor fieg bor fich einmal anders - bloß feine Bindhof noch e Bub laffen drauß gehen und neue S Studium( wo, fag einer muß bleiben, feligerweise in die ** Eine vom h im Hafirfalon einf Mainzer Frifeur g frischen Rafirschatim wechselbarem Binjel angemeldet. Durch 34 Rafirenden mit bedienen, welches be Berührung war, we Binfel und Seife naslich des 21. Berridenmacher, to Polizei- Präfetten en, weil derfelbe Unterhandlungen en ohne Weiteres cuppen bereit ge legten Schulen, igiten sein dürfte, legteren beläuft coff follten die errumpelt werden. jedoch Befehl, das Menge vorzugehen. Deputirte Graf de ein Abzeichen vorangetragen wurde: runde Schilder, kunstbolle mit Fahnentuch umwickelte Thore, Fahnen in den verschiedensten Farben. Die Stadtknabenschule trug weiß- grün, die Realschule und das Realgymnasium rot- weiß, das Gymnasium weiß- blau. Den Zug anführen sollte eigentlich die Regimentskapelle. Diese wurde aber leider noch in letzter Stunde nach Mainz beordert und stellte daher nur einige Inbaliden." Die kürzlich erst gegründete Feuerwehr fapelle bewies gestern schon sehr anerkennenswerte Leistungen. Gewalt zu weichen, sich die Kinder auf die Spielpläge verteilten. rdje begaben. In die Schulen ge mit Wafferitrable zum zweiten Male geriffen und die gebragt. Lichen Filialen der en borgenommen e, welche bei der Donirt hatte, ber eftor erklärt, daß berlieren würde, In befürchtet, daß führt hat. Die Regierung hat egierte auf dem nd, des Dienstes , die Delegierten eindlichen Vereine ndon telegraphiert, d dem venezola Abficht mitgeteilt egen. Amerifa sobald Deutsch zu beabsichtigen. keiten. ausgegeben am ntum an Kirchen, manches Vorurteil Bessimist behauptet, zu viel geübt und der., Aufführung" 1 mehr Vergnügen hres daran, aber erig sind, daß sie Spiele, die beim den, waren den zeit her durchweg mist wandte sich Kinderspielen. Gr den jugendlichen wie Neid und inem Standpunkt er eben jeden erwir hoffen nach folche pädagogisch Begleiterscheinungen chört haben. uszug der Kinder er Bürgermeisterei Spalier gebildet. Mufitkapelle und rgermeister; dann lich auch hier den Ben Kleidern und eganz kleinen." nschule( inoffiziell) durch eine Musikan. Die Kinder en, denen immer Als der Zug auf dem Festplatz angekommen, hielt Herr Oberlehrer Hahn eine furze Ansprache, worauf Da konnte man die verschiedendsten Spiele sehen. Bockspringen, Weitspringen, Sadhüpfen, Seilziehen usw. das mit Recht so beliebte Wurstschnappen" nicht zu vergessen. Die Mädchen führten natürlich gefittetere Spiele auf, als die wilden Buben, meistens Ballspiele. Der Ball spielt ja überhaupt im Leben des Mädchens die Hauptrolle, bis zum 12. Jahre der von der andere. Nach den Gummi, vom 16. an Spielen fam die ,, pädagogisch gefährliche" Preis verteilung. Meistenteils wurde gelost. Wer No. 1 hatte, durfte sich zuerst aussuchen, usw., so daß also die lezten nicht mehr die große Wahl und Qual im Aus- suchen hatten, wie die ersten. Ebensogut wie dir Kinder, amüsierten sich auch die Erwachsenen. Der Himmel war gnädig gewesen. Die Wirte fonnten mit dem Durst wohl zu frieden sein. Reißende Geschäfte machten auch die Bäckereien hauptsächlich mit den Riesenbretzeln. Im ganzen mögen also etwa halb Gießen wohl gegen 10000 Menschen auf dem Festplatz gewesen sein. Irgendwelche Zwischen fälle, daß etwa Kinder oder Ehrenjungfrauen belästigt oder beim Spiel gestört worden wären, sind uns nicht bekannt geworden. - Der Verlauf des Festes kann in jeder Beziehung als wohlgelungen bezeichnet werden und allgemeines Bedauern war bei Jung und Alt, als die Trompete das unerbittliche Signal zum Sammeln und Rückzug gab. Aber man soll bekanntlich aufhören zu essen, wenn es am besten schmeckt- und Feste zu feiern, wenn die Stimmung am besten ist. Die eine Kapelle blieb im Philosophenwald und fonzertierte noch einige Zeit. Die Wohlgeordnet zog der Zug in die Stadt zurück. Befangenheit, mit der die Kleinen, im Bewußtsein, von allen Seiten beschaut und fcitisiert zu werden, hinausmarschiert waren, war einer frohen Lebhaftigkeit gewichen. Ueberall erschollen lustige Lieder. Mancher Graubart fnurrte" unwillkürlich mit und verfiel in einen ganz unbürgerlich strammen Schritt, wenn er die forschen Turn- und Marschlieder aus jugendlich, fräftigen Stehlen hörte. Ja schön ist die Jugend sie kommt nicht mehr. - - ** Der Erbe von Esmond- Hall nennt Ernst Riemann den spannenden Kriminal- Roman, der in der heutigen Nummer unserer Unterhaltungsbeilage beginnt. Der talentvolle Verfasser, der seinen Stoff einem englischen Vorbilde verdankt, fährt uns in die patriarchalische Stille und Abgeschiedenheit eines ländlichen Pächterhauses, dessen Frieden jäh durch einen geheimnisvollen Mord gestört wird. Diese unselige That ist der Ausgangspunkt eines langen Schmerzensweges für eine sympathische Mädchenerscheinung, die sich vom Vaterherzen losreißt, um in blindem Vertrauen dem unwürdigen Geliebten zu folgen. Ihr Leben ist zertrümmert, sie hat aber die Genugthuung, daß durch sie der Verbrecher entlarvt wird, und ihre Leiden als Grundstein dienen, auf dem sich das Glück ihrer theuersten Freundin aufbaut. ** Von hessischen Behörden werden steckbrieflich verfolgt: Ludwig Philipp aus Nieder- Märlen wegen Strafvollstreckung vom Amtsgericht Bad- Nauheim. - - Ferien, du goldenes, freudebereitendes Wörtchen! O schöne Zeit wie liegst du weit, da auch wir ein mal viele Tage sorglosester Fröhlichkeit und Ungebundenheit uns hingeben durften! Wie oft schon seit jenem legten Urlaub haben wir dem Schicksal gezürnt, daß es uns nicht die Kouponscheere in die Wiege gelegt, deren fruchttragende Thätigkeit uns erlauben würde, in die Schaar derer zu treten, die jetzt in die Berge, in die Wälder, an das Meer und an den Rhein" wandern fönnen. Die Pforten der Schulen werden sich bald auf die Dauer von fünf Wochen schließen, um Lehrern und Schülern Erholung zu geben vom Lehren und Bernen. Der Bücherranzen fliegt in die Ecke, vergessen wird Fibel und Rechenbuch. Auch das Gericht ist in den Ferien. Der Herr Assessor und der ihm seelisch berwandte Herr Leutnant eilen an die See, dort Paragraph und Kommiß zu vergessen und die Herzen der Damen zu fniden. Kurz, alles wandert. Der Herr Profeſſor ſtieg vor 14 Tagen vom Lehrstuhl herab, um fich einmal anderswo zu„ zerstreuen"; Bruder Studio schloß seine Bude ab, um nachdem er auf dem Windhof noch einige Schmisse sich hatte aufbrennen laffen draußen bei Battern auf Requifition zu gehen und neue Kräfte zu sammeln für das ernsteste Studium( wo, sagt die Expedition.) Alles geht, nur einer muß bleiben, der Redakteur, weil die Ferien unseligerweise in die Erntezeit der ſauren Gurken fallen. ** Eine vom hygienischen Standpunkt aus weittragende, im Rasirsalon einschneidend wirkende Erfindung hat ein Mainzer Friseur gemacht. Es ist ein Apparat, welcher frischen Rasirschaum erzeugt, mit einem dazu gehörigen, auswechselbarem Pinsel, beides zum Patent und Musterschutz angemeldet. Durch diese Neuheit ist man im Stande, jeden zu Rasirenden mit frischem Schaum und neuem Pinsel zu bedienen, welches beides noch mit teiner Person vorher in Berührung war, wodurch jede Krankheitsübertragung durch Binsel und Seife ausgeschlossen ist. Die Neuheit gelangte anläßlich des 21. Verbandstages Deutscher Friseur- und Berrückenmacher, welcher vom 26.- 31. Juli in Düsseldorf 9. September 1897 bon Alvensleben, Neu- Battersleben, Sezen laffen. Das Cauer- Berlin die meisterhaft wieder enwart des Haijers thüllt werden. Die Tendetem 44. Lebens Den fieben Kindern, 6 jähriger glücklicher rde, gehörte in den Kaisers, der häufig en Heim geweilt hat. ihren Gemahl, dem Den Grafentitel ber Albensleben ganz Einschätzung durch es Monuments er lich zu Tage treten al besteht aus einem ldachin in gothischem m Sarfophag ruht, wellt, in Lebensgröße e Wappen nud ein stattfand, zur Vorführung und fand bei den Fachleuten allseitige Anerkennung. ** Keine Steuern zu bezahlen brauchen die Einwohner von 6 im Kreiſe Gießen gelegenen Landgemeinden und zwar Albach, Bergheim, Bersroth, Ettingshausen, Hattenrod und Staufenberg mit Friedelhausen. Diese Gemeinden sind in der glücklichen Lage, durch den Besiz an Gemeinde- Grundeigentum für das Rechnungsjahr 1902/3 auf jede Steuer ihrer Einwohner verzichten zu fönnen. ** Ueber die Höhe des Finderlohnes herrschen im Publikum häufig irrige Anschauungen. Nach dem neuen Bürgerlichen Geſetzbuch beträgt der Finderlohn im Wert bis 300 Mart fünf vom Hundert. Der Anspruch auf Finderlohn ist ausgeschlossen, wenn der Finder die Anzeigepflicht unterläßt oder den Fund verheimlicht; auch kann dann straf. gerichtliche Verfolgung wegen Funddiebstalhs eintreten. ** Wo gehören die Kriegsdenkmünzen hin? Die„ Köln. Btg." schreibt: Aus unserem Leserkreis ist uns die Frage zugegangen, ob die Behörde das Recht habe, die Ablieferung von Kriegsdenkmünzen an die Kirche derjenigen Gemeinde zu verlangen, der ein verstorbener Besizer ſolcher Denkmünzen zuletzt angehört hat. Diese Angelegenheit, die für weitere Kreise ein Interesse haben dürfte, regelt sich nach den Statuten der betreffenden Denkmünzen. Danach sind die Kreuze von Düppel und Alsen, sowie die Erinnerungsfreuze für den Feldzug 1866 nach dem Tode der Beſizer in den Kirchen aufzubewahren, wogegen nach den Statuten vom 20. Mai in der Familie verbleiben. 1871 die Denkmünzen für den Krieg 1870/71 nach dem Tode Aus Hessen und Nachbargebieten. m. Nieder- Weisel, 14. August. Herr Wachtmeister Held von Buzbach ergriff gestern im hiesigen Felde einen etwa 17 Jahre alten Burschen, welcher aus einer einen etwa 17 Jahre alten Burschen, welcher aus einer Erziehungsanstalt entwichen und aus Schwalheim stammen soll. * Wabern, 12. Aug. Aus der hiesigen 3 wang 3- erziehungs- Anstalt sind mehrere Böglinge durchgebrannt. Vermutlich haben die Ausreißer ihren Weg über Marburg nach Frankfurt genommen. * Bad- Orb, 14. Aug. Durch Entgegenkommen der fgl. Eisenbahndirektion zu Frankfurt a. M. ist es der Bad Orber Kleinbahn gelungen, von morgen, den 15. August ab direkte Fahrkarten von und nach den für den hiesigen Badeverkehr am meisten in Betracht kommenden Stationen der Staatsbahn einführen zu fönnen, womit auch eine direkte Abfertigung des Gepäcks bis nach der Endstation verbunden ist. Eine wesentliche Neuerung liegt ferner in der Ausgabe gemischter Starten, die auf der Staatsbahn für die vierte Wagenklasse, auf der Orber Bahn für die dritte Klasse Gültigkeit haben. Vorläufig werden direkte Fahrkarten außer von der Station Orb noch von folgenden Staatsbahnstationen ausgegeben: Frankfurt a. M. Hauptund Ostbahnhof, Sachsenhausen, Oberrad, Offenbach, Hanau Ost und West, Langenselbold, Meerholz, GelnHausen, Wirtheim, Salmünster- Soden, Schlüchtern, Steinau, Elm, Fulda, Bebra, Büdingen, Stockheim, Nidda und Gießen. * Kassel, 13. Aug. Der Obstbauverein für den Reg.Bez. Kassel wird seine diesjährige Bezirksobst- Ausstellung vom 19.- 21. Sept. in I m mmenhausen abhalten. ** Frankfurt a. M., 13. Aug. In der Brauerei Henrich, Darmstädter Landstraße 125 ereignete sich heute Nachmittag ein schwerer Unglücksfall. Ein im Betriebe befindlicher Aufzug stürzte herab, wobei ein Arbeiter getötet und ein anderer schwer verletzt wurde. verhaftet. Das arme Mädchen liegt an den Folgen des Verbrechens, das bereits vor 3 Wochen begangen wurde, schwer frank darnieder. Aus Angst vor dem Wüftling hatte das Mädchen die wahre Ursache der Krankheit verschwiegen. * Vom Main, 13. Aug. Die berühmte MeisterEiche" bei Werneck, die hart am Waldrand" neben der Werneck- Rüdelhäuser Chaussee steht und wegen ihres bedeutenden Umfang und Alters- sie soll ca. 500 Jahre alt sein -weit und breit bekannt ist, ist vergangene Nacht abge brannt. 8wei junge Leute hatten sie in Brand gesteckt. - Der Arbeit Schmitt in Waigolshausen, der seinen 12jährigen Sohn erschlug, wurde zur Beobachtung seines Geisteszustandes in die Frrenanstalt von Werneck gebracht. Das 12 Jahre alte Kind der Wittwe Auth tam dem Herdfeuer zu nahe und wurde am ganzen Körper schwer verbrannt. ** Vom Main, 12. Auguft. Ein junger Arbeite aus Bürgstadt war in einem Steinbruche damit beschäftigt, Felsgestein loszubrechen, als sich plötzlich ein starker Steinblock loslöste und den bedauernswerten 18 Jahre alten J. Brand zu Boden schmetterte und so fürchterlich verstümmelte, daß er alsbald star b. ** Fabrit-, Land-, Hilfsarbeiter und Arbeiterinnen Deutschlands Offenbach, 12. Aug. Der 6. Verbandstag der erklärte sich nach eingehenden Verhandlungen gegen die Unterſtüßung der infolge einer Maifeier gemaßregelten Mitglieder. Dem Vorstand wurde Decharge erteilt. Morgen beginnen die Beratungen über die Einführung der Arbeitslosen- Unterſtüßung. ** Offenbach a. M., 13. Auguft. 48 Arbeiter der hiesigen Aftien Gesellschaft für Schriftgießerei und Maschinenbau streiken wegen Lohndifferenzen. ** Darmstadt, 13. Aug. Die Arbeiten zur Wiederherstellung der Turnhalle der Turngemeinde Darm stadt sind nunmehr soweit vorangeschritten, daß ihre Wiedereröffnung voraussichtlich am 31. August stattfinden wird. ** Darmstadt, 13. Auguft. Der durch die Tettweiler Affäre bekannte Gymnasiallehrer in P. Dr. Ahlheim, welcher am 2. Pfingstfeiertag in Bangwaden seine Nichte aus Fahrlässigkeit erschoß und deshalb mit 2 Monaten Gefängnis bestraft wurde, erhielt im Gnadenwege diese Strafe in Festungshaft umgewandelt. ** Mainz, 13. August. Der 11. Bundestag deutscher Gastwirte findet im Januar 1903 hier statt. ** Mainz, 13. Aug. In der Wallstraße wurde heute ein Soldat des 117. Inf.- Regiments Namens Fleischmann in dem Augenblid festgenommen, als er ein Mädchen zusammenciß, um an ihm ein Verbrechen zu begehen. dienstetes Mädchen mußte sich ein amtliches Papier in Mom** Ein bestohlener Polizeidiener. Ein in Mainz bebach besorgen und begab sich deshalb in die Wohnung des hiesigen Polizeidieners. Es benußte einen unbewachten Augenblick, um eine wohlgefüllte Börse, welche auf einem Tische lag, zu stehlen. Bei einer Haussuchung in Mainz wurde das gestohlene Gut gefunden. dem Rochus berge das weit und breit bekannte ** Bingen, 13. August. Am 17. August findet auf Rochus fest statt. ** Langenschwalbach, 12. Aug. Die geschiedene Großherzogin von Hessen kehrt am Donnerstag den 14. ds. mit der Prinzessin Elisabeth von Langenschwalbach nach Coburg zurück und nimmt in dem jezt für sie renovirten Palais Edinburg, das früher von dem verstorbenen Erbherzog Alfred( ihrem Bruder) bewohnt war, mit ihrer Tochter dauernden Wohnsiz. * Homburg v. d. H., 13. Aug. Der Kaiser trifft am Samstag den 16. Aug nachmittags im hiesigen Schlosse ein. ** Aus der Pfalz. Eine eigenartige Maßregel gegen säumige Steuerzahler hat Dürkheim ergriffen. Die Stadtbehörde ließ in einem Aushängetasten am Eingange des Gemeindehauses eine schwarze Lifte" anbringen, auf der alle diejenigen Personen verzeichnet sind, deren Gemeindesteuern der Uneinbringlichkeit wegen niedergeschlagen werden mußten. Die Stadt verwaltung spekuliert hier auf das Ehrgefühl der Steuerschuldner. Ob mit Erfolg, wird sich erst zeigen müssen. Forchheim, 13. Aug. Bei der Neichstagserfahwahl im Kreise Forchheim- Kulmbach erhielten nach den bis heute Abend 9 Uhr festgestellten Ergebnissen Faber( ntl.) 1266, Deinhardt( Soz.) 790, Weilnböd( Bauernbund) 423 und Zöllner( Str.) 161 Stimmen. Neueste Nachrichten. ** Frankfurt a. M., 13. Aug.( Kriegsgericht.) Der Einjährig Freiwillige Ludwig Arnold, 4. Kompagnie des 81. Infanterie- Regiments, ist, wie gelegentlich der ersten Verhandlung in dieser Sache mit geteilt wurde, am 29. Juli 1900, nachdem er zehn Monate gedient hatte, fahnenflüchtig geworden, hat zwei Jahre in Zürich gelebt und sich am 25. Juni d. Js. wieder gestellt. Arnold giebt, wie bekannt, an, er habe nicht die Absicht gehabt, sich dauernd seiner Dienstpflicht zu entziehen, sondern er habe sich nur der ihm widerfahrenen Behandlung entziehen und zurückkehren wollen, sobald die Vorgesezten gewechselt hätten. Namentlich hielt er die Gesundheit seines Stompagniechefs, des Hauptmanns von Roques, dem er Voreingenommenheit gegen die Einjährigen vorwirft, dermaßen für„ erschüttert", daß er glaubte, auf den baldigen Abgang desselben rechnen zu dürfen. Um festzustellen, inwiefern die Vorwürfe Arnold's gegen seinen Hauptmann in Bezug auf die Behandlung der Einjährigen der 4. Komp. im allgemeinen berechtigt seien, sind heute zwei frühere Einjährige dieser Stompagnie als Zeugen geladen. Sie. wissen nichts zu Ungunsten ihres früheren Stompagnie- heitslotterie fand heute morgen statt. Es fiel die Chefs auszusagen.( Beide sind Offiziers- Aspiranten). Brämie von 60 000 Mt. auf Nr. 7739 nach Beerfelben Hauptmann v. Roques giebt zu, daß er Arnold streng( auf das Los, welches zuletzt mit 200 Mr. gezogen behandelt habe, dieser habe es aber nicht besser ver- wurde) 40 000 auf 21 356 nach Mannheim, 10 000 auf dient. Das sagen auch die beiden Zeugen: Arnold ſei 23 602 nach Mainz und Karlsruhe, 2000 auf 2046 eben kein Soldat gewesen. Auch daß er dem Arnold( Karlsruhe) 3000 auf 16 995( Mainz) 3000 auf 23 206 einen Sergeanten mit zu einem Rechtsanwalt gegeben( Darmstadt) 1000 auf 3966( Mannheim), 12 739, 19 420, 22 888( sämtlich in Darmstadt). habe, giebt Herr von Roques zu, aber nur aus dem Grunde, damit sich Arnold nicht wieder betrinke. Der Angeklagte, der seiner Zeit auch einen Selbstmordversuch gemacht hat, wird wegen unerlaubter Entfernung bom Heere, nicht wegen Fahnenflucht, zu 4 Monaten Gefängnis verurteilt. Die Untersuchungshaft wird Nachmittags um 5 Uhr und Abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur angerechnet. Die Verhandlung war öffentlich. * Privattelegramm. Die erste Ziehung der Darmstädter Schloßfret. Kirchliche Nachrichten. Katholische Gemeinde. Donnerstag, 14. Aug. heiligen Beichte. Freitag, den 15. Aug. Mariae Himmelfahrt. 6.30 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte. Vormittags von " " 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben. Austeilung der heiligen Kommunion. ** Frankfurt a. M., 13. August. Fürstin Metschersky aus Petersburg ist heute mit Gefolge hier eingetroffen und im Hotel Imperial abgestiegen. Frankfurt a. M., 13. Aug. Der 25jährige Kaufmann Hlinezky in Bockenheim wurde gestern früh wegen eines Sittlichkeitsverbrechens, begangen an der 12jährigen Tochter des Kutschers Grünig in der kleinen Eschenheimergasse Nachmittage 2.30 Uhr: Fest- Andacht mit Segen. " 8 Uhr: Die zweite heil. Messe. 9.30 Uhr: Hochamt mit Predigt. 0000000000000 Pflichtfeuerwehr. Donnerstag den 14. Auguft d. J., abends 8.30 Uhr am Turmhause am Brand: Uebung der 1. 2. 3. 4. Rotte. Gießen, am 8. August 1902. Traber, Branddirektor. 0000000000000 Billig zu verkaufen Maschinen für Blechbearbeitung, u. 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