Nr. 134. Erstes Blatt. CORE Freitag, den 13. Juni 1902. Abonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährlich Mt. 1.50. Gratisbeilagen: Oberhessische Familienzeitung( täglich) Oberheifische Zeitschrift für Landwirtschaft, Obst- und Bartenbau, sowie die Gießener Seifenblasen wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Gießener silist Jim 11. Jahrgang. t, Insertionsvrets: Die einspaltige Petitzeile für Gießen wi ganz Oberhessen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Per sonst 15 Pfg.; Reklamen die Petitzeile 30 refp. 40, ist Postzeitungsliste No. 3032. d I mod nodan? Redaktion und Expedition: Gießen, Neuenweg 28.155 ni sid Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung.d Druck und Verlag der Gießener Verlagsdruckerei, vorm. Wilh. Keller'sche Buchdruckerei,( gegr. 1783); für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießen. Kleine politische Nachrichten. Deutsches Reich. Berlin, 12. Juni. Der Unterstaatssekretär im Finanzminifterium, Wirkt. Geh. Oberfinanzrat Lehmann, ist gestern Abend 9 Uhr hier gestorben. Bekanntlich war Herr Lehmann erst gestern als Kandidat für den Posten des Eisenbahnministers genannt worden. * Berlin. In Weihsien und Canton( China) wurden deutsche Postanstalten eingerichtet. Die Zolltarif Kommission im Reichstage hat gestern Donnerstag bei Bofition 363( Zündhütchen 2c.) den Satz von 36 Mt. auf 30 Mt. herabgesetzt. Position 364( Zündhölzer) wurde nach der Regierungsvorlage angenommen. Bei Position 365( Zündkerzchen aus Stearin 2c.) wurde der Zoll auf Antrag Müller- Fulda von 12 auf 10 Mt. herabgesetzt. Bei Position 366( Feuerwerk aller Art) wurde ein Boll von 30 Mt. beschlossen. Graf Ballestrem erschien in der Kommission und schlug betr. Verteilung der Diäten vor, vorläufig jedem Mitgliede 15 Mt. pro Tag auszuzahlen und den Nest nach Maßgabe der Theilnehmer später zu verteilen. Dieser Vorschlag wurde einstimmig angenommen. Schließlich wurden noch die Positionen 367 bis 370( Bechfacteln 2c., Glühstrümpfe, Eiweiß und Eiweißstoffe und Käsestoff) nach der Regierungsvorlage erledigt. Nächste Sigang heute Freitag früh 9 Uhr. Vom Reichstag. Gestern Donnerstag hat der am 26. November 1901 begonnene zweite große Abschnitt der jebigen, am 14. November 1900 eröffneten Reichstagssession seinen Abschluß gefunden. In seinem Verlaufe sind folgende wichtigere Regierungsvorlagen zu Stande gekommen: Der Etat für 1902, die Seemannsordnung, die Novelle zur Strandordnung, das Schaumweinsteuergesetz, die Novelle zum Brandweinsteuergesetz, das Gesetz über die Süßstoffe, das Gesetz über die Aufhebang des Diktaturparagraphen für Elsaß- Lothringen, Das Gesetz wegen Gewährung von Diäten an die Mitglieder der Zolltarifskommission, der neue Servistarif, Bas Gesetz, betr. die Beseitigung des fliegenden Geaichtsstandes der Presse, und die Novelle zum Zuckerfeuergesetz. Ferner stimmte das Haus der Brüsseler Buckerfonvention und der internationalen Konvention über den Schutz der Singvögel zu. Von Gesezentdürfen, die aus dem Hause beantragt wurden, fanden a. der bekannte Toleranzantrag des Centrums und Die vom Centrum und von den Freisinnigen gestellten Enträge auf erhöhte Sicherung des Wahlgeheimnisses nahme. Außerdem gab es Interpellationsdebatten Geerteerd. Novelle von E. Vely. ( Nachdruck verboten.) über die Duellfrage, den Wreschener Schulfrawall, die Arbeitslosigkeit, über das Jesuitengesetz, über das Militärpensionswesen u. s. w. Unerledigt geblieben ist vor allem die Zolltarifvorlage, doch hofft man allseitig, daß es der Kommission gelingen werde, die Vorlage während der Sommerpause des Plenums völlig durch zuberaten. Eine Verringerung und Neugliederung der ost= asiatischen Besazungsbrigade hat der Kaiser angeordnet. Die deutschen Truppenteile erhalten folgende Standorte: Peking, Tientsin, Tsingtau, Shanghai, Vangtsun, Schanhaifwan und Langfang. Erhebungen über wirtschaftliche Vereinigungen. Die ,, Berliner Korrespondenz" meldet: Bekanntlich hat Graf Posadowsky die Aufstellung einer Liste über die im Reiche bestehenden wirtschaftlichen Vereine in Angriff nehmen lassen. Aus dem Umstande, daß die Vereinigungen mit eigenen geschäftlichen Zwecken, die Kartelle, Syndikate und Trusts, nicht in die Liste aufgenommen worden sind, wollen einige Preßorgane schließen, die Reichsverwaltung wolle gerade bei Breßorgane schließen, die Reichsverwaltung wolle gerade bei diesen für das wirtschaftliche Leben bedeutungsvollen Ordiesen für das wirtschaftliche Leben bedeutungsvollen Drganisationen von Nachforschungen grundsäßlich absehen. ganisationen von Nachforschungen grundsäglich absehen. Das Gegenteil ist der Fall. Es schweben über Kartellfragen wie wiederholt in der Oeffentlichkeit und im Reichstage besprochen schon seit geraumer Zeit selbständige besondere Erhebungen, die über die wegen Anlegung des Vereinsregisters veranstaltete Umfrage weit hinausgehen. - Das Befinden König Alberts läßt trop der endlich eingetretenen Besserung noch immer zu wünschen übrig. Sybillenort, 12. Juni. Fürstbischof Dr. Kopp- Breslau weilte gestern Nachmittag bei der Königin. Auch den König zu besuchen, gestattete dessen Befinden nicht. König Albert ist in der letzten Nacht wiederholt aufgewacht und klagte über schwere Athemnot. Im Schlosse herrschte gedrückte Stimmung und die Aerzte sind von Besorgnis erfüllt. Trotzdem er ledigte der König heute Morgen wiederum Regierungs- Angelegenheiten, namentlich Gnadengesuche. * Dresden. Das Ministerium des Innern hat im Einverständnis mit dem Finanzministerium sich für Zulassung von Automobil- Droschten im Orts- und Vorortsverfehr der größeren Städte des Landes, zunächst von Dresden, geneigt erklärt. * Hamburg befindet sich gegenwärtig inmitten einer Reform seiner Steuergesezgebung. Ein neues Einkommensteuergesetz ist von der Bürgerschaft bereits durch beraten und liegt zur Zeit wieder im Senate. Ein Entwurf eines neuen Grundsteuergesetzes und eines neuen Stempelgesezes wird zur können vom Gespensterschiff und den Meerfrauen und endlich ist er auch hinaus und sie hat Abschied von ihm nehmen müssen. Junge, spricht sie, wenn's Dich drückt, sag's. Was soll mich drücken? aber er wendet sich ab. Hast ein Anliegen? Nein! Als Jo seine Mahlzeit zu sich genommen hat, giebt ihm Rid feine Pfeife. Dann bleibt sie neben ihm stehen, bis er sie angezündet hat, und guckt dabei forschend in sein Gesicht. Gleichst dem Hineck wie eine Welle der andern, spricht sie folgen ihm. So sagen Alle; antwortet er. Auch Dein Sinn ist wie seiner. Was soll er nicht. Sie seufzt und geht nach ihrem Platz am Fenster. Ueber ihn tommt eine Unruhe, er springt empor und schreitet im Zimmer und ab. Wie sie dajißt mit dem weißen Kopf und der triller Art, hat er sie immer gekannt, ist er ihr stets folgsam gewesen als Knabe, dann als Jüngling und hat er immer sagen müssen, was in seinem Sinn gewesen ist, ob in's Ferne gestanden oder die Heimath gestreift hat. Nun hat etwas drin, von dem er weiß, daß es ihr Kummer bringt aber er ist ein sorgloses Gemüth. Die Frau da hat den Rann begraben und ist auch darüber hin gekommen, dies ist ter. Gin Uebergang, spricht er zu sich. Reick hört das Wort und sieht scharf nach ihm. Ex bleibt neben ihr stehen, der Dampf seiner Pfeife zieht ihr Gesicht, sie hüstelt, dabei hat sie einen so forschenden Blick. soller's gleich sagen? Nein, er hat nicht den Muth. Morgen it noch ein Tag der kann es sein. Aber Reick fennt ihren Sohn. Hat sie ihn nicht auf diesen men gewiegt und in sein kleines Gesicht geblickt, um jeden Zug 6rlarin gewußt, ehe er ein Wort reden konnte? Hat sie ihm icht die friesischen Lieder gesungen, die alle eine so schwerüthige Weise haben? Und neben seiner Wiege für den Vater rebelet, den die Wogen des Meeres auf zerbrechlichem Schiff auteiten. Dann ist er gewachsen und hat nicht genug hören Er geht nach der entgegengesetzten Seite, aber ihre Blicke Was Einer am Abend redet, ist am nächsten Morgen gefagt. Keine Antwort; langsam steht die alte Frau auf und kommt auf den Sohn zu. Jo, mein Junge Was soll's, Mutter? Dort hängt Deinem Vater sein Bild Er nickt. Ja, freilich! Wie er darauf zu sehen ist, hat er einen ehrlichen Namen Oho! tönt es von seinen Lippen und es ist ihm plöglich, als müsse er für den Vater, den er nie gekannt hat, einstehen. Mit dem ist er in den Tod. Traurig schüttelt die Wittwe den Kopf. Nein, mein Junge, nein! Jo läßt die Pfeife sinken. Mutter! Da tappen die runzeligen Hände, die so manchmal über sein Gesicht gestrichen haben, nach seinem Kopfe. Groß genug bist Du jetzt. Und eine Lehre liegt drin, murmelt sie. Jo meint noch immer, er habe nicht recht gehört. Bis zur Stunde ist seines Vaters Name von denselben Lippen mit Wehmuth genannt, die ihn nun anklagen. Er richtet sich auf die Kampfeslust für den Todten und sein Andenken ist noch rege in ihm. Sag', was war! spricht er fest. Reick tritt hinter seinen Stuhl, ihre Hand bleibt auf der Schulter des Sohnes liegen. Zeit in einem Ausschuß der Bürgerschaft beraten. Jetz hat der Senat der Bürgerschaft auch den Entwurf eines neuen Erbschaftssteuergeseges zugehen lassen. Das neue Erbschaftssteuergesetz hat besonders den Zweck, das Gesetz mit dem Erbrecht des bürgerlichen Gesezbuchs in Einklang zu bringen. Reformen, nichts wie Reformen, und dennoch immer mehr Belastungen! Karlsbad, 12. Juni. Der Schah von Persien schenkte dem deutschen Schulverein 1000 kronen. kronen.apal 1900 Der Kronprinz von Siam traf am Mittwoch Nachmittag von Baden- Baden, wo er gegenwärtig zur Stur weilt, in Karlsruhe zu einem Besuche am großherzoglichen Hofe ein. Desterreich. Die deutsche Fortschrittspartei hielt gestern Donnerstag eine Sigung ab, in der die von den Czechen und den Aldeutschen begonnene Obstruktion allgemein auf das Entschiedenste verurteilt wurde. Von allen Seiten wurde besonders beklagt, daß durch die mutwillige Obstruktion der beiden Parteien die Verhandlungen mit Ungarn über den Zolltarif und das Zoll- und Handelsbündnis außerordentlich erschwert und in einer für die diesseitige Reichshälfte überaus ungünstigen Weise beeinflußt werden. Italien. modos Der ganz Italien in Spannung haltende Prozeß gegen den berüchtigten Briganten Musolino vor dem Schwurgericht zu Lucca ist am Mittwoch zu Ende gegangen. Musolino wurde zu lebenslänglicher Gefängnisstrafe mit achtjähriger Einzelhaft verurteilt. Musolino hat gegen das Urteil Revision angemeldet. Frankreich. In der Montagssigung der sozialistischen Fraktion gab der bisherige Handelsminister Miller and folgende Erflärung ab:" Nach dreijährigem Fernbleiben von Ihren Versammlungen und Arbeiten infolge meiner Funktionen nehme ich meinen Platz wieder unter Ihnen ein. Ich fomme als der Gleiche zurück, wie Sie mich ſtets gekannt und wie ich mich fürzlich meinen Wählern wieder vorgestellt habe. Ich bin und bleibe von der Ueberzeugung durchdrungen, daß es unsere Pflicht ist, alle gefeßmäßigen Aktionsmittel, unter die ich an erster Stelle die Beteiligung unserer Partei an der Regierung rechne, in den Dienst unserer Ideen zu stellen, und widerseze mich nach wie vor jedem gewaltthätigen Vorgehen, den Allgemeinen Ausstand mit eingeschlossen." Rußland. Petersburg. 12. Juni. Der Regierungsbote meldet, daß der Attentäter Leckert, welcher das Attentat auf den Sechs Jahre habe ich auf den Hineck gewartet, als er wiederkam, schien's wie ein Tag. Jo nickt, was es bedeutet, einander gut zu sein, weiß er ja. Reick versenkt sich einen Augenblick in ihr lang vergangenes Liebesglück. Keiner war ihm gleich und er hat ein gutes Herz gehabt, lobt sie den Todten. Und die Leute haben gelacht, Neid ist's gewesen. Es ist schwer, zusammenhängend zu erzählen. Jo blickt durch die Scheiben. Bei dem Licht, das von drüben schimmert, geht Geerteerd hin und her, sie denkt an ihn, woran könnte es sonst sein? Sie werden auch einmal so glücklich sein, daß die anderen Leute ihren Aerger darüber haben. Er stellt sie sich deutlich vor, wie sie schreitet keine Andere aus. Es ist alles biegsam an ihr. Eine hat am meisten Neid gehabt. Die war dem Hined zu gut, aber er hat sie nicht angesehn. Das ist ihr nicht aus dem Sinn gegangen. Reick lächelt, sie genießt noch heute das Nachgefühl des Triumphes über die Nebenbuhlerin. Ist sie über geblieben? fragt der Zuhörer. Nein, hat einen andern genommen. Was Hineck Gutes an sich gehabt hat, ist bei dem Schlechtigkeit gewesen. Und ihr war's auch im Gesicht, daß sich die Menschen vor ihr hüten sollten schwarze Haare und Augen wie Kohlen Er fährt in die Höhe. Mutter, es giebt Länder, wo Alle schwarz sind und doch keine böse Menschen, vertheidigt er. Bist wunderlich! kommt es dann nach. Die kleine, gedrungene Gestalt bewegt sich nicht. Jo, Junge, auf dem Schemel hast Du vor zwanzig Jahren gesessen I und Dich nicht satt gehört. Ja, die Meerweiber, murmelt der Seemann und nicht dazu. Die es den Schiffersleuten anthun der Welt- leg' aus, wie ich meine. - so Eine war sie auf ( Fortsetzung folgt.) 133. er gerade vor einer Uhr, die er, Oberhessische Familienzeitung. feit er denken fonnte, gebast Bone und Philipps.". um zehn Uhr heute morgen von Start Boint abfignalisiert, „ Edmonstone. Fris Lodge. Teddington. Der Gesver" Ihr vielleicht seit der Zeit das Stüď Papier angeſtarrt als Nun, das ist drei Tage alt", fagte er lachend,., habt batte, ein Telegramm aufgepflanzt. Neugierig las er: eine Art Stalln Seite 2. so hörten fie schon das schnelle Drawingroom beireien, Deffnen und Schließen der Hausthür. des Abends zu feil. zerteilt und nun zogen sie rubig in der flaren Luft dahin, im geweſen, aber spät am Nachmittag batten die Wolfen sich Did war glücklich, allein in der Stühle und dem Zwielicht Der Tag war tribe und regueriid) Nr. 133 Jadibi Oberhessische Familienzeitung Das germanische Nationalmuseum Die Bouverneur von Wahl verübte, zum Tode verurteilt und am 10. d. M. hingerichtet worden sei. Engländer und Buren. * London, 12. Juni. Der" Standard" meldet aus Durban vom 10. ds.: Schalk Burger teilte den Blättern den Wortlaut der Resolution mit, welche die in Vereeniging versammelten Burghers am 31. Mat angenommen haben. Die Resolution spricht ihr Bedauern darüber aus, daß die englischen Bedingungen genau, wie sie sind, angenommen oder abgelehnt werden müßten, und beklagt ferner, daß England das Unterhandeln auf der Grundlage der Unabhängigkeit oder die Erlaubnis, mit den Burenvertretern in Europa in Verbindung zu treten, verweigert habe. Die Resolution bemerkt sodann, es bestehe kein angemessener Grund mehr für die Erwartung, daß die Weiterführung des Krieges die Unabhängigkeit sichern werde, und feine Berechtigung mehr für die Verlängerung der Feindseligkeiten. Die Resolution spricht daher die Annahme der gestellten Bedingungen und die Zuversicht aus, daß sich die Bage bald bessern und die Bevölkerung in den vollen Genuß der Privilegien treten werde, auf welche sie Anspruch habe. Gine Proflamation besagt, daß alle Aufständischen, die nicht Feldkornets oder Friedensrichter find, wenn sie sich vor dem 10. Juli ergeben, nur mit der Entziehung des Stimmrechts für Lebenszeit bestraft werden. Die Feldkornets oder Friedensrichter unterliegen irgend einer anderen Strafe, die Todesstrafe ausgenommen. Bedingung ist in beiden Fällen, daß die Betreffenden sich nicht des Mordes oder irgend welcher anderen gegen die Kriegsbräuche verstoßenden Handlungen schuldig machten. Aufständische, welche sich nicht bis zum 10. Jult ergeben, unterliegen der Strenge des Gesetzes. Preussischer Landtag. 80 von der Anleihe des Jahres 1902 Nr. 150, 112, 41. 64, 65. 47, 48, 7. 44. 1. 3 St. Lit. F. à 2000 Mt. G. à 1000 " " " H. à 500 " " " " I. zu 300 " K. zu 200 231 1 " Die Gesamtsumme ist auf 1. Oftbr. 1902 gekündigt. Baugesuche. Dispense: Dem Gesuch der Firma Büttner u. Damm für die Ederstraße stimmt die Versammlung auf Vorschlag der Baudeputation zu, dagegen nicht dem Gesuch des Gastwirts Albert Rahnefeld in der Schanzenstraße, der auf sein zweistöckiges, aus Fachwerk bestehendes Haus einen dritten Fachwerkstock bauen lassen wollte. Die Absicht Rahnefelds widerspricht den Baupolizeivorschriften. Berlin, 12. Juni. Das Haus hat heute den Gesetzentwurf betreffend die umlegung von Grundstücken in Frankfurt a. M.,( Lex Adickes) in britter Lesung nach den Beschlüssen der zweiten Beratung angenommen. Drogisten Herrn Otto Schaaf für den Seltersweg Sonstige Ablehnungen: Ein Baugesuch des findet keinerlei Unterstützung. Der Firma Kaufmann u. Co. war im Jahre 1897 die Erbauung eines Fabrikgebäudes am Schiffenbergerweg unter der Bedingung gestattet worden, daß sie bis zum Jahre 1900 ein Vorderhaus errichtet haben müsse. Eine Verlängerung dieser Frist um 2 Jahre wurde seiner Zeit auf das Ersuchen von Kaufmann u. Co. beschlossen, allein die Baudeputation kann einem abermaligen Verlangen nach 2 jähriger Verlängerung nicht zustimmen. Das Plenum ebenfalls nicht. Im weiteren Verlauf der Sizung wurde der Gesezentwurf betr. die Unfall- Fürsorge für Gefangene in zweiter Lesung in der Fassung der Regierungs- Vorlage angenommen. Sodann wurden Petitionen beraten. Morgen Fleischbe schaugesetz. Sihung der Stadtverordneten. Bürgermeister war nicht dafür. Andere erblickten in der Angelegenheit eine offenbare Pflicht der A gemeinheit, für die Einzelnen einzutreten, sodaß Stadt Krumm es sich nicht entgehen ließ, auf diese Wendung in den Anschauungen sarkastisch hinzuweisen. Di ganze Frage bleibt vorläufig noch in der Schwebe. Remuneration. Firma Levi auf dem Seltersweg 5,3 Qm. à 100 Mr. Genehmigungen. Die Stadt fauft von der Tbm. Mauern am Riegelpfad für 43,24 Mt. zum Abbruch überlassen. Gegen eine geringe Vergütung von Seiten der Stadt verlegt er dagegen auf eigene Kosten einen störenden Zaun. Gießen, 13. Juni 1902. Die gestrige, ganz borzüglich besuchte Versammlung wurde kurz nach 4 Uhr von Herrn Bürgermeister Mecum eröffnet. Den Gießener Schußleuten werden 300 Mt. Re muneration für ihre gewissenhafte Aufnahme des Per sonenstandes gewähren. Vom Theater. Der Pachtvertrag zwischen Direktor Kruse unb dem Gastwirt Noll wird blos auf ein Jahr genehmigt, da allerlei Bedenken, weiter zu gehn, vorliegen. Anfragen: Bei Erörterung dieser Angelegenheiten fragt Stadtv. Krumm an, wie es mit den Arbeiterwohnungen stehe, die Herr Kommerzienrat Gail erbauen will. Der Bürgermeister erwidert, daß dieser Punkt auf der nächsten Tagesordnung erscheinen werde. Stadtv. Ju ghardt erkundigt sich, wie die städtische Behörde sich zu dem projektierten Neubau des Apothekers Schwieder verhalte. Der Bürgermeister erklärt, es sei bis jetzt überhaupt noch nichts von der beteiligten Seite beantragt. Was die neue Konzession zur Verlegung der Apotheke anlange, so sei überall in dieser Fruge nicht die Stadt, sondern das Kreisamt zuständig. Vergebung von Lieferungen und Arbeiten. Sunt; in b bereits 15,4 dann etwa puntt zu nidrigung nur ausnah und Atmos die lange u erwärmt m felten Nach ein. Deffe im Juni gegenwärtig bis 5. Juni Gelfius, und außerordentli legter Nacht Temperaturfa Jm be Stenograp der Staatsfelre Der Steg über die oberhessische Bahn abfließt, repariert werden. Eine Verpflichtung hierzu muß, da der Regen von ihm auf die Schienen ständig besitzt die Stadt zwar nicht, allein der Bürger meister hält ein entgegenkommendes Verhalten gegenüber der Eisenbahn für angebracht, weil beide Behörden sehr oft auf einander angewiesen seien. Sein Antrag wird genehmigt. Die Lieferung von Fußbodenöl wird dem Herrn Kaufmann Gustav Walter, der im Gegensatz zu andern für 100 kg. 1. Qual. 50 mt. fordert, übertragen. Nickel und Pfeffer aus Annerod liefern 40-50 Cbm. Pflastersteine 2. Qual. zn 18,50 Mark. - Realgymnasium. * mann übernom Auf 3 ift eine neuer nach der auf aus nicht d pflichtung bef gut und unbe steigt den vorigen wegen der Erweiterung der RealDer diesmalige Voranschlag, für 1903/04 über sandten Ihne steigt den vorigen wegen der Erweiterung der Realschule zur Oberrealschule, insbesondere auch wegen der Gegen die Verbindungsstraßen zwischen Westen Anstellung verschiedener neuer Lehrer recht beträchtlich richtet sich eine Anzahl Eingaben, die sämtlich als unbegründet abgewiesen werden. und Norden. Eine zweite Verbindung längs der Wieseck werden. Doch bleibt es den interessierten Anliegern zwischen Frankfurter- und Bahnhofstraße soll abgelehnt freigestellt, eine solche Straße auf ihre eigenen Kosten auszuführen. Der Frau des Herrn Straßenwärters Werner wird die Reinigung und Heizung der Schulbaracke am Hamm auf ihr Angebot aufgegeben. Den Rahmen um die Pritsche der Lastwage am Neustädterthor wird Herr Schlossermeister linke für 170 Mf. erneuern. ( Es that aber auch sehr nötig.)- 550 Mt. werden zur Freilegung des Lagerhauses von Bär und Wetterhahn auf der Wargaretenhüttte gemäß dem Vorschlag der Baudeputation bewilligt. Von den Stadträten waren anwesend die Herren: Brück, Emmelius, Guler, Jaber, fe Flett, Grüneberg, Hanau, Haubach, Heichelheim, Helfrich, Huhn, Jann, Jughardt, Keller, Kirch, Krumm, Leib, Loos, Drbig, Pier, Petri, Schaffstädt, Schäfer, Schmall, Wallenfels; entschuldigt: Fuhr, Gafffy, Georgi, Heiligenstädt, Löber, Schieie. Der Bürgermeister teilte zuerst mit, daß Herr Assessor Schlosser, ein Sohn des hiesigen Stadtpfarrers Schlosser, zunächst als juristischer Beirat der städtischen Behörden an den Versammlungen teilnehmen werde, daß aber Herr Assessor Kurschmann vom 1. Oftober ab die ihm bekanntlich neulich übertragene Stellung eines Magistratsassessors" versehen wolle. Sodann spricht der Bürgermeister Herrn Weber und seinen Mitarbeitern für eine Veranstaltung, die für die Schulkinder, bes. zum Zweck der Beschaffung von warmen Frühstücksspeisen und dgl. ins Leben gerufen worden war und einen Reinertrag von 85 Mark ergab öffentlich seinen herzlichen Dank aus. Henselstiftung. Die Witwe C. Hensel aus Giesen hat u. a. der Stadt Gießen eine Summe von 25 000 f. vermacht, deren Zinsen hiesigen bedürftigen Bürgersleuten über lassen werden sollen. Außerdem hat sie 600 Macf für Jugendfeste hinterlassen. Laut ihres Testaments sollen ferner 31% Proz. Zinsen von 20 000 Mt. Kap tal ihrer Bediensteten Margarete Becker bis zu deren Tode ausgezahlt werden. Arbeiten auf dem uenen Friedhof. Giessener Cagesneuigkeiten. Gießen, 13. Juni. geführt, daß jolden alle n Kaufvertrag au handie, der bo eine Waare be langen und be erflären, daß f folle, fann Bie 63 Jahre alt, der Geh. Doerschalrath a. D. Professor ** In der Nacht auf Donnerstag ist in Leipzig, Hermann Schiller gestorben. Der Konflikt, in den er durch seine Kritik des hessischen Schulwesens 1899, die an die Affaire Dettweilec anknüpfte, mit der hessischen Regierung geriet, wird wohl noch in frischer Erinnerung sein. Weit übec Hessen hinaus machten damals die Sch.llerschen Artikel, die zuerst in der Frants. Zig." und dann im Sonderabdruck erschienen, allgemeines Aufsehen. Die Folge war für Schiller dec Ruhestand, den er in Leipzig verlebte. Vor furzem hatte er auf einer Reise in Tunis seine Frau durch den Tod verloren. - am Aus Hel Weblar, 12 ffür die diesjäh mebst den gehör landwirtsch preußen zwe * Ueber das Vermögen des Emil Wagner, alleinigen Inhabers der" Firma Wagner und Hause", wurde 9. Juni das Kontursverfahren eröffner. Der Kaufmann Jean Boed ist Kontursverwalter. Kontursforderungen sind bis zum 1. Juli 1902 bei dem Geriate anzumelden. gs. Die beste stenographische Aufnahme der Festrede des perrn Dr. phil. Gantter- Frankfurt auf dem abelsberger Stenographentage in Weglar neferte Herr stud. phil. Caesar aut nihil" versehene Arbeit mit dem vom Handels= Kart Döpfer Gießen, dessen mit dem Motto ,, aut verein Weglar gestifteten Preise ausgezeichnet wucoe. des Bürgermeisters über die Gärtnerarbeiten auf Eine recht lebhafte Debatte erregen die Vorschläge dem neuen Friedhof. Dem Gärtner Herrn Karl Becker sollte nämlich die einmalige Herstellung von besseren Blumenbeeten für den Preis von 397 Mark und ihre jährliche Unterha tung für den Preis von 310 Wit. nach dem Gutachten der Baudeputation und des Bürgermeisters überlassen werden. Dagegen nun erhoben sich von vielen Seiten Einwendungen. Die Stadtv. Hanau und Haubach vertreten die Ansicht, daß es Aufgabe des Friedhofsaufsehers sei, ordentliche Blumenbeete heranzuzüchten. Stadtv. Loos kann nicht begreifen, warum man die übrigen Gärtner Gießens nicht nach ihren Preisen gefragt hat, sondern nur den einen. Der Bürgermeister erklärt gegenüber diesen Angriffen, am besten wäre und für Gießen durchaus nötig würde wohl doch eine städtische Gärtnerei werden, die auch unsere Anlagen mit schönen Blumenbeeten bepflanzen könne. Er spricht unter anderm von dem Zünstlergeist, der noch allzusehr in Gießen an der Tagesordnung sei und wird in dieser Meinung von Stadv. Krumm ziemlich drastisch unterstützt.( Strumm spricht sogar von Gießener Strähwinkelei.) Deigegenüber weist Stadtv. über weist Stadtv. Schaffstadt auf die sosten eines solchen Unternehmens und mit ihm Stadtv. Schmall auf den Standpunkt hin, daß man die Entwicklung der Stadt auch auf andre Art nach bestem Wissen betreiben könne, als es besonders Stadv. Krumm wolle. 3000 Mart sind für ihr und ihres Mannes Begräbnisstätte zu verwenden. Die FinanzDeputation empfiehlt die Annahme der Stiftung in allen ihren Teilen und die Versammlung beschließt demgemäß. Einige juristische Bedenken des Herrn Landgerichtsrats Dr. Schäfer wegen des Begriffs eines Gießener Bürgers" zerstreut der Bürgermeister mit der Entgegnung, daß die juristische Kommission über solche Fragen schon hinwegkommen werde. " Feldbereinigung. Dem Vorschlag der landwirtschaftlichen Kommission über die Meliorationspläne rechts der Lahn stimmt die Bersammlung gleichfalls zu. Auslosung von Obligationen. Es gelangen zur Verlosung: von der Anleihe des Jahres 1900 4 St. Lit. A. à 2000 Mf. Nr. 32, 113, 37, 112. 69 - 129, 138, 146, 73, 88, 29. 150, 293, 46, 43, 202. B. à 1000 - " " " " 9 C. à 500 " " " " 447, 137, 8, 54. 3 D. à 300 - " " " 26, 115, 143. 3 E. à 200 - " " " " 93, 57, 56. == == Arbeiter aus einem Walzwert zu Dillenburg, der durch p. Kleine Unfälle. Vorgestern Nachmittag wurde ein glühende Eisenstücke Brandwunden eruuten hatte, in die Klinik gebracht. Gestern Nachmutag fiel eine Dame Nähe befindliche Personen leisteten the Hufe uno brachten in der Schloßgasse in Krampfe. sie in ein Haus, wo sie sich bald wieder ergolte. Von Neuanschaffungen auf dem Friedhof werden vorläufig nur genehmigt: Die Herstellung eines dichten Fußbodens durch Schreiner G. H. Müller zu 364 Mt. und der Eisenbeschlag der Holzthore durch Herrn Schlosser Wigand. Einige in der für hervorr der Hindviehzu der Tiere hat Idirektor Courtin * Grünberg I halb der Station 1 bon einem Ei Diefer dürfte al Delifateffenhandlu Mntersuchungen i toon hier. Zwei Sonntage von auf der Bürger gefundenen Schl zweite Abonnementstonzert war sehr gut besugt. -* Das gestrige von schönem Wetter begünstigte Das ist zu verwundern, wenn man bedentt, wie viele Konzerte hier in einer Woche dem Publitum geboten werden wählte Programm thut und der schneidigen Ausführung - nicht zu verwundern, wenn man einen Blick in das geunter der bewährten Leitung des Herrn Munikoirettor Krauße einmal gelauscht hat. - Die Bleiche im Open der Stadt. Dem seitherigen Pächter Herrn Schmall war von der städtischen Verwaltung der befannte Bleichplatz an der Wieseck zum Pachtpreis von 80 Mt. angeboten. Allein Schmall hat das Angebot ausgeschlagen. Gegen die Beibehaltung dieses Bleicht lages überhaupt hat sich nun eine Reihe von Anwohnern mit Eingaben gewandt, die besonders auf die gesundheitlichen und folche Fehler hinweisen, die in schönheitlicher Hinsicht die sämtlichen dort liegenden Straßen schädigen. Auch über diesen Punft entspinnt sich eine lange Diskussion. Die einen waren dafür, daß der Osten einen besonderen Bleichplatz haben solle, die anderen dagegen. Der Billers Schlüffel Leute mitgeteilt, chließbaren Gerä Dillenburg ilings- und Wal Gahlade, wodur Singel jdmere mußte in die * Friedberg der die hiesige i ist in der lezte bisher in Gebrau Auguftinerklosters In der legten S ettierten großen hloffen, als N Schulhofe einig and entsprechend Lung bewilligt. m. Friedberg Mann aus Dorb u haben. Seine er Ungelegenheit erfchiedene Mal Danau, 12 Hierjährigen Wetterkunde w.ht seit einiger Zeit ein frischerec Wind. Es ** Wetternachrichten. Auf dem Gebiete der praktischen Allgemeinheit nußbarer zu machen. Dagin gehört vor allem gilt, die Ergebnisse der meteorologischen Wissenschaft für die dec vielfach ausgesprochene Wunsch, allen Juteressenten gin reichend zuverlässige Wettervoraussagen für den folgenden Tag rechtzeitig zugänguch zu machen. Was die Zuvers lässigkeit der Voraussagen anvetrifft, so hat man allgemein die Erfahrung gemacht, daß dieselbe auf ein fleineres Gebiet besgrantt, heute schon Voraussagen für den folgenden Tag aufstellt, welche mit 85-90 Proz eintreffen. Auf wiederholte Anregung des deutschen Lanowirtschaftsrates geht man deshalb jegt seitens der preußen Regierung mit dem Plane um, ganz Preußen in fleece Bezirke zu teilen, welche erfahrungsgemäß ziemlig gleiches Wetter haben und in jedem solchen Bezirk eine Wetterdienststelle einzurichten, welche diefen mit aden Notizen vecsorgt. Seit dem 1. Wai werden auch von Wenourg aus Wettervoraussagen täglich versandt. Ueber die Ergebnisse werden wir berichten. auch im Brachmonat, im sonnigen Juni, alljährlich D. Kälterüdjall. Es ist zumeist nicht bekannt, daß ein sogenannter Kälterückfall eintritt, der zumeist weit heftiger ist, als seine so gefürchteten Vorgänger im Mai. Indessen, da die mittlere Temperatur des Mat 11,8 Grad Celsius beträgt, bedarf es in diesem Monat nur einer Temperaturerniedrigung von 12 Grad unter die normale, um Frost herbeizuführen. Anders im in Mühlheim Raubmordb bermittels eine meisters ein urch Beilhiel et. Auch au tinder laut zu ben die Flu Barbicje mit Da der schwer ommen wird. lebes Das be Somburg Parmitadt am 11. Juni de Freiherrn ammerherrn ern Funktionen als Darmstadt, phere Beaute au Saber bie leberr erhandeln. Mainz, 12 Des 18. Armeet Bormittag hier 12. und 3, Batai dafür. Andere erbli ffenbare Pflicht der einzutreten, fodaß Sta ließ, auf diese Wenb astisch hinzuweisen. noch in der Schwebe. ation. afte Aufnahme des ater. Juni; in diesem Monat beträgt das Temperaturmittel bereits 15,4 Grad Celsius, der Wärmesturz muß also dann etwa 16 Grad betragen, um unter den Gefrierpunft zu gelangen; und da eine so bedeutende Grnidrigung der mittleren Temperatur im Juni deshalb nur ausnahmsweise vorkommen kann, weil die Erde und Atmosphäre zu dieser Zeit schon allzu sehr durch erwärmt worden sind, so treten im Juni auch höchst selten Nachtfröste und dann nur zu Anfang des Monats ein. Dessen ungeachtet sind die Temperatur- Extreme im Juni doch meist die allerſtärksten: so auch im gegenwärtigen; Während der Hikeperiode vom 28. Mai Celsius, und seit dem 5. Juni haben wir eine ganz außerordentliche Wärmeabnahme zu verzeichnen, die in Temperaturfall beträgt mithin volle 18 Grad Celsius. * Im Herbst tritt in Berlin der Gabelsbergische angebracht, weil der Staatssekretär des Reichsschaamtes Freiherr v. ThielStenographentag zusammen. Den Ehrenvorsiz hat en Direktor Kruse gehn, borliegen. Serbeffische Bahn der Vorstellung des Husaren- Regiments Nr. 13 stürzte ein Husar der 4. Eskadron vom Pferde und wurde in bewußtlosem Zustande nach dem Lazareth berbracht. * Alzey, 11. Juni. Da sich auch hier und in der Umgegend der Nebenstichler bemerkbar macht, so ermächtigt das Kreisamt die Schulvorstände, wo es ausfallen zu lassen, um die Kinder zum Einsammeln des schädlichen Insekts zu verwenden. Weisenau, 11. Juni. Aus dem benachbarten Bregenheim ist seit einiger Zeit ein Ehepaar verschwunden, das von einem Gange in die Stadt, um g Hermannstein, 12. Juni. Gestern fand hier Bürgermeister wahr statt. Für den verstorbenen wurde Steinhauermeister Hedderich III gewählt. n. Hamm, 9. Juni. Vor einigen Tagen fiel das Vor einigen Tagen fiel das Turnen so schlimm vom Reck, daß es erhebliche Verlegungen 10 jährige Söhnchen der Familie Valentin Seidenfuß beim erlitt und nun gestorben ist. auf die Schienen ständ legter Nacht bis auf 9 Grad Celsius gelangte; der Bürgermeister Spory Fine Berpflichtung hier allein der Bürger nkommendes Verhalte beid angewiesen seien. Ge afium. mann übernommen. * „ Auf Ihre Rechnung und Gefahr." Von Interesse ist eine neuerdings ergangene Gerichtsentscheidung, wonach der auf der Rechnung gedruckte Vermerk:" Wir ps. Caub. 11. Juni. In der Nähe unserer Station wurde gestern ein Zollbeamter, welcher das Gleis überschreiten wollte, von einem Güterzug überfahren, * Ein Schwindler in Folio. Der erst 23 Jahre alte lag, für 1903/04 über sandten Ihneu auf Ihre Rechnung und Gefahr" durch-| und getötet. Erweiterung der Neal aus nicht den Versender der Waare von der Ver= jondere Lehrer recht beträgt und unverlegt ankommt. In dem Urteil ist ausaßen zwischen Sken geführt, daß, wenn diese Vereinbarung nicht vor dem Kaufvertrag ausdrücklich getroffen ist, es sich in einem solchen Falle nicht um einen Paffus des Kaufvertrags handle, der von beiden Seiten acceptirt sei. Wer also eine Waare bestellt, ohne sich damit einverstanden zu hofstraße ſoll abgelehnt sole, tann Lieferung in unbeschädigtem Zustande vererklären, daß sie ihm auf seine Gefahr zugeschickt werden en. gaben, die sämtlich als 1. längs der Wieseck interessierten Anliegen uf ihre eigenen Stor euigkeiten. Gießen, 13. Juni. erſtag iſt in Leipzig ath a. D. Professor en. Der Konflitt, in f einer Reise in Tunis langen und beschädigte Ware zurückstellen. Aus Hessen und Nachbargebieten. Wetzlar, 12. Juni. Der Lolalabteilung Wetzlar sind für die diesjährige Kreistierschau vom Präsidium des landwirtschaftlichen Vereins für Rheinpreußen zwei filberne und zwei bronzene Medaillen nebst den gehörigen Diplomformularen als Ehrenpreise für hervorragende Leistungen auf dem Gebiete der Hindviehzucht gestiftet worden. Die Anmeldung direktor Courtin in Wetzlar zu geschehen. der Tiere hat bis zum 1. Juli bei dem Winterschulhen Schulwesens 1899, üpfte, mit der hessisch in frischer Erinnerung ** Grünberg. Am Sonntag, 1. Juni hat sich unteren damals die Schillerhalb der Station Wilhelmsbad, ein bis jeßt Unbekannter Frantf. 3g." und dann von einem Eisenbahnzuge überfahren lassen. emeines Aussehen. De Dieser dürfte aller Wahrscheinlichkeit nach den eingeleiteten Untersuchungen identisch sein mit dem in einer Frankfurter ſtand, den er in de Delikatesſenhandlung angestellt geweſenen Heinrich Giller von hier. Zwei Freunde des Giller, der sich an jenem Sonntage von Frankfurt entfernt hat, ließen sich vorgestern auf der Bürgermeisterei zu Kesselstadt die bei der Leiche Wagner, alleinigen gefundenen Schlüssel aushändigen, um festzustellen, ob es nd Haafe", wurde am Gillers Schlüssel seien. Nunmehr haben die beiden jungen ffner. Der Kaufmann Leute mitgeteilt, daß die Schlüssel thatsächlich zu den verKontursforderungen schließbaren Geräten des Giller passen. Geriate anzumelom * Dillenburg, 12. Juni. Auf dem hiesigen Buddfnahme der Festrede lings- und Walzwerk explodirte beim Ablöschen Puddelut auf dem abels neferte Herr stud. philchlacke, wodurch zwei Arbeiter von hier, Stephan und mit dem Motto„ aut it dem Dom handels usgezeichnet wurde. Nachmittag wurde ein Dillenburg, der durd unden erluten hatte, chmutag fiel eine Dam mpfe. Einige in o the Hufe uno brachi wieder crgolte. nem Wetter begünstigu ect war sehr gut bejug man beventt, wie otel Publitum geboten werde * Mingel schwere Brandwunden erlitten. Der erstere mußte in die Klinik nach Gießen gebracht werden. Friedberg.( Gewerbeakademie.) Die Zahl der die hiesige Gewerbeakademie besuchenden Techniker ift in der letzten Zeit ganz rapid gestiegen, sodaß die bisher in Gebrauch befindlichen Räumlichkeiten des alten Augustinerklosters bei weitem nicht mehr ausreichen. In der letzten Stadtverordnetensitzung wurde daher beloffen, als Notbehelf bis zur Fertigstellung des projeftierten großen neuen Akademie- Gebäudes auf dem Schulhofe einige Baracken als Zeichensäle zu errichten and entsprechende Beträge für Herstellung und Einrichtang bewilligt. m. Friedberg, 12. Juni. Hier steht ein verheirateter Rann aus Dorheim unter dem Verdacht, sich an einem haben. n einen Blick in das 9 bie rjährigen Kinde auf dem Viereichenplag vergangen Des Herrn Mankoira Angelegenheit war der Untersuchungsrichter von Gießen em Gebiete der pratti ein frischerer Wind. Seine Verhaftung erfolgte. Bur Untersuchung Derschiedene Mal hier. * Hanau, 12. Juni. In der gestrigen Nacht wurde Mühlheim an dem Schneidermeister Bay ein schen Wissenschaft für Baubmordversuch verübt. Zwei Burschen drangen Dagin g bort vor alle bermittels einer Leiter in die Wohnung des SchneiderKaufmann Hugo Büchsenschüß aus Sachsenberg in Waldeck erschien im März in Thalitter und in Böhl und gab sich als Vertreter der Industrie- Gesellschaft Goldbaum u. Co. in Duisburg aus. Als solcher faufte" er die Dr. Günther' sche Papierfabrik in Vöhl für Mt. 50 000 und trat, obwohl er feinen Pfennig hatte, mit dem Gutsbesitzer Staudinger in Viermünden in Unterhandlung, um dessen Gut für Mt. 200 000 zu faufen. Zugleich traf er als Vertreter seiner Gesellschaft" Anstalten, eine Molkerei, Spiritus- und Hefefabrik zu gründen und machte Abschlüsse mit einer Anzahl von Landwirten wegen Lieferung von 900 Liter Milch täglich. Daneben aber borgte er verschiedene Personen um namhafte Geldbeträge an und ver= kaufte aus der noch nicht bezahlten Papierfabrik für 200300 Mark altes Eisen. Wegen dieser verschiedenen Betrügereien wurde Büchsenschüß von der Strafkammer Marburg zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. 8 Aus dem Gerichtssaal. Straffammer. Gießen, 14. Juni. - Die heutige Sigung wird um Uhr vom Vorsigenden, Herrn Landgerichtsrat Dr. Güngerich eröffnet. Beisiger sind die Landgerichtsräte Wehner, Müller, Schäfer, Schmidt. Als erster Angeklagter erscheint Kaspar Löchel aus Reinhardtshain unter der Änflage, den Reinhartshainer Polizeidiener beleidigt zu haben. Die Beugen, die zum größten Teil Parteigenossen des Angeklagten sind, der als Bürgermeisterkandidat in Reinhartshain fungierte, werden vom Vorsitzenden aufs Eindringlichste zur Wahrheit ermahnt. Die Beugen bewegen sich in Widersprüchen. Gegen die Suggestivfragen des Verteidigers über den Polizeidiener verwahrt sich sehr energisch der Vorsigende. Auffallend waren mehrere Zwischenfälle zwischen dem Vorsitzenden und dem Verteidiger Herrn Beilstein von Grünberg. Der Vorsitzende mußte sich wiederholt gegen die Art der Fragestellung sehr fräftig verwahren. Der Staatanwalt beantragt 20 Mark Geldstrafe, ebenso der Nebenkläger, der überdies beantragt, dem Angeklagten die Kosten der Nebenklage aufzuerlegen. Urteil: 20 Mark und die Kosten. die Kosten. Der Ludwig Bier aus Stauffenberg hatte 10 Tage Gefängnis vom Schöffengericht wegen Pfandveräußerung erhalten. Er legte hiergegen Berufung ein, Freisprechung zu erzielen. Es waren zuerst Bier und Geißler aus Stauffenberg angeftagt, weil letterer dem ersteren einen gepfändeten Wagen und einen gepfändeten Schlitten verkauft haben sollte. Geißler erkannte das Urteil des Schöffengerichts an, das ebenfalls für ihn auf 10 Tage lautete und so wird heute nur gegen Bier verhandelt. Geißler wird als Zeuge vernommen und sagt durchaus zu Gunsten des Angeklagten aus. Das Gericht stellt sich auf die Seite des Staatsanwalts, jedoch mit der Einschränkung, daß die Gefängnisstrafe auf 3 Tage ermäßigt wird. Die Kosten des Verfahrens fallen dem Verurteilten zur Last. Als dritter Fall steht auf der Tagesordnung die Anklage gegen Konrad Rüb aus Mertenfriz. Wieder eine Affäre, die ihre leßte Ursache in der Bürgermeisterwahl hat. Vom Schöffengericht war Rüb wegen Beleidigung des Polizeidieners zu 10 mt. verurteilt worden. Hiergegen legte am 7. Mai Rechtsanwalt Hirschhorn Berufung ein, am nächsten Tag der Amtsanwalt. Wieder widersprechen - Bremen. Der Osnabrücker Pastor Weingart, ist im bremischen Dorfe Borgfeld zum Pfarrer gewählt worden. Gine obrigkeitliche Bestätigung ist nicht erforderlich. Leipzig, 11. Juni. Auguste Schmidt, die bekannte Vorkämpferin der deutschen Frauen bewegung ist am 10. Juni hier gestorben. Konstantinopel, 12. Juni. Heute Nacht 11 Uhr spürte man in Bera einen ziemlich heftigen Erdstoß, der von unterirdischem Getöse begleitet war. Kleines Feuilleton. Der Gerettete von St. Pierre. Wohl das elendeste Individuum, das St. Pierre beherbergte, der Neger Raoul Sartout, ist wie durch ein Wunder dem großen Vernichtungswerk des Mont Pelée entgangen. Der Mensch war in einer unterirdischen Belle im Stadtgefängnis eingesperrt. Die Sun" berichtet über die Rettung Sartouts Folgendes; Werkwürdigeres ans Tageslicht gefördert, als die Rettung Rein Roman, fein Werk der Dichtkunst hat je etwas dieses Negers. Dreißigtausend Menschen, von denen manche einen reinen Lebenswandel führten, die Nächstenliebe pflegten und ihren Gott fürchteten, wurden durch einen Gifthauch vom Mont Pelée in verkohlte Leichen umgewandelt, während dieses der Hefe der menschlichen Gesellschaft angehörige Individuum, dieser Auswurf der Menschheit am Leben bleiben durfte. Priefter, Philantrop, barmherzige Schwester, Mutter und Kind, von keiner Sünde berührt, wurden einem schnellen und schrecklichen Tode überliefert, während dieser Elende dem Dasein erhalten bleibt. fönnen, wenn seine Führung im Gefängnis besser gewesen wäre. Aber weil er ungehorsam und bösartig war, mußte er in ein unterirdisches Verließ gebracht werden. Wahrscheinlich wurde ihm seine Nahrung hingeworfen wie einem Hunde, mit dem frommen Wunsch des Kerkermeisters, er möge seinen Schädel an den Mauern einrennen. Der Gefangene hat die Vorgänge des Schreckenstages in einem fast unverständlichen Dialekt erzählt. Er hörte das Donnern und Dröhnen des Mont Pelée, die dicken Mauern seiner Belle erzitterten sogar dort unten in der Tiefe. Die entsetzliche Stille, die dann folgte, sagte ihm, daß die Bevölkerung der Stadt eine Beute des Todes geworden sei und gleich einem, den man vergessen hat, rüttelte er an dem Gefängnisgitter. Dasselbe gab nach er taumelte in einen andern Ranm, in welchen heiße Asche von der Straße her trieb. Die Hiße war so groß, das er schnell seine eigene Zelle wieder aufsuchte, wo er sich in die entfernteste Ede vertroch, in Todesangst der weiteren Schrecknisse harrend. Nach vier Tagen wurde das Geschrei des halb irrsinnigen Stegers von einer Rettungsmannschaft vernommen und er wurde, fast tot vor size, Hunger und Durst, ans Tageslicht gebracht. Seine Verlegungen sind nicht tötlich und er wird leben wahrscheinlich wird er noch nach vielen Sartout hätte nicht entkommen - Jahren über die Zerstörung der Stadt St. Pierre berichten fönnen." Neueste Nachrichten. schafts- Ausstellung schloß mit einem Defizit von * Mannheim, 12. Juni. Die deutsche Landwirt. 150,000 mt. ab. Besucht wurde sie von 130 000 Perfonen. Die Zahl an den verschiedenen Tagen war 14 756, Sonntag 57 824. folgende: Donnerstag 2698, Freitag 7380, Samstag Vom Befinden des Königs Albert. König, die Stimmung ist höchst gedrückt. Berlin, 13. Junt. Es steht schlecht um den Dresden, 13. Juni. Wie der Breslauer GeneralAnzeiger" aus Sibyllenort meldet, liegt König Albert seit gestern Mittag ohne Bewußtsein. versieht, war den ganzen gestrigen Tag über beschäftigt. Das gesammte Personal, das den Dienst beim Könige Um 11 Uhr Abends konnten sich diejenigen, welche nicht zur unmittelbaren Umgebung des Königs gehören, zur Nachricht nicht begründet. Ruhe begeben. Nach einer andern Meldung ist diese Raubmordversuch. Berlin, 12. Jnni. In der Sellerstraße 14 hat ein junger Bursche die dort wohnende Wittwe Altmann gewürgt und die vorgefundene Barschaft geraubt. Der Thäter ist entkommen. Thielens Nachfolger. Berlin, 13. Juni. Für der Generalmajor a. D. Budde als eventuellen Nachfolger Thielens spricht der Umstand, daß er als Chef der Eisenbahn- Abteilung des großen Generalstabes sich eingehende Kenntnisse auf diesem Gebiete erallen Jutereffenten reifters ein und brachten dem schlafenden Manne die Beugenaussagen aufs Krasseste. Urteil: Das erstinstanzliche worben und sich bei Beratung der Ranalvorlage auch jagen für den folge birch Beilhiebe lebensgefährliche Wunden am Kopfe Urteil wird aufgehoben, der Angeklagte von Strafe und achen. Was die Zuo bei. Auch auf die Frau schlugen sie ein. Als die 1, daß diefelbe auf Buben die Flucht. Als Beute fiel ihnen nur eine noetrifft, fo hat ander laut zu schreien begannen, ergriffen die Mordwelche mit 85-90 Daß der schwer verwundete Vay mit dem Leben davon ganz Preußen in einen Liedes ,, Das Herz am Rhein", ist hier gestorben. Sparbüchse mit 70 Pfennigen zu. Man glaubt nicht, ute schon Vorausfa Jung des deut fchen Laad 3t feitens der preußi sgemäß ziemlig gleiches Eomrnen wird. * * Homburg. Wilhelm hill, der Komponist des Darmstadt, 12. Juni. Der Großherzog hat Kosten * Vermischtes. Mannheim, 11. Juni. Der Buchhalter Philipp Betz, der seit drei Wochen von seiner Frau getrennt lebte und in den letzten Tagen wieder Annäherungsversuche gemacht hatte, unternahm mit ihr gestern einen Spaziergang nach dem Friedhof. In der Nähe rednerisch hervorgethan hat. * Wien, 13. Juni. Der Minister des Auswärtigen Graf Goluchowsky wurde gestern in Angelegenheiten der im Abgeordnetenhause gegen den deutschen Kaiser gerichteten Angriffe vom Kaiser in einstündiger Audienz empfangen. Pola, 13. Juni. Der Unterrichtsminister gestattete, daß an den vier unteren Klassen der Mittelschulen in der Provinz Frauen als Professoren angestellt werden, falls sie die erforderliche Qualifikation hierfür beiLondon, 13. Juni. Wie verlautet, werden Louis Botha und Dewet nach der Krönung London be suchen.(? D. Red.) Begut eine Wetterdien an 11. Juni den Oberhofmeister Vollbrecht Ridesel des Kriegerdenkmals feuerte er plöglich zwei Schüffe bringen. mit aden Rotijen ve Freiherrn zu Eisenbach von seinen seitherigen auf seine Frau ab, die sie lebensgefährlich verauch von Wenlourg Bunftionen als Oberhofmeister enthoben und zum Ober- legten. Der Thäter ist verhaftet.. t. Ueber die Ergebni ammerherrn ernannt. eist nicht bekannt, daß höhere Beamte aus dem Eisenbahnministerium hier ein, um :* * Darmstadt, 12. Juni. Heute trafen von Berlin drei der affaire Betz wurde nun auch der jüngere Bruder des Verhafteten in Untersuchungshaft genommen; er soll um die That seines Bruders gewußt haben und igen Juni, alljähriger die 1 e bernahme der Main- Nedarbahn zu ihm dabei behilflich gewesen sein. tritt, der zumeist weit chteten Borgänger im Temperatur des Via erha.ndeln. 18. Mainz, 12. Juni. Der kommandierende General Armeekorps von Lindequist traf heute und 3. Bataillons des Infanterie- Regiments.- Bei fes in diefem Mondormittag hier ein und begab sich zur Besichtigung des ag von 12 Grad unter uführen. Anders in Erlangen, 10 Juni. Der Finanzausschuß der Abgeordnetenkammer genehmigte 323 000 Mark für den Neubau eines pathologischen Institute und 36 000 Mt. zur Adaptierung der alten Anatomie für das physiologische Institut. AMTLICH GLÄNZEND BEGUTACHTET: NUR 25 SALUTARIS NUR 25 Pfg Pf TOILETTE- FETT- SEIFE Unübertroffen für Hant- Ceintpflege: Rein, mild, sparsam. C.Naumann, Seifen- u. Parfümeriefabrik, Offenbach a.M. Brüder Schmidt, gmug shida sid sad std tdi mbet Seltersweg 83. - Werkzeuge, - Haus- und Küchengeräte. idin Eisenwaren, in nod dojo maitt 1001 DINS Oefen und Herde. Snd Ide Baubeschläge. Werkzeuge aller Art. Cossmann's Kaffee- Geschäft G J Giessen Gartenmöbel, Eisschränke. Baubeschläge. Man verlange Preisliste. 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