Nr. 212. Erstes Blatt. Freitag, den 12. September 1902. Abonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährlich Mr. 150. Gratisbeilagen: Oberhessische Familienzeitung( täglich) Oberhessische Zeitschrift für Landwirtschaft, Obst- und Gartenbau, sowie die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Gießener 11. Jahrgang. Insertionspreis: Die einspaltige Petitzeile für Gießen wie ganz Oberbeffen, die Kreise Weglar und Marburg 10 Pfgfonst 15 Pfg.; Reklamen die Petitzeile 30 refp. 40 Pfg. Postzeitungsliste No. 3032. Redaktion und Ervedition: Gießen Neuenweg 28. Fernsprechanschluk Nr, 362. Nenelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberhessen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Drud und Verlag der Gießener Verlagsdruckerei, vorm. Wilh. Keller'sche Buchdruckerei( gegr. 1783); für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießen. Die neueste wirtschaftspolitische Gesetzgebung des Großherzog tums Hessen.*) ( Von Professor Dr. M. B- r, Gießen.) II. Die neue Hypothekenbank. Die Regierungsvorlage, den Gesetzentwurf die Errichtung einer hessischen Pfandbriefbank betreffend, ist der zweiten Kammer der Landstände unter dem 2. Juli 1900 zugegangen. Ihre Ausarbeitung stammt also noch aus dem Finanzministerium Küchler, während ihre Vertretung in der Kammer dem Ministerium Gnauth oblag. Die in der gestrigen Nummer behandelten mit dem Hypothekenbankgesez eng zusammenhängenden Gejezentwürfe über die Landeskreditkasse und die Wohnungsfürsorge für Minderbemittelte sind erst nach dem Ministerwechsel herausgekommen und tragen spätere Daten und Unterschriften. Bei dem bereits mehrfach hervorgehobenen Zusammenhang dieser drei gesetzgeberischen Akte ist es indessen in hohem Grade wahrscheinlich, daß ihr Gesamtplan bereits im Jahre 1900 also unter dem Ministerium Küchler feststand. Unbedingt ist das anzunehmen bezüglich der Reorganisation der Landeskreditkasse. - hypothekenbank hängt also mit dieser Kriſis nicht und die vorhin angenommenen drei Viertel Millionen Das Gesetz über die Gründung einer hessischen zusammen, weder zeitlich noch ursächlich. Es verdankt zusammen, weder zeitlich noch ursächlich. Es verdankt vielmehr seine Entstehung anderen, spezifisch- hessischen, Verhältnissen. Wir haben bereits in dem gestrigen Aufsage darauf hingewiesen, daß man die Landeskreditkasse entlasten und des weiteren einer größeren Staatsverschuldung vorbeugen wolle. Die hessische Regierung war zu dem grundsätzlichen Standpunkt zurückgekehrt, daß unsere Realkreditorganisation Formen und Wege biete, die es möglich machten, ohne übergroße Anspannung des Staatsfredits die Befriedigung gesunder Hypothekarkreditbedürfnisse durchzuführen. Was den Realkredit für landwirtschaftliche Zwecke anbetraf, so mußte man nur grundsätzlich an der Forderung fest halten, daß unkündbare und dem Tilgungszwang unterworfene hypothekarische Darlehen mehr und mehr zu einer wirtschaftlichen Gewohnheit der bäuerlichen Grundbesitzer würden. Ferner mußte er als einseitig und unbillig erachtet werden, daß der hessische Staat nur den ländlichen Kreditbedürftigen zu Hülfe tam, während er die städtischen Interessentenkreise sich selbst überließ. Aus diesem Gesichtspunkte erwuchs der Plan, ein Institut ins Leben zu rufen, das dem Realkredit aller Berufsarten sich dienstbar machte. Man wollte aver auf den Staatskredit. der der Anstalt eine besondere Kräftigung und Solidität zu gewährleisten versprach, nicht ganz verzichten, sondern war nur bestrebt, diesen Staatsfredit in seiner Marimalhöhe zu fontingentieren. Dieses Ziel soll dadurch erreicht werden, daß die neue Bank eine Aktienbank wird, die im Wege ratenweiser Einzahlung dem Staate den Hauptaftienbesitz sichert. Für diese Uebernahme der Aktien des Pfandbriefinstitutes waren Staatsmittel bereits bereit gestellt; denn man brauchte nur die 8 000 000 m., die der noch nicht begebene Teil der 1899 er Landeskreditkassen- Anleihe ausmachte, zu halbieren und 4000 000 der Landeskreditkasse, die vier anderen Millionen der Hypothefenbank zur Verfügung zu stellen Die Aufnahme einer neuen Anleihe würde also dann nicht notwendig sein. Von einer reinen Staatsbank hat man Abstand genommen, weil eine Aktiengesellschaft eine besonders bewegliche und bewegliche und freie Unternehmungsform darstellt, leicht organisatorisch geändert werden kann, unabhängiger gegenüber selbstsüchtiger gegenüber selbstsüchtiger Wünschen politischer und wirtschaftpolitischer Parteien ist und die eventuelle Ueberleitung in ein reines Privatinstitut erleichtert. Hier sind also ähnliche Gesichtspunkte maßgebend gewesen, wie bei der Gründung der Zentralnotenbank des Reichs, der Deutschen Reichsbank, die ja, wie in allen großen Kulturstaaten, ein aktiengesellschaftsähnliches Institut mit besonderen Privilegien, aber durchweg unter Verwaltung der Reichsgewalt stehend, geblieben ist. Neben der Aktienform hätte auch die Form einer Genossenschaft oder einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Frage kommen fönnen. Seit den Inkrafttreten des neuen Reichshypothekenbankgesetzes sind aber diese Unternehmungsformen für Pfandbriefinstitute verboten. Es blieb also nur die Errichtung einer Aktiengesellschaft übrig, deren Aktienanteile in den Besitz des Staates und der Sparfassen des Landes übergingen, und die ohne weiteres Normativbestimmungen des Reichshypothekenbankgesetzes vom 13. Juli 1900 unterstellt wird. Wir heben diesen Punkt um deswillen hervor, weil das Verdienst des Ministers Küchler, der ja auch die Staatssteuerreform in die Wege geleitet und durchgeführt hat, nicht geschmälert werden soll. Aber auch noch nach einer anderen Richtung hin ist die Entstehungsgeschichte des Hessischen Hypothekenbankgesetzes wichtig. Die Thatsache nämlich, daß der hessische Staat in seinem Gebiete eine private Hypothekenaftienbank mit Pfandbriefausgabe bisher nicht besaß, vielmehr auf auswärtige Privatbanken, namentlich die Frankfurter Hypothekenbank, die Rheinische Hypothekenbank in Mannheim und die Pfälzische Hypothekenbank in Ludwigshafen, angewiesen war und jetzt den eigenartigen Versuch machte, eine eigene Hypothefenaktienbank unter staatlicher Leitung mit Beteiligung von Staatskapital und Kapital der Sparkassen ins Leben zu rufen, legt die Vermutung nahe, daß die Hessische Staatsregierung unter dem Eindruck der jüngsten Hypothekenbankskandale in Berlin und Stettin ein Konkurrenzinstitut zu gründen fich entschloß, um die Hessischen Kapitalisten und Pfandbriefbefizer in Zukunft möglichst vor einer Schädigung ihrer Vermögenswerte zu schützen. Ein solches Vorgehen hätte sich gewiß ebenfalls empfohlen, aber ein solcher ursächlicher Zusammenhang besteht thatsächlich nicht. Denn vor Aufdeckung der betrügerischen Schwindeleten eines Sanden und einer Spielhagen- Gruppe waren die Vorarbeiten für die hessische Hypothekenbank bereits abgeschlossen. Vielfach herrscht im großen Publitum auch der Irrtum vor, daß das Reichshypothekenbankgesetz vom 13. Juli 1899, das zusammen mit dem Bürgerlichen Gesetzbuch am 1. Januar 1900 in Straft rat, eine Folgeerscheinung der aufsehenerregenden zu sammenbrüche einiger Pfandbriefinstitute gewesen sei. Auch das ist, wie gesagt, nicht der Fall, denn das Reichsgesetz war zu einer Zeit fir und fertig, wo das deutsche Stapitalistenpublikum noch weit davon entfernt war, an der absoluten Solidität der Hypothekenbanken zu zweifeln. Nebenbei bemerkt hat sich, als der Schwindel von Sanden und Konsorten aufgedeckt wurde, der Interessentenkreise eine Panik bemächtigt, die, wie gewöhnlich bei solchen überraschenden Greignissen auf den Effektenmärkten, starf übertrieben war. Eine nehmen. Zeit lang hatte es fast den Anschein, als ob man in Kreisen, die den Geldmärkten ferne stehen und deren Thätigkeit nicht kritisch zu übersehen vermögen, die hypothekenbanken mit Sack und Pack als Gimpelfallen in Verruf thun wolle. Solche verallgemeinernde Urteile find, wie hier nachdrücklich hervorgehoben werden soll, berfehrt und können ganz ungewollt zu schweren Vermögensschädigungen der Pfandbriefbesitzer führen. Glücklicherweise sind die Skandale, wie sie in den Sanden und Spielhagenbanken vorkamen, ganz vereinzelt geblieben, und die übrigen 37 deutschen Hypothefenbanken sind von der ganzen Krisis bisher gänzlich berschont geblieben. *) Vergl. den Artikel in gestriger Nummer der„ Gießener Neuester. Nachrichten". - Ganz besonderen Wert legt das neue hessische Gesetz auf die Beteiligung der Sparkassen an dem UnterDer Refervefonds der hessischen Sparkassen hat die Höhe von etwa 15 Millionen Mark erreicht, und wenn sie nur einen kleinen Prozentsaz( etwa 5 Proz.) dieser angesammelten Rücklagen dazu verwenden, Aftien der neuen Hypothekenbank zu übernehmen die Unterhandlungen hierüber sind zur Zeit bereits im Gange so wird es keine Schwierigkeiten machen, das fürs Erste notwendige Grundkapital glatt aufzubringen. Wenn die Bank mit einem voll eingezahlten Grundkapital von 3 000 000 Mt., von denen der Staat drei Viertel, also 24 Millionen, die Sparkassen ein Viertel, also drei Viertel Millionen, zeichnen, ihre Geschäftsthätigkeit eröffnet, ist sie nach den reichsgesetzlichen Bestimmungen in der Lage, Hypothekenpfandbriefe im Höchstbetrage von 45 Mia. Mt. auszugeben und einen entsprechenden Betrag von Hypothekendarlehen zu gewähren. Der Anteil der Sparkassen wird sich natürlich nach der Größe ihres Geschäftsbereiches und ihrer Reserven bemessen, wären auf die 30 Spar- und Leihkassen des Landes zu verteilen. Gleichzeitig erhielten aber diese Sparkassen die erleichterte Möglichkeit, einen Teil ihrer durchschnittlich vorhandenen Einlagen sie werden auf etwa 200 mil. Mr. geschätzt in den mündelsicheren Pfandbriefen anzulegen. - - Die Verbindung zwischen der Hypothekenbank und den Sparkassen ist also in doppelter Weise gedacht. Die Sparkassen sind an der Bank direkt mit Unternehmerqualität und Dividendenbezug nach Maßgabe ihres Aktienbesizes beteiligt, und auf der anderen Seite sollen sie indirekt willfährige und regelmäßige Abnehmer der Pfandbriefe, die eine solide und gut verzinsliche Kapitalanlage darstellen, werden. Aus diesem zweifachen Wechselverhältnis erwachsen dem Lande allgemeine nationalökonomische und sozialpolitische Vorteile. Die Sparkassen fönnen gar nicht oder nur in bescheidenem Umfange ihre Spareinlagen in unfündbaren Darlehen ohne Tilgungszwang, den sog. Annuitätendarlehen", festlegen; denn diese Form der Kreditgewährung erschwert die Verfügung über die jederzeit fündbaren Einlagen und ihre Rückzahlung. Die Hypothekenbank dagegen wird besonders stark mit Annuitätsdarlehen arbeiten, denn dazu zwingen fie die rechsgesetzlichen Bestimmungen. Nach diesen müssen die Hypotheken an landwirtschaftlichen Grundstücken mindestens zur Hälfte aus Amortisationshypotheken bestehen, und die jährliche Tilgungsquote darf nicht weniger als ein Viertel vom Hundert des Hypothekenkapitals betragen. Es ist also in relativ einfacher Weise eine Art von Arbeitsteilung zwischen denjenigen Kassen und Anstalten des Landes, die nur fündbare Hypothekendarlehen ausgeben und in ihrem Portefeuille mündelsichere Papiere besitzen, und demjenigen Zentralinstitut, das aktiv mit unfündbaren und amortisationspflichtigen Hypothekendarlehen und passiv mit der Pfandbriefausgabe arbeitet, bewerkstelligt. Neben diesen Geschäften wird natürlich das neue Pfandbriefinstitut, das im Uebrigen seine Thätigkeit auf Liegenschaften im Großherzogtum beschränkt, auch andere Bankgeschäfte fultivieren, soweit sie reichsgesetzlich zugelassen sind. Diese Geschäfte sind folgende: 1. Die Gewährung nicht hypothekarischer Dar lehen an inländische Körperschaften des öffentlichen Rechts oder gegen llebernahme der vollen Gewährleistung durch eine solche Körperschaft und die Ausgabe von Schuldverschreibungen auf Grund der so erworbenen Forderungen; 2. Die Gewährung nicht hypothekarischer Darlehn an indändische Störperschaften des öffentlichen Rechts oder gegen Uebernahme der vollen Gewährleistung durch eine solche Körperschaft und die Ausgabe von Schuldverschreibungen auf Grund der so erworbenen Forderungen; 3. Den fommissionsweisen Ankauf und Verkauf von Wertpapieren, jedoch unter Ausschluß von Zeitgeschäften; 4. Die Annahme von Geld oder anderen Sachen zum Zwecke der Hinterlegung, jedoch mit der Maßgabe, daß der Gesamtbetrag des hinterlegten Geldes die Hälfte des eingezahlten Grundfapitals nicht übersteigen darf; 5. Die Besorgung der Einziehung von Wechseln, Anweisungen und ähnlichen Papieren. Im Einzelnen werden alle diese Verhältnisse erft durch das Statut der Bank, das bisher noch nicht er. schienen ist, geregelt werden. Mit Rücksicht auf dieses noch zu erlaffende Statut und ferner im Hinblick auf das Reichshypothekenbankgeset, das ja die Geschäftsthätigkeit der Pfandbriefanstalten in ihrer ganzen Geschäftsführung auf das Genaueste regelt, ist das hessische Hypothefenbankgesez mit nur wenigen Artikeln- acht an der Zahl ausgekommen. Es ist ein bemerkenswert furzes Gesez. Nur dret Bestimmungen dieses Gesetzes bes dürfen an dieser Stelle noch der Hervorhebung. Finan ziell hat man die neue Hypothekenbank, da sie vorwiegend mit Staatsmitteln arbeitet, durchaus konsequenter Weise von allen Staats- und Kommunalsteuerlasten befreit. Es ist dies ein Privileg, das der neuen Anstalt einen nicht unerheblichen und wertvolen Vorsprung vor allen Privathypothekenaktiengesellschaften außerhalb des engeren hessischen Heimatlandes verleiht. Du bist so lange for Rildrehr verzweifelte. Aber nun nun bist Du gekommen. fast an Deiner Dank! Gott sei Dant!" bist hier, ich halte Dich in meinen Armen! Mein Vater ohne den wie geht es Du Gott sei ich wagte tapf zu erheben. t er"?" hauchte Meta, zu kommen, aus Angst, wohl? D, Renate, Renate. er tönnte gestorben sein. Sch fürchte mich so sehr, frou Sage mi er je von mir Meta vor mehr als einem Meine Tocharmer mit derselben strengen Stimme. starb Jahr," sagte ber woher sie gefommen!" Diese Person hat hier nichts zu thun;" Vater mein Vater sie gehen, bergieb mir!" flehte Meta barmherzig und vergieb mir! habe bereut und gelitten- ich war dem Tode nahe. Sei in herzzerreißendem Tone. Ich habe gesündigt, aber ich eingefunt Cette brachte. Sie und LLYLE Bu rate est, aber ihre zitternden Lippen Metas eistalte Hand in die einige Lonnten Wort hervorbringen. gab ihre Hand dann frei. ,, ich werde sie zu meiner Mutter bringen." blieben; sie drückte einen Kuß auf Metas talte Wange und Ihre Augen dankten ihm, obschon ihre Lippen stumm ,, Vertrauen Sie mir," sagte Baul mit weicher Stimme, nden Schritte stüßend, geleitete Ma die War bann auch bürftigen Boden abgeru Vaushalt besorgt, bas Gärtlein, das er dem Der Seibe gewesen, gefüttert und und because tagsSprache. Eines längst eingeschlummert seinen gläubigen Sinn durch den stillen Raum erflang. Er las gar über mit ihm auf been ejätet und begossen, bie bann ſaß er im niedern Stübchen neben ber Alten und las ihr vor aus dem Buche der Bücher. An bem 28orte ber heiligen Schrift erbaute er und oft mit nur der einförmige Schlag der Wanduhr Teierlicher Stimme, wenn die Alte schte sich an der Schönheit ihrer Abends, da er zu bes Ungarn wird schon die Reihe kommen, jezt muß es gegen die Serben gehen. Der Sohn des Advokaten Italcfics, Abiturient am hiesigen Gymnasium wurde heute verhaftet. Der Redakteur der Hrvatsko Pravo, Persics, wurde nach abgeschlossener polizeilicher Untersuchung der Staatsanwaltschaft eingeliefert. Unter den bisher in Untersuchung Gezogenen erschien der Führer der Christlich- Sozialen ArbeiterPartei, Strovatka am meisten kompromittiert. Zweitens ist darauf hinzuweisen, daß die Hypothekenbank, ebenso wie die Reichsbank, von Beamten verwaltet wird, die die Rechte und Pflichten der unmittelbaren Staatsbeamten haben, deren Besoldungen, Veionen und Reliktenversorgungsgelder aber aus dem Ertrag des Institutes zu bestreiten sind. Eine andere Bestimmung des Reichsbankgesezes, wonach das Reich gewisse Teile des Reingewinnes, den die Zentralnotenbank erzielt, vorweg erhält, ist dagegen in analoger Weise in das hessische Hypothekenbankgesetz nicht übergegangen. Eine dritte und legte Bestimmung des Gesetzentwurfes hat, wie uns scheint mit sehr guten Gründen, die Billigung des Parlamentes nicht gefunden. In einem Zusage zum ursprünglichen Geſetz= entwurf, den das Ministerium Gnauth nachträglich in Vorschlag brachte, war vorgesehen, daß sämtliche Staatsund Gemeindebehörden und Beamten verpflichtet seten, dem Vorstande der Bank oder den in seinem Auftrag handelnden Personen jede Auskunft über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse der Darlehnsnehmer über die Beschaffenheit und Belastung der zum Unterpfand angebotenen Grundstücke und über sonstige den Geschäftskreis der Bank berührende Verhältnisse zu Wien, 11. Sept. Behufs direkter Verbindung zwischen Produzenten und Konsumenten wurde heute eine Fischbörse, die erste in Desterreich, ins Leben gerufen und eröffnet. Zahlreiche Produzenten und Konsumenten aus allen Teilen Desterreichs, Deutschlands und Rumäniens meldeten ihren Beitritt an. erteilen. Diese etwas drakonisch konstruierte Auskunftspflicht, die zudem nur im Disziplinarwege hätte er zwungen werden können, ging der Kommission der zweiten Kammer zu weit. Man strich dort die Ausfunftspflicht über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse der Darlehnsnehmer" und ließ nur diejenige über die Beschaffenheit, Wert und Belastung der zum Unterpfand angebotenen Grundstücke bestehen. Wir sind mit der Parlamentskommission der Ansicht, daß dies genügen muß. eine genaue Bodenkenntnis weit wichtiger für ihn sei, als dies gegenwärtig anerkannt würde. Prag, 11. Sept. Große Erregung unter den Deutschen rust eine Meldung des Narodny Listi hervor, daß sich der Prager Stadtrat, um dem fortwährenden Zufluß von tschechischen Kindern an deutschen Schulen zu steuern, zu einer außerordentlichen Maßnahme veranlaßt gesehen hat. Um heutigen Tage, an welchem die Schul- Einschreibungen für Volks- und Bürgerschulen beginnen, wurde ein Delegirter des Prager Stadtrates ernannt, um darüber zu wachen, daß diejenigen Kinder, welche infolge sprachlicher Schwierigkeiten dem Unterricht nicht folgen können, von der Einschreibung zurückgewiesen werden. Giessener Cagesneuigkeiten. I. Friedbe morgen hier Herzog dem öftlichen Wet zehn Tage. ** A. Aus liefern einen fonders im Fra Lederme der Hauptne fich die Waag Ganzen ihre Fabritate befta Frantf der Pferdepräm ** vorausgeht und vorgenommen alle Preise, teilung. Für landwirtschaft den Jupplag und Fahren ** Offer Heiratete Dam wähnte. ** Ordensverleihungen. Der Großherzog verlieh zum 12. September das Komturkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Obersten von Dewi, Kommandeur des InfanterieRegiments Kaiser Wilhelm( 2. Großh. Hess.) Nr. 116; das Ehrenkreuz desselben Ordens: dem Oberstleutnant 3. D. von Alvensleben, Kommandeur des Landwehrbezirks Erbach und dem Oberstabsarzt Dr. Bruno, Regimentsarzt des 1. Großh. Feld- Artillerie- Regiments Nr. 25( Großh. Artillerie- Corps); das Ritterkreuz 1. Klasse desselben Ordens: dem Major z. D. von Branconi, Bezirksoffizier beim Landwehrbezirk Darmstadt, dem Oberstabsarzt Dr. Gröbenschüß, Regimentsarzt des Inf.- Leib= Regts. Großherzogin ( 3. Großh Heſſ.) Nr. 117, dem Oberstabsarzt Dr. Braune, Regimentsarzt des 1. Großh. Dragoner Regiments( Garde- Dragoner- Regiments) Nr. 23, dem Hauptmann Hoos, Kompagniechef im Inf.- Regt. Kaiser Wilhelm( 2. Großh. Hess.) Nr. 116, dem Hauptmann Cotta, Kompagniechef im 4. Großh. Infanterie Regiment( Prinz Karl) Nr. 118 und dem Hauptmann der Landwehr- Infanterie 2. Aufgebots Best, im Landwehrbezirk Worms; das Ritterkreuz 2. Klasse desselben Ordens: dem Oberleutnant Becker, im Infanterie- Regiment Kaiser Wilhelm( 2. Großh. Hess.) Nr. 116 und dem Oberroßarzt Höhnke, beim 1. Grozh Dragoner- Regiment( Garde- Dragoner Rgt.) Nr. 23; die Krone zum Silbernen Kreuz mit Schwertern desselben Ordens: dem Vicewachtmeister van B a ſt huis en in demselben Regiment; das Silberne Kreuz mit der Krone desselben Ordens: dem Bezirksfeldwebel Gölz, beim Landwehrbezirk E: bach; das Silberne Kreuz desselben Ordens: dem Feldwebel Rasner, im 4. Großh. Inf.- Rgt.( Prinz Karl) Nr. 118, dem Bezirksfeldwebel Badersbach, beim Landwehrbezirk Worms, dem Bezirksfeldwebel Seipel, beim Landwehrbezirk I Darmstadt, dem Wachtmeister Stressel, im 1. Großh.ungen borger Drag.- Rgt.( Garde- Drag.- Rgt.) Nr. 23 und dem Wachtmeister& ttner, im 2. Großh. Feldart.- Rgt. Nr. 61; das Allgemeine Ehrenzeichen: dem Sergeanten Buß, im 1. Großh. Drag.- Rgt.( Garde- Drag.- Rgt.) Nr. 23 und dem Sergeanten Scharf, im 2. Großh. Feldart.Rgt. Nr. 61. Zur Kongregationsbewegung in Frankreich. In La Ferriere berief der Bürgermeister den Gemeinderat zusammen und protestierte gegen den Beschluß des Präfekten betreffend Verweltlichung der Ordensschulen. Der Bürgermeister ließ alsdann eine Gedenktafel für die ausscheidende Oberin, welche 34 Jahre hindurch der Schule vorgestanden hatte, an der Front des Gemeindehauses anbringen. Die Fahne an dem Gemeindehause wurde zum Zeichen der Trauer halbmast gehißt. Die gesamte Bevölkerung begleitete die Schwestern nach dem Schloß des Herrn Mareuil, wo sie beabsichtigen, eine Kinderbewahranstalt zu gründen. Mit diesen Erörterungen sind wir am Schluſſe unseres Artikels. Wir können an dieser Stelle nur wiederholen, daß das hessische Hypothekenbankgesetz ein gesetzgeberischer Versuch von hoher grundsäglicher Bedeutung ist. Esist hier die Lösung eines Problems mit ungewöhnlicher Originalität in Angriff genommen. Namentlich die Verbindung der Hypothekenbank mit den Spartassen ist ein Experiment eigentümlichster Art. Da die kon furrenz das wirtschaftliche Leben befruchtet und belebt das ist ein nationalökonomischer Grundsatz, der sich stets bewährt hat so wird man in hohem Grade gespannt sein dürfen, wie der Wettbewerb der staatlich geleiteten hessischen Hypothekenbank mit den großen Privatgesellschaften, die in Hessen arbeiten, ausläuft. Entscheidend für den Erfolg ist nicht zuletzt die Personenfrage. Gelingt es, an die Spitze der neuen Anstalt geschäftsgewandte und weitblickende Personen, die einen hinreichenden Ueberblick über den Grundstücksmarkt des Landes besißen und keine juristischen Scheuflappen sich vorbinden, zu stellen, so wird der Staatsorganismus um eine Einrichtung bereichert werden, die sich nach vielen volkswirtschaftlichen Richtungen als wohlthätig erweist. Hoffen wir, daß die praktische Durchführung der trefflichen gesetzgeberischen Pläne in die Hände von Personen gelegt wird, die dieſer ſehr schwierigen und verantwortungsvollen Aufgabe gewachsen sind. - Politische Nachrichten. Da die vollständige Räumung der Insel Martinique den Ruin der ganzen Kolonie bedeuten würde, so haben die Vertreter der Insel beim Minister beantragt, die Räumung fakultativ vorzunehmen, damit diejenigen Bewohner, welche einer Gefahr nicht ausgesetzt sind, zurückbleiben können. Rom, 12. September. In vatikanischen Kreisen wird es sehr bemerkt, daß bei dem letzten Empfang französischer Pilger weder die Adresse der letzteren noch die Antwort des Papstes verlesen wurde. Beides unterblieb, um dem Papst die sonst notwendige Stellung nahme gegen die Kirchen- Politik des Kabinets Combes zu ersparen. Darmstadt. Das Gerücht von dem Rücktritt des Staatsministers Rothe nimmt immer intensibere Gestalt an, für ebenso sicher gilt der Rücktritt des Geheimerats Emmerling. In eingeweihten Kreisen wird als Nachfolger Rothes auch Herr Ministerialrat Braun genannt, während Ministerialrat Weber, der Schwager Rothes, den Posten Emmerlings einnehmen soll. ** Groß fall hat sich Beeheim ere Ludwig W Vaters auf eine Klee zu Ahnung dav Acker gehen, erfchreckt wu Maschine gep redhjen Hand ** Breiten Mnglüdafa Wald vorgeno sebenem Terrain ** Auf dem Pferdemarkt am Mittwoch hat ein Pferdehändler aus St. ein Paar Pferde zweimal verkauft, und sich von beiden Käufern das Draufgeld geben lassen. Anzeige ist erhoben worden. ** Die zehn ersten Hauptgewinne des Gießener Pferdemarkt- Lotterie sind bezügl. der Ortschaften, wie folgt verteilt: undermu Wegbauarbeiter werte förmlich bald st arb. 1. Gewinn( 3914) und 2. Gewinn( 14563) nach Gießen; 3. Gewinn( 13595) nach Alzey; 4. Gewinn ( 3911) nach Gießen; 5. Gewinn( 17513) nach) Salzböden; 6. Gewinn( 2093) nach Geißnidda; 7. Gewinn 10080) nach Griedel und 8.( 13041), 9.( 4 845) und 10. Gewinn( 9 261) nach Gießen. Bemerkenswert ist, daß unter die Lose, welche der Kellner Adam im Gasthaus zum Löwen verkauft hat, der 1. und der 4. Gewinn entfallen sind. Den ersten Gewinn hat Herr Metzgermeister Hillgart am Kreuzplatz und den 4. Gewinn ein Student. | ** Mains Herrn 14 Ta Die Festnahme wiedererlangte ** Selb 2 Uhr sprang gut gekleidete ficht in den R obachtet worde wpieder entciffer ermittelt, daß Furt a. M. geb schäft als Vert an der Rheing Briefe gefun ** Einjähriger Dienst der Lehrer. Durch die gesamte deutsche Lehrerschaft geht seit etwa zwei Jahren das Bestreben, die jungen Volksschullehrer zur Ableistung ihrer Militärdienstpflicht als„ Einjährig Freiwillige" zu veranlassen. Die nächste Vertreterversammlung des Hessischen Landeslehrervereins, die am 1. Oktober in Mainz tagt, wird sich nun mit der Gründung einer Darlehnskasse zu beschäftigen haben, die auch unbemittelten jungen Lehrern die Ableistung des einjährig- freiwilligen Dienstjahres ermög lichen soll. Der Grundstock der Kasse soll aus frei willigen Beiträgen der Hessischen Lehrerschaft gebildet werden. Die gesammelte Summe soll später als Backes- Stiftung eventuell anderen Zwecken dienst bar gemacht werden. In Bayern besteht eine derartige Darlehnskasse schon seit einigen Jahren.- Seiten des Bezirkslehrervereins Offenbach ist bei der Ver Hessischen Landeslehrerverein veranlassen soll, bei der treterversammlung ein Antrag eingelaufen, der de gesetzgebenden Faktoren dahin vorstellig zu werden, das der Artikel 3 des Volksschulgesetes dahin abge ändert wird, daß die gesetzliche größte Schüler zahl einer Volksschulklasse 50 beträgt. Genossenschaftswesen künstlicher Dünger - und unsere Landwirtschaft. Auf der Generalversammlung des Landwirtschaftlichen Hauptvereins für Waldeck und Pyrmont, welche am letzten Sonntag in Sachsenhausen( Waldeck) stattfand, führte der Präsident Herr Landesdirektor von Saldern u. a. an: Die letzten zwei Jahrzehnte hätten der Kultur eine merkliche Hebung gebracht. So seien die Aecker an Taywert allgemein gestiegen, welcher Umstand wohl den Vertoppelungen zu danken sei, besondere Sorgfalt habe man auf die Verbesserung der Verkehrswege verwandt und die Hypothekenverhältnisse hätten mit Hilfe der Kreissparkassen gleichfalls eine anerkennenswerte Besserung erfahren. Im ferneren sei durch den Zusammenschluß der waideckschen Landwirte zu Kreisvereinen und Genossenschaften ein großer Hebel geschaffen, fördernd auf die Kultur einzuwirken. Beispielsweise stehe unser Waldeck mit seinen 62 Genossenschaften an der Spize aller Staaten und gerade durch diese Quellen sei dem Lande schon viel Segen zugeflossen. Unter allgemeiner Spannung hielt nachdem der Direktor der landwirtschaftlichen Versuchsstation Herr Dr. Haselhoff- Marburg einen lichtvollen, allgemein interessierenden Vortrag über die Anwendung fünstlicher Dünger. Als rein stickstoffhaltige Düngemittel bezeichnet derselbe Chilisalpeter und schwefelsaures Ammoniat, wovon ersteres bei der Frühjahrsbestellung, letzteres dagegen hauptsächlich für die Winterfrucht Verwendung finden soll. Gute, leichtlösliche Phosphorsäure sei besonders da angebracht, wo Pflanzen im Anfang vorwärts kommen und in ihrer Reise beschleunigt werden sollen. Bei Thomasschlackenmehl empfehle sich das Auestreuen möglichst im Herbst, wobei sichere und gute Refultate zu erwarten stehen, während bei Wiesen die Düngung möglichst im Februar geschehen soll. Als eines der ältesten Düngemittel wäre wohl das Knochenmehl zu bezeichnen, welches indessen in seiner Wertschäßung leider sehr zurückgegangen ist, weil es in reichlich falkhaltigem Boden seine Wirkung oft verfehlte. Für Kartoffeln und Rüben sei eine Düngung mit Kali besonders am Plaze. Herr Dr. Haselhoff resümiert seine praktischen Beobachtungen schließlich dahin, zum Zwecke der rationellen Hebung des Bodens nicht allein das Augenmerk besonders auf eine ausgiebige Ruzanwendung Berlin, 12. Sept. Gestern Abend fanden in Berlin und den Vororten 17 von den Sozialdemokraten einberufene Versammlungen statt, die sämtlich stark besucht waren. In denselben wurde gegen die hohen Fleischpreise pro testiert. Mehrfach mußten die Säle wegen Ueberfüllung polizeilich abgesperrt werden. In sämtlichen Versammlungen gelangte eine gleichlautende Resolution zur Annahme, in der die Aufhebung der Grenzsperre unter Anwendung hinreichen der sanitärer Kontrol Maßregeln gefordert wird. Zugleich wird gegen die in dem neuen Zolltarif- Entwurf geplante Erhöhung der Viehzölle, durch welche die Fleischnot auf die äußerste Spike getrieben werden müßte, protestiert. Berlin, 12. Sept. Wie der Vossischen Zeitung bon glaubwürdiger Seite mitgeteilt wird, ist gestern Nachmittag der Burengeneral Christian Dewet in der Privat- Klinik des Geheimrat von Bergmann eingetroffen und Abends um 6 Uhr operirt worden. Es handelt sich um die Entfernung einer Kugel. Dewet sah wohl aus und erstieg ohne Hilfe die Treppe. Zur Beseitigung der Fleischnot. Nach einem Telegramm des Rheinischen Kourier aus München findet seit einigen Tagen zwischen den verbündeten Regierungen ein Gedanken- Austausch statt, um eventuell eine gleichartige Erledigung der zahlreichen Petitionen betreffend die Fleischnot herbeizuführen. Schon jetzt fann berichtet werden, daß die Oeffnung der Grenzen für die Vieheinfuhr vorläufig ausgeschlossen ist. Aus Agram wird depeschiert: Von den neu vorgenommenen Verhaftungen hat die des Präsidenten der Handelstammer Rontal das größte Aufsehen hervorgerufen. Man erfährt jetzt, daß sie infolge gravierender Aussagen von Teilnehmern an den Excessen erfolgte. Diese Leute hätten Kontak als Führer der Ausschreitungen bezeichnet. Außerdem wird ihm zur Last gelegt, daß er auf die Aeußerung des gleich falls verhafteten Schriftstellers Radics, der zu Demonstrationen gegen Ungarn aufgefordert hatte, gesagt habe: An mitteilte und Briefen eine d We Unglückliche M wurde heute di ** Ein berichtet: Die Desterreich he aufenthalte in an fich wertlo bedient hatte. Hände eines hohe Summe, fauft haben fou fhent machen m ** Westerb in der Nahe der Brauntoblenlager ** Marburg Ein auswartiger hier zu Bei ettergaffe gekom rete. Dem Dot Studienzeit her J. Konzert in Steins Garten. Gestern Abend ver anstaltete in Steins Garten die hiesige Feuerweh Kapelle ein Konzert. Dasselbe war infolge des schlechten Wetters minimal besucht. Kurz nach Beginn der Vot träge mußten die Besucher des eintretenden Regens wegen den Garten räumen, um unter der Estrade den Rest des reichhaltigen Programms zu genießen. Die Aussichten, das angekündigte Brillant- Feuerwerk zu sehen, schwanden bei neu eintretendem Regen und so noch vor der angesetzten Zeit seine Erledigung. fand wohl oder übel dieser Schlußeffekt des Abends ** Besitzwechsel. Herr Caspar Heinzerling ver faufte heute seine am Schiffenbergerweg gelegene Wirtschaft an Herrn C. List aus Lauterbach. des Stallmistes zu richten, sondern ganz besonderes Gewicht auf eine intensive Bodenbearbeitung zu legen. Namentlich auf letterem Gebiete seien noch große Aufgaben zu lösen, indem hier die Unkenntnis leider vorherrsche und sich des halb eine lohnende Bewirtschaftung nur langsam Bahn zu brechen vermöge. Im Verlauf der Diskussion ist besonders der Vorschlag des Herrn Generalsekretärs Schreiber- Arolsen erwähnenswert, auf jeder Feldflur Düngungsversuche anzustellen, um so zu erforschen, welche Mittel zu einer lohnenden Bearbeitung am geeignetsten erscheinen. Besonders der kleine Landwirt solle sich dies nicht verdrießen lassen, indem Aus Heffen und Nachbargebieten. Radtrate" erinn bon der Seite bo Dert jagte: Ma erblidte der G Beige gegen den berurteilt wurd ** Kajjel fabrit Hend Seit dem Beste * Schweri idler Wilhel Fallen Tuit berurteilt. 31 6 J Lbon 150 bis 20 Wie gewo er Lotterie ni musichlagen, da eues Beispiel. berfer in der Fehler, den der anem Agenten g. Hattenrod, 10. September. In dem Jagdbezitimme von 80 des Herrn Balser- Gießen wurde dieser Tage ein 0000 ME. au Die Ergebnisse desselben machte er noch größeres Jagen abgehalten. an Hasen, Rehen und Hühnern war recht gut. Dart, so da tiger für ihn fei, als Wigkeiten. r. Friedberg, 12. Sept. Der Großherzog trifft morgen hier ein. Von hier aus wohnt der Großherzog dem Divisionsmanöver bei, das in der südBitlichen Wetterau stattfindet. Der Aufenthalt dauert A. Aus dem Kreise Lauterbach. Aepfel und Birnen liefern einen mittleren Ertrag, auch die Zwetschen fallen besonders im Moosergrund befriedigend aus. zehn Tage. roßherzog verlieh rfreuz 2. Alaje des Broßmütigen: dem eur des Infanteries h. Heff.) Nr. 116 em Oberstleut andeur des Land arzt Dr. Bruno, tillerie- Regiments das Ritterkreuz Major 3. D. von Landwehrbezirk Gröbenschü ts. Großherzogin Oberstabsarzt Dr. Großh. Dragoner ts) Nr. 23, dem im Inf. Regt. 116, dem Haupt roßh. Infanterie nd dem HauptAufgebots Best, erfreuz 2. Slajje Beder, im InGroßh. Heff.) , beim 1. Gronh Ngt.) Nr. 23 Schwertern des an Basthuisen e Kreuz mit der Esfeldwebel Gölz, ilberne Kreuz des er, im 4. Großh. Bezirksfeldwebel cf Worms, dem Bandwehrbezirk I el, im 1. Großh. und dem Wachtart.- Ngt. Nr. 61; Sergeanten Buß, rag.- Ngt.) Nr. 23 Großh. Feldart. Mittwoch hat ein De zweimal verkauft, geben laffen. Anzeige = des Gießenet gl. der Ortschaften, oinn( 14563) nach zey); 4. Gewinn 7513) nad) Salz ßnidda; 7. Gewinn 1), 9.( 4 845) und - Bemerkenswert Kellner Adam im der 1. und der 4. Gewinn hat Herr Tag und den 4. Ge ** Frankfurt a. M., 11. Sept. Der Verkehr auf der Ledermesse war während der abgelaufenen 1. Woche Der Hauptmeffe befriedigend. Angebot und Nachfrage hielten fich die Waage. Die Preiſe behaupteten im Großen und Ganzen ihre seitherige Höhe. Nur für billigere Eschweger Fabritate bestand keine besondere Kauflust. ** Frankfurter Herbstpferdemarkt. Die Beteiligung an der Pferdeprämiierung, welch' lettere dem Pferdemarkt stets vorausgeht und diesmal morgen Samstag, den 13. Sept. vorgenommen wird, ist eine sehr starke, voraussichtlich kommen alle Preise, für die Mt. 1250 vorgesehen sind, zur Verteilung. Für den Herbstpferdemarkt hat die Stadt dem landwirtschaftlichen Verein den an dessen Gelände anstoßenben Jurplatz leihweise überlassen. Das übliche Preisreiten und Fahren geht Sonntag, den 21. Sept., vor sich. heiratete Dame erhängte sich, weil sie sich unheilbar krank ** Offenbach a. M., 10. Sept. Eine ältere underwähnte. ** Groß- Gerau, 10. Sept. Ein bedauerlicher Unfall hat sich am gestrigen Tage in dem benachbarten Leeheim ereignet. Das Kind des Landwirts Herrn Ludwig Winter daselbst war in Begleitung seines Vaters auf das Feld gefahren und wählte sich den Klee zu einem Versteck. Herr Winter, welcher keine Ahnung davon hatte, ließ die Mähmaschine über den Acker gehen, als er durch einen plöglichen Aufschrei erschreckt wurde. Das unvorsichtige Kind, das die Maschine gepackt hatte, trug schwere Verletzungen der rechten Hand davon. ** Breitenbrunn i. O., 10. Sept. Einschrecklich er Inglücksfall ereignete sich dieser Tage bei einem im Wald vorgenommenen Straßenbaue. Auf dem unebenem Terrain mußten bedeutende Felsspreng Hierbei ging ein ungen vorgenommen werden. Schuß unvermutet los und traf einen dabei beschäftigten Wegbauarbeiter so unglücklich, daß der Bedauernswerte förmlich in Stücke gerissen wurde und alsbald st arb. ** Mainz, 11. Sept. Hier wurden dieser Tage einem Herrn 14 Tausend markscheine gestohlen. Wer die Festnahme der Diebe veranlaßt, erhält 10 Proz. der wiedererlangten Summe. ** Selbstmordversuch. Gestern Nachmittag gegen 2 Uhr sprang vor dem Schloß in Biebrich eine sehr gut gekleidete Frauensperson in selbstmörderischer Absicht in den Rhein, wurde aber, da der Vorfall beobachtet worden war, alsbald dem nassen Element wieder entrissen. Bei der Personalfeststellung wurde ermittelt, daß die Selbstmord- Kandidatin aus Frankfurt a. M. gebürtig und in einem Wiesbadener Geschäft als Verkäuferin beschäftigt ist. Unter einer Bank an der Rheinallee wurden zwei an Angehörige gerichtete Briefe gefunden, worin die Unselige ihren Entschluß mitteilte und Lebewohl sagte. Außerdem lag bei den Briefen eine angebrochene Liqurflache, woraus sich die Unglückliche Muth angetrunken hatte. Das Mädchen wurde heute durch seine Angehörigen abgeholt. ** Ein wertvolles Trinkglas. Aus Wiesbaden wird berichtet: Die verstorbene Kaiserin Elisabeth von Desterreich schenkte vor einigen Jahren nach einem Kuraufenthalte in Langenschwalbach das von ihr benutzte an sich wertlose Trinkglas dem Brunnenmädchen, das sie bedient hatte. Auf Umwegen gelangte das Glas in die Hände eines Wiesbadener Antiquar, der es jetzt um eine sehr hohe Summe, angeblich 20,000 Mark an zwei Herren verfauft haben soll, die es dem Kaiser von Desterreich zum Geschent machen wollen. ** Westerburg, 11. Sept. Bei Ailertchen( Westerwald) in der Nahe der geplanten Westerwaldquerbahn, wurde ein Braunkohlenlager von großer Mächtigkeit entdeckt. rer. Durch die ge eit etwa zwei Jahre fsschullehrer t als„ Einjäh Die nächste Vertre deslehrervereins, vird sich nun mit affe zu beschäftig ngen Lehrern die Dienstjahres erm Kaffe soll aus f Lehrerschaft gebil mme soll später nderen Zwecken die besteht eine derat Geit Jahren. ach ist bei der eingelaufen, der canlaffen soll, bei rstellig zu werden, efezes dahin ab De größte Schü Deträgt. n. Gestern Abend t die hiefige Feuerw var infolge des fchlecht nach Beginn der Bo es eintretenden Regen unter der Eftrade den me zu genießen. Die Brillant- Feuerwerk zu tendem Regen und i lußeffekt des Abend Erledigung. Heinzerling ve ** Marburg, 11. Sept.( Uebertriebenes Ehrgefühl). Ein auswartiger Doftor, der früher hier studiert hatte und sich hier zu Besuch befand, war eines Nachts durch die Wettergasse gekommen, wo ihm ein Nachtschußmann begegnete. Dem Doftor war dies neu, da er sich aus seiner Studienzeit her noch des hier bestehenden Instituts der Nachträte" erinnerte. Deshalb musterte er den Schuhmann bon der Seite von oben bis unten, wobei er ganz verwunbert sagte:„ Na, was ist denn das für einer?!" Hierin erblickte der Schutzmann eine Beleidigung und erstattete Anzeige gegen den Doktor, der denn auch zu 15 Mt. Geldstrafe verurteilt wurde. ** Kassel, 11. Sept. Am 15. Sept. stellt die Maschinenfabrik Henschel u. Sohn dahier die 6000. Lokomotive seit dem Bestehen der Werke fertig. Vermischtes. * Schwerin, 12. Sept. Gestern wurde der Hoftischler Wilhelm Peo wegen Wechselfälschungen in 149 Fällen zu 6 Jahren Zuchthaus und 8 Jahren Ehrverlust verurteilt. Die Fälschungen erreichten die Höhe bon 150 bis 200 000 MF. * Wie gewonnen, so zerronnen Daß Gewinne in der Lotterie nicht immer zum Segen einer Familie fähr 60000 Mt. verblieb. In dem Vollgefühl seines Glückes und in der Annahme, daß das Geld nie alle werden könnte, begann er nun ein überaus flottes Leben, bernachlässigte sein Geschäft und trieb allerlei fostspielige Passionen, so daß er immer weiter in seinen Er 30g später von hier fort Verhältnissen zurückkam. und ließ seine Frau zurück, welche sich nun genötigt sieht, Armenunterstützung in Anspruch zu nehmen. * Köln, 11. Sept. Die hiesige Ochsen meggerInnung hat beschlossen, in einer Eingabe an die Stadtvertretung die dringende Bitte auszusprechen, bei der zuständigen Reichs- und Landesbehörde auf Beseitigung der Einfuhrverbote für lebendes Schlachtvieh vorstellig zu werden, um dadurch dem immer fühlbarer werdenden Mangel an brauch Schlacht vieh vorzubeugen, da seit Schließung der Grenze jede Hoffnung auf eine Besserung dieser Zustände geschwunden ist. Die Versammlung beschloß, demnächst eine bedeutende Erhöhung der Preise für Fleiſch und Fleischwaren, dem Einkaufspreise entsprechend, vorzunehmen. barem stritten wird. Zu welchem Zwecke dies geschieht, ist unschwer zu erkennen, lediglich zu dem, die Erfüllung der Bahlung hinauszuschieben. In den Jahren unseres induſtriellen Aufschwunges ist nicht nur im Großen zu viel gegründet, sondern auch im Kleinen, in unliebsamer Menge, mehr oder weniger offenkundig, ergiebt sich die Unmöglichkeit, den gar zu leicht übernommenen Verpflichtungen gerecht zu werden. Es wirb prozessirt, die Sache wird zu beschleunigen versucht- bums da kommen die Gerichtsferien, der Gläubiger kann warten und hat bis zur Wiederaufnahme der Sache nach zwei Monaten vielleicht ſelbſt Tage schwerer Kalamität durchzu. machen. Die deutsche Geschäftswelt im Ganzen liebt es nicht über finanzielle Mißlichkeiten zu stöhnen, das schädigt nur den Kredit, aber angesichts der überaus zahlreichen erbitterten Stimmen von Privatleuten und Korporationen, die vor dem Beginn der Gerechtsferien laut wurden, muß es mit dem Schuldner- Merger wirklich stark gewesen sein, und wenn es nun mit der letzten Nachsicht vorüber ist, so braucht das nicht gerade Verwunderung zu erregen, fintemal ein Jeder sich selbst der Allernächste ist. Die Justizverwaltungen in Preußen und anderen deutschen Bundesstaaten haben eine gewisse Berechtigung der erhobenen Klagen aus Geschäftsfreisen anerkannt, und es sind Erhebungen veranlaßt, um den Umfang der begründeten Klagen festzustellen und Vorschläge zur Abhülfe herbeizuführen. Man kann also hoffen, daß dieser Praxis der böswilligen Schuldner in absehbarer Zeit ein Ziel gesezt wird. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. * Aus der Pfalz. Ein heiteres Stückchen erzählt man sich in der Nordpfalz in Lehrerkreisen. Gin abgelegenes Dörfchen, dessen Schulstelle schon längere Zeit verwaiſt war, wurde von der Regierung mit einer Lehrkraft vom zarten Geschlecht bedacht. Doch diese weise Absicht hoher Behörde sollte unserer jungen Volksbildnerin beim Stelldichein in N. N. bittere Enttäuschung bringen. Statt offener Arme mußte sie bei ihrem Einzuge die dort herrschende Antipathie gegen ein„ Lehrfräulein" bitter empfinden. Der Chef der Gemeindeverwaltung, der von den ergangenen Erlassen der höchsten Behörde noch nichts wußte, empfing sie mit den Worten:" Das ist uns gleich, wer Sie geschickt hat, wir wollen keine Lehrerin, gehen Sie nur wieder fort, wir brauchen keine und behalten Sie auch diener Wagenbach, Wetsteinſtr. 38 zu haben. Preis 30 Pfg. nicht, gehen Sie in das nächste Dorf, die suchen schon lang Eine". War das nicht ein netter Anfang im Dienst? Aber das„ Lehrfräulein" wußte den Gemeindechef zu überzeugen, daß sie kein unberufener Eindringling sei. * 16. Sonntag nach Trinitatis, den 14. Sept. Gottesdienst. Ju der Stadtkirche. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrassistent Vogt. Die Abschiedspredigt des Herrn Pfarrer Dr. Grein ist im Druck erschienen und außer in den Buchhandlungen bei KirchenIn der Johanneskirche. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer Euler. Sonntag, abends 8 Uhr, Versammlung und Bibelbesprechung im Konfirmandensaal der Johanneskirche. Eph. 3,13-21. Die Neutonfirmierten der Lufasgemeinde werben ein geladen, nach dem Gottesdienst zu einer kurzen Besprechung zurüdzubleiben. Katholische Gemeinde. Nürnberg, 8. Sept. Ein aufregender Vorfall ereignete sich bei einer Beerdigung auf dem Rochusfriedhof. Nachdent der Geistliche das Grab verlassen, wollten die Hinterbliebenen, wie üblich, von den gereichten Blumenschalen Blumen in die Gruft werfen. Als eine junge Dame hinzutrat, gab plöglich das frisch aufgeworfene Erdreich nach und die Dame rutschte Vormittags von 6.30 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte. pfeilschnell zum Schrecken Aller in das offene tiefe Grab. * Brüssel, 12. Sept. Am 2. Oktober geht die erste Schienenladung zum Bau der Verlängerung der Congobahn aus Antwerpen ab. Die zu bauende Strecke hat eine Länge von 100 m. Neueste Nachrichten. Zur Frage der Errichtung einer katholischen Fakultät an der Universität Straßburg erfährt der römische Korrespondent des„ Berliner Tageblatt" aus vatikanischen Kreisen, daß im Herbst Freiherr von Hertling nach Rom zurückkehrt und voraussichtlich die endgültige Einwilligung der Reichsregierung zum Vetorecht des Bischofs von Straßburg betreffs der Besehung von katholischen Professoren an der katholischtheologischen Fakultät überbringt. In diesem Falle sei eine Verständigung sicher, da die Mehrheit des KardinalKollegiums dem Projekte günstig gesonnen sei. - Der Burengeneral Dewet hat gestern in Amsterdam eine Rede gehalten, die einige interessante Stellen enthält. Er sagte: Auf Zweifel an der Zukunft von Transvaal gebe das Burensprichwort Antwort:„ Halt deinen Weg gradaus und geh' ihn durch!" Dieser Weg sei für jetzt, treue Unterthanen zu sein. Beige England Großmut, Ehrlichkeit und Gerechtigkeit, so werde es in den gewesenen Republiken so treue Unterthanen finden wie wenig in seinen Landen. Wenn nicht, so werde man mit Feder und Wort Gerechtigkeit zu erlangen suchen. Das sei das gute Recht des Unterthanen. Dewet endigt, indem er vorher einen Augenblick innehält, und die Augen wie zum Gebet schließt:„ Ist es wirklich Gottes Wille, daß wir Nachfömmlinge der Hugenotten Unterthanen Englands sein sollen, dann werden wir es bleiben so lange Gott will!" Das Ende der Gerichtsferien. richtsferien, und es wird dann in den heiligen Hallen ber In der kommenden Woche endigen die deutschen GeThemis eine überaus umfangreiche Thätigkeit neu aufleben. Wie erinnerlich sein wird, ist noch nie über die Einrichtung der Gerichtsferien so viel gesprochen und geschrieben worden, wie in diesem Sommer; nicht daß man den Justizbeamten die wohlverdiente Erholung nicht gegönnt hatte, aber die Unterbrechung in zahlreichen bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten ward bitter empfunden. Für die Gilde der saumseligen und böswilligen Schuldner sind die Gerichtsferien in diesem Jahre eine Zeit der Wohlthat gewesen, während die Gläubiger, die schon genug geärgert waren, dem ergrimmt zuschauten. Das Jahr 1901 war im Geschäftsleben schwarz anzufreiden, 1902 muß immer noch eine graue Schattirung haben. Zahlreiche Forderungen aus dem Vorjahre führten in diesem Jahre zu eg gelegene Wirta ausschlagen, davon giebt ein Vorfall in Pforzheim ein Prozessen, und die Engelsgeduld der Geschäftswelt fam in chbargebieten In dem Jagdbezi wurde dieser Lage neues Beispiel. Vor Jahresfrist gewann ein Handwerfer in der Lotterie circa 120 000 Mf. Der erste Fehler, den der Glückliche machte, war, daß er das Los einem Agenten auf dessen Zureden gegen eine Abstandssumme von 80000 Mt. überließ. Nachdem er dem so 40 000 ME. auf einen Schlag zu verdienen gegeben hatte, den harten, finanziellen Ansprüchen des Tages ins Gedränge. Es ist eine Thatsache, daß die ausstehenden Gelder sehr langsam einlaufen, und jeder Gewerbetreibende trägt der Ungunst der Zeiten auch bei seinen Schuldnern schon möglichst Rechnung. Diese Nachsicht darf aber nicht über die Maßen ausgenügt werden, und es kann auch einen Mann mit langer Stundung noch die Richtigkeit seiner Forderung beDie Ergebnisse desfelbe machte er noch Zahlungen im Betrage von etwa 20 000 Lammes- Charakter wild machen, wenn ihm nach Monate war recht gut. Mark, so daß im noch die schöne Summe von ungeSamstag, 13. Sept. Nachmittags um 5 Uhr und Abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heiligen Beichte. Sonntag, den 14. Sept. 17. Sonntag nach Pfingsten. Schußengelfest. " 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heiligen Kommunion. ,, 8 Uhr: Die zweite heil. Messe. 9.30 Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags 2.30 Uhr: Andacht. Gottesdienst der israelitischen Religionsgesellschaft. In der Synagoge, Südanlage. Samstag, den 13. Sept. Borabend 6.30 Uhr. Morgens 8,30 Uhr. Nachmittags 4 Uhr Sabbathausgang 7,35 Uhr. Methodistengemeinde. Afterweg 16. Evangeliſcher Gottesdienst: Sonntag nachmittag 4 Uhr: Predigt. Mittwoch abend 82 Uhr: Bibelstunde. Gestorbene. Frau Noll, Schüßenstraße 5. TS M Der heutigen Nummer liegt die Ziehungsliste der Gießener Pferdemarkt- Lotterie bei. PFLEGE DEIN HAAR With Anko 胃 Plage Dein Baar MY JAVOL Das Beste für die Baare. Pomade, Oel und schädliche Essenzen dürfen nicht auf die Kopfhaut gebracht werden. Es giebt etwas viel Besseres, wodurch Haar und Kopfhaut erfrischt und gestärkt, das Haar seidenweich, üppig, glänzend und geschmeidig wird. Dieses vorzügliche, erstklassige Haar. wasser heißt JAVOL und findet sich auf den Toilettentischen der ersten Kreise, da sein Erfolg ein ganz unvergleichlicher ist. Man erhält es, die flasche zu Mk. 2.-, Doppel. flasche Mt. 3.50 in allen feineren Parfümerien, Drogerien und Coiffeur. geschäften, auch in Apotheken. MIT JAVOL! In Gießen bet: webr. Witchel. 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