meritanish- temperen 8 welcher Paftor un t nun ein anwesende und die weitere Folg müffen ihren Schen Auster" mit ein Bleutnant Labie Telegraphie erfunde d fett, in einer Ti eines Schiffes oder a htlofe Telegraphie en gestorben ist da aris. Die Matron , war ehedem ho - Die Verstochene ne Augenglas. Hundertjährige b beben um Saloniti gemin gesuchten Dörfer b des Erdbebens ften nicht beachtete en dann stärkere a Dort der Boden nit - Bevölkerung ab Hut war, forderte borigen Sonnabe e bon 25 Zentimet E. Die Bevölkerun in Saloniti daue e erneuter heftige regung. Alles fan en Philippines Nach einem bom Bericht waren bis Cholerafälle bor 3 mit dem Tode 1530 Erfcanfunger Der Todesfälle in ffen, erreicht aber , während bei der 1882 die Zahl der Die Bekämpfung Den passiven Wider nten entweder aus aten, die den An n. n. der technischen Hoch Heinrich Beducts Direttor des pharm slau als Nachfolge ung. Ebel- Stiftung w dem Submissionsweg pe und Beinkleid ohn Für Mädchen, albleinen zu Hemde a. 20 Mädchenfleide Sbchen hemden vergeb üge und Stoff, f Demben sind bis späte vei dem Armenamte 2 Custer in Loden und! Armen- Deputation. Mecum. nd für Jedermann Erwerbslehr gender Fachmänner vou 3. Auflage. bunden 6 Mark 50 Plg eilte über das Werk: Volksbuch, ein praktische 8 Erwerbslebens, ein Vade eigt durch verständige A piel dem kleinen Mann w Handwerker wie Beamte kurz allen Ständen u Wege, wie der materiel zu erhalten, wie die ganz gestalten is erfolgreich zu Verlagshandlung -Papie r Renefte Radrid Nr. 159. Erstes Blatt. Abonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., burch die Post bezogen vierteljährlich Mt. 1.50. Gratisbeilagen: Oberhessische Familienzeitung( täglich) e Oberhessische Zeitschrift für Landwirtschaft, Obst- und Gartenbau, sowie die Gießener Seifenblasen wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Samstag, den 12. Juli 1902. Gießener 11. Jahrgang. Jusertionsvreis: Die einspaltige Petitieile für Gießen wie, ganz Oberbessen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Pfg. sonst 15 Pfg.; Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 fg. Postzeitungsliste No. 3032. Redaktion und Expedition: Gießen, Neuenweg 28. Ferust rechauschluß Nr. 362. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreiſe Marburg und Weßlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Druck und Verlag der Gießener Verlagsdruckerei, vorm. Wilh. Keller'sche Buchdruckerei,( gegr. 1783); für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießen Hessischer Landtag. Darmstadt, 11. Juli. Erste Kammer. Bezüglich der Nebenbahnbauten Bingen Büdesheim, Hezbach- Beerfelden sowie Reichelsheim Fürth wird beschlossen, dem Beschluß der zweiten Kammer über das letztere Projekt nicht beizutreten. Den Anträgen auf Umwandlung der Realschulen zu Großumstadt und zu Buzbach in eine Oberrealschule wird zugestimmt. Eine größere Anzahl von Regierungsvorlagen und Anträgen findet nach den Ausschußanträgen Annahme. Bei der Negierungsvorlage wegen des Staatsvertrages zwischen Hessen, Preußen und Baden über die Vereinfachung der Verwaltung der Main- Neckarbahn entspinnt sich eine lebhafte Kontroverse zwischen dem Freiherrn v. Heyl und dem Kommerzienrat Lauteren- Mainz über die Konkurrenz der Wasserstraßen gegenüber den Eisenbahnen, welche von Freiherrn v. Heyl verteidigt, dagegen von Kommerzienrat Lauteren bekämpft wird. Bei der Abstimmung wird der Staatsvertrag einstimmig angenommen. Zeit. Hierauf vertagt sich das Haus auf unbestimmte * Darmstadt, 11. Juli. Der 31. Landtag wurde heute Nachmittag 4 Uhr 30 Min. im Großherzogl. Residenzschloß durch den Großherzog mit einer Thronrede geschlossen. Die Thronrede spricht zunächst den Abgeordneten den Dank für ihre Pflichttreue in der anstrengen den Arbeit während der abgelaufenen Tagung aus und zählt sodann die zum Abschluß gebrachten Gesetzesvorlagen auf, darunter die Vorlage betr. Ergänzung des Artikels 5 der Verfassungsurkunde, wodurch die Grundzüge über die Regentschaft festgestellt worden sind, den Main- Neckarbahn- Vertrag, die Reform der Staatssteuern, das Gesetz über die öffentlichen Sparkassen, die Bewilligung reichlicher Mittel für landwirtschaftliche Zwecke, besonders zur Förderung der Viehzucht, das Gesetz über die Handelsfammern und Schaffung des hessischen Handelskammertages, die Vorlage betr. Aufbesserung der Gehälter der Volksschullehrer und Erhöhung der Bezüge der Wittwen und Waisen derselben, den Geseßentwurf über die Denkmalspflege, Bewilligung verschiedener Neu- und Ergänzungsbauten für Zwecke der Hochschulen 2c. Die Thronrede bedauert, daß infolge der Kürze der Zeit die Verhandlungen betr. Revision des Wahlgesetzes, namentlich durch Einführung direkter Wahlen, nicht zum Abschluß gebracht seien, und giebt der Hoffnung Ausdruck, daß die ebenfalls nicht erledigten Vorlagen betr. bauliche Einrichtungen und Ergänzungen in der Technischen Hochschule, sowie den Umbau des Hoftheaters, durch den fünftigen Landtag verabschiedet werden. Die Gerichtsferien. In einigen Tagen beginnen abermals die Gerichtsferien; sie dauern vom 15. Juli bis zum 15. September Mit einigen Sorgen ſehen kaufmännische und gewerbliche Kreise regelmäßig dem Beginne der Gerichtsferien entgegen, denn sie bringen einen erheblichen Teil der Rechtspflege zum Stillstand und verzögern monatelang die Entscheidung einer Menge Civilprozeſſe. Mit Rücksicht auf die Nachteile, die vor Allem dem geschäftlichen Leben aus der Einrichtung langdauernder Gerichtsferien erwachsen, ist in kaufmännischen Kreisen gegenwärtig eine Bewegung im Gange, welche eine Aenderung der geltenden Bestimmungen erstrebt. Die Vereinigung der Handelskammern des niederrheinisch- westfälischen Industriegebiets hat vor einiger Zeit eine Eingabe an den Reichskanzler gerichtet, in welcher die Beseitigung der Gerichtsferien oder wenigstens eine erhebliche Verkürzung der felben gefordert wird. Dieser Tage hat die oberbayerische Handels- und Gewerbekammer beſchloſſen, ſich der Eingabe der rheinisch- westfälischen Handelskammer anzuschließen. Die oberbayerische Handels- und Gewerbekammer hat sich dahin ausgesprochen, daß die Gerichtsferien mit den heutigen Rechtsbedürfnissen nicht mehr vereinbar wären. Für das Erholungsbedürfnis der Richter müsse auf andere Weise gesorgt werden. Wir wünschen der Bewegung vollen Erfolg. E3 fann nicht verkannt werden, daß die Gerichtsferien für das gesamte geschäftliche und bürgerliche Erwerbsleben schwere Nachteile im Gefolge haben, und die bezüglichen Ausführungen der Eingabe der erwähnten Handelsfammern an den Reichskanzler müssen als durchaus zu treffend bezeichnet werden. So wenig das heutige Wirtschaftsleben eine Unterbrechung des Verkehrs und der industriellen Betriebe zu ertragen vermöchte, so wenig fann es als zeitgemäß angesehen werden, daß während zweier Monate im Jahre eine Unterbrechung der Rechtspflege eintritt, die ebenso zwecklos als unbegründet ist und für weite Kreise der Beteiligten, ouch frog der im Gerichtsverfassungsgesetz vorgesehenen Ausnahmen unerträglich bleibt. Es liegt auf der Hand, daß durch den Ausschluß der Warenklagen von den Feriensachen den Gewerbetreibenden mancherlei Verluste erwachsen, wenn z. B. gegen einen auf Antrag des Gläubigers während der Ferien erlassenen Zahl ungsbefehl der Schuldner Widerspruch erhebt, sodaß nun der Gläubiger seinerseits Klage anzuftrengen gezwungen ist. Da hierfür der Termin erst nach Ablauf der Ferien anberaumt werden kann, findet inzwischen der böswillige Schuldner Zeit und Gelegenheit sich durch Umziehen nach einem dem Gläubiger unbekannten Orte oder durch Beiseiteschaffung pfändbarer Gegenstände der Erfüllung seiner Verpflichtungen zu entziehen, während ein Arrest befehl in solchen Fällen nur schwer zu erwirken ist. Für weit schlimmer als diese unmittelbaren Schädig ungen müssen aber die durch die Unterbrechung der Rechtspflege entstehenden Verschleppungen erachtet werden, welche sich, von den den Parteien erwachsenden Verlegenheiten der verschiedensten Art abgesehen, von den schwerwiegendsten Folgen erweisen fönnen. Es ist eine sowohl von Richtern als auch von Anwälten rückhaltlos zugestandene Thatsache, daß infolge der Gerichtsferien nicht nur die Erledigung schwebender und die Einleitung neuer Prozeßangelegenheiten um die Ferienzeit hingehalten werden, sondern daß die damit eintretende Verzögerung in der Regel noch weit, in vielen Fällen sogar drei bis fünf Monate, weiter hinaus wirft. Dies ist auch sehr wohl erklärlich, da bei der zu einer bestimmten Beit stattfindenden Einstellung eines großen Teiles der gerichtlichen Thätigkeit sich naturgemäß eine Anhäufung von Sachen vollziehen muß, deren Bewältigung schon dadurch erschwert wird, da nach der Ferienpause die mit der Bearbeitung der Aften betrauten Richter sich zunächst wieder in jeden einzelnen Fall hineindenken müssen, was namentlich bei verwickelten Prozessen erfahrungsgemäß längere Zeit in Anspruch nimmt. Daß darunter Handel und Gewerbe am wickelten Prozessen erfahrungsgemäß längere Zeit in Anmeisten zu leiden haben, bedarf feiner eingehenden Auseinanderseßung. Es genügt der Hinweis darauf, wie oft von der Entscheidung einer Rechtsfrage weitgehende Dispositionen innerhalb des geschäftlichen Betriebes abhängen, und wie sehr die Gestaltung oder unter Umständen der Abbruch geschäftlicher Verbindungen durch den früheren oder späteren Austrag der gerichtlich zu flärenden Meinungsverschiedenheit beeinflußt werden. Die Justizverwaltung beschäftigt sich angelegentlich verhüten sei. Vielleicht erwägt sie, ob nicht die Gerichtsmit der Frage, wie die Verschleppung der Prozesse zu ferien zum Teil an dem Uebel schuld find. Jedenfalls wird das Gesuch der niederrheinisch- westfälischen Handelsfammern um Streichung des Titels 17 über die Gerichtsferien aus dem Gerichtsverfassungsgesetz in gewerblichen Kreisen allenthalben lebhafte Unterſtüßung finden und, wir hoffen, auch unter den Juristen mannig allen Rechtsbeflissenen die gleiche Ferienmuße, die auch andere Berufe für sich in Anspruch nehmen, und wie sonstwie, ist Sache des Staates. Jedenfalls aber sollte das zu machen wäre, ob durch Mehreinstellungen oder die gesamte wichtige Rechtspflege darunter nicht leiden. Politische Nachrichten. eines Arbeits- oder Lehrvertrages mit dem Schlachten oder Verarbeiten des Fleisches beschäftigen.lod München. Dem Staatsminister Dr. von Landmann wurde aus Gesundheitsrücksichten bis auf Weiteres Urlaub bewilligt und der fgl. Staatsrath von Schraut mit der Führung der Geschäfte des Staatsministeriums des Innern für Kirchen- und Schulangelegenheiten betraut. " Die Staatsschuld der deutschen Bundesstaaten auf den Kopf der Bevölkerung. In dem soeben erschienenen neuesten Jahrgange des Statistischen Jahrbuchs für das deutsche Reich" giebt das kaiserliche statistische Amt zum ersten Male unter Anderm auch eine ausführliche Uebersicht über die Finanzen des Reichs und der Bundesstaaten, und zwar sind die Angaben für das Reich dem Reichshaushaltsetat entnommen für die Bundesstaaten aber im Wesentlichen den betreffenden statistischen Landesstellen geliefert worden. Die Uebersicht giebt unter Anderm auch über die Frage Auskunft, wie viel Staatsschuld durchschnittlich auf den Kopf der Bevölkerung entfällt. Für das gesamte deutsche Reich ergiebt sich dabei der Betrag von 42 Mt. 50 Bfg. Die 26 Bundesstaaten schließen sich aneinander in folgender Reihenfolge an und zwar: Bremen( 711 Mt. 79 ẞfg.), Hamburg( 558 Mt. 80 Pfg.), Lübed( 399 Mt. 51 Bfg.), essen( 254 Mt.), Bayern( 243 Mt. 21 Pfg.), Württem berg( 228 Rt. 24 Pfa.), Sachsen( 197 Mt. 47 Bfg.), Preußen( 191 Mt. 54 Pfg.), Baden( 190 Mt. 44 Pfg.), Mecklenburg- Schwerin( 178 Mt. 66 Pfg.), Oldenburg ( 139 Mt. 84 Pfg.). Braunschweig( 125 Mt. 88 Pfg.), Schwarzburg- Rudolstadt( 43 Mt. 19 Pfg.), SachsenMeiningen( 36 Mt. 86 Pfg.), Waldeck( 34 Mt. 6 Pfg.), Sachsen- Roburg- Gotha( 26 Mt. 58 Pfg.), Elsaß- Lothringen ( 17 Mt. 64 Bfg.), Schwarzburg Sondershausen( 15 Mt. 9 Bfg.), Sachsen- Weimar( 14 Mt. 91 Pfg.), MecklenburgStreliß( 14 Mt. 28 Pfg.), Sachsen- Altenburg( 10 Mt. 90 Bfg.), Lippe( 9 Mt. 27 Bfg.), Reuß jüngere Linie ( 7 t. 47 Bfg.). Schaumburg- Lippe( 6 Mt. 17 Pfg.) und Anhalt( 4 Mt. 88 Pfg.) Reuß ältere Linie fommt in dieser Beziehung nicht in Betracht, da eine Staatsschuld dort befanntlich nicht vorhanden ist, vielmehr der Staat noch ein verhältnismäßig recht erkleckliches Baarverinögen befizt. Brüffel. Nach Ausspruch der Aerzte besteht für das Leben der Königin feine unmittelbare Gefahr mehr. London. Nach einer Meldung des„ Daily Telegraph" aus Kapstadt fuhr der Burengeneral Lucas Meyer am Mittwoch an Bord des Dampfers Briton" nach Southampton ab. Er begiebt sich nach Deutschland, um einen Arzt zu konsultieren. Seine Frau und Tochter werden mit ihm dort zusammentreffen. Später wird Lucas Meyer, einige Zeit in England zubringen. Louis Botha, De Wet und Delarey hoffen am 30. Juli nach England abreisen zu können, um für die Waisen der Buren Fonds zu sammeln. Wahrscheinlich afrika zurückgehalten werden. werden sie aber durch Staatsgeschäfte länger in SüdDas Weglarer Tierschaufeft. Unser r- Korrespondent schreibt uns aus Wezlar: Gestern begann hier das Tierschaufest des Kreises Weglar. Am Vormittag bewegte sich der Festzug unter Boranritt der noch in letter Stunde engagierten Kapelle bes 47. Felbartillerieregiments aus Fulda von der Startenweide Fest zug bekam ein besonders malerisches Gepräge durch und der Silhöferchaussee aus nach dem Finsterloh. Der bi prächtigen Festwagen des Turnvereins, Männerwirtschaftlichen Casinos zu Dorlar, des Herrn Bäckergesangvereins, Handwerkervereins, des Landmeister Beder und durch den Festtorso der Radfahrer. Auf dem Festplage eröffnete Herr Landrat Dr. Sartorius das Fest mit einer kurzen Ansprache und einem anschließenden Hoch auf den Kaiser. Nach dieser Eröffnung der Ausstellung begann die Besichtigung. Nicht weniger als 52 Stiere, 74 Rühe, 37 Rinder, 33 Eber- und Mutterschweine, 8 Biegenböde und 9 Biegen waren ausgestellt. Die Preisrichter zollten dem ausgestellten Bich die größte Anerkennung. Sie sprachen mit Bedauern aus, daß bie Geldpreise zur Prämiierung noch nicht ausreichten Kaiser Wilhelm und Waldeck- Rousseau. In Paris hat das Zusammentreffen des deutschen Kaisers mit dem früheren französischen Ministerpräsidenten Waldeck- Rousseau, der in Odde an Bord der Hohenzollern empfangen und zur Tafel gezogen wurde, überrascht. Man kennt den Inhalt der Unterredung nicht genauer, weiß aber, daß sie die Grenzen der konventionellen Höflichkeit überschritten und wichtige Themata berührt habe. Aus diesem Anlaß wird an Combes Aeußerungen erinnert, daß er Waldeck- Rousseau, sobald dieser die Absicht fund geben sollte, wieder an die Spitze der Geschäfte zu treten, gern den Platz räumen werde. Das Reichsamt des Innern hat statistische Erhebungen über die Arbeitszeit im Fleischer gewerbe angeordnet und hierzu Fragebogen herstellen lassen. Diese Fragebogen sind für solche Betriebe des Fleischergewerbes bestimmt, welche regelmäßig die Einhändigung der Geldpreise übernahm Frau Landrat wenigstens einen Gehilfen oder Lehrling auf Grund Sartorius. Besonderes Lob erntete das Stiergespann - Gästen seien besonders erwähnt: Prinz Friedrich zu Solms- Braunfels, Landeshauptmann Sartorius. Wiesbaden, Freiherr von Solemacher, der Präsident der Landwirtschaftskammer der Rheinprovinz, Reichstagsabgeordneter Krämer( früherer Bürgermeister von Wezlar), Landrat von Heimburg, Vors. des Verbandes der Herdbuchgesellschaften für das Vogelsberger Rind. 1/22 Uhr begann die Preisverteilung; b es Herrn Gemeindevorstehers Wagner- Oberquambach. Das Ergebnis der Preisverteilung war Folgendes: Bullen: 1. Abteilung. Gemeinde Kröffelbach 1. Staatspreis 120 Mart, Karl Eberg- Weglar 2. Staatspreis 100, Karl Jung I.Heinrich Kern I.- Werdorf Hochelheim 1. Preis 40, Heinrich Kern I.- Werdorf 2. Preis 30, Fr. Weller- Azbach 3 Preis 20, Johannes Müller IV.- Hörnsheim 4. Preis 10 Mt. Lobende Anererfennung erhielten: Heinrich Luh- Lüzellinden, Fr. Weller- Azbach. 2. Abteilung. Fr. Schmidt- Gr.- Rechtenbach 1. Staatspreis 120 Mt. und Silberne Medaille. Gemeinde Wißmar 2. Staatspreis 100, Joh. Hecker IV.- Schwalbach 1. Preis 30, Beter Martin V.- Steindorf 2. Preis 30, Heinrich LuhLüzellinden. 3. Preis. Lobende Anerkennungen erhielten: Heinrich Jung II.- Niederkleen, Gemeinde Niederbiel, Jakob Böser II.- Oberbiel, Martin Glaum IV.- Ebersgöns, Konrad Lehnhard IV.- Reiskirchen, Heinrich VeitSchwalbach, Johs. Bopf- Hörnsheim und Fr. WellerAzbach. Gemeindevorsteher Johannes Wagner Oberquembach für ein Gespann junger Stiere einen Sonderpreis von 50 Mt., gestiftet von Herrn Freiherr von Solemacher und lobende Anerkennung. Biegen: Johannes Schäfer, Weglar 1. Pr 10 Mt., P. Simon, Wezlar 2. Pr. 8, Emil Maas, Weglar 3. Pr. 6 Mt., Fr. Sport in seinen verschiedenen Abarten gleichsam spielend erreicht. Wir kann diesen so offenfundigen Vorzügen gegenüber das steifleinene deutsche Geräteturnen standhalten? Ufer Ww., Garbenheim 4. Pr. 5, Ludwig Roth, Wezlar Körperlichen im Menschen ernst meint, wer sich mit den 5. Pr. 5 Mt. Um 3 Uhr begab man sich zur Festtafel, bei der Landrat Dr. Sartorius die Gäste begrüßte und Freih. v. Solemacher im Namen der Gäste dankte. Freundliche Beachtung fand auch Herr Vorsteher Diehl- Oberndorf mit seiner Ansprache, die die Eintracht und Gemütlichteit in der Zusammensetzung der Festgenossen feiert. 3. Abteilung, Polizeidiener Hecker- Schwalbach 1. Staatspreis 80 Mark, Heinrich Köster- Oberweg 1. Preis 40, Gemeinde Griedelbach 2. Preis 20, W. Kuhl II.- GroßRechtenbach 3. Preis 10. Lobende Anerkennung erhielten: Wilhelm Althen- Reiskirchen, Philipp Debus- Launsbach, Georg Jung- Lügellinden, Georg Michel- Hörnsheim. Kühe. Giessener Cagesneuigkeiten. - Wer es mit einer wahren Harmonie des Geistigen und physiologischen, ethischen und ästhetischen Vorgängen innerhalb der deutschen Turnkunst genauer befaßt hat, wer ihrer Bedeutung für das deutsche Volkstam gerecht wird, der wird ihr jenes so oft leichtfertig ausgestellte Armutszeugnis aug voller Ueberzeugung nicht geben. Während jeder Sport, sei es wegen der Einförmigkeit der Bewegung, die nur bestimmte Muskelgruppen in Thätigkeit setzt, sei es wegen der Beschränkung auf eine bestimmte Tages- oder Jahreszeit, wegen der Rostspieligkeit oder des Zeitaufwandes an einer gewissen Einseitigkeit leidet, nimmt das Turnen den Vorzug für sich in Anspruch, an alle diese Rücksichten nicht gebunden zu sein. Es ist und bleibt die umfassendste Leibesübung, bei der alle Teile und Muskeln des Körpers durch die verschiedensten Bewegungen in Thätigkeit gesetzt und damit gekräftigt werden. Es ist völlig unabhängig von der Tagesund Jahreszeit, vom Wetter und anderen Umständen; Turnanstalten und Turngeräte sind überall zu finden, wenn sie nur Jemand benußen will. Somit ist das Turnen das wichtigste und allseitigste Mittel für die Jugend wie für Erwachsene, Körper und Geist vor Erschlaffung und Verweichlichung zu bewahren, dem Körper Kraft und Gewandtheit, dem Geist Mut und Entschlossenheit zu geben, den Einzelnen frisch und rege zu erhalten für seine eigene Thätigkeit sowie für die Aufgaben, die das Vaterland an ihn stellt. ** Morgen ist den Gießenern wieder reichlich Gelegenheit geboten, einen kleinen für die Gesundheit überaus nüglichen Spaziergang mit der angenehmen Abwechslung zu verbinden, die sich auf einer Anzahl von umliegenden Dörfern bietet. Zunächst die Heuchelheimer Kirmeß die erste in der Umgegend. Damit beginnen wieder die tollen und vollen Sonnund Montage, die man im August, September und Oktober im lustigen Hessenland so häufig findet. Von jeher war die Heucheiheimer Kirmes beinahe mehr von Gießenern als von Heuchelheimern besucht. Im nahen Königsberg bei Bber feiert der Gesangverein Liederfreund" sein 25jähriges Stiftungsfest. Spediteur Ferdinand Völk Weglar 1. Staatspreis 120 Mark und Silberne Medaille, Schultheiß TaschAzbach 2. Staatspreis und Broncene Medaille 100, Wilh. Medebach- Aßbach 3. Staatspreis 70, Joh. Scheepers- Burgsolms 1. Vereinspreis, Wilh. Amend- GroßRechtenbach 2. Vereinspreis 40, Johs. Lang I., Hörnsheim 3. Vereinspreis 40, W. Amend- Gr- Rechtenbach 4. Vereinspreis 30, Anton Schwarz- Hörnsheim 5. Vereinspreis 30, L. Velte- Azzbach 6. Vereinspreis 30, L. Velte- Azbach 7. Vereinspreis 20, Wilh. Otto- Weglar 8. Vereinspreis 20, Heinrich Feiling- Aßbach 9. Vereinspreis 20, W. Befort- Weglar 10. Vereinspreis 10, Gg. Koch- Azbach 11. Vereinspreis 10. ** Ruderregatta. Der gestern Abend stattgefundene Meldeschluß für die am 27. Juli stattfindende 11. Ruder- Regatta hat ein sehr günstiges Resultat ergeben: Von 19 Vereinen sind 39 Boote mit 183 Ruderern gemeldet worden. Es ergiebt dies gegen das Jahr 1900 einen ganz erheblichen Fortschritt nnd beweist, wie beliebt die Gießener Ruderregatta ist. Hauptsächlich werden die erstklassigen Rennen von den besten Mannen Deutscher Rudervereine sehr stark bestritten und versprechen bei Vortrefflichkeit der Mannschaften die Rennen sehr interessant zu werden. Ferner sind für Kühe in Anbetracht der großen Anzahl prämiierungswürdiger Tiere, für welche feine Staats- und Vereinspreise mehr zur Verfügung standen, bon verschiedenen Seiten noch eine Anzahl von Sonder preisen gestiftet worden und zwar von: Verband der Herdbuchgesellschaften 30 Mark, Herrn Landeshauptmann Sartorius- Wiesbaden 20 Mt., Herrn Landrat Dr. Sartorius 20 Mr. Diese Preise à 10 Mark wurden folgenden Besitzern zuerfanut: W. Log- Steindorf 12. Preis, Joh. MüllerDutenhofen 13. Preis, Jaf. Birk- Garbenheim 14. Preis, Fr. Jung- Hochelheim 15. Preis, Konrad Gath- Neukirchen 16. Preis, Wilh. Saltenberger- Griedelbach 17. Preis und Heinrich Birkenstock- Hochelheim 18. Preis. ** Das Promenaden- Konzert fällt morgen aus. r. Der Schwimmverein Gießen hielt gestern Abend im Hotel Schüß seine erste Versammlung ab. Sie war gut besucht. Wie verlautet, beabsichtigt der Verein im September ein größeres Schauschwimmen zu veranstalten. ** Versteigerung zurückgesetzter Sachen. Es kommt bekanntlich oft vor, daß den hiesigen Geschäftsleuten Waren zugeschickt werden, die sie gar nicht bestellt haben. Diese Waren werden dann einfach dem Spediteur zurückgegeben und dann, da dieser natürlich kein Risiko tragen will, versteigert. Heute Morgen wurden bei Spediteur Lynker allerhand Sachen, Feuerwerksbei Spediteur Lynker allerhand Sachen, Feuerwerksförper, Zigarren, Stühle, Waschtische 2c. zu teilweise spottbilligen Preisen verkauft eine gute Gelegenheit für solche, die noch neue Sachen sehr billig haben für solche, die noch neue Sachen sehr billig haben wollen. Lobende Anerkennungen erhielten für Kühe: Konrad Weber- Steindorf, Anton Schwarz- Hörnsheim, H. Möglich- Nauborn, W. Riel- Reiskirchen, 2. Schäfer- Lüzellinden, Joh. Beppler II- Hörnsheim, Schultheiß Tasch- Atzbach, Joh. Feiling- Azbach, Joh. Weber IIHochelheim, Phil. Jung- Hochelheim, Georg Beppler VIIHörnsheim, W. Otto- Wezlar, Ph. Debus- Launsbach, Joh. Schäfer- Azbach. Rinder. Heinrich Weber- Aßbach 1. Staatspreis 120 Mark und Broncene Medaille, W. Amend- Gr.- Rechtenbach 2. Staatspreis, L. Amend- Dorlar 3. Staatspreis 70, Peter Schneider- Münchholzhausen 1. Vereinspreis 40, W. Otto- Wezlar 2. Vereinspreis 40, Anton SchwarzHörnshein 3. Vereinspreis 30, Joh. Müller II.- Hörnsheim 4. Vereinspreis 30, Ludwig Lenz- Hörnsheim 5. Vereinspreis 30, Georg Beppler Hörnsheim 6. Vereinspreis 30, Heinrich Koch- Azbach 7. Vereinspreis 20, Joh. Schäfer- Aybach 8. Vereinspreis 20, Heinrich LoßBechlingen 9 Vereinspreis 20, Jafob Boch- Steindorf 10. Vereinspreis 20, W. Mohr- Reiskirchen 11. Vereinspreis 10, Karl Fr. Stroh- Neiskirchen 12. Vereinspreis 10. = Der 6. und 9. Preis sind besonders gestiftet vom Präsidenten der Landwirtschaftskammer Freiherrn von Solemacher. Aus Hessen und nachbargebieten. Neuere physiologische Untersuchungen, die den Uebungswert der einzelnen Bewegungen feststellen, unterscheiden Dauer-, Schnelligkeits-, Geschicklichkeits- und Kraftübungen. Die Dauerubungen, wie Rudern, Raofahren, Schlittschuhlaufen u. a., stellen rhytmisch wiederholte Bewegungen dar, die jedoch in der Schnelligkeit der Aufeinanderfolge so weit gemäßigt sind, daß das Gleichgewicht der verschiedenen in Frage kommenden Organthätigkeiten erhalten bleibt. Während jie bei mäßigem Betrieb auf die Thätigkeit der Lunge und des Herzens belebend einwirken und die geleistete Muskelarbeit sich auf größere Mustelmassen verteilt, können die Schnelligkeitsübungen, wie Laufen, Bewegungsspiel, Tanzen u. a.. leicht bis an die Grenze der Leistungsfähigkeit der inneren Organe getrieben werden und zu Athemlosigkeit, Blutüberfüllung in den Lungen, Anhäufung von Ermüdungsstoffen in den Muskeln führen. ** Zu Lollar begeht, wie wir in letter Nummer berichtet, der Gesangverein Liedertafel sein 15. Stiftungsfest. Für Lollar und Umgegend gewinnt die Feier noch dadurch an Interesse, weil der Kammermusiker Herr L. Kümmel ein Lollaer Kind seine gütige Mitwirkung zugesagt hat. t. Büdingen, 11. Juli. Vom 12.- 14. dss. findet hier das VI. Gauturnfest des Kinzig gaues statt. Etwa 1000 Turner haben sich bereits angemeldet. - Lobende Anerkennungen erhielten für ihre Rinder: Joh. Schäfer Witte- Hörnheim, Ph. DebusLaunsbach, Johannes Krombach II.- Lüzellinden, Joh. Ludwig- Hörnsheim, K. Schieferstein- Launsbach und K. Jung III.- Hochelheim. Eber: = ps. Groß- Umstadt, 10. Juli. Der Hilfsgerichtsschreiber Weimar wurde zum Gerichtsschreiber beim Amtsgericht Gernsheim ernannt. Die concentrirteste Form der Leibesgymnastik sind die Kraft- und Geschicklichkeitsübungen, wie sie beim Geräteturnen im Stug und Hang am Reck, am Barren, an den Schaufelringen, beim gemischten Sprung am Bock und Pferd beim Weit- und Hochsprung über die Schnur oder feste Hindernisse, beim Stabspringen und Gerwerfen zum Ausdruck kommen. Während sie Herz und Lunge nur in eine mäßig gesteigerte, belebende Thätigkeit verschen, führen sie zu vielseitigen Beherrschung der Wustulatur, insbesondere der Brust und der Schultern, des Ruckens und der Arme. Auf die Hirn- und Nerventhätigkeit über sie den wohithatigsten Einfluß aus. Hierher gehören vor allem die turnernschen Höchstleistungen, die man unter dem Namen„ Gipfelturnen" zusammenfaßt. Es sind die Uebungen an den einzelnen Geräten, die an die Kraft, Geschicklichkeit und Willensanstrengung die höchsten Anforderungen stellen. Auch fängt man an, ihre ethische Bedeutung in neuerer Zeit zu würdigen. Sie sind die vortrefflichste Schule zur Erziehung des Wutges und der Entschlossenheit. Bei ihnen gebt der Turner auf Augenblicke den festen Halt und vertrauenbietenden Griff am Gerät auf, oder baut, frei in der Luft schwebend, allein auf seine Kraft. fc. Mainz, 11. Juli. Im nächsten Sommer findet hier der 15. Deutsche Feuerwehrtag statt, der 3 Tage in Anspruch nehmen soll. Nach einer nun schon jetzt getroffenen Vereinbarung zwischen der Stadt Wainz und unserer Freiwilligen Feuerwehr sollen diese 3 Tage nicht mit Festlichkeiten, von denen, um mit Wippchen zu reden, immer die eine der andern die Thür in die Hand giebt, totgeschlagen, sondern mit ernsten Beratungen und lebungen ausgefüllt werden. Nur ein Festzug und eventuell ein großes Abendkonzert sind vorgesehen. Dagegen ist mit dem Feuerwehrtage eine lehrreiche Ausstellung von Feuerwehrutensilien verbunden. Jat. Süß II.- Niederbiel, 1. Preis 35 Mart, Gg. MichelHörnsheim, 2. Preis 25, Joh. Hoppe- Oberndorf 3. Preis 20, W. Pferd II.- Garbenheim, 4. Preis 20, Georg Michel- Hörnsheim, 5. Preis 15, G. Weller III. Münchholz, 6. Preis 12 Mark." Mutterschweine. Heinrich Knor Garbenheim, 1. Preis 40 Mark, W. Süß- Niederbiel 2. Preis 30, Kaufmann FiedlerDorlar, 3. Preis 30, Ludwig Hengst- Dorlar, 4. Preis 25, Konrad Schmidt- Reiskirchen, 5. Preis 20, Karl Anork- Garbenheim, 6. Preis 15, Karl Schäfer- Reisfirchen, 7. Preis 12, Schulth. Petry- Reiskirchen, 8. Preis 10, Fr. Kinzenbach I.- Münchholzhausen, 9. Preis 10, W. Amend- Gr.- Rechtenbach, 10. Preis 8 Mark. Deutsches Gipfelturnen. E Sch Während der Körperhaltung bei manchen Sportübungen aus Lässigkeit oder Zweckmäßigkeitsgründen etwas Unfertiges und Unfreies anhaftet, ja, von vielen sogar darin etwas dem Sport Eigentümliches gesucht wird, kann das Gipfelturnen durch die Harmonie und Schönheit seiner Bewegungen zu einer Quelle reinen ästhetischen Genusses werden. Wenn der echte Turner mit weiser Ersparnis der Kräste, mit Anspannung jeder Muskelfaser und voller Konzentrierung des Bewußtseins auf die Uebung zu einem wuchtigen Sprunge ausholt oder eine verwickelte Schwungübung am Reck vollführt, so sucht er zugleich jene klassische Schönheit der Linien zu erzielen, die sich durch die Abrundung der U.bergänge, die Elastizität und Leichtigkeit der Bewegung und das freie Spiel der Gelente charatterisiert. Raum eine andere Art förperlicher Bethätigung kommt somit dem Gerät turnen an ästhetischem Bildungswert gleich. Unter dieser Ueberschrift veröffentlicht Dr. Otto Knört im Berliner„ Tag" einen von gründlicher Sachkenntnis zeugenden und mit scharfer Logit geführten Vergleich. zwischen Turnen und Sport, insbesondere zwischen dem gesundheitlichen und dem ästhetischen Bildungswert beider förperlichen Uebungen für unser Volf. Wir geben die sehr zeitgemäßen, allgemeine Beachtung verdienenden Ausführungen nachstehend wieder: Turnen oder Sport? Diese wichtige Frage scheint neuerdings immer mehr zu Gunsten der Sportübungen des Radfahrens, Ruderns, der Schlag- und Stoßballspiele deutschen und fremden Ursprunges entschieden zu werden. Dem eigentlichen Turnen, insbesondere dem an den Geräten, wird mit Vorliebe und immer lauter nachgesagt, daß es nicht mehr zeitgemäß sei, daß es an den Körper übermäßige Anforderungen stelle, daß es den Geist nach ange= strengter Arbeit nicht entlaste, daß Kautschufübungen und Heilgymnastik dieselben Dienste thäten. Allerdings wohnt den meisten Sportübungen gegenüber dem Turnen eine mächtige, werbende Kraft inne. Die Leichtigkeit und Schnelligkeit, mit der ihre verhältnismäßig einfachen Bewegungen erlernt werden, der mäßige Kraftaufwand bei ihnen, der ständige Aufenthalt in freier Luft mit fortwährendem Wechsel der Scenerie, die Möglichkeit eines freieren geselligen Verkehrs, auch mit dem anderen Geschlecht, üben auf Außenstehende einen magischen Baubec aus, dem sie meist rettungslos anheimfallen. So hat das Radfahren mit elementarer Kraft alle Gesellschaftskreise vom Brinzen bis zum Arbeiter erfaßt, so wingt in England der Lord Biegenzuchtverein Wetzlar, 1. Pr. 10 Mt., Heinrich Pfaff, ebenso das Schlagholz wie der Straßenjunge. Was das Launsbach, 2. Preis 6 Mt. Turnen Jahrzehnte lang nicht vermocht hat, das hat der Ferner wurden noch folgende Sammlungspreise für Rindvieh ausgegeben: Gemeinde Azbach 75 Mt., Gemeinde Hörnsheim 75, Gemeinde Hochelheim 50, Gemeinde Steindorf 50. Biegenböde: Neueste Nachrichten. * Berlin, 11. Juli. Zu der Berufung des Generals Budde an die Spitze des Ministeriums der öffentlichen Arbeiten ist nach einer hiesigen Correspondenz ausdrücklich die Kanal- Vorlage als eine der ersten und wichtigsten Aufgaben seiner ministeriellen Thätigkeit bezeichnet worden. * Schnel komme Berlin, 11. Juli. Zwischen dem Oberbürgermeister von Posen Witting und der National- Bank für Deutschland sind Verhandlungen wegen Eintritts desselben in die Direktion der Bank im Gange. * London, 12. Juli. Die Ceremonie der Krönung soll zwischen dem 8. und 12. August stattfinden. Der fönigliche Zug durch die Straßen Londons ist aufgegeben worden. Marttbericht. Auss I. Ziehung a Möglich Höchst gewinne. Gießen, 12. Juli. Auf dem heutigen Wochenmarkt tosteten Butter per Pd. 0.95-1.10 Mt. Hühnereier 1 St. 6-7 Bfg., Enteneier St. 7-8 Pfg., Gänseeier 1 St. 11-12 Pfg., Käse per St. 6-8 Pfg., Erbsen per Liter 19 Pfg., Linsen per iter 32 Bfg., Tauben per Paar T. 0.80-1.00, huhner per Stüd Mt. 1.00-1.50, Hahnen, pr Stud Mr. 0,00-1.00, Enten per Stüd 2.40-2.60, Gänje p. Bid. 0.60-0.75 Wt., Ochsenfleisch per Pfd. 66-76 Bfg., Rindfleisch per Pfd. 60-64 Pfg. Schweinefleisch per Pfo. 70-80 Bfg. Schweinefleisch gesalzen per fund 0.84 Bfg., Kalbfleisch per Bfd. 66-70 Pfg., Hammelfleisch per Pfd. 50-70 Pfg., Kartoffeln per 3tr. 500-6.00 mt., 3wiebeln per 3t. Mt. 10.00-11.00, Milch per Liter 18 Pfg., Kirschen per Pfd. 20-30 Pfg. 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Während it der Lunge und geleiftete Mustel teilt, können die gespiel, Tanzen ungsfähigkeit der Athemlosigkeit, on Ermüdungs mnastit find die ie beim Geräte Barren, an den Bock und Pferd hnur oder feste Derfen zum Ausnge nur in eine Ben, führen fie zu insbesondere der der Arme. Auf wohlthatigsten die turnerischen „ Gipfelturnen" den einzelnen und Willensanhung des Wutges der Turner auf 1901: 255,000 Münchener Bürgerbräu, Production 1880: 30,000 hectoliter. Münchener Loewenbräu, Production 1901: 642,000 hectoliter, 99 in den bekannten feineren Cafés und Restaurationen in Gießen und Umgebung im Ausschank: Beide Hochfeine Biere sind vielfach mit höchsten Auszeichnungen prämiirt. Durch allwöchentlich einlaufende Eiswagen ist fortwährend ein feiner Stoff bei coulanter Bedienung gewährleistet durch die Biergrosshandlung und Eiskellerei von Emil Schmall, Hessischer Hof. Gebinde von 20-100 Liter. Erste Darmstädter Schlossfreiheits- Lotterie Schnelle Entscheidung in nur zwei Klassen. 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In der Königlichen Oberförsterei Elbrighausen bei Battenberg sollen aus dem Einschlag des Wirtschaftsjahres 1901/02 folgende Holzmengen im Wege des schriftlichen Aufgebots verkauft werden: 2008: 1. Distr. 98399= 21 rm Buchen- Scheit, 176 rm Buchen Knüppel, 9 rm Weichholz- Kuüppel und 1 rm Nadelholz- Knüppel. Lo08: II. Distr. 123a, 125, 129= 61 rm BuchenSch it, 120 rm Buchen- Knüppel. L008: III Distr. 123a, 156 rm Buchen- nüppel. 2008: IV. Distr. 131= 97 rm Nadelholz- Krüpp: l 2,5 m und 1,2 m lang, sämtlich trocken und 157 rm Nadel holz- Reiser III. St. Die Gebote sind für jedes Loos getrennt pro rm Scheit, Knüppel und Reiser abzugeben. Das in den einzelnen Schlägen sigende Holz wird auf Verlangen durch Herrn Förster Usinger zu Pfüße vorgezeigt. Die schriftlichen Gebote sind unter verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift:„ Submission auf Brennholz" an die Oberförsterei Elbrighausen zu Battenberg so zeitig abzusenden, daß solche zu der am Montag, den 21. Juli d. J., vormittags 10 Uhr im Geschäftszimmer der Oberförsterei in Gegenwart etwa erschienener Bieter stattfindende Eröffnung der Gebote in die Hände des Forstmeisters gelangt sind. Mit Abgabe des Ge botes unterwirft sich Bieter bedingungslos den Verkaufsbe dingungen, welche gegen Abschriftgebühren von hier bezogen werden können. Stein's Garten. Dienstag, den 15. Juli Zwei große Konzerte, ausgeführt von der Kapelle des II. Garde- Dragoner- Regiments( Kaiserin Alexandra von Rußland) unter persönlicher Leitung des Kgl. Stabstrompeters Herrn Alwin Peschke. II. 8 Eintritt 75 Pfg. " " 15. Stiftungsfest. Programm: 1. Abholen der am Fest teilnehmenden Vereine. 2. Aufstellen des Festzuges am Südende des Dorfes um 2½ Uhr. 3. Zug durch den Ort nach dem Festplay. 4. Begrüßung und Festrede. 5. Konzert unter Mitwirkung der Kapelle des 116. Inf.- Regts. und des rühmlichst be= kannten Hof- und Kammermusikers und Ehrenmitglied des Vereins, Herrn Louis Kümmel aus Darmstadt. Am Abend: Tanz. Eintritt 30 Pfg. 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