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Redaktion und Expedition: Gießen Neuenweg 28. Fernsprechanschluß Nr, 362. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Drud und Verlag der Gießener Verlagsdruckerei, vorm. Wilh. Keller'sche Buchdruckerei( gegr. 1783); für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießen. Ueber die Beerdigung Virchows wird uns mitgeteilt: Davor Berlin, 9. Sept. Im Rathause fand heute Vormittag die Trauerfeier für Rudolf Virchow statt. Die Leiche des Tahingeschiedenen ruhte auf einem schwarz verhüllten Katafalt inmitten eines Lorbeer- und Palmenhaines. hielten Studenten in vollem Wichs mit gezücktem Schläger die Ehrenwacht. Als einer der ersten Trauergäste war der greise Mommsen erschienen. Ferner waren anwesend Minister Dr. Studt, Frhr. von Rheinbaben, Geheimer Rat Conrad als Vertreter des Reichskanzlers, Staatssekretär Richthofen, Geh. Regierungsrat Freund als Vertreter des Ministers des Innern. Von Parlamentariern bemerfte man die Abgg. Richter Barth, Schrader, Munckel u. A. Die Mitglieder des Berliner Magistrats und die Stadtverordneten erschienen in Amtstracht. Ein überaus zahlreiches Publikum füllte den Saal und die Gallerie. Um 11 Uhr erschien die Wittwe Virchows am Arme ihres Sohnes Prof. Hans Virchow gefolgt von den anderen Familien- Mitgliedern. Der Domchor leitete die Feier mit dem Gesang:" Das Leben welft wie Gras" ein. Hierauf ergriff Prediger Dr. Kirms das Wort zu einem tief empfundenen Nachruf, der dem Wirken und Schaffen Virchows als Mensch, Gelehrter und Politiker galt. Hierauf nahm Geheimrat Professor Waldeyer das Wort im Namen der Akademie der Wissenschaften, der Unis versität Berlin und der medizinischen Fakultät. Er führte etwa aus: Rudolf Virchow ist tot, was er aber als Vor. arbeiter der Wissenschaft geleistet hat, das stirbt nicht, das bleibt für die Ewigkeit. Seine Arbeit von nahezu 60 Jahren bedeutet nichts Geringeres, als die Erhöhung der Wissenschaft. Abgeordneter Träger feierte sodann Virchow als den Gelehrten und Politiker, dem die Wissenschaft nicht Selbstzweck gewesen sei, der thatkräftig mitarbeitete an der Hebung des öffentlichen Wohles, der als Gelehrter ebenso wie als Bürger seinem Vaterlande gedient habe. Nun trat Oberbürgermeister Kirschner an das Rednerpult zu Häupten des Sarges und sprach mit tiefer innerer Erregung seinen Nachruf. Rudolf Virchow, der bahnbrechende Forscher und Lehrer gehöre der gesamten und gebildeten Menschheit. Der große Tote hat aber auch zu einer Zeit, wo er bereits längst als Fürst der Wissenschaft und der ganzen gebildeten Welt anerkannt und gefeiert war, ganz im Geiste der Städteordnung es nicht verschmäht, mit jeinen Mitbürgern deren tägliche Sorgen zu teilen und mit bem schlichten und einfachen Manne in Reih und Glied für bas Wohl des Gemeinwesens zu arbeiten. Nach der Rede des Oberbürgermeisters traten die anderen Gäste an die In eigener Sache Richter. Roman von 2. Haidheim. ( Nachdruck verboten.) ( Fortsetzung.) Frohberg hat Maria ihren Ring zurückgeschickt;- er könne o beschimpft weder allein, noch mit ihr weiterleben; doch werde er fämpfen bis zur Hoffnungslosigkeit." Burkard! Burkard! Noch nie hatte Joseph Ebern so sehr gefühlt, wie er ihn liebte und hochachtete. Er mußte einen Moment allein sein.- Ein Entschluß rang fia, in ihm empor ein furchtbarer Kampf. Ohne Ent schuldigung, ganz nur unter dem Druck des unerbittlichen 3wanges war er fortgegangen, bald darauf kam er ruhiger und entschlossen zurück und in dieser furzen Bause hatte Sordegni dem alten Freunde Josephs sehr furz, aber flar den Sachverhalt mitgeteilt. Wollen die Herren mir zu einer kurzen Mitteilung_folgen?" sagte er sich zu ihnen wendend, die zwar den leichten Ton wohl hörten, sein todernstes Gesicht damit aber nicht in Einklang bringen konnten. Was war das? Was wollte er?- Sie standen indes beide auf und folgten ihm in das ebenso große zweite Gemach, welches mit der Kammer die drei Räume der eleganten Wohnung bildete.- Joseph Eberns Schritt war fest und entschlossen. Ganz überrascht fahen sie über diesen vielen kostbaren Simmerschmuck hin, mit dem der junge Aristokrat sich umgeben hatte aber schnell vergaßen sie das alles über ihn selber, in dessen Antlig kein Tropfen Blut war. - Er hatte zwei Lehnstühle hingeschoben und lud sie ein Blak zu nehmen, so sonberbar ernst und verändert und so schnell in jeder Bewegung, so bestimmt, wie ein Mann, der sich jezt nicht mehr darein reden läßt. " Ich habe Ihnen in dieser Sache Mitteilungen zu machen, meine Herren, Ihnen, mein väterlicher, teurer, alter Freund und Ihnen Herr Sordegni, der Sie ein solcher für Maria von Wazlaw Nein, nein erschrecken Sie nicht mein Herz hat nichts mit der Sache zu schaffen, Herr Sorbegni-." - • Er stockte eine glühende Nöte schoß über das fahle Gesicht. Seine Brust ging feuchend auf und ab. ein Duell?" „ Ich brauchte Zeugen-", stieß er heraus. Grenzenlos erstaunt starrten sie ihn an. Sief Beugen für Jezt hatte er sich wieder gefab Familie Virchows heran und sprachen insbesondere der Witwe innigste Teilnahme aus. Dann wurde der Sarg zu den in der Königstraße haltenden Leichenwagen gebracht. Ein nach Tausenden zählendes Publikum faßte den Fahrdamm ein. Der Zug bewegte sich durch ununterbrochenes Menschenspalier nach dem Matthäikirchhofe. Im Leichenzuge befanden sich etwa 50 Banner und Fahnen von studentischen, politischen und anderen Vereinen und Abordnungen. Unter den Klängen von Trauermärschen bewegte sich der Zug nach dem Kirchhofe, wo die feierliche Beisetzung erfolgte. Politische Nachrichten. Kaiser Wilhelm hat dem englischen Kriegsminister Brodricks das Großkreuz des Roten Adlerordens, dem General Kelly Kenny und dem General French den Roten Adlerorden 1. Klasse, dem General Hamilton den Kronenorden 1. Klasse, Oberst Slater den Roten Adlerorden 2. Klasse verliehen. Da Roberts schon den Schwarzen Adlerorden besitzt, machte ihm der Kaiser ein Präsent als Andenken an den Besuch. Laut einer beim Hamburger haitianischen Konfulate eingegangenen Benachrichtigung des haitianischen Gesandten in Berlin dekretierte die provisorische Regierung infolge der Unruhen auf Haiti die Schließung der Häfen Gonaives, Saint Marc und Port de Pair für fremde Schiffe. Der Präsidenten der provisorischen Regierung Boisrond Gesandte macht hiervon im Auftrage des Canal Mitteilung. Insolgedessen werden für die genannten drei Häfen vorläufig feine Fakturen, Manifeste und andere Dokumente mehr gezeichnet. Wien, 9. Sept. Der Narodny Listi zufolge werden fünftige Woche zwischen Körber und den Vertretern aller Parteien aus Böhmen und Mähren tschechischdeutsche Verständigungs- Sonferenzen beginnen. Regierung habe bereits ein Programm mit Vorschlägen zur Lösung der deutsch- böhmischen Frage ausgearbeitet. Die Paris. 9. September. Nach einer Privatmeldung aus Port of Spain ist die Stadt La Guayra, deren Garnison zu der Revolutions: Partei überging, von den Insurgenten hart bedrängt. Die Stadt Higuerote ist von der Regierung aufgegeben wordeo. Präsident Castro ist unterwegs nach Garracas, das im " Die tönnte ich für ein Duell unter meinen Bekannten zu Dußenden finden! für den heutigen Fall würden sie sich mir versagen!" begann er, ihre Gedanken beantwortend von neuem. " Lassen Sie mich einen Moment; Sie erinnerr sich, Brucheisen, an meine unglückselig liebeleere Kindheit! Ohne jede Erziehung wuchs ich auf Sie waren furze Zeit mein väterlicher Freund Gott lohne es Ihnen!- Genug!- Man sagte mir eines Tages nach wild durchjubelten kurzen Jahren, ich sei ein Bettler! Das fümmerte mich nicht; mein Großvater war der immens reiche Standesherr Graf Ebern, von ihm erbte ich Geld genug, wenn er starb. Da entdeckte mir mein Banfier, mein Vater ser von dem ſeinigen um meiner Mutter willen enterbt und ich somit auch. In der größten Angst reiste ich zu ihm, der mich nie hatte sehen, sich nie um mich fümmern wollen;- ich tam in seiner Todesstunde an.- Er lebte noch, ich flehte ihn an um Hülfe, um Rettung, er hatte nur Hohn für mich und schnöde Worte und starb vor meinen Augen durch meine Heftigkeit. Es kamen Leute- sein anderer Enfel ich war verloren! Rettungslos verloren, denn arbeiten hatte ich nicht gelernt und zu betteln schämte ich mich der richtige verlorene Sohn. Sie waren gut zu mir, die Männer, besonders dieser andere Enfel, Burkard Frohberg, der mich wie einen willkommenen Verwandten mit sich führte, als man die Leiche verließ. In mir aber tobte die Hölle! Der reiche, reiche Mann, mein Großvater, hatte mich enterbt, verstoßen, ehe er mich je gesehen. Aller Haß, aller Wahnsinn der Angst und Wut rasten in meiner Seele; sie ließen mich zu ihm zurückgehen- ich hatte gesehen, er trug Geld auf der Brust und unter dem Vorwand zu beten, bestahl ich den Toten- nicht meinen Großvater! nur den Mann, der mich, der ihm nie ein Leid gethan, der ich sein Fleisch und Blut war, ins Glend stieß!-- Als ich es verüt fam schnell genug die Erkenntnis aber ich war zu feig die Sünde zu gestehen- da vor der Hand niemand den Verlust bemerfte und auf mich nie ein Verdacht fiel niemals. Ich wollte in der Neue das Geld nie benußen- ich hatte nichts und darbte und lebte als armer Verwandter. Das hält man aber nicht lange aus.- Der Krieg kam- ich bezahlte meine Schulden davon, der Reſt ging im Kriege drauf und dann, als der Alte meines Namens nicht einmal in seinem Testament Erwähnung gethan, da triumphierte ich, daß ich ihn um ein paar Tausend überlistet hatte." Er sprach immer schneller- eiliger zu Ende zu kommen. Von der Großmut Burfards lebe ich, seit er Klaino erbie. als ein freier forgenloser Mann; er ist mir ein Bruder- ganzen Umkreise auf zwei Kilometer von Insurgenten umlagert wird. H. Haftung der Gemeinden für Unfälle der Feuerwehrleute. Das Reichsgericht hat über die Frage, ob und wieweit die Gemeinde für Unfälle, die den Mitgliedern der Pflichtfeuerwehr bei Ausübung ihrer Thätigkeit zustoßen, in einem Spezialfalle eine bemerkenswerte Entscheidung erlassen. In einer Gemeinde verunglückten zwei Bürger bei einer Uebung der Pflichtfeuerwehr, indem eine Leiter umstürzte, auf die sie als Steiger zum Zweck des Wassergebens mit einem Schlauch geschickt worden waren. Der Umsturz der Leiter war durch das Versehen eines Feuerwehrmannes herbeigeführt, der von seiner Sprigenmannschaft den nicht genügend verlängerten Schlauch füllen ließ, sodaß dieser, schräg herunter hängend, infolge seiner Schwere die Leiter umreißen mußte. Die beiden Verlegten, von denen der eine einen schweren Kieferbruch und in der Folge eine Nervenerkrankung davontrug, beanspruchten Entschädigung durch Klage. Das Landgericht erklärte ihren Anspruch für berechtigt, da die Mitglieder der Pflichtfeuerwehr zwar keinen besonderen Dienstvertrag mit der Stadt abgeschlossen hätten, aber doch in einem Dienstverhältnis zu ihr ständen und der den Unfall verschuldende Oberfeuerwehrmann als Vertreter der Stadt zu betrachten sei, die demnach für die Folgen seiner Fahrlässigkeit hafte. Das Oberlandesgericht verwarf dieses Urteil, weil die Pflichtfeuerwehr eine vom Staat bezw. der Polizei öffentlich geregelte Einrichtung sei, nicht aber das Feuerlöschwesen als ein Zweig der städtischen Verwaltung anzusehen sei. Auf die eingelegte Revision erkannte indeß das Reichsgericht, daß die Feuerwehr eine städtische Einrichtung sei, wenn auch ein Dienstverhältnis der Teilnehmer gegenüber der Stadt nicht bestehe. Es sei aber die Haftung der Korporationen für die Handlungen ihrer Organe nicht auf Vertragsverhältnisse beschränkt. Zu der Beurteilung der Frage, ob der Oberfeuerwehrman bei Ausübung des Wasserfüllens ein Willensorgan der Gemeinde gewesen sei, müsse vom Oberlandes gericht auf Grund weiterer Erhebungen entschieden werden. Hierauf ist schließlich die Gemeinde rechtskräftig zum Schadenersag verurteilt worden. Giessener Cagesneuigkeiten. ** Der Großherzog hat am 6. September den von dem Grafen von Schlik genannt bon Görk auf die zweite evangelische Pfarrstelle zu Schlitz, wesen, mehr als einen Bruder liebe ich ihn - die Beweise-." - und hier bitte Joseph! Graf Ebern!"- stöhnte Sordegni, indes der alte Brucheisen ganz getnickt in seinem Stuhle hing, das alte Geficht naß von Thränen. Joseph Ebern war mit festen Schritten in das Nebenzimmer Nein, fie dachten zurückgetreten, fie dachten an den Schreibtisch. nichts in ihrem Entsezen fie waren verftummt. Da-! Ein Knall! Ein dumpfer Fall-. Vor dem offenen Kaften der auf dem Seitentischchen stand, lag Graf Jofeph Ebern. Ein dünnes Rauchwölfchen zog durch das Zimmer, als sie aus der sekundenlangen Erstarrung des Schreckens hineinstürzten. Blizschnell hatte er sich die tödliche Kugel mitten ins Herz gejagt; um den weichen Mund lag heute eine starte, ftolae Energie. Noch war er warm und rot, wie lebend. War es denn möglich? War das, was er erzählt, Wahrheit? nicht etwa das Truggebilde der Phantasie?- Bitte bier ber Beweis!" hatte er gerufen. Sache. Bekenntnis und Gericht. Auch er ein Nichter in eigener Wie gelähmt vor Bestürzung blieben sie zunächst ganz unthätig und sprachlos, aber eine Minute später schon nahten fich schnelle Schritte:" Ist hier der Schuß-?" Der fleine Junge, der die Thür so ungeftüm aufriß, fab den Stubenherrn seiner Mutter an der Erde, das Bistol in seiner Hand blinken dieser schon erstarrenden Hand- und schrie gellend auf:„ Hier, Mutter, hier!"- Schreiend ſtürate bie Wirtin herzu heit. Und jetzt wurde das schreckliche erft für fie alle zur WahrWie es gekommen? Mein Gott, wie war es denn möglich. er war ja ganz gewesen wie immer? Ein Zufall? Ein Unglück? Und in ihrem Beisein-? Da war schon die Polizei! Gräßlich! Nun sollten fie aus hier tani ja fagen. Sie wußten ja nichts! O, doch, doch alles auf die Wahrheit an ein Berleumdeter war zu retten, - ein Unschuldiger mußte gerechtfertigt werden darum war der da der Unglückliche ja gestorben! Aber nicht hier nicht der Polizei! Die beiden alten Herren verlangten ihre Aussage vor dem zustehenden Bezirks Fichter zu machen. ( Fortsetzung im zweiten Blatt.) Dekanat Lauterbach, präsentierten Pfarrverwalter Wilhelm Hotz zu Ober- Gleen für diese Stelle bestätigt. Der hessische Landes- Lehrer- Verein hält am 1. Dftober zu Mainz im Kötherhof seine diesjährige ordentliche Vertreter- Versammlung ab. Verbunden hiermit ist die Hauptversammlung des Vereins provisorisch angestellter Lehrer in Krankheitsfällen. Auf der Tagesordnung stehen: Jahresberichte beider Vereine, Rechnungsablage, Beratung des Voranschlags für 1903 und Beratung der Anträge. Der bayerische Lehrerverein hat den Eintritt in den deutschen Lehrerverein beschlossen. Durch den Zutritt der etwa 13 000 Bayern steigt die Mitgliederzahl des großen deutschen Lehrervereins von 85 000 auf 98 000. Mit diesem Eintritt ist die Einigung der gesamten deutschen Lehrerschaft, soweit es sich um die freien, simultanen Vereine handelt, im wesentlichen vollendet. von Salomon Michel 40 Mt. 4. Paar belgische Fuchswallache von August Frensdorf- Gießen 30 Mark. 3b Leichte Arbeitsschläge, paarweise zu prämiieren. 1. Paar Pferde von Salomon Michel- Gießen 60 Mt. 2. Paar Pferde von Sal. Michel- Gießen 40 Mark. 3. Paar dänische dunkelbr. Stuten von August Frensdorf- Gießen 20 Mk. 4. Paar 4jähr. Pferde von A. Bing- Lich 15 Mt. 4a Schwere Arbeitsschläge, einzeln zu prämiieren. 1. Stute von Salomon Michel- Gießen 30 Mf. Simon Kaufmann- Nieder2. Rappe, Wallach, Weisel 20 Mr. 4b Leichte Arbeitspferde, einzeln zu prämiieren. ** Für unsere neuen Vaterlandsverteidiger. Die in den nächsten Monaten zum Militär eintretenden Personen, welche der Invaliditäts- Versicherungspflicht unterliegen, werden darauf hingewiesen, daß nach dem neuen, am 1. Januar 1900 in Kraft getretenen Invalidenversicherungsgesete vom 13. Juli 1899 die Quittungskarte nur eine Giltigkeitsdauer von 2 Jahren, vom Tage der Ausstellung an gerechnet, hat. Vielfach wird die Bestimmung des§ 135 genannten Gesetzes noch nicht genügend beachtet. Diese lautet: daß eine Karte, falls sie nicht innerhalb zweier Jahre vom Tage der Ausstellung an gerechnet, der betr. Polizeibehörde zum Umtausch oder zur Verlängerung vorgelegt wird, ihre Giltigkeit verliert. Die zum Militär eintretenden Personen thun gut, ihre Invalidenkarten vor dem Eintritt auf den Stadt oder Amtsbureaus abzugeben. Nach ihrer Entlassung vom Militär erhalten sie dann eine neue Karte. Büdingen usw. Das Gebäude würde einen Kostenaufwand von 25 000 Mt. verursachen. Da die hiesige Schule noch feine Turnhalle besitzt, so soll in dem untersten Stocke dieses Neubaues eine solche hergerichtet werden. 1. Lich, 8. Sept. Gestern wurde auf dem Hardberg das Jugendfest, das seit einer Reihe von Jahren das Sedanfest abgelöst hat, unter Beteiligung fast der gesamten hiesigen Einwohnerschaft gefeiert. Nach Schluß der Nachmittagskirche bewegte sich ein stattlicher Festzug, von den Klängen der hiesigen Kapelle begleitet, nach dem Festplate, wo sich bald ein fröhliches Treiben entwickelte, zumal die Witterung in Anbetracht der vorgerückten Jahreszeit recht günstig war. Die Schüler und Schülerinnen der 4 obersten Schuljahre führten Kampfspiele aus: Hindernisrennen mit Schubtarren und wurstschnappen die Knaben; Ballwerfen und Hüpfen im Doppelseil die Mädchen. Die Preise für die Sieger sowohl Is auch die Brezeln, die die Kinder nach einem alten Brauche an diesem Tage erhalten, wie überhaupt alle Unkosten des Festes werden von der Stadtkasse getragen. Hoffentlich wird aber im nächsten Jahre die Feier auf einen früheren Tag gelegt. Am besten dürfte sich dafür der Sonntag am Beginn der Sommerferien eignen. 1. Pferd von Ifidor Meyer- Ober- Mockstadt 30 Mark. 2. Dänisches Pferd von Levi Kaufmann Nieder- Weisel 20 Mt. 3. Pferd von A. Bing- Lich 15 Mk. 4. Pferd von Isidor Strauß 10 Mt. 5a. Arbeitsschläge paarweise zu prämiiren. ( Die Pferde müssen nachweislich im Besitz von Landwirten sein, die Mitglied des Landespferdezuchtvereins oder der landwirtschaftlichen Provinzialvereine sind.) 1. Paar Pferde von Gg. Konrad StraßheimGriedel 50 Mt. 2. Paar belg. Pferde von J. Faber 10r.- Leihgestern 30 Mt. 3. Paar belg. Stuten Joh. Keßler 11r.- Gr.- Linden 20 Mr. 5b. Arbeitsschläge einzeln zu prämiieren ( wie vorher). 1. Stute von Georg Hildebrand 4r.- Niederweifel 30 Mt. 2. Schimmelstute von Peter Häuser 11r.- Niederweisel 20 Mt. 3. 7jähr. braune Stute von Johannes Sames- Queckborn 10 Mt. 6a. dreijährige Fohlen falten und warmen Schlages. ** Der Zankapfel spielt bei der Obstreife nicht selien seine bekannte Rolle; er ist sogar im Stande, nachbarliche Freundschaft zu zerstören, denn die be= treffenden gesetzlichen Bestimmungen sind meist unbekannt. Nach§ 361 steht das Eigentumsrecht an einem Baume demjenigen zu, auf dessen Grund und Boden der Stamm aus der Erde kommt. Geschieht das auf der Grenze, so teilt sich das Eigentumsrecht. § 362 fichert einem Besitzer das Recht zu, auf seinem Grundstück überhängende Zweige fremder Bäume abschneiden zu dürfen oder solches vom Eigentümer zu verlangen, nur gehoren demselben die letzteren. Wurzeln fremder Bäume in seinem Grund und Boden fann er ebenfalls entfernen und diese gehören ihm. Nach§ 363 gehören alle Früchte, auch die überhängenden dem Eigentümer des Stammes, welcher jedoch behufs des Abnehmens derselben das Grundstück des Nachbars ohne dessen Erlaubnis nicht betreten darf. Uebergefallene Früchte sind Eigentum dessen, auf dessen Grund und Boden sie fallen. bilder Garte Diefel daß, bang filigt if ** eine S bach I bezah einige dente große nade Vers Föder Propa gelöft * des bon „ Neiden dächti * den ber Stadty Einrich Sprechu trage b „ Neuen berichtet. lichen M fowie fam Raifer in in Bofen dod da wu tiere bereit hatte zwar offiziere et gebracht, ** Nidda, 8. Sept. Bei der bevorstehenden Einquartierung werden auch einige Orte unserer Umgegend belegt, welche seit nahezu 100 Jahren keine Einquartierung mehr hatten und das waren Russen oder Franzosen. Nur die ältesten Leute dieser Gemeinden haben von ihren Eltern oder Großeltern davon erzählen hören. Für die Bewohner dieser Orte wird die Zeit der Einquartierung ein Fest sein, mit dem Besten was Küche und Keller bietet, werden die Soldaten bewirtet und als Freunde behandelt werden. g Queckborn bei Grünberg, 8. September. Nächsten Sonntag in 8 Tagen findet unser diesjähriges Kirch= Unsere Grummeternte ist fast weihfest statt. zu Ende und liefert im Verhältnis mit den umliegenden Orten einen ziemlich guten Ertrag. Auch die Kartoffeln versprechen eine gute Ernte. Wasserleitung für das benachbarte& ttings= hausen, die in unserer Gemarkung in südlicher Richtung liegen, sind bereits aufgegraben und liefern solche Mengen Wasser, daß 3 Dörfer damit versorgt werden könnten. Sie führen durch Basalt- und Kohlenlager; Das Wasser ist vom Kreisgesundheitsamt als vorzüglich befunden worden. Die Arbeiten sind be= reits ausgeschrieben und sollen noch im Herbst in Angriff genommen werden. 1. 21/ 2jähr. Stutfohlen von Philipp MüllerOberhörgern 50 Mf. 2. 22jähr. Oldenb. Stute von Karl Heil- Butzbach 40 Mt. 3. 21/ 2jähr. Fohlen von Gg. Konr. Straßheim- Griedel 30 Mt. 6b. 3 weijährige Fohlen kalten und warmen Schlages. 1. 1/ 2jähr. belg. Fohlen von Gg. Wilh. Straß heim- Griedel 40 Mt. 2. 1/ 2jähr. Oldenb. Fohlen von August Dietz- Niederweisel 30 Mt. 3. 2jähr. Fohlen warm. Schl. von Julius Philippi- Wohnbach 30 Mf. 4. 1/ 2jähr. Belg. Stutfohlen von J. Rahn 2c.- Engelrod 20 Mk. 5. Pferd von Aug. Die tz- Niederweisel 10 Mt. 6. 1/ 2jähr. Oldenb. Fohlen von Wilh. Müller 2r.- Oberhörgern 10 M. 7. Pferd von Melchior Wallbott 4.- Garbenteich 10 Mk. 8. Pferd von rch. Walther- Reichelsheim 10 Mt. 7. Zuchtstuten falten und warmen Schlages ( für inländische Züchter, welche Mitglied des Landespferdezuchtvereins find). § Das Sehvermögen der Eisenbahner. Die zur Zeit stattfindende ärztliche Untersuchung betreffs des Sehvermögens der Eisenbahnbeamten hat einzelne Fälle von Farbenblindheit bei Zugbegleitungsbeamten ergeben, die nunmegr von dem ihnen bisher obliegenden Dienste dispensirt werden sollen. Auch wurde Kurzsichtigkeit verschiedentlich konstatirt, die bei Fahrkartenrevisionen sehr erschwerend einwirken kann. Solche Beamte werden zu anderen Dienstobliegenheiten unter gleichen Gehaltsverhältnissen wie seither herangezogen; es kann jedoch auch eine Pensionirung eintreten. - Die Quellen der r Hattenrod, 8. September. Gestern wurde hier ein Vortrag über Obstbau abgehalten, an den sich eine Gratisverlosung von Obstbäumen für Mitglieder des Obstbauvereins von hier und den umliegenden Orten schloß. 1. Stute mit Fohle von Konrad Weitz 4r.- Dorf Güll 75 Mt. 2. 6jähr. belg. Stute gedeckt, von Jul. Konrad Straßheim- Griedel 15 M. 3. Stute mit Fohlen von Heinrich Walther- Reichelsheim 50 Mk. 4. Stute, gedeckt, von Heinrich Hanac- Kirchgöns 40 Mt. 5. 5jährige Stute mit Fohlen von Hrch. Gottfried Marställer- Brüningen 30 Mt. 6. Pferd von Friedr. Viant- Münchholzhausen 30 Mf. 7. Belg. Stute mit Fohlen von Karl Heil Butzbach 20 Mt. 87jährige braune Stute mit Fohlen von Johannes Sames Queckborn 20 Mf 9. 5jähr. Oldenburger Stute, gedeckt von Herm. Wilh. Straßheim- Griedel 15 Mk. 10. Sjähr. belg. Fuchsstute von Wilhelm- Münchholzhausen 15 Mt. ** Für die Cigarrenindustrie. Die amerikanischen medizinischen Zeitungen verzeichnen mit großer Genug thuung eine amerikanische Verordnung auf der Insel Kuba, gemäß welcher in Zukunft alle Cigarren- Arbeiter und Arbeiterinnen, welche der Tuberkulose verdächtig find, aus den Cigarrenfabriken ausgeschlossen sind. Ferner soll strikt darauf gesehen werden, daß die Fertigstellung der Cigarre bezw. des Cigarrenendes nicht mehr durch Anfeuchtungmittels der Lippen, sondern mit einem in Wasser getauchten Schwamme geschieht. Diese Verordnungen geschahen, nachdem eine bakteriologische Untersuchung der durch einen Lungenschwindsüchtigen hergestellten Cigarren ganze Kolonien von Tuberkelbazillen im Cigarrenende, also eine direkte Gefahr für die Raucher, konstatiert hatte. – Noch schlim mer sind aber manche kalifornische Cigarren, die von Chinesen fabriziert werden, von denen viele mit dem Aussat und anderen ansteckenden und widerlichen Krankheiten behaftet sind. Herbstpferdemarkt zu Gießen. = ** Marburg, 9. Sept. Ein Automobil, das in der Frankfurterstraße in einem Hinterbau untersteht, kam heute Morgen, laut Heff. Ldztg." plößlich herausgefahren und fuhr durch die Frankfurterstraße, wo ein Milchwagen hielt. Das Pferd desselben scheute und ging durch, wobei die Deichsel des Wagens zerbrach. Die ausgesetzten Ehrenpreise wurden den Tieren der Heeren Brauereibefizer Bichler, Triebus u. Sundheim, C. Klingspor und Heinr. Herzberger zugesprochen. ** Fulda, 9. Sept. Das 4jährige Söhnchen des Stadtverordneten und Architekten Josef Friz fiel, während das Dienstmädchen die Abortgrube ausleerte, in dieselbe hinein und ertrank. | - ** Aus dem Odenwald, 9. Sept. Die Ernte, sowohl an Heu und Klee, wie in Körnerfrüchten ist, wenigstens quantitativ, sehr gut ausgefallen. Grummet vermögen die Bauern nur noch wenig in den Scheunen unterzubringen. Es wird daher stark zum Verkauf gestellt. Dem entsprechend sind die Preise niedrig. ** Frankfurt a. M., 9. September. Hier wurde schon wieder ein Attentat auf eine Prostituirte verübt. Das betreffende Frauenzimmer wurde von einem Unbekannten, mit dem sie lange in einem Hausflur in der Schnurgasse gestanden hatte, durch zwei Messerstiche in den Rücken schwer verletzt. Ja Amerika verstorbene Hessen: Newyork: Karl C. Rübsam aus Butzbach.-Winchester, Ind.: Adam Hirsch aus Groß- Gerau, 76 Jahre alt. Philadelphia, Pa.: Tabakspfeifenmacher Leonhard Nar aus Büdingen, 74 Jahre alt.- Springfield, O.: Michael Krebel aus Kilsbach, 50 Jahre alt. Marietta, O.: Frau Barbara Theuerling, 77 Jahre St. Louis, Mo.: Philipp Herwig aus Gimbsheim. Derselbe fam mit seinen Eltern anfangs der 50er Jahre nach dem St. Louis benachbarten Liverpool, wo er mehrere Jahre in den Salzwerken thätig war und wo er sich mit Maria Kitter, ebenfalls aus Gimbsheim, verehelichte. Nach etlichen Jahren zog der Verstorbene nach dem Westen, wo er nach manchen Unser diesjähriger Herbst- Pferdemarkt, der dritte seit Einführung dieser Märkte, war sehr gut beschickt. Das aufgetriebene Pferdematerial war vorzüglich. Dem Preisrichterfollegium war es deshalb eine schwere Aufgabe, von dem Besten das Beste zu wählen. Gegen 12 Uhr war der Haupthandel vorbei und was noch nicht im Kauf abgeschlossen war, wurde in den Lokalen zum Abschluß gebracht. Die Landwirte zogen gegen Mittag heimwärts; die Grummeternte muß bei dem herrlichen Wetter beendet werden und man hat da nicht Zeit zum langen Verweilen. Unsere Wirte hatten deshalb auch nicht den langen Besuch als beim lezten Frühjahrsmarkt. Nachstehend das Resultat der Prämierung: alt. 1. Reitpferde, unter dem Reiter gezeigt. 1. Reitferd des Stallmstr. Creuzburg Gießen, 30 Mt. und lobende Anerkennung. 2. Wagenschläge, paarweise zu prämiiren: 1. Paar Wagenpferde der Gebrüder LöwenthalFriedberg 1 Preis 80 Mt. - ** Obsthandel. Nach dem Wochenbericht der Centralstelle für Obstverwertung in Frankfurt a. M. gestaltete sich auch in dieser Woche vom 1. bis 6. September 1902 das Geschäft zu einem recht lebhaften. Die Angebote und Nachfragen liefen zufriedenstellend ein. Abschlüsse in Most- Nepfeln sind auch jetzt noch nicht zu verzeichnen, da die Aepfelweinproduzenten sich noch abwartend verhalten. Die Durchschnittspreise der einzelnen Obstsorten betrugen: Preißelbeeren Mt. 18-20, Mirabellen Mt. 16-18, Reineflauden Mt. 16-18, Frühzwetschen Mt. 10, Frühäpfel Mt. 9-15, Frühbirnen Mt. 8-16, Himbeeren Mt. 22, Pfirsiche Mt. 30-35 per Ctr. erfahrten sich schließlich in St. Louis dauernd niederließ und zu Wohlstand gelangte. Der Verstorbene hinterläßt eine Witwe( seine zweite Gattin), eine hochbetagte Schwester in der 1. Ward, einen Bruder in St. Louis und etliche Kinder und viele Verwandte. Ober- Jowamensieg Wilkesbarre, Pa.: Frau Katharina Müller aus Buckhardsfelden, 74 Jahre alt. Township, Pa.: Kaspar Neeb aus Helpershain, 73 3a Schwere Arbeitsschläge, paarweise zu prämtieren. 1. Baar belgische Pferde von Seligmann Salomon Weglar 80 Mt. 2. Paar braune Pferde von SimonKaufmann- Nieder- Weisel 60 Mt. 3. Paar Pferde Jahre alt. Aus Hessen und Nachbargebieten. Als Nach** Darmstadt, 9. September. bevorstehenden Rücktritt Vermutungen laut folger des Staatsministers Nothe, über dessen werden, wird Justizminister Dittmar genannt. g. Klein- Linden, 9. Sept. Die am 19. Juli 1896 hier eröffnete seleinkinderschule begeht nächsten Sonntag im Garten der Wirtschaft Mignon ihr sechstes Jahresfest. Die Verschiebung dieser Feier ist dem hier grassirenden Keuchhusten zuzuschreiben. Die Epidemie hat trotz ihrer großen Ausdehnung glücklicherweise nur 2 Opfer gefordert. Die Kleinkinderschule verfügt jetzt über einen Grundstock von nahezu 2500 Mt. ** Schotten, 8. Sept. Hier plant man den Bau einer Gewerbeschule wie in Nidda, Alsfeld, auch Mufi forgt word nettes D ftadt wu Diejeniger fanden bie energ Anderen, Besuch erh Denn am G gefchloffen, fo Bewohnern reichend zu * co Schriftfte * 5 Königl. fammeng Magiftrat diefes Der bestimmt. Collegien Summe fomie für des Dent borsteher Magifrate gegen die Sache, die Durch den Hannover ja fab mehr erz Das Königsh und dem Lar reitet und die Bundesstaate zur Ehrung ward fodann bortebern be fein gelegt fießen. fanntlich im das Feitt fleinere fre Ehrengabe Hannover ДИ geftrigen iffer errei Abonnenten ** Darmstadt. Die seitherigen Beamten der MainNeckar- Bahn hatten auf den 20. September eine Abschiedsfeier zu Ehren der mit dem 1. Oktober ds. ausscheidenden und versetzten Beamten festgesetzt und sämtliche Beamte der Main- Neckar- Bahn dazu eingeladen. Heute erschien folgende Ankündigung des Festausschusses: Die Direktion der Main- Neckar- Bahn hatte in einem Bescheid vom 7. Juli 1902 ausgesprochen:„ Rundgebungen irgend welcher Art aus Anlaß der Auflösung der Main- Neckar- Bahn sind nicht beabsichtigt." Im Gegensaze hierzu hat nunmehr die Direktion dennoch eine Abschiedsfeier und zwar ebenfalls am 20. September zu veranstalten unternommen, dabei aber die diesseits angebotene Verschmelzung beider Unternehmen abgelehnt. Unter diesen Umständen muß natürlich das unsrer= seits beabsichtigte Abschiedsfest, zu welchem alle notwendigen Vorbereitungen für würdige Ausführung in weitem Maße bereits getroffen waren, leider ausfallen. Wir benüßen diesen Anlaß, um allen lieben Kollegen ein herzliches Lebe wohl zuzurufen mit den besten Wünschen für ferneres Woglergehen. belief fich au Thatte die bis berzeichnen, u einnahme bor Bonn, ausfidtlich in treffen, um Sohnes, F Brinz wird fiefige Unive Silla wohnen Bremte jähriges lief in eine inem d en Softenauf Da die hiesige soll in dem che hergerichtet dem Hardberg von Jahren das aft der gesamten luß der Nach stzug, von den dem Festplate, Ite, zumal die ahreszeit recht der 4 obersten nisrennen mit Ballwerfen ie Breise für Die Rinder nad , wie überhaupt bttaffe getragen. Feier auf einen dafür der Sonn stehenden Gin erer Umgegend feine Eind das waren en Leute dieser der Großeltern ner dieser Orte Fest sein, mit et, werden die andelt werden. ber. Nächsten hriges Kirch ernte ist fast Den umliegenden die Kartoffeln e Quellen der Ettings in südlicher en und liefern amit bersorgt - und Kohlendheitsamt als eiten sind be Herbst in An wurde hier ein en, an den fich äumen für Mit und den um bil, das in der rsteht, fam heute efahren und fuhr gen hielt. Das bei die Deichfel Söhnchen des osef Friz fiel grube ausleerte, Die Ernte, fo nerfrüchten ift Fallen. Grummet in den Scheunen f zum Verkauf eise niedrig. Hier wurde Brostituirte ner wurde von in einem Haus: tte, durch zwei ericht der Central kt. . M. gestaltete fich eptember 1902 bal Angebote und Nach ffe in Most- epfeln Da die Aepfelwein Die Durchschnitts Preißelbeeren Mt. Lauden Mt. 16-18, 9-15, Frühbirnen fiche Mt. 30-35 er. Als Nah the, über deffe mutungen lan ttmar genannt eamten der Main September eine Ab 1. Oftober de aus tgefest und fämtliche ngeladen. Beute er fuffes: Die Diret inem Bescheid vom ngen irgend welcher 7- Neckar- Bahn find hat nunmehr die zwar ebenfalls am men, dabei aber die r Unternehmen ab natürlich das unfrer em alle notwendigen ng in weitem Ma len. Wir benüge ein herzliches Lebe ünschen für ferner Rorheim, 9. Sept. Wie in den Wingerten, so bilden gegenwärtig hierselbst für Obstpächter und Gartenbesitzer die Staare eine wahre Plage. Dieselben fliegen in solch großen Schaaren umher, daß, wo sie sich nur einmal niederlassen, dem Behang der Obstbäume ein ungeheurer Schaden zugefügt ist. ** Schlangenbad, 10. Sept. Gestern wurde dahier eine Hoch staplerin verhaftet, welche in Schwalbach längere Zeit wohnte und ohne ihre Rechnungen zu bezahlen verschwunden war. Dieselbe wohnte auch schon einige Zeit hier in einem Hotel, ohne an Bezahlung zu denken. In unserm sonst so stillen Badeorte erregte es dem Kleinen beide Hände vollständig zerfressen.| Eine auf das Geschrei des Kindes herbeieilende Frau konnte dieses nur mit großer Mühe vor dem Schweine retten. * Heidelberg. Der engere Senat der Universität Heidelberg hat die jüdische Verbindung Badenia" dauernd aufgehoben; den dagegen eingelegte Rekurs hat das badische Ministerium auf Grund eines Berichtes des Senats abgewiesen. Schon vor einem Jahr war die Korporation für ein Semester suspendiert worden, weil ihre Mitglieder gröbliche antisemitische Beleidigungen thätlich erwidert hatten. ist das Mittel jedenfalls. Man verfolgt also in Rußland genau die umgekehrten Grundsäße, wie in Frank reich, wo man einem Manne, der Vater von 31 Kindern ist, ein Denkmal sett. Hier das Mittel des Ansporns, dort die Furcht vor Strafe. Aus dem Gerichtssaal. Schöffengericht. großes Aufsehen, als die Dame nach dem Amtsgefängnis 17jährige Mezgergeselle Helmle beim Ausschlachten von Gerichtsassessor Weiß.- Heinrich V. von Rellinghausen nach Schwalbach überführt wurde. Vermischtes. * Berlin, 9. Sept. Eine öffentliche AnarchistenVersammlung, welche von der Leitung der Föderation revolutionärer Arbeiter zum Zwecke der Propaganda einberufen worden war, ist polizeilid, aufgelöst worden. * Die„ Voss. 8tg." meldet aus Hamburg: An Bord des von Kurrachee hier eingetroffenen Bremer Hansadampfers „ Neidenfels ist ein Mann der Besazung unter best ber bächtigen Krankheits- Erscheinungen erfranft. " Breslau, 9. Sept. Die Straffammer verurteilte heute ben verantwortlichen Redakteur der hiesigen Volkswacht", Stadtverordneten Julius Bruches wegen Beschimpfung einer Einrichtung der katholischen Kirche begangen durch eine Besprechung der Aachener Reliquien- Verehrung nach dem Antrage des Staatsanwalts zu 14 Tagen Gefängnis. * Ein nettes Stücklein von Bergeßlichkeit wird im „ Neuen Görl. Anz." aus der Kaisermanöver- Stadt Posen berichtet. Am Sonntag Mittag trafen plößlich die sämtlichen Musiker- und Trompeter- Corps des 5. Armeekorps, fowie sämtliche Spielleute, die am 3. September vor dem Raiser in Barade standen, im Ganzen etwa 2500 Musiker, in Boſen ein. Die Leute fragten nach ihren Quartieren, boch da wurde ihnen geantwortet, daß für sie teine Quartiere bereit gehalten seien. Die Einquartierungs- Deputation hatte zwar während der Kaisertage die Mannschaften, Unteroffiziere etc., etwa 15 000 Mann, in Duartieren untergebracht, hatte aber dabei vergessen, daß die Regimenter auch Musitforps haben. Für die Hoboisten war nicht geforgt worden. Und so entstand am Sonntag in Posen ein nettes Durcheinander. Besonders die Bewohner der Unterstadt wurden mit der plößlichen Einquartierung bedacht. Diejenigen, die schon zeitig einen Ausflug gemacht hatten, fanden Abends drei oder vier Musikanten vor der Thür, bie energisch ihr Nachtlager verlangten. Aber auch die Anderen, die während des Tages plötzlich so zahlreichen Besuch erhalten, werden nicht sonderlich erbaut gewesen sein. Denn am Sonntag sind nach der Mittagszeit die Geschäfte geschlossen, so daß es den mit der Einquartierung gesegneten Bewohnern schwer fiel, die vielen hungrigen Musiker ausreichend zu befriedigen. * Leo Tolstoi begeht in diesem Monat sein 50jähriges Schriftsteller- Jubiläum. * Hannover, 8. Sept. Die Studentenschaft der Stönigl. Hochschule zu Hannover hat die Summe zusammengebracht für eine Bismarcksäule, und der Magistrat der Residenzstadt hat nun einen Platz für dieses Denkmal in der Masch oberhalb des Stadtparks bestimmt. In der letzten Sitzung der städtischen Collegien forderte nun der Magistrat der Stadt die Summe von 26 100 Mt. für Herstellung eines Plateaus, sowie für Herstellung und gärtnerische Ausschmückung des Denkmalsplatzes. In dieser Sigung nahm Bürgerborsteher Schacke Gelegenheit, gegen die Forderung des Magistrats zu protestiren. Er sei ganz entschieden gegen die Bewilligung irgend einer Summe für eine Sache, die mit dem Namen Bismard zusammenhänge. Durch den Hof und die Hofhaltung hätte die Stadt Hannover jährlich mindestens 5 Millionen Mark Umfazz mehr erzielt. Bismarck aber vertrieb den Hof und das Königshaus, während er Bayern und Sachsen als Bundesstaaten bestehen ließ. Der Stadt Hannover und dem Lande hätte Bismarck unsägliches Elend be= reitet und die Hannoveraner hätten feine Veranlassung zur Ehrung dieses Mannes. Die geforderte Summe ward sodann gegen die Stimmen von zwei Bürgerborstehern bewilligt. Am 16. Oktober wird der Grundstein gelegt für die Bismarcksäule.- Bundes: chießen. Das 14. deutsche Bundesschießen findet befanntlich im nächsten Jahre in Hannover statt. An das Festkommitee gehen unausgesetzt größere und fleinere freiwillige Beiträge ein. Zur Beschaffung von Ehrengaben sind bis jetzt allein aus der Stadt Hannover schon über 15 000 Mark gespendet worden. * Düsseldorf, 8. September.( Ausstellung.) Am gestrigen Sonntag wurde die bisher höchste Besuchsziffer erreicht mit 87 000 Personen einschließlich der Abonnenten. Die Gesamteinnahme der Eintrittsgelder belief sich auf 48 761 Mt. Auch die Kunstausstellung hatte die bisher höchste Einnahme und Besuchsziffer zu berzeichnen, und zwar 7572 Besucher bei einer Gesamteinnahme von 4652 Mr. * Bonn, 9. September. Der Kaiser wird voraussichtlich im Laufe des nächsten Monats hier eintreffen, um der Immatrikulation seines zweiten Sohnes, Friedrich Eitel, beizuwohnen. Der Prinz wird mit dem nächsten Wintersemester die hiesige Universität beziehen und in der kaiserlichen Villa wohnen. * Bremte, 8. Sept. Heute mittag wurde ein 1/3 jähriges Kind übel zugerichtet. Das kleine Geschöpf schlief in einem Korbe liegend in der Scheune. Von einem Schweine, das zufällig hineinlief, wurden ** Aus der Pfalz. In Neustadt schnitt sich der Fleisch so unglücklich in den Unterleib, daß eine Hauptader zerschnitten wurde und der Unglückliche alsbald in Folge Verblutung verstarb. * Wien, 9. Sept. Aus Anlaß der Eröffnung des hiesigen Arbeiterheims veranstalteten die Sozialisten gestern eine Lassale- Feier, welche einen würdigen Verlauf nahm. Der Abgeordnete Schuhmacher hielt die Festrede. hier tagende deutsche Philatelisten- Tag bestimmte Pforzheim als Ort des nächstjährigen Kongresses. - Der Wie aus Wien gemeldet wird, wurde am 8. Sept. früh die seit drei Wochen vermißte Russin Elise Diblpow am Achensee aufgefunden. Die Leiche war entkleidet, doch lagen die Kleider und das übrige Eigentum der Todten daneben. Cin Arm und beide Beine scheinen gebrochen zu sein. * Semlin, 9. Sept. Dem Redakteur eines in Belgrad erscheinenden Blattes wurde der Aufenthalt in Semlin für immer verboten. * Saloniki, 9. Sept. Bei der im hiesigen MilitärHospital stattgefundenen Aerzte- Sizung wurde der Chefarzt des Militär- Spitals Dr. Mosin- Bei von dem Chefarzt des 3. Armee- Corps Skender- Pascha fälschlich bezichtigt und strasweise in das Militär- Hospital von Ueskueb verseẞt, und zwar weil aus dem Spital zwei Sträflinge entflohen waren. Der peinliche Vorfall erregt hier großes Aufsehen. * London, 9. Sept. Die heutigen Morgenblätter berichten über eine Maſſenvergiftung, in Berby. Mehrere hundert Personen erkrankten. Zwei sind bereits gestorben, viele schweben in Lebensgefahr. Die Vergiftung erfolgte infolge Genusses schlechten Bieres. * Schon wieder ein spanisches Dorf an die Luft gesetzt. Man schreibt den„ M. N. N." aus Madrid: Vor einigen Wochen ließ der Feudalherr von Stompocerrado sämtliche Einwohner des Dorfes auf die Straße seßen und strich damit ein ganzes Gemeinde wesen weg. Da dies in aller Ruhe vor sich ging und die 161 Personen noch heute obdachslos herumstrolchen, scheint das lehrreiche Beiſpiel des genannten Feudalherrn Schule zu machen. So wurden soeben sämtliche Bewohner des Dorfes Illan de Vacas( Provinz Toledo), welche 114 Seelen ausmachen, auf Antrag des Grund- und Hauseigentümers an die Luft gesetzt und können jetzt betteln gehen. Die Presse protestiert im Namen der Humanität gegen dieses Zwangsver fahren, gegen das sich vom Standpunkt des geschriebenen Rechtes aus nichts einzuwenden läßt. Aber bis zu einer eingehenden Kritik der spanischen Agrarverhältnisse und der entsetzlichen Latifundienwirtschaft ist noch ein sehr weiter Weg, den bisher Niemand zu beschreiten wagt. Armes Spanien! * San Sebastian, 9. Sept. Ein Erdstoß wird aus ist aus den Ufern getreten. Auch in Giudad Real wurden Sufalu in der Provinz Navarra gemeldet. Der Fluß Jaon heftige Erdstöße begleitet von starkem unterirdischem Donner verspürt. * New- York, 9. Sept. Aus St. Vinzent wird gemeldet: Der Fluß Rebaca zeigt noch immer einen brennenden Strom ron vier bis fünf Meter Breite. Ungeheure Brandwolfen lagern über der Insel. Das Festland hat durch die Der SouLava- Ergüsie bedeutend an Umfang gewonnen. friere hat sich deutlich gesenkt. Das Aussehen des Kraters ist völlig verändert. In der Nacht zum 4. de. ist ein schweres Gewitter begleitet von starkem unterirdischen Getöse niedergegangen. ** Wie viel Tiere giebt es! Die Wissenschaft kennt und nennt etwa 400,000 Arten Tiere, während sie knapp 150,000 Pflanzensorten aufzuzählen vermag, und zwar liefert die Insektenwelt allein ungefähr 280,000 Arten; 120,000 Käfer, 50,000 Schmetterlinge, 38,000 Hautflügler 2c.; Bögel fennt man 13,000 Arten, Fische 12,000, Reptilen 8200, wovon 1640 Schlangen( ungefähr 300 giftige). Weiter kennt man 1300 Amphibienarten, 20,000 Spinnen, Mollusken, 8000 Würmer 2c. Das Berliner naturwissenschaftliche Museum besißt eine Sammlung von 20,000 Tierarten, die durch 180,000 Exemplare repräsentiert werden. * Rom, 9. Sept. In Kandela kam es zwischen Streifenden Bauern und der Gendarmerie sowie Militär zu einem blutigen Zusammenstoß. Die erbitterten Bauern griffen das Militär energisch an, welches schließlich von der Schußwaffe Gebrauch machte. Fünf Bauern wurden getötet und zahlreiche verwundet. Auch auf Seiten des Militärs gab es eine Reihe von Verletzungen. Ein Wachtmeister wurde tötlich verlegt. Erst nachdem mehrere Kompagnien Infanterie und 150 Gendarmen zur Verstärkung eintrafen, gelang es die Ruhe wieder herzustellen und mehrere Verhaftungen vorzunehmen. Ein Beamter des Ministeriums des Innern hat sich nach Kandela begeben, um die Untersuchung einzuleiten. * Drastisches Mittel. Russische Blätter erzählen: Der Hetmann der Stanza Shilinskaje im Kreise Nertschinsk kam auf die Idee, das Geschlecht der in seinem Dorfe geborenen Kinder zu„ reguliren". Um die Vermehrung der männlichen Bevölkerung besorgt, gab er den Befehl, jedes Mal, wenn ein Mädchen geboren werde, dem Vater eine Tracht Prügel zu verabfolgen. Ob damit ein Erfolg im Sinne des verstorbenen Prof. Schenk erzielt wurde, wird nicht gemeldet, aber drastisch Gießen, 9. September. Vorsitzender ist Gerichtsassessor Schmidt, Schöffen die Weigel von Garbenteich. Vertreter der Amtsanwaltschaft Herrn Ludwig Wagner II. von Großenlinden und Joh. stand wegen Verunreinigung der Straße in Anklage. Er hat deßhalb schon gar oft Strafe erlitten, diesmal erhält er 4 Wochen Haft; der Amtsanwalt hatte 6 Wochen beantragt. gehen gegen§ 360, X. zu 3 Mart verurteilt. Der Taglöhner D. aus Reiskirchen wird wegen Vergenieur H. aus Gießen ist angeklagt, mit einem Feuergewehr Der Inderart, daß Schrotkörner in den Garten des Gymnasialin der Nähe von Wohnhäusern geschossen zu haben und zwar Lehrers Dr. Röſe geflogen seien. Obwohl die Staatsbehörde nur eine Geldstrafe von 1 Mart beantragt hatte, erhält er mehrfach vorbestrafte Taglöhner Wilhelm Sch in Gießen ist doch eine solche von 10 Mark ev. 2 Tage Haft.- Der angeflagt, in das befriedete Besitztum eines hiesigen Kohlenhändlers eingedrungen zu sein, und dabei sich der SachHausthür und danach eine Stubenthür erbrochen hat. Er beschädigung insofern schuldig gemacht zu haben, als er die wird wegen des ersten Delifts freigesprochen, weil er, wie bei der er aus und eingeht. Wegen des zweiten Delifts das Gericht sich überzeugt, dort seine Geliebte wohnen hat, erhält er 2 Wochen Gefängnis, da die Stubenthüre dem Kohlenhändler und nicht der Geliebten gehört. Der Schreinergeselle H. von Großenbused erhält wegen Diebstahl 10 Tage Gefängnis. Friedrich F. aus Großenlinden wird wegen Sachbeschädigung freigesprochen. - Architekt Grünig und Restaurateur Brunner hatten Be rufung eingelegt gegen Strafmandate von je 10 Mt. Der Thatbestand war furz folgender:„ Br. errichtete an der Löberstraße zu Gießen ein Belt zum Wirtschaftsbetrieb und Arbeiten in der Amtsstube der Baupolizei vorschriftsmäßig will Gr. die erforderliche Anzeige 4 Wochen vor Beginn der erstattet haben. Beuge Goebel als stellvertretender Stadtbaumeister, der auch die Strafanzeige erstattet hat, bestreitet Beginn der Arbeiten stattfand, nicht als Anzeige auf. Amtsdies. Er faßt das Gespräch mit Gr., das 4 Wochen vor sie die Errichtung eines Beltes nicht als genehmigungsanwalt und Gericht sind gegenseitiger Ansicht, auch halten oder anzeigepflichtig. Beide Angeklagte werden daher freigesprochen und der Staatskasse die stosten auferlegt. Neueste Nachrichten. Berlin, 10. Sept. Nach einem Telegramm aus Posen wurde Graf Theodor Boltowski, Bizepräsident des Bosener Provinziallandtages und königlicher Kammerherr seiner Kammerherrnwürde enthoben, weil er erklärt hatte, an den Kaisertagen in Bosen nicht teilzunehmen. Aus Gotha wird telegraphiert: In Linderbach bei Weimar wurde ein Soldat vom 94. Infanterie- Regiment von 6 Strolchen überfallen und ermordet. Mörder sind flüchtig. Die Washington, 10. Sept. Der amerikanische Gesandte in Haiti berichtet telegraphisch, daß während der Vernichtung des Kanonenbootes Crete a Pierrot durch den Panther zwei Offiziere, sowie der Admiral Killids ertrunken sind. 11 Der Nutzen des Annoncierens wird immer noch von diesem und jenem Geschäftsmann bestritten und doch fönnte sich jeder leicht von dem Erfolg des Zeitungs- Inserats überzeugen, wenn wenn er nur die Vorgänge im Haushalt bei der Besorgung zum Einkäufen beobachtet. Wie oft heißt es bei dieser Gelegenheit: Was hat der oder jener Kaufmann annonciert?" oder„ Bei wem erhält man dies oder das?" Die Folge solcher Erörterungen, die tagtäglich in der Familie gemacht werden, ist stets, daß die Zeitung zu Rate gezogen wird; in 99 von 100 Fällen wird dann bei dem Geschäftsmann gekauft, der seine Firma in Erinnerung bringt und zwar werden meistens nicht nur die betr. Artikel, die annonciert waren, gekauft, sondern die übrigen Einfäufe werden ebenfalls bei dem inserierenden Kaufmann besorgt, eine Erfahrung, die täglich ihre Bestätigung finden. Dr. Fernest'sche Lebens- Essenz. Bestandteile: Man bigertere 100 Biter 30%, Spiritus mit 3,6 Ko. Rhabarber, 1,5 Ko. Bitwerwurzel, 2,8 Ko. Enzian, 250 gr Ammoniatgummt, 250 gr Bärchenschwamm, 1,250 Ko. Sagrabarinbe 2,6 Ko.Zheriae ohne Opium, 1 Ko. Aloe 14 Eg. lang, preffe aus u. filtriere Flaschen, die auf der roten Umhüllung nicht obige belbe Schußmarten tragen, find nicht die echten, seit langen Jahren bekannten und berühmten Bräparate der Firma C. Büd in Colberg, man weise solche Nach. ahmungen entschieden zurüd. Preis pro Flasche M. 0.50, 1.00, 1.50 u. 3.00. 435 f do Steins Garten. Donnerstag den 11. September Großes Konzert und Brillant- Feuerwerk. da Anfang abends 8 Uhr. Bier im Glas. Neu! Neu! Ein Führer zum Wohlstand für Jedermann Das Buch Entree 40 Pfg. d Neu! 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