Nr. 261. Erstes Blatt. Abonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährlich Mr. 150. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) Oberbeffische Zeitschrift für Landwirtschaft, Obft- und Gartenbau, sowie die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Samstag, den 8. November 1902. Gießener 11. Jahrgang. Insertionsprei 8: Die einspaltige Petitzeile für Gießen wie ganz Oberbeffen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Pig. fonft 15 Pfg.; Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg. Postzeitungsliste No. 3032. Redaktion und Erpedition: Gießen Neuenweg 28. Fernsprechanschluß Nr, 362. Neueste Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großherzoglichen Bürgermeisterei Gießen. Giessener Cagesneuigkeiten. [ Pribattelegramme] * Ueber die heute stattgefundenen Landtags: wahlen liegen folgende Resultate vor: ** Bei der heutigen Landtagswahl wurde der bisberige Landtagsabgeordnete der vereinigten Freisinnigen und Nationalliberalen, Stadtv. Justizrat Dr. Gutfleisch wiedergewählt. § Grünberg, 8. November. Bei der heute stattgefundenen Landtagswahl erhielt der antisemitische Kandidat Otto Hirschel- Offenbach 17, der Gegen fandidat Kaufmann Moll 16 Stimmen. ** Schotten, 7. Nov. Im hiesigen Landtagswahl freis wurde der bisherige Abgeordnete Bürgermeister Weidner wiedergewählt. ** Darmstadt, 8. November. Die Kandidaten der sozialdemokratisch- freisinnigen Vereinigung, Langen bach u. Seng wurden mit großer Majorität gewählt. ** Groß- Umstadt, 8. November. Der antisemitische Kandidat Landwirt auf erhielt 22 Stimmen, während der Zentrumskandidat Uebel mit 16 Stimmen zufrieden sein mußte. ** Groß- Gerau. Bei der heutigen Landtagswahl wurde Bürgermeister Sensfelder- Büttelborn wieder gewählt. ** Erbach. Hier wurde der seitherige Abg. 2ang wiedergewählt. Provinzial- Ausschuß. Am 12. Nov., Vormittags 8.30 Uhr, findet im Regierungsgebäude hierselbst eine öffentliche Sigung des Provinzial- Ausschusses mit folgender Tagesordnung statt: 1. Met nigung der Eifa; Rekurs des Joh. Böttcher- Eudorf gegen einen Polizeibefehl des Großh. Kreisamts Alsfeld. 2. Verkauf von Gelände seitens der Gemeinde Rirfeld( Kr. Schotten) an Heinrich Hedrich'sche Eheleute daselbst. 3. Enteignung von Gelände der Ferdinand Gail'schen Erben in Gießen zum Zwecke der Errichtung der Veterinär- medizinischen Universitäts- Neubauten. Die nächste öffentliche Sitzung des Kreisausschusses findet am 15. November vormittags im Regierungsgebäude statt. Auf der Tagesordnung steht: Das Faselvieh in der Gemeinde Saafen. 23] Dr. Rumseys Patient. Noman von Dr. Halifax und T. L. Meade. Autorisierte Bearbeitung von C. Weßner. ( Nachbruck verboten.) ,, Sie sind wirklich frank genug, lieber Baron, um einen Arzt fonsultieren zu müssen," sagte er. Sie hätten das längst thun sollen. Ich will Ihr Arzt sein, Audrey. Von diesem Augenblick an betrachten Sie sich, bitte, als meinen Patienten." Wenn Sie in der That etwas für mich thun könnten, würde ich herzlich froh sein froh, nein, das ist zu viel gesagt; denn ich bin eines solchen Gefühls nicht mehr fähig. Aber ich glaube recht zu handeln, wenn ich mich in Ihre Hände gäbe. Was raten Sie mir also?" Vorläufig fann ich Ihnen noch keinen Rat erteilen, erst muß ich flarer sehen. Meine gegenwärtige Ansicht ist einfach die, daß Sie das bedauernswerte Opfer einer bereits weit vorgeschrittenen Nervenzerrüttung sind. Sie haben solange über das in Ihrer Familie erbliche Verhängnis nachgegrübelt, bis sich die Ueberzeugung in Ihnen festgesezt hat, selbst eine Beute derselben zu fein. Sie haben aber dabei vergessen, daß das hauptsächlichste Symptom für das Unglück denn ein Unglück ist und bleibt diese erbliche Belastung bei Ihnen nicht vorhanden ist. Es sind Ihnen doch bis iezt noch feine wichtigen Thatsachen aus dem Gedächtnis entschwunden?" " Wichtige nicht, nur eins", sagte Audrey langfam, es flingt so lächerlich, wenn ich es erwähne, aber es peinigt mich mausgesetzt. In der Nacht vor meiner Verlobung mit Margarete fand auf der Ebene von Salisbury ein Mord statt. An jenem Abend verlor ich einen Spazierſtock, der mir von meinen vielen, vielen Stöcken der liebste war." " Ihre Frau Gemahlin erzählte mir schon, daß Sie sich um Diese Kleinigkeit den Kopf zerbrechen", fiel Dr. Rumsey ein. Sie müssen diese Geschichte ein für allemal aus Ihren Gedanken verpannen. Daß Sie etwas so Geringfügiges vergessen, hat absolut nichts zu bedeuten." Meinen Sie? Und dennoch hat sich diese geringfügige Sache fozusagen in mein Hirn eingefreffen, ich komme nicht davon los." Geben Sie sich Mühe, nicht mehr daran zu denken. Wenn diefer Gedanke wiederkommt, fo erinnern Sie sich daran, daß ich, Deffen Spezialität das Studium und die Behandlung von Gehirnfrankheiten ist, die Sache für absolut nichtssagend halte." " Danke, ich werde es versuchen." Thun Sie es. Und nun weiter. Sie schlafen schlecht." ** Durch Anschlag am schwarzen Brett teilt der Rektor der Landesuniversität der Studentenschaft mit, daß der zu Ehren des Herrn Prof. Dr. P. Drude stattfindende Fackelzug mit darauffolgendem Kommers in Steins Garten nicht Dienstag, sondern Donnerstag, den 13. November stattfindet. Die keiner Korporation angehörenden Studenten, die an der Ehrung teilzunehmen gedenken, werden ersucht, ihre Namen spätestens bis nächsten Montag in einer bei dem Hausverwalter der Universität ausliegenden Liste einzutragen. ** Im Laden der Kunst- und Handelsgärtnerei Karl Becker, Seltersweg, steht das Trauerarrangement für die verstorbene Gräfin Anna von Görtz- Schlitz, bestehend aus Palmen und Rosen, zur Ansicht aus. Gewidmet ist es von den Patronatsgeistlichen. Morgen wird es nach seinem Bestimmungsorte gebracht. aus. ** Das Promenaden Konzert fällt morgen ** Die Contentia eröffnet heute Abend auf der Schönen Aussicht" ihr Zimmerschießen. Freunde dieses Sports fönnen dabei in Verbindung mit der Gemütlichkeit, welche dabei gepflegt wird, ihre Treffsicherheit üben. ** Es dürfte vielen unserer Leser eine erfreuliche Mitteilung sein, daß endlich einmal das Mechanische Theater von H. Pottharft hier wieder eintrifft; wir werden später eingehender berichten. Aus dem Gerichtssaal. Gießen, 7. November. Landgericht. und Gastwirt Jean Blankenhorn von Bad- Nauheim wegen Heute verurteilte unsere Straffammer den Weinhändler Bergehens gegen das Schaumwein- Steuergesetz vom Mai 1902 zu einer Geldstrafe von 260 Mt. und sprach die Einziehung von 130 Flaschen Champagner aus. Der Angeklagte war geständig, an mehrere Kunden gegen Ende Juni d. Is., von denen einer überhaupt nichts bestellt hatte, im Ganzen 130 Flaschen Champagner mehr geliefert zu haben, als diese bestellt hatten, lediglich zu dem Zweck, um die am 1. Juli fällige Steuer von pro Flasche 50 Pfg. zu sparen. Der Angeklagte will die Absicht gehabt haben, den nicht verzollten Schaumwein später wieder zurück zu nehmen. Die Abnehmer des Weinhändlers Blankenhorn saßen wegen Beihilfe auf der Anklagebant, sie wurden aber freigesprochen. " Ich?" Audrey zog die Brauen dicht zusammen." Ich weiß wirklich nichts davon " ,, Und dennoch ist dem so. Ihre Gattin sagte es mir. Bei Ihrem Gesundheitszustand ist es aber unbedingt erforderlich, daß Sie gut schlafen." " Mir ist immer so schwer, so dumpf im Kopfe, wenn ich zu Bett gehe", erwiderte der Baron." Daß ich aber so schlecht schlafen soll wie fann Margarete das mir meinen?" Nun, vielleicht hat Ihre Frau Gemahlin in ihrer Besorgnis um Sie übertrieben. Ich möchte aber nicht unerwähnt lassen, daß ihre Schilderung, wie Sie Ihre Nächte verbringen, mir Be denken eingeflößt hat. Es wäre mir daher sehr lieb, wenn ich eine Nacht bei Ihnen zubringen dürfte." " Was meinen Sie nur?" " Gehen Sie heute abend mit zu mir, lieber Freund", sagte Dr. Rumsey in gütigem Tone, indem er Audrey die Hand auf die Schulter legte, wir wollen diese Nacht zusammen bleiben. Wollen Sie?" " Ihr Anfinnen überrascht mich in hohem Maße. Aber- aber ich glaube, Sie meinen es gut mit mir. Gut, ich fomme mit!" Bei diesen Worten zog er die Klingel. Als eine Dienerin erschien, schichte er sie mit einer Botschaft zur Baronin. Wenige Augenblicke später erschien die junge, schöne Frau im Salon. Ihr edles Antlig, das den Stempel regen Seelenlebens und geistiger Frische trug, bildete einen seltsamen Kontrast zu Audreys fraftloser, entnervter Erscheinung. Er ging ihr entgegen und legte die Hand auf ihre Schulter. " Du hast schöne Geschichten von mir erzählt, Maggie", begann er. Du sprachst von Dingen, von denen ich selber nichts weiß von meinen ruhelosen, schlechten Nächten." - " " Sie sind auch sehr, sehr schlecht und beängstigend, Robert", versetzte sie. Und ich weiß nichts, garnichts davon!" " Ich wünschte. Du könntest Dich daran erinnern." " Soeben habe ich Ihrem Gatten einen Vorschlag gemacht", fiel jezt Dr. Rumsey ein. Und ich bin froh, daß er damit einverstanden ist. Ich werde ihn Ihnen heute entführen, gnädige Frau. Er soll die Nacht bei mir zubringen. Ich werde sorgsam über ihn wachen. Wenn er eine schlechte Nacht verlebt, so bin ich zugegen und Zeuge deffen, was ihn quält. Nun gehen Sie, bitte, auch gleich zu Bett, und pflegen Sie der Ruhe, derer Sie so sehr bedürfen." Margarete versuchte zu lächeln, aber ihre Lippen zuckten leiſe In tiefem Schmerz, und die schönen, dunklen Augen füllten sich Schöffengericht. - Den Vorsitz führt Amtsgerichtsrat Gebhardt. Als Schöffen fungieren Konrad Karl Velten von Lang- Göns und Peter Damm von Leihgestern. Die Staatsanwaltschaft wird vertreten durch Amtsanwalt Weiß. Es kommt zunächst zum Aufruf die Strafsache gegen den Hausburschen Martin Bastian zu Gießen wegen Unterschlagung. Der Schußmann, welcher den Angeklagten hatte vorführen sollen, meldet, daß derselbe beim Infanterie- Regiment Nr. 115 diene. Die Verhandlung wird vertagt. dorf a. d. Lahn hatten Einspruch gegen Strafbefehle wegen Zehn junge Burschen von AllenRuhestörung erhoben. Sie bestreiten heute, ruheſtörenden Lärm verübt zu haben. Durch die Beweisaufnahme überbrei Tage Haft. Die Angeklagten werden mangels ausführt, erhält Philipp Luh eine Geldstrafe von 8 Mt., event. reichenden Beweises freigesprochen. Sodann erscheinen auf der Anklagebant der Schlosser Karl Fehl, Installateur Georg Winnecker, Lehrling Julius Spenner, sowie Schlosser Ludwig Klöß, alle von Gießen. Der fünfte Angeklagte, Installateur Karl Gregorius hat sein Ausbleiben entschuldigt. Sie sind angeklagt wegen Ruheftörung und Verübung groben Unfugs sowie der Sachbeschädigung, begangen in der Nacht vom 4. bis 5. Oftober 1902. Winnecker ließ die Nachtschelle einer Hebamme nicht in Ruhe und sämtliche Angeklagte zerstörten zur Sicherheit von Passanten aufgehängte Laternen, löschten auch solche. Ebenso wurde eine Fensterscheibe eingeworfen mit abgebrochenen Spigen von eisernem Gegitter. Im großen Ganzen sind die Angeklagten geständig und versuchen ihre nächtliche Wanderung mit Trunkenheit zu entschuldigen. Der angerichtete Schaden beträgt etwa 120 Mt., den Spenner zum Teil ersetzt hat. Der Vertreter der Staatsanwaltschaft beantragt wegen der Ruheftörung und des Unfugs gegen jeden Angeklagten eine Haftstrafe von 10 Tagen und wegen der Sachbeschädigung Gefängnisstrafen von 3 Monaten 1 Woche gegen Fehl, 2 Monaten gegen Winnecker, 2 Monaten 10 Tagen gegen Spenner und 2 Monaten gegen Klös; gegen Winnecker weitere 10 Tage Haft wegen des Auslöschens von Laternen. Spenners Verteidiger beantragt bezüglich seines Klienten Erkennung von Geldstrafen. Vorstrafen hat nur Fehl erlitten. Das Urteil lautet gegen Fehl auf 15 Mr. Geldstrafe event. 5 Tage Haft, sowie 10 Wochen Gefängnis, gegen Winnecker auf 25 Mt. Geldstrafe, event. 1 Woche Haft, sowie 5 Wochen Gefängnis; gegen Spenner und Klöß auch je 15 Mt. Geldstrafe, event. 5 Tage Haft, sowie je 5 Wochen Gefängnis. Ferner werden die Angeklagten mit den Kosten belastet unter Solidarhaft für die Auslagen. Bezüglich des Gregorius wird die Verhand- mit Thränen. Dr. Rumsey bemerkte es, der Baron nahm keine Notiz davon er starrte wieder ins Leere, wie es immer und immer seine Gewohnheit war. Einige Minuten später verließ er mit Dr. Rumsey zusammen das Zimmer. Margarete faltete andächtig die Hände, als die Thür sich hinter ihnen schloß; dann barg sie das Antlik in die kleinen, marmorweißen Hände und weinte leise vor sich hin. Etwa eine Viertelstunde später schloß Dr. Rumsey seine eigene Hausthür auf. „ Es ist schon spät", sagte er zu Robert von Audrey.„ Um diese Zeit pflege ich noch einen fleinen Imbiß zu nehmen, er wird meiner schon harren. Kommen Sie, trinken Sie noch ein Glas Wein mit mir." Audrey murmelte eine Erwiderung. Die beiden Herren traten in das Speisezimmer des Arztes und nahmen an dem bereits gedeckten Tische Plak. Ohne es sich merken zu laffen, beobachtete Dr. Rumsey seinen Gast und nahm mit großer Befriedigung wahr, daß dieser den Speisen tüchtig zusprach. Während de fleinen Mahles plauderte der Arzt lebhaft, und der Baron antwortete einfilbig, manchmal auch garnicht. Dr. Rumsey nahm jedoch hiervon keine Notiz. Als das Mahl beendet war, erhob sich Dr. Rumsey. " " Ich werde Sie jetzt in Ihr Schlafzimmer führen", sagte er. Sehr freundlich", versezte der Baron gleichgiltig. Die ganze Geschichte fommt mir höchft sonderbar vor. Ich begreife garnicht, weshalb ich eigentlich in Ihrem Hause schlafen soll." Sie schlafen hier als mein Batient. Ich werde bei Ihnen wachen." Sie machen? Das kann ich nicht zugeben, Doktor!" " Keinen Widerspruch, wenn ich bitten darf, lieber Baron. Erschöpfen Sie fich nur nicht in Dantesbezeugungen. Ihr Fall flößt mir das höchste Interesse ein, und ich werde feineswegs bereuen, meinem Schlafe die paar Stunden gestohlen zu haben." Audrey murmelte abermals etwas. Dann gingen sie beide hinauf. Rumsey hatte bereits vorher Auftrag gegeben, ein Bett zurechtzumachen. Ein luftig brennendes Feuer im Kamin und elektrisches Licht machten den Raum äußerst behaglich. Das Bett stand in einem Alfoven, welcher eine Art Nische des Bimmers bildete. Vor dem Stamin stand ein bequemer Lehnstuhl, ein kleiner Tisch mit einer verschleierten Lampe und mehreren Büchern. " Für mich?" fragte der Baron, auf die Bücher deutend. Ich mache mir garnichts aus Büchern, Doftor. In den legten Monaten hat es mich sogar größte Mühe getoftet, meine Gedanken auf das zu fonzentrieren, was ich las. Selbst das interessanteste, spannendste Buch vermag meine Aufmerksamkeit nicht mehr zu feifeln." jedes Familienmitglied wie seinen Bruder oder seine Fremde. er wurde vertraut mit ihnen, und doch blieben es ihm Schwester tennen, und doch waren es immer dieselben, milienleben, in Es war tvie milie entstammte, welche als ein Muster gelten fonnte. er ein folches nicht kannte, obgleich auch er einer FaDas er mit hineingezogen wurde, ein überaus glückliches, harmonisches FaIch gehe rerin." nen Seiten fonnte Ring nicht befremben der persönlichen Daß ein siebenjähriges Kind nicht schulpflichtig ist, in feine Schule, Mutter ist meine England genießt, Es ist dies eine der schöihre Kinder selbst unerst vor einer Kommission eine terrichten tönnen, wozu der Vater oder die Mutter aber Elterheiten, welche man in abzulegen hat, gen, wollte wagt und ia daß man es gar nicht zu fragen Ich und wir konnten nichts mehr so gerne hier bei dir bleiben, auch Clarence ihr doch nicht übel nehmen tann. zum zweitenmale wollte es, aber Missis Corner sagte en machen. Nun, sehr achtbare, wohlhabende Familie sein, ich habe schon einige Erkundigungen über sie eingezogen guh bei Dr. ich glaube, du bist hier in guten Sänden, es soll eine es sei nicht nötig, Mädchen hat nicht wickelt hat?" ob fich Ein Liebesroman! Georges zuckte die Achseln. sich aus ihrem Unglück ein Liebesroman ent jedenfalls verheiratet, und wer weiß, Geschichte spielt, war base mädchen, Oberst hatte Einfluß, und zur Zeit, da diese traurige war ohne Boet, unverbesserlicher Poet! wenn auch jungen ربر نود ان نور e e น 92326RONITA DUTTOREROSU 11 FREER r h te n δι δι RECURSOS a be in hi BEGEGNEREISTERTENT to re br be ge นา ce 01 se St tr ta ge bi To lung ausgefeßt. Konditor August Franz von Wezlar, der wegen Körperverlegung angeklagt ist und in berechtigter Notwehr gehandelt haben will, wird durch die Beweis aufnahme eines Besseren belehrt. Er erhält 25 Mt. Geldstrafe event. 5 Tage Gefängnis und darf die Kosten tragen. Den Schluß bildeten drei Privatklagen wegen Beleidigung. Die nächste Sigung findet am 14. November 1902 statt. Aus Hessen und nachbargebieten. ** Unter- Seibertenrod, 8. November. Vollendet ist die vor einigen Monaten begonnene äußere Reſtaurierung unserer Kirche. Doch auch das Innere zeigt ein prächtiges Bild. Namentlich ist es die neue Orgel mit ihren vollen ergreifenden Tönen, erbaut von Herrn Bernhard- Gambach. ** Alsfeld, 7. Nov. Am verg. Dienstag hat die Landwirtschaftliche Winterschule mit einer Schülerzahl bon 40 jungen Leuten ihr Wintersemester begonnen. Von den Besuchern stammen 27 aus dem Kreise Alsfeld, 6 aus Lauterbach, 2 aus Schotten, 3 aus Gießen und 2 aus Ziegenhain. ** Elbenrod, 6. Nov. Einen traurigen Abschluß konnte die hiesige Stirchweih nehmen. Im Tanzsaal stürzte plötzlich die große Petroleumlampe von der Decke, im Augenblick eine Feuersäule emporsendend. Trotz einer gerade eingetretenen Tanzpause erhielt ein junger Bursche erhebliche Brandwunden, sodaß ärztliche Hilfe nötig war. ** Eifa, 6. Nov. Ein hiesiger Einwohner bemerkte um die Zeit des Kirchweihfestes den Verlust eines Hammels seiner Heerde. Natürlich nur aus wissen schaftlichem Interesse schloß sich der GendarmerieWachtmeister Ebert den Nachforschungen an und richtig der Hammel war unter die Mörder gefallen. Die Ueberreste der Obduktion fand man vergraben. Die ganze Heerde schrie nach Rache für den Gefallenen. Sie wird ihnen werden: das Fleisch des fetten Hammels soll Verdauungsbeschwerden verursacht haben. ** Büßfeld, 7. November. Heinrich Heß 5. ist zum Bürgermeister der Gemeinde Büßfeld gewählt und bestätigt worden. ** Eudorf, 7. November. Paul Heinrich Korell wurde als Wiesenvorstandsmitglied für die Gemeinde Eudorf eidlich verpflichtet. ** Von der Lahn. Eine Versammlung des Bundes der Landwirte wird am 16. d. Mts. zu Nassau stattfinden. Es werden Dr. Hahn aus Berlin und Reichstagsabgeordneter Luke sprechen. ** Im Wahlkreis Wetzlar- Altenkirchen stellen für die tommende Reichstagswahl die Sozialdemokraten wieder den Genossen August Bebel als Kandidaten auf. § Aus dem Kreise Wetzlar. Unsere Leser vom Lande dürfte es gewiß interessieren, zu erfahren, in welcher Weise der Kreisausschuß aufs neue den Landwirten entgegengekommen ist. Bekanntlich hatte die Schülerzahl der landwirtschaftlichen Winterschule sehr abgenommen, wurde die selbe doch im vorigen Winter nur von 10 Schülern besucht. Es waren diese Besucher seither meistens aus den benach barten Orten von Wezlar. Sie vermochten mit geringen Kosten die Vorteile der Schule genießen, indem sie täglich nach Hause gehen konnten. Um nun auch weniger bemittelten Landwirten den Besuch der Anstalt möglich zu machen, sollen solche Schüler jetzt einen Buschuß aus Kreismitteln erhalten. Die Wirkung davon war, daß bei der Eröffnung 22 Schüler erschienen waren. ** Frankfurt a. M, 7. November. Gestern Nacht wurde in das Komptoir der Kolonial- Importfirma Baer Goldschmidt, Weiherstr. 1 eingebrochen. 1400 Marf bares Geld wurden aus einer Kassette entwendet. ** Frankfurt und Mainz. Außer der Strecke Hatters heim- Oberlahnstein soll die Eisenbahndirektion Frankfurt a. M. auch noch einen großen Teil der Lahnbahn, nämlich die Strecke Niederlahnstein Limburg an die Direktion Mainz abtreten. ** Hanau, 7. Nov. Die Generalversammlung der Hofbierbrauerei Hanau A.-G., vorm. Gg. Koch beschloß die Verteilung einer Dividende von 4 Proz.( wie im Vorjahr). Der Bierverkauf hat sich um 344 Hektoliter ( i. V. 35310 Hektoliter) gehoben. Gelder sind von den Verwandten des Angeklagten| die Rechte doch einmal solche Beschlüsse fassen. Sie thue ersetzt worden. damit ein gutes Werk.( Lebhafter Beifall links, Lachen rechts) ** Oberursel, 7. November. Heute Mittag hat sich auf dem Wege von Oberhöchstadt hierher ein junger Mann im Alter von ungefähr 20 Jahren erschossen. Der Selbstmörder gehört dem Anschein nach den bessern Ständen an. Bevor er zur That schritt, hatte er das Hemd ausgezogen und den Rock angezogen. ** Hanau, 6. Novbr. Vor dem Sch wurgericht stand heute der Amtsgerichtssekretär Emil Stud mann von Bergen bei Frankfurt a. M. unter der Anklage, in den Jahren 1901 und 1902 ca. 6000 Mr. amtliche Gelder unterschlagen und die Bücher gefälscht zu haben. Stuckmaun, der verheiratet und Vater dreier Kinder ist, ergriff am 9. Juli 1. Js., als eine Bücher revision vorgenommen werden sollte, die Flucht, und zwar in Begleitung eines Mädchens aus Frankfurt. Seine Verhaftung erfolgte bald danach in München. Der Angeklagte wurde während seiner Untersuchungshaft auf seinen Geisteszustand untersucht. Zwar hat der Sachverständige keinerlei geistigen Defekt bei St. finden können, da aber während der Verhandlung einige bezügliche Thatsachen festgestellt wurden, die dem Arzte vorher nicht bekannt waren, so beantragte er auf Anregung des Verteidigers Dr. Osius die Ueberweisung des Angeklagten an die Irrenklinik zu Marburg auf sechs Wochen zwecks Beobachtung seines Geisteszustands. Das Gericht beschloß demgemäß. Die unterschlagenen ** Wiesbaden, 7. Nov. In der Gemarkung AuPhilipp Braun von 2 vermummten Wilddieben überringen wurde der dortige Feldhüter und Jagdaufseher fallen und mit Schlagringen fürchterlich zugerichtet. Jagdpächter, Bauunternehmer Stamm aus Wiesbaden, Dann nahmen die Wilderer, auf deren Ergreifung der eine Belohnung von 200 Mt. ausgesetzt hat, ihrem im Dunkel der Nacht. Der Ueberfallene liegt schwer Opfer Gewehr und Dienstmüße ab und verschwanden frank darnieder. der Bauersfrau Böhmer ein Horn in den Leib, daß die ** Aus Franken, 5. Nov. In Reuth stieß eine Kub Frau alsbald starb. Deutscher Reichstag. ( 211. Sigung vom 7. November 12 Uhr.) Die Beratung des Zolltarifgesetzes wird fortgesetzt bei§ 5, der festsetzt, welche Gegenstände vom Zolle befreit sind. Es liegen zu den Verschiedenen insgesamt träge, sowie ein Antrag Müller- Meiningen vor. Abg. 14 Nummern des Paragraphen 11 sozialistische AnStadthagen( Soz.) erinnert einleitend an die in voriger Woche von der Mehrheit dadurch begangene Verfassungswidrigkeit, daß man über die Wangenheim'schen Anträge, richtiger Amendements, zur Tagesord nung übergegangen sei. Seine Freunde würden sich aber auch durch solche Verfassungswidrigkeiten der Mehrheit nicht abhalten lassen, ihre Schuldigkeit dem Lande gegenüber zu thun und seine sachliche Diskussion zu führen. Redner geht dann auf die einzelnen Nummern des Paragraphen ein. Nummern des Paragraphen ein. Nr. 1 läßt zollfrei, Erzeugnisse des Ackerbaues und der Viehzucht von denjenigen außerhalb der Zollgrenze gelegenen Grundstücke, welche von innerhalb der Zollgrenze befindlichen Wohn- und Wirtschaftsgebäuden aus bewirtschaftet werden. Das sei ja schon bestehendes Recht, sei aber bish r stets von der Zoll- Verwaltung zu eng ausgelegt worden. In Zukunft sei wohlwollendere Auslegung erforderlich. Eventuell beantrage er eine diesbezügliche Ergänzung der Nr. 1. Bei Nr. 2 müsse die Zollfreiheit für die von deutschen Fischern und Mannschaften deutscher Schiffe gefangenen Fische und andere Seetiere ausgedehnt werden auf den Fang sämtlicher Helgoländer Einwohner auch insoweit dieselben nicht Berufsfischer seien. Er bitte um Annahme des diesbezüglichen Antrages seiner Partei. Nr. 3 läßt gebrauchte Kleid ungsstücke und Wäsche zollfret, sofern sie nicht zum Verkauf eingehen oder zur gewerblichen Verwendung. Diese letzten 4 Worte beantragten seine Freunde zu streichen, weil sie zu deutungsfähig seien. Bei Nr. 4 sollen zwar gebrauchte Gegenstände von Anziehenden zur eigenen Benutzung, gebrauchte Maschinen zur Benußung im Gewerbe- und Landwirtschafts- Betriebe zollfrei eingelassen werden, jedoch nur Ausnahmsweise auf besondere Erlaubnis. Weshalb denn nur auf besondere Erlaubnis? Mehrheit des Hauses die Bitte, den gestrigen Be Abg. Brömel( freisinnige Vereinig.) richtet an die schluß rückgängig zu machen, also über die vorliegenden Anträge vollständig getrennt zu diskutieren. ( Rufe Rechts und im Zentrum: Nein, Nein). Redner weißt dann, unablässig von rechts unterbrochen darauf § 5 gleich lautend über zollfreie Gegenstände handelt, hin, daß 1879 ebenfalls bei§ 4, der mit dem jetzigen ebenfalls die einzelnen Punkte getrennt beraten worden dem gestrigen Beschlusse entgegen, die 14 Punkte ge seien.( Rufe rechts: Sehr richtig.) Redner beantragt, trennt zu beraten. für unzulässig, welcher Auffassung die Abgeordneten Vizepräsident Büsing bezeichnet diesen Antrag Singer und Barth entschieden widersprechen. Eine fiziere und noch jetzt getrennte Beratung herbeiführen Geschäftsordnung, welche den gestrigen Beschluß rectiwolle, sei in jedem Stadium der Beratungen zulässig. Jm Abiak 2 Nr. 4 soll auch Heiratsgut nur auf besondere Erlaubnis eingelassen werden. Das sei auch wieder so eine Art Heirats- Beschränkung, die man doch lieber vermeiden möge. Das Haus hat sich während dieser Ausführungen beinahe ganz geleert. Redner verbreitet sich dann eingehend noch über die übrigen sozialistischen Abänderungs- Anträge. Bei Nr. 5 sei die besondere Erlaubnis für zollfreie Einbringung solcher Gebrauchssachen, die als Erbschaftsgut eingehen, zu streichen; ferner bei Nr. 7 der Proviant- Bedarf von Schiffsmannschaften in einer nicht blos auf 2 Tage, sondern auf eine Woche berechneten Menge zollfrei zu lassen; weiter bei Nr. 10 auch Nahrungs- und Genußmittel' als Muſterproben bis zu 250 Gramm zollfrei eingehen zu lassen u. s. w. Weiterhin bemerkt Redner u. A.: Der Abgeordnete Bachem habe neulich gemeint, wenn die Sozialdemokraten sich entschlössen, den Zolltarif anzunehmen, so würde das Centrum vielleicht auch geneigt sein, dem einen oder anderen sozialistischen Antrage zuzustimmen. Doch auf solche unsicheren Handels- Geschäfte ließen sich die Sozialdemokraten aber nicht ein. Nachdem Abgeordneter Stadthagen bereits 3 einhalb Stunden gesprochen, kommt er zu dem letzten 3 einhalb Stunden gesprochen, kommt er zu dem letzten Teil des sozialistischen Antrages: Zoll- Freiheit für Garne zur Herstellung von Fischernetzen. Von einer Notlage der insgesamt fünf deutschen Negfabriken könne feine Rede sein, ebensowenig davon, daß diese Fabriken auswandern müßten, falls der Netzzoll nicht erhöht werde. Während dieser Ausführungen wird von der Rechten wiederholt der Ruf: Schluß! laut. Redner wendet sich dann gegen die Rechte, die immer behaupte, die Interessen des kleinen Mannes zu wahren und dabei wolle sie einem Berufsfischer, der jährlich vielleicht 800 Mt. verdiene und dessen Handwerks zeug ihm 120 Mt. tofte, dieses Handwertszeug noch vertheuern. Die sozialistischen Anträge seien durchweg zu Gunsten des Mittelstandes. Möge Ceures Fleisch sparen Die Abgeord. Müller- Meiningen und Stadthagen vertreten dieselbe Auffassung. Abg. Bassermann( natl.) stimmt der Ansicht des Präsidenten zu. Die Frage sei prinzipiell wichtig und er beantrage daher, sie an die Geschäf s- OrdnungsKommission zu verweisen. Das Haus beschließt nunAntrag auf Diskussionsschluß eingegangen sei. mehr Verweisung an die Geschäfts- Ordnungs- Kommission. Vizepräsident Büsing teilt hierauf mit, daß ein Schluß 62 Uhr. Neueste Nachrichten. Berlin, 7. Nov. Beim Schlesischen Bank- Verein in Breslau ist eine Unterschlagung von 230,000 Mark entdeckt worden. Leipzig, 8. Nov. Wie die Leipziger Neuesten Nachrichten aus Berlin melden, erschien gestern Nachmittag Dr. Peters im Reichstage, um den Abgeordneten Bebel persönlich aufzufordern, ihm seinen Gewährsmann in Sach n des Trucker- Briefes zu nennen, Bebel weigerte sich aber. Er gebe ja zu, daß er dupirt wor den sei, aber er habe sein Wort gegeben, den Namen nicht zu nennen. Im Uebrigen habe ja Peters einen bestimmten Verdacht geäußert und vor Gericht würde er ja unter Eid aussagen müssen. Standesamt- Nachrichten der Stadt Gießen. Aufgebote. Am 1. Nov.: Johannes Becker, Straßenwärter dahier mit Suſanne Teiller hierselbst. Am 3.: Heinrich Menges, Postassistent in Großen- Linden mit Karoline Wilhelmine Luise Wißner dahier. Am 5.: Karl Pfeffer, Kutscher dahier mit Margarethe Karoline Julie Anna Emilie Paul hierselbst. Am 7.: Karl Hugo Thielmann, Tabakspinner dahier mit Katharine Reitz hierselbst. Eheschließungen. Am 1. Nov. Philipp August Presber, Feldwebel dahier mit Pauline Sudheimer hierſelbſt; Ludwig Weisbrod, Fahrkarten- Ausgeber dahier mit Marie Elisabethe Klös hierselbst; Peter Otto Brühl, Glasermeister dahier mit Emma Margarethe Elise Hitzel hieselbst; Johann Wilhelm Rinn, Schloffer dahier mit Juliane Schmidt hierselbst; Karl List, Megger in Brauerschwend mit Louise Dina Friederike Christine Ninn dahier; Wilhelm Reinhardt, Stationsgehilfe dahier mit Karoline Marie Elisabethe Pfeiffer hierselbst. Geborene. Am 26. Oft. Dem Zugführer Johannes Friedrich Preiß eine Tochter. Am 29.: Dem Tapezier Friedrich Zimmermann ein Sohn; dem Kutscher Heinrich Fiedler ein Sohn, Karl; dem Taglöhner Andreas Krug 2. ein Sohn, Karl; dem Meggermeister und Wirt Georg Kraft ein Sohn, Ludwig Gustav Otto. Am 31.: Dem Weißbinder Wilhelm Horn ein Sohn; dem Lackierer Albert Lehr ein Sohn. Am 1. Nov.: Dem Kaminfegermeister Eduard Rupp ein Sohn, Karl Hugo Ernst; dem Schreiner Heinrich Vetter ein Sohn, Albin Wilhelm; dem Metzger und Viehhändler Ernst Fleck ein Sohn Gestorbene. Am 3. Nov. Dr. Ferdinand Fuhr, 49 Jahre alt, Professor dahier. Am 6.: Adelheid Rosenbaum, geb. Oppenheimer, 39 Jahre alt, Ehefrau des Kaufmann Samuel Rosenbaum dahier; Elisabethe Sieglinger, 1 Jahr 5 Monate alt, Tochter des Taglöhners Adolf Sieglinger dahier. Marktbericht. Die B lichen Haupt Freitag, im Saale ber ftattfindet, erge Gießen. 8. Nobr. Auf dem heutigen Wochenmarkt lofteten Butter per Bib. 90-1.00 Mr. Hühnereier 1 St. 7-9 Pfg., Enteneier St. -00 Pfg., Käse per St. 5-9 Pfg.. Käsematte 2 St. 5-6 Pfg., Erbsen ver Liter 20 Pfg., Linsen per Liter 32 Bfg., Tauben per Paar MY. 0.70-0.90, Hühner per Stüd Mt 090-140, Hahnen, ber Stüd Mt. 0,75-1.60, Enten per Stüd 2.20-2.80, Gänse p. Bid. 52-65 Pfg., Ochsenfleisch per Pfd. 66-76 Bfg., Rindfleisch per Pfd. 60-64 Pfg. Schweinefleisch per Pfo. 70-80 Big. Schweinefleisch gefalzen per Bfund 0.84 Bfg., Ralf Helm Per 100 Rile Bfa., Hammelfleisch per Pfd. 50-70 Bfg., Kartoffeln 4.00-5.00 mt., Zwiebeln per St. Mr. 3.00-4.00, Milch per Liter 18 Pfg. helfen der Hausfrau MAGGI's Suppenwürfel á 10 Pfg. für 2 Teller guter, fräftiger Suppe. nur mit Wasser zuzubereiten. gute sparsame Kiche AAGG 2Portionen vorzüglicher Suppe TAPIOCA- JULIENNE für 10Pfg 1. Mit Red fam 2. Des Red Ent 3. Mitt rebifi 4. Verte Mitt a. b. C. 5. Bewil 6. Beratu 7. Wohl 8. Wahl Grupp meifter Gießen, Der Direttor 000 Hot daß ich das fäuflich übe I 609 Elega madhen ohne 8 Gleg zur Hauptbeding derem einen Me Fußbekleidung, in nur Kleider, fond Schuhwert finden Spring besuchen wollen. beften deutiden Für jedes Alt Zamentuchp Damenmelto Damenfilzion Beißleder Da Cheveraux Vo Ia Bogc Zer feinfte B la Bor NB. Gro Au dem feinsten e faffen. Sie thue Beifall links, Lachen nig.) richtet an die Sen gefrigen Be o über die bor int zu, distutieren. in, Nein). Redner nterbrochen darauf r mit dem jezigen genstände handelt, int beraten worden Einladung. Amtlicher Teil. Bekanntmachung. " Das Gäßchen„ ,, Auf der Bach" wird wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten von Montag, den 10. 1. Mts. ab auf Weiteres für jeglichen Verkehr gesperrt. Gießen, den 8. November 1902. Die Vertreter der Vereinsgemeinden werden zur ordent- bis lichen Hauptversammlung, welche Freitag, den 21. d. Wis., nachm. 31%, Ahr im Saale der höheren Mädchenschule dahier( Schillerstraße) stattfindet, ergebenst eingeladen. Redner beantragt, Die 14 Bunfte g net diesen Antrag die Abgeordneten widersprechen. Gine Cigen Beschluß recti ratung herbeiführen Beratungen zufäffig. en und Stadthagen stimmt der Anfidt i prinzipiell wichtig Befchäf-Ordnungs aus beschließt nun nungs- Kommiffion. hierauf mit, daß ein en fei. bten. hen Bank- Verein in 230,000 Mark ent: er Neuesten Nachh estern Nachmittag Den Abgeordneten seinen Gewähre zu nennen, Bebel Daß er dupirt wor eben, den Namen De ja Peters einen vor Gericht würde Stadt Gießen. Fer, Straßenwärter Am 3.: Heinrich den mit Karoline m 5.: Karl Pfeffer, coline Julie Anna arl Hugo Thielmann, Reiz hierselbst. Presber, Feldwebel lbst; Ludwig Weis mit Marie Glifabethe Blasermeister dahier hieselbst; Johann it Juliane Samidt Brauerschwend mit tinn dahier; Wilhier mit Karoline Johannes Friedrich Tapezier Friedrich her Heinrich Fiedler ndreas Krug 2. ein Wirt Georg Kraft m 31.: Dem Weißm Ladicrer Albert Kaminfegermeister bugo Grnit; dem Albin Wilhelm; Fleck ein Sohn Fubr, 49 Jahre alt, Rosenbaum, geb. rau des Kaufmann fabethe Sieglinger 3 Taglöhners Abol ochenmarlt lofteten Butter 7-9 Bia, Enteneier St ematte 2 Sr. 5-6 Pfg., 2 Big., Lauben per Paar 090-140, Hahnen, per 20-2.80, Ganie p. Bid. 76 Pig, Rindfleisch 70-80 Big. Schweineeisch per Pfb. 68-72 artoffeln per 100 Rilo 3.00-4.00, Milch per gute sparsame Küche 2Portionen vorzüglicher Suppe 10P Tagesordnung. 1. Mitteilung des Ergebnisse der Obervevision ber Rechnung für 1900 burd Großh. Ober- Rechnungsfammer. 2. Desgleichen des Ergebnisses der Vorprüfung der Rechnung für 1901 durch den bestellten Revisor; Entlastung des Rechners. 3. Mitteilung des Ergebnisses der stattgehabten Kassenrevisionen. 4. Verteilung des Reingewinns und Bewilligung der Mittel: a. zur Prämiirung von Dienstboten, b. " " Sparern, c. zu wohlthätigen und gemeinnüßigen Zwecken. 5. Bewilligung der Kosten für die Pfennigsparkasse. 6. Beratung und Festsetzung des Voranschlags für 1903. 7. Wahl von Verwaltungsratsmitgliedern: 8. Wahl von vier fehlenden Sparkass vertretern in Gruppe e durch die Vertreter der Gruppe b( Bürgermeister der Landgemeinden). Gießen, den 3. November 1902. Der Direktor der Spar- u. Leihkasse Gießen. Wiener. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Hechler. Bekanntmachung. In der Zeit vom 1. bis 8. November 1902 wurden in hiesiger Stadt gefunden: 1 Fünfmarkschein, 1 gold. Brosche, 1 gold. Kinderring, 1 3wicker und 1 Sturmlatern; verloren: 4 Portemonnaies mit Inhalt, 1 filberne Cylinderuhr, 1 goldene Brosche, 1 schwarzes Armband und 1 Cigarren- Etui. In Wagenladungen von mindestens 36 Centnern: Bei Stückcokes Nukcokes Nr. 1 Bußcokes Nr. 2 Entnahme von mindestens 200 Centnern: Stückcokes Nukcokes Nr. 1 Bußcokes Ur. 2 1,05 Mr. 1,20 Mr. 1,25 Mr. . 1,00 Mr. . 1,15 Mr. 1,20 Mr. Für Cofesabnehmer, welche zwei und mehr Doppelto aggons bezichen, ermäßigt sich der Preis um weitere 5 Pfg. pro Gentner. Für Anfuhr an das Haus werden 5 Pfennig für den Gentner berechnet. NB. Sofern das Verbringen der Cokes bis zu 6 Gentnern - auf die betr. Lagerplätze( Keller, Stall 2c.) mit feinem außergewöhnlichen Zeitaufwand verbunden ist, geschieht dies ohne besondere Vergütung. statt; dagegen bleibt bei folgenden biesigen Firmen der Im Gaswerk findet nur ein Verkauf von über 5 Centner Cofee Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegen- Kleinverkauf unserer Gascokes stände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen. Gießen, den 8. November 1902. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Hechler. Gascokes. ( Preise seit 30. April 1902.) 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