Nr. 180. Erstes Blatt. Avonnement preis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Pfg., ins Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährlich Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberhessische Familienzeitung( täglich) Oberheinische Zeitschrift für Landwirtschaft, Obst- nud Gartenbau, sowie die Gießeuer Seifenblasen wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Mittwoch, den 6. August 1902. Gießener 11. Jahrgang. Jufectionsvreis: Die einspaltige Petitzeile für Gießen wie ganz Oberbeffen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Pfg. sonst 15 Pfg.; Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg. Postzeitungsliste No. 3032. Redaktion und Expedition: Gießen, Neuenweg 28. Fernsprechanschluß Nr. 362. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Druck und Verlag der Gießener Verlagsdruckerei, vorm. Wilh. Keller'sche Buchdruckerei,( gegr. 1783); für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießen Politische Nachrichten. Zur Reise Kaiser Wilhelms nach Rußland. Die Norddeutsche Allgemeine Zeitung bespricht an der Spize ihrer geftrigen Nummer in einem offiziösen Artikel die Reise des Kaisers nach Rußland und hebt hervor, daß die Beziehungen Deutschlands zu Rußland sich seit dem letzten Beisammensein der Souveräne so günstig fortentwickelt haben, wie es der Abwesenheit jeder politischen Reibungsflächen zwischen den beiden Reichen entspricht. Die allgemeine Lage könne einen abermaligen vertraulichen Gedanken- Austausch zweier mächtigen Monarchen, deren Politik für die Erhaltung des Friedens vor allem ins Gewicht falle, nur will fommen erscheinen lassen. Diese Aussprache werde durch die Unterredung ergänzt, zu denen als Teilnehmer an der Begegnung ihrer Monarchen der Reichskanzler und der russische Minister des Aeußern Gelegenheit haben werden. Wir zweifeln nicht, so schließt das Blatt, daß diese persönliche Berührung der Herrscher und der Staatsmänner das durch keinerlei politische Streitpunkte verdunkelte freundnachbarliche Ginvernehmen zwischen Deutschland und Rußland befestigen und fördern werde. Die Ankunft wird morgen früh 8 Uhr erwartet. Die Manöver gehen morgen Nacht unter Mitwirkung von Scheinwerfern vor sich. Es ist nicht unmöglich, daß der Kaiser vielleicht inkognito an Land gehen wird. Der deutsche Konsul trifft für diesen Fall die erforderlichen Vorbereitungen. - Der Kaiser wird anläßlich seiner Anwesenheit auf der Rhede von Reval der russischen Marine einen prachtvollen Pokal widmen. Das Geschenk ist nach be sonderen Angaben gezeichnet und mit einer entsprechenden Widmung versehen. Memel, 5. Aug. Die" Hohenzollern" mit dem Kaiser an Bord nebst den Kreuzern„ Prinz Heinrich"," Nymphez" und dem Depeschenboot" Sleipner" fam heute Vormittag 10 Uhr in Sicht. Die Schiffe fuhren sechs Seemeilen von der Küste entfernt bei ruhiger See und aufklärendem Wetter vorüber. Reval, 5. Aug. Kaiser Nikolaus ist heute Vormittag 11 Uhr an Bord der Yacht Standart" auf der hiesigen Rhede eingetroffen. Homburg v. d. H, 5. August. Die Feier der Enthüllung des Denkmals der Kaiserin Fried rich im hiesigen Kurpark ist laut einer vom Kaiser eingetroffenen Ordre auf Dienstag den 29. d., VorIn eigener Sache Richter. Roman von L. Haidheim. ( Nachdruck verboten.) ( Fortsetzung.) Die schreckliche Herabstimmung der Nerven verlor sich; aber nicht die tödliche Angst vor Entdeckung, nicht der Abscheu vor sich selber, der sein Verbrechen nicht ungeschehen machen konnte und doch nicht den Mut hatte, die Frucht desselben zu genießen. Nein um die ganze Welt nicht! Er konnte diese scheußlichen Scheine nirgends umwechseln, aus Angst ertappt zu werden; aber selbst wenn er das vermocht, so viel Rest von anständiger Gesinnung und Ehrlichkeit war doch in ihm, daß er es nicht über fich gewinnen konnte, einen Gulden anzurühren. Und dieser Rest erhob ihn vor sich selbst, machte ihn beinahe wieder zum ehrlichen Mann in seinen eigenen Augen. Er hatte ia immer Entschuldigungen für sich, immer Kompromisse geschlossen mit seinem besseren Selbst. Buweilen tam ihm ein Moment der Selbsterkenntnis, aber wie schnell verflogen Reue und gute Vorsäge! Jezt, wo ihm das Blut wieder rascher durch die Adern floß, begann er schon zu überlegen, wie man wohl ein Aemtchen, oder Einkommen bei möglichst geringer Arbeitsleistung finden fönnte. Und von da ergab sich die Betrachtung, daß das wohl schwer sei, aber auch so ein täglicher Beruf recht lästig fallen fönnte. Nun, man konnte fa sehen; Burkard würde für ein paar hundert Gulden forgen, man ließ sich mal wieder im Cirkus und im Theater blicken, amüsierte sich ein paar Tage, machte Besuche bei einflußreichen Bekannten und imponierte seinen Gläubigern und Lieferanten als„ Erbe" des verstorbenen Grafen Ebern. Dennerben würde man doch unter allen Umständen. Ha - und jenes verfluchte Geld! Nicht anrühren! Am besten es berbrennen! Daß nur tein Feßen davon wieder zu Tage fam! Verbrennen? Nein, Unfinn, man konnte doch nie wissen- Wozu verbrennen? Aber es verstecken, daß kein Mensch es je wiederfand. Das war das richtige. Darüber grübelte er lange.. Und endlich, als alles in tiefem Schlaf lag, widelte er ganz leise und heimlich jenen Rod zusammen, unter dessen Seidenfutter es leise fniſterte. Dann umschnürte er ihn fest mit Bindfaden viele Male, ganz fest. Auf der Treppe, die zu den Dachstuben führte, hatte er neulich einen offenen Verschlag gesehen, ganz voll alten Gerümpels; mittags 11 Uhr festgesetzt worden. Auf Befehl des Kaisers wird die Feier der Enthüllung des ersten Denkmals seiner Mutter sich besonders festlich gestalten. Außer dem Kaiserpaar werden sämtliche Mitglieder des föniglichen Hauses der Feier beiwohnen. Ferner nimmt daran teil das Füsilier- Regiment von Gersdorff, dessen Chef die verewigte Kaiserin war. Die Ansprache an den Kaiser und die feierliche Uebergabe des Denkmals erfolgt durch den Vorsigenden des Denkmal- Komitees Stadtverordnetenvorsteher Dr. Rüdiger. Kaiserslautern, 5. Aug. Die heutige Delegierten Versammlung des bayrischen Lehrertages beschloß mit großer Majorität den Anschluß an den deutschen Lehrer Verein. - Die Verlängerung des deutsch- ita lienischen Handelsvertrages bis Ende 1904 soll, wenn auch noch nicht formell so doch thatsächlich beschlossene Sache sein. sächlich beschlossene Sache sein. Wien, 6. August. Vier galizische Reichsrats- Abgeordnete sandten gestern an Körber eine Depesche, in welcher sie die Androhung des Ausnahmezustandes wegen den ausständigen Feldarbeitern als zweck os bezeichnen, da mit Ausnahme vereinzelter Fälle wo fremde Arbeiter an der Arbeit verhindert wurden, im ganzen Ausstandsgebiete eine verhältnismäßig gradezu beispiellose Ruhe beſtehe. Die grundlose Heranschaffung von In einem Dorfe Militär schaffe erst den Aufstand. wurden bei einem unerwarteten Angriffe von Husaren zwei Bauern lebensgefährlich und sechs schwer verletzt. Der Klageruf der ruthenischen Abgeordneten schließt mit der Bitte, unbefangene Beamte aus Wien zur Untersuchung zu entsenden, dann werde der Ausstand schnell beendet sein. England nicht den Treueid leisten wollten, mit 200 Frauen und Kindern auf deutschem Gebiet an. Burkongregationsbewegung in Frankreich. * Paris, 5. August. Morgen Abend findet im 10. Pariser Wahlbezirk eine große antiklerikale Versammlung statt, in welcher der Abgeordnete Chaane und der frühere Priester Charbonelle als Redner auftreten werden. In der Bretagne wurden die Ordensschulen während der ganzen Nacht von der Bevölkerung bewacht. Es wurden sogar Wachtposten auf den Kirchtürmen aufgestellt, welche die heranrückenden Gendarmen und Truppen melden sollten, worauf die Glocken Sturm läuten und die Bewohner sich zusammenrotten werden. Katholische Priester durchziehen die Gegend, die Bevölkerung auffordernd, die Truppen mit den Rufen: „ Es leben die Schwestern, es lebe die Freiheit!" zu empfangen. Die Arbeiter werden von ihren Arbeitgebern zur Teilnahme an den Kundgebungen aufgefordert, da die letzteren sonst ihre Werkstätten schließen würden. Eine Gendarmerie- Brigade wird bei Anbruch der Nacht nach der Bretagne abgehen. In Lanouée wurde der mit der Schließung beauftragte Polizeikommissar von bewaffneten Frauen und Männern angegriffen und mußte unverrichteter Sache wieder abziehen. " London, 5. August. Der„ Standard" erfährt aus Odessa, König Eduard beabsichtige Ende September auf seiner Yacht Viktoria und Albert von Kopenhagen und dem Zaren in Petersburg einen Besuch abzustatten. New- York, 5. Auguft. Auf dem Gebiete der Anthracitfelder bei Shenandoah sind neuerdings Unruhen ausgebrochen. Das einschreitende Militär wurde von den Streifenden in einen förmlichen Stampf verwickelt. Auf beiden Seiten gab es Tode und Verwundete. Man fürchtet weitere Revolten. Budapest, 5. August. Blättermeldungen zufolge hat der vom Minister des Innern zur Revision der Finanzverwaltung von Maria Therestopol entsandte Beamte unerhörte Zustände angetroffen. Etwa 2 Millionen behörde angewiesen, die vom deutschen Kaiser nach New- York, 5. Aug. Das Schazamt hat die Zollstädtische Gelder sind einfach verschwunden. Eine drei- behörde angewiesen, die vom deutschen Kaiser nach Amerika gesandten Orden und anderen Ehrengeschenke mal so große Summe ist ohne jede Vollmacht ausgegeben worden. Die Hauptbücher sind seit langen zollfrei einzulassen. Jahren gefälscht, Einnahmen defraudiert worden. Gegen sämtliche Beamte, Bürgermeister und Oberbuchhalter ist Untersuchung eingeleitet. Haag, 6. August. Präsident Krüger wird morgen Stein in Schweveningen besuchen. Lucas Mayer war gestern bei Krüger in Utrecht. Nachrichten aus Damaraland zufolge siedelten sich 400 Buren, welche eins der Mädchen hatte eben irgend etwas Wertloses, Berbrochenes hinein geworfen und schloß den Verschlag mit einer Strampe. Damals hatte er das Mädchen angeredet, weil es hübsch schien und gefragt, was für ein Loch das sei. " O, dahinein kommt alles Wertlose- das ganze Ding steckt voll Blunder und Spinngeweben." „ Ob denn die Herrschaft das litte?" fragte er weiter. " Die wüßte wohl garnichts von dem alten Loch, das sei gerade unter den Treppenabsag", meinte die Person. Das Mädchen hatte miserable Zähne, damit wurde sie Ebern gleichgültig. Aber an jenem Tage schon war ihm der Gedanke gefonimen:„ Dahinein verstecke das Geld!" Run that er es. Wenn ein böser Zufall wollte, daß man seinen Rock da fand, so ahnte doch niemand das Geld darin. Man fand ihn auch sicher nicht, wer sollte da jest nachsuchen? Und im schlimmsten Falle- er selbst konnte das Bündel da immer wegnehmen, es jederzeit wieder hervorholen. Das entschied.- Man fann nie wissen, wo man Geld haben, unter allen ilmständen haben miß. Gott sei Dank! Nun lag das Bündel da unter Staub bergraben, von Svinngeweben eingehüllt, in der dunfelsten Ecke. Ganz fachte schob Joseph Ebern die Krampe wieder vor das Thürchen und lautlos wie ein Schatten glitt er die Treppenstufen hinab bis zu seiner Kammer. Auf der Hausuhr schlug es vier;- alles lag noch im liefsten Schlaf und ganz erleichtert fant er auf sein Bett. Ihm war zu Mute, als hätte er nun den ganzen ehrlosen Handel von sich gethan: nie, nie wieder wollte er daran denken- Was er in einem Zustande wahnsinniger Verzweiflung damals gethan, das schien ihm jetzt gefühnt durch den„, freiwilligen Verzicht“. In den nächsten Tagen war Graf Joseph Ebern heiterer als je und sehr beschäftigt. Der Hauslehrer hatte fich auf eine bezügliche Bemerkung hin erboten, ihm englische und französische Stunden zu geben, das auf der Schule Gelernte wieder aufzufrischen. Das war eine Vorarbeit für die beabsichtigte Stellensuche in Wien, ohne diese beiden Sprachen konnte er dort nichts erreichen; das war Grund genug, einstweilen in Strapolno still zu figen. Die Baronin Wazlaw war schon nach zwei Tagen von Starlsbad zurück; niemand hatte sie eingeladen, ihren Aufenthalt dort zu verlängern. Sie sprach indes mit großer Geaugthuung von dem Empfang, den sie und Maria bei den Erzherzoginnen gefunden; Maria hatte gefallen, die fürstliche Mutter betonte besonders, daß sie sich Giessener Cagesneuigkeiten. M. Turnerisches. In einfacher, aber ächt turnerischer Weise wurden gestern Abend die vom Wormser Keisturnfest zurückkehrender Sieger des hiesigen Turnvereins von dessen Vorstand und vielen Angehörigen am Bahnhof begrüßt, um alsdann bei einem Glase Bier zu erfahren, wie die turnerischen für die Baronesse entschieden habe, weil dieselbe noch nicht ver wöhnt und in einfachen Verhältnissen erzogen sei, wie Baron Gorzberg ihr gesagt. Die jüngere Erzherzogin sei noch befangener gewesen als Maria, scheine überhaupt eine reservierte, fühle Natur, von der die hohe Mutter wünsche, daß der Verkehr mit der jugendlichen Gefährtin sie heiterer und zugänglich mache. Maria war dann der ersten Kammerfrau überwiesen und unter deren Aufsicht wurden neue Toiletten nach Angabe der Erzherzogin gemacht, eine noch reizender wie die andere. Frau von Wazlaws Augen leuchteten, sie sah auffallend ver= jüngt und wohler aus, seit sie ihren Einzug in Strapolno gehalten und die Gebrochenheit, die früher auf ihr gelegen, war verschwunden. Sie nahm Joseph Eberns Gesellschaft gern und oft in Anspruch und vertraute ihm alle ihre mütterlichen Hoffnungen und Wünsche für Maria an. Ihr schönes Kind mußte eine glänzende Partie machen;- ein Mädchen heiratet in unserer Zeit sehr früh, oder sehr spät; Mädchen zwischen 21 und 28 Jahren verheiraten fich schwer- alfo- Maria würde hoffentlich ihre Chancen be= nugen! Burkard? Ah! Lächerlich! Der Kammerherr von Gorzberg hatte sich natürlich beeilt, den Damen seinen Besuch zu machen und vergnügt ihren Dant einzuheimſen. Daß er auch nur mit einer Silbe auf seine in Alaino an= gedeuteten Wünsche zurückgekommen, sagte Frau von Wazlam nie, wohl aber erzählte fie, daß fie Graf Stoloniz in Karlsbad bei der Erzherzogin getroffen und daß derselbe ihr erzählt, er habe Lischa im Hause ihrer Verwandten in Graz getroffen. Kolonis blieb noch bis zur Abreise der beiden Erzherzoginnen als Gast derfelben in Starlsbad, an ihm hatte Maria gleich einen liebenswürdigen Bekannten im kleinen Streise der jungen Umgebung der fürstlichen Dame. Die Art, in welcher die Baronin von den glänzenden Vermögensverhältniffen des Grafen redete und von seinen Zukunftshoffnungen, ließ Graf Joseph schließen, daß die Mutter sich mit Hoffnungen trug, ihn später als Bewerber um Maria auftreten zu sehen. Burkard Frohberg ging seinen vielen Geschäften nach, tam oft tagelang nicht nach Strapolno zurück, wohin er iegt dauernd übergefiedelt war, und auch wenn er einmal zu Haus blieb, war er mit Arbeit überhäuft. Es wurde mehrfach über die vermißte Geldsumme geredet, die in des Verstorbenen Stasse fehlte, und von der auch sein alter Diener zufällig wußte, daß er sie vom Müller Großholz em pfangen. ( Fortseßung folgt.) Nr. 179. Oberhessische Familienzeitung. augenblicklich seitens des Jungen Der Kopf bes schlafenben Mädchens bewegte fich gerade ging, warf fie noch einen Blid, der um Vergebung bat, zurüd. Dann ging fie mit baftigen Schritten zur Thür; ebe fie binausfein als Selbstmord? etwas zu entschuldigen:„ Warum? Satten Seite 2. Vinkney gestellt wurden, night icine Pistole aufWas konnte es anders Nr. 179. Kleines Feuilleton. Oberhessische Familienzeitung. Der Fall Löh- Ning! Wei- Bell! Seite 3. Licine Enter. aber ich heirate ja nicht Mandarin: Verzeih' tapfere Krieger, im hohen Range von Leut- Nant's. meinem Unter Deinen Untergebenen find Offiziere, den Feld- Wei- Bell, sondern Understand, Herr, Errungenschaften stets schwieriger zu erkämpfen sind. War die Zahl der beim vorjährigen Kreis- Turnfest zum Einzelwettturnen Antretenden nicht ganz 300, so stieg solche in diesem Jahre auf nahezu 600, in demselben Verhältnis erscheinen auch die errungenen Preise. Wurde doch derartig wacker geturnt, sodaß die Hälfte, ca. 290 Turner mit Preisen bedacht werden mußten. Die Sieger unseres Turnvereins haben sich an diesem Wettkampf ehrenvoll beteiligt und wie gleich gesagt werden soll, mit recht schönem anerkennungswertem Erfolg. Es erhielten, wie in einem Teil unserer gestrigen Nummer bereits mitgeteilt, 57 " " " 50% " " C. Müller den 8. Preis mit 64 Punkten, A. Berghoff 44. Chr. Schmidt 84. Erfterem war es wohl vergönnt, im vorigen Jahre den 4. Breis zu erringen, indessen die Punktzahl bleibt hinter der diesjährigen zurück, ein Beweis, daß der diesjährige Erfolg ein bedeutend besserer ist. Hierzu kommt noch, daß zufolge eines Jertums, diese Punktzahl um einen Bunft zu gering angegeben ist, sodaß die bereits eingelegte Reklamation dem Turner Müller den richtigen Erfolg, den 6. Preis mit 65 Bunften bringen wird. Die beiden anderen Turner haben gleich guten Erfolg, befinden sich solche doch erst im Alter von 19 Jahren. Von Entsendung einer Musterriege mußte der Verein durch die Erkrankung eines Turners absehen.- So war auch diese turnerische Veranstaltung für unseren Turnverein eine Anerkennung seiner Leistungsfähigkeit, verbunden mit dem Ansporn, weiter zu arbeiten an der ächt turnerischen Sache, den Preisturnern aber rufen wir aus Dant ein fräftiges Gut Heil" zu. 13385 b 8329 g 1 ar I1 " ** Die Gail'sche Freiw. Feuerwehr hielt gestern Abend eine Hauptübung mit darauffolgendem Brandangriff in der Wolfengasse an dem Faber'schen Besitztum ab. Die Mannschaft rückte vom Kirchenplaß mit gutbesetzten Gerätschaften ab, voran die unter Leitung des Herrn Kapellmeister Weller gut organisirte Mufitkapelle. Der Angriff flappte vorzüglich, im Nu waren sämtliche Geräte in Bewegung. Dem Corps fieht man auf den ersten Blick eine stramme Schulung an. ab § 28. 13. Karl Seuff- Bürgel, T.-G. 62,4. Peter EmrichDie vorstehenden Bestimmungen finden auf Offenbach, T.-G. 62,4. Wilh. Leuteriz- Frankfurt, T.die Militär- Roßarzt- Aspiranten u. Fechtflub 62,4. 14. Peter Friz- Bieber, T.-V. 62,2. 15. Friz Morch- St. Johann- Saarbrücken, T.-G. 62,1. folgenden Vorbehalten Anwendung: a) die Militär- Roßarzt- Eleven sind von der Prüfung Albert Herbert- Darmstadt, T.-G. 62,1. 40. Jakob im Hufbeschlag auf den tierärztlichen Hochschulen Lippert- Buzbach, T.-V. 57,4. 44. Anton Berg zu entbinden, falls sie eine solche Prüfung an einer hoff- Sießen, T.-V. 57. 58 Michael Kettel- FriedMilitär- Lehrschmiede oder an einer tierärztlichen berg, T.-V. 54,4. 67. Ferdinand Hain- Friedberg, T.-V. 53,1. 83. Leopold Köhler- Friedberg, T.-V. 50,3. 84. Lehranstalt bereits bestanden haben; Christ. b) die Militär- Roßarzt- Eleven find, falls sie das Heinrich Henes- Bad- Nauheim, T.-V. 50,2. Studium der Tierheilkunde vor dem 1. Oktober Schmidt- Gießen, T.-V. 50,2. 1905 begonnen haben, zu den Prüfungen auch dann zuzulassen, wenn sie nur das im§ 5 Ziffer 1 zu a der Bekanntmachung vom 13. Juli 1889 bezeichnete Maaß wissenschaftlicher Vorbildung besitzen. ** Zur Erleichterung des Besuchs der Düssel= dorfer Ausstellung wird am 12. August ein Sonderzug von Gießen nach Düsseldorf befördert, zu welchem auf nachstehenden Anhaltestationen Sonderrückfahrkarten 2. und 3. Klasse zum einfachen Schnellzugspreis mit 10 tägiger Gültigkeitsdauer verausgabt werden. Der Sonderzug wird schnellzugsmäßig im nachstehenden Fahrplan gefahren: Gießen -o. Die Freiwillige Gießener Feuerwehr hatte gestern Abend ihre sechste, ordentliche Hauptübung; derselben wohnte Herr Branddirektor Traber mit bei. Die Mannschaften waren fast vollzählich angetreten. Herr Traber nahm versuchsweise einige Abänderungen bei dem llebungsreglement vor, welche nach der llebung für gut befunden wurden, und sich bei einem eventuell ausbrechenden Brande sehr praktisch erweisen werden. Die ganze lebung verlief zur vollen Zufriedenheit der Führer. ** Das Regierungsblatt Nr. 48, ausgegeben am 5. August, enthält: Bekanntmachung, die Einführung der Städteordnung in der Kreisstadt Bensheim betreffend. Wetzlar Dillenburg Troisdorf Düsseldorf Hbh. Abf. 6.43 Vorm. 6.58 7.32 9.58 Ant. 11.07 Der Fahrkartenverfauf beginnt am 4. August und wird am 11. August Mittags geschlossen. Bei genügender Beteiligung sind für später weitere Sonderzüge in Aussicht genommen. In der Nacht vom 12. auf den 13. August geht auch ein Sonderzug von Düsseldorf Hauptbahnhof nach Gießen ab, welcher auf alle bahnhof nach Gießen ab, welcher auf alle Fahrtausweise, die für Schnellzüge gültig sind- auch auf Sonderrückfahrkarten- benutzt werden fann. ** Die 20. allgemeine Pfarrkonferenz der evangelischen Geistlichen der Provinz Oberhessen soll am Mittwoch, 13. August, vormittags 1211 Uhr, in Steins Garten" stattfinden. Nach Eröffnung mit Gesang und Gebet wird dieselbe durch den neuen Superintendenten der Provinz, Herrn Oberkonsistorialrat Petersen, mit einer Ansprache begrüßt werden, worauf der Referent des Tages, Herr Professor Lic. Eger von Friedberg, über das Thema„ Wie ist über die gegenwärtige Konfirmationspraris und über die neuesten Vorschläge zu ihrer Reform zu urteilen?" sprechen wird; eine Diskussion soll auf den Vortrag, für den 11 Leitsäße zur Besprechung aufgestellt sind, folgen. Mit Gesang und Gebet wird die Konferenz geschlossen, und um 2 Ühr soll ein gemeinsames Mittagsmahl in" Steins Garten" die Tagung, bei der Gäste herzlich willkommen sind, beschließen. Zu bemerken ist, daß der erste Sieger eine Bunftzahl erreichte, die noch auf keinem Mittelrheinischen Kreisturnfest erzielt wurde. Die Beförderung erfolgt im nachstehenden Plan: Düsseldorf Sptbbf. Abf. 11.42 Abds. am 12. Aug. ** Viehmarkt. 5. Aug. Es waren 900 Stück Rindvieh mit Kälbern aufgetrieben. Das ist für Gießener Verhältnisse über aus gering. Auch der Handel war im Allgemeinen nicht besonders. Köln Troisdorf Wezlar Gießen Ant. 12.22 Vorm. 13. " " 12.46 " 1 " " 3.28 3.45 " " " " " Rückfahrkarten haben 10 Tage Gültigkeit." Im Ganzen haben 280 Turner Preise erhalten. Am Nachmittag fand Festbanfett Diefelben wurd balle und auf eclefen und mit 3 An das Einz admittag das S aus drei bolfstü filo fchweren e Hürdenlaufen. Dienstag ftattge morgen. Aus Feller ** Ein Gebent zeichnete der Großb pifchen der Großh Ludwigseifenbahnwegen Erbauung Darmfladt und M Mae Oberbeffe Wale mit Fohlen martt in Alsfeld n Das Resultat hat g marktes in Alsfeld ** Morgen D Viehmarkt statt. ** Weylar. beurlaubt. ** Braunfels unternimmt näd Von der Lahn Getreidefelde Witterung recht in reif, steht noch ma in dem großem Festzelte statt. Auf Wunsch des geschäftsführenden Ausschusses übernahm Herr Oberbürgermeister Röhler- Worms das Präsidium über dasselbe mit Worten des Dantes für die gewaltige Arbeit, welche die verschiedenen Ausschüsse zum Gelingen des Festes geleistet haben. Der 2. Kreisvertreter Schatt- Hanau gedachte der Feststadt, der Bürgerschaft und Frauen von Worms. Auf eine vom Vorsitzenden des geschäftsführenden Ausschusses, dem Herrn Kathreiner gehaltenen Rede, in welcher das gute Einvernehmen und das freundliche Entgegenkommen der Stadt nebst Stadtverwaltung, insbesondere auch das des Herrn Oberst Dietlein, Kommandeur des 118. Inf.- Regts., welcher nicht nur den Wünschen bereitwilligst entsprochen habe, sondern noch mehr gethan habe, sehr zum Ausdruck fam. Hier habe sich der innige Zusammenhang zwischen Armee und Turnerei gezeigt. Und was von dem einzelnen Regiment gesagt werde, gelte, bei dem Korpsgeiste des Heeres, doch auch der ganzen deutschen Armee. Dieser, dem 118. Regiment und dem Herrn Obersten Dietlein galt sein dreifaches„ Gut Heil".( Lebhaftes Bravo.) ** Von Hessischen Behörden werden steckbrieflich verfolgt: Heinrich Dregl aus Göttingen wegen Diebstahls von Staatsanwaltschaft Gießen; Dienstknecht August Szubrien aus Mergwald wegen Vergehens gegen§ 183 St.-G.-B. von der Staatsanwaltschaft Gießen; Hausdiener Louis Leonhard Bernaskoni aus Freiburg i. Br. wegen Beleidi gung von Staatsanwaltschaft Gießen; Taglöhner Friedrich Schul aus Alsfeld wegen Strafvollstreckung vom Amtsgericht Alsfeld; Prostituierte Anna Strauch aus Ober- Schmitten wegen Betrug vom Amtsanwalt zu Mainz. ** Viehmarkt. 6. Aug. Es sind nur 3 Stück Rindvieh aufgetrieben, weil die Behörde nur den 5. anseßte, aber troßdem stets an zwei Tagen gehandelt wird. Das ist den Leuten noch nicht bekannt. Außerdem waren 436 Schweine aufgetrieben. Der Handel ist sehr flau. ** Der Beschluß des Bundesrats betr. Abände rung der Vorschriften über die Prüfung der Tierärzte hat folgenden Wortlaut: Auf Grund der Bestimmungen im§ 29 der Gewerbeordnung für das deutsche Reich hat der Bundesrat beschlossen: An Stelle der§§ 5, 27 und 28 der Vorschriften über die Prüfung der Tierärzte( Bekanntmachung bom 13. Juli 1889) treten folgen Bestimmungen: § 5. A. Naturwissenschaftliche Prüfung. 1. Bedingungen der Zulassung. - - - ** Nr. 32. der„ Jugend"( Moltke- Nummer) enthält unter anderem: Titelbild( Moltke ohne Berücke) von Franz Lenbach." Im deutschen Land" von " Moltke" von Biedermeier mit Walther Püttner. ei. Gine Moltke- Kritik"." Der neue General" von Freiherr von Schlicht. ,, Reitdiplom" von Angelo " Legende" von Goethe mit Zeichnung von Jank. L. v. Zumbusch- Aktuelle Beilage enthält unter anderem:„ Rede des französischen Generals Grande- Pacole". Die Reise der Volksvertreter zur FlottenbeWenn Alles wackelt".„ Versewig". sichtigung". Moltte- Plutarch"." Weltchronif".- Studentenbrief aus Bayreuth"." Marterl aus Frankreich". ,, Epistolae virorum obscurorum novissimae". Tollwut".- ,, Die Wolfenkcazerin" von Paul Rieth. Die Zulassung zur naturwissenschaftlichen Prüfung ist bedingt durch den Nachweis, daß der Kandidat a) die erforderliche wissenschaftliche Vorbildung besitzt. Dieser Nachweis ist zu führen durch das Reifezeugnis eines Gymnasiums, eines Realgymnasiums oder einer Oberrealschule oder einer durch die zuständige Centralbehörde als gleichstehend anerkannten höheren Lehranstalt; b) nach erlangter wissenschaftlicher Vorbildung mindestens drei Semester hindurch tierärztliche oder andere höhere wissenschaftliche deutsche Lehranstalten besucht hat. § 27. Die Bestimmungen des§ 5 Ziffer 1 zu a treten mit dem 1. April 1903 in Kraft. Diejenigen Kandidaten der Tierheilkunde, welche bereits vor dem 1. April 1903 das Studium der Tierheilkunde begonnen haben, sind zu den Prüfungen auch dann zuzulassen, wenn sie nur das im§ 5 Ziffer 1 und zu a der Bekanntmachung bom 13. Juli 1889 bezeichnete Maaß wissenschaft licher Vorbildung besitzen. " - " 26. Mittelrheinisches Kreisturusest zu Worms 1902. Worms, 5. August. Hierauf ergriff Herr Oberst Dietlein das Wort: langjam geben die gegen. Für die Fu pflanzen und die tigens gefchaffen, unverkennbar. Au Stangenbohnen in find, obwohl die Musfehen zeigen. teine gegeben. In naben des Herbites im April und Ma wieder zum Teil Frankfurt herzogin von Se Brinzeffin Elifab London ab, u wohnen. Meine verehrten Herren! Ich danke Ihnen für die freundliche Kundgebung, die Sie an das Regiment und die Armee gerichtet haben. Als Vertreter der letzteren möchte ich hier die Versicherung abgeben, daß der alte Geist, der vor 32 Jahren uns bewegte, auch heute noch in unseren Reihen lebt. Wie damals fönnen wir auch heute sagen:„ Lieb Vaterland magst ruhig sein", ganz gleich, ob die Wacht nun an der Wiosel, am Belt oder an der Weichsel steht.( Lebhafter Beifall.) Weine Herren! Wenn ich auf die liebenswürdigen Worte erwidern soll, so thue ich das gerne in diesem Kreise, unter einer Schaar von frischen, fröhlichen Turnern und Freunden und Gönnern dieser schönen Kunst. Diese Kunst ist ja eng verwandt mit unserem Beruf, dem Soldatenberuf. Das Turnen ist ein gar wesentlicher Dienst bei uns, nicht nur, um unsere Leute zur Gewandtheit und Entschlossenheit zu erziehen, sondern auch um den Körper zu sählen und uns rüstfahig zu machen. Wenn ich hier in diesem Kreise diese leuchtenden Augen sehe, wenn ich die starken, von Kraft strogenden Leute, die hier in den letzten Tagen einpassirt sind, den musterhaften Zug mir vergegenwärtige, dann kommt mir manchmal der Wunsch: Hättest du solch eine Truppe unter dir, mit der fönnte man, wie man zu sagen pflegt, den Teufel aus der Hölle holen.( Stürmische Heiterfeit und Beifall.) Auch der Festmontag verlief in glänzendster Weise. Schon vom frühen Morgen an waren die Straßen von Turnern belebt, welche dem Weckruf folgend auf den Festplatz eilten, um entweder an dem Einzelwettturnen selbst teilzunehmen oder das Amt eines Kampfrichters zu übernehmen. Zum Einzelwettturnen traten 600 Turner an, von denen 540 bis zum Schluß aushielten. Trotzdem an allen Geräten ununterbrochen des Vormittags über fleißig geturnt wurde, mußte noch der Nachmittag zum Wettturnen verwandt werden. Zu dem Einzelwettturnen zählte auch ein Wettlaufen, das auf einer 200 Meter geraden Bahn vor sich ging. Bei der Preisverteilung der Einzelwettturner, welche Dank der eifrigen Thätigkeit des Berechnungsausschusses bereits am Abend um 8 Uhr stattfinden konnte, wurden folgende Turner nach der uns amtlich zur Verfügung gestellten Siegerliste prämiiert. Siegerliste des Einzel- Wettturnens am Montag Vorm. und Nachm. ( Wir bringen nur die Namen der ersten 15 Sieger und derer aus dem Gaue Hessen.) Preise: Auszeichnung, bestehend in Diplom und ranz: ( Die Bunftbruchzahl bedeutet Sechstel. 68,2-681/ 2 Punkte.) M. H. Diesen Wunsch möchte ich aber auch ins Braktisch übersetzen und an Sie die Bitte richten: Schicken Sie uns recht zahlreich Ihre Söhne und Brüder als Freiwillige in unser Regiment!( Bravo!) Es sind heute, in dieser Stunde, gerade 32 Jahre her, daß an den alten Grenzen unseres Reiches, des damaligen Vaterlandes, unsere Heere Schulter an Schulter in treuer Waffenbrüderschaft zusammengestanden haben, um den ruchlosen Friedensstörer von unseren Grenzen fernzuhalten, und heute, vor 32 Jahren, um diese Zeit etwa, da war ein erster durchschlagender Erfolg errungen, der die Sache ins Rollen brachte. Was war es denn damals, das uns, teilweise unsere Väter und Brüder, mit Begeisterung und mit heiligem Zorn im Herzen zu der Fahne eilen ließ, um unseren hochseligen König, nachmaligen Kaiser Wilhelm I. und seinen bewährten Führern zu folgen. M. H.! Es ist vorgestern bereits von berufener Stelle aus unseres deutschen Vaterlandes gedacht worden und das, was in jenen Tagen uns errungen worden ist. Jeder, der damals zur Fahne eilte, der war sich bewußt, daß es darauf ankomme, frevelhafte Hände vom eigenen Heim fernzuhalten. Das eigene Heim ist das, was für die meisten in erster Linie den Begriff des Vaterlandes ausmacht: das eigene Heim und die deutsche Frau, der deutschen Frau in ihrer Pflichttreue und Gewissenhaftigkeit, als treu sorgende Gattin und als liebende Schwester. Und dieser deutschen Frau soll das Hoch gelten, das meinen Worten nachtlingen soll. Die deutsche Frau, so wie sie ist, die wahre deutsche Frau, sie lebe hoch! ** ** Frankfurt stürzte sich in de des Dachitodes welcher heute fe Er war sofort ein Vermögens und Die Rede des Herrn Oberst Dietlein fand stürmischfreudige Aufnahme. Kräftig brauste ein dreifaches freudige Aufnahme. " Cut Heil" durch die Festhalle und überall konnte man wahrnehmen, welch' großen Beifall die Worte gefunden. Die Regimentskapelle intonirte die„ Wacht am Rhein", welche stehend gesungen wurde. Am Samstag Abend waren beim Festkommers an Kaiser Wilhelm und unsern Großherzog Huldigungs- Telegramme abgesandt worden, folgende Antwort- Telegramme liefen nun im Laufe des gestrigen Nachmittag bei Herrn Oberbürgermeister Köhler ein: Berlin, 4. Aug. Se. Majestät der Kaiser und König lassen den zum Kreisturnfest in Worms versammelten Turnern für den Huldigungsgruß bestens danken. 1. Heinrich Seufer- Kastel, Turn- V. 68,2. 2. Hein rich Winter- Offenbach, T.-V. 67,3. 3. Jean MüllerOffenbach, T.-V. 66,3. 4. Heine. Happel- Bornheim, T.-G. 66,1. 5. Georg Reck- Nied, T.-V. 65,3. 6. Georg Bergmann- Offenbach, T.-G. 63,3. 7. Aug. Gens- Staſtel, T.-Q. 64,1. 8. Karl Müller- Gießen, T.-V. 64. 9. May- Gas- Niederrad, T.-V. 64,5. 10. Hch. SeibertSt. Johann, T.-V. 63,2. 11. Heinrich Berger- Frank- Ihnen und den Turnern herzlich für freundlichen Gruß. furt, T.-G. 63,1. 12. Konrad Beer- Frankfurt T.-V. 63. Auf Allerhöchsten Befehl: Der Geh. Kabinetsrat: J. V.: v. Valentini, Geh. Ober- Regierungsrat. Wolfsgarten, Jagdschloß, 5. Aug. Ich danke * Ernst Ludwig. ** Frankfurt richtete an die Vorlage bezügl zinischen Anftal richtenden fa Es find bon pri träge hierfür der Obstberi im Bericht der F Obitberwertu arten redt lebhaft flatt. Neue Angel frage immer nod betrugen: Airidhen 1050, Johannisbe beeren ME. 13, A Heidelbeeren Mt. t. 10-18, Fri Som Lande, 4 lagen, traurigen Bli mitunter treibt, bew ca. 300 Seelen zab bestehen zur Beit ni Derfelben bieten St denten. Sie heißen Soft Diftel Zurnverein", Rimmt man d Männer mit ei 75 an, jo ergieb glieder zählen, 2, 3 und mehr erheben allson Berein hat auc nur zu dem b bald als möglic gentfab dieser entwachfen. Da find, so tommt Lotale ihre wel Schlimm mag es Brennesseln un Rawern" ins Au muß wohl unbedin treten und die a nur noch der Vere ** Wald- Mid Ausflüglern Daß bon jegt a nicht mehr 7 1h abgeht. M Unibluß nach unberheiratetes Höchft a Beter Emridh Frankfurt, L ber, L. 62,2. den, L.-B. 62,1. 1. 40. Jakob Anton Berg ael Kettel- Fried Friedberg, T.-B. L.- 2. 50,3. 84. F. 50,2. Ghrift. ieger eine Bunft Mittelrheinischen reise erhalten. Dieselben wurden im Verlaufe des Abends in der Festhalle und auf der Festwiese von Herrn Kathreiner berlesen und mit Jubel aufgenommen. Sonderwettturnen. An das Einzelwettturnen schloß sich am Spät nachmittag das Sonderwettturnen an. Dasselbe bestand aus drei volkstümlichen lebungen: 1. Werfen einer 5 Stilo schweren eisernen Kugel, 2. Freihochsprung und 3. Hürdenlaufen. Die Preisverteilung hat gestern Dienstag stattgefunden. Das Resultat bringen wir morgen. Aus Heffen und Nachbargebieten. ** Ein Gedenktag. Gestern vor 50 Jahren unterzeichnete der Großherzog Ludwig III. von Hessen den zwischen der Großherzoglichen Staatsregierung und der Ludwigseisenbahn- Gesellschaft abgeschlossenen Vertrag wegen Erbauung der Linien Bingen- Worms, Mainz Darmstadt und Mainz- Frankfurt a. M. nich des geschäfts Oberbürgermeister asselbe mit Worten che die verschiedenen eleistet haben. Der te der Feststadt, der Auf eine vom Huffes, dem Herrn her das gute Eintommen der Stadt ch das des Herrn Inf.- Regts., welcher Cochen habe, sondern df fam. Hier habe rmee und Turnerei iment gesagt werde, ch auch der ganzen ment und dem Herrn Gut Heil".( Leb das Wort: Ihnen für die Regiment und ter der letzteren n, daß der alte auch heute noch nen wir auch heute ein", ganz gleich, Belt oder an der ine Herren! Wenn dern soll, so thue einer Schaar von den und Gönnern ja eng verwandt 7. Das Turnen ist cht nur, um unsere nheit zu erziehen, und uns rüstfabig reife diefe leuchtenDon Kraft strogenen einpaffict find, tige, dann kommt solch eine Truppe man zu sagen pflegt, Stürmische Heiterfeit er auch ins Braftijd n: Schicken Sie uns Tals Freiwillige in te, in dieser Stunde, ten Grenzen unferes unsere Heere Schulter Derfchaft zufammen Friedensstörer von ute, vor 32 Jahren, ter durchschlagender Collen brachte. Was eise unsere Väter und heiligem Born im unseren hochfeligen Aus Oberhessen. Der in diesem Jahre zum ersten Male mit Fohlen- und Pferdemarkt verbundene Prämienmarkt in Alefeld nahm einen sehr befriedigenden Verlauf. Das Resultat hat gezeigt, daß die Einrichtung eines Pferdemarktes in Alsfeld einem wirklichen Bedürfnis entsprach. ** Morgen Donnerstag findet in Gelnhausen Viehmarkt statt. ** Wetzlar. Steuerinspektor Jung ist bis 31. Aug. beurlaubt. ** Braunfels. Der Ortsgewerbeverein Nidda unternimmt nächsten Sonntag einen Ausflug nach hier. Von der Lahn wird geschrieben: Das Abernten der Getreidefelder zieht sich wegen der ungünstigen Witterung recht in die Länge. Korn, obwohl längst reif, steht noch massenhast auf dem Halme und recht langsam gehen die übrigen Halmfrüchte der Reife entgegen. Für die Futtergewächse, wie auch die Gemüsepflanzen und die Kartoffeln ist das jetzige Wetter wie eigens geschaffen, denn hier ist ein üppiges Wachstum unverkennbar. Auffallend ist es, daß namentlich Stangenbohnen in ihrer Entwickelung sehr weit zurück sind, obwohl die Pflanzen durchweg ein sehr gesundes Aussehen zeigen. Einmachbohnen hat es bis jetzt noch feine gegeben. In der Natur macht sich das Herannahen des Herbstes bereits geltend. Die Zugvögel, die im April und Mai bei uns eintrafen, haben uns schon wieder zum Teil verlassen. ** Frankfurt a. M., 5. Aug. Die geschiedene Großherzogin von Hessen reiste heute mit ihrer Tochter, der Brinzessin Elisabeth, vom hiesigen Hauptbahnhofe nach London ab, um den Krönungsfeierlichkeiten anzuwohnen. ** Frankfurt a. M., 5. August. Heute Vormittag stürzte sich in der Allerheiligenstraße aus dem Fenster des Dachstockes der Schneider und Kriegsinvalide Fuchs, welcher heute sein 60. Lebensjahr zurückgelegt hatte. Er war sofort eine Leiche. Grund zur That: Mißliche Vermögens und Familienverhältnisse. ** Frankfurt a. M., 5. August. Der Magistrat richtete an die Stadtverordneten Versammlung eine Borlage bezüglich des Zusammenschlusses aller medizinischen Anstalten von Frankfurt zu einer dahier zu errichtenden„ Akademie für praktische Medizin". Es sind von privater Seite bereits bedeutende Geldbeträge hierfür der Stadt zur Verfügung gestellt worden. * Obstbericht. Das Geschäft war, so heißt es im Bericht der Frankfurter Gentralstelle für Obstverwertung für die Vorwoche, in allen Obstarten recht lebhaft und es fanden belangreiche Abschlüsse statt. Neue Angebote sind sehr erwünscht, da die Nachfrage immer noch sehr stark ist. Die Durchschnittspreise betrugen: Kirschen Mit. 20-28, Stachelbeeren Mt. 9 bis 10.50, Johannisbeeren Mt. 12--13, schwarze Johannisbeeren Mt. 13, Aprikosen Mr. 30-40, Pfirsiche Mk. 40, Heidelbeeren Mk. 13, Himbeeren Mf. 30, Frühbirnen Mt. 10-18, Frühäpfel Mk. 15. per Centner. Turnverein", I. und seinen be .! Es ist vorgestern res deutschen Baterin jenen Tagen uns als zur Fahne eilte, anfomme, frebelhafte n. Das eigene Heim Ler Linie den Begriff igene Heim und die in ihrer Pflichttreue rgende Gattin und als eutschen Frau soll das nachtlingen foll. Die ewahre deutsche Fra ietlein fand ftürmischcaufte ein dreifaches nd überall fonnte man a die Worte gefunden. eWacht am Rhein" Am Samstag Abend Maifer Wilhelm und Celegramme abgefandi amme liefen nun im wei Herrn Oberbürger eftät der Kaiser und nfeft in Worms ver albigungsgruß beftens Der Beh. Kabinetsrat: Regierungsrat 5. Aug. Ich dank für freundlichen Gruß Graft Ludwig - Vom Lande, 4. Aug. Welche lächerlichen, um nicht zu jagen, traurigen Blüthen nicht Vereinsmeierei in unserer Reit mitunter treibt, beweist folgende Thatsache. In dem kleinen ca. 300 Seelen zählenden Dörfchen R. im Kreise Offenbach bestehen zur Zeit nicht weniger als 7 Vereine. Die Namen derselben bieten Stoff genug zum Lachen und zum Nachdenten. Sie heißen:„ Gesellschaft Brennnessel"," Gesellschaft Distel," ,, Käwernverein"," Friedensverein", " Turngesellschaft" und" Gesangverein" Nimmt man die Gesamtzahl aller vereinsfähigen jungen Männer" mit einem Viertel der Gesamt- Einwohnerzahl zu 75 an, so ergiebt sich, da verschiedene Vereine 20-30 mit glieder zählen, daß die meisten dieser vereinslustigen Leutchen 2, 3 und mehr Vereinen zugleich angehören. Alle Vereine erheben allsonntäglich ihre 10-20 Pfennig Beitrag, jeder Verein hat auch seine regelmäßige Sigung, mancher freilich nur zu dem blosen Zwecke, die eingegangenen Beiträge so bald als möglich wieder naß anzulegen. Ein starker Prozentsatz dieser Leute ist noch nicht der Fortbildungsschule entwachsen. Da in dem Dörfchen nur zwei Wirtschaften sind, so kommt es vor, daß mehrere Vereine in demselben Lotale ihre weltbewegenden Sizungen abhalten müssen. Schlimm mag es allerdings aussehen, wenn die jungen ,, Brennesseln" und" Disteln" aneinandergeraten oder die " Käwern" ins Kreuzfeuer zwischen beide kommen. Dann muß wohl unbedingt der" Fiedensverein" rasch in Aktion treten und die aufgeregten Geister beruhigen. Hier fehlt nur noch der Verein der„ Dummen Schinnöser". ** Wald- Michelbach, 4. August. Touristen und Ausflüglern dürfte es erwünscht sein, zu erfahren, daß von jetzt ab Sonn- und Feiertags der letzte Zug nicht mehr 7 Uhr 42 Min, sondern erst 8 Uhr 42 Min. hier abgeht. Man hat also jetzt in Mörlenbach direkten Anschluß nach Weinheim. ** Höchst a. M., 5. August. Ein 19 Jahre altes, unverheiratetes Mädchen von hier, welches gestern Nachmittng gegen halb 5 Uhr mit dem Zuge nach Frankfurt fuhr, schenkte während der Fahrt einem kräftigen Erdenbürger das Leben. Cronberg, 5. Aug. In der hiesigen Stadtkirche fand heute früh 10.30 Uhr, als am Todestage der Kaiserin Friedrich, eine Gedächnisfeier für die Hohe Verstorbene statt. Die Erbprinzessin von SachsenMeiningen, Kronprinz und Kronprinzessin Friedrich Karl von Hessen wohnten der Feier an, außerdem der kommandierende General des 18. Armeekorps v. Lindequist, die Offiziere des 3. Bataillons des 80. Infanterie- Regiments( Homberg v. d. H.), ferner die staatlichen und städtischen Behörden. ** Mainz, 5. Auguſt. Am 16. August trifft der Kaiser mit dem Großherzog von Hessen hier ein. Eine Truppenschau findet statt über 20 Bataillone Infanterie von der 21. und 25. Division. Aus dem Sauerlande, 30. Juli. Vorsicht bei dem Gebrauche von Chilisalpeter! Rittergutsbesitzer Köhne von Berlingerode hatte in einem Schuppen genannten Dungſtoff zerkleinern laſſen. Ginige Tage nachher trieb ſein Senecht eine Anzahl Rinder in den Raum, damit die Thiere vor Regen geschützt seien. Sie fingen dort gierig an zu lecken; nach kurzer Zeit verendeten fünf der schmucken Rinder unter augenfälligen Vergiftungserscheinungen. Allem Anschein nach werden noch mehrere der Tiere eingehen. Vermischtes. * Berlin, 5 Aug. Der Gabelsberger Stenographentag lehnte mit 2572 gegen 2153 Stimmen den zur Systemänderungsvorlage eingebrachten kompromißantrag ab und begann sodann die Beratung der Vorlage. ** Berlin, 5. Aug. Das Blumen- Medium Anna Rothe wurde aus der Charité, wo sie auf ihren Geistes zustand untersucht wurde, am Montag Nachmittag nach dem Untersuchungs- Gefängnis gebracht. Nach Änsicht der Aerzte ist die Frau hysterisch. Hamburg, 5. August. Gegenüber der Mitteilung betreffend die Kubafahrt( f. 2- Blatt) teilt die Ham burg- Amerika- Packetfahrt- Aktiengesellfchaft folgendes mit: Die Nachricht, daß sich die Hamburg- Amerika- Linie von der Kubafahrt zurückziehe, ist unbegründet. Nach einer zwischen der HamburgAmerika- Linie und dem Norddeutschen Lloyd getroffenen Vereinbarung wird die Fahrt nach Kuba vielmehr gemeinsam betrieben, während der Norddeutsche Lloyd die Mericolinie aufgibt. In Leipzig ist ein 8jähriges Mädchen ermordet in einer zugenagelten Kiste, welche auf einem Hof im Salz gäßchen schon einige Tage stand, aufgefunden worden. Jena. Daß der Studenten ulk hier trotz der Beiten Ungunst weiter blüht, konnte man dieser Tage wieder sehen, wo die Plakatsäulen folgenden„ Erlaß" trugen: Wir uit LXXXVII. von Gottes Gnaden und des Volkes Willen erwählter Kaiser vor Zwäßen, und zu allen Zeiten Mehrer des Suffs, Herzog von Löbstedt und Kuniz, Fürst von Cospeda und Closewiß, gefürsteter Graf zu Lichtenhain und Ammerbach, Beherrscher aller Länder und Meere, so Uns gehören und nicht gehören. Großmeister des goldenen Kameels, Alleiniger Besitzer des großen Kannenordens 2C. 2C. haben geruht, auf den 28. Tag des Brachmonds einen Hofhaben geruht, auf den 28. Tag des Brachmonds einen Hoftag auf unserer Hof- und Stammburg Zwäßen auszuschreiben, zu welchem wir unsere getreuen Völker hiermit gnädigst laden. So geschehen auf Unserer Hof- und Stammburg Zwäßen im Jahr Unserer Regierung im Brachmond des neunzehnhundert und zweiten Jahres des Heils. Mit Kaiserwetter. Ulf LXXXVII. Essen, 4. Aug. Der Grundbesitzer Albert von Waldthausen stiftete aus Anlaß der Centenarfeier der Stadt Essen die Summe von 100,000 Mt. zu Wohlthätigkeitszwecken. Homburg i. Pfalz, 4. Auguft. Heute Mittag gegen 12 Uhr fuhr auf dem hiesigen Bahnhof eine Rangiermaschine dem abfahrenden Güterzug in die Flanke. Zehn bis zwölf Wagen wurden zertrümmert. Einem Bremser wurden beide Beine überfahren. Budapest, 4. August. Lloyddampfer Carintia" verfrachtet über Fiume 150 Eisenbahnwaggons, ungarische Erzeugung, für die Transvaalbahnen. Prag, 5. Aug. Im Marienschachte zu Oberleutersdorf hat ein großer Wasser- Einbruch stattgefunden. Die aus 70 Mann bestehende Belegschaft konnte nur mit Mühe gerettet werden, bis auf einen, welcher vermißt wird. * Genua, 5. Aug. Gegen Mitternacht wurde hier ein drei Sekunden dauernder Erd stoß verspürt. Gleichzeitig wurde in Pisa ein schwacher von unterirdischem Getöse begleiteter Erdstoß verspürt, welcher aber feinen Schaden anrichtete. * Auch ein Handwerk. In einer Stadt des Reichslandes meldete sich vor kurzem eine ältere Frau zur Aufnahme in eine Wohlthätigkeitsanstalt. In üblicher Weise wurden dabei die Personalien festgestellt und die Frau, nachdem sie den Namen ihres verstorbenen Ehegatten angegeben hatte, gefragt, welches Handwerk der Mann betrieben habe. " Ae Süffer war er", gab sie zur Antwort. Der Beamte nahm jedoch Anstand, dies Gewerbe in das Register einzutragen, und weiter ausforschend, kam er endlich zu der An„ Aber sicht, daß Tagelöhner wohl das Richtige wäre. ä Süffer war er doch", erklärte die Frau bestimmt und ließ sich von ihrer ersten Angabe nicht abbringen. Keine Schiffstaufe mehr. In der evangelischen Kreissynode Bleicherode ist fürzlich der Beschluß gefaßt worden, bei der Provinzialsynode zu beantragen, daß sie die nächste Generalsynode um Vorstellung an höchster * Stelle und sonst geeignete Schritte zur Abstellung der auch von amtlicher Seite befolgten Sitte bitten möge, Schiffe, Befestigungen u. dergl. zu„ taufen", weil dadurch ein Ausdruck, der für eine der heiligsten Handlungen im christlichen Gottesdienst feststeht, seiner Würde ent. fleidet und das Bewußtsein des Volkes von der eigentItchen Bedeutung der Taufe verdunkelt und verwirrt werde. * Auch eine Beleidigung. Wernigerode, 1. Aug. Im hiesigen Intelligenzblatt" findet sich folgende Anzeige: Die gegen Frau Meyer ausgestoßene Be= leidigung, daß sie noch denselben ut trage, wie voriges Jahr, nehme ich hierdurch reue voll zurück. Frau H. * Mordbrand in Norwegen. Der Hof Lejdal in der Nähe von Voß ist abgebrannt. Hinzukommende Leute fanden in dem verschlossenen brennenden Hause des Eigentümers Frau und Kinder mit eingeschlagenen Stöpfen, noch lebend; doch starben sie bald darauf. Nach dem Brande wurde auch die verkohlte Leiche des Beſizers unter den Trümmern aufgefunden. Geheime Wahl. Aus St. Goarshausen berichtet der Franks. Gen.- Anz.": Ein schon bejahrter Einwohner hiesiger Stadt wurde anläßlich der jüngst hier stattgefundenen Reichstags- Ersazwahl von verschiedenen Seiten aufgefordert, sein Wahlrecht auszuüben. Mehrmals erklärte er, sein Lebtage noch nicht gewählt zu haben und dies auch jetzt nicht zu thun. Schließlich gab er doch dem Drängen seiner Freunde nach und ging zunächst auf das Bürgermeisteramt, wo ihm mitgeteilt wurde, daß das Wahllokal im Landratsamte sei. Auch diesen Weg ließ er sich nicht verdrießen und ging fand aber so rasch das Lokal nicht, denn so ein Landratsamt hat der Thüren und Zimmer schon viele. Endlich sieht unser Mitbürger an einer Thür ein großes Plakat mit der Aufschrift:" Wahllokal". Vor dieser Thür aber stand ein Stuhl, der mit einer Menge Wahlzettel, der verschiedenen Kandidaten belegt war. pläßchen," sagte sich unser Freund. Er sieht sich vorsichtig Niemand ist in der Nähe. Mit prüfendem Blick hat er rasch den Zettelstoß ausgesucht, der mit dem Manne seiner Wahl gleichlautend ist. Zu diesen legt er seinen Bettel, um dann rascher und mit weniger Aufsehen zu verschwinden, als er gekommen war. Als ihm dann auf der Straße sein um. " Das ist das WahlFreund begegnete und dieser die Frage:" Hast Du gewählt?" an ihn richtete, sagte er begeistert: Das ist doch' ne schöne Sache um die geheime Wahl. Kein Mensch ist da! Ich hab' mein Zettel uff den Stuhl zu den vielen annern gelegt, bin fort gegange, und fei Mensch weiß, wen ich gewählt hab'." * 80 000 Mt. Entschädigung ist die Summe, die selbst Eisenbahngesellschaften nicht unbedeutend ins Ge wicht fällt, und die Entgleisung eines Zuges fommt auf diese Weise der Lancashire und Yorkshire- Eisenbahn teuer zu stehen. Der Reisende einer Schuhwarenfabrit erlitt bei einem Eisenbahnunglück eine schwere Erschütterung seines Nervensystems, die es ihm für längere Zeit unmöglich machte, seinem Berufe nachzugehen. Er verklagte deshalb die erwähnte Gesellschaft auf Schadenersatz und erhielt vom Gericht die obengenannte Summe zugesprochen. Glüd muß man haben. Der Mustafa Alim Bey, der Sekretär des Gouverneurs von Smirna, Dort unternahm eine Vergnügungsreise nach Neapel. wurde vor einigen Tagen, während er des Nachts durch die Straßen spazierte, von einem Taschendiebe seine goldene Uhr mit Stette gestohlen. Er zeigte den Verlust der Polizei an, aber die Uhr bekam er natürlich nicht wieder. Gestern nun besichtigte Mustafa Alim Bey den Dom. Da näherte sich ihm ein gut gekleideter Mann und fragte ihn, ob er nicht Lust habe, eine hübsche Uhr billig zu faufen. Der junge Türke ließ sich die Uhr zeigen und erkannte in ihr zu seinem größten Erstaunen seine eigene. Er umflammerte den Verkäufer sofort mit beiden Armen, trug ihn aus dem Dom heraus und lieferte ihn den beiden Polizisten ab, die vor dem Dom stehen. Der Dieb war so verblüfft, daß er sich gar nicht wehrte. Man stellte in seiner Wohnung sogleich eine Haussuchung an und fand dort auch die zur Uhr gehörende goldene Kette. - Doppelte Abrechnung. Bei Wörth die heiße, ruhmreiche Schlacht Haben auch die Badenser mitgemacht. Unter General Werder fochten sie brav Und verhalfen Manchem zum ewigen Schlaf. Das Raubgesindel, die wilden gälen Türkos, die könnten davon erzählen: Von allen, so viel sie auch fragten und bissen, Hieß es schließlich: Todt oder ausgerissen. Mit solch einem Kerl, im dicksten Gedränge Gerät ein Leutnant in's Handgemenge. Der Kerl, mit' nem richt'gen Wildfaßen- Blid, Biegt plötzlich sein struppiges Haupt zurück Und spuckt dem Leutnant- pitsch- in's Gesicht: G'rad' in die Augen hat der's gefriegt! Das sieht ein Gemeiner, ein Bad'ner Kind, Springt zu, padt den Sterl bei'm Halse geschwind Und würgt ihn ein bischen nur so im Steh'n- Bis diesem die Augen übergeh'n... Der Leutnant sieht's, cuft lachend ihn an: Genügt ja! Laffen Sie jetzt den Mann!" Mein Bad'ner hört's, aber dreht sich nicht um Und drischt auf den Kerl los, fest aber stumm, Von rechts nach links herüber, hinüber Zieht er ihm Watschen und Maulschellen über. So!" spricht er. Sodele! Sell isch for's Spucke, Du neinmol verzwiebelter Deiwels- Heiducke!" Dann nimmt er den Türko von Neuem her, Vermöbelt ihn nochmals die Kreuz und Quer: " Un sell- Du französischer Lause- Deck Un sell un sell isch for ,, Heidelberg!" - ( Münchener Jugend".) Wilh. Herbert Marktplatz 2. Spezialgeschäft Marktplatz 2. für moderne und solide Schuhwaren. Neuheiten für Damen, Herren und Kinder. Streng reelle Bedienung. Grösste Auswahl. Reparaturwerkstätte für Orchestrions u. mechan. Musikwerke FerdinandBauer, Instrumentenmach. Gießen. Kirchstraße. Gießen. Schönes Instrument zum Verkauf ist in meiner Werkstätte aufgestellt. Poliklinik für Zahn- und Mundkranke. Wochentags 1-2 Uhr für Unbemittelte unentgeltlich. Privatpraxis: Wochentags 8-7 Uhr. 1290 Sonntags 8-2 Uhr. Schwalm, Zahnarzt, Giessen Bahnhofstr. 63 II. ahrräder F₂ Wanderer, Adler, Mars, Zubehör und Ersatzteile. fachgemässe Reparatur preismässig. 907 Fr. Krogmann, Bahnhofstr. 30. Restaurant „ zur Sonne" 29 Dammstraße 29. Bes. Wilhelm Fischer. Vorzügliches Gießener Brauh ansbier. Prima Weine. Durch concurrenzlose CoronaFahrräder Gute Küche. In unserem WilhelmVergebung von Bauarbeiten.| Zwiebelkuchen 12 baben wir élégante an bei Wallthorstraße. Patentmit 7-10 3immern mit den schönsten Einrichtungen per Sept. auch früher zu vermieten. Desgl. per Oktober event. auch früher in unseren Neubauten Wilhelmstr. 8 u. 10 noch einige 4, 5, 6 u. 7-3immerwohnungen. Die zur Erbauung eines Gärtner- Wohnhauses bei Dienstag, Donnerstag u.Sams: Herrschaftswohnungen der psychiatrischen Klinik zu Gießen nötigen Arbeiten nebst tag von vormittags 8.30 Uhr Materiallieferungen, nämlich: Maurer, Steinhauer-, 2. Schomber, Zimmer, Dachdecker-, Schreiner, Schlosser-, Glaser, Weißbinder- und Spenglerarbeit werden hierdurch unter Hinweis auf den Ministerialerlaß vom 16. Juni 1893 zur Vergebung auf dem Submissionsweg ausgeschrieben. Die Ausführungsbedingungen, Zeichnungen und Arbeitsbeschreibungen liegen in unserm Amtslokal zur Einsicht offen, und fönnen lettere, mit Vordruck zu dem bezüglichen AngebotsVermerk versehen, daselbst zum Selbstkostenpreis in Empfang genommen werden. Rennerfolge ausgezeichnete und Dürkopp's Diana billigst. Sonstige prima deutsche Marken schon á Mt. 115 u. 130Eingetauschte, gebrauchte Räder massenhaft und enoun billig. Joh. Fr. Schaaf, renommirteſtes Geſchäft der Branche in Gießen, Wetsteinstraße 44. Bedeutend ermäßigte Preise für Sonnenschirme Casseler Schirmfabrik Th. Budde& Co. Th. Gießen. Seltersweg 9. Möbelfabrik Carl Stückrath, miam GIESSEN. Asterweg 47, Ederstr. 8, 3281 RICHAY SEHARY Gegründet 1868. empfiehlt sein reichhaltiges Lager in polierten und lackierten Möbeln Tischen, Stühlen, Sophas, Rohrsesseln, Teppichen, Gardinen, Dekorationsartikeln 2c. Spezialität: Komplette Schlafzimmer- Einrichtungen. 1070 Billigste Breise. Vollständige Wohnungs- u. Hotel- Einrichtungen. O Eigene Schreiner- und Polster- Werkstätten. Angebote sind bis zum 9. August d. Is., vormittags 10 Uhr, versiegelt und mit entsprechender Aufschrift portofrei an uns abzugeben. Zuschlagsfrist 4 Wochen. Gießen, den 29. Juli 1902. Großherzogliches Hochbauamt Gießen. Reuling. Gascokes. Garbenbänder Birkenstock u. Schneider. chöne 5 Zimmer, Mansarde zum 1. Oktober zu vermieten Näh. Löberstraße 8. chön möbl. Zimmer in ruhige Lage Nähe der Kliniken per 1. August zu vermieten. mit Holz- Verschluss naturell und gefärbt, in ver schiedenen Längen, bester Ersatz für Strohseile und im Ge brauch wesentlich billiger als Freundl, möblirtes Zimmer diese, empfiehlt billig M. Rosenthal Liebigstraße 13. Telephou Nr. 218. Näh. in der Exped. d. Bl. zu vermieten. Rothermel, Bahnhofstraße 38. Per 1. Oktober ev. früher freundliche 5- Zimmerwohn. nebst Zubehör Gartenanteil zu Prima neue Holländische vermieten. 5. Lublinski, Ecke Vollheringe, Infolge Stadtverordneten- Beschlusses vom 10. April d. J. Stück 8 Pfg., sowie tritt eine Flasche sbier Damm- und Steinstraße 41. chön möbl. Zimmer, part. in ruh. Lage per sofort oder Ederstraße 4, im Laden Zwei unmöblirte Zimmer zu vermieten. später zu vermieten. Näheres Preisermäßigung unserer Gascotes in jedem G.binde frei ins Haus ineinandergehende empfiehlt ein und wurden die Preise derselben bis auf weiteres festgesetzt wie folgt: Für den Centner ab Verkaufsstelle: Stück- Cokes 1,10 Mr. Nuß- Cokes, ausschließlich trocken gelagert in 2 verschiede nen Korngrößen für Stubenheizung und für weite und enge Ofenschächte passend zerkleinert: Größe Nr. 1, etwas größer als durchschnittliche Korngröße des Anthracit, gangbarste Sorte. Größe Nr. 2, kleiner als durchschnittliche Korngröße des Anthracit... In Wagenladungen von mindestens 36 Centnern: Stückcokes Nußcokes Nr. 1 Nukcokes Nr. 2 Bei Entnahme von mindestens 200 Centnern: Stückcokes Nukcokes Nr. 1 Nukcokes Nr. 2 Peter Berg, Brandplak 14. Bewährt. Mittelgegen Ungeziefer aller Art 1,25 m. liegenhüte, Fliegenleim, 1,30 Mr. 1,05 Mr. 1,20 Mt. 1,25 Mr. 1,00 Mr. 1,15 Mr. 1,20 Mt. Afterweg 12. Bismarckstraße 30( Ecke Stephan str.) elegante 5.Zimmerwohnung sofort, eb. 1. Oft. zu vermieten. Fr. Kopp. eräum, 5-6-3immerwohn. im Vorderhaus, ferner 4: Zimmerwohnung im Nebenhaus in schöner Lage per 1. Oft. eb. 1. Sept. zu vermieten. Nr. 180 Abonnementsprei in's Haus gebracht Gratisbeilagen: Oberbeffische Zei Gartenbau, sowie Das Blatt erfd Näb. Ludwigstraße 14, II. chöne 3-4 3immerwohnung Mansarde per 1. September Insektenpulver, zu vermieten. Näh Göthestr. 54. Motten Tinctur Schillerstrasse 9, pat = u. Pulver Schwabentod Für Cokesabnehmer, welche zwei und mehr Dopper Wanzentinctur waggons bezichen, ermäßigt sich der Preis um weitere 5 Pfg. pro Centner. Für Anfuhr an das Haus werden 5 Pfennig für den Centner berechnet. NB. Sofern das Verbringen der Cokes bis zu 6 Centnern - auf die betr. Lagerplätze( Keller, Stall 2c.) mit feinem außergewöhnlichen Zeitaufwand verbunden ist, geschieht dies ohne besondere Vergütung. Im Gaswerk findet nur ein Verkauf von über 5 Centner Cofes statt; Sagegen bleibt bei folgenden biesigen Firmen der Kleinverkauf unserer Gascokes von 1 bis 5 Centner bestehen, nämlich bei den Herren: Joh. Jischer, Alicestraße 19, H. Hof, Löwengasse 11 und Bahnhofstraße 33, Gebr. Kahl, Frankfurterstraße 151, Ed. Klinkel, Bahnhofstraße 10, Emil Loh, Kirchenplatz 9, Emil Bistor Nachfolger, Marktstraße 10, Georg Schäfer, Licherstraße 2, Auguft Strud, Bismarckstraße 6, Georg laverzagt, Kaplansgasse 5, Diese Firmen berechnen obenstehende Preise unserer Gascotes samt Anfuhr wie das Gaswerk und verabfolgen dieselben auch in Mengen unter 5 Gentnern. Die Preise unserer Gascokes für die Abnehmer auß rhalb der Gemarkung Gießen ermäßigen sich um den Betrag der Octroirückvergütung von 4 Pfennig für den Centner. Gießen, 16 April 1902. Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen. empfiehlt Victoria Drogerie Adolf Bieler, Marktstraße 5. Offene Stellen: Intelligente Herren terre, 5 Zimmer nebst Zubehör per 1. Oftober zu vermieten. Karl Steller. erfeßungshalber ist der dritte Stod meines Hauses per 1. Oftober zu vermieten. Louis Lotz. Bahnhofstr. 22. 5- Zimmerwohnung für O Poli Berlin, 5. 2 hagen wurde Pro zur Unterfuchung tollen Hunde gebi führt. tag Berlin, 5. A Babelsberg Syftem- Brüfungsfra Bundes- Sagungen. statt. - Aronpri lidhen Unibers bon Bonn aus zur in diesem Gebirge zu nehmen. Das Bure daß Kaiser Wi äußerit drängend Deutschland zu be heiße es, daß di Auszeichnung an Soldaten in ihre dauerlich, daß d m. allem Zubehör, Gas, Bleichblaz, Garten für 500 mt. per 1. Oktober oder später zu vermieten. Näh in der Erped. d. Blattes. höne 5- Zimmerwohn- Bresse Aufnahme ung mit allem Zubehör, soden Eindruck ein wie großer Eckladen, elekt. Licht. Deutschlands her per sof. zu verm. Löwengasse 27. chön möbi. Zimmer per sofort oder später zu vermieten. Näh. u. Damen zum Vertrieb eines Werkes( Bilzesch. Naturheilverfahr.) gegen hohe Profission sofort gesucht.Koch Nachfolg., Schulstraße. chöne 4- Bimmerwohnung im 2. Näheres Großer Steinweg 2. Sprechstunden: Nachm. 5-9 Uhr. Schreiner u.Fensterrahmenmacher sowie ein Lehrling fofort gesucht. H. Keßler, Lollar. Schreinergesellen u. Lehrling gesucht. Schiffenbergerweg 58. Ein Mädchen empfiehlt sich i. Waschen u. Putzen nimmt auch Aushilfstelle an. Näheres Astertveg 7. Tüchtiges Mädchen empfiehlt sich im Waschen u. Puke: oder nimmt Laufstelle an. Näb. Wetzsteingasse 18. Mehrere tüchtige Mädchen finden Stellung durch Frau Heßler, Gießen. Sonnenstraße 24. Kalk- und Marmorwerke, Dampßiegelei Kaufmann, Aug. Gabriel jr., Gießen. Mahenfabrikation. Werke Abendstern. ( 559) Bahnanschlüsse. Telephon Nr. 84. Ein Führer zum Wohlstand für Jedermann Das Buch ist der praktischen Erwerbslehre. Unter Mitwirkung hervorragender Fachmänner von Reinhold Fröbel. 3. Auflage. Preis geheftet 5 Mark, gebunden 6 Mark 50 Pfg. Die Wiener ,, Presse" urteilte über das Werk: ,, Das Fröbel'sche Buch ist ein Volksbuch, eia praktischer Führer durch die Wirrsale des Erwerbslebens, ein Vade mecum für Jedermann. Es zeigt durch verständige Anweisung und praktisches Beispiel dem kleinen Mann wie dem grossen Capitalisten, dem Handwerker wie Beamten, dem Kaufmann wie Landwirt. kurz allen Ständen und Berufsarten die Mittel und Wege, wie der materielle Wohlstand zu begründen und zu erhalten, wie die ganze Erwerbsthätigkeit praktisch u. erfolgreich zu gestalten ist. Leipzig. Fröbel'sche Verlagshandlung. aefez ten Alters, der in hiesiger Gegend bekannt u. gut eingeführt ift, sucht Reiseposten unter be scheidenen Ansprüchen. Stock, Leihgesternerweg 9 per 1. August zu vermieten. Näh. bei J. Azbach, Grünbergerstr. 10 a. 2. Stod, 4-5 Zimmer nebst 3ubehör per gleich oder später zu vermieten. Kreuzplab 10. Bleichstr. 18, 1. Stod, 6 Zimmer, Balkon, Badezimmer. Gaseinr., Bleichplay 2c, ist weg: zugshalber ver 1. Oft. zu verm. ut möbl. Zimmer im 1 Stoc zu vermieten. Wilh. Orbig, Schulstraße 10. Die seither von Herrn Bauinspektor Enderes innegehabte Wohnung: Allicestraße 18 ist ander weitig zu vermieten. Großer Steinweg 23 sind zwei auf die Mühle je bilden, die es sich freundschaftlicher Stammberwandten - Auf der burg werden ge fahren mit zu D- Bugwagen be bisher eine Gesch erreicht wurde. -Zwischen Gijenbahnnes fowie den nie andererfeits ist ein lid eines diref Mostau, Waridan einerseits und Ami dorf, Berlin, Da baden, Hamburg 5- Zimmerwohnungen nebst Bad, andererseits. Für Loggia und allem Zubehör, zum 1. Juli zu vermieten. Wauthorstr. 71. Familienlogis, Näh. 5 Zimmer nebst Zubehör im mitt: leten Stock per 1. Juli zu verGrünbergerstraße 22. mieten. Näheres auch bei Hrch. Faß, Grünbergerstrane 20. 829 Stationen jollen billets zu erm Unter d Mehrschönmöbl.Zimmer Centralgenoffenid werte in ham gefellichaft gegri chaftlichen Steich Darmstadt, der Runitdinger 6. m wirtidhaftlicher Bed B. m. b. 5. Schaft zum Bezuge m.b. 5. zu hal Abjaggenotenich Gen. Angebote u O. P. 100 nähe der Universität sofort oder post agernd Dillenburg Zu vermieten: In dem Hause Nordaniage 7 ist eine elegante 6-3mmer wohnung mit Bad, Balkon und allem sonstigen der Neuzeit en sprechenden Einrichtungen zu vermieten. Näh. Frankfurterstr. 29. In dem Neubau Braadpak später zu vermieten. 14 Näh. Bismar 1straße 17, part. sine schöne Mansarden wohnung zum 1. September zu vermieten. Bahnhofftc. 62 Schützenstrasse der 1. u. 11. Stock mit allem Zu behür ver 1. September, sowie cie mansardenwohnung per 1. Oktober zu vermieten. Carl Valentin, Schüßenstr. 18. 15 ist eine elegante 5-3immer Frankfurterstraße 3. wohnung mit Bad, Loggia Erker ist der III. Stod, 8 Zimmer, ar. und allem Zubehör sofort zu ver- Balkon, Badezimmer u. Zubehör m. b. 5. zu зн 3 Millionen Mo in der gründen auf 10 Million die Herren Geb baas- Darm neter Dr. Rösid Dr. Aschenbrand mieten. Näh. Frankfurterstr. 29. per 1. Oktober zu vermieten. 1107 Garden, Major Ludwigstrace 37 erste Etage, 3u erfragen: Zahnarzt Jaeger. 5 eventl. 6 Zimmer, Badezimmer, 6- Zimmerwohnung Balkon, Gartenanteil mit allem Garten, nebst Zubehör, Garten Zubehör, per 1. Oktober zu ver- antheil und Bleichplatz für 750 Mt. per 1. September oder später zu vermieten. mieten. Näh. Westanlage 44. In meinem erkauften Hause Grünbergerstraße 5 sind Par terre- sowie Beletage, neu hergerichtet, 6 Zimmer, Badezimmer u= allem Zubehör, per sofort zu ver= mieten. Näh. bei der Exped d. Bl. chön möbl. Zimmer sofort zu vermieten. Näh. Marktplaz Möbl A. Hofmann, Weßsteinstr. 40. mieten. chöne 5- Zimmerwohnung im 1. Stod mit allem Zubehör per 1. Oktober zu vermieten. Ludwigsplatz 14. öbl. Zimmer per 1. August 22 im Laden. Zimmer zu Moltkestraße 21, III. Städtisches verSchlachthaus. heute und morgen. zu verm. Weßsteinstr, 22, 11. Schweinefleisch 50Pfg. Hannover, Obera tags- Abgeordneter Freiherr v. Zwick Bum borläufigen Direttor Soliepe die bekannten An 66ile. Gefellihaft feinen S - Auch in tammer zu Leipzig lanishen Betroleum Betroleumtants an Rationen erflärt, Sandelstammern ge bat der fiche น 31 11 BURY g 1 αν ab