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Frankfurterftr. 29. rem Neubau Wilhelm haben wir elegante mit ftswohnungen mern mit den schönsten gen per Sept. auch früher en. Desgl. per Oftober ich früher in unferen n Wilhelmstr. 8 u. 10 Nr. 206. Zweites Blatt. Avvanement preis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Pfg., ins Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährlich Mt. 1.50. Gratisbeilagen: Obti heffische Familienzeitung( täglich) Oberhessische Zeitschrift für Landwirtschaft, Obst- und Gartenbau, sowie die Gießener Seifenblasen wöchentlich). Das Blatt erscheint an ellen Werktagen nachmittags. Freitag, den 5. September 1902. Gießener 11. Jahrgang. Infectionsvreis: Die einspaltige Petitzeile für Gießen wie ganz Oberbeffen, die Kreise Wezlar und Marburg 10 Bfg. sonst 15 Pfg.; Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg. Postzeitungsliste No. 3032. Redaktion und Expedition: Gießen, Neuenweg 28. Ferusprechanschluß Nr. 362. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Druck und Verlag der Gießener Verlagsdruckerei, vorm. Wilh. Keller'sche Buchdruckerei,( gegr. 1783); für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießen ,, Lehrlingszüchterei." Von C. K. in B. ( Nachdruck verboten.) Kaum waren die Handwerkskammern im Laufe der beiden letzten Jahre ins Leben getreten, so befaßten sie sich sofort allgemein mit der ihnen gesetzlich besonders vorgechriebenen Regelung des Lehrlingswesens. Es waren unleugbar im Handwert, hauptsächlich unter dem Einfluß der bolig schrantenlosen Gewerbefreiheit, Mißstände in dieser Hinsicht eingerissen. In nicht wenigen Werkstätten wurde eine ubermäßig große Anzahl von Lehrlingen gehalten, zum Teil zu allerlei häuslichen und sonstigen Verrichtungen herangezogen, dagegen in der eigentlichen fachlichen Ausbildung vernachlässigt. Mit allem Ernst und fast übereifrig bemühten sich die Kammern, diesen Uebelstand der Lehrlingszüchterei auszurotten, sie bestimmten namentlich die Höchst zahl der Lehrlinge, die in einem Handwerksbetriebe gehalten werden dürfen, und beließen es nicht bei bloßen mehr oder under strengen Vorschriften, sondern stellten auch Beauftragte an, die ihre Befolgung überwachen müssen. Man bemaß die Lehrlingszahl zumeist nach der Anzahl der gleichzeitig beschäftigten Gesellen, obwohl dieses Verfahren seine großen Bedenten hat, indem die Gesellenzahl außerordentlich schwanten fann und ein Meister mit vielen Gesellen sich oft noch weniger um die Ausbildung der Lehrlinge zu befümmein bermag, als ein anderer, der nur wenige oder gar teine Gesellen hält. Andrerseits kann der eine Weister nicht einen, ein zweiter ein halbes Dugend Lehrlinge zu gleicher Beit vortreffiich unterweisen. Denn es kommt hierbei viel auf das persönliche erzieherische Geschick an, sodaß man in einzelnen Bundesstaaten, wie Baden, vorzüglichen Lehrmeistern jogar Prämien gewährt und zwar mit gutem Erfolg. Mögen also auch manche Kammern zu schablonenmäßig vorgegangen sein, so ist doch im allgemeinen eine gründliche Besserung eingetreten, und man dars jetzt wohl behaupten, daß im großen und ganzen die Lehrlingszüchterei im Handwerk so gut wie verschwunden ist. Als die Handwerkskammern ihre Maßregeln dagegen trafen, stellte sich übrigens heraus, daß die lauten Klagen über die Lehrlingszüchterei im Handwerk zum Teil sehr übertrieben waren, ja in vielen Gegenden und Gewerben ergab sich sogar ein empfindlicher Wangel an Lehrlingen. In nicht seltenen Fällen wurden ferner nur deshalb zu Diele Lehrlinge gehalten, weil feine Gesellen zu haben waren; es war ein Notbehelf, denn gemeinhin ist der Nußen, ben ein Weister von seinem Lehrling hat, im Verhältnis zu den Schäden und Mühen nicht allzu groß. Schuld daran hatte in erheblichem Maße die Großindustrie, weil sie dem Ju etgener yache gigter. Roman von L. Haidheim. Fac ( Nachdruck verboten.) ( Fortsetzung.) ,, Nein, Baronin, fein Unglück, nur ein Aergernis, einen neuen Streich unseres afrikanischen Standesgenoffen, den ich mir, Je 4, 5, 6 u. 7-8imme perzeiben Sie als Ihren Bruder überhaupt nicht denken kann", gen. fenftod u. Schneider. öbl. Zimmer een. Stephanstraße 12, 1 e 5 Zimmerwohn. ehör wegen Weg ug per zu vermieten. Schulstraße 10. ochen mit Bett zu birMaigaffe 11. Freundl. Familientog is vermieten Maigaffe 11. " Foltern Sie mich nicht! Was ist es?" stieß sie sofort atemlos heraus. " An sich sehr wenig. Man hat in Krapolno hinter Burkards Bett ein Stüd Papier gefunden, beschrieben von der Hand seines Großvaters „ Nun und-? Hat er noch ein anderes Testament-?" Tief Frau von Frohberg. " Nein, es ist nur eine Notiz, betreffend den Empfang einer größeren Geldsumme von dem Müller von Biela für gekaufte Moldauwiefen- " " Aber das Geld ist es ia, was fehlt!" rief Lischa, indes Koloniz aufgeregt hin und her lief. fenbergerweg 62 11. mußte es ihnen aber sagen: Nicht, daß man diese Notiz gefunden, eten. merwohnung zum 1. Oft aff, Bismarckstraße 32, Freundliche immerwohnung Oftober zu vermieten. Grünbergerstraße 4. e 5: 3immerwohnung im " Ja, das war ja die ärgerliche Geschichte", sezte auch Frau von Frohberg noch ganz harmlos hinzu. Es wurde Adelsberg sehr schwer, seine Pflicht zu thun, er Sondern welche niederträchtige Verdächtigung der ,, Afrikaner" daran fnüpfte, war das schlimme und je schneller Burkard zur Stelle erschien, dem elenden Gerede entgegen zu treten, um so beffer.- Sie begriffen es erst nach und nach: Ernst Nepomuk hatte die aufgefundene Notiz- mit der zitternden Hand des Alten von Strapolno geschrieben fofort der Staatsanwaltschaft eingereicht, Seine Gemahlin selbst bezeugte, auf Befehl ihres Gatten, daß Burkard Frohberg ienes Zimmer bewohnt, in jenem Bette geschlafen habe; das Dienstpersonal war inzwischen gewechselt, aber man würde es wieder herbeischaffen und jedenfalls konnte nach dem Fortzuge des Baron Frohberg kein anderer das Zimmer bewohnt habe." " Das soll aber doch wohl nicht heißen, daß mein Bruder meinen Sohn-?" ,, antlagt, die fehlenden 16 000 Gulden zu seinem Stock mit allem Zubehör Die Jungfer der Gräfin bezeugen, daß später Oftober zu vermieten. Ludwigsplatz 14 tfurterstraße 31 Manfardenwohnung, be fort oder per 1. September Soloniz seine Schwiegermutter mit vor Wut ganz blassem aus 5 Bimmern, Küche eigenen Nußen bei Seite geschafft zu haben!" unterbrach Graf mieten. Näh. bei Th. Plant, Bahnhofftr. 18 Geficht. Handwerk viele ausgebildete Kräfte entzog und so den Gesellenmangel mit verursachte. Und nun fragen wir: Ist die Industrie auch heute wohl von dem Vorwurf der Lehrlingszüchterei freizusprechen? Haben nicht die Berichte der Gewerbeinspektoren schon wiederholt Klagen darüber erhoben, daß in Fabriken zu viel Lehrlinge gehalten werden? Hier aber werden sie in der Regel noch einseitiger und mangelhafter angeleitet, sogar vielfach nur als Arbeitsburschen verwendet, an denen man den Lohn zu sparen sucht. Häufiger als in Handwerksbetrieben wird das Anleiten der Lehrlinge in den Fabriken von den Lehrherren anderen Personen übertragen, es iſt also noch weniger Gewähr für eine ordentliche Ansbildung Und im Handel? Steht dieser in Bezug auf gegeben. Lehrlingszüchtung ganz makellos und ohne Fehle da? Uns sind Fälle bekannt, wo selbst große vornehme Häuser" einen Ueberfluß an Lehrlingen haben, nur aus niedriger Gewinnsucht, und das ist hierdurch noch viel verwerflicher, als bei einem kleinen Handwerksmeister. Und wo werden mehr junge weibliche Kräfte ausgenügt, in der Industrie und im Handel, oder in dem vielverleumdeten Handwerk? - - Jedenfall herrscht in Bezug auf das Lehrlingswesen im Handwerk jetzt schon mehr Ordnung, als in diesen anderen Ständen. Die Handelskammern, denen Industrie und Handel unterstellt sind, kümmern sich um das Lehrlingswesen wenig oder gar nicht. In Fabrik- Betrieben beschränkt die untere Verwaltungsbehörde die Zahl der Lehrlinge nur dann, wenn fie gar zu groß ist; außerdem können auch vom Bundesrat für einzelne Gewerbezweige Vorschriften über die Höchstzahl erlassen werden. Noch unbestimmter sind die Verhältnisse im Eine Prüfung am Ende der Lehrzeit fehlt hier Handel. wie da, mithin ein Beweis, ob die jungen Leute in der Lehrzeit etwas gelernt haben. Eine Ausnahme machen nur handwerksmäßig ausgebildete Fabriklehrlinge, wenn sie von der Handwerkskammer geprüft werden und in Preußen, auch Württemberg nach ministeriellen Verfügungen geprüft werden müssen, obwohl sich die Kammer im übrigen nicht um sie befümmern darf. Im Handwerk dagegen wachen Innungen und Kammern über die Lehrlinge; der Lehrherr kann sogar, wenn der Lehrling durch sein Verschulden die Gesellenprüfung nicht besteht, dazu angehalten werden, ihn auf seine Kosten anderswo auslernen zu lassen. So streng sind manche Vorschriften über das Lehrlingswesen, daß selbst Eltern sich mit unter scheuen, ihre Söhne dem Handwerk zu übergeben, und auf der anderen Seite viele Meister es vorziehen, lieber keine Lehrlinge zu halten, zumal da sie häufig nicht gerade die flügsten und besten Jung n zugeführt erhalten und später die Großindustrie den Hauptnußen von der Ausbildung hat. Burkardantlagt-? Aber das ist ja Unsinn! Darüber werden wir uns doch nicht aufregen?" meinte Lischa in voller Ruhe. Sie begriff überhaupt nicht, wie Burkard dergleichen berühren fönne. D, aber doch! Selbst einen Burkard von Frohberg konnte eine solche Auflage auf gemeinen Diebstahl nicht gleichgültig bleiben! Mochte er sich noch so frei fühlen, ſeine Ehre war angetastet worden und mit ihm die aller seiner Freunde; und der dies gewagt war sein Onkel, ein alter Mann, weit über das Alter hinaus, wo man. ihn vor die Pistole fordern fonnte. und eben weil er alt und sein nächster Verwandter war, lag für das große Publifum immerhin umsomehr Glaub würdigkeit darin und um so heilloser wurde die Schädigung von Frohbergs Ehre! Sie ſtarrten sich alle vier blaß an. Grst langsam ging ihnen die ganze Tragweite dieser unglaublichen Beschimpfung auf. Wie haben Sie dies alles erfahren, Adelsberg?" fuhr Koloniz dann empor. 80 Auf dem nächsten Wege, vom Müller von Biela, der mir das Pferd verkauft hat, auf dem ich herfam. Er erzählte mir, wie er sagte in seiner Unruhe um den Herrn Baron von Frohberg! Der„ Afrikaner" sei neulich plötzlich bei ihm erschienen und habe ihn ganz freundlich gebeten, Ginsicht nehmen zu dürfen von der Quittung für die Wiesen, welche derselbe von seinem Vater gekauft." Ich dachte, er suche einen Haten, den Kauf rückgängig zu machen und war heimlich schadenfroh, daß er sich an mir seine gelben Zähne ausbeißen würde", berichtete der Müller weiter, und so hätte er ihm die Quittung gezeigt. Der" Afrikaner" aber hatte einen Streifen Papier daneben gelegt und triumphierend geschrien: " Jezt hab' ich ihn, jezt hab' ich ihn." Und dann habe er gefragt, ob der Müller wohl erkenne, daß das beides seines Vaters Schrift sei? O, ia, denn den Notizzettel hat er in meiner Gegenwart geschrieben, um die Scheine gelegt, die ich ihm eben bahin gezählt hatte und sie dann in seine Brieftasche geschlossen, die er immer auf der Brust trug." Da habe der„ Afrikaner" gelacht und gefeirt und sich auf die Anie geschlagen wie verrückt und ihn angeschrien„ das müsse er beim Staatsanwalt beschwören" jest wolle er seinen Herrn Neffen das schöne Klaino schon aus der diebischen Hand winden. Ueber das Wort seien sie dann in einen lauten Streit geraten und er habe zuletzt in der Wut den Majoratsherrn vom Hofe gewiesen; dieser habe ihm zugeschrien, er bringe die Paviere sofort zum Staatsanwalt. Aber hat er denn das wirklich gethan? Es war doch wohl nur eine Drohung?" fragte Koloniz. - Fälle von Lehrlingszüchterei" im Handwerk sind jetzt nur noch vereinzelte Ausnahmen und, wo sie vorkommen, biel leichter auszumerzen als in Industrie und Handel. Wenn daher jetzt noch, sogar von gelehrter Seite, behauptet wird: Was vom Handwerk überhaupt noch leben kann, verdankt diese letzte Existenzmöglichkeit einem bösen Parasitismus, einem Raub an der Jugend der Nation, der Lehr- so ist das eine, wir nehmen an, nicht lingszüchterei" absichtlich, aber fahrlässig ausgesprochene Unwahrheit. Das Handwerk lebt vielmehr immer noch und es wird weiter gedeihen, obwohl oder, richtiger gesagt, weil die Lehrlingszüchterei in seinem Schoße fast ganz aufgehört hat. Mögen einzelne seiner Mitglieder dadurch geschädigt oder zur Aufgabe ihrer unlauteren Thätigkeit genötigt worden sein, so ist doch dem ganzen Stande damit ein Dienst erwiesen worden, daß nicht mehr so viele Pfuscher herangezogen werden. Die große Masse der ordentlichen Standesmitglieder hat durchaus nichts dagegen, sind doch vielmehr aus ihrer Mitte selbst die lautesten Beschwerden über Lehrlingszüchtung erhoben worden. Wohl aber verwahren sie sich ganz entschieden, mit ihrem Stande selbst als Parasiten am Voltskörper bezeichnet zu werden, wenn auch das Fortbestehen des Handwerks den Berfechtern des modernen" wie des zukünftigen" Staates weder in ihre Theorieen noch in ihre Prattiken paßt. " Parasiten" sind allerdings im Handwerk wie in anderen Ständen zu finden, und solche stehen nicht selten den Verleumdern des Handwerks sehr nahe. Giessener Cagesneuigkeiten. ** Das Regierungsblatt Nr. 62, ausgegeben am 3. Sept. enthält: 1) Bekanntmachung, die Abänderung des Statuts für die Handwerkskammer zu Darmstadt betreffend. 2) Berichtigung. - - - ** Die alten Wetterregeln für September besagen, daß ein sonniger trockener Septemberanfang auf einen schönen Gewitter im September Herbst und Winter schließen lassen. Am Septemberregen deuten auf Schnee im Dezember. ist dem Bauer viel gelegen. Matthäus( 21. Sept.) mit viel Regnets am St. MichelsWasser ist gutem Weine Hasser. Das Verhalten tag( 29.), fommt ein milder Winter nach. der Tiere im September findet folgende Deutung: Wenn die Je rauher Spinnen friechen, sie schon den Winter riechen. Scharren die der Hase, je bälder erfrierst du die Nase. Mäuse tief sich ein, wirds ein harter Winter sein, doch viel Stehn zu härter wird er noch, bauen die Ameisen hoch. Michaelis die Fische hoch, tommt viel schönes Wetter noch. „ Keinesfalls! Sehen Sie hier!" Und jezt zeigte Adelsberg einen Brief ohne Unterschrift, der ihn benachrichtigte, daß der Baron von Frohberg auf Slaino des gemeinen Diebstahls bei der Staatsanwaltschaft angeklagt fei. - - Sie waren sprachlos- die Damen, wie Graf koloniz nicht aus Schrecken, sondern vor namenloser Empörung. Und das tam ihnen von einem ihres Blutes! " Ich habe daraufhin schon in erster Morgenfrühe an Burkard telegraphiert", sezte Adelsberg hinzu. Es lag nabe, daß die beiden jungen Männer als Burkards Vertreter allerlei Vorschläge machten, in die Sache einzugreifen aber seine Mutter bestand darauf, ihm alles selbst zu überlassen. Und am anderen Morgen war er da.pe Starr bor Staunen sahen fie ihn an, als er plöblich an threm Frühstückstische erschien. War das derselbe Burkard, den fie fannten? Dieser strahlend Glückliche, der ernſte, inſidgefehrte Mann, der nichts zu kennen schien als die Arbeit, die Pflicht, die Selbstverleugnung? Sie alle bachten sofort dasselbe: Er liebt! Er lebt glücklich! Aber zu sagen wagten sie nichts und an Maria babei zu denken, fiel feinem von ihnen ein. Selbst während fie ihm die abscheuliche Geschichte erzählten, blidten seine Augen träumerisch nach innen und ein sanftes Lächeln verflärte sein Gesicht als höre er taum was sie sagten. " Ich glaube fein Wort von der hinter meinem Bette gefundenen Notiz des Großvaters. Wie sollte sie dahin gekommen fein, wo erst Joseph und nach seiner Abreise ich schlief, weil in Später hat in meinem Bimmer die Dede eingestürzt war. wer weiß, wo sie das Strapolno Einquartierung gelegen; Papier gefunden haben und wer? Das muß man doch auch erst erfahren. Die ganze Geschichte ist nur ein Produkt der Gehässigkeit." Das war Burkards wirkliche Meinung; auch ihn berührte anfangs die Geschichte nur obenhin. Da erzählte ein Gerücht, die Finderin jener Notiz sei die iesige Gräfin Ebern selbst gewesen. Sie habe in Strapolno große Veränderungen beschlossen, Maurerund Zimmerleute hergerufen und selbst Stunde um Stunde dabei geftanden, als man die Zimmer ausräumte um Wände einzus reißen, Baltons zu erbayen und dem Schlosse ein ganz anderes Aussehen zu geben. Ein Zufall hatte ihr wirklich selbst jenes Blatt in die Hände gespielt und sie sich beeilt, es ihrem Gemahl zu geben, ohne Ahnung vielleicht von der Art, wie er es verwenden würde. ( Fortseßung folgt). ** Obstbericht aus dem Kreise Gießen. Die Aepfelernte wird heuer eine vorzügliche sein. Zwar sind die einzelnen Hepfel infolge der bei uns herrschenden Trockenheit dünner geblieben als im Vorjahre, aber die Qualität läßt nichts zu wünschen übrig. In einigen Orten ist bereits Frühobft, Hepfel und Birnen, versteigert worden. Die Preise sind trotz der guten Aussichten ziemlich hoch. Die zahlreichen Pflanzungen an unseren Staatsstraßen sind besonders einträglich. Die schwerbeladenen Bäume sind aufgebunden und gestützt. Die Aepfel an der Weglarerstraße und Rodheimerstraße bei Heuchelheim werden vom Kreis gepflückt, in Gießen in 2 Sorten ausgestellt und verkauft. Im Vorjahr fostete hier der Zentner 8 bezw. 16 Mark. Beniger voll hängen die Bäume an der Straße Lich- Grünberg mit Ausnahme bei Münster. Man sieht dieses Jahr wieder, daß die Goldparmene für unser Gegend mit am einträglichsten ist. Aus Hessen und nachbargebieten. ** Der Großherzog hat am 30. Sept. dem ständigen technischen Hilfsarbeiter bei der Abteilung für Bauwesen des Ministeriums der Finanzen Bauinspektor Adam Paul den Charakter als Baurat verliehen. M. Lollar, 3. Sept. Die Obsternte verspricht hier guten Ertrag zu bringen, wenigstens was Kernobst anbetrifft. Besonders Aepfel giebts heuer in unserer Gegend ausnehmend viel. Man muß die kleinsten Bäumchen beim Tragen ihrer Lasten von allen Seiten stützen. Zwetschgen aber giebt's dagegen fast teine. n Krofdorf. Nach einer vom 11. August I. Js. von der Regierung zu Coblenz erlassenen Verfügung dürfen Schuljungen nicht mehr das Schulläuten besorgen. Das übrige Gemeinde- auch Kirchenläuten hat man einer Person übertragen und dafür sogar ein hohes Honorar ausgesetzt; recht gut hätte man damit auch das Schulläuten bereinigen können. Somit geht durch diese Abschaffung wieder eine von den schönen alten Sitten verloren, denn es überfam einen ein wonniges Gefühl, wenn man auf einer Wanderung überall aus den einzelnen Ortschaften den Ton der Schulglocke vernahm. Die Regierung geht aber dabei von dem Grundsatz aus: Es kann auf diese Weise den Schulkindern kein Unfall zustoßen, denn sie können doch in dieser Zeit nicht überwacht werden, und so werden dadurch Lehrer und Gemeinde bor mancher Unannehmlichkeit bewahrt. * Groß- Zimmern, 4. Sept. Bereits 7 Arbeiter, darunter je einer aus Frankfurt und Darmstadt, wurden wegen der schweren Ausschreitungen gegen das Zugper sonal der Rodgaubahn verhaftet. ** Büttelborn, 3. Sept. Ein junger Schneider von hier trat am Sonntag seine Heimreise an. In Frankfurt sah er sich am Fahrplan nach einem Zuge um und stellte seinen Koffer so lange ab. Ein hinter ihm stehender Mann bat ihn, nach einem Zuge der Bebraer Bahn zu stehen. Als sich der Gebetene wieder umsah, war aber der Mann und dazu der Koffer, der über 50 Mark an Geld und wertvolle Wäschestücke enthielt, verschwunden. Die Polizei brachte den Koffermarder aber sehr bald auf Nummer Sicher. ** Darmstadt, 4. Sept. Am 20. Mai waren es 20 Jahre, daß Herr Oberlehrer Backes in Darmstadt das Ehrenamt des Obmannes des hessischen Landeslehrervereins befleidet. Der Verein hat dieser Tage beschlossen, zur Ehrung seines verdienstvollen Führers dessen Bildnis von einem bedeutenden Künstler in München herstellen zu lassen und dessen Erwerb den Mitgliedern und allen Verehrern des Herren Backes zn ermöglichen. Das Kunstblatt wird sowohl einen gediegenen Zimmerschmuck als auch ein sinniges Andenken an den rührigen Vorsitzenden des Landeslehrervereins darstellen und fommt auf nur 4 Mt. zu stehen. Die Ausführung des Planes ist in der Hauptsache gesichert, denn mehr als 50 Bezirksvereine haben Bestellungen einlaufen laffen. Auch eine„ Backesstiftung" soll innerhalb des Vereins gegründet werden. ** Mainz, 4. Sept. Das flerifale„ Mainzer Journal" eröffnet heute den Landtagswahlkampf in recht refignirter Weise. Es ist zufrieden damit, wenn das Centrum seine Sieben Size behauptet. Haben doch die 7 Herren an Arbeit soviel geleistet, daß es gar nicht zu sagen ist. Die 7 arbeitsamen Herren werden deshalb zur Wiederwahl empfohlen. Dem" Freifinn" gönnt das Blatt, daß seine Fraktion in der Stärke Jon einem Mann, einem flugen, politisch- toleranten und hochachtbaren Advokaten, wiederkehrt. Auch von den in sich gespaltenen Liberalen, welche die er ragirtesten Agrarier und die ausgeprägtesten Manchesterleute in ihren Reihen haben, glaubt das„ Journal", daß sie ihre 18-20 Size behaupten werden. Die volle Unterstüßung durch das Centrum soll allen andern Parteien gegen die Sozialdemokraten zu Teil werden. Dabei hofft das Centrum selbst noch auf das eine oder andere Mandat zur Unterstützung der„ Göttinger Sieben". In erster Linie soll sich der Ansturm gegen den Abgeordneten Ulrich- Offenbach richten. ** Aus Unterfranken, 4. Sept. In Röttingen brannte der Stadtschreiber unter Mitnahme eines an= sehnlichen Betrages aus der Stadtkasse durch. Auch ein schweres Sittlichkeitsverbrechen hat der Mann auf dem Kerbholze. ** Speyer, 2. Sept. Der Hauptbeteiligte in der fürzlich hier vorgekommenen Affaire über die Einschmuggelung gesundheitswidrigen Fleisches, Metzger Zimmermann, der die an Tuberkulose erkrankte Kuh in Westheim geschlachtet hat, wurde heute früh berhaftet. Vermischtes. | * Glogau. Die Straftammer verurteilte den Grafen Bükkler- Kleintschirne und dessen Inspektor Kirchner wegen Herausforderung des Sanitätsrates Neumann zu Zweikampf mit tötlichen Waffen bezw. Kartelltragens zu 2 bezw. 1 Monat Festung. Die Staatsanwaltschaft hatte 1 Monat bezw. 14 Tage Festung beantragt. der Regierung sind anwesend: Oberregierungsrat Dr. Usinger| Hauptkaffe, wo er sich Freitag früh meldete, sofort Baar und Negierungsrat Noad aus Darmstadt und Regierungs- ausbezahlt. rat Landgraf aus Speyer. In der gestrigen ersten Sigung begrüßte der erste Verbandsvorsitzende Berghausen- Köln die Regierungsvertreter und die Teilnehmer, namens der Stadt überbrachte Bürgermeister Dr. Orth die besten Wünsche für guten Erfolg der Beratungen. Nach Entgegennahme des Kassenberichtes sprachen Direktor Moser vom hiesigen Gewerbemuseum über die gewerblichen Schulen der Stadt, Handelskammersekretär Schäffer- Reutlingen über die Einführung des Post- Checksverfahrens und Sekretär Engelbach- Darmstadt über einen Statutenentwurf zur projektirten Sterbekasse des Ver= bandes. Zwei Resolutionen betr. baldige Einführung des Post- Checksverfahrens und der Post- Couverts nach württembergischem Muster wurden einstimmig angenommen. * Bureaukratie! In einem unterfränkischen Badeort K. ( Kissingen? D. Red.) ist an der Thüre der Amtsstube des Kgl. Rendamtes zu lesen:„ Heute herein, nicht anklopfen, nicht grüßen." ( Ein Studentenult.) Aus Kreuznach schreibt man der Kleinen Presse: Studenten in Bonn hatten gewettet, als Stromer dem Bade Kreuznach einen Besuch abzustatten. Am Samstag kamen die drei, die die Wette auszuführen hatten, in Kreuznach in entsprechend„ zer= lumptem" Anzug an und begaben sich direkt zum Kurpark, wo sie Eintritt verlangten und einen Tausendmartschein hinlegten, an dem das Eintrittsgeld abgezogen werden sollte. Man kann sich die Augen des Kassierers denken, als ihm die zerlumpten Kerle einen der bekannten braunen Lappen hinlegten. Rasch war die Polizei benachrichtigt, und ehe sie sichs versahen, waren die drei Stromer gefaßt und in Sicherheit. Auf dem Weg zum Polizeiamt machte sich einer von ihnen den Scherz, einen der transportirenden Polizisten zu einem Schoppen einzuladen, er soll aber nicht übel abgefahren sein. Die Polizei glaubte natürlich einen guten Fang gemacht zu haben. Halb Kreuznach war hinter dem Transport her. Auf dem Polezeiamt wurde bald Klarheit in die Sache gebracht und die angeblichen Landstretcher nach Feststellung ihrer Personalien wieder freigelassen. Hoffentlich bleibt es bei dem Scherz und ber Grobeunfugsparagraph mit seinen Folgen fommt nicht noch hinterher. - * Kreuznach, 4. Septbr. In der heute Vormittag abgehaltenen Versammlung der Delegierten der Consumbereine und Produktivgenossenschaften wurde einstimmig beschlossen, einen neuen Verband zu gründen und für die sofort vorzunehmenden Vorarbeiten eine Kommission zu wählen. Außerdem wurde beschlossen, alle Consumvereine zum Protest und Austritt aus dem alten Verbande aufzufordern, * Landau( Pfalz), 2. Sept. Auch hier beschloß die Megger- Zwangsinnung von heute ab einen Preis aufschtag von 8 Pfg. für das Kilo auf sämtliche Fleischsorten. Befremdlich muß es aber erscheinen, daß das Kilo Ochsenfleisch für das Militär für 1 Mt. 08 Pfg. geliefert werden kann, während das Publikum es mit 1 Mt. 52 Pfg. bezahlen muß. * Von der Düsseldorfer Ausstellung wird geschrieben: Das Loos der Ausstellungslotterie Nr. 1,000,001, auf das bekanntlich eine Prämie von 1000 Mt. gesezt war, wurde am Freitag ausgegeben und auch alsbald verkauft. Der glückliche Käufer ist ein junger Landwirt Namens Karl Mohr aus Büdesheim bei Bingen. Die 1000 Mark wurden ihm auf der prin * Kaiserslautern, 2. Sept. Der Verband deutscher Gewerbevereine hält in diesen Tagen hier seine elfte Haupt- u versammlung ab, die mit der Feier des 50jährigen Bestehens des hiesigen Gewerbevereins verbunden ist. Als Vertreter * Aus Budapest wird berichtet: Mittwoch Nachmittag Klerikalen Redacteur Benizky und dem Champion des fand hier ein blutiges Säbelduell zwischen dem ungarischen Athleten- Clubs Eugen As both statt. Ersterer erhielt einen wuchtigen Hieb, der ihn zu Boden schleuderte, während Asboth durch einen scharfen Kopfhieb lebensgefährlich verwundet zusammenſant. * Wien, 4. September. Blättermeldungen zufolge wurden in dem Militärlager zu Bruck 8 Erkrankungen an Ruhr constatiert. Brüssel, 4. Septbr. Wie aus Brügge gemeldet wird, vernichtete gestern Abend in der Umgegend von Thouront ein Cyclon die gesamte Ernte * Wem gebührt das Denkmal? Die französische Außerdem wurden a12 Wohnhäuser bgedeckt. Frauenzeitung" La Fronde" gibt ihrer tiefen Empörung darüber Ausdruck, daß in Frankreich die Absicht besteht, einem französischen Kanadler, der einundreißig lebende Kinder hat, eine Statue zu errichten, um seine Mitbürger anzufeuern, es ihm gleichzuthun. Die „ Fronde" hat nichts gegen die Verherrlichung der zahlreichen Nachkommenschaft, ste protestirt nur dagegen, daß ste dem Pater familias nnd nicht der Mater familias zu Teil wird, und verlangt kategorisch, daß der Mutter der einunddreißig Kinder das Standbild er richtet werde, da, wenn von Heroismus in dieser Sache die Rede sein könne, er doch jedenfalls auf Seite der Mutter zu suchen set, * „ Reich wie Rothschild". Das„ Deutsche Volts. blatt" in Wien teilt die Juni- Bilanz des Wiener Hauses Rothschild mit. Danach bezifferte sich das Aktivsaldo dieses 85 Pfg.) Diefe Hauses mit 11,116,594,672 Kronen 12 Heller, also mit über 11 Milliarden Kronen( 1 Krone Summe war einerseits in ficheren Renten und Effeften, andererseits in erträgnisreichen Großunternehmungen" ange legt. Rechnet man nur eine vierprozentige Verzinsung, so ergibt sich ein Einkommen von 445 Millionen Kronen im Jahre und 52,000 Kronen in der Stunde. * Ueber den jüngsten Ausbruch des Mont- Pelee liegen folgende Meldungen vor: London, 3. September. Der„ Central- News" wird aus Kapstadt vom 3. d. gemeldet: Der Dampfer Scott" tam heute morgen von Port Elizabeth nach furchtbarer Fahrt an. Das Schiff hatte etwas Schaden gelitten. 250 farbige Deckpassagiere gerteten während des Orkanes in Panik und mußten unter Deck ge trieben und streng bewacht werden. New- Yort, 3. September. Aus Martinique wird berichtet, daß durch den letzten Ausbruch des Mont Pelee 1060 Menschen getötet und 1500 ver letzt wurden. Der Gouverneur verfügte die Räumung Die Temperatur auf der aller nördlichen Bezirke. Das Meer drang ganzen Insel ist unerträglich heiß. während der Eruption 40 Fuß weiter France vor als je zuvor. V. Gr. Seffifthe Landes- Lotterie. Biehung VI. Klasse 4. September 1902. Alle Nummern, neben welchen nichts bemerkt ist, find atit 200 Mart gezogen. ( Ohne Gewähr.) 32 72 286 309 475 528 766 837 932 98 1065 77 148 90 382 550 764 90 850[ 400] 78 2364 659 828[ 400] 41 950 3007 110 274 321[ 1000] 93 99 447[ 3000] 517 38 97 622 63 66 758[ 400] 79 865[ 400] 94 960 4037 110 97 496 532 696 708 860 912 29 5103 201 380 411 503 627 752 989 6070 74 117 211 90 344[ 400] 52 405 23 605 61 842 910 32 42 92 7005 268 350[ 400] 469 542 45 50 [ 400] 91 743 93 893 95[ 1000] 8009[ 400] 23[ 400] 27 43 106 321 47 457 568 688 954 69 9042[ 2000] 464[ 400] 85 566 740 45 88 96 821 66[ 2000] 90 972 10237 401 529 48 702 7 12[ 400] 16 805[ 400] 11100 300 413 560 79 602 83 795 823 49 78 12155[ 1000] 58 284 401 590 95 636 45 53 57 763 68 825 39 53[ 400] 75 18141 66 86 399 434[ 400] 510 15 87 611[ 400] 26 788 854 14197 216 34 37 389 402 512 73 802 940 50 15026 30 44[ 400] 199 252 93 317[ 1000] 78 442[ 1000] 553 88 677 738 51 998 16093[ 1000] 165 97 223 488 506[ 1000] 85 91 94 661 87 704 [ 400] 868 909 38 51 17056 110 91 255[ 3000] 98[ 2000] 342 57 80 96 400 543 684 719 40 67 968[ 400] 18036 133 413 59 873 950 76 82 84 [ 400] 97 19056[ 400] 217 335 456 62 74 88[ 400] 622 727 63 911 63 20050 150 238 88 463 572[ 1000] 603 709 904 21090 110 87 263 395 489 97[ 400] 511 23 96 605 791 846 908 41 42 22056 60 93 118 93 214[ 2000] 23 74 75[ 400] 422 577 778 865 920 41 62 67[ 1000] 23106 36[ 2000] 43 91 228[ 400] 303 42[ 400] 452 69 630 50 718 50 823 97 951 24007 17 57 121[ 400] 40 89 214 36 89 362[ 1000] 496 698 742 60 880 [ 3000] 84 999 25002 119 66 79 222 580 686 724 26[ 400] 38 806 24 86 945 26272 352 404[ 1000] 11 19[ 1000] 46 67 515 949 73 27063 220 37 392 526 33[ 400] 634 63 706 85 925 68 28014 187 96 286 326 30 34 50 509 35[ 400] 76 675 821 943 56 59 29004 29 32 33 138 265 330 419 46 590 618 35 721 99[ 1000] 870 920 23 27[ 400] 50 92 30016[ 400] 101 68 78 266 553 64[ 400] 700 73 78 837 78 971 78[ 400] 31041 236[ 400] 418 713 64 32032[ 400] 133 93 224 32 372 464 509 49[ 400] 673 752[ 2000] 817 29 33136 61 251 371 518 19 644 796 925 34014 48 70 167 341 602 84 97 768[ 400] 69 83 98[ 400] 957 35068 126 242 61 398 591 719 802 77 945 86 36011 157 216[ 1000] 49 309 427 91 639 47 733 817 32 974 37064 131 77 214 81 305 33 609 727 814 55 60 907 8 66 93 99 38006 13 24 48[ 400] 49 143 47 366[ 400] 475 541 885 927 72 39082 98 256 328 38 85[ 400] 415 24 61 68 611 42 86 914 43 62[ 1000] 40001 121[ 2000] 83 217 85 91[ 400] 366 85 421 596 762 71 877 [ 400] 917 40 78 41008 65 76 216 316[ 400] 84[ 400] 404[ 400] 68 554 667 754 827 42029[ 3000] 68 80 100 268 393 520 607 31 32 40 51 99 722 51 71 88 982 43006 143 67 280 359 62[ 3000] 825 43 50 91 44004 126 84 270 358 531 718 962 45041 121 59 71 361 432 690 826 940 46021 45 53 254 339 87 505 647 713 59 69 820 47073 81 139 65 296[ 400] 369 437 528 48 607 700 3 35 53 803 46 48005 9 19 28 58 327 411 510 98 697 769 817[ 400] 21 49096 146 82 377 469 523 24 622 819[ 3000] 50034 78 82 93 283 90 95 96 311 508 20[ 400] 21 42 610 74 93 784[ 3000] 943 52 72 51138 206 30 383 91 524 631 751 92 934 45 63 [ 400] 52204 60 363[ 2000] 741 809 59 83 86 53093 107 14 35 51 57 244 471 501 50 53 630 94 99 830 903 54142[ 400] 267 422 519[ 2000] 92 733[ 400] 809 32[ 400] 78 600 81 in Fort de Rich. Buchacker Giessen, Neuen Bäue 11, staatlich konzessionierte Kollekteur der Großherzogl. Hessischen Landes- Lotterie und Eigarren Geschäft. hört, unb Alles lautete, von ihr behauptete, ſo daß die Sache einen unverhältni auf böswillige erlailung was die Anlage, die gegen jie natürlich Rufriedenheit aller Beth Nr. 206 Freitag, den 5. September 1902