Intelligenz-Blatt Alus, fuͤr die Provinz Oberheſſen . im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. 85 5 25. Mittwoch den 29. März 1854. e 8 Mit dem 1. April beginnt ein neues Abonnement auf das wöchentlich zweimal erſcheinende„Jutelligenz⸗ Blatt für die Provinz Ober— N heſſen.“ Der r beträgt bei der Expedition für den Zeitraum vom 1. April bis zum Schluß des Jabres 34 kr.,— bei allen zum Fürſtl. Thurn und Taxisſchen Verwaltungsbezirke gehörenden Poſtämtern ber Quartal 23 kr. Beſtellungen bitten wir zeitig machen zu wollen. 1 4 a 5 2 4 f. 3 Durch die ſehr ſtarke Auflage des„Intelligenzblattes“ finden Anzeigen der verſchiedenſten Art die vortheilhafteſte Verbreit ung. Die Einrückungsgebühren betragen für die geſpaltene Petitzeile, oder deren Raum 2 kr., die beiden erſten Zeilen zuſammen aber 5 werden mit 7 kr. und ein Beleg mit 2 kr. berechnet. Friedberg. Die Expedition des Intelligenzblattes. FFPF——PT—TVTPTPPTVTPTPPTPTPTbTTTVTTPTTTTVTTTTTTTTTTTTTTTTTT B 2 r unge No bat, ſo haben deſſen nächſte Angebörigen nun. 5) Lieferung von 2,8 Cu nd, 8 27 0 1 Jekanntmachungen von Be⸗ mehr um eigenthümliche Ueberlaſſung des Ver— 6) Lieferung von 125 B l orden. moögens absentis gebeten. 7) Lieferung von 6 Cubikklitr uerſand S. beg Demgemäß wird Johann Heinrich Schneider 8) Lieferung von 8 Cubikklftr. auerſteinen, —* NUN** 0 4 7 7— *** andurch auf 1 binnen 60 Tagen Nach- 9) die Anfuhr dieſer Steine. Aufforderung. richt von ſich zu geben und ſein Vermögen in Friedberg den 22. Marz 1854. (403) Forderungen an die Johannes Phi⸗ Empfang zu nehmen, widrigenfalls er für todt Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg lippi's Eheleute zu Melbach find binnen 4 erklärt, ſolches ſeinen geſetzlichen Erben zu Ei⸗ e 5 Wochen dahier einzureichen, widrigenfalls die genthum überlaſſen, die von ihnen geſtellten Berſteigern ng von Bauarbeiten. N Gläubiger keine Zahlung aus den demnachſt Cautionen aber zurückgegeben und geloſcht wer—(A425) Donnerſtag den 30. Marz, Vormit⸗ eingehenden Kaufſchilligsgeldern zu erwarten den ſollen. ö tags 9 Ubr, ſollen auf dem Mineralbrunnen haben.„Gleichzeitig ergebt an den miterbberechtigten[bel Okarben die an den dortigen Gebäuden 1 4 den 15. März 1854. Neffen des Abweſenden, Jobann Heinrich Schnei- ònötbigen Bauarbeiten an die Wenigſtfordernden Großberzogliches Landgericht Friedberg der in Baltimore biermit Aufforderung, in in Accord gegeben werden. 95 o f mann, gleicher Friſt ſei en Antheil an dieſer Erbschaft Nach dem Voranſchlag beträgt Landrichter. in Empfang zu nehmen, widrigenfalls ſolcher 1) die Maurerarbeit 168 fl. 56 kr. Preuſchen. N verwaltet werden 1 0 2)„ Steinhauerarbeit 3 Altenſtadt den 28 Februar 1854. 1 0 bei 300„ 5 ifi ung. Gebel. Landgericht 3 f Dachdeckerbeit 182 1 52 3 (270 Mittwoch den 19. April d. J, Vor- Gilmer. 5)„ Schreinerarbeit 60 mittags 1⁰ Ubr, werden in bieſigem Rattl auſe Ebiectalladung. 6)„ Schloſſerarbeit 112 die nachbeſchriebenen Immobilien des Philipp 7)„ Weißbinderarbeit 49„ 32, Konrad Kopp dahier, nämlich:(377) Ueber das 5 des 8)„ Spenglera 19 Gemarkung Stadt Friedberg: Volz von Ziegenberg bat Grof l 9)„ Strobdeckerarbeit 46*— 5 Pag. 168 Nr. 7 52 Ruthen Garten in der 10.] Hofgericht der Provinz Oberheſſn formlichen 10) Lieferuag von 3 Cubiklftr. Mauerſteinen, 2 Gewann, Concurs erkannt. Bekannte wie unbekannte 11) Lieferung von 7000 Stück Backſtelnen, —„220„ 28 41% Ruthen desgleichen in der Anſprüche jeglicher Art ſind deßhalh im Liqui⸗ 12) Lieferung von 26 Bütten Kalk, 17. Gewann an der Ockſtädter J dationstermin 8 13) Lieferung von 1 Cubikklftr. Mauerſand Gaſſe, Mittwoch den 17. Mai l. J., 14) das Aufſetzen der Mauerſteine und Meſſen entlich meiſtbietend verſteigert. 3 Morgens 10 Ubr des Sandes. Friedberg am 25. Februar 1854. bei unterzeichnetem Gericht anzumelden, auch zu Voranſchläge und Bedingungen liegen auf In Auftrag a begründen und werden alle nicht angemeldeten Gr. Kreisbauamt dahier zur Einſicht offen. Gr. Heſſ. Landgerichts 5 ohne beſonderes Präcluſiodecret von der Maſſe Friedberg den 22. März 1854. Der Vorſteher des Gr. Ortsgerichts ausgeſchloſſen. 5 Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg Bender. Butzbach den 13. März 1854 a»Süffert. Großherzogliches Landgericht 5 5 EG lalladung. Ebel. Berſei gerung von Steinhauerarbeiten und Materiallieferungen. (422) Freitag den 31. März, Vormittags 11 Ubr, ſollen auf bieſigem Kreisbauamt ver- 0 n Folge G Fürſtlich Iſen⸗ 4 N. S bang Jer Aegean gegessen lden e, Foal g'ſcher Juſtiz⸗Canzle We sbach v. ae 8 5 1 g 5 minargebäude zu 5 dberg. 11. Dezember 1810 wurde das Vermögen des Wen e ee eee eee abweſenden Johann Heinrich Schneider von Bön⸗[(42/4) Freitag den 31. März, Nachmittags ſchiedene Steinhauerarbeiten, veranſchlagt zu ſtadt deſſen beiden Geſchwiſtern, Katharine, der 2 Uhr, ſollen auf dem hieſigen Kreisbauamt 24 fl. 45 kr., die Lieferung von 35 Buͤtten Ehefrau des Heinrich Schneider in Lindheim verſchiedene Bauarbeiten an die Wenigſtneh— Kalk und 1,5 Cubikklafter Mauerſand an das und Johann Adam Schneider von Reichelsheim menden öffentlich verſteigert werden: Burggrafiat dahier an die Wenigſtnehmenden im Jahr 1818 nutznießlich gegen Caution über— 1) Maurerarbeit, veranſchl. zu 465 fl. 18 kr. verſteigert werden. a — laſſen., Iffaßzerarbett,„ iin Friedberg den 22. März 1854. Da der Abweſende im Jahr 1772 geboren[ 3) Lieferung von 3 Cubikklftr. pflaßerſteinen, Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg ſt, alſo längſt das 70. Lebensjahr zurückgelegt 4) Anfuhr derſelben, ö if 5 98 e. Verfügung in Sachen des Oekonomen Johannes Goy zu Hirzbach, Klägers, gegen die unbekannt wo abweſende Ehefrau des Gärtners Wilhelm Remele, Katharine Chriſtine, geb. Geiſſel, zu Marköbel, Verklagte, Wegen Pfand- und Darlehensſchuld. (815) Der Kläger hat gegen die Verklagte die nachfolgende Klage hier vorgebracht: Kurfürſtliches Juſtiz-Amt! In Sachen des Oekonomen Johannes Goh zu Hirzbach, Klägers, gegen die unbekannt wo abweſende Ehefrau des Gärtners Wilhelm Remele, Katharine Chriſtine, geb. Geiſſel, zu Marköbel, Verklagte, wegen Pfand- und Darlehnsſchuld, exhibirt des erſteren Anwalt Klage in duplo. Hat 5 Anlagen A. B. C. D. E. Für den Kläger ſoll ich, mich in der Anlage 4 zum Prozeß legitimirend, einem Kurfürſt— lichen Juſtiz⸗Amt folgendes klagend vorſtellen: Mein Client hat dem Philipp Geiſſel sen. zu Marköbel 1) am 13. Januar 1848 ein Darlehen von 60 Thlr. und 2) am 23. September 1849 ein weiteres Darlehen von 14 Thlr. 25 Sgr. 9 Pf. dargeliehen. Der Schuldner hat beide Darlehen vom Tage des Empfangs mit 5 Procent zu verzinſen verſprochen, und zur Sicherheit derſelben, ſammt den Zinſen und Koſten dem Kläger nach der Hppotpek, Anlage B, folgendes Immodile: 16 Ruthen ein Wohnhaus in der Kirchgaſſe, neben Schullehrer Wennel und den Präſenz Hanau, gerichtlich verpfändet. Nachdem dies geſcheben, hat der Philipp Geiſſel dieſes Pfand nach der Anlage C. an die Beklagte veräußert, welche daſſelbe nach dem Steuerbuchs Extract in D zur Zeit im Beſitze hat, und nach der Beſcheinigung in E unbekannt wo abweſend iſt. Der Kläger hat den Schuldner Geiſſel auf Rückzahlung beider Darlehen mit den vom Darlehn sub 1 ſeit dem 13. Januar 1849 und vom Darlehn sub 2 ſeit dem 23. September 1850 rück— ſtehenden Zinſen bei dieſem Gericht belangt, in Folge deſſen derſelbe auch durch rechtskräf— tigen Beſcheid vom 1. Juli 1853 verurtheilt iſt, dem Kläger das Darlehn sub 1 mit 60 Thlr. nebſt den Zinſen davon zu fünf Procent ſeit dem 13. Jan. 1849 und das Darlehen sub 2 nebſt Zinſen zu 5 Procent ſeit dem 23. September 1850 nebſt den hierdurch entſtandenen Koſten ad 2 Thlr. 8 Sgr. 2 Pf. zu bezahlen. In der Executions-⸗Inſtanz hat ſich indeſſen die Inſolvenz des Geiſſel ergeben, daher dem Kläger nichts anderes übrig bleibt, als gegen die Beklagte als Beſitzerin ſeines Pfandes klagbar zu werden, und in Entſtehung der Güte zu bitten: Die Imploration zur Herausgabe des dem Kläger verpfändeten Hauſes behufs ſeiner Befriedigung ob der libellirten Darlehens, ſammt Zinſen- und Koſtenbeträge, ſowie zum Erſatz der durch dieſes Verfahren erwachſenden Prozeßkoſten zu verurtheilen. Beweis über die Klagbehauptung trete ich durch Eidesdelation an. Da eine Behändigung der Klage an die Beklagte nicht thunlich iſt, ſo wird beantragt: dieſelbe und zwar zur Erſparung größerer Koſten nur nach ibren weſentlichen Beſtand— theilen durch öffentliche Blätter zur Kenntniß der Verklagten zu bringen und ihre Erklä— rung darauf unter dem geſetzlichen Rechtsnachtheile mit dem Hinzufügen aufzugeben, daß weiter in der Sache ergehende Verfügungen nur mittelſt Anſchlags am Gerichtsbrett zu ihrer Kenntniß gebracht werden ſollen. Hierüber ꝛc. ꝛc. Hochachtungsvoll Eines Kurſürſtlichen Juſtiz-Amts gehorſamer Bauſcher. Da nach Klaganlage E dieſe abweſend und ihr Aufenthaltsort unbekannt iſt, ſo wird ihr durch dieſe öffentliche Vorladung aufgegeben, den Kläger klaglos zu ſtellen, oder etwaige Einreden im Termin den 5. Mai d. J., Morgens 10 Uhr, Contumacio-Zeit, beim Nachtheile Eingeſtändniſſes und der Ausſchließung hier vorzubringen und deren Beweis an— zutreten. Zugleich wird ſie benachrichtigt, daß die Einficht der Klaganlagen in der Gerichtsſtube, vor und im Termin ihr geſtattet wird und daß die weiter zu erlaſſenden Verfügungen zu ihrer Ein⸗ — vor dem Gerichtszimmer in dem dazu beſtimmten Gitterſchranke werden angeſchlagen werden. Windecken den 28. Februar 1854. Kurfürſtl. Heſſ. Juſtiz⸗Amt Theis. Braunkohlenverkauf. (462) Mit dem 1. April d. J. beginnt für den Braunkohlenverkauf auf dem Großherzoglichen Dorheimer Braunkohlenbergwerk eine neue Creditperiode, welche bis zum 30. Sept. d. J. dauert. Für die während dieſer Zeit unter den bekannten Bedingungen gegen vorſchriftsmäßige Bürgſchaft bezogenen Braunkohlen wird eine Zahlungsfriſt bis zum 31. Dezember d. J. geſtattet. Die Preiſe find unverändert geblieben. Bemerkt wird noch, daß ſämmtliche Geſchirre, welche auf dem Dorbeimer Bergwerk Kohlen laden wollen, bei der Kurfürſtl. Heſſ. Chauſſeegelderhebungsſtätte Nauheim und beladen auch auf allen Großherzoglichen Chauſſeen von der Entrichtung des Chauſſeegeldes befreit ſind. Dorheimer Bergwerk den 25. März 1854. Großherzogliches Bergamt Dorheim 3 Arbeitsverſteigerung zu Friedberg. (423) Freitag den 31. März, Vormittags 10 Uhr, ſollen auf dem hieſigen Kreisbauamt verſchiedene Bauarbeiten an dem Predigerſemi⸗ nargebäude dahier, als: 1) Schreinerarbeit, veranſchlagt zu 20 fl.— kr. 2) Schloſſerarbeit,„„ 10% 12, 3) Weißbinderarbeit,„„ 2 1 30 4) Pflaſterarbeit,„„ 84„ 29„ 5) die Lieferung von 40 Bütten Kalk, 6) die Lieferung von 7 Cubikklafter Sand, an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Friedberg den 22. März 1854. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg Se Bekanntmachung. (382) Donnerſtag den 30. März l. J., Vor⸗ mittags 9 Uhr anfangend, ſoll in dem Freiherr⸗ lich von Ritter'ſchen Walde bei Hof Haſſelheck nachſtehendes Holz öffentlich an den Meiſtbie⸗ tenden unter den vorher bekannt gemacht wer— denden Bedingungen verſteigert werden: 1½ Stecken Eichen- u. Birken⸗Scheitholz, 17 1 1 J„ Prügelholz, 1„ Aopen- u. Nadel⸗„ 6038 Stück Eichen- und Birken-Wellen, 1488„ Ascpen- und Nadel⸗„ Die Zuſammenkunft iſt auf Hof Haſſelheck. Friedberg den 15. März 1854. In Auftrag: Faatz. Immobiliar-Verſteigerung. (463) Montag den 3. April d. J., Morgens um 11 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe die nachbeſchriebenen Immobilien des Müllermeiſters Ludwig Wagenknecht dahier öffentlich meiſtbie⸗ tend verſteigert, als: Gemarkung Stadt Friedberg: Pag. 33 Nr. 197 Hofraithe mit Mühle an der Uſa, beſtehend in Mühlbau mit Mühlwerk, zwei Neben⸗ häuſer, Scheuer, Schoppen und zwei Ställe, „145„ 3 192,7 Klafter— 98 Ruthen Garten in der 6. Gewann, 115„ 23 928,0 Klafter— 472 Ru⸗ then Garten in der 6.ä Gewann. Friedberg am 27. März 1854. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg. Großberzogliches Ortsgericht Friedberg: Bender, Ortsgerichtsvorſteher. Immobiliar-Verſteigerung. (4640 Montag den 3. April, Morgens um 10 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe die nach⸗ beſchriebenen Immobilien der Chriſtian Böhmers Eheleute dahier meiſtbietend verſteigert, als: Gemarkung Burg Friedberg: Pag. 82 Nr. 18 Hofraithe, beſtehend in Wohn⸗ baus, Werkſtätte, zwei Stall⸗ chen und ein Gärtchen, „ 731 5 40 Ruthen Garten zwiſchen der Pfingſtweide, „ 731„ 4 39 Rutben daſelbfſt. Friedberg am 27. März 1854. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg: Bender, Ortsgerichtsvorſteher. Mobiliar-Verſteigerung. (465) Dienſtag den 4. April, Morgens um 9 Uhr, werden in bieſigem Rathhauſe die Chri- ſtian Böhmer'ſchen Mobilien, beſtehend in Bet— tung, Kleider, Weißzeug, Kommoden, Tiſche, Zinn, Kupfer, Handwerksgeſchirr und ſonſtige Hausgeräthſchaften meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 27. März 1854. In Auftrag 0 Großherzoglichen Landgerichts Friedberg. Großberzogliches Ortsgericht Friedberg: Bender, Ortsgerichtsvorſteher. 8 (467 Jauerbat Norge ſtehende? 1 me 2) lll! 90 Meh geta J) einig g Cent ö) eine 6) meh eiſer Friedb 8 (468) kaſſe aus ſondere ſol hergeleitet des Gemel in Empfan ſpaͤter mit Wiſſel N (469) mittags u bureau im Arbeiten z zwiſchen G liche Verffe Maurer⸗ anſchla Zimmera Dachdecke Schreiner Scloſſer Glascrart Vagbind Mau, 9 liegen zur Gießen H 0 (470) tags 10 chen verffe Hofraithe⸗Verſteigerung. (466) Freitag den 31. März, Morgens um 11 Uhr, wird in bieſigem Rathhauſe die nach beſchriedene Hofralthe des verlebten penſionirten Gensdarmen Landrock von Gernsheim meiſtbie— tend verſteigert, als: Pag. 87 Nr. 1 Ein Viertel von einer Hofraithe, beſtehend in einem Viertel Wohnhaus und einem Viertel Stall, theilt mit Alexander Schmidt und Franz Rohmann. Friedberg am 27. März 1854. In Auftrag l Großberzoglichen Landgerichts Friedberg. Großberzogliches Ortsgericht Friedberg: Bender, Ortsgerichtsvorſteher. Mobiliar⸗Verſteigerung. (467) In Auftrag des Gottſchalk Simon in Fauerbach II. werden Oonnerſtag den 29. d. M., Morgens 9 Uhr, auf bieſigem Ratbhauſe nach— ſtehende Mobilien meiſtbietend verſteigert: 1) mehrere gute Bettſtellen,. 2) einen großen nußbaumgolzernen Zulegtiſch, 3) Mehlkaſten, ſonſtige Haus- und Küchen- gerathſchaften, 4) einige eiſerne Wagenbalken mit Centner geſtempeltem Zollgewicht, 5) eine Kettenwage, 275 Pfd. auswiegend, 6) mehrere Kiſten und eichene Faſſer mit eiſernen Reifen und ſonſtige Gegenſtände. Friedberg den 27. Marz 1854. Der Großberzogliche Bürgermeiſter Bender. Bekanntmachung. (4680) Forderungen an die hieſige Gemeinde⸗ kaſſe aus dem Rechnungsjahre 1853, insbe- ſondere ſolche, welche aus fälligen Zinscoupons hergeleitet werden, ſind bis zum Bücherſchluſſe des Gemeindeeinnehmers, den 30. April l. 3 in Empfang zu nehmen, indem die Bezahlung ſpäter mit Schwierigkeiten verbunden ſein wird. Wiſſelsheim am 24. März 1854. Der Großberzogliche Beigeordnete Huber. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. Section Gießen. (469) Donnerſtag den 30. d. M., des Vor⸗ mittags um 9 Uhr, ſollen auf dem Sections büreau im Bahnbofe dahier die nachbenannten Arbeiten zur Erbauung von vier Wärterhäuſern zwiſchen Gießen und Ruttershauſen durch öffent— liche Verſteigerung in Accord gegeben werden: Maurer⸗ und Steinhauerarbeit, ver— 17 anſchlagt zu 1150 fl. Zimmerarbeit, veranſchlagt zu 1035„ Dachdeckerarbeit, 1 17 435„ Schreinerarbeit,* 5 535 Schloſſerarbeit,„„ 385„ Glaſerarbeit,„ 1 160„ Weiß binderarbeit,„ 7 260 47 Pläne, Voranſchläge und Steigbedingungen liegen zur Einſicht offen. Gießen am 22. März 1854. Der Großh. Sektions⸗Ingenieur Eickemeper. Holzverſteigerung. 14470) Donnerſtag den 30. d. M., Vormit⸗ zags 10 Uhr, ſollen in dem Oſſenheimer Wäld⸗ en verſteigert werden: 4 Stecken Fichten⸗Stockholz, 116„ Eichen⸗Reisholz, 20 5 Fichten⸗ 5 58 Stück Fichten⸗Stangen von 3 bis 4“ Durchmeſſer und 25“ Länge. Forſthaus Beinhards am 24. März 1854. Der Gräfl. Revlerförſter Hartmann. Holzverſteigerung. 471) Freitag den 31. d. M., Vormittags 99 um 10 Uhr anfangend, ſollen in dem Gräfl. Solms-Rodelheimiſchen Beinhardswalde ver— ſteigert werden: 70 Stecken Buchen-Prügelholz, 48 7„ Stockholz, 130„. Reis holz, Forſthaus Beinhards am 24. März. 1854. Der Grafl. Revierförſter Hartmann. Dolzverſteigerung. 472) Donnerſtag den 6. April l. J., Vor- mittags 10 Uhr anfangend, kommt in dem hie- ſigen Gemeindewald, in den Diſtricten Ober- holz a, Wolfsloch und Ahrensberg, folgendes Gehölz zur Verſteigerung: 24 Eichen⸗Bauſtämme von 2,028 Cubikfuß, hierunter befinden ſich mehrere Stämme über 100 bis zu 300 Cubikfuß, 31 Klafter Buchenholz, 38„ Eichenholz, 2% Buchen⸗Lagerholz, 31„ Stockholz, 1 Eichen⸗Pflugsrehe, Der Anfang beginnt im Diſtrict Oberholz a., in welchem blos Buchen⸗Klafterholz und Erd⸗ flöcke vorkommen. Grävenwiesbach den 19. März 1854. Der Buürgermeiſter Wick. Bekanntmachung. (473) Samſtag den 29. April, Nachmittags 2 Uhr, ſoll das einſtöckige Wohnhaus des Con⸗ rad Triebert zu Dornaſſenheim in der Ge— meindeſtube daſelbſt oͤffentlich verſteigert werden. Reichelsheim den 22. März 1854. 5 Herzogl. Naſſ. Landoberſchultheißerei Hildenbrand. Holzverſteigerung. (4740 Montag den 3. April l J., Vormit⸗ tags 10 Uhr anfangend, ſollen im Graflich Solms-⸗Roödelheimiſchen Walde bei Wickſtadt verſteigert werden: 24 Stecken Buchen⸗Scheitholz, 3„ Eichen⸗ 1 132„ Buchen⸗Prügelholz, 24„ Eichen-„ 87%„ Buchen-⸗Stockholz, 1117 Eichen⸗„ 354„ Buchen-Reisholz, 268„Eichen⸗„ 200 Wellen Dorn, 46 Eichen⸗Stämme von 7— 18“ Durch⸗ meſſer und 15— 30“ Fuß Länge. Die Zuſammenkunft iſt zur obigen Stunde an der Sternbacher Kirche. Forſthaus Beinhards am 25. März 1854. Der Grafl. Revierfoörſter Hartmann. Holzverſtei gerung. (475) Samſtag den 1. April l. J., des Morgens um 10 Ühr, ſollen in dem Freiherrl. von Löw'ſchen Walde zu Wiſſelsheim: 15 Stecken Kiefern-⸗Prügelholz und 2525 Stück Kiefern⸗Wellen, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Steinfurth den 25. März 1834. Der Freiherrl. v. Löw'ſche Revierförſter Weigand. Bekanntmachung. (476) Donnerſtag den 30. d. M., Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſoll in hieſigem Ratbhauſe das Maulwurffangen in ſämmtlichen Wleſen der Gemarkung Florſtadt an den Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden. Florſtadt am 22. März 1854. Der Großberzogliche Bürgermeiſter Wagner. Eichen⸗Lohrinden-⸗Verſſelgerung⸗— (477) Freitag den 7. April l. 3.5 des Vor⸗ mittags um 10 Uhr, ſoll das Ergebniß der diesſährigen Eichen- Lohrinde im Gemelndewald der Gemeinde Oberrosbach, circa 660 Centner 20 jähriger Stockausſchlag, auf dem Rathhauſe daſelbſt öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Die Schläge, worin geſchält wird, können vor der Verſteigerung beliebig eingeſehen werden. Oberros bach den 25. März 1854. Der Großherzogliche Bürgermeiſter Blecher. Obligations-Verlooſung. 478) Aus dem Anlehen von fl. 54000 bei den Handlungshäuſern Samuel Lindheimer in Friedberg und H. Lißmann in Büdin⸗ gen ſind folgende Obligationen durch Verloo⸗ ſung rückzahlbar geworden: Lit. A. No. 36 500 fl. „ 3B.„ 17 und 78, jede fl. 200. 400„ 1„230, 26, 76, 29, 8, 44, 24, 10, 14, 9, 22, jede fl 100. 1100„ 2000„ deren Betrag am 1. April d. J. bei der Ge⸗ meindekaſſe dahier in Empfang genommen wer⸗ den kann, da von dem Verfalltage an keine weitere Zinſen mehr vergütet werden. Bleichen bach den 25. März 1854. Der Großherzogliche Bürgermeiſter Deckmann. I Privat- Bekanntmachungen. neee (415) Ein Stück vorzüglichen Aepfelwein hat zu verkaufen Büdes heim. Conrad Kitz. Ein tüchtiger Schießer (416) wird geſucht. Zu erfragen bei der Expedition d. Bl. 170 Gulden (443) Vormundſchaftsgelder liegen bei Unter⸗ zeichnetem zum Ausleihen bereit. Niederwoͤllſtadt den 21. März 1854. Konrad Heinrich Bauſch. Ein Logis (A8) für eine einzelne Perſon, welches ſo⸗ gleich bezogen werden kann, hat zu vermiethen Wittwe Sellin. Ge ſuch. (345) Das Frankfurter Journal vom Jahr 1810 bis 1814 wird auf einige Wochen zu leihen geſucht. Demjenigen, welcher dieſelbe ſtellen oder Auskunft ertheilen kann, wird eine gute Belohnung zugeſagt. Von wem ſagt die Expedition d Bl. Arbeits Verſteigerung. (479) Montag den 3. April l. J., Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſollen in der Behauſung des Gaſt⸗ wirths Hof zu Oberwoöllſtadt die erforderlichen Reparaturarbeiten an der Hofraithe der Heinrich Gerdolfs Erben daſelbſt öffentlich an die Wenigſt⸗ nehmenden in Accord gegeben werden. Die Arbeiten ſind folgendermaßen veranſchlagt: 1) Maurerarbei 26 fl. 13 kr. 2) Materialien hierzu 85 10„ 3) Zimmerarbeit 171 1— 2 4) Schreinerarbeit 23„ 6„ 5) Glaſerarbeit 15„— 6) Weißbinderarbeit 85„ 9, Oberwöllſtadt am 23. März 1854. In Auftrag: Götz. „ 100«. r Für Auswanderer!! (439) Wir haben uns mit der Bun für Hunde q Industriè in Darmstudl der Art in Verbindung geſetzt, daß wir ermächtigt ſind, zu jeder Zeit und zu dem niedrigſten Courſe Wechſel auf deren Commandite G. vom Baur in jeder beliebigen Größe und Sicht abzugeben. kommen laſſen. Comp. in Neu- Vor y Ebenſo konnen wir durch dieſelbe Vermittelung Gelder von Amerika Wir empfehlen dieſe höchſt ſichere und ſolide Gelegenheit den Herren Agenten und Auswanderern! Friedberg den 22. März 1854. Gebrüder Groedel, den drei Schwerdtern gegenüber. Nro. 386. Einladung zum Uen-Abonnement für das am 1. April 1854 beginnende Quartal auf den Frankfurter Anzeiger, nebſt der monatlichen Extra- Beilage: die Gerichtszeitung. Abonnementspreis 1 fl. per Quartal für Frankfurt.— Auswärts mit dem betreffenden Poſtaufſchlag. (480) Der„Frankfurter Anzeiger“ erſcheint täglich außer Montags, bildet ein Organ für den bürgerlichen und geſchäftlichen Verkehr und bietet gleichzeitig eine angenehme, unterhaltende und nützliche Lektüre. Der Inbalt vertheilt ſich: 1) Novellen, Erzählungen, die neueſten 2) Berichte, unparteüſche, uber Bühnen- und anziehendſten, Gedichte, Miscellen, Schachaufgaben, Räthſel i. ꝛc. und Concertleiſtungen, Wiſſenſchaft, Kunſt und Induſtrie. 3) Modeberichte, die neueſten Pariſer, mit Modebild; lithographiſche Abbildung nebſt Erklärung der allerneueſten Muſter von Häkel-, Stick-, Strick-, Filet⸗ und Bandarbeiten c. 4)„Was gibt es Neues?“— Taglich eine Rubrik, worunter dem Leſer eine kurze, bündige, aber vollſtändige Rundſchau auf dem Gebiete der Politik und des offentlichen Lebens gegeben, und ihm dadurch das Durchſehen großer politiſcher Bätter erſpart wird. 5) Coursblatt(vollſtandig) der hieſigen Börſe, die neueſten Handels-, Frucht, Getreide, Oel- und Branntwein Berichte von Frankfurt, Mainz, Friedberg, Heidelberg, Würzburg, Cöln, Neuß und anderen Plätzen. 6) Das Frankfurter Amtsblatt im Auszuge; vollſtändig das Verzeichniß der Aufgebotenen, Getrauten, Gebornen und Verſtorbenen. 7) Inſerate, die bei der bedeutenden Verbreitung des Blattes hier und auswärts guten Erfolg haben müſſen. 8) Gerichtszeitung. Polizei- und Civilfällen. Rundſchau intereſſanter einheimiſcher und fremder ſchwurgerichtlichen Verhandlungen, Criminal, Den Herren Juriſten, Schwurmännern und Kaufleuten beſonders zu empfehlen. Zu Beſtellungen empfiehlt ſich C. Bindernagel in Friedberg. Bekanntmachung. (48) Donnerſtag den 30. März, Morgens 10 Uhr, laſſe ich ungefahr 12 Fuder Hafer- und 18 Fuder Gerſtenſtroh gegen gleichbaare Zab⸗ lung in meiner Behauſung öffentlich verſteigern. Friedberg den 23. März 1854. Hartmann Walz. Kleeſaamen, (482) ſowie alle Sorten Garten⸗Sämereien ſind friſch zu haben bei Friedberg. 0 ur Noa Zaur Beachtung! (488) Wald-, Wieſen- und Feldſamen find wieder in ausgezeichnet guter Qualität vorrathig und werden zu billigen Preißen ab— gegeben von der Jacob Steingäſſer'ſchen ö Samenhandlung in Miltenberg am Main. Ein Faſebo ch ſe, (184) Schwyzer Race, 1½ Jahr alt, ſteht auf dem hieſigen Gräflichen Hofgut zu verkaufen. Utphe den 24. März 1854. Franz Stamm. Krick. Zu ver laufen 485) ein Klavier, welches ſich noch in einem guten Zuſtand befindet bei Friedberg im März 1854. Kath. Hanſtein. Ver fte ig er u n g. 486) Dienſtag den 4. April, Vormittags 9 Uhr beginnend, läßt der Unterzeichnete in dem Rentamtsgebäude dahier verſchiedene Gegen— ſtände, als: Kleiderſchränke, Tiſche, Stühle, Bettſtellen, Kommoden, Kaſten und Kiſten, worunter ein großer Mehlkaſten, Faſſer, 2 Backtröge, Lam— pen, mehrere blecherne Kaffee- und Theekannen (Maſchinen), Gartenbänke und Stühle, Bil— derrahmen, eine Schnitzbank, zwei Schwarz— wälder Uhren mit Kaſten, mehrere Ranzen, ſog. Felleiſen, Bettwerk und ſonſtiges Haus— geräthe, ſowie 6 Hühner und einen Hahn, endlich ein Klavier, zwei gute, ſchon geſpielte Violinen und mehrere Jahrgänge des Mor- genblattes, öffentlich meiſtbietend verſteigern. Friedberg. Buß, Domänenrath. Einladung zum Abonnement. (487) Da mit dem 1. April ein neues Quar- tal beginnt, ſo erlauben wir uns zum Abonne— ment einzuladen auf das Kirchenblatt für das Großherzogthum Heſſen. Dieſes Blatt erſcheint in dem Verlage des evangeliſchen Bücherdepots in Darmſtadt und beſpricht als Organ unſerer evangeliſchen Ver— eine in volksthümlicher Weiſe die Angele— genheiten unſerer Landestirche im Zuſammenhange mit den Lebensfragen der deutſch-evangeliſchen Geſammtkirche. Es gewährt eine Ueberſicht über alles, was auf kirchlichem Gebiete bei uns ge— ſchieht und gibt insbeſondere Nachrichten über unſere evangeliſche Guſtav⸗-Adolfs- und Miſſionsvereine Das Hauptblatt erſcheint alle Monate zwei— mal, einen halben Bogen ſtark. Dazu kommt allmonatlich ein Beiblatt unter dem Titel„Weck— ſtimmen“, welches erbaulichen Inhalts iſt und die Predigten, Miſſionsreden u. ſ. w. unſerer ausgezeichneten heſſiſchen Prediger enthält. Haupt— blatt ſammt Beiblatt koſten, durch die Poſt bezogen, vierteljährlich nur— 20 kr.! Je mehr es uns Evangeliſchen gerade in unſerer Zeit Noth thut, uns lebendiger zuſammenzu— ſchließen, deſto mehr hoffen wir auf die Unter- ſtützung des evangeliſchen Volks in Oberheſſen. An F AAV; M (488) Bin ich nicht täglich bei Dir im ſüßen Traume und ich ſoll Dir meinen Namen nen— nen? Frage Dein Herz; kennt das mich nicht, dann laß' Dein Forſchen, es iſt eitle Mühe. A Eiſenbahn⸗Frachtbriefe (489) ſind ſtets vorräthig bei Friedberg. C. Bindernagel. Anzeigen für die Freitags er⸗ ſcheinende Nummer wolle man ſpäte— ſtens bis zum Mittwoch Abend und ſolche für die Dienſtags-Nummer läng— ſtens bis den Sonntag bei der Expe— dition abgeben. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. an ſär Betreffen Pag. 33 9 146) 9 10 Uhr, we beſchrieben E „ „ tend verſte Ge Friedbe Groß Groß N Im) heleute d Gem ag. 82 731 73ʃ Itiedbe