2 dal auek⸗ Intelligenz-Blatt fuͤr die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. M A1. Sonnabend den 27. Mai 1854. Das Großherzogthum Heſſen nach Geſchichte, Land, Volks Staat und HOertlichkeit. Von Dr. Ph. A. F. Walther. (Fortſetzung.) Noch gar manches Eigenthümliche in Brauch und Sitte findet ſich aber auch im Hinterlande. Die Hinterländer bilden einen ſehr kräftigen Schlag Menſchen, wenn nicht Armuth ihre nachtheiligen Wirkun— gen auf das Gedeihen ausübt. Characteriſtiſch ſind bei ihnen die vorherrſchend helle Hautfarbe und blonde Haare. Das Vaterland der Hinterländer erfreut ſich bei den übri— gen Bewohnern des Großherzogthums keiner beſonders günſtigen Meinung, namentlich die Rheinheſſen und Star— kenburger denken ſich das„Buchfinkenland“, wie ſie es nennen, als eine Art Sibirien. Die nicht zahlreichen Dörfer und Flecken des Hinterlandes bieten allerdings keinen ſonderlich freundlichen Anblick dar. Der Boden iſt im Ganzen ſteril und eigentlicher Wohlſtand findet ſich nirgends allgemein. Die Dörfer liegen zerſtreut, ohnehin durch zahlreiche Gebirgskegel ſehr iſolirt. Doch finden ſich auch hier und da ganz reinliche, nette Bauernhäuſer und die ſonſt verwahrloſte Haltung der Wohnhäuſer iſt eher ein Zeichen von Armuth, als Geſchmackloſigkeit; die an die Wände der Bauernhäuſer gemalten Tulpen, Gänſe und Gockel zeugen von einigem, wenn auch noch ſehr unent— wickeltem Kunſtſinn. In dem Eſtricht ſind die Häuſer in moſaikähnlicher Manier mit ſteileingefügten Schieferſtücken ausgepflaſtert. Die Möbel und Getäfel der Bauern und Bürger ſind größtentheils maſſiv aus Eichenholz, da die Tanne unter allen Forſtbäumen am wenigſten vorkommt. Das Temperament des Hinterländers iſt im Ganzen mehr gutmüthig und heiter als lärmend und roh. Gröbere Verbrechen gehören bei ihnen zu den Seltenheiten. Achtung vor dem Geſetz und Sinn für Religion ſind bei dem Land— volk herrſchend und an Sonntagen ſieht man die Bewoh— ner von Filialorten, welche/ ja eine Stunde von dem Pfarrorte entfernt liegen, zur Kirche in größerer An— zahl ziehen. Unter ſeinen guten Eigenſchaften ragen beſonders hervor: 1) ſein Fleiß. Er erſtreckt ſich nicht blos auf ſein Feld. Wegen des unfruchtbaren Bodens müſſen die Hinterländer auf andere Erwerbsquellen denken. Viele arbeiten in den Bergwerken und in den Eiſenhüutten bei Biedenkopf, andere und zwar wohl die Meiſten beſchäf— tigen ſich mit Verarbeitung der Wolle. Man ſieht ſehr haufig Weiber und Mädchen, welche immer ihres Weges gehend emſig ſtricken. Um Licht zu erſparen legen ſie —— e ſich des Abends früh zu Bette, und ſtricken ſo lange bis ſie einſchlafen. Namentlich zeichnen ſich die Bewohner des Dorfes Holzhauſen durch raſtloſe Thätigkeit aus. Sobald ſich das Laub der Bäume zu färben beginnt, wer— den große Quantitäten Strümpfe und ſonſtige wollene Strickwaaren verpackt und in die Städte der Rhein- und Maingegend verſendet und hauſirend abgeſetzt. Wer kennt nicht die Strumpfleute mit ihren kräftigen Geſtalten, blauen Kitteln und gewaltigen Stöcken? Ebenſo reiſen in jedem Jahre, namentlich aus dem Breitenbacher Grunde, viele Weibsperſonen zum Schneiden und Einſcheuern der Erndte in die Wetterau und Mannsperſonen zum Dreſchen der Früchte bis zum Rhein. 2) ſeine Genügſamkeit. Kar⸗ toffeln, Speck, Brod und Branntwein ſind die Hauptnah⸗ rungsmittel der Hinterländer. Bei Beluſtigungen dient als Getränk Schnaps und Bier oder auch ein Gemiſch deſſelben„Schnapsbier“ genannt. 3) ſeine Friedfertigkeit. Auf Kirchweihen, Jahrmärkten und in Wirthshäuſern hört man nur ſelten von Streitigkeiten und ſehr ſelten arten ſie zu körperlichen Mißhandlungen aus. Auch die Prozeßſucht des Hinterländers ſoll nicht derjenigen anderer Landestheile gleichen.— Die Bewohner des Lahnthals oder f. g. alten Amts Biedenkopf ſind weniger aufgeweckt und intelligent, wie die des Grundes Breitenbach. Sie hängen ſehr am Alten; Verbeſſerungen in ökonomiſchen und ſonſtigen Ein— richtungen finden deßhalb bei ihnen wenig Anklang, wäh— rend die intelligenteren Bewohner des Grundes Breiten— bach für die angeführten Verbeſſerungen viel empfänglicher ſind. Dem Wanderer zeigt dieß ſchon der Anblick der Wieſenthäler. Waͤhrend im Grunde Breidenbach gar manche Wieſengründe ſchoͤn angelegt und bebaut ſind, lie— gen im alten Amt Biedenkopf ganze Strecken an den Ufern der Lahn noch unbebaut. (Fortſetzung folgt.) Miszellen. Dieſer Rothſchild iſt und bleibt doch der merkwürdigſte Literat unſerer Zeit. Seine Bücher und Journale lieſt kein Menſch, und dabei haben ſie doch die meiſten Ausgaben und werden fortwährend am höchſten honorirt. Enthuſiasmus. Ein junges Fräulein, welches mit ihrer Mutter im Concertſaal ſaß und bei obligatem Floͤten— ſpiel vom Vortrag eines Adagio hingeriſſen wurde, rief ganz entzuͤckt:„Mutter, der junge Mann bläſt mir aus der Seele!“ 1 ö Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. NU Gras⸗Verſteigerung. ) Die Benutzung des Graſes an den en und den Gräben der Chauſſeen für das Jahr 1854 ſoll an den nachgenannten Ter- minen öffentlich verſteigert werden: Dienſtag den 30. Mai, Vormittags 11 Uhr, in Niedermörlen im Gaſthaus zum Löwen, auf den Bezirken der Gr. Bauaufſeher Diehl und Weide. Mittwoch den 31. Mai, Nachmittags 5 Uhr, in Friedberg im Gaſthaus zur Stadt Frank⸗ furt, auf dem Bezirke des Gr. Bauauf⸗ ſehers Kreß. 5 Donnerſtag den 1. Juni, Nachmittags 5 Uhr, in Lindheim bei Gaſtwirth Koch, auf den * der Gr. Bauaufſeher Weigel und ros. Mittwoch den 7. Juni, Vormittags 8 Uhr, in Niederwöllſtadt bei Gaſtwirth Puth, auf dem Bezirke des Gr. Bauaufſehers Götz. Mittwoch den 7. Juni, Nachmittags 1 Uhr, auf dem Ilbenſtädter Chauſſeehaus, auf den R der Gr. Bauaufſeher Faulſtich und eitz. den 9. Juni, Vormittags 10 Uhr, in Altenſtadt im Gaſthaus zum Adler. Montag den 12. Juni, Vormittags 10 Uhr, in Kloppenheim bei Gaſtwirth Scheurich, auf dem Bezirk des Gr. Bauaufſehers Schäfer. Friedberg am 11. Mai 1854. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg S ü fe vet. Holzverſteigerung. (798) Montag den 29. d. M., Vormittags 9 Uhr anfangend, werden in den Diſtrikten Kreuztanne, Mörler⸗Unter und an der Straße 9 Stecken verſchiedenes Scheitholz, 60„ desgl. Prügelholz, 13„ desgl. Stockholz, 14426 Stück verſchiedene Wellen, 4 Laſt Allerleipolz, 4 Eichenbauholzſtämme zu 175 Kubikfuß, 6 Nadelbauholzſtämme zu 211„ 1 Buchenwerkholzſtamm zu 13„ 9950 Stück Nadel⸗Bohnenſtangen, an den Meiſtbietenden verſteigert. Zu ſammenkunft und Anfang im Kreuztannen⸗ wald. Ockſtadt den 20. Mai 1854. Freiherrl. Rentamt Angerer. Lieferungen verſchiedener Bedürfniſſe für die Garniſon Butzbach. (800) Die Lieferungen nachbenannter Bedürf⸗ niſſe für die Garniſon Butzbach ſollen auf dem Wege der Soumiſſion an den Wenigſtfordern⸗ den in Accord gegeben werden, und zwar: Montag den 29. Mai d. J. des Vormittags um 10 Uhr, die Bedürfniſſe an Brod, geläutertem Brennöl, Thran, Stearinlichter, Gerſtenſchrot, Waizen⸗ kleie und Leinkuchen, ſowie Stroh zum Fül⸗ 162«. len einzelner Betten pro II. Semeſter d. J., ſodann Dienſtag den 30. Mai d. J., des Vormittags um 10 Ubr, das diesjährige Bedürfniß an Brennholz, beſtebend in 30 Stecken Buchen⸗ und 3 Stecken Kiefern⸗Scheitholz. Dies den Intereſſenten mit dem Anfügen zur Nachricht, daß die Lieferungsbedingungen jeden Tag auf dem Verwaltungsbüreau beſagter Garniſon eingeſehen werden können. Butzbach den 20. Mai 1854. In Auftrag: Cellarius, Oberquartiermeiſter. Immobiliar-Verſteigerung. (60) Donnerſtag den 1. Juni d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe die nachbeſchriebenen Immobilien des Bürgers und Schneidermeiſters Konrad Gail, als: Gemarkung Friedberg: Pag u. No. 86/¹ 20,9 Klafter— 10,8 Rth. Hof⸗ raithe, beſtebend in halbem Wohn— hauſe, getheilt mit Karl Ferro, 86/1 16 Klafter= 8,2 Rth. halbes Gärtchen bei der Hofraithe, ge theilt mit Karl Ferro, öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg am 19. April 1854. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts der Vorſteher nn Ortsgerichts ende r. Immobilien⸗Verſteigerung. (605) Donnerſtag den 1. Juni d. J., Vor⸗ mittags 11 Uhr, werden in hiefigem Rathhauſe die nachbeſchriebenen Immobilien des Wirths Peter Decher dahier, nämlich: Gemarkung Friedberg: Pag. u. Nr. Flur No. 34/200 II 263 48½ LUIAKlftr. Hofraithe in der Stadt, 103/2 II 264 38%[◻Klafter Grab⸗ garten in der Stadt, öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 19. April 1854. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts der Vorſteher des Großherzoglichen Ortsgerichts Bender. Immobiliar-Verſteigerung. (733) Montag den 26. Juni d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe die nachbeſchriebenen Immobilien des Bürgers und Maurermeiſters Wilhelm Reuß III. dahier, nämlich: Gemarkung Friedberg: Pag. No. Flur No. 66 343a I. 170% 41% UI Klafter Hofraithe auf dem Haag, 104 9e 1. 171 67[◻Klafter Grasgarten auf dem Haag, öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 10. Mai 1854. In Auftrag Großberzoglichen Landgerichts Friedberg. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg: Bender, Ortsgerichtsvorſteher. SBraunkohlen⸗Verkauf. (832) Auf der Braunkohlengrube Wilhelmshoffnung bei Dornaſſenheim hat der Braunkohlen⸗ verkauf 9 7 der e. 1 5 begonnen. er Preis der Klötze iſt wie ſeither 9 Kreuzer per Centner und wird gegen ü Bürgſcheine Zablungefriſt bis Ende März 1855 gefiattet. e e Diejenigen, welche auf der Grube Wilhelmshoffnung Braunkohlen geladen haben und mit ihren Fuhren Oſſenheim paſſiren, ſind von der En Reichelsheim den 24. Mai 1854. trichtung des Brückengeldes daſelbſt befreit. Schmid, prov. Bergcontroleur. Bekanntmachung. (833) Montag den 19. Juni l. J., Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſoll das der Pfarrei Obermoxſtadt gehörige Pfarrhaus, 29% Fuß lang, 25 Fuß breit und 2 Stock hoch, auf den Abbruch an den Meiſtbietenden verſteigent werden. Der Kaufpreis kann bis Ende dieſes Jahres gegen Bürgſchein verborgt werden. Obermoxſtadt am 22. Mai 1854. Großherzogliche Bürgermeiſterei Obermoxſtadt Mickel. Arbeits ⸗Verſteigerung. (808) Montag den 29. Mai, Vormittags 10 Uhr, ſollen auf dem hieſigen Rathhauſe nachſtehende im Jahre 1854 in hieſiger Gemeinde vorkommende Arbeiten öffentlich wenigſtfordernd vergeben werden: a) durch öffentliche Verſteigerung: I. Herſtellung des alten Schulhauſes: 1) Maurerarbeit, veranſchlagt zu 62 fl. 54 kr. 2) Schreinerarbeit, 1„ 24%—„ 3) Schloſſerarbeit, 0„ 38„ 30„ 4) Glaſerarbeit 1„ 10 ½ 36„ 5) Dachdeckerarbeit 5„ 35%—„ 6) Steinhauerarbeit,„„5 7,—„ 7) Material, 1„ 31% 36„ II. Herſtellung des Kirchenplatzes: 1) Hand- und Maurerarbeit, ver⸗ anſchlagt zu 30 fl.— kr. 2) Pflaſtrerarbeit, 1„ 26 40„ 3) Steinhauerarbeit,„„ 4„—* 4) Materiallieferung,„„ 36„— III. Herſtellung eines Brunnens in der Kirchgaſſe: 1) einen Brunnen in der Kirchgaſſe, 70 Fuß tief, auszuheben und wieder friſch aufzu⸗ mauern, veranſchlagt zu 150 fl. IV. Unterhaltung des Vieinalwegs nach Oppershofen: 1) Handarbeit, veranſchlagt zu 36 fl.— kr. V. Unterhaltung des Vieinalwegs nach Griedel: 19 Handarbeit, veranſchlagt zu 25 fl.— kr. 2) Steinbrechen und Zerſchlagen von 8 Cubikklafter 144„—„ 3) Anfuhr, veranſchlagt zu 80 5— 4) Aufſetzen,* 77 10„40„ VI. Unterhaltung der Ortsſtraße: 1) Steinbrechen und Zerſchlagen von 6 Cubikklafter 108 fl.— kr. 2) Anfuhr derſelben, 36„—„ 3) Steinſeßzen, 5 b. auf dem Soumiſſionswege: Die Reparatur der Thurmuhr, ver⸗ anſchlagt zu 65 fl. 48 kr. Hierzu Luſttragende wollen ihre Soumiſſion bis zum Termin den 29., Morgens 10 Uhr, auf hieſiger Bürgermeiſterei abgeben. Rockenberg den 18. Mai 1854. Großherzogliche Bürgermeiſterei Rockenberg Wettner. Oeffentliche Aufforderung. (809) Die Wittwe des verſtorbenen Heinrich Kaul III. von Niedermoxſtadt resp. de en Erben beanſpruchen das Eigenthum 1 der Grundſtücke, ohne ſolches jedoch urkundlich nachweiſen zu können. A. Gemarkung Glauberg: Flur VII: No. 657. B. Gemarkung Staden: Flur VII: No. 22, 30. C. Gemarkung Heegheim: Flur 1: No. 41, 191, 282, 309, 450, 487 Kur II: No. 45, 151, 170, 241. l Flur VIII; No. 125 156. Flur IX: No. 145, 181, 6, 18, 98, 103. Flur XXX. 2³⁵,. Auſrüche an die Aufforderu 1 Vochen bet und zu mache du die Toe de Eutrag l werden wird. Allenfadt Groß 42 25 2 9 Flur X: No. 90, 133, 201, 203, 217, 232, 241, 272, 296. Flur IV: No. 57. Flur VII: No. 127. Flur II: No. 279. Flur III: No. 61, 102. Flur V: No. 90, 146. Flur VI: No. 56, 153. Flur IV No. 171. Flur VII: No. 147, 176. D. Gemarkung Niedermoxſtadt: Flur 1: No. 37, 227, 233, 242, 271, 338, 352, 382, 418, 430, 434, 517, 519, 533, 8 592, 593, 604, 610, 615, 670, 698, 709. Flur II: No. 20, 74, 102, 166, 172, 178, 197, 211, 213, 214, 347, 388, 421, 444, 446, 464, 468, 506, 587, 614, 636. Flur III: No. 63, 73. Flur IV: No. 8, 41, 73, 96, 113, 114, 117, 131, 179, 217, 262, 326, 429. Flur V: No. 22, 43, 46, 78, 85, 101, 102, 166, 205, 231, 295, 316, 84. Flur VII: No. 23, 47, 84, 87, 126, 127, 129, 145, 148. Flur VIII: No. 12, 24, 89, 91, 108, 126, , 1, 198, 0 8 2, 331, 343, 370, 379, 410. Flur IX: No. 4, 9, 38, 77. Flur XXV: No. 11, 13, 70, 74, 88, 100, 104, 111, 181, 194. Flur XXVI: No. 5, 13, 38, 42, 51, 67, 87, 94, 117, 140, 162. Am XXXI: 67, 74, 149, 171, 222, 228, 255, 262, 271, 25,, 287. Flur IV: No. 216. a Flur V: No. 75. Flur 1: No. 244. Flur VII: No. 46. Flur 1: No. 88. Sämmtliche Stücke ſind in den betreffenden Grundbüchern auf den Namen der Heinrich Kaul's Wittwe eingetragen, mit Ausnahme des sub. A. verzeichneten, welches noch auf den Namen des Schultbeis Johannes Klebm von Heegbeim ſteht, deſſen Wittwe ihr geſammtes Vermögen mittelſt Schenkungs- und Verpfle⸗ gungsvertrag auf die Heinrich Kaul's Eheleute übertragen bat. Auf Antrag der Eingangs er— wähnten Intereſſenten, welche dieſe Stücke unter ſich zu theilen geſonnen ſind, ergeht an alle Diejenigen, welche irgend welche Eigenthums— Anſprüche an ſolche bilden zu können glauben, die Aufforderung, dieſelben ſo gewiß innerhalb 4 Wochen bei unterzeichneter Gerichtsſtätte gel⸗ tend zu machen, als ſonſt nach Ablauf dieſer Friſt die Theil⸗ resp. Looszettel beſtätigt und der Eintrag in's Mutations⸗Verzeichniß verfügt werden wird. Altenſtadt den 6. Mai 1854. Großherzogliches Landgericht Altenſtadt Dr. Gilmer. Bekanntmachung. (810) Künftigen Mittwoch den 31. Mai und Donnerſtag den 1. Juni, Vormittags 8 Uhr anfangend, ſollen in dem Gemeindewald Klein— karben, Diſtrikt Hiſſigwald, folgende Holzſorti— mente unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen verſteigert werden: 161 Stecken Eichen⸗Scheitholz, 7„ Prügelbolz, 193„„ Stockholz, 1473 Stück Wellen, 37 Bauſtämme von 10 bis 46 Fuß Länge und 10 bis 37 Zoll Durchmeſſer. Am erſten Tage kommt das Scheit⸗, Stock— und Prügelholz zur Verſteigerung und am zweiten Tage das Baubolz und die Wellen. Kleinkarben den 23. Mai 1854. Großherzogliche Bürgermeiſterei Kleinkarben Stork. 163«. Holzverſteigerung in der Oberförſterei Ortenberg. (811) Nächſten Dienſtag den 30. Mai ſollen in den Diſtricten Herrnſtrauch und Stein von Morgens präcis 9 Uhr an nachſtehende Holzſortimente an Ort und Stelle verſteigert werden: Stecken Scheitholz Prügel Stockholz Relſer Buchen* 78 135 104 Eichen 82 24½ 71% 101 ½ Kiefern 1 87 27% 70 Aspen 5 7 27 13 38 Stecken Buchen⸗Stammreiſer, 14 Eichen⸗Stämme von 6— 30“, Durchmeſſer und 10— 37“ Länge, 200 7 Buchen- 1„ 12— 15“ 15„ 15—„ 8 Aspen⸗„„ 6— 8“ 1„ 10— 20“„ 19 Kiefern⸗„ 1„„ 10— 20“„ 118„ Stangen„ 4— 5“„„ 25— 30“„ ferner Mittwoch den 31. Mai in den Diſtrikten Kloſterwald und Grostreuers: Stecken Scheitholz Prügel Stockholz Reiſer Buchen 78 139½¼ 71 151 Eichen— 137—— Nadel— 10— 16½ Aspen— 17— 1 278 Stecken Buchen⸗Stammreiſer im Grostreuers, 61 15 Eichen⸗ 1 daſelbſt, 8 Eichen-Stämme von 8— 15“ Durchmeſſer und 15— 30“ Länge, 7 Buchen⸗„ 8— 15“ 1„ 10— 36“— 7 46„Stangen zu Lengwieden, 9 Eichen-„ von 3½— 5“ Durchmeſſer und 11— 357“ Länge, 25 Kiefern⸗„ zu Sparren. Am erſten Tage beginnt die Verſteigerung im Diſtrict Herrnſtrauch, am zweiten Tage um die ſelbe Stunde im Diſtrict Grostreuers. Gegen vorſchriftsmäßige Bürgſchaft Zahlungsfriſt bis Ende September d. J. Ortenberg den 22. Mai 1854. Großherzogliche Oberförſterei Ortenberg Dr. Haber kot nu conceſſionirte General⸗Agentur 1 * 2 2 von Carl Preller in Mainz fur die regelmäßige Poſtſchiffslinie zwiſchen Havre— New-Lork& New- Orleans von Viclor Marziou et Comp. in Havre. . J. Nach New⸗ Jork (748) finden die regelmäßigen Abfahrten dieſer Poſtſchiffe am 9., 19., 29. jeden Monats ſtatt; ſie beſtehen vor der Hand in folgenden und werden nach und nach durch neue vermehrt: St. Joseph Capitän Cazalis 1000 Tonnen Metropolis 3 Trask 1200 75 Coton Planter 7 Ripley 1000 3 St. Paul 5 Mary 1200 5 Robert-Lane* Mayor 2000 3 Conecticut* Weleh 1600 5 Jane E. Williams 75 Mason 1000 5 Confederation 7 Carning 1000 5 St. Bernhard 72 Martha 2000 15 II. Nach New⸗Orleans werden vom Monat Januar an bis Ende April und vom September bis Ende Dezember jeden Jahres am 9., 19., 29. in jedem dieſer Monate Dreimaſter erſter Claſſe expedirt. Zu Akkord⸗Abſchlüſſen iſt ermächtigt, wie zu jedem Aufſchluß die Spezial⸗ Agentur von Carl N. Heidt in Friedberg. Das — Herrenkleider⸗Magazin von Friedrich Schleuning (812) iſt für die Sommerſaiſon auf das Reichhaltigſte aſſortirt und empfiehlt ſich bei reeller Waare zu den billigſt geſtellten Preiſen. Aufforderung. (813) Nachſtehende, in den betreffenden Grund— buͤchern auf den Namen des Johannes Becht 11. in Stammheim eingetragene Immobilien ſollen veräußert werden. 1) Gemarkung Stammheim: Flur 1: No. 159, 366, 643, 372, 48, 119, 131, 670. Flur 11: No. 27, 81, 226, 288. Flur III: No. 42, 119, 12803, 214. Flur IV: No. 20, 96, 108, 124, 151, 171, 378, 325. Flur IX: No. 12, 91, 154. Flur X: No. 131, 171, 173, 12. 5 Flur XII: No. 36, 100, 120, 155, 164, 204, 258, 315. Flur XIII: No. 43, 154, 289, 324, 346. Flur XIV: No. 111, 144, 163, 207. Flur XV: No. 52, 111, 132, 189 9, 242, 252. Flur XVI: No. 8. Flur XIV: No 66, 90. 2) Gemarkung Staden: Flur VII: No. 23, 29, 34. 3) Gemarkung Niedermoxſtadt: Flur IX: No. 60, 67. K Da das Eigenthum an dieſen nicht resp. nur theilweiſe urkundlich nachgewieſen werden kann, ſo haben Diejenigen, welche Eigenthums— Anſprüche an ſolche bilden zu können glauben, dieſe ihre Anſprüche binnen 4 Wochen dahier gel— tend zu machen, nach deren Ablauf der Kauf— brief gerichtlich beſtätigt und der Eintrag im Mutations⸗Verzeichniß verfügt werden ſoll. Altenſtadt den 8. Mai 1854. Großherzogliches Landgericht Altenſtadt Dr. Gil mer. Oeffentliche Verſteigerung. (819) Die Gemeinden Rockenberg und Op⸗ pershofen beabſichtigen die von dem Herrn Fürſten zu Solms⸗Lich acquirirten in Rocken— berg gelegenen Gebäulichkeiten, beſtehend aus Haupthaus mit zwei Seitenflügeln, mit vier gewölbten Kellern, zwei Brunnen, nebſt Scheuer, an die Meiſtbietenden zu verſteigern. Dieſe Gebäulichkeiten eignen ſich ganz vorzüglich zu einer Fabrikanlage. Zur Verſteigerung iſt Termin auf Dienſtag den 6. Juni l. J., Vormittags 11 Uhr, auf dem Rathhauſe zu Rockenberg anberaumt worden und werden Steigliebhaber hierzu eingeladen. Die Steigbedingungen können im Termin, auch ſchon vorher eingeſehen werden. Rockenberg und Oppershofen, bei Butzbach in der Wetterau am 10. Mai 1854. Großherzogliche Bürgermeiſtereien Rockenberg und Oppershofen Wettner. Weil. Bekanntmachung. (81) Dienſtag den 30. d. M., Vormittags um 10 Uhr, ſollen die Lieferungen des Maſtochſenfleiſches, „ gemiſchten Brodes, „ geläuterten Brennöls und der Talglichter für das hieſige Lazareth auf das 2. Halbjahr 1854 in dem Lazareth-Büreau auf dem Sou⸗ miſſionswege an den Wenigſtfordernden ver⸗ accordirt werden. Die Bedingungen können daſelbſt vorher eingeſehen werden. Friedberg den 23. Mai 1854. In Auftrag: Hoffmann, Lieutenant. ee eee ee (875 Das halbe Wohnhaus von Iſaak Kaufmann in der Judenſtraße dahier iſt zu vermiethen und den 1. November l. J. zu be⸗ ziehen. Zu erfragen bei Friedberg im Mai 1854. M. Grödel. 164 E. 0 N* Ausgezeichnete Tapeten! (639) Unterzeichneter erlaubt ſich einem verehrlichen Publikum ſein reichhaltiges Tapetenlager in einer Auswahl von mehr als 600 der verſchiedenſten Sorten nach dem neueſten Geſchmacke, ſämmtlich von beſter und unſchädlicher Farbe und vorzüglichſtem Papier, zu auffallend billigen Preiſen anzuempfehlen. Muſterkarten gebe ich gerne zur Einſicht ab. Friedberg. Louis Weis. Ludwigsbrunner⸗Mineralwaſſer. (816) Wir bringen hiermit unſer Ludwigswaſſer in empfehlende Erinnerung und bemerken, daß die Füllungen und Verſendungen ſchon ſeit mehreren Wochen begonnen haben. Das Ludwigswaſſer zeichnet ſich durch ſeine vorzüglichen Beſtandtheile, insbeſondere durch den ungewöhnlichen Reichthum an Kohlenſäure, beinahe 41 Cu⸗ bikzoll auf 1 Pfd. rheinl. Maas vor allen andern Mineralwaſſern aus. Daſſelbe iſt der Geſundheit ſehr zuträglich und gewährt in der Miſchung mit Wein, Zucker, Syrup und Milch ein überaus labendes Getränk. Ludwigsbrunnen, zwiſchen Groskarben und Burggräfenrode, im Mai 1854. Die Verwaltung Specht. Wichtige literariſche Ueuigkeit! (817) In unterzeichnetem Verlage erſcheint: 4 Geſchichte von Heſſen, insbeſondere des Großherzogthums Heſſen und bei Rhein, in Chronik und Geſchichtsbildern, in Liedern, geographiſchen Skizzen, in Mundarten, Volksliedern, Sagen und einer Ge⸗ ſchichte Heſſens in Ueberſichten.— Ein hiſtoriſches Leſebuch für Stadt und Land, Schule und Haus in Heſſen, geſammelt und dargeſtellt von Heinrich Künzel. Mit den Statuen Philipp des Groß— müthigen und Georg des I. nach Scholl in Holzſchnitt. Es fehlte uns bis jetzt ein rechtes beſſiſches Hiſtorienbuch, aus welchem immer wieder von Neuem die Leute jung und alt die Geſchichte ihres Stammes gerne leſen, Nachrichten über ihre Vorfahren, über Land und Leute vordem ſchöpfen und ſich an ihrer Tüchtigkeit, an deren Sitten und Gewohnheiten ſelbſt ſpiegeln, erbauen, aufrichten können. Das oben angezeigte Buch, welches dieſes Bedürfniß befriedigen ſoll, bietet eine Zuſammenſtellung einzelner, für ſich beſtehender ge⸗ ſchichtlicher Bilder, die alle großartigen und bedeutungsvollen Einzelnheiten mit Lebensfriſche vor⸗ führen. Es zerfällt in 7 Abſchnitte, nämlich 1) in Chronik und Geſchichtsbildern, 2) eine heſſiſche Liederchronik oder Geſchichte Heſſens aus dem Munde der Dichter, 3) geographiſche Bilder Heſſens, 4) heſſiſche Mundarten, 5) heſſiſche Volkslieder, 6) heſſiſche Sagen und Volksſchwänke, 7) eine Geſchichte Heſſens in zuſammenhängender Ueberſicht. Das Werk erſcheint vom 1. Juli d. J ab in 6 Lieferungen, à 6— 8 Bogen, von denen jede 24 kr. koſtet. Proſpekte, die den reichen und mannichfaltigen Inhalt des Werkes näher angeben, ſtehen zu Dienſten, Subſeriptionen werden von allen Buchhandlungen angenommen. Einzelne Lieferungen können nicht abgegeben werden. Der Ladenpreis wird erhöht. Wir glauben keine ungerechtfertigte Hoffnung auszuſprechen, wenn wir uns bei dieſem außer⸗ ordentlich billigen Preis der größten Theilnahme an dieſem vaterländiſchen Unternehmen ver⸗ ſichert halten. Friedberg im Mai 1854. C. Seriba's Buchhandlung. (Sis) In C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg iſt wieder vorräthig: Großherzogthum Heſſen na Geſchichte, Land, Volk„Staat und Oertlichkeit beſchrieben von f Dr. Ph. A. F. Walther, Großherzoglich Heſſiſchem Hof- und Cabinets-Bibliothekar, Ritter des Verdienſtordens Philipps des Großmüthigen. i Preis 2 fl. 42 kr. a Dieſes Werk ſoll ein Handbuch ſein für diejenigen, welche eine allgemeinere Auskunft über einen und den anderen zur Kenntniß des Landes nöthigen Gegenſtand wünſchen; es ſoll in be⸗ ſchränkterer Weiſe ein Bild des Großherzogthums nach Geſchichte, Land, Volk, Staat und Oert⸗ lichkeit geben. Eine Anſicht der ſyſtematiſchen Ueberſicht des Inhaltes ſchon wird das hohe In⸗ tereſſe, welches dieſes Buch für alle Bewohner des Großherzogthums hat, zur Genüge darthun. —— — welche unte Holler u! Nach zur Kennen hiermit ein Dar (020 560 Friedberger de Flurſchüß Dru (493) 96 zeige, daß ich dermeiſter Se bene Decatir Elle Tuch vo Auch empft lleidermacher, nung betreibe Friedberg wohne 1 Nodil (82U) late als den b. kon d Uhr mange ohnunz eint gleichbame J zwei Ng, Glasſcrnt Stühle, neued Oe eine Partz zu 2 ferner für J eine Schu. mit Gewi beile, Spe Hackllotze, eine eiſerne ſäge, einen nige Bol l n S ——— 165. Gegenſeitige Hagelſchäden-Perſicherungs-Geſellſchaft für das Großherzogthum Heſſen. (820) Nachdem die von dem Unterzeichneten ergangene Aufforderung zur Betheiligung an einer ſolchen Geſellſchaft binnen kurzer Zeit ein ſo guͤnſtiges Reſultat gehabt hat, daß Großherzogliches Miniſterium des Innern ſich bewogen gefunden, einen Regierungs-Commiſſar in der Perſon des Herrn Geheimen Regierungsraths Heim zu beſtellen, wurde General— Verſammlung in Friedberg anberaumt, die Geſellſchaft conſtituirte ſich und wählte zum Ausſchuſſe die Herren: Juſtus Achenbach von Heppenheim, Oeconom Grein von Wickſtadt, Bürgermeiſter Holler von Fauerbach, Oeconom Hofmann zu Hofgill, ritz Koch vom Meilerhof, loch vom Schleifelderhof, Ph. Rauſchert in Sprendlingen(Rheinheſſen), Bürgermeiſter Schollmeyer in Koſtheim, Oeconom Hch. Thylmann in Altenſtadt, Bürgermeiſter Zimmermann in Eſſelborn, welche unter ſich den Herrn Oeconomen Kloch auf dem Schleifelderhof zum Präſidenten und die Herren Achenbach, Holler und Rauſchert zur Prüfungs⸗Commiſſion erwählt haben. Nachdem nun auch die berathenen Statuten die landesherrliche Beſtätigung erhalten haben, verfehle ich nicht, dieſes zur Kenntniß zu bringen und die Herren Oeconomen und Landwirthe unſeres engeren Vaterlandes zu weiterer Betheiligung hiermit einzuladen. Darmſtadt den 20. Mai 1854. Hemmerde. Antragsformulare und Statuten können bei dem Unterzeichneten in Empfang genommen werden. Friedberg den 15. Mai 1854. Heinrich Hahn, Kaufmann. Nicht zu überſehen. (192) 3 bis 4 Viertel deutſcher Klee ſind im Friedberger Feld zu verkaufen. Näheres bei Flurſchütz Briegel. Anzeige. (793) Ich mache biermit die ergebenſte An⸗ zeige, daß ich in Verbindung mit Herrn Schnei— dermeiſter Schneidt das von mir früher betrie— bene Decatirgeſchäft wieder fortſetze und die Elle Tuch von jeder Art zu 3 kr. berechne. Auch empfehle ich mein Geſchäft als Herren— kleidermacher, welches ich wieder für eigene Rech— nung betreibe, zur geneigten Berückſichtigung. Friedberg den 17. Mai 1854. Karl Binkert, wohnhaft in der Uſergaſſe bei Herrn Schneid ermeiſter Schneidt. Mobiliar⸗Verſteigerung. (821) Unterzeichneter iſt geſonnen Dienſtag, als den 6. kommenden Monats Juni, Morgens S Uhr anfangend, folgende Gegenſtände in ſeiner Wohnung einer freiwilligen Verſteigerung gegen gleichbaare Zahlung auszuſetzen, als: zwei Kleiderſchränke, ein Weiß zeugſchrank, Glasſchrank, Kommode, Schreibepult, Tiſche, Stühle, Bänke, Bettladen, Bettzeug, ein neues Oefchen; ſowie Küchengeräthſchaften, eine Parthie gutes Zinn ꝛc. ꝛc. mehrere Fäſſer zu Aepfelwein, Bütten ꝛc.; ferner für Metzger: eine Schnellwaage, eine kupferne Schalwaage mit Gewicht, ein Schlagbeil, einige Doppel- beile, Spalter, etliche Paar gute Hackmeſſer, Hackklötze, zwei Schragen, zwei Brübtröge, eine eiſerne Fleiſchrahme, Krappen, eine Knochen ſäge, einen guten Frankfurter Blaſebalg und einige Bollen, alles theils noch ganz neu und im beſten Stand; ſodann eine Parthie Brenn- holz. Ilbenſtadt im Mai 1854. Auguſtin Rößel. Kölniſche Feuer⸗Verſicherungs⸗Geſellſchaft Colonia. (822) Folgendes ſind die Reſultate der in der am 3. April d. J. ſtattgehabten General-Verſammlung abgelegten Rechnung für das Jahr 1853: Gude itaa 5,250,000 Gulden Geſammte Reſerven.. 5 16%% Prämien-Einnahme für 1853 1391,274 Zinſen-Einnahme„ 138,507 1,529,781 5 Die am 31. Dezember 1853 laufende Verſicherungs-Summe betrug 709,454,312 Gulden. Vollſtändige Abſchlüſſe liegen bei dem Unterzeichneten zur Mittheilung an Jeden, der ſich für die Anſtalt intereſſirt, bereit. Hungen den 15. April 1854. Der Special⸗Agent: Chr. Funk. 1 Mantillen (823) in allen Seidenſtoffen nach der neueſten Facon ſind in ſchöͤner Aus— wahl zu haben bei Friedberg. S. G. Simon jun., Putz— und Modehandlung, neben dem Gaſthaus zu den drei Schwerdtern. Nachricht. (828) Nr. 157 bat die Taſchenuhr gewonnen. Fauerbach II. J. Kammer. Sher 8 Bier- 9 (824) Ein braver Knecht, welcher mit guten Obergaͤhr Bier Hefe, Zu (805) ſind ſtets vorräthig bei Fried berg. Chr. Ulrich 1. n Gutgebrannte Ruſſenſteine Zeugniſſen verſehen iſt, wird geſucht. Wo?[(826] ganz friſch, iſt auf Pfingſten zu haben ſagt die Expedition dieſes Blattes. bei C. Altmannsperger. 166 e Soolbad Nauheim. (83) Sonntag den 27. Mai und jeden folgenden Tag CONeßRT der Kurkapelle unter Leitung des Herrn Edmund Neumann. Einigestüchtige Arbeiter Stocke und eine Stube gleicher Erde, welche dis (827) finden ſogleich, auf Stück oder gegen Ende 3 nn i zu Wochenlohn, dauernde Beſchäftigung bei zu vermiethen ö J. C. Diehl I., Zu vermiethen. Herrenkleidermacher in Friedberg.(829) Eine Familienwohnung, welche ſogleich Zu vermiethen. bezogen werden kann, hat zu vermiethen (828) Ein vollſtändiges Logis im oberen Konrad Gerſter in der Vorſtadt. 23CFCFCCCCCCT 8 Die Union, 8 allgemeine deutſche Hagel⸗„VBrrſchrrunge⸗ ⸗Geſellſchaft 1 in Weimar. 8 Grundkapital 3 Millionen Thaler, 22(wovon 2½ Millionen in Aktien emittirt ſind). 2(50701 Dieſe Geſellſchaft verſichert gegen Hagelſchaden Boden⸗ Oerzeugniſſe aller 1 wie Halmfrüchte, Huͤlſenfruͤchte, Oelgewächſe, Han— 2 delsgewächſe u. ſ. Dem Verſicherten ſteht es frei, ſeine Bodenerzeugniſſe ganz oder Otheilweiſe verſichern zu laſſen. 2 Die Prämien ſind feſt, ſo daß unter keinen Umſtänden Nachzahlungen zu leiſten ſind. V 7 2 Se 29 * Kirchliche Anzeigen. Sonntag Exaudi den 28. Mai. Pfarramtswoche: Hr. Stadtpf. Schwabe. Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Candidat Bernbeck. Nachmittags: Hr. Diaconus Baur. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Hr. Stadtpfarrer Schwabe. Nachmittags: Hr. Candidat Cällarius. Frankfurter Cours vom 24. Mai 1854. Piſtolen. fl. 9 32-33 Friedrichsd'or..„10 12 Holländiſche 10 fl. Stücke„ 9 40¼41½ Rand⸗Ducaten. 8„ 5 30-31 20 Frankſtücke„9 23½-—4½ Engliſche Souverains. 1143 Preußiſ che Thaler.„ 1 46% 5 Frankenthaler. 0 220 ½ Preußiſche Caſſenſcheine„ s Fruchtpreiſe. 2. Malſſ9. Mal. Mrz. Gattung. Fried⸗ Gerns⸗ berg Mainz] heim kr. fl. Waizen pr. Malter 18481848—— Korn,* 15 50114——— Gerſte„ 15 121301116—14—— N 5 F Polizei ⸗ Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 27. Mai bis zum 2. Juni. Die Verſicherungen können ſowohl auf ein als auf mehrere. 2 Fried⸗Butz⸗ 2 Jahre geſchloſſen werden. 5 g s Brod⸗Preiſe. berg. bach. 752 Bei Verſicherungen auf fünf Jahre iſt den Verſicherten 2 8 kr. pf. kr. pf. 2 ein Antheil von zwanzig Prozent an der für dieſe Periode ver-; bleibenden Dividende zugeſichert, ohne daß ſie darum zu dem etwaigen 2 1 Leib⸗Roggenbrod 5ͤ Verluſte beizutragen haben. 2 257 5 10— 10— 88 Die Schäden werden ſchnell und loyal regulirt. 82 A, 75 20 5 20— 25 Jede weitere Auskunft kann bei den unterzeichneten Agenten em— E Micchbrod 1 55 1 7 pfangen und der Abſchluß von Verträgen eingeleitet werden. 2 2 e 13 4 2 Friedberg und Laubach im März 1854. 5 Gemiſchte(Tafel⸗) Brod 113% 13¼ 5 Dit enen: 785 5 b 8 Georg Friedrich Nan in Friedberg. 8 e 6% J 85 en 1 2 85 Johann Martin Zöckler in Laubach. 85„ Läbfteiſc, gemaſtetes 10 210— . N 28 8 Os 28* 1 28 28 2 Oe 9898 8 98095 2 0 1 Rindfleiſch, gemäſtetes 9* 9 7 eee ee 8 8300 In der Unterzeichneten iſt doc 5 0 Schweinenfleiſch 15— 15 3 2 2„ Hammelfleiſch 111— 110— Vierundzwanzig e e, 2 2 Wurſt v. blo weinen 16— 16— 5 U t 2——.— Conſirmations-Gedenkſcheine en e 5„ Geräucherter Speck 28— 28— mit„ e 20 20 2„Dörrfleiſch 22 22— ibliſchen Denkſprüchen und bildlichen Darſtellungen aus der heiligen Schrift. 4 eee 5 Entworfen von ausgelaſſen 24132 Erwin Preuſchen. unausgelaſſen 22 22— Neue Ausgabe.— Preis 36 kr.„Nierenfett 22 20 19 918 empfehlen den Herren Geiſtlichen dieſe in gefälligem Format freundlich ausge⸗„Hammelsfett 16— 16— atteten Blätter. Die Gro ogl Bü iſte Friedberg. C. Bindernagel's Buchhandlung. 9 2 1 n g Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. 2 Kr an die G un Betreffend: Mehrf reits vor n Jahren von Mangels a chen worde der Ueber! Rechners a bracht wor dem Rechn Gemeinden, nicht überal amkeit und orliegenden Ich ſe 5 von It 4 haber Aufügen zu Verwi mung weiduft a die Vetdaln daß ſowehl als auch 0 dies traun Verzeichni tellen und