eig, „ Febe tkie 5 icht; echt; N * * . 1 2 11 —— 13 8— Lare Intelligenz-Vlatt fuͤr die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. 2 15. Mittwoch den 22. Februar Amtlicher Theil. —— Bekanntmachung. Im X. Wahldiſtrikt, beſtehend aus den Gemeinden Obermörlen und Niedermörlen, iſt an die Stelle des früher gewählten, die Wahl aber abgelehnt habenden kath. Pfar⸗ rers und Dekans Weismantel zu Obermörlen— Franz Mobs III. von Niedermörlen, als Mitglied des Bezirks— raths erwählt worden, was hiermit bekannt gemacht wird Die Gr. Buͤrgermeiſter haben dieſe Wahl in ihren Gemeinden zu veröffentlichen. Friedberg den 17. Februar 1854. Gr. Kreisamt Friedberg. MBI II er. Regierungsblatt⸗ Auszüge. Nr. 4. vom 4. Febr.: 1. Bekanntmachung Gr. Miniſte— riums des Hauſes und des Aeußern, vom 24. Jan., die Fortdauer des Anſchluſſes des Fürſtenthums Pyrmont an das Zoll ſyſtem Preußens und der übrigen Staaten des Zollvereins betr. 11. Beſtätigung folgender Stiftungen und Vermächtniſſe 1) Stiftung des Pfarrvicars Landmann zu Rendel von 100 fl. zu Gunſten der Armen daſelbſt; 2) Vermaächtniß des G. J Weinerth 1. zu Guntersblum von 400 fl. an den daſigen evang. Kirchenfonds unter dem Namen„Stiftung von Georg Jacob Weinerth 1.“ zu Gunſten der Armen aller Confeſſionen in Guntersblum; 3) Stiftung des Ja— cob Nau III. zu Bingen von 200 fl. an die kath. Kirche daſelbſt für Abhaltung von 2 Jahrgedachtniſſen; 4) Schenkung der Caroline Hüne, Ehefrau des Elbzollcommiſſärs Hüne in Wittenberg, von 300 Thalern Pr Ct. an die evang. Kirche zu Bingen für Erbauung einer Kirche daſelbſt; 5) Schenkung Ungenannter von Abends. geräthen im Geſammtwerthe von 300 fl. an die evang. Kirche zu Dezheim; 6) Vermächtniſſe der Joh. Chriſtoph Eh inger'ſchen Eh leute aus Grünberg, zuletzt in Frankfurt wohnhaft, von 400 fl. zu Gunſten des Armenfonds zu Grünberg, von 100 fl. desgl. zu Budin⸗ gen 7 Schenkung einer Ungenannten von 220 fl. an die kath. irche zu Offenbach; 8) Vermächtniſſe des Lorenz Lattner zu Fehlheim an die kathol. Kirche daſ., beſtehend in 100 fl zur Stiftung von 2 lichen Seelenämtern, 100 fl. zur jährl. Verwendung der Zinſen für an Arme in Fehlheim theils zu verabreichende Lebensmittel theils zu liefernde Communionker zen, 50 fl. zur jährl. Verwendung der Zinſen zur Speiſung armer Erſtcommunicanten in Fehlheim; 9) Vermächt— niſſe des geiſtlichen Raths Müller zu Bensheim, und zwar: von 1000 fl. an den kath. Kirchenfonds in Lampertheim zur Unterſtützung der Armen daſelbſt, von 2000 fl. an den kath. Kirchenfonds zu Bens- heim, zur Gründung einer Schule in Hüttenfeld, oder für den Fall, daß nach 10 Jabren die Anſtellung eines kath. Schullehrers zu Hüt⸗ tenfeld nicht erfolgt ſein ſollte, zur Unterſtüßung armer Studirender aus der Deſcendenz der Brüder des Erblaſſers; von 2000 fl. an den kath. Kirchenfonds zu Bensheim zur Ausſtattung von Brautleuten un— tadelhafter Aufführung. jähr- ahr Nr. 5 vom 14. Febr. 1. Verordnung vom 30. Jan., den Zeitpunkt der Geſammtimpfung betreff., welche N ſtem Auftrage Folgendes beſtimmt: 5 1. Jeder inlandiſch autoriſirte Arzt oder Wundarzt iſt zur Vollziehung der Kuhpockenimpfung, Vaccination, berechtigt.§. 2. Die Gr. Kreie arzte haben moglichſt darüber zu wachen, daß alle impffähigen Kinder ihres Bezirks längſtens binnen 9— friſt, vom Tage der Ge urt an gerechnet, entweder durch ſie ſelbſt oder durch andere hierzu berechtigte Medicinalperſonen geimpft werden.— S. 3 Daß dieß geſchehen, da⸗ von haben ſich die Kreisärzte ent durch die ihnen zu pro⸗ ducirenden Impfſcheine bei Gelegenb ſpater aus den mit Ende eines jeden Jahres von ug oder rem Be⸗ zirk geimpft habenden P i ſendenden ftabellen zu vergewiſſern§. J. Die an allen größeren und kleineren Orten vorzunebmen en ſchließen in ſich die Zeittaäaume vom 1. Mai und vom 1. Sept. bis zum 15. Okt., ſo daß die G im Bezirk mit dem 1. Pe nd Septbr. ibren 5* Mat und 1. Septbr. ihren 2 a n und dem. 15. Juni und 15. Okt. geſchlof es dem Geſe mpf⸗ arzte vollig freiſteht, an welchem Orte ſeines Bezirks er beginnen und an welchem er endigen will. 6 Alle Kinder eines Ortes, welche bis zum Tage der Geſammti drei Monate alt werden, der Geſammtimpfung an n nur von dem Impfarzte werden.— F. 6. Die Eltern oder nächſten Angehörigen der⸗ n Kinder, welche zur Zeit der Geſammtimpfung bereits geimpft oder krank ſind, haben Ver e f ſcheine ode krantheitsbeſche gerungsf bat dieſer der zu machen, welche das Gee v machung Or. Miniſteriums des Hauf Februar, daß die Koniglich Baperiſch mehreren deutſchen Regierungen w Beerdigung Verſt vom 19. M̃ rbener abgeſchloſſen beigetreten iſt. iniſteriu 5 Jahre bead und Gew geeigneter ſtreckt, w 6 Proben v* Mehl Uhl en verbe tl zeuge un dell höre Aus dieſem ſt R er rath Dr. Zeller Dar mſtadt zum Mitglie der in der 2 machung vom 30. v. J. bemerkten Ce ſio ſt wo — IV. Bekanntmachung deſſelben Miniſter 1 wo⸗ nach S. K. H. der Großherzog mittelſt Aller ochſter Entſchließung vom 17. Jan. zu verordnen geruht haben, daß die Großh. Central⸗ behörde der landwirthſchaftlichen Vereine für die Zukunft die amtliche Benennung Großberzogliche Centralſtelle für die Land- wirthſchaft und die landw ürth ſchaftlichen Vereine zu führen habe.— V. Bekanntmachung dieſes Miniſteriums vom 23. Jan. be— züglich der Verlegung des Amtsſitzes ö irztes zu Michel- ſtadt nach Beerfelden und der Umwandlung der Benennung Me⸗ dicinalbezirk Michelſtadt“ in„Medieinalbezirk Beerfelden.“— VI. Ueberſicht der im Jahre 1853 durch die Gr. Gendarmerie geſchebenen Arreſtationen und Denunciationen: 1) Arreſtationen: 6 inlän diſche Deſerteure, 7 ausländiſche, 2 inländiſche Refractare, 3 Morder 12 Brandſtifter, 5 Straßenräuber, 10 des Mords, 22 der Brandſtif tung Beſchuldigte, 4 des Straßenraubs, 3 der Falſchmünzerei, 185 — ——— 7 358 Ee ebſtahls, 3 der Wilddieberei, 4 des Meineids, 28 Betruͤger, 11 Badverfalſger, 2 wegen Majeſtätsbeleidigung, 345 Diebſtahls, 2 Wilddieberel, 2 Meincids, 2 Mitwiſſens an einem Raubmord, 3 Tödtung, 1 verſuchten Selbſtmords, 18 Fälſchung, 17 Miß handlung, 429 Ungehorſams, 34 Widerſetzlichkeit, 62 Exceſſen, 141 Straßen- und ſonſtiger Polizeivergehen, 20 Mangels an Patenten, 114 Man⸗ gels an Transportſcheinen und ſonſtige Defraudanten, 5 verbotswid— rigen Handels, 577 Mangels an Legitimation, 86 an Subſiſtenzmitteln, 6 verbotener Wanderſchaft ins Ausland, 62 Verwundung, 7 Noth⸗ zucht, 128 unerlaubten Aufenthalts, 984 Bettelns,, 22 Beleidigung, 6 Entweichens aus dem Arreſt, 3 nächtlichen Einſteigens, 15 Geiſtes- ſchwäche, 574 Strafverbüßung, 95 unfittlichen Zusammenlebens, 22 unſchicklichen Betragens und Trunkenheit, 4 Abſatzes verbotener Lot⸗ terielooſe, 18 Pfandveräußerung, 12 Umgehung der Stempelabgaben zur Betreibung eines Gewerbes, 15 Entfernung ohne Urlaub aus der Heimath, 1021 zweckloſen Umherziehens, 852 ſonſtiger Vergeben, 682 unzahlfähige Forſtfrevler, 3 Jagdfrevler, 188 Forſtfrevler, 199 Feld⸗ frevler, 88 Vagabunden, 1 wegen Hochverraths, 1 Verheimlichung der Niederkunft, 1 Unterſchlagung, 1 Aufruhrs. Zuſammen 7137.— 2) Denunc rationen: 55 wegen Umgehung der Trankſteuer und Zapfgebühren, 25 Salzregie, 995 des Chauſſeegeldes, 51 der Jagd— waffenpäſſe⸗Abgaben, 1121 der Stempelabgaben zur Betreibung eines Gewerbs, 90 der Stempelabgaben von öffentlichen Darſtellungen und Beluſtigungen, 258 der Abgaben von Hunden, 2 des ſtädtiſchen Octrois, 16 Jagdfrevler, 91 Forſtfrevler, 38 Feldfrevler, 69 wegen Jagd- polizeivergehen, 12 Forſt⸗, 66 Feld⸗, 1758 Straßen, 2039 Feuers, 169 Sitten⸗, 8004 ſonſtiger Vergehen, 116 verbotswidrigen Handels, 27 Mangels an Transportſcheinen, 35 Exceſſen, 16 Entwendung, 1 Beleidigung gegen Behörden, 43 verbotener Wanderſchaft ins Aus⸗ land, 17 unerlaubten Aufenthalts, 557 Beherbergens, 236 verſäumter und vernachläſſigter Nachtwache, 42 Verbreitung verbotener Lotterie looſe, 7 Beeinträchtigung der Briefpoſt, 11 Quackſalberei, 11 wegen Mitnahme von Perſonen auf dem Briefkarren, 616 Führung falſchen Maßes und Gewichts, 2 Verweigerung des Viſas im Patrouillenbuch, 4 unbefugter Beförderung von Auswanderern. Zuſammen 16600. Summe der Arreſtationen und Denunciationen 24,737.— VII. Be⸗ kanntmachung Gr. Miniſteriums der Juſtiz vom 27. Jan. die Legali⸗ ſirung des Grundbuchs der Gemeinde Nierſtein betr.— VIII. und IX. Bekanntmachungen Gr. Oberpoſtinſpection vom 24. Jan. und 2. Febr.: die poſtverbindung zwiſchen Worms und Kreuznach und Oſthofen und Alzei betr.— X. Steuerausſchlag zur Beſtreitung der Bedürfniſſe der Landjudenſchaftskaſſe zu Darmſtadt für 1854. XI. Niederſchlagung der zur Beſtreitung der Bedürfniſſe der israeli⸗ tiſchen Religionsgemeinde Niederohmen mit Merlau genehmigten Umlagen von 183 fl.— XII. Nachträgliche Ueberſicht der fur 1853 genehmigten Umlagen zur Beſtreitung der Communalbedürfniſſe der iſraelitiſchen Religionsgemeinden des Kreiſes Schotten.— XIII. Er⸗ mächtigung zur Annahme fremder Orden; dem Lederfabri⸗ kanten Carl Deninger zu Mainz für den k. preuß. Rothen-Adler⸗ Orden 3. C.;— dem Geh. Archivar Baur zu Darmſtadt für das Ritterkreuz des k. k. öſtr. Franz-Joſeph-Ordens.— XIV. Dienſt⸗ nachrichten. S. K. H. der Großherzog haben allergnädigſt ge— ruht: am 10. Sept. 1853 den Gerichts acceſſiſten Emmanuel Ferdinand v. Ric ou zum Hofjunker und am 9. Dez. den Frhrn. Wilhelm v. Lepel zum Kammerjunker zu ernennen;— am 28 Dezbr. 1853 den bisherigen Privatpoſtgehülfen Schröder von Bensheim in dem Amte eines Großh. Poſtexpeditors in Heppenheim zu beſtätigen;— 6. Jan. den Acceſſiſten bei der Calculatur der Oberbaudireetion Haller zu Darmſtadt zum Calculator und den ſeither bei genannter Caltulatur be⸗ ſchäftigt geweſenen Philipp Thomas zu Darmſtadt zum Acceſſiſten bei derſelben, ſodann am 11. Jan. den Freiherrn Carl v. Gall zum Kammerjunker zu ernennen;— am 12. Jan, die ſeitherigen Beiknechte an der Landgeſtütsanſtalt Zimmer und Dambmann zu Landge⸗ ſtütsdienern;— 13. dem Schulvicar Früh auff zu Dornheim die evang. Schullehrerſtelle daſelbſt,— 17. dem Schullehrer Knauß zu Niederſeemen die 2. evang. Schullehrerſtelle zu Biſchofsheim und dem Kreisarzte Dr. Nieß zu Fürth die Stelle eines Kreisarztes zu Vilbel zu übetragen;— den Dr. med. Mosler zu Gießen zum Aſſiſtenz⸗ arzte bei der accademiſchen medieiniſchen Klinik zu Gießen zu ernennen; — 19. den Secretär und Reviſor bei der Zolldireetion zu Frankfurt Haneſſe daſelbſt von der ihm dort vertragsmäßig übertragenen Dienſtſtelle abzuberufen und ihm die Stelle eines Oberzollinſpectors bei dem Haupkzollamte zu Offenbach zu verleihen;— 20. den Heizer bei der Eiſenbahn von Frankfurt nach Offenbach Eck in gleicher Eigenſchaft an die Main⸗Neckar⸗Eiſenbahn zu verſetzen;— die bisher als Arbeiter in der Centralwerkſtatte der Main-Neckar-Eiſenbahn be— ſchäftigt geweſenen Chriſtiaͤn Marx von Rödelheim und Carl Ha- mann zu Heizern bei dieſer Eiſenbahn zu ernennen;— 23. dem evang. Pfarrer Braun zu Beerfelden die evang Pfarrſtelle zu Rüſſelsheim und dem Pfarrer Becker zu Badenheim die evang. Pfarrſtelle zu Leidhecken zu übertragen;— 24. den von der Gemeinde Walldorf auf die Pfarrſtelle daſelbſt präſentirten Pfarrverweſer Schenck zu Rüſſelsheim für jene Stelle zu beſtätigen;— 25. den Telegraphiſten bei dem Staatstelegraphenbüreau zu Darmſtadt Frhrn. v. Krane zum Obertelegraphiſten dabei zu ernennen.— XV. Cha⸗ rakterertheilungen: am 28. Dec. 1853 dem Lehrer an der Real- ſchule zu Offenbach Dr. Helms dörfer als„Hofrath“,— 1. Jan. dem Kaſſier der Hauptſtaatskaſſe Bader als„Finanzrath,“— 19. dem 1. Buchhalter bei dem Miniſterium der Finanzen, Rechnungsrath Jaide, und dem Caſſier der Staatsſchulden⸗Tilgungskaſſe Seederer als„Finanzrath,“— 25. dem Einnehmer des Mainzer Univerſitäts— und Stipendienfonds Ruland als„Rechnungsrath;“— 31. dem von der Akademie der Künſte in Florenz ſeiner Zeit zum Profeſſor 1. Claſſe ernannten Hofkupferſtecher J. Felſing dahier auch als „Großh. Heſſiſcher Profeſſor;“ 1. Febr. dem Oberförſter Münch zu Langd als„Forſtmeiſter“— XVI. Dienſtentlaſſungen: am 3. Dez. 1853 Poſtexpeditor Billau zu Lampertheim, auf Nachſuchen,— 6. Dez. der aus der Zahl der Advocatanwälte am Bezirksgerichte zu Alzey entlaſſene Advocatanwalt Lehne auch von den ihm übertra- genen Functionen eines Ergänzungsrichters an dem beſagten Bezirks— gerichte, auf Nachſuchen;— 17. Jan. der Aſſiſtenzarzt bei der acca— demiſchen medieiniſchen Klinik zu Gießen Dr. Welcker, auf Nachſuchen; — 19. Diſtriktseinnehmer Welſch zu Alzey;— 30. Hofge⸗ richtsadvocat Schulz aus der Zahl der Advocaten und Procuratoren bei dem Hofgericht der Provinz Starkenburg.— XVII. Verſetzung in den Ruheſtand: am 5. Jan. Oberförſter Steitz zu Dodenau. XVIII. Coneurrenz für: die Pfarrſtelle zu Eimelrod mit jährlich 596 fl.;— die evang. Schulſtelle zu Meiches mit 198 fl. nebſt 4 Stecken Buchen-Scheitholz für Heizung des Schullocals;— die evang. Schulſtelle zu Strebendorf mit 244 fl. 43 kr. nebſt 4 Stecken Holz für Heizung des Schullocals;— die Diſtriktseinnehmerei Alzep 1. (3000 fl. Caution, Bewerbung innerhalb 14 Tagen bei Gr. Ober⸗ ſteuerdirection);— die Pfarrſtelle zu Niedermoos mit jährl. 1230 fl. (Präſentation der Freiherrn v. Riedeſel);— die Pfarrſtelle zu Win⸗ gershauſen mit jährlich 1039 fl.;— die Pfarrſtelle zu Hattenrod mit 883 fl.— XIX. Geſtorben ſind: am 24. Dez. 1853 Schullehrer Müller zu Steinperf;— 9. Jan. emittirter Pfarrer Hens ler zu Langsdorf. Fuͤnfzehnter Jahresbericht der Augenheil— Anſtalt zu Darmſtadt. Die Anſtalt, 1835 von dem Unterzeichneten gegründet, hat in dieſen 18 Jahren mit ihrem Gründer manche Prü— fungen beſtanden Ihre Aufgabe war an ſich zu klein, um die ganze Kraft eines thätigen Menſchen zu bedürfen. Hat aber auch der Gründer einen größeren Theil ſeiner Kräfte, einer anderen umfangreicheren Thätigkeit mit lohnenden Erfolgen zugewendet, ſo war doch auch jene kleinere Auf— gabe zu ſchön, um nicht ein begünſtigter Zweig in der Be— ſchäftigung des Gründers zu bleiben. Es iſt darum ſeit 1839 die Anſtalt in ununterbrochener, und wie die Berichte der letzten Jahre darzuthun ſcheinen, in ſteigender Wirkſam— keit geweſen. Es wurden namentlich im Jahr 1849—31 Operationen, im Jahr 1850—46, 1851—41, 1852-52, und 1853— 71 namhafte Operationen, lt. offenliegendem Namensverzeichniſſe ausgeführt, die Leidenden von 1853 kamen aus 48 verſchiedenen Gemeinden des Landes.“) Die Anſtalt hat ſeit mehreren Jahren ihre bleibende Stätte ge— funden, und iſt überhaupt durch beharrliche Würdigung der Bedürfniſſe manche der Schwierigkeiten hinweggeräumt worden, die ſich dem Gedeihen von Privatanſtalten ent— gegenſetzen; andere zu beſeitigen wird der ſich täglich meh— renden Erfahrung des Unterzeichneten leichter werden.— Der Zweck und die allgemeinen Bedingungen der Anſtalt haben ſich in 18 Jahren nicht verändert.— Folgen die Reſultate des Jahres 1853: 1) durch Operationen des grauen Staars wurden ge— *) Dieſe Gemeinden waren: Altheim, Brensbach, Bingenheim, Ba— benhauſen, Dieburg, Darmſtadt, Dudenhofen, Dottenfelderbof, Elſeufeld, Erfelden, Friedberg, Falkengeſaß, Frankenhauſen, Gries⸗ beim, Geißnidda, Gronau, Gundernhauſen, Großzimmern, Gerns— beim, Haarheim, Holzhauſen, Itter, Ibersheim, Kohden, Kleinum— ſtadt, Langenbrombach, Lauterbach, Lengfeld, Mainz, Niederramſtadt, Nonnenroth, Niedermodau, Oberlals, Ockenheim, Offenbach, Oſſenheim, Oberau, Oppenheim, Pfungſtadt, Kleintürkheim, Rüſſels⸗ beim, Steinheim, Spachbrücken, Sprendlingen, Winterkaſten, Wackenheim, Wenings, Wersau. Entzündur beſſert ent 100 Pra ſcwülſe ſchwülſte deſſen Um 13) In det! Klinik wi welche m geführt r innere un wiegender Die Wi April.— Bes deren Theilnah Darmſt *) Die Perso inlereſfirt, Kircher Nat 28. Ein Dez. 18. 20. Ein Dez. 185 Befaummma Nr it (169) Das derrosbach, 5e wohlthat des eder Art an de Dienſſa dabier arzuzei N zeigen die Jaglufſs ni dtiedberg den heilt 15 Falle(6 durch Staarausziehung, 4 durch 2 359„ Monat Januar 1884. Umlegung von der Seite und 5 durch ſolche von vorn), in Heilung blieben 3, ungeheilt 5, zuſammen 23;— 1. 2) durch Operation des Schielens geheilt 3 Fälle;— 3) durch künſtliche Pupillenbildung geheilt 1, bis 2. jetzt ungeheilt 1 Fall;— 4) durch Ausrottung des Augapfels geheilt 1 Fall;— Dem Großh. Salzmagazinsverwalter Martin Sehrt ein Sohn, Hermann, geb. den 29. Nov. 1853. Dem hieſigen Bürger, Oekonomen und Wirth Johann Konrad Reuß II. ein Sohn, Friedrich Ludwig, geb. den 22. Dez. 1853. 5) durch Ausrottung einer Melanoſe der Augenhöhlen 12. Dem Gr. Domänenboten Sebaſtian Fritz in Alsfeld 1 eine Tochter, Maria Louiſe, geb. den 18. Nov. 1853. 6) durch Operation von Staphylom der Hornhaut, 15. Ein unehelicher Sohn, Peter, geb. den 28. Dez. 1858. Heilung der Verbildung in 3 Fallen, deßgleichen Au- 22. Dem Bürger zu Wackenheim, Kreiſes Bingen, und genwaſſerſucht in 1 Fall;— 8 7 . Poſtconducteur dahier Andreas Müller eine Tochte Imame 2 5 Louiſe, geb. den 22. Nov. 1853. wen, 8) Fluͤgelfell 5 Falle)— f 22. Dem hieſigen Burger d Schreinermeiſ 8 9) Thränenfiſtel 1 Fall(die rückſtändigen vom Jahr 0—* 3 n 9. hreinermeiſter Conrad 1852 geheilt);— Wa ther ein Sohn, Friedrich Wilhelm, geb. den 2. 10) Ein⸗ oder Auswärtswendung der Jan. 1854. a 8 lieder geheilt 2 Fälle;— 22. Dem Steinmetzen und Buͤrger zu Dorndiel, Kreiſes 11) durch Operativbehandlung von Eiterauge, Horn— Dieburg, dermalen dahier permiſſionirt, Heinrich Roh- hautbruch, ſchweren pannöſen und trachomatöſen mann eine Tochter, Eliſabethe, geb. den 8. Jan. Entzündungen geheilt 13 Fälle, in Heilung oder ge— 29. Dem hieſigen Bürger und Lohnkutſcher Joſeph Geck beſſert entlaſſen 5 Falle;— eine Tochter, Katharina Eliſabethe, geb. den 8. Jan. 12) Operation von Schwammgeſchwülſten, Blutge⸗ 29. Dem hieſigen Bürger und Schuhmachermeiſter Philipp ſchwülſten, Krebsgeſchwülſten, Knorpelge⸗ Weckerling ein Sohn, Max Eduard, geb. den 6. Jan. ſchwülſten, Balggeſchwülſten am Augapfel und deſſen Umgebung geheilt 10 Fälle.“)— 13) In der mit der Anſtalt verbundenen ambulatoriſchen 8. Klinik wurden überhaupt von ſolchen Fällen, über welche mehr oder weniger genaue Krankengeſchichte 10 geführt wurde, mehr als 600 zum Theil ſchwere l innere und äußere Augenleiden behandelt, und in über— wiegender Mehrzahl geheilt.— Die Wiedereröffnung der Anſtalt geſchieht am 15. Augen— ee nid e Ein todtgebornes Söhnchen des hieſigen Bürgers und Pumpenmachers Heinrich Bender, 7 den 7. Jan. Karl Friedrich Wenck, des praktiſchen Arztes und Dr. med. Ernſt Emil Wenck eheliches Söhnchen, alt 4 Monate und 25 Tage; 5 den 9. Jau. 12. Lucretia Buͤttner, unverheirathete Tochter des weiland hieſigen Bürgers und Todtengräbers Nicolaus Büttner, April.— Beſten Dank den Redactionen und allen denen, 4 3 deren Theilnahme die Anſtalt ſich erfreut hat. 5 5 Jahre, 11 Mumate und 2 Tage 1 den e Darmſtadt, 25. Januar 1854. 17. Eliſabethe Zeun, des Bürgers und Lohgerbers Martin Der Vorſtand Dr. Küchler. Zeun zu Fauerbach II. eheliche ledige Tochter; 7 den ———ͤ—e 15. Jan. ) Die Perſonalcontrole über alle dieſe Fälle ſteht Jedem, den es 18. Chriſtine Schmidt, geb. Hut, des weiland hieſigen eint, n Einiicht offen. Bürgers und Fuhrmanns Alexander Schmidt hinter— laſſene Wittwe, alt 66 Jahre; tu den 15. Jan. Helene Werner, geb. Rehberger, Ehefrau des Großh. Heſſ. Grenzaufſehers Kaspar Werner, alt 69 Jahre und 15 Tage; 7 den 21. Jan. Kirchenbuchs-Auszug von Friedberg. 23. etre: Keine. 23. Der hieſige Bürger und Handarbeiter Johann Michael aft Hock, alt 47 Jahre und 10 Monate; f den 21. Jan. Nachtrag vom Monat Dezember 1853. 24. Chriſtoph Bechtold, Bürger und Handarbeiter von Himmelsberg, Kreis Marburg in Kurheſſen, alt 60 Jahre; F den 23. Jan. Zwei todtgeborne Töchter des hieſigen Buͤrgers und Metzgermeiſters Wilhelm Krauch; 7 den 27. Jan. 28. Ein unehelicher Sohn, Johannes, geb. den 18. Dez. 1853. 29. Ein unehelicher Sohn, Georg, geb. den 23. 28. Dez. 1853. Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. NN W deßhalb binnen einer Friſt von 6 Wochen bei dem unterzeichneten Gericht ſogewiß geltend zu machen, als ſonſt die gerichtliche Beſtätigung der Theilungsurkunden erfolgen wird. Bußbach den 2. Februar 1854. Großherzogl. Landgericht Ebel. Edietalla dung. (216) In Sachen Löſer Mela zu Homburg, Oeffentliche Aufforderung. (205) Die Erben des Jobs. Sauerbier J. von Butz bach beabſichtigen unter anderen die nachbenannten zu deſſen Nachlaſſe gehörigen Im- mobilien: Ke Edictalla dung. Pag. 236 Nr. 49½ 111¼ UKlftr. Hofraitbe 3 am Labnthore als: Wohn⸗ (160) Die Erben des Anton A M. zu Nie- baus mit Hinterbau, Neben- berrosbach, haben den Nachlaß unter der Rechts- dau, 2 Ställe und Scheune vohltbat des Inventars angetreten. Ansprüche an Nicolaus Flach, eder Art an denſelben ſind deßhalb im Termin Dienſtag den 28. Februar d. J., Morgens 10 Uhr, rahier anzuzeigen, gegenfalls ſie bei Regulirung des Nachlaſſes nicht beachtet werden. Friedberg den 28. Januar 1854. Großberzogl. Landgericht . ln. Pag. 924 Nr. 15 244½[◻Klftr. Acker unter dem rothen Berg im Schlüſſel an Ludwig Ferber, Tilg.“ Rente 42½ kr., zur Vertheilung zu bringen, vermögen aber das Eigenthum urkundlich nicht nachzuweiſen Eigentbums- oder ſonſtige nicht bereits ange- meldete Auſprüche an dieſe Liegenſchaften find Klager gegen Ludwig Grohmann zu Melbach, Beklagter, Forderung betr., wird dem abweſen⸗ den Beklagten aufgegeben, ſich auf die, von erſterem wegen tel von 54 fl. 24 kr. rück⸗ ſtändigem Guüterkaufgelde ſammt Zinſen von Weihnachten 1852 an erbobene Klage ſogewiß binnen 3 Monaten, von beute an, zu erklären, als ſonſt, Eingeſtändniß unterſtellend, mit Aus. schluß etwaiger Einreden weiter was Rechtens verfügt werden wird. 3 Zuglec wird angefügt, daß alle künſticen Verfügungen in dieſer Sache nur durch An— ſchlag an der Gerichtsthüre bekannt gemacht werden. a Friedberg den 6. Februar 1854. Großh. Heſſ. Landgericht Hofmann. Edictalladung. (170) Erb- oder ſonſtige Anſprüche an den geiſteskrank im Hoſpital Hofheim verſtorbenen Philipp Conrad Joſt von hier ſind ſogewiß bis Mittwoch den 8. März d. J. hier geltend zu machen und unter geböriger Legitimation zu begründen, als ſonſt der Nach⸗ laß den ſich anmeldenden bekannten Erbintereſ⸗ ſenten ausgeantwortet werden wird. Friedberg den 28. Januar 1854. f Gr. Heſſ. Landgericht Hofmann. Oeffentliche Ladung. (217) Anſprüche aller Art an den concurs⸗ fälligen Schuhmacher Franz Goll in Oberwöll⸗ ſtadt ſind Mittwoch den 15. März, Vormittags 10 Ubr, bei Meidung ſtillſchweigenden Ausſchluſſes von der Maſſe und zu unterſtellenden Beitritts zu den Beſchlüſſen der erſchienenen Gläubiger, da. bier anzuzeigen resp. perſönlich oder durch Special bevollmächtigte zu vertreten. Friedberg den 6. Februar 1854. Großherzogl. Landgericht v. Preuſchen. Bekanntmachung, betreffend Brenn⸗, ſodann Bau-, Werk- und Nutzholzverſteigerung in dem Doma— nialwald Kellerberg der Ober— förſterei Oberrosbach. (22) Donnerſtag den 23. d. M. ſollen in dem oben gedachten bei Oberrosbach gele— genen Walddiſtrikte an die Meiſtbietenden öffent— lich verſteigert werden: 6 Stecken Buchen-, ½¼ Stecken Birken 51 Stecken Eichen⸗Scheitholz, 3 Stecken Buchen-, 36 Stecken Eichen- und Birken⸗, ½ Stecken Aspen-Prügelbolz, 1 Stecken Buchen⸗, 114 Stecken Eichen⸗ Stockholz, 15% Hundert Wellen Buchen-, 30 ¼ Hundert Wellen Eichen- und Birken-Reiſerholz, 10 Wagen Schlagabraumholz, 122 Eichenſtammabſchnitte zu Bau- u. Werk. bolz, bis zu 22½ Zoll Durchmeſſer und 50 Fuß Länge; 5 Stück Eichen, Buchen und Birken zu Werkholz. Die Verſteigerung beginnt um 9 Uhr mit dem Brennholze. Oberrosbach den 14. Februar 1854. Der Großh. Oberförſter der Oberförſterei Oberrosbach Bingmann. Edictalla dung. (240) Alle diejenigen, welche an das Ver⸗ mögen des Joſeph Geck in Friedberg, über welches von Gr. Hofgericht der Provinz Ober— heſſen der förmliche Concursproceß erkannt wor⸗ den iſt, Anſprüche zu bilden haben, werden aufgefordert, ſolche Mittwoch den 5. April, Vormittags 9 Uhr, bei Meidung Ausſchluſſes dahier geltend zu machen. In dieſem Termine ſoll ein Arrangement verſucht, ein Maſſecurator und Gläubigeraus⸗ ſchuß beſtellt, ſowie über die Veräußerung der Maſſe Beſchluß gefaßt werden und ſind die nicht erſcheinenden Gläubiger in den angedeuteten 60 e- Beziehungen an die Beſchlüſſe der Mehrheit der Erſchienenen gebunden. Friedberg den 11. Februar 1854. Großberzogl. Landgericht Hofmann. Immobilkar-Verſteigerung. (241) Donnerſtag den 6. April l. J., Mor⸗ gens um 10 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe die dem hieſigen Bürger und Bierbrauer Joh. Koch gebörige Immobilien meiſtbietend verſtei⸗ gert, als: f 0 Flur 2 Pag. 700 Klftr. 45% Hofraithe in der Stadt. „ 2% 674» 320 Hofraum in der Stadt. „ 2„ 701„35710 Grabgarten in der Stadt. Friedberg den 18. Februar 1854. In Auftrag Gr. Heſſ. Landgerichts: Der Vorſteher des Großh. Ortsgerichts N Ben de r. Holzverſteigerung. (242) Freitag den 24. d. M., Vormittags 9 Uhr anfangend, ſollen im hieſigen Gemeinde— walde: 28 Stecken Buchen-Prügelholz, 22„ Eichen-Prügelholz, 26„ Stockhbolz, 175 Stück Eichen-Wellen und 41„ Eichen⸗Bau-, Werk- und Nutzholz⸗ ſtämme= 5100 Cubikfuß, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt im Diſtrikt Dachs⸗ bau, am Wege nach Engelthal. Bönſtadt den 16. Februar 1854. Der Großberzogl. Bürgermeiſter Geibel. Holzverſteigerung in dem Leidhecker- und Reichelsheimer Ge— meindewald. (243) Künftigen Freitag den 24. Februar ſollen folgende Holzſortimente verſteigert werden: 1. Im Reichelsheimer Gemeindewald: 4% Stecken Eichen-Scheitholz, 15*„ Prugelbolz, 97*„ Stockholz, 28*„ Reisholz, 5„ Buchen-Scheitholz, 3½7. Prügelholz, 7%„„ Stockholz, 66„ Reisholz, 16 Stämme Eichen-Stammholz= 1260 Cubikfuß. II. Im Leidhecker Gemeindewald: 18 Stecken Eichen⸗Scheitholz, 7*„ Prügelhbolz, E Stockholz, 38 5„ Reisholz, 38 Stamme Eichen⸗Stammholz S 2997 Cubikfuß. Die Verſteigerung fängt präcis Morgens 10 Uhr im Reichelsheimer Gemeindewald, Di- ſtrict Pfuhl, an und wird, ſobald das daſelbſt ſitzende Holz verſteigert iſt, gleich in dem be⸗ nachbarten Leidhecker Gemeindewald, Diſtrikt Lochfullchen, fortgeſetzt. Sämmtliches Eichen-Stammholz iſt Holz erſter Qualität und die meiſten Stämme haben einen Durchmeſſer von 20-30 Zoll mit einer Länge von 20-35 Fuß. Gegen vorſchriftsmäßige Bürgſchaft wird Zah— lungsfriſt bis Martini d. J. geſtattet. Leidhecken und Reichelsheim den 15. Februar 1854. Der Großherzogl. Bürgermeiſter i l l Der Herzogl. Naſſ. Bürgermeiſter Schmid. Holz⸗Verſteigerung. (2) Montag, den 27. d. M., Vormittags 9 Uhr anfangend, werden im Diſtrikte„längs der Straßheimer Hecken“ 94 Stecken Buchen- und Scheitholz; 20„ Eichen⸗ 15„ ane 15„ uchen⸗ und 5 29 Stockholz; 1838 Stück Buchen⸗ und 1 140„ Eichen- Wellen; 3 Wagen Allerleiholz und 3 Eichen- und 5 Buchen-Werkholzſtämme, zuſammen 319 Cübikfuß, an den Meiſtbietenden verſteigert. Zuſammenkunft: auf dem ſ. g. Viehtrieb. Ockſtadt den 17. Februar 1854. Freiherrl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt Ai SNN Privat- Bekanntmachungen. Nachricht fuͤr Fuhrleute. (21 Hunderttauſend Centner Eiſenſteine find von fetzt bis zum Herbſt vom Griedeler Bergwerk an der Chauſſee bei Griedel nach dem eine kleine halbe Stunde entfernten Bahnhof Butzbach zu fahren und wird 1½ Kreuzer für den Centner Fracht vergütet. Fuhrleute haben ſich bei Steiger Münch in Griedel oder auf dem Comptoir des Un⸗ terzeichneten zu melden. Die Griedeler Gewerkſchaft: Joh. Balth. Noll in Gießen. Zur Nachricht! Y (245) Plötzliche Hinderniſſe machen es nö⸗ thig, das zum Beſten der Blindenanſtalt ange- zeigte Concert hinauszuſchieben. Eiſeubahn⸗Frachtbriefe (246) ſind ſtets vorräthig bei Friedberg. E. Bindernagel. Literariſche Anzeige. (247) Bei Otto Wigand in Leipzig iſt erſchienen und bei C. Bindernagel in Fried— berg zu haben: Der engliſch-amerikaniſche Dollmetſcher. Anleitung, die engliſche Sprache in kurzer Zeit ohne Lehrer zu erlernen. Mit einem Wörter⸗ buche der engliſchen und deutſchen Sprache, nebſt Ausſprache der engliſchen Wörter, mit durchgängiger Betonungsbezeichnung und einem Anhange: Briefe und Formulare für Rechnun⸗ gen, Quittungen, Contracte ꝛc. enthaltend. Nebſt einem Rathgeber für deutſche Auswanderer. Von L. Albert. Sechſte, umgearbeitete und ſtark ver— mehrte Auflage von Carl Schmidt. 16. 1853. Cart. 15 Ngr.= 54 kr. rb. Anzeigen für die Freitags er— ſcheinende Nummer wolle man ſpäte— ſtens bis zum Mittwoch Abend und ſolche für die Dienſtags-Nummer läng— ſtens bis den Sonntag bei der Expe⸗ dition abgeben. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Binder nagel in Friedberg. Kre an ſämmtl Betteffend: d Sie habe lichen, daß vos Hauptbezixfel manns Einſich, Fried! 0 Die nach freunde“ getheilt worden geſchieht, zur ſondere jener, haben, zu brin Hülferuf ibr L bisher bei jeder für fremde Lei daß es gewiß trauen zu recht ten unglücklich Gefuhl der Kr. genigen, die ſich der geſchilderten Weisheit in det zu Trell werd göttlichen Weis Mübridem a0; 1 Frot 1* 1e ſpendet weden das Hülsen über den Eu, Burlage zu 1 An die 5 Seits das M zu wollen. Fried,