Intelligenz-Vlatt fuͤr die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. . 29. Mittwoch den 12. April 1854. Des Oſterfeſtes wegen erſcheint naͤchſten Mittwoch keine Nummer dieſes Blattes * Regierungsblatt⸗ Auszüge. Nr. 9. vom 21. Marz: 1. Bekanntmachung Großherzog— lichen Miniſteriums der Finanzen vom 14. Narz, Prüfungen im Finanz⸗ und techniſchen Fache betr.— 11. Bekanntmachung Großh. Kreisamts Gießen, die Aufſtellung der Geſchwornenliſte in der Provinz Oberheſſen für 1855 betr. Die in die Geſchwor— nenliſte für 1855 aufzunebmenden 800 Höchſtbeſteuerten ſind nach Ver— hältniß der Seelenzahl eines jeden Kreiſes wie folgt zu vertheilen Kreis Alsfeld(34,40) 89, Biedenkopf(35,4891, Budingen(18,960) 49, Friedberg(39,210) 10m, Gießen(45,369) 117, Grunberg(19,844) 52, Lauterbach(30,3 0) 79, Nidda(35,509) 91, Schotten(2,495) 56, Vilbel 22,758 59, Vöhl(6097) 16.— 111. Umlagen zur Be ſtreitung der Communalbedürfniſſe in den Gemeinden des Kreiſes Büdingen— lv. Auf ringung der Mittel zur Beſtreitung der Bedürfniſſe der Landjudenſchaft der Provinz Ooberheſſen fur 1854, Rabbinat Gießen 795 fl. ehemaliges Raobinat Friedberg 285 fl. Nr. 10. vom 31. März: J. zoglichen Miniſteriums des Hauſes und des Aeußern, vom 16. Marz, welche den weg Fortdauer des Anſchluſſes des Großherzogthums Luxemburg an das Zollſpſtem Preußens und der übrigen Staaten des Zollve uf weitere 12 Jahre(bis Ende 1865) am 26. ind 31. Dec in Berlin und Luxemburg abgeſchloſſenen und ſeitdem allſeitig ficirten und ausgewechſelten Staatsvertrag zur Bekanntmachung Großher— Wiſſenſchaft und Nachachtung im Großberzogthum Heſſen bringt.— Wiſſe(ach J 309 D II. Umlagen zur Beſtreitung von Communalbedürfniſſen in den Ge— Vilbel für 1854.— 111. Au neinden des Kre oſchlag zur Deckung kabbinen zu Bingen für 1854— iv. Umlagen Communalbedurfniſſe in den israelitiſchen Ge— Friedberg für 1854.— V. Desgl. im Kreiſe eichniß rechtskräftig gewordener, nach Art. 30 bekannt zu machende Strafurtheile der Ge r Rheinheſſen, und zwar 20 von. dem Großh. Aſſiſengerichte zu Mainz, welche wegen Meineid Diebf Schriftfalſchung, Not„ Mordverſuchs, Verlubrung 1 und rauchs zur 1 yt, Br indſtiftung, Kindermords, Raubes Strafen don 1 Jahr Correctionshaus bis 12 Jahren Zuchthaus ꝛc. verhan en;— 19 vom Großh. Ober gerichte in Mainz, wegen Dieb— tahls, Schriftfälſchung, Landſtreicherei, Abtreibung der Leibesfrucht ꝛc. Strafen bis zu 3 Jahren Correctionshaus ꝛc. erkennend;— 20 von dem Großherzoglichen Bezirksgerichte zu Mainz, wegen Land kreicherei, Eigenthumszerſtorung, Betrügereien ꝛc. bis zu 3 Jahren von dem Großherzoglichen Bezirks gerichte zu Al- indſtreicherei, Diebſtahls ꝛc. bis zu 15 Monaten Cor- ſectionshaus ic.— Ordensverleihungen: S. K. H. der Groß— lerzog haben allergnädigſt geruht: am 25. Januar dem Oberförſter Klöpper und am 21. Febr. dem Capitän⸗Seezeugmeiſter der vor⸗ naligen deutſchen Marine Weber das Ritterkreuz des Verdienſt⸗ irdens Philipps des Großmüthigen zu verleihen.— II. Erhebung in den Adelſtand: S. K. H. der Großberzog geruhten allergnädigſt em 2. Febr. den Rentner Friedrich Wilhelm von Humbracht zu Hießen für ſich und ſeine gegenwärtigen und zukünftigen ehelichen Nachkommen beiderlei Geſchlechts unter dem Namen Von Heim Zuchthaus; jey, wegen brachts“ in den Adelſtand des Großherzogthums Heſſen zu erheben. — IX. Dienſtnachrichten: am 21. Jan. wurde Briefträger Hauß zu Gießen als Poſtexpeditor zu Schlitz beſtatigt; l 5 Marz dem Dia⸗ conus Staudinger zu Gernsheim die evang! ſtelle zu Büttel— born und das damit verbundene Diaconat Groß gerau übertragen; 3. März Decan und Pfarrer Fitting zu Alzey auf die Dauer von weiteren fünf Jahren zum Decan des Decanats Alzey und ebenſo Decan und Pfarrer Muller zu Wallertheim auf die Dauer von weiteren fünf Jahren zum Decan des Decanats Wörrſtadt ernannt. — X. Characterertheilung: am 28. Febr dem Candidaten der evang. Theologie Fridolin Wagner zu Dari nſtadt als„Freiprediger“.— XI. Verſetzung in den Ruheſtand: am 4. März Poſtexpeditor Schaaf zu Romrod, auf Nachſuchen.— XII Concurrenz für: die evang. Pfarrſtelle zu Maar mit jährlich 702 fl. 22 kr.(Praſentation ſaämmt⸗ licher Riedeſel Freiherrn zu Eiſenbach); die evang. Pfarrſtelle zu Longedorf mit jahrlich 862 fl.(Praſentation des Herrn Fürſten zu Solms-Lich); die evang. Pfarrſtelle zu Geisnidda, Kr. Nidda, mit jahrlich 898 fl. Nachträge. Zu der in Nr. 3 des Regierungsblatts unter 1. enthaltenen Concurrenzeroff fnung wird, zufolge einer weiteren Be— nachrichtigung, bemerkt, daß ar ßer der dort bereits zur Conc currenz ausgeſchriebenen katholiſchen K nſchullehrerſtelle zu Mainz noch eine zweite weitere katholiſche Knabenſchullehrerſtelle zu Mainz mit 600 fl. Gehalt erledigt iſt.— In Vezug auf die in Nr 5. des Regierungs- blatts unter 5. enthaltene Concurrenzeroffnung für die Pfarrſtelle Niedermoos, Kr Lauterbach, wird in Folge einer weiteren Mitthei— lung, nachträglich bemerkt, daß dem jahrlichen Dienſteinkommen dieſer Stelle von 1230 fl. eine temporäre Abgabe von 300 fl. jähr- lich ruht. Ni n dom 5. ril: 1. B ek ntmachung des Großher⸗ Hauſes und des Aeußeren dom 25. März, mit ihrem Gebiete, jedoch zur Zeit en Städten Lubeck und Hamburg ge⸗ 8 zwiſchen mehreren Hes B ergedorf, dem gegenſeitiger Verpflichtung zur Ueber— nahme ve am 15. Juli 1851 zu Gotha abge ſchloſſenen sblatt Nr. 2 von 1852 verkündeten Vertrage vo an beigetreten iſt.— II. Das aus 28§§. beſtehende Reglement vom 18. März über die Erhebung und Controllirung des der Kreisſtadt Alsfeld zur Deckung ihrer Gemeindebedürfniſſe, ſowie zur allmäligen Tilgung ihrer Gemeinde— ſchulden und zur Verminderung der Communalſteuer-Aus oͤſchlaäge von geiſtigen Getränken vom 1. Mai d. J. an geſtatteten Oetrot's(von der Ohm Wein fl., Branntwein 2 fl., Obſtwein 40 kr., Bier 20 kr.) Monatsbericht der Blinden-Anſtalt zu Friedberg. So iſt denn wieder ein ſorgenvoller Monat dahin und Gott bat über Bitten und Verſtehen gethan, denn unſere Einnahme betrug 458 fl. 36½ kr. und die Ausgabe 427 fl 4 kr., mithin blieb am 31. Marz ein Kaſſenvorrath von 31 fl. 32½ kr. Dieſe reiche Einnabme baben wir nächſt Gott vielen Freunden in Offenbach und Großgerau zu danken. Auch aus dem Odenwalde gingen uns Gaben zu, von wa wir 0 in dieſer Zeit keine hätten erwarten dürfen. Dank, berzlichen Dank für alle Gaben klein und groß! Wir boffen zuverſichtlich, daß bald eine Zeit eintretend wird, wo wir den Freunden unſerer Sache nicht mebr ſo oft beſchwerlich fallen müſſen. Bis dahin wolle man uns belfen, 114. werden. damit das mit Gott angefangene und bis hierber ſo reich geſegnete Werk, nicht in der Hälfte liegen bleibe.— Der Rechenſchaftsbericht von 1853 iſt fertig und kann unentgeltlich bei uns in Empfang genommen Friedberg den 1. April 1854. J. P. Schäfer, Vorſteber. Bekalunmachungen von Be— hoͤrden. NN NN Edictalladung. (601) Nach Eintrag vom 10. Juni 1833 im Fauerbacher Hppotbekenduch entlieb Heinrich Pbilippis Wittwe, letzt Conrad Meiers Frau bei Wittwe Wecker dahier ein Kapital von 00 fl. g Die Gläubigerin hat erklärt, keinerlei An⸗ ſprüche mebr an die Schuldnerin zu haben, allein die erwähnte Hppotheke kann zur Loſchung nicht vorgelegt werden, weshalb alle, welche Anſprüche aus ſolcher verfolgen wollen, aufge— fordert werden, ſolche binnen 2 Monaten von heute an bier ſogewiß anzuzeigen, als ſonſt ge⸗ dachte Schuldurkunde für erloſchen erachtet und der deßfallſige Eintrag in den Hypothekenbüchern elöſcht werden wird. l 5 5 3 am 23. März 1854. 2 Großperzogliches Landgericht Friedberg Hofmann. Edictal ladung. (515) Anna Katharina, Anton Zipplers (auch Zicklers) Wittwe und deren Sohn Jakob aus Munſter haben llt. Hypothek vom 12. Mai 1780 bei der Kirche zu Münſter 40 fl. entlehnt und hierfür verſchiedene Güterſtücke verunter- pfändet. Das Kapital ſoll beſcheinigtermaßen abgetragen worden ſein, die quittirte Urkunde kann jedoch nicht vorgelegt werden. Elwaige Anſprüche aus dieſer Obligation find daher binnen 4 Wochen ſogewiß daher anzuzeigen, als ſonſt der Eintrag im Hppothekenbuche ge— löſcht werden wird. 1 5 Butzbach am 25. März 1854. Großberzogliches Landgericht Ebel, Muth, Landrichter. Landgerichtsaſſeſſor. Edictalla dung. (3160 Die Stadt Friedberg beſitzt beſchei⸗ nigtermaßen ſeit undenklichen Zeiten in der 6. Gewann in der Uſger Vorſtadt ein jetzt an die Verwaltung der Main-Weſer⸗Bahn verkauftes 17 Klafter 6 Schuh haltendes Grundſtück, das im Flurbuche nicht eingetragen iſt und in ſol⸗ ches nach dem vorgelegten Meßbriefe unter No. 20% einzutragen ſein würde.. Etwaige Anſprüche auf dieſes Grundſtück ſind binnen 6 Wochen ſogewiß hier anzuzeigen, als es ſonſt der Stadt Friedberg im Mutations⸗ verzeichniſſe als durch Verjährung erworben zugeſchrieben und der Kaufbrief darüber beſtä⸗ tigt werden wird. 2 5 Friedberg den 23. März 1854. Großherzogliches Landgericht Friedberg Hofmann. Edietalladung. (529) Johann Valentin Petri's Ebeleute von Gambach errichteten unterm 10. Juni 1802 dem Inſpector Spamer dabier eine Hypothek über ein Darlehn von 80 Gulden. Daſſelbe ſoll abgetragen worden ſein, die Originalur⸗ kunde kann jedoch nicht vorgelegt werden. Etwaige Anſprüche an dieſe Hypothek ſind binnen 4 Wochen dahier anzuzeigen, widrigen⸗ falls der Eintrag im Pfandbuche gelöſcht wer⸗ den wird. Butzbach am 31. März 1854. Großberzogliches Landgericht Ebel Mut E.„ Landrichter. Landgerichtsaſſeſſor. Braunkohlen verkauf. (462 Mit dem 1. April d. J. beginnt für den Braunkoblenverkauf auf dem Großherzoglichen Dorbeimer Braunkohlenbergwerk eine neue Creditperiode, welche bis zum 30. Sept. d. J. dauert. Für die während d eſer Zeit unter den bekannten Bedingungen gegen vorſchriftsmäßige Bürgſchaft bezogenen Braunkohlen wird eine Zahlungsfriſt bis zum 31. Dezember d. J. geſtattet. Die Preiſe ſind unverandert geblieben. 5 Bemerkt werd noch, daß ſämmtliche Geſchirre, welche auf dem Dorheimer Bergwerk Koblen laden wollen, bei der Kurfürſtl. Heſſ. Chauſſeegelderhebungsſtätte Nauheim und beladen auch auf allen Großberzoglichen Chauſſcen von der Entrichtung des Chauſſeegeldes befreit ſind. Dorheimer Bergwerk den 25. März 1854. Großherzogliches Bergamt Dorheim Igge Verſteigerung der Straßenunterhaltungsarbeiten im Baubezirk Friedberg pro 1854. (493) An den nachbemerkten Terminen, Morgens um 10 Uhr, ſollen die bei der Unter— baltung der Straßen im Baubezirk Friedberg im Jahre 1854 vorkommenden Arbeiten, als: das Steinbrechen, das Steinfahren, die Lieferung von Unterbaltungsſteinen und die Handarbeiten, an die Wenigſtnehmenden öffentlich verſteigert werden: 2 8 85 Ta g Ort und Local der Verſteigerung.] 8 Namen des Bauauf⸗ 8 5 80 Sſehers, zu deſſen 2 8 3 Bezirk die Straße 9*—* A[½Verſteigerung.] Ort. 3 55 gehört. ö 2 1J[ Montag den 10. April[Cberſtadt Gaſthaus zum Schwanen] 16 Holzer. 20 Dienſtag den 11. April[Niedermörlen Gaſthaus zum Löwen u. 2J Diehl und Weide. 3J[Mutwoch den 12. April JIlbenſtadt Cbauſſeehaus 6 u. 7 Faulſtich und Reitz. 4] Mittwoch den 19. April[Niederwollſtadt Gaſtwirth Puth Au 5Gotz und Schäfer. 5 Donnerſtag den 20. April[ Obereſchbach Gaſthaus z. Homburg. Hoff 13[Schmidt. 61 Donnerſtag den 20. April Steinbach Gaſthaus zum Schwanen 14[Michel. Nachmittags 3 Uhr, 7[Freitag den 21. April[Rödelheim Gaſtwirth Weber 15 ützel. 88 Samſtag den 22. April[Friedberg Gaſthaus z. Stadt Frankf. 3[Kreß. 9 Dienſtag den 25. April Altenſtadt Gaſthaus zum Aoler 8 JGaußmann. 10[ Mitwoch den 26. April Lindheim Gaſtwirth Koch gu. 11] Weigel und Groß. 110 Donnerſtag den 27. April[ Büdingen Salinenhof 12[Kleinſteuber. 120 Samſtag den 29. April[Niedermoxſtadt Rathhaus 10 Jager. Friedberg den 28. März 1854. Großherzogliches Kreisbbauamt Friedberg Süf fe nt. Main⸗Weſer⸗ Bahn. (530) Die Kleeerndte auf dem Gebiete der Bahn ſoll auf die Dauer des Jahres 1854 in einzelnen Looſen an den Meiſtgebenden öffentlich verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt: Mittwoch den 19. April Morgens 8 Uhr auf der Station Vilbel, für die Gemarkung daſelbſt Donnerſtag den 20. April Morgens 8 Uhr auf der Station Großkarben, für die Gemar— kungen Kloppenheim, Okarben und Nieder⸗ wöllſtadt. Freitag den 21. April Morgens 8 Uhr auf der Station Friedberg, für die Gemarkungen Friedberg, Fauerbach II. und Bruchen⸗ brücken. Friedberg am 4. April 1854. Der Großherzogliche Bahn-Ingenieur Hochgeſand. Bekanntmachung, betreffend: verbotenen Weg. (333) Der die Uſingerſtraße genannte, zu⸗ nachſt von hier nach dem Forſthaus Winterſtein führende Weg wird hiermit wegen dermaliger Planirarbeit zur Herſtellung der durch die Freih. von Franckenſtein'ſchen Waldungen führenden Strecke deſſelben, nach vorher eingeholter Zu— ſtimmung Großherzoglichen Oberforſterei Ober⸗ rosbach, zum Reiten, Fahren und Viehtreiben bei der geſetzlichen Forſtſtrafe bis auf Weiteres verboten. Sowohl unten an der Wetzlarer Straße, ſowie oben, wo ſich der fragliche Weg im Niedermörlerwald von dem Nauheimerweg trennt, find Schlagbäume angebracht. Ockſtadt am 5. April 1854. Großherzogliche Bürgermeiſterei Ockſtadt n Bekanntmachung. (538) Weiß bindermeiſter Wilhelm Weitz III. von Dornaſſenheim will mit Frau und fünf Kindern, von 16 Jabren bis 3 Monaten ab— wärts, und Leinweber Peter Joſeph Spiel von da will mit Frau und Sohn von 1 Jahr, nach Ame— rika auswandern, was in Gemäßheit der Verord— nung vom 24. März 1849 bekannt gemacht wird. Reichelsheim den 4. April 1854. Herzogl. Naſſ. Kreisamt v. Preuſchen. Bekanntmachung. (851) Die am 27. März d. J. in dem Wippenbacher Gemeindewald abgehaltene Holz— verſteigerung iſt genehmigt und der erſte Fahrtag auf Montag den 10. April d. J. beſtimmt. Wippenbach am 4. April 1854. Großherzogliche F Wippenbach 1 (356) Des den A. d. 05 der öffentliche tenden aus dee 157ᷓ Stecke! 177 Sleckt Pruge 1 Stecken 7 Ste Stock 2850 Wel und E und 9 1 Eichen ⸗ erflerel letztere und An jedem die Halfte d abſchnitte an jedesmal M Nr. X. des Obertos Großhe Gar (357) O Braunſchweig amen gut g. den 18. Apr Uhr, im Rat! Richelsh Lohri (88) MN. Nachmüngz diesjährigen! dahier, dug ſchlag, df Steinſu Großh (559) der hleſigen dewald ein Eigenthüme Iſtratgebü Steinfu 2 Fruchtverſteigerung. (335) Von den 1853r Fruchtvorrätben des dieſigen Rentamts kommen zur Verſteigerung: 1) zu Butzbach in dem Gaſthauſe zum Heſſiſchen Hof, Mittwoch den 26. April d. J., Vormütags 10 Ubr, von dem Speicher daſeleſt: 1 Malter Waizen, 47 Malter Korn, 18 Malter Gerſte und 9 Malter Hafer; 2) zu Friedberg in dem Gaſthauſe zum Maulbeerbaum, Freitag den 28. April d. J., Vormittags 10 Uhr: a) von dem Speicher zu Friedberg: 8 Malter Walzen, 77 Malter Korn und 27 Malter Gerſtez b) in Stammheim lagernd 20 Malter Hafer. Friedberg den 7. April 1854. Großberzogliches Rentamt Friedberg. In Erledigung der Rentamtmannsſtelle: Grünewald, Finanz⸗Acceſſiſt. ungefähr Bekanntmachung, vetreff.: Holzoerſteigerung im Großherzoglichen Domanialwald Burgwald, der Ober- förſterei Oberrosbach. 556) Donnerſtag den 20. und Freitag den 21. d. M. wird das nachverzeichnete Holz er öffentlichen Verſteigerung an die Meiſtbie- enden ausgeſetzt: 1% Stecken Birken-Scheitholz, 1½ Stecken Buchen-, 49½ Stecken Birken,, 7% Stecken Nadel-, 10% Stecken Aspen⸗ Prugelhelz, N 1 Stecken Buchen-, 101 ¼ Stecken Birken⸗, 7 Stecken Nadel-, 8 Stecken Erlen— Stockbolz, a 2350 Wellen Buchen-, 9975 Wellen Birken⸗ und Eichen-, 5625 Wellen Erlen⸗, Aspen⸗ und Nadel-Reisholz, 5 1 Eichen⸗ und 1 Fichten⸗Stammabſchnitt, erſterer 14 Zoll und 13 Fuß—, und letzterer 7 Zoll und 31 Fuß Durchmeſſer und Länge. a An jedem der beiden Tage kommt ungefähr zie Hälfte des Quantums, die beiden Stamm. abſchnitte am erſten Tag zum Aus gebote, womit edesmal Morgens pracis 8 Uhr im Schlag er. X. des Burgwaldes begonnen wird. Oberrosbach den 7. April 1854. Großherzogliche Oberforſterei Oberrosbach Bingmann. Garnverſteigerung. 537) Oyngefähr 130 Pfund aus feinem Braunſchweiger Flachs durch die hieſigen Orts- amen gut geſponnenes Garn, sollen Dienſtag en 18. April d. J., des Vormittags um 10 Uhr, im Rathhauſe dahiter verſteigert werden. Reichelsheim den 8. April 1854. 5 Schmid, Bürgermeiſter. Lohrinden⸗Verſteigerung. 58) Mittwoch den 19. April l. J., des Nachmittags um 1 Uhr, ſoll das Ergebniß der ziesjährigen Eichen⸗Lohrinden im Gemeindewald zabier, circa 60 Centner 18jähriger Stockaus— chlag, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Steinfurth am 8. April 1854. 215 Großherzogliche Bürgermeiſterei Steinfurth Thönges. Gefunden. 1859) Vor ungefähr drei Wochen wurde an ver bleſigen Gemarkung in dem Sodler Gemein— „ewald eine große Spannkette gefunden; der Eigenthümer kann dieſelbe gegen Erſtattung der Inſeratgebühren bei mir in Empfang nehmen. Steinfurth am 8. April 1854. Der Großherzogliche Bürgermeiſter Thönges. 2 115«. . Holzverſteigerung im Moxrſtädter Markwald, Oberförſterei Dü— delsheim. (560) Mittwoch den 12. April l. J. ſollen in den Diſtricten Buchwald, Floras und Krebs— berg, folgende Holzſortimente oͤffentlich verſtei— gert werden: 57 Stecken Buchen⸗Scheitholz, 19 1 5 Prugetholz, 139%„„ Stockpolz, 1½„ Eichen⸗Scheupolz, 17½7„ Stockpolz, 4500 Buchen-Stammwellen, 1 Stamm Eichen-Bau-, Werk- und Nutz⸗ holz, 23 Fub lang und 22 Zoll Durch⸗ meſſer. Die Zuſammenkunft iſt Vormittags 10 Uhr in Niedermoxſtadti. Zahlungofriſt wird gegen annehmbare Bücgſcheine bis Martini 1894 ge- ſtattet. Obermoxſtadt am 28. März 1854. Großherzogliche Bürgermeiſterei Obermoxſtadt Mickel. INN g—. Privat- Bekanntmachungen. Aufforderung. (549) Alle, welche an Herrn Direktor Dr. Roller, oder die Taubſtummen-Anſtalt, oder einzelne Taubſtummen Forderungen zu machen haben, wollen ihre deßfallſigen Rechnungen bis zum 20. d. M. an mich gelangen laſſen. Fauerbach II. den 4. April 1854. Ur. Matthias. W Zur Beachtung! (483) Wald-, Wieſen- und Feldſamen ſind wieder in ausgezeichnet guter Qualitat vorräthig und werden zu billizen Preißen ab— gegeben von der Jacob Steingäſſer'ſchen Samenbandlung in Miltenberg am Main. Von Braunkohlen iſt bedeuten⸗ der Vorrath (640) auf der Buderus'ſchen Grube beim Heſſenbrückenhammer und werden zu folgenden herabgeſetzten Preiſen abgegeben: holzige per Centner 18 kr. grobe Stückkohlen=„ 13 „ Brockkohlen„ 10 feine*** 8* Empfehlung. (815) unterzeichnete empfiehlt den Sand ihrer Sandgrube den Maurern, Weißbindern, ſowie auch den Gartenbeſitzern zu Gartenpfade. Friedberg im April 1854 Emmerich Gerhardt's Wittwe. eignen (547) Ein vorzüglicher Flügel kiſt wegen Man⸗ gel au Raum billig zu verkaufen. Zu erfragen bei der Expedition dieſes Blattes. e (561) Zwei möblirte Zimmer, welche gleich nach Oſtern bezogen werden können, hat zu vermiethen Friedberg. Heinrich Gerth. 15 Malter Kartoffeln (862) ſind dabier zu verkaufen. Das Nähere bei der Expedition dieſes Blattes. 100 fl. Vormundſchaftsgelder (563) liegen zum Ausleihen bereit bei Bönſtadt. Feiſt Löwenthal. Abſchrift. (6560 Die Unterzeichneten danken hiermit Ibrem Freunde und Begleiter C. Schwarz von Echzell für die ſich für unſer Fortkommen gegebene Mühe und empfehlen oben Genannten allen Auswanderern aufs beſte, namentlich da wir geſeben haben, wie es den nicht durch Prn. Schwarz expedirten Auswanderern ergangen hat. Bremerhafen den 3. April 1854. Karl Etſch von Lich, Karl Kolonius von Wächtersbach, Philipp Buch von Lich, Ph. J. Vogt von Lich, Heinrich Dietz von Lich, Johannes Greif von Biſis, Reinhard Schneider von veidhecken, Kon— rad Schäfer von Wohnbach, Friedrich Reuß von Lich, Joh. Fourier von Mel— bach, Anton Kaiſer von Melbach. Die Unterſchriebenen ſagen hiermit dem Hrn. Agenten Karl Schwarz von Echzell, obgleich wir mit einem andern Agenten, welcher uns nicht begleitete, Accord abgeſchloſſen hatten, für die uns zu Theil haben werdende Unterſtützung unſern verbindlichſten Dank und empfehlen den— ſelben allen Auswanderern aufs beſte. Bremerhafen den 3. April 1854. L. Wagner mit Familie, Theodor Schnei⸗ der, Pho. Malkomeſius mit Schweſter von Gießen. Es wird hiermit beſcheinigt, daß das die Ab— ſchrift von dem wirklichen Original iſt. Echzell am 9. April 1854. Der Großherzogliche Bürgermeiſter Stoll. Abſchrift. 565) Es iſt unſere Schuldigkeit, unſern Agenten, den Herrn Schwarz von Echzell, für ſeine uns wäbrend der Reiſe nach Bremen ge— leiſteten Dienſte unſern wärmſten und herzlich⸗ ſten Dank auszuſprechen, da derſelbe mit vieler Liebe und Aufopferung unermüdet dafür Sorge getragen hat, uns jede mögliche Bequemlichkeit zu verſchaffen, und uns gegen alle Nachtheile zu ſchüen. Wir haben geſehen, wie andere Auswanderer um das ihrige gekommen ſind, baben bei Agenten bezahlt und mußten in Bremen wieder bezablen; unſer Agent batte ſo geſorgt, daß unſere Reiſe ohne Aufenthalt fort ging; bier in Bremen liegen viele 1000 Men⸗ ſchen, und wir reiſen gleich ab. Wir ſchreiben dieſes, damit die Auswanderer ſich auch an unſern lieben Agenten Schwarz wenden, dei dem ſind ſie ſicher. Bremen den 1. April 1854. Geweſener Forſtwarth Schmidt v. Wohn⸗ bach, Conrad Lißfeld v. Obbornbofen, Georg Biwowarneck v. Wohnbach am erſten April 1854 in Bremen, Gottfried Mades, Jobs. Morbach, Jacob Decke— bach, Reinhard Schneider, Johs. Hinkel und Jobs. Greif v. Biſſes, Charlotte Rau v. Biſſes, Konrad Ritz v. Efolter— bach, Georg Karl Momberger v. Rodheim. Georg Biwowarneck beſcheinigt dem Herrn Schwarz noch mit der ganzen Geſellſchaft, daß er uns ſer gut bewird hat, die andere aber ihre Leute ſer ſchlecht. Es wird hiermit beſcheinigt, daß das die Abſchrift vom wirklichen Original iſt. Echzell am 9. April 1854. Der Großherzogliche Bürgermeiſter Stoll. Zn der (566) Ein zur Curatel des Chriſtian Müller gehörendes Pferd, 1 Habn. 2 Hübner und zwei Paar Tauben, werden Mittwoch den 12. April, Nachmittags 2 Uhr, bei Wirth Wagner dahier meiſtbietend verkauft. Friedberg den 10. April 1854. Die Curatoren: Michael Jung. Karl Müller. „ 6 (867) Dienſtag den 18. April 1854 findet im Saale des Hötel Trapp ein Coneceert zum Beſten der Armen des Kreiſes Gruͤnberg, die ſich in der traurigſten Lage befinden, Statt, wozu die Unterzeichneten hiermit höflichſt einladen. Einzelbillets à 18 Kreuzer und Familien-Billets à 48 Kreuzer ſind bei Hrn. Buch⸗ händler Seriba und Hrn. Kaufmann Hahn, ſowie am Concert-Abend an der Kaſſe Einzelbillets à 24 kr, und Familienbillets à 1 Gulden zu haben, ohne jedoch mit dieſen beſtimmten Preiſen der Mildthätigkeit Schranken ſetzen zu wollen. Anfang des Concerts 7½ Uhr. Friedberg im April 1854. H. Daab, cand. theol. In Auftrag: H. Schneider, cand. theol. Alemunder Fridberg, Niebfrauenberg, 35 in Frankfurt a. Al., empfiehlt ſein reichhaltiges Lager in Sonnen⸗ und Regenſchirmen eigner Fabrik, geſchmackvollſter und neueſter Art, (841) zu folgenden Preiſen: 1) Sonnenſchirme, elegant und dauerhaft, mit ſchweren Damaſt- und gewirkten Stoffen, reichen Franſen und Beinſtöckchen, von fl. 1. 20 kr. an; 2) große ſeidene Regenſchirme mit den feinſten Paliſanderſtöcken, Perlmutter- und Elfenbein-Verzierungen, von fl. 4. an; 8) große ächtfarbige, baumwollene Regenſchirme mit dauer- haften Geſtellen, von fl. 1. an. Sun c (568) Eine Häushälterin ſucht eine Stelle, am liebſten auf einem Ockonomiegut. Das Nähere bei der Expedition dieſes Blattes. Ein möblirtes Zimmer (569) mit Cabinet in dem früher Seibert'⸗ ſchen Hauſe hat zu vermiethen a Friedberg. F. Sieck's Wittwe. Bete gern g. (570) Dienſtag den 18. d. M., Vormittags um 10 Uhr, will der Unterzeichnete in ſeiner Wohnung mehrere Stück- und Zulaſtfäſſer, geeichte Fla— ſchen und Gläſer, Tiſche, Schränke und ein Kegelſpiel, öffentlich meiſtbietend gegen gleichbaare Zahlung verſteigern laſſen. Friedberg im April 1854. Fr. Netz. Gießen. (371) Ein junger Menſch von braver Fa⸗ milie wird unter annehmbaren Bedingungen in die Lehre geſucht. Chriſtian Georg, Kunſt⸗ und Handelsgartuer. Güter⸗ Verpachtung. (572) Mittwoch den 12. April d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, werden in hieſigem Nathhauſe auf freiwilligen Antrag des Bürgers und Schnei— dermeiſters Karl Klein dahier die demſelben in hieſiger und Fauerbacher Gemarkung zuſtehenden Aecker und Obſtbaumgärten auf den Zeitraum von ſechs Jahren öffentlich meiſtbietend ver— pachtet. Die Flurſchützen der betreffenden Gemarkungen beſitzen Güterverzeichniſſe und find angewieſen, etwa gewünſcht werdende Auskunft zu ertheilen. Friedberg am 10. April 1854. In Auftrag: Wagner, Rathsdiener. Zugelaufen. 678) Ein weißes Schaflämmchen iſt mir in der Nähe vom Winterſtein zugelaufen; der rechtmäßige Eigenthumer kann daſſelbe gegen Erſtattung der Inſeratgebühren und des Futter geldes in Empfang nebmen. Friedberg. Johannes Feiling. . (574 Allen meinen Freunden und Gönnern zeige ich biermit an, daß meine Gartenwirth— ſchaft für dieſes Jahr wieder eröffnet iſt. Friedberg den 10. April 1854. Wilbelm Schmidt. Zur Nachricht. (5716) Donnerſtag den 18. und Freitag den 14. d. M.. ſind jüdiſeche Feier⸗ tage. Vite vaßiſche Anzeigen. (575 Bei C. Bindernagel in Fried- berg iſt vorräthig: Der unterweiſende Monats⸗ gärtner. Vollſtändige Anleitung ſämmt⸗ liche monatliche Arbeiten im Gemuſe-⸗, Obſt⸗, Blumen-, Wein- und Hopfen⸗ garten zur rechten Zeit und auf die beſte Weiſe zu verrichten. Von H. Gruner. Aufs Neue bearbeitet von Förſter. 1 fl 30. Der populäre Gartenfreund oder die Kunſt, alle in Deutſchland vegeti— renden Blumen und Gemüſe auf die leichteſte und beſte Weiſe zu Vergnügen und Nutzen zu ziehen. Von C. O. Schmidt und Fr. Herzog. 1 fl. 30. Der unterweiſende Zier- und Nutzgärtner. Vollſtändiges Lehr⸗ und Handbuch des Gartenbaus in allen ſeinen einzelnen Zweigen und Verrichtungen. Von Forſter. 2 fl. 42. Karl Will, der kleine Obſt⸗ züchter, oder gründliche Belehrung in der Obſtbaumzucht. Mit eingedruckten Holz⸗ ſchnitten. Zweite Auflage. 18 kr. Marie Fink, die kleine Ge⸗ müſegärtnerin, oder gründliche Be— lehrung in dem Gemüſebau. 24 kr. Der Auswanderer. Ein unpartheuſcher Rathgeber und ſiche— rer Führer für Auswanderer aller Klaſ— ſen und Stände, nach den verſchiedenen, in der neueſten Zeit empfohlenen Aus— wanderungszielen in Europa, Afrika, Auſtralien, Süd-, Mittel- und Nord-Amerika. Nach den neueſten und beſten Quellen und in bequemer Ordnung bearbeitet von HS. F. Mülot. Mit einer Karte der vereinigten Staaten von Nordamerika. Preis 1 fl. 30 kr. oder 25 Sgr. So groß auch die Anzabl der bis jetzt er⸗ ſchienenen Wegweiſer für Auswanderer iſt, ſo glauben wir doch das obige Werkchen vor allen ähnlichen empfeylen zu durfen, indem daſſelbe bei Vermeidung alles Weitſchwalfigen und Ueber⸗ flüſſigen in gedrangter und leicht faßlicher Dar— ſtellung alles Notywendige und Wiſſenswerthe enthält und ber aller Kürze mebr gibt, als jedes einzelne Werk dieſer Art. Es iſt vorauszu⸗ ſehen, daß das Werkchen bei ſeinem gediegenen Gehalt und ſeiner vortheilhaften äußeren Aus— ſtattung allgemeine Anerkennung finden wird. Der engliſch-amerikaniſche Dollmetſcher. Anleitung, die engliſche Sprache in kurzer Zeit ohne Lehrer zu erlernen. Mit einem Wörter— buche der engliſchen und deutſchen Sprache, nebſt Ausſprache der engliſchen Wörter, mit durchgängiger Betonungsbezeichnung und einem Anbange: Briefe und Formulare für Rechnun⸗ gen, Quittungen, Contracte ꝛc. enthaltend. Nebſt einem Rathgeber für deutſche Auswanderer. Von L. Albert. Sechſte, umgearbeitete und ſtark ver— mehrte Auflage von Carl Schmidt. 16. 1853. Cart. 15 Ngr. 54 kr. rh. Kirchliche Anzeigen- Gründonnerſtag. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Hr. Stadtpfarrer Seel. Charfreitag. Gottesdienſt in der Stadtkirche Vormittags: Hr. Candidat Bangel. Nachmittags: Hr. Diaconus Baur. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Hr. Stadtpfarrer Schwabe. (Abendmabl.) Nachmittags: Hr. Candidat Keller. 5 2 Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. NN D ſindende eingetret und wir D Gemein! ſiffts w 5 1 Ei Straße feiner einen fla herrn y von ein. „Dad k er aus; ſchoͤne