Nor hwarz, ender Intelligenz-Blatt fuͤr die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. 2 20. Sonnabend den 11. März 1854. Amtlicher Theil. Das Großherzoglich Heſſiſche Kreisamt Friedberg an ſämmtliche Großh. Bürgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Den Transport von zum Lebensunterhalt von Staats⸗ angeborigen oder für landwirthſchaftliche Zwecke beſtimmte Kartoffeln auf der Main-Weſer-Eiſenbahn. Nachſtehend abgedruckte höchſte Verfuͤgung haben Sie alsbald zur Kenntniß Ihrer Gemeindeangehörigen zu bringen. Friedberg den 7. März 1854. Mä lte x, Regierungsrath. Das Großherzogliche Miniſterium des Innern an ſämmtliche Großherzogliche Kreisämter. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben zu befehlen geruht, daß während der gegenwärtigen Theuerung und bis auf anderweite Verfügung für ſolche Transporte von Kartoffeln auf der Main-Weſer-Eiſenbahn(innerhalb des Großherzogthums) hinſichtlich welcher eine Beſcheini— gung der Großherzoglichen Kreisämter beigebracht wird, wonach die Kartoffeln zum Lebensunterhalt von Angehörigen des Großherzoglhums oder für landwirthſchaftliche Zwecke— Saat und Füt⸗ terung— beſtimmt ſind, eine Ermäßigung der Fahrtaxe auf die Hälfte in der Weiſe ſtattfinden ſoll, daß der Be— trag dieſer Ermäßigung, ſomit die Hälfte der Fahrtaxe, dem Aufgeber nachtraͤglich aus der Großherzoglichen Staats— kaſſe zu erſetzen iſt. Es haben zu dem Ende Diejenigen, welche von dieſer Vergünſtigung Gebrauch machen wollen, bei dem Großherzoglichen Kreisamte, in deſſen Bezirk ſie ihren Wohnſitz haben, um Ertheilung einer Beſcheinigung der oben bemerkten Art nachzuſuchen. Dieſe Beſcheinigung iſt von ihnen bei der Entrichtung der Fahrtaxe für die zum Transporte auf der Eiſenbahn aufgegebenen Kartoffeln der Eiſenbahnbehörde vorzulegen, welche letztere unter die Be— ſcheinigung eintragen wird, welche Quantität von Kar— toffeln und für welche Bahnſtrecke ſolche aufgegeben und welche Fracht dafür bezahlt worden iſt. Auf den Grund dieſer Beſcheinigungen, welche durch Vermittelung der be— treffenden Großherzoglichen Kreisämter an uns einzuſenden ſind, werden wir alsdann die Hälfte der entrichteten Fracht auf die Staatskaſſe zur Auszahlung an die Ju— tereſſenten anweiſen. Wir geben Ihnen von dieſer Allerhöchſten Ent— schließung zu Ihrem Bemeſſen und mit dem Auftrage Nach— richt, dieſelbe alsbald zur Kenntniß Ihrer Bezirksangehöri— gen zu bringen. Darmſtadt am 20. Februar 1854. Dalwig k. v. Lehmann. Inn Betreffend: Den Gewerbbetrieb der Lumpenſammler. Das nachſtehende Schreiben Großherzoglicher Ober— ſteuerdirection theile ich Ihnen zur ſtrengen Nachachtung hierdurch mit. Friedberg am 6. März 1854. Müller. Die Großherzogliche Oberſteuerdirection an die Groß⸗ herzoglichen Kreisämter. In vielen Orten des Großherzogthums wird das Gewerbe des Lumpenſammelns in der Weiſe betrieben, daß für die eingeſammelten Lumpen an Zahlungsſtatt allerlei kleine Verbrauchsgegenſtände, als Glas-, Porzellan-, Kurz⸗ waaren, Schnur und Garn u. dgl. hingegeben werden. In dieſen Fällen iſt es jedoch erforderlich, dieſe Tauſch— waaren als Hauſirgegenſtände in den Patenten der Lum— penſammler beſonders einzutragen. Damit nun etwaigen Contraventionen in dieſer Beziehung vorgebeugt werde, er— ſuchen wir Sie, die Großh. Bürgermeiſter darauf aufmerk— ſam zu machen, daß in allen Fällen, in welchen das Lum— penſammeln in Form eines Tauſchhandels betrieben wird, mit der polizeilichen Erlaubniß zum Betriebe des Lumpen— ſammelns auch die Erlaubniß zum Hauſiren mit den als Zahlmittel gebrauchten Waaren eingeholt und ſofort auch der Eintrag letzteren Handels in das Patent erwirkt wer— den muß. Darmſtadt den 14. Februar 1854. Für die Ausfertigung: für Die, welche bei dem landwirthſchaftlichen Be⸗ zirksverein Saamen beſtellt haben, diene, daß derſelbe da— hier angekommen iſt und Montag den 13. und Dienſtag den 14. d. M., Vormittags, bei dem Vereinsrechner Fer⸗ dinand Frick dahier in Empfang genommen werden kann Friedberg den 7. März 1854. Der erſte Dſrektor des landwirthſchaftlichen Bezirksvereins Mülher, Regierungsrath. Monatsbericht der Blinden-Anſtalt zu Friedberg. Herzlichen Dank allen edlen Menſchenfreunden für ihre uns im Die Einnahme betrug 271 fl. 46 kr., die Ausgabe 264 fl. 8 kr., folglich einen Kaſſenvorrath für den März von . Es will uns ſehr ſchwer werden, unſere 29 Zöglinge in Wir mußten im letzten Monat viel, beſonders Brod, auf Rechnung nebmen, weil wir nicht im Stande wa⸗ Wir hoffen aber dieſe Lucke ſoll ſich bald Februar geſandten Gaben. ke. dieſer theuren Zeit durchzubringen. ren, Alles gleich zu bezahlen. 278 e- wieder ausfüllen. Vor einem Jahre machten wir dieſelbe Erfahrung und der liebe Gott half uns wunderbar durch. Er thut es auch dieſes Mal. Vertrauen wir nur Ihm, dann werden wir uns über Seine Führung nicht zu beklagen haben. Hilft Er nicht zu jeder Friſt, Hilft Er doch, wenn's nöthig iſt. Frieberg am Aſchermittwoch 1854. J. P. Schäfer, Vorſteher. Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. NNNeirrrNNeneeees Verſteigerung einer Mahlmühle mit Zubehör und zwei Haus⸗ gärten zu Friedberg. (265) Montag den 13. März d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, werden in hieſigem Rathbauſe die nachbeſchriebenen Immobilien des Müller- meiſters Ludwig Wagenknecht dahier, nämlich: Gemarkung Stadt Friedberg! Pag. 33 Nr. 197 Hoftaithe mit Mühle an der uͤſa, beſtehend in Mühlbau mit Mahlwerk, zwei Neben- häuſer, Scheuer, Schoppen und zwei Ställe, „ 145„ 3 98 Ruthen Garten in der 6. Gewann an der Uſa, „ 115„23 472 Ruthen desgleichen in der 1. Gewann bei der Uſabrücke, nochmals öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg am 25. Februar 1854. In Auftrag Gr. Heſſ. Landgerichts: Der Vorſteher des Großh. Ortsgerichts Bender. Immobiliar-Verſteigerung. (266) Dienſtag den 14. März d. J., Vor⸗ mittags um 10 Uhr, werden in bieſigem Rath⸗ hauſe die nachbeſchriebenen Immobilien der Chriftian Böhmers Eheleute dahier, nämlich: Gemarkung Burg Friedberg: Pag 82 Nr. 18 Hofraithe, als: Wohnhaus, Werkſtätte, zwei Ställchen und ein Gärtchen, „731- 5 40 Ruthen zwiſchen der Pfingſt⸗ weide, „ 731„4 39 Ruthen daſelbſt, öffentlich meiftbietend verſteigert. Friedberg den 25. Februar 1854. In Auftrag Großh. Heſſ. Landgerichts: Der Vorſteber des Großh. Ortsgerichts Bender. Immobilien- Verpachtung. (267) Freitag den 17. März d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe die zum Nachlaſſe des verſtorbenen Alexander Schmidt dahier gehörenden Immobilien, als: eine Hofraithe in der Vorſtadt, ſowie verſchie⸗ dene Gärten und Ackerland in der Burggemar⸗ kung, auf ſechs Jahre öffentlich meiſtbietend ver⸗ pachtet. Die ſtädtiſchen Flurſchützen ſind im Befitze der betreffenden Guͤterverzeichniſſe und ertheilen etwa gewünſcht werdende Auskunft. Friedberg den 25. Februar 1854. In Auftrag Gr. Heſſ. Landgerichts: Der Vorſteher des Großh. Ortsgerichts Bender. Mobiliar⸗Verſteigerung. (269) Donnerſtag den 16. März d. J. Vormittags 9 Uhr anfangend, werden in der Behauſung der Chriſtian Böhmers Eheleute dahier verſchiedene Mobiliargegenſtände, beſtehend in Bettung, Kleider, Weißzeug, Commode, Tiſche, Stühle, Schränke, Zinn, Kupfer, Hand⸗ werksgeſchirr und ſonſtige Hausgeräthſchaften öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 25. Februar 1854. In Auftrag Gr. Heſſ. Landgerichts: Der Vorſteher des Großh. Ortsgerichts Bf Marktanzeige. (312) Mit Genehmigung der höchſten Staats- behörde iſt der auf den 28. und 29. Marz d. J. angeſetzte Markt auf Dienſtag den 18. April d. J. und zwar blos auf die ſen einen Tag verlegt worden, was ich mit dem An- fügen zur Kenntniß des handelnden Publikums bringe, daß für die Folge der hieſige Frühjahrs⸗ markt ſtets den dritten Oſtertag und nur an dieſem einen Tag abgehalten wird. Vilbel den 25. Februar 1854. Der Großberzogl. Bürgermeiſter Sein Jagd- und Fiſchereiverpachtung. (326) Montag den 20. März d. J., Vor- mittags 10 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe die ſtädtiſche Feld⸗ und Waldjagd in der Burg— gemarkung, erſtere circa 200 Morgen, letztere 38 Morgen haltend, ſowie die Fiſcherei in der Uſa auf weitere 3 Jahre öffentlich meiſtbietend verpachtet. Friedberg den 8. März 1854. Der Großherzogl. Bürgermeiſter Bender. Immobiliar-Verſteigerung. (827) Montag den 20. März d. J., Vor⸗ mittags um 10 Uhr, werden in hieſigem Rath⸗ hauſe auf freiwilligen Antrag des Bürgers Peter Decher dahier deſſen nachbeſchriebene Im⸗ mobilien, als: Gemarkung Friedberg: Pag. 2 Nr. 263 48 ¼u Klftr. Hofraithe in der Stadt, 264 38 ¼ Grabgarten bei der Hofraithe, öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg am 8. Marz 1854. In Auftrag Der Vorſteher des Großh. Ortsgerichts Bender. 222 Holzverſteigerung. (328) Montag den 13. d. M. ſoll in dem hieſigen Gemeindewald, Diſtrikt Zimmet, nach⸗ ſtehendes Holz verſteigert werden: 45 Stecken Buchen-Stockholz, 275 Wellen Eichen⸗Reisholz, 37— Dorner. Ilbenſtadt den 7. März 1834. Der Großherzogl. Bürgermeiſter EN . Holzverſtei gerung, in dem Moxſtädter Markwald, Diſtrikt Au, Oberförſterei Düdelsheim. (329) Donnerſtag den 16. März l. J. ſollen öffentlich verſteigert werden: 26½ Stecken Eichen⸗Scheitholz J. Qualität, 43%„„ l„ 10„„ Prügelholz, 60%*„ Stockholz, 2000 Wellen Eichen⸗Reisholz, 1000„ Buchen ⸗Stammreisholz, 43 Eichen-Klötzer von 11—26“ Durch⸗ meſſer und 10-50“ Länge, 1631 Cu- bikfuß baltend, 5½ Stecken 10 Fuß langes Eichen⸗ 1 Werkſcheitholz. Sämmtliches Holz iſt von ausgezeichneter Güte, namentlich das Werkſcheitholz I. Quali— tät für Wagner geeignet. Die Zuſammenkunft iſt Morgens 10 Uhr im beſagten Diſtrikt an der Stammheimer Grenze. Obermoxſtadt am 5. März 1854. Der Großherzogl. Bürgermeiſter W Eichen ⸗Lohrinden⸗Verſteigerung in der Oberförſterei Ortenberg. (330) Donnerſtag den 16. Marz d. J., Vormittags 10 Uhr, ſollen aus dem Selterſer Gemeindewald, Communalwalddiſtrikt Hardt, die 25—30 jährige Eichenlohrinde auf Centner taxirt bei dem Unterzeichneten öffentlich verſtei— gert werden. Die Bedingungen werden im Verſteigerungstermin bekannt gemacht. Bemerkt wird noch, daß das Schälen der Lohrinde auf Koſten der Gemeinde geſchieht. Selters den 3. März 1854. Der Großherzogl. Bürgermeiſter Emrich. Mobiliar-Verſteigerung. (3310 Montag den 13. Februar l. J., des Vormittags um 9 Uhr anfangend, will Fried⸗ rich Knorr zu Oberrosbach 1 Kuh, 1 Karrn, 1 Pflug und Egge, ſodann Heu und Stroh, und ſonſtige Oekonomie⸗ und Hausgeräthſchaften in ſeiner Wohnung öffentlich meiſtbietend ver— ſteigern laſſen. Oberrosbach den 8. März 1854. Der Vorſteher des Großh. Ortsgerichts Ble che r. a eee (332) Montag den 13. d. M., Vormittags 10 Ühr, ſollen in dem hiefigen Gemeindewald, die am 9. Januar l. J. verſteigerten, von dem Käufer in der feſtgeſetzten Friſt nicht abgefah— renen Holzſortimente, als: ½ Stecken Buchen⸗Prügelholz, 1 1 Birken⸗ 7 17„ Aspen⸗ 5 211 Wellen Buchen-Reiſerholz, 100„ Aspen⸗„ 450 Stück Buchen⸗Stangen, an Ort und Stelle abermals öffentlich meiſt— bietend verſteigert werden. Niederrosbach den 8. März 1854. Der Großherzogl. Bürgermeiſter Cuntz. Eine Frauensperſon, (333) welche in weiblichen Arbeiten geſchickt, eine Induſtrieſchule übernehmen und wöchentlich zweimal Unterricht zu ertheilen vermag, und gute Zeugniſſe beſitzt, kann als Lehrerin für die weibliche Jugend in der Gemeinde Oſſenheim unter annehmbaren Bedingungen Beſchäftigung erhalten. Luſttragende wollen fich in der Bürgermeiſterei dahier melden. O ſſenheim den 7. März 1854. Der Großherzogl. Bürgermeiſter Ko pp. gang gut den Nachn Brennhol! Wippe Privat 72 299) 5 bei Oeff 6301 all zu Pu Mnde gege werden könn alen fin ö d, ihre deßfallf 3 0 Minz d tum oder de Wiigand zu neues Nichne der ſeitherige licht werden Die Gr Viehbeſthn Kenntniß z. Colnha 32² g daf zuführen ve yonnen if, Schwal! Jagdderpachtung. (3340 Mittwoch den 15. d. M., Nachmit⸗ tags 2 Ubr, ſoll auf bieſigem Ratbhauſe die der Gemeinde Fauerbach 11. zuſtehende Jagd, auf ſechs Jahre, verpachtet werden, wozu man Pachtliebhaber einladet. Fauerb ach II. den 8. März 1854. Der Großberzogl. Bürgermeiſter oller. Holzverſteigerung. (333) Dienſtag den 14. März l. J., ſollen in dem Wippenbacher Gemeindewald nach— ſtehende Holzſortimente verſteigert werden: 232 Stecken Buchen-Scheitholz, 80%„„ Prügelbolz, „„ Stockholz, 267 1„ Reisholz, 5„ Eichen⸗Prügelbolz, ** Stockbolz, 10 1. Reisholz, 6 Buchen⸗-Stämme von 10 bis 25 Zoll Dicke und 8 bis 10 Fuß Länge, 33 Eichen⸗ Stämme von 5 bis 10 Zoll Dicke und 15 bis 50 Fuß Länge. Die Zuſammenkunft iſt präcis um 9 Ubr in dem Ort. Bemerkt wird, daß dieſes Holz an dem Weg von Wippenbach nach dem Bieberberg zu in dem Eingang des Waldes ſteht, und auf der Staatsſtraße nach Selters und Ortenberg ganz gut abzufahrenſiſt. Das Werkholz kommt den Nachmittag zur Verſteigerung, wenn das Brennbolz verſteigert iſt. Wippenbach am 7. März 1854. Der Großberzogl. Bürgermeiſter Klein. Bekanntmachung. (836 Der Zahltag, künftigen Dienſtag den 14. d. M., wird hiermit ausgeſetzt. Friedberg den 9. März 1854. Der Gr. Bergrentmeiſter Nebhuth. 4 Privat- Bekanntmachungen. A Slrohhite (299) werden gewaſchen und neu fagonirt bei S. G. Simon jun., Putz- und Modchandlung neben den drei Schwerdtern. Oeffentliche Einladung. (301) Die allgemeine Viehverſicherungsan⸗ ſtalt zu Hungen, bei welcher Rindvieh und Pferde gegen vierteljäbrige Beiträge verſichert werden können, ladet die Viehbeſitzer, welche ge— ſonnen find, der Anſtalt beizutreten, hiermit ein, ihre deßfallſigen Anmeldungen bis zum 15. März d. J. bei dem unterzeichneten Direkto⸗ rium oder bei dem Caſſier der Anſtalt, Herrn Weigand zu Hungen, einzureichen, indem ein neues Rechnungsjahr beginnt und das Reſultat der ſeitherigen Verwaltung in Kürze veröffent⸗ licht werden wird. Die Gr. Bürgermeiſter werden erſucht, die Viebbeſitzer ihrer resp. Gemeinden hiervon in Kenntniß zu ſetzen. Colnhauſen den 24. Februar 1854. Der Director der Anſtalt: Dr. Gros. e ſ u ch. (322) Zwei Ruſſenſteinformer, ſowie ein qualiſicirter Brenner, welcher Feldbrände auf. zuführen verſteht und dieſes zu übernehmen ge— ſonnen iſt, finden dauernde Beſchäftigung bei Schwalheim im März 1854. ö C. St a m m, Zimmermeiſter. N 79 e. Nicht zu uͤberſehen. (320) Allen meinen Freunden und Bekannten mache ich die ſchuldige Anzeige, daß ich auf dieſes Frübjahr mit allen Arten und Sorten Garten- und Feldſaamen beſtens verſehen bin und dieſelbe zum billigſten Preiſe und in, in unſerer Gegend geprüften beſten Sorten empfehle. Friedrich Hilbrecht. Mobiliar-Verſteigerung. (318) Dienſtag den 14. März l. J. und in den darauf folgenden Tagen, jedesmal von 9 Uhr Vormittags anfangend, will der Unter— zeichnete wegen Verkleinerung ſeiner Oeconomie folgende Gegenſtände, als: 7 Pferde, Kühe, Faſelochs, Fahrochſen, Mutterſchweine mit Ferkeln, 12 Sprenger, mehreres Federvieh, mehrere Wagen, Pflüge, Eggen, Pferdege— ſchirr, Ketten, Fäſſer, Bütten, Schrotmühle, Fruchtfegemühlen und ſonſtige Oeconomiege— rätbſchaften, einer öffentlichen Verſteigerung ausſetzen. Stammheim den 5. März 1854 Tobias Thaler III. r (320) Ein vollſtändiges geräumiges Logis im mittleren Stocke meines Hauſes iſt zu vermie⸗ then und kann bis den 1. Juni, auf Verlangen auch früher bezogen werden. Friedrich Staubi, dem Bahnhof gegenüber. 28228 Mobiliar-⸗Verſteigerung. (337) Mittwoch den 15 März und den darauf folgenden Tag, jedesmal Vormittags 9 Uhr an⸗ fangend, läßt Unterzeichneter in ſeiner Wobnung wegnun Auswanderung nachſtehende Gegenſtände öffentlich meiſtbietend verſteigern, als: 1 Kuh, 3 Drehbänke, 1 Hobelbank, ſämmtliches Dreher⸗ werkzeug, mehrere neue Spinnräder, darunter einige polirte, mehrere Haſpeln, Flachshecheln und dergl., ein Karrn, ein Pflug; ſammtliches Hausgeräthe, als: Zinn, ein kupferner Waſch⸗ keſſel, 2 Kleiderſchränke, 2 Kiſten, 1 Küchen⸗ ſchrank, 5 Beſtellen, 2 Tiſche, Stühle, Bänke und dergl. Bemerkt wird, daß die Gegenſtände nach der vorgeſchriebenen Reihe verſteigert werden. Obermörlen den 8. Marz 1854. Heinrich Glaſer. Nicht zu uͤberſehen! (338) Leidbecker und Bingenbeimer ſaamen beſter Qualität hat zu verkaufen Y 5 8 0 Meper Meper, in Weckesheim. rasen (339) Eine Kub, Rothſcheck, mit dem dritten Mutterkalb, ein trächtiges Rind, rothſcheckig, und drei/ Jahre alte Faſelochſen, Roth⸗, Gelb- und Schwarzſcheck, hat zu verkaufen Friedberg. Anton Vorbach. Dung-WGyps (340) bei. 4 a Gebrüder Grödel, am Engelgäßchen. Klee⸗ Bekanntmachung. (341) Bei den Unterzeichneten können noch aus der Hand verkauft werden: ein dreijähriges Foblen, eine Obſtkelter, 6—8000 Stück dürre eichene Wellen, Erbſen⸗ ſtroh, Wirrſtrob und Haſerſtroh, ſodann ver— ſchiedenes Werkholz für Küfer und Schreiner, ſowie verſchiedene FJäſſer von ½ bis zu 4 Ohm. Ockſtadt den 9. März 1854. P. C. Seitz'ſche Erben. Nicht zu uͤberſehen! (342) In Ockſtadt bei Gaſtwirtb Rudolph Morller 11. ſind 40— 50 Ctnr. Heu 1. Qualität, eine Parthie Grummet, Stroh jeder Gattung, Spreu und Kartoffeln aus der Hand zu verkaufen. Zur Beachtung. (343) Eine neu angelegte Gerberei, bequem und in beſter Lage, iſt unter vortheilhaften Be⸗ dingungen zu verkaufen, zu vermiethen, auch mit einem richtigen Geſchäftsmann gemeinſchaft— lich zu betreiben. Näheres bei Herrn Vitria— rius, Kunſtferber in Friedberg. Zu der fan fen (340 Eine ein- und eine zweiſpännige Chaiſe hat zu verkaufen Friedberg. Andreas Hanſtein. Ge ſuch. (345) Das Frankfurter Journal vom Jahr 1810 bis 1814 wird auf auf einige Wochen zu leihen geſucht. Demjenigen, welcher dieſelbe ſtellen oder Auskunft ertheilen kann, wird eine gute Belohnung zugeſagt. Von wem ſagt die Expedition d. Bl. WTEin Huͤhnerhund, (446) gut und ſchön, billig zu verkaufen. 3 Jahre alt, iſt Ausgeber dieſes ſagt wo? Zur Nachricht! Y (347) Daß ich wieder mit allen friſchen Sorten Blumen-, Gemüſe⸗, Feld⸗ und Wald⸗ ſaͤmereien beſtens verſehen bin, bringe ich an durch zur Kenntniß meiner werthen Abnehmer. Durch reelle und dillige Bedienung werde ich das mir ſo lange geſchenkte Vertrauen gewiß zu erbalten ſuchen. Meine Wobnung iſt am neuen Schulhaus. Friedberg im März 1854. M. Jung. D eee (348) Zwei Schweine(Sprenger) verkauft Y* M. Jung. Verſteigerung von Planirarbeiten. (349) Mittwoch den 15. März, Nachmittags 2 Ubr, ſollen auf dem Hof Haſſelheck verſchie⸗ dene Planirarbeiten an den Wenigſtfordernden in Accord gegeben werden. Friedberg den 8. März 1854. In Auftrag: Hechler. n (350) Ein Mutterſchwein mit Ferkel und einen 1 Jahr alten Eber hat zu verkaufen G. Brauburger, Bäckermeiſter, in Niederwöllſtadt. Ein Burſche, (3510) welcher gut mit Pferden kann, wird in Dienſt geſucht. Expedition dieſes Blattes. n umgeben Wo ſagt die Zu merkt a unf (352) Einen neuen großen zweithürigen Kleiderſchrank von Tannenholz hat zu verkaufen Friedberg. Heinrich Rauſch Schreinermeiſter. 80 Ee Regelmäßige Befoͤrderung von Auswanderer über 2 Bremen (292) nach allen Häfen von Ameriea auf ſchoͤnen kupferfeſten ſchnellſegeln— den Dreimaſtern ter Klaſſe von Bremen ab am 1. und 15. eines j N 8. 23 i ermächtigt, Verträge frei ab vom bisherigen Wohnorte der Auswanderer und auch frei ab Friedberg, Butzbach, Gießen und Bre⸗ men mit hinreichender und guter Verkoͤſtigung abzuſchließen und begleiten wir zur Sicherſtellung und Bequemlichkeit der Auswanderer größere Geſellſchaften immer ſelbſt bis Bremen, auch bis Bremerhafen.— Wir werden die Preiſe ſtets auf's billigſte ſtellen und den Grundſatz ſtrengſter Reelität feſthalten. Der Transport bis zur nächſten Eiſenbahnſtation geſchieht durch unſere eigene Fuhren. Amerikaniſches Gold, ſowie Wechſel auf alle Hauptplätze Amerika's geben wir gern ab und ſind wir auch nicht abgeneigt, auf ſchriftliches Verlangen in den Wohnorten der Auswanderer jede mögliche Auskunft zu geben und Con— trakte abzuſchließen; jedoch täglich konnen nähere Bedingungen auf unſerm Bu— reau eingeſehen und gültige Verträge mit uns abgeſchloſſen werden. Echzell, im Marz 1854. Gebr. Sehwarz, conceſſionirte Special-Agenten. Strohhüte und Sonnenſchirme (383) nach neueſter Façon ſind in großer Auswahl angekommen bei Friedberg. S. G. Simon jun., Putz- und Modehandlung, neben dem Gaſthaus zu den drei Schwerdtern. 8 1 Anzeige. (38 Der Unterzeichnete conceſſionirte Auswanderungs-Agent empfiehlt ſich unter Zuſicherung reeller und prompter Behandlung zum Abſchluß von Ueber— fahrts⸗-Verträgen nach allen Häfen Amerikas. Friedberg im März 1854. H. Hahn. 3560 Der (335) Bei Otto Wigand in Leipzig iſt Kleine Engluͤnder erſchienen und bei C. Bindernagel in Fried— oder berg zu haben: d f e K un ſt Der engliſch-amerikaniſche die englische Sprache ohne Lehrer auf Literariſche Anzeigen. Dollmetſcher. ae Teen, ddt ahne becher en Anleitung, die engliſche Sprache in kurzer Zeit ohne Lehrer zu erlernen. Mit einem Wörter⸗ buche der engliſchen und deutſchen Sprache, nebſt Ausſprache der engliſchen Wörter, mit durchgängiger Betonungsbezeichnung und einem Anhange: Briefe und Formulare für Rechnun⸗ gen, Quittungen, Contracte ꝛc. enthaltend. Nebſt einem Rathgeber für deutſche Auswanderer. Von L. Albert. Sechſte, umgearbeitete und ſtark ver- mehrte Auflage von Carl Schmidt. 16. 1853. Cart. 15 Ngr. 54 kr. rh. einigen Tagen, ſelbſt ohne vorher ein Wort davon zu verſtehen, richtig ſprechen zu lernen. Ein Hülfsbuch für Auswanderer und diejenigen, welche ſchnell engliſch lernen wollen. Herausgegeben von Prof. Dr. A. J. Grüu. Preis 18 kr. Anzeigen für die Freitags er— ſcheinende Nummer wolle man ſpäte— ſtens bis zum Mittwoch Abend und ſolche für die Dienſtags-Nummer läng— ſtens bis den Sonntag bei der Expe— dition abgeben. Kirchliche Anzeigen. Sonntag Reminiscere den 12. März. Pfarramtswoche: Hr. Diaconus Baur— Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Candidat Pullmann. Nachmittags: Hr. Diaconus Baur. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Hr. Stadtpfarrer Sell. Namittags: Hr. Candidat Bernbeck. Frankfurter Cours vom 9. März 1854. Piſtolen fl. 9g 39¼-40½ Friedrichsd'or 3 10 5-6 Holländiſche 10 fl. Stücke„ 9 47-48 Pand⸗Ducgtenn„ 5 35½-36¼½ eee,„9 25-26 Engliſche Souverains..„11 46-48 Preußiſche Thaler..„ 147-7 5 Frankenthaler 4 220 ¼•-— Preußiſche Caſſenſcheine. r Fruchtpreiſe. 8. Mrz. 3. Mrz. 6. Mrz. Gattung. Fried⸗ Gerns⸗ berg heim fl. J r. fl..„ Waizen pr. Malterſ 18 301826—— öin„ 75 1350134414— Gerſte„ 5 11— 11811115 Hafer„ 77 5301 61 91 6 Mainz Polizei ⸗ Taxe. für die Städte Friedberg und Butzbach vom 11. bis zum 17. März. 2 f Fried⸗ Butz⸗ 5 Brod⸗Preiſe. berg.] bach. 5 kr. pf. kr. pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 45 2 5 55 9e 1 75 181 211812 — Lth. Lth. — Milchbrod 13 13 — Waſſerweck 1 374 —Gemiſchte(Tafel-) Brod. 13% 13¼ leiſch-Preiſe. Fleiſ 0 Preif 15 1 1 Ochſenfleiſch 12 21 „Kühfleiſch, gemäſtetes 100 „ Rindfleiſch, gemäſtetes 8— 9 „ Kalbfleiſch 6— 7— 7„„ gemäſtetes——= „Schweinenfleiſch 14— 114 „Hammeelleiſch 10— 10— „ Schaaffleiſch 7——— „Wurſt veblos Schweinen 16— 16— „Bratwurſft 19— 18 „[Schwartenmagen 18— 18 „ Geräucherter Speck 28— 26— „Schinken 19-20 „ Dörrfleiſch 20— 20 „Schweinenſchmalz,— ausgelaſſen 21— 22— unausgelaſſen 20— 20— „Nierenfett 22— 20— „Hammelsfett 161— 16— Die Großherzoglichen Bürgermeiſter Bie nde, Sei dee Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. Kr an ſamn Betreffend: Nach ſteriums iſt bereits dea Tuppenerg dies alsbal unter dem len, unge dahier zu e Frie Das Gt an die Betreffend Saͤm Rechnung; 15. April b ſort bekannt Fried —— 8 Hums des In Gewichts im adiſch Kgl. Vürten oſtverwalt dem derzog Abiete gehe 5 dem Po n Daniſch cuwendung Agſl. Nr.