Intelli genz-Vlatt fuͤr die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. M. 36. Mittwoch den 10. Mai 18534. 1—— —— T—é— Regierungsblatt⸗ Auszüge. Nr. 14 vom 24. April: 1. Großherzogliche Verordnung vom 1. April, welche verfügt, daß, wenn ein Beſißer militäriſcher Ehrenzeichen ſich ein uͤnwürdiges Benehmen zu Schulden kommen laſſen ſollte, demſelben die gedachten Ehrenzeichen ent— zogen werden ſollen, wenn auch dieſe Entziehung nicht von den Gerichten ausgeſprochen oder die Folge gerichtlich erkannter Strafen iſt.— Dieſe Beſtimmung iſt zugleich als ein Nachtrag zu dem. 11 der Verordnung über Stiftung des Militärdienſtehrenzeichens vom 25. Dezember 1833, zu dem Paragraphen 4 der Verordnung über Stiftung des Militärdienſtalterszeichens vom 21. September 1849, und zu dem F. 9 der Verordnung über Stiftung des Felodienſtzeichens vom 14. Juni 1840 zu betrachten.— II. Bekanntmachung Großher— zoglichen Miniſteriums des Innern vom 15. April, wornach Seine Königliche Hoheit der Großherzog zu beſtimmen geruht haben, daß die Bezirksſchulcommiſſionen künftig die dienſtliche Benennung„Schul— commiſſion des Kreiſes N.“ zu führen haben.— III. Beſtätigung folgender Stiftungen und Vermächtniſſe im 1. Quartal 1854: 1) der verſtorbenen Wittwe des Kaufmanns Wilhelm Ewald von Offenbach, Maria Margaretha, geb. Nungeſſer: a. von 10,000 fl. zu Gunſten der Stadt Offenbach und mit der Beſtimmung, daß die Zinſen des Capitals nach dem Ermeſſen der öffentlichen Behörden für moraliſches und körperliches Wohl Armer verwendet werden ſollen, b. 500 fl. an die Landeswaiſenanſtalt, o. 200 fl. an die Kleinkinder— ſchule zu Darmſtadt, d. 500 fl. an das Rettungshaus zu Hähnlein, e. 100 fl. an das Landkrankenhaus zu Darmſtadt;— 2) Stiftung eines Ungenannten an die kath. Kirche zu St. Stephan in Mainz von 120 fl. für Abhaltung eines Jahrgedächtniſſes;— 3) Schenkung des Johannes, der Katharina und der Barbara Helferich zu Biblis von 100 fl. an die kath. Kirche daſelbſt zur Stiftung eines Engel— amtes;— 4) eines Ungenannten von 400 fl. an die kath. Kirche zu Ockenheim, Kr. Bingen, zur Abhaltung von Salveandachten;— 5) Vermächtniß der Wittwe des Gerichtsvollziehers Lecerf, geb. Kirſchbaum zu Oſthofen, von 500 fl. an die daſige Gemeinde zu Gunſten der Ortsarmen;— 6) Schenkung des israelitiſchen Kranken— unterſtützungsvereins zu Rimbach an die israelitiſche Religionsge— meinde daſelbſt, von 160 fl. 9½ kr., zur Anſchaffung einer neuen Thora;— 7) Stiftung des zu Mainz verſtorbenen Rentners Chriſtoph Lenning an die Dompfarrkirche zu Mainz von 3000 fl., wovon die Zinſen alljährlich zur Abhaltung von vier Jahrgedächtniſſen zu ver⸗ wenden ſind und der nach Abzug der Koſten hierfür verbleibende Reſt der Zinſen durch den zeitigen Oompfarrer unter Arme am Krankenbette zu vertheilen iſt;— 8) Vermächtniß desſelben an die Central-Armen⸗Commiſſion zu Mainz für die Armenſchule im ehe— maligen Carmeliterkloſter daſelbſt von 2000 fl.— 9) des Conrad Alles von der Kattenmühle bei Münzenberg an das Landwaiſenhaus zu Darmſtadt von 200 fl.;— 10) Schenkung der Kinder des ver⸗ ſtorbenen Jacob Maper zu Bingen an die israelitiſche Religions- gemeinde daſelbſt von 100 fl., mit der Beſtimmung, daß alljährlich am Todestage ihrer verſtorbenen Mutter Judith Mayer, geb. Feiſt, ein Jahrgedächtniß gehalten und eine Wachskerze abgebrannt werde; — 11) eines Ungenannten an die kath. Kirche zu Oppenheim von 150 fl. zur Stiftung von zwei Seelenämtern;— 12) der verſtor⸗ benen Eliſabetha Dahlbender zu Heidesheim an die kath. Kirche daſelbſt von 100 fl. zur Stiftung von zwei Seelenämtern;— 13) eines Ungenannten an die kath. Kirche zu Offenbach von 1270 fl.; — 14) des Joh. Becker V. zu Ebersheim an die kath. Kirche daſ. von 100 fl. zur Stiftung eines Jahrgedächtniſſes;— 15) Vermächt— niß des verlebten kath. Pfarrers Rahke von Mombach an das St. Rochus⸗Hoſpital zu Mainz von 500 fl.;— 16) der Wittwe des Pfarrers Weitzel von Obereiſenhauſen von 200 fl. zu Gunſten der Armen in Biedenkopf;— 17) des Jacob Lemann zu Donaville in Amerika an die israelitiſche Religionsgemeinde zu Eſſenheim von 1000 fl. zum Ankauf oder zur Erbauung einer Spnagoge.— IV. Bekanntmachung Großherz. Miniſteriums des Innern vom 22. April, welche zur offentlichen Kenntniß bringt, daß Allerhöchſter Entſchließung zufolge das Verbot des Ankaufs von Kartoffeln zum Brannt- weinbrennen und zur Stärkemehlfabrication, ſowie überhaupt durch Branntweinbrenner und Stärkemehlfabrikanten wieder aufge- hoben worden iſt und daß ſomit die Beſtimmung der Verordnung vom 19. November 1853, den Ankauf von Kartoffeln zum Brannt⸗ weinbrennen und zur Stärkemehlfabrication betr. außer Wirkſamkeit treten.— V. Bekanntmachung Großh. Miniſteriums der Finanzen vom 10. April, daß des Großherzogs Königliche Hoheit mittelſt Allerhöchſter Entſchließung vom 5. d. M. Allerhöchſt zu verordnen geruht haben, daß die Gemarkungen Roth, Simmersbach und Ober— börlen mit den darin liegenden Domanial-, Communal- und Privat- waldungen von der Oberforſterei Dautphe, wozu ſie ſeither gehört haben, getrennt und der Oberförſterei Breidenbach zugetheilt wer⸗ den ſollen.— VI. Bekanntmachung Großherzoglichen Miniſteriums der Finanzen vom 12. April betreffend: die Forſtpolizei⸗ und Com⸗ munal⸗Forſtverwaltung in einem Theile der bisher noch zu dem Forſt⸗ polizeibezirk Lauterbach gehörig geweſenen Gemarkungen, ſowie in den Gemarkungen des vormaligen Gerichts Londorf.— VII. Umlagen zur Beſtreitung von Communalbedürfniſſen in den israelitiſchen Religions- gemeinden des Kreiſes Büdingen für 1854.— VIII. Umlagen zur Beſtreitung der Communalbedürfniſſe in den Gemeinden des Kreiſes Vöhl für 1854.— IX. Umlagen zur Beſtreitung von Communalbe— dürfniſſen in den israelitiſchen Religionsgemeinden des Kreiſes Nidda für 1854.— 3x. Durch Urtheil Gr. Bezirksgerichts Alzey vom 12. April 1854 wurde Anna Eva Huber, geb. in Lampertheim, zuletzt in Herrnsheim wohnhaft, für abweſend erklärt.— XI. D kenft⸗ nachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben aller— gnädigſt geruht: am 3. April dem Schullehrer Henkel zu Unter- ſchmitten die evang. Schullehrerſtelle zu Hattenrod,— am 5. April dem Schulvicar Wagner zu Billings die 2. evang. Schullehrerſtelle zu Sprendlingen, Kr. Offenbach, den Schulvicaren Schneider zu Obermodau und Weber zu Hochſtätten die evang. Schullehrerſtellen daſelbſt zu übertragen;— den Aſſiſtenten bei dem Hauptſteueramte zu Frankfurt, Smirmund von der ihm dort vertragsmäßig über— tragenen Dienſtſtelle abzuberufen und zum Controleur bei dem Hauptzollamte zu Mainz, und am 10. April den Arbeiter in der Centralwerkſtätte der Main-Neckar-Eiſenbahn Scheidel aus Darm— ſtadt zum Heizer bei der Eiſenbahnſtation Offenbach zu ernennen.— XII. Oienſtentlaſſung: am 5. April der Lehrer an der 2. evang. Schullehrerſtelle zu Sprendlingen, Kr. Offenbach, Herbert, auf Nachſuchen.— XIII. Verſetzungen in den Ruheſtand: am 27. März vorläufig der Kanzliſt bei dem Miniſterium des Hauſes und des Aeußeren Ewald, unter Verleihung des Charakters als Kanzlei⸗ ſeeretär, vom 1. Januar 1854 an, mit der Geſtattung bis zu ſeiner Wiederanſtellung die vorſchriftsmäßige Uniform der activen Beamten erwähnten Miniſteriums zu tragen;— am 8. April Landrichter Fröhling zu Gladenbach.— XIV. Concurrenz für: die evang. Pfarrſtelle zu Merlau, Kr. Grünberg, mit jährl. 809 fl. 26 kr.;— die Stelle eines Kreisarztes im Medicinalbezirke Bensheim.— XV. Geſtorben ſind: am 14. März evang. Pfarrer Derſcheidt zu Dittelsheim;— 24. März Militärpenſionär Schoͤnhardt auf dem Wahlheimer Hof bei Hahnheim;— 1. April 1. evang. Pfarrer Seipp zu Hungen;— 7. April die ehemalige Nonne und Staats⸗ penſionärin Maria Margaretha Antonia Mehler zu Mainz;— 17. April Poſtſtallmeiſter Wiener zu Darmſtadt. An das Publikum. Wem es darum zu thun iſt, ſein engeres Vater— land genauer kennen zu lernen, Dem können wir mit voller Seele das ſo eben erſchienene Werk des Hrn. Hof— und Cabinets-Bibliothekar Dr. Walther zu Darmſtadt, betitelt: Das Großherzogthum Heſſen nach Ge⸗ ſchichte, Land, Volk, Staat und Oert⸗ lichkeit empfehlen.“) Der Leſer wird in dieſem gediegenen Werke mehr finden, als er erwarten kann; es wird ihm, wo nicht eine Bibliothek, doch eine bedeutende Zahl von Werken erſetzen, denn es gibt in gedrängter Kürze eine Geſchichte und eine Geographie des Landes; er findet Intereſſantes über das Innere des Landes, über Frucht⸗ barkeit, Clima, Produkte, über die Bevölkerung, ihren Charakter, ihre ſittliche und geiſtige Cultur, eine genaue Angabe der Staats-Verfaſſung und Verwaltung und end⸗ lich eine detaillirte Topographie, worin Jeder das Wich⸗ tigſte von ſeinem Dörfchen oder Städtchen aufzufinden vermag. Ein genaues Regiſter erleichtert das Nach— ſchlagen. Wir wünſchen dem Werke recht viele Leſer! Friedberg im Mai 1854. Prof. Ph. Dieffenbach. Wir glauben dem Wunſche unſerer geehrten Leſer zu entſprechen, wenn wir aus dem oben empfohlenen Werke einige Abſchnitte mittheilen. „Die Grundzüge in dem Charakter der Bewohner des Großherzogthums Heſſen ſind diejenigen, welche dem germaniſchen Volksſtamme überhaupt eigen ſind. An der Spitze der guten ſtehen Fleiß, Ausdauer und Tapferkeit. Heſſiſchen Fleiß und Heſſiſche Ausdauer verherrlicht ſchon das alte Sprüchwort:„Wo Heſſen und Holländer ver— derben, kann Niemand Nahrung erwerben.“ Von ihnen zeugen die wohlbebauten Fluren in allen Theilen des Landes, die gewerbliche Thätigkeit und die Erzeugniſſe der Literatur und Kunſt, die Heſſen ihre Ent— ſtehung verdanken. Von Heſſiſcher Tapferkeit aber reden alle die Schlachtfelder der älteren und neueren Zeit, welche Heſſiſches Blut getränkt hat. Beſondere Charaktereigenthümlichkeiten, beſondere Sitten und Gebräuche geſtalten ſich nach beſonderen Ver— hältniſſen, welche auf die Bewohner eines Landſtrichs ihre Wirkung geäußert haben und äußern. Elima, Beſchaͤf⸗ tigungsweiſen, politiſche Schickſale und noch andere Ur- ſachen haben ihren Antheil daran und ſo ähnlich ſich der Bewohner der Rheinebene, der Odenwälder, der Rhein⸗ heſſe, der Wetterauer, der Vogelsberger und der Hinter— länder in den allgemein deutſchen Charaktereigenthümlich— keiten ſind, ſo verſchieden ſind ſie in den beſonderen, die eben beſonderen Verhältniſſen ihren Urſprung verdanken. Wir müſſen darum die Bewohner unſeres Landes in ſeinen verſchiedenen Haupttheilen einzeln betrachten. Die immer mehr ſteigende Civiliſation hat freilich gar manches Eigen⸗ thümliche in Charakter und Sitte bald zum Glücke, bald zum Unglücke des Volkes weggenommen und wird in ihrem begonnenen Werke fortfahren. Sie hat dieß nicht allein in den Städten gethan, in denen naturgemäß ihr Einfluß aus den verſchiedenſten Urſachen ſich ſtärker ) Das Werk iſt in C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg vorräthig. 142 äußern mußte, ſondern auch auf dem Lande, wohin ſie durch Handel und Verkehr mit den Städten, durch Schule und Unterricht mit ihrem guten und böſen Gefolge den Weg gefunden hat. Immerhin aber hat ſie zur Zeit manches noch nicht zu verwiſchen vermocht, theils weil ihr die Anhänglichkeit an das Altherkömmliche Widerſtand leiſtete, theils weil ſie die Urſachen, aus welchen es her— vorgeht, nicht wegzuſchaffen vermochte. Und wie es mit Charakter, mit Sitten und Gebräuchen iſt, ſo iſt es auch mit der Sprache. Im Ganzen iſt die Volksſprache der Bewohner des Großherzogthums die mitteldeutſche, welche ihrer Natur nach ſich mehr der oberdeutſchen anſchließt, aber auf niederdeutſche Einflüſſe zeigt. hat übrigens ſeine Dialecteigenthümlichkeiten, und Flüſſe, Berge, Hügel und Waldungen ſcheiden ab, ſowie frühere Einwanderungen. Die Dialectverſchiedenheiten liegen zu einem großen Theile in der härteren oder weicheren Aus— ſprache, in dem Dehnen oder Schärfen der Sylben, in dem bald ſingenden bald ſtoßenden Ton.— Im Nachfolgenden wollen wir einige Beiträge zur Kenntniß desjenigen geben, was ſich bei den Bewohnern 2 1 1 unſeres Landes von Eigenthümlich— eiten in Charakter und Sitte wenn au noch findet. 1 Der Wetterauer hat zwar in Kleidung und Mund— art Manches von den Nachbarſtädten angenommen, doch unterſcheidet er ſich noch weſentlich von ſeinen Nachbarn, namentlich den noͤrdlich wohnenden Heſſenländern und den nordöſtlichen eigentlichen Vogelsbergern. Die Wetterauer zeigen ſich im Ganzen als ein kräftiger, aber auch derber Menſchenſchlag. Sie ſind zwar nicht ſo heiter, lebens— und erwerbluſtig wie die Rheinbewohner, und nicht ſo thätig wie die Starkenburger und Vogelsberger, vielleicht darum nicht, weil ſie die Natur in ihrem Boden gar reich bedacht hat. Sie könnten im Ganzen viel reinlicher und fleißiger ſein. Sie bleiben auch gerne beim liebgewordenen Alten und darum haben die Bemühungen, ſie in manchen Dingen vom guten Alten zum beſſeren Neuen zu bringen, noch nicht die Erfolge gehabt, die ſie hätten haben können. Der Wetterauer iſt im Umgange weder ſo gewandt wie der Rheinheſſe, noch ſo gefällig wie der Odenwälder, aber er meints in der Regel doch gut und ehrlich, und weiß er es auch nicht ſo recht von ſich zu geben, ſo ſteht er doch keinem anderen an Biederkeit nach.— Von Trachten findet ſich in der Wetterau noch manches Eigenthümliche. — Die Wetterauiſche Mundart iſt breit, aber kräftig tönend. Sie zeichnet ſich vor der Hochdeutſchen u. A. durch ihren Reichthum an Doppellauten aus, deren Sie etwa 10 mehr hat als das Hochdeutſche. Auffallend dehnt die Vilbeler, am Rande der Wetterau gegen Frankfurt hin, den Ton am Ende der Sätze. Oeſtlich von Friedberg und rechts der Nidda wird ſie noch breiter und eigenthüm— licher mit einzelnen niederdeutſchen Wörtern und Formen. Von Butzbach an, ſowie auch an und in Gießen ſpielt ſie in die ihr ähnliche weſterwäldiſche über.“ (Fortſetzung folgt.) Kirchenbuchsauszug von Butzbach. Monat März. baute Keine. Ge aufe 2. Dem Brigadier bei der Gensdarmerie zu Pferd dahier Conrad Wenzel eine Tochter, Eliſabethe Louiſe Marie, geb. den 22. Januar. 7. Dem Bürger und Bäckermeiſter Ludwig Künſtler ein Sohn, Johann Conrad, geb. den 23. Febr. Faſt jeder Ort 0 1 d . Lat ſtlan 1 Philipk! Dem Heinzer! Heinz, ö Den be Jau an 17. Jebt 10, Den 90 Baue!— den ö. a 10. Dem bie Declan hin mumclden kuf nuch der Aue dige Ordnung de Ewald verſucht! purſonlich oder d zu erſcheinen, au (671) Herrn G Gerecht me fladt gelegener und Unterforſt No. 2 60 Non Slückchen Lat von 88 Klafte hum ab. Der Herr Gi befadet ſich im mehr als 3 auc iſt ihm d heſchrieben, da an dem adgetr darzuthun. ** 9 aligt ichn 90 Altenſta Oroß 8 E (675) 2 — un 10 Ut ſo leicht leicht reich und en en * ten he An. ·* E wa * —* 1 n mn, erg N men 8 4 budd 7. Dem Poſtconducteur und Ortsbürger zu Romrod Chri— — 143 Do Küchel II. ein Sohn, Johann Heinrich, geb. den 26. ſtian Lang eine Tochter, Anna Maria Katharine Februar. Philippine, geb. den 10. Febr. 26. Dem hieſigen Bürger und Zimmermeiſter Gottlieb 12. Dem Weichwärter und Burger zu Biedenkopf Heinrich Oehlſchläͤgel eine Tochter, Caroline, geb. den 23. Febr. Heinzerling ein Sohn, Ludwig, geb. den 25. Febr. 9 b 16. Dem hieſigen Bürger und Färbermeiſter Joh. Sebaſtian Beerdig te: Joutz ein Sohn, Sebaſtian Chriſtoph Karl, geb. den 4. Dorothea Caroline Louiſe Adelheid Ebel, des Großh. 17. Febr. Landrichters Friedrich Eitel Moritz Ebel Tochter, alt 19. Dem hieſigen Bürger und Polizeidiener Ernſt Ludwig 1 Jahr, 10 Monate und 18 Tage. Bauer eine Tochter, Anna Margaretha Chriſtine, geb. 23. Eliſabethe Groß, geb. Gräbung, des hieſigen Bürgers den 5. Marz. und Schuhmachermeiſters Johs. Groß Ehefrau, alt 29 19. Dem hieſigen Bürger und Rothgerbermeiſter Heinrich Jahre und 6 Monate. Bekanmmachungen von Be⸗ lange abweſende Johannes Philippi aus Fauer— lich Solms-Rodelheim'ſchen Bergwerke bei hoͤrden. XN Oeffentliche Aufforderung. (649) Die Wittwe des Heinrich Ewald von Aſſenheim iſt aus gerichtlich gebilligten Gründen und wegen Unfahigkeit, ihr Vermögen ſelbſt zu verwalten, unter Curatel des Johannes Bopp II. geſtellt worden, ohne deſſen Zuſtimmung ſie ver⸗ dindliche Rechtsgeſchäfte fernerhin nicht abſchlie⸗ ßen kann. Indem dies bekannt gemacht wird, werden zugleich alle, welche Forderungen an Heinrich Ewalds Wittwe haben, mit Ausnahme jedoch der Hppothekargläubiger aufgefordert, ſolche ſogepiß Mittwoch den 31. Mai, Morgens 9 Uhr, hier anzumelden, als ſonſt, daß dieſe Anſprüche erſt nach der Anordnung der Curatel erwachſen, ſomit unverbindlich ſeien, unterſtellt werden wird. In jenem Termine ſoll zugleich hinſichtlich etwa ſtreitiger Poſten die Güte und eine vollſtän⸗ dige Ordnung des Schuldenweſens der Wittwe Ewald verſucht werden, weßhalb die Gläubiger perſönlich oder durch genügend Bevollmächtigte zu erſcheinen, aufgefordert werden. Friedberg den 21. April 1854. a Großherzogliches Landgericht Friedberg Hofmann. üff ee derung. (67) Nach einem Vertrag zwiſchen dem Herrn Grafen von Alt-Leiningen⸗Weſterburg zu Schloß Ilbenſtadt und der Gemeinde Bönſtadt tritt Erſterer an Letztere gegen Aufgabe aller Gerechtſame in dem in der Gemarkung Bön⸗ ſtadt gelegenen Gräflichen Walddiſtrict Ober⸗ und Unterforſt, von dem Unterforſt Flur XVI No. 2 60 Normal⸗Morgen und außerdem ein Stückchen Land am Eingang des Unterforſtes von 88 Klafter Gehalt zu Erb- und Eigen- thum ab. Der Herr Graf von Alt⸗Leiningen⸗Weſterburg befindet ſich nach beigebrachter Beſcheinigung, im mehr als 30 jährigen Beſfitz dieſes Geländes, auch iſt ihm der Unterforſt im Grundbuch zu⸗ geſchrieben, dagegen vermag er ſein Eigenthum an dem abgetretenen Gelände urkundlich nicht darzuthun. 5 Mit Rückſicht bierauf werden diejenigen, welche Eigenthums⸗Anſprüche ſowohl an den Unterforſt als an die fraglichen 88 Klafter Ge⸗ lände bilden zu können glauben, zu deren Gel⸗ tendmachung binnen 6 Wochen, andurch aufge⸗ fordert, nach deren Ablauf die obigen im Grund— buch ſeither nicht enthaltenen 88 Klafter Gelände im Mutations⸗Verzeichniß auf den Namen des Herrn Grafen von Alt-Leiningen⸗Weſterburg eingetragen werden ſollen und dieſem vorgängig der zwiſchen dem Herrn Grafen und der Ge— meinde Bönſtadt abgeſchloſſenen Vertrag gericht⸗ lich beſtätigt, auch der Eintrag im Mutations⸗ Verzeichniß verfügt werden wird. Altenſtadt den 22. April 1854. Großherzogliches Landgericht Altenſtadt Pr. GI mex. Edictalla dung. (675) Der im Jahr 1754 geborene, ſeit bach 11. oder ſeine etwaigen Leibeserben werden aufgefordert, Anſprüche an das vorhandene, den Inteſtaterben ſchon früher gegen Caution über— laſſene Vermögen binnen 3 Monaten von heute an hier anzuzeigen, gegenfalls daſſelbe jenen eigenthümlich überwieſen und die geſtellte Cau— tion fur erloſchen erklärt werden wird. Friedberg den 26. April 1854. Großherzogliches Landgericht Friedberg Hofmann. Verſteigerung von Gebäuden auf den Abbruch. (676) Freitag den 12. Mai d. J., Vormit⸗ tags 10 Upr, ſollen nachſtehend verzeichnete, der Gemeinde Stammheim eigenthümlich zuſtehende Gebaude, welche von Eichenholz erbaut und noch ganz gut erhalten find, unter den vor der Ver— ſteigerung eröffnet werdenden Bedingungen, an Ort und Stelle, in dem Schloßhof dahier auf den Abbruch offentlich meiſtbietend verſteigert werden, und zwar: 1) ein Schafſtall von 136 Fuß Länge und 32 Fuß Breite, 2) das ſog. Sommerhaus, von 36 Fuß Länge und 27 Fuß Breite. Die Großherzoglichen Bürgermeiſter der Um⸗ gegend werden dienſifreundlichſt erſucht, ſolches in ihren Gemeinden veroffentlichen zu laſſen. Stammheim den 24. April 1854. Großherzogliche Bürgermeiſterei Stammheim Pauly. Holzverſteigerung. (692) Montag den 22. Mai, Vormittags 9 Uhr, ſollen in dem von Died'ſchen Kirchwalde dahier: 1 180 Stecken Buchen ⸗Scheit⸗ und Prügel⸗ holz; 12000 Buchen⸗Aſtholzwellen, 10000 Buchen⸗Durchforſtungswellen und 25000 Laubholzwellen von verſchiedener Holz— art und Gute, öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Ziegenberg den 30. April 1854. ac ner. Main ⸗Weſer⸗ Bahn. Section Gießen. (698) Freitag den 12. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſollen auf dem Sectionsbureau dahier die nachſtehenden, bei Erbauung des hieſigen Stationshauſes erforderlichen Arbeiten durch öffentliche Verſteigerung vergeben werden Zimmerarbeit, veranſchlagt zu 9198 fl. Dachdeckerarbeit,„„ 1962„ Spenglerarbeit, 1„ 1984„ Schreinerarbeit,„„ 8394„ Glaſerarbeit,.„ 2880„ Riſſe, Voranſchläge und Vertragsbedingungen können auf genanntem Bureau eingeſehen werden. Gießen am 2. Mai 1854. Der Großherzogliche Sections-Ingenieur Eickemeyer. Holzverſteigerung. (690) Künftigen Freitag den 12. l. M., Vormittags um 9 Uhr, werden auf dem Gräf⸗ Bauernheim meiſtbietend verkauft: 1) 60 Stecken gemiſchtes Brennholz, 2) mehrere Haufen Zimmerſpähne, und 3) eine Partie Abſtechſchippen, zu ökonomiſchen Zwecken(z. B. Stampfeiſen ꝛc.) ver⸗ wendbar. 4) Dienet zur Nachricht, daß auf genanntem Bergwerke eine große Partie Grubenſeiler von 20 bis zu 100 Klafter Länge, zu Schrot- und Rollſeiler ꝛc. brauchbar, vor⸗ räthig ſind und um billige Preiſe ſtets ab⸗ gegeben werden. Oſſenheim den 1. Mai 1854. Weis, Gräfl. Rentmeiſter. Edictalla dung. (713) Gegen den abweſenden Conrad Allen⸗ dörfer von Oberrosbach iſt von Peter Blecher J. eine Hypothekforderung von 250 fl. mit Zinſen ausgeklagt, und die Ladung früher ſeinen An— gehörigen bekannt gemacht worden. Da nun der Hppothekenverkauf ſtattgefunden hat und deßhalb eine öffentliche Ladung des Abweſenden geboten erſcheint, ſo wird Conrad Allendörfer hiermit aufgefordert, ſogewiß bis zum Dien⸗ ſtag den 13. Juni allenfallſige Einwendungen gegen die Forderung ſelbſt und den Verkauf hier vorzubringen, als er ſonſt damit ausge⸗ ſchloſſen und der Verkauf ratificirt werden wird. Friedberg den 26. April 1854. Großherzogliches Landgericht Friedberg Hof mamn. Bekanntmachung. 6714) Montag den 19. Juni, Morgens um 11 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe das von Chriſtian Böhmer dahier erkaufte Grundſtück, Pag. u. No. 303/8 97 Ruthen im Großwart⸗ feld, einer öffentlichen meiſtbietenden Verſteige- rung ausgeſetzt. Friedberg am 6. Mai 1854. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg: Bender, Ortsgerichtsvorſteher. Mobiliar-Verſteigerung. (715) Freitag den 12. Mai, Morgens 9 Uhr, werden in der Wohnung des hieſigen Bürgers und Wirths Peter Decher nachſtehende Mobilien meiſtbietend verſteigert, als: 1) eine Kelter mit einer eiſernen Stange, Schraube, nebſt Stein und Trog, 2) zwei zweiöhmige Fäſſer mit eiſernen Reifen, 3) Bettung nebſt zwei tannenen Bettſtellen, 4) ein Kommodchen, 5) zwei Kleiderſchränke, jeder mit zwei Thüren. Friedberg den 6. Mai 1854. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg. Großberzogliches Ortsgericht Friedberg: Bender, Ortsgerichtsvorſteher. Verf (710) Donnerſtag den 11. Mai, Morgens um 10 Uhr, werden in hieſigem Ratbhauſe die Anlieferungen von Pflaſterſteinen, veranſchlagt zu 237 fl. 36 kr., ſowie die Chauſſirſteine, ver- anſchlagt zu 214 fl., nochmals an den Wenigſt⸗ nehmenden verſteigert. Friedberg den 6. Mai 1854. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender. Uhren-Verlooſung. (717) Donnerſtag den 11. Mai d. J., Nach⸗ mittags 2 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe unter Leitung des Unterzeichneten die öffentliche Verlooſung der acht Uhren des hieſigen Bürgers und Uhrmachers A. Jäckle vorgenommen. Dieß zur Kenntniß der Looſenbeſitzer. Friedberg den 6. Mai 1854. Der Großherzogliche Bürgermeiſter Ben der- Aufforderung. (718) Der Pfandſchein No. 21,490 ſoll ver⸗ loren gegangen ſein und wird hierdurch Jeder— mann, der Eigenthumsanſprüche an denſelben zu machen glaubt aufgefordert, ſein Recht binnen 6 Wochen bei den Unterzeichneten geltend zu machen, anſonſt das Pfand an den bis jet bekannten Eigenthümer abgegeben wird. Friedberg den 6. Mai 1854. Für die Pfandhausverwaltung: G. Schweitzer. Faatz. Immobiliar-Verſteigerung. (7119) Montag den 22. Mai, Morgens um 10 Uhr, werden in hiefigem Rathhauſe die nach- ſtehenden Joſeph Geck'ſchen Immobilien meiſt— bietend verſteigert, als: f Pag. u. No. 88/9 Hofraithe mit Grund und Bo⸗ den, nebſt Hausgarten. Auf dieſer Hofraithe beruht eine Holzberechtigung im Werthe von 150 Gulden. „„75 1/1 59 Klafter Acker im Ried. „„ 760/1 79 deßgl. daſelbſt. „„ 835/86 4% deßgl. daſelbſt. Friedberg den 6. Mai 1854. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg: g Bender, Ortsgerichtsvorſteher. Mobiliar-Verſteigerung. (720) Mittwoch den 17. Mai, Morgens 9 Uhr, werden in der Wohnung des hieſigen Bürgers Joſeph Geck in der Vorſtadt zum Gar— ten deſſen Mobilien, beſtehend in Holzwerk, Bettung, Herren- und Frauenkleidern, Zinn, Ei⸗ ſen, Blech, Weißgeräthe ꝛc., nebſt einer kleinen Parthie Kartoffeln, meiſtbietend verſteigert. Friedberg am 6. Mai 1854. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg: Bender, Ortsgerichtsvorſteher. Main⸗Weſer⸗Bahn. (121) Für das Magazin der Main⸗Weſer⸗ Bahn zu Gießen ſollen: 250 Stecken Buchen-Scheitholz, 100„ Tannen-„ 1500 Stück Tannen⸗Wellen, angeliefert werden und wird hierzu Submiſſion bis zum 1. Juni d. J., Vormittags 10 Uhr feſtgeſetzt. Die Eingaben ſind an Großherzog⸗ liche Magazins⸗Commiſſion zu richten, die Lie⸗ ferungsbedingungen aber bei Gr. Materialver⸗ walter einzuſehen. Gießen am 1. Mai 1854. Die Großherzogliche Magazins-Commiſſion. Main ⸗Weſer⸗ Bahn. (122) Die Lieferung von 400 Stück eichenen Schwellen verſchiedener Dimenſtonen auf eine beliebige Station der Main-Weſer-Bahn ſoll auf dem Submiſſionswege veraccordirt werden und liegen die Bedingungen auf dem Bureau des Materialverwalters dahier zur Einſicht offen. Die Gebote müſſen längſtens bis zum 15. d. M., des Vormittags 9 Uhr, verſchloſſen und mit der Aufſchrift verſehen„Lieferung von 144 e- Schwellen betreffend an die unterzeichnete Stelle eingereicht ſein. Gießen den 3. Mai 1854. Die Großherzogliche Magazins-⸗Commiſſion. Solz er ſte ig ahnen (723) Mittwoch den 17. Mai l. J., Mor⸗ gens 9 Uhr anfangend, werden in hieſigem Ge⸗ meindewald, Diſtrikt Strecker 6. Theil: 17 Eichen⸗Werkholzſtamme, 14 Biiken⸗„ 24 Erlen⸗„ 140 Stück Eichen-Gerüſthölzer, 300„ Spachgerten, 87 Klafter gemiſchtes Prügelholz, und 5000 Stück gemiſchte Wellen; ferner im Diſtrikt Wolfsborn: 1450 Stück Kiefern. Wellen, öffentlich verſteigert. Bemerkt wird noch, daß der Anfang im Strecker gemacht wird. Wehrheim den 30. April 1854. Der Bürgermeiſter ee Gras-⸗Verſteigerung. (72) Das diesjährige Gegräs im vorderen und hinteren Hirſchgraben, vom alten Todten⸗ hof, ſowie am Burgberg wird Mittwoch den 10. d. M., Nachmittags 2 Uhr, an Ort und Stelle öffentlich meiſtbietend verſteigert. Der Anfang iſt im hinteren Hirſchgraben. Friedberg den 5. Mai 1854. Großherzogliches Rentamt Friedberg. In Erledigung der Rentamtmannsſtelle: Grünewald, Finanz⸗Acceſſiſt. Bekanntmachung. (725) Montag den 15. d. M., Morgens 9 Uhr, wird auf dem Rathhauſe dahier die dritte Abtheilung der Domanialfrüchte, beſtehend in ungefähr: 100 Malter Korn, 60„ Gerſte, 50„ Hafer, neu Naſſauiſchen Maaßes, meiſtbietend verſtei⸗ gert werden, wozu man Steigliebhaber einladet. Reichelsheim den 4. Mai 1854. Herzogl. Naſſ. Receptur v. Preuſchen. Arbeitsverſteigerung. (726) Samſtag den 13. d. M., Nachmittags 2 Uhr, ſoll die Unterhaltung der Vieinalwege, beſtehend in Planir- und Chauſſirarbeit, Gra⸗ benarbeit, Anlieferung der erforderlichen Steine ꝛc., in der Behauſung des Gaſtwirths Höres öffent— lich verſteigert werden. Bauernheim den 3. Mai 1854. In Auftrag: Der Großherzogliche Beigeordnete Väth. Be ka n nt m a chung g betr.: Brenn⸗ und Bau-, Werk- und Nutzholz⸗ verſteigerung in dem Großherzoglichen Domanialwald Kellerberg der Ober- förſterei Oberrosbach. (727) Dienſtag den 16. und Mittwoch den 17. d. M. werden im Schlag Nr. 14 des oben genannten, bei Oberrosbach gelegenen Walddiſtriktes an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert: 12½ Stecken Buchen⸗, 80 Stecken Eichen⸗ Scheitholz, 9 Stecken Buchen-, 67½ Stecken Eichen- und Birken⸗, 2 Stecken Nadel⸗Prügelholz, 6 Stecken Buchen-, 195 Stecken Eichen⸗, 5 Stecken Nadel⸗Stockholz, 3714 Wellen Buchen-, 5043 Wellen Eichen⸗ und Birken⸗, 1775 Wellen Nadel⸗Reisholz, 11 Wagen, 1 Laſt Schlagabraumholz, 183 Eichen ⸗Stammabſchnitte zu Bau- und Werkholz, worunter ſolche bis zur Stärke von 22½ Zoll Durchmeſſer und 55 Fuß Länge, 5 Buchen ⸗Stammabſchnitte zu Achſen und 1 zur Lenkwiede, 3 Schichten 6 Fuß langes Eichen-Werkſcheit⸗, Glaſer- und Küferholz, 120 Stück Nadelholzſtangen zu Baumpfählen. Am erſten Tage kommt das Brennholz, am zweiten das Bau-, Werk- und Nutzholz zum Ausgebot, womit jedesmal präcis 8 Uhr— nach vorheriger Verkündigung der Bedingungen, begonnen wird. Oberros bach den 6. Mai 1854. Großherzogliche Oberförſterei Oberrosbach Bin gmann. 4681) Bei Unterzeichnetem lagern circa 2000 Malter trockner weißer Dung⸗Gyps, welche derſelbe ſowohl im Einzelnen als auch in größeren Parthien zu billigen Preiſen verkauft. Heinrich Friedgé in Hanau. Bad Homburg. (728) Das beſtätigte Commiſſions⸗& Geſchäfts⸗Bureau von F. W. Schick, in der Nähe der Poſt, beſorgt Capitalien, alle diverſe Aufträge, Placement von Dienſtboten u. ſ. w. gegen billiges Honorar. Portland Cement, von F. B. White& Sons in London, (587) von vielen Sachverſtändigen als das beſte anerkannt, der doppelt ſo viel Sandzuſatz verträgt, als der deutſche. fl. 14.— per Tonne von circa Brutto 430„Pfund bei Georg Schepeler in Frankfurt a. M. Ein junger Menſch, (702) welcher das Küferhandwerk erlernen will, kann in die Lehre treten bei Friedberg. Phil. Koch, Küfermeiſter. Anzeige. (729) Ich zeige hiermit ergebenſt an, daß ich die am 15. Mai zu Echzell und am 17. Mai zu Wölfersheim ſtattfindenden Märkte mit einer großen Auswahl Kappen von feinſtem Stoffe und modernſter Fagon be⸗ ziehen werde und empfehle mich zu zahlreichem Zuſpruch. Hungen, den 4. Mai 1854. S. Wolf, Kappenfabrikant. (730) Vorräthig in C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg: Die hervorragendſten Perſönlichkeiten auf dem ruſſiſch⸗türkiſchen Kriegsſchauplatz. V on Freiherrn v. S* Preis 42 kr. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. Kre an ſämmtlic Betreffend: Sie we ſclägen für führung zu k der ärmeren! Fried Verhandlu 120 MN. Großenlinden, Wolf.— 13) Ehefrau von — 14) Mute wegen Nothzuck 18. Mai, a) Bekanmm * Immodi (60) Donne münze 10 Ur, die nucbeſchritbe und Sgneiderm. Gema. Nag. u. Nu. 804„0 80/1 f 0 0 N öfentlich meift Friedberg Org n Borsche