1 1 ndlung. 1 * Intelligenz-Vlatt Provinz fuͤr die Oberheſſen im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. M 3. Sonnabend den 3. Juni 8 1831. Des Pfingſtfeſtes wegen erſcheint naͤchſten Mittwoch keine Nummer dieſes Blattes. Von den erſchienenen Regierungsblättern für 1884 ſind zu publieiren: Nr. 1 sub 2, 3, 4, 6, 3 sub 1, 4 sub 1, 5 sub 1, 2, 4, 6 sub 3, 7 sub 2, 8 sub 4, 9 sub 1, 2, 10 sub 1, 4, 11 sub 1, 12 sub 1, 13 sub J, 3, 4, 14 sub 1, 4, 15 sub 1, 16 sub 2, 17 sub 1. Friedberg am 30. Mai 1884. Großherzogliches Kreis amt Friedberg Müller. Amtlicher Theil. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an ſämmtliche Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes. Betreffend: Die Aufſtellung und Einſendung der Gemeindevoranſchläge für 1855. Indem ich Sie hiermit auffordere, die Voranſchlags⸗ arbeiten für 1855 alsbald zu beginnen und die Voranſchlaͤge ſelbſt ſo vorzubereiten, daß ſolche längſtens bis zum 1. Auguſt d. J. an mich eingeſendet werden konnen, empfehle ich Ihnen noch bei Aufſtellung der Voranſchläge mit der größten Um— ſicht und Genauigkeit zu verfahren, und die nachſtehenden Andeutungen pünktlicher, als ſeither geſchehen, zu beachten, indem ich mich ſonſt veranlaßt ſehen würde, das Fehlende auf Ihre Koſten durch beſondere Kommiſſäre nach⸗ holen zu laſſen. 10 Die Reviſionsverhandlungen zu den vorigen Vor— anſchlägen ſind nachzuſehen und zu berückſichtigen, damit fruͤher ſchon gemachte Bemerkungen nicht wiederholt werden müſſen. 2) Die Abweichungen zwiſchen Voranſchlag und Rech— nung, Beilage Nr. 4, müſſen ſpeciell erläutert und begrün⸗ det werden. Namentlich wird Erläuterung darüber erwartet, ob die nach dem Abſchluſſe der Rechnungen als baarer Vor— rath bezeichneten Summen auch wirklich disponibel ſind, oder in Vorlagen, geſtrichenen Poſten ꝛc. beſtehen. Rück— ſichtlich der Liquidationsausſtände bemerke ich Ihnen, daß alle Poſten, welche nicht einzahlbar ſind, zur ausgäblichen Verrechnung vorgeſehen werden müſſen, damit nicht große Summen in Anſatz kommen, auf die nicht gerechnet wer— den kann. 3) Sollten, wie es ſeither öfters vorgekommen iſt, auch für 1853 Rechnungen in der Art abgeſchloſſen worden ſein, daß— was übrigens nach Ausſchreiben Großh. Mini— ſteriums des Innern und der Juſtiz vom 27. Juni 1846 (Miniſterialamtsblatt Nr. 16) unzuläſſig iſt und eine ſtrenge Rüge finden wird— Einnahmeüberſchuͤſſe ir und Lr Klaſſe zu Ausgaben Zr Klaſſe oder Ein nahmeüberſchüſſe Zr Klaſſe zu Ausgaben 2r Klaſſe verwendet worden ſind und ſich die Rechnung mit einem Mangel in einer Klaſſe abſchließt, ſo kann hierauf hin eine Ausgabe(Ueberzahlung, Mangel) im Voranſchlage nicht paſſiren, es müſſen vielmehr dergleichen Poſten dem Rechner, der die deſtehenden Vorſchriften, wo— rauf in den Reviſionsverhandlungen zu den Voranſchlägen ſeither immer verwieſen wurde, zu beachten hatte, perſönlich zur Laſt geſetzt bleiben. 4) Da ſeither in den meiſten Voranſchlägen der Unter ſchied zwiſchen„engerer und weiterer“ Gemeinde in der ſtatiſtiſchen Ueberſicht nicht beachtet worden iſt, ſo bemerke ich Ihnen in dieſer Beziehung, daß eine„engere“ Gemeinde im Gegenſatze zu einer„weiteren“ beſteht, wenn Ortsbür⸗ ger vorhanden ſind, die ſchon zur Zeit des Eintritts der Gemeindeordnung im Genuß der Gemeindenutzungen waren, in ſolchem ſich noch ungeſchmälert befinden und wo auch an dieſem Verhältniſſe durch Lokalſtatuten nichts geändert worden iſt(Art. 93 der Gemeindeordnung u. Art. 13 des Geſetzes vom 21. Juni 1852). 5) Sind Kapitalien neu aufgenommen oder abgetragen worden, ſo iſt dieſes bei Anführung des Schuldenſtandes im Berathungsprotokolle unter Angabe der Gründe bei neuen Kapitalaufnahmen, genau zu erörtern. 6) Bezüglich der Prüfung und Berichtigung der Werthangaben über das Gemeindevermögen verweise ich Sie auf mein Ausſchreiben vom 10. Mai, Amtsblatt Nr. 9 von dieſem Jahre,„den Schulden- und Vermögensſtand der Gemeinden, insbeſondere die Prüfung der Taxation des Gemeindevermögens betreffend.“ 7) Das Berathungsprotokoll muß, gleichwie der Vor— anſchlag, nach den einzelnen Klaſſen der Einnahme und Ausgabe ſummirt werden, damit ſolches ein Bild des Vor— anſchlags abgibt. Ueberhaupt iſt daſſelbe ſo deutlich und vollſtändig abzufaſſen, daß die beſtehenden Verhältniſſe hie— raus entnommen werden konnen. 8) Die Anzahl der Loosholzberechtigten iſt ſtets bei Voranſchlagsnummer 5 im Berathungsprokokoll anzufͤhren, — 172 e. wobei bemerkt wird, daß ſich die Loosholzabgabe nach dem Geſetze vom 21. Juni 1852(Regierungsbl. Nr. 39) zu richten hat. 8 N 9) Die Benachrichtigung über die in dritter Klaſſe beantragten Umlagen an die höchſtbeſteuerten Ausmarker und den ſtandesherrlichen Bevollmächtigten hat innerhalb der im§. 8 und 9 der Voranſchlagsinſtruktion und Art. 88 der Gemeindeordnung beſtimmten 3 Tage vor dem Schluſſe der Berathungen des Gemeinderaths zu erfolgen. 10) Die Umlagen ſind ſtets auf ganze Gulden ab⸗ zurunden. N 11) Der Pachtertrag von den Jagden ſoll ſtets in denjenigen Jahren vereinnahmt werden, in welchen derſelbe fällig iſt. Da die Zahlung des Pachts bedingungsmaßig voraus, alſo jedesmal am Anfange eines Beſtandjahres ge⸗ ſchehen muß, ſo iſt in den Voranſchlägen für 1855 der Pacht von dem Beſtandjahre vorzuſehen, welches in 1856 endigt. 12) Bei Aufnahme von Rechnungsreviſionspoſten in die Voranſchläge iſt behufs anderweiter Verausgabung zu⸗ nächſt aufzuklären, ob das Ergebniß der betreffenden Revi⸗ ſionsabſchlüſſe unter dem im Voranſchlage vereinnahmten Kaſſevorrath enthalten iſt. Außerdem iſt aber auch ein beglaubigter vollſtandiger Auszug aus den Revi⸗ ſionsverhandlungen erforderlich. Im Uebrigen verweiſe ich auf mein Ausschreiben in Nr. 42 des Int.⸗Bl. von dieſem Jahre. 13) Andere als von geprüften Technikern aufgeſtellte Ueberſchläge dürfen zu den Voranſchlagen nicht genommen werden. Uebrigens müſſen alle großere Koſtenanſatze durch Ueberſchläge begründet ſein. a 14) Die Berathungsprotokolle der Schulvorſtände uͤber Bedürfniſſe der Schulen, ſowie die Auszüge aus den Kirchen⸗ voranſchlägen über kirchliche Bedürfniſſe ſind alsbald zu erwirken und die Anſätze durch dieſelben zu begründen. Iſt eine Vorſehung nicht nöthig, ſo ſind Beſcheinigungen der gedachten Behörden beizulegen. Uebrigens ſind da, wo dreijährige Kirchenvoranſchläge geſtellt ſind, die Bedürfniſſe in den Gemeindevoranſchlägen nur für ein Jahr vorzuſehen. 15) Bei der Vorſehung von Koſten für Wieſenver⸗ beſſerungen ſind die Anſaätze durch Ueberſchläge der Wieſen⸗ vorſtände oder eines Wieſentechnikers zu begründen. Auch ſind im Berathungsprotokolle die Wieſenflächen genau an⸗ zugeben, in welchen Arbeiten vorgenommen werden ſollen. 16) Die bei etwaigen Bemerkungen zu den Voran⸗ ſchlägen anberaumte Friſt zu deren Erläuterungen iſt ſtreng einzuhalten und ſind die Erläuterungen ſtets in zweifacher Ausfertigung vorzulegen. Friedberg den 31. Mai 1854. Müller. Berechnung und Feſtſetzung der Brodpreiſe. In Zukunft ſollen folgende Brodſorten gebacken werden: 1) Roggenbrod aus/ Korn und ½ Gerſte, 2) gemiſchtes Roggenbrod(Tafelbrod) aus Korn und/ Waizen und die Taxe dieſes Brodes iſt folgendermaßen berechnet:: a) Für das Roggenbrod: 2 Malter Korn wiegen 380 Pfund ab: ½o für Molter g an Kleie und Staub 54„ 92„ 92 es bleiben 288 Pfd. Mehl. 1 Malter Gerſte wiegt 170 Pfd. ab: Molter, Kleie, Staub 40 es bleiben 130 Pfd. 130»„ zuſammen 418 Pfd. Mehl. * Da nach den jetzigen Fruchtpreiſen das Malter Korn fl. 16. und 1 Malter Gerſte 12 fl. koſten, ſo beträgt der Preis obiger 418 Pfund gemiſchten Mehles f 5 fl. 44. Hierzu ſind zu rechnen für Backlohn pr. Malter 1 fl. 10 kr.„. 30 kr. fl. 77 20 kr. Da 3 Pfd. Mehl 4 Pfd. Brod geben, ſo werden aus 418 Pfo. Mehl 557 Pfd. Brod gebacken und wenn dieſe zuſammen 47 fl. 30 kr. kosten, ſo kommen 4 Pfd. Brod auf 20 kr. 1% 0 hlr. Da jedoch die Bruchtheile, welche ſich bei den Hellern ergeben, wenn ſie weniger als ½ Heller betragen, ganz wegfallen und umge⸗ kehrt, wenn ſie mehr als /½ Heller ausmachen, für einen ganzen Heller gerechnet werden, ſo koſtet ein Laib Brod zu 4 Pfd. 20 kr. 2 hlr. b) Für das gemiſchte Brod(Tafelbrod): 2 Malter Korn geben(ſ. oben) 288 Pfd. Mehl 1„ Waizen wiegt 200 Pfd. ab: Molter, Kleie, Staub 50„ es bleiben 150 7 Mehl 150„ 438 Pfd. Mehl. Wenn ein Malter Korn 16 fl. und 1 Malter Waizen 19 fl. 20 kr. koſten, ſo kommen 438 Pfd. gemiſchtes Mehl auf: 51 fl. 20 kr. Hierzu an Backlohn(ſ. oben) 3„ 30„ 54 fl. 30 kr. und da nach obiger Angabe 3 Pfd. Mehl 4 Pfd. Brod geben, ſo geben 438 Pfd. Mehl 584 Pfd. Brod, welche 54 fl. 50 kr. koſten, ſonach 4 Pfd. Brod 22 kr. 2¼ 00 hlr., ſo daß nach der oben bemerkten Be⸗ ſtimmung, wegen ſich ergebender Bruchtheile, 4 Pfd. gemiſchtes Brod (Tafelbrod) 22 kr. 2 blr. koſten. Friedberg den 1. Juni 1854. Großherzogliches M ü Kreisamt Friedberg Aber Miszellen. Cigarren für Knaben. Im Amſterdamer Han⸗ delsblatt werden Cigarren für Knaben angekündigt, und es heißt: Da es ſich gezeigt hat, daß jetzt die kleinen Jungen auch ſchon Cigarren zu rauchen wünſchen, ſo habe ich in meiner Fabrik ganz vorzüglich feine für das zarte Alter erfunden. Eltern und Vormünder können ganz unbeſorgt ſein, wenn ihre Knaben ſolche nach Hauſe bringen. Sie werden geraucht wie die gewöhnlichen, nur daß dieſe Cigarren die Eigenſchaft haben, den„dummen Jungens“ dergeſtalt die Lippen und den Gaumen anſchwellen zu machen, daß ſie gewiß in Jahr und Tag nicht an's Rauchen denken ſollen. Die Cigarren ſind übrigens beiſpiellos wohlfeil. Sie koſten durchaus nichts. Man bittet um Zuſpruch. Tomſer, Cigarrenfabrikant. Ich liebe Dich, mein Kind!“ ſprach der Onkel zu ſeiner Nichte,„und wenn Du willſt, ſo wirſt Du meine Frau.“ Die Nichte verneigte ſich und ſagte:„Ich danke recht ſehr, ich mag nicht meine Tante werden.“ Jemand ſagte in hitziger Beſprechung mit Andern aus Uebereilung:„Wahrhaftig, ich will gerne ſterben, wenn ich nur weiß, daß mein ehrlicher Name begraben, und mein Leichnam in die Zeitungen kommt!“ „In Berlin lebt ein Bürger, der ein Königreich ver⸗ ſchmähete, nämlich der Tapezierer K., der lange in Athen war, und— den griechiſchen Thron ausgeſchlagen hat. * Beka 0 (807 bofen. ber s ſeiner perleble! Verzicht Ebeftau gefallene ſerin, de eingeite f 40/ 833/77 10 beantragt ſung ect dit Erden wo. E genſchaft Fri vo machen, al der Eintt⸗ werden* Bußbe — 796) den Kume! Schreiner binder liefern de Kalt, S an nach Wenigſtio Donne Uhr, auf dortigen Freitag zu Friedbe furt an del Obermot desheim Opperadag Oppersbofe ötiedd, Olo (833) 7 tags ſ f gehoͤrige! breit und den Mei Kaufpreis Obert Großher; (SAg) 10 Uhr, Kirchwalde 7000 1200 13000 offetlich legen o geben ſonach * Nurdun Be. drrzus Stod nt Zridberr erbamer Han⸗ angekündigt, zt dit kleinen wünschen, ſo ſtint für das t fennen ganz Hauſe bringen. tur keß dieſe tn Jungens“ Len ju nachen, zucken denken 6 wohlfeil. —— It Andern aus rden, went ic d nein den, une Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. NN NMT νe.eN Oeffentliche Aufforderung. (807) Johannes Hoffmann II. von Oppers- bofen hat die Uebertragung nachbenannter, ſei— ner Ebefrau Katharina, geborne Weil, und ſeiner Tochter Margaretha durch Teſtament der verlebten Konrad Heinſtadt's II. Wittwe und Verzicht der Anna Maria, Konrad Hainſtadt J. Ehefrau in Oppershofen bereits ſeit 1843 zu— gefallenen, bis jetzt auf den Namen der Erblaſ— ſerin, der Konrad Heinſtadt's II. Wittwe, noch eingetragenen Grundſtücke: Gemarkung Oppershofen: 415/183 12% Ruthen Acker im Mörlerfeld, 839,770 54„„„Brückfeld, 1018/86 557 17 17 daſelbſt, i beantragt. Indeſſen fehlt genügende Nachwei— ſung über die Anerkennung des Teſtaments und die Erben ſind zum Theil abweſend unbekannt wo. Etwaige Anſprüche an vorbenannte Lie— genſchaften ſind deßhalb binnen einer zerſtörlichen Friſt von 2 Monaten dabier ſogewiß geltend zu machen, als ſonſt dem Antrag ſtattgegeben und der Eintrag im Mutationsverzeichniß verfügt werden wird. Butzbach am 17. Mai 1854. Großberzogliches Landgericht Butzbach Ebel. Arbeits- Verſteigerung. (796) Die Reparaturarbeiten für 1854 an den Kameral-, Grundlaſten-, Forſt⸗ und Cen- tralgebäuden im Baubezirk Friedberg, als: Maurer⸗, Steinhauer, Zimmer-, Schreiner-, Schloſſer-, Glaſer., Weiß binder⸗ und Pflaſterarbeiten, das An— liefern von Mauerſteinen, Backſteinen, Kalk, Sand und Pflaſterſteinen werden an nachſtehenden Tagen und Stunden an die Wenigſtfordernden öffentlich verſteigert: Donnerſtag den 15. Juni, Vormittags 9 Uhr, auf dem Rathhauſe zu Vilbel, an den dortigen Gebäuden, Freitag den 16. Juni, Vormittags 9 Ubr, zu Friedberg im Gaſthaus zur Stadt Frank- furt an den Gebäuden zu Friedberg, Ockſtadt, Obermörlen, Niedermörlen, Heldenbergen, Bü— desheim, Kaichen, Burggräfenrod, Rodheim und Winterſtein, Samſtag den 17. Juni, Vormittags 9 Uhr, auf dem Rathhauſe zu Butzbach, an den Ge— bäuden zu Butzbach, Griedel, Rockenberg und Oppershofen. Friedberg den 20. Mai 1854. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg fert. Bekanntmachung. (833) Montag den 19. Juni l. J., Vormit- tags 10 Uhr, ſoll das der Pfarrei Obermoxſtadt gehörige Pfarrhaus, 29½ Fuß lang, 25 Fuß breit und 2 Stock hoch, auf den Abbruch an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Der „Kaufpreis kann bis Ende dieſes Jahres gegen Bürgſchein verborgt werden. Obermoxſtadt am 22. Mai 1854. Großherzogliche Bürgermeiſterei Obermoxſtadt Mickel. Holzverſteigerung. (89) Montag den 12. Juni, Vormittags 10 Uhr, ſollen in dem Freih. von Diede'ſchen Kirchwalde dahier: 7000 Buchenaſtholzwellen, 1200 Buchendurchforſtungswellen und 13000 Wellen von gemiſchtem Laubholz, öffentlich an Ort und Stelle verſteigert werden. Ziegenberg den 30. Mai 1854. Kirchner. 173 e Arbeits- Verſteigerung. (850) Donnerſtag den 8. Mai d. J., Vor⸗ mittags 9 Uhr, ſollen in dem Gemeindehauſe zu Holzheim die zur Einrichtung elner Synagoge daſelbſt erforderlichen Arbeiten, beſtehend in: 1) Maurerarbeit veranſchlagt zu 36 fl. 15 kr. 2) Zimmerarbeit 5„ 13% 43„ 3) Dachdeckerarbeit„„ 12, 10 4) Schreinerarbeit„ 103% 36„ 5) Schloſſerarbeit„„ 17, 30 6 Glaſerarbeit 77 9 1 7) Weiß binderarbeit öffentlich verſteigert werden. Grünberg am 30. Mai 1854. Großherzogliches Kreisbauamt Grünberg. In Verhinderung des Kreisbaumeiſters: Poſeiner II., Kreisbauaufſeher. Arbeits- und Lieferungs-Verſtei— gerung. (851) Donnerſtag den 8. d. M., Morgens 10 Uhr, ſollen auf dem Gemeindehauſe zu Mel⸗ bach nochfolgende Arbeiten und Lieferungen unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht wer⸗ denden Bedingungen an den Wenigſtnehmenden vergeben werden: 1) Zimmerarbeit, veranſchlagt zu 2 fl. 40 kr. 2) Maurerarbeit,„„ 44% 20„ 44% 32% 3) Schreinerarbeit,„ 11 4) Weißbinderarbeit,„ 416 5) Steinhauerarbeit,„ 8 6 Pflaſtererarbeit,*„„ 3% 30„ 7) Pumpenmacherarbeit.„5 5% 20„ 8) Handarbeit,„„ 56 18, 9) Die Lieferung 2 Cubikklafter Chauſſirſteinen, veranſchl. zu 36,—„ 10) die Lieferung 5 Bütten Kalk, veranſchlagt zu. ri 11) die Lieferung 250 Stück Ruſ⸗ ſenſteinen, veranſchlagt zu 37—* Melbach den 3. Mai 1884. Großherzogliche Bürgermeiſterei Melbach Stier. Lieferung von Hammelswolle. (852) Die Lieferung von 10 Centner weißer und 2 Centner ſchwarzer reiner Hammelswolle —— für das Landeszuchthaus ſoll im Soumiſſions⸗ wege vergeben werden. Lieſerungsluſtige wollen ihre Soumiſſionen bis zum 12. d. M., Vor⸗ mittags 10 Uhr, in den vor dem Directions- bureau dahier aufgehängten„Soumiſſionskaſten⸗ einlegen, und können vorher die Lieferungsbe⸗ dingungen bei dem Gr. Arbeitsinſpector einge- ſehen werden. Marienſchloß den 30. Mai 1854. Die Verwaltungs⸗Commiſſion. Für die Ausfertigung: Nispel, Secretär. Holzverſteigerung. (853) Donnerſtag den 8. Juni d. J., Nach⸗ mittags 1 Uhr, ſollen in dem Langenhainer Ge⸗ meindewald, Diſtrikt Filzhart: 3200 Stück Eichen⸗Schälwellen, 20 Stecken Eichen⸗Schälholz, meiſtbietend verſteigert werden. Ziegenberg am 30. Mai 1854. Großherzogliche Bürgermeiſterei Langenhain Rumpf. Holzverſteigerung. (854) Mittwoch den 14. Juni l. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, werden im Gräfl. Solms⸗ Rödelheimiſchen Beinhardswalde verſteigert: circa 100 Stecken geſchältes Eichen-Prügelholz, 9000 Wellen 1 1 Reisholz, Forſthaus Beinhards am 31. Mai 1854. Der Gräfl. Revierförſter Hartmann. Fruchtverſteigerung. (8555) Freitag den 9. Juni d. J., Mittags 12 Uhr, ſollen in der Wohnung des Wirths Johs. Hetterich zu Berſtadt die Sr. Excellenz dem Herrn Oberkammerherrn Freiherrn v. Bock ge⸗ hörigen Pachtfrüchte pro 1853, beſtebend in 12 Malter Weizen, 89 Malter Korn, 78 Malter Gerſte und 17 Malter Hafer durch den Unter⸗ zeichneten öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Berſtadt den 29. Mai 1834. Der Verwalter Rühl. Braunkohlen⸗Verkauf. 0 1832) Auf der Braunkohlengrube Wilhelmshoffnung bei Dornaſſenheim hat der Braunkohlen⸗ verkauf von der dießjahrigen Formerei bereits begonnen. Der Preis der Klötze iſt wie ſeither 9 Kreuzer per Centner und wird gegen genügende Bürgſcheine Zablungsfriſt bis Ende März 1855 geſtattet. Diejenigen, welche auf der Grube Wilbelmshoffnung Braunkoblen geladen haben und mit ihren Fuhren Oſſenheim paſſiren, ſind von der Entrichtung des Brückengeldes daſelbſt befreit. Reichelsheim den 24. Mai 1854. Schmid, prov. Bergcontroleur. Braunkohlen⸗Verkauf.* (856 Von dem(. Juni d. J. ab werden auf hieſigem Bergwerke neugeformte Braunkohlen. klötze von Reihen zu dem ſeitherigen Preiſe à Ctr. 11 kr. abgegeben. Bedeutende Quantitäten gut ausgetrocknete Holzkohlen à Etr. Abgabe bereit. 14 kr. liegen ebenfalls zur Gegen vorſchriftsmäßige Bürgſchaft wird für die bis zum 20. Juni d. J. bezogenen Braun— kohlenklötze Zablungsfriſt bis zum 31. Dezember d. J. geſtaktet. Die Braunkohlenfuhren, welche auf hieſigem Bergwerke geladen haben und Oſſenbeim paſſiren, bezahlen daſelbſt kein Brückengeld. Bauernheimer Bergwerk den 29. Mai 1854. Gräfl. S.⸗R.⸗Bergverwaltung L. Ste c. Privat- Bekanntmachungen. Leere Fäſſer, (857) bis zu 8 Ohm Inhalt, wahl bei namentlich lange Oelfäſſer in großer Aus— W. Hanſtein. 174 e- Große Kunſt-Induſtrie- und Geld. Lotterie, conceſſionirt durch das Gr. Heſſ. Miniſterium des Innern. Hauptpreis: im glücklichen Falle fl. 52,000. 19708 Gewinne in Geld- und Induſtrie⸗Gegenſtänden. 1. Preis fl. 50,000 baares Geld und fl. 12,000 in Induſtriegegenſtänden, zuſammen fl. 42,000; ſodann fl. 10,000.— fl. 10,000.— fl. 6000.— fl. 4300.— fl. 4300.— dc. (Jun) Die alleinige Agentur für den Looſendebit im Kreiſe Friedberg iſt uns übertragen worden. Ein Loos koſtet fl. 7.— Für fl. 35— erhält man 5 Looſe, dazu noch unentgeldlich ein ſicher gewinnendes Prämien⸗Freiloos (ausführliche Spielpläne gratis) bei den General⸗Agenten 1 5 David Grödel Söhne oder Jacob Hanau zu Friedberg. Gegenſeitige Hagelſchäden-Verſicherungs-Geſellſchaft für das Großherzogthum Heſſen. (820) Nachdem die von dem Unterzeichneten ergangene Aufforderung zur Betheiligung an einer ſolchen Geſellſchaft binnen kurzer Zeit ein ſo günſtiges Reſultat gehabt hat, daß Großherzogliches Miniſterium des Innern ſich bewogen gefunden, einen Regierungs⸗Commiſſär in der Perſon des Herrn Geheimen Regierungsraths Heim zu beſtellen, wurde General⸗ Verſammlung in Friedberg anberaumt, die Geſellſchaft conſtituirte ſich und wählte zum Ausſchuſſe die Herren: Juſtus Achenbach von Heppenheim, Oeconom Grein von Wickſtadt, Bürgermeiſter Holler von Fauerbach, Oeconom Hofmann zu Hofgill, 1 Fritz Koch vom Meilerhof, „ Kloch vom Schleifelderhof, 1 Ph. Rauſchert in Sprendlingen(Rheinheſſen), Bürgermeiſter Schollmeyer in Koſtheim, 8 Oeconom Hch. Thylmann in Altenſtadt, Bürgermeiſter Zimmermann in Eſſelborn, welche unter ſich den Herrn Oeconomen Kloch auf dem Schleifelderhof zum Präſidenten und die Herren Achenbach, Holler und Rauſchert zur Prüfungs-Commiſſion erwählt haben. 5 Nachdem nun auch die berathenen Statuten die landesherrliche Beſtätigung erhalten haben, verfehle ich nicht, dieſes zur Kenntniß zu bringen und die Herren Oeconomen und Landwirthe unſeres engeren Vaterlandes zu weiterer Betheiligung hiermit einzuladen. Darmſtadt den 20. Mai 1854. Hemmerde. Antragsformulare und Statuten können bei dem Unterzeichneten in Empfang genommen werden. Friedberg den 15. Mai 1854. Heinrich Hahn, Kaufmann. Mobiliar⸗Verſteigerung. 5 5 2 9 a den Kölniſcht Feuer⸗Verſicherungs⸗Geſellſchaft 8 Uhr anfangend, folgende Gegenſtände in ſeiner Wohnung einer freiwilligen Verſteigerung gegen(C0 oni 77 gleichbaare Zahlung auszuſetzen, als: wei Kleiderſchränke, ein Weißzeugſchrank, 8 5 5 b Giasſhrank, Kommote, Schrelbipult, Ache.(8222) Folgendes ſind die Reſultate der in der am 3. April d. J. ſtattgehabten Stühle, Bänke, Bettladen, Bettzeug, ein General-Verſammlung abgelegten Rechnung für das Jahr 1853: neues Oefchen; ſowie Küchengeräthſchaften, Grund⸗Capital.. VV 5,250,000 Gulden D mehrere Fäſſer Gesamte Reſerne?nmn: 1,965,143„ ferner für Metzger: 5 Prämien⸗Einnahme für 18538 1,391,274 15 5 kupferne ee Zinſen⸗Einnahme„„.. 138,507 1,529,781„ mit Gewicht, ein Schlagbeil, einige Doppel⸗ 5 beile, Spalter, etliche Paar gute Hackmeſſer, Die am 31. Dezember 1853 laufende Verſicherungs-Summe betrug e 0 zwei 0 1 5 709,454,312 Gulden. eine eiſerne Fleiſchrahme, rappen, eine Knochen⸗. g 5 0 5 ſäge, einen guten Frankfurter Blaſebalg und Vollſtändige Abſchlüſſe liegen bei dem Unterzeichneten zur Mittheilung einige Bollen, alles theils noch ganz neu und an Jeden, der ſich für die Anſtalt intereſſirt, bereit. 0 Stand; ſodann eine Parthie Brenn⸗ Hungen den 15. April 1854, Ilbenſtadt im Mai 1854. Der Special-Agent: Auguſtin Rößel. Chr. Funk. ſowie Julg gulen Hum Dit Ote gensteichen Bald itt Du Fein Den 9¹⁰ Dann da 7 N Abge (812) del 3 (815) 5 Kaufman vermieten zehen. u Ftiedbe (8410 zugeden un ich ſeither ſo auch, da Lage, ſowir offenen Geſa Geſchäftsma Ftiedde Ludw (839) friſch zu be Fried b (860) C zu haben d Friedd Eiſe (862) C. B. E 9 s Pfinggf Dc denten wie für ſorgt ſein bach, aft 7 Zum Ausleihen. (838) Bei der Gemeinde Obermorxſtadt ſind 4713 fl. 39 kr. gegen gerichtliche Obligation zu 5 pCt. Zinſen, entweder im Einzelnen oder im Ganzen, zum Ausleihen bereit. Obermoxſtadt am 22. Mai 1854. Großherzogliche Bürgermeiſterei Obermoxſtadt Mickel. Frühlingsfeſt im Oſſenheimer Wäldchen. (858) Auf den 2. und 3. Pfingſtfeiertag nehmen die Frühlingsfreuden im Wäldchen ibren Anfang und lebe ich der Hoff iung, daß die alten ſowie jungen Wäldchensfreunde mit bekanntem guten Humor ſich einfinden werden. Die Oeconomen ſehen einer glänzenden ſe— gensreichen Ernte entgegen, ſo auch ich. Bald iſt Hunger und Noth gehoben, Du Feind Hunger, Theurung zieh' vorbei. Den großen Geber über Alles loben. Dann dankbares Herz athme wieder frei. Aehle. Abgelagerter Weineſſig (842) bei H. M. Hirſchſprung. . (815) Das halbe Wobhnbaus von Iſaak Kaufmann in der Judenſtraße dahier iſt zu vermiethen und den 1. November l. J. zu be⸗ ziehen. Zu erfragen bei Friedberg im Mai 1854. M. Grödel. Zur Beachtung! (8410 Ich bin geſonnen meine Bäckerei auf— zugeden und den unteren Stock, in welchem ich ſeither ſolche betrieben, an einen Bäcker, oder auch, da ſich dieſes Local in Hinſicht ſeiner Lage, ſowie auch ſeiner Räumlichkeiten zu jedem offenen Geſchäftsbetrieb eignet, an einen anderen Geſchäftsmann zu vermiethen. Friedberg. J. Steinhäußer, neben der Poſt. Ludwigsbrunner Mineralwaſſer (839) iſt von heute an und zu jeder Zeit friſch zu haben Friedberg 5 bei H. M. Hirſchſprung. ien e nu. (860) Ein vollſtändiges Reitgeſchirr iſt billig zu haben bei Mayer Schwarz, gerichtlicher Taxator in Friedberg. Zur Nachricht. (8610 Die erſte Cafinoparthie findet Montag den 26. Juni zu Homburg ſtatt. Das Nähere iſt aus der Subſcriptionsliſte oder dem Anſchlag im Sommercaſino zu er— ſehen. Friedberg am 30. Mai 1854. Der Vorſtand. Eiſeubahn⸗Frachtbriefe (862) ſind ſtets vorräthig in C. Bindernagel's Buchhandlung. EFF (863) Montag und Dienſtag, als den 2. und 3. Pfingftfeiertag, iſt in dem Schloßgarten zu Ockſtadt gutbeſeßte Harmonie- und Tanzmuſik anzutreffen. Für gute Speiſen und Getränke, ſowie für prompte Bedienung wird beſtens ge⸗ ſorgt ſein und ladet hierzu höflichſt ein er. 17353«e- Ausgezeichnete Tapeten! (639) Unterzeichneter erlaubt ſich einem verehrlichen Publikum ſein reichhaltiges Tapetenlager in einer Auswahl von mehr als 600 der verſchiedenſten Sorten nach dem neueſten Geſchmacke, ſammtlich von beſter und unſchädlicher Farbe und vorzuglichſtem Papier, zu auffallend billigen Preiſen anzuempfehlen. Muſterkarten gebe ich gerne zur Einſicht ab. (816) Wir bringen hiermit unſer Ludwigswaſſer in empfehlende Erinnerung und bemerken, daß die Füllungen und Verſendungen ſchon ſeit mehreren Wochen begonnen haben. Das Ludwigswaſſer zeichnet ſich durch ſeine vorzüglichen Beſtandtheile, insbeſondere durch den ungewöhnlichen Reichthum an Kohlenſäure, beinahe 41 Cu— bikzoll auf 1 Pfd. rheinl. Maas vor allen andern Mineralwaſſern aus. Daſſelbe iſt der Geſundheit ſehr zuträglich und gewährt in der Miſchung mit Wein, Zucker, Syrup und Milch ein überaus labendes Getränk. Ludwigsbrunnen, zwiſchen Groskarben und Burggräfenrode, im Mai 1854. Die Verwaltung Specht. UNION MARITIM E, conceſſionirte General-Agentur von Carl Preller in Mainz für die regelmäßige Poſtſchiffslinie zwiſchen Havre— New-Lork& New- Orleans von Vietor Marziou et Comp. in Havre. IJ. Nach New⸗ Bork (748) finden die regelmäßigen Abfahrten dieſer Poſtſchiffe am 9., 19., 29. jeden Monats ſtatt; ſie beſtehen vor der Hand in folgenden und werden nach und nach durch neue vermehrt: St. Joseph Capitän Cazalis 1000 Tonnen Metropolis 15 Trask 1200 7 Coton Planter 5 Ripley 1000 7 St. Paul 77 Mary 1200 7 Robert-Lane„ Mayor 2000„ Conecticut 7 Weleh 1600 7 Jane E. Williams* Mason 1000 55 Confederation 70 Carning 1000* St. Bernhard 3 Martha 2000* II. Nach New⸗ Orleans werden vom Monat Januar an bis Ende April und vom September bis Ende Dezember jeden Jahres am 9., 19., 29. in jedem dieſer Monate Dreimaſter erſter Claſſe expedirt. Zu Akkord⸗Abſchlüſſen iſt ermächtigt, wie zu jedem Aufſchluß die Spezial— Agentur von Carl N. Heidt in Friedberg. Emanuel- Federn. (Plumes Diamant.) (23) Eine ſich ſtets gleichbleibende, für jede Hand paſſende Feder, welche wegen dieſen Eigen ſchaften und ihrer höchſt geringen Unabuutzbarkeit bereits eine Berühmtheit erlangt bat. Dieſelben find verſchiedenartig geſpitzt, fein, mittel und ſtumpf. Die Doſe, enthaltend 100 Stück, koſtet 28 Sgr. Jede Feder, welche nicht die deutlich gravirte Firma der engliſchen Fabrik Emanuel F. trägt, iſt als unächt zurückzuweiſen. Hauptniederlage in Friedberg: Louis Weis, den Apotheken gegenüber. U 176 E dTanzmuſik. d (865) Am zweiten Pfingſtfeiertage d. J. iſt bei mir gutbeſetzte Tanzmuſik anzutreffen, wozu freundlichſt einladet Bad Nauheim 1854. Burg⸗Pfingſtbrunnen. Sonntag den 4. Juni bezieht Unter⸗ Kiter den Burg⸗Pfingſtbrunnen. Da für gute Speiſen und Getränke beſtens geſorgt iſt, ſo ſieht derſelbe einem zahlreichen Zuſpruche ent⸗ gegen. Ph. Muth J. Soolbad Mauheim. (831) Jeden e oNeERT der Kurkapelle unter Leitung des Herrn Edmund Neumann. D. Fritz. Kirchliche Anzeigen. Pfarramtswoche: Hr. Diaconus Baur. 1. Pfingſttag. Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Candidat Meyer. Nachmittags: Hr. Diaconus Baur. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Hr. Stadtpfarrer Sell. Nachmittags: Hr. Candidat Mitzenius. 2. Pfingſttag. Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Stadtpfarrer Seel. (Confirmation. Abendmahl.) Nachmittags: Hr. Diaconus Baur. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: fällt aus. Nachmittags: Hr. Candidat Höfeld. Frankfurter Cours vom 1. Juni 1854. Die Uauheimer Kur⸗ und Bade⸗Liſtt (S606) erſcheint während der Badezeit woͤchentlich einmal. Dieſelbe enthält amtliche Mittheilungen für das Bade-Publikum, die Angabe der Herren Beamten der kurf. heſſ. Brunnen⸗ und Badedirection, ſodann eine Ueberſicht der abgehen⸗ den und ankommenden Eiſenbahnzüge und Poſten in Nauheim und Fried- berg, ferner das Verzeichniß der anweſenden und angekommenen Kurgäſte und der durchreiſenden Fremden und Oeffentliche Anzeigen. Abonnement für den ganzen Sommer fl. 1. 12 kr. Einzelne Nummern 6 kr. Anzeigen werden für die gewöhnliche Zeile oder deren Raum mit 3 kr. berechnet. Expedition in Nauheim bei Hermann Auffarth, in Friedberg bei der Unterzeichneten, woſelbſt Abonnements und Anzeigen für die Kur⸗ und Badeliſte angenommen werden. Friedberg. C. Vindernagel's Buchhandlung. (886) Für die wegen ihrer vorzüglichen Leiſtungen rühmlichſt bekannte Heilbronner Bleiche bei Wimpfen am Neckar werden fortwährend Aufträge angenommen und beſorgt. Friedberg im März 1854. Eduard Ruths. 8670 Aachener und Muͤnchener Feuer-Verſicherungs-Geſellſchaft Rechnungs⸗Abſehluß von 1833. %%% cc fl. 250,000.— Prämien und Zinſen-Einnahme für 1853 (excl. der Prämien für ſpätere Jahre) ö nien ⸗Reſerven „ 2,258,822. 7 „ 3,767,502. 36 5 f. T1. 276,7. 13 Verſicherungen in Kraft während des Jahres 1853 fl. 1,120,841, 939.— Friedberg den 1. Juni 1854. Georg Friedrich Nau. (847) Mit No. 13. beginnt ein neues Abonnement auf die Muſter⸗Zeitung. Preis vierteljährlich 54 kr. Dieſes Blatt wird regelmäßig monatlich zweimal von uns ausgegeben. Zu Beſtellungen empfiehlt ſich Friedberg. C. Bindernagel's Buchhandlung. Piſtolen. fl. 9g 31½-32) Friedrichsd ur 10 1/¼½- Holländiſche 10 fl. Stücke„ 9 42¼43½ Rand⸗Ducaten. 3„ 532-33 20 Franſſtücke„ 922 ½23½ Engliſche Souverains.. Preußiſche Thaler.„ 146 7 5 Frankenthgle Preußiſche Caſſenſcheine., 146¼—◻C—u Fruchtpreiſe. 31. Mai 26. Maif— Mrz. Gattung. Fried⸗ 1, Gerns⸗ berg Mainz heim sl. kr. fl. kr. f. Waizen pr. Malterf 1920 19 64—— Korn;„, 75 16— 1530—— Gerſte„ 57 12— 1116591—— Hafer 5 7— 171 31—[— Polizei Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 3. bis zum 9. Juni. * 5 Fried⸗ Buß⸗ 5 Brod⸗Preiſe. berg.] bach. 83 kr. pf. kr. pf. 11 Roggenbrod /½ Korn- und ½ Gerſtenmehl 55 54 1 2? 7 1 10 10 1 4 77 7. 77 20 20 2 1 gemiſchtes Brod(Tafelbrod) % Korn⸗ u./ Waizenmehl 5 5 3 2 7: 5 7 11 11 1 4, 77 7 22 22— — Milchbrod 1 12/ — Waſſerweck 1 — Gemiſchte(Tafel⸗) Brod 1 137 Fleiſch-Preiſe. pf pf. 5 S FF 1 Ochſenfleiſch 13 1342 „ Kühfleiſch, gemäſtetes 10 10 2 „ Rindfleiſch, gemäſtetes 9 9— 7 Kalbfleiſch 0 7— „ Schweinenfleiſch 15 15— „Hammeffleiſch 11 10— 0 Schaaffleiſch +— „Wurſt v.blos Schweinen 16 16 „Bratwurſt 20 18 „ Schwartenmagen 20* „Geräucherter Speck 28 28— „Schinken 20— 1— „ Dörrfleiſch 22 22— „ Schweinenſchmalz, ausgel. 24 24— „ unausgelaſſen 22 9 „ Nierenfett 22 20— „Hammelsfett 16 16— Die Großherzoglichen Bürgermeiſter Ben den eee Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. Ni. ſleriums des liche Hoheit; Amtstitel-& führen haben niſſe in den! im Kreiſe S naldedürfniſſe Großgetal munalbedurfe — VI. Desgl S. K. H. der dem Schulleh lehrerſtelle zu Gadern die Michael Sch dieners in Be Landes under dermalen zu — 12. Mai lehrerfielle mann zu übertragen. richtsvollzieh Erbach, beid ſtand: am Rheinuferſta⸗ Jugſuchen, ſchule zu D neuerrichtete zu Offenbach —— die f eins der gh. mittags un wir dieß f die Herrn kannt gebe zur Theiln Unterzeich fahrender ein Famil Fri