Eisert ** ahn 9 Intelligenz— fuͤr die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. 1 31. Sonnabend den 30. April Anzeigen fuͤr die naͤchſte Samſtagsnummer wegen bis zum Dienſtag einſenden. wolle man des Himmelfahrtstages Die Expedition des Intelligenz⸗Blattes. Amtlicher Theil. e eee Das Großherzogliche Landgericht Friedberg an die Großh. Ortsgerichte dieſes Bezirks. Zetreffend: Die Beſtätigung von Verträgen über Immobilien und die Fortführung der Grundbücher. Wir haben verſchiedentlich wahrgenommen, daß bei lufnahme von Verſteigerungsprotocollen über Immobilien, Kaufnoteln u. ſ. w. die Contrahenten oft keineswegs mit derjenigen Genauigkeit von Ihnen bezeichnet werden, welche durchaus erforderlich iſt, wenn nicht Unrichtigkeiten entſtehen ſollen, die ſpäter nicht ohne Weiterungen beſeitigt werden können, jedenfalls ganz zweckloſe Arbeit veranlaſſen. Wir machen Sie deßhalb namentlich auf folgende Punkte aufmerkſam, deren genaueſte Beobachtung wir Ihnen dringend empfehlen. 1) Die Vornamen der Contrahenten müſſen vollſtän— dig und grade ſowie ſie in den Steuerzetteln ſtehen(oder, wenn ein Contrahent Steuern noch nicht bezahlt, nach Maßgabe der Taufprotokolle) angegeben wer— den. Wenn alſo z. B. der Käufer oder(bei Theilzetteln) ein Erbe zwar gewöhnlich nur Heinrich genannt wird, aber Heinrich Carl heißt, ſo darf niemals nur der erſte Name, ſondern es müſſen beide Vornamen eingetragen werden. Sie dürfen daher Kaufnoteln, Verſteigerungs— protokolle, Looszettel u. ſ. w. nie eher an uns einſenden, noch weniger Eigenthumsurkunden auf Stempel ausfertigen, bis Sie ſich durch Einſicht der Steuerzettel überzeugt haben, da ß die Vornamen dieſen entſprechend angegeben und eingetragen ſind. Iſt letzteres nicht der Fall, ſo muß erſt die erforderliche Aenderung(natürlich nach An⸗ hörung und mit Zuſtimmung der Betheiligung gemacht wer⸗ den. Bei Eintragung von Namen, die in Steuerzetteln noch nicht vorkommen, haben Sie ſich thunlichſt darüber zu verläſſigen, daß die Angaben genau und vollſtändig gemacht ſeien. Liegen verkaufte Objecte in verſchiedenen Gemar⸗ kungen, ſo muß von jeder Gemarkung die Nummer des Steuerzettels des Verkäufers angegeben werden, alſo nicht blos die Nummer die er in ſeinem Heimathsorte führt. 2) Wo die Contrahenten bei Ihnen zu unterſchreiben haben z. B. bei von Ihnen ausgefertigten Urkunden, iſt ſtrenge darauf zu ſehen, daß dieſe Unterſchriften ebenfalls vollſtändig und den Urkunden resp. Steuerzet⸗— teln entſprechend erfolgen. 3) Bei den Familiennamen dürfen nie die unterſchei— denden Beinamen kerſter, zweiter ꝛc.) weggelaſſen werden, in welcher Beziehung wir Sie auf die Beſtimmungen der Inſtruktion in No. 34. des Regierungsblattes von 1850, ganz beſonders aber darauf aufmerkſam machen, daß a) gleichnamige Perſonen nicht anders als durch beige— fügte Nummern zu bezeichnen ſind, namentlich alſo niemals die Bezeichnung„ledig“ ge— braucht werden darf;. p) die unterſcheidenden Nummern überall mit Buch ſt a— ben(alſo erſter, zweiter, nicht J. II.) geſchrieben ſein müſſen, und c) diejenige Nummer, welche eine gleichnamige Perſon hat, ſo lange ſie lebt und in der nämlichen Gemeinde wohnt, nie, alſo auch dann nicht geändert werden darf, wenn Perſonen, die niedrige Nummern hatten, verſtorben ſind(ſo daß alſo z. B. derjenige der Jo— hannes Koſt dritter geheißen, dieſen Beinamen behält und nicht etwa alsdann erſter genannt werden darf, wenn Johannes Koſt erſter und zweiter vor ihm ver— ſtorben), endlich d) durch Tod oder Wegziehen eröffnete Nummern, wenn ihr Inhaber im Grundbuche eingetragen war, vor Ablauf von 30 Jahren überhaupt nicht mehr gebraucht werden dürfen. Friedberg den 18. April 1853. Hofmann. Kirchenbuchs-Auszug von Friedberg. Monat März. Get ehtee! 13. Johann Konrad Ehrhardt, hieſiger Bürger und Schnei— dermeiſter, des verſtorbenen hieſigen Buͤrgers und Schuhmachermeiſters Chriſtoph Ehrhardt ehelicher ledi— ger Sohn, und Chriſtine Spamer, des Bürgers und Ackermanns zu Bruchenbrücken Johannes Spamer eheliche ledige Tochter. 29. 1 27. 28. Johann Heinrich Reineck, Bürger zu Laubach und Lehrer an der Stadtmädchenſchule zu Darmſtadt, des Bürgers und Schreinermeiſters zu Laubach Gottfried Chriſtoph Reineck ehelicher lediger Sohn, und Suſanna Margaretha Fritſch, des penſionirten Lehrers und Kirchendieners dahier Johann Wilhelm Fritſch ehe— liche ledige Tochter. u, Dem Ortsbürger zu Oberbreitenbach, Kreis Alsfeld, und dahier ſtationirten Gr. Gendarmen Heinrich Lie— berknecht ein Sohn, Johann Karl, geb. den 22. Febr. Dem hieſigen Bürger und Kreisamtsgehülfen Karl Friedrich Auguſt Faatz eine Tochter, Marie Eliſabethe, geb. den 7. Februar. Dem hieſigen Bürger, Maler und Weißbindermeiſter Wilhelm Zimmermann eine Tochter, Emma Eliſabethe, geb. den 12. Februar. Dem hieſigen Bürger und Oekonomen Jakob Lochmann ein Sohn, Konrad, geb. den 8. Februar. Dem hieſigen Bürger und Schreiner Wilhelm Stritzin— ger ein Sohn, Karl Jacob, geb. den 1. März. Dem hieſigen Bürger, Barbier und Heilgehülfen Jo— hann Adam Holler eine Tochter, Suſanne Johannette, geb. den 19. Februar. f Dem hieſigen Bürger und Bäckermeiſter Georg Wil⸗ helm Schreiber eine Tochter, Marie Magdalene, geb. den 7. März. Dem hieſigen Bürger, Metzgermeiſter und Gaſtwirth Johann Heinrich Waltz III. eine Tochter, Johanna, geb. den 9. März. Dem hieſigen Bürger und Baumwollenzeugweber Ste— phan Finzel ein Sohn, Karl Ludwig, geb. den 10. März. Dem hieſigen Bürger und Spenglermeiſter Thomas Friedrich Horn eine Tochter, Anna Louiſe Katharine, geb. den 28. Februar. Dem hieſigen Bürger und Schreinermeiſter Johannes Becker eine Tochter, Anna Maria Margaretha, geb. den 13. Marz. Dem hieſigen Bürger und Meſſerſchmiedmeiſter Fried— rich Jakob Schäfer ein Sohn, Philipp Adam, geb. den 4. März. Dem hieſigen Bürger und Inſtrumentenmacher Hein⸗ rich Ludwig Karl Glück ein Sohn, Georg Friedrich Konrad, geb. den 19. Februar. Dem hieſigen Bürger, Saamenhändler und Frucht⸗ meſſer Michael Jung eine Tochter, Anna Ellſabethe Clara, geb. den 8. März. ge Margarethe Kehr, Wittwe des verſtorbenen Bürgers und Zimmermeiſters zu Griesheim, Kreis Darmſtadt, Peter Kehr II., geb. Metzger, alt 71 Jahre, 11 Mo— nate und 6 Tage, 1 den 7. März. 134 11. 18. 24. 29. 29. 31. Julie Ramſpeck, Ehefrau des Lehrers an der hieſigen Muſterſchule Johannes Ramſpeck, geb. Landmann, alt 33 Jahre, 2 Monate und 24 Tage, f den 9. März Eliſabethe Dickert, ledige Tochter des Ortsbürgers zu Queck, Kr. Alsfeld, Valentin Dickert, alt 24 Jahre, 1 den 16. März. Johanna Waltz, des hieſigen Bürgers, Metzgermeiſters und Gaſtwirths Johann Heinrich Waltz III. eheliches Töchterlein, alt 13 Tage, J den 22. März. Chriſtoph Martin Leonhard, des hieſigen Bürgers und Fuhrmanns Nikolaus Leonhard ehelicher lediger Sohn, alt 23 Jahre, 3 Monate und 1 Tag, 5 den 26. Marz. Ein todtgebornes Söhnchen des hieſigen Landgerichts; dieners Jakob Cronenberg, geb. den 28. März. Marie Katharine Ruppel, Wittwe des verſtorbenen hieſigen Bürgers und Schuhmachermeiſters Johannes Ruppel, geb. Lepper, alt 66 Jahre, 7 Monate und 2 Tage, t den 28. März. 13. Kirchenbuchsauszug von Butzbach. Monat März. Getraute: i Wilhelm Berner, Bürger, Schuhmachermeiſter und Wittwer dahier, und Margarethe Eliſabethe Feldmann, des verlebten Bürgers und Bäckermeiſters Ludwig Feld⸗ mann dahier, ſechstes Kind, zweite eheliche ledige Tochter. Zu Rödelheim). Johann Ernſt Ring, Bürger dahier, und Marie Katharine Häuſer, des verſtorbenen Bür— gers und Schuhmachermeiſters Johannes Häuſer dahier Hhinterlaſſene eheliche ledige Tochter. 15. 29. 30. Getaufte: Dem hieſigen Bürger und Taglöhner Johannes Wü— ſtenhöfer ein Sohn, Ludwig, geb. den 11. Februar. Dem hieſigen Bürger und Taglöhner Johannes Her— mann eine Tochter, Anna Juliane, geb. den 24. Febr. Dem hieſigen Bürger und Lohgerbermeiſter Jacob Wil— helm Grüninger eine Tochter, Suſanne, geb. den 18. Febr. Dem Ortsbürger und Zimmermann Anton Huber zu Steinfurt ein Sohn, Heinrich, geb. den 14. Febr. Beerdigte: Louiſe Dorothea, des verlebten Bürgers und Sattler— meiſters Gernand Orth dahier hinterlaſſene Wittwe, geb. Macrander aus Wetzlar, alt 56 Jahre, 9 Monate und 9 Tage. Katharine Eliſabethe, des Bürgers und Kaminfegers Georg Andreas Brüchner Ehefrau dahier, geb. Born von Uſingen, alt 27 Jahre, 1 Monat und 10 Tage. Adam Bitſch, Corporal in der 5. Schwadron des Gr. Heſſ. Gard.⸗R.⸗Chevauxlegers, Sohn des Johann Peter Bitſch, Handarbeiter zu Großhauſen, Kreiſes Heppen⸗ heim, alt 33 Jahre, 7 Monate und 17 Tage. Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. d ν 1000 Gulden (613) Kapitalien, ſowohl getrennt als im Ganzen, liegen gegen gerichtlichen Gütereinſatz bis zum 15. Juli d. J. in der Kaſſe des „ede dahier zum Ausleihen ereit. 0 Friedberg den 24. April 1853. Der Großherzogl. Bürgermeiſter en der. Fruchtverſteigerung. (64) Dienſtag den 3. Mai d. J., Nach⸗ mittags 2 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe 60 Malter Korn und 20 bis 30 Malter Gerſte von den Fruchtvorräthen des vereinigten Ar⸗ menfonds dahier, zweimalterweiſe öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 24. April 1853. Der Großherzogl. Bügermeiſter Bender. Oeffentliche Bekanntmachung. (645) Der Ortsbürger Conrad Schepp I. zu Pohlgöns iſt von Großherzogl. Hofgerichte der Provinz Oberheſſen für einen Verſchwender erklärt worden, was mit dem Bemerken zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird, daß ihm die Ortsbürger Conrad Schepp V. und Johan- nes Morkel zu Pohlgöns als Vormünder bei⸗ gegeben worden und Rechtsgeſchäfte jeder Art, die Conrad Schepp 1. ohne deren Zuziehung und Zuſtimmung abſchließen ſollte, rechtlich un⸗ gültig ſind. Butzbach den 18. April 1853. Großh. Heſſ. Landgericht daf. Ebel. Harbordt. Holzverſtei gerung. (652) Dienſtag und Mittwoch, den 3. und 4. Mai d. J., werden im Gräfl. Solms⸗Rö⸗ delbeimiſchen Walde bei Wickſtadt öffentlich meiſtbietend verſteigert: 22 Stecken Buchen⸗Scheitholz, 18„ Eichen⸗ 7 27„Buchen⸗Prügelholz, 87 7 Eichen⸗ 77 77% Buchen-Stockholz, 237%„ Eichen⸗„ 582„Buchen⸗Reisholz, 41⁵„ Eichen⸗ 1 10 N Ankunft in Friedberg! Mobi (638) Me tags 2 Uhr, Georg** ebend. 1 Ban 2) eller 3) einer J) elnem öffentlich an ſteigert werd Niedern H o (659) 2 lags 9 Ubr wald durch nachftehendes 14 Ste zug „Die Juſa Tage zur b Enzheim Nai (660) tags 10 h. zeichneten eichene St ſchlagt zu Verſfigeri dingungen, verſteigert Friedb — 1 225 Wellen Dorn, 62 Eichen- Bau- und Werkholzſtämme von 6— 19“ Durchmeſſer und 10— 407 Länge, 61 Stück feſte Werkholzſtangen, 125 Cubik⸗ fuß enthaltend, 1825 Stück Nadel⸗Baumſtangen, 2250„ Nadel- und Laubholz⸗Bohnen⸗ ſtangen. Die Zuſammenkunft iſt an jedem der ge— nannten Tage an der Stornbacher Kirche und der Anfang der Verſteigerung präcis 10 Uhr. Forſthaus Beinhards am 24. April 1853. Der Gräfl. Revierförſter Hartmann. Bekanntmachung. (657) Wegen des, am 4. Mai d. J. in Gießen ſtattfindenden Marktes wird der nachbe— zeichnete Extrazug mit Perſonenbeförderung in III. und IV. Wagenklaſſe von Friedberg nach Gießen ſtattfinden. Abfahrt von Friedberg 6 Uhr 30 Min. Morgens 1„ Nauheim 6„40„„ *» Butzbach 7—„ *„ Langgöns 7„ 20„„5 Ankunft in Gießen 7 7 40„„ Friedberg den 25. April 1853. Der Gr. Bahnhofs⸗Inſpector Hochgeſand. Mobiliar⸗Verſteigerung. (658) Montag den 2. Mai d. J., Nachmit⸗ tags 2 Uhr, ſollen die zur Concursmaſſe des Georg Dey II. dahier gehörende Mobilien, beſtehend in: 1) Bettwerk, 2) einer Kiſte und einem Stuhl, 3) einer Steigleiter, J) einem vollſtändigen Schmiedegeſchirr, öffentlich an die Meiſtbietenden nochmals ver— ſteigert werden. Niedermörlen den 26. April 1853. In Auftrag Gr. Heſſ. Landgerichts Der Vorſteher des Gr. Ortsgerichts Dey. older ſte iger ug g. (639) Dienſtag den 3. Mai 1853, Vormit⸗ tags 9 Uhr, ſoll in dem Enzheimer Gemeinde— wald durch den Großh. Bürgermeiſter daſelbſt nachſtehendes Holz verſteigert werden: 14 Stecken Buchen⸗Scheitholz, 1 1 Eichen⸗ 7 50„ Buchen-Prügelholz, 20½ 5 Eichen⸗ 1 5 Kiefern⸗ 7 33„ Buchen-⸗Stockholz, 3„ Eichen⸗„ 2100 Buchen⸗Wellen, 975 Eichen⸗ 7 150 Kiefern⸗„ 38 Stämme Eichen⸗Werk⸗ und Nutzholz, von 6 bis 12 Zoll mittlerem Durch- meſſer und 20 bis 45 Fuß Länge, vor⸗ züglicher Qualität. Die Zuſammenkunft iſt an oben genanntem Tage zur beſtimmten Stunde im Ort. Enzbeim den 25. April 1853. a Der Großherzogl. Bürgermeiſter Keller. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. (660) Dienſtag den 4. Mai d. J. Vormit⸗ tags 10 Uhr ſoll auf dem Büreau des Unter⸗ zeichneten die Lieferung von 818,7 Cubikfuß eichene Schwellen verſchiedener Länge, veran⸗ ſchlagt zu 382 fl. 04 kr., unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Be— dingungen, öffentlich an den Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Friedberg am 27. April 1853. N Der Gr. Bahn-Ingenieur Hochgeſand. — 135* [Rockenberg.] Güterverpachtung. (661) Nächſten Mittwoch den 4. Mai d. J., Vormittags 11 Uhr, ſollen in dem Gaſtwirths⸗ baus zur Gerſte in Rockenberg mehrere in da— ſiger Gemarkung liegende, dem Mattildenſtifte zu Friedberg gehörige Güterſtücke, Gärten, Aecker und Wieſen, auf längere Zeit öffentlich meiſtbietend verpach⸗ tet werden. Friedberg den 25. April 1853. In Auftrag: Ruths. Verſteigerung von Bauarbeiten. (662) Die zur Erbauung einer neuen Orgel⸗ bühne in der Kirche zu Gambach erforderlichen Arbeiten, als: fl. kr. 1) Maurerarbekt, veranſchlagt zu 86 22 2) Zimmerarbeit,„„ 181 6 3) Schreinerarbeit,„„ 2314 44 4) Schloſſerarbeit, 1„ 16 48 5) Weißbinderarbeit,„„ 86— ſollen Freitag den 6. Mai l. J., Vormittags 10 Uhr, in dem Gemeindehauſe daſelbſt in Ae cord gegeben werden, wobei bemerkt wird, daß Voranſchlag, Zeichnungen und Verſteigerungs⸗ bedingungen bei dem Unterzeichneten eingeſehen werden können. Grünberg den 25. April 1853. Das Großh. Kreisbauamt. In Auftrag: Walter, Baucandidat. Privat- Bekanntmachungen. Regelmaͤßige Auswanderer⸗ * — [gute und ſchnelle Beförderung nach Ameriha, zu ganz beſonders billigen Preiſen frei ab von Frankfurt a. M., Mainz oder Bieberich. Nähere Auskunft, ſowie bündige Schiffscontraete bei der Haupt⸗Agentur: F. C. A. Nömhͤeld in Frankfurt a. M., (Briefe franco.) Fahrgaſſe Nr 1 an der Brücke. D NI 8. ON. Regelmäßige wöchentliche Abfahrten ab Mainz jeden Donnerſtag, Friedberg jeden Mittwoch. (627) Die Paſſagiere werden jedesmal durch eigene tüchtige Conducteure bis in den Seehafen begleitet. Pünktlichkeit in den Expeditionen, billige Preiſe und genaue Erfüllung der eingegangenen Verbindlichkeiten werden dieſe Reiſegelegenheit auch ferner empfehlen. Friedberg im April 1853. Heinrich Hahn, Agent. Portland-Cement von R. White& Lons in London, (632) welcher von wurde, bei mehreren Baumeiſtern als der beſte Cement anerkannt Georg Schepeler in Frankfurt a. M. 2 MNMoͤbel⸗Lager. (8360) Alle Arten ſelbſt verfertigter Möbeln, für deren Güte garantirt wird, find wieder in reicher Auswahl vorräthig. Zugleich empfehle ich noch mein Lager von Strohſtühlen und Kanapees von vorzüglicher Güte zu möglichſt billigen Preiſen. . Pfeffer, Großh. Hof⸗Möbelſchreiner in Friedberg. eig e. (655) Einem geehrten Publikum bringe ich hierdurch zur Anzeige, daß ich mich dahier als praktiſcher Arzt, Wundarzt und Geburtshelfer niedergelaſſen und meine Wohnung bei Herrn Apotheker Wahl(2 Treppen hoch) genommen habe. Friedberg am 24. April 1853. Dr. Hermann Trapp. 136 e- Soolbad Nauheim. (663) Sonntag den 1. Mai 1833 bei günſtiger Witterung Eröffnung des Kurgartens. Harmoniemuſik. (Im oberen Saale iſt ein Flügel aufgeſtellt.) Hu rſt. Four Auswanderer (684) Kiſten nach Schiffsraum bei Guſtav Dieffenbach. Zugsermiethen. (635) Eine Stube mit Cabinet nächſt der Burg iſt mit Möbel zu vermiethen. Wo? ſagt die Expedition dieſes Blattes. Hoͤhere Toͤchterſchule zu Friedberg. (66) Die dies jahrige Prüfung findet Statt am 6. und 7. Mai in meinem Lokale. Dieß zur Nachricht für die verehrten Eltern und Freunde der Jugendbildung. Anfang des neuen Curſus am 30. Mai. Anmeldungen zur Aufnahme neuer Schü— lerinnen bitte ich recht bald zu machen. Friedberg den 26. April 118. (665) Alle Sorten N 1 Bierglaͤſer und Bierflaſchen bei L. Goldmann junior. Zu vermiethen. (666) Der zweite Stock meines Hauſes iſt zu vermiethen und kann ſogleich bezogen werden. Emmerich Müller. Bemalte Taſſen, (667) fein und ordinär, ſtets vorräthig bei L. Goldmann junior. An zei g e. (6668) Es werden gut gehaltene, weingrüne Fäſſer jeder Größe billigſt abgegeben von Franz Geyger in Aſſenheim. Zugelaufener Hund. 1669) Sonntag den 24. iſt mir auf der Straße von Büdesheim nach Beyenheim ein brauner Hund mit weißer Bruſt zugelaufen, der gegen Erſtattung der Inſeratgebühren und des Futtergeldes von dem Eigenthümer in Empfang genommen werden kann. Schaub, Verwalter, auf dem Hofgut Beyenheim. Seidenhüte, (670) feinſter Qualität, neueſter Fagon und in ſchönſter Auswahl bei Carl Huppuch, in Friedberg der Poſt gegenüber. Guter Branntwein, (67) bei L. Goldmann junior. Guts ⸗ Verpachtung. (672) Beauftragt ein Gut von 100 Morgen ſammt Oeconomiegebäuden zu verpachten, er⸗ ſuche ich cautionsfähige Liebhaber ſich perſönlich anzumelden. Baruch Hecht, Agent. (Eingeſandt.) Havre den 18. April 1853. Geehrteſter Herr Finlay in Mainz. (678) Ehe und bevor wir Europa verlaſſen, fühlen wir uns verpflichtet, für die prompte und reelle Beförderung, ſowie für die uns von allen Ihren Untergebenen zu Theil gewordene hu⸗ mane Behandlung unſeren herzlichſten Dank aus— zuſprechen. Denn nicht nur haben wir unter Be⸗ gleitung Ihres Condukteurs, Herrn Monnard, eine ſehr angenehme Reiſe, ſondern auch eine wahrhaft ſorgloſe gehabt. An allen Stationen nahm uns derſelbe gegen die läſtigen Commiſſionäre in Schutz und ſorgte uns fur die beſten Quartiere und billigſte Be— handlung. Ingleichen ſchützte er uns gegen jegliche Prellerei, ſowie Niemand unter uns, ſeiner Aufmerkſamkeit halber, auch nur den ge⸗ ringſten Verluſt an Effekten zu beklagen hat. Aber auch noch um einen andern edlen Zug hat ſich Ihr geſchätztes Haus wiederum berei⸗ chert, den wir nicht anſtehen können der Oeffent⸗ lichkeit hier zu übergeben. Bekanntlich hatten wir bei Ihnen die Beför⸗ derung nach New⸗Orleans accordirt. Da wir aber erſt ſo ſpät von Hauſe abreiſen konnten, daß wir zu einer Zeit dort eingetroffen wären, wo die Hitze ſchon ſehr groß und das gelbe Fieber vorherrſchend iſt, ſonach ein großer Theil von uns, wenn nicht alle, der klimatiſchen Krank— heit anheimgefallen wären, ſo hat Ihr Aſſoclé, Herr Lemaitre dahier, auf Fürſprache unſeres Condukteurs Herrn Monnard uns nach New⸗ Jork zu befördern übernommen, ohne daß wir nö. thighatten auch nur einen Heller mehr zu bezahlen, obgleich die Preiſe nach New⸗Jork 10 bis 15 fl. per Kopf höher ſtehen als nach New⸗Orleans. Iſt man daher in Deutſchland der Meinung, die Beförderer von Auswanderern achteten die Menſchen nichts, ſo beweiſ't wenigſtens Ihr Haus, daß dies bei Ihnen anders iſt und des Menſchen Wohl nicht vor einem pekuniären Vortheile zurücktreten muß. Wir gehen nun Morgen, alſo früher noch als unſer Contrakt lautet, an Bord Ihres pracht— vollen und geräumigen Dreimaſters Coſter nach New⸗Jork ab, rufen Ihnen und unſerem Con⸗ dukteure, von dem wir uns nur mit Schmerz trennen können zum Abſchied ein herzliches Lebewohl zu, und wünſchen nichts ſehnlicher, als daß unſere Landsleute, welche auszuwandern gedenken, ſich Ihrer Vermittelung bedienen mögen, um ungeprellt und unausgeſogen nach Amerika zu gelangen. Heinrich Becker mit Familie von Rodheim. Philipp Schäfer„„„„ Kaspar Hofmann„„„ 5 Johannes Wehrheim IV. 1 15 Jacob Walb Wtw..„ 17 Kaspar Schmelbach J. u. II. 1 55 Konrad Ludwig 0„„ Georg Schächer* 1 1 57 Johannes Jocobi=„ 5„ Margarethe Köppel. L. W. Müller. Johannes Schäfer. Michael Rapp mit Familie von Spitzaltheim. Lebewohl. (674) Ein freundliches, herzliches Lebewohl allen lieben Freunden und Bekannten von C. Oswald und ſeinen Kindern. Nachkirchweihe. (675) Sonntag den 1. Mai wird unſer Nachkirchweihfeſt gefeiert, wozu ich hiermit höf⸗ lich einlade. Niederwöllſtadt den 27. April 1853. f Philipp Speck, Gaſtwirth. Kirchliche Anzeigen. Sonntag Rogate den 1. Mai. Pfarramtswoche: Hr. Diaconus Baur. Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Candidat Sellheim. Nachmittags: Hr. Stadtpfarrer Schwabe. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Hr. Diaconus Baur. Nachmittags: Hr. Candidat Flick. Frankfurter Cours vom 27. April 1853. Piſtolen„9 46½-477 Friedrichsder 5 1 5 Holländiſche 10 fl. Stücke„ 9 54½-55½ Rand⸗Ducaten. 1 5„ 5 37½½½˙3 875 20 Frankſticke ee eee Engliſche Souverains.„11 54 Preußiſche Thaler.. 145% 5 Frankenthaler.„ 222¼ Preußiſche Caſſenſcheine.„ 1 45 Fruchtpreiſe. 27. Apr. 22. Apr. 21. Apr. Gattung. Fried⸗ 1 Gerns⸗ berg Mainz heim 8 ff. kr. f. It stk. Waizen pr. Malter 10 3010 29—* Korn„„, 8 30 8 30 80 Gerſte„ 5 66151 5 48 9 40 Sa 44— 1 414 340 Polizei ⸗ Taxe fuͤr die Städte Friedberg und Butzbach vom 30. April bis zum 6. Mai. * N Fried⸗ Butz⸗ 5 Brod⸗Preiſe. berg.] bach. 2 5 kr. pf ks, f. 1 Leib⸗Roggenbrod 3 11 30 2 7.. 6 1 1 4* 77 12 14112— Lth. Lth — Milchbrod 104% 14% — Waſſerweck 115 — Gemiſchte(Tafel⸗) Brod 15½ 15 Fleiſch-Preiſe. pf 5 . pf. 1 Ochſenfleiſch 121— 12— „ Kühfleiſch, gemäſtetes 9— 19— „ Rindfleiſch, gemäſtetes 71 218— „ Kalbfleiſch 0 6— 6— „„„ gemäſtetes 9 „Schweinenfleiſch 13— 13— „Hammellleiſch 9— 9— „ Schaaflleiſch 6———— „ Wurſt v.blos Schweinen 14— 14— „ Bratwurſt 17— 17— „ Schwartenmagen 1 „ Geräucherter Speck 23— 24— „Schinken F ien „ Dörrfleiſch 18— 18— „Schweinenſchmalz, 71 ausgelaſſen 21(— 22— unausgelaſſen 20— 20— „ Nierenfett 20— 18— „ Hammelsfett 161— 116— Die Großherzoglichen Bürgermeiſter Bender. Seippel. r Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. Be Da di Beaufſichtig Großherzog waren, ſo zu veröffen Kreiſes mi des Verein, geben, weld den kann. Frie Die B. Verein aus den G §. 1 Miniſteriun moraliſche des Großh ſelben die §.2 aus gedach ihrer Entlas vorzugswei nachſuchen, möthig era die matetie ſich derſelh 5 liche Bei jährlichen deftmmte Feuer⸗Vey mit 1 der Stra ihrer St während