da ftlichen tcneneſten iedbetg. mittner. tbriefe ernagel. detail. M Neft 5— 3— elne Intelligenz-Blatt fuͤr die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. M 101. Sonnabend den 24. Dezember 1853. Des Weihnachtsfeſtes wegen erſcheint den 28. d. M. keine Nummer d. Blattes. Amtlicher Theil. Das Großherzoglich Heſſiſche Kreis amt Friedberg an ſämmtliche Großh. Bürgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: e e des Verfaſſungseides für's vierte Quar- Dienſtag den 3. Januar k. J., Vormittags 10 Uhr, findet die Abnahme des Verfaſſungseides Seitens der jungen Ortsbürger auf dem Rathhauſe dahier Statt. Sie werden für die ordnungsmäßige Vorladung und Einſendung der Vorladungsnachweiſe, vor dem Termin, ſorgen. Friedberg am 19. Dezember 1853. % ee An Dei ef el, bean. Betreffend: Die Erſtattung des Jahresberichts. Ich fordere Sie auf, die Verzeichniſſe über die im laufenden Jahre in Ihren Gemeinden Aus- und Eingezo— genen, mit Angabe deren Namen, Religion, Vermögen und Urſache des Ab⸗ und Einzugs, ſowie der Orte, woher und wohin ſie übergezogen ſind, unfehlbar bis zum 30. d. Mts. an mich einzuſenden, ebenſo Nachweis über die Publikation der Regierungsblätter beizuſchließen. Friedberg den 21. Dezember 1853. Müller. An Dee llbe n. Betreffend: Das Schießen in der Neujahrsnacht. Den nachſtehend abgedruckten Polizeibefehl vom 13. Dezember 1847 bringe ich hierdurch in Erinnerung und beauftrage ich hierdurch die Gr. Bürgermeiſter zur Publi⸗ kation deſſelben. Friedberg den 21. Dezember 1853. Müller. Die Verordnung, wonach das Schießen in der Neu⸗ jahrsnacht bei 10 Reichsthaler Strafe verboten iſt, wird hiermit eingeſchärft. Das Legen oder Losbrennen von ſo⸗ genannten Kanonenſchlägen in den Städten reſp. Ortſchaf⸗ ten und deren Umgebung ſoll mit gleicher Strafe geahndet werden. Das Herumlaufen der Kinder auf der Straße darf gleichfalls bei Meidung einer Polizeiſtrafe von 30 kr. nicht ſtattfinden. Eltern, Vormünder ꝛc. bleiben dafür haft— bar. Dieſes iſt alsbald bekannt zu machen und haben Sie Beſcheinigungen in Ihrer Regiſtratur aufzubewahren. Friedberg den 13. Dezember 1847. J d. Ag Krach, Gr. Kr.⸗Sect. An ſtel lungen. Der praktiſche Arzt Dr. Georg Schäfer von Aſſen— heim wurde heute nach erfolgter Ermächtigung Gr. Mini— ſteriums des Innern vom 24. v. M. als Aſſiſtent ſeines Vaters des Gr. Kreiswundarztes Schäfer daſelbſt eidlich verpflichtet, was hierdurch veröffentlicht wird. Friedberg den 20. Dezember 1853. Gr. Kreisamt Friedberg Müller, Bekanntmachung, betreffend die Leſeholznutzung in den Gr. Domanial— waldungen der Oberförſterri Oberrosbach fuͤr 1834. In Gemäßheit der allerhöchſten Verordnung vom 1. Okt. 1848 und der Bekanntmachung vom 3. ejusdem, in Nr. 57 des Reg.-Bl. werden zu Leſeholztagen für 1854 be⸗ ſtimmt: der 16. Januar, 13. Februar, 6. März, 3. April, 1. Mai, 26. Juni, 24. Juli, 21. Auguſt, 18. September, 16. Oktober, 20. November, 18. Dezember, welche Tage jedesmal auf Montag fallen. Außer den Diſtrikten, Abtheilungen und Schlägen, in welchen Holzhauereien im Gange ſind, ſo lange bis das Holz vollſtändig aufgearbeitet, aufgeſetzt und nummerirt iſt, ſind folgende, mit Strohwiſchen bezeichnete Heegen von der Leſeholznutzung ausgeſchloſſen und verboten: Frauenwald: die Schläge Nr. VII, VIII, IX, X, XI, XII, XIII, XIV, XV, XVI. Burgwald: die Schläge Nr. I, II, III, IV. V, VI, VII, VIII, IX, X. Mainzerhecken und Weſterfeldſcherwald: der ganze Diſtrikt. Kellerberg: die Schläge Nr. XI, XII, XIII, XIV. Schwarzheidt: die ganze Parzelle. 8 . 4 8 8 8 — Sa r 215 2 23— ——— 8 8 A r * Wer . N 3 Beſtimmen die Ortsvorſtände in Folge§. 9 der oben bezogenen Bekanntmachung für ihre den Domanialwaldun— gen unmittelbar angrenzenden Gemeindewaldungen weniger Leſeholztage wie die obigen 12, oder laſſen noch andere Beſchränkungen bei der Leſeholznutzung eintreten, ſo finden für die Angehörigen dieſer Gemeinden in Beziehung auf die Tage und die Leſeholznutzung in den unmittelbar angren— zenden Domanialwaldungen dieſelben Beſchränkungen ſtatt. Die Gr. Bürgermeiſter werden hiermit erſucht, das Vorſtehende und die Beſtimmungen aus Nr. 57 des Re— gierungsblattes von 1848, unter welchen die Leſeholzuutzung überhaupt nur geſtattet iſt, in ihren Gemeinden öffentlich bekannt zu machen. Obderrosbach am 13. Dezember 1853. Der Gr. Oberförſter der Oberförſterei Oberrosbach e e e eee Das that eine muthige Mau. 2(Aus der Spinnſtube.) Der Spinnſtubenſchreiber weiß recht gut, daß auch gar viele brave Frauen und Mädchen die Spinnſtube leſen oder vorleſen hören. Wenn er da immer nur von Männern erzählte, ſo würden die ihm am Ende gram. Er hat ſelber eine Frau und weiß daher aus Erfahrung, daß man es, wenn es Einem gut gehen ſoll, mit den Frauen nicht verderben darf. Darum will er ihnen auch einmal etwas von einer heldenmüthigen Frau erzählen, die manchen Mann ſchamroth machen kann. Abgeſehen davon, ſo hätten die Frauen und Mäd— chen in der Spinnſtube das Recht, zu fragen, wenn näm— lich immer nur von Männern erzählt würde: Haben die denn den Muth, die Einſicht, den Edelſinn, den Glauben und die Treue allein in Pacht? Scherz bei Seite! Gott behüte! Nein! an allem dem, und am Beſten und Edelſten in der Welt habt Ihr, lieben Frauen und Mädchen, Euern großen Antheil! Und wer weiß, wenn mau alle die großen und edeln Handlungen wüßte, welche weibliche Demuth und Beſcheidenheit nicht an die große Glocke bringen läßt, ob nicht oft das Zünglein in der Wagſchale der Gerechtigkeit auf ihre Seite neigte?— Diesmal iſt es eine muthvolle Förſtersfrau, von der ich Euch berichten will. Leider hat die Quelle, aus der ich ſchöpfe, ihren Namen nicht ausgeſchrieben, ſondern nur mit einem: P. bezeichnet, auch den Ort nicht ge— nannt, wo ſie gewohnt. Vielleicht gibt es unter den Leſern der Spinnſtube Leute, die es genauer wiſſen, und die mögen es mir mittheilen, daß ich's nachträglich noch bekannt mache. Ich will's gerne thun, denn die Begeben— heit iſt wahr und nicht erdichtet. Förſter, die allein und ziemlich weit von den bewohnten Orten wohnen, ſind oftmals in Lagen, die nicht zu beneiden ſind. So ging's auch der jungen Frau des Förſters P. In dem, eine kleine halbe Meile von dem Forſt⸗ hauſe gelegenen Staͤdtchen war Jahrmarkt, und der Foͤrſter, welcher erſt vor acht Monaten ſich mit einem braven 404 e- Mädchen aus dem Städtchen verheirathet hatte, wollte dorthin gehen, ohne daß ſeine Frau Luſt gehabt hatte, ihn zu begleiten. Er ging ſchon früh Morgens weg, weil er ſeinen Forſt begehen und vielleicht noch einen Marktbraten für ſeine Schwiegereltern, etwa ein Häslein, zu ſchießen gedachte. Er wollte bis Mittag wieder zu Hauſe ſein. Als der Mittag kam und der Förſter ausblieb, wurde es der jungen Frau in dem einſamen Forſthauſe recht un— geheuer. Sie fühlte ſich unwohl und legte ſich, ihren Mann jede Minute erwartend, ein wenig mit den Klei⸗ dern in das Bett. Kaum lag ſie da, als die Thüre draußen knarrte. Da iſt er! dachte ſie freudig; aber ſtatt ſeiner tritt ein fremder Mann, deſſen Ausſehen der Art war, daß er Furcht einflößen konnte, in die Stube. Er grüßte kurz und ſagte, der Förſter ſende ihn, um, da er einen ſehr guten Handel auf dem Jahrmarkte gemacht habe, aber nicht Geld genug bei ſich trage, die ihm noch gerade feh— lenden fünfzehn Thaler bei ſeiner Frau zu holen. Das ſind faule Fiſche! dachte die Foͤrſterin und ſagte: Wenn Euch mein Mann das aufgetragen hätte, ſo würde er Euch ein paar Zeilen mitgegeben haben, denn ich kenne Euch ja gar nicht, und das muß mein Mann wiſſen! Der hat zum Schreiben auf offenem Markte keine Zeit gehabt! ſagte trotzig der Menſch. Ueberdies, ſagte die Förſterin, ſind meine Eltern und Verwandte dort, wo er Geld kriegen könnte, wenn er brauchte. Als der Fremde dies hörte, ſagte er trotzig: Ich habe Ihrem Manne mein Wort gegeben, das Geld zu bringen, und wenn Sie es mir nicht gutwillig geben, ſo brauche ich Gewalt! Jetzt erkannte die Frau klar, daß ſie es mit einem Räuber und Spitzbuben zu thun habe, der nur einen Vorwand anfänglich geltend gemacht hatte, jetzt aber ſich zeigte, wie er war. Sie erkannte, daß Liſt und Klugheit das einzige Mittel der Rettung ſei. Daher ſagte ſie ſchnell beſonnen: Ihr ſeht, daß ich hier liege, ohne mich rühren zu können, denn die Gicht hat mich ganz gelähmt. In der Tiſchſchublade dort liegen die Schlüſſel. Holt ſie Euch ſelber. Der kleinſte öffnet den Schrank, der hier in der Nebenkammer ſteht. In ihm findet Ihr ein Kaͤſtchen, worin das Geld iſt. Bringt mir's heraus, daß ich Euch die fünfzehn Thaler abzaͤhle. Der Räuber dachte es mit einem rechten Gänschen zu thun zu haben, griff raſch nach der Schublade, faßte die dort liegenden Schlüſſel und eilte in die Kammer. Kaum war er drinnen, als ſie mit Blitzesſchnelle aufſprang, die Kammerthüre ius Schloß riß und ſie ver— ſchloß und den daran ſich befindenden Riegel vorſchob. Dann eilte ſie hinaus, ſchloß die Hausthüre ab und ſchob auch hier die zwei ſtarken Riegel vor. Darauf ging ſie ruhig in die Stube zurück. (Schiuß folgt.) Wei rn 582 Pag. 236 No. 41 87 Ruthen Hausgarten auf M von Be⸗ W ee orden. Joh. Weckerling und Con⸗ N N ſorten, 7755 5 öffentlich meiſtbietend verſteigert. 2 Immobiliar-Verſteigerung. iedb den 21. D 5 (1940 Montag den 6 Februar 1854, Vor⸗ Friedberg„„ mittags 10 Uhr, werden in hiefigem Rathhauſe 6 n Auftrag 5 5* 1 r. Heſſ. Landgerichts: die nachbeſchriebenen Immobilien des Bürgers Beſſ. Landgerich Peter Mann dahier, als: Der Vorſteher des Großh. Ortsgerichts Gemarkung Stadt Friedberg: Bender. Pag. 60 No. 326 b. Hofraithe, als: Wohn Bekanntmachung. (1926) Donnerſtag den 29. Dezember d. J., haus, Stall, Schoppen und Kegelbahn, an Jo⸗ Vormittags 11 Uhr, wird in hieſigem Rath⸗ hannes Wackerling, hauſe ein zur Debitmaſſe des abweſenden Karl Schleuning gehörender Stall: Gemarkung Stadt Friedberg: Pag. 238 No. 55 3 Ruthen in der 18. Ge⸗ wann zwiſchen der Köbler⸗ und Kloſtergaſſe an Heinrich Hanſtein IV., öffentlich meiſtb ietend verſteigert. Friedberg den 17. Dezember 1853. In Auftrag Gr. Heſſ. Landgerichts: der Vorſteher des Großh. Ortsgerichts Bender. Güterverſtei gerung. (1941) Donnerſtag den 29. Dezember d. J. Vormittags 10 Uhr, werden in hieſigem Rat h 0 ehen,„ alsbalr ſalcberg* Det Vor Bekan helkeffend 7 5 ußholtoerſteiget 10 gellerberg det— 2 Freitag an oben genan enen Kellerberg an fich pereigert werde 1—— Einladung Zum (4930) Der„ Palkeht und bietet 1) Nor 2) Ber 3) Mo Mu )„W auf! 5) Con von 6) Das Vet 7) Ju 8) Ge Pol Braunſchweige 8s5) in vor billig bei Emp (1931) Meine Iremer⸗ und H. hiermit in empfehl Friedberg. Havan (1921) fein zogen aus der auf Havan Friedberg. — Pun 883) mit g Arge bereitet.! Neue ho 10 4932) und Baieriſche kommen und bi Friedberg. 1 0 (1918) In wird auf pan welches kochen ten kann hauſe auf freiwilligen Antrag des hieſigen Bür⸗ gers und Schreinermeiſters Franz Ruppel J. deſſen nachbeſchriebene Güterſtücke, als: Gemarkung Stadt Friedberg: Pag. 282 Nr. 2 76 Ruthen im großen Wartfeld, „ 283„ 34 163 daſelbſt am Schlag, „288„ 35 152„ daſelbſt neben vorigem, „ 482„ 4 137„ im großen Galgenfeld, oͤffentlich meiſtbietend unter dem Anfügen ver⸗ ſteigert, daß bei annehmbaren Geboten die Ge— nehmigung alsbald ertheilt werden ſoll. Friedberg den 20. Dezember 1853. In Auftrag: Der Vorſteher des Gr. Ortsgerichts Ben dee Bekanntmachung, betreffend Brenn-, ſodann Bau-, Werk- und Nußholzverſteigerung im Gr. Domanialwald Kellerberg der Oberförſterei Oberrosbach. (1942) Freitag den 6. Januar 1854 ſollen in dem oben genannten bei Oberrosbach gele- genen Kellerberg an die Meiſtbietenden öffent⸗ lich verſteigert werden: 407«- 2 Stecken Buchen⸗, 16 Stecken Eichen⸗Scheit⸗ holz; 9 Stecken Buchen⸗, 16 Stecken Eichen., 6 Stecken Aspen-⸗Prügelholz; 38 Stecken Eichen-Stockholz; 3700 Wellen Buchen-, 1600 Wellen Eichen⸗, 1400 Wellen Aspen⸗ Reiſerholz; 26 Eichen- Stammabſchnitte in 1464 Cubikfuß. Anfang der Verſteigerung präcis 9 Uhr und zwar mit dem Brennholz. Oberrosbach den 21. Dezember 1853. Der Großh. Oberförſter der Oberförſterei Oberrosbach Bingmann. e ee eee eee (1943) Donnerſtag den 29. d. M. ſoll das der Gemeinde Ockſtadt zuſtehende Weidenholz an dem ſog. Nebenwieſenweg, beſtehend in: 126 Stecken Scheil- und Stockholz, 126„ Reiſerholz und 12 Stück dergl. Rüſtſtangen von 18 bis 20 Fuß Länge und 4 bis 5 Zoll Durch⸗ meſſer, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Die Zuſammenkunft und Anfang iſt Morgens um 9 Uhr oberhalb des Orts an dem ſog. Seeweiher. Ockſtadt den 21. Dezember 1853. Der Großherzogl. Bürgermeiſter Gröninger. Holzverſteigerung. (1944 Freitag den 30. d. M., Morgens 10 Uhr, ſollen in dem ſog. herrſchaͤftlichen Hoch⸗ holz öffentlich meiſtbietend verſteigert werden: 1) 80 Stecken Buchen-Scheitholz, 2) 8 1„ Prügelholz, 3 27%„„ Stockholz, 4) 3100 Wellen Buchen-Reisholz, 5) 50— Eichen⸗„ 6) 550„' Aspen⸗- und Kiefern⸗Reisholz, 7) II theilweiſe zu Kummetgeſtellen be⸗ nutzbare Buchen⸗Werkholzklötze von 14-20“ mittl. Durchmeſſer und 5— 26“ Länge. Heldenbergen den 19. Dezember 1853. Der Großh. Oberförſter der Oberförſterei Altenſtadt Rumpf. dat Befannfma h u ng ein. Einladung zum Uen-Abonnement für das am 1. Jannar 1854 beginnende Quartal auf den Krankfurter Anzeiger, nebſt der monatlichen Ertra-Beilage: die Gerichtszeitung. i keine 1930 Abonnementspreis 1 fl. per Quartal für Frankfurt.— Auswärts mit dem betreffenden Poſtaufſchlag. Der„Frankfurter Anzeiger“ erſcheint täglich außer Montags, bildet ein Organ für den bürgerlichen und geſchäftlichen Eltern Verkehr und bietet gleichzeitig eine angenehme, unterhaltende und nützliche Lektüre. enn Der Inhalt vertheilt ſich: 1) Novellen, Erzählungen, die neueſten und anziehendſten, Gedichte, Miscellen, Schachaufgaben, Räthſel ꝛc. z. 1 80 2) Berichte, unparteliſche, über Bühnen- und Concertleiſtungen, Wiſſenſchaft, Kunſt und Induſtrie. . 0 3) Modeberichte, die neueſten Pariſer, mit Modebild; lithographiſche Abbildung nebſt Erklärung der allerneueſten Id zu Muſter von Häkel,, Stick⸗, Strick⸗, Filet⸗ und Bandarbeiten c. den, ſo 4)„Was gibt es Neues?“— Täglich eine Rubrik, worunter dem Leſer eine kurze, bündige, aber vollſtändige Rundſchau auf dem Gebiete der Politik und des öffentlichen Lebens gegeben, und ihm dadurch das Durchſehen großer politiſcher Bätter erſpart wird. 5) Coursblatt(vollſtändig) der hieſigen Börſe, die neueſten Handels-, Frucht«, Getreide., Oel⸗ und Branntwein⸗Berichte emem von Frankfurt, Mainz, Friedberg, Heidelberg, Würzburg, Cöln, Neuß und anderen Plätzen. t einen 6) Das Frankfurter Amtsblatt im Auszuge; vollſtändig das Verzeichniß der Aufgebotenen, Getrauten, Gebornen und der ſich Verſtorbenen. 8 7) Inſerate, die bei der bedeutenden Verbreitung des Blattes hier und auswärts guten Erfolg haben müſſen. 8 ugdeit 8) Gerichtszeitung. Rundſchau intereſſanter einheimiſcher und fremder ſchwurgerichtlichen Verhandlungen, Criminal-, te ſie Polizei- und Civilfällen. Den Herren Juriſten, Schwurmännern und Kaufleuten beſonders zu empfehlen.. mich Zu Beſtellungen empfiehlt ſich CE. Bindernagel in Friedberg. * Braunſchweiger und Uelzener Flachs!! S G 2 A 8 1 11885) in vorzüglicher Qualität und ſehr roße a II wa 3 billig bei H. Hahn. 3 50 8 8 aichen,— 1— Empfeh hung. und die billigſten Preiſe. (1984) Meine ächten holländiſchen Tabacke,— 2—— ben Bremer⸗ und Havanna-Cigarren bringe ich= L. Goldmann Junlor 1 50 iermit in empfehlende Erinnerung. 28 2 5 * K Friedberg. Louis Winheim. 42 In Tr i e d b er 9. danvell Havanna⸗Eigarren, Prachtvolle Service, Butterdoſen, 3 n aer Free e feine Taſſen, Tabakstöpfe, ver⸗(1921) feinſte abgelagerte, direct be— Ei bech Brodkörb bob 5 1 der Far e igarrenbecher, rodkörbe, zogen aus der Fabrik meines Deſſert⸗Teller, Zuckerdoſen, chob auf Havanna. 2 5 0 . i 2 1 avoirs uppenköpfe a Friedberg. H. M. Hirſchſprung. 5 Pupp fe, alle Sorten Glas⸗Waaren. 122 Punſch-Eſſenz!! (1878) mit ganz vorzüglichem Rum und bac bereitet, iſt billigſt zu haben bei H. Hahn. Neue holländiſche Häringe (1932) und Sardellen, ſowie Mhein⸗ Baieriſche Kaſtanien, ſind wieder ange⸗ kommen und billig zu haben bei i a Friedberg. Louis Winheim, e ſu ch. (1918) In eine kleine Haushaltung dahier wird auf Petritag ein braves Mädchen geſucht, welches kochen und alle Hausarbeiten verrich⸗ ten kann. Neue holländiſche Häringe, ſowie Rhein⸗Baieriſche Kaſtanien!! (1890) ſind wieder angekommen und billigſt zu haben bei H. Hahn. Mobiliar-⸗Verſteigerung. (1920 Dienſtag den 27. und Mittwoch den 28. d. M., Vormittags um 9 Uhr, läßt der Unterzeichnete in ſeiner Behauſung nachfolgende Gegenſtände, als: eine Parthie Fäſſer und Bütten von verſchie⸗ dener Größe, worunter 3 Lagerfäſſer, 9½ Ohm haltend, mit Thürchen und Meſſing⸗ ſchrauben, eine Obſtkelter mit eiſernen Schrau— ben, eine Schrotmühle, zwei Schnellwagen, — 2 eren„Ie. 8 1 1 Nee Schrotſeiler, eine Parthie Daubholz, Brauerei“, Küfer⸗ und Kellergeräthſchaften, Tiſche, Stühle, Bänke und ſonſtige Gegenſtände, öffentlich meiſtbietend gegen gleichbaare Zahlung verſteigern. Friedberg im Dezember 1853. Anton Burck, Küfer⸗ und Bierbrauermeiſter an der Stadtkirche. Zu ver miethen. (1945) Der mittlere Stock meines Hauſes iſt ganz oder getheilt zu vermiethen und kann ſogleich bezogen werden. Friedberg am 21. Dezember 1853. Heinrich Engel in der Uſagaſſe. er N 2 295 e A. Der eilfte November 1853. Horch! Was donnern die Kanonen? Weithin ſpricht ihr eherner Mund! Und, der Glocken feſtlich Läuten, Was thun ſie dem Lande kund? Roth' und weiß' und blaue Fahnen Weh'n, ſoweit das Auge blickt; Und mit Laubgewinden, Bändern Sind die Häuſer ſchön geſchmückt. 99 * * Feſtgepränge aller Orten; Und, wohin der Schritt ſich lenkt, Ueberall des Volkes Menge Wogend in den Straßen drängt. Und was kündet dieſer Jubel? Warum jauchzen Groß und Klein? Heſſens theure Fürſtin ziehet Heut' in unſ're Mauern ein! Friedberg. 408 e 2 8 W 2 2 Ludwig an Mathildens Seite. Vivat! Heſſens Fürſtenpaar! Ihnen bringen freud'gen Willkomm Friedbergs Bürger heute dar. Sie umringen heitern Muthes Ludewigs erhab'nen Thron; 8 Glänzt als ſchönſte Perl' doch Milde 8 In Mathildens Fürſtenkron. 8 Und die Herzen ſchlagen höher, Alte Lieb' entflammet neu! Auch die fehlten einſt, ſie bringen Neu die Huldigung der Treu! 24 8 28 9 N 52 N Und Mathildens güt'ge Worte Werden nicht verloren gehn. „Was von Herzen ſo gekommen⸗ „Wird gewiß zu Herzen gehn!“ Eduard R. 008 92 U 5 — Wegen der in anderer Rubrik verweigerten Aufnahme verſpätet.— 2 e 1946) N 2 Num de Jamaica!!! (1947) Arac de Batavia und feinſte Punſch⸗Eſſenzen bei Wilhelm Fertſch. Azel. 5 (1948) Große gußeiſerne Keſſel, ganz auch entzwei, werden gekauft. Näheres ſagt die Expedition. Mobiliar-Verſteigerung. (1919) Mittwoch den 28. l. M. und den darauffolgenden Tag, jedesmal Vormittags 9 Uhr anfangend, will Unterzeichneter in ſeiner Behauſung, wegen Auswanderung, nachfolgende Gegenſtände unter den im Termin bekannt ge⸗ macht werdenden Bedingungen öffentlich meiſt— bietend verſteigern: 1) ein einſpänniger Wagen mit eiſernen Achſen, 1 Karren, 1 Pflug, 1 Egge, 1 Frucht⸗ fegemühle, 1 Pfuhlfaß und ſonſtige Oeco— nomiegeräthe, 2) verſchiedenes Hausgeräthe, als: mehrere Tiſche, Stühle, Bänke, Schränke, ver⸗ ſchiedene Fäſſer 10— 12 Ohm haltend, und 1 Obſtkelter u. ſ. w., 3) eine Parthie Flachs und Werg, 45 bis 50 Gebund ungebrechten Flachs, 4) eine Parthie neue Garnhaspel mit und ohne Zahl, eine Parthie Flachshecheln und ſonſtige Waaren, welche in dieſes Fach einſchlagen, 5) eine Parthie Heu, Grummet und verſchie⸗ dene Sorten Stroh, 6) Maurerhandwerkzeuge, als: Rüſtſtangen, Doppeldiele, Klammen, Stricke, Kaſtenkarren, Brecheiſen, Schlage, Bickel, Rodhacken ꝛc. Obermörlen den 19. Dezember 1853. Heinrich Glaſer. Einen Eber, 1950) 1½ Jahr alt, hat zu verkaufen Dornaſſenheim. Thomas Rack. Oeſtreichiſche Pferdeteppiche, (1951) carrirte und einfache, ſind wieder angekommen bei Friedberg. M. Schwarz. Zu ver miethen. (1932) Eine vollſtändige Wohnung im Renz'⸗ ſchen Hinterhauſe in der Burg iſt zu vermiethen und kann ſogleich bezogen werden. Friedberg den 19. Dezember 1853. G. Trapp II., Hofgerichtsadvokat. Dickwurzreibmaſchinen. (1933) Zur Erleichterung unſerer Abnehmer haben wir einige Sorten unſerer Dickwurzreib— maſchinen zur Anſicht und Probiren beim Herrn Gaſtwirth Ulrich in Friedberg, dem Bahnhofe gegenüber, abgeſetzt Die demſelben übergebenen Beſtellungen wer- den wir prompt ausführen. Die größte dieſer Maſchinen, mit Schwungrad und Trichter ver⸗ ſehen, ſind nur hier auf Lager. Echzell den 19. Dezember 1853. Gebr. Schwarz. Ein ladung. (19540 Die verehrlichen Geſellen des hieſi⸗ gen Handwerkerſtandes werden hierdurch zu einer Dienſtag den 27. l. M., Nachmittags 2 Uhr, in meinem Local ftattfindenden Verſamm⸗ lung eingeladen, um über einen demnächſt zu haltenden Ball zu berathen und den Vorſtand deſſelben zu wählen. Friedberg den 21. Dezember 1853. In Auftrag: G. Gerlach. Todesanzeige und Dankſagung. (1955) Indem wir bierdurch auch unſere auswärtigen Freunde und Bekannten von dem am 17. d. M., Morgens gegen 6 Uhr, erfolgten ſanften Hinſcheiden unſeres geliebten Gatten und Vaters, des Bäckermeiſters und Gemeinderaths Chriſtian Fritz, Kenntniß geben, danken wir zu⸗ gleich für die große liebevolle Theilnahme, welche wir in den erſten Trauertagen, nament- lich auch durch die dem Hingeſchiedenen erwieſene letzte Ehre in ſo großem Maße erfahren haben. Damit verbinden wir die Bitte um Erhaltung des unſerem Hauſe ſeither geſchenkten Vertrauens. Friedberg den 22. Dezember 1853. Die Hinterbliebenen. Kirchliche Anzeigen. Pfarramtswoche: pr. Stadtpfarrer Seel. 1. heil. Weihnachtstag. Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Candidat Sahl. Nachmittags: Hr. Stadtpfarrer Sell. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Hr. Stadtpfarrer Schwabe. Nachmittags. Hr. Candidat Ritſert. 2. heil. Weihnachtstag. Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Diaconus Baur. (Abendmabl.) Nachmittags: Hr. Candidat Sartorius. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Hr. Stadtpfarrer Seel. 1 Nachmittags: Hr. Candidat Keller. f Frankfurter Cours vom 21. Dez. 1853. 25 1 5 5 ne fl. 9 37.38 1 1 Friedrichsd'or„9 57½—58½ 1 Holländische 10 fl. Stücke„ 9 42½-43½ F Rand⸗Ducaten„ 5 35-36 20, Frankſftück?!„ 9 20½½-—ů&d J 46 Engliſche Souverains. 11 44 8 5 1 5„ 145%— 7 5 Frankenthaler 220—— Preußiſche Caſſenſcheine 1 1 45%% Fruchtpreiſe. 2 21. Dez. 16. Dez. 16. Dez. Gattung. Fried⸗ 1,[Gerns⸗ berg Mainz] heim Kr f fl. Tr. f. Fk. fl. f kr. 955 r Waizen pr. Malter 173017 50—— an ſämmt Korn 72 131 2013 912— Betreffend: Gerſte„ 1 10 2010 11020 Unter! Hafer„ 2 4135 5 38] 510 1837 fordere ſichtsvollen L. meinden dar Zahl, oder eil Jahr zu liefe Polizei Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 24. bis zum 30. Dezember. Gedruckt und verlegt unter Perantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. S 5 Fried⸗ Butz⸗ 5 Brod⸗Preiſe. berg. bach. ganz zu unte 8 kr. pf. kr. pf. Ihren Tagen unfehl 1 Leib⸗Roggenbrod 4 141 Fried 21„ 7. 8 2 8 . Lth. —Milchbrod 1% Bee — We 1 1 3575 0 Für di — Gemiſchte(Tafel⸗ d 3% 5 i i iche e 137 13% ginnt mit den Fleiſch-Preiſe. 1 10 Die Za . 5 d 1 Ochſenfleiſc 242 N „Kühfleiſch, gemäſtetes 10— 9— Jeder! „Rindfleiſch, gemäſtetes 8— 9— Arbeitsſ „ Kalbfleiſch 8- 8- 2 Die beid „„„ gemäſtetes———— ſchließ „ Schweinenfleiſch 14— 14 ichließli „Sammelfleiſch s Friedber „ Schaaffleiſch M 1 ſchaften „Wurſt veblos Schweinen 16— 1. Monat „Bratwurſt 19) Weiſe b „ Schwartenmagen 18 3) Alle S „Geräucherter Speck 24— 26— ae e „Schinken 19— 20— Pflichtig „ Dörrfleiſch 20— 20— einnehm „Schweinenſchmalz, 2 werden ausgelaſſen 21(— 22— 0 1 unausgelaſſen 20— 20— f Januars „Nierenfett l) Auszabli „Hammelsfett 161— 16— Kaſſe g Die Großherzoglichen Bürgermeifer) meine Ben de r. Seip Burg, ſchaftszi