2 ag dtt geirche; Ade — 1 ie 1 Intelligenz-Blatt fuͤr dle Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. M 39. Sonnabend den 21. Mai 1853. Amtlicher Theil. Das Großherzoglich Heſſiſche Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Die Verſicherung von Mobilien bei den conceſſionirten Feuerverſicherungsgeſellſchaften. Unter Bezug auf die Verordnungen vom 22. De⸗ zember 1835 die Ausdehnung der Münchener und Aachener Feuerverſicherungsgeſellſchaft auf das Großherzogthum Heſſen, vom 26. November 1847 die Ausdehnung der Geſellſchaft Colonia auf das Großherzogthum Heſſen, und vom 23. September 1851 die Ausdehnung der Ge— ſellſchaft Deutſcher Phönir auf das Großherzogthum Heſſen betreffend, deren pünktlichen Beachtung bei vorkommenden Geſuchen ich Ihnen empfehle, weiſe ich Sie zugleich an, bei Ihnen auf Stempelpapier zu 36 kr. zu erſtattenden Berichten, unter Beiſchluß des Verſicherungsantrags, ſtets anzugeben: 1) die Summen der Verſicherung und den Tag des Ver⸗ ſicherungsantrags; ob der zu Verſichernde ein rechtlicher braver Mann iſt und die zu verſichernde Summe ſeinen Verhält⸗ niſſen entſpricht und ſomit, ohne Taxation, der Ge— nehmigung ein polizeiliches Hinderniß nicht entgegen ſteht; 3) ob die Gebäude, worin verſichert werden ſoll, Eigen⸗ thum des Verſicherten ſind und wenn nicht, ob der Eigenthümer in die Verſicherung eingewilligt; 4) ob die Nachbarn nichts dabei zu erinnern haben, und wenn, worin der Einwand beſteht; 5) ob der zu Verſichernde ſchon verſichert war, wann, bei welcher Geſellſchaft und auf welche Dauer? Berichte, welche nicht vollſtändig ſind, gehen zurück, indem ohne vollſtändige Beantwortung der Fragen Ge⸗ nehmigung nicht ertheilt werden kann. Friedberg den 16. Mai 1853. de Beauclair, Kreisaſſeſſor. 1 An Dieſelben. Betreffend: Die Vornahme der Feuerviſitation für 1853. Sie werden an Rückſendung der Feuerviſitationsproto⸗ kolle mit Nachweis, ob die Gebrechen innerhalb der vorgeſteck⸗ ten Friſt beſeitigt ſind oder nicht, binnen 8 Tagen erinnert. Friedberg am 16. Mai 1853. i de Beauclair, Kreisaſſeſſor. An Dieſelben. Betreffend: Die Abhaltung des Langgönſer Vieh⸗ und Krämer⸗ marktes für 1853. Sie werden alsbald veröffentlichen, daß der in dem Landkalender auf den 31. Mai J. J. eingetragene Vieh⸗ und Krämermarkt zu Langgöns nicht an dieſem Tage, ſondern Dienſtag den 24. laufenden Monats abge— halten werden ſoll. Friedberg den 18. Mai 1853. de Beauclair, Kreisaſſeſſor. Miszelle. Ein Bauersmann aus einer Gegend, wo wenig Wald iſt, kam in eine Apotheke. Der Apotheker hatte ſich ein Eichhörnchen verſchafft, das er in einen Trillerkäfig ſetzte, wo es den ganzen Tag im Triller lief. Als der gute, aber einfältige Bauersmann das ſchöne ihm unbekannte Thierchen ſah, betrachtete er es mit großer Aufmerkſamkeit und fragte dann den Gehülfen: Was iſt das?— Der Gehülfe, der ein Poſſenmacher war, ſagte: Es iſt unſer Lehrling. Ei, was macht dann der in dem Dinge? fragte der Bauersmann weiter. Wißt Ihr, ſagte der Schelm von Gehülfen, wir brauchen viel feine Apothekerpülverlein. Das iſt die Mühle worauf ſie gemahlen werden, und der kleine Gehülfe mahlt ſie eben. Der Bauer glaubte das und ging fort. Das Eichhörnchen war aber ſo klug, daß es ſich ein Loch in den Käfig nagte und bei Zeiten durchging. Der Apothekergehülfe kam auch fort und der Apotheker bekam einen Andern, der fuchsrothe Haare hatte. Da man nun damals noch Haarzöpfe trug, ſo hatte der Gehuͤlfe auch einen ſolchen von anſehnlicher Länge im Nacken hängen. Als nun nach einiger Zeit der Bauer wieder einmal in die Apotheke kam, ſteht er lange da, beſieht den leeren Trillerkäſig und den rothen Gehuͤfen mit ſichtbarem Er⸗ ſtaunen. Endlich fragt ihn der Gehülfe, warum er denn ſo in Erſtaunen da ſtehe? Da wundere ſich Einer nicht! rief der Bauer; Euch kenn' ich auch noch recht gut; aber was habt Ihr Euch in der kurzen Zeit geſtreckt! Wißt Ihr noch, wie Ihr da oben in dem Triller ſaßet, um Pulver zu mahlen?— Damals hattet Ihr das rothe Schwänzlein da hinten nicht umwickelt, und es ſtand Euch viel ſchöner! 2 5. N 8 N. e — —— Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. rr Edietalla dung. (676) Die dem Herrn Grafen Ferdinand Maximilian zu Aſenburg und Büdingen zu Wächtersbach in der Gemarkung Bruchenbrücken zuſtehenden Gefälle, als: a) eine Grundrente im geſetzlichen Geldan⸗ ſchlage von 140 fl. 33½ kr., und d) eine weitere durch Allodification von Erb— lehn entſtandene, im geſetzlichen Geldan⸗ ſchlage von 416 fl. 14 kr., 5 ſollen nach den deßfalls beſtehenden geſetzlichen Beſtimmungen abgelöſt werden. Es werden deßhalb alle bei dieſen Ablöſungen bekannten und unbekannten Betheiligten hier— durch aufgefordert, ihre etwaigen Rechtsanſprüche binnen 2 Monaten bei dem unterzeichneten Ge⸗ richte anzumelden, gegenfalls die Auszahlung der Ablöſungskapitalien an den genannten Herrn Berechtigten geſtattet werden wird. Friedberg den 29. April 1853. Großh. Heſſ. Landgericht Hofmann. Oeffentliche Bekanntmachung. (709) Durch Beſchluß Gr. Hofgerichts der Provinz Oberheſſen vom 19. v. Mts. iſt der Metzgermeiſter Anton Winter von Butz⸗ bach für einen Verſchwender erklärt und der ſelbſtſtändigen Verwaltung ſeines Vermögens entſetzt worden. Dies wird mit dem Anfügen bekannt gemacht, daß fortan Rechtsgeſchäfte, die ohne Zuziehung und Zuſtimmung des beſtellten Curators, Collektor Kuhl in Butzbach, mit dem⸗ ſelben abgeſchloffen werden, aller Gültigkeit entbehren. Bereits beſtehende Anſprüche aber find binnen einer Friſt von drei Wochen bei unterzeichnetem Gerichte anzumelden, wenn ſie bei der angeordneten Regulirung ſeines Ver⸗ mögens und Schuldenſtandes Berückfichtigung finden ſollen. Butzbach den 30. April 1853. Großherzogl. Landgericht daſ. Ebel. Holzverſteigerung. (738) Montag den 23. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſollen in dem Freiherrn v. Diede'ſchen Kirchwalde dahier 150 Stecken Buchen-Scheitholz, 100„Eichen- und Birken⸗Prügelholz, 70„ Kiefern-Prügelholz und 40000 A von verſchiedener Holzart und üte, öffentlich an Ort und Stelle, an den Meiſtbie⸗ tenden verſteigert werden. Ziegenberg den 10. Mai 1853. Kirchner. Brod⸗ und Oel⸗Lieferung. (759) Dienſtag den 31. d. Mis., Vormit. tags um 10 Uhr, wird: a) die Brodlieferung und b) die Lieferung des geläuterten Oels auf's II. Semeſter dieſes Jahrs für die Gar⸗ niſon Friedberg in dem Bureau des Ba⸗ taillonsverwaltungsraths auf dem Sou⸗ miſſionsweg an den Wenigſtnehmenden in Accord gegeben. Dieß den Intereſſenten mit dem Anfügen zur Nachricht, daß die Lieferungsbedingungen von heute an in oben erwähntem Bureau eingeſehen werden können und die Eröffnung der Sou⸗ miſſionen gleich nach Ablauf des oben gedachten Termins vorgenommen wird. Friedberg den 17. Mai 1853. In Auftrag: Ramſpeck, Oberquartiermeiſter. Bekanntmachung. (760) Es wird hiermit zur öffentlichen Kennt⸗ niß gebracht, daß das neue Schuljahr für die 156 C öffentlichen Schulen hieſiger Stadt mit dem 30. Mai l. J. beginnt. An dem genannten Tage, Nachmittags präcis drei Uhr, wird im Saale des hieſigen Rathhauſes die Aufnahme neuer Schulkinder ſtatt finden und haben die⸗ ſelben ein Zettelchen, mit ihrem und der Eltern Namen, ſowie mit ihrem Geburtsjahre verſehen, mitzubringen. Friedberg den 11. Mai 1853. Der Gr. Rektor der Muſterſchule Prof. Ph. Dieffenbach. (Butzbach.) Lieferungen von Brod, geläu⸗ tertem Oel, Thran, Stearinlichter, Gerſten⸗ ſchrot, Waizenkleie und Leinkuchen, ſodann Stroh zum Füllen einzelner Betten. (761) Mittwoch den 25. d. M., des Vor⸗ mittags um 10 Uhr, ſollen die Lieferungen der vorgenannten Bedürfniſſe der Garniſon Butzbach auf's II. Semeſter dieſes Jahrs auf dem be⸗ kannten Soumiſſionswege an den Wenigſtver⸗ langenden in Accord gegeben werden. Dies den Intereſſenten mit dem Anfügen zur Nach⸗ richt, daß die Bedingungen jeden Tag auf dem hiefigen Militär⸗Verwaltungsbureau eingeſehen werden können. Butzbach den 14. Mai 1853. In Auftrag: Cellarius, Oberquartiermeiſter. Holzverſtei gerung. (762) Dienſtag den 24. Mai l. J., Vor⸗ mittags um 8 Uhr anfangend, ſoll im Ober⸗ rosbacher Gemeindewald, Diſtrikt Dachsbau, nachſtehendes Holz, als: % Stecken Buchen Scheitholz, 4„ Birken⸗ 5 9„ Buchen⸗Prügelholz, 1%„ Birken⸗ u. Eichen⸗Prügelholz, 1„Buchen ⸗Stockholz, 3¼„ Eichen⸗„ 4156 Buchen⸗Wellen, 2527 Birken⸗ und Eichen⸗Wellen, 300 Buchen⸗Stangen zum Einzäunen, 1275 Bohnenſtangen, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt hinter dem Salzberg bei den Steinbrüchen. Gegen genügende Bürgſcheine wird Zahlungs⸗ friſt bis den 1. September d. J. geſtattet. Oberrosbach den 17. Mai 1853. Der Großberzogl. Bügermeiſter Blecher. Gießener Jahrmarkt. 6763) Dienſtag den 7. und Mittwoch den 8. Juni l. J. wird noch ein Vieh⸗ und Krä⸗ mermarkt hier abgehalten. Ich erſuche die Herren Bürgermeiſter des Kreiſes Friedberg, dieſes in ihren Gemeinden möglichſt zu veröffentlichen. Gießen den 13. Mai 1853. Der Großherzogl. Bürgermeiſter D. Ebel. Bekanntmachung. (760 Zur Abfuhr des Holzes aus dem Beienheimer Gemeindewald iſt der erſte Fahr⸗ tag auf Montag den 23. d. M. beſtimmt wor⸗ den, welches den Steigerern mit dem Bemerken hierdurch bekannt gemacht wird, daß daſſelbe innerhalb vier Wochen abgefahren ſein muß. Beienheim den 12. Mai 1853. Der Großherzogl. Bürgermeiſter Muth. Holzverſteigerung im Moxſtädter Markwald, Oberförſterei Düdelsheim. (765) Freitag den 27. Mai d. J., Vormit⸗ tags 9 175 ſollen im Moxſtädter Markwald, Diſtrikt Au, Bergwerkſchlag und Krebsberg, nachfolgende Holzſortimente unter den vor der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Be⸗ dingungen verſteigert werden: 7250 Stecken Buchen⸗Scheitholz, 272„ 1 50 1„ bool „ uchen⸗Prügelholz 3%„„ Scockholz, N 25 2 17 Eichen⸗ 77 2025 Stück Buchen⸗Stammwellen, 3 Stämme Eichen⸗Bau⸗, Werk⸗ und Nutz⸗ holz von 15 bis 50 Fuß Länge und 12 bis 15 Zoll Durchmeſſer. Die Zuſammenkunft iſt auf oben genannte Stunde bei der Ziegelhütte bei Niedermoxſtadt. Obermoxſtadt den 16. Mai 1853. Der ee ge wifer i Bekanntmachung. (766) Die am 12. d. M. im Moxſtädter Markwald abgehaltene Holzverſteigerung ißt ge⸗ nehmigt und der erſte Fahrtag auf Montag den 23. d. M. feſtgeſetzt worden, welches den Stei⸗ gerern hiermit zur Nachricht dient. Obermoxſtadt den 17. Mai 1853. Der 1 i 2 Bekanntmachung. (767) Das am 25. und 26. v. M. ver⸗ ſteigerte Holz im Straßheimer Walde kann, vom 19. d. M. anfangend, an jedem Dienſtag, Donnerſtag und Samſtag bis zum 20. Juni l. J. abgefahren werden. Ockſtadt am 2. Mai 1853. Freiherrl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt Angerer. Holzverſteigerung. (768) Montag, den 23. d. M., Vormittags 9 Uhr anfangend, werden im Straßheimer Hübnerſchaftswald, Schlag Nr. 5, verſſeigert: 7030 Stück Elchen⸗ und Birkenwellen, 100„ Birkenſtangen, 125„ Nadelſtangen und 50„ Ginſterwellen. Ockſtadt am 18. Mai 1853. Freiherrl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt Angerer. FIruchtverkouf. (769) Das unterzeichnete Rentamt verkauft aus der Hand: 80 Malter Waizen und 500„ Korn. Angebote können an jedem Vormittage dahier gemacht werden. Ockſtadt am 18. Mai 1853. Freiherrl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt Angerer. Ein ſchöner Dächſel (770 von brauner Farbe iſt einem hieſigen Ortsbürger zugelaufen, was ich zur öffentlichen Kenntniß bringe. Ziegenberg den 13. Mai 1853. Der Großberzogl. Bürgermeiffer Rumpf. Arbeits⸗Verſteigerung. (771) Künftigen Montag als den 23. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen auf hieſigem Rath⸗ hauſe, wegen einem Abfluß aus der neuen Weede, nachfolgende Arbeiten und Lieferungen an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden: 1) Handarbeit, veranſchlagt zu 9 fl. 2) Brunnenmacherarbeit/„ 10„ 3) Pflaſtererarbeit,„„ 9„ 4) Für Kies und Pflaſterſteine 15„ 5) Die Lieferung von 50 Stück Gußröhren, veranſchlagt zu 75* Melbach den 18. Mai 1853. Der Großherzogl. Bürgermeiſter Stier. re Di VI intereſſirt, Porllat (632) w wurde, bei Negchnaß (627) D in den Se P Erfüllu auch fernen 5 627) Je Herrn W. ſen und g habe, die He beſtens VI rmeiffig 15 * 84 157. vivat⸗ Bekanntmachungen. F i (823) Für die Expeditionen vom 1. und 15. eines jeden Monats überne ſtation oder auch ab Bremen, je nachdem dies gewünſcht wird, Nordamerikas. Auswanderer. hme ich Auswanderer frei ab jeder Eiſenbahn⸗ zu den billigſten Ueberfahrtspreiſen nach allen Häfen J. G. Appel in Gießen, conceſſionirter Hauptagent. Cölniſche Feuer- Verſicherungs- Geſ ellſchaft Colonia. (7400) Folgendes ſind die Reſultate der in der am 2. April d. J. fuͤr das Jahr 1852: Grundkapital ** Geſammt⸗Reſerven 5 4 8 6 N Prämien⸗Einnahme fur 1852 1 1,302,943 Zinſen⸗Einnahme„ 1 136,103 ſtattgehabten Generalverſammlung abgelegten Rechnung 5,250,000 Gulden, 1,815,350 1 i 1,439,046 5 Die am 31. Dezember 1852 laufende Verſicherungsſumme betrug 645,181,717 Gulden. Vollſtändige Abſchlüſſe liegen bei den Unterzeichneten zur Mittheilung an Jeden, intereſſirt, bereit. Chriſtian Hecht, Agent in Friedberg. Chr. Funk, Agent in Hungen. 7 1 der ſich für die Anſtalt 4 Poriland-Cement von R. White& Sons in London, (632) welcher von mehreren Baumeiſtern als der beſte Cement anerkannt wurde, bei Georg Schepeler in Frankfurt a. M. NI ON. III —— Regelmäßige wöchentliche Abfahrten ab Mainz jeden Donnerſtag, ab (627) Die Paſſagiere werden jedesmal durch eigene tüchtige Conducteure bis in den Seehafen begleitet. Pünktlichkeit in den Expeditionen, billige Preiſe und genaue Erfüllung der eingegangenen Verbindlichkeiten werden dieſe Reiſegelegenheit auch ferner empfehlen. Friedberg im April 1853. Heinrich Hahn, Agent. (727) Ich mache hiermit die ergebene Anzeige, daß ich von heute an bei dem Herrn W. Kullmann in Vilbel ein Commiſſions-LJager in Tapeten und Borduren, eigener Fabrik, beſtehend aus den modern⸗ ſten und geſchmackvollſten Deſſins, errichtet und demſelben Vortheile eingeräumt habe, die ihn in den Stand ſetzen, zu ſehr billigen Preiſen zu verkaufen. Heidelberg am 1. April 1853. Valentin Scherer. Unter Zuſicherung reeller und prompter Bedienung empfiehlt ſich hierin beſtens Vilbel, im April 1853. W. Kullmann. Am I. und 2. Juni 1853 (729 findet die Ziehung der von der freien Stadt Frankfurt a. M. garantirten Geldver⸗ looſung ſtatt. Die Hauptpreiſe derſelben find: fl. 200,000, 100,000, 40,000, 25,000, 2 à 20,000, 2 à 15,000, 12,000, 3 4 10,000, 2 à 6000, 3 à 5000, 2 à 4000, 5 4 3000, 12 à 2000, 107 à 1000, außerdem 13,000 Gewinne geringeren Betrages. Das unterzeichnete Handlungshaus, welches von der Regierung mit dem Verkauf der Ori⸗ ginal⸗Looſe beauftragt iſt, erläßt 7 Looſe à fl. 6—. ä fl 3— ½ a fl. 1. 30— a 45 kr. und verſpricht bei pünktlicher Ausfüh⸗ rung der Aufträge die reellſte und verſchwiegenſte Bedienung. Heinrich Steffens, Mainſtraße 10 in Frankfurt a. M. Am 1. Juni 132) beginnt die Ziehung der von der freien Stadt Frankfurt errichteten und garantir⸗ ten Geldverlooſung, 13000 Preiſe von fl. 200,000, 100,000, 40,000, 25000, 2mal 20000, Amal 1500, 12000, 10000 ꝛc. ꝛc. enthaltend. Ganze Looſe zu fl. 6., halbe zu fl. 3., vier⸗ tel zu fl. 1. 30, achtel zu 45 kr., empfiehlt unter Zuficherung pünktlicher Schickſalsanzeige Jacob Strauß in Frankfurt a. M., Schnurgaſſe 38. Gewinne (733) von Thlr. 40000, 3000, 4000, 2000, 2mal 15000, 3mal 1000 bis zu 55 Thlr. bietet die am 1. Juni ftattfindende Verlooſung des Kurfürſtlich Heſſiſchen Staats⸗ Lotterte⸗Anlehens. Actien für dieſe Verlooſung 3 Stück zu fl. 8 1 8 10„„ 25 empfiehlt unter Zuſicherung pünktlicher Schick⸗ ſalsanzeige Jacob Strauß in Frankfurt a. M., Schnurgaſſe 38. B 158 e- Soolbad Nauheim. (772) Sonnntag den 22. Mai Concert im Kurgarten. (7126) Die Auswanderer werden durch meine Agentur jeden Monat den 1 — und 15. über Bremen nach allen Häfen von Amerika zu den billigſten Preiſen und beſten Bedingungen, von jeder Eiſenbahn-Station ab befördert. G. Fr. Schweitzer, General-Agent in Friedberg. 6 0 0 0 Gulden (686) im Einzelnen, wie im Ganzen, am liebften im Landgerichtsbezirk Friedberg oder Vilbel, hat zum Ausleihen in Auftrag Friedberg. Jakob Finkernagel. Moͤbel⸗Lager. 560 Alle Arten ſelbſt verfertigter Möbeln, für Güte garantirt wird, find wieder in reicher zahl vörräthig. Zugleich empfehle ich noch ager von Strohſtühlen und Kanapees vorzüglicher Güte zu möglichſt billigen Preiſen. feffer, J. P Großh. Hof⸗Möbelſchreiner in Friedberg. NRuſſenſteine (688) ſind ſtets vorräthig bei Friedberg. Chriſtian Ulrich. Güter⸗Ankäufe. 6707) In guten, fruchtbaren Gemarkungen werden Güterffücke, von 10 bis 500 Morgen, zu annehmbaren Preiſen und gegen gleich baare Zahlung anzukaufen geſucht. Näheres bei der Expedition dieſes Blattes. Anzeige. 1773) Unterzeichneter macht hiermit einem geehrten hieſigen und auswärtigen Publikum die ergebenſte Anzeige, daß er ſich dahier als Weiß⸗ bindermeiſter etablirt hat und bittet, unter Zu⸗ ſicherung reeller und prompter Bedienung, um gütigen Zuſpruch. Friedberg. Philipp Dienſtbach, Weißbindermeiſter. Garten ⸗ Verpachtung. (J) 75 Ruthen Garten auf dem Krämer find auf 3 Jahre zu verpachten. Das Nähere bei Kirchenrechner Faatz dahier. Verkauf der Stockmühle zu Eichelsdorf. (175) Unterzeichnete will die Stockmühle, welche 3 Mahlgänge, einen Schlaggang und Hirſenmühle enthält, nebſt/ Morgen daran liegendem Ackerland und 1¼ Morgen Wieſen, Montag den 23. Mai, Vormittags 10 Uhr, aus freier Hand verkaufen. Eichelsdorf den 1. Mai 1853. Johs. Emmels UI. Wittwe. Zugelaufen. 176) Dem Unterzeichneten iſt ein ſchwarz gefleckter Hühnerhund zugelaufen; gegen die In⸗ D ſeratgebühren und Futtergeld kann derſelbe an ſeinen Eigenthümer abgegeben werden. Ilbenſtadt den 15. Mai 1853. Joh. Guthmann. Annonce. (777) Für Friedberg haben wir dem Hrn. J. P. Fritz den alleinigen Verkauf unſerer Rauchtabacke übertragen und ſind dieſelben in dieſer Handlung ſtets zu haben, und zwar: Sar fl. k geſchnittene Varinas⸗Blätter à 12=„ 42 Oſtende⸗Canaſter 7710= 85 Cuba⸗Canaſter e Muff⸗Muff⸗Canaſter nur in/ Pfd. 20= 1 10 braune Holländer nur in/ Pfd. 12½=„ 44 Oekonomie⸗Canaſter A=„ 28 Bahia⸗Canaſter„ 6 2„ 24 geſchnittene Cigarren⸗Blätter 1 Berlin im Mai 1853. Ferd. Calmus 8 Comp. Tabacks⸗Fabrikanten. Verſteigerung. (JS) Montag den 23. d. M. werden in der Wohnung des Unterzeichneten: 2 trächtige Fahrkühe, 1 Wagen, 1 Karrn, fahrbar für eine Kuh, 1 Pflug, 1 Egge, 3 Schweine, 2 Fuder Stroh, mehrere Tiſche, Bänke, Fäſſer und ſonftige Hausgeräthſchaften,. theilungshalber öffentlich meiſtbietend verſteigert. Wölfersheim. Conrad Eichler. Capitalien. (7719) Ich habe fortwährend mehrere größere und kleinere Capitalien zur Anlegung auf Hy⸗ potheken und Uebernahme von Güterkaufſchil⸗ lingsgeldern an Händen.. 5 Marcus Strauß in Vilbel. Entlaufen. (7800 Am 11. d. M. ſind mir ein brauner Dachshund und eine gelbe Dachshündin ent⸗ laufen. Dem Bringer eine Belohnung. Groskarben den 12. Mai 1853. Müller, Jäger. Bock ⸗Bier (78) wird Sonntag den 22. d. M. in Zapf genommen. C. Altmannsperger. Kirchliche Anzeigen. Sonntag Trinitatis den 22. Mai. Pfarramtswoche: Hr. Diaconus Baur. Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Stadtpfarrer Sell. (Confirmation der Mädchen, Feier des hell. Abendmahls.) Nachmittags: Hr. Diaconus Baur. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: fällt der Confirmation wegen weg. Nachmittags: Hr. Candidat Meier. Frankfurter Cours vom 18. Mai 1853. Piel!!! e,, Holländiſche 10 fl. Stücke„9 54-55 Rand⸗Ducaten„5 37-38 20 Frankſtücke„ 9 31-32 Engliſche Souverains.„11 53 Preußiſche Thaler.„ 1 45—¼½ 5 Frankenthaler 9 Preußiſche Caſſenſcheine. Fruchtpreiſe. „ 145/98 18. Mai. 13. Mai. 6. Mai. Gattung. Fried⸗ Gerns⸗ berg Mainz heim i e eee Waizen pr. Malter] 10 20 10 261-— Kerr! 8130 8 36 810 Gerſte„ 1 4 151 5511 610 Hafer„, 770 44— 1 4381 345 Polizei Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 21. bis zum 27. Mai. = 5 Fried⸗ Butz⸗ 5 Brod⸗Preiſe. berg. bach. 8 kr. pf. kr. pf. 1.Leib⸗Roggenbrod 3 113 2 7 7 6 1 6— 44„ 7 12 112— Lth. Lth — Milchbrod 144 /%% 14½ — Waſſerweck 15 — Gemiſchte(Tafel-) Brod 15 ¼ ⁶ 15 leiſch-Preiſe. lag reihe, 14 Ochſenfleiſch 12— 12— „ Kühfleiſch, gemäſtetes 91 219— „ Rindfleiſch, gemäſtetes 71 2181— „ Kalbfleiſch 5 6— 6— „I„„ gemäſtetes ee „ Schweinenfleiſch 131— 13— „ Hammelfleiſch 9— 9— „ Schaaflleiſch 64——— „ Wurſt v. blos Schweinen 14— 14— „ Bratwurſt 171— 117— „ Schwartenmagen 1614— 16— „Geräucherter Speck 23— 24— „Schinken 17— 17— „ Dörrfleiſch 18— 18— „ Schweinenſchmalz, 5 ausgelaſſen 21— 22— unausgelaſſen 20— 20— „Nierenfett 20— 18— „ Hammelsfett 161— 16— Die Großherzoglichen Bürgermeiſter Bender. Seippel. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. . — h 0 entdeckt nit, verba vaborgene ſchwärmend Sacrement ich von me warl beſon ich gaubte ich, wüſſen blut für ner Muti that, die verlaſſen, ſtellt, me Armee zu Ich denke gab mir d daß ſie ni ſchiren an geheilten weſen, da nich da z ſo ſchwer war eine als uns erſten, un letzte ſein. daß mir d war wohl Später w mich auf f einen orde und hell 10 leſſe vor! war ich se Kamerade ſpielte dig mieux ſelbſtverg und achte ſahen un ſchlichen.