Aſteigert Erfurt die größte Hlr. Ent⸗ 1.0 pet. Ain⸗ ntelligenz-Dlatt fuͤr die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. 15. Sonnabend den 19. Februar 1833. Amtlicher Theil. Ernennungen. Es ſind weiter zu Buͤrgermeiſtern und Beigeordneten beſtellt worden: Bönſtadt: Friedrich Geibel, Beigeordneter, zum Buͤrger— meiſter; Georg Becker zum Beigeordneten. Hochweiſel: Der ſeitherige Bürgermeiſter Schöppler zum Bürgermeiſter; ſeitheriger Beigeordneter Dämon zum Beigeordneten. Steinfurt: ſeitheriger Bürgermeiſter Eberhard Thoͤnges zum Bürgermeiſter für die Bürgermeiſterei Steinfurt mit Wiſſelsheim; Beigeordnete Conrad Södler zum Beigeordneten für die Gemeinde Steinfurt. Dies bringt zur öffentlichen Kenntniß Friedberg den 16. Februar 1853. Gr. Kreisamt Friedberg: de Beauclair, Kreisaſſeſſor. Das Großherzoglich Heſſiſche Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Den Dienſt der Nachtwachen. Mehreren bei uns eingelaufenen Anzeigen zu Folge beginnt der Nachtwachedienſt in verſchiedenen Gemeinden des Kreiſes, namentlich in den Sommermonaten, erſt um 11 Uhr des Abends. Wir haben daher zur Beſeitigung dieſes Mißſtandes die Beſtimmung getroffen, daß in dem ganzen Kreiſe der Dienſt der Nachtwachen allenthalben um 10 Uhr des Abends durch das Abblaſen dieſer Stunde ſeinen Anfang zu nehmen und in den Monaten Mai, Juni, Juli, Auguſt und September bis um 2 Uhr, in den übrigen Monaten aber bis um vier Uhr des Morgens anzudauern habe. Indem wir Sie hiervon zur Nachachtung und Be⸗ deutung der Nachtwächter in Kenntniß ſetzen, geben wir Ihnen auf, mit Strenge darüber zu wachen, daß der Nachtwachedienſt mit Pünktlichkeit in Ihren Gemeinden verrichtet werde und empfehlen Ihnen gleichzeitig nur zu— verläſſige Leute hierzu zu verwenden. Friedberg den 15. Februar 1853. de Beauclair, Kreisaſſeſſor. Kirchenbuchs-Auszug vom Monat Januar. Butzbach. Getraute: 9. Johann Georg Imbeſcheidt, Bürger und Schneider— meiſter und Eliſabethe Dorothea, verwittwete Frank, geb. Rübſamen. g 30. Jacob Schmidt, Bürger und Häfnermeiſter und Anna Katharine Freitag, des verlebten Bürgers und Schuh⸗ machermeiſters Ernſt Freitag nachgelaſſene zweite ehe⸗ liche ledige Tochter. Getaufte: 2. Dem hieſigen Diviſionsſchneider Johannes Elbert ein Sohn, Johann Ferdinand, geb. den 29. Dez. 2. Dem hieſigen Burger und Schuhmachermeiſter Heinrich Buß ein Sohn, Heinrich, geb. den 23. Dez. 6. Dem Schloſſer zu Kreuznach Johannes Schneider, zur Zeit dahier, ein Sohn, Jacob, geb. den 26. Dez. 9. Dem hieſigen Bürger und Schuhmachermeiſter Adam Stein ein Sohn, Johann Karl, geb. den 28. Dez. 16. Dem hieſigen Bürger und Metzgermeiſter Johann Con— rad Chriſtoph Gruner ein Sohn, Georg Jacob, geb. den 29. Dez. 23. Dem hieſigen Bürger und Rothgerbermeiſter Johannes Küchel III. ein Sohn, Heinrich, geb. den 22. Dez. 23. Dem hieſigen Gemeinderath und Schuhmachermeiſter Johann Conrad Hagemann ein Sohn, Johann Karl, geb. den 11. Jan. 30. Dem hieſigen Bürger und Metzgermeiſter Jacob Mel— chior II. eine Tochter, Eliſabethe, geb. den 18. Jan. Beerdigte: 15. Juliane Schmidt, des hieſigen Buͤrgers und Knopf⸗ machermeiſters Philipp Schmidt zweite Tochter, alt 14 Jahre, 9 Monate und 21 Tage; t den 13. Jan. 18. Marie Eliſabethe Cramerding, des hieſigen Burgers und Sattlermeiſters Philipp Conrad Cramerding Ehe— frau, geb. Schmidt, alt 34 Jahre, 5 Monate und 13 Tage; 1 den 16. Jan. Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. N νν Bekanntmachung. (150 Auf freiwilliges Anſtehen wird Mittwoch den 16. März d. J., Nachmittags 3 Uhr, die in Gonzenheim(bei Homburg v. d. H.) gelegene Erbleihmühle des H. J. F. Minoprio von Frankfurt a. M. in der Mühle ſelbſt öffent⸗ lich an den Meiſtbietenden verſteigert. Die Mühle beſteht aus einem Wohnhaus, Scheune, Stallung, Mühlenwerk mit 2 Gängen, Garten und Ackerland von circa 3 Morgen. Die Gebäaulichkeiten können an 3 Tagen in der Woche, Dienſtags, Mittwochs und Donnerſtags in Augenſchein genommen werden. 5 Die Verſteigerungsbedingungen werden im Termin ſelbſt bekannt gemacht, jedoch ertheilt Eigenthümer auch vorher darüber nähere Aus⸗ kunft. Homburg den 21. Januar 1853. Landgraflich Heſſiſches Juſtizamt Dr. Haupt. Guts⸗Verſteigerung. (210) Montag den 21. Februar“ d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe zu Folge eingelegten Nachgebots das dem Au— guſtiner Schulfond dahier in den Gemarkungen Rockenberg, Oppershofen, Münzenberg und Nie— derweiſel zuſtehende Gut, ſowie eine damit ver⸗ bundene Holzberechtigung von 4½ Mark, noch⸗ mals öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 10. Februar 1853. Der Großherzogl. Bürgermeiſter Bender. Bekanntmachung. (22) Mittwoch den 23. Februar l. J., Vormittags 9 Uhr, ſollen aus der hiefigen Gräf⸗ lichen Oeconomie: 30 Fuder Waizen⸗Langſtroh, 7» Waizen⸗Wörrſtroh, 2„ Korn-⸗Wörrſtroh, 20„ Gerſtenſtroh, 18„ Haferſtroh, circa 200 Körbe Spreu, „ 100 Malter Kartoffeln und „ 100 Centner Grummet, öffentlich an den Meiſtbietenden unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen verſteigert werden und ladet man Kaufluſtige hiermit ein. Schloß Ilbenſtadt den 11. Februar 1853. Bernhardt, Rentmeiſter. el der teig er un g. (226) Das unterzeichnete Rentamt verſteigert 1. Montag den 21. d. M., Vormittags 10 Uhr anfangend, im Diſtrikt„Mörler-Unter /, Schlag No. 11, an der auf den Winterſtein füh⸗ renden Vicinalſtraße: verſchiedenes Buchen-, Birken⸗, Eichen- und Aspen⸗Brennholz, beſtehend in: 6 Stecken Scheit⸗, 80„ Prügel⸗ u. 17„ Stock⸗ 5552 Stück Wellen. II. Dienſtag, den 22. d. Mts., Vormittags 10 Uhr anfangend, im Diſtrikte„längs den Straßheimer Hecken,“ oberhalb der Brücke am Viehtrieb: S 2 2— 70 Stecken Buchen. Scion; Holz und 51„ Eichen⸗ „ benen 29 5 1 8 u. Stockholz; 125 5 Elten u. 0 Wellen; 358 20 Wagen Allerleiholz; 5 1 Buchen⸗Werkholzſtamm zu 94Kubikfuß und 2 Schichten Eichenwerkholz. Sämmtliches Holz iſt nummerirt und kann täglich eingeſehen werden. Bei ungünſtiger Witterung wird die Verſtei⸗ gerung nicht an Ort und Stelle, ſondern im hieſigen Wirthshauſe zum Hirſch abgehalten. Ockſtadt den 12. Februar 1853. Freiherrl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt An gerer- Edietalla dung. (234) Nachdem über das Vermögen des Martin Lack zu Dorheim, nach mißlungenem Güteverſuche, der förmliche Concurs erkannt worden iſt, werden ſämmtliche Gläubiger des— ſelben hierdurch vorgeladen, in dem auf Montag den 14. k. M., Vormittags 9 Uhr, anberaumten Liquidationstermine ihre Forderun⸗ gen an den genannten Gemeinſchuldner, bei Meidung des Ausſchluſſes von der Concursmaſſe, entweder in Perſon oder durch gehörig legiti— mirte Bevollmachtigte unter Angabe ihrer Be— weismittel bei unterzeichnetem Gerichte anzu⸗ melden und zu begründen. Zugleich wird bemerkt, daß die Bekanntma⸗ chung des demnäachſtigen Präcluſiobeſcheides nur durch Anſchlag im Gerichtslokale bewirkt wer⸗ den wird. Nauheim am 12. Februar 1853. Kurfürſtliches Juſtizamt Kroeber. vdt. Schlarbaum. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. (285) Vom 1. März l. J. an tritt ein neues Güter⸗Reglement für die Main⸗Weſer⸗ Bahn in Kraft, welches an den betreffenden Expeditionen zu 1 Sgr. resp. 3 kr. abgege⸗ ben wird. Gießen den 12. Februar 1853. Die Großh. Eiſenbahn-Bau-Direction der Provinz Oberheſſen. Verkauf auf den Abbruch. (236) Mittwoch den 23. d. M., Mittags 12 Uhr, ſoll die 44“ lange, 300% tiefe, noch gut in Holz ſtehende Pfarrſcheuer zu Villingen an Ort und Stelle meiſtbietend auf den Abbruch verſteigert werden. Hungen den 12. Februar 1853. Der Fürſtl. Rentamtmann Kießling. Mobiliar⸗Verſteigerung. (287) Donnerſtag den 24. Februar d. J. läßt der Bürger Gottlieb Kettinger in ſeiner Behauſung nachverzeichnete Gegenſtande meiſt— bietend verſteigern, als: 2 Pferde, ſieben und eilf Jahre alt, 4 Kühe, 1 Rind, 50 Malter Kartoffeln, 40 Manen Dickwurz, 20 Ctr. Kleeheu, mehrere Fuder Waizen⸗, Hafer⸗, Gerſten⸗ und Erbſenſtroh, 40 Malter Hafer, 5 50 Körbe Spreu und Keil, 1 noch guter zweiſpänniger Wagen mit eiſer⸗ nen Achſen, 1 Waſſerkarrn mit Faß, verſchiedenes Pferdegeſchirr, 2 Pflüge, 2 Eggen ſchaften. Friedberg den 16. Februar 1853. Der Großh. Beigeordnete Ph. Preußer. Holzverſteigerung. (238) Donnerſtag den 24. Februar d. J., Vormittags 9 Uhr, ſoll in dem Gemeindewald und ſonſtige Oekonomiegeräth⸗ zu Niedermörlen, nächſt dem Haſſelecker Hof nachſtehendes Holz an Ort und Stelle an den Meiſtbietenden verſteigert werden: 90 Stecken Birken⸗Scheitholz, 7 Eichen 2 62%„ Birken- und Eichen. Prügelholz, 6%„ Nadel ⸗Prügelholz, 5 2 Eichen ⸗Stockholz, 50 Stück Buchen⸗Wellen, 8580„ Birken- und Eichen-Wellen, 250½„ Nadel- Wellen, 14 Wagen, 13 Läſte Allerleiholz, 5 Eichen-Bauholzſtämme, 50 Kubikfuß enthaltend. Die Zuſammenkunft iſt vor dem Walde ober dem Hof Haſſeleck. Niedermörlen den 15. Februar 1853. Der Großherzogl. Bürgermeiſter De y. Fruchtverſteigerung zu Friedberg. (239) ODienſtag den 1. März d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, werden dahier in dem Gaſt⸗ hauſe zum Maulbeerbaume von den 1852r fis cali⸗ ſchen Fruchtvorräthen des hieſigen Speichers circa 13 Malter Waizen, 115 Malter Korn und 27 Malter Hafer, öffentlich verſteigeri. Friedberg den 12. Februar 1853. Der Gr. Rentamtmann des Rentamts Friedberg Domänenrath Bau ß. Hol z de ee i gerung (240) Montag den 21. Februar l. J., des Vormittags um 9 Uhr, ſollen in dem Oberros⸗ bacher Gemeindewald, Diſtrict Unterberg: 4% Stecken Buchen-Prügelholz, 49½ 17 17 Stockholz, 4247 Wellen Buchen⸗Reiſerholz und 9 Stangen, öffentlich an die Meiſtbietenden verſteigert werden. Oberrosbach den 12. Februar 1853. Der Großherzogl. Bürgermeiſter Blecher. Obligations-Verlooſung. (241) Aus dem Anlehen von fl. 54,000. bei den Handlungshäuſern Samuel Lindheimer in Friedberg und H. Lißmann in Büdingen find folgende Obligationen durch Verlooſung rück⸗ zahlbar geworden: Lit. A. No. 8, 37, jede à fl. 500. „ B.„ 74, 54, 33, jede à fl. 200. u C., 65, 58, 55, 45, ede a f 100. deren Betrag vom 1. April d. J. bei der Ge⸗ meindekaſſe dahier in Empfang genommen wer— den kann, da von dem Verfalltage an keine weiteren Zinſen mehr vergütet werden. Bleichenbach im Januar 1853. Der Großherzogl. Bürgermeiſter Deckmann. Obligations-Verlooſung. (242) Bei der heute geſchehenen Verlooſung der Partial⸗Obligationen der Gemeinde Petter⸗ weil ſind die Nummern: 6 und 10, à 500 fl., 34, 51 und 52, à 200 fl., 76, à 100 fl., ge⸗ zogen worden. Die Inhaber derſelben werden hiermit erſucht, den Betrag gegen Rückgabe der Schuldurkunde bei dem Gemeinde-Einnehmer dahier bis den 1. April d. J. in Empfang zu nehmen mit dem Anfügen, daß von dieſem Tage an keine weiteren Zinſen mehr vergütet werden. Petterweil den 5. Februar 1853. Der Großherzogl. Bürgermeiſter Bie rig ens 150 Gulden (243) Kapital liegen in der Gemeindekaſſe dahier, gegen doppelten Inſatz und 5 PCt. Zinſen, zum Ausleigen bereit. Niederwöllſtadt den 14. Februar 1853. Der eee e o ft. Die Zuſam Obermörle Hol 2400 N 10 Uhr, werk Diſtrikt Forff 180 Stec 0* 5 1800 Eiche 85 Stän Nutz öffenllich an Niederwe Hol (27) N 24. und Fre Vormittags heimer Gem 28 Ste 130 78% ö 98 N 8 Holzverſteigerung. (244) Montag den 21. d. M., Vormittags 9 Udr, ſoll in dem hieſigen Gemeindewald, Diſtrikt Zimmetwald, nachverzeichnetes Holz zur öffentlichen Verſteigerung gebracht werden: 38 Kiefern-Stämmchen, geeignet zu Brun— nenrohren, 4 Stecken Kiefern⸗Prügelholz, 47%„ Buchen-⸗Stockholz, 4½%„ Kiefern- 0 32 Stück Buchen-Wellen, 262„ Kiefern⸗„ Gegen vorſchriftsmäßige Bürgſcheine wird Zahlungsfriſt bis zum 1. Juli d. J geſtattet. Ilbenſtadt den 14. Februar 1853. Der Großherzogl. Bürgermeiſter 3 wii eig erſei gerung. (245) Donnerſtag den 24. d. M., Vormit⸗ tags um 9 Uhr, ſollen in dem Gemeindewalde der Gemeinde Obermörlen nachſtehende Holz— ſorten öffentlich meiſtbietend verſteigert werden: 25 ½ Stecken Eichen-Scheitholz, 7„ Erlen u. Aspen-⸗Scheitholz, 375.„ Birken⸗ und Eichen⸗Prügel⸗ holz. 13„ Exlen- und Aspen-Prü⸗ gelholz, 487„ Eichen⸗Stockholz, 31„ altes Birken⸗Stockholz, 2484 Stück Buchen⸗Wellen, 21495(TY Birken⸗ und Eichen⸗Wellen, 6726 ü—v— Erlen⸗ und Aspen⸗„ 14 Wagen, 14 Läſte Allerleiholz, 54 Stämme Eichen-Bauholz von 14 bis 28, Durchmeſſer und 15 bis 45“ Länge, 4751 Cubikfuß enthaltend, 1 Stamm Erlenbolz von 16“ Durch⸗ meſſer und 25“ Lange, 50 Cubikfuß enthaltend. Die Zuſammenkunft iſt am Buchborn. Obermörlen den 16. Februar 1853. Der Großhberzogl. Bürgermeiſter Kön g. Holzverſteigerung. (26) Montag den 21. d. M., Vormittags 10 Uhr, werden in dem hieſigen Gemeindewald, Diſtrikt Forſtenwald: 180 Stecken Eichen⸗Scheitholz, 20„„ Prügelholz, 56 1„ Stockholz, 1800 Eichen⸗Wellen und 85 Stämme Eichen⸗-Bau⸗, Werk⸗ und Nutzbolz, öffentlich an die Meiſtbietenden verſteigert. Niederwöllſtadt den 16. Februar 1853. Der F K o Holzverſteigerung. (247) Mittwoch den 23., Donnerſtag den 24. und Freitag den 25. d. Mts., jedesmal Vormittags 9 Uhr anfangend, werden im Rod⸗ heimer Gemeindewald, Diſtrikt Ameishecke: 28¼ Stecken Buchen⸗Scheitholz, 130„ Eichen⸗„ 78½ 1„ Prügelhbolz, 38„ Buchen⸗Stockholz, 227„ Eichen⸗„ 8„ Nadel-„ 500 Stück Eichen⸗Wellen, 5976„' Nadel⸗„ 894 Stämme Eichen⸗Bau-, Werk⸗ und Nutz⸗ holz von 7-28 Zoll Durchmeſſer und 10-75 Fuß Länge, 70 Stämme Buchen⸗Werk⸗ und Nutzholz von 6 16 Zoll Durchmeſſer und 12— 30 Fuß Länge, 0 37 Stämme Nadel⸗Bau⸗, Werk- und Nutz⸗ holz von 6—10 Zoll Durchmeſſer und 11 bis 80 Fuß Länge, öffentlich an die Meiſtbietenden verſteigert. Die zwei erſten Tage kommt jedesmal von Anfang bis Mittag Brennholz und dann Stammholz, ſowie den dritten Tag der Reſt von ſämmtlichem Gehölz, worunter hauptſäch— lich das Nadel-Stammholz und Nadel-Wellen fallen werden, zur Verſteigerung. Unter dem Anfügen, daß dieſes Gehölz neben der von Friedberg nach Homburg führenden Chauſſee liegt und deßhalb die Abfahrt gut iſt, wird noch bemerkt, daß gegen vorſchriftsmäßige Bürgſcheine eine Zahlungsfriſt bis zum 1. Au- guſt d. J. geſtattet wird. Rodheim den 15. Februar 1853. Der Großherzogl. Bürgermeiſter 0 Jacobi, Bekanntmachung. (248) In hieſigem Gemeinde-Steinbruche ſind wieder Mauerſteine, welche unter eigener Verantwortlichkeit eines Aufſehers gebrochen worden ſind, vorräthig und dieſelben werden per Klafter zu 8 fl. abgegeben. Dieſe Steine geben nicht allein eine ſchöne dauerhafte Mauer, ſondern die davon aufgeführten Keller, Vieh- ſtalle und Brennlokale zeichnen ſich wegen ihrer inneren Trockenheit im Winter beſonders aus und es ſind ſolche auch ſchon zu Ziegelofen und ähnlichen Feuerungen verwendet worden. Soedel am 16. Februar 1853. Der Großherzogl. Bürgermeiſter Rei ß. N 2 3 Privat- Bekanntmachungen. Gin jun ger Ni ſ ch, (186) welcher die Schreinerprofeſſion zu er— lernen wünſcht, wird geſucht. f Friedberg. Veith, Schreinermeiſter. Lehrlingsgeſuch. (230) Ein junger Menſch wird in die Lehre geſucht von 8 Friedberg. Schneidermeiſter Ebert. Anzeige. (231) Ein junger Mann von braven Eltern, der Luſt hat die Conditorei gründlich zu erler— nen, findet Gelegenheit bei Hopfner⸗Dannenberg, Conditor in Gießen. Annonce. (232) In einer frequenten Handelsſtadt am Rhein wird ein junger Menſch, mit den nothi⸗ gen Kenntniſſen ausgeſtattet, in eine Handlung in die Lehre geſucht. Näheres bei der Expedi⸗ tion dieſes Blattes. Ein Wagen (249) mit eiſernen Achſen, in gutem Zuſtande und faſt noch neu, hat aus der Hand zu ver⸗ kaufen Dorheim. Joh. Zerb II. Stearin⸗Lichten (260) erſte Qualität, à 28 kr. per Paquet, bei L. Goldmann junior. Verſteigerung. (281) Dienſtag den 22. d. M., des Vor⸗ mittags 10 Uhr, will der Unterzeichnete in ſei⸗ ner Behauſung gegen gleichbaare Zahlung ver⸗ ſteigern laſſen: 5 circa 6 Fuder Kornſtroh, 10 Fuder Waizenſtroh, 10„ Gerſten⸗ und Wickenſtroh, 50 Malter Kartoffeln und eine Parthie Miſt. Fauerbach II. Heinrich Sang II. Wagnerholz⸗Verkauf. (252) Mittwoch den 23. d. M., Nachmittags 1 Uhr, will der Unterzeichnete ſeinen noch gro⸗ ßen Vorrath, beinahe von allen Sorten dürrem Wagnerholz, einer öffentlichen Verſteigerung ausſetzen, wozu die Herren Wagner höflichſt eingeladen werden. Steinfurth den 15. Februar 1853. Der Großherzogl. Bügermeiſter Thönges. (253) Die gegen Kopfleiden aller Art vielfach bewährten Aechten Ohren-Magnete ( Paar mit Gebrauchs-Anweiſung in eleg. Carton 1 Thlr.), ſowie die mit vielem Nutzen gegen Schrei b⸗ krampf, Zittern und Schwäche in den Händen anzuwendenden Goldberger'ſchen thermo-electriſchen Finger-Vinge (à Stück mit Gebr.⸗Anw. Prima: 1 Thlr., Secunda: 20 Sgr., find ſtets ächt zu ha⸗ ben bei Friedberg. P. F. Schmittner. Eine Manſardenwohnung 125) mit allen Bequemlichkeiten und ein Garten vor dem Mainzerthor, zu vermiethen. Oelfäſſer (235) von 1— 4 Ohm haltend, billigſt bei W. Hanſtein. Ge fu ch (256) Zur Uebernahme einer guten Agentur an hieſigem Platze wird ein thätiger cautions- fähiger Mann geſucht. Näheres in C. Scri⸗ ba's Buchhandlung. 400 0 Gulden (257) ſind gegen ſichere Hypotheken auf Gü⸗ ter auszuleihen. Directe frankirte Anerbietungen beſorgt die Expedition dieſes Blattes. Zur Beachtung! (258) Unterzeichneter beabſichtigt ſeine beiden auf dem Haagk nachſt dem Bahnbofe gelegenen, ſich zum Betrlebe eines jeden Geſchäfts eignende zweiſtöckigen Wohnhäuſer nebſt Garten, Stal⸗ lung und Hofraum aus freier Hand zu ver— kaufen. Friedberg den 16. Februar 1853. Karl Klein. Verſtei gerung. (259) Mittwoch den 23. d. M., Vormittags 11 Uor, will die Unterzeichnete freiwillig ver ſteigern laſſen: Bettung, Hemden, Kleidungs— ſtücke, Mehlkaſten, Bettſtelle und ſonſtige Haus— geräthſchaften. Nauheim den 17. Februar 1853. Jonas Löb Wtw. Ein Realſchüler (260) kann gegen billige Vergütung Koſt und Logis erhalten. Wo? ſagt die Expedition dieſes Blattes. Braunſchweiger Continental-Café, (260 das Pfund 8 kr., bei. L. Goldmann junior. Dankſagung. (262) Herzlichen Dank denjenigen, welche meinem Sohne die letzte Ehre zu ſeiner Ruhe⸗ ſtätte erzeigten. Friedberg. Marg. Cunſelmann. Für Auswanderer. für die großen Dreimaſter Packet⸗Schiffe der BLACK-STAR-COMPAGNIE und ſchnellſegelnden Dampfbooten City of Glasgom& Ciij of Manchester. (263) Regelmäßige Beförderung über Liverpool nach allen Häfen Am e— rika's.— Nähere Auskunft ertheilt Nauheim im Februar 1853. Herm. Auffarth. Daleni- Maschinen- und Magenfelt. (264) Dieſes Fett dient für alle mechanischen Maschinen, als: Waſſer- und Windmühlen, für zuſammengreifende Räder, für alle Sorten Wagen und Fuhrwerke und überhaupt zum Ein⸗ ſchmieren aller in gemäßigter Schnelle ſich reibender Gegenſtände. Es erſetzt auf billige Art Talg und alle andere Fette, welche bisher zu dieſem Zwecke verwendet wurden. Der Hauptvortheil be— fleht darin, daß dieſes Fett, gleich dem Patent-Oel, Eiſen und alle andere Metalle nicht angreift, daß es keinen Schmutz zurückläßt und länger währt, als andere bis heute angewandten Fette. Dieſe beiden Sorten Patent-Maschinen und Wagenfett, und Patent-Oel, find zu den billigſten Preißen zu haben bei H. W. Hatteroth in Friedberg. CEine Parthie wollene⸗ und balbwollene Kleiderſtoffe, Baum⸗ wollenzeuge, Ghinghams und Weſten habe ich zurückgeſetzt, und erlaſſe ſolche, um damit aufzuräumen, bedeutend unterm Preiße. (217) Ferner empfehle ich friſch erhaltene ächte Bielefelder Leinwand ſehr billig. Mayer Hirsch. Dankſagung. (265) Seit meiner früheſten Jugend hatte ich 21 Jahre lang an einem bis dahin für un⸗ heilbar gehaltenen Flechten-Ausſſchlag am ganzen Körper unausſprechlich viel ge— litten. Umſonſt unterwarf ich mich einer Menge der koſtſpieligſten und anſtrengendſten Kuren, unter andern auch in dem cliniſchen Inſtitute zu Halle, woſelbſt es den angeſtrengten und höchſt anerkennenswerthen Bemühungen ſehr kenntnißreicher Aerzte, namentlich des Herrn Geheimen Medicinalraths Ur. Kruckenberg und des Herrn Profeſſor Dr. Blaſius, nicht gelingen wollte, mich von meinem Leiden zu befreien, ſo daß ich mit bangem Herzen einer traurigen Zukunft entgegen ſah.— Da machte mich ein Freund auf das berühmte Kummer⸗ feld'ſche heilende Waſchwaſſer aufmerk⸗ ſam, welches ſchon ſo vielen Leidenden geholfen habe; ich ließ mir davon kommen(— es war bei dem Buchhändler Dr. F. Janſen in Wei- mar, die Flaſche zu 2 Preuß. Thlr. zu haben—),— und Gott ſei geprieſen!— auch mir wurde in unbegreiflich kurzer Zeit geholfen, und ich befinde mich nun ſchon ſeit drei Jahren ſo wohl, wie vorher nicht drei Tage meines Lebens, und ich kann wohl ſagen, daß ich dieſem wundervollen Waſſer außerordentlich viel zu verdanken habe.— Ich hoffe, daß dieſes ſegen— volle Waſchwaſſer ſeine Wunderkräfte noch an recht vielen leidenden Mitbrüdern erproben möge. Halle den 21. Dezember 1849. Louis Schmidt, Handelsmann, Nr. 2092. Erfindung von 1852 mit Patent der franzöſiſchen Regierung. Unvergängliche Schildpall⸗Federn für alle Hände nach Belieben brauchbar. Preis 1 fl. 12 kr. das Hundert. 266) Bei allen Fortſchritten der Induſtrie hatte man es noch nicht dahin gebracht, eine tadelloſe Feder anzufertigen. Die Löſung dieſer ſchwierigen Aufgabe iſt dem Hauſe Louy in Paris gelungen. Das Verſpritzen der Tinte und das Zerreißen des Papiers durch die Feder iſt bei dieſer Schildpatt⸗Feder, die dem Gänſekiel an Geſchmeidigkeit nicht nachſteht und jede, auch die ſchnellſte Handſchrift zuläßt, nicht möglich. Was dieſe Feder, außer den bereits anerkannten Vorzügen, noch beſonders empfiehlt iſt das, daß ſie auf beiden Seiten geſchrieben werden kann. Ein Lager dieſer Feder befindet ſich bei C. Bindernagel in Friedberg. Anzeigen für die Freitags er- ſcheinende Nummer wolle man ſpäte— ſtens bis zum Mittwoch Abend und ſolche fuͤr die Dienſtags-Nummer läng⸗ ſtens bis den Sonntag bei der Expe⸗ dition abgeben. Kirchliche Anzeigen. Sonntag Reminiſcere den 20. Februar. Pfarramtswoche: Hr. Diaconus Baur, Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Diaconus Baur. Nachmittags: Hr. Candidat A. Köhler. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Hr. Stadtpfarrer Seel. Nachmittags: Hr. Candidat Sellheim. Frankfurter Cours vom 16. Febr. 1853. 9 8 9 5 l. 9 45½-465 Ferrer: 7 Holländiſche 10 fl. Stücke„ 9 53-54 Rand⸗Ducaten. 19 05„ 5 36½37 20 Frankſtücke„ 9 30-31 Engliſche Souverains..„11 54 Preußiſche Thaler..„ 145 ½¼½ 5 Frankenthaler.„221 ½7—e22 Preußiſche Caſſenſcheine„ 1 45%/ Fruchtpreiſe. 9. Febr. 11. Febr. 11. Febr. ried⸗ 5 1 Mainz fl. kr, fl. kx. fl r. 9 40110 2510— Gattung. Waizen pr. Malter Korn 8— 81668— Gerſte„ 1 5 34 610 Hafer 7 7. 3. 3 31 3 15 Polizei- Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 19. bis zum 25. Februar. 2 f Fried⸗ Butz⸗ 3 Brod⸗Preiſe. berg. bach. 5 kr. pf. kr. pf. 1 11 Leib⸗Roggenbrod 3— 131— 275 15 5 — 7 1115211 Lth. Lth. — Milchbrod 15 105 — Waſſerweck 157 — Gemiſchte(Tafel⸗) Brod 145%[ 17 Fleiſch-Preiſe. pf. 11 Ochſenfleiſch 12— 12 5 „ Kühfleiſch, gemäſtetes 9— 81— „Rindfleiſch, gemäſtetes ae „ Kalbfleiſch 1 „„„ gemäſtetes 3 „Schweinenfleiſch 13— 13— „Hammellleiſch 9— 9— „ Schaaflleiſch 61——— „ Wurſt v.blos Schweinen 14— 14— „Bratwurſt 17— 17— „ Schwartenmagen 1614— 16— „Geräucherter Speck 23— 24— „Schinken 17— 17— „Dörrfleiſch 18— 18— „Schweinenſchmalz,— ausgelaſſen 211 22 unausgelaſſen 20— 20— „Nierenfett 20— 18— „ Hammelsfett 164— 116— Die Großherzoglich Heſſiſchen Bürgermeiſter Bei de. Seippel. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. Von 6 Dezember v. Strafen zur von Kindern nach Englant laben, mit? ſümmt word 1 Di Fliegenwede durch ſonſti dende Gewe land reiſen ihren eignen Auslande an ſein oder nie bisherigen E falle mit eil Gulden m buße von e! D D welche Kind land zur M anwerben ok 3) Elt Kinder, Pfle für den beze tretungsfalle Gulden ur von fünfu! werden. Indem Ffentlichen, die Beſtimm bleiben. S Verantwort! überwachen. Frie!