19 ut. dtkirc 4 — — — 2 1 1 a SSE Iller 1 1.52 C N Intelligenz- Blatt fuͤr die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. N 16. Mittwoch den 13. Juni 1853. Der alte Sergeant. Von Dr. Th. Meyer. (Fortſetzung.) „Auf mühſamem Marſche waren wir bis in die Nähe von Krasuoi gekommen, da ward Halt gemacht, es war bei einem finſtern Föhrenwald, tief vom Schnee be⸗ deckt, in einem von ſteilen Höhen eingeſchloſſenen Thale. Rings auf den Anhöhen ſtanden die Ruſſen, wir ſahen uns von ihrem ganzen Heere umzingelt. Es ſah ver⸗ zweifelt aus und war auch das erſte Mal, daß ich zitterte, während des ganzen Feldzugs. Nur Ney erſchrack vor dieſem Anblick nicht; ja, als ein feindlicher Oberſt heran⸗ kam und uns die Capitulation antrug, ſchlug er ſie ſtolz aus und machte den Parlamentär zu ſeinem Gefangenen. Sofort wurde Sturmſchritt angeſchlagen und mit dem Bajonnet ging's gerade auf die Feinde los, durch ihre Mitte ſollten wir uns eine Bahn brechen. Ein fürchter⸗ liches Feuer empfing uns, Granaten und Kartätſchen, Stückkugeln und zerſchmetterte Baumäſte fuhren hageldicht in unſer Häuflein. So wild und verzweifelt wir drein⸗ ſchlugen, ſchoſſen, drängten und mordeten, ſo groß war die Uebermacht. Der Troß war ſchon mit Geſchrei zerſchmet⸗ tert aus einander geſtoben, und als nun noch mit Sonnen⸗ untergang die ruſſiſchen Uhlanen und Grenadiere in unſere Flanke brachen, zerriß gräßliche Verzweiflung alle Ord⸗ nung, laut heulend rannten hier und dort die Tapferſten in den Tod hinein, Viele, indem ſie die Waffen raſend wegwarfen und die Fäuſte krampfhaft gegen die Feinde ballten. Mit Mühe gelang es dem Anſehen Ney's, 1500 Mann beiſammen zu halten, die riß er aus dem Höllen⸗ ſchlund des ruſſiſchen Feuers zurück und führte ſie, etwa eine Stunde weit, wieder gegen Smolensk zu. Ich war bei dieſen mit meiner verwundeten Schulter, Louiſe hatte immer treulich an meiner Seite ausgehalten. Erſchöpft, blutend und grimmig wie ein angeſchoſſenes Tigerthier lagerten wir auf der hartgefrornen Erde, abgeſchnitten, ohne Lebensmittel, vom Tode überall bedroht, umzingelt in einer öden Schneewüſte ohne Leben und menſchliche Wohnung. Das Blut wollte uns in den Adern erſtarren; Ney allein, der eiſerne, unerſchütterliche, hielt den Muth der Wenigen noch aufrecht, wie er ſo ruhig, als wär's mitten in Paris, auf der beſchneiten Erde ſaß und eine Landkarte auf den Knieen hielt, darin er einen Rettungs⸗ pfad für ſeine Getreuen aufſuchte. Wir hielten eine traurige Raſt, kein Schwatzen, kein Lärm und Gewühle, Alle wortkarg und unbeweglich. Neben Louiſen, die mir meine Schulter verband, ſaß ich am Saum des Waldes, etwas ſeitab von der Menge. Das arme Mädchen war todtmüde und doch ließ ſie in ihrer Sorge nicht nach, düſter blickte ich auf ſie hin, während wir in der Ferne aus dem Dickicht die Wölfe heulen hörten, die unſerm Zuge nachzogen. Ueber unſern Häuptern kreisten mit wüſtem unheilvollem Geſchrei große Schaaren von Raben, als könnten ſie nicht erwarten bis wir todt, um unſere Leiber anzuhacken; ein ſchauriger naßkalter Wind trieb den letzten warmen Blutstropfen erſtarrt nach dem Herzen zu— rück. Schweigend bot mir Louiſe ein hartes Stück Brod, ich ſchüttelte den Kopf, denn es war mir unmöglich, ein Wort zu ſprechen, und ich ſchob es ihr wieder zurück. Sie wollte es auch nicht, und ſo lag eine Brodrinde zwiſchen zwei vom Hunger faſt Verzehrten. Da nahm ich ſie, brach ſie entzwei und bot ihr die eine Hälfte. Sie nahm ſie lächelnd als ich ſagte: Wir wollen theilen!„Alles,“ er⸗ widerte ſie bloß und dieſes„Alles,“ ſchien mir, könne einzig nur den Tod bedeuten. Seitab von uns kauerte eine Gruppe Soldaten um ein friſch gefallenes Pferd; es war noch nicht völlig todt und zuckte noch, als ſie das zähe abgedorrte Fleiſch in Fetzen herunterriſſen und es noch blutig mit thieriſcher Gier verſchlangen. Später hab' ich wohl Gräßlicheres geſehen, aber ich ſchauerte nicht ſo davor wie hier an der Seite Louiſens, wo ich noch menſch⸗ lich fühlte, wo nur Schmerz mein Herz quälte, aber kein Starrkrampf es unempfindlich gemacht. „Wir blieben ſo bis es Nacht geworden, da ſtand der Marſchall ruhig auf und gab Befehl zum Aufbruch: dem Dniepr zu, ſeitab von der Heerſtraße nach Norden! Wir erhoben uns, Louiſe und ich, und warfen noch einen Blick auf unſere troſtloſe Ruheſtätte, es war das letzte Mal, daß wir beiſammen geſeſſen; auf meinem Todbette werde ich noch an dieſen ſchauerlichen Abend denken! Stille ging es durch die Nacht über den hartgefrornen Schnee. Ein tiefes Seufzen, ein Stöhnen, das Knarren der Fußtritte, das Anſchlagen und Klirren einer Waffe war Alles, was die todte Einförmigkeit von Zeit zu Zeit unterbrach. Durch die Sümpfe, Schneefelder, Tannen— wälder und Geſtrüppe hindurch, welche ſich unabſehbar vor uns ausdehnten, waren die Sterne unſre einzigen Führer, Koſacken, die uns hier und da umſchwärten, unſre einzigen Begleiter. Mit Tagesanbruch begann der Ueber— gang über den Fluß, voran Ney. Er hieß uns in Ent⸗ fernung von einander über das gefrorne Waſſer marſchiren. Am Anfang ging's gut, aber bald war keine Ordnung mehr zu halten, ein Jeder wollte der Erſte druͤben ſein; man drängte, Pferde kamen noch zwiſchenein, gleiteten auf der Eisdecke und ſtürzten. Auf einmal kracht das Eis mitten über'm Strom zuſammen. Zu Hunderten ſanken ſie ſchreiend in die Fluthen und kamen kläglich drin um; ich ſelbſt trieb auf einem losgeriſſenen Eisſtück abwärts, drei Schritte vor mir auf einer andern Scholle die arme Louiſe. Ihre Scholle zerbröckelte, ich ſah die Unglückliche erſt bis an die Kniee, dann bis an die Hüften ſinken, un⸗ fähig ihr beizuſtehen, da ſie viel ſchneller abwärts trieb als ich. Herr Gott! es brach mir faſt das Herz und Alles verſchwamm mir vor den Augen, als ſie zuletzt zwiſchen den Eisſtücken ganz unterging. Noch einmal hatte ſie meinen Namen gerufen und ihre Arme nach mir ausgeſtreckt. Ich weiß nicht mehr, wie's ging, daß ich an's Ufer gelangte, noch was ich that; nur erinnere ich mich noch des Anblicks von einer Schaar Koſacken, die auf die Höhe des eben verlaſſenen Ufers herangeſprengt kamen. Es wurde neben mir Feuer commandirt und me⸗ chaniſch griff ich nach meiner Flinte und feuerte. Aber ich hörte kein Geſchrei der Ertrinkenden und Verwundeten, keine Flüche, kein Schießen und Toben, theilnahmslos ſchweifte mein Blick an den Verſtümmelten und Ringenden hin, die durch ihr eigenes Blut am Erdboden feſtgefroren waren oder von den ſteilen glatten Ufern in den Fluß zurückrutſchten. Ob links und rechts um mich die Kugeln von der eiſigen Erde abprallten, ich ſchritt ruhig vorwärts, eine öde und dumpfe Stille umfing mich, darin mir nur immer jener letzte Ruf im Ohr gellte und die verſinkende Geſtalt vor Augen ſchwebte. Mechaniſch folgte ich dem kleinen geretteten Häuflein von kaum 1200 Mann durch alle Gefahren hindurch, und als uns die Ruſſen von Neuem umzingelten und mit Stückkugeln beſchoſſen, als Alles nur floh und Niemand mehr an Widerſtand dachte, da floh ich mit durch das Dickicht des Waldes und durch die Nacht wie die Anderen, ohne Willen, ohne Zweck. Ich weiß von der ganzen Flucht nur das noch dunkel, daß hart vor mir einige Geſchütze abgefeuert wurden; es war ruſſiſche Artillerie, welche wir im Sturmſchritt aus unſrer Bahn vertrieben und die mehr unſerer Verzweiflung als unſrer Macht wich. Bei Orsza endlich ſtießen wir zum 184 Hauptheere, 800 Mann noch von den 16,000, die am Anfang die Nachhut gebildet. Hier ſchloß ich mich wieder meinen alten Gefährten, der Garde, an, aber lange Zeit noch dachte ich nichts, fühlte ich nichts und ſchritt kalt— blütig oder ſtumpf an allen Greueln des Elends und der Verwüſtung vorüber, ſelbſt in die entmenſchten Scenen an der Berezina ſtierte ich ohne alle innere Erregung hin und ertrug die unſäglichſten Entbehrungen ohne irgend ein Schmerzgefhl. Erſt als ich wieder in Dresden anlangte und auf der Brücke ſtand, ſchmolz die Eisrinde, die ſich um mein Herz gelegt und ein heftiger Schmerz, den auch mein Körper mit empfand, überwältigte mich bei'm An— denken an die arme unglückliche Louiſe. Ich meinte, den Schädel müßte ich mir einrennen, ich quälte mich mit Vorwürfen, dem Mädchen nicht nachgeſprungen zu ſein in die eiſigen Fluthen des Dniepr!— Doch jetzt iſt's über— ſtanden, aber ich ſage Dir, Kind, ein Jeder hätt's nicht ausgehalten ohne verrückt zu werden. Dir aber, Marie, möcht' ich ähnlichen Jammer erſparen und dem jungen Burſchen auch, wenn er ein braver Kerl iſt. Wuͤrd' er Dich aber im Stiche laſſen und nur ſo eine Soldaten— liebſchaft unterhalten wollen, ſo wär' er Deiner nicht werth. Nein, nein! es taugt nicht für einen Soldaten, ein Mädchen an ſich hängen zu haben, ſein Herz muß un— getheilt bleiben, er kann nur Einem dienen und das muß Der ſein, welcher das Kommando hat. Beſſer den erſten Schmerz der Trennung überwunden, es geht da noch am leichteſten und heilt am ſchnellſten. Die Mannſchaft in unſers Herrgotts großer Armee kann nicht immer machen, wie ſie will, manchmal heißt's Achtung! Kopf hoch, ſchul⸗ tert's Gewehr, fertig!— wo man am liebſten den Kopf hängen ließe und ſeinen eigenen Gedanken nachginge; aber ein guter Soldat horcht auf den Befehl, macht eben auf's Kommando feldwärts Front und kehrt nimmer dem Feind den Rücken zu!⸗ Hier ſchwieg der Alte, Marie küßte ihm gerührt das gefurchte Antlitz und er drückte das Mädchen in ſeltner Bewegung an ſeine Bruſt. Nachher ward von dieſer An— gelegenheit kein Wort mehr geſprochen, Francois ſah ſie als abgethan an und Marie begrub ſie in der innerſten Tiefe ihres Herzens.(Fortſetzung folgt.) Bekanmmachungen von Be⸗ hoͤrden. 1 U Ne Seis teen dun. (852) Die dem Gr. Heſſ. Kammerherrn und Hauptmann Friedrich Freiherrn von Bellers⸗ heim zu Darmſtadt und dem Kaiſerlich Oeſtrei⸗ chiſchen Conſul und Fürſtlich Thurn⸗ und Taxis“. ſchen Poſtmeiſter Dr. Maxmilian Freiherrn von Bellersheim zu Lübeck, beide genannt Stürzels⸗ heim, in der Gemarkung Münzenberg zuſtehen⸗ den, bei den vorderen Ablöſungen unberückſichtigt gebliebenen Gefälle in jährlichem Geſammtgeld⸗ anſchlage von 95 fl. 40 ½ kr. ſollen nach den deßhalb beſtehenden geſetzlichen Beſtimmungen abgelöſt werden. 5 Es werden daher alle bei dieſen Ablöſungen bekannte und unbekannte Betheiligten hierdurch aufgefordert, ihre etwaigen Rechtsanſprüche ſo⸗ gewiß binnen zwei Monaten bei dem unter⸗ zeichneten Gerichte anzumelden, gegenfalls die Auszahlung der Ablöſungskapitalien an die ge⸗ nannten Herren Berechtigten geſtattet werden wird. Butzbach den 28. Mai 1853. Großh. 56 N daſ. L= Grasverſteigerung. (863) Donnerſtag den 16. Juni, Nachmittags um 2 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe die ————————————b——— 8 Heu⸗ und Grummet⸗Ernte von den ſtädtiſchen Wieſen in der Stadt- und Burg⸗Gemarkung, meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 8. Juni 1853. Der Großherzogl. Bürgermeiſter Bender. Edictalladung. (815) Die Erben der Chriſtian Eichs Wittwe dahier haben: Gemarkung Stadt Friedberg: 216/8 82 Rth.] Garten in der 17. Gewann 216/9 139 Rth. am Wildkautengraben verkauft, können aber das Eigenthum urkundlich nicht nachweiſen. Anſprüche an dieſes Grund⸗ ſtück ſind deßhalb binnen ſechs Wochen dahier geltend zu machen, gegenfalls der Kaufbrief gerichtlich beſtätigt werden wird. Friedberg den 12. Mai 1853. Großh. Heſſ. Landgericht Hofmann. Dr. Irle. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. (881) Die unter dem 30. Mai l. J. ange⸗ zeigte Verſteigerung von Arbeiten und Lieferun⸗ gen zur Erbauung eines Dampfmaſchinenhauſes wird Dienſtag den 21. Juni l. J, ſtatt Dienſtag den 14. Juni ſtattfinden. Friedberg den 7. Juni 1853. Der Großh. Sektions-Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand. Arbeits⸗Verſteigerung. (867) Donnerſtag den 16. Juni I. J, Vor⸗ mittags um 10 Uhr, ſollen im Gemeindever⸗ ſammlungslocal zu Münſter die in der Pfarrhof⸗ raithe daſelbſt noch nöthige Bauarbeiten öffentlich an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden: Nach den Voranſchlägen betragen dieſe Ar⸗ beiten: fl. be 1) Maurerarbeit 199 1 2) Steinhauerarbeit 76 48 3) Zimmerarbeit 140 21 4) Dachdeckerarbeit 40— 5) Schreinerarbeit 44 03 6) Schloſſerarbeit. 43 48 7) Weiß binderarbeit 29 07 8) Spenglerarbeit 36 54 9) Pumpenmacherarbeit 44— 10) Pflaſterung und Planirung des Hofes 143 09 11) Anlieferung der erforderlichen Materialien, beſtehend in Mau⸗ erſteinen, Sand Kalk und Back⸗ ſteinen ꝛc. 327 28 Voranſchläge und Riſſe liegen auf dem Bü⸗ reau der unterzeichneten Behörde zur Einſicht offen. Friedberg den 6. Juni 1853. Das Großh. Heſſ. Kreisbauamt Friedberg eee e e e zriedbe Nauhein Butzbach Langgör Gießel Lollar Fronhal Marbt Kirchha Neuſtad Treyſa Zimme Borke Waber Genſur Gunter Wilhel Caſſel In Carl „WVar „ Gerf „Berl 7 Leip; „Dre „ Pra % Wie Di dert u Di Di zu 10 Sch (885) um 11 5 10& ihren An Fried w. UN 0 185 See- 5 Main⸗Weſer⸗Bahn. 8 und(884) Mit dem 15. Juni l. J. tritt der d d und de 5 5 1 nachſt i i i i und der Wagenlaſſe ausgehoben. 00 ehende Fahrplan in Kraft und wird von dieſem Zeitpunkte an die IV enen an in und i 5 Aus Berlin— 17 Ab— dug ein„ Wien 7 Abe 5 17 Aus Baſel—. f Aon, 5 8—— 6 0 O b. 530 M. 530 M. angte r 3 8 2 30„ ffenburg.. 8— 2 die ſſch„ Dresden 155 W 2 170 45 955„ Ae——* 5. 7 95 5 50 5 50 1 Leipzi 0.„ Car 8——* 5. den auch N Mage 9 e— 7 M. Heddelber 10— 85 eee . Magdeburg— ds Ab.— 5% M 10 7 M. 1 Im. 1 Nm. 4 Nm An- 17 Ger 1 4 3⁴⁸ 5 15 Mannheim 9 5 5 M 5 a 14 a 1 tungen 3% M. 4% M.“— 2, Nm 7 M. 11 Um. 1 Nm. 41 Nm. Ak, den„ Carlshafen.—— 5358 M— 1 10 2, Waanſtadt—(07e M. 1, Nm. 2 Nm. J 3s M. 25 b 22 250 Nm. 6.2 Ab. ch nit burg— Ie M. 1— Main 5 2 1 8— 1J1272⁰ 2 250 1 I., Dam e N. I n Iz in le Ab „ein in— 5 1225. üer Von Frankfurt a. M. nach Caſſel. Von Caſſel nach Frankfur 4 nicht 5— P 0 ran furt d. M. 1 arte N 1 1. 1 8 * Stationen N 7˙ 9. 11. Stattonen 2. 4. 6.[ 8.10. N Uhr Mſühr Miühr Mi Uhr M] Uhr MI Uhr M Abr M br MI Ooldaten⸗ a Morgens] Morgs.] Morgens JNachmit.]Nachmit. 4 Abends— En n 2 einer nicht Frankfurt Abg. 5 1005 240 57 855 7 15 C 1 Morgens] Morgens] Morgens Nachmit.] Nachmit. 8 eeaem, e e ee e e 23 441 Abg. 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Borken„ 654 10.25* 5424—.— 82——[PNiederwollſtadt, 646ʃ—— 315] 719] 959 eſer Au⸗ Wabern 1 7118 10445 6 A 1—— Großkarben* 6581—-I 3027 7301 10 7 b ſah ſie Genſungen e e e eee DN e 3360 737 1013 unerſten Guntershauſen„86 1130 655— ab Be 7 710% 247 101 n Wilhelmshöhe„ 825 1150 715 f 10 15 eee 14 85 1075 6 8010030 Taff 9 0 185— e 0, 7— 1 41 80131 10040 — 8420 115 220 J 10 00 Frankfurt Ant. 2 fs 1 420 stel 1005 g In Tarlshafen F 9 e—— 5 per⸗„8 8 8 74 5 10 Ab. 57*„ annheim M.[a, Nm. 73, Ab.—— —— 5 8 20 N 9425 25 1 104 Ab.]— 123 Ncht—„ Heidelberg.. 1053 M 15 Nm. 77 Ab.— 1 ful„ ig 600. Jg A. i e ee, eee, 12, Nm: Ab. 9. Ab.“—— „ Dresden. 9! Ab. 1% N.— 11e Nu nac, Offenburg. 21 Nm. Ab.“—:—— 5 5 3. M 5 9 20— 1 1 5 Am 97 Ab.———— 14 8 e 8 15 N 7„ Baſel. 5 Ab.—— 1— „ Wien 7 Abt e M.— ir F, e ess 4% M.“* 2* Tie Ji 7 2 5„ Mainz. 192 M. 120 M. 710 Ab. 940 Ab. 0 1 5 werden T und 5 ſind Schnellzüge, mit welchen nur Neiſende I. und II. Klaſſe beför⸗ 1 85 Fursdie Zwiſch 55„ e Tee 3 48 ie für die Zwiſchenſtationen angegebenen Abfahrtzeiten ſind nur ann 2 1 7 2 72 nahe 8 a zu 10 Minuten früher abgefahren werden. g g bernd und kann bis 4— Gießen den 11. Juni 1835. 133 09 Die Großh. Eiſenbahn⸗Bau⸗Direction . Laubenheimer. Schaafpferche-Verpachtuug. Heugras-Verſteigerung 2 N i. 5 8 N E. J. zu Bauernheim bei Herrn Gaſtwirth S 2 2(885) Donnerſtag den 16. l. Ms., Morgens(S886) Das diesjährige Heugras von nachbe⸗ Donnerſtag den 23 d. e 10 dem Ol⸗ um 11 Ubr, werden in hieſigem Rathhauſe nannten Freiherrlich von Löw'ſchen Wieſen ſoll Uhr, von ungefähr 9 Morgen und 5 u Einſich 5—10 Schaafpferche, welche den 22. l. Mts. in Abtheilungen meiſtbietend verſteigert T und 3) zu Florſtadt bei Herrn Gaſtwirtb Wagner ihren Anfang nehmen, meiſtbietend verpachtet. e e e Bürgſcheine Credit bis Freilag den 24. d. M., Nachmittags um 10. gt w 15 5* 5 1 Friedberg am 10. Juni 1853. 1) zu Ade ver Hirte Gaſtwirth 81 9a ende 90 11. zrerbeng 9 z ü i öbt, Mi 0 N rſtadt den Juni 1853. i rein Der Großherzogl. Bürgermeiſter Schöbht, Mittwoch den 22. d. M., Vormit⸗ Der Freiherrl. von Löw'ſche Rentmeifter Bender. 8 tags 10 Uhr, von ungefähr 20 Morgen, Müller. 33— Verſteigerung. (887) Dienſtag den 28. d. M., Vormittags 8 Ühr, ſollen im hiefigen Landgerichtslocal un⸗ gefähr zehn Centner zur Vernichtung beſtimmte Akten öffentlich meiſtbietend verſteigert werden, wozu Kaufliebhaber hiermit eingeladen werden. Großkarben am 13. Juni 1853. Großherzogl. Landgericht Jäger. Verſteigerung von Bauarbeiten. (860) Die zur Herſtellung verſchiedener Ar⸗ beiten in den beiden Pfarrhäuſern, dem Schul hauſe und der Kirche in Münzenberg erforder⸗ lichen Arbeiten, als: 1) Maurerarbeit, veranſchlagt zu 31 fl. 30 kr. 2) Zimmerarbeit,„„„ 67„ Zee 3) Dachdeckerarbeit,„„ 6„48„ 4) Schreinerarbeit, 9„ 103 35„ 5) Schloſſerarbeit,„„ 23% 36„ 6) Glaſerarbeit,„„ 56„ 14% 7) Weißbinderarbeit,„ 571 16„ ſollen Mittwoch den 22. d. M. Vormittags 9 Uhr,. in dem Rathhauſe daſelbſt öffentlich verſteigert werden. Der Voranſchlag und die Verſteigerungsbe⸗ dingungen können auf dem Büreau des Unter⸗ zeichneten eingeſehen werden. Grünberg den 12. Juni 1853. Großherzogl. Kreisbauamt. In Verhinderung des Kreisbaumeiſters Poſeiner II. Gras ⸗Verſteigerung. (SSS) Montag den 20. Juni l. J, des Vor⸗ mittags um 10 Uhr, ſoll das Heugras von eirca 3½ Morgen Gemeinde- und circa 4 bis 5 Morgen Pfarrwieſen auf dem Rathhaus zu Oberrosbach öffentlich meiftbietend verſteigert werden. Oberrosbach den 14. Juni 1853. Der Großherzogl. Bürgermeiſter Blecher. Gras ⸗Verſteigerung. (889) Samſtag den 18. Juni l. J., Mittags 1 Uhr, ſoll auf hieſigem Rathhauſe das dies⸗ jährige Heugras von den Gemeindewieſen, ſo⸗ wie von 4 Morgen der herrſchaftlichen Schäferei⸗ wieſen verſteigert werden. Von Letzteren wird gegen genügende Bürgſchaft Zahlungsfriſt bis Martinitag d. J. geſtattet. Niederrosbach den 11. Juni 1853. Der Großherzogl. Bürgermeiſter Groh. Holzverſteigerung. (8900) Montag den 20. Juni, punkt 9 Uhr Morgens anfangend, werden in hieſigem Ge— meindewald, Diſtrikt Achtzigmorgen, folgende Holzgattungen meiſtbietend verſteigert: 37 Eichen⸗Bau⸗ und Nutzholzſtämme zu 900 Cubikfuß, 13 Erlen⸗Bau⸗ und Nutzholzſtämme zu 200 Cubikfuß, 28 Klafter geſchältes Eichen⸗Prügelholz, 17 1 1 Birken⸗„ 7„ Gemiſcht⸗„ 17 7. Erlen⸗ 7 25 Stück Erlen⸗Gerüſthölzer, 25„ Eichen⸗ 1 200„ Baumſtützen, 3500„„ Schälholzwellen, 2700 Hgemiſchte Wellen. Dabei wird bemerkt, daß das Holz ſämmtlich an der Straße nach dem Burgjägerhaus ſitzt. Pfaffenwiesbach den 11. Juni 1853. Der Bürgermeiſter Rupp. Gras⸗Verſteigerung. (891) Montag den 20. d. M., Vormittags 2 186 e- 9 Uhr, wird auf hiefigem Ratbhauſe das Heu⸗ und Grummetgras von circa 117 Morgen ge⸗ meinheitlicher Wieſen öffentlich an die Meiſt⸗ bietenden in einzelnen Abtheilungen verſteigert. Niederwöllſtadt den 11. Juni 1853. Der Großherzogl. Bürgermeiſter Stoll. Holzverſteigerung. (892) Montag den 20. und Dienſtag den 21. Juni l. J., jedesmal um 8 Uhr des Vor⸗ mittags anfangend, werden in dem Obermörler Gemeindewald, Diſtrikt Forſtgarten, nachbe⸗ ſchriebene Holzſortimente, als: 2 Stecken Birken⸗ Scheitholz, 3 10 Elchen⸗ 1 12„ Nadel⸗ 5 „ Erlen⸗- u Aspen⸗Scheitholz, 15½ Stecken Birken⸗Prügelholz, 66* Nadel⸗ 17 87„ Erlen⸗ u. Aspen⸗Prügelholz, 35%„ Nadel⸗Prügelholz, 41½„ Erlen⸗„ 875 Stück Buchen⸗Wellen, 5813„ Birken⸗ u. Eichen⸗Wellen, 7275„ Erlen u. Aspen⸗„ 31,200„Nadel- Wellen, 680 Läſte Allerleiholz, 240 Birken⸗Stangen und 1672 Nadel⸗Stangen, öffentlich an die Meiſtbietenden unter den vor der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen verſteigert. Obermörlen am 8. Juni 1853. Der Großherzogl. Bürgermeiſter Niebel ai; Braunkohlen⸗Verkauf.& (898) Auf dem Gr. Dorheimer Braunkoblenbergwerk können nunmehr trockene Braunkohlen⸗ klötze von Reihen aus der diesjährigen Förmerei, auch fortwährend Klötze von Haufen und Schoppen, ſowie ſog. Holzkohlen bezogen werden. Die Preiſe der Klötze ſind 11 Kreuzer für den Centner für die von Reihen und Haufen, 12 Kreuzer für die aus den Schoppen, wobei 14 Klötze für 1 Centner gerechnet werden. Die ſog. Holzkohlen koſten 14 Kreuzer der gemeſſene Centner. Gegen vorſchriftsmäßige Bürgſchaft wird für die bis Ende September d. J. bezogenen Braunkohlen, jedoch nur bei Abnahme von mehr wie 25 Centner Credit zur Zahlung bis Ende Dezember d. J. gegeben. Denjenigen indeſſen, welche noch Zahlungen für Braunkohlen aus einer früheren Creditperiode an die Gr. Bergkaſſe zu Friedberg zu leiſten haben, kann, bevor ſie ihre Schuldigkeit berichtigt baben, kein weiterer Credit gegeben werden. Beſonders zu bemerken iſt noch, daß ſämmtliche Geſchirre, welche von dem Gr. Dorheimer Braunkohlenbergwerk Kohlen abholen, bei der Kurfürſtl. Chauſſeegelderhebungsſtätte Nauheim und beladen auch auf allen Gr. Heſſ. Chauſſeen von Entrichtung des Chauſſeegeldes befreit ſind. Dorheimer Bergwerk den 13. Juni 1853. Das Gr. Heſſ. Bergamt Dorheim Jäger, Gr. Bergmeiſter. Privat- Bekanntmachungen. V 0 Dr. Borchardt's aromatiſch⸗medieiniſcher Kräuter⸗Seife 1 g(à 6 Sgr. pr. Packetchen) und Dr. Suin de Boutemard's aromatiſche Zahn⸗Paſta (à 6 und 12 Sgr. pr. ½ und ½ Päckchen) (891) habe ich für hieſigen Ort und Umgege öffentliche Anzeigen in den geleſenſten Zeitungen nd das alleinige Depot und halte dieſe, durch hinlänglich bekanuten und durch ihren Werth im Publikum ſo gut renommirten Artikel fortwährend in friſcher Waare und hinreichender Auswahl vorräthig und bitte nach wie vor um geneigten Zuſpruch. Friedberg. P. F. Schmittner. Anzeige. (S688) Um vielfachen Anfragen zu genügen, zeige ich hiermit an, daß auf dem im Eingang des Missisipi geſcheiterten Schiffe„William und Mary“ keine von der Union engagirten Auswanderer expedirt worden find. Mainz den 4. Juni 1853. Heinrich Zitz. Einladung zu dem Preis-Kegelſchieben, welches bei Unterzeichnetem vom 12. Juni bis zum 3. Juli abgehalten wird. (8719) Es werden 1200 Looſe ausgegeben und das Loos, welches aus 3 nacheinander zu werfenden Kugeln beſteht, koſtet 4 kr.(18 Preiſe, 1. Preis 10 fl., die folgenden werden verhält⸗ nißmäßig reducirt.) Näheres beſagt der Anſchlagszettel auf der betreffenden Kegelbahn. Freunde des Kegelſpiels find dazu höflichſt eingeladen. Reichelsheim im Juni 1853. J. Conrad, Gaſtwirth zum Naſſauer Hof. Maurergeſellen (876) werden zum Aſchaffenburger Bahnhof⸗ bau, gegen gute Bezahlung, geſucht. Gefunden. (895) Auf der Straße zwiſchen Melbach und Dorheim wurde ein Rock, ſog. Ueberzieher, ge⸗ funden; der ſich gehörig legitimirende Eigenthü⸗ mer kann denſelben gegen Erſtattung der Inſerat⸗ und Ausſchellgebühren auf der Bürgermeiſterei zu Melbach in Empfang nehmen. Anzeige. (896) Freitag den 17. d. Monats wird die 15 Caſino⸗Parthie auf dem Teichhauſe abge⸗ alten. Friedberg den 9. Juni 1853. Der Vorſtand. Kleeverkauf. (8977) Unterzeichnete läßt Oonnerſtag den 16. d. M. mehrere Morgen Klee in der Gemar⸗ kung Friedberg und Straßheim öffentlich ver⸗ ſteigern. Die Zuſammenkunft iſt des Mittags um 12 Uhr bei der ſogenannten Straßheimer Kirche. Ockſtadt den 11. Juni 1853. R. Ewald. (899) der Main⸗Weſer⸗Bahn, fur den Dienſt vom 15. Juni ab, ſind vorrä— thig bei Friedberg. E. Bindernagel. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. . 2 — K 79 miſſars wärtige theils nomme und S ſtaude rechte der ich d der und! — — 2— — 0 — 7 ß ne . —— S — — — 0 — 2 — 10