chaft det freien Preiſe von 25000, Amal 10000 2. 1 90, 4000, 1000 bis zu ſattfindende 84 „ Schie⸗ Hlicher Sh utt a ⸗ M., tbriefe ddernagel „* Intelligenz-Blatt fuͤr die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. M38. Sonnabend den 14. Mai 1853. Des Pfingſtfeſtes wegen erſcheint naͤchſten Mittwoch keine Nummer dieſes Blattes. Amtlicher Theil. Das Großherzoglich Heſſiſche Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Kunſtproduktionen während der Hanauer Meſſe. Auf Erſuchen des Kurfürſtlichen Landrathsamts zu Hanau werden Sie angewieſen, den Orgelſpielern, Gym— naſtikern, Gauckelſpielern und dergleichen Perſonen nach Hanau während der am 23. d. M. beginnenden Meſſe nicht zu viſiren und ſie zugleich zu bedeuten, daß ſie auf Erlaubniß zu Produktionen nicht zu hoffen hätten. Friedberg den 8. Mai 1853. de Beauclair, Kreisaſſeſſor. rbe an die Gr. Bürgermeiſter und Gendarmerie des Kreiſes. Betreffend: Die Entweichung des Karl Ludwig Wilhelm Raſch, Sohn des Philipp Raſch von Fauerbach II. Der Rubrikat hat ſich wiederholt von Hauſe entfernt und treibt ſich auf einem lüderlichen Lebenswandel umher. Indem ich nachfolgend das Signalement deſſelben folgen laſſe, beauftrage ich Sie ihn betretenfalls zu arre— tiren und an mich abzuliefern. Friedberg den 8. Mai 1853. f de Beauclair, Kreisaſſeſſor. hinge ent; Alter: 16 Jahre, Größe: 5 Fuß, Haare; blond, Stirne: niedrig, Augen: grau, Augenbraunen: blond, Naſe: ſtumpf, Mund: breit, Kinn: rund, Geſicht: oval, Geſichtsfarbe: geſund, Statur: ſtark, beſondere Zeichen: Am linken Auge eine Narbe. Kleidung: Schwarze Tuchhoſen, geflickt. ſpencer. Kappe von blauem Tuch. Palatin. Weſte von alter Seide. Kamiſol, Militär⸗ Halsbinde, geſtreifter Der alte Sergeant. Von Dr. Th. Meyer. (Fortſetzung.) Wie es die Hausordnung ſeit Langem mit ſich führte, erſtattete Marie nach dem Eſſen ihren Tagesrapport über die häuslichen Ereigniſſe. Sie ſprach vom Flachs, den man heute eingethan, von dem Geſundheitszuſtand einer erkrankten Kuh, von der Wolle, die der Färber geſchickt, wie im Keller drunten nun bald die Holzverſchlaͤge zum Aufbewahren des Obſtes herzurichten ſeien und von noch andern wirthſchaftlichen Gegenſtänden. In kurzen, com— mandoartigen Antworten und Ausſprüchen erledigte der Vater dieſe Fragen und Mittheilungen. Als Marie end— lich ſchwieg, blickte ſie der Alte forſchend an:„nun, und von der Maulbeerhecke haſt Du mir nichts zu ſagen?“ fragte er. Siedend überlief es das Mädchen, die an— brechende Dunkelheit allein vermochte ihre vollſtändige Verwirrung zu verbergen, und ſchon war ſie, an Hinter— halt und Verſtecken nicht gewöhnt, im Begriff, dem Vater Alles zu entdecken und zu bekennen, als ihr dieſer noch zuvorkam: Ich dächte doch,“ ſprach er,„der Nachbar Chretien muß hier geweſen ſein und wegen des Abpflückens der Blätter für ſeine Seidenraupen Bericht gegeben ha— ben; will er auf meine geſtellten Bedingungen eingehen?“ Eine Bergeslaſt fiel vom Herzen des guten Mädchens, und neu auflebend gab ſie den erwünſchten Aufſchluß: „die Raupen hätten ſich ſchon alle eingepuppt, Meiſter Chretien brauche das Futter nicht mehr.“ Der alte Sergeant lachte, indem er ſeine gegen— wärtige friedliche Beſchäftigung und Sorge um das Haus— weſen mit ſeinem frühern Wander- und Soldatenleben ver— glich und ſich ſelber ſo wie eine eingeſponnene Seiden— raupe vorkam. Marie meinte, es müſſe ihm aber nun doch wohler ſein, als bei dem unſtäten und gefahrvollen Kriegsleben. François vernahm dieß mit jener überlegenen Ruhe, welche das Urtheil eines völlig Incompetenten nicht erſchüttern, ſondern nur befeſtigen kann.„Glaubſt Du wohl?“ fragte er.„Thörichtes Mädchen, das verſtehſt Du nicht, Männer ſogar verſtehn es heutzutage nicht, wie einem war, ſo die Muskete im Arm, Einer von hun— derttauſend zu ſein und doch als Einziger das muthige Gefühl und die Ueberzeugung der Unwiderſtehlichkeit dieſer Hunderttauſend im Herzen tragend; merkſt Du wohl? ſo ein Schritt und ein Wille mit der Tapferkeit von hun⸗ derttauſend Herzen! Da brauchte es nichts weiter, als den Kaiſer im grauen Rock, wie er da die Fronte entlang ritt und mit ſeinem Blicke jeden einzelnen zu beſonderen Heldenthaten aufzufordern ſchien, es brauchte ſonſt nichts, als noch die weite offene Welt, die er uns als Eigen— thum anwies, und Keiner dachte mehr an ſich ſelber, noch an Haus und Hof und Heimath; der Ruhm, der Kaiſer war da unſer einziger Gedanke. O ich könnte Dir davon erzählen, was ich ſelber erlebt, aber Du glaubteſt es nicht, die jetzige Welt faßt das nicht mehr!“— „Ach Gott, da fühlt Ihr Euch denn, armer Vater, jetzt in dieſer Beſchränkung recht unglücklich,“ klagte be— dauernd das gute Mädchen. „Jenun, ſo, ſo! man wird älter, die Welt iſt anders, Alles anders, Frieden über Alles, ſo ſteh ich eben auf meinem einſamen Poſten noch ſo lange Schildwach, bis ich einmal abgelöst werde und bei der Parade wieder an meinem Kaiſer vorbeidefilire. Aber,“ rief er ſich ſelber ermannend,„ſo ſchlimm iſt's denn doch nicht; Gott ſei Dank, daß es mir noch ſo ergangen, hab ich's doch am Anfang nicht erwartet und auch nicht verdient! Bei einem alten Soldaten aber drückt der Hergott ſtets ein Auge zu und läßt fünfe gerad ſein, von wegen der harten und rauhen Arbeit, die er unſereinem ſchon auferlegt!“ Der Alte war warm geworden und vertiefte ſich immer mehr in die Vergangenheit hinein. Er erinnerte ſich an ſeine Ankunft in klles, ſeinem jetzigen Aufent— halte.„Damals ging's heiß her,“ erzählte er;„die Deut— ſchen drängten uns immer mehr und mehr gegen Paris zu, der Kaiſer war in ſeinem eigenen Lande von Spitz buben und Diplomaten verrathen, ſonſt wär's nie ſo weit gekommen. Gleichwohl hielten wir überall Stand und es gab vorher noch manchen leeren Tſchako und manchen le— digen Sattel, ehe die Fremden nur um den Montmartre herumlagerten. Ich ſtand mit einer Abtheilung Grenadiere hier um dieſes Dorf herum und wir hielten die Anhöhen beſetzt. Preußen und Koſacken rückten gegen uns heran und obgleich in Ueberzahl, ſchlugen wir ſie doch zwei Mal zurück. Dort hinten über dem Hohlweg war mein Poſten, ich war trefflich durch die alte Steineiche gedeckt und ſchon mehr als ein Federbuſch hatte ſich vor mir geneigt. Aber es ging mir allgemach das Pulver aus, für ein Paar Schüſſe noch konnten mir meine Kameraden aushelfen, dann hatten auch ſie keines mehr. Eben kam wieder eine Abtheilung Preußen heran, den Offizier an der Spitze; ſie vertheilten ſich, die einen in den Hohlweg, die anderen auf den beiden Seiten deſſelben nach der Anhöhe zu. Puff, Paff! knallte es links und rechts, aber das war nichts, 150 E hätten wir nur Munition gehabt. Unſer Offizier war erſchoſſen. Kinder, ſagte ich zu den Meinen, Pulver haben wir keins, aber Bajonnette, vorwärts! Wir waren bald im Handgemenge, es ging herüber, hinüber, da, dort fiel Einer, jetzt ein Feind, dann wieder ein Freund. Da fährt mir mit einem Male etwas in's Bein, ich kann nicht mehr ſtehen, knicke zuſammen, eine Kugel hatte mich im Schenkel getroffen. Ich ſtürzte, das Gewehr aber hielt ich gleichwohl dem andringenden Feind entgegen. Auf einmal blitzt es über meinem Kopfe, ein Blutſtrom ſchießt mir heiß über's Geſicht herunter, mehr weiß ich nicht mehr, ich verlor die Beſinnung. Als ich zu mir ſelber kam, war ich verdammt ſchwach, ganz in der Ferne hörte ich noch einzelne Schüſſe; von meinen Kameraden ſah ich keinen, ſie mußten gefallen ſein oder ſich zurückgezogen haben. Ich aber lag in einem Verſchlag auf Stroh, es war da im Hauſe des Großvaters, weißt Du, hinten nach dem Abhange zu, wo von außen kein Zugang iſt, ſondern nur vom Innern des Hauſes aus. Ein Land— mädchen ſtand neben mir und hatte Thränen in den Augen. „Der Arme!“ hörte ich ſie fluͤſtern, während ich noch in halb ohnmächtigem Schlummer da lag. Nachher als ich ein Lebenszeichen gab, brachte ſie mir warme Suppe, denn ich fror, daß mir die Zähne klapperten. Das Mäd⸗ chen, es war Deine Mutter, Marie, erzählte mir, wie die Unſeren ſich zurückgezogen und man mich ſchwerver— wundet aufgefunden habe. (Fortſetzung folgt.) Für die Abgebrannten in Gambach ſind ferner bei uns eingegangen: Von J. Hanau 1 fl., L. D. 24 kr., Fr. L. G. 1 fl, Hel. 24 kr., M. 24 kr., K. B. 1 fl., F. S. 2 fl., zuſammen 6 fl. 12 kr., mit den in Nr. 33 des Int.⸗Bl. angezeigten 37 fl. 14 kr. im Ganzen 43 fl. 26 kr. (Dieſe Summe ſteht nur alsdann richtig, wenn dort ſtatt: von Lehrer Sp. 12 kr., geſetzt wird: 24 kr., was wir hiermit nachträglich ver⸗ beſſern.) Mit dem herzlichſten Danke verbinden wir die Bitte um weitere Beiträge. Friedberg den 4. Mai 1853. Der Ausſchuß des Hülfs-Vereins. Für die Abgebrannten in Gambach ſind ferner eingegangen: Ertrag der theatraliſchen Vorſtellung des hieſigen Caſinotheaters vom 8. Mai nach Abzug der fl. 12. 6 betragenden Koſten— 23 fl. Unterm 12. d. M. haben wir eine zweite Sendung im Betrage von 46 fl. 34 kr. an das Comité in Gambach geſandt. Die Expedition des Intelligenzblattes. Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. ο⏑αιονιιονν Edietalla dung. (676) Die dem Herrn Grafen Ferdinand Maximilian zu Aſenburg und Büdingen zu Wächtersbach in der Gemarkung Bruchenbrücken zuſtehenden Gefälle, als: a) eine Grundrente im geſetzlichen Geldan⸗ ſchlage von 140 fl. 33½ kr., und b) eine weitere durch Allodification von Erb— lehn entſtandene, im geſetzlichen Geldan⸗ ſchlage von 416 fl. 14 kr., ſollen nach den deßfalls beſtehenden geſetzlichen Beſtimmungen abgelöſt werden. Es werden deßhalb alle bei dieſen Ablöſungen bekannten und unbekannten Betheiligten hier— durch aufgefordert, ihre etwaigen Rechtsanſprüche binnen 2 Monaten bei dem unterzeichneten Ge— richte anzumelden, gegenfalls die Auszahlung der Ablöſungskapitalien an den genannten Herrn Berechtigten geſtattet werden wird. Friedberg den 29. April 1853. Großh. Heſſ. Landgericht Ede al adug (710) Auf den Antrag der Beneficiar-Erben des am 3. April l. J. hierſelbſt verſtorbenen Bahnhofsarbeiters Ernſt Friedrich Chriſtian Schäfer aus Nauheim, als: 1) ſeines Vaters des Salzwiegers Ernſt»dt. Schlarbaum. Schäfer für ſich und ſeine minderjährigen Kinder Georg und Catharine, 2) des Weißbinders Heinrich Schäfer und 3) der Ehefrau des Kappenmachers Joh. Georg Reich, Marie, geb. Schäfer, ſämmtlich von hier, werden die Gläubiger des genannten Ernſt Fr. Chr. Schäfer hierdurch zum Zwecke der Feſtſtellung des vorläufig auf⸗ genommenen Inventars öffentlich aufgefordert, ihre Forderungen bei Meidung der Nichtberück— ſichtigung bei dieſem Geſchäfte im Termine den 23. d. M., Vormittags 9 Uhr, bei unterzeichneter Gerichtsſtelle anzumelden. Nauheim am 2. Mai 1853. Kurfürſtliches Juſtizamt Kroeber. Hofmann. Daß ir 6080 5 * aabehauft 155 gel Ben tung J und + 0 Bac vie bereitet 18 ohlenſauke 2 Ga getroffen. 5 organischen N Flechten 0 7 ſihen Aut en Arzt Hann 3 Be handen. O ſchten, welg richten, 9 —ꝛ Oeffe 109) 2 110 Ol Meßgermeif bach für e der ſelbftſtan entſetzt wor bekannt gem ohne Zuziel Cutalots, ſelben abe entbehren. ſind binne unterzeichn bei der a mögens un ſinden ſolle Bußbag 5 betr. Brenn malwald B 121) 5 dem oben kenden öffe des Vurge haus Vin Oberr 1351„ Das Soolbad Naubeim in der Welkerau Korn und 16 Malter Gerſte beſtehend, öffent⸗ lich verſteigert. und. att(68) wird in dieſem Jahre am 15. Mai eröffnet. D e in n eee f ich La 3 Die Anſtalt hat ſeit dem letzten Sommer durch die Erbauung eines geräumigen zweiten 3 e 5 905 3 öriedberg kann Badehauſes eine weſentliche Bereicherung erfahren. In den zu beiden Seiten des großen Sool⸗ ae u ß. e mich. Badhäuſern kommen fetzt 64 gut eingerichtete Badezimmer mit 68 Wannen zur Garten- Verpachtung. ehr ab, tung; außerdem verfügt die Anſtalt noch über zwei beſondere Cabinette mit Douchevorrichtung(736) Di f 3 40 und uber 6 ältere Badezimmer— im Ganzen alſo über 76 agli 500„ Dung enen en weren um entgegen Bäder verabreicht 5 koͤnnen zen alſo über 76 Badewannen, ſo daß täglich 5—600] t Uhr, wird in bieſigem Ratöhaucs der zum r e 8 5 0. Pfarrhauſe in der B öbrende Gart Aſtrom 5 Die hicſigen Bäder werden bekanntlich aus dem 25% R. warmen gasreichen Sool kudel 0 urg gehörende Garten auf 81 bereitet und haben ſich durch ihre ausgezeichnete Heilkraft bereits einen vor ablachen deaf ben den Zeitraum von drei Jahren einer meiſtbie⸗ ch 5 1 fl S J zug uf, tenden Verpachtung ausgeſetzt t faber on dem alteren oder kleinen Soolſprudel benutzt die Badeanſtalt gegenwärtig nur das Friedberg den 11. Mal 1853 le dort 3— 59 wovon derſelbe täglich 25- 28000 Cubikfuß liefert, zur Bereitung von Gas— Für 1 7 Kirchenworßan N hoͤrte asdouchebädern. i a 5 en ſah ich 8 Die beiden Trinkquellen, der Kur- und der Salzbrunnen, haben eine neue und zweck⸗ Der een Bürgermeiſter ücgegogen mäßige Faſſung erbalten und werden mit geschmackvollen Anlagen umgeben. Eine neu enkdeckte en der. Strot** alkaliſche Natronquelle kommt in dieſem Sommer zuerſt zur Benutzung. Zu anderen Erweiterungen oel ver ſteig er u n g 8*— der Badeanſtalt iſt durch bedeutenden Landankauf die nöthige Einleitung(737) Mittwoch den 18. Mai l. J., Mor hinten getroffen. 1 ch de. 14.. ig itt, Der kurmäßige Gebrauch der hieſigen Quellen hat ſich bei den durch Störungen des 12115 950 Wager werben fol⸗ organiſchen Stoffwechſels bedingten Krankheiten, namentlich bei Serofeln, Gicht, Rheumatismus, Land 8. 5 3 1 —— Flechten, chroniſchen Unterleibsbeſchwerden und vielen Arten von Nervenleiden, hülfreich bewährt. 150 9 e 1„igen. 5 Die ärztliche Praxis bei dem Bade wird von dem Phyſikus Dr. Bode und dem prak⸗ 10„ Prügelholz, d noch in tiſchen Arzt Dr. Ehrhardt ausgeübt; wundärztlicher Hülfeleiſtung unterzieht ſich außer dem erſtge⸗ 6 1 4 4 als ich nannten Arzte auch der Amtswundarzt Bechtold. 19 b 40 ele* de Suppt Jur Aufnahme der Kurgaſte eingerichtete Wohnungen ſind in genügender Anzahl vor⸗ 4% W Buchen- Stockhol Das Md banden. Beſtellungen von Logis in den Badhäuſern find zeitig an die Soolbade.Inſpection zu 51/„ Nadel. Mad⸗ richten, welche auch jede andere etwa gewünſchte Auskunft bereitwilligſt ertheilen wird. 31% 1 As 27 5 ut, wie Nauheim den 29. April 1853. 1038 Huchen-Well pen⸗„ werver Kurfürſtliches 9 1450 Eichen. 45 H. Engelhardt. F. Schreiber.„Ludwig. Avenarius. Oeffentliche Bekanntmachung. 1709) Durch Beſchluß Gr. Hofgerichts der Provinz Oberheſſen vom 19. v. Mts. iſt der Metzgermeiſter Anton Winter von Butz⸗ bach für einen Verſchwender erklärt und der felbſtſtändigen Verwaltung ſeines Vermögens entſetzt worden. Dies wird mit dem Anfügen bekannt gemacht, daß fortan Rechtsgeſchäfte, die ohne Zuziehung und Zuſtimmung des beſtellten Curators, Collektor Kuhl in Butzbach, mit dem⸗ ſelben abgeſchloffen werden, aller Gültigkeit entbehren. Bereits beſtehende Anſprüche aber find binnen einer Friſt von drei Wochen bei unterzeichnetem Gerichte anzumelden, wenn ſie bei der angeordneten Regulirung ſeines Ver⸗ mögens und Schuldenſtandes Berückſichtigung ſinden ſollen. Bußbach den 30. April 1853. Großherzogl. Landgericht daſ. Ebel. Bekanntmaſch un g, betr. Brennholzverſteigerung im Großh. Doma— nialwald Burgwald, der Oberförſterei Ober- rosbach. (121) Freitag den 20. d. M. werden in dem oben genannten Diſtrikte an die Meiſtbie⸗ tenden öffentlich verſteigert: 3½ Stecken Birken⸗Prügelholz, 19„ Nadel⸗„ 2„ Birken⸗Stockholz, 16„ Nadel- 1 825 Wellen Buchen⸗Reisholz, 9650„ Birken⸗ und Eichen⸗Reisholz, 2110„ Nadel⸗Reisholz, 138 Gebund Ginſtern.. Zufammenkunft: Morgens präcis 8 Uhr, auf dem Weg, welcher durch Schlag Nr. III. des Burgwaldes von Ockſtadt nach dem Forſt⸗ haus Winterſtein führt. Oberrosbach den 7. Mai 1853. Der Großh. Oberförſter der Oberförſterei Oberros bach Bingmann. Hofraithe⸗Verſteigerung. (135) Dienſtag den 17. Mai, Morgens um 11 Ühr, wird in hieſigem Rathhauſe die zum Nachlaſſe des verſlorbenen penſionirten Feld⸗ webels Tobias Rotiner gehörende Hofraithe, Pag. 47 No. 278, beſtehend in einem Wohn⸗ bauſe und Ställchen, an Heinrich Dienſtbach, meiſtbietend verſteigert. Friedberg am 8. Mai 1853. In Auftrag Gr. Heſſ. Landgerichts Der Großherzogl. Bürgermeiſter Bender. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. (120) Mittwoch den 18. l. Mts. Vormittags 10 Uhr ſollen auf dem Bauplatze im Roſenthal dahier mehrere Parthien abgängiges Bauholz, Zimmerſpäne, Brennholz und dergl. öffentlich an die Meiſtgebenden gegen gleich baare Zah⸗ lung verkauft werden. Friedberg am 7. Mai 1853. Der Großh. Sektions-Ingenieur Hochgeſand. Garten⸗Verſteigerung. (81 Donnerſtag den 19. Mai d. J., Vor⸗ mittags 11 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe ein dem bieſigen Bürger Emmerich Rauch zu⸗ ſtehender Garten, nämlich: Gemarkung Burg Friedberg: Pag. 254 Nr. 2 155 Ruthen bei der Uſa an Heinrich Salzmann II, und Georg Friedrich Rumpf, öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 3. April 1853. In Auftrag Gr. Heſſ. Landgerichts Der Großberzogl. Bürgermeiſter Bender. Bekanntmachung. (699) Das am 25. und 26. v. M. ver. ſteigerte Holz im Straßheimer Walde kann, vom 19. d. M. anfangend, an jedem Dienſtag, Donnerſtag und Samſtag bis zum 20. Juni l. J. abgefahren werden. Ockſtadt am 2. Mai 1853. Freiherrl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt Angerer. Fruchtverſteigerung zu Butzbach. (696) Dienſtag den 24. d. M., Vormittags 11 Uhr, wird in dem Gaſthauſe zum Heſſiſchen Hofe zu Butzbach der Reſt der auf dem fiscali⸗ ſchen Speicher daſelbſt lagernden 18521 herr⸗ ſchaftlichen Früchte, in ungefähr 50 Malter 425 Birken. 3225 Nadel- und Aspen⸗Wellen, 12 Klötze Eichen⸗, Nadel- und Birken⸗ Stammholz= 91 Cubikfuß, 343 Stück dergleichen Werkſtangen 8478 ½ Cubikfuß, 100 Stück Nadel⸗Bohnenſtangen, 1% Schichten Weiden⸗Nußreißer. Die Zuſammenkunft iſt vor dem Walde an den Tannen. Das Holz fteht ſehr günſtig zum Abfahren. Gegen Bürgſchaft wird Zahlungs. friſt bis zum Monat Auguſt d. J. geſtattet. Niederrosbach den 8. Mai 1853. Der Großherzogl. Bügermeiſter Groh. Holzverſtei gerung: (738) Montag den 23. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſollen in dem Freiherrn v. Diede'ſchen Kirchwalde dahier 150 Stecken Buchen⸗Scheitholz, 100„ Eichen⸗ und Birken⸗Prügelholz, 70„ Kiefern⸗Prügelholz und 40000 275 von verſchiedener Holzart und üte, öffentlich an Ort und Stelle, an den Meiſtbie⸗ tenden verſteigert werden. Ziegenberg den 10. Mai 1853. Kirchner. NN Privat ⸗ Bekanntmachungen. 6 0 0 0 Gulden (680) im Einzelnen, wie im Ganzen, am liebſten im Landgerichtsbezirk Friedberg oder Vilbel, hat zum Ausleihen in Auftrag Friedberg. Jacob Finkernagel. NMoͤbel⸗Lager. (8560 Alle Arten ſelbſt verfertigter Möbeln, für deren Güte garantirt wird, ſind wieder in reicher Auswahl vorräthig. Zugleich empfehle ich noch mein Lager von Strohſtühlen und Kanapees von vorzüglicher Güte zu möglichſt billigen Preiſen. pfeffer? Großh. Hof⸗Möbelſchreiner in Friedberg. Four Auswanderer 5 Kiſten nach Schiffsraum bei A Guſftav Dieffenbach. 0 152 Ge Cöln-Mlünſter Hagel-Verſicherungs-Perein. Conceſſionirt von Sr. Majeſtät dem Könige von Preußen und Einer hohen Großherzog. Heſſiſchen Staatsregierung. Direction in Berlin. (439) Der Verein verſichert alle Feld- und Garten⸗Produkte und die Glasſcheiben an Gewächs⸗ und Treibhäuſern gegen Hagelſchaden und zwar zu feſten Prämien, wobei keine Nachzahlung ſtattfindet. i Das loyale Verfahren bei Schadenabſchätzungen, die volle Auszahlung der Entſchädigungen, und der billige nach der Gefahr bemeſſene Prämientarif rechtfertigen das ſtets wachſende Vertrauen, welches dem Vereine bis jetzt zu Theil eworden iſt. iE. 5 Statuten und Antragsformulare ſind bei den Unterzeichneten zu haben, welche bereitwilligſt nähere Auskunft ertheilen und Verſicherungen entgegennehmen. N ö 5 1 M. Klippel 8 Comp. in Mainz, Haupt⸗Agent, ſowie bei dem Agenten Herrn Peter Franz Schmittner in Friedberg. Für Auswanderer. (828) Für die Expeditionen vom 1. und 15. eines jeden Monats übernehme ich Auswanderer frei ab jeder Eiſenbahn⸗ ſtation oder auch ab Bremen, je nachdem dies gewünſcht wird, zu den billigſten Ueberfahrtspreiſen nach allen Häfen Nordamerikas. J. G. Appel in Gießen, conceſſionirter Hauptagent. Cölniſche Feuer-Verſicherungs-Geſellſchaft Colonia. (140) Folgendes ſind die Reſultate der in der am 2. April d. J. ſtattgehabten Generalverſammlung ab gelegten Rechnung für das Jahr 1852: Grundkapital Geſammt-Reſerven. 5 5 Prämien⸗Einnahme fur 1852 1,302,943 Zinſen⸗Einnahme„„ 136,103 5,250,000 Gulden, 1,815,350 1 1,439,046 1 Die am 31. Dezember 1852 laufende Verſicherungsſumme betrug 645,181,717 Gulden. 5 i Vollſtändige Abſchlüſſe liegen bei den Unterzeichneten zur Mittheilung an Jeden, der ſich für die Anſtalt Chriſtian Hecht, Agent in Friedberg. Ehr. Funk, Agent in Hungen. intereſſirt, bereit. Porlland-Cement von R. White& Sons in London, (632) welcher von mehreren Baumeiſtern als der beſte Cement anerkannt wurde, bei Georg Schepeler in Frankfurt a. M. DNI ON. a Reiſegelegenheit nach Amerika über Liverpool. Regelmäßige wöchentliche Abfahrten ab Mainz jeden Donner Friedberg jeden Mittwoch. (627) Die Paſſagiere werden jedesmal durch eigene tüchtige Conducteure bis in den Seehafen begleitet. Pünktlichkeit in den Expeditionen, billige Preiſe und genaue Erfüllung der eingegangenen Verbindlichkeiten werden dieſe Reiſegelegenheit auch ferner empfehlen. Friedberg im April 1853. — ä ſtag, ab Heinrich Hahn, Agent. Ruſſenſteine (688) ſind ſtets vorräthig bei, Friedberg. Chriſtian Ulrich. Güter⸗Ankäufe. (707) In guten, fruchtbaren Gemarkungen werden Güterffücke, von 10 bis 500 Morgen, zu annehmbaren Preiſen und gegen gleich baare Zahlung anzukaufen geſucht. Näheres bei der Expedition dieſes Blattes. Ge f üs (741) Eine Schenkamme, welche ſogleich eintreten kann. In der Blinden-Anſtalt (742) iſt zu haben gute Holzaſche, per Meſte 8 kr.; dann ſind mehrere Rohrſtühle ſchon ſehr lange fertig, die wir abzuholen bitten. Fahrpläne (743) der Eiſenbahnen, Dampfſchiffe ꝛc., nebſt einer Eiſenbahn-Routen-Karte, Weſtentaſchenformat, ſind vorräthig bei C. Bindernagel. und 15. Preiſe 116) brunnen unter de ſtändigke beluſtigu Au ſo daß i Hinſicht Am (0 Stadt Ir Aooſung s. f. 200,0 20000, 6000, 3 2000, 0 geringere * 153 Salvator⸗Bier (144) nimmt auf Pfingſten in Zapf Jacob Burck in der Burg. (704) Nach nunmehriger Eröffnung der rühmlichſt bekannten Heilbronner Bleiche werden fortwährend Beſtellungen angenommen und befördert Friedberg im Mai 1853. Eduard Ruths. (145) Regelmäßige Beförderung von jeder Eiſenbahnſtation a Mainz⸗Cöln. Die Paſſagiere werden bis Bremen begleitet und erhalten während der Ueberfahrt freie Beköſtigung aufs Vollſtändigſte. engen teur Fri en d b er 9 Chriſt. Hecht. (726) Die Auswanderer werden durch meine Agentur jeden Monat den 1. und 15. über Bremen nach allen Häfen von Amerika zu den billigſten Preiſen und beſten Bedingungen, von jeder Eiſenbahn-Station ab befördert. G. Fr. Schweitzer, General-Agent in Friedberg. Pfingſtfeſt am Okarber Selſerbrunnen. (146) Nächſtkommenden zweiten Pfingſtfeiertag findet am hieſigen Selſer— brunnen Harmonie- und Tanzmuſik ſtatt, wozu ich hiermit freundlich einlade, unter der Verſicherung, daß jetzt die Einrichtungen ſo getroffen ſind, daß Unan⸗ ſtändigkeiten, wie ſie leider früher wahrgenommen worden, weder bei der Tanz⸗ beluſtigung noch in den Wirthſchafts⸗Localitäten vorkommen können. 5 Auch wird in wirthſchaftlicher Beziehung nichts zu wünſchen übrig bleiben, ſo daß ich hoffen darf, daß keine der verehrten Gäſte den hieſigen, jetzt in jeder Hinſicht verſchönerten Luſtplatz unbefriedigt verlaſſen wird. G. Marchand. Am I. und 2. Juni 1833 (129 findet die Ziehung der von der freien Stadt Frankfurt a. M. garantirten Geldver⸗ looſung ſtatt. Die Hauptpreiſe derſelben ſind: fl. 200,000, 100,000, 40,000, 25,000, 2 4 20,000, 2 à 15,000, 12,000, 3 à 10,000, 2 4 6000, 3 à 5000, 2 à 4000, 5 à 3000, 12 a 2000, 107 à 1000, außerdem 13,000 Gewinne geringeren Betrages. Das unterzeichnete Handlungshaus, welches von der Regierung mit dem Verkauf der Ori- ginal⸗Looſe beauftragt iſt, erläßt ½ Looſe a f f l. 1. 30—% à 45 kr. und verſpricht bei pünktlicher Ausfüh⸗ rung der Aufträge die reellſte und verſchwiegenſte Bedienung. Heinrich Steffens, Mainſtraße 10 in Frankfurt a. M. Am 1. Juni (132) beginnt die Ziehung der von der freien Stadt Frankfurt errichteten und garantir⸗ ten Geldverlooſung, 13000 Preiſe von fl. 200,000, 100,000, 40,000, 25000, 2mal 20000, mal 1500, 12000, 10000 ꝛc. ꝛc. enthaltend. Ganze Looſe zu fl. 6., halbe zu fl. 3., vier⸗ tel zu fl. 1. 30, achtel zu 45 kr., empfiehlt unter Zuſicherung pünktlicher Schickſalsanzeige Jacob Strauß in Frankfurt a. M., Schnurgaſſe 38. Gewinne (733) von Thlr. 40000, 3000, 4000, 2009, 2mal 15000, 3mal 1000 bis zu 55 Thlr. bietet die am 1. Juni flattfindende Verlooſung des Kurfürſtlich Heſſiſchen Staats⸗ Lotterie-Anlehens. Actien für dieſe Verlooſung 1 Stück zu fl. 3. 3 8. 10„„ 25. empfiehlt unter Zuſicherung pünktlicher Schick⸗ ſalsanzeige Jacob Strauß in Frankfurt a. M., Schnurgaſſe 38. Gartenwirthſchaft. (747) Sonntag den 15. d. M., als den erſten Pfingſtfeiertag, eröffnet Unterzeichneter ſeine Gartenwirthſchaft und bittet um geneigten Zuſpruch. Friedrich Netz. Tanzmuſik im Schloßgarten zu Ockſtadt. (748) Der Unterzeichnete beehrt ſich hiermit ſeinen Freunden und Gönnern ergebenſt anzu⸗ zeigen, daß an den nächſtkommenden Pfingſt⸗ feiertragen ſeine Sommerwirthſchaft wieder er— öffnet ſein wird, beſonders aber, daß am zweiten und dritten Feiertage gut beſetzte Harmonie— und Tanzmuſfik anzutreffen iſt und ladet hierzu alle Freunde des geſelligen Vergnügens höllichſt ein mit dem Verſprechen reellſter und prompteſter Bewirthung. N. Steyer. Nauheimer Teichhaus. (749) Am zweiten Pfingſtfeiertag iſt auf dem Nauheimer Teichhauſe Harmonie und Tanz⸗ mufik anzutreffen, wozu höflichſt einladet en kel. Schwalheimer Brunnen. (750) Dienſtag den 17. d. M., als am drit⸗ ten Pfingſtfeiertage, findet in hieſigem Brunnen⸗ hauſe gut beſetzte Harmonie⸗& Tanzmuſik ſtatt, wozu ergebenſt einladet Henkel. A 8 rz (731) Den 16. d. M., als am zweiten Pfingſtfeiertage, iſt bei mir gut beſetzte Tanz⸗ muſik anzutreffen, wozu ich ergebenſt einlade. Bönſtadt den 11. Mai 1853. Friedrich Wigand. Annonce. (152) Den zweiten Pfingſtfeiertag wird in hieſigem Curſaale der erſte Ball für die dies⸗ jährige Saiſon abgehalten. Für gut beſetzte Harmonie- und Tanzmuſik, ſowie gute Speiſen und Getränke iſt beſtens geſorgt und ladet ergebenſt ein Salzhauſen den 9. Mai 1853. H. W. Seum's Wittwe. Gartenwirthſchaft. (753) Auf bevorſtehende Pfingſtfeiertage wird meine Gartenwirthſchaft nebſt Kegelbahn eröffnet, wozu höflichſt einladet 3 Friedberg den 12. Mai 1853. Peter Decher. 30 154 Do- Soolbad Rauhe im. (7154 Am 1. Pfingſtfeiertag bei guͤnſtiger Witterung Großes Concert von der Negimentsmuſik des gr. heſſ. 4. Inf.⸗Reg. Am 2. und 5. Feiertag Harmoniemuſik im Kurgarten. Fruͤblingsfeſt im Oſſenheimer Wäldchen. (785) Am 2. und 3. Pfingſtfeiertage feiern die lebensfrohen Bewohner der ge⸗ ſegneten Wetterau und deren Umgegend das Frühlingsfeſt in dem weltberühmten, jetzt in jugendlicher Friſche prangenden Oſſenheimer Wäldchen. Inmitten blühender Bäume und duftender Blumen, umſäuſelt von des Lenzes ſüßem erquickendem Hauche, umgeben von zaubriſcher Muſik und dem wunderlieblichen Schlagen der Nachtigallen und Schwarzamſeln weichen alle Sorgen der beſeligendſten Freude und jedes fühlende Herz ſtimmt ſich zur Liebe und innigen Freundſchaft. Drum Freunde ziehet hin zu dieſem freien Tempel der alles ſchaffenden Natur, wo noch beſonders ein reiner 1846r, Tiſchrücken, Rückſchinken, Rück⸗ braten u. ſ. w. mit bis jetzt noch nicht entdeckten Kräften die verehrten Gäſte feſſeln werden. Friſch auf, zum grünen Wald, Wo Freude und Muſik erſchallt; Der Traubenſaft ſo reichlich quillt, Den Kummer kranker Herzen ſtillt. Dabin wallfahrt mit heiterm Sinn Sammt allen guten Freunden hin, Kirchliche Anzeigen. 1. Pfingſtfeiertag. Pfarramtswoche: Hr. Stadtßf. Schwabe Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Candidat Sellheim. Nachmittags: Hr. Stadtpfarrer Seel. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Hr. Stadtpfarrer Schwabe. Nachmittags: Pr. Candidat Krieg. 2. Pfingſtfeiertag. Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Diaconus Baur. (Confirmation der Knaben, Feier des heil. Abendmahls.) Nachmittags: Hr. Candidat Bindewald. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: fällt weg. Nachmittags: Hr. Candidat Marbach. Frankfurter Cours vom 11. Mal 1853. Piſtolen fl. 9 47-48 Friedrichsd'oaoͤ r„ 9 56-57 Holländiſche 10 fl. Stücke Rand⸗Ducaten„ 538-39 20 Frankſtücke. 3 5„9 33-34 Engliſche Souverains.„11 54 Preußiſche Thaler.„ 1 45 5 Frankenthaler„ 222 Preußiſche Caſſenſcheine.„ 1 45%% Fruchtpreiſe. 11. Mai. 6. Mai. 28. Apr. Gattung. Fried⸗ ö Gerns⸗ berg] Mainz] heim kr. fl.. 2 Waizen pr. Malter] 10 2010 27—— N 77 8 30 828 810 Gait 1 151 5 40 620 Hafen 44—1 4119 3145 Polizei Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 14. bis zum 20. Mai. Kein liebend Pärchen fehle, 7 5 1 2 Fried⸗Butz⸗ Das hofft und wünſchet Aehle. 5 Brod⸗Preiſe. berg.] bach. Hie Himmel, da zu warmes Wetter 3 Bewahr' vor Regen meine Bretter. il erib⸗Roggenbrod 3 113. 2„ r 6 1 1 T 2 75 550 121112— Einladung.„ 6 : J— Milchbrod ö 44 104% (786) Am zweiten Pfingſtfeiertag d. J. iſt bei dem Unterzeichneten gut beſetzte]— WVaſſerweck 105, Tanzmuſik durch das Muſikcorps des königl. Preuß. 8. Jägerbataillons anzu⸗⸗ Gemiſchte(Tafel-) Brod 1 ½́ 15 treffen, wozu freundlichſt einladet 51 55 5 Bad Nauheim den 11. Mai 1853. Pfei pf. pf a 1 1 Ochſenfleiſch 121— 4124— D. Fritz,„ Kühfleiſch, gemäſtetes 8 29— zur alten Krone.„ Rindfleiſch, gemäſtetes 2 0 Kalbfleiſch 6— 6 60— 8 5„„„ gemäſtetes n N gelungen. Das Verſpritzen der Tinte und das„ i i 13— Erfindung von 1852 Zerreißen des Papiers durch die Feder iſt bei 5 Samut 19 5 9— mit Patent der franzöſiſchen Regierung. dieſer Schildpatt⸗Feder, die dem Gänſckiel an]„ Schaaffleiſch n Geſchmeidigkeit nicht nachſteht und jede, auch„ Wurſt v. blos Schweinen 14— 14— Unvergängliche die ſchnellſte Handſchrift zuläßt, nicht möglich.„Bratwurſt 17— 7— 5 ö 5 die ſe Ber außer 5 17 8„ Schwartenmagen 1610 anerkannten Vorzügen, noch beſonders 1 5 e 283383 Schildpalt⸗Federn empfiehlt iſt das, daß ſie auf beiden S e 5 1 l Seiten geſchrieben werden kann.„ Dorrfleiſch 181— 18 für alle Hände nach Belieben brauchbar. Ein Lager dieſer Feder befindet ſich bei„ Schweinenſchmalz, 5 Preis 1 fl. 12 kr. das Hundert. C. Bindernagel in Friedberg. aug aß 21— 40— ö 2— 2 unausgelaſſen 20—— (4137) Bei allen Fortſchritten der Induſtrie Eiſeubahnfrachtbriefe„ Nierenfett 20 hatte man es noch nicht dahin gebracht, eine 0 249 i„ Hammelsfett 161— 16— tadelloſe Feder anzufertigen. Die Löſung dieſer 43870 ſind ſtets vorräthig bei Die Großherzoglichen Bürgermeiſter ſchwierigen Aufgabe iſt dem Hauſe Loup in Paris] Friedberg. C. Bindernagel. Bender. Seippel. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. Betreffend Unt zember 18 Feuerverſt hee, v Geſellſchaf und vom ſelſchaft? belreff end Geſuchen bei Ihnen Berichten, anzugeben 1) die& ſicher Mob d iſt n niſſe neh indem nehmign 8